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Ehren-Mundschenk + Mutter Teresa zur Handkommunion + Neues Statut für ‘Radio Maryja’ + Die Kleinen hängt man… + Eine Ausnahme für Sophia Loren
Ehren-Mundschenk

Vatikan. Der Verband der italienischen Sommeliers – Mundschenke – ernannte Papst Benedikt XVI. zum Ehren-Mundschenk. Dies berichteten italienische Medien am vergangenen Samstag. Als Begründung für die Ehrung wurden die ersten Worte des Papstes nach seiner Wahl im April 2005 genannt. Der Heilige Vater habe sich damals als „einen einfachen und demütigen Arbeiter im Weinberg des Herrn“ bezeichnet.

Mutter Teresa zur Handkommunion

Indien. Die Selige Mutter Teresa soll die Handkommunion nicht als Sakrileg bezeichnet haben. Sie hätte der Kirche nie widersprochen. Das erklärte eine Sprecherin des von Mutter Teresa gegründeten Ordens ‘Missionare der Nächstenliebe’ letzte Woche in einer Stellungnahme. Mutter Teresa habe ihre eigenen Schwestern zur Mundkommunion ermutigt. Die Sprecherin reagierte auf die weit verbreitete angebliche Aussage Mutter Teresas, daß die stehende Handkommunion das größte Übel in der katholischen Kirche sei.

Neues Statut für ‘Radio Maryja’

Polen. Die polnischen Bischöfe haben für den katholischen Sender ‘Radio Maryja’ ein neues Statut beschlossen. Bei einer Vollversammlung der Bischöfe in Posen wurde auch einer Satzung für den Programmrat des Senders, sowie einem Vertrag zwischen der Bischofskonferenz und dem Redemptoristenorden zugestimmt. ‘Radio Maryja’ wird vom in Polen sehr bekannten Redemptoristenpater Tadeusz Rydzyk geleitet. Das Radio hat seinen Sitz in der nordpolnischen Stadt Thorn. Schon seit längerem gab es – vor allem wegen politischer Parteinamen des Senders für die gegenwärtige polnische Regierungskoalition – scharfe Konflikte zwischen dem Sender und den Bischöfen. Jetzt hoffen die Bischöfe, daß „die Sache“ geregelt sei.

Die Kleinen hängt man…

Österreich. Der konservative ‘Linzer Priesterkreis’ lobte das „mutige und ausgewogene Handeln“ des Bischofs von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, im Fall des Linzer Diakons Andreas Golatz (31). Dies berichtete das Linzer Nachrichtenportal ‘kath.net’ am Montag. Der Priesterkreis fragte sich auch, ob der Bischof nicht auch bezüglich der Leitung des Priesterseminars und der theologischen Hochschule Handlungsbedarf sehe. Nach Informationen der Lokalzeitung ‘Oberösterreichische Rundschau’ soll sich Diakon Golatz entschlossen haben, die Priesterweihe nicht zu empfangen.

Eine Ausnahme für Sophia Loren

„Bei allem hat sich Kardinal Tarcisio Bertone ein offenes und ungezwungenes Auftreten bewahrt. Der hochgewachsene Salesianerbischof gilt – um es ganz unkurial zu sagen – als lustiger Mensch. Als er vor Journalisten das eindeutige Nein der Kirche zum Klonen bekräftigte, fügte er lächelnd hinzu, bei Sophia Loren könne man ja eine Ausnahme machen.“

Guido Horst in der katholischen Zeitung ‘Tagespost’ vom 24. Juni
      
8 Lesermeinungen
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#8   Jörg Guttenberger, Köln   21:31:16 | Samstag, 1. Juli 2006
Athanasius: Handkommunion
Sie schreiben, die Handkommunion sei erstmalig 110 verboten worden. Ihre Bemerkung ist interessant. Aus welchen Quellen schöpfen Sie?
Wir müssen wohl davon ausgehen, daß die Apostel beim letzten Abndmahl den Leib des Herrn in die Hand bekommen haben. Gesichert ist, daß die Gläubigen, die den Leib des Herrn auch werktags empfangen wollten, diesen mit nach Hause bekamen, weil nur samstags und sonntags (eucharistische) Liturgie war. Da es hierbei zu Verunehrung gekommen ist, hat man mittwochs und freitags an die Vesper eine Kommunionfeier angeschlossen (Präsanktifikatenliturgie). Da diese in der byzantinischen Tradition noch heute in der Fastenzeit gefeierte Gregoriusliturgie nach Papst Gregor dem Großen (verst. 604) genannt wird, war diese Entwicklung zu dieser Zeit wohl abgesclossen. Auf Bildern bis in das 8. Jahrhundet ist die Handkommunion noch abgebildet.
Mit Interesse sehe ich Ihrer Stellungnahme entgegen.
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#7   Aurelius   17:12:33 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@ Athanasius
Nice one. Cheers, mate! ^-^
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#6   Athanasius   19:17:03 | Dienstag, 27. Juni 2006
Hi, hi
Hi Aurelius! ^-^
Still alive and kicking too, yeah? O:O
Mit schismatischem Gruss,
Athanasius.
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#5   methusalix †   17:26:22 | Dienstag, 27. Juni 2006
Wenn die Handkommunion wirklich das grösste
Problem für den Katholizismus wäre, wäre er sowieso schon am Ende. Wer sich über solche Kinkerlitzchen echauffiert, hat es einfach nicht besser verdient, als im Vergessen der Geschichte zu verschwinden.
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#4   Aurelius   16:00:57 | Dienstag, 27. Juni 2006
@ Athanasius: typisch für den Verfall des Katholizismus…
Auch ist es mir egal was Mutter Teresa selbst dachte. Es ist typisch für den Verfall des Katholizismus…
Typisch für den Verfall des Katholizismus, wie er sich in erster Linie bei den Anhängern der quasi-schismatischen FSSPX und sonstigen sogenannten „Traditionalisten“ manifestiert, ist das Herauspicken von Aussagen, die einem gerade in den Kram passen und das Ablehnen von Aussagen, die man nicht mag, um kurz darauf ins „Verfall des Katholizismus“-Horn zu stoßen und am besten noch das Wort „Häresie“ irgendwo einzubauen.
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#3   Athanasius   15:42:55 | Dienstag, 27. Juni 2006
Mutter Teresa
Die Sprecherin reagierte auf die weit verbreitete angebliche Aussage Mutter Teresas, daß die stehende Handkommunion das größte Übel in der katholischen Kirche sei.
Das hatte Mutter Teresa auch ganz klar gesagt. Das sei dás was ihr am meisten betrübt habe.
Die Handkommunion ist schon öfters von der Kirche als Gefahr für den Glauben bezeichnet worden zuerst 110 n.Chr. verboten, zuletzt noch in Memoriale Domini von Paul VI. als Gefahr dargestellt. Früher galt jeder Priester der die Handkommunion reichte, sogar als „der Häresie verdächtigt“. Mit Recht. Die Handkommunion passt nicht im römisch-katholischen Prinzip von lex credendi lex orandi.
Ob kath.net dies nun bringt oder nicht, tut nichts zur Sache. Auch ist es mir egal was Mutter Teresa selbst dachte. Es ist typisch für den Verfall des Katholizismus, daß man Role Models braucht anstatt einfach die kirchlichhe Lehre die die Handkommunion mehrfach verboten hat und als gefährlich dargestellt, anzunehmen.
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#2   Sulpicius   13:32:58 | Dienstag, 27. Juni 2006
Die Kleinen hängt man…
Ja, man sollte mal diesen subversiven Regens des Linzer Priesterseminars genauer unter die Lupe nehmen…
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#1   Hyazinth   12:27:11 | Dienstag, 27. Juni 2006
Ehren-Mundschenk
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Da hat wohl jemand die Metapher nicht richtig verstanden
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