Kinderschlachtung
‘Donum vitae’ freut sich über den Korb der Bischöfe
Gestern distanzierten sich die deutschen Bischöfe von der umstrittenen Mütterberatung ‘Donum vitae’. Ein abgekartetes Spiel?
(kreuz.net, Bonn) Die Vorsitzende von ‘Donum vitae’, Rita Waschbüsch, hat „kein Problem“ damit, daß sich die deutschen Bischöfe von ihrem Verein distanziert haben.

Das erklärte die Vorsitzende vor der Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’.

Frau Waschbüsch ist eine frühere Familienministerin des Saarlandes und ehemalige Präsidentin des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’ – des obersten katholischen Laiengremiums in Deutschland.

Die bischöfliche Distanzierung wurde gestern bekannt. Sie untersagt kirchlichen Mitarbeitern eine Tätigkeit bei der von der Kirche abgelehnten Schwangerenberatung ‘Donum vitae’.

Die bischöfliche Erklärung soll in den nächsten Tagen in den Amtsblättern der Bistümer veröffentlicht werden. Danach ist sie rechtskräftig.

Frau Waschbüsch begrüßte die Distanzierung.

Angesichts „ständiger Diffamierungen“ ihres Vereins durch eine „kleine Minderheit von »Lebensrechtlern«“ hätten die Bischöfe unterstrichen, worauf ‘Donum vitae’ selber Wert lege: daß der Verein außerhalb kirchenamtlicher Strukturen stehe.

„Wir nutzen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes erfolgreich die in der verpflichtenden Beratung bei Schwangerschaftskonflikten liegenden Chancen zum Lebensschutz“ – so die Vorsitzende von ‘Donum vitae’.

Der Verein ist ideell und personell aus dem ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ hervorgegangen.

Seine Tätigkeit ist umstritten, weil die von ‘Donum vitae’ ausgestellten Beratungsbestätigungen in sehr vielen Fällen dazu benützt werden, um eine straffreie vorgeburtliche Kindertötung zu erhalten.

Das ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ vertrat auf Anfrage des ‘Kölner Stadt-Anzeigers’ ähnliche Positionen wie Frau Waschbüsch.

‘Donum vitae’ werde die päpstlichen und bischöflichen Regelungen respektieren und beanspruche nicht, im Namen der Kirche zu handeln.

Die Erklärung der deutschen Bischöfe erscheint auf Drängen der Glaubenskongregation und zu einem sehr späten Zeitpunkt.

Bereits im Juli 2003 hatte der damalige Präfekt der Glaubenskongregation von den deutschen Bischöfen eine „Klarstellung“ zu ‘Donum vitae’ verlangt.

Wenige Monate vor dem Papstbesuch in Bayern und vor den Ad-limina-Besuchen der deutschen Bischöfe im Herbst hat die Bischofskonferenz dieser Aufforderung drei Jahre später Rechnung getragen.

Der ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ beurteilt die Entscheidung der Bischöfe als Versuch, einerseits dem Ansinnen des Vatikans zu folgen und andererseits „den Ball flach zu halten“.

Angesichts der in Deutschland häufigen Doppelrolle von ‘Donum vitae’ Mitarbeitern in kirchlichen Gremien und Ämtern stellt sich in kirchlichen Kreisen die Frage, ob die Bischöfe die herausgepreßte Erklärung auch in die Tat umsetzen wollen.

Bislang wurde nicht bekannt, ob und wie die Bischöfe bei einer Übertretung ihres jüngsten Beschlusses reagieren wollen.
      
32 Lesermeinungen
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#32   Hyazinth   10:33:50 | Freitag, 30. Juni 2006
Babylon
Das Sie Geschichtsstudent sind heißt ja nicht, daß Sie diesbezüglich alles wissen, Sie befinden sich also noch in der Lernphase (das soll jetzt nicht abwertend verstanden werden). Es kommt natürlich auch auf die Ausrichtung des Professors an, wie er was rüberbringt und mit welchen Quellen er arbeitet.Das kann natürlich recht widersprüchlich gelesen werden. Aber es stimmt schon, es ist das einfachste alles Böse der Kirche in die Schuhe zu schieben! Z.B. bezeichnet sich dieser, in letzter Zeit öfters genannte, Linzer Diakon auch als katholisch, was er aber wohl keinesfalls ist, auch wenn er ausstudiert hat. Ich bin auch kein Mathematiker, obwohl ich jahrelang im Unterricht anwesend war und Prüfungen geschrieben habe.
bei Wikipedia wäre ich vorsichtig, hohe Fehlerquote!
Der Hexenhammer ist nur eine Zusammenfassung eines Theologen anderer Quellen, der auch nur von einem bestimmten Theologenkreis angenommen wurde. Friedrich von Spee und viele andere sahen das anderst.
Bloß weil einige Theologen sagen, die Messe sei kein Opfer, heißt das auch noch nicht, daß dies kirchliche Lehre ist.
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#31   Filia_Nocte   17:43:43 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Mal meine Stellungnahme
@ methusalix
Sie schrieben mal: und das Elend für Mutter und Kind beginnt und dauert ein Leben lang an.
Eben genau darum ging es mir auch. Klar, in den ersten Monaten wäreich irgendwie über die Runden gekommen. Aber dann? Dann hätte mein Kind den Gerichtsvollzieher für den Papa gehalten. Hätte ich es bekommen, hätte ich es gleich dem Elend ausgesetzt. man braucht schließlich mehr als Luft und Liebe um für ein Kind zu sorgen. Ich weiß, dass ich mich hier nicht rechtfertigen muss, aber es macht die Sache nachvollziehbarer.
@Copertino
Ich danke Ihnen für ihre Worte. Es wird zwar viel gesagt, dass es einfach ist. Ist es auch. Vommedizinischen Eingriff her. Aber seelisch ist es mehr als nur eine Katastrophe. Esist jetzt schon über 1 Woche her, aber immer wenn ich mal ein Baby schreien höre oder etwas ähnliches, dann kommt einen der Gedanke, dass man selber es hätte sein können. Da werde ich wohl die nächsten Wochen dran knabbern.
@DDL
jemine, was für ein heidnisch-mystisches Geschwafel!
Bitte nicht immer auf uns arme Heiden hauen ^-^
@Graf von Galen
Sorry, bin keine Christin. Sondern Eine von den böhsen Heidinnen ;-)
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#30   Benedikt   16:15:07 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@ babylon
Um Tiere und die Natur haben sich die semitischen Wüstenreligionen (Judentum, Christentum, Islam), die die Natur als feindlich wahrnehmen, ja noch nie gekümmert.
:-] Ihre Witze werden immer lustiger *g*
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#29   Babylon †   16:07:25 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@ Hyazinth: Ich befinde mich schon seit geraumer Zeit
in der postpubertären Phase und bin als Student der Geschichte durchaus in der Lage, mir mein eigenes Bild aus vielfältig zur Verfügung stehender Literatur aus meiner geliebten Uni-Bibliothek zusammenzustellen (meist Bücher ohne „Imprimatur“). ;-)
Aber um es internetzkonform und kurz und praktisch zu halten, verweise ich auf den „Hexenhammer“ von 1484 (ein sehr sprechender Titel) und das päpstliche Schreiben dazu.
de.wikipedia.org/…/Summis_desiderantes
de.wikipedia.org/wiki/Hexenhammer
P:S::Nur weil Du mich nicht überzeugt hast, solltest Du nicht davon ausgehen, ich würde deine Beiträge nicht zu Ende lesen. ;-)
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#28   Hyazinth   15:57:52 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Babylon/Methusalix
Ich stütze mich lediglich auf wissenschaftliche Beweise, im Gegensatz zu Ihnen beiden, die nur alte Vorurteile immer wieder aufwärmen, wie es auch schon pubertierende Kinder in der Mittelstufe von religionsgeschichtlich wenig bewanderten Lehrern eingeimpft bekommen und denen auch der Großteil der, in dieser Hinsicht, wenig bewanderten Bevölkerung aufsitzt. Lesen Sie bitte mal Richard van Dülmens „Kultur und Alltag in der frühen Neuzeit“. Daß ich einzelne Bischöfe und Bistümer von ihrer Schuld freigesprochen habe ist glatt erfunden, natürlich haben auch einige dieser Excellencen die Augen verschlossen keine Frage, aber das ging nie von der „Braut Christi“ aus. Es scheint auf diesem Forum allgemeines Phänomen zu sein, Meinungen nicht wirklich durchzulesen, sondern auf einzelne Wörter „gekonnt“ anzuspringen, um dann seine oberflächliche und platt nachgeäffte Meinung loszuwerden. Manche versuchen auch noch durch gezieltes stylen ihrer „Neuigkeiten“ deren widersinnigen Inhalt zu beschönigen und zu verbessern. Wen könnte ich da meinen Babylon? o^/ oder vielleicht auch >:) (um nur einige zu nennen. Sie wären besser für eine Power-Point-Präsentation als für dieses Forum geschaffen.
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#27   Babylon †   15:16:32 | Donnerstag, 29. Juni 2006
in memoriam Braunbär Bruno
Horst: Erstmal muß man Dir sagen, daß Du Äpfel mit Birnen vergleichst. Denk nochmal drüber nach.
Nicht jeder, der um Bruno trauert, ist auch schon automatisch total scharf auf Abtreibung. Außerdem scheinst Du die Zahl der Abtreibungen zu verdoppeln.
Um Tiere und die Natur haben sich die semitischen Wüstenreligionen (Judentum, Christentum, Islam), die die Natur als feindlich wahrnehmen, ja noch nie gekümmert.
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#26   Horst Schlämmer   08:46:59 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@Ein Volk setzt sich für die Schwachen und Verfolgten ein …
… ich bin immmer wieder beeindruckt, wie sich dieses scheinheilige Volk für das Leben einsetzt und es rührt mich zu Tränen, wie es dieses bepelzte Tierchen geschafft hat eine Nation emotional derart zu erschüttern. Das schaffen 250000 ungeborene Menschen, die bestenfalls in der Mülltonne landen dürfen nicht in einem Jahr.
Die Empörung über den Tod des Bären bleibt derweil unvermindert groß und beschäftigt inzwischen sogar die EU. focus.msn.de/…ktion_nid_31117.html
Flut von Anzeigen nach Abschuss des Bären focus.msn.de/…ktion_nid_31117.html
Bis entschieden ist, wo „Bruno“ seine letzte Ruhestätte findet, können Anhänger des Bären an einem virtuellen Grab um ihn trauern. Hunderte Internet-User bekundeten dort bereits ihren Schmerz focus.msn.de/…ktion_nid_31117.html
Verlogene Heuchler.
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#25   Babylon †   18:59:01 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@ Hyazinth: Danke, ich fühle mich bestätigt!
Du hast genau das gemacht, was ich ja eigentlich kritisiert habe: Daß Tradi-Katholoiken nicht willens sind, vorbehaltlos (!), ohne wenn und aber, ohne Beschönigung zu sagen, daß das damals ganz großer Bockmist war.
Einfach Bockmist, und daß es einem sehr unangenehm ist, daß die eigene Institution mit ihrem Anspruch, „Braut Christi“ zu sein und den Willen Jesu zu tun, solche Verbrechen begangen hat. Im Namen Gottes! o^/ o^/
Das wird ich Euch noch in tausend Jahren um die Ohren schlagen, denn wir treffen uns alle im Inferno >:) wieder, ich im sechsten, Ihr in einem anderen Höllenkreis! >:)
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#24   methusalix †   18:50:53 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Wirklich rührend, Ihre Versuche, Hyazinth,
Hyazinth: BabylonFür alle. die immer in dieselbe Kerbe schlagen nochmal kurz:
die katholischen Kirchenbeamten von einem der grössten Verbrechen freizusprechen, dass diese in ihrer langen blutigen Geschichte begangen haben. Leider untaugliche Geschichtsklitterung a la DDR und UdSSR.
BTW, die Trennung von Kirche und Staat ist ein weing jünger, als die von Ihnen aufgeführten Daten. Den Kirchenbeamten wäre bei Gott kein Zacken aus der Krone gefallen, hätten Sie diese abscheuliche Mordserie an absolut unschuldigen Opfern verhindert. Sie hätten die Macht dazu gehabt, aber sie wollten nicht. Genauso wie ihnen die Pariser Bluthochzeit ganz wunderbar ins politische Konzept passte. Die Hugenotten waren ja schliesslich keine Menschen, sondern nur Ketzer, wie die Katharer und andere unglückliche unschuldig Verfolgte.
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#23   Hyazinth   16:36:30 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Babylon
Für alle. die immer in dieselbe Kerbe schlagen nochmal kurz:
Hexenverbrennungen gingen meist nur vom Staat aus, um sich sozial schwächerer zu entledigen, natürlich hatten auch Theologen ihre „Hexentheologie“, aber ein Großteil hatt dies abgelehnt. Meist gaben auch die einzelnen Fürsten nur dem Druck des Volkes nach. Die Blütezeit der Hexenverfolgung war auch zwischen 1580 und 1680, also kein katholisches Phänomen, sondern auch von Protestanten unterstützt. Da es auch in regionaler Begrenztheit stattfand, Mitteleuropa, hat es sicher auch nichts kirchenpolitisches, was hätte es sonst für einen Sinn, dies nur eine kleine Gegend zu beschränken.
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#22   Ansgar   14:18:26 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Herr Schlämmer?!
Was haben Sie eingenommen? Oder ist Ihr Gefasel auf Altersschwachsinn zurückzuführen – bei Ihren anscheinend über 400 Lenzen ja nicht ausgeschlossen…
Unterhaltsam, was sich hier so rumtreibt.
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#21   Horst Schlämmer   10:25:43 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@Babylon
Dieselbe Bekenntnisfreude („Mord!!“) würde ich mir auch wünschen, wenn’s um die Abschlachtung der Einwohner von Jerusalem 1099 durch Kreuzfahrer und die Verbrennung von Giordano Bruno im Jahr 1600 in Rom geht, oder um paar „Hexen“.
Bruno wurde erschossen und nicht verbrannt. Obwohl Sie dennoch Recht haben, es war eiskalter Mord, was ich hiermit für diesen Fall Ihnen zustimmend gerne zugebe. Ich habe selten solch eine Erschütterung und Trauer im Volk wahrgenommen wie nach der hinterhältigen Erschiessung Bruno’s. Dieses Volk zeigt, wenn es um die Ermordung von Unschuldigen geht Gefühle.
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#20   methusalix †   01:17:51 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@Copertino
Copertino: … und den damit verbundenen emotionalen Nachwirkungen zu bewahren durch gezielte Unterstützungsangebote.
Ich danke Ihnen im Namen aller aufrechten Menschen, die guten Willens sind und hoffe, dass Sie mit deren Hilfe (und finanzieller Unterstützung) die Hilfe für die werdende Mutter durchhalten können, solange sie ihrer benötigt.
Alles andere wäre himmelschreiende Heuchelei, aber das wissen Sie vor Ort, besser als ich und alle erzreaktionären Fundamentalisten hier, die grossmäulig Frauen in die Hölle verdammen, aber selbst keinen Finger rühren und nicht bereit sind zu teilen.
Ich hoffe sehr, dass mit Ihrer andauernden Hilfe dieses Kind sich für die junge Familie nicht als Katastrophe erweist, wie das leider oft der Fall ist. Oft genug ist die Hilfe ja nach sechs Monaten oder einem dreiviertel Jahr vorbei und das Elend für Mutter und Kind beginnt und dauert ein Leben lang an.
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#19   Copertino   23:44:11 | Dienstag, 27. Juni 2006
@Filia nocte
Allerdings hat mich schon erschreckt, dass der Prozess selber (also die Papiere besorgen etc) so einfach ging als würde man sich ein paar Kaugummis holen.
Genau diese Erfahrung vieler betroffener Frauen – auch solcher in der Schweiz – ist es, welche viele Frauen und Männer, die sich Tag um Tag mit Rat und Tat für Abbruchsalternativen einsetzen, als frauenunwürdig erachten.
Ich bedaure es zutiefst, werte Filia Nocte vulnerata, dass ausgerechnet Sie solches erleben mussten. Vor einer guten Woche war es für uns nicht allzuschwer, eine junge schwangere Frau in Not, welche als Erstanlaufstelle eine entsprechende staatliche Stelle kontaktiert und wie Sie dort die „rasche und unkomplizierte Lösung“ angeboten bekam, von einer unwiederbringlichen Retoursendung an den himmlischen Absender und den damit verbundenen emotionalen Nachwirkungen zu bewahren durch gezielte Unterstützungsangebote. Das Traurige an der ganzen Sache ist nur, dass die Spiesse der „Wegmach-BeraterInnen“ finanziell künstlich verlängert werden, während lebensfreundliche Beratungsstellen ebenso künstliche Stolpersteine in den Weg gelegt bekommen. Aber was soll’s, die Arbeit macht auf dieser Seite einfach mehr Lebensfreude. Ihnen wünsche ich viel Kraft und schliesse Ihre Anliegen gerne in mein Gebet ein.
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#18   Babylon †   23:13:03 | Dienstag, 27. Juni 2006
Um mal die Front geradezurücken:
Dieselbe Bekenntnisfreude („Mord!!“) würde ich mir auch wünschen, wenn’s um die Abschlachtung der Einwohner von Jerusalem 1099 durch Kreuzfahrer und die Verbrennung von Giordano Bruno im Jahr 1600 in Rom geht, oder um paar „Hexen“.
Ohne Beschönigung, ohne wenn und aber, ohne Abstriche. o.O
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#17   Graf von Galen   22:53:05 | Dienstag, 27. Juni 2006
Wider den Mord an den Ungeborenen, @ ddl
Es ist die Sprache der Bibel, aber das wissen Sie wahrscheinlich selber. Wer den Mord an Unschuldigen rechtfertigt, macht sich mitschuldig, von daher werden auch Sie sich einmal vor Gott hierfür verantworten müssen. Ihre billige Polemik wird Sie da nicht retten.
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#16   Hühnerhabicht   22:44:28 | Dienstag, 27. Juni 2006
@ ddl
Mord ist Mord und kann niemals gutgeheißen werden, wenn du nicht glaubst das das Kinder sind, dann guck dir mal die Leichen an die da übrichbleiben, KZ-Aufseher ddl nimmt immer mehr gestalt an :-@
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#15   DDL   22:36:45 | Dienstag, 27. Juni 2006
@Hühnerhabicht
Weder ging es um ein „Kind“, noch um einen „Mord“. Sie stellen Ihrer Diskussionsfähigkeit ein weiterhin schlechtes Zeugnis aus, wenn Sie mit größter Konsequenz die falschen Begrifflichkeiten verwenden.
Stellt sich die Frage, wie Sie es auf einen Nenner bringen, UNGEBORENE mit heiligem Eifer zu verteidigen, während Sie kein Problem damit haben, GEBORENE (hier: Filia_Nocte:) mit allerlei Unflätigkeiten zu belegen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die hier vorgeschützte katholische Kümmernis recht schlagartig mit der Geburt endet. Entsprechend ernst nimmt man sie denn auch.
@Graf von Galen
Welcher Voodoo-Sekte genau gehören Sie an? Oder ist es doch eher die indische Kali? „Blut zurückfordern“, jemine, was für ein heidnisch-mystisches Geschwafel!
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#14   Graf von Galen   22:24:43 | Dienstag, 27. Juni 2006
Wider den Mord an den Ungeborenen, @ filia nocte
Wissen Sie nicht, daß Gott das Blut Ihres unschuldigen Kindes von Ihnen zurückfordern wird und daß Sie in großer Gefahr sind darum der ewigen Verdammnis anheimzufallen, wenn Sie nicht noch rechtzeitig bereuen und beichten.
Ich rate Ihnen, die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria um Ihre Hilfe und Fürsprache bei Ihrem Sohn zu bitten, sonst kommen Sie da nicht mehr raus.
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#13   Hühnerhabicht   18:21:53 | Dienstag, 27. Juni 2006
@ Tochter der Nacht
Sach bloß du hast dein Kind ermordet? Dann haste deinen Nick passend gewählt, vollkommen in der Finsternis (wenigstens ohne Reue über diese Tat)
Aus meiner Sicht gesehen ist es manchmal besser ein Würmchen zu den Göttern zu geben,
Perverse verniedlichung eines Mordes an einen wehrlosen, Pfui Teufel!!! :-@
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#12   Filia_Nocte   18:10:42 | Dienstag, 27. Juni 2006
Donum Vitae
Ich musste vor kurzem leider selber die Dienste einer solchen Beratung auf mich nehmen und ich als BETROFFENE kann mir ein Urteil über diese Leute erlauben. Ich wurde definitiv gut beraten. Ich habe früher auch immer gesagt, dass ich nie einen Abbruch durchführen lassen werde. Bis ich vor dieser Situation stand. Nun ja, egal. Ich finde es einfach doof, dass gerade die Kirche, die aus Menschen besteht, die nie vor der Situation des Vaters- oder Mutterwerdens steht sich eine Verurteilung dessen erlaubt wie sich eine Frau entscheidet. Aus meiner Sicht gesehen ist es manchmal besser ein Würmchen (liebgemeinter Cosename) zu den Göttern zu geben, um es später wieder auf die Welt zu holen.
Allerdings hat mich schon erschreckt, dass der Prozess selber (also die Papiere besorgen etc) so einfach ging als würde man sich ein paar Kaugummis holen.
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#11   Forum Romanum   15:58:48 | Dienstag, 27. Juni 2006
Donum Vitae in Ostbayern
Als ich gestern Abend auf dem Informationskanal „Bayern5“ die Nachricht der Deutschen Bischofskonferenz vernahm, war ich sehr erfreut.
Seit langem beobachte ich wie kirchliche Verbände sich mit Donum Vitae verbünden und gemeinsame Sache machen. Der Papst Bruder hat erst kürzlich in einem Interview mit der linksliberalen Zeitung „Süddeutsche“ angemahnt, dass die CSU Staatsregierung den Verein Donum Vitae subventioniert, während die Caritas Beratungsstellen vernachlässigt werden, nur weil dort keine Scheine zur straffreien Abtreibung ausgestellt werden. Da der Bayerische Rundfunk nicht gerade immer sehr kritisch mit der CSU umgeht, fiel auch der Bericht gestern sehr verlogen aus. Es wurde dem Hörer weisgemacht, dass der Verein Schwangere beraten würde und den Lebensschutz hochhalten würde. Nach diesem Bericht muss ein Außenstehender den Eindruck bekommen haben, dass die Kirche, in diesem Falle die Deutsche Bischofskonferenz, nicht für den Lebensschutz sei.
In Ostbayern (Deggendorf) wurde vor kurzem groß das 5jährige Bestehen des Vereins gefeiert. Sozialministerin Stewens (CSU), Oberbürgermeisterin Eder (CSU), Staatsräte der CSU und Landtagsabgeordnete (Sibler CSU) waren dabei Redner und Festgäste.
Diese Partei verdient keine einzige Stimmer mehr von christgläubigen Menschen!
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#10   Onan †   14:22:15 | Dienstag, 27. Juni 2006
wow, ein echter christ…
Wir bekommen euch alle. Sie haben sich als Mensch disqualifiziert…
da fällt mir nichts mehr ein. bleiben sie unter ihresgleichen, und belästigen sie einfach niemand, sie problembär… :-!
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#9   Navon   12:58:41 | Dienstag, 27. Juni 2006
@legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért
Danke, für mehr als einen Diskussionsstrang reicht mir grad die Zeit nicht. Aber danke für den Hinweis.
Ich seh nur nicht ein, warum ich mich von nem merkbefreiten Fundi als Mörder beschimpfen lassen muss, obwohl ich so ein Verbrechen nie begangen habe! Wenn Horst der Meinung ist, es bringt seiner Sache etwas, unsachlich und polemisch zu sein und andere Abtreibungsgegner zu diffarmieren, dann ist das kontraproduktiv und er merkt es nicht einmal (merkbefreit eben!).
Beste Grüße
Navon
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#8   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   12:50:57 | Dienstag, 27. Juni 2006
@Horst und Navon
Vorschlag: Steigen Sie doch auch in die Diskussion www.kreuz.net/…ticle.3406-page.html darüber ein, die es schon gibt. Dann brauchen Sie hier das Rad nicht neu erfinden!
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#7   Horst Schlämmer   11:54:12 | Dienstag, 27. Juni 2006
@Navon
Vielleicht erlernst Du auch mal den Unterschied zwischen der Bereitschaft, etwas in Ausnahmefällen zu dulden und der Tat?! Und wenn Du schonmal beim Lernen bist, informier Dich mal zur Definition des Tatbestandes „Mord“.
Was Horst gelernt hat, wird Navon nimmermehr lernen :-D , –. ausser Navon hüllt sich in Sack und Asche und tut Busse.
Ihre Ausnahmefälle zur Rechtfertigung einer Selektion interessieren mich nicht. Schon mal dagewesen. Der Zeitpunkt ist mir entfallen.
Wer einen wehrlosen Menschen tötet ist ein Mörder. Das Sie es in „Ausnahmefällen“, in strengen Ausnahmefällen versteht sich, zur sozialen Barmherzigkeit erklären dürfen ist eine vorübergehende Zeiterscheinung, – dämonischen Ursprungs.
Nutzen Sie die Zeit zur Umkehr. Sie läuft schneller ab als Sie denken können.
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#6   Navon   11:43:30 | Dienstag, 27. Juni 2006
@ Horst
Wird ja immer besser, jetzt spricht er mir sogar das Menschsein ab!
Vielleicht solltest Du mal lesen lernen und Dein Gehirn einschalten! Ich hab in genügend Beiträgen schon erwähnt, dass ich gegen Abtreibung bin. Aber so Kleinigkeiten halten Dich ja nicht davon ab, mich als Mörder und nicht menschlich zu diffarmieren!
Vielleicht erlernst Du auch mal den Unterschied zwischen der Bereitschaft, etwas in Ausnahmefällen zu dulden und der Tat?! Und wenn Du schonmal beim Lernen bist, informier Dich mal zur Definition des Tatbestandes „Mord“. Es ist für Gespräche immer von Vorteil, wenn alle Teilnehmer sich auf eine Definition von Begriffen einigen und Du scheinst Dir eine andere Definition von Mord zurechtzubasteln als das Wort bedeutet.
N.
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#5   Horst Schlämmer   11:21:48 | Dienstag, 27. Juni 2006
@Onan
genau, das ist die Freiheit, die Gott uns gegeben hat.
Genau Onan, Sie haben die Freiheit sich in die nächste Abtreibungsklinik zu bewegen, sich danebenzusetzen und in aller Ruhe zuzusehen, wie gemordet wird. Nur dazu fehlt es Ihnen an Mut, das überlassen Sie dann lieber den gewissenlosen Profis.
@Navon
Wer den anderen nicht einmal soweit respektiert, dass man ihm eine andere Meinung zugesteht und ihn stattdessen pauschal als Mörder diffarmiert, hat sich wohl als Mitdisskutierender disqualifiziert.
Wer die Meinung vertritt andere Menschen töten zu dürfen, – muss auch bereit sein die Tat, die er respektiert selbst zu vollbringen. Die Grundkenntnisse dieses barbarischen, an Niedertracht und Heintücke durch nichts zu überbietenden Aktes zu vermitteln dürfte anderen Sympathisanten nicht schwerfallen.
Und wer bereit ist einen anderen Menschen zu töten ist nunmal ein Mörder, auch wenn er für dieses Verbrechen zur Zeit nicht bestraft wird.
Es werden andere Zeiten kommen :)3
Wir bekommen euch alle. Sie haben sich als Mensch disqualifiziert Navon. Menschen denken über das Lebensrecht von Menschen anders als Sie.
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#4   Onan †   10:52:51 | Dienstag, 27. Juni 2006
@Horst
genau, das ist die Freiheit, die Gott uns gegeben hat.
…um auch mal so einfach gestrickt zu denken wie sie… :-!
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#3   Navon   10:48:50 | Dienstag, 27. Juni 2006
Respekt?
Wer den anderen nicht einmal soweit respektiert, dass man ihm eine andere Meinung zugesteht und ihn stattdessen pauschal als Mörder diffarmiert, hat sich wohl als Mitdisskutierender disqualifiziert.
Echt ein Jammer, wie sich manche Leute aufführen. Ob sie das wohl im realen Leben einem Gegenüber auch so ins Gesicht sagen?
N.
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#2   Horst Schlämmer   10:23:18 | Dienstag, 27. Juni 2006
@Gunsenum
Wer abtreiben will, treibt ab, da helfen weder die Rosenkranzwerfer und Bibelschmeißer aus kreuznet noch staatliches oder kirchliches Verdikt.
Genau, wenn Gunsenum morden will, dann mordet Gunsenum eben.
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#1   Gunsenum   10:17:39 | Dienstag, 27. Juni 2006
Seltsam!
Die unendliche Geschichte…
Solange sich „Donum Vitae“ auch nur für ein einziges überlebendes Kind erfolgreich einsetzte, ist die Tätigkeit gut. Wer abtreiben will, treibt ab, da helfen weder die Rosenkranzwerfer und Bibelschmeißer aus kreuznet noch staatliches oder kirchliches Verdikt. Wer aber im konflikt ist, der kann beraten werden. Und selbst Donum Vitae hat sich in seinen Statuten nicht zur Negativberatung verpflichtet. Man sollt erst lesen, wenn man hier großartig schreibt!
In der Konfliktberatung ist der Weg des Elter völlig offen – Beratung tut not!
und für unsere Kirchentaktiker darf ich anfügen: Besser als eine Abschottung einer Institution ist der Marsch durch diese Institution! Die 68er habens vorgemacht!
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