‘Donum vitae’ freut sich über den Korb der Bischöfe
Gestern distanzierten sich die deutschen Bischöfe von der umstrittenen Mütterberatung ‘Donum vitae’. Ein abgekartetes Spiel?
(kreuz.net, Bonn) Die Vorsitzende von ‘Donum vitae’, Rita Waschbüsch, hat „kein Problem“ damit, daß
sich die deutschen Bischöfe von ihrem Verein distanziert haben.
Das erklärte die Vorsitzende vor der
Tageszeitung ‘Kölner Stadt-Anzeiger’.
Frau Waschbüsch ist eine frühere Familienministerin des Saarlandes
und ehemalige Präsidentin des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’ – des obersten katholischen
Laiengremiums in Deutschland.
Die bischöfliche Distanzierung wurde gestern bekannt. Sie untersagt kirchlichen
Mitarbeitern eine Tätigkeit bei der von der Kirche abgelehnten Schwangerenberatung ‘Donum vitae’.
Die
bischöfliche Erklärung soll in den nächsten Tagen in den Amtsblättern der Bistümer veröffentlicht
werden. Danach ist sie rechtskräftig.
Frau Waschbüsch begrüßte die Distanzierung.
Angesichts „ständiger
Diffamierungen“ ihres Vereins durch eine „kleine Minderheit von »Lebensrechtlern«“ hätten die Bischöfe
unterstrichen, worauf ‘Donum vitae’ selber Wert lege: daß der Verein außerhalb kirchenamtlicher Strukturen
stehe.
„Wir nutzen auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes erfolgreich die in der verpflichtenden
Beratung bei Schwangerschaftskonflikten liegenden Chancen zum Lebensschutz“ – so die Vorsitzende von ‘Donum
vitae’.
Der Verein ist ideell und personell aus dem ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ hervorgegangen.
Seine Tätigkeit ist umstritten, weil die von ‘Donum vitae’ ausgestellten Beratungsbestätigungen in
sehr vielen Fällen dazu benützt werden, um eine straffreie vorgeburtliche Kindertötung zu erhalten.
Das ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ vertrat auf Anfrage des ‘Kölner Stadt-Anzeigers’ ähnliche
Positionen wie Frau Waschbüsch.
‘Donum vitae’ werde die päpstlichen und bischöflichen Regelungen respektieren
und beanspruche nicht, im Namen der Kirche zu handeln.
Die Erklärung der deutschen Bischöfe erscheint
auf Drängen der Glaubenskongregation und zu einem sehr späten Zeitpunkt.
Bereits im Juli 2003 hatte
der damalige Präfekt der Glaubenskongregation von den deutschen Bischöfen eine „Klarstellung“ zu ‘Donum
vitae’ verlangt.
Wenige Monate vor dem Papstbesuch in Bayern und vor den Ad-limina-Besuchen der deutschen
Bischöfe im Herbst hat die Bischofskonferenz dieser Aufforderung drei Jahre später Rechnung getragen.
Der ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ beurteilt die Entscheidung der Bischöfe als Versuch, einerseits dem Ansinnen
des Vatikans zu folgen und andererseits „den Ball flach zu halten“.
Angesichts der in Deutschland häufigen
Doppelrolle von ‘Donum vitae’ Mitarbeitern in kirchlichen Gremien und Ämtern stellt sich in kirchlichen
Kreisen die Frage, ob die Bischöfe die herausgepreßte Erklärung auch in die Tat umsetzen wollen.
Bislang
wurde nicht bekannt, ob und wie die Bischöfe bei einer Übertretung ihres jüngsten Beschlusses reagieren
wollen.
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32 Lesermeinungen
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Babylon Das Sie Geschichtsstudent sind heißt ja nicht, daß Sie diesbezüglich alles wissen, Sie befinden
sich also noch in der Lernphase (das soll jetzt nicht abwertend verstanden werden). Es kommt natürlich
auch auf die Ausrichtung des Professors an, wie er was rüberbringt und mit welchen Quellen er arbeitet.Das
kann natürlich recht widersprüchlich gelesen werden. Aber es stimmt schon, es ist das einfachste alles
Böse der Kirche in die Schuhe zu schieben! Z.B. bezeichnet sich dieser, in letzter Zeit öfters genannte,
Linzer Diakon auch als katholisch, was er aber wohl keinesfalls ist, auch wenn er ausstudiert hat. Ich
bin auch kein Mathematiker, obwohl ich jahrelang im Unterricht anwesend war und Prüfungen geschrieben
habe. bei Wikipedia wäre ich vorsichtig, hohe Fehlerquote! Der Hexenhammer ist nur eine Zusammenfassung
eines Theologen anderer Quellen, der auch nur von einem bestimmten Theologenkreis angenommen wurde. Friedrich
von Spee und viele andere sahen das anderst. Bloß weil einige Theologen sagen, die Messe sei kein Opfer,
heißt das auch noch nicht, daß dies kirchliche Lehre ist.
#31 Filia_Nocte 17:43:43 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Mal meine Stellungnahme @ methusalix Sie schrieben mal: und das Elend für Mutter und Kind beginnt und
dauert ein Leben lang an. Eben genau darum ging es mir auch. Klar, in den ersten Monaten wäreich irgendwie
über die Runden gekommen. Aber dann? Dann hätte mein Kind den Gerichtsvollzieher für den Papa gehalten.
Hätte ich es bekommen, hätte ich es gleich dem Elend ausgesetzt. man braucht schließlich mehr als Luft
und Liebe um für ein Kind zu sorgen. Ich weiß, dass ich mich hier nicht rechtfertigen muss, aber es
macht die Sache nachvollziehbarer. @Copertino Ich danke Ihnen für ihre Worte. Es wird zwar viel gesagt,
dass es einfach ist. Ist es auch. Vommedizinischen Eingriff her. Aber seelisch ist es mehr als nur eine
Katastrophe. Esist jetzt schon über 1 Woche her, aber immer wenn ich mal ein Baby schreien höre oder
etwas ähnliches, dann kommt einen der Gedanke, dass man selber es hätte sein können. Da werde ich wohl
die nächsten Wochen dran knabbern. @DDL jemine, was für ein heidnisch-mystisches Geschwafel! Bitte nicht
immer auf uns arme Heiden hauen @Graf von Galen Sorry, bin keine Christin. Sondern Eine von den böhsen
Heidinnen
@ babylon Um Tiere und die Natur haben sich die semitischen Wüstenreligionen (Judentum, Christentum,
Islam), die die Natur als feindlich wahrnehmen, ja noch nie gekümmert. Ihre Witze werden immer lustiger
*g*
#29 Babylon † 16:07:25 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@ Hyazinth: Ich befinde mich schon seit geraumer Zeit in der postpubertären Phase und bin als Student
der Geschichte durchaus in der Lage, mir mein eigenes Bild aus vielfältig zur Verfügung stehender Literatur
aus meiner geliebten Uni-Bibliothek zusammenzustellen (meist Bücher ohne „Imprimatur“). Aber um es internetzkonform
und kurz und praktisch zu halten, verweise ich auf den „Hexenhammer“ von 1484 (ein sehr sprechender Titel)
und das päpstliche Schreiben dazu. de.wikipedia.org/…/Summis_desiderantes de.wikipedia.org/wiki/Hexenhammer
P:S::Nur weil Du mich nicht überzeugt hast, solltest Du nicht davon ausgehen, ich würde deine Beiträge
nicht zu Ende lesen.
Babylon/Methusalix Ich stütze mich lediglich auf wissenschaftliche Beweise, im Gegensatz zu Ihnen beiden,
die nur alte Vorurteile immer wieder aufwärmen, wie es auch schon pubertierende Kinder in der Mittelstufe
von religionsgeschichtlich wenig bewanderten Lehrern eingeimpft bekommen und denen auch der Großteil
der, in dieser Hinsicht, wenig bewanderten Bevölkerung aufsitzt. Lesen Sie bitte mal Richard van Dülmens
„Kultur und Alltag in der frühen Neuzeit“. Daß ich einzelne Bischöfe und Bistümer von ihrer Schuld
freigesprochen habe ist glatt erfunden, natürlich haben auch einige dieser Excellencen die Augen verschlossen
keine Frage, aber das ging nie von der „Braut Christi“ aus. Es scheint auf diesem Forum allgemeines Phänomen
zu sein, Meinungen nicht wirklich durchzulesen, sondern auf einzelne Wörter „gekonnt“ anzuspringen, um
dann seine oberflächliche und platt nachgeäffte Meinung loszuwerden. Manche versuchen auch noch durch
gezieltes stylen ihrer „Neuigkeiten“ deren widersinnigen Inhalt zu beschönigen und zu verbessern. Wen
könnte ich da meinen Babylon? o^/ oder vielleicht auch (um nur einige zu nennen. Sie wären besser für
eine Power-Point-Präsentation als für dieses Forum geschaffen.
#27 Babylon † 15:16:32 | Donnerstag, 29. Juni 2006
in memoriam Braunbär Bruno Horst: Erstmal muß man Dir sagen, daß Du Äpfel mit Birnen vergleichst.
Denk nochmal drüber nach. Nicht jeder, der um Bruno trauert, ist auch schon automatisch total scharf
auf Abtreibung. Außerdem scheinst Du die Zahl der Abtreibungen zu verdoppeln. Um Tiere und die Natur
haben sich die semitischen Wüstenreligionen (Judentum, Christentum, Islam), die die Natur als feindlich
wahrnehmen, ja noch nie gekümmert.
@Ein Volk setzt sich für die Schwachen und Verfolgten ein … … ich bin immmer wieder beeindruckt,
wie sich dieses scheinheilige Volk für das Leben einsetzt und es rührt mich zu Tränen, wie es dieses
bepelzte Tierchen geschafft hat eine Nation emotional derart zu erschüttern. Das schaffen 250000 ungeborene
Menschen, die bestenfalls in der Mülltonne landen dürfen nicht in einem Jahr. Die Empörung über den
Tod des Bären bleibt derweil unvermindert groß und beschäftigt inzwischen sogar die EU. focus.msn.de/…ktion_nid_31117.html
Flut von Anzeigen nach Abschuss des Bären focus.msn.de/…ktion_nid_31117.html Bis entschieden ist, wo
„Bruno“ seine letzte Ruhestätte findet, können Anhänger des Bären an einem virtuellen Grab um ihn
trauern. Hunderte Internet-User bekundeten dort bereits ihren Schmerz focus.msn.de/…ktion_nid_31117.html
Verlogene Heuchler.
@ Hyazinth: Danke, ich fühle mich bestätigt! Du hast genau das gemacht, was ich ja eigentlich kritisiert
habe: Daß Tradi-Katholoiken nicht willens sind, vorbehaltlos (!), ohne wenn und aber, ohne Beschönigung
zu sagen, daß das damals ganz großer Bockmist war. Einfach Bockmist, und daß es einem sehr unangenehm
ist, daß die eigene Institution mit ihrem Anspruch, „Braut Christi“ zu sein und den Willen Jesu zu tun,
solche Verbrechen begangen hat. Im Namen Gottes! o^/ o^/ Das wird ich Euch noch in tausend Jahren um die
Ohren schlagen, denn wir treffen uns alle im Inferno wieder, ich im sechsten, Ihr in einem anderen Höllenkreis!
#24 methusalix † 18:50:53 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Wirklich rührend, Ihre Versuche, Hyazinth, Hyazinth: BabylonFür alle. die immer in dieselbe Kerbe schlagen
nochmal kurz: die katholischen Kirchenbeamten von einem der grössten Verbrechen freizusprechen, dass
diese in ihrer langen blutigen Geschichte begangen haben. Leider untaugliche Geschichtsklitterung a la
DDR und UdSSR. BTW, die Trennung von Kirche und Staat ist ein weing jünger, als die von Ihnen aufgeführten
Daten. Den Kirchenbeamten wäre bei Gott kein Zacken aus der Krone gefallen, hätten Sie diese abscheuliche
Mordserie an absolut unschuldigen Opfern verhindert. Sie hätten die Macht dazu gehabt, aber sie wollten
nicht. Genauso wie ihnen die Pariser Bluthochzeit ganz wunderbar ins politische Konzept passte. Die Hugenotten
waren ja schliesslich keine Menschen, sondern nur Ketzer, wie die Katharer und andere unglückliche unschuldig
Verfolgte.
Babylon Für alle. die immer in dieselbe Kerbe schlagen nochmal kurz: Hexenverbrennungen gingen meist
nur vom Staat aus, um sich sozial schwächerer zu entledigen, natürlich hatten auch Theologen ihre „Hexentheologie“,
aber ein Großteil hatt dies abgelehnt. Meist gaben auch die einzelnen Fürsten nur dem Druck des Volkes
nach. Die Blütezeit der Hexenverfolgung war auch zwischen 1580 und 1680, also kein katholisches Phänomen,
sondern auch von Protestanten unterstützt. Da es auch in regionaler Begrenztheit stattfand, Mitteleuropa,
hat es sicher auch nichts kirchenpolitisches, was hätte es sonst für einen Sinn, dies nur eine kleine
Gegend zu beschränken.
Herr Schlämmer?! Was haben Sie eingenommen? Oder ist Ihr Gefasel auf Altersschwachsinn zurückzuführen –
bei Ihren anscheinend über 400 Lenzen ja nicht ausgeschlossen… Unterhaltsam, was sich hier so rumtreibt.
@Babylon Dieselbe Bekenntnisfreude („Mord!!“) würde ich mir auch wünschen, wenn’s um die Abschlachtung
der Einwohner von Jerusalem 1099 durch Kreuzfahrer und die Verbrennung von Giordano Bruno im Jahr 1600
in Rom geht, oder um paar „Hexen“. Bruno wurde erschossen und nicht verbrannt. Obwohl Sie dennoch Recht
haben, es war eiskalter Mord, was ich hiermit für diesen Fall Ihnen zustimmend gerne zugebe. Ich habe
selten solch eine Erschütterung und Trauer im Volk wahrgenommen wie nach der hinterhältigen Erschiessung
Bruno’s. Dieses Volk zeigt, wenn es um die Ermordung von Unschuldigen geht Gefühle.
#20 methusalix † 01:17:51 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@Copertino Copertino: … und den damit verbundenen emotionalen Nachwirkungen zu bewahren durch gezielte
Unterstützungsangebote. Ich danke Ihnen im Namen aller aufrechten Menschen, die guten Willens sind und
hoffe, dass Sie mit deren Hilfe (und finanzieller Unterstützung) die Hilfe für die werdende Mutter durchhalten
können, solange sie ihrer benötigt. Alles andere wäre himmelschreiende Heuchelei, aber das wissen Sie
vor Ort, besser als ich und alle erzreaktionären Fundamentalisten hier, die grossmäulig Frauen in die
Hölle verdammen, aber selbst keinen Finger rühren und nicht bereit sind zu teilen. Ich hoffe sehr, dass
mit Ihrer andauernden Hilfe dieses Kind sich für die junge Familie nicht als Katastrophe erweist, wie
das leider oft der Fall ist. Oft genug ist die Hilfe ja nach sechs Monaten oder einem dreiviertel Jahr
vorbei und das Elend für Mutter und Kind beginnt und dauert ein Leben lang an.
@Filia nocte Allerdings hat mich schon erschreckt, dass der Prozess selber (also die Papiere besorgen
etc) so einfach ging als würde man sich ein paar Kaugummis holen. Genau diese Erfahrung vieler betroffener
Frauen – auch solcher in der Schweiz – ist es, welche viele Frauen und Männer, die sich Tag um Tag mit
Rat und Tat für Abbruchsalternativen einsetzen, als frauenunwürdig erachten. Ich bedaure es zutiefst,
werte Filia Nocte vulnerata, dass ausgerechnet Sie solches erleben mussten. Vor einer guten Woche war
es für uns nicht allzuschwer, eine junge schwangere Frau in Not, welche als Erstanlaufstelle eine entsprechende
staatliche Stelle kontaktiert und wie Sie dort die „rasche und unkomplizierte Lösung“ angeboten bekam,
von einer unwiederbringlichen Retoursendung an den himmlischen Absender und den damit verbundenen emotionalen
Nachwirkungen zu bewahren durch gezielte Unterstützungsangebote. Das Traurige an der ganzen Sache ist
nur, dass die Spiesse der „Wegmach-BeraterInnen“ finanziell künstlich verlängert werden, während lebensfreundliche
Beratungsstellen ebenso künstliche Stolpersteine in den Weg gelegt bekommen. Aber was soll’s, die Arbeit
macht auf dieser Seite einfach mehr Lebensfreude. Ihnen wünsche ich viel Kraft und schliesse Ihre Anliegen
gerne in mein Gebet ein.
Um mal die Front geradezurücken: Dieselbe Bekenntnisfreude („Mord!!“) würde ich mir auch wünschen,
wenn’s um die Abschlachtung der Einwohner von Jerusalem 1099 durch Kreuzfahrer und die Verbrennung von
Giordano Bruno im Jahr 1600 in Rom geht, oder um paar „Hexen“. Ohne Beschönigung, ohne wenn und aber,
ohne Abstriche.
Wider den Mord an den Ungeborenen, @ ddl Es ist die Sprache der Bibel, aber das wissen Sie wahrscheinlich
selber. Wer den Mord an Unschuldigen rechtfertigt, macht sich mitschuldig, von daher werden auch Sie sich
einmal vor Gott hierfür verantworten müssen. Ihre billige Polemik wird Sie da nicht retten.
#16 Hühnerhabicht 22:44:28 | Dienstag, 27. Juni 2006
@ ddl Mord ist Mord und kann niemals gutgeheißen werden, wenn du nicht glaubst das das Kinder sind, dann
guck dir mal die Leichen an die da übrichbleiben, KZ-Aufseher ddl nimmt immer mehr gestalt an
@Hühnerhabicht Weder ging es um ein „Kind“, noch um einen „Mord“. Sie stellen Ihrer Diskussionsfähigkeit
ein weiterhin schlechtes Zeugnis aus, wenn Sie mit größter Konsequenz die falschen Begrifflichkeiten
verwenden. Stellt sich die Frage, wie Sie es auf einen Nenner bringen, UNGEBORENE mit heiligem Eifer zu
verteidigen, während Sie kein Problem damit haben, GEBORENE (hier: Filia_Nocte:) mit allerlei Unflätigkeiten
zu belegen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die hier vorgeschützte katholische Kümmernis
recht schlagartig mit der Geburt endet. Entsprechend ernst nimmt man sie denn auch. @Graf von Galen Welcher
Voodoo-Sekte genau gehören Sie an? Oder ist es doch eher die indische Kali? „Blut zurückfordern“, jemine,
was für ein heidnisch-mystisches Geschwafel!
Wider den Mord an den Ungeborenen, @ filia nocte Wissen Sie nicht, daß Gott das Blut Ihres unschuldigen
Kindes von Ihnen zurückfordern wird und daß Sie in großer Gefahr sind darum der ewigen Verdammnis anheimzufallen,
wenn Sie nicht noch rechtzeitig bereuen und beichten. Ich rate Ihnen, die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter
Maria um Ihre Hilfe und Fürsprache bei Ihrem Sohn zu bitten, sonst kommen Sie da nicht mehr raus.
#13 Hühnerhabicht 18:21:53 | Dienstag, 27. Juni 2006
@ Tochter der Nacht Sach bloß du hast dein Kind ermordet? Dann haste deinen Nick passend gewählt, vollkommen
in der Finsternis (wenigstens ohne Reue über diese Tat) Aus meiner Sicht gesehen ist es manchmal besser
ein Würmchen zu den Göttern zu geben, Perverse verniedlichung eines Mordes an einen wehrlosen, Pfui
Teufel!!!
#12 Filia_Nocte 18:10:42 | Dienstag, 27. Juni 2006
Donum Vitae Ich musste vor kurzem leider selber die Dienste einer solchen Beratung auf mich nehmen und
ich als BETROFFENE kann mir ein Urteil über diese Leute erlauben. Ich wurde definitiv gut beraten. Ich
habe früher auch immer gesagt, dass ich nie einen Abbruch durchführen lassen werde. Bis ich vor dieser
Situation stand. Nun ja, egal. Ich finde es einfach doof, dass gerade die Kirche, die aus Menschen besteht,
die nie vor der Situation des Vaters- oder Mutterwerdens steht sich eine Verurteilung dessen erlaubt wie
sich eine Frau entscheidet. Aus meiner Sicht gesehen ist es manchmal besser ein Würmchen (liebgemeinter
Cosename) zu den Göttern zu geben, um es später wieder auf die Welt zu holen. Allerdings hat mich schon
erschreckt, dass der Prozess selber (also die Papiere besorgen etc) so einfach ging als würde man sich
ein paar Kaugummis holen.
#11 Forum Romanum 15:58:48 | Dienstag, 27. Juni 2006
Donum Vitae in Ostbayern Als ich gestern Abend auf dem Informationskanal „Bayern5“ die Nachricht der Deutschen
Bischofskonferenz vernahm, war ich sehr erfreut. Seit langem beobachte ich wie kirchliche Verbände sich
mit Donum Vitae verbünden und gemeinsame Sache machen. Der Papst Bruder hat erst kürzlich in einem Interview
mit der linksliberalen Zeitung „Süddeutsche“ angemahnt, dass die CSU Staatsregierung den Verein Donum
Vitae subventioniert, während die Caritas Beratungsstellen vernachlässigt werden, nur weil dort keine
Scheine zur straffreien Abtreibung ausgestellt werden. Da der Bayerische Rundfunk nicht gerade immer sehr
kritisch mit der CSU umgeht, fiel auch der Bericht gestern sehr verlogen aus. Es wurde dem Hörer weisgemacht,
dass der Verein Schwangere beraten würde und den Lebensschutz hochhalten würde. Nach diesem Bericht
muss ein Außenstehender den Eindruck bekommen haben, dass die Kirche, in diesem Falle die Deutsche Bischofskonferenz,
nicht für den Lebensschutz sei. In Ostbayern (Deggendorf) wurde vor kurzem groß das 5jährige Bestehen
des Vereins gefeiert. Sozialministerin Stewens (CSU), Oberbürgermeisterin Eder (CSU), Staatsräte der
CSU und Landtagsabgeordnete (Sibler CSU) waren dabei Redner und Festgäste. Diese Partei verdient keine
einzige Stimmer mehr von christgläubigen Menschen!
wow, ein echter christ… Wir bekommen euch alle. Sie haben sich als Mensch disqualifiziert… da fällt
mir nichts mehr ein. bleiben sie unter ihresgleichen, und belästigen sie einfach niemand, sie problembär…
@legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért Danke, für mehr als einen Diskussionsstrang
reicht mir grad die Zeit nicht. Aber danke für den Hinweis. Ich seh nur nicht ein, warum ich mich von
nem merkbefreiten Fundi als Mörder beschimpfen lassen muss, obwohl ich so ein Verbrechen nie begangen
habe! Wenn Horst der Meinung ist, es bringt seiner Sache etwas, unsachlich und polemisch zu sein und andere
Abtreibungsgegner zu diffarmieren, dann ist das kontraproduktiv und er merkt es nicht einmal (merkbefreit
eben!). Beste Grüße Navon
@Horst und Navon Vorschlag: Steigen Sie doch auch in die Diskussion www.kreuz.net/…ticle.3406-page.html
darüber ein, die es schon gibt. Dann brauchen Sie hier das Rad nicht neu erfinden!
@Navon Vielleicht erlernst Du auch mal den Unterschied zwischen der Bereitschaft, etwas in Ausnahmefällen
zu dulden und der Tat?! Und wenn Du schonmal beim Lernen bist, informier Dich mal zur Definition des Tatbestandes
„Mord“. Was Horst gelernt hat, wird Navon nimmermehr lernen , –. ausser Navon hüllt sich in Sack und
Asche und tut Busse. Ihre Ausnahmefälle zur Rechtfertigung einer Selektion interessieren mich nicht.
Schon mal dagewesen. Der Zeitpunkt ist mir entfallen. Wer einen wehrlosen Menschen tötet ist ein Mörder.
Das Sie es in „Ausnahmefällen“, in strengen Ausnahmefällen versteht sich, zur sozialen Barmherzigkeit
erklären dürfen ist eine vorübergehende Zeiterscheinung, – dämonischen Ursprungs. Nutzen Sie die Zeit
zur Umkehr. Sie läuft schneller ab als Sie denken können.
@ Horst Wird ja immer besser, jetzt spricht er mir sogar das Menschsein ab! Vielleicht solltest Du mal
lesen lernen und Dein Gehirn einschalten! Ich hab in genügend Beiträgen schon erwähnt, dass ich gegen
Abtreibung bin. Aber so Kleinigkeiten halten Dich ja nicht davon ab, mich als Mörder und nicht menschlich
zu diffarmieren! Vielleicht erlernst Du auch mal den Unterschied zwischen der Bereitschaft, etwas in Ausnahmefällen
zu dulden und der Tat?! Und wenn Du schonmal beim Lernen bist, informier Dich mal zur Definition des Tatbestandes
„Mord“. Es ist für Gespräche immer von Vorteil, wenn alle Teilnehmer sich auf eine Definition von Begriffen
einigen und Du scheinst Dir eine andere Definition von Mord zurechtzubasteln als das Wort bedeutet. N.
@Onan genau, das ist die Freiheit, die Gott uns gegeben hat. Genau Onan, Sie haben die Freiheit sich in
die nächste Abtreibungsklinik zu bewegen, sich danebenzusetzen und in aller Ruhe zuzusehen, wie gemordet
wird. Nur dazu fehlt es Ihnen an Mut, das überlassen Sie dann lieber den gewissenlosen Profis. @Navon
Wer den anderen nicht einmal soweit respektiert, dass man ihm eine andere Meinung zugesteht und ihn stattdessen
pauschal als Mörder diffarmiert, hat sich wohl als Mitdisskutierender disqualifiziert. Wer die Meinung
vertritt andere Menschen töten zu dürfen, – muss auch bereit sein die Tat, die er respektiert selbst
zu vollbringen. Die Grundkenntnisse dieses barbarischen, an Niedertracht und Heintücke durch nichts zu
überbietenden Aktes zu vermitteln dürfte anderen Sympathisanten nicht schwerfallen. Und wer bereit ist
einen anderen Menschen zu töten ist nunmal ein Mörder, auch wenn er für dieses Verbrechen zur Zeit
nicht bestraft wird. Es werden andere Zeiten kommen :)3 Wir bekommen euch alle. Sie haben sich als Mensch
disqualifiziert Navon. Menschen denken über das Lebensrecht von Menschen anders als Sie.
Respekt? Wer den anderen nicht einmal soweit respektiert, dass man ihm eine andere Meinung zugesteht und
ihn stattdessen pauschal als Mörder diffarmiert, hat sich wohl als Mitdisskutierender disqualifiziert.
Echt ein Jammer, wie sich manche Leute aufführen. Ob sie das wohl im realen Leben einem Gegenüber auch
so ins Gesicht sagen? N.
@Gunsenum Wer abtreiben will, treibt ab, da helfen weder die Rosenkranzwerfer und Bibelschmeißer aus
kreuznet noch staatliches oder kirchliches Verdikt. Genau, wenn Gunsenum morden will, dann mordet Gunsenum
eben.
Seltsam! Die unendliche Geschichte… Solange sich „Donum Vitae“ auch nur für ein einziges überlebendes
Kind erfolgreich einsetzte, ist die Tätigkeit gut. Wer abtreiben will, treibt ab, da helfen weder die
Rosenkranzwerfer und Bibelschmeißer aus kreuznet noch staatliches oder kirchliches Verdikt. Wer aber
im konflikt ist, der kann beraten werden. Und selbst Donum Vitae hat sich in seinen Statuten nicht zur
Negativberatung verpflichtet. Man sollt erst lesen, wenn man hier großartig schreibt! In der Konfliktberatung
ist der Weg des Elter völlig offen – Beratung tut not! und für unsere Kirchentaktiker darf ich anfügen:
Besser als eine Abschottung einer Institution ist der Marsch durch diese Institution! Die 68er habens
vorgemacht!