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Dienstag, 27. Juni 2006 11:19
1956 wurde er von Papst Pius XII. auf Lebenszeit ernannt, 1997 von Papst Johannes Paul II. vertrieben. Jetzt ist er – 89jährig – in den Vatikan zurückgekehrt.
Zurück zum Artikel 32 Lesermeinungen:
Mittwoch, 5. Juli 2006 10:11
Kardinal Mazzella: den Hang zur Banalität
wie viele V 2 Ideologen hatte auch JP II einen ausgesprochenen Hang zur Banalität. Die Banalität ist im religiösen Bereich was die Virtuosität im musikalischen Bereich ist. Gewisse Bravourstücke sind dazu da, um dem ausführenden Künstler zu gestatten, sich zu profilieren und sein Können zu demonstrieren. Auch JP hatte den ausgesprochenen Hang sich zu profilieren. Glücklicherweise ist seit der Wahl Benedikt XVI diese Art von Exhibitionismus in den Hintergrund geraten
Sonntag, 2. Juli 2006 19:34
Gotthard: Musikerleben
1. Welchen Sinn macht es, einen Dienst lebenslang zu vergeben? War eine merkwürdige Entscheidung damals.
2. Warum kann ein 80jähriger nicht in den Ruhestand geschickt werden? Ist doch kein in die Wüste schicken.
3. Wenn dieser heute 89jährige ein Konzert leitet, hat das doch mit einer „Rehabilitierung“ nichts zu tun …
Donnerstag, 29. Juni 2006 15:18
Babylon †: @Philomena: Da könnte die Kirche
doch nochmal richtig Kohle machen…

Daß die noch gar nicht auf die Idee gekommen sind…
Mittwoch, 28. Juni 2006 09:47
Der Chor ist auch in der Kirche eine Schande …Und für die Meßfeiern im Petersdom werden dann die Karten auf Ebay versteigert oder wie?
Mittwoch, 28. Juni 2006 00:13
Hódmezövásárhelykutasipuszta: … Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer …
das ist eine scharfe Ansage … hat dem User auch gleich ein kreuz eingebracht!
Dienstag, 27. Juni 2006 22:30
Graf von Galen: Rückkehr zur Tradition
Herzlichen Dank an den Heiligen Vater für die Rehabilitierung der Person als auch der traditionellen, geistlichen Musik.
Dienstag, 27. Juni 2006 21:24
Wenn es sich um den Leiter des Chores der sixtinischen Kapelle und nicht des Petersdomes handelt, folgendes:

Um 1980 hat der Chor der sixtinischen Kapelle im Rahmen von „Europäische Kathedralchöre im Dom zu Köln“ im Kölner Dom gesungen. Der Chor hatte die allerschlechteste Kritik, weil der Dirigent die Stimmen so hochdrückte, daß der Chor kaum zu hören war. Auch die Rundfunkübertragung war ausgesprochen schlecht.

Bei einem Romaufenthalt Anfang 1982 hat mir mein damals dort lebender Bekannter dringend abgeraten, Aufnahmen vom Chor der sixtinischen Kapelle zu kaufen, und zwar mit derselben Begründung, mit der dieser Chor wenig vorher in Köln in Grund und Boden kritisiert wurde! Ich habe denn auch auf meine hiesige Erfahrung verwiesen.
Dienstag, 27. Juni 2006 18:37
Sulpicius: @Ph.Wolkenstein
Mit Gregorianik und Akapella – Chören kann man keinen Petersplatz füllen.

Das ist völlig korrekt. Deshalb gehören auch die Papst-Liturgien IN die Kirche! Weg mit Marinis Open-Air-Spektakel!
Dienstag, 27. Juni 2006 17:37
ExBochumer: Es wundert mich,
daß Marini noch in Amt und Ehren ist – trotz Benedikt XVI.

Aber vielleicht ist der jetzige Papst zu schwach, sich gegen einige zerstörerische Kräfte zur Wehr zu setzen?
Dienstag, 27. Juni 2006 17:32
PhilomenaWolkenstein: Papst – Begräbnis
Der Chor ist in einem erbärmlichen Zustand. Das konnte man bei der Übertragung des Papst – Begräbnis hören. Nix gegen die herrliche Musik beim Begräbnis von Fürst Rainier. Mit Gregorianik und Akapella – Chören kann man keinen Petersplatz füllen. Da muß entsprechende Tontechnik her und ein großes, gutes Orchester samt Opernchor. Diese Messe war eine Schande …
Dienstag, 27. Juni 2006 17:14
ach der Typ ist also für das jämmerliche Gewimmere des Chors von St. Peter verantwortlich?
Na, vielleicht hätte man an seiner statt jemanden einsetzen sollen, der auch was von Chorleitung versteht
Dienstag, 27. Juni 2006 16:21
Marcel: URL-Korrektur
Werter Sulpicius, für jene, die nicht „Kopie & Paste“ beherrschen, hier eine kleine Korrektur Ihrer URL zum Doppelklicken… :)
Sinfonia Sacra, Dokumente.
Dienstag, 27. Juni 2006 16:03
schweinshaxl †: ich sag nur eins …
… Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer …
Dienstag, 27. Juni 2006 14:46
an St.-Peter nicht nur darum was, sondern auch wie es gesungen wird. Das Gregorianik-Geleiere, dass uns die Capella-Sistina zumutet trägt nicht gerade zur Würde des Gottesdienstes bei. Ich wüßte gern, was B XVI manchmal denkt, wenn er das mitanhören muß, wo er doch weit besseres gewohnt ist.
Dienstag, 27. Juni 2006 14:13
Sulpicius: @Freinsberg
Dienstag, 27. Juni 2006 14:10
Freinsberg: @ Sulpicius
Welche lehramtliche Aussagen?
Dienstag, 27. Juni 2006 14:02
Sulpicius: Es geht erst einmal darum,…
… WAS gesungen wird. Das WIE ist sicherlich bei jedem Chor verbesserungswürdig. Es geht hier darum, wie ich schon unten sagte, für was Bartolucci stand: nämlich für die lehramtlichen Aussagen der Kirche zur liturgischen Musik! Das ist der entscheidende Punkt.
Dienstag, 27. Juni 2006 13:46
Wo, Ottaviani, sind die Belege für Ihre Behauptung?
Dienstag, 27. Juni 2006 13:36
Freinsberg: päpstliche choralschola
Ein Vatikan-Bischof hat die päpstliche Choralschola einmal „i gatti di S. Pietro“ genannt. Kompliment war das wohl nicht.
Dienstag, 27. Juni 2006 13:35
ottaviani: Mgr Marini
hat ja äußerst aktiv die Ppstliturgie zerstört in den kletzten jahren nd er wollte ja auch die Musik modernisieren da war der gute maestro im weg
Dienstag, 27. Juni 2006 13:19
Das ich das noch erleben darf…
Dienstag, 27. Juni 2006 13:11
thaumaturgos: da stimme ich doch glatt
meinem vorposter zu
Dienstag, 27. Juni 2006 13:02
Ratzinger soll also „Halten Sie durch“ gerufen haben? Dazu bitte eine Quellenangabe! Wenn man sich den seit Jahrzehnten grauenhaften Chorgesang der Capella Sistina anhört, kann es mit den Qualitäten des in Rede stehenden Maestros auch nicht sehr weit her gewesen sein. Aber unsere kreuz-net Oberliturgen wissen wie immer bestens Bescheid, auch wenn sie Noten nicht von Fliegendreck unterscheiden können.
Dienstag, 27. Juni 2006 12:49
ExBochumer: Welche Rolle spielt eigentlich
der Zeremonienmeister Erzbischof Marini in diesem Zusammenhang?
Dienstag, 27. Juni 2006 12:36
Hyazinth: Spekulation
Vielleicht konnte Mons. Bartolucci nicht Gitarre spielen, die ist doch heutzutage in unserer hochentwickelten „Musica Sacra“ wichtig wie kein anderes Instrument. Dann ist der Rauswurf natürlich einleuchtend, wer hatt denn „Kumbaya my Lord“ in der Messe nicht lieber als einen hochwertigen Palestrina-Satz
Dienstag, 27. Juni 2006 12:35
thaumaturgos: was soll die rede von zurückgekehrt?
er ist neuzig … da war er eh schon pensionsreif bei seiner entlassung
und wenn der papst keinen musiker entlassen kann, was soll dann seine amtsgewalt
es muss ja nicht unbedingt eine musikalische frage gewesen sein, es könnte auch persönliches sein … dazu haben auch päpste das recht
vor paul vi. sind die leute schneller persona non grata gewesen als in den letzten jahren, aber ich weiss es war alles so schön, die kirche der himmel auf erden

… wie heissts so schön: LERNEN SIE GESCHICHTE!
Dienstag, 27. Juni 2006 12:01
Babylon †: Sowjetunion?
Soll damit ausgesagt werden , wenigstens die Kommunisten hätten noch guten Musikgeschmack?

Ansonsten möchte ich daruf hinweisen, daß es die UdSSR schon seit 1991 nicht mehr gab.
Dienstag, 27. Juni 2006 11:57
PegasusNbW: Polyphonie?
Raum für kurze Motetten oder für den Gregorianischen Choral gab es nur noch in wenigen toten Augenblicken der Liturgie.

Ich hoffe doch, dass die päpstliche Choralschola so gut ist, dass die von ihr gesungenen Gregorianischen Choräle nicht polyphon klingen.
Dienstag, 27. Juni 2006 11:57
palestrina: Geschmacksache
ist es eben nicht. Immer und in allen Dokumenten hat die Kirche den gregorianischen Choral und die klassische Vokalpolyphonie als die ihr eigene Musik definiert.

Zum Vergleich: Stellen Sie sich mal vor, ein orthodoxer Patriarch wollte den typischen orthodoxen Kirchengesang abschaffen, weil ihm irgend eine Art moderner westlicher Musik besser gefällt. Jeder versteht sofort, daß dieser fiktive Patriarch nicht über der Musiktradition seiner Kirche steht und es folglich so nicht geht.

Zumindest aber hat es unser hl. Vater verstanden.
Dienstag, 27. Juni 2006 11:53
Sulpicius: @Hódmezövásárhelykutasipuszta
Es geht hier nicht um Geschmacksfragen, sondern um das, was die Kirche in ihren lehramtlichen Texten als liturgische Musik definiert.
Dienstag, 27. Juni 2006 11:39
Also ich finde es wirklich infam, wie seine Heiligkeit unser Papst Johannes Paul II. hier als Linker dargestellt wird, der einfach Leute rauswirft, die ihm nicht zu Gesicht stehen.
Klar gibt es an Seiner Theologie einiges zu kritisieren, die Enzyklika Centesimus annus, die sich wie ein kommunistisches Manifest liest, seine Anthropologie, auf die sich moralisch verderbte Nudisten immer wieder berufen, aber ich finde trotzdem, dass der Artikel besser herausstellen hätte können, dass es hier um eine Geschmacksfrage gegangen ist und keine theologisch-pastorale. Dem hat einfach die Musik nicht gefallen!
Dienstag, 27. Juni 2006 11:27
ottaviani: ich habe den
äußerst rustigen Maestro in lebhafter erinnerung
gebe gott daß man bald für den erzbischof marini ein anderes betätigungsfeld findet als die päpdtliche liturgie
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