Das Problem sind die Schweine, nicht die Ferkel
Der Linzer Ex-, Wieder-, und Noch-Regens stellte sich in einem Presse-Interview hinter seinen Zögling Andreas Golatz. Gemistet werden in Linz nur die Ferkel. Ein Kommentar.
(kreuz.net, Linz) Seit Jahrzehnten begeht die Diözese Linz abseitige Wege.Wenn dann ein Weihekandidat das sagt und tut, was der Noch-Regens seinen Seminaristen zehn Jahre lang eingeimpft hat, beginnt der große Katzenjammer.
Der Linzer Skandaldiakon Andreas Golatz (31) war früher Mitglied der charismatischen Erneuerung. Er gehörte dem Linzer Gebetskreis an und wollte dann Priester werden. In Linz.
1995 begann er als Laientheologie in Linz zu studieren und trat im Jahr 2000 ins Priesterseminar ein.
Sein erstes Jahr absolvierte er im neu errichteten Vorbereitungsjahr für österreichische Seminaristen – im sogenannten Propädeutikum – im niederösterreichischen Horn.
Diese Zeit nannte er später „sinnlos“ und „fadisierend“.
Die Vorlesungen hört er an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz. Die Linzer Professoren indoktrinieren ihn mit der Frauenweihe.
Dort hörte er ziemlich genau das Gegenteil von dem, was der Papst in Rom lehrt.
In der Theologisch-Praktischen Quartalschrift – Herausgegeben von den Professoren der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz – bekannte (lat. „professio“) der Linzer Lehrkörper im Jahr 1996 seine Meinung zur Frauenweihe.
Dr. Christoph Niemand – gegenwärtiger Studiendekan an der Universität und Professor für Neues Testament – meinte, die Kirche solle aus Sorge um ihr Außenbild – wegen des Unverständnisses von Heiden und Neuheiden – „Frauen an ihrem sakramentalen Amt zulassen“:
„Es geht schlicht und einfach darum, daß die Kirche die Basiswerte der jeweils zeitgenössischen Gegenwart, nicht aber die Basiswerte einer vergangenen Gesellschaft zum Modell ihrer Selbstorganisation nehmen muß.“
Dr. Józef Niewiadomski – ehemaliger Ordinarius für Dogmatik – nannte „das päpstliche »Nein« zur Priesterweihe“ wegen des Unterschiedes von „männlichen und weiblichen AmtsinhaberInnen“ einen „Skandal“.
Frauen zur Weihe zuzulassen sei eine „pastorale Notwendigkeit“.
Der 2004 emeritierte Dogmatikprofessor DDr. Walter Raberger war überhaupt der Ansicht, daß das päpstliche Schreiben „Ordinatio sacerdotalis“ nicht endgültig sei.
Denn das Wort sei nicht Mann sondern Fleisch geworden, und eine Frau könne in diesem „Logos-Sarx-Schema“ ebensogut „in persona Christi“ handeln.
Daß die bisherige Praxis auf der „Männerherrschaft“ des damaligen Judentums basiere, habe sogar schon Karl Rahner gewußt. Fazit: „Die Diskussion muß weitergehen!“
Herr DDr. Severin Lederhilger – ehemaliger Professor für Kirchenrecht und jetzt Linzer Generalvikar – wollte „Frauen zu Diakoninnen weihen“, um „die Diakonie insgesamt aus ihrem Aschenputteldasein zu befreien“. Diese Regelung solle aber nicht für die ganze Weltkirche beschlossen, sondern nur in gewissen Gebieten als „Indult inkulturiert“ werden.
Da es „kirchenrechtlich möglich und durchführbar“ sei, Frauen zu Ständigen Diakoninnen zu weihen, nannte Pater Lederhilger dann die Kanones, die geändert werden müßten.
Auch Dr. Peter Hofer – Professor für Pastoraltheologie – konnte sich Diakoninnen vorstellen. Denn damit sei es möglich, „in der Nachfolge Jesu“ die Trennung von Seelsorge und Pflege zu überwinden.
Dr. Hanjo Sauer – Fundamentaltheologie – sah in der „Ordofähigkeit der Frau eine praktische Frage“. An diesen Fragen und Herausforderungen würde sich „die Glaubwürdigkeit des Glaubens“ der Kirche entscheiden.
Wer sich im Glauben wiegt, daß das Linzer Priesterseminar eine Erholung von den an der Hochschule verbreiteten Ketzereien, Irrlehren und Dummheiten ist, der irrt sich.
So sprach der Noch-Regens in Linz, Prälat Maximilian Mittendorfer, in der oberösterreichischen Lokalzeitung ‘Volksblatt’ am 20. April 2002 davon, daß die Frauenordination und die Priesterehe „kommen“ würden.
Vor zwei Monaten erklärte er in der Lokalzeitung ‘Linzer Rundschau’: „Viele Männer und Frauen, die größtenteils ehrenamtlich arbeiten, hätten die Begabung und Ausbildung für das Priesteramt“.
Darum ist es nicht wunderlich, daß Regens Mittendorfer keine Probleme hatte, seinen vorlauten ehemaligen Zögling Golatz vor der österreichischen Tageszeitung ‘Presse’ als „kirchenloyalen Mann“ zu bezeichnen.
Exzellenz Schwarz, bitte verschieben Sie nicht die Priesterweihe. Verschieben Sie diesen Regens.
Befördern Sie ihn zum Bischofsvikar und Verantwortlichen für Ihre Pontifikalschuhe.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Sonntag, 2. Juli 2006 03:21
aschera: freut mich aber
wäre mir sonst schon alleine vorgekomemn …
Freitag, 30. Juni 2006 23:23
legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †: stimmt schon
… also manchmal verirren sich offenkundig geistig völlig gesunde Personen auf diese Seite.
Freitag, 30. Juni 2006 11:37
aschera: @legdingsda
ich hoffe, ich interpretiere ihre Aussage „
„ richtig, wenn ich Sie als Zustimmung zum Vorposter interpretiere …
Freitag, 30. Juni 2006 01:44
träumen Sie weiter …
Donnerstag, 29. Juni 2006 21:06
Adlatus: Ketzer
Da es sich um ein Katholisches Forum handelt, ist Respekt gefordert. Und was macht der Schreiber dieser
Zeilen ?
Kath.Forum ?- Im Kreuz net sind meiner Ansicht nach Ketzer am Werk. Skandal-Diakon, usw… Solche Aussagen in einem Bericht einer sich Katholisch nennenden Gruppierung das geht eindeutig zu weit.
Es wird Zeit Rom zu benachrichtigen ob einer solchen Denkweise.
Kath.Forum ?- Im Kreuz net sind meiner Ansicht nach Ketzer am Werk. Skandal-Diakon, usw… Solche Aussagen in einem Bericht einer sich Katholisch nennenden Gruppierung das geht eindeutig zu weit.
Es wird Zeit Rom zu benachrichtigen ob einer solchen Denkweise.
Donnerstag, 29. Juni 2006 12:52
aschera: @Isidor
Sagen Sie mal, wo sind Sie denn dagegengelaufen?
Oder definieren Sie Wahrheit durch Schimpfwörter?
Was genau ist Wahrheit daran, wenn dahergelaufene Redakteure einer Internetseite fundierte wissenschaftlichte Ergebnisse von renomierten Wissenschaftern durch den Kakao ziehen?
Oder ist es so, wie es üblicherweise bei Extremisten der Fall ist, dass jede Meinung, die sich mit der eigenen deckt, Wahrheit ist, jede andere Lüge?
Dann wäre Wahrheit ein Wort, dass nur Meinungsübereinstimmung ausdrückt und Lüge einfach ein Synonym für Meinungsverschiedenheit …
Oder definieren Sie Wahrheit durch Schimpfwörter?
Was genau ist Wahrheit daran, wenn dahergelaufene Redakteure einer Internetseite fundierte wissenschaftlichte Ergebnisse von renomierten Wissenschaftern durch den Kakao ziehen?
Oder ist es so, wie es üblicherweise bei Extremisten der Fall ist, dass jede Meinung, die sich mit der eigenen deckt, Wahrheit ist, jede andere Lüge?
Dann wäre Wahrheit ein Wort, dass nur Meinungsübereinstimmung ausdrückt und Lüge einfach ein Synonym für Meinungsverschiedenheit …
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





