Heilige
Kardinal von Galen war ein Englandhasser und Kriegstreiber, nicht wahr?
Anläßlich der Seligsprechung von Bischof von Galen behauptete die umstrittene Theologin Uta Ranke-Heinemann, der Löwe von Münster habe zum Krieg gegen England aufgehetzt.
(kreuz.net) Einen spektakulären Artikel über den seligen Bischof von Münster, Clemens August Kardinal Graf von Galen, publizierte die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ am 26. Juni.

Der Artikel stammt aus der Feder des Vechtaer Kirchengeschichtlers Rudolf Willenborg – ein Fachmann auf dem Gebiet des Kirchenkampfes während der nationalsozialistischen Periode.

Willenborg nimmt auf einen Artikel von Uta Ranke-Heinemann Bezug, den diese anläßlich der Seligsprechung von Kardinal von Galen in der Berliner Linksaußen-Zeitung ‘Junge Welt’ unter dem Titel „Ein Antisemit und Kriegsfreund“ publiziert hatte.

Clemens August Kardinal Graf von Galen wurde am 9. Oktober 2005 von Papst Benedikt XVI. seliggesprochen.

In ihrem Artikel behauptete Frau Ranke, daß Bischof von Galen am 9. März 1941 im ‘Katholischen Kirchenblatt für das Nördliche Münsterland’ über den Krieg gegen England folgendes geschrieben habe:

„Gott hat es zugelassen, daß das Vergeltungsschwert gegen England in unsere Hände gelegt wurde. Wir sind die Vollzieher seines gerechten Willens.“

Dieses Zitat wird gerne auch von anderen antiklerikalen und kirchenfeindlichen Autoren kolportiert.

Kardinal von Galen sei – so Willenborg – in diesem Zusammenhang als „Kriegshetzer, Militarist, Kriegsbefürworter oder Kriegstreiber“ bezeichnet worden.

Historiker, die solche Aussagen als falsch entlarvten, würden dagegen als „Apologeten, Hagiographen oder Panegyriker“ apostrophiert.

Willenborg hat das von Frau Ranke verwendete Zitat auf einen Aufsatz des linkskatholischen Publizisten und Pazifisten Johannes Fleischer zurückgeführt.

Der Aufsatz mit dem angeblichen Zitat erschien 1956 unter dem Titel „Der Mythos vom heiligen Widerstandskämpfer“. Zu seiner Quelle schreibt Fleischer einleitend:

„Wohl aber durfte das ‘Katholische Kirchenblatt für das nördliche Münsterland’ vom 9. März 1941 (…) mit bischöflicher Billigung (…) der Volksverdummung im Interesse des Verbrechers Hitler und seines Massengemetzels folgendermaßen behilflich sein.“

Darauf folgt das angeblich Galen-Zitat zum Krieg gegen England.

Doch nach einem Blick in die entsprechende Ausgabe des ‘Katholischen Kirchenblatts für das nördliche Münsterland’ stellte Willenborg fest, daß der zitierte Text gar nicht von Bischof von Galen stammt.

„Es handelt sich vielmehr um einen rein fiktiven Text von einem Autor namens Willi Lindner unter der Überschrift »Die göttliche Gerechtigkeit im Kriege«“ – so Willenborg.

Erzählt wird eine frei ausgemalte Geschichte von drei Männern, die sich treffen, um über den Krieg gegen England zu reden.

Der Charakter der Geschichte wird aus den ersten Sätzen deutlich:

„Der alte Permoser hatte seine Pfeife frisch gestopft und setzte sie mit einer feierlichen Umständlichkeit in Brand. Als die Glutkrumen aufleuchteten und der Knasterqualm ihn blau umwölkte, nickte er zufrieden vor sich hin.“

Anschließend sprechen die drei Männer über den Krieg gegen England. Dabei werden gängige, durch nationalsozialistische Propaganda genährte Volksmeinungen wiedergegeben.

Fleischer hat offenbar für seinen Aufsatz im Jahr 1956 willkürlich Sätze aus den Aussagen der drei Männer zusammengeschrieben.

Ohne Kenntlichmachung von Auslassungen konstruierte er sie zu einem „Galen-Zitat“.

Nun könnte man sagen – so der Einwand von Willenborg –, daß das Zitat zwar nicht aus dem Munde von Bischof von Galen stamme, aber trotzdem in einem von ihm autorisierten Kirchenblatt, wenn auch in einer etwas skurrilen Form, erschienen sei.

Auch zu diesem Argument fand Willenborg interessante historische Details und erinnert an eine Begebenheit zu Beginn des Jahres 1937.

Damals sollten alle deutschen Kirchenzeitungen eine Nachricht des ‘Reichsministeriums für Volksaufklärung und Propaganda’ veröffentlichen.

Darin wurde ein Sittlichkeitsdelikt wahrheitswidrig und in sehr gehässiger Weise als Affront gegen die Kirche benützt.

Der Bischof von Münster – Mons. Clemens August von Galen – wies die Schriftleiter der kirchenamtlichen Bistumsblätter an, die Aufnahme der Nachricht abzulehnen.

Ansonsten könnte der Eindruck entstehen, daß der Text von kirchlicher Seite stamme.

Die Verleger gehorchten. Darauf durften ihre Blätter nicht mehr erscheinen.

Nur der Verleger des ‘Katholischen Kirchenblattes für das nördliche Münsterland’ folgte den Anweisungen der Behörden und nahm die Nachricht auf.

Auch dort erschien der Artikel nicht im Hauptblatt, sondern nur in einer beschränkt aufgelegten Beilage.

Das Kirchenblatt konnte daraufhin als einziges weiter erscheinen. Es wurde aber in der Folge von den Gläubigen durch Nichtkauf und Abbestellung boykottiert.

Mons. von Galen entzog dem ‘Kirchenblatt’ in der Folge die Anerkennung als kirchenamtliches Bistumsblatt.

Aus dem Fall entwickelte sich eine scharfe Kontroverse zwischen Bischof Galen und Propagandaminister Goebbels.

Am 1. Juni 1937 übersandte Bischof von Galen allen Ordinariaten Deutschlands seinen Schriftwechsel mit Minister Goebbels.

Darin teilte er unter anderem mit, daß der Verleger und Drucker des ‘Kirchenblattes für den nördlichen Teil der Diözese Münster’ ohne Vorwissen des Bischofs gehandelt hatte.

Der letzte Satz des Schreibens von Mons. von Galen lautete:

„Wie ich höre, hat aber ein großer Teil der früheren Bezieher dieses Blattes, das ich nicht mehr als ‘kirchenamtliches Bistumsblatt’ anerkennen kann, dasselbe abbestellt.“

Soweit die Fakten.

Am 23. September 1978 wurde zum hundertsten Geburtstag des Kardinals in Münster ein Denkmal errichtet.

Dagegen protestierten die Ortsgruppe Münster des ‘Deutschen Freidenkerverbandes’ und eines ‘Antifaschistischen Arbeitskreises Münster’ mit zwei Flugblättern.

Eines der Flugblätter enthielt das dem Löwen von Münster untergejubelte England-Zitat.

Publizistisch begleitet wurde die Aktion des ‘Freidenkerverbandes’ durch eine Broschüre von Reinhold Schmidt mit dem Titel „Der Kardinal und das 3. Reich. Legende und Wirklichkeit über Kardinal von Galen“.

Auch darin findet sich das Zitat.

Als der Seligsprechungsprozeß für den Löwen von Münster begann, tauchte das gefälschte Galen-Zitat wieder gehäuft auf.

Unter anderem kochte eine Zeitung, die sich ‘Mahnmal – Initiative für die Millionen Opfer der Kirche’ nannte und der Sekte ‘Universelles Leben’ nahesteht, die Galen-Legende wieder auf.

Die umstrittene Theologin Uta Ranke-Heinemann faßt ihre „Recherche“ wie folgt zusammen:

„Um den Bischof von Münster, Graf Galen, hat sich die Lebenslüge des deutschen Nachkriegskatholizismus vom angeblichen Widerstand der offiziellen Kirche am dichtesten zusammengesponnen.“

Frau Ranke-Heinemanns Artikel in der ‘Jungen Welt’ wurde von verschiedenen kommunistischen Blättern und Internetzeitungen übernommen.

Daneben meldete sich auch die ‘Nationaldemokratische Partei Deutschlands’ (NPD) zu Wort.

Eine pazifistische ‘Friedens-Zeitung’, die ihre Seite auch ins Internet gestellt hatte, trug den Titel „Denk mit und handle“. Die Überschrift ihres Beitrages lautete: „Seligsprechung eines Kriegstreibers“.

Unter den Quellen, mit denen belegt werden sollte, daß Mons. von Galen ein Kriegstreiber sei, führte man das England-Zitat an, um im Anschluß daran festzustellen:

„Mit solchen Aussagen hat der Kardinal die ,Todesmaschinerie’ nicht gebremst, sondern kräftig mitangekurbelt.“

Der antikirchliche Autor Karlheinz Deschner verwendet in verschiedenen Publikationen eine etwas andere Version des Fleischer-Zitates.

Die Art der Zusammenstellung ist aber die gleiche wie bei Fleischer.
      
43 Lesermeinungen
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#43   Pünktchen   10:40:41 | Montag, 3. Juli 2006
Falsches wird durch Wiederholung nicht wahr
Zum angebl. „Antisemitismus“ von Galens fehlt in dem Beitr. von URH jeder Beleg! Auf einer wiss. Tagung zu diesem Thema:
Joachim Kuropka (Vechta) stellte sich dem heiß umstrittenen Thema „Bischof von Galen und die Juden“. Unter Verw. auf die mangelhafte Rezeption der bisherigen Literatur, die sich etwa in den Falschinformationen der „Enzyklopädie des Holocaust“ … widerspiegelt, gab der Referent zunächst eine Zusammenfassung des akt. Forschungsstandes. So verwies er etwa auf Wilhelm Dambergs bisl. zu wenig beachtete Entdeckung, dass die Bistumsleitung in Münster im Juni 1938 alle Pfarrer angewiesen hat, eine den Antisemitismus kritisch beurteilende Broschüre mit dem Titel „Die Nathanaelfrage unserer Tage“ den Gläubigen zur Lektüre zu empfehlen. Kuropka betonte ferner das gute persönliche Verhältnis Galens zum Münsteraner Rabbiner Fritz Steinthal. Für dessen aus der Erinnerung getroffene Aussage, nach der Pogromnacht sei auf Anordnung Galens in allen Kirchen des Bistums Münster für die Juden gebetet worden, fehlen Nachweise in den kirchlichen Archiven, doch konnte der Referent bestätigende Belege aus rheinländ. Gestapoakten anführen. In seinem Resümee betonte er die Einmaligkeit der Broschürenverbreitung und der Gebetsaktion. Den richtigen Zeitpunkt zur „Flucht in die Öffentlichkeit“ in der Frage der Judenverfolgung habe Galen jedoch wie die anderen Bischöfe verpasst, was er sich nach eigenem Bekunden später selbst zum Vorwurf gemacht hat.
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#42   Parzifal   10:12:22 | Montag, 3. Juli 2006
@ Pünktchen
Wird eine solche aufgedeckt, wird der Fehler zwar kleinlaut eingestanden, aber sogleich übertönt von einem neuen Schwall vollmundiger Anschuldigungen auf der Basis dubioser Mutmaßungen.
Nun machen Sie mal halblang. Nach diesem Prinzip arbeitet eher kreuz.net als Ranke-Heinemann. Außerdem hat sie doch völlig recht. Nur weil ein Zitat falsch ist muss deshalb nicht gleich die ganze Meinung fehlerhaft sein.
Übrigens: ich bin nicht DDL, nicht deusexmachina, semiotico oder sonstwer. Ich bin ich!
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#41   Pünktchen   08:37:07 | Montag, 3. Juli 2006
So ein Pech, methusalix,
soeben beschwert sich die Autorin Uta Ranke-Heinemann in einem Leserbrief an die FAZ, daß der Historiker Willenborg sich in seinem Artikel nur auf das als falsch überführte England-Zitat gestützt habe, nicht aber zugleich auf andere von ihr gelieferte Belege für die angebl. „Kriegsbereitschaft“ und den angebl. „Antisemitismus“ des Bischofs! Sie gibt damit zu, daß das Zitat nicht von Galen stammt. Um nur ja doch noch etwas von ihrer Kolportage zu retten, stellt sie die Frage: „Warum weigerte er sich nach dem Krieg, engl. Journalisten zu empfangen?“ – Wie peinlich diese Frau inzwischen ist!
Es bleibt also dabei: URH betreibt Hetze, sie scheut vor Verleumdungen nicht zurück! Wird eine solche aufgedeckt, wird der Fehler zwar kleinlaut eingestanden, aber sogleich übertönt von einem neuen Schwall vollmundiger Anschuldigungen auf der Basis dubioser Mutmaßungen.
URH hat offenbar längst die Basis seriöser Wissenschaft aufgegeben und verdient ihr Geld mit antikirchl. Propaganda! (Damit ist viel Geld zu machen: s.a. Küng, Drewermann, Auflagenmillionäre!)
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#40   methusalix †   18:53:47 | Freitag, 30. Juni 2006
aka obelix @Pünktchen
Pünktchen: obelixWieso glauben Sie eher nicht an eine Verleumdung?
Weil ich den hier geführten Beweis im Bereich der Kolportage oder Propaganda sehe.
Sie können aber an meiner etwas vorsichtigen Formulierung mit „eher“ erkennen, dass ich mir nicht ganz sicher bin, da mir die genaue Kenntnis des Falles fehlt.
Viel wichtiger erscheint mir, dass ein Mann wie Galen, der im Rampenlicht steht, immer zur Zielscheibe von Verleumdungen werden wird. Wenn er dann jedesmal einen Propagandkrieg oder gar Rechtsfolgen auskösen würde, stünde er zum Schluss so lächerlich da, wie Schröder mit seinem „Haarfärbeprozess“. Will sagen, ein Mann wie von Galen hat meiner Ansicht nach so etwas am allerwenigsten nötig. Deswegen mein Vergleich mit Schwein und Eiche.
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#39   Pünktchen   15:44:57 | Freitag, 30. Juni 2006
obelix
Wieso glauben Sie eher nicht an eine Verleumdung?
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#38   obelix †   15:34:54 | Freitag, 30. Juni 2006
Sollte es wirklich eine Verleumdung gewesen sein,
was ich bezweifle, so hat einer vom Format des „Löwen von Münster“ sicher die Einstellung: „Was juckt es die deutsche Eiche, wenn sich das Schwein an ihr die Schwarte wetzt!“
Alle hier sollten viiiiiiiiel ruhiger werden und ihren Adrenalinspiegel runterfahren. Adrenalin ist das reinste Gift! Also bleibb coooool zwobbel.
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#37   Pünktchen   14:00:22 | Freitag, 30. Juni 2006
Das Schlimme ist halt nur, daß viele
ihr histor. und kirchenhistor. „Wissen“ ausschließlich dem Deschner, inkl. seinen Einseitigkeiten, Irrtümern und Popularisierungen in Illustrierten (Stern, Spiegel…) „verdanken“ und dann immer aus allen Wolken fallen, wenn Fachhistoriker nüchtern darüber aufklären, was Hexenverbrennung, Inquisition usw. war, und was nicht. (Oder: was der Kardinal gesagt hatte und was nicht!) Insbes. die bis in heutige Zeit (Da Vinci Kot) kolportierten Opferzahlen, sind drastisch nach unten zu korrigieren und geben längst nicht mehr die düster grundierte Hintergrundfolie zur „Neuzeit“ ab. Im Gegenteil: kein Zeitalter war barbarischer als das XX. Jahrhundert mit seinen zig-Millionen Opfern, die allein den atheistischen Großversuchen NS und Kommunismus anzulasten sind, zu denen die zig-Millionen, z.T. mit staatl. Billigung getöteter Babys hinzuzurechnen sind!
Meine Erfahrung ist die: den Deschner behandeln besonders diejenigen als ihre Hauptinformationsquelle, die eine Rechtfertigung für ihre eigenen Verbrechen (Abtreibung) oder ihr gebrochenes Gelübde (Ex-Priester) oder ihre Probleme mit der kirchl. Morallehre haben.
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#36   Babylon †   12:28:27 | Freitag, 30. Juni 2006
@ zwobbel: Auf den absolut göttlich-kanonischen Deschner
lasse ich aber nichts kommen, Du Ungläubiger! ;-)
Deschner ist für Euch natürlich Haßobjekt Nr. 1, klare Sache. Wer weiß, wievielen Menschen Deschner schon die Augengeöffnet hat durch seine herrliche Bissigkeit, die wunderbar mit seiner geballten Zusammenfassung der historisch-kritischen Theologie harmoniert!
Ich persönlich bin Deschner zutiefst dankbar für sein „Abermals krähte der Hahn“, oder „Oben ohne – Für einen götterlosen Himmel und eine priesterfreie Welt“.
Ich komme ins Schwärmen… :-$
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#35   Artois †   11:24:15 | Freitag, 30. Juni 2006
@Blueberry
Peinlich, peinlich, Blaubeerchen, was Sie da mal wieder von sich geben. Den Professorentitel hat sich URH bekanntlich erschlichen, später ist Sie durch Äußerungen satanischen Hasses nicht nur auf die Kirche, sondern namentlich auf den Heiland aufgefallen. Das habe ich selbst öfterns gelesen und im TV gehört, zur Bildung eines zutreffenden Urteils bedarf ich der ansonsten löblichen FSSPX wahrlich nicht. Jeder Christ kann leicht erkennen, aus welch teuflicher Küche URH und ihre angebliche „Theologie“ in Wahrheit Satanologie, kommt. Aber dorten kennen Sie, Blaubeerchen, sich ja auch bestens aus.
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#34   Pünktchen   11:20:59 | Freitag, 30. Juni 2006
methusalix möchte natürlich ablenken davon,
daß HIER nicht über dieses Forum diskutiert wird, sondern über die Art und Weise, in der einem Kardinal – z.Tl. wider besseren Wissens – ein Wort in den Mund gelegt wird, um ihn anschließend dafür zu verurteilen.
Und, KONKRET zum Thema gesprochen, wie beurteilen denn Sie die Verleumdung des Bischofs von Galen, methusalix?
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#33   methusalix †   11:09:46 | Freitag, 30. Juni 2006
@zwobbel
Erfindungen, Suggestionen, selektive Informationen, Hass, Verdrehungen gemischt mit einigen echten Fakten… nee *kopfschüttel*
Niemand der dieses Forum kennt und sei es nur drei Tage, wird Ihnen bei Ihrem Kopfschütteln zustimmen. Genau die oben beklagten Missstände feiern hier doch fröhliche Urständ von allen Seiten!
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#32   zwobbel   09:32:23 | Freitag, 30. Juni 2006
Deschner *kotz*
Also das man Deschners Pamphlete in die Tonne treten kann ist ja nun schon lange bekannt.
Erfindungen, Suggestionen, selektive Informationen, Hass, Verdrehungen gemischt mit einigen echten Fakten… nee *kopfschüttel*
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#31   Pünktchen   09:20:18 | Freitag, 30. Juni 2006
Immer peinlicher!
Um nur ja nicht eingestehen zu müssen, daß Kirchenkritiker – bewußt oder unbewußt – an einer Verleumdungskampagne gegen den Münsteraner Kard. von Galen teilgenommen haben, wählen nun einige die beliebteste Blitzableiter-Methode: Du „leugnest“ also angebl. nationalistische Äußerungen des Kardinals, gewiß leugnest du also auch: 1. den Holocaust, 2. den Holocaust, 3. den Holocaust … Es ist diese Niveaulosigkeit in der Argumentation, die ich angekündigt hatte und die hier auch tatsächlich auftritt. – Warten wir amüsiert, was noch alles kommt!
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#30   Parzifal   21:52:44 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@ Benedikt
Da stellt sich nur noch die Frage, was sonst noch alles bloß historische Lügen sind.
Na da gibt es noch etliches:
1. der Holocaust
2. der Holocaust
3. der Holocaust
4. die Mitschuld der Kirche
5. die jahrhundertelange kühle, kalte und berechnende Machtpolitik der Päpste
und noch vieles mehr…
Alles Lügen!
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#29   Pünktchen   16:16:23 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Noch peinlicher!
Was Babylon anführt, daß Deschner das Zitat NICHT direkt Galen in den Mund legt, belastet all jene, die es nun dennoch tun unter Mißachtung des (für Kirchenkritiker) quasi-kanonischen Deschner nur noch mehr! Sie hätten es also besser wissen können und haben es wohl auch besser gewußt: all die Kirchenkriti-Theolögchen und Freigeister-Vereinigungen und, und, und !!! Ein Beispiel für die mangelnde Wahrheitsliebe und Seriosität mancher „Kirchenkritiker“ führt Willenborg gerade im Zshg. mit Deschner an:
„Der durch seine kirchenkritischen Darlegungen bekannte Autor Karlheinz Deschner verwendet in verschiedenen Publikationen eine etwas andere Version des Zitates als Fleischer. Die Art der Zusammenstellung ist aber die gleiche wie bei Fleischer. Die Zusammenstellung Deschners liegt erkennbar der Zitatsammlung zugrunde, die Professor Martin Kitchen aus Vancouver in einem Brief an die Herausgeber dieser Zeitung vorlegte, der am 11. März 2005 gedruckt wurde. Unter der Überschrift „Kein prinzipieller Gegner des Regimes“ schrieb der Emeritus der Simon Fraser University: „Der gute Bischof … verunglimpfte die ,englischen Plutokraten’, die ,nur an ihre Kaffeesäcke und Baumwollplantagen’ dachten. Er verkündete, daß das englische Christentum nichts mit dem göttlichen Erlöser zu tun habe und daß die Engländer reichlich verdienten, was auf sie jetzt zukomme.“
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#28   Babylon †   15:59:47 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Viele Verschwörungstheoretiker hier
die jetzt mit einem zufriedenen Grinsen meinen, die ganze Kriminalgeschichte des Christentums und der Kirche werde sich schon noch irgendwie aufklären. Alles nur Lügen von böswilligen Menschen!
Dann wiegt Euch mal weiter in diesem Glauben in den Schlaf der Gerechten. ;-)
Ich weise aber gerne nochmal daruf hin, daß Deschner schon 1962 wußte, daß dieses „Galen-Zitat“ nicht von Galen stammt.
Hier wurde also gerade keine böse Lüge aus dem weg geräumt und aufgeklärt, sozusagen als Beginn der großangelegten Revisionismus-Offensive. :-P
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#27   stat crux   12:33:27 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Die bestialische und dämonische Gewalt, die hinter dem V 2 „Modernismus“ steckt,
wie es im kreuzforum so schön heißt, „steckt“ wohl auch „hinter“ von Galen: Die Gnade.
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#26   obelix †   11:40:04 | Donnerstag, 29. Juni 2006
AKA methusalix @vir
virOblationis: Es lebe das heilige Deutschland!…Nein, dies waren die letzten Worte des Grafen Stauffenberg (aus dem George-Kreis). Gegen Infrage-Stellung erneut durch einen Augenzeugen bestätigt. (Ich glaube, durch den Fahrer des Grafen.)
Ich habe nochmal gesucht Mann; Sie haben recht. Frick rief unter dem Galgen: „Es lebe das ewige Deutschland!“
Wie sich die Sprüche doch gleichen.
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#25   Benedikt   11:23:52 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Historische Lügen
Nachdem der Spiegel dankenswerterweise für alle glaubhaft mit dem Unfug aufgeräumt hat, die Menschen früher hätten alle geglaubt, die Erde sei eine Scheibe, oder solches sei früher von der Kirche behauptet wurde (in seltener Selbstkritik wurde sogar eingeräumt, dass diese Mär ein bewusste Fälschung von Aufklärern war), so räumt nun die FAZ mit einer weiteren Mär für alle lesbar auf. Die Mär vom Hitler-Freund Pacelli wankt auch schon kräftig und befindet sich im Einsturz.
Da stellt sich nur noch die Frage, was sonst noch alles bloß historische Lügen sind.
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#24   Copertino   11:11:48 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Pünktchen bringt es auf den Punkt!
Es ist tatsächlich aufschlussreich und erstaunt auch etwas, was die Klärung über das untergeschobene Galen-Zitat bei verschiedenen Lesern hier auslöst.
Aber das muss dann schliesslich wieder jeder mit sich selbst ausmachen, wie er es mit der Wahrheit halten will.
Danke, Pünktchen!
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#23   Benedikt   10:29:13 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@ Anonymus
Das sich die NPD zu Wort meldet über Kardinal von Galen,
den „Löwen von Münster“, ist nicht verwunderlich. Notiert
dessen Biograph Günter Beaugrand, ihn habe ein „tief
eingewurzeltes nationales Empfinden“ geleitet, auf dem
Totenbett habe der katholische Kirchenfürst gesagt:
„Gott schütze das liebe Vaterland.“
Und was soll nun aus diesem Zitat abgeleitet werden? Ein fast gleichlautendes Zitat hat ein gewisser Helmut Kohl mal in Dresden vor tausenden Leuten gebracht.
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#22   Pünktchen   08:32:01 | Donnerstag, 29. Juni 2006
EinChrist
Danke für Ihre zustimmende Bewertung! Ich glaube auch, daß die Wahrheit am Ende siegt. Ist es nicht schon amüsant zu beobachten, wie sich jetzt Leute damit abmühen, die aufgedeckte Verleumdung als irgendwie doch noch ehrenwert und tatsachenkonform erscheinen zu lassen?
-Jetzt erfolgen wohlfeile Ehrenerklärungen für URH.
-Oder es wird das untergeschobene Zitat als irgendwie denkbar präsentiert.
-Oder es wird dem Kardinal angelastet, daß er Patriot gewesen sei.
-Oder es wird abgelenkt, auf die allgemeine Haltung des deutschen Episkopates zu Krieg und NS.
-Oder man/frau beschäftigt sich damit, einen Leser anzuschießen ohne jeden Bezug zum Thema des Artikels
-oder -oder -oder…
Nur eines wollen die Lügner nicht: eingestehen, daß der Kardinal hier eindeutig verleumdet wurde, indem man ihm ein Wort in den Mund legte, das eine literarische Figur im fiktiven Zusammenhang einer Erzählung gesprochen hat in einer Zeitung, die noch dazu die offene Mißbilligung des Kardinals erfahren hatte!
Schauen wir amüsiert, wie’s noch weitergeht hier im thread!
Es grüßt:
.
Ihr pünktchen
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#21   EinChrist   08:10:32 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Pünktchen: Wer die Wahrheit mit Lüge…
Pünktchen: Wer die Wahrheit mit Lüge
zu bekämpfen sucht, kann heute auf Kommunikationsmittel zurückgreifen, die jede Lüge „bewahrheiten“, wenn sie nur häufig genug wiederholt wird. Am Ende zählt nicht Wahrheit, sondern Wahrscheinlichkeit! Das gilt für alle anderen Geschichtslegenden ganz ebenso: die angebl. „Millionen“ Opfer der Inquisition, die angebl. Zusammenarbeit der Kirche mit den Nazis usw.
Das ist richtig, aber…
„Die Wahrheit geht oft unter, aber sie ertrinkt nicht.“
Es grüßt,
EinChrist
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#20   virOblationis   08:09:30 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Es lebe das heilige Deutschland!
Zitat:
„‘Graf von Galen: …Es lebe das heilige Deutschland !’
War das nicht der Ruf, mit dem einer der Naziführer (W. Frick???) in Nürnberg am Glagen starb?…“
Nein, dies waren die letzten Worte des Grafen Stauffenberg (aus dem George-Kreis). Gegen Infrage-Stellung erneut durch einen Augenzeugen bestätigt. (Ich glaube, durch den Fahrer des Grafen.)
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#19   Pünktchen   07:55:05 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Wer die Wahrheit mit Lüge
zu bekämpfen sucht, kann heute auf Kommunikationsmittel zurückgreifen, die jede Lüge „bewahrheiten“, wenn sie nur häufig genug wiederholt wird. Am Ende zählt nicht Wahrheit, sondern Wahrscheinlichkeit! Das gilt für alle anderen Geschichtslegenden ganz ebenso: die angebl. „Millionen“ Opfer der Inquisition, die angebl. Zusammenarbeit der Kirche mit den Nazis usw. Welche Rolle bei dieser systematischen Kolportage von Lügen und Halbwahrheiten das Internet spielt, wird vom Autor des FAZ-Artikels auch beklagt:
Dieses Abschreiben und Weitertragen widerlegter Verleumdungen wäre vielleicht durch Ignorieren am wirksamsten zu strafen, gäbe es nicht das Internet. Es ist zum zugänglichsten Fundus für historische und andere Tatsacheninformationen geworden. Sogar für Filmdokumentationen oder Berichte in Tageszeitungen werden oft nicht mehr die Fachhistoriker rezipiert. In Materialien für den Schulunterricht werden Internetquellen heute so selbstverständlich empfohlen wie früher die großen Enzyklopädien. So ist es nicht verwunderlich, daß Lehrer in Referaten und Facharbeiten immer häufiger lesen können, der als Löwe von Münster verehrte Kardinal von Galen sei ein Englandhasser und Kriegstreiber gewesen.
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#18   methusalix †   01:37:24 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@Parzifal
Was fänden Sie denn passend?
Vielleicht Graf von Stauffenberg?
Wie wäre es mit Edelweisspirat?
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#17   obelix †   01:34:53 | Donnerstag, 29. Juni 2006
War das,
Graf von Galen: …Es lebe das heilige Deutschland !
nicht der Ruf, mit dem einer der Naziführer (W. Frick???) in Nürnberg am Glagen starb? Welches Deutschland könnte der nur gemeint haben?
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#16   Parzifal   00:08:34 | Donnerstag, 29. Juni 2006
@ Graf von Galen
Mal ganz ehrlich, was belastet ihr bischöfliches Gewissen mehr: die „millionenfachen Vertreibungen“ oder die „Gebietsverluste im Osten“?
Wieso hatten Sie damals eigentlich nicht den Mut die Verantwortlichen klar beim Namen zu nennen? Dann müssten Sie sich huete nicht in Phrasen a la „Es lebe das Heilige Dtl“ flüchten.
So entsteht der Eindruck dass Sie vor allem mal das sind: ein Phrasendrescher.
Was sagen Sie übrigens dazu dass ich als Blueberry schon wieder nur noch 7 Beiträge pro Tag verfassen darf?
Als Parzifal sinds nur 5!
Bald werd ich mir wieder einen neuen Usernamen ausdenken müssen.
Was fänden Sie denn passend?
Vielleicht Graf von Stauffenberg?
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#15   Babylon †   00:06:36 | Donnerstag, 29. Juni 2006
Die kath. US-Bischöfe beteten aber für die US-Armee
und die Bischöfe der anderen Staaten jeweils für ihre Armee.
Ganz schön schwierig für Gott, sich da zu entscheiden… ;-)
@ Graf: Auch wenn es sich um Ihren Namenspatron handelt, darf man Geschichte nicht zu einseitig aus der eigenen Sicht sehen. Die anderen waren auch alle davon überzeugt, daß sie für eine gerechte Sache kämpfen.
Jeder kann -mehr od. weniger- viele Opfer und Zerstörungen vorweisen.
Von der transnationalen Kath. kirche hätte man da etwas mehr Mäßigung erwartet.
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#14   Graf von Galen   23:54:58 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Freiheit und Gerechtigkeit für das deutsche Volk
Kardinal Graf v. Galen ließ im II. Weltkrieg für die deutsche Wehrmacht beten, daß diese das Vaterland schirme und einen Frieden der Freiheit und Gerechtigkeit für daß deutsche Volk erkämpfe. Daß er damit nicht den Erhalt des Nationalsozialismus meinte, sei hier für historische Analphabeten extra erwähnt. Ich wünschte, diese Bitte wäre in Erfüllung gelangen, dann wären uns die Gebietsverluste im Osten, die damit verbundenen Verbrechen, millionenfacher Mord- und Vergewaltigung, und wohl auch die 68’er- Revolution mit ihren katastrophalen Folgen erspart geblieben.
Es lebe das heilige Deutschland !
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#13   Babylon †   23:06:55 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Heinemann for President!!!
:-]
Aber es ging ja eigentlich um Galen, der so scharf auf den Krieg gegen die Bolschewisten war und darum, daß die groß vermeldete Neuheit von kreuznet (falsche Zitatzuordnung) überhaupt keine ist.
Was ja nichts daran ändert, daß Galen den Krieg uneingeschränkt unterstützt hat (zusammen mit dem Rest des großdeutschen Episkopats), und zwar immer wieder.
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#12   blueberry   23:00:25 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@ Bernardin
Schön, wie Sie U.R.H. schön reden wollen!
Wieso schön reden?
Ich habe nur Fakten aufgezählt. Wie leben in einem freien Land. Nur weil der Papa nicht zufrieden ist mit dem was das Töchterchen treibt oder nur weil ein Bischof erkennen muss dass Frauen außer einer Gebärmutter auch eine eigene Meinung haben können (Stichwort: Eunuchen für das Himmelreich), muss Frau Heinemann nicht schlecht sein.
Ich finde sie ist eine kämpferische Person mit Charakter und Rückgrat. Ich bin nicht in allem ihrer Meinung, aber zumindest hat sie eine eigene Meinung.
Die Meinung von Artois besteht darin nachzuplappern was ihm die Piusbruderschaft vorplappert.
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#11   Bernardin †   22:41:10 | Mittwoch, 28. Juni 2006
blueberry
Schön, wie Sie U.R.H. schön reden wollen!
Der ehemalige Bundespräsident der BRD hatte Mühe mit seiner Tochter, denn Heinemann war durch und durch protestantisch!
Frau Ranke konnte sich nur durch die Kirche Professorin nennen, denn da hatte Kardinal Hengsbach einen Fehlgriff getan, als er sie – die Tochter von Heinamnn – förderte. Später bereute es Hengsbach sehr, mit Recht!
U.R.H. hat sich stets mit ihren eigenen Kommentaren disqualifiziert! Die Dame, die stets das grüne Kleid, das grüne Kostüm trug! Froschnatur – von der Liebe keine Spur!
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#10   blueberry   22:11:03 | Mittwoch, 28. Juni 2006
@ Artois
Frau Ranke-Heinemann ist keine umstrittene Theologin, sondern eine gottverlassene, verwirrte alte Frau, die für Äußerungen schon lange nicht mehr verantwortlich gemacht werden sollte.
Frau Heinemann ist die Tochter des Ex-Bundespräsidenten Gustav Heinemann, sie war die erste Frau der Welt die sich Professorin für kath. Theologie nennen durfte. Darüber hinaus war sie für das Amt zur Bundespräsidentin nominiert.
Nun wissen wir alle dass Sie stolz darauf sind ein Prolet zu sein und in ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Betonbauer sicherlich weit sinnvolleres geleistet haben als die Frau Heinemann, die ihr Leben nur vertrödelt hat anstatt etwas Nützliches damit anzufangen (bspw. Betonbauerin zu werden), allerdings wäre es schön wenn Sie ihre Überlegenheit und Vortrefflichkeit nicht ganz so deutlich zur Schau stellen würden.
Ich finde das einfach peinlich.
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#9   Anonymus   21:19:29 | Mittwoch, 28. Juni 2006
NPD über Kardinal von Galen
Das sich die NPD zu Wort meldet über Kardinal von Galen,
den „Löwen von Münster“, ist nicht verwunderlich. Notiert
dessen Biograph Günter Beaugrand, ihn habe ein „tief
eingewurzeltes nationales Empfinden“ geleitet, auf dem
Totenbett habe der katholische Kirchenfürst gesagt:
„Gott schütze das liebe Vaterland.“
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#8   Pünktchen   21:02:15 | Mittwoch, 28. Juni 2006
aschera, gute Nacht,
träumen Sie schön von den eingeforderten, aber Ihrerseits nicht gelieferten Belegen! :-)
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#7   Babylon †   20:57:17 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Mal Deschner lesen: „Abermals krähte der Hahn“!
Dieses wunderbare Standardkompendium der historisch-kritischen Theologie, garniert mit bissigen Deschnerkommentaren, weiß schon seit 1962 (Jahr des Erscheinens), daß dieser Spruch im „Kath. kirchenblatt für das nördliche Münsterland am 9.3.1941“ stand, ganz ohne Hinweis auf Galen.
Und das wird jetzt als große Neuigkeit verkauft… (gäähn). :-S
Mal etwas mehr DESCHNER lesen! >:)
Vielleicht hat Galen tatsächlich nichts gegen England ganz speziell gehabt, aber das deutsche Episkopat hat niemals Einspruch gegen den Krieg erhoben.
Ganz besonderes Steckenpferd war natürlich der Kampf gegen die Sowjetunion (böse Kommunisten o^/ , die die Kirche fürchtet wie der Teeeeufeeel das Weihwasser.).
In einer Denkschrift vom 10.12.1941 (zur Erinnerung: 22.6.1941 Angriff auf Sowjetunion) aller kath. Bischöfe (auch Galen also) heißt es -neben vielen Durchhalteparolen für die Soldaten- u.a.:
„Mit Genugtuung vefolgen wir den Kampf gegen den Bolschewismus…„etc.
Krieg ist doch was Schönes, es muß nur der „richtige“ Feind sein… :-(
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#6   aschera   20:56:27 | Mittwoch, 28. Juni 2006
ich bin einzig der Meinung,
dass ich mich nicht weiter mit ihrem wirren Durcheinander an Postings und ihren erfundenen Behauptungen über die angeblichen Meinungen anderer Leser und -innen (für die Sie dann Belege einfordern) auseinadersetzen möchte. Gute Nacht!
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#5   Pünktchen   20:53:06 | Mittwoch, 28. Juni 2006
aschera
Den Artikel über des fachhistorikers über das Galen in den Mund gelegte Zitat in der FAZ hatte ich auch gelesen. Es bietet eine Fülle von weiteren Belegen dafür, daß hier an einer legenda negra gestrickt wurde. aschera ist offenbar anderer Meinung! Bitte um Belege!
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#4   aschera   20:45:12 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Pünktchen:
Ihre Äußerungen sind unzusammenhängend, ihre Argumentationen bestehen aus Behauptungen und der Berufung auf gleichgesinnte Autoritäten (oder was sie dafür halten), Argumente fehlen vollkommen.
Wenn Sie keine Argumente haben, wieso lassen Sie das Posten nicht einfach sein?’
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#3   Artois †   20:36:23 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Uta Ranke-Heinemann
Frau Ranke-Heinemann ist keine umstrittene Theologin, sondern eine gottverlassene, verwirrte alte Frau, die für Äußerungen schon lange nicht mehr verantwortlich gemacht werden sollte. Es ist bedauerlich, daß kreuz.net nicht zu unterscheiden weiß, wer ein Theologe ist und wer nicht. Ein weiterer Hinweis darauf, daß hier unsaubere Kräfte am Werke sind.
England hat übrigens seit 1920 den WK II intensiv vorbereitet und muß neben der Zionistenclique um Hitler als Hauptschuldiger an diesem Ereignis gelten.
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#2   Pünktchen   19:53:03 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Eine weiteres Kapitel im Buch mit dem Titel:
Die schwarze Legende.
Hat sich Uta Ranke-Heinemann schon distanziert von ihrem offensichtlichen Irrtum, hat sie ihre Äußerung schon bedauert? Wir werden sehen!
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#1   aschera   19:50:56 | Mittwoch, 28. Juni 2006
Endlich!
Ein Thema, wo kreuz.net zu Hause ist: Falsche Zitate!
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