14:58:15 | Sonntag, 2. Juli 2006
Im April schickten einige Gläubige der US-Diözese Orange im Bundesstaat Kalifornien einen Brief an ihren Bischof. Der Beginn des Schreibens.
(kreuz.net) Es ist uns bekanntgeworden, daß es Sie, Exzellenz, Ihr Unverständnis darüber zum Ausdruck
gebracht haben, daß viele Laien in der Diözese Orange
mit ihrer Leitung unzufrieden sind.
Als Katholiken,
welche die Autorität von Papst Benedikt XVI. respektieren, um die Lehre der Kirche wissen und sich bemühen,
dem Lehramt treu zu sein, ist uns unsere Diözese ein großes Anliegen.
Dieser Brief soll dazu dienen,
Ihnen die Gründe für unsere äußerste Enttäuschung über ihre Amtsführung als Bischof dazulegen.
Bevor Sie zum Bischof unserer Diözese ernannt wurden, gaben Sie am 1. Juli 1998 ein Interview mit der
Tageszeitung ‘Orange County Register’, in dem Sie sich Ihrer neuen Herde vorstellten.
Im Titel des Artikels
wurden Sie als ein Bischof vorgestellt, der kirchenpolitisch zum Mittelfeld gehört. Im Untertitel wurde
gesagt, daß Sie in ihrer früheren Diözese populär gewesen seien und daß Ihre „gemäßigten Ansichten“
nur einige gestört hätten.
Wir waren enttäuscht zu lesen, daß Sie sich in diesem Interview selber
als „moderat“ bezeichneten.
War Christus „gemäßigt“, Bischof Brown? Stellte er sich seinen Jünger
als „irgendwo zum Mittelfeld gehörig“ vor?
Wir hoffen, daß sich Ihre Gemäßigtheit nicht auf die Treue
zu Christus und zur kirchlichen Lehre bezieht.
Im gleichen Interview erwähnten Se unter Ihren Erfolgen
den persönlichen Aktivismus auf dem Gebiet der Homo-Rechte.
Im Artikel heißt es: „Er scheute nicht
den Konflikt, um sich für Zivilrechte Homosexueller einzusetzen.“
Oder: Einmal waren einige verärgert,
weil Bischof Tod Brown sich weigerte, im US-Bundesstaat Idaho eine Anti-Homo-Initative zu unterstützen.
Der Bischof erklärte damals, daß dies zu einer „Haltung der Intoleranz und Feindschaft gegen homosexuelle
Bürger geführt hätte“.
Für uns sind solche Informationen bedeutungsvoll.
Sie sind sich sicher bewußt,
daß der erste Eindruck wichtig ist. Indem Sie uns bei ihrer Einführung wissen ließen, daß die Homosexualität
ein Thema ist, das ihnen wichtig ist, offenbarten Sie uns – vielleicht mehr als Sie wollten – die Richtung,
in die Sie uns führen wollen.
Seit Jahren sehen wir, wie eine Gruppe elitistischer Opponenten versuchen,
die kirchliche Lehre in der Diözese Orange zu zersetzen. Es erschreckte uns, zu sehen, daß diese Opponenten
vor Freude tanzten, als Sie von Papst Johannes Paul II. als Nachfolger bestimmt wurden.
Sie können sich
unsere Enttäuschung vorstellen, als wir hörten, daß unser neuer Bischof sich selber nicht als einen
Gläubigen, sondern als einen Mittelfeld-Aktivisten für Homo-Rechte bezeichnet.
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#6
Gunsenum 08:47:25 | Montag, 3. Juli 2006
#5
aschera 08:39:03 | Montag, 3. Juli 2006
#4
Bonjour 06:44:43 | Montag, 3. Juli 2006
#3
Aragorn 15:32:48 | Sonntag, 2. Juli 2006
#2
Gotthard 15:20:56 | Sonntag, 2. Juli 2006
#1
aschera 15:16:10 | Sonntag, 2. Juli 2006