Der Bischof von Campos in Brasilien äußerte sich kürzlich zur weltweiten Freigabe der Alten Messe.
(kreuz.net, Campos) Kürzlich gewährte der Bischof der Apostolischen Administratur von Campos in Brasilien,
Mons. Fernando Rifan, der bekannten katholischen Wochenzeitung ‘The Wanderer’ ein Interview.
‘The Wanderer’
wird im US-Bundesstaat Minnesota publiziert.
Mons. Rifan ist der einzige vom Papst eingesetzte Bischof,
der für eine traditionalistische Personaldiözese zuständig ist und ausschließlich die Alte Messe zelebriert.
Frage: Was würde eine allgemeine Freigabe des Alten Ritus – oder die Wiederbestätigung der Bulle Quo
Primum für die Katholiken weltweit bedeuten?
Antwort: Von einem universalen Indult des Papstes für
die alte Form des Römischen Ritus würden die Katholiken weltweit profitieren.
Allerdings wäre das
keine wirkliche Bestätigung der Bulle Quo Primum. Es wäre vielmehr ein Zugeständnis des gegenwärtigen
Papstes, der die Verfügungsgewalt über die Liturgie der Kirche besitzt.
Es obliegt einzig und allein
dem Papst, einen Vorteil für die Kirche zu beurteilen.
Frage: Eine der zwei Vorbedingungen, die von
den Bischöfen der Priesterbruderschaft St. Pius X. seit 2001 für eine Versöhnung mit Rom gestellt wurden,
war die öffentliche Feststellung, daß die klassische Römische Liturgie nie abgeschafft worden sei.
Was wird ihrer Meinung nach geschehen, wenn dieser Schritt einmal gemacht ist?
Antwort: Ich glaube, daß
die Feststellung der Kardinäle, daß die klassische Römische Liturgie nie abgeschafft wurde, sehr wahr
ist. Die Weiterführung dieses Ritus, die vom Heiligen Stuhl erlaubt wurde, ist der Beweis dafür. Aber
diese universale Erlaubnis hat nichts mit den Vorbedingungen zu tun, die von der Priesterbruderschaft
St. Pius X. gestellt wurden. Sie wird die Erfüllung des persönlichen Willens des Heiligen Vaters sein,
der von dieser guten Bitte [der Piusbruderschaft] unabhängig ist.
Frage: Glauben Sie, daß der Papst
genug Gründe hat, um die zweite Vorbedingung zu erfüllen – die Nichtigkeitserklärung der Exkommunikationsdekrete
gegen die Bischöfe der Piusbruderschaft und gegen Bischof Antonio de Castro de Mayer?
Antwort: Der Papst
kann die Exkommunikationsdekrete als ein Zeichen des Wohlwollens aufheben, um die Gespräche mit der Piusbruderschaft
zu erleichtern. Das war auch mein Vorschlag [an den Papst]. Doch das ist nicht alles.
Nach einer Aufhebung
der Exkommunikationsdekrete werden sich diese Bischöfe in einer ähnlichen Situation wie die Griechisch
Orthodoxen befinden, die der Papst [Paul VI. 1964] ebenfalls vom Exkommunikationsdekret befreit hat. In
einem weiteren Schritt braucht es kanonische Regulierungen und die Korrektur von Fehlern in der Lehre.
Frage: Wie, glauben Sie, würde eine Freigabe des Alten Ritus der weltweiten Erneuerung der Kirche helfen?
Antwort: Ich glaube, daß der klassische Römische Ritus ein Paradigma, ein Modell einer sehr guten Liturgie
ist, mit einem wunderbaren Sinn für Ehrfurcht und für das Heilige.
Er kann darum allen Priester helfen –
auch jenen welche die Messe im Novus Ordo zelebrieren.
Aber wie ich in meinem ersten Hirtenbrief geschrieben
habe: „Laß uns die traditionelle Liturgie in Einheit mit der Hierarchie und dem lebenden Lehramt der
Kirche und nicht im Gegensatz zu ihm bewahren.“
Wir wollen den klassischen Römischen Ritus als Form
verwenden, um unsere Gemeinschaft mit der Kirche zu zeigen, weil er ein Ritus der Katholischen Kirche
ist, der von der Kirche approbiert wurde.
Frage: Welche Rolle spielen ihrer Meinung nach die Priesterbruderschaft
St. Peter, das Institut Christus König und Hoherpriester und eine kanonisch regulierte Priesterbruderschaft
St. Pius X. bei der Erneuerung und Reform der Kirche?
Antwort: Mit diesem positiven Geist, glaube ich,
können alle traditionellen Gruppen bei der Erneuerung und Reform der Kirche mit ihren verschiedenen Charakteristiken
und Charismen in vollkommener Einheit mit dem Heiligen Stuhl eine wichtige Rolle spielen.
Frage: Wie
werden die Petrusbruderschaft und das Institut Christus König und andere traditionalistische Priester
und Laien von einer möglichen kanonischen Organisationsform – Apostolischen Administratur – betroffen
sein, auf die sich Bischof Bernard Fellay von der Piusbruderschaft und Kardinal Castrillon Hoyos offenbar
geeinigt und die sie dem Heiligen Vater vorgelegt haben?
Antwort: Ich glaube, daß bereits kanonisch
errichtete Ordensinstitute ihre gegenwärtige Struktur und Unabhängigkeit bewahren werden. Vielleicht
bekommen sie mehr Möglichkeiten für ein Apostolat in den Diözesen.
Frage: Glauben Sie, daß viele
jüngere Diözesanpriester daran interessiert sind, den klassischen Römischen Ritus zu zelebrieren?
Antwort: Kardinal Castrillon hat erklärt, daß das so ist. Hier [in Campos, Brasilien] wissen wir, daß
viele junge Priester ein Interesse haben, die traditionelle Messe zu lernen. Zu uns sind viele Priester
gekommen, um die traditionelle Liturgie zu erlernen. Dafür haben wir auch eine gut verbreitete didaktische
DVD produziert, um den Priestern zu zeigen, wie man die Alte Messe zelebriert.
Frage: Es wurde mir von
einer zuverlässigen Quelle berichtet, daß in einem rechtgläubigen päpstlichen Priesterseminar in den
USA mehr als die Hälfte der Studenten und Seminaristen wünschen, die Alte Messe zu lesen. Würde Sie
das überraschen?
Antwort: Ich kenne andere Seminaren und nicht-traditionalistische Gruppen, die ein
großes Interesse an der traditionellen Liturgie besitzen. Manchmal wurden unsere Priester dorthin eingeladen,
um die Alte Messe zu lesen.
Frage: Der Papst sowie wichtige Priester und Gelehrte haben die Bedeutung
einer weiten Verbreitung des klassischen Römischen Ritus als einen „Anker“ sozusagen verschiedentlich
unterstrichen, um die „Reform der Reform“ des Novus Ordo daran zu messen und um ihn näher an eine echte
organische Entwicklung heranzubringen. Welche Bedeutung, glauben Sie, mißt der Papst dem Alten Ritus
als Unterstützung für eine wahre „Reform der Reform“ in Übereinstimmung mit der lateinischen liturgischen
Tradition zu?
Antwort: Ich glaube, daß das der Gedanke des Papstes ist, wie er mehrfach in seinen Büchern
geschrieben hat. Wir tragen eine große Hoffnung in uns.
Frage: Als der neue Papst vor einem Jahr durch
Jorge Kardinal Medina Estevez, angekündigt wurde, sah man die letzten zwei Kardinäle unter 80, die noch
im Zweiten Vatikanischen Konzil aktiv gewesen sind. Was war der Einfluß von Kardinal Medina bei der Rückkehr
der Alten Liturgie auf ihren rechtmäßigen Platz?
Antwort: Ich glaube, daß der Heilige Geist in diesem
Konklave wirklich eine gute Leitung der Kirche bewiesen hat. Wir wollen für die Kirche, unsere Familie,
unsere Mutter beten.
Frage: Glauben sie, daß Papst Benedikt XVI. die traditionelle Lateinische Messe
im Petersdom zelebrieren wird? Glauben Sie, daß er es tun sollte?
Antwort: Ich weiß es nicht. Aber
das wäre wunderbar.
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80 Lesermeinungen
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Athanasius Was würden Sie denn sagen, wenn die SSPX-Weihen eines Tages gleichfalls wegen falscher Sühneopfertheologie
für ungültig erklärt würden? Joseph Ratzinger hat in seiner „Einführung“ (1968) jedenfalls schon
klare Hinweise dafür gegeben, dass das Opfer Christi als Hingabe zu deuten ist, nicht als Magie. Es genügt
eben nicht, ein Messopfer antiliberal-antiökumenisch-antikommunistisch zu feiern, man feiert es gültiig
nur „durch IHN, mit IHM und in IHM“, D.N.I.C.
@Stat Crux Mögen Sie auch hetzen gegen die „Lefebvrianer“ über deren Beharren bei der Erwähnung der
Sühneopfertheologie, Tatsache ist und bleibt, daß gerade wegen des Fehlens jener Sühneopfertheologie
in den Anglikanischen Weihen von 1547 und 1661 diese von Papst Leo XIII. 1896 ungültig und nichtig erklärt
wurden in ‘Apostolicae Curae’. Da scheint also die FSSPX theologisch, wenn man römisch katholisch ist,
sehr Romtreu und gerechtfertigt zu sein. Übrigens sagt die FSSPX auch nicht, daß der offizielle Novus
Ordo Missae Pauls VI. häretisch ist oder gar in sich ungültig, obwohl sie die praktische Zelebration
diesen Ritus sicherlich in Zweifel zieht angesichts der Veränderung durch „Progressive“ Priester und
Laien die dabei auch die Wandlungsworte nicht unberührt liessen. Um vom „für alle Menschen“ in diesen
nur noch zu schweigen.
Lima-Liturgie Gotthard schrieb „Warum verstößt diese Liturgie gegen das katholische Verständnis?“ Sind
Sie wirklich so ahnungslos, wie Sie sich geben? Die Lima-Liturgie kennt weder den geweihten Priester noch
die Tradition der Kirche. Beachten Sie die Formel „Verkündige ich Euch die Vergebung eurer Sünden“ oder
die reduktionistische Beschwörung des Allgemeinen Priestertums in der „Präfation“. Handelnder ist stets
die Gemeinde. Von einem „Erlösungswerk“ Christi wird zwar gesprochen – aber ohne Hinweis darauf, wie
es zustande kam. Aus dem Glaubensbekenntnis („von 381“) hat man das „filioque“ herausgenommen. Das ist
nicht nur eine dogmatische Spitzfindigkeit sondern Ausdruck dessen, daß man die Geschichte der Kirche
und der Entwicklung ihrer Lehre nicht als vom Geist geleitet, sondern rein menschlich betrachtet. In diesem
Rahmen gewinnen die auch im NO gebrauchten Formeln von derm „Frucht der Erde und der Menschlichen Arbeit“
ihr eigenes Gewicht. Nicht mehr Christus opfert, sondern der Mensch. Daß der Papst in den „Gedenkbitten“
fehlt, ist da nur ein weiterer kleiner Schlenker. Ein würdiger reformierter Gottesdienst, aber keine
katholische Messfeier.
Lima: Gotthard, falls ich die Denkungsart hier richtig kapiert habe ist „katholisch“ nach Meinung der
Hysteriker ausschließlich die textliche Erwähnung des Sühnecharakters des Messopfers in der Liturgie.
Es kommt nicht darauf an, dass der gefeierte Gottesdienst selbst Gegenwärtigsetzung des Heilswerks Christi
ist, sondern, dass auf das „Sühnopfer“ hinreichend deutlich hinweisende Formeln zelebriert werden. Unter
Behauptung des Gegenteils statuiert der liturgische Intergalismus damit einen völligen Riss mit der Tradition,
da er ein Teilelement der Liturgie zum alleinseligmachenden Wesensmerkmal erhebt und überdies, unter
Einschränkung des Handelns Christi auf das des Weihepriesters, anstelle einer Vergegenwärtigung des
Einzigen Opfers des Einzigen Priesters ein druidenhaftes Ritual in tridentinisch anmutendem Äußeren
abfeiert, das die bösen Geister bannen soll. Gegenüber einem neopaganen Ritualismus verhält sich der
Lefebvre-Kult massiv indifferent, „nicht ganz dicht“. Man wird wohl formulieren müssen: Wer den Novus
Oro als häretisch lehrt, der ist „draußen“.
Lima-Liturgie Lima schrieb: „Ich jedenfalls bin der Ansicht, dass die Liturgieform, die in (und für)
Lima entwickelt wurde, aus liturgiewissenschaflicher Sicht viel mehr den eigentlichen Sinn der Feier der
Danksagung verdeutlicht, als dies die nachkonziliare Liturgie tut. Von der vorkonziliaren brauchen wir
in diesem Zusammenhang ohnehin nicht zu sprechen!“ Du teilst mit, daß Du Deine Ansicht für maßgeblicher
hältst als die des Lehramtes der Kirche. Ebenso, daß du glaubst, „den eigentlichen Sinn der Feier der
Danksagung“ besser zu verstehen, als die Kirche. Von „katholisch“ keine Spur. Eine weitere Diskussion
über Deine Privatreligion und die ihr zugrundeliegende Lima-Liturgie erübrigt sich damit.
kirchenrechtliche Engführungen Gläubige sollten im Einklang mit der Kirchenleitung ihren Glauben ausüben
und praktizieren, aber Gott zu danken und Gottesdienst zu feiern kann nicht einzig durch die Theoriekonstrukte
der Kanonistik reglementiert werden. Wenn es eine Form gibt, in der Gläubige dies im Einklang mit verschiedenen
Kirchenleitungen tun können, dann darf man wohl den Gläubigen und Gott selbst, um den es ja eigentlich
geht, die Entscheidung überlassen, ob er das Opfer, den Dank und das Gedenken annimmt, das aus dieser
multikonfessionellen Gruppe kommt. Lima-Liturgie war ein Einzelereignis, wann immer sie wiederholt wird
und wurde, wird diese Wiederholung auch ein Einzelereignis sein. Ein Einzelereignis, dass aus gemeinschaftlichem
Glauben heraus motiviert ist und diesen Gott gegenüber ausdrückt. So denke ich kann die kanonische Auffassung
von Rechtsgültigkeit und Legitimität eigentlich nicht mehr dazu beitragen, als die Meinung außenstehender,
die Teil der kirchlichen Autorität einer der (möglicherweise) beteiligten Kirchen ist. Ich jedenfalls
bin der Ansicht, dass die Liturgieform, die in (und für) Lima entwickelt wurde, aus liturgiewissenschaflicher
Sicht viel mehr den eigentlichen Sinn der Feier der Danksagung verdeutlicht, als dies die nachkonziliare
Liturgie tut. Von der vorkonziliaren brauchen wir in diesem Zusammenhang ohnehin nicht zu sprechen!
Lima-Liturgie Gotthard schrieb:„Wieso sollten diese Zweifel bestehen? Nur weil diese Liturgie noch nicht
offiziell approbiert worden ist?“ Mit Ihrem noch unterliegen Sie einem Irtum (falls Sie nicht geradewegs
versuchen, sich oder andere zu täuschen): Diese Liturgie wird nicht approbiert werden, weil sie in zentralen
Punkten gegen das katholische Verständnis von der Eucharistie und vom Priesteramt verstößt. Ein Priester,
der dennoch an dieser Liturgie teilnimmt oder sie zur Vorlage „seines“ Gottesdienstes macht, setzt sich
damit dem begründeten Verdacht aus, ebenfalls gegen dieses Verständnis zu verstoßen oder die Feier
der hl. Liturgie als Akt des Ungehorsams und des „Protestes gegen Rom“ zu mißbrauchen. Ein solcher Priester
muß daher – wenn sein Vergehen öffentlich wird – mit seiner sofortigen Suspendierung rechnen. Auch in
Deutschland, wie am „Fall Hasenhüttl“ zu sehen, der lediglich einige Elemente der Lima-Liturgie (namentlich
die Interkommunion) unerlaubterweise in seine gottesdienstliche Veranstaltung übernommen hatte.
Zweifel? Selbst da, wo … die Lima-Liturgie ausschließlich von einem geweihten katholischen Priester
begangen würde, bestehen berechtigte Zweifel daran, daß dieser Priester mit seinem Gottesdienst „das
tun will, was die Kirche tut“. Wieso sollten diese Zweifel bestehen? Nur weil diese Liturgie noch nicht
offiziell approbiert worden ist?
Lima-Liturgie Freinsberg schrieb:„Die Lima-Liturgie war nicht als ökumenische Norm-Liturgie gedacht,
sondern als Ordnung der Eucharistie für bestimmte Anlässe, im Zusammenhang der Konferenzen über Taufe,
Eucharistie und Amt.“ Was sich irgendwer in Sachen Liturgie gedacht hat, spielt für die katholische Kirche
keine Rolle. Die „Ordnung der Eucharistie“ wird in der Kirche alleine vom Papst bzw. den von ihm damit
beauftragten Stellen geregelt. Alles andere findet außerhalb der Kirche statt. Und um noch einmal zum
Thread-Thema „Novus Ordo“ zurückzukehren: Wortlaut und Zeremonien des NO machen es leider möglich, eine
äußerlich einem anerkannten Ritus der katholischen Kirche entsprechende „Eucharistiefeier“ im nicht-katholischen
Geist z.B. der Lima-Liturgie zu veranstalten, und genau das geschieht auch des öfteren. Darin liegt eine
große Schwäche des NO, denn selbstverständlich ist eine solche Veranstaltung keine gültige Messfeier,
und die Teilnehmer – sofern sie Täuschung nicht sogar aktiv beabsichtigen – werden um die Früchte der
Eucharisitie betrogen.
#70 Freinsberg 18:39:15 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@ Bernado Die Lima-Liturgie war nicht als ökumenische Norm-Liturgie gedacht, sondern als Ordnung der
Eucharistie für bestimmte Anlässe, im Zusammenhang der Konferenzen über Taufe, Eucharistie und Amt.
Max Thurian ist übrigens gegen Ende seines Lebens zur katholischen Kirche konvertiert.
Lima-Liturgie Freinsberg schrieb „An der Lima-Liturgie hat Max Thurian aus Taizé maßgeblich mitgewirkt.“
Und, was soll uns das sagen? Bekanntlich ist Taizé keine katholische Einrichtung, sondern eine Veranstaltung,
die unabhängig von der Kirche besteht. Die Mitwirkung von Katholiken in Taizé wird von der Kirche (in
gewissen Grenzen) geduldet. Die Lima-Liturgie überschreitet diese Grenzen erheblich und wird deshalb
übrigens auch in Taize normalerweise nicht gefeiert. Die entscheidenden Elemente der Lima-Liturgie: Liturgiefeier
als Werk der Gemeinde, gleichberechtigte Mitwirkung geweihter, ordinierter und nicht-ordinierter Personen
an Epiklese und Anamnese sowie offenes Abendmahl sind von der Kirche verworfen worden, die Beteiligung
daran zieht für Priester im Regelfall schwere disziplinarische Folgen nach sich. Selbst da, wo – was
nach ihrem Selbstverständnis allerdings nicht sinnvoll wäre – die Lima-Liturgie ausschließlich von
einem geweihten katholischen Priester begangen würde, bestehen berechtigte Zweifel daran, daß dieser
Priester mit seinem Gottesdienst „das tun will, was die Kirche tut“. Es kommt also keine gültige Messfeier
zustande. Wie Thurian seine Autorschaft an der Lima-Liturgie mit dem katholischen Glauben vereinbart und
ob er in Gemeinschaft mit der Kirche steht entzieht sich meiner Beurteilung.
aschera: zum babylonischen wirrwarr >>Ich würde höflichst darum ersuchen, dass sie ihren ton mäßigen.<<
Deiner höfliche anfrage – angesichts der bedrohung, die in gestalt der instabilität der wirklichkeit
immer gegenwärtig ist – kann daher nicht entsprochen werden. >>außerdem darf ich ihnen den gut gemeinten
hinweis geben, dass es sich nicht besonders gut macht, wenn sich jemand dumm stellt, bei dem offenbar
wird, dass die verstellung nicht erforderlich wäre.<< Och…, bei der babylonische sprach-verwirrung
ist einiges per se undefinierbar. Die erfahrung dieser tatsache führt zu folgendem: „die gesellschaftlich
errichtete welt legitimiert sich selbst kraft ihrer objektiven faktizität“. Ach so, danke für den hinweis
der grundlegend gut gemeint war.
@aloah ich würde höflichst darum ersuchen, dass sie ihren ton mäßigen. außerdem darf ich ihnen den
gut gemeinten hinweis geben, dass es sich nicht besonders gut macht, wenn sich jemand dumm stellt, bei
dem offenbar wird, dass die verstellung nicht erforderlich wäre.
@ Aloah: Lebst Du hinter’m Mond?! „Mach et, Ratze!“ war die offizielle Zustimmung von Stefan Raab (PRO
7, TV Total; nein, seh ich mir eigentlich nicht an, aber das hab ich mitgekriegt) zur Papstwahl. Viele
viele T-Shirts wurden mit diesem Spruch bedruckt. Vorne: „Mach et Ratze!“ Hinten: „Benedikt XVI.“ Vetrieben
als „Rriginal-Ratze-Fummel“ von PRO 7. Hab da 2 T-Shirts von.
Babylon der sprachzauberer >>…Aber falls er den Alten Ritus verwendet – wobei ich mich frage, warum
er das machen sollte – wird er bei einer Privatmesse ohne repräsentativen Charakter kaum volles Geschütz
auffahren. So’n Typ ist Ratze nicht.<< Sachma du halb verbildete pfeife, wer ist „Ratze“?
Lima-Liturgie? Gotthard schrieb: „… die Lima-Liturgie ist auch schön.“ Das mag ja sein. Katholisch
ist sie nicht, von den Orthodoxen wird sie auch nicht anerkannt. Der Ökumenische Rat der (größtenteils
sogenannten) Kirchen hat, weil Vertreter der christlichen Kirchen, die in der Nachfolge der Apostel stehen,
am Lima-Abendmahl nicht teilnehmen können, schon seit den 90er Jahren auf die Durchführung dieser Gottesdienstform
auf seinen Veranstaltungen verzichtet. Als Gegenentwurf oder auch nur Vergleichsmaßstab zu den Eucharistischen
Liturgien der hl. katholischen Kirche eignet sich diese aus dem Geist des Protestantismus geborene Fabrikation
daher nicht.
willkommen Lima Aber in der Form, dass behauptet wird eine Messe sei besser als die andere und damit quasi
insinuiert wird, man müsse diese als einzige Norm neu etablieren, das geht sicher nicht. DAS geht hier
alles … mit wachsender Freude und Verbortheit … wenn schon nicht „gültiger“ dann aber bestimmt „fruchtiger“ …
es ist ein absolutes Elend mit diesen Nostalgikern, die im falschen Jahrhundert leben und sich als Theologen
verstehen … trotz Null-Ahnung. Reg Dich nicht auf … die Lima-Liturgie ist auch schön.
Liebe Leute! Wurde von einer Freundin auf diese Diskussionsseite aufmerksam gemacht. Irgendwie ernüchternd,
da war ich doch der Meinung dass unter den Talaren der Mief von 1000 Jahren schon längst fertig ausgelüftet
wäre. Doch ich musste mich eines besseren belehren lassen und stelle fest, dass hier noch akuter Frischluftmangel
herrscht. Trotzdem habe ich versucht, vorbehaltlos an die Diskussion heranzugehen. Behauptete Tatsachen,
die von ihrem Inhalt her in den Bereich des Glaubens gehören, bilden sowohl im Artikel als auch in der
Diskussion den Kern der Argumentation für die alte Messe. Also wenn ich mir vorstelle, Verfechter der
alten Messe zu sein (mein Lesername verrät ja schon, dass ich es nicht bin), dann wäre mir das als Argumentationsbasis
selbst für meine eigene Meinung zu dünn. Mag sein, dass es theologische und pastorale Gründe gibt,
eine Form der überlieferten Messe – soweit ich sehe geht es hier den meisten um den Ritus der Gemeindemesse
v. 1570 – als gleichberechtigte Art der Feier zuzulassen. Mittels Sonderedikten ist das ja bereits der
Fall. Schließlich gibt es auch Messbestimmungen für Sondergruppen und das Tridentinum hat Liturgietraditionen,
die mindestens bis ins 14. Jahrhundert zurück durchgehend bestanden, zugelassen. Obwohl: diese Gründe
haben sich mir noch nicht erschlossen. Aber in der Form, dass behauptet wird eine Messe sei besser als
die andere und damit quasi insinuiert wird, man müsse diese als einzige Norm neu etablieren, das geht
sicher nicht.
Bernado, ich setze mich doch über gar nichts hinweg. Ich weiß natürlich, daß der Tridentiner Ritus
-wenn auch spärlich – im Gebrauch ist. Allerdings sollte man seinen Einsatz für diesen Ritus nicht mit
sekundären Kleinigkeiten belasten. Was Ratzinger in seiner Privatkapelle macht, weiß ich natürlich
so wenig wie Du. Aber falls er den Alten Ritus verwendet – wobei ich mich frage, warum er das machen sollte –
wird er bei einer Privatmesse ohne repräsentativen Charakter kaum volles Geschütz auffahren. So’n Typ
ist Ratze nicht.
@babylon Und Ratze feiert ja geradezu tääääglich die Alte Messe… Und Sie Ahnungsloser wissen, welches
Messbuch in der Privatkapelle des Papstes – zu der im Unterschied zu früher heute freilich nur sehr schwer
Zugang zu erhalten ist – verwandt wird? Wie kommen sie auf den Gedanken, sich zu Dingen äußern zu sollen,
von denen Sie nichts verstehen? Die Tatsache, daß Sie keinen Begriff von Ehrfurcht vor dem Allerhöchsten
zu haben scheinen – worin Sie möglicherweise mit einigen Vertretern des Novus Ordo übereinstimmen –
macht Sie jedenfalls nicht zum Experten für die hl. Liturgie. Tatsache ist, daß Pontifikalhandschuhe
zwar nicht zu den unentbehrlichen, aber zu den der Ordnung entsprechenden Elementen des Ritus von 1962
gehören, und daß dieser Ritus nicht nur nicht „abgeschafft“ worden ist, sondern durch „Quattuor abhinc
annos“ von 1984 und insbesondere durch das motu proprio „Ecclesia Dei“ Johannes Pauls II. von 1988 als
eine legitime Form der Messfeier im lateinischen Ritus bestätigt worden ist. Tatsache ist weiterhin,
daß der gegenwärtige Papst den Wert dieses Ritus in mehreren Büchern unterstrichen und ihn selbst als
Kardinal mehrfach öffentlich zelebriert hat. Wann und in welcher Form er sich als Papst dazu äußern
wird, steht bei ihm. Natürlich können Sie sich über die Tatsachen hinwegsetzen oder darüber lustig
machen. Damit unterstreichen sie nur, daß Sie zur Sache nichts beizutragen haben. Höchstens zur Erheiterung
von Lesern, die über Trolle lachen können.
Och, Bernado: Wenn wir uns hier auf solche Spitzfindigkeiten konzentrieren, kommen wir hier nie zu was.
Darum geht’s doch: Im modernisierten Ritus wird dieser Ausdruck einer vorsintflutlichen Mentalität offensichtlich
nicht mehr benutzt. Und wenn ich mich recht erinnere, war Ratze 1999 noch nicht Papst, oder? Und Ratze
feiert ja geradezu tääääglich die Alte Messe…
@babylon Sie schrieben: Nicht mal der Papst trägt noch diese lustigen Pontifikalhandschühchen, aber
so’n kleiner Wald-und-Wiesen-Bischof mit paar Leuten unter sich läßt den dicken Macker raushängen…
Ihr Informationsstand ist noch geringer als ihre Fähigkeit, sich dem Gegenstand dieser Diskussion gemäß
auszudrücken. Selbstverständlich trug Kardinal Josef Ratzinger, wenn er – wie das des öfteren geschah –
ein Pontifikalamt im alten Ritus zelebrierte, dabei auch Pontifikalhandschuhe. Beleg z.B. Bild Nr.8 ….pro-missa-tridentina.org/…lerie/galerie-89.htm
vom Pontifikalamt in Weimar 1999.
@ DDL Können sie sich als Kind daran erinnern in Apothekerzeitungen das Spiel: „Wieviele Dinge gehören
nicht in dieses Bild“, gespielt zu haben ? Für mich war Jesus – so es ihn als historische Person denn
überhaupt gab – ein Mensch. Ein posthum extrem einflussreicher, ein zu Lebzeiten vielleicht sehr weiser
mensch – aber ein mensch. Ich hab mal versucht Ihre Denk- und Schreibfehler in dem Text herauszufiltern.
Eigentlich hätte ich auch alles markieren können. Ich denke, ich habe mich aufs Wesentliche beschränkt.
Dass Sie den Grünen angehören – dafür hätte ich bei betandwin sogar geld gesetzt. Das passt einfach
ins Mosaik. Ich glaube Ihnen, dass Sie kein Parteisoldat sind. Aber ob Relativisten-Söldner der schmeichelhaftere
Begriff ist, lasse ich mal dahingestellt.
@Theo Um Himmelswillen… sagte ich nicht, dass ich protestantisch erzogen wurde? Also Priesterseminar…
oh nein, mit Sicherheit nicht. Aber wieso „Hass“? Und wieso „Herabsetzung“? Beides ist nicht richtig.
Schauen Sie, was Ihnen als „Herabsetzung“ erscheint, ist tatsächlich lediglich die Betrachtung als Geschichte,
Legende etc. Ihnen erscheint das als „Herabsetzung“, weil Sie dieselben Dinge, aus Ihrem religiösen Hintergrund
heraus, maßlos überhöhen. Für mich war Jesus – so es ihn als historische Person denn überhaupt gab –
ein Mensch. Ein posthum extrem einflussreicher, ein zu Lebzeiten vielleicht sehr weiser mensch – aber
ein mensch. Daran ist nicht das geringste „herabsetzend“. Auch, dass er NICHT aus dem Stamme Davids war,
ist nicht „herabsetzend“ (das wäre ziemlich chauvinistisch gegenüber allen anderen Nichtdaviden, nicht?) –
Ihnen erscheint das so, weil die vorgeblich davidische Abstammung zum Prophezeihungsgeflecht rund um den
verheißenen Messias gehört. Für mich hingegen ändert diese Abstaummung bzw. Fehlen derselben genau
gar nichts an der Person Jesus, den man den Christus nennt. Ich halte per se nichts von Prophezeihungen,
ergo könnte speziell diese für mich belangloser nicht sein – wäre Jesus tatsächlich „aus dem Stamme
Davids“ gewesen, so wäre das zwar ein netter Zufall, aber mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr oder
weniger 1:12 auch nicht gerade unglaublich erstaunlich.
ES WAR EINMAL EIN WARMER BRUDER… in einem Kloster. Er hiess… Er flog auf, weil er andere Br[der belaestigte.
Hier treibt er sein Unwesen… schreibt von Frau und Kindern, die auf dem G. sind. Warmer Bruder…
@ DDL …Sagen Sie… …sind Sie irgendwann mal wegen Verfehlungen aus einem Priesterseminar geflogen ?
Das würde Ihren abgrundtiefen Hass gegen alles klerikale und Ihre Herabsetzung biblischer Zusammenhänge
und Personen verständlich machen.
@ Silesius Das vielleicht war auf die Gültigkeit des Messopfers bezogen und die Früchte bestimmt natürlich
nur unser Gott. Gott könnte sogar einem Fußballspiel mehr geistlich Früchte geben als einer Messe,
obwohl die Wahrscheinlichkeit dafür wirklich gegen Null geht.
Häresie Schon die Aussage „Die Alte Messe ist besser als die Neue“ ist eine Häresie in sich. Also wozu
hier weiter diskutieren. So viel ich weiß (und so lehrt auch die kath. Kirche) ist jede Hl. Messe gleich
viel Wert (inkl. einer Disco-Messe).
@Maurice Oha, da hatten Sie ja in Ihren üblichen ad hominems tatsächlich ‘mal eine Sachaussage versteckt –
Kompliment, das ist selten bei Ihnen. Nun, Jesu Mutter war also Jüdin und damit war auch er Jude… dem
hätte ich genau WO widersprochen? Dass die Qualität „Jude“ via Mutter hergeleitet wird, ist bekannt.
Dass dynastische Abstammung das NICHT tut, sollte es auch sein. Aber da lassen Sie schnell ‘mal fünfe
gerade sein, nicht? Das mit dem „theologisch verstehen“ halte ich, mit Verlaub, für etwas dünn – das
ist eine recht geschwungene Umschreibung dafür, dass etwas, das in der Bibel steht, wortwörtlich nicht
stimmen KANN. Da in der Bibel aber nichts Falsches stehen darf, hebt man es auf die theologische Ebene –
„Widerspruchsbereinigung“ kann man das wohl nennen. Auf die Art kann man „theologisch“ auch 2 + 2 = 5
sein lassen. Dass man dazu regelrechte Kabbalistik bemüht, verleiht der Geschichte einen zusätzlich
obskuren Anstrich. Wie auch immer, Jesus war, nach jüdischen Maßstäben, nicht „vom Stamme Davids“.
Er sollte dazu gemacht werden, damit man frühere Prophezeihungen auf ihn anwenden / umdeuten konnte.
Jesu Ziehvaters Stammbaum war so oder so irrelevant. Aber Sie können ja gerne ‘mal auseinnandersetzen,
wie Sie sich eine solche Abstammung denken bei einem göttlichen Vater. Und bauen Sie dabei bitte auch
gleich das Geschlecht Aaron (Lukas 1,5) ein – nur, um irgendwelche Sperenzchen mit „Ja, aber Mria war
aus dem Stamme Davids“ direkt ‘mal auszuklammern
@Babylon Sie fassen sich zwar sehr kurz, aber stellen Sie unter diesen Umständen doch mal ein Bild von
sich hier ein. Technisch wird das sicher möglich sein!
Es erstaunt mich immer wieder welche Alergien Ponifikalhandschuhe auslösen können. Diese haben natürlich
nicht rituellen, sondern zeremoniellen Charakter. Ausserdem sollte eine Diskussion ausserhalb der Bildzeitung
nicht das einen Artikel illustrierende Bild, sondern den Artikel selbst zum Anknüpfungspunkt nehmen.
Niemand erlernt ferner die Zelebration der heiligen Messe im Überlieferten Römischen Ritus einzig anhand
einer DVD. Die Zelebrationsübungen zum Neuen Ritus Pauls VI. sind in vielen Diözesen gar nicht vorhanden
oder äusserst mangelhaft, was zu Lasten dieses „Ritus“ selbst geht: Eine Fülle an autorisierten Variationen
und Wahlmöglichkeiten beraubt ihn fast gänzlich des Charakters eines Ritus. Hinzu kommen unerleuchtete
Originalität und Spontanität. Da nützt auch eine DVD nichts.
Warum? Wenn die Feier der Alten Messe mit allem Drum und Dran an Pracht (inklusive Pontifikalhandschuhen
etc.) wirklich so absolut lächerlich und überholt wäre, wie manche meinen, warum wüten sie dann so
sehr dagegen, anstatt sich lachend auf die Schenkel zu klopfen?
Zur exegetischen Klärung: In der Tat sind die von Mt und Lk gebrachten Stammbäume Jesu theologischer,
nicht historischer Natur; Mt ging es um die Abstammung Jesu von David, Lk ging es um die Abstammung Jesu
von Gott. Nochmals sei es gesagt: Auf keinen Fall als historisch missverstehen! Literatur dazu: www2.rz.hu-berlin.de/…5_stowasser_jesu.pdf
@ r.ruhrgebietler Was meinen Sie: hat es Sinn, dem radschlagenden Pfau zu erklären, daß Jude ist, wer
von einer jüdischen Mutter geboren wurde (mater certa, pater …)? Daß die Gottesmutter Maria Jüdin
und aus dem Stamme Davids war / ist? Daß die Stammbäume Jesu selbstverständlich theologische Aussagen
mit hoher Zahlensymbolik sind (die u.a. zwölf mal zwölf Generationen als Symbol für Vollendung der
Vollendung mit Bezug auf Jesus enthalten)? Schnallt der nicht. Hat zuviel damit zu tun, sich selbst ganz
toll zu finden. Übrigens: merken Sie es? Ich hatte recht: schwache Argumente hat er, keine Ahnung, aber
er pöbelt rum wie zugedröhnt. Bah.
@ruhrgebietler Sie können mir ja gerne ‘mal erzählen, wie Jesus „aus dem Stamme Davids“ sein konnte –
beachten Sie, dass nur väterliche Linie zählte (deswegen ja auch der Mummenschanz mit den gleich ZWEI
falschen Stammbäumen Jesu via Joseph… mit dem er NICHTS zu tun hatte). Ach so, und was die ach so schlimme
Einheitsübersetzung angeht, dann schauen wir doch in den anderen: Lutherbibel: „Weise“ Elberfelder: „Weise“
HFA: „Sternenforscher“ Gute Nachricht: „Sterndeuter“ New International: „Magi“ New Int. Readers, King
James: „Wise Men“ Und natürlich die Vulgata: „Magi“ Und was steht großartig Anderes in Ihrer Bibel?
Und von wem ist die? H.P.Lovecraft? Fassen wir zusammen: Sie haben kritisiert, ohne ein Argument zu bringen,
aus dem Bauch heraus und bar jeder Logik. Stattdessen pöbeln Sie ein bisschen haltlos in die Gegend und
erheben sich nebenbei noch über Leute, die, grob geschätzt, das 10.000fache an Sachkunde in Sachen „Bibel“
haben wie Sie, nämlich die Autoren der Einheitsübersetzung.
@ r.ruhrgebietler Wissen Sie, die Dummheit stört mich weniger als die unsägliche Arroganz dieses aufgeblasenen
Luftballons, der null Ahnung von jüdischer Auffassung über Abstammung und schon gar keinen Schimmer
von Exegese hat, aber seinen Dummfug zwanghaft überall ablassen muß. Zwanghaft, da Profilneurose: und
da hilft es nichts, zu erklären und zu argumentieren. Dieser Pfau ist wegen seiner Neurose oder gar nicht
in der Lage, sachliche Belehrung zu ertragen und einzubeziehen. Auf solche geht er nicht ein, drückt
sich, oder er wird vulgär. Dabei jedoch findet er sich ganz toll und, wie Bruder Theophil treffend schreibt,
umarmt und küßt seinen Spiegel.
@DDL: woher komm so viel Dummheit zu viel Dan Brown gesehen?? wodurch lassen sich Deine Thesen untermauern??
Und die gefälschte und falsch übersetzte Einheitsübersetzung als Quelle zu nehmen ist wohl das allerdümmste.
Und nun noch eine nicht ernst gemeinte, aber zum denke anregende Sache zum Gold: Das Gold brauchte er
doch um den Reisebus nach Ägypten später zu bezahlen ?:) war’s nicht so… tzzz tzzz tzzz – woher kommt
so viel Dummheit
@AthanasiusII „Und einer der Dreikönige brachte Gold, neben Weihrauch, dem Jesukinde in Bethlechaim.
Oder etwa nicht?“ Etwa nicht. – Jesus wurde nicht in Betlehem geboren; das ist eine nachträgliche Legende
zur Herleitung von David (völliger Käse, wo doch sein Vater gar kein Jude war, Jesus also nicht „aus
dem Hause David“ sein KONNTE – also völlig umsonst, der Betlehem-Fake). – Es waren keine Könige. – Es
waren nicht drei. Es können zwar drei und es können auch Könige gewesen sein, aber von alledem sagt
die Bibel nichts, in der „Einheitsübersetzung“ ist von einer nicht spezifizierten Anzahl von „Sterndeutern“
die Rede. Genausogut können es zwei Astrologen, vier Hofräte oder fünfundzwanzig Sternenbeobachter
gewesen sein. Der Legende nach brachten sie ihm zwar Gold etc., aber anfangen konnte Jesus mit derlei
Zeugs überhaupt nichts – oder wüssten Sie, wo Jesus als goldprunkend beschrieben wird? Man hat ihm in
der Kirche, die in seinem Namen handelt, 2000 Jahre lang unnützen Tand angehäuft, den Jesus zu Lebzeiten
alles andere als schätzte, wie ja überhaupt sein Verhältnis zu weltlichen Gütern eher von Abneigung
geprägt war. Schon komisch: Der Messias selbst stirbt im Lendenschurz mit Dornenkrone, sein Stellvertreter
aber prunkt mit Hermelingefüttertem und (bis vor kurzem) mit dreifacher Goldkrone…
Ja was denn jetzt? Gotthard ist immer noch engagiertes Mitglied der kaholischnen Kirche Mag ja sein, aber
wahrscheinlich nicht Mitglied der katholischen Kirche. Aber mal im Ernst: Es gab nach dem Konzil eben
Katholiken, die nicht einfach nur die Änderungen mitgemacht haben, weil sie alles mitmachen würden,
sondern sich Gedanken gemacht haben, darüber, dass es ja wohl nicht sein kann, dass auf einmal Dinge
erlaubt sind, die vorher verboten waren, und das, obwohl die Kirche behauptet, sie sei die Gleiche wie
vor dem Konzil. Diese ehrlichen Leute (ich gehöre übrigens nicht zu ihnen, habe aber viel Verständnis
für ihre religiösen anliegen, und nur für diese) bezeichnet Gotthard dauernd als Sektierer. Und damit
ist er, ob noch Mitglied der katholischen Kirche oder nicht, in meinen Augen ein Giftspritzer.
Nicht mal der Papst trägt noch diese lustigen Pontifikalhandschühchen, aber so’n kleiner Wald-und-Wiesen-Bischof
mit paar Leuten unter sich läßt den dicken Macker raushängen… Das ist schon erheiternd. Das ist
natürlich nicht alles nur zur Ehre des Gottes, sondern auch ganz eigennützig. Man findet’s schön sakral-mystisch,
der Bischof kommt sich gleich doppelt so wichtig vor und die Tradis freuen sich, daß da endlich mal jemand
auch nach außen hin deutlich macht, daß er mental noch im 17. Jh. lebt. o^/
@Athanasius Da werden sich aber ein paar Heilige im Grab umdrehen, wie sie hier mit ihren Aussagen (und
unterstellten Aussagen) Steinbruchexegese betreiben.
Meinungen Jemand weit unten versucht den hl. Franz von Assisi gegen Meßgewänder auszuspielen. Dabei
vergißt dieser Mensch, daß der hl. Franz zwar Hunger litt, aber den größten Wert auf liturgische Gewänder
und Präzision legte. „Für Gott ist nichts genug.“ Es ist aber vor allem auffallen, daß bestimmte Leute,
die selber wahrscheinlich auch mal im Anzug gehen und mehr als eine Paar Kleider haben, gegen die kirchliche
Casula und Stola-Tradition wittern, und in diesem Judas Iscariot im Evangelium nachahmen, der auch sagte
vom kostbaren Öl das sei Verschwendung und „sollte man den Armen geben“. Der Hl. Theresia von Lisieux
sagte einmal, daß sie ohne Zögern ihr Leben geben würde für auch den kleinsten Détail des überlieferten
römischen Meßopfers. Und einer der Dreikönige brachte Gold, neben Weihrauch, dem Jesukinde in Bethlechaim.
Oder etwa nicht? Persönliche Reichtum hat Bischof Rifan wohl kaum angesichts der Situation des Seminars
von Campos und der Armenhilfe dessen. Aber für Gott ist nichts genug.
Gotthard Wem interessiert schon Ihre Meinung, Sie, der aus der Römisch-katholischen Kirche ausgetreten
sind und diese öffentlich verleumden. Aber irgendwie kleben Sie noch irgendwo dran fest. Ich fand das
Interview mit dem Titularbischof von Cedamusa und Apostolischen Administrator von Campos sehr interessant.
Kunst und Kult gegen hohe Kunst in Kirchen kann niemand was einwenden. Es kann mir nur niemand erzählen,
dass die hohe Kunst nicht auch den Auftraggebern immer zur Ehre gereichen sollte. Durch „hohe Kunst“ ist
andere hohe Kunst oftmals zerstört worden, weil Bischöfe und Äbte und – manchmal – Pfarrer modern sein
wollten: wieviele romanische und gotische Kirchen wurden durch den „modernen“ Barock zerstört …wäre
heute durch die Denkmalgesetze nicht mehr möglich! …Gott sei Dank. Das Bild dieses brasilianischen
Bischofs hat mit hoher Kunst jedenfalls nichts zu tun … höchstens mit einem kirchlichen Folklore-Museum.
Kunst und Hl. Kult… gehören zusammen. Die Fähigkeit des Menschen, künstlerisch tätig zu sein, ist
eine der bedeutendsten menschlichen Fähigkeiten, wenn nicht die bedeutendste. Der Sinn für das Schöne,
das Edle, das Ebenmäßige, das Symmetrische zeichnet ihn vor allen anderen Geschöpfen aus. Warum sollte
er diese Fähigkeit nicht auch in der Verehrung Gottes zur Anwendung bringen. Betrachten Sie die herrlichen
altkirchlichen Mosaiken in S. Vitale ind Ravenna, die mittelalterlichen Dome, die herrlichen Barockkirchen
mit ihren Altären. Und dass es nicht nur herrliche Barockaltäre gibt, dürfte jedem klar sein, der den
Dreikönigsaltar im Kölner Dom gesehen hat. Ist das nicht alles irgendwie kunstvolle „Prachtentfaltung“?
Der Mensch gibt gerade das beste, was er hat, zur Verehrung und zum Ruhme Gottes, seine Fähigkeit, die
edle Schönheit, Ordnung und Harmonie der göttlichen Schöpfung im kleinen und natürlich unvollkommen
abzubilden. Kunst – hierzu rechne ich natürlich auch die Musik- und Gottesverehrung sind die herausragenden
Tätigkeiten des Menschen und eng aufeinander verwiesen. Das wahrhaft Schöne führt den Menschen im göttlichen
Kult zum Wahren und Heiligen, dem überseienden und alles in sich begreifenden Gott, dem Urgrund alles
Seienden.
@ Bernadone Lieber Bernadone, bemühen Sie den Hl. Franziskus lieber nicht, lesen Sie bitte seine Biographie
und vor allem die Regel. Sie werden entdecken, Franziskus hat immer deutlich zu verstehen gegeben, dass
für die Liturgie nur das Beste und kostbarste gut genug ist. Liturgie ist immer zur Ehre Gottes, nicht
zur Ehre des Menschen und für Gott ist nichts zu gut zu prunkvoll oder zu kostbar!!!
@Bernardone Die Frage nach der kirchlichen Pracht ist mehr als berechtigt. Die Antwort lautet, dass unserem
Herrn Jesus Christus – der am Altar vom Priester vertreten wird – jegliche Pracht zukommt, die der Mensch
schaffen kann. Dem Priester selbst steht diese Pracht nicht zu. D.h. nach der Messe muss er die liturgieschen
Gewänder ausziehen und wieder sein normales Gewand ohne Schnörkel und ohne Gold anziehen. Das selbe
gilt für die liturgischen Gefäße. Der goldene Kelch in der Kirche wird zuhause durch ein altes Trinkglas
abgelöst. Manche Priester verwechseln das und glauben, die Glorie wäre ihre eigene. Leider. Manche Laien
verwechseln das auch. Leider. o^/
Barock Alles soll in der Liturgie auf die transzendente Schönheit Gottes verweisen, die erhabene Majestät
Gottes preisen. ob dazu die im Bild gezeigte barocke Prachtentfaltung fähig ist, wage ich zu bezweifeln.
Nix besseres? Meine Güte, habt Ihr denn alle Langeweile und nichts besseres zu tun als im Halbstundentakt
Euren Senf zur alten Messe zu schreiben? Feiert sie doch einfach oder laßt es bleiben!
Sekundenschlaf? Es scheint Ihnen für einen kurzen Augenblick entfallen zu sein, Sind Sie sich sicher,
dass das nur Sekundenschlaf war? Naja, man soll ja immer an das Gute im Menschen glauben und nichts böses
unterstellen.
@Isidor… wenn Ihnen die römische Sicht der Dinge nicht gefällt Es scheint Ihnen für einen kurzen
Augenblick entfallen zu sein, dass DAS nicht die römische Sicht der Dinge ist! Und selbst wenn sie es
(wieder) werden sollte, dann sicherlich nicht die einzige.
Calvinismus Lieber Bernardone, konvertieren Sie doch zum Clavinismus. Das soll keine Polemik sein, sondern
ist Ernst gemeint. Dort werden Sie keine Kultgewänder, keine goldenen Kelche entdecken können und müssen
sich nicht darüber ärgern. Es sind halt unterschiedliche liturgische Konzeptionen, und wenn Ihnen die
römische Sicht der Dinge nicht gefällt, gibt es doch so viel protestantische Denominationen. Warum aber
aus der katholischen Kirche eine weitere protestantische Kirche machen wollen? Das Sinnenfällige und
Schöne gehören doch nun einmal zum Katholizismus, das Schöne, Wahre und Gute gehören nun einmal zusammen.
Alles soll in der Liturgie auf die transzendente Schönheit Gottes verweisen, die erhabene Majestät Gottes
preisen. Wie gesagt, wenn Ihnen andere Konzeptionen besser gefallen… Auch das steht Ihnen frei. Denken
Sie einmal darüber nach.
Wenn ich das Bild schon sehe… … kommt es mir hoch. Dieser Aufzug! Was sollen diese unchristliche Prachtentfaltung,
diese überkandidelten Hofgewänder? Was soll daran christlich sein? Es scheint, dass es wieder Zeit ist
für einen Revoluzzer wie Franziskus von Assisi, der wieder christliche Werte statt denen des Mammon in
den Mittelpunkt stellt. Symbole sind wichtig – aber gerade deshalb müssen es die richtigen sein, und
Satin und goldbestickte Handschuhe sind es sicher nicht, jedenfalls nicht für eine christliche Kirche.
Interesse Also ich muss sagen, die Hauptaussage ist, dass das Interesse groß sei. Das will ich nicht
einmal abstreiten. Ich würde mir auch einmal eine tridentinische Liturgie live ansehen, wenn ich Zeit
hätte, denn mein liturgiehistorisches Interesse ist wirklich groß! Die Schlussfolgerung, dass deshalb
dann alles besser würde, ist allerdings absurd. Schokolade macht nicht schlanker, nur wenn man das Twix
wieder Raider nennt!
11 Semesterwochenstunden Naja, das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Schon richtig, in
der Praxis ist die neue Messe oft ziemlich runtergekommen, vor allem weil immer noch ein gutteil der Priester
zu der Zeit studiert hat, als die alte Messe (ohne DVD!) gelehrt wurde.
@Babylon Ja, nicht jeder mag Ihr labbriges T-Shirt, die ausgewaschene, löchrige Freimaurer-Jeans und
die ausgelatschten Flip-Flops sehen… (wenn ich mal auf Ihrem geistigen Niveau bleibe).
Wenn ich schon diese bischöflichen Handschuhe sehe, diesen ganzen Protz und Prunk etc.: Dann muß ich
einfach spöttisch schmunzeln über diese absolutistische Hofstaat-Mode, diese Kult-Geilheit, diese Hierarchiebetonung
etc. Aber den Tradis geht da bestimmt einer a…(na, wie sag ich’s anders…), die Tradis hier können
sich daran bestimmt gar nicht sattsehen.
@ aschera „… Für den neuen muss man 11 Semesterwochenstunden Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie
studieren …“ Da müssen einige Pfarrer 11 Semesterwochen gefehlt haben. Denn das was in ihren Messen
abgeht, haben sie bestimmt nicht in Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie „studiert“ …
Abendmahl tja, sie sagen es: exakt dasselbe das stimmt auf der einen seite sehr genau, weil sie ja durch
die Hervorhebung in ihrem Posting auch andeuten, dass es eben nicht das gleiche ist sondern bewusst die
formulierung dasselbe gewählt wurde. ich möchte nicht widersprechen, nur ergänzen: der unterschied
besteht darin: WIR FEIERN AUFERSTEHUNG! Wir feiern in der Messe das freudige Gedenken an die Auferstehung –
siehe Enzyklika EE!
Manchmal scheint es …, … als würden viele übersehen, dass es keine „alte Messe“ und keine „neue
Messe“ gibt, sondern dass in jeder Messe, die zelebriert wird, exakt dasselbe passiert wie im Abendmahlssaal
vor zweitausend Jahren. Das sollte man, denke ich, bei der Diskussion nie außer acht lassen.
stimmt … eine revolutionäre Stimmung liegt in der Luft. Ich wette, zahlreiche Damen und Herren werden
sich zu Übungszwecken die DVD bestellen, um für den Tag X gerüstet zu sein. Inzwischen zelebrieren
Sie daheim im Herrgottswinkel.
Spannend, spannend, daß man es kaum mehr aushält. Da möchte man sich schon in „vorauseilendem“ Gehorsam
üben, und gleich zur Tat schreiten, wie seinerzeit die Umstürzler.
DVD ?:) Na dass kann ja ein hochqualitativer Ritus sein! Für den neuen muss man 11 Semesterwochenstunden
Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie studieren, und den alten lernt man mit einer DVD!!! ?:)
?:) ?:)
Benedikt XVI. würde sich selbst widersprechen 2003 sagte Kardinal Ratzinger beim Festakt zum 40-Jahr-Jubiläum
der Liturgiekonstitution: „Es musste ein dringendes Anliegen sein, Priester und Gläubige wieder in einer
einzigen, gemeinsamen Liturgie zu vereinen; den gläsernen Schrein wieder zu öffnen zu einer gemeinsamen
Anbetung in einem ‘vernünftigen Gottesdienst’, wie man das Wort des römischen Kanons vom rationale obsequium
übersetzen könnte.“ Das Trienter Konzil hat die Trennung von Priester und Gemeinde festgeschrieben.
Die Messe des Missale Romanum 1570 ist – konsequenter Weise – eine gemeindelose Priestermesse (siehe v.
a. den Ritus servandus). Drum würde Benedikt XVI. sich widersprechen, sollte er im Petersdom wirklich
nach dem alten Ritus zelebrieren.
o blablabla Wirklich sensationell! Das ist eine Nachricht! (früher hätte man gesagt, nichte einmal das
Papier wert, auf der sie gedruckt ist). Eine konservative Zeitung interviewt einen Konservativen Bischof
und der sagt was! Wie erstaunlich! Und nicht nur, dass das gesagte mehr oder weniger eine klare persönliche
Meinung ist (was aus den Formulierungen auch immer wieder herauskommt) und berichtet wird, als wären
es Tatsachenereignisse. Es wird ihm auch noch etwas in den Mund gelegt, was er überhaupt nicht behauptet.
Im Prinzip sagt der Mensch zwei Dinge: Aussage 1: Interesse an TM ist groß – das Interesse gibt es, das
ist klar, wieviel davon lediglich Interesse an historisch-exotischem oder Wissbegierde ist, kann man nicht
beurteilen. Und dass sein Eindruck ist, dass dies besonders groß sei, ist auch irgendwie logisch: die
Leute, die zu ihm kommen, um sich nach dem neuen geistlichen Lied zu erkundigen, werden wohl die krasse
Minderheit sein. Aussage 2: was immer der Papst tut, tut er entweder unabhängig und frei oder trotz des
druckes der fundamentalistengruppen aben sicherlich nicht wegen dieses druckes kann man nur sagen: Na
hoffentlich! Ansonsten äußert er Meinungen. Deklarierte, klare Meinungen, zu denen er ein gutes Recht
hat! Nur für kreuz.net gilt ja: Meinungen, die uns in den Kram passen, sind Wahrheiten!