Diözesanbischof auf Werbetour für die Lefebvristen
Ein evangelischer Pastor wollte in Schweden konvertieren und wandte sich an den Ortsbischof. Doch der sah die Ökumene in Gefahr und ließ den Suchenden weiterziehen – zur Priesterbruderschaft St. Pius X.

Das berichtete der französische Distrikt der Priesterbruderschaft St. Pius X. kürzlich auf seiner Homepage.
Bereits seit rund zehn Jahren pflegt Pastor Sandmark Beziehungen zur Kirche. In dieser Zeit setzte die lutherische Landeskirche ihre Anpassung an die Vorgaben der liberalen Gesellschaft fort.
Im Oktober 2005 brachte die kirchliche Absegnung des Homo-Konkubinates bei Pastor Sandmark das Faß zum Überlaufen.
„Das alles hat mich moralisch verpflichtet, aus der Struktur auszusteigen“ – erklärte der Pastor vor der schwedischen Presse.
Andernfalls würde er sich als Verantwortungsträger mitschuldig machen.
Pastor Sandmark suchte den katholischen Glauben „in seiner Integrität“, „um seine Seele zu retten“.
Er wandte sich mit seinem Wunsch nach einer Konversion an den einzigen katholischen Bischof des Landes, Mons. Anders Arborelius (56), der in Stockholm residiert.
Bischof Arborelius ließ sich vom Anliegen des Lutheraners wenig beeindrucken.
Der Prälat versuchte dem Pastor zu erklären, daß Lutheraner und Katholiken angeblich als Schwesterkirchen parallele Wege zum universellen Christus gingen.
Dem lutherischen Pastor schien es, vom Regen in die Traufe geraten zu sein.
In seiner Gemeinde im südostschwedischen Oskarshamn hält er die lutherische Abendmahlfeier an einem Hochaltar. Er stößt sich auch an der Neuen Messe von Papst Paul VI.
Pastor Sandmark erklärte vor dem schwedischen Fernsehen: „Ich konnte das Luthertum nicht verlassen, um es von der anderen Seite wiederzufinden.“
Bereits im September 2005 kam der Pastor in Kontakt mit einer katholischen Gruppe, die sich ‘Vereinigung der Nationen des christlichen Europa’ nennt.
Diese Vereinigung organisierte auf den Spuren der Heiligen Brigitta von Schweden († 1373) sechs Alte Messen in schwedischen Kirchen, die noch in katholischer Zeit errichtet, aber nach der Reformation protestantisch wurden.
Eine dieser Heiligen Messen fand in der Kirche von Pastor Sandmark statt.
Der Pastor und ein anwesender Theologiestudent waren von der Messe – die von einer französischen Gregorialschola begleitet wurde – zu Tränen gerührt.
Nach der Messe erklärte der Pastor auf Lateinisch: „Extra Ecclesiam nulla salus.“
Die Konversion des Pastors und des Theologiestudenten wird am Sonntag dem 30. Juli während eines Hochamtes in der Pariser Lefebvristenkirche St. Nicolas du Chardonnet stattfinden.
Das Gotteshaus wurde im Jahre 1977 von der Piusbruderschaft mit Gewalt besetzt und wird seither von ihr betreut.
Die beiden Schweden werden bei ihrer Konversion auch bedingungsweise – falls ihre lutherische Taufe ungültig gewesen sein sollte – nachgetauft.
Während des Ritus werden sie den lutherischen Irrlehren abschwören.
Danach wollen beide das Theologiestudium bei der Piusbruderschaft beginnen, um anschließend Priester zu werden.
Der ehemalige Pastor Sandmark möchte später als Missionar in sein Heimatland zurückkehren.
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Freitag, 11. August 2006 22:21
Bernardin †: GUTER BISCHOF
Herzliche Gratulation Herr Bischof! Beim Gespräch mit diesem Pfarrer haben Sie sofort erkannt, dass er in Ihre Diözese Unruhe bringen wird! Sie haben erkannt, dass dieser Mann RUECKWAERTSGEWANDT ist, zu den Ewiggestrigen gehört und bereits auf dem Weg nach Econ ist! Ein solcher Priester hätte der Sache Chisti in Ihrer Region nicht gut getan, mehr Schaden angerichtet als Positives aufgebaut!
Dienstag, 4. Juli 2006 12:59
Kardinal Mazzella: Benedikt: für einmal mit Ihnen einig
„Erklären Sie dopch auch mal bei Gelegenheit, warum die FSSPX die Unterordnung unter den Papst verlangt,
sich aber selbst dieser Unterordnung entzieht.“
Ihr Hinweis ist zutreffend, denn die Haltung der FSSPX-Oberen ist in dieser Frage deswegen widersprüchlich, weil sie eine Hypothese zu einer Glaubenswahrheit erhebt. Ob man die Konzilspäpste als wahre Päpste anerkennt oder nicht, beides sind Ermessensfragen dh es liegt ihnen die Bewertung eines abwegigen Verhaltens zu Grunde. Ob es dazu ausreicht, demjenigen, der sich für den Papst ausgibt, die Nachfolge des heiligen Petrus abzuerkennen, wird nur ein dem Modernismus nicht anheimgefallener Papst feststellen können. Zweifel an der Rechtmässigkeit der Konzilspäpste zu haben, ist durchaus berechtigt mehr jedoch nicht. Ein berechtigter Zweifel hat jedoch aufhebende Wirkung und gibt einem das Recht auf das zurückzugreifen, was als gesichert gilt und in unserem Falle die vorkonziliare Lehre.
Der Traditionsbegrif der FSSPX ist in keiner Weise hahnebüchen aber dennoch lückenhaft, das heisst es liegt ein Erklärungsbedarf vor.
Ihr Hinweis ist zutreffend, denn die Haltung der FSSPX-Oberen ist in dieser Frage deswegen widersprüchlich, weil sie eine Hypothese zu einer Glaubenswahrheit erhebt. Ob man die Konzilspäpste als wahre Päpste anerkennt oder nicht, beides sind Ermessensfragen dh es liegt ihnen die Bewertung eines abwegigen Verhaltens zu Grunde. Ob es dazu ausreicht, demjenigen, der sich für den Papst ausgibt, die Nachfolge des heiligen Petrus abzuerkennen, wird nur ein dem Modernismus nicht anheimgefallener Papst feststellen können. Zweifel an der Rechtmässigkeit der Konzilspäpste zu haben, ist durchaus berechtigt mehr jedoch nicht. Ein berechtigter Zweifel hat jedoch aufhebende Wirkung und gibt einem das Recht auf das zurückzugreifen, was als gesichert gilt und in unserem Falle die vorkonziliare Lehre.
Der Traditionsbegrif der FSSPX ist in keiner Weise hahnebüchen aber dennoch lückenhaft, das heisst es liegt ein Erklärungsbedarf vor.
Dienstag, 4. Juli 2006 11:58
Benedikt: @ „Kardinal“ Mazzella
sie haben überhaupt nichts widerlegt
Widerlegt? Ich hatte nicht vor, irgendetwas zu widerlegen. Die Anhänger der FSSPX haben sich hier wieder mal über die Vorbehalte aufgeregt, die andere gegenüber ihnen und der Bruderschaft entwickeln und ich habe lediglich geschrieben, aus welchem Grund das wohl so sein könnte, nichts weiter.
Das ist kein katholisches Gedankengut, das er vertritt
Natürlich nicht, klar. Außer der FSSPX ist natürlich niemand katholisch. Wenn man die Schriften der Brunderschaftsbischöfe so liest kann man allerdings auch zu einem anderen Ergebnis kommen. Allein der völlig hahnebüchene Tradtionbegriff der FSSPX: Sie suchen sich ein bestimmtes Datum, meinetwegen den 1.1.1951 und erklären fürderhin, dass ab nun keine Änderungen mehr erlaubt seien, da dies der Tradition entspreche. Dieser Traditionsbegriff ist nicht katholisch. In der Kirche waren die Dinge immer im Fluss, Änderungen durch Päpste waren Standard, wovon der Hl. Pius X. locker Zeugnis geben kann. Vor den Pharisäerbischöfen würde er heute sicher keine Gnade finden.
Erklären Sie dopch auch mal bei Gelegenheit, warum die FSSPX die Unterordnung unter den Papst verlangt, sich aber selbst dieser Unterordnung entzieht.
Widerlegt? Ich hatte nicht vor, irgendetwas zu widerlegen. Die Anhänger der FSSPX haben sich hier wieder mal über die Vorbehalte aufgeregt, die andere gegenüber ihnen und der Bruderschaft entwickeln und ich habe lediglich geschrieben, aus welchem Grund das wohl so sein könnte, nichts weiter.
Das ist kein katholisches Gedankengut, das er vertritt
Natürlich nicht, klar. Außer der FSSPX ist natürlich niemand katholisch. Wenn man die Schriften der Brunderschaftsbischöfe so liest kann man allerdings auch zu einem anderen Ergebnis kommen. Allein der völlig hahnebüchene Tradtionbegriff der FSSPX: Sie suchen sich ein bestimmtes Datum, meinetwegen den 1.1.1951 und erklären fürderhin, dass ab nun keine Änderungen mehr erlaubt seien, da dies der Tradition entspreche. Dieser Traditionsbegriff ist nicht katholisch. In der Kirche waren die Dinge immer im Fluss, Änderungen durch Päpste waren Standard, wovon der Hl. Pius X. locker Zeugnis geben kann. Vor den Pharisäerbischöfen würde er heute sicher keine Gnade finden.
Erklären Sie dopch auch mal bei Gelegenheit, warum die FSSPX die Unterordnung unter den Papst verlangt, sich aber selbst dieser Unterordnung entzieht.
Montag, 3. Juli 2006 00:25
Kardinal Mazzella: Benediklt
sie haben überhaupt nichts widerlegt und ich empfehle Ihnen die Ratzingers Auffassung von Kirche, Eucharistie und Sünde zu studieren. Das ist kein katholisches Gedankengut, das er vertritt, und wenn Bischof de Mallerais ihn kritisiert, so tut er es in Kenntnis der Sache
Sonntag, 2. Juli 2006 15:06
Athanasius: @Benedikt
Materielle Häresie, die er noch zurückziehen bzw. korrigieren kann, aber! Tissier hat weiteres nicht
gesagt.
Es ist in der Tat eine Neurose, vor allem seitens konservativer“ Novus Ordo-Katholiken, die FSSPX von der römisch-katholischen Kirche auszugrenzen, da:
1. Der Hl. Stuhl mehrfach klargesetzt hat, dass es sich nicht um ein formales Schisma handelt, dass die FSSPX-Gläubigen römische Katholiken sind, dass die FSSPX eine interne Angelegenheit ist und bleibt.
2. Man sich ja selber sosehr gegen die vorkonziliaren Lehren bzgl. Religion-Staatsverhältnis „wehrt“, also diese verwirft, dass man sich wirklich fragt, ob nicht die Novus Ordo Katholiken selber vor 1962 eine separate Gemeinschaft in Nachahmung der ALtkatholiken gebildet hätten. Wahrscheinlich nur nicht, weil diese die konservativen, also nicht völlig apostatischen, Novus Ordo-Katholiken den Heiligen Vater als Jemand sehen, der über der Göttlichen Überlieferung steht und seinen Vorgängern straflos widersprechen kann und einfach den Glauben ändern kann, dabei auch noch ohne Sünde ist. Das war vor 1962 ein frommes Missverständnis Gläubiger des heiligen Dogmas von Vaticanum I., jetzt wird es aber zum Verhängnis für die Kirche im Kampf gegen den Relativismus, Modernismus und Liberalismus.
Es ist in der Tat eine Neurose, vor allem seitens konservativer“ Novus Ordo-Katholiken, die FSSPX von der römisch-katholischen Kirche auszugrenzen, da:
1. Der Hl. Stuhl mehrfach klargesetzt hat, dass es sich nicht um ein formales Schisma handelt, dass die FSSPX-Gläubigen römische Katholiken sind, dass die FSSPX eine interne Angelegenheit ist und bleibt.
2. Man sich ja selber sosehr gegen die vorkonziliaren Lehren bzgl. Religion-Staatsverhältnis „wehrt“, also diese verwirft, dass man sich wirklich fragt, ob nicht die Novus Ordo Katholiken selber vor 1962 eine separate Gemeinschaft in Nachahmung der ALtkatholiken gebildet hätten. Wahrscheinlich nur nicht, weil diese die konservativen, also nicht völlig apostatischen, Novus Ordo-Katholiken den Heiligen Vater als Jemand sehen, der über der Göttlichen Überlieferung steht und seinen Vorgängern straflos widersprechen kann und einfach den Glauben ändern kann, dabei auch noch ohne Sünde ist. Das war vor 1962 ein frommes Missverständnis Gläubiger des heiligen Dogmas von Vaticanum I., jetzt wird es aber zum Verhängnis für die Kirche im Kampf gegen den Relativismus, Modernismus und Liberalismus.
Sonntag, 2. Juli 2006 13:39
Benedikt: @ Dr. Regazzoni
Dass die FSSPX eine Abspaltung von der katholischen Kirche sein soll, ist ein Phantasieprodukt bezw. eine
Neurose der V 2 Ideologen.
Angesichts der Interviews, die Mgr. Tissier de Mallerais usw. alle paar Monate geben, genauer gesagt wegen der Inhalte dieser Interviews hat sich die Piusbruderschaft derartige Vorwürfe selber zuzuschreiben. Das Selbstmitleid, mit dem einige FSSPXler die Vorwürfe betrachten ist lachhaft. Hinterher jubeln sie wieder ihrem Weihbischof zu, weil er den Papst in einem Interview der Häresie beschuldigt hat.
Angesichts der Interviews, die Mgr. Tissier de Mallerais usw. alle paar Monate geben, genauer gesagt wegen der Inhalte dieser Interviews hat sich die Piusbruderschaft derartige Vorwürfe selber zuzuschreiben. Das Selbstmitleid, mit dem einige FSSPXler die Vorwürfe betrachten ist lachhaft. Hinterher jubeln sie wieder ihrem Weihbischof zu, weil er den Papst in einem Interview der Häresie beschuldigt hat.
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