kreuzmeldungen
Neue Einblicke + Mutter-Teresa- Schwestern verhaftet + Konziliarer Frust + Der Speckpater im Internet + 25 Millionen Todesfälle

Vatikan. Der Heilige Stuhl wird alle Dokumente des Pontifikates von Papst Pius XI. öffentlich zugänglich machen. Das vatikanische Archiv wird für den Zeitraum vom 6. Februar 1922 bis zum 10. Februar 1939 einsehbar sein. Vor ‘Radio Vatikan’ sprach Kirchengeschichtler Hubert Wolf über den Inhalt des Archivs. Es enthält unter anderem Dokumente über interne Diskussionen in der Kongregation für außerordentliche Angelegenheiten. Dabei geht es um den Anschluß Österreichs an das Deutsche Reiche (1938), die Sudetenfrage oder den Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939).
Mutter-Teresa-Schwestern verhaftet
Indien. Vier Schwestern der von Mutter Teresa gegründeten Missionarinnen der Nächstenliebe sind im südindischen Bundesstaat Andra Pradesch vorübergehend verhaftet worden. Die Ordensfrauen wurden angeklagt, in einem staatlichen Krankenhaus – das sie seit zwanzig Jahren regelmäßig besuchen – für die Bekehrung von Hindus zu werben. Nach Intervention des Diözesanbischofs wurden die Missionsschwestern wieder auf freien Fuß gesetzt.
Konziliarer Frust
Deutschland. Das Bistum Aachen ist nach Ansicht des dortigen Diözesanrates durch die anhaltenden Umstrukturierungen von „Frust und Sprachlosigkeit“ geprägt. Das erklärte der Vorsitzende des Rates Anfang Juni zum Abschluß seiner vierjährigen Amtszeit. Es mangle nicht an inhaltlichen Grundlagen der Konsolidierung, sondern an Teilhabe und Solidarität. Vierzig Jahre nach dem Vatikanischen Konzil und dreißig Jahre nach der Würzburger Synode schmerze dieser Befund.
Der Speckpater im Internet
Deutschland. Eine Biographie über den holländischen Gründer des internationalen katholischen Hilfswerks ‘Kirche in Not’, Pater Werenfried van Straaten, kann man ab sofort auch im Internet lesen. In dem auch als Taschenbuch erschienenen Buch „Danke, Pater Werenfried! Ein Brief an den Speckpater“ zeigt die Autorin, Eva-Maria Kolmann, „die wichtigsten Stationen aus dem außergewöhnlichen Leben“ des 2003 verstorbenen Prämonstratenserpaters auf. Druckexemplare des Werkes können gegen eine freiwillige Spende beim Hilfswerk bezogen werden.
25 Millionen Todesfälle
„Seit seiner Entdeckung im Jahr 1981 hat das Aids-Virus mehr als 25 Millionen Menschen den Tod gebracht. Mit dem HI-Virus, der die Krankheit ausbrechen läßt, steckten sich in dieser Zeit weltweit rund 65 Millionen an.“
Aus der Online-Ausgabe der ‘Neuen Zürcher Zeitung’ vom 30. Mai 2006.
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Montag, 3. Juli 2006 19:02
Hódmezövásárhelykutasipuszta: So viel Einigkeit!
Da muss ich doch gleich noch mehr Einigkeit stiften …
@Athanasius
Ich habe Angst, dass bestimmte Historiker diese Dokumente wieder anachronistisch interpretieren werden
Das ist eine tolle Strategie! Noch bevor ein Wissenschafter ein Dokument gesehen hat und noch bevor wissenschaftliche Ergebnisse vorliegen, werden diese schon vorsorglich einmal in Frage gezogen.
Anachronistische Interpretationen werden Sie wohl nur von den Wissenschaftern bekommen, die Ihrer Gesinnung nahestehen. Gute Wissenschafter verstehen es sehr wohl, Schriften zeitgemäß zu kommentieren, d.h. zu berücksichtigen, aus welcher Zeit und welchem Umfeld sie stammen und zu berücksichtigen, in welcher Zeit sie 1. jetzt interpretiert werden und 2. früher interpretiert wurden. Das ist Ihnen doch sonst ein Greuel, diese Vorgehensweise!
@Pius
Auch hier würde ich sagen, schauen wir mal.
Was ich jetzt schon sagen kann: Vermutlich hätte er sich gegen die Titulierung als Christdemokrat gewehrt!
Ach ja, athanasius, ihr deutsch ist immer noch nicht besser geworden. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, die Fehler sind beabsichtigt.
@Athanasius
Ich habe Angst, dass bestimmte Historiker diese Dokumente wieder anachronistisch interpretieren werden
Das ist eine tolle Strategie! Noch bevor ein Wissenschafter ein Dokument gesehen hat und noch bevor wissenschaftliche Ergebnisse vorliegen, werden diese schon vorsorglich einmal in Frage gezogen.
Anachronistische Interpretationen werden Sie wohl nur von den Wissenschaftern bekommen, die Ihrer Gesinnung nahestehen. Gute Wissenschafter verstehen es sehr wohl, Schriften zeitgemäß zu kommentieren, d.h. zu berücksichtigen, aus welcher Zeit und welchem Umfeld sie stammen und zu berücksichtigen, in welcher Zeit sie 1. jetzt interpretiert werden und 2. früher interpretiert wurden. Das ist Ihnen doch sonst ein Greuel, diese Vorgehensweise!
@Pius
Auch hier würde ich sagen, schauen wir mal.
Was ich jetzt schon sagen kann: Vermutlich hätte er sich gegen die Titulierung als Christdemokrat gewehrt!
Ach ja, athanasius, ihr deutsch ist immer noch nicht besser geworden. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, die Fehler sind beabsichtigt.
Sonntag, 2. Juli 2006 23:27
Athanasius: @Dr. Otterbeck
Hey Otterbeck,
Endlich san mer uns mal einig!
Endlich san mer uns mal einig!
Sonntag, 2. Juli 2006 15:10
Dr. Otterbeck: Christdemokrat Pius XI.
Athanasius ist zuzustimmen: Pius XI. hat die Anerkennung der Demokratie als vorzugswürdige Regierungsform vorbereitet, die Pius XII. an Weihnachten 1944 aussprach. Der von Pius XI. verbreitete Christkönigsgedanke war hinsichtlich der Regierungsform im Staat demokratisch offen. Heute fehlt jedoch eine auf der Christlichen Gesellschaftslehre aufbauende Demokratiekritik (unter den Bedingungen politischer Partizipation); „Demokratie“ wird zu unkritisch zum Dogma erhoben, als garantiere der zuverlässigere Formalismus insgesamt „wahre“ Ergebnisse.
Sonntag, 2. Juli 2006 13:57
bonifatius: Konziliarer Befund
An den Früchten sollt ihr sie ( oder es ) erkennen!
Sonntag, 2. Juli 2006 12:23
Athanasius: @Vatikanische Archiven
Ich habe Angst, dass bestimmte Historiker diese Dokumente wieder anachronistisch interpretieren werden.
Der Christdemokrat Pius XI. wird sicherlich potraittiert werden als Klerofaschist usw. Das war schon immer
das Problem mit der Öffnung der Archiven. Aber gut, nun kann auch jeder die linken und liberalen Mythen
gegen Pius XI. entlarven. Und die Antinationalsozialismusrede lesen der nie veröffentlicht wurde.
@Bistum Aachen:
Gibt es für Sie nur noch „dás Vatikanische Konzil“? Dás Vatikanische Konzil dauerte von 1869 bis 1870, und obwohl ich weiss, dass es bei Ihnen recht viele Angestellte gibt, die mit den Beschlüssen des Vatikanischen Konzils Probleme haben, muss ich sagen, dass es mir freute, dass Sie wieder einmal zu etwas von vor der Pastoralsynode Vaticanum II. (1962-1965) greifen.
@Bistum Aachen:
Gibt es für Sie nur noch „dás Vatikanische Konzil“? Dás Vatikanische Konzil dauerte von 1869 bis 1870, und obwohl ich weiss, dass es bei Ihnen recht viele Angestellte gibt, die mit den Beschlüssen des Vatikanischen Konzils Probleme haben, muss ich sagen, dass es mir freute, dass Sie wieder einmal zu etwas von vor der Pastoralsynode Vaticanum II. (1962-1965) greifen.
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