Die deutschen Bischöfe nehmen den Papst auf den Arm
Mindestens 90 Prozent der Vorstandsmitglieder der Regionalvereine der Schwangerenberatung ‘Donum vitae’ arbeiten in kirchlichen Gremien. Doch nicht einmal Kardinal Joachim Meisner sieht eine Notwendigkeit für Sanktionen.

Der feierliche bischöfliche Beschluß untersagte kirchlichen Mitarbeitern eine Tätigkeit bei dieser Organisation.
Doch ‘Donum vitae’ nahm die bischöfliche Erklärung gelassen. Das Schreiben der Bischöfe wiederhole nur, was ohnehin Faktum sei – meinte dazu die Vorsitzende von ‘Donum vitae’, Frau Rita Waschbüsch (66), vor ‘Radio Vatikan’.
Frau Waschbüsch ist eine frühere Familienministerin des Saarlandes und ehemalige Präsidentin des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’ – des obersten katholischen Laiengremiums in Deutschland.
‘Donum vitae’ betreibt 106 Beratungs- und 81 Außenstellen an mehr als 180 Standorten.
Die Vereinsvorsitzende erklärt, daß jede Beratungsstelle von einem ehrenamtlichen Vorstand oder Förderkreis getragen werde: „Die kommen fast ausschließlich aus katholischen Verbänden, Räten und Institution.“
„Von diesen rund 1000 Leuten sind 900 mit Sicherheit in Funktionen im Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand oder Diözesanrat.“
Frau Waschbüsch glaubt „überhaupt nicht, daß die Bischöfe das wollten, das so plötzlich ein Verdikt über diese Leute gesprochen wird“.
Mit dieser Meinung steht sie nicht allein.
Die Samstagsausgabe der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’ fragt sich, wie die Bischöfe die Abgrenzungsentscheidung umsetzen werden.
Selbst der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, halte „Sanktionen“ nicht für ratsam – weiß die Tageszeitung: „Und Meisner gilt als einer der schärfsten Kritiker des Hilfsvereins.“
Damit nicht genug.
Eine der Mitbegründerinnen von Donum Vitae, die ehemalige CSU-Landtagsabgeordnete und Diözesanrätin Maria Geiss-Wittmann (72) erachtet die bischöfliche Distanzierung von ‘Donum vitae’ offenbar für null und nichtig:
„Wir sehen uns mitten in der Kirche“ – erklärt die Diözesanrätin unumwunden vor der Lokalzeitung ‘Oberpfalznet’. Kirche und ‘Donum vitae’ verfolgten das gleiche Ziel: den Schutz ungeborenen Lebens.
Eine tatkräftige Distanzierung der Kirche von ‘Donum vitae’ war offenbar nie geplant. Darum sieht ‘Die Welt’ das Ziel des Beschlusses „klar“ in einer Beschwichtigung von Benedikt XVI.:
„Im September besucht der ‘deutsche Papst’ seine bayerische Heimat. Bis dahin soll ein Stein des Anstoßes aus dem Weg gerollt werden.“
Allerdings werde es für den Verein in Zukunft schwieriger werden, aus dem katholischen Umfeld Gelder für seine Stiftung zu gewinnen.
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Mittwoch, 5. Juli 2006 14:17
Jörg Guttenberger, Köln: Perpetue, Knecht Dumspecht
Perpetua:Ihre Zitate von B.XVI sind nachweislich aus dem Zusammenhang heraus entstellt: so z. B. Die eine
Kirche Christzi setzt sich aus allen schismatischen und häretischen Sekten zusammen: es gibt überhaupt
nur eine einzige christliche = katholische Kirche, und diese Kirche ist gespalten! Zu dieser einen Kirche
gehören eben auch die genannten schismatischen und häretischen Sekten.
KD: Die unehelichen Kinder werden nicht benachteiligt, sondern sind es quasi naturaliter, alleine schon wegen fehlender Familie. Dieser Mangel ist nur durch nachträgliche Heirat der Eltern ausgleichbar, sofern nicht durch anderweitige familiäre Bindung ausgeschlossen.
So sind sie seit etwa 1900 von der Führung des Vaternamens ausgeschlossen und dadurch zur Geschichtslosigkeit verdammt.
Durch die neueste Gesetzgebung seit etwa 1977 führen sie auch nicht mehr den Mädchennamen der Mutter, womit sie abstammungsgemäß verbunden sind, sondern den Namen der Mutter z. Zt. der Geburt. Damit werden die Unehelichen in den Familienverband des Ehemannes der Mutter hineingezwängt, in dem sie ein absoluter Fremdkörper sind. Zumindest nach Vergewaltigung bleibt um des lieben Friedens willen nur noch die sofortige Freigabe zur Adoption, so hart das für die Mutter im Einzelfall auch ist. Nach einem Ehebruch ist die Familie ohnehin zerbrochen.
Lediglich vermögensrechtlich sind die Unehelichen den Ehelichen jetzt voll gleichgestellt, aber Geld alleine macht bekanntlich nicht glücklich!
KD: Die unehelichen Kinder werden nicht benachteiligt, sondern sind es quasi naturaliter, alleine schon wegen fehlender Familie. Dieser Mangel ist nur durch nachträgliche Heirat der Eltern ausgleichbar, sofern nicht durch anderweitige familiäre Bindung ausgeschlossen.
So sind sie seit etwa 1900 von der Führung des Vaternamens ausgeschlossen und dadurch zur Geschichtslosigkeit verdammt.
Durch die neueste Gesetzgebung seit etwa 1977 führen sie auch nicht mehr den Mädchennamen der Mutter, womit sie abstammungsgemäß verbunden sind, sondern den Namen der Mutter z. Zt. der Geburt. Damit werden die Unehelichen in den Familienverband des Ehemannes der Mutter hineingezwängt, in dem sie ein absoluter Fremdkörper sind. Zumindest nach Vergewaltigung bleibt um des lieben Friedens willen nur noch die sofortige Freigabe zur Adoption, so hart das für die Mutter im Einzelfall auch ist. Nach einem Ehebruch ist die Familie ohnehin zerbrochen.
Lediglich vermögensrechtlich sind die Unehelichen den Ehelichen jetzt voll gleichgestellt, aber Geld alleine macht bekanntlich nicht glücklich!
Dienstag, 4. Juli 2006 21:03
Malachias †: @Forum Romanum
Wir sollten doch gerade mit diesem intelektuellen Papst Gott dankbar sein.
Intellektualität ist keine Voraussetzung für das Petrusamt!
Viel wichtiger – zumal in unserer Zeit – ist die Fähigkeit, die ganze
katholische Glaubenshinterlassenschaft zu verkörpern und an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben.
Er hat die Zeichen der Zeit recht erkannt.
Woran machen Sie das fest? Daran, dass er Dialoge mit anderen Religionen führt und Synagogen zum Gebet aufsucht?
Seine Vorgehensweise ruft sogar Interesse bei Nihilisten hervor.
Wenn das mal kein Beweis für wahre Katholizität ist…!
Das ist gelebtes Christentum und Mission.
Wirklich?
Intellektualität ist keine Voraussetzung für das Petrusamt!
Er hat die Zeichen der Zeit recht erkannt.
Woran machen Sie das fest? Daran, dass er Dialoge mit anderen Religionen führt und Synagogen zum Gebet aufsucht?
Seine Vorgehensweise ruft sogar Interesse bei Nihilisten hervor.
Wenn das mal kein Beweis für wahre Katholizität ist…!
Das ist gelebtes Christentum und Mission.
Wirklich?
Dienstag, 4. Juli 2006 17:30
Perpetua: Markus-Antonius, Benedikt
Wie versprochen bringe ich die Fortsetzung!
Von mehreren kompetenten Verfassern wird wissenschaftlich nachgewiesen, daß Ratzinger in seinem wohl berühmtesten Werk „Einführung in das Christentum“ von 1968 sowie in etlichen späteren Büchern unter anderem folgendes behauptet:
– Die drei göttlichen Personen besitzen nicht eine jede die ganze göttliche Wesenheit.
– Jesus ist erst durch die Auferstehung zum Sohn Gottes geworden; er ist nicht gleichen Wesens wie der Vater
– Nicht Gott ist Mensch geworden, sondern ein Mensch ist Gott geworden.
– Wir bringen Gott in der hl. Messe kein Opfer dar.
– Es gibt keinen Priester außer Christus.
– Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist nur eine Floskel.
– Es gibt keine Auferstehung des Fleisches.
– Die Hölle ist leer.
– Es ist sinnlos, für die Armen Seelen zu beten.
– Christus wird am Jüngsten Tag nicht als Richter kommen; ein Weltgericht wird nicht stattfinden.
– Die eine Kirche Christi setzt sich aus allen schismatischen und häretischen Sekten zusammen.
Jede einzelne dieser Thesen ist eine von der römisch-kath. Kirche feierlich verworfene Häresie! Dennoch hat Ratzinger als „Benedikt XVI.“ sämtliche seiner Bücher, auch das in vielen Sprachen vorliegende Werk „Einführung in das Christentum“ wieder neu auflegen und nachdrucken lassen. Ein unermeßlicher Skandal! (Nachzulesen in: „Zur Philosophie und Theologie Joseph Ratzingers“ von Prof. Dr. Wigand Siebel (Hrsg.) Verlag Anton Schmid (Pro Fide Catholica)
Von mehreren kompetenten Verfassern wird wissenschaftlich nachgewiesen, daß Ratzinger in seinem wohl berühmtesten Werk „Einführung in das Christentum“ von 1968 sowie in etlichen späteren Büchern unter anderem folgendes behauptet:
– Die drei göttlichen Personen besitzen nicht eine jede die ganze göttliche Wesenheit.
– Jesus ist erst durch die Auferstehung zum Sohn Gottes geworden; er ist nicht gleichen Wesens wie der Vater
– Nicht Gott ist Mensch geworden, sondern ein Mensch ist Gott geworden.
– Wir bringen Gott in der hl. Messe kein Opfer dar.
– Es gibt keinen Priester außer Christus.
– Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist nur eine Floskel.
– Es gibt keine Auferstehung des Fleisches.
– Die Hölle ist leer.
– Es ist sinnlos, für die Armen Seelen zu beten.
– Christus wird am Jüngsten Tag nicht als Richter kommen; ein Weltgericht wird nicht stattfinden.
– Die eine Kirche Christi setzt sich aus allen schismatischen und häretischen Sekten zusammen.
Jede einzelne dieser Thesen ist eine von der römisch-kath. Kirche feierlich verworfene Häresie! Dennoch hat Ratzinger als „Benedikt XVI.“ sämtliche seiner Bücher, auch das in vielen Sprachen vorliegende Werk „Einführung in das Christentum“ wieder neu auflegen und nachdrucken lassen. Ein unermeßlicher Skandal! (Nachzulesen in: „Zur Philosophie und Theologie Joseph Ratzingers“ von Prof. Dr. Wigand Siebel (Hrsg.) Verlag Anton Schmid (Pro Fide Catholica)
Dienstag, 4. Juli 2006 16:45
Forum Romanum: Ut unum sint
Ut unum sint – dass alle eins seien
Das sollte doch innerhalb der katholischen Kirche möglich sein. Das Verhalten einiger Lefebretisten in diesem Forum ist genauso zu beurteilen wie das Verhalten antiklerikaler marxistischer Gruppierungen innerhalb der Kirche (Mehr Demokratie ! etc.).
Wir sollten doch gerade mit diesem intelektuellen Papst Gott dankbar sein. Er hat die Zeichen der Zeit recht erkannt. Seine Vorgehensweise ruft sogar Interesse bei Nihilisten hervor. Das ist gelebtes Christentum und Mission.
Das sollte doch innerhalb der katholischen Kirche möglich sein. Das Verhalten einiger Lefebretisten in diesem Forum ist genauso zu beurteilen wie das Verhalten antiklerikaler marxistischer Gruppierungen innerhalb der Kirche (Mehr Demokratie ! etc.).
Wir sollten doch gerade mit diesem intelektuellen Papst Gott dankbar sein. Er hat die Zeichen der Zeit recht erkannt. Seine Vorgehensweise ruft sogar Interesse bei Nihilisten hervor. Das ist gelebtes Christentum und Mission.
Dienstag, 4. Juli 2006 14:47
Benedikt: Perpetua
Ich habe Ihnen das schon unter „Blauer Brief“ beantwortet. Es besteht kein Grund, dieselbe Zitate doppelt zu bringen.
Dienstag, 4. Juli 2006 14:42
Markus-Antonius †: Perpetua
bitte sparen Sie sich eine Fortsetzung. Sie haben sich schon genug der Lächerlichkeit preisgegeben.
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