Benedikt XVI.
Neue Teufeleien während des Papstbesuches
Antiklerikale Gruppen rufen gegenwärtig zu einer Versammlung von Nudisten im Zentrum von Valencia auf. Sie soll am Tag der Ankunft des Papstes stattfinden.
(kreuz.net, Valencia) Auch die Feinde der Kirche bereiten sich in Spanien auf den Papstbesuch vor.

Benedikt XVI. wird anläßlich des dortigen Weltfamilienkongresses vom 1. bis 9. Juli die Stadt Valencia besuchen.

Valencia befindet sich im Osten von Spanien an der Mittelmeerküste.

In der Stadt stehen auch verschiedene antipäpstliche Veranstaltungen auf dem Programm: öffentliche kollektive Glaubensabschwörungen, zahlreiche Angriffe auf Kirche und Papst während eines Homo-Aufmarsches und schließlich ein Auftritt von Nudisten auf Fahrrädern.

Solche Demonstrationen haben in Spanien eine gewisse Tradition. Ihr Vorwand ist eine Wiedereroberung der Straßen, die von den Motorfahrzeugen besetztgehalten werden.

Trotz dieses angeblichen Anliegens bezeichnen die unbekleideten Fahrradfahrer ihrer Veranstaltung in Valencia offiziell als „antipäpstlich“.

Die Nudistenprovokation soll am kommenden Samstag – den 8. Juli – im Stadtzentrum stattfinden – wenige Meter vom Ort, wo das Papamobil vorbeifahren wird.

Sie steht unter dem im Zusammenhang mit dem Papstbesuch bereits aufgetauchten Motto „Ich erwarte dich nicht“ und wurde über das Internet organisiert.

Dabei riefen die Veranstalter dazu auf, an der Nudistenfahrt, die ein „Meilenstein im Kampf der Bürger von Valencia darstellen könnte“, teilzunehmen.

Im Aufruf werden auch Ratschläge für die Teilnehmer gegeben.

So solle man darauf achten, daß die schamlosen Radfahrer zusammenbleiben, bei einem Unfall aufeinander aufpaßt oder weite Kleidungsstücke tragen für den Fall, daß es notwendig sei „sich schnell zu kleiden oder zu entkleiden.“

Ebenso wird geraten, jede Art von Provokation oder Obszönität vor den öffentlichen Ordnungshütern zu unterlassen.

Auch zur Pünktlichkeit wird ermahnt, damit man so wenig wie möglich aufeinander warten muß „und niemand uns aufhalten kann.“

Im Aufruf finden sich Karikaturen des Papstes, der dafür kritisiert wird, daß er „eine überholtes, hierarchisches und aufgedrängtes Lebensmodell“ vertrete.
      
49 Lesermeinungen
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#49   aschera   21:04:36 | Donnerstag, 6. Juli 2006
ojeeeeeee
… eine Theodizeedebatte.
ich log mich schnell aus!
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#48   Markus-Antonius †   14:51:33 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Oder so:
Jesus hätte das Unglück von Uwe Schmidt aber verhindern können. Ja warum hat er es denn nicht getan??? Er ist nicht direkt dafür verantwortlich, aber er hat es doch ganz offensichtlich geschehen lassen. Die Frage ist: why???
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#47   Uwe Schmidt   00:40:52 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@ansgar
Jesus hätte das Unglück von Valencia und das von New Orleans aber verhindern können. Ja warum hat er es denn nicht getan??? Er ist nicht direkt dafür verantwortlich, aber er hat es doch ganz offensichtlich geschehen lassen. Die Frage ist: why???
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#46   Bruder Theophil   00:08:29 | Donnerstag, 6. Juli 2006
@ methusalix
Wäre ja nett wenn Sie auch mal inhaltlich was sagen könnten, ausser BLUBB.
Was ich in meinem Posting gesagt habe, lässt sich sehr leicht in der Realität nachvollziehen. Nehmen sie z.b einen Übergewichtigen, oder einen Alkoholiker. Die werden immer Ausschau halten nach Leuten, die noch ein bisschen massloser sind, um zu sagen: Möööönsch, so schlimm isses bei mir ja gar nicht. Nicht anders verhält es sich mit den Abartigen dieser Gesellschaft, denn die gemeinsame Klammer ist die Masslosigkeit, neben aller Verderbtheit der Person und der Seele.
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#45   methusalix †   23:15:28 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Hallo Bruder!
Bruder Theophil: @ DDL Das sehe ich anders…
Ich bin der festen Überzeugung, dass Leute, die an sich Verhaltensmuster entdecken, die man vorsichtig als Anomalien bezeichnen würde, ständig auf der Suche sind, diese Anomalien zu relativieren.
Lieber Bruder Theophil, wenn sie einmal ein Paradebeispiel für verklemmten Relativismus sehen wollen, dann gehen Sie zum Hexenverbrennungs-Thread weiter unten. Da wird mit immensem Aufwand versucht die Schuld der Kirchenbeamten am Massenmord an Frauen relativ klein darzustellen. Ja eigentlich hat das ja alles gar nicht stattgefunden und war relativ harmlos. Die Kirchenbeamten wollen das alles gar nicht wahr haben. Am schönsten hat so einen Reltivismus einer meiner Religionslehrer im Gymnasium erfunden: „Die Hochkulturen Mittel- und Südamerikas verschwanden!“ Dieser Kirchenbeamte war so etwas von verklemmt, der konnte noch nicht einmal aussprechen, dass die Azteken und die Inkas alle von Katholiken ermordet worden waren.
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#44   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   22:38:11 | Mittwoch, 5. Juli 2006
was positives
Ich muss mal etwas Positives sagen:
Die Überschrift heißt nicht „… während dem Papstbesuch“, wie sonst immer, sondern tatsächlich „während des Papstbesuches“!
Das finde ich äußerst positiv.
Ist aber auch schon das einzige an dem Artikel.
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#43   "Katrin"   21:44:34 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Was können Christe(inn)en hier tun?
Grüß GOTT!
Jede Schlechtigkeit ist gut genug,
um gegen das Christentum zu hetzen.
Doch wie können sich Christ(inn)en wehren?
Wir müssen etwas dagegen tun, weil ansonsten
der wahre Glaube nur noch als „Witz“ gilt!
Was wäre, wenn solche unmoralischen Aufzüge gegen die mosaische Religion oder den scheußlichen Islam
veranstaltet würden?
GOTT segne alle christlichen Kämpfer(innen)!
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#42   Ansgar   16:42:35 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ babylon
Vorsicht, sonst nähern Sie sich unnötigerweise dem „Denken“ des Trolls an. Angesichts konkreten Leides mag es Geschwafel sein, dennoch gilt: Gottes Walten erschließt sich unserer Logik nicht. Unsere Geistesgaben reichen nicht, IHN zu erfassen. Aber mit einem gläubigen Herzen, daß sich nicht an unsere Kategorien „Gut-Böse“ verkauft hat, kann man Gottes Geheimnissen näher sein. Wie sagte der blinde Kartäuser in „Die große Stille“? „Daß ich blind wurde, ist ein großes Glück, denn meine Blindheit hat letztlich Gott bewirkt. Und Gott kann nur Gutes bewirken.“ (sinngemäß zitiert)
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#41   Babylon †   15:46:35 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ Ansgar: Es gibt Leute, die das aber genau so
meinen wie Schmidt.
Und in gewisser Weise ist das sogar konsequent, weil so alles „irgendeinen Sinn“ bekommt.
Wie sonst sollte ein Christ den Tsunami vor einem Jahr mit 200000 Toten (genaue Zahl weiß ich nicht mehr) erklären? Da bleibt doch nur noch die Zuflucht zu dieser Straftheorie oder Warntheorie oder wie auch immer.
Denn entweder ist der Gott nicht vollkommen gut (sonst würde er sowas verhindern), oder er ist nicht allmächtig (dann ist er eine ziemlich traurige Gestalt und vollkommen überflüssig).
Die alte Theodizee-Zwickmühle.
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#40   Markus-Antonius †   15:44:06 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ansgar
Leider liegen hier Ironie und Wahnsinn so dicht beeinander, dass man es nicht immer trennen kann.
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#39   Ansgar   15:17:43 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Beobachtung
Zunehmend kann man bei den kreuz.net-Diskussionen bemerken, daß das ohnehin grenzwertige Niveau durch gezielte Fakes weiter ins Absurde gestoßen werden soll. Uwe Schmidt ist so ein Troll. „Jesus läßt U-Bahnen entgleisen…“ Oh, Mann.
Bitte nicht jeden Beitrag für bare Münze nehmen, liebe Mitposter.
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#38   Markus-Antonius †   14:10:06 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Unglaublich
wie dieser Graf von Galen (eine Beleidung für den Seligen, dessen Namen er sich bedient) in völliger Selbstüberschätzung Gott zu charakterisieren und damit ihn für seine perversen Ansichten zu instrumentalisieren versucht.
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#37   Graf von Galen   12:55:15 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Strafe Gottes, @ Babylon
Gott handelt souverän. Er steht über diesen Dingen.
Er ist keine Maschine, die auf eine bestimmte Übertretung seiner Gebote immer in gleicher Art und Weise handeln muß. Er achtet dabei den freien Willen des Menschen, sich gegen ihn zu entscheiden.
Letztlich ist ein irdisches Strafgericht auch ein Akt der Barmherzigkeit, denn es zeigt sowohl dem Sünder als auch dem Gerechten, daß Gott seine Gebote ernst nimmt und dies für den Übeltäter Folgen hat. Die schlimmste Strafe ist die, wenn Gott nicht sichtbar straft. Dann wird die Todsünde erst im Jenseits durch die ewige Verdammnis vergolten werden, wenn es für jede Umkehr zu spät ist.
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#36   Babylon †   11:17:30 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ Uwe Schmidt: Dann hat der Gott aber vergessen
auch Rio de Janeiro vorzuwarnen: Da waren vor paar Wochen 3 Millionen Menschen auf dem CSD.
Daß Dutzende Menschen -vielleicht alles fromme Tradis- von Eurem Gott mal eben so aus dem Leben gerissen werden, weil paar Leute da die Hüllen fallen lassen wollen, ist an Primitivität ja kaum zu überbieten.
Was für ein archaischer Aberglaube, der sich sagt: Den Guten geht’s gut, den Bösen schlecht (wobei nicht feststeht, wozu die Toten in der U-Bahn gehören; vielleicht wollten die alle dem Papst zujubeln).
Schon mal bei Hiob reingeguckt? Oder Kohelet, der nicht erkennen konnte, daß es den Guten unbedingt besser, den Schlechten unbedingt schlechter ergeht, sondern manchmal sogar andersrum?
Die Menschen in der U-Bahn sind für Dich doch nur Nummern, Statisten in einem göttlich-dämonischen Schaupiel, einem Welttheater.
Das ist sehr abstoßend. :-|
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#35   Bruder Theophil   10:49:57 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ DDL Das sehe ich anders…
Sie unterliegen hier dem Irrtum, Missbrauchstaten (die weitgehend triebgesteuert sind) als Ausformung rationaler Meinungsfindung aufzufassen.
Ich bin der festen Überzeugung, dass Leute, die an sich Verhaltensmuster entdecken, die man vorsichtig als Anomalien bezeichnen würde, ständig auf der Suche sind, diese Anomalien zu relativieren. Allein schon deshalb um das eigene Selbstwertgefühl zu heben, damit man sozusagen nicht am Rande der Gesellschaft leben muss. Also birgt alles, was diese Anomalien relativiert, die Gefahr, dass das Unrechtsbewusstsein geschwächt, oder gar ausgeschaltet wird.
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#34   Graf von Galen   09:33:42 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Strafe Gottes, @ Markus Antonius
Dann müßten auch die Autoren der Bibel exkommuniziert werden, da diese voll ist von Gegebenheiten, die als Strafe Gottes bezeichnet werden. Diese Schriften sind vom Hl. Geist inspiriert und können darum nicht fehl gehen. Im Falle des U- Bahn- Unglückes kann man dies nicht sicher wissen. Es muß jedoch zulässig sein, solche Annahmen zu treffen, da Gott sich nicht ändert und in seiner Welt lebt und wirkt. Als Herr über Leben und Tod ist er niemanden Rechenschaft schuldig.
Es fällt kein Spatz vom Himmel, ohne daß Gott dies weiß und zuläßt.
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#33   Markus-Antonius †   08:23:39 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Leute,
die solche Äußerungen wie Uwe Schmidt hervorbringen, gehören auf jeden Fall exkommuniziert, falls er denn röm.-kath. ist. Jesus für das schreckliche Unglück verantwortlich zu machen ist blasphemisch, die Opfer als zu recht bestrafte hinzustellen, ist strafbar.
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#32   Onan †   08:21:51 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@deusexmachina
Hut ab! – Sie geben sich wirklich Mühe, aber leider fürchte ich, Sie werfen hier Perlen vor die Fundamentalisten :)3
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#31   deusexmachina   02:40:15 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Theo
„Es sind nicht verklemmte Individuen, sondern Menschen, die aufgrund von relativistischen Annahmen und den daraus resultierenden Ermutigungen kein Unrechtsbewusstsein entwicklen konnten.“
Wohl kaum. „Relativistische Annahmen“ sind ja nicht per se unmoralisch – Missbrauch hingegen IST unmoralisch. Nur, weil jemand ein ANDERES Wertesystem hat als Sie, heißt das nicht, dass er Straftaten gutheißt oder gar begeht. Sie unterliegen hier dem Irrtum, Missbrauchstaten (die weitgehend triebgesteuert sind) als Ausformung rationaler Meinungsfindung aufzufassen. Das ist Unsinn, sorry.
„Was ist eigentlich Verklemmtheit?“
Klassisch nach Freud: Ein nicht ausgelebter / bereinigter Konflikt zwischen dem Es und dem Über-Ich. Heute sieht man das allerdings differenzierter.
„Nicht den Weg finden zu normaler Sexualität. Also suche ich mir einen Ab-Weg, der mir als noch irgendwie am Rande gesellschaftsfähig plausibel erscheint. Klingt das irgendwie vertraut?“
Nein, tut es nicht, denn es klingt viel zu rational, genauer: kaltblütig. So funktioniert das aber nicht. Wir haben es hier mit seelischen und emotionalen Problemen zu tun, da geht’s nicht um „plausibel erscheinen“. Ein Missbraucher vergewaltigt im Gros der Fälle nicht, weil er sein Verhalten rational als „richtig“ empfindet, sondern, ganz im Gegenteil, weil er Machtausübung und Tabubruch ersehnt. Mit „gesellschaftsfähig“ hat das null zu tun.
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#30   Uwe Schmidt   02:03:48 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Valencia
Jesus hat die Valencianer ja gestern bereits gewarnt (er hat eine Metro vor der Station „Jesús“ entgleisen lassen). Ähnlich konnte er eine Neuauflage des Homotreffens in New Orleans zunichte machen, in dem er den Hurrikane über der Stadt nicht verhindert hat. Warum lernen die Bösen nicht aus dem Unglück?
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#29   Babylon †   01:52:25 | Mittwoch, 5. Juli 2006
Der Papst wird schon nicht tot umfallen
wenn er mal paar Menschen in ihrer ganzen Pracht zu sehen bekommt.
Zumindest theoretisch sollte er ja wissen, wie sowas aussieht, nämlich durch die schöne, freizügige Renaissancekunst im Vatikan (in Kirchen!!!!! wo das allerheiligste Meßopfer dargebracht wird!!!!!)
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#28   Bruder Theophil   00:27:19 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@ DDL
Ein signifikant überproportionaler Anteil an Missbrauchstaten wird von „verklemmten“ Individuen begangen, die sich so ein Ventil für ihre unterdrückte Sexualität suchen
Falsch. Es sind nicht verklemmte Individuen, sondern Menschen, die aufgrund von relativistischen Annahmen und den daraus resultierenden Ermutigungen kein Unrechtsbewusstsein entwicklen konnten. Was ist eigentlich Verklemmtheit ? Nicht den Weg finden zu normaler Sexualität. Also suche ich mir einen Ab-Weg, der mir als noch irgendwie am Rande gesellschaftsfähig plausibel erscheint. Klingt das irgendwie vertraut ?
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#27   deusexmachina   00:13:05 | Mittwoch, 5. Juli 2006
@Benedikt
Sexuelle Verklemmung darf jeder haben, soviel er lustig ist – DAS ist nicht das Problem (jedenfalls nicht das der Gesellschaft – mit Ausnahmen, s.u.)
Problematisch wird es erst dann, wenn diese Verklemmtheit als Forderung nach außen abgestrahlt wird, zumeist in der Form von Verboten. Mein Nachbar z.B. darf verklemmt sein, so sehr er mag, das juckt mich nicht – das tut es erst dann, wenn er mir moralische Litaneien vorbetet, mich ein perverses Schwein schimpft oder mir jede zweite Nacht die Polizei ins Haus schickt wegen vermeintlicher Verstöße gegen SEIN Moralempfinden (alles fiktiv jetzt – ich bin gar nicht so ausschweifend *g*). Aber das kann sich auch darin äußern, dass z.B. ein unverheiratetes Pärchen auf dem Land schief angeguckt und gesellschaftlich ausgegrenzt wird – das gibt es sogar hierzulande noch.
Das „s.u.“: Sie haben sicher auch schon mehrfach gelesen, dass „Verklemmthaei“ alias Sexualneurose der ideale Nährboden für die Entwicklung von krankhaften Neigungen bis hin zu Straftaten ist? Ein signifikant überproportionaler Anteil an Missbrauchstaten wird von „verklemmten“ Individuen begangen, die sich so ein Ventil für ihre unterdrückte Sexualität suchen. Und in dem Moment ist „Verklemmtheit“ dann eben doch ein gesamtgesellschaftliches Problem.
@Sulpicius
Wahre Fans von Analverkehr wenden vorher eine Spülung an – Homos wie Heteros übrigens. Insofern verraten Ihre fäkalen Phantasien eigentlich nur, wie wenig Sie wissen, wovon Sie sprechen.
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#26   aphrodite †   21:25:20 | Dienstag, 4. Juli 2006
immer diese kreuz.net aktualität
hätten sie das früher geschrieben, wäre ich hin und mitgeradelt O:O O:O O:O
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#25   Sulpicius   18:48:31 | Dienstag, 4. Juli 2006
@R.K.
Kein Probelm. Ihnen zuliebe halte ich doch gern das Niveau. Ich hätte die Frage natürlich auch anders formulieren können.
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#24   Rüdiger Keller †   18:41:22 | Dienstag, 4. Juli 2006
Komische Frage …
Und sein Glied in Kot zu stecken, ist sexuell erfüllend?
@sulpico … Nun denn, fragen Sie mal die Leute, die es betrifft.
Die Antwort wird einfach sein.
Aber mit Verlaub gefragt, ohne Ihnen jetzt Oligophrenie unterstellen zu wollen:
Was wollten Sie damit sagen oder wen meinen Sie damit?
Ging Ihr letzter Versuch vielleicht derart daneben?
PS:
Womit Sulpico mir leider zuvor kam, das Niveau zu halten …
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#23   Copertino   18:24:56 | Dienstag, 4. Juli 2006
@extase
Fühlen Sie sich ertappt? Es ging doch darum, eine bestimmte Grundhaltung zu zeigen, welche für die genannte Person typisch ist. Oder sollte sich die schon fast notorische Aggressivität gegenüber allem, was nach katholisch schmeckt, inzwischen geändert haben?
Ihre Spiritualität/Religiosität dürfte nicht unbedingt eine konfliktfreie sein, Sie tun mir leid. Aber es gibt immer Hoffnung, sogar für mich.
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#22   Sulpicius   18:23:31 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ekstase
Und sein Glied in Kot zu stecken, ist sexuell erfüllend?
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#21   ekstase   18:09:04 | Dienstag, 4. Juli 2006
@copertino
das ist mal wieder typisch. Einfach ein zitat aus seinem zusammenhang reißen und damit noch etwas beweisen wollen, was gar nichts mit dem anderen zu tun hat. Ich nehme ihnen nicht ab, dass sie ein erfülltes Sexualleben haben. Sie tun mir leid
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#20   Copertino   17:45:11 | Dienstag, 4. Juli 2006
@extase
sexuelle enthemmung führt zu anderen psychoschäden. die werden alle krank und das ganz entläd sich in agressionen gegen die die eine natürliche beziehung zur sexualität haben, darunter eine Menge Katholiken.
Beispiel gefällig? Na bitte, das folgende Statement verrät genug über eine nicht bewältigte pauschale Aggressivität gegen Katholiken:
und im übrigen wohne ich wenige 100m von einer katholischen kirche entfernt. ich muss ständig deren glockenläuten ertragen. das ist agressives zur schau tragen ihrer ideologie. ich könnte jedes mal kotzen!!!!
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#19   ekstase   17:29:19 | Dienstag, 4. Juli 2006
@Benedikt
sexuelle Verklemmung führt zu anderen psychoschäden. die werden alle krank und das ganze entläd sich in agressionen gegen die die unverklemmt sind. aus angst und selbsthass
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#18   thaumaturgos   17:03:49 | Dienstag, 4. Juli 2006
@aragorn
„wünscht man sich den Gaudillo wieder herbei“
den Gaudillo sicher, weniger den Caudillo …
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#17   Benedikt   16:27:09 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ extase
Gerade in Spanien hat die katholische Kirche versucht, der regierung die Handlungsweise gegenüber Minderheiten zu diktieren.
Aha – „versucht zu diktieren“ ist alles, was von der Repression geblieben ist. Ich will Ihnen mal was sagen: Die Kirche hat in Spanien ihre Meinung zu einem gesellschaftlichen Thema gesagt und versucht darauf hinzuwirken, dass ihrer Auffassung genüge getan wird. Das isst nichts anderes, was jeder andere Verband, jede Partei oder jede Institution auch macht. Ich sehe keinen Grund, warum der Kirche dieses Rechtg verweigert werden sollte.
Und wer ständig sex als Sünde hinstellt, wenn nicht sofort ein kind bei rausspringt, der ist sexuell verklemmt
Ja schön, und? Erklären Sie jetzt noch, was daran schlimm ist? Wo ist Ihre Toleranz geblieben?
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#16   ekstase   16:26:38 | Dienstag, 4. Juli 2006
@copertino
so ein quatsch. das ist mit sicherheit keine sünde, wenn jemand ein kind bekommt. in vielen fällen sogar weniger als früher. was allerdings leider wirklich von vielen als sünde angesehen wird ist, wenn kinder typisch etwas lärm machen. die die dann meckern sind aber meist alte spießer. also leute, die eigentlich in die klintel konservativer ideologen gehören. durch solche leute entsteht dann widersinnige kinderfeindlichkeit
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#15   Copertino   16:18:28 | Dienstag, 4. Juli 2006
Die andere Sünde
Heute gilt es im Mainstream aber eher als Sünde, wenn beim Safer Sex ein Kind bei rausspringt und der Schadenfall nicht sofort eliminiert wird.
Das ist mindestens ebenso verklemmt, und wer wehrt sich dagegen, wenn nicht die Kirche?
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#14   ekstase   16:14:08 | Dienstag, 4. Juli 2006
@Benedikt
Gerade in Spanien hat die katholische Kirche versucht, der regierung die Handlungsweise gegenüber Minderheiten zu diktieren. Das ist schief gegangen. Und wer ständig sex als Sünde hinstellt, wenn nicht sofort ein kind bei rausspringt, der ist sexuell verklemmt
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#13   Copertino   16:13:41 | Dienstag, 4. Juli 2006
Die verlorene Unschuld
Die Nacktheit hat ihre Unschuld längst verloren und ist zum Kampfanzug ideologischer Nudisten verkommen.
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#12   Maledica   16:13:40 | Dienstag, 4. Juli 2006
Viva il Franco
Die Perverslinge einfach Teeren und Federn.
Solch Obszönitäten hätte es unter dem Caudillo- dem Retter Spaniens vor der bolchewistischen Diktatur- niemals gegeben!!!
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#11   Benedikt   16:07:23 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ extase
Einfach durch Nacktheit gegen die Repression und Verklemmtheit protestieren.
Repression? In wie weit wird in Spanien Repression ausgeübt, wer tut dies und welcher Mittel bedient er sich?
Wenn jemand verklemmt sein will, dann ist es übrigens seine Sache – ich wusste gar nicht, dass Sie so intolerant sind.
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#10   ekstase   16:02:36 | Dienstag, 4. Juli 2006
Das nenne ich doch mal eine kreative Idee
Einfach durch Nacktheit gegen die Repression und Verklemmtheit protestieren. :)3
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#9   Aragorn   15:57:21 | Dienstag, 4. Juli 2006
Rote und schwule Pest in Spanien
Valencia war während des spanischen Bürgerkrieges Sitz der kirchenfeindlichen republikanischen Regierung, die alle Kirchen und Klöster kurz und klein geschlagen haben, die sie nur erreichen konnten. Unter den republikanischen Volksbeglückern, die von der Sowjetunion protegiert wurden, wurden über 1600 Priester, Bischöfe und Ordensfrauen ermordet, nicht gezählt die Opfer unter den katholischen Laien. Wie man sieht, hat sich der Hass auf Glauben und Kirche dort erhalten und will sich wieder einmal austoben. Eines haben die Sozialisten in Spanien schon aus ihrer Niederlage im Bürgerkrieg gelernt: Sie gehen jetzt subtiler vor. Wenn man sich die Förderung der Homosexualität ansieht, wünscht man sich den Gaudillo wieder herbei, der Spanien damals vor der roten Pest bewahrt hat. Gott segne seine Seele und geleite sie ins himmlische Paradis
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#8   Sulpicius   15:48:39 | Dienstag, 4. Juli 2006
@Galen
Was für ein niveauloses, infantiles Verhalten !
Ja, mehr ist dazu nicht zu sagen.
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#7   Graf von Galen   15:40:53 | Dienstag, 4. Juli 2006
Wider den linken Pöbel
Was für ein niveauloses, infantiles Verhalten !
Katholisches Spanien ! Wie tief bist Du gesunken !
Im Gegensatz zu Dir wird es Sodom und Gomorrha am Tage des Gerichtes gut ergehen.
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#6   Marcel   15:25:25 | Dienstag, 4. Juli 2006
Brennend
Evelin schrieb: Wenn sie sich entkleiden bzw. nackt demonstrieren, dann würde ich ihnen die mitgebrache Caritas-Kleidersammlung anbieten. Damit hätte ich dann auch ein Werk der Barmherzigkeit vollbracht.
Diese Säcke mit Kleider wären aber an den materiell Notleidenden besser angebracht.
Für die geistig Notleidenden hier wären eher Sammlungen an Brennesseln angemessen.
Damit hätte ich das Beispiel des hl. Benedikt weitergeben: als einmal die Versuchung Satans zu groß wurde, warf er sich nackt in einen Brennesselbusch.
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#5   Krzyszek   14:19:36 | Dienstag, 4. Juli 2006
Nacktheit.
Dabei ist Nudismus an sich weder antikirchlich noch antipäpstlich, wohl aber paradiesisch.
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#4   Ralf B. †   14:12:44 | Dienstag, 4. Juli 2006
Ralf B.
Perverse Nudisten! Alles antiklerikale Untermenschen!
Und dieser Michelangelo mit seinen perversen antiklerikalen Nacktmenschenmalereien in der sixtinischen Kapelle vorneweg! Ab mit ihm in die Hölle! Und reißt das Hohelied der Liebe und den Pentateuch aus Eurer Bibel! Überall nur Schweinkram, nackte Menschen und detailliert beschriebene Titten! EKELHAFT! Unsere Kirche soll sauber bleiben!
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#3   Evelin   13:40:29 | Dienstag, 4. Juli 2006
Rat an die Organisatoren des Papstbesuches
Ich würde es so machen:
Wenn sie sich entkleiden bzw. nackt demonstrieren, dann würde ich ihnen die mitgebrache Caritas-Kleidersammlung anbieten. Damit hätte ich dann auch ein Werk der Barmherzigkeit vollbracht.
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#2   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   13:37:47 | Dienstag, 4. Juli 2006
Valencia
Ob man aus der Häufung dieser Ortsangabe schließen kann, daß die Redaktion die eingereichten (meist anonymen) Artikel überarbeitet?
Egal. Irgendjemand scheint jedenfalls in der Red entweder
sehr orientierungslos zu sein oder
die Leserschaft für sehr orientierungslos zu halten.
Letzterem würde ich (nicht nur im geographischem Sinne) durchaus zustimmen.
Redaktion benachrichtigen
#1   nachtlaterne71   13:33:35 | Dienstag, 4. Juli 2006
und da ist er ja wieder…
„Valencia befindet sich im Osten von Spanien an der Mittelmeerküste.“ – Hätte das fast schon vermisst…
Ob man aus der Häufung dieser Ortsangabe schließen kann, daß die Redaktion die eingereichten (meist anonymen) Artikel überarbeitet?
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