Es wird immer deutlicher, daß die angebliche Distanzierung der deutschen Bischöfe vom Beratungsdienst für schwangere Mütter ‘Donum vitae’ nur dazu diente, um die Gläubigen und den Papst an der Nase herumzuführen.
(kreuz.net, Osnabrück) Heinz-Wilhem Brockmann ist kein kleiner Fisch. Er ist Vizepräsident des ‘Zentralkomitees
der deutschen Katholiken’. Das ‘Zentralkomitee’ ist das oberste Laiengremium von Deutschland.
Zugleich
ist Brockmann Mitglied im bundesweiten Stiftungsvorstand der Schwangerenberatung ‘Donum vitae’, von der
sich die Deutschen Bischöfe Ende Juni – wenigstens offiziell – distanziert haben.
Der fünfköpfige
Stifungsvorstand ist das wichtigste Leitungsgremium der von der Kirche abgelehnten Schwangerenberatung .
Erst kürzlich wurde Brockmann zudem ins Leitungsteam für den Katholikentag 2008 in Osnabrück berufen.
Der Haken an der Sache: Laut einem jüngsten Beschluß der Bischöfe ist leitenden kirchlichen Mitarbeitern
eine Tätigkeit bei ‘Donum vitae’ angeblich untersagt.
Die Bischofskonferenz ersuchte Ende Juni „die
Gläubigen, die in den kirchlichen Räten und Mitwirkungsgremien sowie den kirchlichen Verbänden und
Organisationen Verantwortung übernehmen, zum Zweck der größten Klarheit des kirchlichen Zeugnisses
auf eine leitende Mitarbeit in ‘Donum Vitae’ zu verzichten und so die Unterschiede zwischen ‘Donum Vitae’
und Positionen der Kirche besser zur Geltung zu bringen und zu respektieren“.
Brockmann lebt in einer
flagranten Verletzung dieser Bestimmung. Und das soll auch so bleiben.
Zur Frage, welches Amt er angesichts
der bischöflichen Erklärung aufgeben werde, antwortete Brockmann vor der ‘Frankfurter Rundschau’ ohne
Zögern: „Keins“.
Er müsse jetzt keine Schritte setzen. Er habe sich die Entscheidung ehrenamtlich für
‘Donum vitae’ zu arbeiten, „nicht leicht gemacht“. Revidieren könne er sie nicht:
„Es gehört zu den
besten Traditionen meiner Kirche, daß der Katholik im Zweifel seinem Gewissen gehorchen und seinen Überzeugungen
treu bleiben muß. Egal wer anderes von ihm verlangt.“
Auch der Bischof von Osnabrück, Mons. Franz-Josef
Bode, wiegelte ab. Ein Sprecher des Bischofs sieht „keinen aktuellen Handlungsbedarf“.
Die Oberhirten
hätten die Gläubigen ersucht und nicht aufgefordert oder befohlen, auf ein Mitwirken bei ‘Donum vitae’
zu verzichten, wenn sie in der Kirche haupt- oder ehrenamtlich arbeiten.
Sie hätten außerdem darum
gebeten, keine Aufgaben bei dem umstrittenen Verein zu übernehmen. Was sich ja nicht unbedingt auf Ämter
beziehe, die man schon übernommen habe.
Falls sich Brockmann aber erneut nominieren lasse, dann müsse
man „miteinander reden“.
Doch das kann dauern. Brockmann wurde erst 2005 für fünf Jahre in den fünfköpfigen
Vorstand von ‘Donum vitae’ gewählt.
Auch der Präsident des ‘Zentralkomitees der deutschen Katholiken’ –
Prof. Dr. Hans Joachim Meyer – macht keine Anstalten, seinen Platz im 15köpfigen Kuratorium von ‘Donum
vitae’ zu räumen.
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Laurentius2: Lakmustest Wegen Netzausfalls erst heute: Kardinal Meisner sorgt, so weit bekannt, persönlich
für ausnahmslos glaubensstarke und kirchentreue Pfarrer in der Kölner Innenstadt! Deswegen gibt es in
den dortigen Kirchen neben der formellen Teritorialgemeinde immer eine mehr oder weniger große ínformelle
Personalgemeinde. Das Generalvikariat ist sicher nicht links orientiert. Dafür habe ich allerdings aufgrund
eigener Erlebnisse den Eindruck, daß man auf dem Markt das Personal aufzulesen genötigt ist, das sonst
niemand gebrauchen kann. Des Rätsels Teillösung stand vor Monaten in der Personalkronik (veröffentlicht
regelmäßig in der Kirchenzeitung): als Personalreferenten werden nicht, wie zu erwarten, Juristen, sondern
Theologen, d. h. zu Personalreferenten umfunktionierte Pastoralreferenten eingestellt, die mit ihren Aufgaben
verständlicherweise völlig überfordert sind.
tja, das mag stimmen, iustus. Der Beitrag von leg… ist erheiternd. Doch muss ich korregieren: Ein kreuz.net
Autor hätte sicherlich noch irgendwo untergebracht, dass diese Kreise in Wirklichkeit alle schwul sind
und zu wenig gegen Abtreibung unternehmen!
freundlicher Umgang Ich bin eben ein Sensibelchen. Die Gegenfraktion ist aber auch nicht grade zimperlich,
schießt auch manchesmal über das Ziel hinaus.
@iustus & Piroska Zitat iustus: Aber da ich zu den angesprochenen akademischen Kreisen gehöre, aus denen
sich Widerstand erhebt, fühlte ich mich beleidigt. Nun denke ich, ist dem Piroska-Fan insofern zuzustimmen,
als dass man von iustus doch erwarten könnte, sich angesichts der kreuz-net-diktionen eine etwas dickere
Haut haben sollte. Hätte ein kreuz.net Autor diesen Abschnitt formuliert, dann würde er wahrscheinlich
beleidigend klingen! Etwa so: Umstürzlerische Widerstände kommen aus selbsternannten „akademischen“
Kreisen, diese Schweine sind unfähig zur Kommunikation, ihr Bildungsdünkel und ihr Pseudo-Elitarismus
stehen auf den wackligen Beinen eines romantisierenden Verhältnisses zur Geschichte, das sie in ihrer
perversen Exotik-Verliebtheit auch noch als Kirchlichkeit zu tarnen suchen, indem sie ihre abspalterischen
Latein-Eskapaden als katholisch ausgeben.
Bernhardin: Quelle genannt Als Quelle habe ich kardina Meisner angegeben und die dazu gehörige Möglichkeit,
bei Bedarf weiter zu recherchieren, wie Sie selbst zugeben. Zum Kardinal Meisner habe ich schon einmal
ausführlicher Stellung genommen. Ihr Hinweis, er rede viel wenn der Tag lang ist, enspricht ebenfalls
keinem gehobenen, geschweige akademischen, Anspruchsniveau, zumal wir das in Köln weit besser beurteilen
können, als irgendwelche erzbistumsfremden Elemente aus Allemanien. Wegen Netzstörungen komme ich erst
jetzt zu einer Antwort.
Beleidigung akademischer Kreise „Es handelt sich um jene Schichten, denen die Heilssorge der Kirche zwar
immer zu gelten hat, die aber keinesfalls zum Maßstab kirchlchen Selbstvollzuges gemacht werden dürfen…“
Soweit so gut, Maßstab des kirchlichen Selbstvollzuges sollte ohnehin der Kyrios sein, insoweit könnte
man Rahner/Vorgrimler also zustimmen. Die Begründung „… da sie ohnedies aus eingewurzelter Trägheit
nie zum Selbstvollzug der Kirche beitragen (es sei denn als Staffage bei Massendemonstrationen).“ ist
aber haarsträubend: Mal ganz abgesehen davon, daß dies wirklich beleidigend ist, fällt auf, daß die
Begründung den Schluß nahelegt, daß gläubige Volk (eben nicht der Herr) könnte sehr wohl zum Maßstab
des kirchlichen Selbstvollzugs gemacht werden (wäre es denn nur etwas weniger träge). Und zum Hinweis
auf die akademischen Kreise frei nach Mosebach: Darin bestand eben die Stärke des alten Ritus, daß er
sowohl den einfachen Hirten als auch den höchsten Schichten des Volkes alles bot. Wie der Bildungsstand
der Anhänger des alten Ritus insgesamt auschaut, ist mir daher völlig gleichgültig. Der Herr schaut
auch auf das Herz, nicht auf den Universitätsabschluss. Aber da ich zu den angesprochenen akademischen
Kreisen gehöre, aus denen sich Widerstand erhebt, fühlte ich mich beleidigt.
akademische Kreise „Widerstände erheben sich aus sogenannten akademischen Kreisen, deren Angehörige
ihre Unfähigkeit zur Kommunikation, ihren Bildungsdünkel und ihr steriles Verhältnis zur Geschichte
hinter dem Ansoruch besonderer Kirchlichkeit zu tarnen suchen, indem sie ihre Ressentiments als katholisch
ausgeben.“ Interessant ist allerdings – wenn dieser Befund zur damaligen Zeit zutreffend war – dass sich
hier doch einiges verändert haben muss. Die heutigen Widerstände stammen kaum aus akademischen Kreisen,
schon garnicht aus theologisch gebildeten Kreisen.* Für die heutige Zeit wäre dieser Befund ziemlich
absurd. * Wobei mit „theologisch gebildet“ hier nicht formelle theologische Abschlüsse gemeint sind.
@iustus Nun, also ich muss sagen, ich habe die Passagen zumindest noch nicht bewusst wahrgenommen. Wenn,
dann wäre ich wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen, dass sie beleidigend sein könnten. Im Großen
und Ganzen finde ich die von Ihnen zitierten Passagen als deskriptive Befunde, vieles von dem, was dort
steht, habe ich schon ohne es zu kennen ähnlich formuliert. Dass die Sprache hier natürlich feiner und
scharfkantiger ist, muss ich neidlos (oder eben nicht ganz neidlos ) zugestehen. Nach ihrem Posting habe
ich wirklich schlimmeres erwartet. Meine Reaktion wird sie wahrscheinlich nicht entzücken, das weiß
ich. Aber stellen Sie sich doch vor, Sie sprechen hier auf kreuz.net und nicht irgendwo – auf einer Seite
wo Fäkalausdrücke und Tier-Schimpfwörter schon in den Titeln der redaktionellen Artikeln die Norm sind –
von beleidigenden Kommentaren. Da ist die Erwartungshaltung schon sehr hoch angesetzt. Auch wer inhaltlich
anderer Meinung ist, wird eingestehen müssen, dass es sich hier bestenfalls um feine, pointierte Spitzen
handelt und keinesfalls um Kommentare, die im Kontext mit dem hier auf der Seite üblichen Sprachgebrauch
als beleidigend gelten könnten.
@Forum Romanun ist dies ein Schlag gegen das Gesicht der christlichen Ethik. Deutschland ist das einzige
Land in der Welt, in dem vor einer Abtreibung ein Beratungsgespräch geführt werden muss. Welchen linken
Fuzzis haben dies in D durchgesetzt?
@hód… Ich muss gestehen: Meine Ausgabe des Kleinen Konzilskompendiums ist uralt. Sollten sich also
die nachfolgenden Aussagen nicht mehr finden, wäre ich hocherfreut: „Die vom Konzil weitergeführte und
auch für die Zukunft weiter gewünschte Liturgiereform ist in manchen Kreisen der Kirche auf Befremden
gestoßen und Widerstände gestoßen, wobei deren Ausmaß freilich übertrieben dargestellt wurde. Befremdet,
nicht eigentlich verwirrt, waren jene Schichten des vielzitierten und vielfach überschätzten „gläubigen
Volkes“, die Liturgie primär als Brauchtum und Folklore ansehen und den religiösen Anspruch einer erneuerten
Liturgie als lästig empfinden.“ „Es handelt sich um jene Schichten, denen die Heilssorge der Kirche zwar
immer zu gelten hat, die aber keinesfalls zum Maßstab kirchlchen Selbstvollzuges gemacht werden dürfen…“
„… da sie ohnedies aus eingewurzelter Trägheit nie zum Selbstvollzug der Kirche beitragen (es sei denn
als Staffage bei Massendemonstrationen).“ „Widerstände erheben sich aus sogenannten akademischen Kreisen,
deren Angehörige ihre Unfähigkeit zur Kommunikation, ihren Bildungsdünkel und ihr steriles Verhältnis
zur Geschichte hinter dem Ansoruch besonderer Kirchlichkeit zu tarnen suchen, indem sie ihre Ressentiments
als katholisch ausgeben.“
#39 Forum Romanum 14:53:03 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Priesterseminare ein Ort… Auch in Priesterseminaren, wo doch letztlich fast die Mehrheit kirchlich und
biblisch ist herrscht durch eine kleine Gruppe Modernisten ein enormer Druck und Unfrieden. Die ständig
vom Frieden reden, sind die grössten Verleumder und verbreiten gerne Hass gegen Menschen denen Demut,
Gehorsam und Reinheit etwas bedeuten. Gerade heute am Festtag Maria Goretti lasst uns für die Priesterseminare
beten und für deren Leiter, dass sie erkennen wo eine allzu liberale Hand das Böse ins Haus holt.
#38 Laurentius2 14:15:46 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Lakmus-Test Das Gehampele um den „katholischen“ Verein donum mortis, bleibt der Lakmus-Test der Lehmann-Kirche …
Keine wirklich konsequenten Schritte gegen die Lizenzgeber zum Abschlachten unschuldiger Kinder. Stattdessen
Verfolgung von traditions- und romtreuen Priestern, wie man zugeben muß, wenn man einmal die ungleichen
Kämpfe konsequent katholischer Pfarrer in modernistischen Gemienden miterlebt hat: Eine kleine Gruppe
von Modernisten reicht, um das meist linkskirchlich gesteuerte Ordinariat zu der Äußerung zu bringen:
„Sie spalten die Gemeinde !“ Ein Verdikt, das für den Pfarrer nur die Wahl läßt zwischen Resignation
und Selbst- bzw. Glaubensverleugnung einerseits oder dem Abgeschobenwerden in ein 400-Seelen-Dorf oder
die Sonderseelsorge andererseits … wer’s nicht glaubt, hat sicher nur Pfarrer erlebt, die sich nicht
mehr getrauen über Beichtpflicht, Freitagsgebot, 10 Gebote im Alltag oder das Verbrechen der Massenabtreibung
offensiv zu predigen oder die unverkürzte katholische Doktrin zu erläutern. Weh dem, der das tut – oder
kennt Ihr einen solchen mutigen Priester in Euren Gemeinden, ohne daß er ernsthaftem Verfolgungsdruck
ausgesetzt wäre ? Ich kann gerne Beispiele liefern (in direktem e-mail- Verkehr). Es lebe das römisch-katholische
Priestertum. Nur der Papst kann diese Krise beenden !
#37 Forum Romanum 14:12:19 | Donnerstag, 6. Juli 2006
Dolis Vitae Dieser Verein lockt mit einer Werbung die gelogen ist. Donum Vitae – Geschenk des Lebens.
Da aber Beratungsscheine zur straffreien Abtreibung berechtigen, ist dies ein Schlag gegen das Gesicht
der christlichen Ethik. Es müsste heissen: Dolus Vitae = Täuschung des Lebens
@Babylon Ui, Ui, Ui. Ist der neue Ritus also doch nicht der Ritus des Zweiten Vatikanischen Konzils Nein,
im Ernst: Klingt ziemlich eindeutig. Aber die folgenden Stellen auch: 86 , 107, 115, 116 , 122, 198, 199,
213, 214, 227. Das Meßbuch geht also von einer Zelebration teilweise zum Herrn gewandt, teilweise zum
Volk gewandt aus, die „für gewöhnlich“ (vgl. 262) an einem umschreitbaren Altar stattfindet. Ist auch
irgendwie nicht die Art und Weise, wie heute in 99 % unserer Kirchen zelebriert wird. ?:)
Volksaltar und „Kleines Konzilskompendium“ @aschera: Ich bin ja fast geneigt, Ihnen zuzustimmen, daß
diese Frage wesentlich ist (Ich habe aus – wie ich meine – beachtlichen Gründen auch eine bestimmte Vorliebe,
was diese Frage angeht). Dann stellt sich aber verschärft die Frage, warum „das Konzil“ seine so wesentliche
Intention, einen Volksaltar aufzustellen, nicht artikuliert hat und warum sich eine dementsprechende Vorschrift
nicht einmal in der Allgemeinen Einführung in Meßbuch von 1975 fand, die bis heute, zumindest bis 2002,
noch Gültigkeit hat bzw. hatte. Vielmehr wurde/wird dort noch sehr genau unterschieden: „Zum Altar gewandt
spricht der Priester:“, „Zum Volk gewandt spricht der Priester“ – wäre beim Volksaltar ja wohl überflüssig
gewesen. Es bleibt dabei: Das Konzil hat sich zu dieser Frage nicht geäußert. Daß die Aufstellung von
Volksaltären eine Intention des Konzils gewesen sei, ist blanker Unsinn. @ Hód… Kommt noch.
Aschera ist ein Frömmler. 1.: Wenn schon, dann Frömmlerin! 2.: Nein. 3.: Volksaltar ist keine Nebensache.
So wie es beim Autofahren keine Nebensache ist, dass die Räder rund sind und nicht eckig.
also, lesen kann ich, aber: beleidigende Kommentierungen wie im „Kleinen Konzilskompendium“ das müssen
sie mir trotzdem erklären und an Beispielen illustrieren, denn beim besten willen, das wäre mir noch
nicht aufgefallen.
Nachkonziliarer Unsinn Ist es nicht, und das liegt mMn daran, dass das Konzil von Beginn an nicht immer
und überall gemäß der Intention seiner Lehre umgesetzt wurde. In den siebzigern wurden noch Kirchenrenovierungen
genehmigt, ohne dass Volksaltäre vorgesehen waren. aschera glaubt anscheinend auch, die Einführung von
Volkaltären sei eine Intention des Zweiten Vatikanischen Konzils. Müßte das dann nicht auch irgendwo
in den Texten des Konzils stehen. !:) Vielleicht ist die Frage des Volksaltars aber auch nur eine Nebensache
(das würde erklären, warum die Konzilsväter es nicht niederschrieben). Für Aschera ist die Nichterrichtung
von Volksaltären aber eine zuvörderst genannte Intention des Konzils. Er macht also eine Nebensache
zur Hauptsache. Daraus schließen wir nach dem, was Bernardin und der Rabbi uns lehren: Aschera ist ein
Frömmler. Aber man muß natürlich sagen: Heute ist es die herrschende Meinung unter den Katholiken,
„das Konzil“ habe den Volksaltar verlangt und die Abschaffung des Lateins in der Messe gefordert. Wer
(die Aussagen des Konzils) lesen kann, ist klar im Vorteil! Tipp: Sie finden sich auf www.stjosef.at www.stjosef.at/;
Rubrik: Kirchliche Dokumente, 2. Vatikanum; dort ohne beleidigende Kommentierungen wie im „Kleinen Konzilskompendium“.
Eine Frage als Ungläubiger: immer noch fehlende Umsetzung der Allg.Einl.d.Röm. Messbuches nach dem Konzil,
bedingt durch das weitertradierte vorkonziliare Verständnis einer hocus-pocus-Realpräsenz Glaubt man
seit dem Konzil nicht mehr an eine „Realpräsenz“ ?
@ aschera und Bernardin Ihre Meinung bleibt Ihnen unbenommen. Doch was hat die Frage des Messritus jetzt
mit der Diskussion um „Donum vitae“ zu tun? Könnte man das nicht thematisch trennen? Ich bleibe dabei:
Die offenkundige Duldung der Mitarbeit von „Donum-vitae“-Funktionären in kirchlichen Gremien ist von
der Tendenz her als schismatisch anzusehen. Noch einmal: Es geht hier nicht um eine zweitrangige Frage
pastoraler Natur, sondern um eine Frage mit lehrmäßigen Implikationen. Das Nichthandeln der deutschen
Bischöfe ist nicht nachvollziehbar.
GUTTENBERGER – Quelle genannt? Sie haben eine Quelle genannt? Sie haben einfach eine Behauptung in die
Welt gesetzt und sagen, wir könnten bei der DBK nachfragen. Ihre Behauptung ist für eine ernsthafte
Diskussion und für die Wissenschaft völlig unbrauchbar. Aber das ist leider die Art gewisser Leute,
die sich so fromm geben!
MONTI und TRADITIONALISTEN Der Christ unterscheidet zwischen der TRADITION und den Traditionen. DIE TRADITION
ist Jesus Christus, er und seine Botschaft muss tradiert werden. Um IHN allein geht es, gestern, heute
und morgen! Traditionen sind nicht der Mittelpunkt, nicht die Hauptsache, nicht das Wesentliche! Traditionen
ändern sich, die TRADITION nicht! Traditionalisten geht es nur um Traditionen! Eine Geschichte: Da kam
ein Mann zu einem Rabbi und sagte: Man nennt mich einen Frömmler. Was ist das für eine Krankheit? Der
Rabbi antwortete: Der Frömmler ist einer, der die Hauptsache zur Nebensache, und die Nebensache zur Hauptsache
macht! Diese Geschichte sagt alles!
aschera Danke für Ihre Gedanken, aber das verstehen die RUECKWAERTSGEWANDTEN einfach nicht! Die alte
Liturgie wollen nicht die ALTEN wieder zurück, sondern die furchtbar Gescheiten der jüngeren Generation!
Sie haben alle Latein studiert, obwohl die Lateinlehrer seit Jahrzehnten nach Schülern suchen! DANKE
für die NEUE LITURGIE!
Wenn Bischöfe nicht gehorsam sind, ist das in den Augen der „Modernen“ Standhaftigkeit. Wenn Piusbrüder
und -Schwestern an ihrem Glauben, wie sie ihn gelehrt wurden, festhalten, sind das „Sektierer“. So gerecht
ist die Welt!
@Toby 1.: Ich möchte festhalten, dass ich eine allgemein gehaltene Artikulation meiner Wahrnehmung der
redaktionellen und der offenen Aktivität auf dieser Seite gepostet habe. Ihre Feststellung, dass ein
Schisma in der Luft hänge, habe ich dabei als Ausgangspunkt genutzt. 2.: Die „Ablenkung“ vom Thema geschah
durch Sulpicius (o.s.ä.), der auf die liturgischen Positionen innerhalb dieser Artikulation meiner Wahrnehmungen
eingegangen ist. Darauf habe ich geantwortet. 3.: Natürlich ist die Kritik an der Praxis zur Zeit des
tridentinischen Ritus sattsam bekannt, wie auch jene an der vorherigen und späteren. Ich verwehre mich
aber schon seit längerem dagegen, dass unzulängliche Praxis einem Ideal gegenübergestellt wird. Wenn
ich Ihnen einen ein Vergleich anbieten darf: Das Bild eines neuen Modells in einem Werbeprospekt von Lada
und das Bild eines Mercedes, der mehrere Jahrzehnte ohne sonderliche Pflege seinen Dienst getan hat. Würden
sie aus diesen zwei Bildern schließen wollen, welche Automarke die bessere ist? Hoffentlich nicht! Wenn
jedoch die Idealvorstellung der tridentinischen Liturgie gepriesen wird, dann sind immer schnell die (sicherlich
vorhandenen und nicht zu leugnenden) Missstände in der nachkonziliaren Liturgie am Tapet. Nur ist das
kein Argument, sondern ein Untergriff. Das infame am Untergriff ist dann noch, dass ein Gutteil der vorhandenen
Missstände darauf beruht, dass Verfechter des alten Ritus dafür sorgen, dass sich der neue nicht entwickeln
und entfalten kann.
GUTTENBERGER nun, Meissner redet viel, wenn der Tag lang ist! Eine solche Tatsache wäre längst offiziell
publik gemacht worden! Seit vielen Jahren unterstütze ich einen Erzbischof in Südamerika, damit er jeden
Tag etwas essen kann und seine Arzt- und Medikamentenrechnungen zahlen kann. Das nur nebenbei!
Bernardin: Abführpflicht von Gehaltsteilen Hierüber hat Kardinal Meisner nur kurz Zeit nach seiner Inthronisation
als Erzbischof von Köln etwas gesagt. Er hat damals auch die Obergrenze genannt, ab der die Abführpflicht
beginnt. Dadurch stünde er sich als Erzbischof von Köln kaum besser, denn als Bischof von Berlin. Ob
er das in der Kirchenzeitung veröffentlicht hat oder in einem Inerview kann ich mich nach gut 18 Jahren
verständlicherweise nicht mehr erinnern. Es liegt aber nahe, daß diese Regelung für den Weltepiskopat
gilt, wenn es keine freiwillige Regelung des deutschen Episkopates ist. Möglicherweise können Sie Näheres
bei der Pressestelle der DBK erfahren.
gretipleti: Ministerpräsidentengehalt Woher wissen Sie, daß auch Kardinal Lehmann ein Ministerpräsidenten-Gehalt
bezieht? Bekannt ist bisher nur, daß der Erzbischof von München in dieser Höhe besoldet wird. Diese
vom bayerischen König getroffene Regelung wurde vom Freistaat übernommen. Selbst der Erzbischof von
Köln bezieht lediglich ein Staatssekretärsgehalt (B 11), wie Herr Kardinal Höffner einmal während
einer Rundfunksendung berichtet hat. Und der Bischof von Mainz soll mehr bekommen? Im Übrigen müssen
die Bischöfe einen Teil ihres Gehaltes nach Rom abführen. Es handelt sich um den Teil der einen festgesetzten
(mir unbekannten) Betrag übersteigt.
Kirchensteuer-geschmierte Selbstdarsteller ohne Profil. Was wäre denn das sogenannte Zdk ohne Geld aus
unserer Tasche? Nichts. Dagegen lebt die Kirche schon seit Jahrtausenden aus dem Glauben und der Eucharistie.
Dieses Wohlstandsphänomen „Zdk“ repräsentiert mich nicht und ich will nicht von ihm vertreten werden.
Das wäre ja so, als wenn die Linkspartei sich anmaßen würde, als Unterorganisation der CSU ein komplettes
Vertretungsrecht der Parteimitglieder wahrzunehmen. Es gibt Hoffnung: Das Bistum Regensburg mit seinem
hervorragenden Bischof Müller hat endlich die wirklich wegweisenden Reformen durchgeführt und die Zahlungen
an das Zdk eingestellt sowie die parallele antikirchliche Laienstruktur der „Von Unten-Ideologen“ ausgehebelt.
Lehmann ist ja dafür bekannt, daß er da einen Schlingerkurs fährt. Wer es ihm recht macht, ist gerade
sein Freund. Und da Lehmann mehr auf den Glitzeretagen des Zdk unterwegs ist, denn als Seelsorger in seinem
eigenen Bistum, wird sich wohl auch in der Deutschen-Lehmann-Konferenz auch nichts ändern. Vielleicht,
wenn er nicht mehr ein Ministerpräsidentengehalt bezieht und das Zdk mangels Geld keine Hochglanzbroschüren
druckt!
@ jotam Kardinal Sodano hat in seinem Schreiben vom 20. Oktober 1999 klargestellt, dass die päpstliche
Weisung, künftig keine Bescheinigungen mehr auszustellen, die Voraussetzung für eine straffreie Abtreibung
sind, „eine Feststellung lehrmäßiger Natur“ ist, die der Heilige Vater „in Wahrnehmung seines obersten
Hirtenamtes“ getroffen hat. Es handelt sich bei der Problematik um „Donum vitae“ also nicht um eine (tolerierbare)
„geringfügige Abweichung“ von der Lehre; „Donum vitae“ steht wegen der Einbindung in die deutsche Abtreibungsgesetzgebung
vielmehr im offenen Widerspruch zur katholischen Lehre, was grundsätzlich nicht geduldet werden kann.
@Toby Der Punkt ist doch der: Wenn sie jede innerkirchliche Vereinigung, die ein wenig von der „Linie“
abweicht (ui, klingt das kommunistisch), gleich als Schisma betrachten, dann würde es heute keine relativ
einheitliche römisch-katholische Kirche mehr geben. Um ihre Anklage an aschera etwas konkreter zu fassen:
Bevor man auf andere zeigt, sollte man mal auf sich selbst (und seine Vergangenheit) schauen, wir kennen
das ja… Ganz ohne Klischees und Anklagen: Es hat innerhalb der Kirche immer Gruppen gegeben, die mehr
oder eben weniger dem Mainstream ihrer Lehre entsprochen haben. Hätte man die alle ausgegrenzt, wo wären
wir dann heute?
@ aschera Das ist doch kindisch, immer wieder diese sattsam bekannten Klischees zu bedienen, anstatt den
Dingen auf den Grund zu gehen. Was ist/war der positive Sinn der als „Privatmesse“ verunglimpften Einzelzelebration
etc. Außerdem lenken Sie vom Thema ab. Thema ist hier das unhinterfragte Arrangement der Kirche in Deutschland
mit Einrichtungen wie „Donum vitae“, die klar gegen die Lehre der Kirche verstoßen und somit in der Tat
tendenziell schismatischen Charakter tragen. Ich kann das Problem doch nicht dadurch lösen, dass ich
auf die anderen zeige und sage, die sind ja auch böse. Bleiben wir hier doch einfach beim Thema „Donum
vitae“.
@Sulpicius hanebüchenen Zuständen Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass alles toll ist nach dem Konzil.
Ist es nicht, und das liegt mMn daran, dass das Konzil von Beginn an nicht immer und überall gemäß
der Intention seiner Lehre umgesetzt wurde. In den siebzigern wurden noch Kirchenrenovierungen genehmigt,
ohne dass Volksaltäre vorgesehen waren. Noch heute wird von Fundis die vorkonziliare Liturgie gefeiert.
Kirchenpolitisch arbeiten immer noch Leute daran, das Konzil zu sabottieren, um dann die Resultate der
Sabbotage als Beleg für eine angeblich notwendige Rücknahme dieses Teils der kirchlichen Tradition zu
verwenden. Ihre Argumentation ist wohl auch von dieser Absicht getragen. @ hanebüchenen Zuständen: Privatmesse
hanebüchener Zustand der vorkonziliaren Liturgie. Schaufrömmigkeit und fehlende Mahlgemeinschaft! Vorkonziliar!
Pappendeckel immer noch fehlende Umsetzung der Allg.Einl.d.Röm. Messbuches nach dem Konzil, bedingt durch
das weitertradierte vorkonziliare Verständnis einer hocus-pocus-Realpräsenz durch die eine reale Anwesenheit
Christi auf den Pappendeckel reduziert wird und man sich in Absurditäten a la „wenn ein konsekrierter
brösel abhanden kommt“ flüchtet Ablasshandel Kirchenprunk während man gegen den Volksaltar ins Treffen
führt, der Priester werde zur Selbstdarstellung verleitet kleiden sich Zelebranten der alten Liturgie
in prunkvollste Klamotten.
Ein Hauch von Schisma Toby:Ein Hauch von Schisma liegt in der Luft. Ich muss zustimmen. Seit ich diese
Internetseite kenne, beschleicht mich dieses Gefühl immer mehr. Die Liturgie der Heiligen Kirche wird
durch den Kakao gezogen, die Theologie wird der Lüge bezichtigt, Bischöfe und Ordensleute werden diffamiert
und in regelmäßigen Abständen fertig gemacht, und die Gläubigen werden nach den Werten der Internetseite
abqualifiziert. In den Foren unter den Artikeln herrschen Hass, Bissigkeit und Beschimpfungen vor, die
Mentalität der Zwangszuweisung in ein Lager oder das andere bestimmt die Diskussionen. Differenzierung
wird für unangebracht und kontraproduktiv gehalten und der Glaubenssinn und das Gewissen werden als Beliebigkteit
heruntergemacht. Das jüngste ökumenische Konzil der Kirche wird offen abgelehnt, alle die in Treue zu
dieser Lehre der Kirche ihren Glauben leben, werden als Häretiker abgetan. Sie haben wahrlich recht:
Ein Hauch von Schisma liegt in der Luft.
Ralf B. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! Es ist eine ungeheuerliche Blasphemie, diese Seite
KREUZ.NET zu nennen! GAYL.NET oder VERDUMMUNG.NET wären u.a. die richtigeren Namen!
@ Ralf B. Ich lese keine BILD. Lesen Sie kein Kreuz.net. Dann haben Sie weniger Ärger und Kreuz.net hat
ein Ärgernis weniger. Gibt es keine Atheisten Websites für Leute ohne Geist und Verstand wie Sie?
Skandal erster Ordnung Das offensichtliche Arrangement der „Lehmann-Kirche“ mit „Donum vitae“ ist ein
Skandal erster Ordnung. Ein Hauch von Schisma liegt in der Luft.
@Ansgar Das Prinzip hier ist wie bei der „BILD“. Die BILD braucht jeden Tag Titten auf der Titelseite
und außerdem 15cm hohe Buchstaben. Das ist so eine Art Sucht, ein Fetisch. Genauso braucht kreuz.net
täglich eine Homo-Nachricht, eine Abtreibungsnachricht und möglichst oft Karl Lehmann. Ich glaube, die
Redakteure sind sexuell auf Kardinal Lehmann fixiert. Anders kann ich mir die Bildauswahl nicht erklären.
nun da wird man sich wohl nach Rom wenden müßen mit der Bitte sich der deutschen Kirche besonders was
die Struktur der sog Laien vertretungen betriffft anzunehmen
Frage? In meinen Augen ist der Sprecherkreis der pro-sancta-ecclesia Initiativkreise das oberste katholische
Laiengremium in Deutschland. Was verbirgt sich denn hinter diesem illustren Namen?
Ich finde… …, daß Herr Brockmann auf dem Bild zum Artikel fast so aussieht wie Kardinal Lehmann.
Oder ist Lehmann das neue Logo von „Donum Vitae“? Oder wird er einfach mal so in einen Text gestellt,
in dem nicht von ihm die Rede ist – seines angenehmen Äußeren wegen?
Kein Geld für die! Das ‘Zentralkomitee’ ist das oberste Laiengremium von Deutschland. NEIN! Ist es nicht.
Es behauptet das lediglich. Diese Bezeichnung ist die Einzelmeinung von irgendwelchen Leuten die sich
(woher auch immer) kennen und manchmal diversen Schwachsinn verzapfen – diesen allerdings als katholisch
verkaufen. Der Fehler der Bischöfe ist es, einmal mehr den Medien hinterher zu hecheln und solche Futzis
ernst zu nehmen. In meinen Augen ist der Sprecherkreis der pro-sancta-ecclesia Initiativkreise das oberste
katholische Laiengremium in Deutschland. Dieses Gremium ist außerdem durch einen transparenten basisdemokratischen
Prozess entstanden.