Die deutschen Bischöfe über den verlorenen Krieg
Es sei verdienstvoll, daß die Deutschen überhaupt ins Halbfinale gekommen seien – meint der Weihbischof von Essen. Der Erzbischof von Paderborn fieberte sogar persönlich im Stadion mit. Der Papst hingegen begab sich kurz vor Spielende zu Bett.

„Also ich bitte doch alle Betrübten, daß sie hier die richtigen Gewichte setzen.“
Weihbischof Grave äußerte sich vor dem Kölner ‘Domradio’. Es sei ein Verdienst der deutschen Mannschaft, bis hierher gekommen zu sein.
Auf das Erreichen des Halbfinales habe vor vier Wochen noch niemand zu hoffen gewagt – tröstete sich der Weihbischof.
Getreu dem Slogan ‘Die Welt zu Gast bei Freunden’ hätten die Deutschen die freundlichste Seite der Globalisierung gezeigt: „Sie haben durch ihr Spiel auch ein internationales Engagement ermöglicht.“
Das bedeute, daß der Aspekt der Globalisierung durch die Fußballweltmeisterschaft neue Farbe bekommen habe.
Diesmal habe es eine Globalisierung der Freude, der Zustimmung gegeben: „Die Welt ist sich näher gekommen.“ Darum gehe es beim Sport in erster Linie. Wenn man das akzeptiere, sei es nicht so schlimm, wenn das eigene Team nach der Verlängerung 0 zu 2 zurückliege.
Er habe sich oft gefragt, was nach der Fußballweltmeisterschaft komme: „Da muß man doch auch darauf aufmerksam machen, daß Fußball nicht schon Gottesdienst ist.“
Auch der Bischof von Osnabrück, Mons. Franz-Josef Bode (55), erklärte sich vor dem Kölner ‘Domradio’ zur Fußballniederlage:
„Ich hab’s gesehen und bin natürlich auch enttäuscht, weil es ja quasi in der letzten Sekunde geschah – aber andererseits haben die Deutschen ja derart gut gespielt und sich quasi bis zur letzten Sekunde eingesetzt, daß ich mal denke: Der Gastgeber muß auch anderen den Sieg lassen.“
Es sei schwer zu sagen, wer beim Finale am Sonntag Weltmeister werde: „Vielleicht wird es Italien?“
Der Erzbischof von Paderborn, Mons. Hans-Josef Becker (58), erlebte das Spiel im Westfalenstadion höchstpersönlich mit:
„Das Spiel war keineswegs zum Weinen. Es war klasse, spannend bis zu letzten Minute. Nur das Ergebnis stimmt uns alle natürlich ein wenig traurig.“
Er habe sich von der Stimmung anstecken lassen: „Man kann sich dieser Atmosphäre nicht entziehen.“
Er habe weite Teile des Spiels im Stehen verbracht, da alle immer wieder begeistert aufgesprungen seien.
„Ich möchte den Fußballfans sagen, daß sie die Kerze, die sie für die deutsche Nationalmannschaft angezündet haben, nicht ausblasen sollen. Die vergangenen drei Wochen haben gezeigt, daß sich Berge versetzen lassen, wenn man an etwas glaubt.“
Jetzt wünscht sich Mons. Becker, daß die Deutschen die Freude, die sie in diesen Tagen erfahrene habe, weiter hochhalten.
Papst Benedikt XVI. ließ sich dagegen nicht vom Fußballfieber anstecken. Das erklärte der päpstliche Privatsekretär Mons. Georg Gänswein vor der italienischen Nachrichtenagentur ‘Ansa’.
Der Heilige Vater sei kurz vor Spielende ins Bett gegangen, habe
beiden Mannschaften Glück gewünscht und seine Bediensteten angewiesen, ihm das Ergebnis am Morgen gleich mitzuteilen.
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Donnerstag, 6. Juli 2006 14:46
Markus-Antonius †: Lieber Graf
dann hoffe ich, dass Ihnen auch nochmal ein Licht aufgeht. ?:) Wahrscheinlich waren Ihre Bitten nicht echt, denn Gott sieht ins Herz.
Donnerstag, 6. Juli 2006 11:08
Graf von Galen: Wider die falsche Lehre, @ Teufel aus der Knabbelkiste
Der Herr versagt das Licht denen nicht, die ihn darum
bitten. Wenn Sie also nicht glauben, dann haben Sie ihn entweder nicht darum gebeten oder aber die Ihnen zuteil gewordene Einsicht aus eigenem Entschluß wieder verworfen. Von daher ist es Ihre eigene Schuld.
bitten. Wenn Sie also nicht glauben, dann haben Sie ihn entweder nicht darum gebeten oder aber die Ihnen zuteil gewordene Einsicht aus eigenem Entschluß wieder verworfen. Von daher ist es Ihre eigene Schuld.
Donnerstag, 6. Juli 2006 10:34
Rodolfo Panetta: Forza Italia!
Da hat Papst Benedikt ja glatt die beiden Tore verpaßt! Na so was!
Donnerstag, 6. Juli 2006 10:17
Maurice Corvisier: @ Dämon
Beherrschen Sie die Sprache Ihrer Vorfahren noch genügend für dieses? – Es gibt keine deutsche Übersdetzung.
Seigneur, endormez-moi dans votre paix certaine
Entre les bras de l’Espérance et de l’Amour.
Ce vieux cœur de soldat n’a point connu la haine
Et pour vos seuls vrais biens a battu sans retour.
Le combat qu’il soutint fut pour une Patrie,
Pour un Roi, les plus beaux qu’on ait vus sous le ciel,
La France des Bourbons, de Mesdames Marie,
Jeanne d’Arc et Thérèse et Monsieur Saint Michel.
Notre Paris jamais ne rompit avec Rome.
Rome d’Athène en fleur a récolté le fruit,
Beauté, raison, vertu, tous les honneurs de l’homme,
Les visages divins qui sortent de ma nuit :
Car, Seigneur, je ne sais qui vous êtes. J’ignore
Quel est cet artisan du vivre et du mourir,
Au cœur appelé mien quelles ondes sonores
Ont dit ou contredit son éternel désir
Et je ne comprends rien à l’être de mon être,
Tant de Dieux ennemis se le sont disputé!
Mes os vont soulever la dalle des ancêtres,
Je cherche en y tombant la même vérité.
Ecoutez ce besoin de comprendre pour croire !
Est-il un sens aux mots que je profère ? Est-il,
Outre leur labyrinthe, une porte de gloire ?
Ariane me manque et je n’ai pas son fil.
Comment croire, Seigneur, pour une âme que traine
Son obscur appétit des lumières du jour ?
Seigneur, endormez-la dans votre paix certaine
Entre les bras de l’Espérance et de l’Amour.
Seigneur, endormez-moi dans votre paix certaine
Entre les bras de l’Espérance et de l’Amour.
Ce vieux cœur de soldat n’a point connu la haine
Et pour vos seuls vrais biens a battu sans retour.
Le combat qu’il soutint fut pour une Patrie,
Pour un Roi, les plus beaux qu’on ait vus sous le ciel,
La France des Bourbons, de Mesdames Marie,
Jeanne d’Arc et Thérèse et Monsieur Saint Michel.
Notre Paris jamais ne rompit avec Rome.
Rome d’Athène en fleur a récolté le fruit,
Beauté, raison, vertu, tous les honneurs de l’homme,
Les visages divins qui sortent de ma nuit :
Car, Seigneur, je ne sais qui vous êtes. J’ignore
Quel est cet artisan du vivre et du mourir,
Au cœur appelé mien quelles ondes sonores
Ont dit ou contredit son éternel désir
Et je ne comprends rien à l’être de mon être,
Tant de Dieux ennemis se le sont disputé!
Mes os vont soulever la dalle des ancêtres,
Je cherche en y tombant la même vérité.
Ecoutez ce besoin de comprendre pour croire !
Est-il un sens aux mots que je profère ? Est-il,
Outre leur labyrinthe, une porte de gloire ?
Ariane me manque et je n’ai pas son fil.
Comment croire, Seigneur, pour une âme que traine
Son obscur appétit des lumières du jour ?
Seigneur, endormez-la dans votre paix certaine
Entre les bras de l’Espérance et de l’Amour.
Donnerstag, 6. Juli 2006 09:49
deusexmachina: @Graf von Galle
Eine Behauptung wird auch durch ewige Wiederholung nicht wahrer. Sie lassen hier gleich einen ganzen Haufen
Kompetenzen vermissen, die Sie sich nichtsdestotrotz anmaßen:
1. Sie haben nicht die Kompetenz, allgemeinverbindlich „Gut und Böse“ zu definieren. Auch Ihre Religion hat das nicht.
2. Sie haben nicht die Kompetenz, irgendwem etwas zu verbieten, und schon gar nicht einem Nichtgläubigen irgendetwas auf der Basis IHRER Glaubensregeln. Vergessen Sie’s einfach – Ihr „es ist nicht erlaubt“ mag für Sie bindend sein, für mich gilt es nicht.
3. Sie reden von „Irrtum“ und können mich nicht widerlegen. Sie reden von „wahrer Religion“ und haben nichts als eine alte Überlieferung, die noch dazu Unzahl von Lesarten und Konkurrenzprodukten hat. Das ist, als ob Sie von „Rot“ als der „einzig wahren Farbe“ sprächen und zwar genau von dem von IHNEN präferierten Rot – ach ja, und dieses Rot hat natürlich segensreiche Kräfte, ist klar. Wohingegen Blau, Grün und alles andere Ausgeburten der Hölle sind.
Tja. Ich habe kein Problem damit, mich für meinen Agnostizismus zu „verantworten“. Sollte es Ihren Gott doch geben, würde er derjenige sein, der mir dieses Gehirn gegeben hat, das nicht an ihn zu glauben vermag. Aber wahrscheinlich hätte er ohnehin Verständnis und würde nur lakonisch kommentieren: „Weißt Du, den schrägen Hyperkatholiken von kreuz.net hätte nicht einmal ich geglaubt. Die waren mir immer furchtbar peinlich – als ob ich meinen Sohn DAFÜR hätte leiden lassen… “
1. Sie haben nicht die Kompetenz, allgemeinverbindlich „Gut und Böse“ zu definieren. Auch Ihre Religion hat das nicht.
2. Sie haben nicht die Kompetenz, irgendwem etwas zu verbieten, und schon gar nicht einem Nichtgläubigen irgendetwas auf der Basis IHRER Glaubensregeln. Vergessen Sie’s einfach – Ihr „es ist nicht erlaubt“ mag für Sie bindend sein, für mich gilt es nicht.
3. Sie reden von „Irrtum“ und können mich nicht widerlegen. Sie reden von „wahrer Religion“ und haben nichts als eine alte Überlieferung, die noch dazu Unzahl von Lesarten und Konkurrenzprodukten hat. Das ist, als ob Sie von „Rot“ als der „einzig wahren Farbe“ sprächen und zwar genau von dem von IHNEN präferierten Rot – ach ja, und dieses Rot hat natürlich segensreiche Kräfte, ist klar. Wohingegen Blau, Grün und alles andere Ausgeburten der Hölle sind.
Tja. Ich habe kein Problem damit, mich für meinen Agnostizismus zu „verantworten“. Sollte es Ihren Gott doch geben, würde er derjenige sein, der mir dieses Gehirn gegeben hat, das nicht an ihn zu glauben vermag. Aber wahrscheinlich hätte er ohnehin Verständnis und würde nur lakonisch kommentieren: „Weißt Du, den schrägen Hyperkatholiken von kreuz.net hätte nicht einmal ich geglaubt. Die waren mir immer furchtbar peinlich – als ob ich meinen Sohn DAFÜR hätte leiden lassen… “
Donnerstag, 6. Juli 2006 09:30
Graf von Galen: Wider die falsche Lehre, @ Teufel aus der Knabbelkiste
Es ist nicht erlaubt das Böse gut oder das Gute böse zu nennen, wie Sie und andere dies penetrant z.B. im Hinblick auf widernatürliche Unzucht fordern. Es würde Sie in Ihrem Irrtum bestärken und ggf. andere zum Irrtum verleiten, was wiederum den Verlust des ewigen Heiles zur Folge haben kann. Ihre Entscheidung gegen die wahre Religion und gegen die Gebote Gottes müssen Sie schon selbst verantworten.
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