kreuzmeldungen
Erster Platz + Liberal für die Liberalen + Priesterjubiläum + Homo-Konkubinat auf Schleichwegen + Alltag in Palästina
Erster PlatzVatikan. Papst Benedikt XVI. hielt gestern Mittwoch die letzte Generalaudienz vor den Sommerferien. Der Heilige Vater sprach über den Apostel und Evangelisten Johannes. Christus habe die beiden Söhne des Zebedäus – Johannes und Jakobus – gefragt, ob sie bereit seien, den Kelch zu trinken, den auch er trinken müsse. Er habe ihnen damit die Berufung ankündigen wollen, für ihn bis zum Letzten des Martyriums Zeugnis abzulegen. Der Heilige Johannes sei ein Vorbild dafür, den Glauben jedem menschlichen Interesse voranzustellen.
Liberal für die Liberalen
Schweiz. Heute mittag wird der neue Bischof von St. Gallen bekanntgegeben. Die Schweizerische Tageszeitung ‘St. Gallener Tagblatt’ veröffentlichte die geheime Sechserliste, aus deren Mitte am Dienstag der neue Bischof von St. Gallen gewählt wurde. Sogar dem landeskirchlichen Portal ‘kath.ch’ fiel es auf: „Alle Kandidaten stehen mehrheitlich für einen liberalen Kurs der Kirche.“
·Domdekan Markus Büchel (* 1949),
·Dompfarrer Josef Raschle (* 1942),
·Regens Guido Scherrer (* 1960),
·Hw. Georges Schmucki (* 1942) in Niederuzwil,
·Hw. Felix Büchi (* 1956) in Sargans,
·Hw. Stephan Guggenbühl (* 1943) in Appenzell.
Priesterjubiläum
Frankreich. Die Kongregation des Heiligen Johannes feierte am Freitag im ostfranzösischen Heiligtum Ars das 70jährige Priesterjubiläum ihres Gründers, Pater Marie-Dominique Philippe OP (93). Pater Philippe ist ein ehemaliger Philosophieprofessor an der Universität Freiburg in der Schweiz. Dort begann er mit der Gründung einer neo-dominikanischen Gemeinschaft im grauen Habit, die sich ‘Frères de Saint Jean’ nennt. Inzwischen gibt es auch einen weiblichen Zweig. Zum Priestergeburtstag des Gründers sandte Benedikt XVI. eine Grußbotschaft. Der Heilige Vater wünschte dem Jubilar, in all dem Guten – das ihm gegeben wurde – reiche Frucht zu bringen und in seiner priesterlichen Treue wirksam werden zu lassen.
Homo-Konkubinat auf Schleichwegen
Österreich. Ein seit zwei Jahren geschlechtsoperierter und als Frau verkleideter Kastrat aus dem Bundesland Steiermark erwirkte kürzlich vor dem Wiener Verfassungsgericht, daß sein Geschlecht im Geburtenbuch auf „weiblich“ umgeschrieben werde. Bislang wurde diese amtliche Änderung dem Vater zweier Kinder wegen einer nach wie vor bestehenden Ehe untersagt. Mit dem Entscheid des Verfassungsgerichtes anerkannte der Staat über Schleichwege und zugleich das erste „Homo-Konkubinat“ Österreichs. Laut Schätzungen könnten 20 bis 50 weitere Fälle folgen.
Alltag in Palästina
„Hoda wohnt neben dem Gebäude des [palästinensischen] Innenministeriums. Zwei Raketen trafen das leere Gebäude mitten in der Nacht, setzten eine Wohnung im Haus nebenan in Brand. Von Hodas Wohnung aus konnte es gelöscht werden. Zwei Familien in Schlafkleidung mitten in der Nacht auf der Straße. Soll das etwa die Hamas bewegen, den israelischen Soldaten auszuhändigen? Beim Lärm des Schallmauerdurchbruchs der Düsenjäger – immer wieder, mal tags mal nachts – wird Hoda, – »ich, eine Frau mittleren Alters, Ärztin« – hysterisch, so daß ihre kleine Tochter sie beruhigen muß. (Ich kann das nachvollziehen – mir geht es schon bei Tieffliegern so, wenn ich meine Ohren nicht rechtzeitig zuhalte sobald sie sich nähern. Auf den Überschallknall ist man allerdings gänzlich unvorbereitet.) Außerdem gehen Fensterscheiben zu Bruch, Wellblechdächer sind schon auf Familien kollabiert. Die Krankenhäuser sind voll traumatisierter Kinder.“
Aus dem „Brief aus Israel“ vom 4. Juli 2006 von Angelika Schneider.
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Donnerstag, 6. Juli 2006 21:57
DDL: @Roderick – Es ehrt Sie
…dass Sie hier versuchen, ein wenig Licht in den finsteren Verhau von Ignoranz, Vorurteil und Begriffsverwirrung
zu bringen. Sie werden aber scheitern, mindestens bei jenen, die wild entschlossen sind, die „Perversion
der Homosexualität“ (und alles, was sie dafür halten) anzuprangern. Travestie, Transsexualität, alles
egal, alles irgendwie eine schwule Sauerei.
Verstehen Sie: Man WILL das nicht wissen. Und wenn es noch so wahr ist, es KANN nicht sein, was nicht sein DARF! Und was genau sein DARF, das eben ist dem KKK zu entnehmen, und danach… nichts mehr.
Aber schön, dass es noch Menschen gibt, die auf diese versuchte Volksverblödung á la kreuz.net nicht hereinfallen.
Allen, die nicht wissen, was tatsächliche Transsexualität ist, empfehle ich die Homepage von Tanja Krienen (geb. Thomas Krienen) – nicht, weil ich sie (die Person) so toll fände (ziemlich das Gegenteil ist der Fall; Frau Krienen ist für ihre wirren Ansichten und ihren reichlich merkwürdigen Duktus eine kleine Negativberühmtheit im Netz), sondern, weil man dort sehr deutlich sehen kann, wieviel das Phänomen „Transsexualität / Geschlechtsumwandlung bzw. -anpassung“ mit Homosexualität zu tun hat: Nichts.
Verstehen Sie: Man WILL das nicht wissen. Und wenn es noch so wahr ist, es KANN nicht sein, was nicht sein DARF! Und was genau sein DARF, das eben ist dem KKK zu entnehmen, und danach… nichts mehr.
Aber schön, dass es noch Menschen gibt, die auf diese versuchte Volksverblödung á la kreuz.net nicht hereinfallen.
Allen, die nicht wissen, was tatsächliche Transsexualität ist, empfehle ich die Homepage von Tanja Krienen (geb. Thomas Krienen) – nicht, weil ich sie (die Person) so toll fände (ziemlich das Gegenteil ist der Fall; Frau Krienen ist für ihre wirren Ansichten und ihren reichlich merkwürdigen Duktus eine kleine Negativberühmtheit im Netz), sondern, weil man dort sehr deutlich sehen kann, wieviel das Phänomen „Transsexualität / Geschlechtsumwandlung bzw. -anpassung“ mit Homosexualität zu tun hat: Nichts.
Donnerstag, 6. Juli 2006 21:38
–=Richard=-: Eine Medaille hat zwei Seiten
Kreuz.net könnte zur Abwechselung auch mal darüber berichten wie die Hamas Israelische Städte wie Sderot oder Aschkelon mit Raketen überzieht statt über die angeblich unterdrückten Araber im Gaza Streifen zu berichten. Oder wie wäre es mit Kindern deren Eltern durch Anschläge von Islamischen Terroristen getötet wurden. Bisschen einseitige Berichterstattung.
Donnerstag, 6. Juli 2006 14:40
Markus-Antonius †: Sulpi
ich polemisiere doch nicht.
Da verstehen Sie mich aber miss! Aber Sie haben recht, Stammtische gehören nicht zu den Orten, die von mir frequentiert werden. Aber anscheinend fühlen Sie sich besonders wohl dort. Na, dann sage ich nur Prost! Jetzt erklärt sich mir auch die Verwirrtheit Ihrer Beiträge…ja, Alkohol ist schon ein Teufelszeug.
Donnerstag, 6. Juli 2006 14:30
Sulpicius: Stammtischparolen
Ihr Problem, Markus-Antonius, ist, daß Sie vielleicht öfters einmal einen Stammtisch besuchen sollten, damit Sie etwas unter Menschen kommen und wissen, was sie denken… Gegen den Stammtisch zu polemisieren, ist das Zeichen der arrogant selbstverliebten, gutmenschlichen Weltverbesserer!
Donnerstag, 6. Juli 2006 14:26
Markus-Antonius †: @Roderick
Mit ihren Ausführungen stellen sie die Tradi-Leserschaft vor unlösbare Probleme. Wie sollen die das intelektuell auseinander halten? Dazu müssten die Damen und Herren sich ja mit dem Thema ernsthaft auseinander setzen. Nein, nein, Stammtischparolen sind einfacher abzulassen. Dazu bedarf es keiner großartigen Bildung. Außerdem käme denen bei einer wirklich ernsthaften Auseinandersetzung möglicherweise das Feindbild abhanden. Wie sinnlos wäre dann deren Leben?
Donnerstag, 6. Juli 2006 13:20
Roderick: KEIN Homokonkubinat
Auch wenn die rechtlichen Verwicklungen nun beträchtlich sind: Transsexualität – um die handelt es sich
hier – ist KEIN „Homosexuellen-Phänomen“ wie Travestie etc.
Ich hatte mich vor einigen Jahren mit dem Thema zu beschäftigen. Und dabei auch Betroffene (Geschlechtsumwandlungen) kennengelernt. Und ich bin zu der Überzeugung gekommen, daß es dieses Phänomen selten aber doch GIBT. Und daß es auch nach Willen der Betroffenen VÖLLIG VERSCHIEDEN von jeder HS-Problematik gesehen wird. Weil sie genau das Gegenteil von dem wollen, was HS-Kreise dazu gerne bewegt, diese Problematik für sich zu reklamieren: Sie wollen eben NICHT die Beliebigkeit des Zusammenhangs „Liebe“ und Körper. Die ganze Problematik von der Genese bis zur Lösung ist nicht annähernd ähnlich einer Homosexualität. Man tut diesen bedauerlichen Menschen also unrecht, wenn man sie wie hier – mein Eindruck – leicht belächelt. Die Frage der „Ehe“ ist also hier eine Frage der Annullierung, keine der Scheidung.
Niemand wählt eine „Geschlechtsumwandlung“ aus Jux. Deshalb wird sehr genau geprüft. Und wenn das jemand doch macht, der sich täuscht … die Selbstmordrate ist exorbitant.
Auch wenn ich mich immer einer sehr kritischen Einschätzung auf dem Boden abendländischer Metaphysik und des Naturrechts befleißige, so hatte ich hier keinen Grund mehr, das Leid dieser Menschen anzuzweifeln. Die gesetzlichen Komplikationen muß man nun rasch anders lösen.
Ich hatte mich vor einigen Jahren mit dem Thema zu beschäftigen. Und dabei auch Betroffene (Geschlechtsumwandlungen) kennengelernt. Und ich bin zu der Überzeugung gekommen, daß es dieses Phänomen selten aber doch GIBT. Und daß es auch nach Willen der Betroffenen VÖLLIG VERSCHIEDEN von jeder HS-Problematik gesehen wird. Weil sie genau das Gegenteil von dem wollen, was HS-Kreise dazu gerne bewegt, diese Problematik für sich zu reklamieren: Sie wollen eben NICHT die Beliebigkeit des Zusammenhangs „Liebe“ und Körper. Die ganze Problematik von der Genese bis zur Lösung ist nicht annähernd ähnlich einer Homosexualität. Man tut diesen bedauerlichen Menschen also unrecht, wenn man sie wie hier – mein Eindruck – leicht belächelt. Die Frage der „Ehe“ ist also hier eine Frage der Annullierung, keine der Scheidung.
Niemand wählt eine „Geschlechtsumwandlung“ aus Jux. Deshalb wird sehr genau geprüft. Und wenn das jemand doch macht, der sich täuscht … die Selbstmordrate ist exorbitant.
Auch wenn ich mich immer einer sehr kritischen Einschätzung auf dem Boden abendländischer Metaphysik und des Naturrechts befleißige, so hatte ich hier keinen Grund mehr, das Leid dieser Menschen anzuzweifeln. Die gesetzlichen Komplikationen muß man nun rasch anders lösen.
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