Protestantismus
Visionen oder Illusionen?
Eines ist klar. Der protestantische Weg – der auch der Kirche seit Jahren wärmstens empfohlen wird – ist offensichtlich nicht jener, auf dem der Segen Gottes ruht.
(kreuz.net) Die EKD – die ‘Evangelische Kirche in Deutschland’ – muß radikal über die Bücher.

In den kommenden Jahren wird es zu einem massiven institutionellen Rückzug der deutschen Protestanten aus der Öffentlichkeit kommen.

Diese Entwicklung ist begleitet von einem dramatischen Abbau kirchlicher Arbeitsplätze.

Nach protestantischen Hochrechnungen wird die Anzahl der deutschen Protestanten in den nächsten 25 Jahren zusammenschmelzen.

2030 werden von den heute 26 Millionen deutschen Protestanten gerade noch 17 Millionen meist ältere Kirchenmitglieder übrigbleiben.

Damit halbieren sich auch die Einnahmen aus der Kirchensteuer von gegenwärtig vier auf zwei Milliarden Euro.

Angesichts der steigenden Versorgungskosten und der Teuerungsrate ergibt das ein „hochexplosives Gemisch“.

Das erklärte der Vorsitzende des Rates der ‘Evangelischen Kirche in Deutschland’, Bischof Wolfgang Huber, kürzlich vor der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.

Diese Situation könne schon in wenigen Jahren zur „faktischen Gestaltungsunfähigkeit“ der evangelischen Kirche führen.

Die Protestanten stehen also unter Zugzwang. Weiterzufahren wie bisher, würde unfehlbar in ein „finanzielles Desaster“ führen – erklärt die realistische Drohbotschaft des Ratsvorsitzenden.

Deshalb müsse gehandelt werden: „solange wir noch handeln können“ – so der Ratsvorsitzende Huber.

In einem am 5. Juli veröffentlichten Grundsatzpapier „Kirche der Freiheit: Perspektiven für die Evangelische Kirche im 21. Jahrhundert“ fordert der Rat der Evangelischen Kirche Mitarbeiter und Mitglieder eindringlich zu einem „Paradigmen- und Mentalitätswechsel“ auf.

Zukünftig sollen sich die Protestanten um eine „geistliche Profilierung“ statt um eine „undeutliche Aktivität“ kümmern.

Ratsvorsitzender Huber sieht die Zukunftschance seiner Kirche bei einer Konzentration auf zukunftsverheißende Arbeitsgebiete. Dort könne ein „Wachsen gegen den Trend“ stattfinden.

Die Vorschläge sind in einem Text enthalten, der unter dem Titel „Perspektiven für die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert“ steht.

Er bringt zwölf Punkte – im Dokument poetisch „Leuchtfeuer“ genannt – zur Sprache.

Das erste „Leuchtfeuer“ lobt die innere Pluralität der evangelischen Kirche. Danach wird ziemlich deutlich gesagt, daß Vielfalt, Flexibilität, Offenheit und unterschiedliche Positionierungen zu einem inneren Zerfall der kirchlichen Einheit und Erkennbarkeit geführt haben.

Kritisiert wird auch die „klassische evangelische Parochialgemeinde“. Ihre vereinsmäßige Ausrichtung mit deutlicher Milieuverengung müsse einer „missionarischen Öffnung“ entgegengeführt werden.

Nachdem der Missionsbegriff seit Jahrzehnten theologisch unterminiert wurde, ist man gespannt zu sehen, was „missionarische Öffnung“ praktisch bedeutet.

Die Hoffnung liegt auch auf evangelischen „Kommunitäten und klosterähnliche Gemeinschaften“.

Die Kirchenmusik wird eigens hervorgehoben – auch, daß sie in Zukunft durch ihre „Adressaten“ finanziert werden soll.

In viele Worte verpackt der Text das Problem von Mitarbeitern, die zwar von der Kirche bezahlt werden, aber mit ihr nichts zu tun haben wollen.

Knallharte Zahlen gibt es im sechsten Leuchtfeuer: Bei den evangelischen Pfarrern wird – sofern der Trend anhält und davon ist auszugehen – ein Abbau der Stellen von gegenwärtig 21.000 auf 13.000 anvisiert.

Da darf sich die Katholische Kirche ihres angeblichen Priestermangels freuen.

In Katechese und Bildungsarbeit will man künftig konservativ werden: Die „grundlegenden Themen und Wissensbestände der christlichen Tradition“ sollen wieder ins Zentrum rücken.

In dieser Aussage steckt auch ein Urteil über die Zukunftsfähigkeit der gegenwärtigen evangelischen Unterrichts- und Bildungsarbeit.

Eine „neue Klarheit“ erwartet man in der kirchlichen Sozialarbeit. Diakonie müsse daher „stärker als bisher“ mit katechetischen Elementen verbunden werden.

Ferner will die ‘Evangelische Kirche in Deutschland’ im Jahre 2030 in der öffentlichen Wahrnehmung dadurch stark sei, daß sie gemeinsame Themen und Positionen vorgibt, die in die Gesellschaft hineingetragen und vertreten werden.

Von den bisherigen 23 sollen bis im Jahre 2030 noch acht bis zwölf Landeskirchen übrigbleiben.

Beobachter glauben, daß dieser Appell zu spät kommt und angesichts des Fehlens verbindlicher Umsetzungsmaßnahmen wirkungslos bleiben wird.

Die ‘Evangelische Kirche in Deutschland’ und ihre Theologie seien so sehr säkularisiert, verbürgerlicht, und den Vorgaben des Zeitgeist ausgeliefert, daß ein Neuanfang praktisch unmöglich sei.

Es sei denn, es geschieht ein Wunder.

Aber von Wundern hält die protestantische Theologie bekanntlich auch nicht viel.
      
68 Lesermeinungen
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#69   aschera   14:52:19 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Aloah:
Sie wissen schon, dass es religionsgeschichtlich erwiesen und auch im AT noch nachzuweisen ist, dass YHWH ursprünglich auch eine Gattin, die Aschera, hatte?
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#68   monti   23:03:50 | Montag, 10. Juli 2006
ist Aloah
auf der Flucht, oder warum macht sein Text den Eindruck, als sei er in äusserster Eile hingesaut worden?
Vielleicht hat er ihn geschrieben, während er einen Rosenkranz für uns arme zur ewigen Verdammnis verurteilte Ungläubige ‘runtergeleiert hat.
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#67   Aloah   15:19:18 | Montag, 10. Juli 2006
ddl- shiva- zeus- zirkusartisten usw.
>>Im übrigen haben Sie meine Frage nicht beantwortet. Wie sieht’s denn bei Ihnen aus? KÖNNTEN Sie „nicht an Gott glauben“? Oder KÖNNTEN Sie sich aus eigener Willenskraft (jetzt? hier?) zu einem Glauben an Allah (Kali / Shiva / Zeus / Freya…) entscheiden?<<
Gut ich hatte und habe die Gnade zur katholischen kirche und ihrem glaubensgut- und wissen zu gehören.
Heute könnte ich wählen zB zum islam zu konvertieren und allah und seinen profeten anzuerkennen? Aber warum eine tote Ideologie zu wählen? Beispiel:
Allah, Herr der ka’aba: in der Ka’aba das hölzerne idol hubal=allah=herr der ka’aba, dem alle Götter untertan waren? Wie die drei mekanischen weiblichen gottheiten „manat(Schicksal), al Lat(die Göttin), und al’Uzzah(die starke)“ galten als töchter allahs, die mohammed zuerst auch gelten hat lassen. (sure 53,19 +23).
Welche erlösung oder heil bringen die götterfiguren aus stein ton holz usw. usf. = NIX,
Shiva Zeus, ddl- spaghetti- mit und o. ketchup NEIN Danke.
Anders die jüdische religion mit ihrer AT- geschichte an den lebendigen gott der seinem auserwähltes volk immer zur seite stand und steht.
Beginnend mit der schwerkraft der bundesschlüsse „Gott mit dem menschen“. Die ausfaltung ist in der offenbarung der Hl. Schrift AT-NT bezeugt, wie Gott durch alle Zeiten hindurch für seine Familie gesorgt und immer einen weg gezeigt hat, wie sie mit ihm leben können.
Darin stimmen vielmehr die schöpfungsmythen der völker überein.
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#66   DDL   14:30:00 | Montag, 10. Juli 2006
@Horst Schlämmer
„DDL, können Sie GOTT lästern, beschimpfen?“
Ich kann nichts beschimpfen, das es meiner Meinung nach gar nicht gibt. Selbst, wenn Sie etwas von mir diesbezüglich Gesagtes als Beschimpfung wahrnähmen, könnte dies gar nicht meine Intention sein, wie denn auch? Könnten Sie Thor beschimpfen? Nein, alles, was Sie könnten, wäre, sich über heidnischen Götterglauben zu mokieren – Thor selbst, da fiktiv, wäre nicht Ihr Ziel, könnte es nicht sein. Würden Sie ernstlich Thor als Entität beschimpfen wollen, wäre dies ja eine implizite Anerkennung seiner Existenz.
Also: Nein. Sie können (oder könnten), jedenfalls nach Ihrer eigenen Ansicht. Ich nicht.
@Aloah
Ich muss Sie enttäuschen, ich suche nicht. Jemand, der a priori nicht davon ausgeht, dass es etwas (i.S.d. Theismus) zu finden gibt – warum sollte der „suchen“?
Und das mit dem Spaghettimonster haben Sie nicht wirklich verstanden, stimmt’s? Das ist nämlich eine Parodie auf Leute wie Sie, geschaffen, um speziell die Absurdität des Kreationismus zu veranschaulichen.
Im übrigen haben Sie meine Frage nicht beantwortet. Wie sieht’s denn bei Ihnen aus? KÖNNTEN Sie „nicht an Gott glauben“? Oder KÖNNTEN Sie sich aus eigener Willenskraft (jetzt? hier?) zu einem Glauben an Allah (Kali / Shiva / Zeus / Freya…) entscheiden?
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#65   Horst Schlämmer   14:07:24 | Montag, 10. Juli 2006
@DDL…
Jemand glaubt an Gott… wenn er an Gott glaubt. Wer es nicht tut, kann es auch nicht.
DDL, können Sie GOTT lästern, beschimpfen?
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#64   Aloah   13:58:14 | Montag, 10. Juli 2006
ddl geschwurbel frage
>>Während „Gott“ nämlich auf Ewigkeiten in seiner passiven Fiktivität verweilen wird, sind seine Apologeten unangenehm aktiv und trachten nach Dominanz. Meine Kümmernis ist also sehr weltlicher Natur.
@Aloah
Was hat das ganze Geschwurbel jetzt mit angeblich unendlichen, menschlichen Fähigkeiten zu tun?<<
Entweder „ewig“, aber keine verdopplungen.
„Passive Fiktivität“ als eigenschaft GOTT zuzuschreiben, ddl du wirst immer schwächer.
Dachte du glaubst nicht an Gott? Oder doch nur an deinen eigenen schmarrn?
Oder anders gefragt woher weißt du das?
Wo sich für dich in der transzendenzfrage alles um irgendein spaghetti-monster o. ähnl. dreht. Du spielst nur eine coole art, bist letztendlich auch nur ein suchender der sich nach (…) sehnt.
Die frage nach den „menschlichen fähigkeiten“ ist der sinn der schöpfung, dass sie sich als geschöpf erkennt und ihren schöpfer anerkennt.
Ob du das annimmst oder bewusst ablehnst ist deine freie entscheidung, die ich-du-bzw. ich-es-beziehung entscheidet über „sein“ oder „nichtsein“.
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#63   DDL   12:18:30 | Montag, 10. Juli 2006
@Horst Schlämmer
Jemand glaubt an Gott… wenn er an Gott glaubt. Wer es nicht tut, kann es auch nicht. Dazwischen gibt es natürlich noch ein weites Feld von Ungewissheit und Zweifeln. Aber wer, aus welchem Grund auch immer, Gottes Existenz nicht anerkennt, der kann nicht durch bloßen Willensakt plötzlich „glauben“. Fälle von Konvertierungen geschehen praktisch nie aus sich selbst heraus, sondern aufgrund äußerer Einwirkungen, d.h. die wahrgenommene Faktenlage – oder, häfiger: die gefühlsmäßige Einstellung – ändert sich. Aber das sind keine Willensakte.
Also, anders gesagt: Sie glauben an Gott, weil Sie, von Ihrer ggw. Disposition her, nicht anders können. Bei mir ist das Gegenteil der Fall. Keiner von uns ist in der Lage, dieses sein Denken aus eigener Kraft umzustellen – Sie so wenig wie ich. Nicht ohne einschneidende Änderung der Wahrnehmung (oft ein tiefgreifendes, emotionales Ereignis, das in beide Richtungen, Konversion wie Glaubensabfall, wirken kann).
Der Gedanke an „Gott“ lässt mir übrigens sogar die allergrößte Ruhe – unruhig machen mich lediglich die Fanatiker aller Couleur, die in „seinem“ Namen allerlei Quatsch predigen und tun. Während „Gott“ nämlich auf Ewigkeiten in seiner passiven Fiktivität verweilen wird, sind seine Apologeten unangenehm aktiv und trachten nach Dominanz. Meine Kümmernis ist also sehr weltlicher Natur.
@Aloah
Was hat das ganze Geschwurbel jetzt mit angeblich unendlichen, menschlichen Fähigkeiten zu tun?
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#62   Aloah   12:08:18 | Montag, 10. Juli 2006
ddl der welterklärer – lustiges (…)
>>= Das kann er übrigens nicht – NICHTS ist „unendlich“, allenfalls „unübersehbar vielfältig“. Was meinen Sie überhaupt mit „unendlich“? Meinen Sie vielleicht eher „uneingeschränkt“? Auch das wäre unwahr. Was meinen Sie überhaupt? Sind Ihnen die Implikationen des Begriffs „unendlich“ überhaupt bewusst? Wie sollte ein Mensch irgendetwas „unendlich“ können? In welcher Zeit? Und, und, und. <<
Was in der mathematik gang und gäbe ist, scheint in der realen welt nicht messbar: die Unendlichkeit. Gemessen wurde im großen wie im kleinen, man findet sie nirgends. Was offenbar reine gedankenspiele der mathematik sind. Der mensch kann erstaunlicherweise Unendliches denken, doch es wird nicht vorgefunden in unserem universum.
Jetzt weis man aber, dass es sich bei dem kausalitätsprinzip um ein meta-prinzip handelt, das unabhängig von raum und zeit (die ja mit dem universum erschaffen ist ist.
Daher ist es plausibler anzunehmen, dass das kausalprinzip auch außerhalb der raum-zeit unseres Univ. gilt als dies nicht anzunehmen.
Damit ist aber auch plausibel anzunehmen, dass es eine ursache für das Univ. gibt. Diese ursache kann nun wiederum selbst verursacht sein oder nicht.
Wenn nicht, existiert sie schon ewig. Kommste noch mit?
Daher ist auch die Aussage:
Dass von Gott ausgehende Sein „sein“ und „nicht sein“ kann, ein Widerspruch, den du gebetsmühlenartig runterleierst und somit deine tiefe schwäche zeigst.
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#61   Horst Schlämmer   12:02:30 | Montag, 10. Juli 2006
@Babylon
Ich beneide hier wirklich niemanden um seinen Glauben. Wie könnte man auch auf sowas neidisch sein als aufgeklärter Mensch?
Aha, und Babylon glaubt an die aufgeklärten Gedanken einiger aufgeklärter Vordenker, die dem aufklärungshörigen Babylon vorgedacht haben, was es heisst aufgeklärt zu denken. Und das denkt nach und glaubt ganz brav, der Babylon. Guter Junge ! Die Aufklärer wird freuen.
@DDL
Kein Mensch kann an Gott glauben, bloß, weil er das will. Es geht einfach nicht.
Es ist mit dem blossen Willen möglich GOTT als in sich selbst unveränderliche Ursache, als Quelle allen Seins zu akzeptieren, der man sich rein verstandesmäßig unterordnen kann.
Ihr Kampf ist der beste Beweis für die Existenz DESSEN, dem Sie sich weigern, sich zu ergeben. DDL, auch Sie kommen nicht an GOTT vorbei.
Der Gedanke an GOTT läßt Ihnen keine Ruhe, wobei ich bei Ihnen jedoch den Verdacht habe, daß es Sie mehr beunruhigt, daß Ihnen jemand derart überlegen ist, daß er jeden Winkel und auch jede noch so sorgsam verborgene Regung Ihres Herzens kennt.
ER, dem Sie auch nicht ansatzweise das Wasser reichen können, wird auch von Ihnen Rechenschaft fordern auf der Grundlage SEINER ewig währenden Gesetze. So wird es sein, – für uns ALLE !
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#60   DDL   11:09:37 | Montag, 10. Juli 2006
@Aloah – ERST denken, DANN posten
1. Wann habe ich mich selbst zu einem Hüter von irgendwas, geschweige denn des Grals, ernannt?
2. Ich empfehle speziell Ihnen einfache Hauptsätze: Subjekt, Prädikat, Objekt. Dann passiert so etwas wie mit Ihrem ersten Absatz, dessen Nebensatz kein Prädikat hat, auch nicht. „der die… „, ja, was denn?
3. Der Mensch kann meinetwegen „unendlich“ (*) denken, aber er kann nicht seine eigenen Gedanken ungedacht machen, kann kein Bewusstsein ausradieren. Wer Gott als nicht existent ansieht, KANN nicht an ihn glauben, selbst, wenn er das MÖCHTE. WIE denn? Könnten SIE an Shiva glauben? Könnten Sie die Erde als flach begreifen? Ist für Sie der Himmel grün? Zu einer ÄNDERUNG des Denkens bedarf es einer Änderung des Inputs – und außer Hypothesen ist da bekanntlich noch nie etwas gewesen – etwas mager für eine Revision der kritischen Gedanken, und entsprechend selten geschieht es denn auch.
4. WO genau hätte ich „gelogen“? Sie lassen schmerzlich jede argumentative Untermauerung Ihrer ziemlich nassforschen Anwürfe vermissen.
* = Das kann er übrigens nicht – NICHTS ist „unendlich“, allenfalls „unübersehbar vielfältig“. Was meinen Sie überhaupt mit „unendlich“? Meinen Sie vielleicht eher „uneingeschränkt“? Auch das wäre unwahr. Was meinen Sie überhaupt? Sind Ihnen die Implikationen des Begriffs „unendlich“ überhaupt bewusst? Wie sollte ein Mensch irgendetwas „unendlich“ können? In welcher Zeit? Und, und, und.
Bei Ihnen fällt mir eher „Einsteins andere Unendlichkeit“ ein…
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#59   Aloah   10:34:30 | Montag, 10. Juli 2006
Aloah: post-korrektur
>>DDL: Mal etwas Grundsätzliches:
Kein Mensch kann an Gott glauben, bloß, weil er das will. Es geht einfach nicht.<<
Soviel blödsinn, von so einem selbsternannten „Gralshüter“ der linken, der die kritische theorie nach auffassung der „Frankfurter-Schule“ des alles umfassende, alles erklärende theorie, ist mir auch noch nicht untergekommen.
Deine schmalspur LOGIK entbehrt jeder grundlage da der mensch fähig ist unendlich („ewig“; korrigiert in „unendlich“) zu denken, was für Horkheimer und Habermas und du in deinem katholiken hass nicht zu fokussieren im stande seit.
Das ist etwas „grundsätzliches“ was aber in deinen lügen pirouetten nicht vorkommt.
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#58   DDL   09:12:39 | Montag, 10. Juli 2006
Och, Moritz…
…dann korrigiere ich das besser wie folgt: Ihr Account wurde nicht „meinetwegen erschaffen“, sondern „meinetwegen wieder aufgewärmt“, denn es handelt sich natürlich um einen Gelegenheits- Doppelaccount von irgendeinem anderen, was weiß ich, Pünktchen könnte gut sein, oder irgendein kreuz.net-Schreiberling, irgendsowas in der Art.
Den Account „Maurice Corvisier“ gibt es zwar seit November 2004, aber mit ganzen 16 Beiträgen über 12 Monate war der nie wirklich in Benutzung. Dann haben Sie ihn aus der Klamottenkiste geholt und Ihren „QUIS UT DEUS“-Schwachsinn 16mal quer durch alle Threads gespammt, ganz speziell für mich. Und seitdem spielen Sie Schatten; die überwiegende Anzahl Ihrer Kommentare befasst sich mit mir bzw. meiner Person, von der Sie wenig wissen, aber umso mehr fabulieren, entweder in direkter – meist unverschämter – Ansprache oder, indem Sie an jemanden anderes über mich hinbrabbeln.
Figuren wie Sie kenn’ ich aus meiner Moderatorenzeit. Zu feige, Farbe zu bekennen, aber umgekehrt geil auf jedes persönliche Detail desjenigen, den man sich als Ziel erkoren hat. Und wo man nicht genug zum Lästern findet, erfindet man halt etwas. Allerdings, zugegeben, so armselig und charakterschwach, wie Sie das hier vorexerzieren, findet man das selten. Kein Wunder, dass Sie Ihren Müll hinter dem Pseudonym einer sog. Sockenpuppe verstecken. Man will ja nicht, dass der Hauptaccount von solchem Unfug beschmutzt wird, nicht?
Sie sind sogar für einen Troll ziemlich peinlich.
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#57   Aloah   08:59:57 | Montag, 10. Juli 2006
ddl = das linke „Grundansatz“ lügen-desaster!
>>DDL: Mal etwas Grundsätzliches:
Kein Mensch kann an Gott glauben, bloß, weil er das will. Es geht einfach nicht.<<
Für welche menschen sprichst du eigentlich, in deiner verblendeten anmaßung?
Soviel blödsinn, von so einem selbsternannten „Gralshüter“ der linken, der die kritische theorie nach auffassung der „Frankfurter-Schule“ des alles umfassende, alles erklärende theorie, ist mir auch noch nicht untergekommen.
Deine schmalspur LOGIK entbehrt jeder grundlage da der mensch fähig ist ewig zu denken, was für Horkheimer und Habermas und du in deinem katholiken hass nicht zu fokussieren im stande seit.
Das ist etwas „grundsätzliches“ was aber in deinen lügen pirouetten nicht vorkommt.
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#56   Maurice Corvisier   08:25:26 | Montag, 10. Juli 2006
@ Gutmensch
Zitat ddl: „… ein Account, der überwiegend zur Beschattung und Dauerkommentierung meiner Person geschaffen wurde …“
Oh pardon, ich vergaß, daß das Universum sich um D.T. dreht und wahrscheinlich auch für IHN erschaffen wurde.
Moritz
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#55   DDL   08:14:29 | Montag, 10. Juli 2006
Mal etwas Grundsätzliches:
Kein Mensch kann an Gott glauben, bloß, weil er das will. Es geht einfach nicht. Die Aufforderung, „sich zu bekehren“, kommt einer Aufforderung gleich, rot für blau zu halten. Da nützten keine Bibelverse und auch keine noch so drakonisch formulierten Strafgerichtsandrohungen. Es ist sinn- und witzlos, das einzufordern; wir (Nichtgläubigen) können es nicht. Das einzige, was wir in der Tat in dieser Hinsicht könnten, ist pure Heuchelei, und dazu haben wir verständlicherweise keine Lust und sowieso kein Motiv.
Irgendwelche prahlerischen Demonstrationen von ach-so-großer Selbstgewisseheit á la „Sie werden schon sehen! Garantiert!“ sind nicht nur redundant, sie sind auch billig. Wieviel ist denn eine „Garantie“ wert von so jemandem? Genau zero, denn im „Versicherungsfall“ exsitieren entweder der vollmundig Garantierende oder derjenige, dem etwas „garantiert“ wurde, nicht mehr – oder beide. Billige, leere Versprechungen, mit denen ein diesseitiges (also sehr reales) Verhalten getauscht werden soll gegen ein jenseitiges (= fiktives, mindestens aber rein hypothetisches). Eine prima Methode für alle Leute, die mit nur der Wirklichkeit nicht zurande kommen und für die Lösung ihrer Lebensgleichung imaginäre, externe Hilfsvariablen benötigen.
Glauben Sie, was Sie wollen. Aber erwarten Sie doch um Himmelswillen nicht, dass andere sich der freiwilligen Lobotomie zur Verfügung stellen, bloß, weil Sie Ihre Bibelverslein partout ernst genommen wissen wollen.
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#54   monti   07:46:14 | Montag, 10. Juli 2006
@Babylon
Das „Beneiden um den Glauben“ meinte ich ja auch nur so, dass es doch soo schön ist, etwas zu haben, woran man sich klammern kann, wenn das irdische Leben mal wieder ziemlich mühsam ist.
Ansonsten stimme ich Ihnen voll zu.
Mit der Hoffnung auf ein himmlisches Gericht, dass alle erlittenen Ungerechtigkeiten ausgleicht, kann man sich die Menschen ja soo schön gefügig machen und ruhigstellen.
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#53   Babylon †   00:47:00 | Montag, 10. Juli 2006
Ich beneide hier wirklich niemanden
um seinen Glauben. Wie könnte man auch auf sowas neidisch sein als aufgeklärter Mensch?
„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! …Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat…, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen.“ (Kant)
Das letzte Gericht?! – Köstlich, daß man noch an sowas glauben kann :-] Eigentlich wollte der Herr ja schon sehr bald wiederkommen…tja, Jesus hat sich geirrt, Paulus und die gesamten Urchristen haben sich geirrt…aber das ist ja sooooo sicher, daß es kommt :-P
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#52   Frasim   23:19:40 | Sonntag, 9. Juli 2006
@monti
Sie können machen, was Sie wollen, aber am Gericht des Herrn kommen auch Sie nicht vorbei! Diese Tatsache ist garantiert. Und dann werden Sie sich für Ihre jetzigen Worte schämen und um Gottes Gnade flehen. Beten wir, dass er sie Ihnen gewährt.
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#51   Maurice Corvisier   22:08:10 | Sonntag, 9. Juli 2006
@ monti
Sie beneiden mich um meinen Glauben? Nun: Sie können ihn haben.
Warnung: er nimmt Ihnen kein Leiden, keinen Schmerz. Sie werden kein Glück im heutigen Sinne haben. Es kann sogar sein, daß Sie mehr als andere leiden müssen – was ich von mir nicht sagen darf, aber von ganz vielen anderen.
Aber am Ende steht eine ganz faszinierende Hoffnung, Hoffnung deshalb, weil wir sie uns verdienen müssen.
Sie beneiden mich um meinen Glauben? Sie können ihn haben!
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#50   monti   22:00:34 | Sonntag, 9. Juli 2006
@Maurice
Eigentlich beneide ich Sie um ihren Glauben, haben Sie doch etwas in Ihrem Kopf, dass Sie die ganze Mühsal des irdischen Daseins leichter ertragen lässt!
Schade, dass Sie enttäuscht werden werden!
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#49   Maurice Corvisier   21:42:39 | Sonntag, 9. Juli 2006
@ monti
Sie werden’s ja sehen!
Garantiert.
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#48   monti   21:39:40 | Sonntag, 9. Juli 2006
Und der Islam lehrt die Wahrheit,
und das Judentum lehrt die Wahrheit, und der Buddhismus lehrt die Wahrheit und der Hinduismus lehrt die Wahrheit und und und und…
Nicht Gott hat die Menschen geschaffen, sondern die Menschen sich ihren Gott (ihre Götter), weil sie sich nicht damit abfinden können, dass es nach dem Tod aus ist mit uns, wie bei jeder anderen Kreatur auch.
Unsere einzige Hoffnung auf ewiges Leben besteht im Leben, Wachsen und Gedeihen unserer Nachkommen.
schade, dass ich all den armen Leuten, die an ein Leben nach dem Tode glauben, keine lange Nase machen kann, wenn sie dereinst im Sarg liegen. Schade-schade schade :-(
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#47   Burgorus   23:37:32 | Samstag, 8. Juli 2006
An Monti: Ich glaube, dass Ihre Begeisterung nur vorgetäuscht ist
Wenn ein Unwissender sagt, er sei begeistert, dient das nur dazu, von seiner Unwissenheit abzulenken.
Sie werfen die Lüge in den Raum, dass, wenn die katholische Kirche die Wahrheit lehrte, wir heute noch glauben müssten, die Sonne drehe sich um die Erde.
Ich habe nachgefragt, wie Sie auf diese Behauptung kämen. Anstatt die Frage zu beantworten, schreiben Sie nur, dass Sie „begeistert“ sind. Sie glauben nicht, dass die katholische Kirche die Wahrheit lehrt, werfen selbst aber nur unbegründete Lügen in den Raum.
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#46   Wolfgang K.   23:05:42 | Samstag, 8. Juli 2006
@monti
Wenn man die meisten Ausführung hier so liest – Beispiel die Threads vom Herrn Schnabeltierkönig – und denkt dass ist hier die katholische Kirche – dann muss ich Ihnen uneingeschränkt recht geben. Aber dieses Forum ist für die römisch-katholische Kirche sicher nicht repräsentativ. Man könnte fast meinen hier tobt sich eine christliche Taliban-Bewegung aus. Und diese Beiträge der Kreuz.net-Redakteure haben weniger mit sachlicher Berichterstattung zu tun sondern vielmehr um hier die Emotionen anzuheizen, und die Leser gegeneinander aufzuhetzen. Aber das hatte ja in der katholischen Kirche lange Zeit eine gewisse Traditiion, erst seit dem II. Vatikanum und JP II gewinnt die gemäßigte Richtung in der RK die Überhand…
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#45   monti   22:27:01 | Samstag, 8. Juli 2006
Ich bin nach wie vor begeistert von diesem Forum
bestärkt es mich doch jeden Tag aufs neue in meinem Glauben, nein Wissen, dass die katholische Kirche mit Gott nichts, aber auch rein gar nichts zu tun hat. :-D
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#44   Hyazinth   18:59:41 | Samstag, 8. Juli 2006
Ekstase
Lesen sie bitte meine Ausführungen mit Verstand durch, der Nährboden ist doch einzig und allein durch die viele Vorarbeit geleistet worden! Kein Mensch, ob religiös oder nicht, aufklärerisch oder nicht, kann alles auf einmal erfinden. Irgendwann ist der Knackpunkt einfach da. Ein Höhlenmnesch hat auch nicht an einem Tag den Hammer erfunden und am nächsten den Computer. Überlegen Sie mal, an was es liegt, daß in den letzten 50 Jahren die Computer-Technologie so große Fortschritte gemacht hat, natürlich liegt das an der Aufklärung, der französischen Revolution und an der sexuellen Befreiung der 60-er Jahre. Der Buchdruck ist eine Erfindnug der Protestanten, das Rad haben individuelle, nicht kirchlich unterdrückte Neandertaler und das Auto ein Freimaurer erfunden! Ich weiß ja nicht was Sie für Bücher lesen, aber ich muß Sie leider informieren, daß eine Reinkarnation von Kardinal Richelieu gerade wieder versucht die Weltherrschaft im namen der französisch-katholischen Kirche an sich zu reißen, bauen Sie lieber einen Bunker und horten sie Knäckebrot! :-S
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#43   Burgorus   17:47:05 | Samstag, 8. Juli 2006
An ekstase: Könnten Sie bei der Sache bleiben?
Es ging hier um astronomische Fragen. Es hat jemand behauptet, als Katholik müsse man glauben, die Erde drehe sich um die Sonne, und da haben sich ja die Protestanten mit der Verfolgung ihres eigenen Mannes, Kepler, alles andere als wissenschaftlich verhalten.
Vermögen Sie die Beziehung zwischen Erde und Sonne zu formulieren?
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#42   ekstase   17:26:58 | Samstag, 8. Juli 2006
@Sulpicius
Also was die Zahl der Toten angeht, hat man das auch schon ohne Wehrpflicht hinbekommen. Im 30jährigen Krieg sind in ganzen Landstrichen bis zu 60% der Zivilbevölkerung gestorben. Es ging also ohne die Aufklärung. Die Art und Weise, in der sie veruschen die Aufklärung in den Dreck zu ziehen entblößt ihren von Hass besessenen Charackter.
Und was die Zahl der Kindstütungen angeht: Wie kann es sein, dass man ausgerechnet um katholische Klöster aus dem Mittelalter herum besonders viele Babyskelette gefunden hat. Komischer Weise um Frauenklöster herum. Können sie das erklären? Warum wurden sie in so großer Zahl dort verscharrt? und warum nicht anständig begraben? Ich würde sagen, erstmal vor der eigenen Tür kehren, bevor man mit Dreck auf andere wirft.
@Burgorus: Die Protestantische Kirche stand der Wissenschaft nicht im Weg, so wie hier fälschlicher weise behauptet wurde. Es war die katholische Kirche. Als Reaktion darauf, dass nach dem 30jährigen Krieg in den Protestantischen Gebieten die Wissenschaft gefördert wurde, hat die Katholische Kirche die Wissenschaft und den Fortschritt eingeschränkt. Das war ein Zugeständnis an Gruppen, die sich an der Rekatholisierung Italiens maßgeblich beteiligt hatten.
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#41   Babylon †   14:52:26 | Samstag, 8. Juli 2006
@ ansgar: Ich zumindest liebe
Plattenbausiedlungen. Ich bin da regelrecht ein Fan von. :-] Ich kann dieses abfällige Gerede über moderne Archtekturformen und Baustoffe nicht leiden. Hochhäuser sind die Zukunft und die Moderne.
Die Leute waren doch froh, aus ihren alten, dunklen, vermufften Altbauten aus der Kaiserzeit mit Toilette auf halber Treppe rauszukommen.
Das allerschlimmste sind doch diese Neubaueinfamilienhaus-Spießerghettos mit Doppelgarage, wo ständig die Rasenmäher, Heckenscheren, Laubbläser und Kantentrimmer im Einsatz sind. Dazu unglaublicher Flächenverbrauch, architektonisch und städtebaulich belanglos bis furchtbar etc.
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#40   Burgorus   14:46:31 | Samstag, 8. Juli 2006
Wie leicht ist es doch für Unwissende sich zu amüsieren!
Grüßgott, Monti,
wie kommen Sie denn darauf, dass Katholiken glauben müssten, die Sonne drehe sich um die Erde?
Verwechseln Sie da die katholische Kirche mit der protestantischen? Die katholische Kirche war doch astronomisch immer führend. Sie führte bereits 1582
den gregorianischen Kalender ein, während die Protestanten des Heiligen Römischen Reichts bis 1700 brauchten, die russisch Orthodoxen gar bis zum 20. Jahrhundert taten. Im 16. Jahrhundert lehnten die Philosophen, aus denen die Aufklärer hervorgegangen
sind, experimentelle Erkenntnisse noch kategorisch ab. Was man durch ein Fernrohr sehe, sei nur Trug.
Wenn Sie schon zu formulieren vermögen, was Sie über Erde und Sonne nicht glauben, sind Sie dann auch in der Lage zu formulieren was Sie glauben?
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#39   Elendester Sünder   14:39:52 | Samstag, 8. Juli 2006
Aufgeklärtes Christentum
Es ist, denke ich, doch ganz gut, daß Kreuz.net den Feinden Christi und seiner Kirche soviel Raum gibt. Denn diese kritisieren völlig zurecht den erbärmlichen Versuch halber Christen, den luziferischen wissenschaftlichen Fortschritt und die luziferische Aufklärung mit dem Christentum als vereinbar zu erklären.
Die falsche Aufklärung und der falsche Fortschritt haben bisher nichts anderes als materielles und seelisches Leid über die Menschen gebracht und werden die Menschheit letztlich ins Verderben stürzen. Das ist der moderne Turmbau zu Babel.
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#38   monti   09:15:01 | Samstag, 8. Juli 2006
ich amüsier mich köstlich
aber: Der hier vielgelobte Erzbischof Lefebvre ist gegen die Meinungsfreiheit, weil man dem Irrtum nicht soviel Raum geben dürfe wie der Wahrheit. Ich gehe davon aus, dass dies auch die Meinung der Kirche (mind. bis zum Konzil ) war. Nun stellt sich aber die Frage, wer bestimmt, was „die Wahrheit“ ist? Wäre es die katholische Kirche, müssten wir heute noch glauben, dass sich die Sonne um die Erde dreht.
Eine weitere aussage vom o.a. Erzbischof (bzw. seinen Erben):
Aufklärung und Christentum sind nicht kompatibel.
Na, dann bin ich lieber aufgeklärt.
Also hört mir auf mit Kirche und Wissenschaft!! :-#
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#37   DDL   07:16:53 | Samstag, 8. Juli 2006
@Sulpicius
Sie missverstehen komplett – was Sie (‘mal wieder) als „Kirchenhass“ auffassen, ist nichts anderes als die ganz nüchterne Feststellung, dass die Kirche keinen Deut besser (aber auch nicht schlechter) war also so ziemlich jedes andere Machtgebilde, das mit zunehmender Stärke den Fokus immer mehr auf den eigenen Machterhalt verlagert – samt aller damit verknüpften unschönen Begleiterscheinungen. Das, was mich dem ganzen Kirchenkram so negativ gegenüberstehen lässt, ist dabei schnell umrissen:
a) die rein hypothetische Basis
b) die blanke Hybris
c) die Neigung, anderen Vorschriften zu machen
d) die Bigotterie, mit der man Nächstenliebe und Kümmernis predigt, während man kein Stück besser ist als abndere – aber sich dafür hält.
Und ob Sie es glauben oder nicht: „Existenzielle Momente“ sind mir bekannt. Glauben Sie denn, ich sei ein Programm? :-S
@Moritz
Schwätzer.
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#36   Maurice Corvisier   03:25:46 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Dämon
Zu gewissen Zeiten könnte man die Vermutung haben, daß Herr Toussaint „Denkhilfen“ nutzt, die zu einem überhöhten Selbstwertgefühl verhelfen – die dazu führen, daß man die Selbstkontrolle verliert und herumschwadroniert. In keinem denkbaren Zustand würde ein normaler Mensch derartig abartige Thesen verkünden.
Wie jede Auseinandersetzung nachvollziehbar aufzeigt, ist mit diesem grünen Kläffer eine über Klischeedenken und dumme Vorurteile hinausgehende Diskussion nicht möglich.
Möglich ist auch, daß er die roten Ohren braucht, die er sich hier ständig holt. Psychologisch wäre das erklärbar.
Bah!
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#35   Sulpicius   03:14:51 | Samstag, 8. Juli 2006
@DDL…
1) Wie kommen Sie im übrigen darauf, ich hätte nicht gedient? Auch ich habe in jungen Jahren Dinge getan, die man später bereut. Besser spät erkennen als nie!
2) Es ist übrigens nicht MEINE Kirche. Ist ja kein Verein! Es ist die Kirche Jesu Christi.
3) Sie schwadronieren hier im Forum soviel vor sich hin, wobei ich den Eindruck gewonnen habe, daß Sie mit Menschen im Grunde nichts zu tun haben. Saßen Sie z.B. schon einmal am Bett von Sterbenden, haben sie vom Leben zum Tod begleitet, haben gehört, was dort gesprochen wird, was in einer solchen Situation der Mensch wirklich will und braucht? Ich spreche hier von wirklich existentiellen Momenten im menschlichen Leben. Sie sind noch nicht einmal ein Theoretiker, Sie sind ein Theoretisierer! Entsprechend haben Sie sich ja auch Ihren Beruf gewählt.
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#34   Maurice Corvisier   03:06:04 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Dämon
Aha, war wohl eine etwas kürzere Angelegenheit, mit der Gegnerin. Ich kann mir gut vorstellen, daß sie schnell die Nase voll hatte.
Auch Ihre jetzigen Einlassungen halten nicht stand. Wie üblich: Luft – nicht einmal heiß, denn da geht nichts nach oben (was heiße Luft tut).
Dummschwätzer Toussaint, Sie sind eine Nullnummer, Sie grüner Kläffer.
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#33   Sulpicius   02:57:49 | Samstag, 8. Juli 2006
@DDL…
Wollen Sie mich jetzt verarschen? Was hat Ihnen eigentlich die Kirche getan, daß Sie sie so in den Schmutz ziehen müssen? Wo bitte hat die Kirche jemals so gehandelt, daß das Ergebnis auf die Greueltaten Stalins oder Hitlers hinauslief? Daß der Mensch (auch der in der Kirche) äußerst fehlbar ist, darüber braucht nicht diskutiert zu werden. Aber so zu tun, als ob auch die Kirche – bei entsprechender Voraussetzung – so handeln könnte wie Stalin oder Hitler ist einfach eine Frechheit, ein Hochmut und eine Arroganz, die Sie mit Voltaire teilen.
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#32   DDL   02:51:50 | Samstag, 8. Juli 2006
@Sulpi – Ach, wissen Sie…
…ob jemand nun sich selbst als Gott feiern lässt, oder eine hypothetische, metaphysische Gestalt, oder ob er ein Prinzip vergöttlicht, das ist ist den Opfern des jeweiligen Regimes letztendlich vollkommen egal. Ich finde die Aufrechnung von Toten in praktisch jedem Kontext armselig – zumal ich nicht behauptet habe, Ihre Kirche sei schlimmer als Hitler oder Stalin gewesen. Das ginge schon alleine deshalb nicht, weil Ihre Kirche 2000 Jahre und ein Mehrtausendfaches an Personen überspannt, da wäre jede Pauschalisierung fehl am Platze.
WAS man machen kann, ist, bestimmte Tendenzen und Systematiken herauszuarbeiten, und einige besonders perfide Machenschaften anzuprangern – und zwar primär nicht, um den Katholizismus „schlecht zu machen“, sondern um die nassforsche These, mit Religion bzw. mit IHRER Variante davon sei alles besser, ad absurdum zu führen.
Ich sage nur „Deus vult“ und „Gott mit uns!“, das sollte eigentlich schon genügen, um diese Linie nicht mehr zu verfolgen.
Das mit dem „freimaurerischen Gedanken“ (Wehrpflicht) verklickern Sie am besten ‘mal den Militärpfarrern – jedenfalls dann, wenn Sie Spaß daran haben, schallend ausgelacht zu werden. Und ich entnehme dem: Jedient hamse also ooch nicht, wa? Aber immer von Zucht und Ordnung schwadronieren? Na, dat sin mir ja die liebsten ;-)
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#31   Sulpicius   02:40:20 | Samstag, 8. Juli 2006
@DDL…
Ich denke auch an die gottlosen Diktaturen Franz.Revolution, Hitler, Stalin uvm.
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#30   DDL   02:32:24 | Samstag, 8. Juli 2006
@Sulpi
Tja, „Relativieren“ ist hier, denke ich, auch tatsächlich angesagt. Man MUSS Dinge in Relation zueinander setzen, wenn man sie korrekt bewerten will. Wenn Sie z.B. ein Pantoffeltierchen zertreten, dann ist das völlig unspektakulär. Wäre so etwas aber unserem gemeinsamen, einzelligen Vorfahren widerfahren, wäre das, entwicklungsgeschichtlich gesehen, höchst bedeutsam gewesen. Alles eine Frage der Relation.
Im Übrigen ist Ihr Einwand durchaus gültig, oder wenigstens doch in Teilen, denn wissenschaftliche Erkenntnisse sind ja keine Produkte reiner Masse, da gehört noch etwas mehr dazu. Oder, genauer gesagt, etwas weniger, und zwar etwas weniger Denkhemmung (jemand, der der Auffassung ist, seine Religion beantworte schon alle Fragen, hat ganz einfach weniger ANLASS zu forschen).
Und, ja, ich dachte mir schon, dass Sie mit den Massenmorden auf die Abschaffung der patriarchalisch fremdbestimmten, weiblichen Legebatterien anspielten. Aber da lägen Sie noch falscher, denn Abtreibung gab’s von jeher (gerne übrigens bei Kindern von Priestern, denn die durften ja nicht ruchbar werden). Ob das heute relativ mehr sind? Ich weiß es nicht – wissen Sie’s denn? Ein Verbot hat die Frauen jedenfalls noch nie davon abgehalten; man schätzt, dass heutzutage weltweit ca. 45% aller Abtreibungen illegal vonstatten gehen. Können Sie mir denn sagen, worauf Sie Ihre Annahme stützen, früher sei (relativ!) weniger abgetrieben worden?
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#29   aschera   02:31:59 | Samstag, 8. Juli 2006
Die Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen
Ihr Posting, dass sie nicht von Krieg sprechen, kam später. Aber das ändert an der Sache wenig. Denn Kriege wie die gegen verschiedene indigene Religionen rechtfertigen meines Erachtens den Begriff Mord schon, vor allem wenn man mehr oder weniger zusammengetriebene Massen tötet (natürlich nicht ohne sich vorher die hübschesten und jüngsten zwecks Vergewaltigung kurz auszuborgen – Soldaten und Missionare gönnen sich ja sonst nichts!).
Schmökern sie doch ein bisschen bei den Berichten über die Mission in Lateinamerika oder Afrika hinein …
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#28   Sulpicius   02:24:33 | Samstag, 8. Juli 2006
@aschera
Seit wann sind Kriegstötungen Morde?
Seit wann gibt es die sog. „Wehrpflicht“?: Eine Frucht der sog. „Aufklärung“! Deshalb stieg z.B. auch die Zahl der Kriegstoten seit dieser Zeit so enorm an! Der Staatsbürger in Uniform = ein typisch freimaurerischer (= aufklärerischer) Gedanke.
Im übrigens schrieb ich, daß ich in erster Linie Kriege gar nicht gedacht habe.
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#27   aschera   02:19:08 | Samstag, 8. Juli 2006
Mit der sog. „Aufklärung“… beginnen auch die größten Masssenmorde aller Zeiten… @Sulplicius
Also da hätten wir einmal die Kreuzzüge, oder möchten Sie bei Alexander dem Großen beginnen?
Egal, was mir spontan einfällt ist die beinahe vollständige Ausrottung der Mexica, die weitreichende Dezimierung der Maya-Völker und das Verheizen der Tolteken in einem spanischen Eroberungskrieg ein. Die verschiedenen Christianisierungen in Südamerika, in der Karibik und in Südostasien sowie in Afrika brauche ich ja nicht zu erwähnen. Die Reconquista zählt zu den brutalsten Unternehmungen der Geschichte, die punischen Kriege der Römer sind ja auch nicht unbedingt als Folge der Aufklärung anzusehen.
Über die Zahl der Opfer der Inquisition kann man nur spekulieren, wie viele die Kirche und die weltlichen Herrscher vor der Aufklärung indirekt auf dem Gewissen haben, weil sie sich um von den Päpsten oder Kardinälen gesegnete Kriege oder um die Richtigkeit der Beistrichsetzung im Glaubensbekenntnis kümmerten, anstatt für die Verpflegung der Bevölkerung Sorge zu tragen und gegen die Armut anzukämpfen, das ist aus heutiger Sicht unvorstellbar. Die Beschränkung der medizinischen Forschung durch die Kirche dürfte über die Jahrhunderte auch einige Todesopfer gefordert haben.
Das einzige, was die Massenmorde von damals von den heutigen unterscheidet ist der Umstand, dass man früher nicht in der Tagesschau davon erfuhr.
Also seien sie bitte still mit solchen Kommentaren.
Denken vor schreiben soll da schon mal geholfen haben, hat man mir gesagt!
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#26   Sulpicius   02:10:26 | Samstag, 8. Juli 2006
Unser Relativierer…
…schlägt wieder zu! Ich denke bei den „Massenmorden“ nicht in erster Linie an Kriege!
Im übrigen könnte man Ihre Theorie auch auf die Wissenschaftsgeschichte übertragen. Je mehr Menschen, umso mehr und schneller kann geforscht werden bzw. zeigt sich ein rapider Anstieg. Dies hätte dann auch nichts mit der sog. „Aufklärung“ zu tun.
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#25   deusexmachina   02:04:59 | Samstag, 8. Juli 2006
@Sulpi
In Anbetracht der Tatsache, dass die Weltbevölkerung exponentiell zunimmt, Städte ein x-faches an Einwohnern haber als vor einigen hundert Jahren und die Armeen sich bekriegender Staaten immer größer wurden, sind diese „größten Massenmorde“, in Relation zu den umgebenden Zahlen, allerdings „ganz normal“. Oder, weniger zynisch klingend: Der Mord an 1.000 Menschen im Mittelalter entsprach – bei ansonsten gleichen Außenbedingungen – 300.000 heute.
Mit in die Rechnung einfließen muss außerdem die zur Verfügung stehende Technik – dieselbe Menge an Skrupellosigkeit und Machtdenken kann heute wesentlich schneller und einfacher das Tausendfache an Menschen töten wie vor 1000 Jahren. Das alles besagt NICHTS über Religion, Aufklärung oder Ethik, sondern lediglich über die Anzahl der zur Verfügung stehenden und miteinbezogenen Opfer und die Effizienz der eingesetzen Methoden.
Um Ihrer Aussage Sinn und Gewicht zu verleihen, müssten Sie nachweisen, dass die Opferzahlen überproportinal zu diesen Außenfaktoren gestiegen sind – das dürfte sich als schwierig bzw. unmöglich erweisen.
Aber war ein netter Versuch ^-^
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#24   Sulpicius   01:23:17 | Samstag, 8. Juli 2006
Mit der sog. „Aufklärung“…
… beginnen auch die größten Masssenmorde aller Zeiten…
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#23   deusexmachina   00:53:21 | Samstag, 8. Juli 2006
Das Hohelied der wissenschaftsfreundlichen Kirche
…ist witzlos.
Ja, es ga Klöster, geistliche Gelehrte und alles das. Natürlich gab es die. Und sie waren natürlich auch die besten ihrer Zeit. Logisch.
Es gab nämlich keine anderen.
Auf die vermeintlich so tollen wissenschaftlichen Leistungen der Kirche hinzuweisen und sie so herauszustellen, ist etwa so, als preist ein Gastwirt seinen „besten Wein“ an – wenn er nur den einen hat. Da ist es dann keine Kunst, der Beste zu sein – die Frage ist allerdings, wie gut die Wissensleistungen der Kirche im Vergleich zu säkularen Bemühungen waren (über das „sind“ brauchen wir ja wohl gar nicht groß zu reden, denke ich).
In Wahrheit nahm Wissenschaft und ganz allgemein Wissen und Bildung einen sprunghaften Anstieg, als kirchliche Stellen nicht mehr das Bildungsmonopol innehatten. Bitte, wir sprechen hier immerhin von DER Kirche, die zeitweise sogar den Besitz einer BIBEL verbot; von DER Kireche, die jahrhundertelang Kommunikation in einer dem gemeinen Mann unverständlichen Sprache bevorzugte – einer Kirche, die mit allen Mittel eine Erziehung und damit Emanzipation der Massen zu verhindern suchte.
Wer da meint, Navon „mangelnde Schulbildung“ unterschieben zu können, betreibt ganz einfach Geschichtsklitterung. Aber ad hominems waren ja immer schon einfacher als argumentative Auseinandersetungen.
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#22   ekstase   00:39:15 | Samstag, 8. Juli 2006
@Hyazinth
Ihre Aussage ist ja an peinlicher Schönfärberei nich tzu überbieten. Selbst wenn man es mal dahin gestellt lässt, dass die Kirche im Mittelalter die Wissenschaft gefördert hat. Und zwar richtige Wissenschaft, die ergebnisoffen forscht und nicht nach fixen Endvorgaben, die nur bestätigt werden dürfen. Sie haben immer noch vergessen zu erklären, weshalb die weitaus größten Fortschritte in der Wissenschaft ziemlich genau mit der Aufklärung beginnen und sich seit dem mit fortschreitender Aufklärung immer weiter beschleunigen und wieso das vorher nicht der Fall war? Diese Frage haben sie trotz ihrer Schönfärberei über alte Zustände nicht beantwortet.
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#21   Hódmezövásárhelykutasipuszta   00:34:44 | Samstag, 8. Juli 2006
@Wolfgang K
Ihr sucht die Schuld immer nur bei anderen
Welche Schuld? Woran?
Gut, bevor sie jetzt geistig beginnen, aufzuzählen … was ich meine, ist folgendes. Es braucht keine Schuld, die man bei anderen suchen müsste – es braucht nur andere. Andere, die man schlecht machen kann, um sich besser zu fühlen! Andere, die einen dadurch von der eigenen Unzulänglichkeit ablenken!
Ich kann mir direkt vorstellen, welches Gefühl der Herr Schnabeltierkönig danach gehabt haben muss, nachdem er das getippt hat und den Absenden-Knopf gedrückt hat! Jetzt hat er es ihm aber gezeigt, diesem alten Ketzer. Und allen, die ihm seit fast fünf Jahrhunderten „nachfolgen“, hat ers auch gezeigt! Dieser Luther ist ein jämmerlicher Wurm der Kirchengeschichte, ein Versager, ein Nichts, und er ist böse, ein Satan eben – und der Schnabeltierkönig ist groß, ist weise, ist klug und ist gut!
Ich darf Ihnen raten, falls Sie hier öfters mitlesen, gewöhnen Sie es sich garnicht erst an, sich über soetwas aufzuregen.
Ich werde warten, bis Schnabeltierkönig wieder einmal die Einführung der Messfeier nach tridentinischem Ritus fordert und dann werde ich ihn erinnern, wessen Werk dieses Konzil war!
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#20   Wolfgang K.   00:20:27 | Samstag, 8. Juli 2006
indiskutable Äuerungen
Solche Äußerungen Herr Schnabeltierkönig können nur von jemanden kommen der eigentlich gar keine Ahnung hat. Weder von der Theologie noch von einem vernünftig gelebten christlichen Glauben. Wenn Luther schon in Ihren Augen ein Satan war, was war dann Alexander der VI. – nichts weiter als ein verkommener Hurensohn – heilig übertüncht. Ihr sucht die Schuld immer nur bei anderen…
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#18   Sulpicius   22:16:48 | Freitag, 7. Juli 2006
@Navon
Vielleicht fragst Du Dich mal ganz ergebnissoffen, warum Wissenschaften, Medizin etc. erst ab der Aufklärung ihre Blüte erfahren haben
einen solchen Unsinn hört man selten. Studieren Sie gefälligst Wissenschaftsgeschichte!
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#17   Elendester Sünder   21:12:35 | Freitag, 7. Juli 2006
Wer könnte es besser formulieren als der gute, alte Goffine
Aus dem Unterricht für das Fest der Stuhlfeier des heiligen Petrus:
So halte denn auch du fest und treu an der heiligen, römisch-katholischen Kirche und ihrem Oberhaupte, dem Papste zu Rom, und laß dich durch jenes erbärmliche Geschwätz von Licht und Fortschritt, womit am wahren lebendigen Glauben und an wahrer christ-katholischer Liebe verkommene Menschen, unter denen leider auch gottlose, eidbrüchige und abgefallene Priester sich befinden, nicht betrügen, welche unter dem Scheine der Freiheit, des Lichtes und des Fortschritts, dich losreißen vom lebendigen Weinstocke, der Christus ist, und der nur in der Kirche lebt und wirkt, heut und gestern immer derselbe ist, und keine andere Freiheit lehrt und keinen anderen Fortschritt kennt, als Freiheit vom Joche der Sünde durch Abtötung und Selbstverleugnung, keinen andern Fortschritt kennt, als unausgesetztes Streben nach Tugend und Heiligkeit, und der dem, der treu ausharrt im Glauben an Ihn und Seine heilige Kirche, das ewige Leben und Seligkeit schon hienieden, und einen unaussprechlichen Lohn in Seinem Reiche verheißen hat.
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#16   Hyazinth   18:30:27 | Freitag, 7. Juli 2006
Navon
Also ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber ich glaube nicht, daß Sie einen Schulabschluß haben. Jemand der so einen Unfug behauptet, kann nur ständig wegen einer 6 in Geschichte durchgefallen sein.
WER war denn der Träger der Kultur und der Wissenschaft im Mittelalter und auch in der frühen Neuzeit, richtig, die Klöster.
WER hat ständig die Wissenschaften gefördert und z.B. eigene Astronomen am Hofe, schon in der Renaissance, richtig, die Kirche, deren Köpfe auf ihren Gebieten schon führend waren. Das Argument Galileo zieht nicht, da es an sich keine wissenschaftliche Geschichte war, sondern eine Privatstreiterei, der einzelnen Parteien.
WER war medizinisch fortschrittlicher als die anderen Stände und dies schon im Mittelalter, richtig, die Kirche(Hildegard von Bingen etc.).
Demokratie hat es schon in der griechischen Antike gegeben und ist keine Erfindung der Neuzeit, außerdem hat die Kirche erklärt, daß sie keiner Staatsform besonders anhängt, diese dann auch noch auf die Kirche zu übertragen, wäre Blasphemie gegnüber Gott. Am Rande, das Kardinalskollegium WÄHLT den Papst.
Auch die Tatsache, daß Sie zu meinen glauben, daß nach der Aufklärung alle Fortschritte vom Himmel gefallen sind, zeugt nicht von großem Sach- u.Denkverstand, alles braucht Zeit zur Entwicklung, eine Anlaufzeit, die es schon lange vorher gegeben hat. Maschinenvorläufer und ähnliches hat es schon im 18. Jhd. gegeben und sogar schon im 16. (Leonardo da Vinci). Also lassen Sie diese Phrasen! :-!
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#15   Aragorn   17:41:40 | Freitag, 7. Juli 2006
Ansgar
Ansgar! Da gebe ich dir vollkommen Recht. Sie sollen ihre Klampfengottesdienste mit Batikstolen ja auch haben. Auf der anderen Seite wären viele traditionellen Katholiken froh, wenn sie wenigstens hier und da eine Kapelle zugesprochen bekämen, wo sie die traditionelle Messe feiern könnten. Heute ist es leider so, dass im gottesdienstlichen Bereich alles erlaubt ist, nur eben die Tradition nicht. Wenn sich die Bischöfe noch in irgendetwas einig sind, dann ist es ihr Kampf gegen die traditionelle Messe. Die sogenannten „Tradies“ sind weitaus tolerenater, als die Progressiven, die von sich behaupten, so schrecklich liberal zu sein.
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#14   miles immaculatae   17:33:24 | Freitag, 7. Juli 2006
Protestantischer Weg
Wenn man die Anhänger der „Lehmann-Kirche“ so hört, wenn man regelmäßig „Christ in der Gegenwart“ liest (oder lesen muß), wenn man in einem Pfarggemeinderat sitzt, und sich (als Konvertit und Ex-Evangelischer) so anhören muß, was der durchschnittliche Gremienkatholik sich an „Reformen“ wünscht, wenn man sich die Verlautbarungen des ZdK reinzieht kann man zumindest den Eindruck gewinnen, daß die „politische“ Basis der katholischen Kirche eine Kirche wünscht, die in jeder Beziehung, vor allem in der Beziehung zu Rom – eine protestantische Kirche ist.
Aber unsere Kirchen sind – im Gegensatz den den protestantischen – noch gut gefüllt. Immerhin ist der Anteil der Kirchenbesucher noch 4 mal so hoch wie bei der evangelischen Konkurrenz – wenn der Prozeß der „Selbstprotestantifizierung“ anhält, wird sich aber auch das noch ändern. Ein bißchen ist auch ein Lehmann auf dem protestantischen Weg. Und dieses bißchen ist eben ein bißchen zu viel.
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#13   Navon   17:26:31 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Ansgar
Nun ich vertrete keine nihilistische Haltung, wie Du mir hier unterstellst.
Vielleicht fragst Du Dich mal ganz ergebnissoffen, warum Wissenschaften, Medizin etc. erst ab der Aufklärung ihre Blüte erfahren haben und nicht in den 1500 Jahren reinen Christentums vorher! Falls Du zu ergebnisoffenem Denken fähig bist.
Navon
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#12   Ansgar   16:29:27 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Navon
Natürlich fließt große Energie auch aus anderen Religionen. Aber aus Ihrer hier geäußerten nihilistischen Haltung fließt gar nichts. Die hat der Welt höchstens Verwahrlosung und Plattenbauvorstädte beschert. Glückwunsch, Navon! Und, ja, der Fortschritt: rein atheistische Angelegenheit, natürlich. Die Durchbrüche in Medizin und Wissenschaft: das waren alles Atheisten! Die Kirche war da nur hinderlich!
Sie sollten sich wirklich mal mit dem Stichwort Sozialdisziplinierung beschäftigen. Ohne vom Christientum motivierte Wissenschaft gäbe es das alles nicht. Die Christen sind die wahren Fortschrittlichen. Mit Ihrer Ideologie ist nur ein Bambushütten-Pol-Pot-Staat möglich; also heften Sie sich nicht unsere Erfolge auf die Fahnen.
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#11   aschera   16:19:22 | Freitag, 7. Juli 2006
protestantischer Weg
Ich bin der bescheidenen Meinung, dass jemand, der die Auffassung vertritt, die katholische Kirche sei auf einem protestantischen Weg
a) nichts von der katholischen Kirche weiß und
b) nichts von den verschiedenen protestantischen, evangelischen und reformatorischen Kirchen weiß und
c) sich damit selbst von beiden – falls er einer Kirche angehört – ausschließt.
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#10   Navon   16:17:05 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Ansgar
Ist schon witzig, wie Du, ohne mich zu kennen, Rückschlüsse über mich ziehen. Ist natürlich zum Scheitern verurteilt, aber das hält Dich offensichtlich nicht auf.
Was die Millionen Katholiken angeht: Dann ist der Islam, der Budhismus und der Hinduismus aber genauso wahr und wichtig wie die kath. Glaube. Merke: Die Masse der Gläubigen macht keine Richtigkeit/Wahrheit des Glaubens!
Auch viele und zum Teil sehr schöne Kunstwerke sind kein Zeichen für die Richtigkeit eines Glaubens. Gläubige anderer Religionen und auch Atheisten haben der Welt atemberaubende Bau- und Kunstwerke hinterlassen.
Was Du natürlich (bestimmt absichtlich) unterschlägst, ist, dass es seit die Kirchen in Europa und der Welt an Einfluss verlieren, sich die Menschheit weiter entwickelt hat als in den von Gläubigen bestimmten Zeitaltern.
Medizin, Wissenschaft, Bildung, Lebenserwartung, Demokratie etc. haben sich in den wenigen Jahrhunderten seit der Aufklärung stärker entwickelt, als in den 1500 Jahren unter dem Christentum.
N.
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#9   Ansgar   16:13:12 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Aragorn
Volle Zustimmung! Man muß nur auch jenen guten Willens weiter eine Heimat bieten, die die Klampfen- und Batikstolen-Kirche liebgewonnen und viel fromme Energie hineingesteckt haben. Die gibt es wirklich, und es sind auf ihre Art auch gutgesonnene Katholiken. Die gilt es, mit christlicher Liebe vom Besseren zu überzeugen. Koch den Frosch nicht zu schnell, sonst springt er aus dem Topf.
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#8   Bruder Theophil   16:05:56 | Freitag, 7. Juli 2006
Man sollte nicht übersehen…
…dass sich die Katholische Kirche zurzeit über eine grosse Wiedereintrittswelle freuen kann. Näheres dazu unter:www.mach-dich-auf-und.com www.mach-dich-auf-und.com/
Sollte sich aber die Vorausschau bewahrheiten, dass die Kirche insgesamt erst wieder zu einem Senfkorn schrumpfen muss, um danach wieder zu erblühen und Früchte zu tragen (Benedikt XVI), dann wird sich die Diskussion über die verbliebenen Streitfragen der Ökumene (Realpräsenz, Priesteramt, Ritus) erheblich abkürzen. Denn dann wird man froh sein über jeden, der dem Evangelium überhaupt noch nahe steht.
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#7   Aragorn   15:58:37 | Freitag, 7. Juli 2006
von den evangelen lernen heißt siegen lernen
so könnte man wohl die Quintessenz für die katholische Kirche aus dem drohenden Zusammenbruch der Lutherkirche zusammenfassen. Die aufgeführten Probleme und Mängel finden sich so oder ähnlich auch in der katholischen Kirche nur dass der Finanzmangel noch nicht ganz so bedrohlich ist. Aber gerade deswegen wäre es auch hier bitternötig, das Ruder herumzureißen: Schluss mit der Beliebigkeitsliturgie – neue Klarheit in der Glaubenslehre – Einforderung eines wirklich christlich-katholischen Lebenswandels bei den Mitgliedern – straffe auf Heiligkeit ausgerichtete Priesterausbildung – konsequente Entfernung von Personen, die ihre eigenen Ideen für die der Kirche verkaufen – unmissverständliches Beim-Namen-Nennen der Dinge in der Gesellschaft (Stichwort Lebensschutz) um nur einige Dinge zu nennen. Es gibt auch bei den Katholen viel zu tun: Packen wirs an! :)3
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#6   Ansgar   15:46:27 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Navon
Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass „keine der beiden Konfessionen einen Gott rüberbringen (sic!)“ konnte? Navon, das trifft sicher auf ihren bildungs- und bindungsfreien persönlichen Hintergrund zu – aber der normale Mitteleuropäer weiß sehr wohl, daß die Strahlkraft des Christentums und seiner Konfessionen das Profil unseres Kontinents (und der Welt) geprägt hat. Millionen von Menschen Sinn und Halt gegeben hat – über die Jahrhunderte. Movens und Anlaß der größten Kulturleistungen war und ist: Kirchenbauten, bildende Kunst, Musik. Sie sind schon ein bedauernswertes Würstchen, wenn all das an Ihnen vorbeigegangen ist.
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#5   Navon   15:15:26 | Freitag, 7. Juli 2006
findet:
Die katholische Kirche hat genausowenig Profil wie die evangelische. Während die Protestanten (etwas) mehr auf Menschlichkeit setzen, sieht man bei den Katholiken außer Zeremonien und Tradition garnichts. Einen Gott konnte keine der beiden Konfessionen bisher rüberbringen, genauso wenig wie irgendwie glaubhaft belegen, in Besitz irgendeiner unzweifelhaften Wahrheit zu sein. Der ganze Artikel klingt doch sehr nach: „Die Andern sind doof!“
N.
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#4   Graf von Galen   14:59:19 | Freitag, 7. Juli 2006
VII- Kirche am Ende, @ Babylon
Sie haben sicher recht, daß auch die VII- Kirche den Weg der ev. Kirche geht und sich die Zahlen bei den Praktizierenden und Mitgliedern weiter Richtung Null
angleichen werden. Die Lösung ist die Rückkehr zur vorkonzialen Kirche, die Rückkehr zur Tradition.
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#3   Ansgar   14:56:11 | Freitag, 7. Juli 2006
legeslechz,…
… Sie können ja richtig witzig sein! Danke, Sie haben ein Lächeln auf mein Antlitz gezaubert – und das sollte man als Christ ja mit seinem Mitmenschen so oft wie möglich tun.
Das Abbröckeln des Christentums ist in der Tat kein Grund zum konfessionellen Jubeln. Die rasante Erosion des Protestantismus, an der seine Profillosigkeit schuld ist, warnt die katholische Kirche: bleib überzeitlich, formenreich, authentisch, kurz: katholisch. Dann wollen dich die Leute auch.
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#2   legeslegmegszentségtelenithetetlenségeskedéseitekért †   14:24:56 | Freitag, 7. Juli 2006
Klares Zeichen Gottes!
Gott setzt klare Zeichen und teilt mit, dass die Methodisten nciht auf seinem Heilsweg wandeln!
Ein methodistischer Pastor ist vor drei Wochen am Morgen beim Joggen über einen Ast gestolpert und hat sich dabei den Knöchel verletzt. In seinem Misstrauen gegenüber der katholischen Rettungsorganisation humpelte er selbst zu einem praktizierenden Arzt, der Mitglied seiner methodistischen Gemeinde ist.
Die Methodisten sind eine häretische Abspaltung die nicht in der apostolischen Sukzession steht.
Der methodistische Pastor von Dallas muss nun für sechs Wochen einen Fußgelenksverband tragen.
Dallas liegt zwischen Mesquite und Grand Prairie.
Zu alle dem stellte sich noch heraus, dass der Möchtegern-Gottesmann seinen Wagen im Halteverbot geparkt hatte und er außerdem Schulden im Ausmaß von mehreren US-Dollar bei der örtlichen Gastwirtschaft hat.
Methodistische Gottesdienste verhöhnen Gott dadurch, dass die Gläubigen und teilweise sogar die Priester manchmal fröhliche Gesichter machen!
Somit hat Gott ein klares unmissverständliches Zeichen gesetzt, dass diese Kirche nicht eine Kirche Gottes ist sondern nur die römisch-katholische Kirche nach dem Alten Ritus als solche gelten kann.
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#1   Babylon †   14:20:42 | Freitag, 7. Juli 2006
Kath. Triumphalismus ist da fehl am Platz!
Die Entwicklung wird die kath. Kirche genau so treffen. Das sieht man doch in den Statistiken der letzten 30 bis 40 Jahre. Vor 30 Jahren gab es 29,5 Mio Kath. (alte BRD), heute noch 26 Mio wiedervereinigte Katholiken.
Der einzige Unterschied zu Protestanten: Bei den älteren Katholiken ist noch eine stärkere Kirchenbindung vorhanden. Bei den jüngeren Katholiken -den nachkonziliaren- ist man mit einem Kirchenaustritt aber genau so schnell bei der Hand wie die Protestanten (die ja sowieso keinen Mittler zwischen Gott und sich selbst brauchen).
Dazu kommt noch, daß es bald quasi nur eine Handvoll Priester pro Bistum geben wird, gerade wenn die starken Weihejahrgänge der 50/60er Jahre in Pension gehen, was ja schon läuft.
Vor paar Jahren war Kath. Kirche größte Konfession, heute die Konfessionsfreien. >:)
Also: Da könnte man auch sagen, daß nicht nur auf den Protestanten, sondern auch auf der Kath. Kirche kein Segen liegt.
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