Eines ist klar. Der protestantische Weg – der auch der Kirche seit Jahren wärmstens empfohlen wird – ist offensichtlich nicht jener, auf dem der Segen Gottes ruht.
(kreuz.net) Die EKD – die ‘Evangelische Kirche in Deutschland’ – muß radikal über die Bücher.
In den
kommenden Jahren wird es zu einem massiven institutionellen Rückzug der deutschen Protestanten aus der
Öffentlichkeit kommen.
Diese Entwicklung ist begleitet von einem dramatischen Abbau kirchlicher Arbeitsplätze.
Nach protestantischen Hochrechnungen wird die Anzahl der deutschen Protestanten in den nächsten 25 Jahren
zusammenschmelzen.
2030 werden von den heute 26 Millionen deutschen Protestanten gerade noch 17 Millionen
meist ältere Kirchenmitglieder übrigbleiben.
Damit halbieren sich auch die Einnahmen aus der Kirchensteuer
von gegenwärtig vier auf zwei Milliarden Euro.
Angesichts der steigenden Versorgungskosten und der Teuerungsrate
ergibt das ein „hochexplosives Gemisch“.
Das erklärte der Vorsitzende des Rates der ‘Evangelischen Kirche
in Deutschland’, Bischof Wolfgang Huber, kürzlich vor der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.
Diese Situation
könne schon in wenigen Jahren zur „faktischen Gestaltungsunfähigkeit“ der evangelischen Kirche führen.
Die Protestanten stehen also unter Zugzwang. Weiterzufahren wie bisher, würde unfehlbar in ein „finanzielles
Desaster“ führen – erklärt die realistische Drohbotschaft des Ratsvorsitzenden.
Deshalb müsse gehandelt
werden: „solange wir noch handeln können“ – so der Ratsvorsitzende Huber.
In einem am 5. Juli veröffentlichten
Grundsatzpapier „Kirche der Freiheit: Perspektiven für die Evangelische Kirche im 21. Jahrhundert“ fordert
der Rat der Evangelischen Kirche Mitarbeiter und Mitglieder eindringlich zu einem „Paradigmen- und Mentalitätswechsel“
auf.
Zukünftig sollen sich die Protestanten um eine „geistliche Profilierung“ statt um eine „undeutliche
Aktivität“ kümmern.
Ratsvorsitzender Huber sieht die Zukunftschance seiner Kirche bei einer Konzentration
auf zukunftsverheißende Arbeitsgebiete. Dort könne ein „Wachsen gegen den Trend“ stattfinden.
Die Vorschläge
sind in einem Text enthalten, der unter dem Titel „Perspektiven für die evangelische Kirche im 21. Jahrhundert“
steht.
Er bringt zwölf Punkte – im Dokument poetisch „Leuchtfeuer“ genannt – zur Sprache.
Das erste
„Leuchtfeuer“ lobt die innere Pluralität der evangelischen Kirche. Danach wird ziemlich deutlich gesagt,
daß Vielfalt, Flexibilität, Offenheit und unterschiedliche Positionierungen zu einem inneren Zerfall
der kirchlichen Einheit und Erkennbarkeit geführt haben.
Kritisiert wird auch die „klassische evangelische
Parochialgemeinde“. Ihre vereinsmäßige Ausrichtung mit deutlicher Milieuverengung müsse einer „missionarischen
Öffnung“ entgegengeführt werden.
Nachdem der Missionsbegriff seit Jahrzehnten theologisch unterminiert
wurde, ist man gespannt zu sehen, was „missionarische Öffnung“ praktisch bedeutet.
Die Hoffnung liegt
auch auf evangelischen „Kommunitäten und klosterähnliche Gemeinschaften“.
Die Kirchenmusik wird eigens
hervorgehoben – auch, daß sie in Zukunft durch ihre „Adressaten“ finanziert werden soll.
In viele Worte
verpackt der Text das Problem von Mitarbeitern, die zwar von der Kirche bezahlt werden, aber mit ihr nichts
zu tun haben wollen.
Knallharte Zahlen gibt es im sechsten Leuchtfeuer: Bei den evangelischen Pfarrern
wird – sofern der Trend anhält und davon ist auszugehen – ein Abbau der Stellen von gegenwärtig 21.000
auf 13.000 anvisiert.
Da darf sich die Katholische Kirche ihres angeblichen Priestermangels freuen.
In Katechese und Bildungsarbeit will man künftig konservativ werden: Die „grundlegenden Themen und Wissensbestände
der christlichen Tradition“ sollen wieder ins Zentrum rücken.
In dieser Aussage steckt auch ein Urteil
über die Zukunftsfähigkeit der gegenwärtigen evangelischen Unterrichts- und Bildungsarbeit.
Eine „neue
Klarheit“ erwartet man in der kirchlichen Sozialarbeit. Diakonie müsse daher „stärker als bisher“ mit
katechetischen Elementen verbunden werden.
Ferner will die ‘Evangelische Kirche in Deutschland’ im Jahre
2030 in der öffentlichen Wahrnehmung dadurch stark sei, daß sie gemeinsame Themen und Positionen vorgibt,
die in die Gesellschaft hineingetragen und vertreten werden.
Von den bisherigen 23 sollen bis im Jahre
2030 noch acht bis zwölf Landeskirchen übrigbleiben.
Beobachter glauben, daß dieser Appell zu spät
kommt und angesichts des Fehlens verbindlicher Umsetzungsmaßnahmen wirkungslos bleiben wird.
Die ‘Evangelische
Kirche in Deutschland’ und ihre Theologie seien so sehr säkularisiert, verbürgerlicht, und den Vorgaben
des Zeitgeist ausgeliefert, daß ein Neuanfang praktisch unmöglich sei.
Es sei denn, es geschieht ein
Wunder.
Aber von Wundern hält die protestantische Theologie bekanntlich auch nicht viel.
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@ Aloah: Sie wissen schon, dass es religionsgeschichtlich erwiesen und auch im AT noch nachzuweisen ist,
dass YHWH ursprünglich auch eine Gattin, die Aschera, hatte?
ist Aloah auf der Flucht, oder warum macht sein Text den Eindruck, als sei er in äusserster Eile hingesaut
worden? Vielleicht hat er ihn geschrieben, während er einen Rosenkranz für uns arme zur ewigen Verdammnis
verurteilte Ungläubige ‘runtergeleiert hat.
ddl- shiva- zeus- zirkusartisten usw. >>Im übrigen haben Sie meine Frage nicht beantwortet. Wie sieht’s
denn bei Ihnen aus? KÖNNTEN Sie „nicht an Gott glauben“? Oder KÖNNTEN Sie sich aus eigener Willenskraft
(jetzt? hier?) zu einem Glauben an Allah (Kali / Shiva / Zeus / Freya…) entscheiden?<< Gut ich hatte
und habe die Gnade zur katholischen kirche und ihrem glaubensgut- und wissen zu gehören. Heute könnte
ich wählen zB zum islam zu konvertieren und allah und seinen profeten anzuerkennen? Aber warum eine tote
Ideologie zu wählen? Beispiel: Allah, Herr der ka’aba: in der Ka’aba das hölzerne idol hubal=allah=herr
der ka’aba, dem alle Götter untertan waren? Wie die drei mekanischen weiblichen gottheiten „manat(Schicksal),
al Lat(die Göttin), und al’Uzzah(die starke)“ galten als töchter allahs, die mohammed zuerst auch gelten
hat lassen. (sure 53,19 +23). Welche erlösung oder heil bringen die götterfiguren aus stein ton holz
usw. usf. = NIX, Shiva Zeus, ddl- spaghetti- mit und o. ketchup NEIN Danke. Anders die jüdische religion
mit ihrer AT- geschichte an den lebendigen gott der seinem auserwähltes volk immer zur seite stand und
steht. Beginnend mit der schwerkraft der bundesschlüsse „Gott mit dem menschen“. Die ausfaltung ist in
der offenbarung der Hl. Schrift AT-NT bezeugt, wie Gott durch alle Zeiten hindurch für seine Familie
gesorgt und immer einen weg gezeigt hat, wie sie mit ihm leben können. Darin stimmen vielmehr die schöpfungsmythen
der völker überein.
@Horst Schlämmer „DDL, können Sie GOTT lästern, beschimpfen?“ Ich kann nichts beschimpfen, das es meiner
Meinung nach gar nicht gibt. Selbst, wenn Sie etwas von mir diesbezüglich Gesagtes als Beschimpfung wahrnähmen,
könnte dies gar nicht meine Intention sein, wie denn auch? Könnten Sie Thor beschimpfen? Nein, alles,
was Sie könnten, wäre, sich über heidnischen Götterglauben zu mokieren – Thor selbst, da fiktiv, wäre
nicht Ihr Ziel, könnte es nicht sein. Würden Sie ernstlich Thor als Entität beschimpfen wollen, wäre
dies ja eine implizite Anerkennung seiner Existenz. Also: Nein. Sie können (oder könnten), jedenfalls
nach Ihrer eigenen Ansicht. Ich nicht. @Aloah Ich muss Sie enttäuschen, ich suche nicht. Jemand, der
a priori nicht davon ausgeht, dass es etwas (i.S.d. Theismus) zu finden gibt – warum sollte der „suchen“?
Und das mit dem Spaghettimonster haben Sie nicht wirklich verstanden, stimmt’s? Das ist nämlich eine
Parodie auf Leute wie Sie, geschaffen, um speziell die Absurdität des Kreationismus zu veranschaulichen.
Im übrigen haben Sie meine Frage nicht beantwortet. Wie sieht’s denn bei Ihnen aus? KÖNNTEN Sie „nicht
an Gott glauben“? Oder KÖNNTEN Sie sich aus eigener Willenskraft (jetzt? hier?) zu einem Glauben an Allah
(Kali / Shiva / Zeus / Freya…) entscheiden?
ddl geschwurbel frage >>Während „Gott“ nämlich auf Ewigkeiten in seiner passiven Fiktivität verweilen
wird, sind seine Apologeten unangenehm aktiv und trachten nach Dominanz. Meine Kümmernis ist also sehr
weltlicher Natur. @Aloah Was hat das ganze Geschwurbel jetzt mit angeblich unendlichen, menschlichen Fähigkeiten
zu tun?<< Entweder „ewig“, aber keine verdopplungen. „Passive Fiktivität“ als eigenschaft GOTT zuzuschreiben,
ddl du wirst immer schwächer. Dachte du glaubst nicht an Gott? Oder doch nur an deinen eigenen schmarrn?
Oder anders gefragt woher weißt du das? Wo sich für dich in der transzendenzfrage alles um irgendein
spaghetti-monster o. ähnl. dreht. Du spielst nur eine coole art, bist letztendlich auch nur ein suchender
der sich nach (…) sehnt. Die frage nach den „menschlichen fähigkeiten“ ist der sinn der schöpfung,
dass sie sich als geschöpf erkennt und ihren schöpfer anerkennt. Ob du das annimmst oder bewusst ablehnst
ist deine freie entscheidung, die ich-du-bzw. ich-es-beziehung entscheidet über „sein“ oder „nichtsein“.
@Horst Schlämmer Jemand glaubt an Gott… wenn er an Gott glaubt. Wer es nicht tut, kann es auch nicht.
Dazwischen gibt es natürlich noch ein weites Feld von Ungewissheit und Zweifeln. Aber wer, aus welchem
Grund auch immer, Gottes Existenz nicht anerkennt, der kann nicht durch bloßen Willensakt plötzlich
„glauben“. Fälle von Konvertierungen geschehen praktisch nie aus sich selbst heraus, sondern aufgrund
äußerer Einwirkungen, d.h. die wahrgenommene Faktenlage – oder, häfiger: die gefühlsmäßige Einstellung –
ändert sich. Aber das sind keine Willensakte. Also, anders gesagt: Sie glauben an Gott, weil Sie, von
Ihrer ggw. Disposition her, nicht anders können. Bei mir ist das Gegenteil der Fall. Keiner von uns ist
in der Lage, dieses sein Denken aus eigener Kraft umzustellen – Sie so wenig wie ich. Nicht ohne einschneidende
Änderung der Wahrnehmung (oft ein tiefgreifendes, emotionales Ereignis, das in beide Richtungen, Konversion
wie Glaubensabfall, wirken kann). Der Gedanke an „Gott“ lässt mir übrigens sogar die allergrößte Ruhe –
unruhig machen mich lediglich die Fanatiker aller Couleur, die in „seinem“ Namen allerlei Quatsch predigen
und tun. Während „Gott“ nämlich auf Ewigkeiten in seiner passiven Fiktivität verweilen wird, sind seine
Apologeten unangenehm aktiv und trachten nach Dominanz. Meine Kümmernis ist also sehr weltlicher Natur.
@Aloah Was hat das ganze Geschwurbel jetzt mit angeblich unendlichen, menschlichen Fähigkeiten zu tun?
ddl der welterklärer – lustiges (…) >>= Das kann er übrigens nicht – NICHTS ist „unendlich“, allenfalls
„unübersehbar vielfältig“. Was meinen Sie überhaupt mit „unendlich“? Meinen Sie vielleicht eher „uneingeschränkt“?
Auch das wäre unwahr. Was meinen Sie überhaupt? Sind Ihnen die Implikationen des Begriffs „unendlich“
überhaupt bewusst? Wie sollte ein Mensch irgendetwas „unendlich“ können? In welcher Zeit? Und, und,
und. << Was in der mathematik gang und gäbe ist, scheint in der realen welt nicht messbar: die Unendlichkeit.
Gemessen wurde im großen wie im kleinen, man findet sie nirgends. Was offenbar reine gedankenspiele der
mathematik sind. Der mensch kann erstaunlicherweise Unendliches denken, doch es wird nicht vorgefunden
in unserem universum. Jetzt weis man aber, dass es sich bei dem kausalitätsprinzip um ein meta-prinzip
handelt, das unabhängig von raum und zeit (die ja mit dem universum erschaffen ist ist. Daher ist es
plausibler anzunehmen, dass das kausalprinzip auch außerhalb der raum-zeit unseres Univ. gilt als dies
nicht anzunehmen. Damit ist aber auch plausibel anzunehmen, dass es eine ursache für das Univ. gibt.
Diese ursache kann nun wiederum selbst verursacht sein oder nicht. Wenn nicht, existiert sie schon ewig.
Kommste noch mit? Daher ist auch die Aussage: Dass von Gott ausgehende Sein „sein“ und „nicht sein“ kann,
ein Widerspruch, den du gebetsmühlenartig runterleierst und somit deine tiefe schwäche zeigst.
@Babylon Ich beneide hier wirklich niemanden um seinen Glauben. Wie könnte man auch auf sowas neidisch
sein als aufgeklärter Mensch? Aha, und Babylon glaubt an die aufgeklärten Gedanken einiger aufgeklärter
Vordenker, die dem aufklärungshörigen Babylon vorgedacht haben, was es heisst aufgeklärt zu denken.
Und das denkt nach und glaubt ganz brav, der Babylon. Guter Junge ! Die Aufklärer wird freuen. @DDL Kein
Mensch kann an Gott glauben, bloß, weil er das will. Es geht einfach nicht. Es ist mit dem blossen Willen
möglich GOTT als in sich selbst unveränderliche Ursache, als Quelle allen Seins zu akzeptieren, der
man sich rein verstandesmäßig unterordnen kann. Ihr Kampf ist der beste Beweis für die Existenz DESSEN,
dem Sie sich weigern, sich zu ergeben. DDL, auch Sie kommen nicht an GOTT vorbei. Der Gedanke an GOTT
läßt Ihnen keine Ruhe, wobei ich bei Ihnen jedoch den Verdacht habe, daß es Sie mehr beunruhigt, daß
Ihnen jemand derart überlegen ist, daß er jeden Winkel und auch jede noch so sorgsam verborgene Regung
Ihres Herzens kennt. ER, dem Sie auch nicht ansatzweise das Wasser reichen können, wird auch von Ihnen
Rechenschaft fordern auf der Grundlage SEINER ewig währenden Gesetze. So wird es sein, – für uns ALLE
!
@Aloah – ERST denken, DANN posten 1. Wann habe ich mich selbst zu einem Hüter von irgendwas, geschweige
denn des Grals, ernannt? 2. Ich empfehle speziell Ihnen einfache Hauptsätze: Subjekt, Prädikat, Objekt.
Dann passiert so etwas wie mit Ihrem ersten Absatz, dessen Nebensatz kein Prädikat hat, auch nicht. „der
die… „, ja, was denn? 3. Der Mensch kann meinetwegen „unendlich“ (*) denken, aber er kann nicht seine
eigenen Gedanken ungedacht machen, kann kein Bewusstsein ausradieren. Wer Gott als nicht existent ansieht,
KANN nicht an ihn glauben, selbst, wenn er das MÖCHTE. WIE denn? Könnten SIE an Shiva glauben? Könnten
Sie die Erde als flach begreifen? Ist für Sie der Himmel grün? Zu einer ÄNDERUNG des Denkens bedarf
es einer Änderung des Inputs – und außer Hypothesen ist da bekanntlich noch nie etwas gewesen – etwas
mager für eine Revision der kritischen Gedanken, und entsprechend selten geschieht es denn auch. 4. WO
genau hätte ich „gelogen“? Sie lassen schmerzlich jede argumentative Untermauerung Ihrer ziemlich nassforschen
Anwürfe vermissen. * = Das kann er übrigens nicht – NICHTS ist „unendlich“, allenfalls „unübersehbar
vielfältig“. Was meinen Sie überhaupt mit „unendlich“? Meinen Sie vielleicht eher „uneingeschränkt“?
Auch das wäre unwahr. Was meinen Sie überhaupt? Sind Ihnen die Implikationen des Begriffs „unendlich“
überhaupt bewusst? Wie sollte ein Mensch irgendetwas „unendlich“ können? In welcher Zeit? Und, und,
und. Bei Ihnen fällt mir eher „Einsteins andere Unendlichkeit“ ein…
Aloah: post-korrektur >>DDL: Mal etwas Grundsätzliches: Kein Mensch kann an Gott glauben, bloß, weil
er das will. Es geht einfach nicht.<< Soviel blödsinn, von so einem selbsternannten „Gralshüter“ der
linken, der die kritische theorie nach auffassung der „Frankfurter-Schule“ des alles umfassende, alles
erklärende theorie, ist mir auch noch nicht untergekommen. Deine schmalspur LOGIK entbehrt jeder grundlage
da der mensch fähig ist unendlich („ewig“; korrigiert in „unendlich“) zu denken, was für Horkheimer
und Habermas und du in deinem katholiken hass nicht zu fokussieren im stande seit. Das ist etwas „grundsätzliches“
was aber in deinen lügen pirouetten nicht vorkommt.
Och, Moritz… …dann korrigiere ich das besser wie folgt: Ihr Account wurde nicht „meinetwegen erschaffen“,
sondern „meinetwegen wieder aufgewärmt“, denn es handelt sich natürlich um einen Gelegenheits- Doppelaccount
von irgendeinem anderen, was weiß ich, Pünktchen könnte gut sein, oder irgendein kreuz.net-Schreiberling,
irgendsowas in der Art. Den Account „Maurice Corvisier“ gibt es zwar seit November 2004, aber mit ganzen
16 Beiträgen über 12 Monate war der nie wirklich in Benutzung. Dann haben Sie ihn aus der Klamottenkiste
geholt und Ihren „QUIS UT DEUS“-Schwachsinn 16mal quer durch alle Threads gespammt, ganz speziell für
mich. Und seitdem spielen Sie Schatten; die überwiegende Anzahl Ihrer Kommentare befasst sich mit mir
bzw. meiner Person, von der Sie wenig wissen, aber umso mehr fabulieren, entweder in direkter – meist
unverschämter – Ansprache oder, indem Sie an jemanden anderes über mich hinbrabbeln. Figuren wie Sie
kenn’ ich aus meiner Moderatorenzeit. Zu feige, Farbe zu bekennen, aber umgekehrt geil auf jedes persönliche
Detail desjenigen, den man sich als Ziel erkoren hat. Und wo man nicht genug zum Lästern findet, erfindet
man halt etwas. Allerdings, zugegeben, so armselig und charakterschwach, wie Sie das hier vorexerzieren,
findet man das selten. Kein Wunder, dass Sie Ihren Müll hinter dem Pseudonym einer sog. Sockenpuppe verstecken.
Man will ja nicht, dass der Hauptaccount von solchem Unfug beschmutzt wird, nicht? Sie sind sogar für
einen Troll ziemlich peinlich.
ddl = das linke „Grundansatz“ lügen-desaster! >>DDL: Mal etwas Grundsätzliches: Kein Mensch kann an
Gott glauben, bloß, weil er das will. Es geht einfach nicht.<< Für welche menschen sprichst du eigentlich,
in deiner verblendeten anmaßung? Soviel blödsinn, von so einem selbsternannten „Gralshüter“ der linken,
der die kritische theorie nach auffassung der „Frankfurter-Schule“ des alles umfassende, alles erklärende
theorie, ist mir auch noch nicht untergekommen. Deine schmalspur LOGIK entbehrt jeder grundlage da der
mensch fähig ist ewig zu denken, was für Horkheimer und Habermas und du in deinem katholiken hass nicht
zu fokussieren im stande seit. Das ist etwas „grundsätzliches“ was aber in deinen lügen pirouetten nicht
vorkommt.
@ Gutmensch Zitat ddl: „… ein Account, der überwiegend zur Beschattung und Dauerkommentierung meiner
Person geschaffen wurde …“ Oh pardon, ich vergaß, daß das Universum sich um D.T. dreht und wahrscheinlich
auch für IHN erschaffen wurde. Moritz
Mal etwas Grundsätzliches: Kein Mensch kann an Gott glauben, bloß, weil er das will. Es geht einfach
nicht. Die Aufforderung, „sich zu bekehren“, kommt einer Aufforderung gleich, rot für blau zu halten.
Da nützten keine Bibelverse und auch keine noch so drakonisch formulierten Strafgerichtsandrohungen.
Es ist sinn- und witzlos, das einzufordern; wir (Nichtgläubigen) können es nicht. Das einzige, was wir
in der Tat in dieser Hinsicht könnten, ist pure Heuchelei, und dazu haben wir verständlicherweise keine
Lust und sowieso kein Motiv. Irgendwelche prahlerischen Demonstrationen von ach-so-großer Selbstgewisseheit
á la „Sie werden schon sehen! Garantiert!“ sind nicht nur redundant, sie sind auch billig. Wieviel ist
denn eine „Garantie“ wert von so jemandem? Genau zero, denn im „Versicherungsfall“ exsitieren entweder
der vollmundig Garantierende oder derjenige, dem etwas „garantiert“ wurde, nicht mehr – oder beide. Billige,
leere Versprechungen, mit denen ein diesseitiges (also sehr reales) Verhalten getauscht werden soll gegen
ein jenseitiges (= fiktives, mindestens aber rein hypothetisches). Eine prima Methode für alle Leute,
die mit nur der Wirklichkeit nicht zurande kommen und für die Lösung ihrer Lebensgleichung imaginäre,
externe Hilfsvariablen benötigen. Glauben Sie, was Sie wollen. Aber erwarten Sie doch um Himmelswillen
nicht, dass andere sich der freiwilligen Lobotomie zur Verfügung stellen, bloß, weil Sie Ihre Bibelverslein
partout ernst genommen wissen wollen.
@Babylon Das „Beneiden um den Glauben“ meinte ich ja auch nur so, dass es doch soo schön ist, etwas zu
haben, woran man sich klammern kann, wenn das irdische Leben mal wieder ziemlich mühsam ist. Ansonsten
stimme ich Ihnen voll zu. Mit der Hoffnung auf ein himmlisches Gericht, dass alle erlittenen Ungerechtigkeiten
ausgleicht, kann man sich die Menschen ja soo schön gefügig machen und ruhigstellen.
Ich beneide hier wirklich niemanden um seinen Glauben. Wie könnte man auch auf sowas neidisch sein als
aufgeklärter Mensch? „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! …Es ist so bequem, unmündig
zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat…,
so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen.“ (Kant) Das letzte Gericht?! – Köstlich, daß man noch
an sowas glauben kann Eigentlich wollte der Herr ja schon sehr bald wiederkommen…tja, Jesus hat sich
geirrt, Paulus und die gesamten Urchristen haben sich geirrt…aber das ist ja sooooo sicher, daß es
kommt
@monti Sie können machen, was Sie wollen, aber am Gericht des Herrn kommen auch Sie nicht vorbei! Diese
Tatsache ist garantiert. Und dann werden Sie sich für Ihre jetzigen Worte schämen und um Gottes Gnade
flehen. Beten wir, dass er sie Ihnen gewährt.
@ monti Sie beneiden mich um meinen Glauben? Nun: Sie können ihn haben. Warnung: er nimmt Ihnen kein
Leiden, keinen Schmerz. Sie werden kein Glück im heutigen Sinne haben. Es kann sogar sein, daß Sie mehr
als andere leiden müssen – was ich von mir nicht sagen darf, aber von ganz vielen anderen. Aber am Ende
steht eine ganz faszinierende Hoffnung, Hoffnung deshalb, weil wir sie uns verdienen müssen. Sie beneiden
mich um meinen Glauben? Sie können ihn haben!
@Maurice Eigentlich beneide ich Sie um ihren Glauben, haben Sie doch etwas in Ihrem Kopf, dass Sie die
ganze Mühsal des irdischen Daseins leichter ertragen lässt! Schade, dass Sie enttäuscht werden werden!
Und der Islam lehrt die Wahrheit, und das Judentum lehrt die Wahrheit, und der Buddhismus lehrt die Wahrheit
und der Hinduismus lehrt die Wahrheit und und und und… Nicht Gott hat die Menschen geschaffen, sondern
die Menschen sich ihren Gott (ihre Götter), weil sie sich nicht damit abfinden können, dass es nach
dem Tod aus ist mit uns, wie bei jeder anderen Kreatur auch. Unsere einzige Hoffnung auf ewiges Leben
besteht im Leben, Wachsen und Gedeihen unserer Nachkommen. schade, dass ich all den armen Leuten, die
an ein Leben nach dem Tode glauben, keine lange Nase machen kann, wenn sie dereinst im Sarg liegen. Schade-schade
schade
An Monti: Ich glaube, dass Ihre Begeisterung nur vorgetäuscht ist Wenn ein Unwissender sagt, er sei begeistert,
dient das nur dazu, von seiner Unwissenheit abzulenken. Sie werfen die Lüge in den Raum, dass, wenn die
katholische Kirche die Wahrheit lehrte, wir heute noch glauben müssten, die Sonne drehe sich um die Erde.
Ich habe nachgefragt, wie Sie auf diese Behauptung kämen. Anstatt die Frage zu beantworten, schreiben
Sie nur, dass Sie „begeistert“ sind. Sie glauben nicht, dass die katholische Kirche die Wahrheit lehrt,
werfen selbst aber nur unbegründete Lügen in den Raum.
@monti Wenn man die meisten Ausführung hier so liest – Beispiel die Threads vom Herrn Schnabeltierkönig –
und denkt dass ist hier die katholische Kirche – dann muss ich Ihnen uneingeschränkt recht geben. Aber
dieses Forum ist für die römisch-katholische Kirche sicher nicht repräsentativ. Man könnte fast meinen
hier tobt sich eine christliche Taliban-Bewegung aus. Und diese Beiträge der Kreuz.net-Redakteure haben
weniger mit sachlicher Berichterstattung zu tun sondern vielmehr um hier die Emotionen anzuheizen, und
die Leser gegeneinander aufzuhetzen. Aber das hatte ja in der katholischen Kirche lange Zeit eine gewisse
Traditiion, erst seit dem II. Vatikanum und JP II gewinnt die gemäßigte Richtung in der RK die Überhand…
Ich bin nach wie vor begeistert von diesem Forum bestärkt es mich doch jeden Tag aufs neue in meinem
Glauben, nein Wissen, dass die katholische Kirche mit Gott nichts, aber auch rein gar nichts zu tun hat.
Ekstase Lesen sie bitte meine Ausführungen mit Verstand durch, der Nährboden ist doch einzig und allein
durch die viele Vorarbeit geleistet worden! Kein Mensch, ob religiös oder nicht, aufklärerisch oder
nicht, kann alles auf einmal erfinden. Irgendwann ist der Knackpunkt einfach da. Ein Höhlenmnesch hat
auch nicht an einem Tag den Hammer erfunden und am nächsten den Computer. Überlegen Sie mal, an was
es liegt, daß in den letzten 50 Jahren die Computer-Technologie so große Fortschritte gemacht hat, natürlich
liegt das an der Aufklärung, der französischen Revolution und an der sexuellen Befreiung der 60-er Jahre.
Der Buchdruck ist eine Erfindnug der Protestanten, das Rad haben individuelle, nicht kirchlich unterdrückte
Neandertaler und das Auto ein Freimaurer erfunden! Ich weiß ja nicht was Sie für Bücher lesen, aber
ich muß Sie leider informieren, daß eine Reinkarnation von Kardinal Richelieu gerade wieder versucht
die Weltherrschaft im namen der französisch-katholischen Kirche an sich zu reißen, bauen Sie lieber
einen Bunker und horten sie Knäckebrot!
An ekstase: Könnten Sie bei der Sache bleiben? Es ging hier um astronomische Fragen. Es hat jemand behauptet,
als Katholik müsse man glauben, die Erde drehe sich um die Sonne, und da haben sich ja die Protestanten
mit der Verfolgung ihres eigenen Mannes, Kepler, alles andere als wissenschaftlich verhalten. Vermögen
Sie die Beziehung zwischen Erde und Sonne zu formulieren?
@Sulpicius Also was die Zahl der Toten angeht, hat man das auch schon ohne Wehrpflicht hinbekommen. Im
30jährigen Krieg sind in ganzen Landstrichen bis zu 60% der Zivilbevölkerung gestorben. Es ging also
ohne die Aufklärung. Die Art und Weise, in der sie veruschen die Aufklärung in den Dreck zu ziehen entblößt
ihren von Hass besessenen Charackter. Und was die Zahl der Kindstütungen angeht: Wie kann es sein, dass
man ausgerechnet um katholische Klöster aus dem Mittelalter herum besonders viele Babyskelette gefunden
hat. Komischer Weise um Frauenklöster herum. Können sie das erklären? Warum wurden sie in so großer
Zahl dort verscharrt? und warum nicht anständig begraben? Ich würde sagen, erstmal vor der eigenen Tür
kehren, bevor man mit Dreck auf andere wirft. @Burgorus: Die Protestantische Kirche stand der Wissenschaft
nicht im Weg, so wie hier fälschlicher weise behauptet wurde. Es war die katholische Kirche. Als Reaktion
darauf, dass nach dem 30jährigen Krieg in den Protestantischen Gebieten die Wissenschaft gefördert wurde,
hat die Katholische Kirche die Wissenschaft und den Fortschritt eingeschränkt. Das war ein Zugeständnis
an Gruppen, die sich an der Rekatholisierung Italiens maßgeblich beteiligt hatten.
@ ansgar: Ich zumindest liebe Plattenbausiedlungen. Ich bin da regelrecht ein Fan von. Ich kann dieses
abfällige Gerede über moderne Archtekturformen und Baustoffe nicht leiden. Hochhäuser sind die Zukunft
und die Moderne. Die Leute waren doch froh, aus ihren alten, dunklen, vermufften Altbauten aus der Kaiserzeit
mit Toilette auf halber Treppe rauszukommen. Das allerschlimmste sind doch diese Neubaueinfamilienhaus-Spießerghettos
mit Doppelgarage, wo ständig die Rasenmäher, Heckenscheren, Laubbläser und Kantentrimmer im Einsatz
sind. Dazu unglaublicher Flächenverbrauch, architektonisch und städtebaulich belanglos bis furchtbar
etc.
Wie leicht ist es doch für Unwissende sich zu amüsieren! Grüßgott, Monti, wie kommen Sie denn darauf,
dass Katholiken glauben müssten, die Sonne drehe sich um die Erde? Verwechseln Sie da die katholische
Kirche mit der protestantischen? Die katholische Kirche war doch astronomisch immer führend. Sie führte
bereits 1582 den gregorianischen Kalender ein, während die Protestanten des Heiligen Römischen Reichts
bis 1700 brauchten, die russisch Orthodoxen gar bis zum 20. Jahrhundert taten. Im 16. Jahrhundert lehnten
die Philosophen, aus denen die Aufklärer hervorgegangen sind, experimentelle Erkenntnisse noch kategorisch
ab. Was man durch ein Fernrohr sehe, sei nur Trug. Wenn Sie schon zu formulieren vermögen, was Sie über
Erde und Sonne nicht glauben, sind Sie dann auch in der Lage zu formulieren was Sie glauben?
Aufgeklärtes Christentum Es ist, denke ich, doch ganz gut, daß Kreuz.net den Feinden Christi und seiner
Kirche soviel Raum gibt. Denn diese kritisieren völlig zurecht den erbärmlichen Versuch halber Christen,
den luziferischen wissenschaftlichen Fortschritt und die luziferische Aufklärung mit dem Christentum
als vereinbar zu erklären. Die falsche Aufklärung und der falsche Fortschritt haben bisher nichts anderes
als materielles und seelisches Leid über die Menschen gebracht und werden die Menschheit letztlich ins
Verderben stürzen. Das ist der moderne Turmbau zu Babel.
ich amüsier mich köstlich aber: Der hier vielgelobte Erzbischof Lefebvre ist gegen die Meinungsfreiheit,
weil man dem Irrtum nicht soviel Raum geben dürfe wie der Wahrheit. Ich gehe davon aus, dass dies auch
die Meinung der Kirche (mind. bis zum Konzil ) war. Nun stellt sich aber die Frage, wer bestimmt, was
„die Wahrheit“ ist? Wäre es die katholische Kirche, müssten wir heute noch glauben, dass sich die Sonne
um die Erde dreht. Eine weitere aussage vom o.a. Erzbischof (bzw. seinen Erben): Aufklärung und Christentum
sind nicht kompatibel. Na, dann bin ich lieber aufgeklärt. Also hört mir auf mit Kirche und Wissenschaft!!
@Sulpicius Sie missverstehen komplett – was Sie (‘mal wieder) als „Kirchenhass“ auffassen, ist nichts
anderes als die ganz nüchterne Feststellung, dass die Kirche keinen Deut besser (aber auch nicht schlechter)
war also so ziemlich jedes andere Machtgebilde, das mit zunehmender Stärke den Fokus immer mehr auf den
eigenen Machterhalt verlagert – samt aller damit verknüpften unschönen Begleiterscheinungen. Das, was
mich dem ganzen Kirchenkram so negativ gegenüberstehen lässt, ist dabei schnell umrissen: a) die rein
hypothetische Basis b) die blanke Hybris c) die Neigung, anderen Vorschriften zu machen d) die Bigotterie,
mit der man Nächstenliebe und Kümmernis predigt, während man kein Stück besser ist als abndere – aber
sich dafür hält. Und ob Sie es glauben oder nicht: „Existenzielle Momente“ sind mir bekannt. Glauben
Sie denn, ich sei ein Programm? @Moritz Schwätzer.
@ Dämon Zu gewissen Zeiten könnte man die Vermutung haben, daß Herr Toussaint „Denkhilfen“ nutzt, die
zu einem überhöhten Selbstwertgefühl verhelfen – die dazu führen, daß man die Selbstkontrolle verliert
und herumschwadroniert. In keinem denkbaren Zustand würde ein normaler Mensch derartig abartige Thesen
verkünden. Wie jede Auseinandersetzung nachvollziehbar aufzeigt, ist mit diesem grünen Kläffer eine
über Klischeedenken und dumme Vorurteile hinausgehende Diskussion nicht möglich. Möglich ist auch,
daß er die roten Ohren braucht, die er sich hier ständig holt. Psychologisch wäre das erklärbar. Bah!
@DDL… 1) Wie kommen Sie im übrigen darauf, ich hätte nicht gedient? Auch ich habe in jungen Jahren
Dinge getan, die man später bereut. Besser spät erkennen als nie! 2) Es ist übrigens nicht MEINE Kirche.
Ist ja kein Verein! Es ist die Kirche Jesu Christi. 3) Sie schwadronieren hier im Forum soviel vor sich
hin, wobei ich den Eindruck gewonnen habe, daß Sie mit Menschen im Grunde nichts zu tun haben. Saßen
Sie z.B. schon einmal am Bett von Sterbenden, haben sie vom Leben zum Tod begleitet, haben gehört, was
dort gesprochen wird, was in einer solchen Situation der Mensch wirklich will und braucht? Ich spreche
hier von wirklich existentiellen Momenten im menschlichen Leben. Sie sind noch nicht einmal ein Theoretiker,
Sie sind ein Theoretisierer! Entsprechend haben Sie sich ja auch Ihren Beruf gewählt.
@ Dämon Aha, war wohl eine etwas kürzere Angelegenheit, mit der Gegnerin. Ich kann mir gut vorstellen,
daß sie schnell die Nase voll hatte. Auch Ihre jetzigen Einlassungen halten nicht stand. Wie üblich:
Luft – nicht einmal heiß, denn da geht nichts nach oben (was heiße Luft tut). Dummschwätzer Toussaint,
Sie sind eine Nullnummer, Sie grüner Kläffer.
@DDL… Wollen Sie mich jetzt verarschen? Was hat Ihnen eigentlich die Kirche getan, daß Sie sie so in
den Schmutz ziehen müssen? Wo bitte hat die Kirche jemals so gehandelt, daß das Ergebnis auf die Greueltaten
Stalins oder Hitlers hinauslief? Daß der Mensch (auch der in der Kirche) äußerst fehlbar ist, darüber
braucht nicht diskutiert zu werden. Aber so zu tun, als ob auch die Kirche – bei entsprechender Voraussetzung –
so handeln könnte wie Stalin oder Hitler ist einfach eine Frechheit, ein Hochmut und eine Arroganz, die
Sie mit Voltaire teilen.
@Sulpi – Ach, wissen Sie… …ob jemand nun sich selbst als Gott feiern lässt, oder eine hypothetische,
metaphysische Gestalt, oder ob er ein Prinzip vergöttlicht, das ist ist den Opfern des jeweiligen Regimes
letztendlich vollkommen egal. Ich finde die Aufrechnung von Toten in praktisch jedem Kontext armselig –
zumal ich nicht behauptet habe, Ihre Kirche sei schlimmer als Hitler oder Stalin gewesen. Das ginge schon
alleine deshalb nicht, weil Ihre Kirche 2000 Jahre und ein Mehrtausendfaches an Personen überspannt,
da wäre jede Pauschalisierung fehl am Platze. WAS man machen kann, ist, bestimmte Tendenzen und Systematiken
herauszuarbeiten, und einige besonders perfide Machenschaften anzuprangern – und zwar primär nicht, um
den Katholizismus „schlecht zu machen“, sondern um die nassforsche These, mit Religion bzw. mit IHRER
Variante davon sei alles besser, ad absurdum zu führen. Ich sage nur „Deus vult“ und „Gott mit uns!“,
das sollte eigentlich schon genügen, um diese Linie nicht mehr zu verfolgen. Das mit dem „freimaurerischen
Gedanken“ (Wehrpflicht) verklickern Sie am besten ‘mal den Militärpfarrern – jedenfalls dann, wenn Sie
Spaß daran haben, schallend ausgelacht zu werden. Und ich entnehme dem: Jedient hamse also ooch nicht,
wa? Aber immer von Zucht und Ordnung schwadronieren? Na, dat sin mir ja die liebsten
@Sulpi Tja, „Relativieren“ ist hier, denke ich, auch tatsächlich angesagt. Man MUSS Dinge in Relation
zueinander setzen, wenn man sie korrekt bewerten will. Wenn Sie z.B. ein Pantoffeltierchen zertreten,
dann ist das völlig unspektakulär. Wäre so etwas aber unserem gemeinsamen, einzelligen Vorfahren widerfahren,
wäre das, entwicklungsgeschichtlich gesehen, höchst bedeutsam gewesen. Alles eine Frage der Relation.
Im Übrigen ist Ihr Einwand durchaus gültig, oder wenigstens doch in Teilen, denn wissenschaftliche Erkenntnisse
sind ja keine Produkte reiner Masse, da gehört noch etwas mehr dazu. Oder, genauer gesagt, etwas weniger,
und zwar etwas weniger Denkhemmung (jemand, der der Auffassung ist, seine Religion beantworte schon alle
Fragen, hat ganz einfach weniger ANLASS zu forschen). Und, ja, ich dachte mir schon, dass Sie mit den
Massenmorden auf die Abschaffung der patriarchalisch fremdbestimmten, weiblichen Legebatterien anspielten.
Aber da lägen Sie noch falscher, denn Abtreibung gab’s von jeher (gerne übrigens bei Kindern von Priestern,
denn die durften ja nicht ruchbar werden). Ob das heute relativ mehr sind? Ich weiß es nicht – wissen
Sie’s denn? Ein Verbot hat die Frauen jedenfalls noch nie davon abgehalten; man schätzt, dass heutzutage
weltweit ca. 45% aller Abtreibungen illegal vonstatten gehen. Können Sie mir denn sagen, worauf Sie Ihre
Annahme stützen, früher sei (relativ!) weniger abgetrieben worden?
Die Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen Ihr Posting, dass sie nicht von Krieg sprechen, kam später.
Aber das ändert an der Sache wenig. Denn Kriege wie die gegen verschiedene indigene Religionen rechtfertigen
meines Erachtens den Begriff Mord schon, vor allem wenn man mehr oder weniger zusammengetriebene Massen
tötet (natürlich nicht ohne sich vorher die hübschesten und jüngsten zwecks Vergewaltigung kurz auszuborgen –
Soldaten und Missionare gönnen sich ja sonst nichts!). Schmökern sie doch ein bisschen bei den Berichten
über die Mission in Lateinamerika oder Afrika hinein …
@aschera Seit wann sind Kriegstötungen Morde? Seit wann gibt es die sog. „Wehrpflicht“?: Eine Frucht
der sog. „Aufklärung“! Deshalb stieg z.B. auch die Zahl der Kriegstoten seit dieser Zeit so enorm an!
Der Staatsbürger in Uniform = ein typisch freimaurerischer (= aufklärerischer) Gedanke. Im übrigens
schrieb ich, daß ich in erster Linie Kriege gar nicht gedacht habe.
Mit der sog. „Aufklärung“… beginnen auch die größten Masssenmorde aller Zeiten… @Sulplicius Also
da hätten wir einmal die Kreuzzüge, oder möchten Sie bei Alexander dem Großen beginnen? Egal, was
mir spontan einfällt ist die beinahe vollständige Ausrottung der Mexica, die weitreichende Dezimierung
der Maya-Völker und das Verheizen der Tolteken in einem spanischen Eroberungskrieg ein. Die verschiedenen
Christianisierungen in Südamerika, in der Karibik und in Südostasien sowie in Afrika brauche ich ja
nicht zu erwähnen. Die Reconquista zählt zu den brutalsten Unternehmungen der Geschichte, die punischen
Kriege der Römer sind ja auch nicht unbedingt als Folge der Aufklärung anzusehen. Über die Zahl der
Opfer der Inquisition kann man nur spekulieren, wie viele die Kirche und die weltlichen Herrscher vor
der Aufklärung indirekt auf dem Gewissen haben, weil sie sich um von den Päpsten oder Kardinälen gesegnete
Kriege oder um die Richtigkeit der Beistrichsetzung im Glaubensbekenntnis kümmerten, anstatt für die
Verpflegung der Bevölkerung Sorge zu tragen und gegen die Armut anzukämpfen, das ist aus heutiger Sicht
unvorstellbar. Die Beschränkung der medizinischen Forschung durch die Kirche dürfte über die Jahrhunderte
auch einige Todesopfer gefordert haben. Das einzige, was die Massenmorde von damals von den heutigen unterscheidet
ist der Umstand, dass man früher nicht in der Tagesschau davon erfuhr. Also seien sie bitte still mit
solchen Kommentaren. Denken vor schreiben soll da schon mal geholfen haben, hat man mir gesagt!
Unser Relativierer… …schlägt wieder zu! Ich denke bei den „Massenmorden“ nicht in erster Linie an
Kriege! Im übrigen könnte man Ihre Theorie auch auf die Wissenschaftsgeschichte übertragen. Je mehr
Menschen, umso mehr und schneller kann geforscht werden bzw. zeigt sich ein rapider Anstieg. Dies hätte
dann auch nichts mit der sog. „Aufklärung“ zu tun.
@Sulpi In Anbetracht der Tatsache, dass die Weltbevölkerung exponentiell zunimmt, Städte ein x-faches
an Einwohnern haber als vor einigen hundert Jahren und die Armeen sich bekriegender Staaten immer größer
wurden, sind diese „größten Massenmorde“, in Relation zu den umgebenden Zahlen, allerdings „ganz normal“.
Oder, weniger zynisch klingend: Der Mord an 1.000 Menschen im Mittelalter entsprach – bei ansonsten gleichen
Außenbedingungen – 300.000 heute. Mit in die Rechnung einfließen muss außerdem die zur Verfügung stehende
Technik – dieselbe Menge an Skrupellosigkeit und Machtdenken kann heute wesentlich schneller und einfacher
das Tausendfache an Menschen töten wie vor 1000 Jahren. Das alles besagt NICHTS über Religion, Aufklärung
oder Ethik, sondern lediglich über die Anzahl der zur Verfügung stehenden und miteinbezogenen Opfer
und die Effizienz der eingesetzen Methoden. Um Ihrer Aussage Sinn und Gewicht zu verleihen, müssten Sie
nachweisen, dass die Opferzahlen überproportinal zu diesen Außenfaktoren gestiegen sind – das dürfte
sich als schwierig bzw. unmöglich erweisen. Aber war ein netter Versuch
Das Hohelied der wissenschaftsfreundlichen Kirche …ist witzlos. Ja, es ga Klöster, geistliche Gelehrte
und alles das. Natürlich gab es die. Und sie waren natürlich auch die besten ihrer Zeit. Logisch. Es
gab nämlich keine anderen. Auf die vermeintlich so tollen wissenschaftlichen Leistungen der Kirche hinzuweisen
und sie so herauszustellen, ist etwa so, als preist ein Gastwirt seinen „besten Wein“ an – wenn er nur
den einen hat. Da ist es dann keine Kunst, der Beste zu sein – die Frage ist allerdings, wie gut die Wissensleistungen
der Kirche im Vergleich zu säkularen Bemühungen waren (über das „sind“ brauchen wir ja wohl gar nicht
groß zu reden, denke ich). In Wahrheit nahm Wissenschaft und ganz allgemein Wissen und Bildung einen
sprunghaften Anstieg, als kirchliche Stellen nicht mehr das Bildungsmonopol innehatten. Bitte, wir sprechen
hier immerhin von DER Kirche, die zeitweise sogar den Besitz einer BIBEL verbot; von DER Kireche, die
jahrhundertelang Kommunikation in einer dem gemeinen Mann unverständlichen Sprache bevorzugte – einer
Kirche, die mit allen Mittel eine Erziehung und damit Emanzipation der Massen zu verhindern suchte. Wer
da meint, Navon „mangelnde Schulbildung“ unterschieben zu können, betreibt ganz einfach Geschichtsklitterung.
Aber ad hominems waren ja immer schon einfacher als argumentative Auseinandersetungen.
@Hyazinth Ihre Aussage ist ja an peinlicher Schönfärberei nich tzu überbieten. Selbst wenn man es mal
dahin gestellt lässt, dass die Kirche im Mittelalter die Wissenschaft gefördert hat. Und zwar richtige
Wissenschaft, die ergebnisoffen forscht und nicht nach fixen Endvorgaben, die nur bestätigt werden dürfen.
Sie haben immer noch vergessen zu erklären, weshalb die weitaus größten Fortschritte in der Wissenschaft
ziemlich genau mit der Aufklärung beginnen und sich seit dem mit fortschreitender Aufklärung immer weiter
beschleunigen und wieso das vorher nicht der Fall war? Diese Frage haben sie trotz ihrer Schönfärberei
über alte Zustände nicht beantwortet.
@Wolfgang K Ihr sucht die Schuld immer nur bei anderen Welche Schuld? Woran? Gut, bevor sie jetzt geistig
beginnen, aufzuzählen … was ich meine, ist folgendes. Es braucht keine Schuld, die man bei anderen
suchen müsste – es braucht nur andere. Andere, die man schlecht machen kann, um sich besser zu fühlen!
Andere, die einen dadurch von der eigenen Unzulänglichkeit ablenken! Ich kann mir direkt vorstellen,
welches Gefühl der Herr Schnabeltierkönig danach gehabt haben muss, nachdem er das getippt hat und den
Absenden-Knopf gedrückt hat! Jetzt hat er es ihm aber gezeigt, diesem alten Ketzer. Und allen, die ihm
seit fast fünf Jahrhunderten „nachfolgen“, hat ers auch gezeigt! Dieser Luther ist ein jämmerlicher
Wurm der Kirchengeschichte, ein Versager, ein Nichts, und er ist böse, ein Satan eben – und der Schnabeltierkönig
ist groß, ist weise, ist klug und ist gut! Ich darf Ihnen raten, falls Sie hier öfters mitlesen, gewöhnen
Sie es sich garnicht erst an, sich über soetwas aufzuregen. Ich werde warten, bis Schnabeltierkönig
wieder einmal die Einführung der Messfeier nach tridentinischem Ritus fordert und dann werde ich ihn
erinnern, wessen Werk dieses Konzil war!
indiskutable Äuerungen Solche Äußerungen Herr Schnabeltierkönig können nur von jemanden kommen der
eigentlich gar keine Ahnung hat. Weder von der Theologie noch von einem vernünftig gelebten christlichen
Glauben. Wenn Luther schon in Ihren Augen ein Satan war, was war dann Alexander der VI. – nichts weiter
als ein verkommener Hurensohn – heilig übertüncht. Ihr sucht die Schuld immer nur bei anderen…
@Navon Vielleicht fragst Du Dich mal ganz ergebnissoffen, warum Wissenschaften, Medizin etc. erst ab der
Aufklärung ihre Blüte erfahren haben einen solchen Unsinn hört man selten. Studieren Sie gefälligst
Wissenschaftsgeschichte!
Wer könnte es besser formulieren als der gute, alte Goffine Aus dem Unterricht für das Fest der Stuhlfeier
des heiligen Petrus: So halte denn auch du fest und treu an der heiligen, römisch-katholischen Kirche
und ihrem Oberhaupte, dem Papste zu Rom, und laß dich durch jenes erbärmliche Geschwätz von Licht und
Fortschritt, womit am wahren lebendigen Glauben und an wahrer christ-katholischer Liebe verkommene Menschen,
unter denen leider auch gottlose, eidbrüchige und abgefallene Priester sich befinden, nicht betrügen,
welche unter dem Scheine der Freiheit, des Lichtes und des Fortschritts, dich losreißen vom lebendigen
Weinstocke, der Christus ist, und der nur in der Kirche lebt und wirkt, heut und gestern immer derselbe
ist, und keine andere Freiheit lehrt und keinen anderen Fortschritt kennt, als Freiheit vom Joche der
Sünde durch Abtötung und Selbstverleugnung, keinen andern Fortschritt kennt, als unausgesetztes Streben
nach Tugend und Heiligkeit, und der dem, der treu ausharrt im Glauben an Ihn und Seine heilige Kirche,
das ewige Leben und Seligkeit schon hienieden, und einen unaussprechlichen Lohn in Seinem Reiche verheißen
hat.
Navon Also ich will Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber ich glaube nicht, daß Sie einen Schulabschluß
haben. Jemand der so einen Unfug behauptet, kann nur ständig wegen einer 6 in Geschichte durchgefallen
sein. WER war denn der Träger der Kultur und der Wissenschaft im Mittelalter und auch in der frühen
Neuzeit, richtig, die Klöster. WER hat ständig die Wissenschaften gefördert und z.B. eigene Astronomen
am Hofe, schon in der Renaissance, richtig, die Kirche, deren Köpfe auf ihren Gebieten schon führend
waren. Das Argument Galileo zieht nicht, da es an sich keine wissenschaftliche Geschichte war, sondern
eine Privatstreiterei, der einzelnen Parteien. WER war medizinisch fortschrittlicher als die anderen Stände
und dies schon im Mittelalter, richtig, die Kirche(Hildegard von Bingen etc.). Demokratie hat es schon
in der griechischen Antike gegeben und ist keine Erfindung der Neuzeit, außerdem hat die Kirche erklärt,
daß sie keiner Staatsform besonders anhängt, diese dann auch noch auf die Kirche zu übertragen, wäre
Blasphemie gegnüber Gott. Am Rande, das Kardinalskollegium WÄHLT den Papst. Auch die Tatsache, daß
Sie zu meinen glauben, daß nach der Aufklärung alle Fortschritte vom Himmel gefallen sind, zeugt nicht
von großem Sach- u.Denkverstand, alles braucht Zeit zur Entwicklung, eine Anlaufzeit, die es schon lange
vorher gegeben hat. Maschinenvorläufer und ähnliches hat es schon im 18. Jhd. gegeben und sogar schon
im 16. (Leonardo da Vinci). Also lassen Sie diese Phrasen!
Ansgar Ansgar! Da gebe ich dir vollkommen Recht. Sie sollen ihre Klampfengottesdienste mit Batikstolen
ja auch haben. Auf der anderen Seite wären viele traditionellen Katholiken froh, wenn sie wenigstens
hier und da eine Kapelle zugesprochen bekämen, wo sie die traditionelle Messe feiern könnten. Heute
ist es leider so, dass im gottesdienstlichen Bereich alles erlaubt ist, nur eben die Tradition nicht.
Wenn sich die Bischöfe noch in irgendetwas einig sind, dann ist es ihr Kampf gegen die traditionelle
Messe. Die sogenannten „Tradies“ sind weitaus tolerenater, als die Progressiven, die von sich behaupten,
so schrecklich liberal zu sein.
Protestantischer Weg Wenn man die Anhänger der „Lehmann-Kirche“ so hört, wenn man regelmäßig „Christ
in der Gegenwart“ liest (oder lesen muß), wenn man in einem Pfarggemeinderat sitzt, und sich (als Konvertit
und Ex-Evangelischer) so anhören muß, was der durchschnittliche Gremienkatholik sich an „Reformen“ wünscht,
wenn man sich die Verlautbarungen des ZdK reinzieht kann man zumindest den Eindruck gewinnen, daß die
„politische“ Basis der katholischen Kirche eine Kirche wünscht, die in jeder Beziehung, vor allem in
der Beziehung zu Rom – eine protestantische Kirche ist. Aber unsere Kirchen sind – im Gegensatz den den
protestantischen – noch gut gefüllt. Immerhin ist der Anteil der Kirchenbesucher noch 4 mal so hoch wie
bei der evangelischen Konkurrenz – wenn der Prozeß der „Selbstprotestantifizierung“ anhält, wird sich
aber auch das noch ändern. Ein bißchen ist auch ein Lehmann auf dem protestantischen Weg. Und dieses
bißchen ist eben ein bißchen zu viel.
@ Ansgar Nun ich vertrete keine nihilistische Haltung, wie Du mir hier unterstellst. Vielleicht fragst
Du Dich mal ganz ergebnissoffen, warum Wissenschaften, Medizin etc. erst ab der Aufklärung ihre Blüte
erfahren haben und nicht in den 1500 Jahren reinen Christentums vorher! Falls Du zu ergebnisoffenem Denken
fähig bist. Navon
@ Navon Natürlich fließt große Energie auch aus anderen Religionen. Aber aus Ihrer hier geäußerten
nihilistischen Haltung fließt gar nichts. Die hat der Welt höchstens Verwahrlosung und Plattenbauvorstädte
beschert. Glückwunsch, Navon! Und, ja, der Fortschritt: rein atheistische Angelegenheit, natürlich.
Die Durchbrüche in Medizin und Wissenschaft: das waren alles Atheisten! Die Kirche war da nur hinderlich!
Sie sollten sich wirklich mal mit dem Stichwort Sozialdisziplinierung beschäftigen. Ohne vom Christientum
motivierte Wissenschaft gäbe es das alles nicht. Die Christen sind die wahren Fortschrittlichen. Mit
Ihrer Ideologie ist nur ein Bambushütten-Pol-Pot-Staat möglich; also heften Sie sich nicht unsere Erfolge
auf die Fahnen.
protestantischer Weg Ich bin der bescheidenen Meinung, dass jemand, der die Auffassung vertritt, die katholische
Kirche sei auf einem protestantischen Weg a) nichts von der katholischen Kirche weiß und b) nichts von
den verschiedenen protestantischen, evangelischen und reformatorischen Kirchen weiß und c) sich damit
selbst von beiden – falls er einer Kirche angehört – ausschließt.
@ Ansgar Ist schon witzig, wie Du, ohne mich zu kennen, Rückschlüsse über mich ziehen. Ist natürlich
zum Scheitern verurteilt, aber das hält Dich offensichtlich nicht auf. Was die Millionen Katholiken angeht:
Dann ist der Islam, der Budhismus und der Hinduismus aber genauso wahr und wichtig wie die kath. Glaube.
Merke: Die Masse der Gläubigen macht keine Richtigkeit/Wahrheit des Glaubens! Auch viele und zum Teil
sehr schöne Kunstwerke sind kein Zeichen für die Richtigkeit eines Glaubens. Gläubige anderer Religionen
und auch Atheisten haben der Welt atemberaubende Bau- und Kunstwerke hinterlassen. Was Du natürlich (bestimmt
absichtlich) unterschlägst, ist, dass es seit die Kirchen in Europa und der Welt an Einfluss verlieren,
sich die Menschheit weiter entwickelt hat als in den von Gläubigen bestimmten Zeitaltern. Medizin, Wissenschaft,
Bildung, Lebenserwartung, Demokratie etc. haben sich in den wenigen Jahrhunderten seit der Aufklärung
stärker entwickelt, als in den 1500 Jahren unter dem Christentum. N.
@ Aragorn Volle Zustimmung! Man muß nur auch jenen guten Willens weiter eine Heimat bieten, die die Klampfen-
und Batikstolen-Kirche liebgewonnen und viel fromme Energie hineingesteckt haben. Die gibt es wirklich,
und es sind auf ihre Art auch gutgesonnene Katholiken. Die gilt es, mit christlicher Liebe vom Besseren
zu überzeugen. Koch den Frosch nicht zu schnell, sonst springt er aus dem Topf.
Man sollte nicht übersehen… …dass sich die Katholische Kirche zurzeit über eine grosse Wiedereintrittswelle
freuen kann. Näheres dazu unter:www.mach-dich-auf-und.com www.mach-dich-auf-und.com/ Sollte sich aber
die Vorausschau bewahrheiten, dass die Kirche insgesamt erst wieder zu einem Senfkorn schrumpfen muss,
um danach wieder zu erblühen und Früchte zu tragen (Benedikt XVI), dann wird sich die Diskussion über
die verbliebenen Streitfragen der Ökumene (Realpräsenz, Priesteramt, Ritus) erheblich abkürzen. Denn
dann wird man froh sein über jeden, der dem Evangelium überhaupt noch nahe steht.
von den evangelen lernen heißt siegen lernen so könnte man wohl die Quintessenz für die katholische
Kirche aus dem drohenden Zusammenbruch der Lutherkirche zusammenfassen. Die aufgeführten Probleme und
Mängel finden sich so oder ähnlich auch in der katholischen Kirche nur dass der Finanzmangel noch nicht
ganz so bedrohlich ist. Aber gerade deswegen wäre es auch hier bitternötig, das Ruder herumzureißen:
Schluss mit der Beliebigkeitsliturgie – neue Klarheit in der Glaubenslehre – Einforderung eines wirklich
christlich-katholischen Lebenswandels bei den Mitgliedern – straffe auf Heiligkeit ausgerichtete Priesterausbildung –
konsequente Entfernung von Personen, die ihre eigenen Ideen für die der Kirche verkaufen – unmissverständliches
Beim-Namen-Nennen der Dinge in der Gesellschaft (Stichwort Lebensschutz) um nur einige Dinge zu nennen.
Es gibt auch bei den Katholen viel zu tun: Packen wirs an! :)3
@ Navon Wie kommen Sie eigentlich darauf, dass „keine der beiden Konfessionen einen Gott rüberbringen
(sic!)“ konnte? Navon, das trifft sicher auf ihren bildungs- und bindungsfreien persönlichen Hintergrund
zu – aber der normale Mitteleuropäer weiß sehr wohl, daß die Strahlkraft des Christentums und seiner
Konfessionen das Profil unseres Kontinents (und der Welt) geprägt hat. Millionen von Menschen Sinn und
Halt gegeben hat – über die Jahrhunderte. Movens und Anlaß der größten Kulturleistungen war und ist:
Kirchenbauten, bildende Kunst, Musik. Sie sind schon ein bedauernswertes Würstchen, wenn all das an Ihnen
vorbeigegangen ist.
findet: Die katholische Kirche hat genausowenig Profil wie die evangelische. Während die Protestanten
(etwas) mehr auf Menschlichkeit setzen, sieht man bei den Katholiken außer Zeremonien und Tradition garnichts.
Einen Gott konnte keine der beiden Konfessionen bisher rüberbringen, genauso wenig wie irgendwie glaubhaft
belegen, in Besitz irgendeiner unzweifelhaften Wahrheit zu sein. Der ganze Artikel klingt doch sehr nach:
„Die Andern sind doof!“ N.
VII- Kirche am Ende, @ Babylon Sie haben sicher recht, daß auch die VII- Kirche den Weg der ev. Kirche
geht und sich die Zahlen bei den Praktizierenden und Mitgliedern weiter Richtung Null angleichen werden.
Die Lösung ist die Rückkehr zur vorkonzialen Kirche, die Rückkehr zur Tradition.
legeslechz,… … Sie können ja richtig witzig sein! Danke, Sie haben ein Lächeln auf mein Antlitz
gezaubert – und das sollte man als Christ ja mit seinem Mitmenschen so oft wie möglich tun. Das Abbröckeln
des Christentums ist in der Tat kein Grund zum konfessionellen Jubeln. Die rasante Erosion des Protestantismus,
an der seine Profillosigkeit schuld ist, warnt die katholische Kirche: bleib überzeitlich, formenreich,
authentisch, kurz: katholisch. Dann wollen dich die Leute auch.
Klares Zeichen Gottes! Gott setzt klare Zeichen und teilt mit, dass die Methodisten nciht auf seinem Heilsweg
wandeln! Ein methodistischer Pastor ist vor drei Wochen am Morgen beim Joggen über einen Ast gestolpert
und hat sich dabei den Knöchel verletzt. In seinem Misstrauen gegenüber der katholischen Rettungsorganisation
humpelte er selbst zu einem praktizierenden Arzt, der Mitglied seiner methodistischen Gemeinde ist. Die
Methodisten sind eine häretische Abspaltung die nicht in der apostolischen Sukzession steht. Der methodistische
Pastor von Dallas muss nun für sechs Wochen einen Fußgelenksverband tragen. Dallas liegt zwischen Mesquite
und Grand Prairie. Zu alle dem stellte sich noch heraus, dass der Möchtegern-Gottesmann seinen Wagen
im Halteverbot geparkt hatte und er außerdem Schulden im Ausmaß von mehreren US-Dollar bei der örtlichen
Gastwirtschaft hat. Methodistische Gottesdienste verhöhnen Gott dadurch, dass die Gläubigen und teilweise
sogar die Priester manchmal fröhliche Gesichter machen! Somit hat Gott ein klares unmissverständliches
Zeichen gesetzt, dass diese Kirche nicht eine Kirche Gottes ist sondern nur die römisch-katholische Kirche
nach dem Alten Ritus als solche gelten kann.
Kath. Triumphalismus ist da fehl am Platz! Die Entwicklung wird die kath. Kirche genau so treffen. Das
sieht man doch in den Statistiken der letzten 30 bis 40 Jahre. Vor 30 Jahren gab es 29,5 Mio Kath. (alte
BRD), heute noch 26 Mio wiedervereinigte Katholiken. Der einzige Unterschied zu Protestanten: Bei den
älteren Katholiken ist noch eine stärkere Kirchenbindung vorhanden. Bei den jüngeren Katholiken -den
nachkonziliaren- ist man mit einem Kirchenaustritt aber genau so schnell bei der Hand wie die Protestanten
(die ja sowieso keinen Mittler zwischen Gott und sich selbst brauchen). Dazu kommt noch, daß es bald
quasi nur eine Handvoll Priester pro Bistum geben wird, gerade wenn die starken Weihejahrgänge der 50/60er
Jahre in Pension gehen, was ja schon läuft. Vor paar Jahren war Kath. Kirche größte Konfession, heute
die Konfessionsfreien. Also: Da könnte man auch sagen, daß nicht nur auf den Protestanten, sondern
auch auf der Kath. Kirche kein Segen liegt.