Nationalsozialismus
Wie hält es Uta Ranke-Heinemann mit den eigenen Fehlern?
Daß es leichter ist, erfundene Fehler anderer anzuklagen als die eigenen zuzugeben und sich dafür zu entschuldigen, bewies kürzlich die Theologin Uta Ranke-Heinemann.
(kreuz.net) Am 26. Juni wies der Vechtaer Kirchengeschichtler Rudolf Willenborg in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ der Theologin Uta Ranke-Heinemann einen schweren Fehler nach.

In einem Artikel für die marxistisch orientierte Berliner Tageszeitung ‘Junge Welt’ hatte Frau Ranke dem ehemaligen Bischof von Münster, Clemens August Kardinal Graf von Galen, unterstellt, den Krieg Deutschlands gegen England als gottgewollt bezeichnet zu haben.

Willenborg wies der Theologin nach, aus einer fabrizierten Quelle zitiert zu haben.

Doch die Theologin – die ansonsten für ihre kritischen Stellungnahmen bekannt ist – tat sich mit dieser berechtigten Kritik an ihrem Artikel schwer. Statt ihren Fehler einzugestehen, blies sie in einem Leserbrief vom 3. Juli in der ‘Frankfurter Allgemeinen’ zum Gegenangriff.

Darin weicht Frau Ranke zunächst der Kritik von Willenborg aus:

„Mit keinem einzigen Wort geht Rudolf Willenborg in dem Artikel, in dem er sich gegen meinen Artikel ‘Ein Antisemit und Kriegsfreund’ vom 7. Oktober 2005 in der ‘Jungen Welt’ wendet, auf den Inhalt meines Artikels ein, nämlich den Antisemitismus und die Kriegsbereitschaft des Bischofs von Galen.“

Für Willenborg sei „nur wichtig“, daß Bischof von Galen nicht gegen England gewesen sei, als ob sie in ihrem Artikel darauf den Ton gelegt hätte.

Dann erklärt Frau Ranke plötzlich, daß sie „gern bereit“ sei zu glauben, daß Bischof von Galen sich über das ‘Katholische Kirchenblatt für das Nördliche Münsterland’ vom 9. März 1941 geärgert habe, „weil es den Englandhaß als seine Meinung ausgegeben hat.“

Frau Ranke scheint die Kritik von Willenborg nicht genau gelesen zu haben. Dieser wies nämlich auch nach, daß das von Frau Ranke verbreitete „Zitat“ schon im Originaltext nicht als Meinung von Bischof von Galen ausgegeben wurde.

Frau Ranke versucht ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen und erklärt jetzt, daß England nicht das „Hauptaugenmerk“ von Bischof von Galen gewesen sei und fragt:

„Warum weigerte er sich nach dem Krieg, englische Journalisten zu empfangen?“ Die Antwort auf diese Frage läßt Frau Ranke offen.

Ferner behauptet sie, daß Bischof von Galens Hauptgegner nicht England, sondern der „jüdische Bolschewismus“ gewesen sei.

Daß der Löwe von Münster „ein führender Antisemit“ gewesen sei und „nichts“ gegen die Judenverfolgung getan habe, sei für die ‘Frankfurter Allgemeine’ überhaupt nicht der Rede wert.

Frau Ranke schlägt der Zeitung vor, die vielen Zitate zu veröffentlichen, die sie „zu diesem traurigen Thema“ in ihrem Artikel gesammelt habe.

Allerdings befürchten Beobachter, daß das Thema noch trauriger werden könnte, sollten diese Belege von ähnlicher Qualität sein wie Frau Rankes England-Zitat.
      
77 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#77   Isidor   09:42:00 | Dienstag, 11. Juli 2006
Uta die beste Freundin von Kardinal Franz Hengsbach
Unser „Uta“ wurde seinerzeit von Kardinal Franz Hengsbach im Bistum Essen ins „Geschäft“ gebracht. Sie passt sehr gut zu unserem allseits „geschätzten“ Kardinal Lehmann und seinen Untergebenen.
Uta ist eine gute deutsch-katholische Frau (nicht r-k!) – ganz anders als die meisten mutierten und zur Marionette der jeweiligen Leitung umgewandelten Priester, die oben drein bestens bezahlt werden.
Kirchensteuerzahler trennt Euch endlich von der Staatskirche bevor die deutsch-katholische Kirche unter der Leitung von Herrn Lehmann ihre eigenen „Gesetze“ verschärft, denn die Steuern werden für den Erhalt der „Sessel“ gebraucht. Wo kein Geld mehr, dort auch keine Kirchenfunktionäre – dafür aber wieder Berufene und aufblühen des Glaubens.
Hoffentlich geht es schnell ! Betet drum.
Redaktion benachrichtigen
#76   Benedikt78   11:49:57 | Montag, 10. Juli 2006
Ein klarer Fall!
Bei der guten Frau scheint mittlerweile der Altersstarrsinn ausgebrochen zu sein.
Redaktion benachrichtigen
#75   Tacitus   23:50:59 | Sonntag, 9. Juli 2006
@babylon
Ich würde Sie ja gerne verstehen. Und ich würde auch gerne Anerkennenswertes in Kuba anerkennen.
Aber dann schaue ich in die Kubaberichte von Amnesty International, schaue mir die wirtschaftliche Situation an, und frage mich, wo das Anerkennenswerte ist.
Übrigens, warum wird eigentlich das Verlassen des Staatsterritoriums von Kuba strafrechtlich verfolgt?
Redaktion benachrichtigen
#74   Babylon †   23:21:59 | Sonntag, 9. Juli 2006
In Ordnung, das bringt nichts mehr.
So kommt man natürlich nicht weiter, wenn man mich mißverstehen will und mir Dinge unterschiebt, die ich nie gesagt habe, damit man sie um so leichter bekämpfen kann. :-P
Da für das gute kath. Schaf Sozialismus böse ist und bleiben muß, muß Kuba natürlich auch böse sein und dürfen Anerkenneswerte Dinge nicht anerkannt werden. :-S
Sancta simplicitas…
Redaktion benachrichtigen
#73   Tacitus   22:51:37 | Sonntag, 9. Juli 2006
@babylon
– Die USA sollen da doch auch so’n paar „Regimekritiker“ inhaftiert haben…wie hieß es doch gleich…Guantanamo war’s, glaub ich –
Ah, danke für die Aufklärung – ich wußte nicht, daß das alles US-Bürger sind in Guantanamo. Vielleicht sollten sie die US-Regierung davon mal in Kenntnis setzen…
Übrigens finde ich es interessant, daß Sie offenbar der Auffassung sind, auf Menschenrechten heruzutrampeln sei ok, solange es andere gibt, die das auch tun.
Nette Moral. Allerdings absolut nicht marxistisch.
Redaktion benachrichtigen
#72   Babylon †   22:40:11 | Sonntag, 9. Juli 2006
Das ist ja mal ein Vergleich!
Wieviele 100000e von Mexikanern „machen“ denn jedes Jahr „rüber“ in die USA?
Exodus in die USA scheint für die südlichen Nachbarn nicht unattraktiv zu sein, auch wenn’s häufig doch nur eine trügerische Hoffnung ist.
Relativ emigrieren doch viel mehr Mexikaner als Kubaner. Was hätte denn ein Kubaner an sozialen Verbesserungen in den USA zu erwarten? Da ist er nicht einmal krankenversichert…
Ach ja: Die USA sollen da doch auch so’n paar „Regimekritiker“ inhaftiert haben…wie hieß es doch gleich…Guantanamo war’s, glaub ich :-(
Redaktion benachrichtigen
#71   Tacitus   22:01:03 | Sonntag, 9. Juli 2006
@babylon
Da frage ich mich aber, wenn’s denn in Kuba so toll ist, warum nicht nur hunderte Oppositionelle im Gefängnis sitzen und es einen Massenexodus nach Florida gibt – wenn es eine Landverbindung dorthin gäbe, wäre das Land doch schon längst leer!
Redaktion benachrichtigen
#70   Babylon †   21:07:02 | Sonntag, 9. Juli 2006
?????
Das war aber aussagekräftig…
Redaktion benachrichtigen
#69   Maurice Corvisier   20:31:01 | Sonntag, 9. Juli 2006
@ babylon
… und Millionen Fliegen fressen Sch… Also: locker bleiben! Sch … fr … !
Redaktion benachrichtigen
#68   Babylon †   20:28:30 | Sonntag, 9. Juli 2006
@ Tacitus: Man kann mich aber auch mißverstehen wollen…
Kuba als Paradies? Hab ich nie gesagt.
Ich hab aber gesagt, daß Kuba mit Ländern ähnlichen Hintergrunds gesehen werden muß, also Lateinamerika.
Und da steht Kuba gut da. Tourismus ist eine Haupteinnahmequelle für Devisen. Da gibt’s auch Prostitution, klar. Und in Deutschland nicht?
In Deutschland verdienen 440000 Frauen so ihren Lebensunterhalt. Also locker bleiben…
Redaktion benachrichtigen
#67   Tacitus   18:43:35 | Sonntag, 9. Juli 2006
@babylon
– Kuba steht ganz gut da –
Aha.
Kuba, das Paradies der Werktätigen. Wo es keine politischen Gefangenen gibt, wo es allen gut geht, wo nicht Prostitution eine der Haupteinnahmequellen für Devisen ist, wo es nicht zwei Arten von Läden, die für westliche Devisentouristen und die für die im Paradies lebenden Werktätigen gibt.
Als nächstes erzählen Sie uns, Nordkorea sei doch eigentlich ein nettes Land mit einem durch und durch sympathischen System.
Redaktion benachrichtigen
#66   Bernardin †   14:57:45 | Sonntag, 9. Juli 2006
DDL – CAPISCE?
WOW, sind Sie köstlich! Können Sie nicht oder wollen Sie nicht?
Es geht nicht um das grüne Kleid als solches – es geht um das grüne Kleid, mit dem sie ständig durch die Talkshows tingelte!
Und auch Herr Knigge würde sagen, dass es sehr erniedrigend ist, wenn die grosse weisse Dame herablassend den Menschen in Afrika in einem armen Dorf mit Handschuhen die Hand reicht!
DDL – CAPISCE???
Redaktion benachrichtigen
#65   Maurice Corvisier   00:30:26 | Sonntag, 9. Juli 2006
hallo timpressum!
Köstlich! Sie glauben gar nicht, wie herrlich Ihr posting ist! Und: ich meine das wirklich ernst!!
Redaktion benachrichtigen
#64   timpressum †   23:14:20 | Samstag, 8. Juli 2006
Ranke-Heinemann ist GEIL!
Also – ich finde die Frau Klasse. Sie trägt immer dasselbe Kostüm, schwitzt unter ihrer Perücke, labert immer denselben Sch… und hat damit mit vielen katholischen Kirchenfürsten viel gemeinsam.
Einmalig sind allerdings ihre hysterisch schaukelnden Ohrringe… sozusagen die Fischer-Ringe der Gegenpäpstin!
Redaktion benachrichtigen
#63   Graf von Galen   23:04:39 | Samstag, 8. Juli 2006
Graf von Galen
Es freut mich, daß Kardinal von Galen nicht in das Schema der antichristlichen, antideutschen z. Zt. vorherrschenden Political Correctness paßt. So kann er von diesen nicht vereinnahmt werden. Ich fände es entsetzlich, von Leuten wie URK gelobt zu werden.
Sicher würde Kardinal von Galen in der heutigen VII- Kirche mit seiner politischen Einstellung nicht einmal zum Amt des verheirateten Pastoralreferenten zugelassen werden.
Redaktion benachrichtigen
#62   DDL   22:03:48 | Samstag, 8. Juli 2006
Jaja…
Und ich hatte eine Audienz beim Papst, da klebte dem noch der Koks unter der Nase…
Immer, wenn man glaubt, der absolute Niveaunullpunkt sei bereits erreicht, belehrt eine so ein Heini eines Besseren. Ob nun Pünktchen mit seinen alkoholischen Observationen oder Bernardin mit seinen ach-so-ausschlaggebenden Geschmacksbeurteilungen (na, wer ein GRÜNES Kleid hat, der MUSS ja ein schlechter Mensch sein!).
Übrigens, Bernardin: Frau darf – nach konservativen Benimmregeln – den Handschuh an behalten, wenn sie das möchte. Das ist ähnlich wie mit dem Hut, den sie auch in der Kirche auf dem Kopf behalten darf.
Redaktion benachrichtigen
#61   Bernardin †   21:06:10 | Samstag, 8. Juli 2006
PUENKTCHEN
ja, frau u.r.h. ist krank und noch immer bedient sich die presse dieser frau . leider auch KREUZ.NET
Redaktion benachrichtigen
#60   Pünktchen   21:01:48 | Samstag, 8. Juli 2006
Bernardin
… ich habe sie einmal auf einer Buchmesse erlebt und da war sie hochgradig besoffen!
Redaktion benachrichtigen
#59   Bernardin †   20:59:26 | Samstag, 8. Juli 2006
PUENKTCHEN
Leider macht es der Kirche in Deutschland grossen Eindruck, dass die Tochter des evangelischen Politikers und dann Bundespräsideten Gustav Heinemann katholisch wurde. Der damalige Bischof von Essen, Franz Hengsbach, förderte die Dame U.R.H. Sie war mit einem katholischen Religionslehrer aus Essen, Ranke, verheiratet. Noch heute sind die Fotos ein Greuel, die Frau U.R.H. bei einem Afrika-Besuch zeigen! Sie gab den Menschen in Afrika mit Handschuh die Hand!
Die Dame mauserte sich und die kath. Kirche ging zum Glück auf Distanz. Bischof und Kardinal Hengsbach bedauerte, zum Glück!
Die Dame, die nur 1 (ein) Kleid besitzt, in der Farbe grün (!!!), tingelte nach dem Verlust der MISSIO CANONICA durch die Fernsehanstalten. Heute ist sie eine einsame, verbitterte Frau!
Redaktion benachrichtigen
#58   Pünktchen   20:31:11 | Samstag, 8. Juli 2006
Bernardin
…genau so sehe ich das auch!
URH verübelt der Kirche natürlich den Verlust ihrer Professur für kathol. Theologie im Jahre 1987 (sie erhielt vom Lande NRW natürlich sofort einen Substitut-Lehrstuhl, genau wie in einigen anderen Fällen in Deutschland!). Die sich bei ihr nun überschlagende Kirchenkritik ließ sie zum Hätschelkind der links-liberalen Presse werden und das Ganze entpuppt sich am Ende auch als einträgliches Geschäft (nach dem Muster Küng, Drewermann): Bestseller-Autorin, Interviews in TV und Radio, gutbezahlte Vortragsreisen etc.pp.
Selbst ihre Unterstützer hier im kreuz.net können genau angeben, aus welchen veralteten und problematischen Quellen sie ihre Zitate entnommen und zu jenem Artikelchen in der „Jungen Welt“ zusammengeleimt hat, den sich der Historiker Willenborg vorgenommen hatte. Sie zitiert fast nirgends fachhistorische Arbeiten, dafür aber viel: SPIEGEL, Die Tageszeitung, Publik-Forum, ARD-Fernsehmagazin „Report“, und selbst den Dramatiker Rolf Hochhuth („Der Stellvertreter“) zitiert sie. Als Höhepunkt – um zu beweisen, daß von Galen nicht nur den Bolschewismus als bekämpfenswert ansieht, sondern daß er soz. ein Kriegstreiber aus Überzeugung sei – präsentiert sie das Zitat des angeblichen Englandhassers von Galen: „Gott hat es zugelassen, daß das Vergeltungsschwert gegen England in unsere Hände gelegt wurde. Wir sind die Vollzieher seines gerechten Willens“. – Dieses Zitat wurde ihm einfach in den Mund gelegt!
Redaktion benachrichtigen
#57   Bernardin †   19:54:41 | Samstag, 8. Juli 2006
Pünktchen…
iN DIESEM FORUM WERDEN EINFACH LUFTBLASEN IN DIE WELT GESETZT. WEDER KREUZ.NET NOCH FRAU U.R.H BELEGEN IHRE AUSSAGEN MIT ZITATEN… EINFACH GIFT SPRITZEN, HASS SÄEN!
Redaktion benachrichtigen
#56   Babylon †   19:43:42 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Tacitus: Das macht mir gar nichts aus.
Wie gesagt: Ich kenne Lenin und dessen Zeitgenossen nicht eingehender. Wenn ich also im Widerspruch zu denen stehen sollte, macht mir das nichts aus.
Ich bin ja kein Dogmatiker: Irgendwelche kommunistischen Größen sind für mich keine Heiligen, deren Schriften für mich keine Bibel.
Mir geht’s um den Gedankenansatz, zu dem ich mir ganz allein meine Gedanken mache.
Was soll da eigentlich bei der Verstaatlichung bzw. Vergesellschaftung von Produktionsmitteln und immensen Vermögenswerten nicht geklappt haben? Das hat doch sogar ganz wunderbar funktioniert. Auf Kuba z.B. wurden US-amerikanische Unternehmen eingesackt, Großgrundbesitzer enteignet und das Land umverteilt.
Vergleiche mal Kuba mit historisch-kulturell ähnlichen Staaten Mittel- und Südamerikas: Kuba steht ganz gut da. Absolut kostenfreie Gesundheitsversorgung, exzellentes Bildungswesen, Internet in jeder Schule, Analphabetenquote bei 0,2 % (viel besser als bei uns), Schulklassen haben 12 Schüler (nicht 25 wie bei uns), kostenfreies Studium, höherer Lebensstandard als die meisten Länder Lateinamerikas etc.
Und das trotz Sanktionen und dem Wegfall des Ostblocks.
Redaktion benachrichtigen
#55   Tacitus   18:56:57 | Samstag, 8. Juli 2006
@Babylon
– Kein Chef, kein Vorstand der Welt kann 100 mal mehr arbeiten als einer seiner Angestellten, so daß er es verdient hätte, auch 100 mal mehr Geld zu bekommen. –
Damit stehen Sie aber im Widerspruch zu sämtlichen Vertretern des Avantgarde-Kommunismus, angefangen bei Lenin.
Im Übrigen kann man ja der Meinung sein, die Aldi-Brüder verdienten Ihren Reichtum nicht; allerdings dann nach dem allmächtigen Staat zu schreien, der doch bitte mit dem Rasenmäher alle „da oben“ enteignet, um es (nach Einbehaltung eines Großteils zur Finanzierung der eigenen Maschinerie) an die „da unten“ weiterzuverteilen, halte ich vor dem Hintergrund der historischen Erfahrung für völlig blauäugig.
Jeder, aber wirklich jeder diesbezügliche Versuch ist bislang gescheitert.
Redaktion benachrichtigen
#54   Sulpicius   16:24:39 | Samstag, 8. Juli 2006
@Baby
Auch in sozialistischen Ländern (etwa DDR) hatten die Leute doch Privatbesitz, eine eigene Wohnung, eigene Möbel etc.
Das ist mir schon bewußt. War auch wieder eine kleine Übertreibung meinerseits. Allerdings gab es in einigen asiatischen Ländern diesen Steinzeitkommunismus sehr wohl.
Nichtsdestotrotz ließe sich das Problem auch ohne eine atheistische Ideologie lösen…
Redaktion benachrichtigen
#53   Babylon †   16:07:50 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Sulp: Das ist doch totaler Quatsch!
Kommunismus will das Privateigentum an Produktionsmitteln abschaffen.
Auch in sozialistischen Ländern (etwa DDR) hatten die Leute doch Privatbesitz, eine eigene Wohnung, eigene Möbel etc.
Oder meinst Du, der Kommunismus will die Leute im Freien übernachten lassen? Keine Sorge: Ein Haus oder eine Wohnung zur privaten Nutzung bleibt Privatbesitz, auch Dein Auto.
Es geht aber darum, daß z.B. der Gewinn einer Firma den Beschäftigten zugute kommen soll. Die haben den Gewinn schließlich erarbeitet, und nicht die Aktionäre, die keinen Handschlag gerührt haben. Der Chef kann ruhig etwas mehr verdienen, aber es muß in Relation bleiben: Kein Chef, kein Vorstand der Welt kann 100 mal mehr arbeiten als einer seiner Angestellten, so daß er es verdient hätte, auch 100 mal mehr Geld zu bekommen.
Die Anhäufung sagenhafter Vermögenswerte in den Händen weniger (allein die ALDI-Brüder haben je über 15 Milliarden!) kann niemand als sinnvoll bezeichnen. Mit 14,9 Milliarden weniger hätte er nicht ein einziges Frühstücksei weniger auf dem Tisch. Hat ja schließlich noch 100 Millionen, stürzt also nicht ins Elend.
Das könnte ich jetzt noch fortsetzen. Ich finde, daß man einiges ändern muß.
Redaktion benachrichtigen
#52   Pünktchen   16:03:26 | Samstag, 8. Juli 2006
methusalix
Was Sie vortragen, sind Unterstellungen. Die Zitate im Ranke-Heinemann-Text bieten überhaupt nichts in dieser Hinsicht! Daß Galen „Antisemit“ war, wie URH behauptet, ist glatt gelogen! Er ließ im Gegenteil eine Broschüre in seiner Diözese verbreiten, in der der nationalsozialist. (rassist.) Judenhaß verurteilt wurde. Ich kann nicht genau beurteilen, ob von Galen den Krieg gegen die Sowjetunion wirklich und eindeutig begrüßt hat, denn das Zitat bei Frau R.-H. ist seinerseits wieder in ein größerers Zitat aus dem „Spiegel“ eingebettet (was für eine Quelle !?). Man muß allerdings bedenken, daß wir Nachgeborenen uns in einer ganz anderen und privilegierten Kenntnisposition befinden, aus der heraus es sich leicht urteilen läßt. Bischof von Galen ragt aus dem deutschen Episkopat schon dadurch heraus, daß er die besagte Broschüre gegen den rassist. Antisemitismus für sein Bistum produzieren und verbreiten ließ und sich u.a. auch gegen die Euthanasie aussprach. Ich maße mir aus der heutigen Position nicht an zu fordern: Lieber Kardinal, das ist ja alles gut und schön, Du hättest aber außerdem noch 1., 2., 3. tun müssen, um mich dann bequem in meinem Bürosessel zurückzulehnen und zu glauben, der damalige Entscheidungshorizont und -spielraum einer histor. Figur in einer histor. Situation wäre korrekt erfaßt, gestützt auf zweifelhafte Quellen.
Redaktion benachrichtigen
#51   Sulpicius   15:53:44 | Samstag, 8. Juli 2006
@Baby
Ich gebe zu, etwas Provokation war dabei… :-]
Trotzdem ist Ihre Lobhudelei betr. Kommunismus abzulehnen, der den Menschen noch nicht einmal einen kleinen privaten Nutzgarten zustehen will. Wo bleibt im Kommunismus die doch hier sonst so viel beschworene individuelle Entfaltung.
Redaktion benachrichtigen
#50   Babylon †   15:48:11 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Sulp: Ja, wo bloß?
Du hältst es eben mit Augustinus:
„Was hat man denn gegen den Krieg?! Etwa, daß dabei Menschen umkommen, die doch irgendwann einmal sterben müssen?“ :-(
Redaktion benachrichtigen
#49   Sulpicius   15:45:41 | Samstag, 8. Juli 2006
@baby
Galen hat aber den Krieg -ich schrieb es bereits vorhin- gegen die Sowjetunion „mit Genugtuung“ verfolgt, zusammen mit allen anderen Bischöfen
Wo ist das Problem?
Redaktion benachrichtigen
#48   Babylon †   15:42:39 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Pünktchen: Keine vorschnellen Einordnungen
bei mir vornehmen! Ich kenne Lenin viel zu wenig, um mich als Leninist bezeichnen zu können. Kannst mich wieder rausholen aus der Schublade.
Galen hat aber den Krieg -ich schrieb es bereits vorhin- gegen die Sowjetunion „mit Genugtuung“ verfolgt, zusammen mit allen anderen Bischöfen (Denkschrift des großdeutschen Episkopats am 10.12.1941). Das ist aktive Zustimmung zu einem Angriffskrieg gewesen. Da beißt die Maus keinen Faden ab.
@ Sulp: Oh ja, die obertolle kirchliche Soziallehre. Die Idee, sich mit sowas zu beschäftigen, kam der Kirche erst, als die Arbeiterschaft sich in Scharen von der Kirche abwandte und sozialistisch/kommunistisch wurden.Im übrigen ist die von Graf Pecci alias Leo XIII. verfaßte „Rerum novarum“ stockkonservativ. Ein paar schöne Worte, aber ansonsten: Alles so lassen, wie es ist. Graf Pecci war kein Freund des „kleinen Mannes“.
Auch spätere Päpste -bis heute-: wunderschöne Worte, aber wenn’s ernst wird: alles so lassen!
Bei den Kirchenvätern ist christlicher Kommunismus häufig anzutreffen. o^/
Redaktion benachrichtigen
#47   methusalix †   15:34:35 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Pünktchen
Pünktchen: BabylonBischof Galen war in der Tat „Antibolschewist“ –…
„Antibolschewismus“ für sich genommen bedeutet übrigens noch keineswegs die Zustimmung zu irgendeinem Angriffskrieg!
Da kam ihm der Angriffskrieg der Deutschen Wehrmacht gegen Russland, Polen, die Tschechoslowakei und andere ja gerade recht.
Aufrecht katholisch wäre gewesen, diesen Krieg als Verbrechen zu brandmarken. Aber dazu hat es ja nicht gereicht. Nicht einmal, um die armen Schweine mit dem rosa Winkel im KZ in Schutz zu nehmen. Die haben ja nur bekommen, was sie verdient haben.
Redaktion benachrichtigen
#46   Pünktchen   15:27:36 | Samstag, 8. Juli 2006
Babylon
Bischof Galen war in der Tat „Antibolschewist“ – wie es alle waren, die nicht unter den Verhältnissen einer Partei-„Diktatur des Proletariats“ leben wollten: Sozialdemokraten, Zentrumsleute, natürlich auch die extreme Rechte, Kirchentreue und Kirchenferne der damaligen Zeit! Deutsche, Engländer, Franzosen usw.
usf. Vielleicht stecken Sie mal Ihre Nase in ein Geschichtsbuch, dann würde Sie sehen, daß Stalin schon seit einem Jahrzehnt das Heft in der Hand hatte, als Graf von Galen sein Bischofsamt antrat.
„Antibolschewismus“ für sich genommen bedeutet übrigens noch keineswegs die Zustimmung zu irgendeinem Angriffskrieg!
Daß Sie sich hier als Marxist-Leninist outen, und sich folgerichtig an das unter russ. Historikern längst verabschiedete Dogma von der unbefleckten Empfängnis Vladimitr Iljitsch Uljanovs klammern, hilft uns freilich sehr, Ihre hiesigen Wortmeldungen richtig einzuordnen. Danke! :-P
Redaktion benachrichtigen
#45   Sulpicius   15:21:15 | Samstag, 8. Juli 2006
Marx war überflüssig wie ein Kropf
Auch im extrem turbokapitalistischen 19. Jh. (und das ist ja nunmal die zeit von Marx) mit dem ganzen Elend der Arbeiterschaft in der Frühindustrialisierung.
Wäre auch bzw. ist auch ohne Marx weitgehend geklärt worden. (Vgl. Kath. Soziallehre des 19.Jh., wovon wir heute noch zehren.)
Redaktion benachrichtigen
#44   Babylon †   15:16:55 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Sulp: Die Kirchengeschichte zeigt deutlich
daß die Kirche eigentlich immer auf der Seite der Herrschenden und Besitzenden stand.
Auch im extrem turbokapitalistischen 19. Jh. (und das ist ja nunmal die zeit von Marx) mit dem ganzen Elend der Arbeiterschaft in der Frühindustrialisierung. Da sollte man nicht so spöttisch drüber weggehen. Gerade darum hatte die Kirche -kath. und ev.- die Arbeiterschaft doch quasi komplett verloren! :-P
Und heute: Wer ist denn gegen die Befreiungstheologie? Wer wehrt sich denn gegen den extrem sozialkritischen Ansatz bei Jesus (besonders im Lk-Ev.)? o^/
Redaktion benachrichtigen
#43   daughter_of_isis* †   15:08:26 | Samstag, 8. Juli 2006
Hallo Sulpicius,
ich erwarte noch immer eine Antwort auf meine Frage im „Schweine an der Klagemauer“-Thread!
Danke im Voraus! :-)
Redaktion benachrichtigen
#42   Sulpicius   15:06:26 | Samstag, 8. Juli 2006
Spinner
weil Religion als Teil des Überbaus nur zur Stabilisierung der ausbeutenden Macht-, Besitz- und Produktionsverhältnisse dient
Hahahahahahahahahahaha, ganz besonders in unserer Turbo-Kapitalismus-Gesellschaft… Sie sind ein Spinner, Baby! :-D
Redaktion benachrichtigen
#41   Babylon †   15:04:04 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Pünktchen: Also erst einmal darf man nicht
Kommunismus oder Marxismus mit Stalinismus verwechseln.
Marx hat an den quasi faschistischen Terror Stalins noch nicht einmal ansatzweise gedacht. Stalismus ist eine Perversion des Marxismus gewesen.
Daß der Marxismus selbstverständlich atheistisch ist, weil Religion als Teil des Überbaus nur zur Stabilisierung der ausbeutenden Macht-, Besitz- und Produktionsverhältnisse dient, versteht sich von selbst. Die Kirchengeschichte bestätigt diese These aufs allerschönste. o.O
Man muß nicht Stalinverehrer sein, um einen Krieg gegen die Sowjetunion (der bekanntlich unglaublich viele Opfer gefordert hat) abzulehnen.
Redaktion benachrichtigen
#40   Sulpicius   14:59:15 | Samstag, 8. Juli 2006
baby und methu…
… unsere Kommunistenfreunde. Das es so etwas heute noch gibt. Geradezu archaisch.
Redaktion benachrichtigen
#39   Pünktchen   14:31:19 | Samstag, 8. Juli 2006
Frage an Babylon
Ihre Unterstellungen gegn Sulpicius sind unfair und unsachlich! Zum Thema „Antibolschewismus“ hätte ich die Frage:
Hätten Sie denn den Bolschewismus, der eine weltweite Diktatur (Weltrevolution, Weltherrschaft) anstrebte und sich offen atheistisch gebärdete, der in seinem Herrschaftsbereich (lange vor Hitler!) den Tod von Millionen Menschen (Zwangskollektivierung, Hungersnöte, politische Verfolgungen, Gulags etc.) und die Abschaffung bürgerlicher Freiheiten und Menschenrechte (Meinungsfreiheit, Organisationsfreiheit, politische Betätigungsfreiheit …) zu verantworten hatte, ebenso wie eine grausame antireligiöse Verfolgung, der also eine totalitäre, auf den sog. „roten Terror“ gegründete Zwangsherrschaft gebildet hatte, gebilligt? Waren nicht allesamt Anti-Bolschewisten, d.h. auch die Demokraten innerhalb und außerhalb Deutschlands? Und war diese Haltung nicht gerechtfertigt?
Redaktion benachrichtigen
#38   Babylon †   13:57:45 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Sulp: Du wärst bestimmt auch ein guter
Feldprediger geworden und hättest die Soldaten so richtig scharf gemacht auf den Kampf gegen den bösen Feind, die Kommunisten und ihre Politkommissare, die eine gewisse Sonderbehandlung verdient hätten. :-(
Redaktion benachrichtigen
#37   Pünktchen   13:34:21 | Samstag, 8. Juli 2006
Ranke-Heinemann ist unseriös!
In dem fraglichen Heinemann-Text wird nicht ein einziger Beleg für den Galen unterstellten Antisemitismus vorgebracht. Statt die lokal- und kirchenhistorischen Forschungen zu beachten, zitiert Frau R.-H. das Hamburger Magazin „Der Spiegel“! Die Darlegungen des Historikers Damberg zu diesem Thema sind ihr offensichtlich unbekannt oder sie ignoriert sie. Wer es als „kirchenkritischer“ Theologe nötig hat, ganze Kapitel aus SPIEGEL-Artikeln zitatweise zu übernehmen, die nichts belegen, und das auch noch unter Mißachtung der relevanten Forschungsarbeiten zum Thema, der mag zusätzlich auch noch falsche Zitate präsentieren, das Ganze hat mit Wissenschaftlichkeit und Seriosität nichts mehr zu tun, es handelt sich um ein aus bekannten Versatzstücken notdürftig zusammengeleimtes Propagandaartikelchen, mit dem sich URH selbst aus der scientific community exkommuniziert hat.
Redaktion benachrichtigen
#36   Sulpicius   13:31:50 | Samstag, 8. Juli 2006
@Baby
Krieg gegen Kommunismus und gegen die Sowjetunion ist eine feine Sache gewesen in den Augen Galens.
Unabhängig davon, ob es wirklich „in den Augen Galens“ war. Was wäre daran zum damaligen Zeitpunkt schlecht gewesen?
Redaktion benachrichtigen
#35   Babylon †   13:10:39 | Samstag, 8. Juli 2006
Ranke-Heinemann hat vollkommen recht!
Da verbeißt sich einer in das fälschlich Galen zugeschriebene Zitat, ohne die eigentliche Intention ihres Artikels zu berücksichtigen.
Sie gesteht ja zu, daß sie sich offensichtlich auf eine Quelle gestützt hat, die dieses Zitat der Kirchenzeitung Galen zuschreibt.
Da wir das Thema ja neulich schon hatte: Das ändert ja nichts an der Begeisterung Galens für den Zweiten WK und insbesondere für den Angriff auf die Sowjetunion. Letzterer wurde vom gesamten großdeutschen Episkopat in einer Erklärung „mit besonderer Genugtuung“ wahrgenommen.
Und darum geht’s doch v.a.: Krieg gegen Kommunismus und gegen die Sowjetunion ist eine feine Sache gewesen in den Augen Galens. :-(
Redaktion benachrichtigen
#34   methusalix †   12:21:01 | Samstag, 8. Juli 2006
Was soll der Unsinn, Sulpicius?
Sulpicius: @methusalixWas wissen Sie von der Legion Condor? Besser, Sie schweigen.
Was ist eigentlich mit den Untaten Ihrer Freunde Ché, Fidel und den Funktionären der spansichen Republikaner? Ach so ja, die sind außen vor. Linke sind ja alle ok.
Die Legion Kondor war kein Friedenscorps. Sie hat unschuldige Kinder, Mütter und Männer ermordet. Für Franco im Auftrag Hitlers. Aber für Sie sind ja nur „linke“ Untaten sündhaft. Alles was von faschistischem, nationalistischem und sonstigem rechtem Geschmeiss verbrochen wurde und wird, erhält von Ihnen höchstpersönlich eine allumfassende Vorab-Absolution! Gleichgültig, ob Sie Kinder, Mütter oder sonst jemanden treffen, Hauptsache der altböse linke Feind wird zerschmettert. Ich danke Gott jeden Tag dafür, dass solche faschistoiden Typen wie Sie sie bevorzugen, bei uns keinerlei Chance mehr haben, an die Macht zu kommen und weiter ihr mörderisches Unwesen zu treiben.
Redaktion benachrichtigen
#33   Sulpicius   11:46:48 | Samstag, 8. Juli 2006
@methusalix
Was wissen Sie von der Legion Condor? Besser, Sie schweigen.
Was ist eigentlich mit den Untaten Ihrer Freunde Ché, Fidel und den Funktionären der spansichen Republikaner? Ach so ja, die sind außen vor. Linke sind ja alle ok.
Redaktion benachrichtigen
#32   methusalix †   11:28:14 | Samstag, 8. Juli 2006
@maurice & sulpi
Maurice Corvisier: @ methusalix
Vermutlich auch: Gesamtschule Nordrhein-Westfalen oder Hamburg, oder Hessen in seiner roten Zeit…Armes Deutschland.
Wie immer vollkommen daneben, Maurice: aufgewachsen bin ich in einem Land mit 89% römisch-katholischer Bevölkerung inklusive liebervoller katholischer Erziehung durch die Familie. Mein Gott ist nicht Ihr Rachegott mit dem Scheiterhaufen und den Folterkammern der Heiligen Inquisition (wie kann so eine mörderisch-blutrünstige Einrichtung nur „heilig“ heissen? Sein kann sie es absolut nicht!). Schule im berufskatholischen Bayern, inklusive vollkommener Ausblendung der deutschen und europäischen Geschichte ab dem 9. November 1918. Über Lenin habe ich nur gelernt, dass er als „Verkäsungsbakterie“ (sic!) im plombierten Zug ins Zarenreich transportiert wurde. Dann begann der Geschichtsunterricht wieder bei den Ottonen. Ausserdem bin ich nicht deutscher Staatsangehöriger. Also auch nix mit „Armes Deutschland“. Ich sagte ja schon, vollkommen daneben, wie immer!
08. Juli 2006 02:52
Sulpicius: @methusalix
Franco mit Hitler gleich zu setzen, ist…LÜGE.
Vollkommen richtig Sulpi! Und die Legion Kondor war ein Geistergeschwader. Einfach nicht real. Und die Menschen in Guernica haben sich freiwillig selbst in die Luft gesprengt.
Langsam kommen mir Ihre Beiträge vor wie der „Schwarze Kanal“ zu alten DDR-Zeiten. Sie werden „Sudel-Ede“ immer ähnlicher.
Redaktion benachrichtigen
#31   HeinrichvonOfterdingen   11:06:52 | Samstag, 8. Juli 2006
Geisteszustand
Die Aussagen der Frau Ranke-Heinemann sind wohl weniger als Aussagen über Clemens August Kardinal Graf von Galen interessant, da hat Frau Ranke-Heinemann ohnehin nichts zu sagen, als vielmehr als Aussagen über Frau Ranke-Heinemann selbst. Zum einen schleimt sie sich natürlich bei ihrer linken Klientel ein, zum anderen wirft sie auf einen standhaften Kardinal mit Schmutz. Sie disqualifiziert sich wieder mal selbst. Um ihren Ruf sollte sie allerdings auch keine Sorge haben. Wie heißt es so schön: Ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
Redaktion benachrichtigen
#30   Horst Schlämmer   09:12:12 | Samstag, 8. Juli 2006
@Maurice
Sie sind ein arroganter Pinsel, der sich ständig selbst disqualifiziert.
Lieber Maurice, er = DDL wird es nie begreifen, weil ihm das Licht des Glaubens nicht gegeben ist. Er sieht alles aus dem Dreck in dem er bis zum Hals steckt, – aus der Sicht der Welt.
Von daher, – haben Sie Mitleid mit ihm, er ist nicht mehr als ein Papagei, der nur das nachplappert, was ihm die unterbelichtete Welt an Schrift und Bild zur Unbildung seines Verstandes so zu konsumieren vorgelegt hat und ihn glauben lässt, er wäre ein genialer Denker.
Solche Figuren sollte man ignorieren oder Ihnen ab und zu ein paar Bröckchen hinwerfen. Aber über sie aufregen, ich bitte Sie, lieber Maurice, da stehen wir doch himmelhoch drüber. Unsere erhabenen, menschenfreundlichen heiliggeisterleuchteten Gedanken werden nie die Gedanken eines DDL sein, – denn aus der weltlichen Jauchegrube des DDL ( Zuhältersympathisanten etc. ) und ihrem zweihörnig, pferedebefussten Oberhirten haben wir uns doch ein für allemal verabschiedet.
Es grüßt euch Brüder und Schwestern ( ja Schwestern, der Gruss ergeht an euch nach den Brüdern. Ich verlange Demut )
Euer Horst :-)
Redaktion benachrichtigen
#29   Maurice Corvisier   07:46:18 | Samstag, 8. Juli 2006
@ Dämon
Allein die Wortwahl zeigt, aus welchem Stall Sie kommen. Das vorab. Und weiter:
Die haben nun einmal von Kirche und Geschichte eine ausgesprochen selektive, vorurteilsgesättigte und ideologiegeprägte Ahnung. Allein schon zu glauben, wegen einer protestantischen Erziehung Einblick in katholisches Denken zu haben, zeugt von genau der Ignoranz, die Sprüche wie Ihre hervorbringt.
Hier gilt, wie immer, daß das Gegenteil von links (= grün, auch wenn Sie explodieren) nicht rechts ist, sondern Kompetenz und Sachverstand. Genau das geht Ihnen ab.
Sie sind ein arroganter Pinsel, der sich ständig selbst disqualifiziert.
Moritz
Redaktion benachrichtigen
#28   DDL   07:28:27 | Samstag, 8. Juli 2006
@Sulpi – Aber nein
Hören Sie ‘mal, mir persönlich ist Graf von Galen im Endeffekt vollkommen wurscht, mich interessiert er allenfalls als historische Figur. Er ist mir weder heldische Gestalt noch Feindbild – für beides fehlt mir das Motiv und das Interesse. Wie es scheint, hat er manches richtig gemacht; anderes wiederum nicht.
Warum sollte ich mich nicht um Objektivität bemühen können? Glauben Sie im Ernst, mir geht einer dabei ab, einen exponierten Katholiken als Kriegstreiber dargestellt zu sehen? Warum? Wieso sollte mir das gefallen? Wäre das nicht verdammt billig (etwa so billig wie dümmliche Anspielungen auf die GRÜNEN, obwohl Sie doch nicht den mindesten Dunst davon haben, wie ich innerhalb der Partei ansichtsmäßig stehe).
Hören Sie ‘mal, nur, weil es hier einige Trollköpfe gibt, die ernstlich meinen, Nichtkatholiken seien von Haus aus Idoten und perverse Sünder, muss ich den Quatsch nicht mitmachen bzw. mit gleicher Münze heimzahlen. Dass es unter Katholiken – wie überall sonst auch – feine Kerle und Riesenar…löcher gibt, erkenne ich an (und das sollten Sie auch). Und deswegen halte ich auch Diskussionen wie die um Galens Tätigkeiten für legitim – mir bricht keiner ab, wenn er einer der positiveren Kleriker war, und ich führe auch keine Freudentänze auf, wenn er als Nationalchauvinist dasteht. Derlei niedere Gefühle überlasse ich den Malachiassen und Institorissen dieses Forums.
Redaktion benachrichtigen
#27   Sulpicius   03:44:47 | Samstag, 8. Juli 2006
@DDL…
Es ist auch schnell erklärt, warum das so ist: Während ich kein Problem mit einer ergebnisoffenen Diskussion von Galens habe, steht für Sie das Urteil, zu dem Sie finden wollen, a priori fest.
Ach, bei Ihnen ist das nicht so? Sie täuschen Objektivität vor, sind aber nicht objektiv, sondern – wie das so schön bei den GRÜNEN heißt – „ergebnisoffen“. Ein anderes Wort für „wir relativieren alles und drücken unsere Ansicht durch“.
Redaktion benachrichtigen
#26   Maurice Corvisier   03:32:09 | Samstag, 8. Juli 2006
@ methusalix
Vermutlich auch: Gesamtschule Nordrhein-Westfalen oder Hamburg, oder Hessen in seiner roten Zeit. Da bekommt / bekam man solche pawlowschen Reflexe anerzogen: Lenin wow, Franco aaargh.
Armes Deutschland.
Redaktion benachrichtigen
#25   Sulpicius   02:52:24 | Samstag, 8. Juli 2006
@methusalix
Franco mit Hitler gleich zu setzen, ist Geschichtsklitterung par excellence, um nicht zu sagen LÜGE.
Redaktion benachrichtigen
#24   Tacitus   01:01:03 | Samstag, 8. Juli 2006
@Uwe Schmidt
Bolschewismus ist in der Tat ein interessantes Objekt für statistische Untersuchungen – ich mußte feststellen, daß nicht etwa nur die Mehrheit des ersten Politbüros, sondern überhaupt ein Großteil der Führungskader von Lenins KP sowohl Rechtshänder als auch Männer gewesen sind. Wahrlich schockierend, finden Sie nicht?
Trinken Sie eigentlich Fanta?
Redaktion benachrichtigen
#23   methusalix †   00:40:32 | Samstag, 8. Juli 2006
@Maurice Corvisier
Maurice Corvisier: @ dämon

– Katholiken waren grundsätzlich unanfällig für national s o z i a l i s t i s c h e s Gedankengut, jede Wahlanalyse der Weimarer Wahlen ist Beweis.

Also diese Behauptung finde ich derartig entzückend, da muss ich Ihnen was dazu schreiben, Maurice.
Denken Sie einmal ein paar Jahre zurück. Da gab es in Spanien doch eine faschistische Diktatur. Ja genau die meine ich, den Generalissumus Francisco Franco. Also mit diesem entsetzlichen und blutrünstigen Despoten hat sich die katholische Kirche bedenkenlos ins Bett gelegt, nur um der Macht willen. Sie hat sogar einen glühenden Franco-Verehrer vor ganz kurzer Zeit noch in einer Schnellbleiche zur Ehre der Altäre erhoben. Ausserdem im Bett war sie mit Salazar in Portugal und dem Massenmörder Pinochet in Chile. Alles aufrechte Faschisten. Und dann gehen Sie her und behaupten kühn, dass Katholiken unanfällig sein sollen für rechtes Gedankengut? Wenn das stimmt, ist Stalin im Himmel.
Redaktion benachrichtigen
#22   Uwe Schmidt   00:08:48 | Samstag, 8. Juli 2006
Jüdischer Bolschewismus
Wie ich mittlerweile weiß, waren die meisten Bolschewisten jüdisch, die ihre Familiennamen zum Teil nur in russische umgewandelt haben: Lénin, Rýkov, Svérdlov, Zinóv’jev, Kámenev, Trotzki ja sowieso, aber auch Uríckij, Smíl’ga, Sokól’nikov, Kómov, Muránov, Joffe, Artjóm, und auch die Kollontáj.
Nicht jüdisch waren der Georgier Stálin, Buchárin, Krestín’skij, der Weißrusse Dzerzhínskij, Schaumján, Bérzin’, Miljútin, Búbnov und die Stásova.
Damit hätten wir das gesamte erste Zentralkomitee von 1917 beisammen.
Redaktion benachrichtigen
#21   Rodolfo Panetta   23:18:47 | Freitag, 7. Juli 2006
Bolschewismus
Den Bolschewismus entschieden abzulehnen hat nichts mit Antisemitismus zu tun.
Redaktion benachrichtigen
#20   Bruder Theophil   22:47:08 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Athanasius
Danke. Ich geb mir ja Mühe…
Redaktion benachrichtigen
#19   Athanasius   21:26:21 | Freitag, 7. Juli 2006
Wortspiel auf Niederländisch
Besonders applizierbar auf die modernen Theologen und „Experte“.
«Was ist der Gegensatz von ‘Theolog’? Antwort: ‘Theo sprach die Wahrheit’.»
Redaktion benachrichtigen
#18   Maurice Corvisier   20:49:12 | Freitag, 7. Juli 2006
und Danke, …
Hódmezövásárhelykutasipuszta! (Ich gebe zu, ich habe den Namen kopiert – der Dank ist echt).
Redaktion benachrichtigen
#17   Hódmezövásárhelykutasipuszta:   20:37:24 | Freitag, 7. Juli 2006
Der FAZ-Artikel
Und hier myblog.de/kewil/art/3858897 geht’s zum FAZ-Artikel über die billige Diffamierungskampagne gegen den Kardinal! (Im dortigen Leserforum auch ein Link zum URH-Text!)
Danke, kreuz.net! :)3
Redaktion benachrichtigen
#16   Sulpicius   20:02:48 | Freitag, 7. Juli 2006
Ach, das…
… abgehalfterte Ränkchen…
Redaktion benachrichtigen
#15   Maurice Corvisier   19:19:16 | Freitag, 7. Juli 2006
@ dämon
Nee, nee. Da habe ich Ihnen eine Reihe von historischen Fakten aufgelistet, die einfach stimmen – und Sie kneifen und schieben dafür fadenscheinige Gründe vor, und Sie keifen und schieben ein „date“ vor.
Glauben Sie doch nicht, daß ich an Ihnen als Person ein wie auch immer geartetes Interesse habe (Sie sehen das so, weil wie eben egoman veranlagt sind). Es geht mir um die Lügen, Verdrehungen, Verleumdungen, die Sie ausstreuen. Und ich gebe auch gerne zu, daß Ihre politische Richtung mir äußerst zuwider ist. Begründung: spare ich mir, weil der Eindruck feststeht, daß Sie sie nicht einmal im Ansatz verstehen können.
Ich stelle fest: kein Argument, sondern Ideologie. Grün eben.
Weil es Sie so schön ärgert: Grüner Kläffer. Bah!
Moritz
Redaktion benachrichtigen
#14   deusexmachina   19:11:49 | Freitag, 7. Juli 2006
@Moritz – Na gut, einen noch
(bevor ich mich meinem „Gegner“ widme)
Ich sagte bereits, dass ich an einer historischen Erörterung mit Ihnen kein Interesse habe. Es ist auch schnell erklärt, warum das so ist: Während ich kein Problem mit einer ergebnisoffenen Diskussion von Galens habe, steht für Sie das Urteil, zu dem Sie finden wollen, a priori fest. MIR ist es persönlich / emotional egal, ob der Mann ein glühender Nazi, ein monarchischer Nationalist oder ein linksliberaler Gutmensch war, ich habe da keine Aktien drin. Sie schon, für Sie geht’s um etwas, und mit solchen Leuten lohnt die Diskussion nicht, weil Ehrlichkeit voin ihnen nicht zu erwarten ist. Sie vertreten, wikipediamäßig gesprochen, POV, ich bin an NPOV interessiert. Repetierte Phrasen á la „grüner Kläffer“ disqualifizieren Sie für einen seriösen Disput, oder haben Sie mich schon einmal „katholischer Quatschkopf“ sagen hören?
Und meine Person kann ich gar nicht so sehr in den Mittelpunkt stellen wie Sie das tun, der Sie das Gros Ihres hiesigen Schaffens genau dieser meiner Person (wohlgemerkt: Person, nicht etwa Diskussionsbeiträge) widmen und sich in endlosen Tiraden über meine, Ihnen angeblich bekannten, Charaktereigenschaften ergehen. Moritz, wenn ich einen Hofnarren oder einen Schatten brauche, melde ich mich. Sie brauchen sich da nicht aufzudrängen.
Redaktion benachrichtigen
#13   Maurice Corvisier   18:57:27 | Freitag, 7. Juli 2006
@ dämon
Typpisch! Nichts zur Sache, keine Ahnung von den historischen Fakten, stattdessen völlig unlogisches Festbeißen an Nebekriegsschauplätzen – und im Mittelpunkt steht natürlich Ihre Person.
Haß? Ja: wie nennen Sie denn Ihre pathologischen Ausfälle gegen die Kirche sonst?
Grüner Kläffer. Bah!
Redaktion benachrichtigen
#12   deusexmachina   18:53:35 | Freitag, 7. Juli 2006
@Moritz
Jemine, reicht’s bei Ihnen nicht einmal dazu, das eigene Geschreibsel zu memorieren?
„Er war konservativ, und zwar weil er aus einem der edelsten katholischen Geschlechter stammte. Glauben Sie, ein Mitglied eines solchen Geschlechtes könnte politisch so denken wie z.B. Sie?“
Damit drücken Sie Ihre Annahme aus, dass ich eben nicht „Mitglied eines solchen Geschlechtes“ sein könne, denn sonst gäbe Ihre Einlassung ja keinen Sinn (das tut sie ohnehin nicht, aber es geht mir hier nur um das logische Konstrukt).
Und wieder einmal faseln Sie von „Hass“. Merkwürdig, nicht? Diese Vokabel gehört gar nicht zu meinem aktiven Wortschatz – ich kann mich nicht erinnern, jemals bei einem realen Gegenüber „Hass“ als Motiv vermutet zu haben. In solchen Kategorien, die hier ja regelrcht zuim guten Ton zu gehören scheinen, denke ich nicht. Vielleicht bin ich auch einfach zu naiv und unterstelle anderen nicht, was ich selbst nicht empfinde. Umgekehrt schließen möglicherweise Sie von bei sich selbst überreichlich vorhandenen Emotionen auf andere? Sie wissen doch: „Was ich selber denk und tu…“. Ihre gallige Ausdrucksweise jedenfalls deutet in diese Richtung.
Redaktion benachrichtigen
#11   Maurice Corvisier   18:43:47 | Freitag, 7. Juli 2006
@ dämon
Schwach, wie immer.
Zu Ihrer Familie habe ich gar nichts gesagt (und will das auch nicht).
Typisch grün: Wissen und Kenntnis wird durch Gesinnung ersetzt. Durchgängig in Ihren Beiträgen. Und wenn’s dann nicht klappt, wird gekeult. Zunächst verbal. Und dann kommt die Antifa.
Grüner Kläffer. Bah!
Redaktion benachrichtigen
#10   DDL   18:39:01 | Freitag, 7. Juli 2006
@Ansgar
Jetzt verfallen Sie doch bitte nicht in die alte, dumme Leier: Bloß, weil ich von Galen nicht mit demselben Glorienschein versehe wie Sie, „hasse“ ich ihn? Das ist doch dämlich, mit Verlaub. Gibt es bei Ihnen nur Anbetung und Hass – und dazwischen… nichts?
Sorry, ich halte nichts von solchen Scherenschnittweltbildern. Ich habe deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ich von Galen in mancher Hinsicht durchaus positiv bewerte, nur eben nicht so wie Sie oder die Seligmacher. Damit können Sie offenbar nicht umgehen – wer ihn nicht glorifiziert, der „hasst“.
@Moritz
Jaja, geschenkt. Wer irgendwie von Goebbels nicht gemocht wurde, muss ja ein toller Hecht gewesen sein, schon klar. Das gälte dann zwar auch z.B. für Stalin, aber über solche Marginalien sehen Sie natürlich hinweg. Sie leiden unter demselben Holzschnittsyndrom wie Ansgar, da lohnt eine Erörterung nicht.
Btw. Sie kennen MEINEN familiären Hinterghrund nicht, wie kommen Sie also dazu, sich (mal wieder) in Spekulationen darüber zu ergehen, wie ich warum politisch stehen (kann)? Möglicherweise waren meine Vorfahren ja genauso rechtskonservativ? Oder gar Nazis? Was quatschen Sie also?
Redaktion benachrichtigen
#9   Logokath   18:37:25 | Freitag, 7. Juli 2006
Schade, daß Gahlen keine Frau war…
sonst hätte ihm Ranke heute recht gegeben!!!
Spaß beiseite: Über so einen Unsinn braucht man sich doch nicht aufzuregen. Frau Ranke denkt ja sogar, ihr grünes tolles Lederkostüm sei zu allen Zeiten tot-(sic!)schick. Wer unter notorischem Realitätsverlust leidet, dem muß man keine besondere Beachtung schenken. Dummheit und Parolen sind immer das Kennzeichen von denen, die in der Minderheit sind und genau wissen, daß ihr Zeugnis falsch ist. :-@
Redaktion benachrichtigen
#8   Maurice Corvisier   18:36:18 | Freitag, 7. Juli 2006
@ Dämon
Ansonsten: was kümmert den Löwen von Münster der grüne Kläffer aus Wiesbaden?
Ich allerdings reagiere allergisch auf Lügen, Fälschungen und auf die Beschmutzung des Andenkens von jemandem, der ganz einfach groß war, körperlich und geistig ein Leuchtturm. Es sei gar nicht verhohlen, daß mich die Beschäftigung mit diesem Mann auf meinen Glauben stolz gemacht hat: ein Glaube, der dem Nationalsozialismus diametral entgegengesetzt ist und solche Kämpfer hervorbringt.
Ihr verleumderisches Vorgehen – ganz allgemein! – ist abstoßend, Ihr Katholikenhaß peinlich.
Bah!
Redaktion benachrichtigen
#7   Ansgar   18:28:50 | Freitag, 7. Juli 2006
@ DDL
Der zitierte Fehler deutet auf eine schlampige Recherche, vielleicht Böswilligeres. Damit ist der ganze Artikel diskreditiert; so sieht das auch das Presserecht. Im übrigen ist vielleicht aus Ihrer Sicht, jedoch nicht generell, etwas gegen eine rechtskonservative und nationalistische Gesinnung zu sagen. Daß klerikale Kreise Hitler ermöglicht hätten, ist absurd. Und Galens wahrhaft heldenhaften Predigten wandten sich gegen die Euthanasie, die danach – und deswegen! – eingestellt werden mußte. Mit kirchlichen Rechten hat das nichts zu tun. Graf Galen taugt einfach nicht zum naziwegbereitenden Haßobjekt. Suchen sie sich einen anderen.
Redaktion benachrichtigen
#6   Maurice Corvisier   18:27:22 | Freitag, 7. Juli 2006
@ dämon
Ihre neueste Einlassung ist so offen verdreht und ideologisch geprägt, daß ich mich doch herausgefordert fühle.
Auch wenn sich das in grünen Kreisen wegen der Erfordernis von Feindbildern noch nicht herumgesprochen hat:
– Katholiken waren grundsätzlich unanfällig für national s o z i a l i s t i s c h e s Gedankengut, jede Wahlanalyse der Weimarer Wahlen ist Beweis.
– Es sind prozentual mehr Priester im KZ gewesen als Angehörige jeder anderen Bevölkerungsgruppe.
– Der Widerstand gegen Hitler ging eben nicht von links aus, sondern vornehmlich von „rechts“: ein kurzer Blick z.B. auf die Drahtzieher des 20. Juli 44 reicht, es kann auch vertieft werden. Deshalb brauchte Hitler ja den „Tag von Potsdam“.
– Gerade der selige Graf von Galen w a r die Hauptfigur des kath. Widerstandes. Die braune Brühe, die das Vaterland damals überschwappt hatte, kochte jedesmal. Goebbels: „Den Hund Galen machen wir kalt, nach dem Krieg“.
– Seiner Verhaftung durch die GeStaPo entging er, weil er darauf bestand, in vollem Ornat zu Fuß durch Münster geführt zu werden; außerdem hatte sein Küster Anweisung, alle Domglocken zu läuten.
– Er war konservativ, und zwar weil er aus einem der edelsten katholischen Geschlechter stammte. Glauben Sie, ein Mitglied eines solchen Geschlechtes könnte politisch so denken wie z.B. Sie?
– In jener Zeit wurden z.B. Fronleichnamsprozessionen mit 10000den Teilnehmern Großdemos gegen den National s o z i a l i s m u s.
Und ausgerechnet Sie wagen es? Bah!
Redaktion benachrichtigen
#5   DDL   17:59:04 | Freitag, 7. Juli 2006
Frau Ranke-Heinemanns Artikel
…hat in einem üblichen Texteditor 254 Zeilen. Davon behandeln vier (4!) das fragliche Fehlzitat, und dieses wird als lediglich unterstützend („Auch zum Krieg gegen England schreibt von Galen am 9. März 1941…“) angeführt.
Wenn dieser kleine Auszug das einzig Unrichtige an ihrem Artikel ist, dann ist das ein fabelhaftes Kompliment an die Verfasserin und eine Ohrfeige für jene, die den „Löwen von Münster“ selig gesprochen haben.
Kein Vertun hier: Graf von Galen war mit Sicherheit besser als viele andere. Aber der Glorienschein, mit dem manche ihn zu umhüllen suchen in dem Bestreben, ihn als Gallionsfigur des „katholischen Widerstandes gegen Hitler“ hochzustilisieren ist nicht angebracht. Von Galens Motive waren rechtskonservativ und nationalistisch, seine Proteste wesentlich bestimmt von einer Sorge um kirchliche Rechte. In mancher Hinsicht hätte man sich mehr wie ihn gewünscht, aber dabei darf nicht vergessen werden, dass solche wie er Hitler überhaupt erst ermöglicht haben.
Redaktion benachrichtigen
#4   Ralf B. †   17:54:43 | Freitag, 7. Juli 2006
Stimmt
Auch mir scheint sie schon seit Jahren zunehmend psychisch gestört. Schade. In jungen Jahren hat sie hervorragende Arbeit in der kirchengeschichtlichen Forschung geleistet. Nicht zuletzt ein gewisser Herr Ratzinger hat sie gekannt, ihre Arbeiten gelesen und rezipiert. Aber irgendwann ist sie dann durchgeknallt.
Redaktion benachrichtigen
#3   Ansgar   17:47:30 | Freitag, 7. Juli 2006
In der Tat…
… ist die alte Dame öffentlich zum Fremdschämen. Sie gehört zu jener Spezies, die mit katholischer Genese zum Katholikenhasser wurde und daraus den Lebensinhalt und -erwerb bestreitet. Was mich nachdenklich macht: Daß es so viele unzufriedene Katholiken gibt, die diesen Leuten (Küng, Drewermann, R-H und Co.) anhängen und sich von ihnen vertreten fühlen. Katholizismusschäden sind nicht zu unterschätzen…
Redaktion benachrichtigen
#2   Guntram   17:05:14 | Freitag, 7. Juli 2006
die Frau hat nen Schuß
…nur der Name ihres berühmten Vaters verhindert, daß man sie der Lächerlichkeit preisgibt. Die Frau hat einen, freundlich ausgesprochen, Dachschaden. Hab mal eine Fernsehdiskussion verfolgt mit ihr. So eine typische, allerdings verhinderte, Emanze, leicht hysterisch und selbstgerecht.
Redaktion benachrichtigen
#1   Ralf B. †   16:22:41 | Freitag, 7. Juli 2006
Wie hält es kreuz.net mit den eigenen Fehlern?
Daß es leichter ist, erfundene Fehler, behauptete Häresien und nicht schuldhaft erworbene Charaktereigenschaften anderer anzuklagen als die eigenen zuzugeben und sich dafür zu entschuldigen, beweist täglich kreuz.net.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
NPDKompromißloser Bischof NationalsozialismusAuf der Suche nach dem historischen Ungeist NationalsozialismusHaßpredigt gegen Kirche und Papst Papstrede in AuschwitzDer Vatikan wehrt sich HolocaustDie Opfer waren – zum Glück – nur Inder NationalsozialismusHetze des Klerus gegen den Nationalsozialismus NationalsozialismusInnitzer-Gardist Hermann Lein gestorben NationalsozialismusHeute ist in Deutschland ein furchtbarer Jahrestag Nationalsozialismus„Diese staatliche Maßnahme berührt nicht das kirchlich-religiöse Leben“ NationalsozialismusDer Apostolische Nuntius im Dritten Reich NationalsozialismusEin schweigender Bischof NationalsozialismusEin Mahnmahl für die Feigheit der deutschen Politiker NationalsozialismusDreifach bewegt NationalsozialismusLeugnung des Holocaust NationalsozialismusWie die „Vereinigung für jüdische Angelegenheiten“ Antisemitismus verbreitet
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net