Das St. Benedict Center – eine Gemeinschaft von Benediktinerinnen in den USA – hat sich in gutem Einvernehmen mit dem Diözesanbischof von der Kirche losgesagt.
(kreuz.net, Middleton) Sr. Mary David Walgenbach (67) – die Priorin der Gemeinschaft – erklärte, daß
das Zentrum jetzt als ökumenische Gemeinschaft unter dem neuen Namen ‘Holy Wisdom Monastery’ – Kloster
zur Heiligen Weisheit – weitergeführt wird.
Das berichtete am 2. Juli die Tageszeitung ‘ Wisconsin State
Journal’.
Das Zentrum gehört zur Ortschaft Middleton auf einem Anwesen von über fünfzig Hektar in
der Nähe des Mendota Sees im nördlichen US-Bundesstaat Wisconsin.
Die Ortschaft gehört kirchlich zum
Bistum Madison – der Hauptstadt von Wisconsin am südöstlichen Ufer des Mendota Sees.
Die Schwestern
von St. Benedikt – von denen inzwischen nur noch drei ältere Damen übriggeblieben sind – baten den Vatikan
um einen Dispens von ihren Gelübden und um eine kanonische Auflösung der Niederlassung. Die Bitte wurde
vom Vatikan gewährt.
Die Gemeinschaft will sich jetzt „Benediktinische Frauen von Madison“ nennen und
die Benediktus-Regel im allgemeinen weiterbeachten.
Der Bischof von Madison, Mons. Robert Morlino(59),
stimmte den Änderungen zu, verlangte aber, daß im Zentrum keine Heilige Messe mehr zelebriert und das
Allerheiligste in der dortigen Kapelle nicht länger aufbewahrt wird.
In einem Brief an seine Priester
vom 26. Juni erklärte der Bischof, daß solche Experimente für die Kirche „sehr fruchtbar“ sein könnten.
Der Bischof verweist auf die ökumenische Gemeinschaft von Taizé:
„Doch es gibt weltweit sehr wenige
ähnliche Erfolgsgeschichten. Darum sind unsere Gebete und guten Wünsche um so wichtiger“ – so der Bischof.
Die ehemalige Priorin erklärte, daß es mehr als einen Grund für die Änderung gebe. Die Gemeinschaft
nahm schon vor einigen Jahren ein protestantisches Mitglied auf.
Lynn Smith (51) – eine presbyterianische
Predigerin – legte im Jahr 2004 ihre „feierlichen Gelübde“ als Mitglied der Gemeinschaft ab.
„Wir wollten
nicht, daß unsere nichtkatholischen Schwestern einen Zweitklassestatus einnehmen“ – so die Ex-Priorin.
Der Bischof von Madison erklärte, daß es Katholiken freigestellt sei, in den Aktivitäten des Zentrums
teilzunehmen. Eine solche Teilnahme sei allerdings für Religionsklassen katholischer Schulen oder Pfarreien
und „sicherlich“ für Täuflinge und Konvertiten nicht geeignet.
Das St. Benedict Center ist seit vierzig
Jahren praktisch synonym mit ökumenischen Aktivitäten in der Gegend von Madison.
Die Schwestern kamen
im Jahr 1953 von Sioux City nach Madison, um dort eine katholische Mädchenschule zu gründen. Bereits
1966 ging die Schule zu. Die Gebäude wurden in ein ökumenisches Einkehr- und Konferenzzentrum umgebaut.
„Wir verstehen uns nach wie vor als katholische, lutherisch, anglikanische und presbyterianisch“ – erklärt
die ehemalige Priorin. Obwohl „diese Etiketten“ manchmal etwas Trennendes hätten, würde man dennoch
die eigene Einheit als Christen erfahren, die in der Welt zusammen beten und arbeiten.
Ex-Priorin Mary
David und Schwester Joanne Kollasch (74), die praktisch seit Beginn des Zentrums dort tätig waren, wollen
katholisch bleiben. Auch die protestantischen Mitglieder der Gemeinschaft werden ihre Konfession beibehalten.
Das Zentrum empfängt über 300 Gruppen pro Jahr. Unter den Gästen befanden sich auch drei Brüder der
ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, die dort zwei Jahre verbrachten und zusammen mit den Schwestern
Einkehrtage hielten.
Auch der Dalai Lama war schon auf Besuch.
Die Schwestern sind auch durch ihren
Einsatz für die Umwelt bekannt geworden.
Im Jahr 1995 begannen die Priorin und die Gemeinschaft, die
damals bereits weniger als zehn Schwestern zählte, über die „benediktinische Tradition“ der „Ehrfurcht
für alle Schöpfung – einschließlich Menschen, andere Tiere, Pflanzen, Luft und Wasser“ nachzudenken.
In der Folge bemühten sich die Klosterfrauen um die Wiederherstellung von über dreißig Hektar Prärie-Land.
Sie reinigten den nahegelegenen See Lost Lake von fast 80.000 Kubikmetern Ablagerungen.
Im Jahr 2003
bezeichnete das presbyterianische Mitglied Lynne Smith sich selber als eine „neue Monastische für das
neue Jahrtausend“.
Die Gemeinschaft hat in den fünzig Jahren einen weiten Weg zurückgelegt.
Als die
ersten vier Benediktinerschwestern 1953 im Zug von Sioux City nach Middleton kamen, um die Mädchenschule
zu gründen, pflanzten sie Benediktusmedaillen in eine Wiese und sagten: „Hier ist der Ort.“
Ein Jahr
später kamen sie wieder und begannen mit der Schule. Das waren andere Zeiten.
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39 Lesermeinungen
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@ Athanasius Gewohnheitschristentum produziert nicht verhältnisgemäss mehr Berufungen als im Mittelalter.
Die Zahl der Berufungen war schon immer starken Schwankungen unterworfen. Vor 1962 glaubte man wirklich
was die römisch-katholische Kirche lehrte, nachher fast nichts mehr. Woher wissen Sie das? Warum schreibt
Pfr. Overath in seinem Aufsatz in Sinfonia Sacra, dass die gleichen Priester, die eben noch Tag für Tag
das Messopfer im alten Ritus gefeiert haben, nun plötzlich von „Mahlresten“ sprechen? Sind die etwa über
Nacht zu Apostaten geworden? Absurd. Die glänzende Fassade hat das alles überstrichen. Wer den Katechismus
auswendig kann ist noch kein Katholik.
#36 AthanasiusII 18:43:09 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Benedikt Gewohnheitschristentum produziert nicht verhältnisgemäss mehr Berufungen als im Mittelalter.
Nur wirklicher Katholizismus tut sowas. Sie deuten alles soziologisch. Ich theologisch. Vor 1962 glaubte
man wirklich was die römisch-katholische Kirche lehrte, nachher fast nichts mehr. Diese Entwicklung ab
1965 heißt die ‘Große Apostasie, magna apostasía’, wovon der hl. Paulus sagte, sie muss von der Kunft
des Antichristen kommen. Natürlich wurde diese Apostasie von kleinen Kreisen lange geplant, aber das
heißt noch nicht die Massen glaubten in den 1940er nicht mehr und wáren nicht Gewohntheitskatholiken
ohne wirkliche Zugehörigkeit zum Mystischen Leibe Christi. Auch die Bau von Kirchen, Kapellen und Wallfahrtstätten
etwa um 1910 und 1930 in Belgien, Frankreich und den Niederlanden, deutet auf echten Katholizismus, echten
Glauben hin. Denn der Gewohnheitskatholizismus praktiziert keine Devotion mit Sonderlichkeiten. Und sogar
wenn es solche „gewöhnte“ Katholiken gegeben hätte, wäre jene Situation immer zu bevorzugen über die
Nicht-Katholiken in den Kirchen von heute.
Athanasius In der „starrsinnigen“ Zeit von ‘Quanta Cura’ und der „Absonderung“, bis in die 1950er hinein,
aber blühte unsere römisch-katholische Kirche. Das ist die wahre Illusion: Vom Gewohnheitschristentum
anzunehmen, es sei ein Bekenntnischristentum gewesen.
@statcrux Sie leben wahrscheinlich in einer eigenen V2-lyrischen Illusionswelt, aber so fern ich weiss,
ist die Atheitisierung bereits total im praktischen Leben und hält die Mehrheit der Konzilsgeistlichkeit
und der konziliaren Gläubigen mehr oder einige Häresien (in den Niederlanden glaubt 60 % der angeblich
römisch-katholischen Priester nicht an eine Realpräsenz, geschweige denn an Transsubstantiation). In
der „starrsinnigen“ Zeit von ‘Quanta Cura’ und der „Absonderung“, bis in die 1950er hinein, aber blühte
unsere römisch-katholische Kirche. Sie agieren als wären ‘Quanta Cura’ oder sogar Konzile wie Trient
und Florence/Ferrara/Basel, die ex-kathedra definierten, Fehler der Kirche die sie „isolierten“ im ‘Integralismus’.
Nun, ich bin gerne ‘Intégriste’ mit dem hl. Papst Pius V. und dessen „liturgischem Starrsinn“. ihre Illusion
zum neuen Pfingsten des „Reformkonzils“ ist eine Illusion, sonst nichts. Natürlich hat dies direkt nichts
mit Dignitatis Humanae zu tun, aber indirekt schon. Die pastorale Neuorientierung war eine Katastrophe
ohne voriges Beispiel in der Geschichte.
Quanta cura etc. enthalten einen bleibend gültigen Kern (so B XVI am 22.12.2005 vor der Kurie), dürfen
aber nicht in der Mentalität der damaligen Zeit interpretiert werden. Abgrenzungsbeefugt ist nicht der
einzelne Theologe, sondern das kirchliche Lehramt (Papst, Bischöfe). Einzelne Theologen machen es sich
zu leicht („Paradigmenwechsel“), aber sicherlich steht Quanta cura (Syllabus, Pascendi) nicht übver dem
Evangelium und nicht über den Konzilien. Ich bin mir sicher, dass „V 2“ innerhalb der nächsten 20 Jahre
noch weitere gute Früchte bringt. Quantitativ kann ich das nicht einschätzen und für die derzeitige
„Theologie“ deutscher Zunge spende ich keinen Applaus, aber wir sind Zeugen eines Anfangs. In der Masse
gibt es noch einen Ruck abwärts hinsichtlich religiöser Praxis, aber schon heute halten viele geistliche
Kommunitäten und Bewegungen viel Volk auf der „guten Seite“, wieviel erbärmlicher litte die Gegenwart,
wäre das Christentum bereits allen fremd geworden und nur eine hysterische Karikatur integralistischer
Provenienz übrig. „Donec venias.“
Hahaha Ganz toll, wie da unsere armen Suryoye (ob sie sich nun selbst Aramäer, Syrer, Assyrer nennen)
auf einmal als Autorität herhalten müssen. Jaja, sie sprechen ja noch heute die Muttersprache Jesu.
Immerhin kann man an der nicht-unierten syrisch-orthodoxen Kirche sehen, wohin ein reaktionärer Stillstand
führt, verursacht übrigens gerade durch die Trennung vom durch XP selbst eingesetzten lebendigen Lehramt
der katholischen Kirche. Wo es das lebendige Lehramt nicht gibt, gelangt man entweder in den Modernismus
oder in die völlige Erstarrung.
@ Athanasius Es ist so, daß Standkreuz Otterbeck hier alsbald zum verbissenen Thersites wird, wenn der
hochverehrte Erzbischof Lefebvre zu seinem ganz persönlichen schlechten Gewissen wird. Er weiß im Innersten
um das Scheitern von V2, von der Notwendigkeit der opération survie – kann es aber nicht zugeben: es
ist seine Lebenslüge.
@statcrux / Dr. Otterbeck Otterbeck: Nein. Ebenfalls ist nach Pius X. es eine Todsünde Personen ohne
Beweise schwerste Sünden vorzuwerfen (wie Sie das etwa bei Exz. Lefebvre zu tun pflegen). Nur Pharisäer
verwenden Lügen um Lefebvre und andere Getreue zu diskreditieren. Oder ‘Cantate Domino’ (1442) und andere
ex-cathedra Dogmatische Definitionen anzugreifen. Denn Ihrer liberalen Auffassung nach sind Quanta Cura
und Cantate Domino natürlich ‘lefebvristisch’ und ‘heute obsolet’.
Heilsegoismus ist doch nach Pius X. auch eine Todsünde. „Ätsch, ich halte die Gebote, ich werde es „oben“
weit bringen! Aber, da, guck: Die Sünder! Denen ergehts einmal saudreckig.“ Können „Getaufte“ so denken??
@Jawohl! Das „Für alle“ ist ein Irrtum, da es – wenn mit dem Katechismus von Trient im Zusammenhang gelesen –
in der Tat eine Aussage zur Häresie der sog. Allerlösungslehre ist, diese die bekanntlich verurteilt
wurde von Päpsten und Konzilen. Daher stelle ich es als Irrtum dar, wenn auch nicht als in sich invalidierend
für die hl. Messe. Es bleibt ein schweres Irrtum, ein schweres, diese Fehlübersetzung. Sind Sie Aramist?
Dann wüßten Sie bestimmt, daß die Originalfassung nur für „Für Viele“ zu halten ist und nicht für
für alle. Das haben mir sogar Suryoye (Aramäer) selbst bestätigt. Und die apostolischen Liturgien bezeugen
es ja auch.
Cyprian: Echt?? So hochinteressant das ist, wieviel Mühe sich Br. Michael da gibt; im Detail versagt
er ebenso wie der von ihm angegriffene Williamson: Ottaviani hat den Feeney-Brief, der in der Am. Eccl.
Review erschien, zwar signiert, aber nicht als Kardinal (Sekretär ! des Offz. war ein Kasrdinal, Vorsitzender
der Papst selbst), sondern als Assessor. Kardinal wurde er erst 1953, zusammen mit Roncalli.
Hypèr pollôn „Ja, aber das war wirklich immer schon so. Keiner, der zur kath. Kirche zurückkehren will,
wird daran gehindert. Bedingung ist natürlich, dass er sich zur katholischen Lehre bekennt. Nicht mehr
und nicht weniger. Das ist dann aber kein ökumenischer ‘jeder macht, was er will’ Einheitsbrei.“ Genau
in diesem Sinne wollte ich verstanden sein! @ Athanasius Genau auf diese Reaktion habe ich gewartet. Hahaha!
Eins, setzen! Vgl. im übrigen sehr gut: Johannes Beumer SJ, Die eucharistischen Konsekrationsworte nach
den Zeugnissen der Schrift und der Liturgie, in: Theologie und Glaube 64 (1974) 222-229. Und dennoch,
in der Sache ist das „für alle“ gar nicht verkehrt, wie ich als alter Gräzist und Aramaist sagen darf.
Dennoch wäre – das ist zuzugeben – „für viele“ besser.
@Tomasino Die von Ihnen geschilderte Problematik ist mir wohlbekannt. Nur: Hierzu hatte ich doch gar nichts
gesagt. Da müssen Sie mich falsch verstanden haben. Euer Bernd
@Jawohl! Im übrigen hat ja auch Christus sein Blut FÜR ALLE (pro omnibus) vergossen! Sie können schön
ein bisschen Latein schreiben, aber die Aramäische Einsetzung, sowie alle apostolische Liturgien sprechen
von „pro multis“, „für viele“ oder „für die Vielfalt“. Das „für alle“ ist ein Irrtum, aber invalidierend
ist es wohl nicht. Das Kreuzesopfer wurde für alle dargebracht, aber brachte nicht die Erlösung aller,
da Gott die Mitwirkung des menschlichen Willens fordert. Aber dennoch war die Intention auch für alle.
„Qui pridie quam pro nostra omniumque salute pateretur, hoc est hodie, accepit panem,“ betet die Römische
Kirche an jedem Gründonnerstag vor der Hl. Wandlung. Häretisch ist das Für alle an sich kaum, irrtümlich
dennoch, deswegen wird ja auch in u.a. Frankreich („pour la multitude“) und Polen („za wielu“) das Für
Viele korrekt übersetzt gebeten im inferiören NOM.
alle sind willkommen alle sind willkommen. doch der Herr hat gepredigt: Bekehrt euch und glaubt an das
Evangelium. Hier geht es also nicht um einen multireligiös-ökomenischen Einheitsbrei sondern um die
reine katholische Lehre, die von den Protestanten und erst recht von Muslimen und Juden nicht anerkannt
wird. Wer also zum Tisch des Herrn treten will, muss die ganze Wahrheit anerkennen, d.h. den ganzen Herrn
Jesus Christus. Von daher sollte man bei der Neuübersetzung der Wandlungsworte unbedingt korrigieren:
für euch und für VIELE. Beten wir für die Bekehrung der anderen, damit möglichst alle in den Genuss
der Heilsgnade Gottes kommen, die uns in Jesu kostbarem Kreuzesopfer zuteil geworden ist.
@Stromberg Haben Sie es nicht bemerkt, dass im NOM bei den Wandlungsworten des Blutes das „et pro multis
effundetur in remissionem peccatorum“ des ursprünglichen Textes durch „und für alle vergossen wird zur
Vergebung der Sünden“ passend umgeschrieben wurde, damit alle Menschen, egal welcher Religion, in die
Erlösung einbezogen sind. So wird den NOM-Gäubigen eingetrichtert, dass das umgeschriebene Wort dem
der Evangelien Mt26,28 und Mk14,24 entspräche. Das ist nicht so. Sehen Sie nach. Auch in der Vulgata
und im griechischen Text nicht. Ist das nun eine Verfälschung der Worte des Herrn? Bin gespannt auf die
Ausführungen.
Das echte St. Benedict Center Das echte Saint Benedict Center, das die Position von P. Feeney weiterführt,
sowie die Slaves Of The Immaculate Heart Of Mary sind online hier zu finden: www.catholicism.org/ Die
unten zitierte Gruppierung ist lediglich ein Abspaltung, ähnlich wie die Petrus- im Verhältnis zur Piusbruderschaft.
Insgesamt gibt es drei St. Benedict Center, aber nur das in Richmond vertritt noch völlig die Thesen
P. Feeneys. Im übrigen ist dort heute noch Feeneys engster Mitstreiter, der Philosophiedozent Br. Francis
Maluf trotz seines Alters aktiv. Was man die meisten meisten hier übersehen, ist die Rolle des damaligen
Hilfsbischofs Wright, der die Aktion gegen Feeney in Gang gesetzt hat und später zum Kardinal ernannt
wurde. Seine Rolle während des größten Konzils aller Zeiten dürfte vielleicht einigen bekannt sein.
Fortis in fide! Cyprian
Klar, alle sind willkommen… Ja, aber das war wirklich immer schon so. Keiner, der zur kath. Kirche zurückkehren
will, wird daran gehindert. Bedingung ist natürlich, dass er sich zur katholischen Lehre bekennt. Nicht
mehr und nicht weniger. Das ist dann aber kein ökumenischer „jeder macht, was er will“ Einheitsbrei.
Euer Bernd
Alle sind willkommen Wir steuern auf die schöne bunte ökumenische Kirche zu in der dann alle willkommen
sind. Ist doch schön, oder? Selbstverständlich sind in der katholischen Kirche ALLE willkommen, das
war immer so, nicht erst seit dem großartigen Pfingsten des 20. Jahrhunderts, dem V2, wie einige hier
liebevoll zu sagen pflegen. Im übrigen hat ja auch Christus sein Blut FÜR ALLE (pro omnibus) vergossen!
spitze des eisberges Es sollte mich nicht wundern, wenn dem Beispiel der Schwestern bald noch mehr Konvente
wenn nicht gar ganze Gemeinden folgen. Früher oder später passiert das dann auch hier in Europa. Wir
steuern auf die schöne bunte ökumenische Kirche zu in der dann alle willkommen sind. Ist doch schön,
oder?
ruhrgebietler Roger Schutz, Taize-Bewegung – allesamt auf dem Holzweg, direkt auf dem Weg in die Hölle.
Wie kann diesen Seelen noch zur Umkehr geholfen werden? Wieder verirrte Schäfchen… War anderes seit
dem V2 zu erwarten? Der Wahn, die Schuld für alles beim „V2“ zu suchen ist geradezu pathologisch. Die
Communauté des Taizé gibt es seit 1949, 1961 wurde wegen des Besucheranstroms die neue Kirche gebaut.
All das geschah vor dem Konzil.
@ Marcus Antoni(n)us A propos »dreinschlagen«. SS. D. N. Benedictus PP. XVI, 24-IV-2005: »Ich bin der
wahre Hirte… Ich gebe mein Leben für die Schafe«, sagt Jesus von sich (Joh 10, 14f.). Nicht die Gewalt
erlöst, sondern die Liebe. Sie ist das Zeichen Gottes, der selbst die Liebe ist. Wie oft wünschten wir,
daß Gott sich stärker zeigen würde. Daß er dreinschlagen würde, das Böse ausrotten und die bessere
Welt schaffen. Alle Ideologien der Gewalt rechtfertigen sich mit diesen Motiven: Es müsse auf solche
Weise zerstört werden, was dem Fortschritt und der Befreiung der Menschheit entgegenstehe. Wir leiden
unter der Geduld Gottes. [kursiv]Und doch brauchen wir sie alle.[kursiv] Der Gott, der Lamm wurde, sagt
es uns: Die Welt wird durch den Gekreuzigten und nicht durch die Kreuziger erlöst. Die Welt wird durch
die Geduld Gottes erlöst und durch die Ungeduld der Menschen verwüstet. Der vollständige Text hier
www.vatican.va/…-pontificato_ge.html oder hier dbk.de/…/DBK2.Vas/VE_168.pdf (PDF-Datei 456 KB).
Eine andere Variante Ruhrgebietler wird sich vor den Thron Gottes stellen und ihn zur Abdankung zwingen,
weil dieser V2, „Sodomie“, Freimaurerei, das Judentum, Abtreibung, Protestanten, den Volksaltar etc. zugelassen
und nicht dreingeschlagen hat. Danach wird ein Tribunal gebildet, bestehend aus den Erz-Fundis von kreuz-net
(u. a. rudolfsohn, beobachterin, graf v. galen, sulpi, athanasius I-IV, regazotti, oder so ähnlich, und
manch weiteres Gelichter) Und dann wird auf Erden aufgeräumt werden, mit Feuer und Schwert, und mit Plagen,
die die At-Plagen wie Kindergartenspiele aussehen lassen werden.
@ruhrgebietler Wie praktisch, dass Sie über so viel transzendetes Wissen verfügen. Wenn Sie erstmal
in den Himmel kommen, werden Sie sich noch wundern, wen Sie da alles treffen Hm, naja, vermutlich zischelt
Ihnen am Eingang Petrus noch zu: „Auch übrigens, nur, dass Du es weißt: Da sind nicht nur Lefebvristen“,
und dann sagen Sie „Pfuipfuipfui, du pöser Petrus, du dreckiger Judenfreund, dann will ich da gar nicht
hin“, und dann wird Petrus sagen: „Gut, dann eben nicht.“ Tja, Sie sehen, Sie sind nicht der einzige mit
intimen Detailkenntnissen aus Himmel und Hölle
wieder verirrte Schäfchen! Daila-dingbums, Roger Schutz, Taize-Bewegung – allesamt auf dem Holzweg, direkt
auf dem Weg in die Hölle. Wie kann diesen Seelen noch zur Umkehr geholfen werden? Wieder verirrte Schäfchen…
War anderes seit dem V2 zu erwarten? NEIN!
Zum Bild oben: Ohne Schleier pfui! Zum Bild oben: Ein Schande, dass Nonnen ohne Schleier rumlaufen wie
normale weltliche. In was unterscheiden sich diese V2 Nonnen noch von anderen sichtbar?
… In einem Brief an seine Priester vom 26. Juni erklärte der Bischof, daß solche Experimente für
die Kirche „sehr fruchtbar“ sein könnten. Man kann sich alles schönreden. Der Bischof verweist auf die
ökumenische Gemeinschaft von Taizé: Das ist keine ehemalige Ordensgemeinschaft.
@Statcrux Zur Aufklärung: Fr. Feeney schwörte seine Irrtümer, die aber keine Häresien waren, 1972
nicht ab, und der Vatikan war – angesichts wachsenden internen Liberalismus und Ökumenismus – eher nervig,
aber Paul VI. setzte dies persönlich durch. Feeneys Nachfolger und Schwesternkongregation halten seine
Auffassungen gegen Begierdetaufe, toleriert von der Diözese zu der diese gehören, immer noch, da der
Ortsbischof sowie der Primas Americae 1974 besagten, dass man neben „liberaleren“ Auffassungen dann auch
Toleranz einer „strengeren“ Interpretation des Dogmas Extra Ecclesiam nulla Salus gegenüber zeigen sollte.
Das Werk Feeneys ist getragen von einigen Mitgliedern die aus sehr hochrangigen, oft protestantischen,
reichen Amerikanischen Familien von Anwälten und INdustriellen bestehen, die im Laufe der Jahre sich
an Fr. Feeney wandten und von ihm als Laien in die römisch-katholische Kirche aufgenommen wurden. Wie
gesagt hält Bischof Rifan den Feeneyismus nicht, wurde aber vom Vatikan dennoch mit einer Reise zum Saint
Benedict Center (dem nicht-ökumenistischen, dem traditionalistischen) beauftragt wie in Bildern zu sehen
ist. Er weihte glaube ich auch Priester für die Gemeinschaft.
Quelle: In 1972, through the efforts of Bishop Bernard Flanagan of Worcester, Father Feeney and some of
his followers were reconciled to the Church. He died in 1978. (Catholic Culture, Is there Salvation Outside
the Catholic Church? Yes ánd No!, 2004 www.catholicculture.org/docs/doc_view.cfm?recnum=674)
Freundlichen Dank! Sehr schade, dass ein so exzellenter Kenner der Materie sich nicht mit Paul VI. versöhnen
will, wo das sogar Feeney gelang. (Was ich nicht wusste. Gibts dazu Quellen??)
@Dr. Otterbeck/statcrux Ja, das ist der Saint Benedict Center von Father Leonard Feeney SJ (dessen Irrtümer
zur Blut- und Begierdetaufe ich nicht annehme), der 1949 exkommuniziert wurde und 1974 von Paul VI. versöhnt,
mit Beibehaltung seiner Feeneyitischen Ideen zur Begierdetaufe, leider. Seine Gemeinschaft und Schwestern
blieben dabei aber ständig in der Diözese, aber von 1976 bis 1984 gab es dann Probleme, danach dann
unter Ecclesia Dei in Rom. Feeney empfing auch dort das Schreiben von Alfredo Kardinal Ottaviani aus dem
Hl. Offizium: „Cum Haec Sacra“, in dem Ottaviani Feeneys Ideen als Irrtümer darstellte. Umgehend wurde
er dann exkommuniziert. Ob ganz gerecht weiss ich nicht. Er wurde nicht wegen der Irrtümer exkommuniziert,
Begierdetaufe und Bluttaufe sind keine Definitionen de fide divina, sondern wegen Ungehorsams gegenüber
seinen Jesuitenoberen.
Das echte Saint Benedict Centre findet man hier: www.saintbenedict.com/…dules/fall04_nws.php Garantiert
nicht ökumenistisch, garantiert Römisch-katholisch, garantiert Habittragend, garantierte überlieferte
römische Liturgie. (Im Verweis finden Sie Bischof Rifan, Titularius von Cedamusa, beim Messopfer in Saint
Benedict Center Massachusetts.)
Ökumene und von der Kirche verabschiedet? An Ökumene ist nichts schlechtes und die Wahl der Überschrift
zeigt wiederum, wie niedrig das Reflexionsniveau der Redaktion ist. Wer ökumensich arbeitet kann sich
gar nicht aus der Kirche verabschieden, denn das ist ein Widerspruch in sich! Ganz im Gegenteil muss jemand,
der Ökumene pflegt, viel mehr Bewusstsein für seine eigene Religion / Konfession mitbringen! Achja,
und: Die Ortschaft gehört kirchlich zum Bistum Madison – der Hauptstadt von Wisconsin am südöstlichen
Ufer des Mendota Sees. Also ich finde, kreuz.net sollte sich weiterentwickeln und zu einem Navigationssystem
ausgebaut werden!