US-Benediktinerinnen
Vor lauter Ökumene nicht mehr katholisch
Das St. Benedict Center – eine Gemeinschaft von Benediktinerinnen in den USA – hat sich in gutem Einvernehmen mit dem Diözesanbischof von der Kirche losgesagt.
(kreuz.net, Middleton) Sr. Mary David Walgenbach (67) – die Priorin der Gemeinschaft – erklärte, daß das Zentrum jetzt als ökumenische Gemeinschaft unter dem neuen Namen ‘Holy Wisdom Monastery’ – Kloster zur Heiligen Weisheit – weitergeführt wird.

Das berichtete am 2. Juli die Tageszeitung ‘ Wisconsin State Journal’.

Das Zentrum gehört zur Ortschaft Middleton auf einem Anwesen von über fünfzig Hektar in der Nähe des Mendota Sees im nördlichen US-Bundesstaat Wisconsin.

Die Ortschaft gehört kirchlich zum Bistum Madison – der Hauptstadt von Wisconsin am südöstlichen Ufer des Mendota Sees.

Die Schwestern von St. Benedikt – von denen inzwischen nur noch drei ältere Damen übriggeblieben sind – baten den Vatikan um einen Dispens von ihren Gelübden und um eine kanonische Auflösung der Niederlassung. Die Bitte wurde vom Vatikan gewährt.

Die Gemeinschaft will sich jetzt „Benediktinische Frauen von Madison“ nennen und die Benediktus-Regel im allgemeinen weiterbeachten.

Der Bischof von Madison, Mons. Robert Morlino(59), stimmte den Änderungen zu, verlangte aber, daß im Zentrum keine Heilige Messe mehr zelebriert und das Allerheiligste in der dortigen Kapelle nicht länger aufbewahrt wird.

In einem Brief an seine Priester vom 26. Juni erklärte der Bischof, daß solche Experimente für die Kirche „sehr fruchtbar“ sein könnten. Der Bischof verweist auf die ökumenische Gemeinschaft von Taizé:

„Doch es gibt weltweit sehr wenige ähnliche Erfolgsgeschichten. Darum sind unsere Gebete und guten Wünsche um so wichtiger“ – so der Bischof.

Die ehemalige Priorin erklärte, daß es mehr als einen Grund für die Änderung gebe. Die Gemeinschaft nahm schon vor einigen Jahren ein protestantisches Mitglied auf.

Lynn Smith (51) – eine presbyterianische Predigerin – legte im Jahr 2004 ihre „feierlichen Gelübde“ als Mitglied der Gemeinschaft ab.

„Wir wollten nicht, daß unsere nichtkatholischen Schwestern einen Zweitklassestatus einnehmen“ – so die Ex-Priorin.

Der Bischof von Madison erklärte, daß es Katholiken freigestellt sei, in den Aktivitäten des Zentrums teilzunehmen. Eine solche Teilnahme sei allerdings für Religionsklassen katholischer Schulen oder Pfarreien und „sicherlich“ für Täuflinge und Konvertiten nicht geeignet.

Das St. Benedict Center ist seit vierzig Jahren praktisch synonym mit ökumenischen Aktivitäten in der Gegend von Madison.

Die Schwestern kamen im Jahr 1953 von Sioux City nach Madison, um dort eine katholische Mädchenschule zu gründen. Bereits 1966 ging die Schule zu. Die Gebäude wurden in ein ökumenisches Einkehr- und Konferenzzentrum umgebaut.

„Wir verstehen uns nach wie vor als katholische, lutherisch, anglikanische und presbyterianisch“ – erklärt die ehemalige Priorin. Obwohl „diese Etiketten“ manchmal etwas Trennendes hätten, würde man dennoch die eigene Einheit als Christen erfahren, die in der Welt zusammen beten und arbeiten.

Ex-Priorin Mary David und Schwester Joanne Kollasch (74), die praktisch seit Beginn des Zentrums dort tätig waren, wollen katholisch bleiben. Auch die protestantischen Mitglieder der Gemeinschaft werden ihre Konfession beibehalten.

Das Zentrum empfängt über 300 Gruppen pro Jahr. Unter den Gästen befanden sich auch drei Brüder der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, die dort zwei Jahre verbrachten und zusammen mit den Schwestern Einkehrtage hielten.

Auch der Dalai Lama war schon auf Besuch.

Die Schwestern sind auch durch ihren Einsatz für die Umwelt bekannt geworden.

Im Jahr 1995 begannen die Priorin und die Gemeinschaft, die damals bereits weniger als zehn Schwestern zählte, über die „benediktinische Tradition“ der „Ehrfurcht für alle Schöpfung – einschließlich Menschen, andere Tiere, Pflanzen, Luft und Wasser“ nachzudenken.

In der Folge bemühten sich die Klosterfrauen um die Wiederherstellung von über dreißig Hektar Prärie-Land. Sie reinigten den nahegelegenen See Lost Lake von fast 80.000 Kubikmetern Ablagerungen.

Im Jahr 2003 bezeichnete das presbyterianische Mitglied Lynne Smith sich selber als eine „neue Monastische für das neue Jahrtausend“.

Die Gemeinschaft hat in den fünzig Jahren einen weiten Weg zurückgelegt.

Als die ersten vier Benediktinerschwestern 1953 im Zug von Sioux City nach Middleton kamen, um die Mädchenschule zu gründen, pflanzten sie Benediktusmedaillen in eine Wiese und sagten: „Hier ist der Ort.“

Ein Jahr später kamen sie wieder und begannen mit der Schule. Das waren andere Zeiten.
      
39 Lesermeinungen
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#39   Benedikt   14:40:29 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ aschera
Auch das ist natürlich Quatsch.
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#38   aschera   14:13:28 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Wie wahr, wie wahr!
Wer den Katechismus auswendig kann ist noch kein Katholik.
Sondern vielmehr das Gegenteil davon.
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#37   Benedikt   19:00:33 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Athanasius
Gewohnheitschristentum produziert nicht verhältnisgemäss mehr Berufungen als im Mittelalter.
Die Zahl der Berufungen war schon immer starken Schwankungen unterworfen.
Vor 1962 glaubte man wirklich was die römisch-katholische Kirche lehrte, nachher fast nichts mehr.
Woher wissen Sie das? Warum schreibt Pfr. Overath in seinem Aufsatz in Sinfonia Sacra, dass die gleichen Priester, die eben noch Tag für Tag das Messopfer im alten Ritus gefeiert haben, nun plötzlich von „Mahlresten“ sprechen? Sind die etwa über Nacht zu Apostaten geworden? Absurd. Die glänzende Fassade hat das alles überstrichen. Wer den Katechismus auswendig kann ist noch kein Katholik.
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#36   AthanasiusII   18:43:09 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@Benedikt
Gewohnheitschristentum produziert nicht verhältnisgemäss mehr Berufungen als im Mittelalter. Nur wirklicher Katholizismus tut sowas. Sie deuten alles soziologisch. Ich theologisch. Vor 1962 glaubte man wirklich was die römisch-katholische Kirche lehrte, nachher fast nichts mehr. Diese Entwicklung ab 1965 heißt die ‘Große Apostasie, magna apostasía’, wovon der hl. Paulus sagte, sie muss von der Kunft des Antichristen kommen. Natürlich wurde diese Apostasie von kleinen Kreisen lange geplant, aber das heißt noch nicht die Massen glaubten in den 1940er nicht mehr und wáren nicht Gewohntheitskatholiken ohne wirkliche Zugehörigkeit zum Mystischen Leibe Christi.
Auch die Bau von Kirchen, Kapellen und Wallfahrtstätten etwa um 1910 und 1930 in Belgien, Frankreich und den Niederlanden, deutet auf echten Katholizismus, echten Glauben hin. Denn der Gewohnheitskatholizismus praktiziert keine Devotion mit Sonderlichkeiten. Und sogar wenn es solche „gewöhnte“ Katholiken gegeben hätte, wäre jene Situation immer zu bevorzugen über die Nicht-Katholiken in den Kirchen von heute.
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#35   Benedikt   13:40:56 | Mittwoch, 26. Juli 2006
Athanasius
In der „starrsinnigen“ Zeit von ‘Quanta Cura’ und der „Absonderung“, bis in die 1950er hinein, aber blühte unsere römisch-katholische Kirche.
Das ist die wahre Illusion: Vom Gewohnheitschristentum anzunehmen, es sei ein Bekenntnischristentum gewesen.
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#34   Athanasius   00:57:52 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@statcrux
Sie leben wahrscheinlich in einer eigenen V2-lyrischen Illusionswelt, aber so fern ich weiss, ist die Atheitisierung bereits total im praktischen Leben und hält die Mehrheit der Konzilsgeistlichkeit und der konziliaren Gläubigen mehr oder einige Häresien (in den Niederlanden glaubt 60 % der angeblich römisch-katholischen Priester nicht an eine Realpräsenz, geschweige denn an Transsubstantiation).
In der „starrsinnigen“ Zeit von ‘Quanta Cura’ und der „Absonderung“, bis in die 1950er hinein, aber blühte unsere römisch-katholische Kirche.
Sie agieren als wären ‘Quanta Cura’ oder sogar Konzile wie Trient und Florence/Ferrara/Basel, die ex-kathedra definierten, Fehler der Kirche die sie „isolierten“ im ‘Integralismus’. Nun, ich bin gerne ‘Intégriste’ mit dem hl. Papst Pius V. und dessen „liturgischem Starrsinn“.
ihre Illusion zum neuen Pfingsten des „Reformkonzils“ ist eine Illusion, sonst nichts. Natürlich hat dies direkt nichts mit Dignitatis Humanae zu tun, aber indirekt schon. Die pastorale Neuorientierung war eine Katastrophe ohne voriges Beispiel in der Geschichte.
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#33   stat crux   18:17:08 | Dienstag, 25. Juli 2006
Quanta cura etc.
enthalten einen bleibend gültigen Kern (so B XVI am 22.12.2005 vor der Kurie), dürfen aber nicht in der Mentalität der damaligen Zeit interpretiert werden. Abgrenzungsbeefugt ist nicht der einzelne Theologe, sondern das kirchliche Lehramt (Papst, Bischöfe). Einzelne Theologen machen es sich zu leicht („Paradigmenwechsel“), aber sicherlich steht Quanta cura (Syllabus, Pascendi) nicht übver dem Evangelium und nicht über den Konzilien.
Ich bin mir sicher, dass „V 2“ innerhalb der nächsten 20 Jahre noch weitere gute Früchte bringt. Quantitativ kann ich das nicht einschätzen und für die derzeitige „Theologie“ deutscher Zunge spende ich keinen Applaus, aber wir sind Zeugen eines Anfangs. In der Masse gibt es noch einen Ruck abwärts hinsichtlich religiöser Praxis, aber schon heute halten viele geistliche Kommunitäten und Bewegungen viel Volk auf der „guten Seite“, wieviel erbärmlicher litte die Gegenwart, wäre das Christentum bereits allen fremd geworden und nur eine hysterische Karikatur integralistischer Provenienz übrig. „Donec venias.“
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#32   Jawohl!   17:55:24 | Dienstag, 25. Juli 2006
Hahaha
Ganz toll, wie da unsere armen Suryoye (ob sie sich nun selbst Aramäer, Syrer, Assyrer nennen) auf einmal als Autorität herhalten müssen. Jaja, sie sprechen ja noch heute die Muttersprache Jesu. :-D
Immerhin kann man an der nicht-unierten syrisch-orthodoxen Kirche sehen, wohin ein reaktionärer Stillstand führt, verursacht übrigens gerade durch die Trennung vom durch XP selbst eingesetzten lebendigen Lehramt der katholischen Kirche. Wo es das lebendige Lehramt nicht gibt, gelangt man entweder in den Modernismus oder in die völlige Erstarrung.
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#31   Maurice Corvisier   17:55:24 | Dienstag, 25. Juli 2006
@ Athanasius
Es ist so, daß Standkreuz Otterbeck hier alsbald zum verbissenen Thersites wird, wenn der hochverehrte Erzbischof Lefebvre zu seinem ganz persönlichen schlechten Gewissen wird. Er weiß im Innersten um das Scheitern von V2, von der Notwendigkeit der opération survie – kann es aber nicht zugeben: es ist seine Lebenslüge.
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#30   Athanasius   17:50:07 | Dienstag, 25. Juli 2006
@statcrux / Dr. Otterbeck
Otterbeck:
Nein. Ebenfalls ist nach Pius X. es eine Todsünde Personen ohne Beweise schwerste Sünden vorzuwerfen (wie Sie das etwa bei Exz. Lefebvre zu tun pflegen).
Nur Pharisäer verwenden Lügen um Lefebvre und andere Getreue zu diskreditieren. Oder ‘Cantate Domino’ (1442) und andere ex-cathedra Dogmatische Definitionen anzugreifen. Denn Ihrer liberalen Auffassung nach sind Quanta Cura und Cantate Domino natürlich ‘lefebvristisch’ und ‘heute obsolet’.
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#29   stat crux   13:52:42 | Dienstag, 25. Juli 2006
Heilsegoismus
ist doch nach Pius X. auch eine Todsünde. „Ätsch, ich halte die Gebote, ich werde es „oben“ weit bringen! Aber, da, guck: Die Sünder! Denen ergehts einmal saudreckig.“
Können „Getaufte“ so denken??
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#28   Athanasius   21:41:24 | Montag, 24. Juli 2006
@Jawohl!
Das „Für alle“ ist ein Irrtum, da es – wenn mit dem Katechismus von Trient im Zusammenhang gelesen – in der Tat eine Aussage zur Häresie der sog. Allerlösungslehre ist, diese die bekanntlich verurteilt wurde von Päpsten und Konzilen. Daher stelle ich es als Irrtum dar, wenn auch nicht als in sich invalidierend für die hl. Messe. Es bleibt ein schweres Irrtum, ein schweres, diese Fehlübersetzung. Sind Sie Aramist? Dann wüßten Sie bestimmt, daß die Originalfassung nur für „Für Viele“ zu halten ist und nicht für für alle. Das haben mir sogar Suryoye (Aramäer) selbst bestätigt. Und die apostolischen Liturgien bezeugen es ja auch.
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#27   stat crux   18:34:27 | Montag, 24. Juli 2006
Cyprian: Echt??
So hochinteressant das ist, wieviel Mühe sich Br. Michael da gibt; im Detail versagt er ebenso wie der von ihm angegriffene Williamson:
Ottaviani hat den Feeney-Brief, der in der Am. Eccl. Review erschien, zwar signiert, aber nicht als Kardinal (Sekretär ! des Offz. war ein Kasrdinal, Vorsitzender der Papst selbst), sondern als Assessor. Kardinal wurde er erst 1953, zusammen mit Roncalli.
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#26   Jawohl!   18:29:44 | Montag, 24. Juli 2006
Hypèr pollôn
„Ja, aber das war wirklich immer schon so. Keiner, der zur kath. Kirche zurückkehren will, wird daran gehindert. Bedingung ist natürlich, dass er sich zur katholischen Lehre bekennt. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist dann aber kein ökumenischer ‘jeder macht, was er will’ Einheitsbrei.“
Genau in diesem Sinne wollte ich verstanden sein!
@ Athanasius
Genau auf diese Reaktion habe ich gewartet. Hahaha! Eins, setzen! Vgl. im übrigen sehr gut: Johannes Beumer SJ, Die eucharistischen Konsekrationsworte nach den Zeugnissen der Schrift und der Liturgie, in: Theologie und Glaube 64 (1974) 222-229.
Und dennoch, in der Sache ist das „für alle“ gar nicht verkehrt, wie ich als alter Gräzist und Aramaist sagen darf. Dennoch wäre – das ist zuzugeben – „für viele“ besser.
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#25   Bernd Stromberg   18:12:48 | Montag, 24. Juli 2006
@Tomasino
Die von Ihnen geschilderte Problematik ist mir wohlbekannt. Nur: Hierzu hatte ich doch gar nichts gesagt. Da müssen Sie mich falsch verstanden haben.
Euer Bernd;-)
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#24   Athanasius   18:08:55 | Montag, 24. Juli 2006
@Jawohl!
Im übrigen hat ja auch Christus sein Blut FÜR ALLE (pro omnibus) vergossen!
Sie können schön ein bisschen Latein schreiben, aber die Aramäische Einsetzung, sowie alle apostolische Liturgien sprechen von „pro multis“, „für viele“ oder „für die Vielfalt“. Das „für alle“ ist ein Irrtum, aber invalidierend ist es wohl nicht. Das Kreuzesopfer wurde für alle dargebracht, aber brachte nicht die Erlösung aller, da Gott die Mitwirkung des menschlichen Willens fordert.
Aber dennoch war die Intention auch für alle.
„Qui pridie quam pro nostra omniumque salute pateretur, hoc est hodie, accepit panem,“ betet die Römische Kirche an jedem Gründonnerstag vor der Hl. Wandlung. Häretisch ist das Für alle an sich kaum, irrtümlich dennoch, deswegen wird ja auch in u.a. Frankreich („pour la multitude“) und Polen („za wielu“) das Für Viele korrekt übersetzt gebeten im inferiören NOM.
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#23   Aragorn   18:06:23 | Montag, 24. Juli 2006
alle sind willkommen
alle sind willkommen. doch der Herr hat gepredigt: Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium. Hier geht es also nicht um einen multireligiös-ökomenischen Einheitsbrei sondern um die reine katholische Lehre, die von den Protestanten und erst recht von Muslimen und Juden nicht anerkannt wird. Wer also zum Tisch des Herrn treten will, muss die ganze Wahrheit anerkennen, d.h. den ganzen Herrn Jesus Christus. Von daher sollte man bei der Neuübersetzung der Wandlungsworte unbedingt korrigieren: für euch und für VIELE. Beten wir für die Bekehrung der anderen, damit möglichst alle in den Genuss der Heilsgnade Gottes kommen, die uns in Jesu kostbarem Kreuzesopfer zuteil geworden ist. O:)
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#22   Tomasino   17:53:15 | Montag, 24. Juli 2006
@Stromberg
Haben Sie es nicht bemerkt, dass im NOM bei den Wandlungsworten des Blutes das „et pro multis effundetur in remissionem peccatorum“ des ursprünglichen Textes durch „und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden“ passend umgeschrieben wurde, damit alle Menschen, egal welcher Religion, in die Erlösung einbezogen sind.
So wird den NOM-Gäubigen eingetrichtert, dass das umgeschriebene Wort dem der Evangelien Mt26,28 und Mk14,24 entspräche. Das ist nicht so. Sehen Sie nach.
Auch in der Vulgata und im griechischen Text nicht.
Ist das nun eine Verfälschung der Worte des Herrn?
Bin gespannt auf die Ausführungen.
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#21   Cyprian   17:10:41 | Montag, 24. Juli 2006
Das echte St. Benedict Center
Das echte Saint Benedict Center, das die Position von P. Feeney weiterführt, sowie die Slaves Of The Immaculate Heart Of Mary sind online hier zu finden:
www.catholicism.org/
Die unten zitierte Gruppierung ist lediglich ein Abspaltung, ähnlich wie die Petrus- im Verhältnis zur Piusbruderschaft. Insgesamt gibt es drei St. Benedict Center, aber nur das in Richmond vertritt noch völlig die Thesen P. Feeneys. Im übrigen ist dort heute noch Feeneys engster Mitstreiter, der Philosophiedozent Br. Francis Maluf trotz seines Alters aktiv.
Was man die meisten meisten hier übersehen, ist die Rolle des damaligen Hilfsbischofs Wright, der die Aktion gegen Feeney in Gang gesetzt hat und später zum Kardinal ernannt wurde. Seine Rolle während des größten Konzils aller Zeiten dürfte vielleicht einigen bekannt sein.
Fortis in fide!
Cyprian
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#20   Bernd Stromberg   15:45:07 | Montag, 24. Juli 2006
Klar, alle sind willkommen…
Ja, aber das war wirklich immer schon so. Keiner, der zur kath. Kirche zurückkehren will, wird daran gehindert. Bedingung ist natürlich, dass er sich zur katholischen Lehre bekennt. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist dann aber kein ökumenischer „jeder macht, was er will“ Einheitsbrei.
Euer Bernd;-)
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#19   Jawohl!   15:23:43 | Montag, 24. Juli 2006
Alle sind willkommen
Wir steuern auf die schöne bunte ökumenische Kirche zu in der dann alle willkommen sind. Ist doch schön, oder?
Selbstverständlich sind in der katholischen Kirche ALLE willkommen, das war immer so, nicht erst seit dem großartigen Pfingsten des 20. Jahrhunderts, dem V2, wie einige hier liebevoll zu sagen pflegen.
Im übrigen hat ja auch Christus sein Blut FÜR ALLE (pro omnibus) vergossen!
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#18   Aragorn   15:18:14 | Montag, 24. Juli 2006
spitze des eisberges
Es sollte mich nicht wundern, wenn dem Beispiel der Schwestern bald noch mehr Konvente wenn nicht gar ganze Gemeinden folgen. Früher oder später passiert das dann auch hier in Europa. Wir steuern auf die schöne bunte ökumenische Kirche zu in der dann alle willkommen sind. Ist doch schön, oder? :-!
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#17   Benedikt   14:20:34 | Montag, 24. Juli 2006
ruhrgebietler
Roger Schutz, Taize-Bewegung – allesamt auf dem Holzweg, direkt auf dem Weg in die Hölle. Wie kann diesen Seelen noch zur Umkehr geholfen werden? Wieder verirrte Schäfchen… War anderes seit dem V2 zu erwarten?
Der Wahn, die Schuld für alles beim „V2“ zu suchen ist geradezu pathologisch. Die Communauté des Taizé gibt es seit 1949, 1961 wurde wegen des Besucheranstroms die neue Kirche gebaut. All das geschah vor dem Konzil.
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#16   Jawohl!   14:12:51 | Montag, 24. Juli 2006
@ Marcus Antoni(n)us
A propos »dreinschlagen«.
SS. D. N. Benedictus PP. XVI, 24-IV-2005:
»Ich bin der wahre Hirte… Ich gebe mein Leben für die Schafe«, sagt Jesus von sich (Joh 10, 14f.). Nicht die Gewalt erlöst, sondern die Liebe. Sie ist das Zeichen Gottes, der selbst die Liebe ist. Wie oft wünschten wir, daß Gott sich stärker zeigen würde. Daß er dreinschlagen würde, das Böse ausrotten und die bessere Welt schaffen. Alle Ideologien der Gewalt rechtfertigen sich mit diesen Motiven: Es müsse auf solche Weise zerstört werden, was dem Fortschritt und der Befreiung der Menschheit entgegenstehe. Wir leiden unter der Geduld Gottes. [kursiv]Und doch brauchen wir sie alle.[kursiv] Der Gott, der Lamm wurde, sagt es uns: Die Welt wird durch den Gekreuzigten und nicht durch die Kreuziger erlöst. Die Welt wird durch die Geduld Gottes erlöst und durch die Ungeduld der Menschen verwüstet.
Der vollständige Text hier www.vatican.va/…-pontificato_ge.html oder hier dbk.de/…/DBK2.Vas/VE_168.pdf (PDF-Datei 456 KB).
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#15   Markus-Antonius †   14:04:24 | Montag, 24. Juli 2006
Eine andere Variante
Ruhrgebietler wird sich vor den Thron Gottes stellen und ihn zur Abdankung zwingen, weil dieser V2, „Sodomie“, Freimaurerei, das Judentum, Abtreibung, Protestanten, den Volksaltar etc. zugelassen und nicht dreingeschlagen hat. Danach wird ein Tribunal gebildet, bestehend aus den Erz-Fundis von kreuz-net (u. a. rudolfsohn, beobachterin, graf v. galen, sulpi, athanasius I-IV, regazotti, oder so ähnlich, und manch weiteres Gelichter) Und dann wird auf Erden aufgeräumt werden, mit Feuer und Schwert, und mit Plagen, die die At-Plagen wie Kindergartenspiele aussehen lassen werden.
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#14   Dr. Verena B.   13:37:45 | Montag, 24. Juli 2006
@ruhrgebietler
Wie praktisch, dass Sie über so viel transzendetes Wissen verfügen. Wenn Sie erstmal in den Himmel kommen, werden Sie sich noch wundern, wen Sie da alles treffen :-D Hm, naja, vermutlich zischelt Ihnen am Eingang Petrus noch zu: „Auch übrigens, nur, dass Du es weißt: Da sind nicht nur Lefebvristen“, und dann sagen Sie „Pfuipfuipfui, du pöser Petrus, du dreckiger Judenfreund, dann will ich da gar nicht hin“, und dann wird Petrus sagen: „Gut, dann eben nicht.“
Tja, Sie sehen, Sie sind nicht der einzige mit intimen Detailkenntnissen aus Himmel und Hölle ;-)
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#13   r.ruhrgebietler   13:29:44 | Montag, 24. Juli 2006
wieder verirrte Schäfchen!
Daila-dingbums, Roger Schutz, Taize-Bewegung – allesamt auf dem Holzweg, direkt auf dem Weg in die Hölle. Wie kann diesen Seelen noch zur Umkehr geholfen werden? Wieder verirrte Schäfchen… War anderes seit dem V2 zu erwarten? NEIN!
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#12   Romulus   13:01:20 | Montag, 24. Juli 2006
Zum Bild oben: Ohne Schleier pfui!
Zum Bild oben: Ein Schande, dass Nonnen ohne Schleier rumlaufen wie normale weltliche. In was unterscheiden sich diese V2 Nonnen noch von anderen sichtbar?
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#11   Benedikt   12:41:20 | Montag, 24. Juli 2006

In einem Brief an seine Priester vom 26. Juni erklärte der Bischof, daß solche Experimente für die Kirche „sehr fruchtbar“ sein könnten.
Man kann sich alles schönreden.
Der Bischof verweist auf die ökumenische Gemeinschaft von Taizé:
Das ist keine ehemalige Ordensgemeinschaft.
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#10   Heggi   12:32:25 | Montag, 24. Juli 2006
Athanasius
Danke für die detaillierten Informationen, die mir restlos unbekannt waren.
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#9   AthanasiusII   12:29:24 | Montag, 24. Juli 2006
@Statcrux
Zur Aufklärung:
Fr. Feeney schwörte seine Irrtümer, die aber keine Häresien waren, 1972 nicht ab, und der Vatikan war – angesichts wachsenden internen Liberalismus und Ökumenismus – eher nervig, aber Paul VI. setzte dies persönlich durch. Feeneys Nachfolger und Schwesternkongregation halten seine Auffassungen gegen Begierdetaufe, toleriert von der Diözese zu der diese gehören, immer noch, da der Ortsbischof sowie der Primas Americae 1974 besagten, dass man neben „liberaleren“ Auffassungen dann auch Toleranz einer „strengeren“ Interpretation des Dogmas Extra Ecclesiam nulla Salus gegenüber zeigen sollte. Das Werk Feeneys ist getragen von einigen Mitgliedern die aus sehr hochrangigen, oft protestantischen, reichen Amerikanischen Familien von Anwälten und INdustriellen bestehen, die im Laufe der Jahre sich an Fr. Feeney wandten und von ihm als Laien in die römisch-katholische Kirche aufgenommen wurden.
Wie gesagt hält Bischof Rifan den Feeneyismus nicht, wurde aber vom Vatikan dennoch mit einer Reise zum Saint Benedict Center (dem nicht-ökumenistischen, dem traditionalistischen) beauftragt wie in Bildern zu sehen ist. Er weihte glaube ich auch Priester für die Gemeinschaft.
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#8   Athanasius   12:22:03 | Montag, 24. Juli 2006
Quelle:
In 1972, through the efforts of Bishop Bernard Flanagan of Worcester, Father Feeney and some of his followers were reconciled to the Church. He died in 1978. (Catholic Culture, Is there Salvation Outside the Catholic Church? Yes ánd No!, 2004 www.catholicculture.org/docs/doc_view.cfm?recnum=674)
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#7   stat crux   12:10:18 | Montag, 24. Juli 2006
Freundlichen Dank!
Sehr schade, dass ein so exzellenter Kenner der Materie sich nicht mit Paul VI. versöhnen will, wo das sogar Feeney gelang. (Was ich nicht wusste. Gibts dazu Quellen??)
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#6   Athanasius   12:06:33 | Montag, 24. Juli 2006
@Dr. Otterbeck/statcrux
Ja, das ist der Saint Benedict Center von Father Leonard Feeney SJ (dessen Irrtümer zur Blut- und Begierdetaufe ich nicht annehme), der 1949 exkommuniziert wurde und 1974 von Paul VI. versöhnt, mit Beibehaltung seiner Feeneyitischen Ideen zur Begierdetaufe, leider. Seine Gemeinschaft und Schwestern blieben dabei aber ständig in der Diözese, aber von 1976 bis 1984 gab es dann Probleme, danach dann unter Ecclesia Dei in Rom.
Feeney empfing auch dort das Schreiben von Alfredo Kardinal Ottaviani aus dem Hl. Offizium: „Cum Haec Sacra“, in dem Ottaviani Feeneys Ideen als Irrtümer darstellte. Umgehend wurde er dann exkommuniziert. Ob ganz gerecht weiss ich nicht. Er wurde nicht wegen der Irrtümer exkommuniziert, Begierdetaufe und Bluttaufe sind keine Definitionen de fide divina, sondern wegen Ungehorsams gegenüber seinen Jesuitenoberen.
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#5   stat crux   11:59:59 | Montag, 24. Juli 2006
Ist das „echte“ das Benedict-Center, das Gegenstand der
Feeney-Entscheidung des Hl. Offiziums war?? Oder eine Neugründung?
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#4   Athanasius   11:55:12 | Montag, 24. Juli 2006
Das echte
Saint Benedict Centre findet man hier:
www.saintbenedict.com/…dules/fall04_nws.php
Garantiert nicht ökumenistisch, garantiert Römisch-katholisch, garantiert Habittragend, garantierte überlieferte römische Liturgie. (Im Verweis finden Sie Bischof Rifan, Titularius von Cedamusa, beim Messopfer in Saint Benedict Center Massachusetts.)
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#3   stat crux   11:54:34 | Montag, 24. Juli 2006
Und da können sich Exz. Huber und Exz. Käsmann noch so ins TV hängen,
die Konversionen gehen traditionell in Richtung Rom, fast nie andersherum.
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#2   Jawohl!   11:51:28 | Montag, 24. Juli 2006
Ceterum censeo
Die beste Ökumene ist der Konvertitenunterricht.
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#1   aschera   11:48:52 | Montag, 24. Juli 2006
Ökumene und von der Kirche verabschiedet?
An Ökumene ist nichts schlechtes und die Wahl der Überschrift zeigt wiederum, wie niedrig das Reflexionsniveau der Redaktion ist.
Wer ökumensich arbeitet kann sich gar nicht aus der Kirche verabschieden, denn das ist ein Widerspruch in sich! Ganz im Gegenteil muss jemand, der Ökumene pflegt, viel mehr Bewusstsein für seine eigene Religion / Konfession mitbringen!
Achja, und:
Die Ortschaft gehört kirchlich zum Bistum Madison – der Hauptstadt von Wisconsin am südöstlichen Ufer des Mendota Sees.
Also ich finde, kreuz.net sollte sich weiterentwickeln und zu einem Navigationssystem ausgebaut werden!
:-] :-] :-]
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