Brief an Bischof Müller
Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
Ein Kommunalpolitiker der Republikaner und früherer Kirchengemeinderat schrieb dem Bischof von Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig Müller am 5. Juli einen Brief. Von Rodolfo E. Panetta.
(kreuz.net) Dem Nachrichtendienst ‘kreuz.net’ entnehme ich, daß Sie sich an einem „Schweigemarsch gegen Rechtsextremismus“ beteiligt und ein Verbot der NPD gefordert haben.

Sie werfen der NPD vor, sie habe es versäumt, „den Holocaust und andere Verbrechen der Nationalsozialisten unmißverständlich zu verurteilen“.

Außerdem verwende die Partei Parolen wie „Ich bin geboren zum Haß“ und „Ich gehe über Leichen“.

Nachvollziehbare Beweise für Ihre Vorwürfe kann ich leider nirgends finden. Haben Sie denn das Parteiprogramm der NPD oder die „Deutsche Stimme“ gelesen, um zu solchem Urteil zu kommen?

Zudem geht es im ersten Teil um eine Wertung, der man nicht folgen muß.

Inwieweit dumme Sprüche einzelner Personen einer Partei insgesamt zugerechnet werden dürfen, bleibt im Falle der NPD schon deshalb zweifelhaft, weil die Mächtigen im Lande sich nicht einmal schämen, bezahlte Provokateure anzuwerben, welche die Gründe für ein Verbot erst schaffen sollen.

Als Kommunalpolitiker der Republikaner und als früherer Kirchengemeinderat kenne ich die Stimmungsmache, welche in Kirche und Staat regelmäßig gegen konservative und nationalbewußte Menschen in Gang gesetzt wird.

Es berührt mich sehr seltsam, daß ausgerechnet ein Bischof, der selbst Ziel von Kampagnen und ideologischer Anfeindung geworden ist, jetzt als Sachwalter der political correctness auftritt.

Für einen Bischof mit Mannesmut gibt es wahrhaft viele Möglichkeiten, in unserem Staat Rückgrat zu zeigen: gegen den millionenfachen Mord an ungeborenen Kindern, gegen die Gefahren des Islam, gegen den Relativismus der Werte.

Menschen, denen Unrecht getan
Wieviel Mut
gehört doch dazu, als Bischof ein Verbot der NPD zu fordern. Die Bürgerlichen klatschen Beifall und die Antifa krümmt sich vor Lachen.
wurde, warten auf Ihre Solidarität: Bischof Kurt Krenn, Martin Hohmann, Konrad Löw, die Auerbacher Schulschwestern, der bald 93jährige letzte deutsche Kriegsgefangene Erich Priebke in Rom.

Mutige Vordenker des Christentums wie Giacomo Kardinal Biffi oder Weihbischof Andreas Laun OSFS hätten es verdient, daß andere Bischöfe ihre Gedanken zur Islamisierung Europas aufgreifen und in die praktische Kirchenpolitik umsetzen.

Aber auch unser Volk hätte es verdient, daß sich endlich einmal ein Bischof mutig für die Rechte der kleinen Leute einsetzt und die unfähigen Politiker zurechtweist.

Wieviel Mut gehört doch dazu, als Bischof ein Verbot der NPD zu fordern. Die Bürgerlichen klatschen Beifall und die Antifa krümmt sich vor Lachen.

Mit Verlaub, hochwürdigster Herr Bischof, es sind nicht die Politiker der NPD, welche durch Abtreibung, Homo-„Ehe“ und jede erdenkliche Gemeinheit die Grundlagen des Staates und seiner Familien zerstören.

Es sind keine NPD-Abgeordneten, die dem Volk regelmäßig die Steuern und sich selbst die Diäten erhöhen.

Nicht die NPD unterstützt völkerrechtswidrige Angriffskriege und die verantwortlichen Kriegstreiber.

Im Sakrament der Firmung
Messen Sie
alle Politiker mit demselben Maß der gesunden katholischen Lehre.
hat uns der Heilige Geist die Gabe der Unterscheidung geschenkt. Machen wir von ihr Gebrauch.

Sehen Sie nicht den Splitter im Auge der NPD, während Sie den Balken im Auge der etablierten Parteien ignorieren? Bräuchten wir nicht eher eine neue Enzyklika „Magna cum cura“ gegen den Ungeist heutiger Politik?

Messen Sie alle Politiker mit demselben Maß der gesunden katholischen Lehre. Sie brauchen deshalb nicht das vollständige Programm der NPD zu teilen, was auch ich nicht tue.

Doch halten Sie kritische Distanz nach allen Seiten, wie das der hingerichtete Domprediger Johann Maier sicherlich getan hat.

Wenn Sie der NPD Mitverantwortung für Worte und Taten Dritter aufbürden, dann fragen Sie, wenn Sie Mut haben, ruhig auch einmal die Vorsteher der jüdischen Gemeinde in Regensburg, ob sie sich von den Verbrechen der israelischen Armee an Frauen und Kindern distanzieren.

Fragen Sie, wenn Sie Mut haben, die Ihnen nahestehenden Politiker der Union, Herrn Stoiber und Frau Merkel, ob sie sich von den Verbrechen der amerikanischen Folterer distanzieren.

Fragen Sie, ob sie sich von den Angriffskriegen der Amerikaner und von deren Verbrechen in der Geschichte distanzieren.

Die Kirche darf sich nicht in die Lebenslügen der jeweiligen Zeit verstricken lassen. Nec laudibus, nec timore!
      
228 Lesermeinungen
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#228   Malachias †   12:40:08 | Freitag, 21. Juli 2006
@Artois
…haltloser, wirrer Blödsinn, der wahrscheinlich vor allem von VS-Agenten verbreitet wird
:-D :-D :-D
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#227   Artois †   09:00:42 | Freitag, 21. Juli 2006
Geschichtswissenschaft
Es gibt keinen ernstzunehmenden Historiker, ob rechts ob links, ob deutschfreundlich- oder deutschfeindlich, der derartige Positionen vertritt. Es ist haltloser, wirrer Blödsinn, der wahrscheinlich vor allem von VS-Agenten verbreitet wird.
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#226   Malachias †   21:39:31 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Benedikt
Die von Malachias hier beschriebenen angeblichen Friedensversuche Hitlers bestehen darin, dass er seine bereits auf Polen zurückende Armee angehalten hat.
Wenn Sie die zahlreichen, in den Zitaten zum Ausdruck kommenden Friedensinitiativen Adolf Hitlers auf diesen Nebenaspekt reduzieren wollen, tun Sie mir leid! Entweder haben Sie nicht alles gelesen oder Sie haben das Gelesene nicht verstanden…! :-@
Davon abgesehen konnte ich hier schon aus Platzgründen gar nicht alles wiedergeben, was zu diesem Thema zu sagen wäre. Aber ganz kann und will ich Ihnen das eigenständige Erarbeiten dieser Thematik (wir haben Ihnen ja genügend Literatur angegeben) ja auch nicht abnehmen…! ;-)
Allen Leserinnen und Lesern, die es wagen wollen, wünsche ich viel persönlichen Gewinn dabei! :(3
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#225   Benedikt   13:47:13 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Lachhaft
Die von Malachias hier beschriebenen angeblichen Friedensversuche Hitlers bestehen darin, dass er seine bereits auf Polen zurückende Armee angehalten hat. Das einem das nicht selber lächerlich vorkommt…
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#224   Malachias †   13:16:42 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Der Genozid an den Deutschen in Polen (Fortsetzung und Schluss)
Vergelts Gott, Perpetua! :(3
Hier das von Schröcke gezogene Fazit:
„Die Gesamtheit des polnischen Vorgehens gegen die deutsche Minderheit erfüllt faktisch den Tatbestand des Völkermordes nach der Konvention zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes v. 9.12.1948, nach der bereits die Beeinträchtigung der ethnischen Identität von Angehörigen ethnischer Minderheiten allein durch Maßnahmen gegen die Verwendung ihrer Sprache ein Verbrechen darstellt. Völkermord ist ein unverjährbares Verbrechen. Veranlaßt wurden diese Verbrechen durch eine verantwortungslose polnische Politik, die von den Siegern von 1918 geduldet, wenn nicht sogar gefördert wurde. Der für den Minderheitenschutz zuständige Völkerbund unternahm nichts gegen diese Verbrechen.“ (aaO, 125-126)
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#223   Perpetua   13:13:13 | Donnerstag, 20. Juli 2006
bitte um Forsetzung
Schon vor vielen Jahren habe ich in anderen Quellen darüber gelesen. Die Auffrischung ist mirwillkommen.
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#222   Malachias †   12:56:50 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Der Genozid an den Deutschen in Polen (Fortsetzung)
Vergelts Gott, Perpetua! :(3
Und hier die Fortsetzung:
„Im Sommer 1939 wurden bereits vor dem 1.9. 3.500 Deutsche ermordet (F. Becker 1991, S. 13), nach v. Richthofen 8.000 (H. Splittgerber 1989, S. 43) und nach dem 1.9. etwa 20.000 (v. Richthofen, Ostpreußenblatt 1978, S. 48). Nach Kriegsbeginn wurden etwa 5.000 volksdeutsche Soldaten in der polnischen Armee ermordet (Inf. Dienst, Viöl 1998, Nr. 17,0987). Die Exzesse steigerten sich bis zum Blutsonntag in Bromberg am 3.9.1939 mit 5.400 Ermordeten. Eine Zeugin berichtete: ‘In Bromberg ist nachweislich von den Kanzeln verkündet worden, daß die Tötung von Deutschen keine Sünde, sondern im voraus vergeben sei’ (Brief des Generalsuperintendent P. Blau, Posen, an Prof. D. A. Keller v. 17.10.1939, E. Löser, o. Datum). ‘Die Mordwaffen dazu wurden von katholischen Geistlichen in einer Kirche ausgegeben’ (E. Löser, Brief an Dr. Czaja v. 12.3.1990)…
Insgesamt hatte die deutsche Volksgruppe vor und nach Kriegsbeginn 58.000 (de Zayas 1987, S. 37) Ermordete, davon 3.000 bis 4.000 vor Kriegsbeginn, zu beklagen, von denen 12.857 namentlich identifiziert werden konnten. Das war die zweifache Anzahl aller deutschen Gefallenen im Polenfeldzug (U. Walendy 1965, S. 170).“ (Schröcke, aaO, 125)
(Fortsetzung folgt)
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#221   Perpetua   12:51:40 | Donnerstag, 20. Juli 2006
bitte um Forsetzung
!:) !:) !:)
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#220   Malachias †   12:49:54 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Der Genozid an den Deutschen in Polen (Fortsetzung)
Vergelts Gott, „Perpetua“! :(3
Hier also die Fortsetzung:
„Bis Mitte August waren im Jahre 1939 bereits 76.000 Deutsche ins Reich geflüchtet und 18.000 nach Danzig. Mehr als 50.000 waren verhaftet oder befanden sich auf Verschleppungsmärschen. Schon lange vor Kriegsbeginn waren schwarze Listen angelegt worden, sowohl regierungsseitig als auch durch polnische Vereine, nach denen verhaftet wurde. Das deutsche Weißbuch Nr. 2, Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges, Berlin 1939, stellte fest: ‘… Am 6.5.1939 meldet Generalkonsul Kattowitz 200 Terrorfälle, am 19.5. weitere 100 allein in Oberschlesien. Kein Deutscher ist seines Lebens und seines Eigentums mehr sicher… Die englische Regierung wird durch die deutsche Botschaft über die friedensgefährliche Entwicklung auf dem laufenden gehalten, ohne daß etwas geschieht. Mitte Mai steigert sich die Hetze zu Deutschenpogromen, bei denen Tausende von Deutschen wie Freiwild gejagt werden… Lodz meldete am 7.5.: ‘Die Bedrohung der Volksdeutschen mit Totschlag, Folterungen usw. sind zur alltäglichen Selbstverständlichkeit geworden… Immer mehr stellt sich heraus, daß die Behörden selbst die Träger des Liquidationsprozesses sind… Das Deutschentum in Galizien steht vor der Vernichtung…’ (H. Bernhardt 1988).“
(Fortsetzung folgt)
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#219   Perpetua   12:46:56 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Malaschias
bitte um Fortsetzung …
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#218   Malachias †   12:40:33 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Der Genozid an den Deutschen in Polen (Fortsetzung)
Für den Terror gegen deutsche Einrichtungen soll hier ein Beispiel der Bromberger Deutschen Rundschau angeführt werden: ‘Von 1920 – 1939 hatte diese Zeitung 872 Strafverfahren. Die Schriftleiter wurden insgesamt zu 5 Jahren, 11 Monaten und 20 Tagen Gefängnis sowie 24.000 Zloty Geld- und 38.000 Zloty Gerichtsstrafen verurteilt. 546 Mal unterlag diese deutsche Zeitung der Beschlagnahme. Gesamtverlust: ungefähr 7.000.000 Zloty. Keiner volksdeutschen Zeitung in Polen blieb ein ähnliches Schicksal erspart.’ (R. Trenkel 1979)
Diese Umstände zwangen zur Auswanderung. Bis 1923 hatten bereits 500.000 Deutsche Polen gezwungen oder freiwillig verlassen, bis 1939 waren es 1,5 Millionen.
Bereits 1919 besaß Polen die ersten Konzentrationslager Europas und hatte 16.000 Deutsche als Staatsfeinde inhaftiert (H. Splittgerber 1989, S. 33). Am 17.6.1934, also nach Abschluß des deutsch-polnischen Nichtangriffsvertrages, beschloß die polnische Regierung wiederum die Errichtung von Konzentrationslagern und ab 1945 wieder mit noch ungezählten Opfern…
Nach Abschluß des Nichtangriffspaktes kündigte die polnische Regierung im September 1934 den Minderheitenschutzvertrag und führte die Entdeutschungen auch nach einer deutsch-polnischen Erklärung zum Minderheitenschutz vom 5.11.1937 unvermindert weiter. Kurz vor und nach der englischen Garantieerklärung vom 31.3.1939 steigerte sich der polnische Terror nochmals…“ (Schröcke, aaO, 122-123)
(Fortsetzung folgt)
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#217   Perpetua   12:37:53 | Donnerstag, 20. Juli 2006
malachias
:)3 :)3 :)3
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#216   Malachias †   11:58:53 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Der Genozid an den Deutschen in Polen
Für die von der ignorantia affectata Befallenen weitere Zitate aus dem „Jahrhundertkrieg“:
„Die minderheitenfeindlichen Maßnahmen der polnischen Regierung begannen sofort mit der Annexion der deutschen Ostgebiete nach Kriegsende 1918 und erstreckten sich auf alle Lebensbereiche wie deutsche kulturelle Einrichtungen, Schulen und Bildungsstätten, bäuerlichen Grundbesitz und Industrieunternehmen sowie Vereine, Genossenschaften usw. und steigerten sich bis Kriegsbeginn 1939 kontinuierlich. Sie wurden von terroristischen Maßnahmen polnischer Vereine begleitet, die schon vor 1933 zu Todesopfern führten. Ein Gesetz zur Bodenreform gestattete zunächst die Enteignung von Grundbesitz. Die Maßnahmen gegen die deutsche Volksgruppe zielten aber von Anfang an nicht nur auf Enteignung des landwirtschaftlichen Großgrundbesitzes, sondern auch des klein- und mittelbäuerlichen Besitzes. Allein 1924 wurden 500.000 ha enteignet (U. Walendy 1965, S. 153), bis 1939 insgesamt 750.000 ha. Im Jahr 1939 betrugen die enteigneten Flächen in den Woiwodschaften Posen 12.165 ha, in Pomerellen 11.334 ha und in Schlesien 3.317 ha. Nach einem Grenzzonengesetz durften Deutsche in einem 30 km breiten Grenzstreifen kein Land mehr besitzen. Das betraf fast ganz Westpreußen. Von den 1925 vorhandenen 657 deutschen Schulen blieben bis 1938/39 nur 185 übrig. Deutsche Schüler wurden zwangsweise in polnische Schulen eingewiesen, deutsche Lehrer verloren ihre Stellungen und ihre Lehrbefugnisse.“ (Schröcke, aaO, 122)
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#215   Tacitus   00:59:24 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@malachias
Ok, also tatsächlich Diplom aus der Keksdose, wie jeder sehen kann. Ich fragte nach einer Quelle hierfür:
– Die Polen begannen bereits am gleichen Tage, deutsche Verkehrsflugzeuge zu beschießen –
Und bekomme als Quellenangabe eine Rede Hitlers.
Ja Wahnsinn. Ist jetzt tatsächlich das, was der Führer so alles abgesondert hat, für Sie Evangelium?
Wissen Sie, was der Führer so alles über Religion im Allgemeinen, das Christentum im Besonderen und die Katholische Kirche im Speziellen gesagt hat?
Ich kann nur immer wieder sagen – wie blöde kann man eigentlich sein…
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#214   DDL   00:40:53 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Malachias – Sagen Sie ‘mal, ist Ihnen NICHTS zu peinlich?
Sie entblöden sich nicht, die bekannten Lügen des seinerseits als x-fachen Lügner bekannten GröFaZ einer Nation gegenüber, die er zu diesem Zeitpunkt längst zu überfallen gedachte, und die er bekanntlich in Sicherheit wiegen wollte, als „Wahrheit“ verkaufen zu wollen?
Wie billig ist DAS denn, hm?
Sie glauben vermutlich auch noch an das Gleiwitz-Märchen, gell?
So, und jetzt gehen Sie wieder zu Ihren Kameraden in die Kneipe, saufen das achte Bier und prahlen damit, wie Sie tapfer Führer und Vaterland verteidigt haben. Das das unter den schützenden Fittichen einer komischen Katholen-Sekte war, verschweigen Sie aber besser.
Ich für meinen Teil mag mein Land zu sehr, als dass ich Knilchen wie Ihnen noch einmal die Gelegenheit geben möchte, es in Schutt und Asche zu ruinieren – mir wurschtegal, mit welchen völkischen Wahnvorstellungen Sie da irgendwas beschönigen wollen.
Der einzige Trost ist, dass Leutchens Ihre Kalibers nur im kleinen Kreis oder im Schutze der Anonymität das Maul aufzureißen wagen… schon erstaunlich, wie wenig das Volk, dessen Interessen Sie ja immer so heldisch im Munde führen, sich für Ihre Dämeleien erwärmen kann und Ihnen stattdessen regelmäßig zeigt, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat, wie? Völkische Propaganda so ganz ohne Volk – Mann, muss das deprimierend sein :O)
P.S.: Sie haben wirklich noch nicht viele NPD-Schulungen gehabt, stimmt’s? Das ist nämlich nicht nur der Schliff, der Ihnen fehlt. So, jetzt ab nach Hause freier-widerstand.net/.
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#213   Malachias †   23:18:21 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Um deutschlandhassende Selbstgerechte wie „Tacitus“ endlich zum Schweigen zu bringen…
Aus der Erklärung Adolf Hitlers am 25.8.1939 an den französichen Botschafter Robert Colondre (Frz. Gelbbuch, Dok. 242, zit. nach: Walter Porst, Die Ursachen des Zweiten Weltkrieges. Ein Grundriß der internationalen Diplomatie von Versailles bis Pearl Harbor, Tübingen ²2004, 387ff.; Hervorhebungen von mir):
„Wie ich Ihnen schon gesagt habe, hege ich keine feindseligen Gefühle gegen Frankreich. Ich habe persönlich auf Elsaß-Lothringen verzichtet und die deutsch-französische Grenze anerkannt. Ich will keinen Konflikt mit Ihrem Land… Infolgedessen ist mir der Gedanke, daß ich Polens wegen mit Frankreich kämpfen müßte, außerordentlich schmerzlich. Die polnischen Herausforderungen haben jedoch eine Lage für das Reich geschaffen, die nicht länger andauern kann…
Ich habe anfänglich der deutschen Presse vorgeschrieben, nichts über die von den Deutsch-Polen erduldeten Mißhandlungen zu veröffentlichen. Gegenwärtig ist die Lage jedoch untragbar. Wissen Sie, daß Fälle von Entmannung vorgekommen sind? Daß sich in unseren Aufnahmelagern über 70 000 Flüchtlinge befinden? … Unsere Flugzeuge können nicht mehr von Deutschland nach Ostpreußen fliegen, ohne unter Kanonenfeuer genommen zu werden. Ihre Route wurde abgeändert, aber jetzt werden sie auch über dem Meer angegriffen…
Es ist einer Großmacht, die diesen Namen nicht zu Unrecht trägt, unwürdig, derartige Beleidigungen stillschweigend zu ertragen. Frankreich würde so etwas ebensowenig dulden…“
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#212   Tacitus   19:37:24 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Revisionisten
Der folgende – auch noch hervorgehobene – Text von unserem sedisvakantistischen Braunhemd ist überdeutlich:
– Die Polen begannen bereits am gleichen Tage, deutsche Verkehrsflugzeuge zu beschießen –
Einfach mal so behauptet. Ohne Quellenangabe, ohne Beleg – wie auch, es existieren keine dafür.
Diese ganze Diskussion ist eine völlige Nullnummer – wer nicht zwischen Quelle und Sekundär- oder Tertiärliteratur unterscheiden kann, soll gefälligst die Finger von der Geschichte lassen (im Übrigen weist das tatsächlich darauf hin, daß eine wie immer geartete akademische Qualifikation von der Rückseite einer Milchtüte stammt, denn das ist Stoff aus dem Propädeutikum!).
Aber bitte – heben Sie den Gröfaz in seinem Friedenswillen nur in den Himmel. Wie ich schon mehrmals gesagt habe, die Luxemburger, oder etwa die Dänen, waren dann sicher auch fanatische Deutschenhasser, die nur darauf warteten, mit Millionenheeren das arme Deutschland zu überfallen.
Wie dumm kann man sein?
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#211   Perpetua   19:26:00 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Malachias
Lieber Malachias,
lassen Sie sich doch nicht Ihre wertvolle Zeit von Leuten stehlen, die ohne zu prüfen und nachzudenken immer nur trotzköpfig „nein“ sagen.
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#210   Artois †   19:25:44 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Ich denke, man kommt
der Wahrheit näher, wenn man das gemeinsame Interesse beider Parteien an einem Krieg ins Auge faßt. Die NS-Führung hat jedenfalls willentlich den Westmächten zum Schaden Deutschlands in die Hände gespielt. Dies ist mein Eindruck, nicht Analyse.
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#209   Malachias †   18:59:16 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Hitlers Friedensbemühungen im August 1939 (Fortsetzung)
„Anschließend gab Hitler den Befehl, den Termin für den Einmarsch in Polen, den Fall Weiß, auf den 26.8.1939 zu legen. Doch am 25.8. um 18.15 Uhr widerrief er den Einmarschbefehl für den 26.8. Der Befehl zum Einmarsch in Polen wurde unter der Voraussetzung erteilt, daß die Operationen in Polen nicht in einen europäischen Krieg einmünden würden. Am 27.8. unterrichtete Beck den englischen Botschafter Kennard: ‘Die polnische Regierung hat angesichts der Sprache Hitlers in seiner Unterhaltung mit Henderson die totale Mobilmachung beschlossen.’ Die polnische Generalmobilmachung wurde am 30.8.1939 verkündet.
Am 25.8. wurde das englisch-polnische Beistandsabkommen vom Unterhaus ratifiziert, das gegenüber der Garantie vom 31.3.1939 für den Fall einer indirekten Bedrohung einen weiteren Blankoscheck für Polen enthielt. Es wurde die völlige militärische Unterstützung gegen ‘jede Aktion einer europäischen Macht’ garantiert, ‘welche direkt oder indirekt die Unabhängigkeit einer der vertragsschließenden Parteien bedroht und so geartet ist, daß die betreffende Partei den bewaffneten Widerstand als von lebenswichtiger Bedeutung betrachtet.’ Es enthielt ein geheimes Zusatzabkommen, welches Polen Rechte über Danzig zusicherte und eine Rückkehr Danzigs an das Reich unmöglich machen sollte sowie festlegte, daß sich der Vertrag ausschließlich gegen Deutschland richtete. Die Polen begannen bereits am gleichen Tage, deutsche Verkehrsflugzeuge zu beschießen.“ (Schröcke, aaO, 145-146)
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#208   Perpetua   18:56:13 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Malaschias und Benedikt
Benedikt scheint seinen „Verstand“ nur mit Systemmedien anzufüllen.
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#207   Malachias †   18:07:06 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Hitlers Friedensbemühungen im August 1939 (Fortsetzung)
„Am 23.8… überbrachte Henderson an Hitler auf dem Obersalzberg ein Schreiben Chamberlains, in dem dieser die englische Entschlossenheit mitteilte, im Falle eines deutsch-polnischen Krieges Polen beizustehen. Gleichzeitig schlug er deutsch-polnische Verhandlungen vor. Er ging jedoch nicht auf den deutschen Vorschlag nach Übersendung eines deutschsprechenden Engländers ein.
Am gleichen Tag ordnete Hitler mündlich vor den Oberbefehlshabern – ein schriftlicher Befehl ist bislang nicht bekannt – die Möglichkeit eines Einmarsches in Polen am 26.8. an. ‘Hierbei wurde von Hitler ausdrücklich angeordnet, daß das Anhalten des Heeres durch Gegenbefehl gewährleistet sein müsse. Dieser Gegenbefehl wurde am 25.8., 18.15 Uhr, gegeben.’ Soweit Keitel in seinen Niederschriften beim IMT Nürnberg.
Am 25.8. empfing Hitler Henderson und machte Vorschläge zur friedlichen Beilegung des Konflikts und: ‘Er (Hitler) wünscht … mit England Abmachungen zu treffen…, die nicht nur die Existenz des britischen Weltreichs unter allen Umständen deutscherseits garantieren würden, sondern auch… dem britischen Weltreich die deutsche Hilfe sicherten…’
Diesen Vorschlag kommentierte Henderson gegenüber London: ‘…ich fasse ihn wenigstens als eine Andeutung auf, daß Herr Hitler noch immer wünscht, einen Weltkrieg zu vermeiden’. Für die polnische Regierung war die sich hier abzeichnende letzte Möglichkeit zum friedlichen Ausgleich Anlaß zum Beschluß zur Generalmobilmachung…“ (Schröcke, aaO, 145)
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#206   Benedikt   17:46:52 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Malachias
Nennen Sie es, wie Sie wollen. Fakt ist, dass die Kriegshandlungen auch diesmal von den Deutschen ausgingen.
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#205   Malachias †   17:35:53 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Benedikt
Überfall auf Frankreich
Haben Sie schon mal was von der Kriegserklärung Frankreichs an Deutschland vom 3.9.1939 gehört?
Und dann reden Sie noch von „Überfall“…? Ich bitte Sie! :-D
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#204   Benedikt   17:26:30 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Malachias
Tatsache. So sei es denn. Es ändert ja doch nichts: Der erste Lord der Admiralität kann keine Aussenpolitik führen und dem Premier auch nicht bei Friedensangeboten Vorschriften machen.
Selbstverständlich hat Hitler auch noch dem Polenfeldzug den Krieg mit England nicht gewollt. Doch mit dem Überfall auf Frankreich und die Benelux Staaten hatten die Briten kaum noch eine Wahl. Das waren alles Bundesgenossen Britanniens, die Hitler da überfiel.
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#203   Malachias †   17:18:24 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Benedikt: Sir Winston Churchill
Vielleicht sollten Sie sich mal den – sicher absolut unverfänglichen – Artikel zu Sir Winston Churchill bei Wikipedika de.wikipedia.org/wiki/Churchill ansehen?
Dort ist u.a. folgendes zu lesen:
„Seit der Annexion Österreichs und des Sudetenlands 1938 und der Besetzung der „Rest-Tschechei“ durch Deutschland 1939 fand Churchill wieder zunehmend Gehör. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs brachte den langjährigen Warner vor der Aggressivität der Nazis zurück in die aktive Politik. Von Premierminister Neville Chamberlain wurde er zum zweiten Mal nach 1911 mit dem Amt des Ersten Lords der Admiralität betraut.“ ^-^
Noch Fragen?
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#202   Benedikt   17:02:54 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Malachias
Am 11. September 1941…begannen die Amerikaner – ohne förmliche Kriegserklärung – damit, deutsche U-Boote anzugreifen. Der Zusammenhang mit dem 11.9.2001 dürfte jedem Tieferblickenden klar sein: Auch dieser Tag kam nicht von Ungefähr…!
Sie enttäuschen mich: Viel besser zu solchem Zahlenmystizismus passt doch, dass am 11.9.41 der Bau des Pentagon begann. Wie auch immer: Die deutschen U-Boote griffen bereits 1940 alliierte Geleitzüge im Atlantik an. Dass irgendwann eine Konsequenz folgen würde, ist allzu klar. Sie entwerfen ein völlig einseitiges Bild der damaligen Geschehnisse, zitieren Handelnde und Aktionen der Westmächte unter völliger Ausblendung der Handlungen und Aktionen des Deutschen Reichs. So kann man zu keinem realen Schluss kommen.
Zu Churchill: Er war nach Kriegsbeginn immerhin Erster Lord der Admiralität…
Das war er schon 1918 nicht mehr.
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#201   Malachias †   16:51:01 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Benedikt: Am 11. September 1941…
…begannen die Amerikaner – ohne förmliche Kriegserklärung – damit, deutsche U-Boote anzugreifen. Der Zusammenhang mit dem 11.9.2001 dürfte jedem Tieferblickenden klar sein: Auch dieser Tag kam nicht von Ungefähr…! :-O
Zu Churchill: Er war nach Kriegsbeginn immerhin Erster Lord der Admiralität… :-P
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#200   Benedikt   16:12:34 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Malachias
Ja, und? Das war aus logistischen Gründen notwendig, wenn ich recht informiert bin.
Gegenfrage: Sagt Ihnen der 10. Mai 1940 etwas?
Richtig: Der Tag, an dem der Westfelzug begann. Und? Der Tag, an Churchill sein Amt antrat. Zuvor war er Privatier. Soviel dazu, er hätte nach dem 3.9.1939 irgendwelche Friedensbemühungen Hitlers hintertreiben können.
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#199   Malachias †   16:00:30 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Benedikt
Später war der angebliche „Gröfaz“ aber dumm genug, den Amerikanern auf Drängen der Japaner den Krieg zu erklären
Sagt Ihnen der 11. September 1941(!) etwas?
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#198   Benedikt   15:48:55 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Malachias
US-Präsident Roosevelt machte den Amerikanern mit angeblichen Angriffsabsichten der Deutschen selbst auf Amerika Angst. Schon in seiner ‘Quarantänerede’ vom 5. Oktober 1937 in Chicago erklärte er: ‘Möge sich niemand einbilden, daß Amerika davonkäme, daß die westliche Halbkugel nicht angegriffen würde!’
Schon wieder so ein Null-Zitat. Das ist eine ganz einfache politische Einschätzung Roosevelts, die im Angesicht der bereits existierenden deutschen Aggression gestanden hat.
Einen Krieg mit den Westmächten, (…) wollte er nicht, geschweige denn einen mit den USA.
Später war der angebliche „Gröfaz“ aber dumm genug, den Amerikanern auf Drängen der Japaner den Krieg zu erklären – ohne dafür eine Gegenleistung, wie etwa die Eröffnung einer Front in Sibirien, zu verlangen. Dümmer gehts nimmer.
Er hoffte auf deren Nichteingreifen, und war ratlos, als am 3. September die Kriegserklärungen aus London und Warschau eintrafen.
Sicher hoffte er darauf. Er war ein va banque Spieler, was er vor seinem Aussenminister auch offen zugab. Er hoffte, das die Westmächte genauso kuschen würden wie bei der Annektierung der Resttschechei. Nur: Er hatte nun den Bogen überspannt, die Westmächte waren nicht mehr zu kuschen bereit. In diesen Dingen war er eben ein Amateur, jeder Diplomat hätte damit gerechnet, immerhin gab es vorher von London und Paris Zusagen an Warschau.
Doch brach der Krieg mit England und Frankreich allerdings nicht aus, sondern erst, als Hitler auch Frankreich angriff.
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#197   Artois †   15:31:56 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Malachias
Hitler wollte 1939 den Krieg, auch mit den Westmächten, denn er wußte ja, daß er den automatisch bekommt, wenn er Polen angreift. Die „Volks“Deutschen Polens waren ihm scheißegal, er hatte ja selbst die entsprechenden „Schutz“abkommen gekündigt bzw. auslaufen lassen, und er wußte gantz genau, daß er mit einem Angriff auf Polen nicht nur das dortige „Volks“deutschtum, sondern das gesamte Deutschtum des Ostens aufs Schwerste gefährdet. Zudem hat er im Hitler-Stalin-Pakt, die Deutschen [und übrigens auch Juden] östlich der Demarkationslinie dem Zugriff der kommunistischen Verbrecher ausgelierfert.
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#196   Malachias †   15:26:49 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Nicht Hitler, sondern Roosevelt und Churchill wollten den Krieg!
@Benedikt: Sorry, wenn ich Sie verwechselt habe!
@Tacitus: Bitte genaues Zitat (Feb. 1945) und Quellenangabe! Was meinen Sie mit „München“?
Zum angeblichen Kriegswillen Hitlers ist dem „Großen Wendig“ (Bd. 1, 630-631) so viel zu entnehmen:
„US-Präsident Roosevelt machte den Amerikanern mit angeblichen Angriffsabsichten der Deutschen selbst auf Amerika Angst. Schon in seiner ‘Quarantänerede’ vom 5. Oktober 1937 in Chicago erklärte er: ‘Möge sich niemand einbilden, daß Amerika davonkäme, daß die westliche Halbkugel nicht angegriffen würde!’ … Diese Vorwürfe … entbehren jeder wirklichen Grundlage.
Hitler wollte bis 1939 die gegen das Selbstbestimmungsrecht und jede politische Vernunft in Versailles 1919 abgetrennten Gebiete wieder mit dem Reich vereinigen…
Im Herbst 1939 wollte der Reichskanzler einen lange schwelenden lokalen Konflikt mit Warschau angesichts dessen Unnachgiebigkeit gegenüber gemäßigten deutschen Forderungen und der zunehmenden brutalen Unterdrückung der Volksdeutschen in Polen bereinigen. Einen Krieg mit den Westmächten, insbesondere mit Großbritannien, wollte er nicht, geschweige denn einen mit den USA. Er hoffte auf deren Nichteingreifen, und war ratlos, als am 3. September die Kriegserklärungen aus London und Warschau eintrafen. Sofort begann er eine Reihe von Friedensinitiativen, die aber sämtlich von den Westmächten, insbesondere von Churchill, abgelehnt wurden.
Diese Beurteilung teilen auch angesehene ausländische Historiker und Militärfachleute…“
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#195   Benedikt   15:19:15 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Zwobbel
Es hat nichts mit Romantik zu tun, wenn man die Tatsache erwähnt das durch das Diktat v. V die deutschen Kolonien verloren gingen.
Schön. Ich kann damit leben, dass dies das einzig Positive an diesem Vertrag war.
Und wenn Kolonien einen wirtschaftlichen Schaden für das Mutterland bedeuten würden, dann hätten sich die geldgeilen Engländer, die aus Angst Deutschland könnte ihrem überseeischen Handel gefährlich werden den 1.Weltkrieg (mit)einfädelten sicher nicht den halben Globus unter den Nagel gerissen.
Ich schlage vor, wir orientieren uns bei dieser Diskussion darauf, was wirklich gesagt wurde. Das Kolonien automatisch wirtschaftliche Verluste bringen, habe ich nirgendwo behauptet (auch wenn das unter Historikern tatsächlich diskutiert wird). Ich habe lediglich gesagt, dass die deutschen Kolonien keine wirtschaftlichen Vorteile brachten. Das war eben auch gar nicht ihr Sinn, im Gegensatz zu Kolonien, die in der Frühzeit des Kolonialismus entstanden sind.
Und weil sie Angst hatten Hitler würde nach Danzig dann auch noch die Kolonien zurückhaben wollen, fädelten sie den 2. WK (mit)ein!
Was für ein Blödsinn. Hitler hatte niemals auch nur annähernd eine Flotte, die das hätte bewerkstelligen können. Das wussten auch die Engländer.
Wenn die (ehemals deutschen) Kolonien so ein wirtschaftlicher Schaden gewesen wären, hätten die sie doch freiwillig ans DR zurück geben können.
Bei Kolonien ging es immer auch ums Prestige. Und um strategische Fragen.
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#194   Tacitus   15:19:01 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@zwobbel
– Ich habe unten genug Quellen angegeben. Wann fangen Sie an zu lesen? –
Quellen? Wo?
Sie haben Tertiärliteratur angegeben. Quellen sind etwas anderes.
– Und weil sie Angst hatten Hitler würde nach Danzig dann auch noch die Kolonien zurückhaben wollen, fädelten sie den 2. WK (mit)ein! –
Ah ja. Ich nehme mal an, Sie glauben das tatsächlich. Haben Sie sich mal die Mitgliederentwicklung des Kolonialvereins nach 1920 angeschaut?
Herr, schmeiß’ Hirn runter!
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#193   zwobbel   14:36:00 | Mittwoch, 19. Juli 2006
+ + + + + + +
Es hat nichts mit Romantik zu tun, wenn man die Tatsache erwähnt das durch das Diktat v. V die deutschen Kolonien verloren gingen.
Und wenn Kolonien einen wirtschaftlichen Schaden für das Mutterland bedeuten würden, dann hätten sich die geldgeilen Engländer, die aus Angst Deutschland könnte ihrem überseeischen Handel gefährlich werden den 1.Weltkrieg (mit)einfädelten sicher nicht den halben Globus unter den Nagel gerissen.
Und weil sie Angst hatten Hitler würde nach Danzig dann auch noch die Kolonien zurückhaben wollen, fädelten sie den 2. WK (mit)ein! Wenn die (ehemals deutschen) Kolonien so ein wirtschaftlicher Schaden gewesen wären, hätten die sie doch freiwillig ans DR zurück geben können.
Ich habe unten genug Quellen angegeben. Wann fangen Sie an zu lesen?
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#192   Benedikt   13:29:56 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Malachias
Deutschlandhasser Benedikt
Der Deutschlandhasser sind hier Sie. Die übrigen Zitate, die Sie bringen stammen übrigens gar nicht von mir, sondern von Parzifal. Aber genaues Arbeiten ist Ihnen vermutlich sowieso fremd. Kein Wunder, dass man dann solche Schlüsse zieht.
@ Zwobbel
Es entzog dem DR (…), alle Kolonien
Ich sehe, Sie sind bloß ein Romantiker. Kein Mensch bedauert heute ernsthaft den Entzug der Kolonien. Man muss sich ja nur die alten Kolonialmächte ansehen, und was für Scherereien die mit ihren Kolonien haben. Mit dem Entzug der Kolonien hat man Deutschland einen Gefallen getan. Wirtschaftlichen Nutzen haben sie sowieso nie gehabt, vielmehr waren Sie ein reines Prestigeobjekt.
@ Galen
Damit erheben Sie die angebliche Alleinschuld Deutschlands bzw. Hitlers zum Dogma und lehnen damit jede Sachdiskussion ab
Wo ist denn hier eine Sachdiskussion? Bringen Sie doch erstmal Fakten.
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#191   Tacitus   13:29:33 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@malachias
– Viel mehr als polemisieren scheinen Sie nicht zu können (und wohl auch nicht zu wollen). –
Na, da bin ich bei Ihnen doch genau richtig; der Unterschied scheint mir lediglich darin zu liegen, daß ich es tatsächlich auch kann, ohne mich dann „gemobbt“ zu fühlen. Ganz abgesehen davon, daß ich für Holocaustleugner und vergleichbare Dummbeutel nichts übrig habe.
Auf meine Vorhaltungen in der Sache reagieren Sie übrigens überhaupt nicht. Ich sage es gerne nochmal:
>> Wie gesagt, Hitler wollte den Krieg bereits 1938 (diesbezügliche Äußerungen von ihm aus dem Februar 1945 sind dokumentiert). Leider sind die Westmächte in München eingeknickt und es kam nicht dazu – die Geschichte hätte einen anderen Verlauf genommen, das Kommando Heinz war ja schon aufgesessen… <<
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#190   Malachias †   13:09:57 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Tacitus
Viel mehr als polemisieren scheinen Sie nicht zu können (und wohl auch nicht zu wollen). Ich kann nur wiederholen, was „Graf von Galen“ Ihnen schon gestern ins Stammbuch geschrieben hat:
„Was sind Sie für ein armes Licht, daß Sie meinen, Meinungen, die Ihnen nicht genehm sind, mit dem Baseballschläger begegnen zu müssen. Primitiver geht es ja wohl nicht mehr.“ :-!
Es mag sein, dass bei den von den Nazis ermordeten Juden auch der eine oder andere EK-Träger dabei war, das rechtfertigt aber noch lange nicht so pauschalisierende Falschaussagen wie „die Kriegshelden eben gerade des ersten Weltkrieges (sind) mit dem Eisernen Kreuz an der Brust von ihm in die Gaskammern geschickt worden“.
Also, bitte! :-@
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#189   zwobbel   13:03:47 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Das Diktat von Versailles diente der Vernichtung des deutschen Volkes
Das Diktat von Versailles kurz zusammen gefasst:
Es entzog dem DR wichtige Gebiete mit Bodenschätzen, alle Kolonien, einen gehörigen Teil seiner Bürger, die gesamten Goldreserven und damit die Möglichkeit die horrenden auf Jahrzehnte angelegten Zahlungen zu leisten. Es zwang zum Export zu Billigstpreisen bei gleichzeitigem Mangel an lebenswichtigen Gütern im Inland. Und das zu einer Zeit wo durch die Hungerblockade der Engländer – längst nach Waffenstillstand – hunderttausende verhungert waren und sowieso Mangel an Arbeitskräften und Nahrung herrschte.
Es enblößte das DR derart, daß die Franzosen mal eben einmarschierten und weite Teile jahrelang besetzt hielten, was die Wirtschaftskraft weiter schwächte.
Kurz gesagt, das deutsche Volk hatte spätestens nach der Weltwirtschaftskrise, die das DR wegen des Diktates von Versailles besonders hart traf, genau zwei Möglichkeiten: wegen Versailles zu hause zu sterben, oder gegen Versailles aufzubegehren.
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#188   Tacitus   12:46:46 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@zwobbel
– Und das Diktat von Versailles war bekanntlich gleichbedeutend mit der wirtschaftlichen Vernichtung Deutschlands. –
Wo haben Sie denn das her? Schauen Sie sich doch erst einmal die Wirtschaftsdaten für die Zeit von 1923 bis 1929 genauer an, ehe Sie so etwas behaupten.
Nebenbei, „wirtschaftliche Vernichtung“ Deutschlands trifft die Folgen der ab 1934 betriebenen Aufrüstung ziemlich gut.
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#187   zwobbel   12:38:41 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Hab ich richtig gelesen?
Hat wirklich jemand ernsthaft behauptet:
Die Wiedervereinigung geschah mit Förderung und Unterstützung durch Frankreich, England, USA und Russland.
Was die VSA und die SU angeht sag ich mal nichts.
Aber die Teilvereinigung zwischen BRD+DDR geschah gegen den massiven Druck der Franzosen und Briten!
Und die Deutschen mußten und müssen bis heute dafür auf das Schwerste bezahlen. Man erinnere sich nur an das glückliche Aufatmen in Frankreich, das gipfelte im:
Maastricht ist Versailles ohne Krieg!
Und das Diktat von Versailles war bekanntlich gleichbedeutend mit der wirtschaftlichen Vernichtung Deutschlands.
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#186   Tacitus   12:25:25 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Malachias
– Bitte nennen Sie Beispiele, besser noch Zahlen, und sagen Sie uns, welche „Gaskammern“ Sie meinen! –
Ich mache Ihnen einen Vorschlag: Schauen Sie in die Mitgliederverzeichnisse des Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten und dann in die Opferverzeichnisse der Vernichtungslager; wenn Sie Ihr Diplom nicht aus einer Cornflakespackung haben, sollten Sie ja eigentlich wissen, wie man so etwas wissenschaftlich angeht.
Übrigens spricht es für den geistigen Zustand brauner Blödiane, den Holocaust zu leugnen – nochmal: wenn Ihnen der Führer schon feuchte Träume beschert, dann müßten Sie den Holocaust begrüßen, und nicht umgekehrt.
Aber mit Logik stehen die Dummnazis ja ohnehin seit jeher auf Kriegsfuß; große Ideologen hat der Nationalsozialismus ohnehin nie hervorgebracht.
Sie offenbaren hier deutlich Ihre wahre Gesinnung, und das ist in der Tat die eines dummnazistischen Vaterlandsverräters.
Mein Bekannter hat schon Recht – Ihnen und Ihresgleichen ist es zu verdanken, daß man als Patriot heutzutage scheel angeguckt wird.
Da wird wirr mit Schaum vor dem Mund vom Führer gelallt, gleichzeitig will man nicht sehen, daß er sich in einer Art und Weise an Deutschland vergangen hat, die ihresgleichen sucht.
Die Helden des 20. Juli starben mit dem Satz „Alles für Deutschland“ auf den Lippen.
Sie hätten wahrscheinlich mit Freude abgedrückt, nehme ich an.
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#185   Malachias †   10:26:38 | Mittwoch, 19. Juli 2006
An die leichtgläubigen Deutschlandhasser Benedikt und Tacitus
@Benedikt:
In der Zwischenzeit hat Deutschland einen weiteren Krieg … verloren und sich dabei bis auf die Knochen blamiert.
Blamiert? Inwiefern denn?
Sollte sich Deutschland im letzten Krieg durch irgendetwas blamiert haben (KZs gab’s und gibt es auch heute noch anderswo; an die angeblichen „Vergasungen“ glaub ich nicht), wird man dies von der kriegs- und völkerrechtswidrigen Art und Weise, wie die Alliierten den Krieg zu Ende brachten, nicht weniger sagen können!
Deutschland ist heute die drittgrößte Volkswirtschaft… Jedenfalls geht ohne Deutschland innerhalb der EU nur wenig.
Die Wahrheit ist: Militärisch kann man uns vernachlässigen (keine Atommacht) und wirtschaflich haben wir mit der D-Mark den letzten Rest von Souveränität verloren: Wir sind der Zahlmeister nicht nur Europas und Israels; so lange, bis wir bankrott sind und/oder es zur sozialen Revolution (Hartz IV lässt grüßen) kommt…
Das ist doch alles mehr Schein als Sein!
Die Wiedervereinigung geschah mit Förderung und Unterstützung durch Frankreich, England, USA und Russland.
Sie war hauptsächlich die Folge des Zusammenbruchs des kommunistischen Ostblocks. Vergleichen Sie bitte auch mal die Grenzen der heutigen OMF-BRD mit denen Deutschlands zB im Jahr 1914!
@Tacitus:
obwohl die Kriegshelden eben gerade des ersten Weltkrieges mit dem Eisernen Kreuz an der Brust von ihm in die Gaskammern geschickt worden
Bitte nennen Sie Beispiele, besser noch Zahlen, und sagen Sie uns, welche „Gaskammern“ Sie meinen!
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#184   Tacitus   09:27:40 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@graf von galen
– Man muß sich nur soweit von den Nationalsozialisten absetzen, wie diese im Unrecht waren. –
Das können Sie natürlich halten, wie Sie wollen. Es ändert nichts an den Fakten – und die sind eindeutig: die braune Bande hat Deutschland in die größte Katastrophe seiner Geschichte geritten.
Vielleicht mal ein kleiner Tip: wenn Sie sich schon mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigen wollen, setzen Sie sich doch mal mit der deutschen Außen- und Wirtschaftspolitik zwischen 1934 und 1939 auseinander, offenbar haben Sie das noch nie getan.
Wie gesagt, Hitler wollte den Krieg bereits 1938 (diesbezügliche Äußerungen von ihm aus dem Februar 1945 sind dokumentiert). Leider sind die Westmächte in München eingeknickt und es kam nicht dazu – die Geschichte hätte einen anderen Verlauf genommen, das Kommando Heinz war ja schon aufgesessen…
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#183   zwobbel   09:18:49 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Ran an die Wahrheit: Selber lesen und denken, statt vorquatschen und vordenken lassen
Es gibt so viele gute Bücher dazu.
Seriös recherchiert von Autoren die unverdächtig sind bzgl. Nationalsozialismus. Denn es geht eben nicht um Relativierung von Schuld, sondern darum wirkliche Schuld (an) zu erkennen und nicht jede behauptete Schuld als solche anzunehmen.
MAN MUSS DIESE BÜCHER NUR LESEN!!!Und dazu sind wenige bereit. Die meisten wiederholen immer nur die alte Schmalspur-Leier.
Hier mal ein paar Anregungen:
Gerd Schultze-Rhonhof – „1939 Der Krieg der viele Väter hatte“
Stefan Scheil – „1940/41 Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs“
Diese und noch mehr gute Bücher findet man hier:
Klick 1 ssl.kundenserver.de/…_overview.shopscript
Oder auch mal hier suchen nach
Werner Maser – „Nürnberg Tribunal der Sieger“
Und viele andere gute mehr!
Klick 2 ssl.kundenserver.de/…_overview.shopscript
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#182   virOblationis   09:18:39 | Mittwoch, 19. Juli 2006
These und Antithese
So denke ich auch, denn sonst besteht die Gefahr, in die Haltung der Antifa als der (vermeintlichen) Antithese zu verfallen. – Was ist übrigens die Antithese anderes als dieselbe These mit umgekehrten Vorzeichen?
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#181   Graf von Galen   08:55:48 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Kriegsschuld Deutschlands ?, @ Tacitus
Man muß sich nur soweit von den Nationalsozialisten absetzen, wie diese im Unrecht waren.
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#180   Tacitus   00:23:34 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@graf von galen
– @ Tacitus : Sie setzen anscheinend rechts mit nationalsozialistisch gleich und kommen so zu falschen Schlüssen u.a. bezgl. Kardinal v. Galen, der ähnlich wie ich, nationalkonservativ aber eben nicht nationalsozialistisch eingestellt war. –
Können Sie nicht lesen, was ich schreibe?
Hier gerne nochmal:
>> Ein guter Bekannter von mir meint immer, daß man das braune Geschmeiß solange mit seiner Lieblingsargumentationshilfe – dem Baseballschläger – bearbeiten sollte, bis alles voller rosa Flecken ist, denn dem braunen Geschmeiß ist es zu verdanken, daß er am Skagerraktag nicht mehr die Flagge hissen kann, für die sein Großvater gefallen ist; „die Schweinenazis sind die wahren Vaterlandsverräter“. <<
Natürlich setze ich rechts nicht mit nationalsozialistisch gleich, wie sollte ich denn, das wäre ja Schwachsinn. Ich sage lediglich, daß Versuche der „Relativierung“ dessen, was der Gröfaz so alles angestellt hat, nicht von einer patriotischen Gesinnung zeugen.
Nochmal:
>> seine dahinter liegende Beobachtung ist nicht falsch – daß man hier in Deutschland ein Problem mit Dingen wie Patriotismus hat, hängt wesentlich mit dem böhmischen Gefreiten und seinen miesen Spießgesellen zu tun. <<
Es ist schlicht ein Faktum, daß die größte Katastrophe für Deutschnationale und andere Konservative die Dummnazis waren und sind. Sich von diesen so weit es geht abzugrenzen muß erste Pflicht eines jeden sein, der sich auch nur ansatzweise als national eingestellt versteht.
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#179   Graf von Galen   00:15:02 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Kriegsschuld Deutschlands ?
@ Benedikt, Sie haben unten selbst geschrieben :
„Jemand, der Hitlers Schuld am II. WK relativiert sehen will, und gleichzeitig im Kosovo-Fall von Angriffskrieg spricht, kann keine Objektivität irgendwelcher Art in Anspruch nehmen.“
Damit erheben Sie die angebliche Alleinschuld Deutschlands bzw. Hitlers zum Dogma und lehnen damit jede Sachdiskussion ab. Im Pinzip erteilen Sie sich damit selbst ein Denkverbot und bringen sich um die Chance, dazu zu lernen.
@ Tacitus : Sie setzen anscheinend rechts mit nationalsozialistisch gleich und kommen so zu falschen Schlüssen u.a. bezgl. Kardinal v. Galen, der ähnlich wie ich, nationalkonservativ aber eben nicht nationalsozialistisch eingestellt war.
Außerdem bin ich der Meinung, daß man selbst Adolf Hitler nicht schlechter machen sollte als dieser wirklich gewesen sind. Zumal dies dazu führt, daß man die Deutschen auch für Geschehnisse in Kollektivschuld nimmt, die dieser eben nicht oder nur z.T. zu verantworten hatte. Kardinal v. Galen war übrigens ein strikter Gegner der Kollektivschuldthese.
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#178   Tacitus   23:31:08 | Dienstag, 18. Juli 2006
@graf von galen
– Was sind Sie für ein armes Licht, daß Sie meinen, Meinungen, die Ihnen nicht genehm sind, mit dem Baseballschläger begegnen zu müssen.
Primitiver geht es ja wohl nicht mehr. –
Da verstehen Sie mich nicht ganz richtig; ich sprach von einem Bekannten von mir. Ich würde mich selbst nicht unbedingt als „deutschnational“ beschreiben. Mein Bekannter ist halt reichlich aufgebracht, daß das braune Geschmeiß (Achtung: sein O-Ton!) „die Fahne entweiht“ hat.
Ich finde das übertrieben, aber seine dahinter liegende Beobachtung ist nicht falsch – daß man hier in Deutschland ein Problem mit Dingen wie Patriotismus hat, hängt wesentlich mit dem böhmischen Gefreiten und seinen miesen Spießgesellen zu tun.
Im übrigen waren Sie es doch, der meine Meinung mit der netten Bezeichnung „Helotengesinnung“ plattmachen wollte.
Mal eine Frage: wenn Sie hier für die braunen Vaterlandsverräter in die Bresche springen, wieso führen Sie dann als nick ausgerechnet den Namen des Löwen von Münster? Ist das Ihre Vorstellung von Ironie?
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#177   Graf von Galen   22:56:44 | Dienstag, 18. Juli 2006
Kriegsschuld Deutschlands ?, @ Tacitus
Was sind Sie für ein armes Licht, daß Sie meinen, Meinungen, die Ihnen nicht genehm sind, mit dem Baseballschläger begegnen zu müssen.
Primitiver geht es ja wohl nicht mehr.
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#176   Parzifal   22:18:55 | Dienstag, 18. Juli 2006
@ das Genie Malachias
In den für Deutschland absolut inakzeptablen Bedingungen von Versailles hat sich doch bereits das eigentliche Ziel der Siegermächte, die völlige Vernichtung Deutschlands, Ausdruck verschafft!
Die völlige Vernichtung Deutschlands war also das Ziel schon von Versailles. Versailles war vor beinahe 100 Jahren. In der Zwischenzeit hat Deutschland einen weiteren Krieg völlig und restlos verloren und sich dabei bis auf die Knochen blamiert. Anschließend war Deutschland fast 50 Jahre besetzt und geteilt.
Und jetzt kommts: Deutschland ist heute die drittgrößte Volkswirtschaft. Möglicherweise nicht mehr lange denn China hat Frankreich vor kurzem als viertgrößte abgelöst und schickt sich an auch D zu überholen. Aber noch sind wirs. D ist wahrscheinlich das mächtigste Land Europas. Jedenfalls geht ohne Deutschland innerhalb der EU nur wenig.
Die Wiedervereinigung geschah mit Förderung und Unterstützung durch Frankreich, England, USA und Russsland.
Die völlige Vernichtung scheint nicht sehr gelungen!?
Wie kommts?
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#175   Tacitus   19:13:33 | Dienstag, 18. Juli 2006
Dummnazis
Wie ja bereits festgestellt worden ist, hat es gar keinen Sinn, mit den braunen Dumpfmeistern zu diskutieren.
Immerhin finde ich zwei Feststellungen ja doch ganz bemerkenswert:
Auf der einen Seite wird vom ersten Weltkrieg, der „geistig-kulturellen wie auch quantitativen Substanz“ Deutschland herumgeseiert und der Gröfaz in den Himmel gehoben, obwohl die Kriegshelden eben gerade des ersten Weltkrieges mit dem Eisernen Kreuz an der Brust von ihm in die Gaskammern geschickt worden sind. Nazis sind die größte Katastrophe, die deutschem Patriotismus jemals passiert sind; deswegen wurden und werden sie ja auch von echten Deutschnationalen nicht nur verachtet, sondern aus ehrlichstem und tiefstem Herzen gehaßt.
Wie gesagt, Baseballschläger. Bis es rosa wird.
Auf der anderen Seite scheinen ja die Serben irgendwie etwas besonderes an sich zu haben – eigentlich komisch, war doch das serbische Regime ein Erbe des kommunistischen Regimes in Jugoslavien, daß sich wiederum auf den Partisanenwiderstand gegen die Wehrmacht gründete.
Also müßte man doch eigentlich froh sein, wenn man’s denen mal so richtig einschenken kann, oder steige ich jetzt durch die Braunlogik nicht durch?
Aber wahrscheinlich verhält sich das so ähnlich wie mit dem Leugnen des Holocaust; die Dumpfnazis können ja nicht einmal soweit denken, wie sie spucken können, ansonsten dürften sie den Holocaust nicht nur nicht leugnen, sondern müßten ihn begrüßen. Aber wenn sich Dummheit mit Feigheit paart, naja…
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#174   Benedikt   17:16:54 | Dienstag, 18. Juli 2006
@ Galen
Sie glauben anscheinend immer noch an Scharpings
Märchen vom Hufeisenplan.
Toll,was Sie alles kennen. Was das mit meinem Beitrag zu tun hat vermag ich nicht zu erkennen.
Selbst ein deutsches Gericht, ich meine das BGH, bin mir aber nicht sicher,
hat eine Anzeige gegen die Bundesregierung wegen Führung eines Angriffskrieges gegen Serbien mit der Begründung abgewiesen, daß lt. Gesetz nur das „Vorbereiten“ aber nicht der Angriffskrieg an sich strafbar sei.
Davon ist mir nichts bekannt, die Formulierung zudem hanebüchen. Da müssten Sie schon einen Nachweis bringen.
Es geht im übrigen nicht darum, Hitler heilig zu sprechen. Es geht darum, sich ein objektives Urteil
zu bilden
Jemand, der Hitlers Schuld am II. WK relativiert sehen will, und gleichzeitig im Kosovo-Fall von Angriffskrieg spricht, kann keine Objektivität irgendwelcher Art in Anspruch nehmen.
und daß es Leute wie Sie gibt, die sich anmaßen, hier Denk- und Meinungsverbote erteilen
zu wollen
Ich habe hier keine Verbote irgendwelcher Art erteilt.
Wenn Ihnen eigenständiges Denken zu schwer
fällt
Sie verwechseln eigenständiges Denken mit selbstgebasteltem Geschichtsbild. Sie nehmen nur die Fakten wahr, die in Ihre vorgefertigte Schablone passen, alles andere blenden Sie einfach oder bezeichnen es als Fälschung. Ich dagegen habe mich mit den Zitaten von Malachias hier beschäftigt und dargestellt, warum Sie seine Thesen nicht stützen.
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#173   Graf von Galen   16:40:08 | Dienstag, 18. Juli 2006
Angriffskrieg gegen Serbien ?, @Benedikt
Sie glauben anscheinend immer noch an Scharpings
Märchen vom Hufeisenplan. Selbst ein deutsches Gericht, ich meine das BGH, bin mir aber nicht sicher,
hat eine Anzeige gegen die Bundesregierung wegen Führung eines Angriffskrieges gegen Serbien mit der Begründung abgewiesen, daß lt. Gesetz nur das „Vorbereiten“ aber nicht der Angriffskrieg an sich strafbar sei.
Es geht im übrigen nicht darum, Hitler heilig zu sprechen. Es geht darum, sich ein objektives Urteil
zu bilden und daß es Leute wie Sie gibt, die sich anmaßen, hier Denk- und Meinungsverbote erteilen
zu wollen. Wenn Ihnen eigenständiges Denken zu schwer
fällt, lassen Sie sich weiterhin von Bild und Glotze manipulieren und umerziehen.
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#172   Benedikt   15:21:01 | Dienstag, 18. Juli 2006
@ Galen
Sie machen es sich sehr einfach.
Er macht es sich nicht so einfach wie Sie. Aus ein paar Zitaten von Diplomaten, die im Angesicht der bereits existenten und damals jedermann ersichtlichen deutschen Aggression (vor allem Henderson kann von ihr ein Liedchen singen) so sprachen, konstruieren Sie und Ihre Spießgeselle Malachias eine Verschwörung gegenüber dem deutschen Reich. Sie können noch 10.000 Zitate bringen, das ändert nichts daran, dass die Aggressionen von Deutschland ausgingen und Hitler seinen Kriegswillen niemals bestritten hat. Dies ist ebenfalls in dutzenden Zitaten und Handlungen bezeugt.
Ich denke das 4. Gebot verpflichet dazu, auch das Entlastende zu sehen.
Es scheint sich dabei um das Vierte Gebot eines ganz neuen Dekalogs zu handeln?
Hat nicht auch Deutschland aufgrund von behaupteten Massakern gegen Serbien einen Angriffskrieg geführt ?
Nee hat es nicht. Sondern wegen einer Vertreibungsaktion. Das ist dann auch kein Angriffskrieg mehr.
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#171   Malachias †   14:59:44 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Tacitus
Sie begehen einen Kapitalfehler: Sie gehen davon aus, dass der Weltkrieg mit Versailles zu Ende war. Das war er aber doch weder de iure noch de facto!
Ist denn das Deutsche Reich von der geistig-kulturellen wie auch quantitativen Substanz seines Volkes auch nur um ein Jota geringer einzustufen gewesen als meinetwegen Frankreich, Großbritannien oder die USA? Nein, sicher nicht! Und gab es nicht seit 1917 auch so etwas wie eine durchaus reale Bedrohung Westeuropas durch den russischen Bolschewismus? >:)
In den für Deutschland absolut inakzeptablen Bedingungen von Versailles hat sich doch bereits das eigentliche Ziel der Siegermächte, die völlige Vernichtung Deutschlands, Ausdruck verschafft! :-@
Vor diesem Hintergrund können wir es doch Hitler keinesfalls verübeln, wenn er – in nüchterner Einschätzung der politisch-militärischen Lage – die Rüstungsindustrie im Reich angekurbelt und – völlig analog zu den Siegermächten – am strategischen Ziel des (Ersten) Weltkriegs, der Vorherrschaft in Europa (und damit der ganzen Welt) festgehalten hat. :)3
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#170   wunderkind2 †   14:26:24 | Dienstag, 18. Juli 2006
lächerlich ja.
@agnostiker
ja stimmt die diskusson ist genauso lächerlich wie der artikel. sie zeigt aber ziemlich klar was in kreuz.net für eine rechtsradikale grundhaltung vetreten wird.
sinnlos ist die diskussion weil krampfhaft versucht wird argumente zu ignorieren…
@malachias; garf v. galen
es würde mich interessiern wie alt sie beide sind.
mir ist klar das das eine persönliche frage ist. trotzdem fände ich das aufschlussreich.
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#169   -Agnostiker-   11:39:53 | Dienstag, 18. Juli 2006
Unwichtige Diskussion
Die Diskussion über die Kriegsschuld Deutschlands ist eine unsinnige.
Fakt sind die Greultaten der Nazis, fakt ist der Wohlstand, der uns mit Hilfe der Siegermächte gelang. Und auch die hier die Nazis Preisenden leben und profitieren uU von diesem noch heute andauernden Wohlstand. Somit ist eine „Pro Nazis“ Argumentation wirklich lächerlich und unglaubwürdig!
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#168   Tacitus   11:06:49 | Dienstag, 18. Juli 2006
@graf von galen
Ich habe keine Lust mehr.
Von mir aus können Sie soviel von diesem revisionistischen Mist glauben, wie Sie wollen.
Sicher haben Sie auch wunderbare Erklärungen für die Überfälle auf Dänemark, Norwegen, Belgien, Holland, Luxemburg, um nur einige zu nennen, parat.
Sicher wollte Luxemburg auch den Krieg mit Deutschland.
Natürlich saßen in den dänischen Regierung lauter fanatische Kriegstreiber.
Ich vermute mal, die Belgier haben insgeheim einen Angriffskrieg gegen das Reich vorbereitet, um den Westen Deutschlands mit ihren Millionenheeren zu überschwemmen.
Und die Legionen an Panzern aus den Niederlanden standen bereits bereit, um bis nach Hamburg vorzustoßen.
Wahrscheinlich können Sie auch die völlig auf Pump finanzierte Hochrüstung des Reiches ab 1934 und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Kollaps erklären – finstere Machenschaften einer Clique aus polnisch-dänisch-luxemburgischen Strippenziehern, vermute ich. Ebenso die Außenpolitik des Reiches – wie ist es denn mit München? Darauf haben Sie nicht geantwortet.
Wenn Sie das glücklich macht, bitte. Es wird dadurch nicht richtiger. Und dieses hirnlose Herumprügeln mit dem Argument einer „Siegergeschichtsschreibung“ als Keule macht es auch nicht besser.
Es sei abschließend nur noch eines gesagt – wer sich in die Tradition eines kirchenfeindlichen Systems getrieben von einer antiklerikalen Ideologie stellt, der hat in der katholischen Kirche nichts, aber auch gar nichts zu suchen!
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#167   Graf von Galen   10:10:51 | Dienstag, 18. Juli 2006
Kriegsschuld Deutschlands ?, @ Tacitus
Das ist es was ich meine. Sie weigern sich strikt, entlastende Tatsachen zu o.g. Frage wahrzunehmen
und in Ihr Urteil einzubeziehen.
Sie sind völlig einseitig auf A.H. fixiert.
Unter Helotengesinnung verstehe ich ein knechtisches
Anpassen an das, was die Siegermacht vorgibt und das
ganze im vorauseilenden Gehorsam.
Übrigens liegt Srebrenica in Bosnien. Deswegen hat Deutschland Serbien nicht angegriffen. Es ging um
ein Massaker im Kosovo, welches anscheinend von
der dortigen Albanerguerillia inszeniert wurde, um den
Angriff der Nato und damit auch Deutschlands zu
provozieren.
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#166   Malachias †   05:46:45 | Dienstag, 18. Juli 2006
Nachtrag (Der Kriegswille Polens)
„Die Garantieerklärung wurde am 25.8.1939 in einem Beistandsvertrag zwischen England und Polen verankert. Aber selbst, als Rußland nach dem Beginn der Verhandlungen mit England am 15.4. forderte, daß der englische Garantievertrag für Polen nur auf einen Angriff Deutschlands beschränkt würde und Rußland zudem Durchmarschrechte durch Polen verlangte – was Warschau ablehnte –, wies Polen jeden deutschen Verständigungsvorschlag zurück…
Daß die polnische Führung fest zum Kriege entschlossen war, geht aus einer Ansprache des polnischen Oberbefehlshabers, Marschall Rydz-Smigly, im Juni an polnische Offiziere hervor: ‘Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.’“ (aaO, 142)
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#165   Tacitus   00:24:19 | Dienstag, 18. Juli 2006
@graf von galen
– Sie machen es sich sehr einfach. –
Nicht einfacher als Sie, wenn Sie jede andere Meinung als „Siegergeschichtsschreibung“ wegwischen.
– Sie übernehmen kritiklos und undifferenziert die Geschichtsschreibung der Sieger und offenbaren damit
eine Helotengesinnung. –
Ich offenbare eine Helotengesinnung? Das wäre mir neu – ich habe es nicht so mit der Einfügung in einen ausschließlich auf das Militär ausgerichteten Bauernstaat, unterbrochen von dem einen oder anderen Aufstand.
Oder meinten Sie etwas anderes?
– Wußten Sie, daß die deutsche Minderheit in Polen von den Polen blutig verfolgt wurden ?
Hätte das Deutsche Reich dies tolerieren sollen ? –
Die deutsche Minderheit in Italien ist auch blutig verfolgt worden, und der Gröfaz hat sich einen Dreck darum geschert. Hätte er da Italien den Krieg erklären sollen?
Letzten Endes geht es darum doch gar nicht. Tatsache ist, daß sich Außenpolitik und Wirtschaftspolitik des Reiches seit 1934, spätestens seit 1936 kontinuierlich auf Krieg zubewegten. Hitler wollte den Krieg bereits 1938, und ohne das Einknicken der Westalliierten (Achtung: die, die angeblich nichts anderes als Krieg wollten!) wäre die sogenannte Sudetenkrise eskaliert. Leider kam es nicht dazu.
– Hat nicht auch Deutschland aufgrund von behaupteten Massakern gegen Serbien einen Angriffskrieg geführt ? –
Ui, „behauptete“ Massaker. Srebrenica war wohl eine Kaffefahrt oder was.
Geht’s noch?
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#164   Graf von Galen   22:58:56 | Montag, 17. Juli 2006
Kriegsschuld Deutschlands ?, @ Tacitus
Sie machen es sich sehr einfach.
Sie übernehmen kritiklos und undifferenziert die Geschichtsschreibung der Sieger und offenbaren damit
eine Helotengesinnung.
Ich denke das 4. Gebot verpflichet dazu, auch das Entlastende zu sehen.
Wußten Sie, daß die deutsche Minderheit in Polen von den Polen blutig verfolgt wurden ?
Hätte das Deutsche Reich dies tolerieren sollen ?
Hat nicht auch Deutschland aufgrund von behaupteten Massakern gegen Serbien einen Angriffskrieg geführt ?
Haben nicht auch Scharping und Fischer das deutsche Volk hierzu angelogen ?
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#163   Malachias †   17:41:38 | Montag, 17. Juli 2006
Fortsetzung und (vorläufiges) Ende
Obwohl von Polen wirtschaftlicher Druck auf Danzig ausgeübt wurde und die polnischen Zollinspektoren widerrechtlich bewaffnet wurden, beauftragte Hitler den Danziger Gauleiter Forster am 19.7.1939, dem Hohen Kommissar des Völkerbundes für Danzig, Burckhardt, vorzutragen, daß die Lösung des Danzigproblems auf Jahre verschoben werden könne: ‘Mein Führer ist der Ansicht, alles müsse auf friedliche Weise gelöst werden, es sei nicht der Mühe wert, wegen Danzig einen Konflikt zu provozieren… Das Danzigproblem kann warten…, wenn die Polen keine Dummheiten machen’, und am 11.8. erklärte Hitler Burckhardt persönlich:
‘WENN DIE POLEN DANZIG IN RUHE LASSEN… DANN KANN ICH WARTEN. ABER EINE BEDINGUNG IST, DASS DIE LEIDEN UNSERER MINDERHEITEN IN POLEN AUFHÖREN… EIN FÜR ALLEMAL, ICH BIN BEREIT ZU VERHANDELN. ICH MÖCHTE MIT ENGLAND IN FRIEDEN LEBEN UND EINEN DEFINITIVEN PAKT ABSCHLIESSEN, ALLE ENGLISCHEN BESITZUNGEN IN DER WELT GARANTIEREN UND ZUSAMMENARBEITEN.’
(C. Burckhardt 1960, S. 320; M. Klüver 1984, S. 263, 287)
Davon wurde das Foreign Office verständigt.
Hitler schlug vor, Burckhardt möge selbst nach London fliegen, um den Wunsch nach Entsendung eines deutschsprachigen Engländers zu übermitteln. ‘Die Angelegenheit ist dringend, wenn wir Katastrophen vermeiden wollen’ (M. Klüver 1984, S. 287).
Allein fünfmal wurde die englische Regierung von Henderson und Dahlerus von diesem Wunsch unterrichtet. Aber es geschah nichts.“ (aaO, 143-144)
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#162   Perpetua   17:36:45 | Montag, 17. Juli 2006
Malachia
Danke, bin gespannt auf die Fortsetzung! :)3
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#161   Tacitus   17:35:45 | Montag, 17. Juli 2006
@malachias
Jeder, der an der Kriegsschuld Deutschlands zweifelt, sollte sich einmal auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen, egal, aus welcher politischen Ecke er kommt.
Fakt ist, daß – Provokation hin, Provokation her – das Deutsche Reich den Krieg begann. Fakt ist, daß das Deutsche Reich die Neutralen Dänemark und Norwegen überfiel. Fakt ist, daß das Deutsche Reich die Neutralen Beneluxstaaten überfiel.
Damit sind wir erst 1940. Soll ich weitermachen? Auf dem Balkan vielleicht?
Sorry, aber ich kann im Gröfaz keinen Friedensfürsten erkennen.
Bezeichnend ist übrigens, daß gerade die, die etwa heutzutage am lautesten schreien, wenn es um die angebliche Verletzung von inneren Angelegenheiten geht, die tschechischoslovakische, tschechische und polnische Souveränität mit einer Bewegung des Handgelenks wegwischen. Offenbar alles nichts wert, was?
Ein guter Bekannter von mir meint immer, daß man das braune Geschmeiß solange mit seiner Lieblingsargumentationshilfe – dem Baseballschläger – bearbeiten sollte, bis alles voller rosa Flecken ist, denn dem braunen Geschmeiß ist es zu verdanken, daß er am Skagerraktag nicht mehr die Flagge hissen kann, für die sein Großvater gefallen ist; „die Schweinenazis sind die wahren Vaterlandsverräter“.
Ich kann ihn verstehen.
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#160   Malachias †   17:30:49 | Montag, 17. Juli 2006
(Fortsetzung)
Im Mai 1939 bemühte sich Papst Pius XII. um eine Konferenz von Deutschland, Italien, England, Frankreich und Polen. Während Deutschland und Italien dem Plan zustimmten, wurde er von den anderen Mächten verworfen.
Churchill sagte zu dieser Zeit zu seinem Freund B. Baruch: ‘Der Krieg kommt nun sehr bald, Wir werden hineinsteigen und sie (die USA) werden es auch tun. Sie (Baruch) werden die Sache drüben machen, aber ich werde hier aufpassen.’ (E. Kern 1988, S. 168)
Ganz im Gegensatz dazu stand die auf Verhandlungen mit Polen eingestellte Reichregierung. Schon Anfang Juni erläuterte Göring Henderson die Ansicht Hitlers, daß Danzig und der Korridor keine dringende Angelegenheit seien. Diese deutsche Ansicht war in den britischen Kabinettssitzungen vom 19.7. und 26.7. bekannt (M. Klüver 1984, S. 250f.).
Am 16.6.1939 berichtete Henderson an Sargent im Foreign Office, Hitler habe direkten Befehl gegeben, daß von den Danzigern keine Zwischenfälle geschaffen werden sollten (M. Klüver 1984, S. 398)“ (aaO, 143)
(Fortsetzung folgt)
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#159   Graf von Galen   17:21:59 | Montag, 17. Juli 2006
Kriegsschuld Deutschlands ?
Selbst i.d. alles andere als revisionistischen FAZ stand vor ein paar Wochen ein sehr aufschlußreicher Artikel
zur Absicht der polnischen Regierung, einen Krieg mit dem Deutschen Reich zu provozieren.
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#158   Malachias †   16:50:41 | Montag, 17. Juli 2006
(Fortsetzung)
„Der deutsche Geschäftsträger in Washington, Thomsen, berichtete am 27.3.1939 nach Berlin:
‘Die Kundgebungen und Maßnahmen der amerikanischen Regierung in den letzten Wochen lassen immer deutlicher erkennen, daß der Führungsanspruch des Präsidenten Roosevelt in weltpolitischen Angelegenheiten in das Ziel einmündet, das nationalsozialistische Deutschland mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu vernichten… Roosevelt ist in seinem Innersten davon überzeugt, daß Deutschland der Feind ist, der vernichtet werden muß.’ …
Am 31.3.1939 erklärte Chamberlain im Unterhaus: ‘Um den Standpunkt Seiner Majestät Regierung für die Zeit, bis die Beratungen … abgeschlossen sind, völlig klarzumachen, habe ich dem Hause jetzt mitzuteilen, falls während dieser Periode die polnische Unabhängigkeit durch irgendeine Aktion eindeutig in Gefahr gerate und die polnische Regierung es als lebenswichtig erachte, mit ihren nationalen Streitkräften Widerstand zu leisten, so würde … die Regierung alle in ihrer Macht stehende Unterstützung … gewähren. Sie hat darum der polnischen Regierung eine entsprechende Zusicherung gegeben.’ (D. Hoggan 1976, S. 455) In später Erkenntnis schrieb Churchill nach dem Krieg: ‘Die Polengarantie war ein Markstein zum Verhängnis’ (D. Irving 1990) …
Damit hatte England auf Betreiben Roosevelts die Möglichkeit zur Veranlassung des Krieges in die Hand des polnischen Chauvinismus gegeben.“ (aaO, 139-141)
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#157   Tacitus   16:43:19 | Montag, 17. Juli 2006
@malachias
Na Wahnsinn, Helmut Schröcke. War ja irgendwie klar, daß der irgendwann auftaucht.
Da sieht man wieder mal sehr schön, zu welchen Geistesleistungen die braunen Dumpfmeister tatsächlich in der Lage sind, nämlich zu gar keinen.
Was wollen Sie eigentlich? Belegen, daß das Dritte Reich nicht den Krieg begann? Nicht seit 1934 gezielt auf den Krieg vorbereitete? Nicht das Deutsche Reich wirtschaftlich völlig ruinierte?
Von mir aus können Sie das alles leugnen, es spricht entweder für Ihre Dummheit, Ihre Verbohrtheit oder beides. Außerdem sollten Sie sich mal fragen, wieweit Sie sich eigentlich noch von der hl. Mutter Kirche entfernen wollen – der Weg in den braunen Sumpf führt jedenfalls weg von ihr.
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#156   Benedikt   16:29:13 | Montag, 17. Juli 2006
@ Malachias
m August 1938 leitete England seine Politik der Unterstützung Polens
Ui toll, was wollen Sie jetzt damit sagen? Das GB so kriminell war und ein Schutzbündnis mit einem Staat geschlossen hat, der sich angesichts Hitler’scher Expansionspläne nicht zu Unrecht bedroht gesehen hat? Solche Verträge kennt die Weltgeschichte zu tausenden, schlagen Sie mal unter „Bismarck“ nach.
Über Deutschland und den Kanzler Hitler äußerte er sich mit größter Vehemenz und mit starkem Haß.
Ja und? Deswegen ist er noch lange kein Kriegstreiber und der Hass war ein Ergebnis der Hitler’schen Politik, nicht umgekehrt. Mit einer Privatäußerung irgendeines Geheimdiplomaten hier den Nachweis eines Komplotts gegen Deutschland führen zu wollen ist abenteuerlich. Genauso wie ihre übrige Beweisführung.
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#155   Malachias †   16:20:23 | Montag, 17. Juli 2006
@Benedikt, Tazziberry
Natürlich hatten auch Frankreich und Rußland ihre nicht unwesentlichen Anteile am Verlauf des Zweiten Weltkriegs, ausschlaggebend für den Kriegsausbruch war jedoch die genannte Achse Polen – Großbritannien – USA. ^-^
Einige Zitate aus dem sehr lesenswerten Buch von Helmut Schröcke „Der Jahrhundertkrieg 1939-1945. Vorgeschichte – Kriegsschuld – Folgen (Druffel & Vowinckel, Stegen/Ammersee 2005) mögen dies belegen:
„Im August 1938 leitete England seine Politik der Unterstützung Polens mit einem Besuch von Duff Cooper, dem Ersten Lord der Admiralität, in Warschau ein, dem die Unterrichtung Polens durch Halifax folgte, daß England Polen in der Danzigfrage gegen das Reich unterstützen werde…
In den Berichten des polnischen Botschafters in Washington, Graf Potocki, an seine Regierung wurde bereits vor Jahresende 1938 die Einflußnahme Roosevelts auf Polen sichtbar. Am 21.11.1938 berichtete Graf Potocki an den polnischen Außenminister über eine Unterredung mit Bullitt, den Sonderbotschafter Roosevelts in Paris, am 12.11…: ‘… Über Deutschland und den Kanzler Hitler äußerte er sich mit größter Vehemenz und mit starkem Haß. Er sprach davon, daß nur Stärke und zwar am Schluß eines Krieges der wahnsinnigen Expansion Deutschlands in Zukunft ein Ende machen könnte…’ … Am 16.1.1939 versicherte Bullitt Graf Potocki, daß die USA ‘bereit sind, im Falle eines Krieges aktiv auf seiten Englands und Frankreichs einzugreifen.’“ (aaO, 137-139)
(Fortsetzung folgt)
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#154   Benedikt   16:01:39 | Montag, 17. Juli 2006
@ Malachias
Hübsche Zitate. Sie haben nur einen Fehler: Sie stammen von einem Privatmann. Sie können also damals keine politische Doktrin gewesen sein, ganz im Gegenteil: Churchill saß zu diesem Zeitpunkt – in seinem Land als Reaktionär verschrien – auf seinem Landsitz.
Und: Das Deutschland zu schlagen war, wenn es dazu kommen sollte, ist keine überraschende Äußerung. Keines dieser Zitate enthält eine Aufforderung zum Krieg, oder zur Beschaffung von Lebensraum. Und die Aggressivität ging eindeutig vom deutschen Reich aus, als es 1939 auch noch Polen überfiel. Danach konnten die Westmächte gar nicht mehr anders, hatten sie doch bisher immer nachgegeben. Allerdings: Trotz Kriegserklärung am 3.9.39 begannen keine offenen Kampfhandlungen zwischen Deutschland unf England/ Frankreich. Die begannen erst, als die Deutschen auch noch die Beneluxstaaten mit Ziel Frankreich überfielen. Auch dies war kein Verteidigungskrieg.
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#153   Tacitus   15:21:15 | Montag, 17. Juli 2006
@sulpicius
– Aber Ihre anerzogenen monokausalen Erklärungen für den Kriegsausbruch 1939 greifen mit Sicherheit zu kurz. –
Dankeschön, daß Sie sich ein Urteil bilden, ohne meine diesbezügliche Meinung gehört zu haben. In irgendeinem Universum mag das ja ein sinnvolles Vorgehen sein, in meinem nennt man so etwas im Allgemeinen leeres Geschwätz.
Ich schlage vor, bevor Sie mit solchen Wertungen wie „anerzogen“ (was wissen Sie denn schon, wer mir was anerzogen hat) auffahren, klären Sie erst einmal, was meine Meinung eigentlich ist.
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#152   Sulpicius   15:10:23 | Montag, 17. Juli 2006
@Tacitus
Ob Malachias im Einzelnen recht hat oder nicht, sei einmal dahingestellt. Aber Ihre anerzogenen monokausalen Erklärungen für den Kriegsausbruch 1939 greifen mit Sicherheit zu kurz.
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#151   Tacitus   15:01:26 | Montag, 17. Juli 2006
@malachias
– Es ist ja schon ein gravierender Unterschied zwischen „1924“ und „Mitte der 20er-Jahre“…! –
In der Tat. Das eine ist korrekt, das andere nicht.
Was wollen Sie übrigens mit dem Sammelsurium an Churchill-Zitaten, also an Äußerungen eines Politikers, der bis zum Kriegsausbruch mehr oder weniger kaltgestellt war?
Ihre nicht nur irrige, sondern im höchsten Maße grotesk-irre Behauptung, der Zweite Weltkrieg sei der Krieg der Polen, Engländer und der USA gewesen (nebenbei: wieso nicht der Franzosen? Seit wann spart man in überzeugungsbraunen und verstandesblonden Kreisen den „Erbfeind“ aus? Da ist wohl was bei der Kaderschulung schief gelaufen. Aber ach, ich mobbe ja schon wieder, und die braunen Pflänzchen sind ja sooo sensibel…), stützt das jedenfalls nicht.
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#150   Malachias †   14:14:42 | Montag, 17. Juli 2006
Kriegspläne/-ziele
@Tacitus:
…was sollte Hitler 1924 in Landsberg auch für „konkrete Kriegspläne“ gehabt haben.
Danke für die Unterstützung! ;-)
Ihre Erbsenzählerei hinsichtlich des Abfassungsjahres von MK will ich Ihnen noch einmal verzeihen. Es ist ja schon ein gravierender Unterschied zwischen „1924“ und „Mitte der 20er-Jahre“…! :-D
@Benedikt: Für Sie ein paar Zitate, überwiegend von Churchill, zu den Kriegszielen Großbritanniens (Quelle: Der große Wendig I, 614-615; dort auch Quellennachweise):
„Deutschland muß wieder besiegt werden, und dieses Mal endgültig. Sonst werden Frankreich und England keinen Frieden haben.“ (Churchill, Sept. 1934)
„Deutschland wird zu stark, wir müssen es zerschlagen.“ (Churchill, Nov. 1936)
„Wenn Deutschland zu stark wird, wird es wieder wie 1914 zerschlagen werden!“ (Churchill, Herbst 1937)
„Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.“ (Churchill, Nov. 1939)
„Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren konnten.“ (Sunday Correspondent, 17.9.1989)
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#149   Tacitus   13:31:33 | Montag, 17. Juli 2006
Na, das war Ihnen wohl ein innerer Reichsparteitag…
… ein „Originalexemplar“ in den Händen zu halten. Was für eins ist is denn, oder besser gefragt, wieviel Führer steckt denn noch drin?
Daß Sie offenbar die genaue Entstehungszeit nicht verorten können, ist bezeichnend und gleichzeitig bedauerlich – da hat offenbar die braune Kaderschulung nicht funktioniert.
Im Übrigen ist die Diskussion über „konkrete Kriegspläne“ natürlich völlig daneben; was sollte Hitler 1924 in Landsberg auch für „konkrete Kriegspläne“ gehabt haben.
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#148   Benedikt   13:25:58 | Montag, 17. Juli 2006
@ Malachias
In diesem, schon Mitte der 20er-Jahre verfassten, Buch sind keine konkreten Kriegspläne zu finden! Es ist allenfalls von der Schaffung von „Lebensraum“ im Osten die Rede…
Klar. Vermutlich hatte Hitler vor, dort 10 Mio qm Land zu kaufen oder Stalin freundlich darum zu bitten. *indentischbeiß*
Naiver geht’s nicht.
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#147   Malachias †   13:18:23 | Montag, 17. Juli 2006
@d.e.m.
Auch wenn „Mein Kampf“ bekanntermaßen hierzulande nicht vertrieben werden darf, ist es mir gelungen, mir antiquarisch ein Originalexemplar zu besorgen. Natürlich habe ich da auch schon drin gelesen – es steht nicht nur im Regal…! :-)
In diesem, schon Mitte der 20er-Jahre verfassten, Buch sind keine konkreten Kriegspläne zu finden! Es ist allenfalls von der Schaffung von „Lebensraum“ im Osten die Rede…
Sollten Sie jetzt auf Hermann Rauschning verweisen wollen, sei Ihnen vorab schon mal folgendes Zitat entgegen gehalten:
„Der Schweizer Bezirkslehrer Wolfgang Hänel hat im Jahre 1984 eine Studie über die Gespräche mit Hitler herausgegeben, in der er diese ‘Gespräche’ als Geschichtsfälschung entlarvt hat…
Rauschning behauptet, er habe mit Hitler bis 1934 mehr als hundertmal privat und ausführlich gesprochen. Das ist gelogen. Die Begegnungen Rauschning/Hitler fanden höchstens viermal statt, und niemals waren beide allein. Die Aussprüche von Hitler in dem Buch von R. sind lügnerische Erfindungen, z.B. S. 17 [Ausgabe 1973]: ‘Ich will den Krieg.’ ‘Den Krieg führe ich.’ S. 22: ‘Wir müssen grausam sein’, ‘Wir müssen das gute Gewissen zur Grausamkeit wiedergewinnen.’ … Von Hänel wissen wir, daß ein damals in Paris lebender ungarischer Journalist (Imre Révés) als Leiter eines gegen Deutschland arbeitenden Pressedienstes R. mit dieser Fälschung ‘beauftragte’ und ihn mit 125 000 Francs Vorschuß belohnte, die der in Geldnöten lebende R. gut gebrauchen konnte.“ (Der große Wendig I, 609-610)
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#146   Benedikt   13:13:16 | Montag, 17. Juli 2006
@ Malachias
B: Von pathetischen Phrasen wird nämlich niemand satt.
M: Von Lügen mit Sicherheit (auf die Dauer) auch nicht!
Lügen ist das zweite Metier der NPD.
Dann vergleichen Sie doch bitte mal die Arbeitslosenzahlen und die Staatsverschuldung, ganz zu schweigen von den Abtreibungszahlen, von 1939 mit denen von 2006…!
Alles auf Pump finanziert. Die Staatsverschuldung dürfte gigantisch gewesen sein. So ein Krieg ist ziemlich teuer.
War etwa Adolf Hitler schuld daran, dass der Zweite Dreißigjährige Krieg (1914-1939) verloren gegangen ist und die Alliierten die deutschen Städte zu Schutt und Asche gebombt haben?
Selbstverständlich. Jedes militär-wissenschaftliche Buch informiert Sie darüber, dass die taktischen Fehlleistungen Hitlers den Zusammenbruch der Ostfront bewirkt haben.
Hitler hat durch den Einmarsch in Polen lediglich auf die gewaltsamen Übergriffe auf die (auch deutschen) Minderheiten in Polen und im deutsch-polnischen Grenzgebiet reagiert.
Dümmer gehts nimmer. Es sind sogar die Originalanweisungen des Reichspropagandaministeriums erhalten, die die Medien anweisen, solche Übergriffe hochzuspielen und zu erfinden.
Alle seine Friedensbemühungen (und davon gab es mehrere!) blieben erfolglos
Erzählen Sie doch mal. Hr. Churchill war 1939 übrigens noch nicht im Amt. Er trat es erst am 10.05.40 an, dem Tag des Überfalls auf Frankreich.
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#145   _Ungläubig-   08:39:53 | Montag, 17. Juli 2006
NPD an der Regierung
Das einzige, was die NPD schaffen würde, wenn diese an der Regierung wäre, Deutschland würde ein Bauernstaat werden! Da alle wichtigen Grundlagen, die uns zu dem heutigen „Dienstleistungsstaat“ machen durch die Verhinderung der internat. Beziehungen fehlen werden!
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#144   deusexmachina   01:23:32 | Montag, 17. Juli 2006
Was für ein putziger Dialog…
Benedikt: „Was für ein Glück, dass die NPD-Parlamentarier allesamt nicht mit großem Verstand gesegnet sind“
Malachias: „Dafür aber (zumindest die „echten“) mit einem umso größeren Herzen für Deutschland! Und das ist es, was letzten Endes zählt!“
Jau, Malachias, fassen wir das zu einem „Doof, aber lieb“ zusammen, hm?
Wobei ich die brauenen Äpfel & Co. eher nicht so lieb finde, aber wenn Ihre gloriosen historischen Einlassungen typisch sind (und da ich mich schon häufiger ‘mal mit braunem Gelichter herumgeschlagen habe: das sind sie), dann dafür um so reichlicher „doof“.
Sie wissen gar nicht, wovon Sie da schwatzen, sorry. Es ist nicht einmal besonders intelligent verpackt, Sie haben noch eine Menge an NPD-Schulung nachzuholen (Geschulte Kader Ihrers Lagers sind da besser drauf und lassen sich nicht ganz so leicht bei offenkundigem Dummfug erwischen. Ich hatte ‘mal das Vergnügen mit einem Ihrer Landesvorsitzenden – da fehlt Ihnen aber noch ‘ne Menge an Drill, bis Sie sich ähnlich geschickt herumwinden können).
Vielleicht sollten Sie aber auch ‘mal „Mein Kampf“ nicht nur als Regalzierde direkt neben der Adler-Stauette stehen haben, sondern auch tatsächlich LESEN, trotz des Dilettanten-Stils… dann würden Sie merken, WER da schon Jahre vor der Machtergreifung die Kriegspläne schmiedete. Ist ja armselig, Ihre Wissensarmut.
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#143   blueberry   01:20:51 | Montag, 17. Juli 2006
@ Malachias
Aber selbst, wenn sie 1945 mit 2006 vergleichen, dürfte die Bilanz in den genannten Punkten kaum von der für das Jahr 1939 abweichen…
Hust, hust, keuch, jabs, hust, hüstel… :-!
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#142   Tacitus   01:05:12 | Montag, 17. Juli 2006
Es ist so abgedreht, das es fast schon lustig ist…
… was das sedisvakantistische Braunhemd hier für einen Schwachsinn verbreitet.
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#141   Malachias †   22:45:56 | Sonntag, 16. Juli 2006
@Parziberry
Hätte Hitler seinen Krieg nicht angefangen hätte niemand die Gelegenheit zu Bombardements gehabt.
Sie sollten sich mal etwas intensiver mit der Frage der Schuld am Ausbruch des „Zweiten“ Weltkriegs beschäftigen: Es war doch nicht der Krieg Hitlers! Was sie hier verbreiten, ist die Doktrin der Siegermächte! :-(
Es war in erster Linie der Krieg Polens, Englands und der USA (vgl. z.B. Dirk Bavendamm, Der Krieg Roosevelts. Amerikanische Politik und Strategie 1937-1945, München – Berlin ²1998!), den diese – nachweislich – von langer Hand geplant hatten. Hitler hat durch den Einmarsch in Polen lediglich auf die gewaltsamen Übergriffe auf die (auch deutschen) Minderheiten in Polen und im deutsch-polnischen Grenzgebiet reagiert. Alle seine Friedensbemühungen (und davon gab es mehrere!) blieben erfolglos, nicht weil er, sondern Churchill und Roosevelt den Krieg mit dem Ziel einer bedingungslosen Kapitulation Deutschlands um jeden Preis wollten! :-@
Wieso 1939? Die Kanzlerschaft Hitlers endete 1945…
1939 war das letzte Friedensjahr. Fairerweise sollten wir ein Friedensjahr mit einem Friedensjahr vergleichen und nicht ein Kriegsjahr mit einem Friedensjahr. Aber selbst, wenn sie 1945 mit 2006 vergleichen, dürfte die Bilanz in den genannten Punkten kaum von der für das Jahr 1939 abweichen… ^-^
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#140   Sulpicius   22:12:07 | Sonntag, 16. Juli 2006
Ahaha…
Die Abtreibung wurde von Hitler gerade im Bezug auf Behinderte im großen Stil erst ermöglicht!
Hört, hört! Und heute von seinen Erben fortgesetzt…
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#139   blueberry   22:10:17 | Sonntag, 16. Juli 2006
@ Malachias
Das ist nicht fair! War etwa Adolf Hitler schuld daran, dass der Zweite Dreißigjährige Krieg (1914-1939) verloren gegangen ist und die Alliierten die deutschen Städte zu Schutt und Asche gebombt haben?
Ja wer denn sonst? Hätte Hitler seinen Krieg nicht angefangen hätte niemand die Gelegenheit zu Bombardements gehabt.
Dann vergleichen Sie doch bitte mal die Arbeitslosenzahlen und die Staatsverschuldung, ganz zu schweigen von den Abtreibungszahlen, von 1939 mit denen von 2006…!
Wieso 1939? Die Kanzlerschaft Hitlers endete 1945 und man sollte fairerweise das Ergebnis bewerten und nicht willkürlich ein Jahr das einem grade passt heraus picken.
Abgesehen davon hat Hitler seiner Politiok auf Pump finanziert und auf den Krieg ausgerichtet.
Die Abtreibung wurde von Hitler gerade im Bezug auf Behinderte im großen Stil erst ermöglicht!
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#138   Malachias †   21:30:04 | Sonntag, 16. Juli 2006
An die Kurzsichtigen
@Parziberry:
Vergleichen Sie doch mal ein Foto von Dresden, Hamburg oder Berlin von 1945, mit einem Foto von Dresden, Hamburg oder Berlin 2006 und dann beantworten Sie doch bitte nochmal die Frage wer Deutschland systematisch zerstört hat.
Das ist nicht fair! War etwa Adolf Hitler schuld daran, dass der Zweite Dreißigjährige Krieg (1914-1939) verloren gegangen ist und die Alliierten die deutschen Städte zu Schutt und Asche gebombt haben? :-@ :-@ :-@
Die Kanzlerin Merkel, der Kanzler Schröder usw. haben sicherlich eine wesentlich bessere Regierungsbilanz aufzuweisen als der Kanzler Hitler.
Dann vergleichen Sie doch bitte mal die Arbeitslosenzahlen und die Staatsverschuldung, ganz zu schweigen von den Abtreibungszahlen, von 1939 mit denen von 2006…! :-@
@Benedikt:
Von pathetischen Phrasen wird nämlich niemand satt.
Von Lügen mit Sicherheit (auf die Dauer) auch nicht! :-P
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#137   Benedikt   14:21:49 | Sonntag, 16. Juli 2006
@ malachias
Sind unsere (dunkel)roten, grünen, gelb-blauen oder schwarzen Politiker etwa weniger „dilettantisch“? Sie scheinen zumindest in der „Kunst“ der systematischen Zerstörung unseres Landes den NPD-Kamerad(inn)en einiges voraus zu haben…!
Umso schlimmer, dass selbst unter diesen Dilettanten die NPD noch hervorstechen kann. Sie kennen das doch: Unter den Blinden (=NPD) ist der Einäugige König.
Dafür aber (zumindest die „echten“) mit einem umso größeren Herzen für Deutschland! Und das ist es, was letzten Endes zählt!
Nicht wirklich. Von pathetischen Phrasen wird nämlich niemand satt.
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#136   blueberry   21:50:00 | Samstag, 15. Juli 2006
@ Malachias
systematischen Zerstörung unseres Landes
Vergleichen Sie doch mal ein Foto von Dresden, Hamburg oder Berlin von 1945, mit einem Foto von Dresden, Hamburg oder Berlin 2006 und dann beantworten Sie doch bitte nochmal die Frage wer Deutschland systematisch zerstört hat.
Die Kanzlerin Merkel, der Kanzler Schröder usw. haben sicherlich eine wesentlich bessere Regierungsbilanz aufzuweisen als der Kanzler Hitler.
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#135   Malachias †   16:50:23 | Samstag, 15. Juli 2006
@Benedikt
Braune Dilettanten sind das letzte, was wir brauchen.
Sind unsere (dunkel)roten, grünen, gelb-blauen oder schwarzen Politiker etwa weniger „dilettantisch“? Sie scheinen zumindest in der „Kunst“ der systematischen Zerstörung unseres Landes den NPD-Kamerad(inn)en einiges voraus zu haben…! :-D
Was für ein Glück, dass die NPD-Parlamentarier allesamt nicht mit großem Verstand gesegnet sind
Dafür aber (zumindest die „echten“) mit einem umso größeren Herzen für Deutschland! :-] Und das ist es, was letzten Endes zählt! :)3
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#134   Benedikt   22:46:56 | Freitag, 14. Juli 2006
@ Malachias
Braune Dilettanten sind das letzte, was wir brauchen. Was für ein Glück, dass die NPD-Parlamentarier allesamt nicht mit großem Verstand gesegnet sind ^-^
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#133   Malachias †   22:33:53 | Freitag, 14. Juli 2006
Eines ist jedenfalls klar:
^-^ ^-^ ^-^ Jetzt hilft nur noch NPD! ^-^ ^-^ ^-^
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#132   Sozialkatholisch   22:18:56 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Theresia
Glauben sie wirklich das der Irak nur aus lauter Menschlichkeit angegriffen wurde? Öl und alte, buschfamiliäre Racheakte spielten da wohl eine größere Rolle. Wie die amerikanischen Soldaten mit den Irakis umgeht zeigt von deren wahren Absichten. Der Irakkrieg ist nicht nur Schuld an der immer mehr sich verschärfenden Lage im Nahen Osten sondern auch das weltweit die Wirtschaft immer mehr in eine Krise gerät.
Aber irgendwie verstehe ich sie ja, es ist schon schön auf der Seite des Stärkeren zu stehen.
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#131   Theresia   21:51:07 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Tacitus: sehr gut!
Tacitus, danke für die klaren Worte. Es ist doch absurd zu glauben, ohne den Sturz Saddams hätte sich im Nahen Osten irgendwas verbessern können. Natürlich ist die Situation derzeit wenig berauschend. Und natürlich sind Fehler gemacht worden, etwa, als die Amerikaner in moralischer Raserei den Sicherheitsapparat aufgelöst haben. Aber der Krieg war die Voraussetzung für eine Bewegung zum Besseren. Und erste bescheidene Erfolge sind ja da.
Im übrigen geht es darum gar nicht. Da kann man gern anderer Meinung sein. Aber apodiktisch festzustellen, Bush sein ein Verbrecher, das geht eben nicht. Und das hatte MK28 ja kritisiert.
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#130   Tacitus   17:38:18 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@benedikt
Vorneweg, ich erkenne Ihre Position durchaus als ehrlich gemeint an.
Aber:
– Der Krieg hat bereits hunderte Milliarden Dollar gekostet, glauben Sie nicht auch, dass man mit weniger Geld – gezielt im Land bei oppositionellen Gruppen eingesetzt – mehr hätte erreichen können, oder zumindest das Terrain für eine Invasion hätte bereiten können? –
Das ist in der Theorie zweifelsohne richtig, findet sich aber in der Realität nicht wieder.
Zwischen 1991 und 2003 gab es rund ein Dutzend Putschversuche gegen Saddam. Alle endeten gleich – alle Putschisten tot, alle näheren Angehörigen tot, alle Männer der weiteren Verwandschaft tot usw.
Der Würgegriff des Systems war erdrückend; einzig die Flugverbotszonen garantierten im Norden und in Teilen des Südens eine gewisse Sicherheit, die in Kurdistan sogar zu einem gewissen Aufblühen der dortigen Gesellschaft geführt hat.
Aber machen wir uns nichts vor – ohne diese Flugverbotszonen hätte der eiserne Handschuh Saddams wieder aufgeräumt, und die Pesh Mergas wären in mutigem, aber letztlich sinnlosem Widerstand bis zum letzten Kämpfer (Mann und Frau!) gefallen.
Womit wir wieder bei den Massengräbern wären.
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#129   Benedikt   16:54:12 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Tacitus
Es geht mir ja nicht um Verhandlungen und Flugverbotszonen. Überlegen Sie doch mal: Der Krieg hat bereits hunderte Milliarden Dollar gekostet, glauben Sie nicht auch, dass man mit weniger Geld – gezielt im Land bei oppositionellen Gruppen eingesetzt – mehr hätte erreichen können, oder zumindest das Terrain für eine Invasion hätte bereiten können? So ist man völlig blindlings in einen angezettelten Krieg gezogen, ohne Plan für das, was danach kommen würde. Die Situation dort ist ja durchaus fatal.
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