Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
Ein Kommunalpolitiker der Republikaner und früherer Kirchengemeinderat schrieb dem Bischof von Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig Müller am 5. Juli einen Brief. Von Rodolfo E. Panetta.
(kreuz.net) Dem Nachrichtendienst ‘kreuz.net’ entnehme ich, daß Sie sich an einem „Schweigemarsch gegen
Rechtsextremismus“ beteiligt und ein Verbot der NPD gefordert haben.
Sie werfen der NPD vor, sie habe
es versäumt, „den Holocaust und andere Verbrechen der Nationalsozialisten unmißverständlich zu verurteilen“.
Außerdem verwende die Partei Parolen wie „Ich bin geboren zum Haß“ und „Ich gehe über Leichen“.
Nachvollziehbare
Beweise für Ihre Vorwürfe kann ich leider nirgends finden. Haben Sie denn das Parteiprogramm der NPD
oder die „Deutsche Stimme“ gelesen, um zu solchem Urteil zu kommen?
Zudem geht es im ersten Teil um eine
Wertung, der man nicht folgen muß.
Inwieweit dumme Sprüche einzelner Personen einer Partei insgesamt
zugerechnet werden dürfen, bleibt im Falle der NPD schon deshalb zweifelhaft, weil die Mächtigen im
Lande sich nicht einmal schämen, bezahlte Provokateure anzuwerben, welche die Gründe für ein Verbot
erst schaffen sollen.
Als Kommunalpolitiker der Republikaner und als früherer Kirchengemeinderat kenne
ich die Stimmungsmache, welche in Kirche und Staat regelmäßig gegen konservative und nationalbewußte
Menschen in Gang gesetzt wird.
Es berührt mich sehr seltsam, daß ausgerechnet ein Bischof, der selbst
Ziel von Kampagnen und ideologischer Anfeindung geworden ist, jetzt als Sachwalter der political correctness
auftritt.
Für einen Bischof mit Mannesmut gibt es wahrhaft viele Möglichkeiten, in unserem Staat Rückgrat
zu zeigen: gegen den millionenfachen Mord an ungeborenen Kindern, gegen die Gefahren des Islam, gegen
den Relativismus der Werte.
Menschen, denen Unrecht getan
Wieviel Mut
gehört doch dazu, als Bischof ein
Verbot der NPD zu fordern. Die Bürgerlichen klatschen Beifall und die Antifa krümmt sich vor Lachen.
wurde,
warten auf Ihre Solidarität: Bischof Kurt Krenn, Martin Hohmann, Konrad Löw, die Auerbacher Schulschwestern,
der bald 93jährige letzte deutsche Kriegsgefangene Erich Priebke in Rom.
Mutige Vordenker des Christentums
wie Giacomo Kardinal Biffi oder Weihbischof Andreas Laun OSFS hätten es verdient, daß andere Bischöfe
ihre Gedanken zur Islamisierung Europas aufgreifen und in die praktische Kirchenpolitik umsetzen.
Aber
auch unser Volk hätte es verdient, daß sich endlich einmal ein Bischof mutig für die Rechte der kleinen
Leute einsetzt und die unfähigen Politiker zurechtweist.
Wieviel Mut gehört doch dazu, als Bischof
ein Verbot der NPD zu fordern. Die Bürgerlichen klatschen Beifall und die Antifa krümmt sich vor Lachen.
Mit Verlaub, hochwürdigster Herr Bischof, es sind nicht die Politiker der NPD, welche durch Abtreibung,
Homo-„Ehe“ und jede erdenkliche Gemeinheit die Grundlagen des Staates und seiner Familien zerstören.
Es sind keine NPD-Abgeordneten, die dem Volk regelmäßig die Steuern und sich selbst die Diäten erhöhen.
Nicht die NPD unterstützt völkerrechtswidrige Angriffskriege und die verantwortlichen Kriegstreiber.
Im Sakrament der Firmung
Messen Sie
alle Politiker mit demselben Maß der gesunden katholischen Lehre.
hat
uns der Heilige Geist die Gabe der Unterscheidung geschenkt. Machen wir von ihr Gebrauch.
Sehen Sie nicht
den Splitter im Auge der NPD, während Sie den Balken im Auge der etablierten Parteien ignorieren? Bräuchten
wir nicht eher eine neue Enzyklika „Magna cum cura“ gegen den Ungeist heutiger Politik?
Messen Sie alle
Politiker mit demselben Maß der gesunden katholischen Lehre. Sie brauchen deshalb nicht das vollständige
Programm der NPD zu teilen, was auch ich nicht tue.
Doch halten Sie kritische Distanz nach allen Seiten,
wie das der hingerichtete Domprediger Johann Maier sicherlich getan hat.
Wenn Sie der NPD Mitverantwortung
für Worte und Taten Dritter aufbürden, dann fragen Sie, wenn Sie Mut haben, ruhig auch einmal die Vorsteher
der jüdischen Gemeinde in Regensburg, ob sie sich von den Verbrechen der israelischen Armee an Frauen
und Kindern distanzieren.
Fragen Sie, wenn Sie Mut haben, die Ihnen nahestehenden Politiker der Union,
Herrn Stoiber und Frau Merkel, ob sie sich von den Verbrechen der amerikanischen Folterer distanzieren.
Fragen Sie, ob sie sich von den Angriffskriegen der Amerikaner und von deren Verbrechen in der Geschichte
distanzieren.
Die Kirche darf sich nicht in die Lebenslügen der jeweiligen Zeit verstricken lassen.
Nec laudibus, nec timore!
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228 Lesermeinungen
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Geschichtswissenschaft Es gibt keinen ernstzunehmenden Historiker, ob rechts ob links, ob deutschfreundlich-
oder deutschfeindlich, der derartige Positionen vertritt. Es ist haltloser, wirrer Blödsinn, der wahrscheinlich
vor allem von VS-Agenten verbreitet wird.
#226 Malachias † 21:39:31 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Benedikt Die von Malachias hier beschriebenen angeblichen Friedensversuche Hitlers bestehen darin, dass
er seine bereits auf Polen zurückende Armee angehalten hat. Wenn Sie die zahlreichen, in den Zitaten
zum Ausdruck kommenden Friedensinitiativen Adolf Hitlers auf diesen Nebenaspekt reduzieren wollen, tun
Sie mir leid! Entweder haben Sie nicht alles gelesen oder Sie haben das Gelesene nicht verstanden…!
Davon abgesehen konnte ich hier schon aus Platzgründen gar nicht alles wiedergeben, was zu diesem Thema
zu sagen wäre. Aber ganz kann und will ich Ihnen das eigenständige Erarbeiten dieser Thematik (wir haben
Ihnen ja genügend Literatur angegeben) ja auch nicht abnehmen…! Allen Leserinnen und Lesern, die es
wagen wollen, wünsche ich viel persönlichen Gewinn dabei! :(3
#225 Benedikt 13:47:13 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Lachhaft Die von Malachias hier beschriebenen angeblichen Friedensversuche Hitlers bestehen darin, dass
er seine bereits auf Polen zurückende Armee angehalten hat. Das einem das nicht selber lächerlich vorkommt…
#224 Malachias † 13:16:42 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Der Genozid an den Deutschen in Polen (Fortsetzung und Schluss) Vergelts Gott, Perpetua! :(3 Hier das
von Schröcke gezogene Fazit: „Die Gesamtheit des polnischen Vorgehens gegen die deutsche Minderheit erfüllt
faktisch den Tatbestand des Völkermordes nach der Konvention zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes
v. 9.12.1948, nach der bereits die Beeinträchtigung der ethnischen Identität von Angehörigen ethnischer
Minderheiten allein durch Maßnahmen gegen die Verwendung ihrer Sprache ein Verbrechen darstellt. Völkermord
ist ein unverjährbares Verbrechen. Veranlaßt wurden diese Verbrechen durch eine verantwortungslose polnische
Politik, die von den Siegern von 1918 geduldet, wenn nicht sogar gefördert wurde. Der für den Minderheitenschutz
zuständige Völkerbund unternahm nichts gegen diese Verbrechen.“ (aaO, 125-126)
#222 Malachias † 12:56:50 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Der Genozid an den Deutschen in Polen (Fortsetzung) Vergelts Gott, Perpetua! :(3 Und hier die Fortsetzung:
„Im Sommer 1939 wurden bereits vor dem 1.9. 3.500 Deutsche ermordet (F. Becker 1991, S. 13), nach v. Richthofen
8.000 (H. Splittgerber 1989, S. 43) und nach dem 1.9. etwa 20.000 (v. Richthofen, Ostpreußenblatt 1978,
S. 48). Nach Kriegsbeginn wurden etwa 5.000 volksdeutsche Soldaten in der polnischen Armee ermordet (Inf.
Dienst, Viöl 1998, Nr. 17,0987). Die Exzesse steigerten sich bis zum Blutsonntag in Bromberg am 3.9.1939
mit 5.400 Ermordeten. Eine Zeugin berichtete: ‘In Bromberg ist nachweislich von den Kanzeln verkündet
worden, daß die Tötung von Deutschen keine Sünde, sondern im voraus vergeben sei’ (Brief des Generalsuperintendent
P. Blau, Posen, an Prof. D. A. Keller v. 17.10.1939, E. Löser, o. Datum). ‘Die Mordwaffen dazu wurden
von katholischen Geistlichen in einer Kirche ausgegeben’ (E. Löser, Brief an Dr. Czaja v. 12.3.1990)…
Insgesamt hatte die deutsche Volksgruppe vor und nach Kriegsbeginn 58.000 (de Zayas 1987, S. 37) Ermordete,
davon 3.000 bis 4.000 vor Kriegsbeginn, zu beklagen, von denen 12.857 namentlich identifiziert werden
konnten. Das war die zweifache Anzahl aller deutschen Gefallenen im Polenfeldzug (U. Walendy 1965, S.
170).“ (Schröcke, aaO, 125) (Fortsetzung folgt)
#220 Malachias † 12:49:54 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Der Genozid an den Deutschen in Polen (Fortsetzung) Vergelts Gott, „Perpetua“! :(3 Hier also die Fortsetzung:
„Bis Mitte August waren im Jahre 1939 bereits 76.000 Deutsche ins Reich geflüchtet und 18.000 nach Danzig.
Mehr als 50.000 waren verhaftet oder befanden sich auf Verschleppungsmärschen. Schon lange vor Kriegsbeginn
waren schwarze Listen angelegt worden, sowohl regierungsseitig als auch durch polnische Vereine, nach
denen verhaftet wurde. Das deutsche Weißbuch Nr. 2, Dokumente zur Vorgeschichte des Krieges, Berlin 1939,
stellte fest: ‘… Am 6.5.1939 meldet Generalkonsul Kattowitz 200 Terrorfälle, am 19.5. weitere 100 allein
in Oberschlesien. Kein Deutscher ist seines Lebens und seines Eigentums mehr sicher… Die englische Regierung
wird durch die deutsche Botschaft über die friedensgefährliche Entwicklung auf dem laufenden gehalten,
ohne daß etwas geschieht. Mitte Mai steigert sich die Hetze zu Deutschenpogromen, bei denen Tausende
von Deutschen wie Freiwild gejagt werden… Lodz meldete am 7.5.: ‘Die Bedrohung der Volksdeutschen mit
Totschlag, Folterungen usw. sind zur alltäglichen Selbstverständlichkeit geworden… Immer mehr stellt
sich heraus, daß die Behörden selbst die Träger des Liquidationsprozesses sind… Das Deutschentum
in Galizien steht vor der Vernichtung…’ (H. Bernhardt 1988).“ (Fortsetzung folgt)
#218 Malachias † 12:40:33 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Der Genozid an den Deutschen in Polen (Fortsetzung) Für den Terror gegen deutsche Einrichtungen soll
hier ein Beispiel der Bromberger Deutschen Rundschau angeführt werden: ‘Von 1920 – 1939 hatte diese Zeitung
872 Strafverfahren. Die Schriftleiter wurden insgesamt zu 5 Jahren, 11 Monaten und 20 Tagen Gefängnis
sowie 24.000 Zloty Geld- und 38.000 Zloty Gerichtsstrafen verurteilt. 546 Mal unterlag diese deutsche
Zeitung der Beschlagnahme. Gesamtverlust: ungefähr 7.000.000 Zloty. Keiner volksdeutschen Zeitung in
Polen blieb ein ähnliches Schicksal erspart.’ (R. Trenkel 1979) Diese Umstände zwangen zur Auswanderung.
Bis 1923 hatten bereits 500.000 Deutsche Polen gezwungen oder freiwillig verlassen, bis 1939 waren es
1,5 Millionen. Bereits 1919 besaß Polen die ersten Konzentrationslager Europas und hatte 16.000 Deutsche
als Staatsfeinde inhaftiert (H. Splittgerber 1989, S. 33). Am 17.6.1934, also nach Abschluß des deutsch-polnischen
Nichtangriffsvertrages, beschloß die polnische Regierung wiederum die Errichtung von Konzentrationslagern
und ab 1945 wieder mit noch ungezählten Opfern… Nach Abschluß des Nichtangriffspaktes kündigte die
polnische Regierung im September 1934 den Minderheitenschutzvertrag und führte die Entdeutschungen auch
nach einer deutsch-polnischen Erklärung zum Minderheitenschutz vom 5.11.1937 unvermindert weiter. Kurz
vor und nach der englischen Garantieerklärung vom 31.3.1939 steigerte sich der polnische Terror nochmals…“
(Schröcke, aaO, 122-123) (Fortsetzung folgt)
#216 Malachias † 11:58:53 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Der Genozid an den Deutschen in Polen Für die von der ignorantia affectata Befallenen weitere Zitate
aus dem „Jahrhundertkrieg“: „Die minderheitenfeindlichen Maßnahmen der polnischen Regierung begannen
sofort mit der Annexion der deutschen Ostgebiete nach Kriegsende 1918 und erstreckten sich auf alle Lebensbereiche
wie deutsche kulturelle Einrichtungen, Schulen und Bildungsstätten, bäuerlichen Grundbesitz und Industrieunternehmen
sowie Vereine, Genossenschaften usw. und steigerten sich bis Kriegsbeginn 1939 kontinuierlich. Sie wurden
von terroristischen Maßnahmen polnischer Vereine begleitet, die schon vor 1933 zu Todesopfern führten.
Ein Gesetz zur Bodenreform gestattete zunächst die Enteignung von Grundbesitz. Die Maßnahmen gegen die
deutsche Volksgruppe zielten aber von Anfang an nicht nur auf Enteignung des landwirtschaftlichen Großgrundbesitzes,
sondern auch des klein- und mittelbäuerlichen Besitzes. Allein 1924 wurden 500.000 ha enteignet (U. Walendy
1965, S. 153), bis 1939 insgesamt 750.000 ha. Im Jahr 1939 betrugen die enteigneten Flächen in den Woiwodschaften
Posen 12.165 ha, in Pomerellen 11.334 ha und in Schlesien 3.317 ha. Nach einem Grenzzonengesetz durften
Deutsche in einem 30 km breiten Grenzstreifen kein Land mehr besitzen. Das betraf fast ganz Westpreußen.
Von den 1925 vorhandenen 657 deutschen Schulen blieben bis 1938/39 nur 185 übrig. Deutsche Schüler wurden
zwangsweise in polnische Schulen eingewiesen, deutsche Lehrer verloren ihre Stellungen und ihre Lehrbefugnisse.“
(Schröcke, aaO, 122)
@malachias Ok, also tatsächlich Diplom aus der Keksdose, wie jeder sehen kann. Ich fragte nach einer
Quelle hierfür: – Die Polen begannen bereits am gleichen Tage, deutsche Verkehrsflugzeuge zu beschießen –
Und bekomme als Quellenangabe eine Rede Hitlers. Ja Wahnsinn. Ist jetzt tatsächlich das, was der Führer
so alles abgesondert hat, für Sie Evangelium? Wissen Sie, was der Führer so alles über Religion im
Allgemeinen, das Christentum im Besonderen und die Katholische Kirche im Speziellen gesagt hat? Ich kann
nur immer wieder sagen – wie blöde kann man eigentlich sein…
@Malachias – Sagen Sie ‘mal, ist Ihnen NICHTS zu peinlich? Sie entblöden sich nicht, die bekannten Lügen
des seinerseits als x-fachen Lügner bekannten GröFaZ einer Nation gegenüber, die er zu diesem Zeitpunkt
längst zu überfallen gedachte, und die er bekanntlich in Sicherheit wiegen wollte, als „Wahrheit“ verkaufen
zu wollen? Wie billig ist DAS denn, hm? Sie glauben vermutlich auch noch an das Gleiwitz-Märchen, gell?
So, und jetzt gehen Sie wieder zu Ihren Kameraden in die Kneipe, saufen das achte Bier und prahlen damit,
wie Sie tapfer Führer und Vaterland verteidigt haben. Das das unter den schützenden Fittichen einer
komischen Katholen-Sekte war, verschweigen Sie aber besser. Ich für meinen Teil mag mein Land zu sehr,
als dass ich Knilchen wie Ihnen noch einmal die Gelegenheit geben möchte, es in Schutt und Asche zu ruinieren –
mir wurschtegal, mit welchen völkischen Wahnvorstellungen Sie da irgendwas beschönigen wollen. Der einzige
Trost ist, dass Leutchens Ihre Kalibers nur im kleinen Kreis oder im Schutze der Anonymität das Maul
aufzureißen wagen… schon erstaunlich, wie wenig das Volk, dessen Interessen Sie ja immer so heldisch
im Munde führen, sich für Ihre Dämeleien erwärmen kann und Ihnen stattdessen regelmäßig zeigt, wo
der Zimmermann das Loch gelassen hat, wie? Völkische Propaganda so ganz ohne Volk – Mann, muss das deprimierend
sein :O) P.S.: Sie haben wirklich noch nicht viele NPD-Schulungen gehabt, stimmt’s? Das ist nämlich nicht
nur der Schliff, der Ihnen fehlt. So, jetzt ab nach Hause freier-widerstand.net/.
#213 Malachias † 23:18:21 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Um deutschlandhassende Selbstgerechte wie „Tacitus“ endlich zum Schweigen zu bringen… Aus der Erklärung
Adolf Hitlers am 25.8.1939 an den französichen Botschafter Robert Colondre (Frz. Gelbbuch, Dok. 242,
zit. nach: Walter Porst, Die Ursachen des Zweiten Weltkrieges. Ein Grundriß der internationalen Diplomatie
von Versailles bis Pearl Harbor, Tübingen ²2004, 387ff.; Hervorhebungen von mir): „Wie ich Ihnen schon
gesagt habe, hege ich keine feindseligen Gefühle gegen Frankreich. Ich habe persönlich auf Elsaß-Lothringen
verzichtet und die deutsch-französische Grenze anerkannt. Ich will keinen Konflikt mit Ihrem Land…
Infolgedessen ist mir der Gedanke, daß ich Polens wegen mit Frankreich kämpfen müßte, außerordentlich
schmerzlich. Die polnischen Herausforderungen haben jedoch eine Lage für das Reich geschaffen, die nicht
länger andauern kann… Ich habe anfänglich der deutschen Presse vorgeschrieben, nichts über die von
den Deutsch-Polen erduldeten Mißhandlungen zu veröffentlichen. Gegenwärtig ist die Lage jedoch untragbar.
Wissen Sie, daß Fälle von Entmannung vorgekommen sind? Daß sich in unseren Aufnahmelagern über 70
000 Flüchtlinge befinden? … Unsere Flugzeuge können nicht mehr von Deutschland nach Ostpreußen fliegen,
ohne unter Kanonenfeuer genommen zu werden. Ihre Route wurde abgeändert, aber jetzt werden sie auch über
dem Meer angegriffen… Es ist einer Großmacht, die diesen Namen nicht zu Unrecht trägt, unwürdig,
derartige Beleidigungen stillschweigend zu ertragen. Frankreich würde so etwas ebensowenig dulden…“
@Revisionisten Der folgende – auch noch hervorgehobene – Text von unserem sedisvakantistischen Braunhemd
ist überdeutlich: – Die Polen begannen bereits am gleichen Tage, deutsche Verkehrsflugzeuge zu beschießen –
Einfach mal so behauptet. Ohne Quellenangabe, ohne Beleg – wie auch, es existieren keine dafür. Diese
ganze Diskussion ist eine völlige Nullnummer – wer nicht zwischen Quelle und Sekundär- oder Tertiärliteratur
unterscheiden kann, soll gefälligst die Finger von der Geschichte lassen (im Übrigen weist das tatsächlich
darauf hin, daß eine wie immer geartete akademische Qualifikation von der Rückseite einer Milchtüte
stammt, denn das ist Stoff aus dem Propädeutikum!). Aber bitte – heben Sie den Gröfaz in seinem Friedenswillen
nur in den Himmel. Wie ich schon mehrmals gesagt habe, die Luxemburger, oder etwa die Dänen, waren dann
sicher auch fanatische Deutschenhasser, die nur darauf warteten, mit Millionenheeren das arme Deutschland
zu überfallen. Wie dumm kann man sein?
Malachias Lieber Malachias, lassen Sie sich doch nicht Ihre wertvolle Zeit von Leuten stehlen, die ohne
zu prüfen und nachzudenken immer nur trotzköpfig „nein“ sagen.
Ich denke, man kommt der Wahrheit näher, wenn man das gemeinsame Interesse beider Parteien an einem Krieg
ins Auge faßt. Die NS-Führung hat jedenfalls willentlich den Westmächten zum Schaden Deutschlands in
die Hände gespielt. Dies ist mein Eindruck, nicht Analyse.
#209 Malachias † 18:59:16 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Hitlers Friedensbemühungen im August 1939 (Fortsetzung) „Anschließend gab Hitler den Befehl, den Termin
für den Einmarsch in Polen, den Fall Weiß, auf den 26.8.1939 zu legen. Doch am 25.8. um 18.15 Uhr widerrief
er den Einmarschbefehl für den 26.8. Der Befehl zum Einmarsch in Polen wurde unter der Voraussetzung
erteilt, daß die Operationen in Polen nicht in einen europäischen Krieg einmünden würden. Am 27.8.
unterrichtete Beck den englischen Botschafter Kennard: ‘Die polnische Regierung hat angesichts der Sprache
Hitlers in seiner Unterhaltung mit Henderson die totale Mobilmachung beschlossen.’ Die polnische Generalmobilmachung
wurde am 30.8.1939 verkündet. Am 25.8. wurde das englisch-polnische Beistandsabkommen vom Unterhaus ratifiziert,
das gegenüber der Garantie vom 31.3.1939 für den Fall einer indirekten Bedrohung einen weiteren Blankoscheck
für Polen enthielt. Es wurde die völlige militärische Unterstützung gegen ‘jede Aktion einer europäischen
Macht’ garantiert, ‘welche direkt oder indirekt die Unabhängigkeit einer der vertragsschließenden Parteien
bedroht und so geartet ist, daß die betreffende Partei den bewaffneten Widerstand als von lebenswichtiger
Bedeutung betrachtet.’ Es enthielt ein geheimes Zusatzabkommen, welches Polen Rechte über Danzig zusicherte
und eine Rückkehr Danzigs an das Reich unmöglich machen sollte sowie festlegte, daß sich der Vertrag
ausschließlich gegen Deutschland richtete. Die Polen begannen bereits am gleichen Tage, deutsche Verkehrsflugzeuge
zu beschießen.“ (Schröcke, aaO, 145-146)
#207 Malachias † 18:07:06 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Hitlers Friedensbemühungen im August 1939 (Fortsetzung) „Am 23.8… überbrachte Henderson an Hitler
auf dem Obersalzberg ein Schreiben Chamberlains, in dem dieser die englische Entschlossenheit mitteilte,
im Falle eines deutsch-polnischen Krieges Polen beizustehen. Gleichzeitig schlug er deutsch-polnische
Verhandlungen vor. Er ging jedoch nicht auf den deutschen Vorschlag nach Übersendung eines deutschsprechenden
Engländers ein. Am gleichen Tag ordnete Hitler mündlich vor den Oberbefehlshabern – ein schriftlicher
Befehl ist bislang nicht bekannt – die Möglichkeit eines Einmarsches in Polen am 26.8. an. ‘Hierbei wurde
von Hitler ausdrücklich angeordnet, daß das Anhalten des Heeres durch Gegenbefehl gewährleistet sein
müsse. Dieser Gegenbefehl wurde am 25.8., 18.15 Uhr, gegeben.’ Soweit Keitel in seinen Niederschriften
beim IMT Nürnberg. Am 25.8. empfing Hitler Henderson und machte Vorschläge zur friedlichen Beilegung
des Konflikts und: ‘Er (Hitler) wünscht … mit England Abmachungen zu treffen…, die nicht nur die
Existenz des britischen Weltreichs unter allen Umständen deutscherseits garantieren würden, sondern
auch… dem britischen Weltreich die deutsche Hilfe sicherten…’ Diesen Vorschlag kommentierte Henderson
gegenüber London: ‘…ich fasse ihn wenigstens als eine Andeutung auf, daß Herr Hitler noch immer wünscht,
einen Weltkrieg zu vermeiden’. Für die polnische Regierung war die sich hier abzeichnende letzte Möglichkeit
zum friedlichen Ausgleich Anlaß zum Beschluß zur Generalmobilmachung…“ (Schröcke, aaO, 145)
#205 Malachias † 17:35:53 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Benedikt Überfall auf Frankreich Haben Sie schon mal was von der Kriegserklärung Frankreichs an Deutschland
vom 3.9.1939 gehört? Und dann reden Sie noch von „Überfall“…? Ich bitte Sie!
@ Malachias Tatsache. So sei es denn. Es ändert ja doch nichts: Der erste Lord der Admiralität kann
keine Aussenpolitik führen und dem Premier auch nicht bei Friedensangeboten Vorschriften machen. Selbstverständlich
hat Hitler auch noch dem Polenfeldzug den Krieg mit England nicht gewollt. Doch mit dem Überfall auf
Frankreich und die Benelux Staaten hatten die Briten kaum noch eine Wahl. Das waren alles Bundesgenossen
Britanniens, die Hitler da überfiel.
#203 Malachias † 17:18:24 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Benedikt: Sir Winston Churchill Vielleicht sollten Sie sich mal den – sicher absolut unverfänglichen –
Artikel zu Sir Winston Churchill bei Wikipedika de.wikipedia.org/wiki/Churchill ansehen? Dort ist u.a.
folgendes zu lesen: „Seit der Annexion Österreichs und des Sudetenlands 1938 und der Besetzung der „Rest-Tschechei“
durch Deutschland 1939 fand Churchill wieder zunehmend Gehör. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs brachte
den langjährigen Warner vor der Aggressivität der Nazis zurück in die aktive Politik. Von Premierminister
Neville Chamberlain wurde er zum zweiten Mal nach 1911 mit dem Amt des Ersten Lords der Admiralität betraut.“
Noch Fragen?
@ Malachias Am 11. September 1941…begannen die Amerikaner – ohne förmliche Kriegserklärung – damit,
deutsche U-Boote anzugreifen. Der Zusammenhang mit dem 11.9.2001 dürfte jedem Tieferblickenden klar sein:
Auch dieser Tag kam nicht von Ungefähr…! Sie enttäuschen mich: Viel besser zu solchem Zahlenmystizismus
passt doch, dass am 11.9.41 der Bau des Pentagon begann. Wie auch immer: Die deutschen U-Boote griffen
bereits 1940 alliierte Geleitzüge im Atlantik an. Dass irgendwann eine Konsequenz folgen würde, ist
allzu klar. Sie entwerfen ein völlig einseitiges Bild der damaligen Geschehnisse, zitieren Handelnde
und Aktionen der Westmächte unter völliger Ausblendung der Handlungen und Aktionen des Deutschen Reichs.
So kann man zu keinem realen Schluss kommen. Zu Churchill: Er war nach Kriegsbeginn immerhin Erster Lord
der Admiralität… Das war er schon 1918 nicht mehr.
#201 Malachias † 16:51:01 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Benedikt: Am 11. September 1941… …begannen die Amerikaner – ohne förmliche Kriegserklärung – damit,
deutsche U-Boote anzugreifen. Der Zusammenhang mit dem 11.9.2001 dürfte jedem Tieferblickenden klar sein:
Auch dieser Tag kam nicht von Ungefähr…! Zu Churchill: Er war nach Kriegsbeginn immerhin Erster Lord
der Admiralität…
@ Malachias Ja, und? Das war aus logistischen Gründen notwendig, wenn ich recht informiert bin. Gegenfrage:
Sagt Ihnen der 10. Mai 1940 etwas? Richtig: Der Tag, an dem der Westfelzug begann. Und? Der Tag, an Churchill
sein Amt antrat. Zuvor war er Privatier. Soviel dazu, er hätte nach dem 3.9.1939 irgendwelche Friedensbemühungen
Hitlers hintertreiben können.
#199 Malachias † 16:00:30 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Benedikt Später war der angebliche „Gröfaz“ aber dumm genug, den Amerikanern auf Drängen der Japaner
den Krieg zu erklären Sagt Ihnen der 11. September 1941(!) etwas?
@ Malachias US-Präsident Roosevelt machte den Amerikanern mit angeblichen Angriffsabsichten der Deutschen
selbst auf Amerika Angst. Schon in seiner ‘Quarantänerede’ vom 5. Oktober 1937 in Chicago erklärte er:
‘Möge sich niemand einbilden, daß Amerika davonkäme, daß die westliche Halbkugel nicht angegriffen
würde!’ Schon wieder so ein Null-Zitat. Das ist eine ganz einfache politische Einschätzung Roosevelts,
die im Angesicht der bereits existierenden deutschen Aggression gestanden hat. Einen Krieg mit den Westmächten,
(…) wollte er nicht, geschweige denn einen mit den USA. Später war der angebliche „Gröfaz“ aber dumm
genug, den Amerikanern auf Drängen der Japaner den Krieg zu erklären – ohne dafür eine Gegenleistung,
wie etwa die Eröffnung einer Front in Sibirien, zu verlangen. Dümmer gehts nimmer. Er hoffte auf deren
Nichteingreifen, und war ratlos, als am 3. September die Kriegserklärungen aus London und Warschau eintrafen.
Sicher hoffte er darauf. Er war ein va banque Spieler, was er vor seinem Aussenminister auch offen zugab.
Er hoffte, das die Westmächte genauso kuschen würden wie bei der Annektierung der Resttschechei. Nur:
Er hatte nun den Bogen überspannt, die Westmächte waren nicht mehr zu kuschen bereit. In diesen Dingen
war er eben ein Amateur, jeder Diplomat hätte damit gerechnet, immerhin gab es vorher von London und
Paris Zusagen an Warschau. Doch brach der Krieg mit England und Frankreich allerdings nicht aus, sondern
erst, als Hitler auch Frankreich angriff.
@Malachias Hitler wollte 1939 den Krieg, auch mit den Westmächten, denn er wußte ja, daß er den automatisch
bekommt, wenn er Polen angreift. Die „Volks“Deutschen Polens waren ihm scheißegal, er hatte ja selbst
die entsprechenden „Schutz“abkommen gekündigt bzw. auslaufen lassen, und er wußte gantz genau, daß
er mit einem Angriff auf Polen nicht nur das dortige „Volks“deutschtum, sondern das gesamte Deutschtum
des Ostens aufs Schwerste gefährdet. Zudem hat er im Hitler-Stalin-Pakt, die Deutschen [und übrigens
auch Juden] östlich der Demarkationslinie dem Zugriff der kommunistischen Verbrecher ausgelierfert.
#196 Malachias † 15:26:49 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Nicht Hitler, sondern Roosevelt und Churchill wollten den Krieg! @Benedikt: Sorry, wenn ich Sie verwechselt
habe! @Tacitus: Bitte genaues Zitat (Feb. 1945) und Quellenangabe! Was meinen Sie mit „München“? Zum
angeblichen Kriegswillen Hitlers ist dem „Großen Wendig“ (Bd. 1, 630-631) so viel zu entnehmen: „US-Präsident
Roosevelt machte den Amerikanern mit angeblichen Angriffsabsichten der Deutschen selbst auf Amerika Angst.
Schon in seiner ‘Quarantänerede’ vom 5. Oktober 1937 in Chicago erklärte er: ‘Möge sich niemand einbilden,
daß Amerika davonkäme, daß die westliche Halbkugel nicht angegriffen würde!’ … Diese Vorwürfe …
entbehren jeder wirklichen Grundlage. Hitler wollte bis 1939 die gegen das Selbstbestimmungsrecht und
jede politische Vernunft in Versailles 1919 abgetrennten Gebiete wieder mit dem Reich vereinigen… Im
Herbst 1939 wollte der Reichskanzler einen lange schwelenden lokalen Konflikt mit Warschau angesichts
dessen Unnachgiebigkeit gegenüber gemäßigten deutschen Forderungen und der zunehmenden brutalen Unterdrückung
der Volksdeutschen in Polen bereinigen. Einen Krieg mit den Westmächten, insbesondere mit Großbritannien,
wollte er nicht, geschweige denn einen mit den USA. Er hoffte auf deren Nichteingreifen, und war ratlos,
als am 3. September die Kriegserklärungen aus London und Warschau eintrafen. Sofort begann er eine Reihe
von Friedensinitiativen, die aber sämtlich von den Westmächten, insbesondere von Churchill, abgelehnt
wurden. Diese Beurteilung teilen auch angesehene ausländische Historiker und Militärfachleute…“
@ Zwobbel Es hat nichts mit Romantik zu tun, wenn man die Tatsache erwähnt das durch das Diktat v. V
die deutschen Kolonien verloren gingen. Schön. Ich kann damit leben, dass dies das einzig Positive an
diesem Vertrag war. Und wenn Kolonien einen wirtschaftlichen Schaden für das Mutterland bedeuten würden,
dann hätten sich die geldgeilen Engländer, die aus Angst Deutschland könnte ihrem überseeischen Handel
gefährlich werden den 1.Weltkrieg (mit)einfädelten sicher nicht den halben Globus unter den Nagel gerissen.
Ich schlage vor, wir orientieren uns bei dieser Diskussion darauf, was wirklich gesagt wurde. Das Kolonien
automatisch wirtschaftliche Verluste bringen, habe ich nirgendwo behauptet (auch wenn das unter Historikern
tatsächlich diskutiert wird). Ich habe lediglich gesagt, dass die deutschen Kolonien keine wirtschaftlichen
Vorteile brachten. Das war eben auch gar nicht ihr Sinn, im Gegensatz zu Kolonien, die in der Frühzeit
des Kolonialismus entstanden sind. Und weil sie Angst hatten Hitler würde nach Danzig dann auch noch
die Kolonien zurückhaben wollen, fädelten sie den 2. WK (mit)ein! Was für ein Blödsinn. Hitler hatte
niemals auch nur annähernd eine Flotte, die das hätte bewerkstelligen können. Das wussten auch die
Engländer. Wenn die (ehemals deutschen) Kolonien so ein wirtschaftlicher Schaden gewesen wären, hätten
die sie doch freiwillig ans DR zurück geben können. Bei Kolonien ging es immer auch ums Prestige. Und
um strategische Fragen.
@zwobbel – Ich habe unten genug Quellen angegeben. Wann fangen Sie an zu lesen? – Quellen? Wo? Sie haben
Tertiärliteratur angegeben. Quellen sind etwas anderes. – Und weil sie Angst hatten Hitler würde nach
Danzig dann auch noch die Kolonien zurückhaben wollen, fädelten sie den 2. WK (mit)ein! – Ah ja. Ich
nehme mal an, Sie glauben das tatsächlich. Haben Sie sich mal die Mitgliederentwicklung des Kolonialvereins
nach 1920 angeschaut? Herr, schmeiß’ Hirn runter!
+ + + + + + + Es hat nichts mit Romantik zu tun, wenn man die Tatsache erwähnt das durch das Diktat v.
V die deutschen Kolonien verloren gingen. Und wenn Kolonien einen wirtschaftlichen Schaden für das Mutterland
bedeuten würden, dann hätten sich die geldgeilen Engländer, die aus Angst Deutschland könnte ihrem
überseeischen Handel gefährlich werden den 1.Weltkrieg (mit)einfädelten sicher nicht den halben Globus
unter den Nagel gerissen. Und weil sie Angst hatten Hitler würde nach Danzig dann auch noch die Kolonien
zurückhaben wollen, fädelten sie den 2. WK (mit)ein! Wenn die (ehemals deutschen) Kolonien so ein wirtschaftlicher
Schaden gewesen wären, hätten die sie doch freiwillig ans DR zurück geben können. Ich habe unten genug
Quellen angegeben. Wann fangen Sie an zu lesen?
@ Malachias Deutschlandhasser Benedikt Der Deutschlandhasser sind hier Sie. Die übrigen Zitate, die Sie
bringen stammen übrigens gar nicht von mir, sondern von Parzifal. Aber genaues Arbeiten ist Ihnen vermutlich
sowieso fremd. Kein Wunder, dass man dann solche Schlüsse zieht. @ Zwobbel Es entzog dem DR (…), alle
Kolonien Ich sehe, Sie sind bloß ein Romantiker. Kein Mensch bedauert heute ernsthaft den Entzug der
Kolonien. Man muss sich ja nur die alten Kolonialmächte ansehen, und was für Scherereien die mit ihren
Kolonien haben. Mit dem Entzug der Kolonien hat man Deutschland einen Gefallen getan. Wirtschaftlichen
Nutzen haben sie sowieso nie gehabt, vielmehr waren Sie ein reines Prestigeobjekt. @ Galen Damit erheben
Sie die angebliche Alleinschuld Deutschlands bzw. Hitlers zum Dogma und lehnen damit jede Sachdiskussion
ab Wo ist denn hier eine Sachdiskussion? Bringen Sie doch erstmal Fakten.
@malachias – Viel mehr als polemisieren scheinen Sie nicht zu können (und wohl auch nicht zu wollen). –
Na, da bin ich bei Ihnen doch genau richtig; der Unterschied scheint mir lediglich darin zu liegen, daß
ich es tatsächlich auch kann, ohne mich dann „gemobbt“ zu fühlen. Ganz abgesehen davon, daß ich für
Holocaustleugner und vergleichbare Dummbeutel nichts übrig habe. Auf meine Vorhaltungen in der Sache
reagieren Sie übrigens überhaupt nicht. Ich sage es gerne nochmal: >> Wie gesagt, Hitler wollte den
Krieg bereits 1938 (diesbezügliche Äußerungen von ihm aus dem Februar 1945 sind dokumentiert). Leider
sind die Westmächte in München eingeknickt und es kam nicht dazu – die Geschichte hätte einen anderen
Verlauf genommen, das Kommando Heinz war ja schon aufgesessen… <<
#190 Malachias † 13:09:57 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Tacitus Viel mehr als polemisieren scheinen Sie nicht zu können (und wohl auch nicht zu wollen). Ich
kann nur wiederholen, was „Graf von Galen“ Ihnen schon gestern ins Stammbuch geschrieben hat: „Was sind
Sie für ein armes Licht, daß Sie meinen, Meinungen, die Ihnen nicht genehm sind, mit dem Baseballschläger
begegnen zu müssen. Primitiver geht es ja wohl nicht mehr.“ Es mag sein, dass bei den von den Nazis
ermordeten Juden auch der eine oder andere EK-Träger dabei war, das rechtfertigt aber noch lange nicht
so pauschalisierende Falschaussagen wie „die Kriegshelden eben gerade des ersten Weltkrieges (sind) mit
dem Eisernen Kreuz an der Brust von ihm in die Gaskammern geschickt worden“. Also, bitte!
Das Diktat von Versailles diente der Vernichtung des deutschen Volkes Das Diktat von Versailles kurz zusammen
gefasst: Es entzog dem DR wichtige Gebiete mit Bodenschätzen, alle Kolonien, einen gehörigen Teil seiner
Bürger, die gesamten Goldreserven und damit die Möglichkeit die horrenden auf Jahrzehnte angelegten
Zahlungen zu leisten. Es zwang zum Export zu Billigstpreisen bei gleichzeitigem Mangel an lebenswichtigen
Gütern im Inland. Und das zu einer Zeit wo durch die Hungerblockade der Engländer – längst nach Waffenstillstand –
hunderttausende verhungert waren und sowieso Mangel an Arbeitskräften und Nahrung herrschte. Es enblößte
das DR derart, daß die Franzosen mal eben einmarschierten und weite Teile jahrelang besetzt hielten,
was die Wirtschaftskraft weiter schwächte. Kurz gesagt, das deutsche Volk hatte spätestens nach der
Weltwirtschaftskrise, die das DR wegen des Diktates von Versailles besonders hart traf, genau zwei Möglichkeiten:
wegen Versailles zu hause zu sterben, oder gegen Versailles aufzubegehren.
@zwobbel – Und das Diktat von Versailles war bekanntlich gleichbedeutend mit der wirtschaftlichen Vernichtung
Deutschlands. – Wo haben Sie denn das her? Schauen Sie sich doch erst einmal die Wirtschaftsdaten für
die Zeit von 1923 bis 1929 genauer an, ehe Sie so etwas behaupten. Nebenbei, „wirtschaftliche Vernichtung“
Deutschlands trifft die Folgen der ab 1934 betriebenen Aufrüstung ziemlich gut.
Hab ich richtig gelesen? Hat wirklich jemand ernsthaft behauptet: Die Wiedervereinigung geschah mit Förderung
und Unterstützung durch Frankreich, England, USA und Russland. Was die VSA und die SU angeht sag ich
mal nichts. Aber die Teilvereinigung zwischen BRD+DDR geschah gegen den massiven Druck der Franzosen und
Briten! Und die Deutschen mußten und müssen bis heute dafür auf das Schwerste bezahlen. Man erinnere
sich nur an das glückliche Aufatmen in Frankreich, das gipfelte im: Maastricht ist Versailles ohne Krieg!
Und das Diktat von Versailles war bekanntlich gleichbedeutend mit der wirtschaftlichen Vernichtung Deutschlands.
@Malachias – Bitte nennen Sie Beispiele, besser noch Zahlen, und sagen Sie uns, welche „Gaskammern“ Sie
meinen! – Ich mache Ihnen einen Vorschlag: Schauen Sie in die Mitgliederverzeichnisse des Reichsbund Jüdischer
Frontsoldaten und dann in die Opferverzeichnisse der Vernichtungslager; wenn Sie Ihr Diplom nicht aus
einer Cornflakespackung haben, sollten Sie ja eigentlich wissen, wie man so etwas wissenschaftlich angeht.
Übrigens spricht es für den geistigen Zustand brauner Blödiane, den Holocaust zu leugnen – nochmal:
wenn Ihnen der Führer schon feuchte Träume beschert, dann müßten Sie den Holocaust begrüßen, und
nicht umgekehrt. Aber mit Logik stehen die Dummnazis ja ohnehin seit jeher auf Kriegsfuß; große Ideologen
hat der Nationalsozialismus ohnehin nie hervorgebracht. Sie offenbaren hier deutlich Ihre wahre Gesinnung,
und das ist in der Tat die eines dummnazistischen Vaterlandsverräters. Mein Bekannter hat schon Recht –
Ihnen und Ihresgleichen ist es zu verdanken, daß man als Patriot heutzutage scheel angeguckt wird. Da
wird wirr mit Schaum vor dem Mund vom Führer gelallt, gleichzeitig will man nicht sehen, daß er sich
in einer Art und Weise an Deutschland vergangen hat, die ihresgleichen sucht. Die Helden des 20. Juli
starben mit dem Satz „Alles für Deutschland“ auf den Lippen. Sie hätten wahrscheinlich mit Freude abgedrückt,
nehme ich an.
#185 Malachias † 10:26:38 | Mittwoch, 19. Juli 2006
An die leichtgläubigen Deutschlandhasser Benedikt und Tacitus @Benedikt: In der Zwischenzeit hat Deutschland
einen weiteren Krieg … verloren und sich dabei bis auf die Knochen blamiert. Blamiert? Inwiefern denn?
Sollte sich Deutschland im letzten Krieg durch irgendetwas blamiert haben (KZs gab’s und gibt es auch
heute noch anderswo; an die angeblichen „Vergasungen“ glaub ich nicht), wird man dies von der kriegs-
und völkerrechtswidrigen Art und Weise, wie die Alliierten den Krieg zu Ende brachten, nicht weniger
sagen können! Deutschland ist heute die drittgrößte Volkswirtschaft… Jedenfalls geht ohne Deutschland
innerhalb der EU nur wenig. Die Wahrheit ist: Militärisch kann man uns vernachlässigen (keine Atommacht)
und wirtschaflich haben wir mit der D-Mark den letzten Rest von Souveränität verloren: Wir sind der
Zahlmeister nicht nur Europas und Israels; so lange, bis wir bankrott sind und/oder es zur sozialen Revolution
(Hartz IV lässt grüßen) kommt… Das ist doch alles mehr Schein als Sein! Die Wiedervereinigung geschah
mit Förderung und Unterstützung durch Frankreich, England, USA und Russland. Sie war hauptsächlich
die Folge des Zusammenbruchs des kommunistischen Ostblocks. Vergleichen Sie bitte auch mal die Grenzen
der heutigen OMF-BRD mit denen Deutschlands zB im Jahr 1914! @Tacitus: obwohl die Kriegshelden eben gerade
des ersten Weltkrieges mit dem Eisernen Kreuz an der Brust von ihm in die Gaskammern geschickt worden
Bitte nennen Sie Beispiele, besser noch Zahlen, und sagen Sie uns, welche „Gaskammern“ Sie meinen!
@graf von galen – Man muß sich nur soweit von den Nationalsozialisten absetzen, wie diese im Unrecht
waren. – Das können Sie natürlich halten, wie Sie wollen. Es ändert nichts an den Fakten – und die
sind eindeutig: die braune Bande hat Deutschland in die größte Katastrophe seiner Geschichte geritten.
Vielleicht mal ein kleiner Tip: wenn Sie sich schon mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigen wollen, setzen
Sie sich doch mal mit der deutschen Außen- und Wirtschaftspolitik zwischen 1934 und 1939 auseinander,
offenbar haben Sie das noch nie getan. Wie gesagt, Hitler wollte den Krieg bereits 1938 (diesbezügliche
Äußerungen von ihm aus dem Februar 1945 sind dokumentiert). Leider sind die Westmächte in München
eingeknickt und es kam nicht dazu – die Geschichte hätte einen anderen Verlauf genommen, das Kommando
Heinz war ja schon aufgesessen…
Ran an die Wahrheit: Selber lesen und denken, statt vorquatschen und vordenken lassen Es gibt so viele
gute Bücher dazu. Seriös recherchiert von Autoren die unverdächtig sind bzgl. Nationalsozialismus.
Denn es geht eben nicht um Relativierung von Schuld, sondern darum wirkliche Schuld (an) zu erkennen und
nicht jede behauptete Schuld als solche anzunehmen. MAN MUSS DIESE BÜCHER NUR LESEN!!!Und dazu sind wenige
bereit. Die meisten wiederholen immer nur die alte Schmalspur-Leier. Hier mal ein paar Anregungen: Gerd
Schultze-Rhonhof – „1939 Der Krieg der viele Väter hatte“ Stefan Scheil – „1940/41 Die Eskalation des
Zweiten Weltkriegs“ Diese und noch mehr gute Bücher findet man hier: Klick 1 ssl.kundenserver.de/…_overview.shopscript
Oder auch mal hier suchen nach Werner Maser – „Nürnberg Tribunal der Sieger“ Und viele andere gute mehr!
Klick 2 ssl.kundenserver.de/…_overview.shopscript
#182 virOblationis 09:18:39 | Mittwoch, 19. Juli 2006
These und Antithese So denke ich auch, denn sonst besteht die Gefahr, in die Haltung der Antifa als der
(vermeintlichen) Antithese zu verfallen. – Was ist übrigens die Antithese anderes als dieselbe These
mit umgekehrten Vorzeichen?
@graf von galen – @ Tacitus : Sie setzen anscheinend rechts mit nationalsozialistisch gleich und kommen
so zu falschen Schlüssen u.a. bezgl. Kardinal v. Galen, der ähnlich wie ich, nationalkonservativ aber
eben nicht nationalsozialistisch eingestellt war. – Können Sie nicht lesen, was ich schreibe? Hier gerne
nochmal: >> Ein guter Bekannter von mir meint immer, daß man das braune Geschmeiß solange mit seiner
Lieblingsargumentationshilfe – dem Baseballschläger – bearbeiten sollte, bis alles voller rosa Flecken
ist, denn dem braunen Geschmeiß ist es zu verdanken, daß er am Skagerraktag nicht mehr die Flagge hissen
kann, für die sein Großvater gefallen ist; „die Schweinenazis sind die wahren Vaterlandsverräter“.
<< Natürlich setze ich rechts nicht mit nationalsozialistisch gleich, wie sollte ich denn, das wäre
ja Schwachsinn. Ich sage lediglich, daß Versuche der „Relativierung“ dessen, was der Gröfaz so alles
angestellt hat, nicht von einer patriotischen Gesinnung zeugen. Nochmal: >> seine dahinter liegende Beobachtung
ist nicht falsch – daß man hier in Deutschland ein Problem mit Dingen wie Patriotismus hat, hängt wesentlich
mit dem böhmischen Gefreiten und seinen miesen Spießgesellen zu tun. << Es ist schlicht ein Faktum,
daß die größte Katastrophe für Deutschnationale und andere Konservative die Dummnazis waren und sind.
Sich von diesen so weit es geht abzugrenzen muß erste Pflicht eines jeden sein, der sich auch nur ansatzweise
als national eingestellt versteht.
Kriegsschuld Deutschlands ? @ Benedikt, Sie haben unten selbst geschrieben : „Jemand, der Hitlers Schuld
am II. WK relativiert sehen will, und gleichzeitig im Kosovo-Fall von Angriffskrieg spricht, kann keine
Objektivität irgendwelcher Art in Anspruch nehmen.“ Damit erheben Sie die angebliche Alleinschuld Deutschlands
bzw. Hitlers zum Dogma und lehnen damit jede Sachdiskussion ab. Im Pinzip erteilen Sie sich damit selbst
ein Denkverbot und bringen sich um die Chance, dazu zu lernen. @ Tacitus : Sie setzen anscheinend rechts
mit nationalsozialistisch gleich und kommen so zu falschen Schlüssen u.a. bezgl. Kardinal v. Galen, der
ähnlich wie ich, nationalkonservativ aber eben nicht nationalsozialistisch eingestellt war. Außerdem
bin ich der Meinung, daß man selbst Adolf Hitler nicht schlechter machen sollte als dieser wirklich gewesen
sind. Zumal dies dazu führt, daß man die Deutschen auch für Geschehnisse in Kollektivschuld nimmt,
die dieser eben nicht oder nur z.T. zu verantworten hatte. Kardinal v. Galen war übrigens ein strikter
Gegner der Kollektivschuldthese.
@graf von galen – Was sind Sie für ein armes Licht, daß Sie meinen, Meinungen, die Ihnen nicht genehm
sind, mit dem Baseballschläger begegnen zu müssen. Primitiver geht es ja wohl nicht mehr. – Da verstehen
Sie mich nicht ganz richtig; ich sprach von einem Bekannten von mir. Ich würde mich selbst nicht unbedingt
als „deutschnational“ beschreiben. Mein Bekannter ist halt reichlich aufgebracht, daß das braune Geschmeiß
(Achtung: sein O-Ton!) „die Fahne entweiht“ hat. Ich finde das übertrieben, aber seine dahinter liegende
Beobachtung ist nicht falsch – daß man hier in Deutschland ein Problem mit Dingen wie Patriotismus hat,
hängt wesentlich mit dem böhmischen Gefreiten und seinen miesen Spießgesellen zu tun. Im übrigen waren
Sie es doch, der meine Meinung mit der netten Bezeichnung „Helotengesinnung“ plattmachen wollte. Mal eine
Frage: wenn Sie hier für die braunen Vaterlandsverräter in die Bresche springen, wieso führen Sie dann
als nick ausgerechnet den Namen des Löwen von Münster? Ist das Ihre Vorstellung von Ironie?
Kriegsschuld Deutschlands ?, @ Tacitus Was sind Sie für ein armes Licht, daß Sie meinen, Meinungen,
die Ihnen nicht genehm sind, mit dem Baseballschläger begegnen zu müssen. Primitiver geht es ja wohl
nicht mehr.
@ das Genie Malachias In den für Deutschland absolut inakzeptablen Bedingungen von Versailles hat sich
doch bereits das eigentliche Ziel der Siegermächte, die völlige Vernichtung Deutschlands, Ausdruck verschafft!
Die völlige Vernichtung Deutschlands war also das Ziel schon von Versailles. Versailles war vor beinahe
100 Jahren. In der Zwischenzeit hat Deutschland einen weiteren Krieg völlig und restlos verloren und
sich dabei bis auf die Knochen blamiert. Anschließend war Deutschland fast 50 Jahre besetzt und geteilt.
Und jetzt kommts: Deutschland ist heute die drittgrößte Volkswirtschaft. Möglicherweise nicht mehr
lange denn China hat Frankreich vor kurzem als viertgrößte abgelöst und schickt sich an auch D zu überholen.
Aber noch sind wirs. D ist wahrscheinlich das mächtigste Land Europas. Jedenfalls geht ohne Deutschland
innerhalb der EU nur wenig. Die Wiedervereinigung geschah mit Förderung und Unterstützung durch Frankreich,
England, USA und Russsland. Die völlige Vernichtung scheint nicht sehr gelungen!? Wie kommts?
Dummnazis Wie ja bereits festgestellt worden ist, hat es gar keinen Sinn, mit den braunen Dumpfmeistern
zu diskutieren. Immerhin finde ich zwei Feststellungen ja doch ganz bemerkenswert: Auf der einen Seite
wird vom ersten Weltkrieg, der „geistig-kulturellen wie auch quantitativen Substanz“ Deutschland herumgeseiert
und der Gröfaz in den Himmel gehoben, obwohl die Kriegshelden eben gerade des ersten Weltkrieges mit
dem Eisernen Kreuz an der Brust von ihm in die Gaskammern geschickt worden sind. Nazis sind die größte
Katastrophe, die deutschem Patriotismus jemals passiert sind; deswegen wurden und werden sie ja auch von
echten Deutschnationalen nicht nur verachtet, sondern aus ehrlichstem und tiefstem Herzen gehaßt. Wie
gesagt, Baseballschläger. Bis es rosa wird. Auf der anderen Seite scheinen ja die Serben irgendwie etwas
besonderes an sich zu haben – eigentlich komisch, war doch das serbische Regime ein Erbe des kommunistischen
Regimes in Jugoslavien, daß sich wiederum auf den Partisanenwiderstand gegen die Wehrmacht gründete.
Also müßte man doch eigentlich froh sein, wenn man’s denen mal so richtig einschenken kann, oder steige
ich jetzt durch die Braunlogik nicht durch? Aber wahrscheinlich verhält sich das so ähnlich wie mit
dem Leugnen des Holocaust; die Dumpfnazis können ja nicht einmal soweit denken, wie sie spucken können,
ansonsten dürften sie den Holocaust nicht nur nicht leugnen, sondern müßten ihn begrüßen. Aber wenn
sich Dummheit mit Feigheit paart, naja…
@ Galen Sie glauben anscheinend immer noch an Scharpings Märchen vom Hufeisenplan. Toll,was Sie alles
kennen. Was das mit meinem Beitrag zu tun hat vermag ich nicht zu erkennen. Selbst ein deutsches Gericht,
ich meine das BGH, bin mir aber nicht sicher, hat eine Anzeige gegen die Bundesregierung wegen Führung
eines Angriffskrieges gegen Serbien mit der Begründung abgewiesen, daß lt. Gesetz nur das „Vorbereiten“
aber nicht der Angriffskrieg an sich strafbar sei. Davon ist mir nichts bekannt, die Formulierung zudem
hanebüchen. Da müssten Sie schon einen Nachweis bringen. Es geht im übrigen nicht darum, Hitler heilig
zu sprechen. Es geht darum, sich ein objektives Urteil zu bilden Jemand, der Hitlers Schuld am II. WK
relativiert sehen will, und gleichzeitig im Kosovo-Fall von Angriffskrieg spricht, kann keine Objektivität
irgendwelcher Art in Anspruch nehmen. und daß es Leute wie Sie gibt, die sich anmaßen, hier Denk- und
Meinungsverbote erteilen zu wollen Ich habe hier keine Verbote irgendwelcher Art erteilt. Wenn Ihnen eigenständiges
Denken zu schwer fällt Sie verwechseln eigenständiges Denken mit selbstgebasteltem Geschichtsbild. Sie
nehmen nur die Fakten wahr, die in Ihre vorgefertigte Schablone passen, alles andere blenden Sie einfach
oder bezeichnen es als Fälschung. Ich dagegen habe mich mit den Zitaten von Malachias hier beschäftigt
und dargestellt, warum Sie seine Thesen nicht stützen.
Angriffskrieg gegen Serbien ?, @Benedikt Sie glauben anscheinend immer noch an Scharpings Märchen vom
Hufeisenplan. Selbst ein deutsches Gericht, ich meine das BGH, bin mir aber nicht sicher, hat eine Anzeige
gegen die Bundesregierung wegen Führung eines Angriffskrieges gegen Serbien mit der Begründung abgewiesen,
daß lt. Gesetz nur das „Vorbereiten“ aber nicht der Angriffskrieg an sich strafbar sei. Es geht im übrigen
nicht darum, Hitler heilig zu sprechen. Es geht darum, sich ein objektives Urteil zu bilden und daß es
Leute wie Sie gibt, die sich anmaßen, hier Denk- und Meinungsverbote erteilen zu wollen. Wenn Ihnen eigenständiges
Denken zu schwer fällt, lassen Sie sich weiterhin von Bild und Glotze manipulieren und umerziehen.
@ Galen Sie machen es sich sehr einfach. Er macht es sich nicht so einfach wie Sie. Aus ein paar Zitaten
von Diplomaten, die im Angesicht der bereits existenten und damals jedermann ersichtlichen deutschen Aggression
(vor allem Henderson kann von ihr ein Liedchen singen) so sprachen, konstruieren Sie und Ihre Spießgeselle
Malachias eine Verschwörung gegenüber dem deutschen Reich. Sie können noch 10.000 Zitate bringen, das
ändert nichts daran, dass die Aggressionen von Deutschland ausgingen und Hitler seinen Kriegswillen niemals
bestritten hat. Dies ist ebenfalls in dutzenden Zitaten und Handlungen bezeugt. Ich denke das 4. Gebot
verpflichet dazu, auch das Entlastende zu sehen. Es scheint sich dabei um das Vierte Gebot eines ganz
neuen Dekalogs zu handeln? Hat nicht auch Deutschland aufgrund von behaupteten Massakern gegen Serbien
einen Angriffskrieg geführt ? Nee hat es nicht. Sondern wegen einer Vertreibungsaktion. Das ist dann
auch kein Angriffskrieg mehr.
#171 Malachias † 14:59:44 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Tacitus Sie begehen einen Kapitalfehler: Sie gehen davon aus, dass der Weltkrieg mit Versailles zu Ende
war. Das war er aber doch weder de iure noch de facto! Ist denn das Deutsche Reich von der geistig-kulturellen
wie auch quantitativen Substanz seines Volkes auch nur um ein Jota geringer einzustufen gewesen als meinetwegen
Frankreich, Großbritannien oder die USA? Nein, sicher nicht! Und gab es nicht seit 1917 auch so etwas
wie eine durchaus reale Bedrohung Westeuropas durch den russischen Bolschewismus? In den für Deutschland
absolut inakzeptablen Bedingungen von Versailles hat sich doch bereits das eigentliche Ziel der Siegermächte,
die völlige Vernichtung Deutschlands, Ausdruck verschafft! Vor diesem Hintergrund können wir es doch
Hitler keinesfalls verübeln, wenn er – in nüchterner Einschätzung der politisch-militärischen Lage –
die Rüstungsindustrie im Reich angekurbelt und – völlig analog zu den Siegermächten – am strategischen
Ziel des (Ersten) Weltkriegs, der Vorherrschaft in Europa (und damit der ganzen Welt) festgehalten hat.
:)3
#170 wunderkind2 † 14:26:24 | Dienstag, 18. Juli 2006
lächerlich ja. @agnostiker ja stimmt die diskusson ist genauso lächerlich wie der artikel. sie zeigt
aber ziemlich klar was in kreuz.net für eine rechtsradikale grundhaltung vetreten wird. sinnlos ist die
diskussion weil krampfhaft versucht wird argumente zu ignorieren… @malachias; garf v. galen es würde
mich interessiern wie alt sie beide sind. mir ist klar das das eine persönliche frage ist. trotzdem fände
ich das aufschlussreich.
#169 -Agnostiker- 11:39:53 | Dienstag, 18. Juli 2006
Unwichtige Diskussion Die Diskussion über die Kriegsschuld Deutschlands ist eine unsinnige. Fakt sind
die Greultaten der Nazis, fakt ist der Wohlstand, der uns mit Hilfe der Siegermächte gelang. Und auch
die hier die Nazis Preisenden leben und profitieren uU von diesem noch heute andauernden Wohlstand. Somit
ist eine „Pro Nazis“ Argumentation wirklich lächerlich und unglaubwürdig!
@graf von galen Ich habe keine Lust mehr. Von mir aus können Sie soviel von diesem revisionistischen
Mist glauben, wie Sie wollen. Sicher haben Sie auch wunderbare Erklärungen für die Überfälle auf Dänemark,
Norwegen, Belgien, Holland, Luxemburg, um nur einige zu nennen, parat. Sicher wollte Luxemburg auch den
Krieg mit Deutschland. Natürlich saßen in den dänischen Regierung lauter fanatische Kriegstreiber.
Ich vermute mal, die Belgier haben insgeheim einen Angriffskrieg gegen das Reich vorbereitet, um den Westen
Deutschlands mit ihren Millionenheeren zu überschwemmen. Und die Legionen an Panzern aus den Niederlanden
standen bereits bereit, um bis nach Hamburg vorzustoßen. Wahrscheinlich können Sie auch die völlig
auf Pump finanzierte Hochrüstung des Reiches ab 1934 und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Kollaps
erklären – finstere Machenschaften einer Clique aus polnisch-dänisch-luxemburgischen Strippenziehern,
vermute ich. Ebenso die Außenpolitik des Reiches – wie ist es denn mit München? Darauf haben Sie nicht
geantwortet. Wenn Sie das glücklich macht, bitte. Es wird dadurch nicht richtiger. Und dieses hirnlose
Herumprügeln mit dem Argument einer „Siegergeschichtsschreibung“ als Keule macht es auch nicht besser.
Es sei abschließend nur noch eines gesagt – wer sich in die Tradition eines kirchenfeindlichen Systems
getrieben von einer antiklerikalen Ideologie stellt, der hat in der katholischen Kirche nichts, aber auch
gar nichts zu suchen!
Kriegsschuld Deutschlands ?, @ Tacitus Das ist es was ich meine. Sie weigern sich strikt, entlastende
Tatsachen zu o.g. Frage wahrzunehmen und in Ihr Urteil einzubeziehen. Sie sind völlig einseitig auf A.H.
fixiert. Unter Helotengesinnung verstehe ich ein knechtisches Anpassen an das, was die Siegermacht vorgibt
und das ganze im vorauseilenden Gehorsam. Übrigens liegt Srebrenica in Bosnien. Deswegen hat Deutschland
Serbien nicht angegriffen. Es ging um ein Massaker im Kosovo, welches anscheinend von der dortigen Albanerguerillia
inszeniert wurde, um den Angriff der Nato und damit auch Deutschlands zu provozieren.
#166 Malachias † 05:46:45 | Dienstag, 18. Juli 2006
Nachtrag (Der Kriegswille Polens) „Die Garantieerklärung wurde am 25.8.1939 in einem Beistandsvertrag
zwischen England und Polen verankert. Aber selbst, als Rußland nach dem Beginn der Verhandlungen mit
England am 15.4. forderte, daß der englische Garantievertrag für Polen nur auf einen Angriff Deutschlands
beschränkt würde und Rußland zudem Durchmarschrechte durch Polen verlangte – was Warschau ablehnte
–, wies Polen jeden deutschen Verständigungsvorschlag zurück… Daß die polnische Führung fest zum
Kriege entschlossen war, geht aus einer Ansprache des polnischen Oberbefehlshabers, Marschall Rydz-Smigly,
im Juni an polnische Offiziere hervor: ‘Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn
nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.’“ (aaO, 142)
@graf von galen – Sie machen es sich sehr einfach. – Nicht einfacher als Sie, wenn Sie jede andere Meinung
als „Siegergeschichtsschreibung“ wegwischen. – Sie übernehmen kritiklos und undifferenziert die Geschichtsschreibung
der Sieger und offenbaren damit eine Helotengesinnung. – Ich offenbare eine Helotengesinnung? Das wäre
mir neu – ich habe es nicht so mit der Einfügung in einen ausschließlich auf das Militär ausgerichteten
Bauernstaat, unterbrochen von dem einen oder anderen Aufstand. Oder meinten Sie etwas anderes? – Wußten
Sie, daß die deutsche Minderheit in Polen von den Polen blutig verfolgt wurden ? Hätte das Deutsche
Reich dies tolerieren sollen ? – Die deutsche Minderheit in Italien ist auch blutig verfolgt worden, und
der Gröfaz hat sich einen Dreck darum geschert. Hätte er da Italien den Krieg erklären sollen? Letzten
Endes geht es darum doch gar nicht. Tatsache ist, daß sich Außenpolitik und Wirtschaftspolitik des Reiches
seit 1934, spätestens seit 1936 kontinuierlich auf Krieg zubewegten. Hitler wollte den Krieg bereits
1938, und ohne das Einknicken der Westalliierten (Achtung: die, die angeblich nichts anderes als Krieg
wollten!) wäre die sogenannte Sudetenkrise eskaliert. Leider kam es nicht dazu. – Hat nicht auch Deutschland
aufgrund von behaupteten Massakern gegen Serbien einen Angriffskrieg geführt ? – Ui, „behauptete“ Massaker.
Srebrenica war wohl eine Kaffefahrt oder was. Geht’s noch?
Kriegsschuld Deutschlands ?, @ Tacitus Sie machen es sich sehr einfach. Sie übernehmen kritiklos und
undifferenziert die Geschichtsschreibung der Sieger und offenbaren damit eine Helotengesinnung. Ich denke
das 4. Gebot verpflichet dazu, auch das Entlastende zu sehen. Wußten Sie, daß die deutsche Minderheit
in Polen von den Polen blutig verfolgt wurden ? Hätte das Deutsche Reich dies tolerieren sollen ? Hat
nicht auch Deutschland aufgrund von behaupteten Massakern gegen Serbien einen Angriffskrieg geführt ?
Haben nicht auch Scharping und Fischer das deutsche Volk hierzu angelogen ?
Fortsetzung und (vorläufiges) Ende Obwohl von Polen wirtschaftlicher Druck auf Danzig ausgeübt wurde
und die polnischen Zollinspektoren widerrechtlich bewaffnet wurden, beauftragte Hitler den Danziger Gauleiter
Forster am 19.7.1939, dem Hohen Kommissar des Völkerbundes für Danzig, Burckhardt, vorzutragen, daß
die Lösung des Danzigproblems auf Jahre verschoben werden könne: ‘Mein Führer ist der Ansicht, alles
müsse auf friedliche Weise gelöst werden, es sei nicht der Mühe wert, wegen Danzig einen Konflikt zu
provozieren… Das Danzigproblem kann warten…, wenn die Polen keine Dummheiten machen’, und am 11.8.
erklärte Hitler Burckhardt persönlich: ‘WENN DIE POLEN DANZIG IN RUHE LASSEN… DANN KANN ICH WARTEN.
ABER EINE BEDINGUNG IST, DASS DIE LEIDEN UNSERER MINDERHEITEN IN POLEN AUFHÖREN… EIN FÜR ALLEMAL,
ICH BIN BEREIT ZU VERHANDELN. ICH MÖCHTE MIT ENGLAND IN FRIEDEN LEBEN UND EINEN DEFINITIVEN PAKT ABSCHLIESSEN,
ALLE ENGLISCHEN BESITZUNGEN IN DER WELT GARANTIEREN UND ZUSAMMENARBEITEN.’ (C. Burckhardt 1960, S. 320;
M. Klüver 1984, S. 263, 287) Davon wurde das Foreign Office verständigt. Hitler schlug vor, Burckhardt
möge selbst nach London fliegen, um den Wunsch nach Entsendung eines deutschsprachigen Engländers zu
übermitteln. ‘Die Angelegenheit ist dringend, wenn wir Katastrophen vermeiden wollen’ (M. Klüver 1984,
S. 287). Allein fünfmal wurde die englische Regierung von Henderson und Dahlerus von diesem Wunsch unterrichtet.
Aber es geschah nichts.“ (aaO, 143-144)
@malachias Jeder, der an der Kriegsschuld Deutschlands zweifelt, sollte sich einmal auf seinen Geisteszustand
untersuchen lassen, egal, aus welcher politischen Ecke er kommt. Fakt ist, daß – Provokation hin, Provokation
her – das Deutsche Reich den Krieg begann. Fakt ist, daß das Deutsche Reich die Neutralen Dänemark und
Norwegen überfiel. Fakt ist, daß das Deutsche Reich die Neutralen Beneluxstaaten überfiel. Damit sind
wir erst 1940. Soll ich weitermachen? Auf dem Balkan vielleicht? Sorry, aber ich kann im Gröfaz keinen
Friedensfürsten erkennen. Bezeichnend ist übrigens, daß gerade die, die etwa heutzutage am lautesten
schreien, wenn es um die angebliche Verletzung von inneren Angelegenheiten geht, die tschechischoslovakische,
tschechische und polnische Souveränität mit einer Bewegung des Handgelenks wegwischen. Offenbar alles
nichts wert, was? Ein guter Bekannter von mir meint immer, daß man das braune Geschmeiß solange mit
seiner Lieblingsargumentationshilfe – dem Baseballschläger – bearbeiten sollte, bis alles voller rosa
Flecken ist, denn dem braunen Geschmeiß ist es zu verdanken, daß er am Skagerraktag nicht mehr die Flagge
hissen kann, für die sein Großvater gefallen ist; „die Schweinenazis sind die wahren Vaterlandsverräter“.
Ich kann ihn verstehen.
(Fortsetzung) Im Mai 1939 bemühte sich Papst Pius XII. um eine Konferenz von Deutschland, Italien, England,
Frankreich und Polen. Während Deutschland und Italien dem Plan zustimmten, wurde er von den anderen Mächten
verworfen. Churchill sagte zu dieser Zeit zu seinem Freund B. Baruch: ‘Der Krieg kommt nun sehr bald,
Wir werden hineinsteigen und sie (die USA) werden es auch tun. Sie (Baruch) werden die Sache drüben machen,
aber ich werde hier aufpassen.’ (E. Kern 1988, S. 168) Ganz im Gegensatz dazu stand die auf Verhandlungen
mit Polen eingestellte Reichregierung. Schon Anfang Juni erläuterte Göring Henderson die Ansicht Hitlers,
daß Danzig und der Korridor keine dringende Angelegenheit seien. Diese deutsche Ansicht war in den britischen
Kabinettssitzungen vom 19.7. und 26.7. bekannt (M. Klüver 1984, S. 250f.). Am 16.6.1939 berichtete Henderson
an Sargent im Foreign Office, Hitler habe direkten Befehl gegeben, daß von den Danzigern keine Zwischenfälle
geschaffen werden sollten (M. Klüver 1984, S. 398)“ (aaO, 143) (Fortsetzung folgt)
Kriegsschuld Deutschlands ? Selbst i.d. alles andere als revisionistischen FAZ stand vor ein paar Wochen
ein sehr aufschlußreicher Artikel zur Absicht der polnischen Regierung, einen Krieg mit dem Deutschen
Reich zu provozieren.
(Fortsetzung) „Der deutsche Geschäftsträger in Washington, Thomsen, berichtete am 27.3.1939 nach Berlin:
‘Die Kundgebungen und Maßnahmen der amerikanischen Regierung in den letzten Wochen lassen immer deutlicher
erkennen, daß der Führungsanspruch des Präsidenten Roosevelt in weltpolitischen Angelegenheiten in
das Ziel einmündet, das nationalsozialistische Deutschland mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln
zu vernichten… Roosevelt ist in seinem Innersten davon überzeugt, daß Deutschland der Feind ist, der
vernichtet werden muß.’ … Am 31.3.1939 erklärte Chamberlain im Unterhaus: ‘Um den Standpunkt Seiner
Majestät Regierung für die Zeit, bis die Beratungen … abgeschlossen sind, völlig klarzumachen, habe
ich dem Hause jetzt mitzuteilen, falls während dieser Periode die polnische Unabhängigkeit durch irgendeine
Aktion eindeutig in Gefahr gerate und die polnische Regierung es als lebenswichtig erachte, mit ihren
nationalen Streitkräften Widerstand zu leisten, so würde … die Regierung alle in ihrer Macht stehende
Unterstützung … gewähren. Sie hat darum der polnischen Regierung eine entsprechende Zusicherung gegeben.’
(D. Hoggan 1976, S. 455) In später Erkenntnis schrieb Churchill nach dem Krieg: ‘Die Polengarantie war
ein Markstein zum Verhängnis’ (D. Irving 1990) … Damit hatte England auf Betreiben Roosevelts die Möglichkeit
zur Veranlassung des Krieges in die Hand des polnischen Chauvinismus gegeben.“ (aaO, 139-141)
@malachias Na Wahnsinn, Helmut Schröcke. War ja irgendwie klar, daß der irgendwann auftaucht. Da sieht
man wieder mal sehr schön, zu welchen Geistesleistungen die braunen Dumpfmeister tatsächlich in der
Lage sind, nämlich zu gar keinen. Was wollen Sie eigentlich? Belegen, daß das Dritte Reich nicht den
Krieg begann? Nicht seit 1934 gezielt auf den Krieg vorbereitete? Nicht das Deutsche Reich wirtschaftlich
völlig ruinierte? Von mir aus können Sie das alles leugnen, es spricht entweder für Ihre Dummheit,
Ihre Verbohrtheit oder beides. Außerdem sollten Sie sich mal fragen, wieweit Sie sich eigentlich noch
von der hl. Mutter Kirche entfernen wollen – der Weg in den braunen Sumpf führt jedenfalls weg von ihr.
@ Malachias m August 1938 leitete England seine Politik der Unterstützung Polens Ui toll, was wollen
Sie jetzt damit sagen? Das GB so kriminell war und ein Schutzbündnis mit einem Staat geschlossen hat,
der sich angesichts Hitler’scher Expansionspläne nicht zu Unrecht bedroht gesehen hat? Solche Verträge
kennt die Weltgeschichte zu tausenden, schlagen Sie mal unter „Bismarck“ nach. Über Deutschland und den
Kanzler Hitler äußerte er sich mit größter Vehemenz und mit starkem Haß. Ja und? Deswegen ist er
noch lange kein Kriegstreiber und der Hass war ein Ergebnis der Hitler’schen Politik, nicht umgekehrt.
Mit einer Privatäußerung irgendeines Geheimdiplomaten hier den Nachweis eines Komplotts gegen Deutschland
führen zu wollen ist abenteuerlich. Genauso wie ihre übrige Beweisführung.
@Benedikt, Tazziberry Natürlich hatten auch Frankreich und Rußland ihre nicht unwesentlichen Anteile
am Verlauf des Zweiten Weltkriegs, ausschlaggebend für den Kriegsausbruch war jedoch die genannte Achse
Polen – Großbritannien – USA. Einige Zitate aus dem sehr lesenswerten Buch von Helmut Schröcke „Der
Jahrhundertkrieg 1939-1945. Vorgeschichte – Kriegsschuld – Folgen (Druffel & Vowinckel, Stegen/Ammersee
2005) mögen dies belegen: „Im August 1938 leitete England seine Politik der Unterstützung Polens mit
einem Besuch von Duff Cooper, dem Ersten Lord der Admiralität, in Warschau ein, dem die Unterrichtung
Polens durch Halifax folgte, daß England Polen in der Danzigfrage gegen das Reich unterstützen werde…
In den Berichten des polnischen Botschafters in Washington, Graf Potocki, an seine Regierung wurde bereits
vor Jahresende 1938 die Einflußnahme Roosevelts auf Polen sichtbar. Am 21.11.1938 berichtete Graf Potocki
an den polnischen Außenminister über eine Unterredung mit Bullitt, den Sonderbotschafter Roosevelts
in Paris, am 12.11…: ‘… Über Deutschland und den Kanzler Hitler äußerte er sich mit größter Vehemenz
und mit starkem Haß. Er sprach davon, daß nur Stärke und zwar am Schluß eines Krieges der wahnsinnigen
Expansion Deutschlands in Zukunft ein Ende machen könnte…’ … Am 16.1.1939 versicherte Bullitt Graf
Potocki, daß die USA ‘bereit sind, im Falle eines Krieges aktiv auf seiten Englands und Frankreichs einzugreifen.’“
(aaO, 137-139) (Fortsetzung folgt)
@ Malachias Hübsche Zitate. Sie haben nur einen Fehler: Sie stammen von einem Privatmann. Sie können
also damals keine politische Doktrin gewesen sein, ganz im Gegenteil: Churchill saß zu diesem Zeitpunkt –
in seinem Land als Reaktionär verschrien – auf seinem Landsitz. Und: Das Deutschland zu schlagen war,
wenn es dazu kommen sollte, ist keine überraschende Äußerung. Keines dieser Zitate enthält eine Aufforderung
zum Krieg, oder zur Beschaffung von Lebensraum. Und die Aggressivität ging eindeutig vom deutschen Reich
aus, als es 1939 auch noch Polen überfiel. Danach konnten die Westmächte gar nicht mehr anders, hatten
sie doch bisher immer nachgegeben. Allerdings: Trotz Kriegserklärung am 3.9.39 begannen keine offenen
Kampfhandlungen zwischen Deutschland unf England/ Frankreich. Die begannen erst, als die Deutschen auch
noch die Beneluxstaaten mit Ziel Frankreich überfielen. Auch dies war kein Verteidigungskrieg.
@sulpicius – Aber Ihre anerzogenen monokausalen Erklärungen für den Kriegsausbruch 1939 greifen mit
Sicherheit zu kurz. – Dankeschön, daß Sie sich ein Urteil bilden, ohne meine diesbezügliche Meinung
gehört zu haben. In irgendeinem Universum mag das ja ein sinnvolles Vorgehen sein, in meinem nennt man
so etwas im Allgemeinen leeres Geschwätz. Ich schlage vor, bevor Sie mit solchen Wertungen wie „anerzogen“
(was wissen Sie denn schon, wer mir was anerzogen hat) auffahren, klären Sie erst einmal, was meine Meinung
eigentlich ist.
@Tacitus Ob Malachias im Einzelnen recht hat oder nicht, sei einmal dahingestellt. Aber Ihre anerzogenen
monokausalen Erklärungen für den Kriegsausbruch 1939 greifen mit Sicherheit zu kurz.
@malachias – Es ist ja schon ein gravierender Unterschied zwischen „1924“ und „Mitte der 20er-Jahre“…! –
In der Tat. Das eine ist korrekt, das andere nicht. Was wollen Sie übrigens mit dem Sammelsurium an Churchill-Zitaten,
also an Äußerungen eines Politikers, der bis zum Kriegsausbruch mehr oder weniger kaltgestellt war?
Ihre nicht nur irrige, sondern im höchsten Maße grotesk-irre Behauptung, der Zweite Weltkrieg sei der
Krieg der Polen, Engländer und der USA gewesen (nebenbei: wieso nicht der Franzosen? Seit wann spart
man in überzeugungsbraunen und verstandesblonden Kreisen den „Erbfeind“ aus? Da ist wohl was bei der
Kaderschulung schief gelaufen. Aber ach, ich mobbe ja schon wieder, und die braunen Pflänzchen sind ja
sooo sensibel…), stützt das jedenfalls nicht.
Kriegspläne/-ziele @Tacitus: …was sollte Hitler 1924 in Landsberg auch für „konkrete Kriegspläne“
gehabt haben. Danke für die Unterstützung! Ihre Erbsenzählerei hinsichtlich des Abfassungsjahres von
MK will ich Ihnen noch einmal verzeihen. Es ist ja schon ein gravierender Unterschied zwischen „1924“
und „Mitte der 20er-Jahre“…! @Benedikt: Für Sie ein paar Zitate, überwiegend von Churchill, zu den
Kriegszielen Großbritanniens (Quelle: Der große Wendig I, 614-615; dort auch Quellennachweise): „Deutschland
muß wieder besiegt werden, und dieses Mal endgültig. Sonst werden Frankreich und England keinen Frieden
haben.“ (Churchill, Sept. 1934) „Deutschland wird zu stark, wir müssen es zerschlagen.“ (Churchill, Nov.
1936) „Wenn Deutschland zu stark wird, wird es wieder wie 1914 zerschlagen werden!“ (Churchill, Herbst
1937) „Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.“ (Churchill,
Nov. 1939) „Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor
Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen
Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren konnten.“
(Sunday Correspondent, 17.9.1989)
Na, das war Ihnen wohl ein innerer Reichsparteitag… … ein „Originalexemplar“ in den Händen zu halten.
Was für eins ist is denn, oder besser gefragt, wieviel Führer steckt denn noch drin? Daß Sie offenbar
die genaue Entstehungszeit nicht verorten können, ist bezeichnend und gleichzeitig bedauerlich – da hat
offenbar die braune Kaderschulung nicht funktioniert. Im Übrigen ist die Diskussion über „konkrete Kriegspläne“
natürlich völlig daneben; was sollte Hitler 1924 in Landsberg auch für „konkrete Kriegspläne“ gehabt
haben.
@ Malachias In diesem, schon Mitte der 20er-Jahre verfassten, Buch sind keine konkreten Kriegspläne zu
finden! Es ist allenfalls von der Schaffung von „Lebensraum“ im Osten die Rede… Klar. Vermutlich hatte
Hitler vor, dort 10 Mio qm Land zu kaufen oder Stalin freundlich darum zu bitten. *indentischbeiß* Naiver
geht’s nicht.
@d.e.m. Auch wenn „Mein Kampf“ bekanntermaßen hierzulande nicht vertrieben werden darf, ist es mir gelungen,
mir antiquarisch ein Originalexemplar zu besorgen. Natürlich habe ich da auch schon drin gelesen – es
steht nicht nur im Regal…! In diesem, schon Mitte der 20er-Jahre verfassten, Buch sind keine konkreten
Kriegspläne zu finden! Es ist allenfalls von der Schaffung von „Lebensraum“ im Osten die Rede… Sollten
Sie jetzt auf Hermann Rauschning verweisen wollen, sei Ihnen vorab schon mal folgendes Zitat entgegen
gehalten: „Der Schweizer Bezirkslehrer Wolfgang Hänel hat im Jahre 1984 eine Studie über die Gespräche
mit Hitler herausgegeben, in der er diese ‘Gespräche’ als Geschichtsfälschung entlarvt hat… Rauschning
behauptet, er habe mit Hitler bis 1934 mehr als hundertmal privat und ausführlich gesprochen. Das ist
gelogen. Die Begegnungen Rauschning/Hitler fanden höchstens viermal statt, und niemals waren beide allein.
Die Aussprüche von Hitler in dem Buch von R. sind lügnerische Erfindungen, z.B. S. 17 [Ausgabe 1973]:
‘Ich will den Krieg.’ ‘Den Krieg führe ich.’ S. 22: ‘Wir müssen grausam sein’, ‘Wir müssen das gute
Gewissen zur Grausamkeit wiedergewinnen.’ … Von Hänel wissen wir, daß ein damals in Paris lebender
ungarischer Journalist (Imre Révés) als Leiter eines gegen Deutschland arbeitenden Pressedienstes R.
mit dieser Fälschung ‘beauftragte’ und ihn mit 125 000 Francs Vorschuß belohnte, die der in Geldnöten
lebende R. gut gebrauchen konnte.“ (Der große Wendig I, 609-610)
@ Malachias B: Von pathetischen Phrasen wird nämlich niemand satt. M: Von Lügen mit Sicherheit (auf
die Dauer) auch nicht! Lügen ist das zweite Metier der NPD. Dann vergleichen Sie doch bitte mal die Arbeitslosenzahlen
und die Staatsverschuldung, ganz zu schweigen von den Abtreibungszahlen, von 1939 mit denen von 2006…!
Alles auf Pump finanziert. Die Staatsverschuldung dürfte gigantisch gewesen sein. So ein Krieg ist ziemlich
teuer. War etwa Adolf Hitler schuld daran, dass der Zweite Dreißigjährige Krieg (1914-1939) verloren
gegangen ist und die Alliierten die deutschen Städte zu Schutt und Asche gebombt haben? Selbstverständlich.
Jedes militär-wissenschaftliche Buch informiert Sie darüber, dass die taktischen Fehlleistungen Hitlers
den Zusammenbruch der Ostfront bewirkt haben. Hitler hat durch den Einmarsch in Polen lediglich auf die
gewaltsamen Übergriffe auf die (auch deutschen) Minderheiten in Polen und im deutsch-polnischen Grenzgebiet
reagiert. Dümmer gehts nimmer. Es sind sogar die Originalanweisungen des Reichspropagandaministeriums
erhalten, die die Medien anweisen, solche Übergriffe hochzuspielen und zu erfinden. Alle seine Friedensbemühungen
(und davon gab es mehrere!) blieben erfolglos Erzählen Sie doch mal. Hr. Churchill war 1939 übrigens
noch nicht im Amt. Er trat es erst am 10.05.40 an, dem Tag des Überfalls auf Frankreich.
NPD an der Regierung Das einzige, was die NPD schaffen würde, wenn diese an der Regierung wäre, Deutschland
würde ein Bauernstaat werden! Da alle wichtigen Grundlagen, die uns zu dem heutigen „Dienstleistungsstaat“
machen durch die Verhinderung der internat. Beziehungen fehlen werden!
Was für ein putziger Dialog… Benedikt: „Was für ein Glück, dass die NPD-Parlamentarier allesamt nicht
mit großem Verstand gesegnet sind“ Malachias: „Dafür aber (zumindest die „echten“) mit einem umso größeren
Herzen für Deutschland! Und das ist es, was letzten Endes zählt!“ Jau, Malachias, fassen wir das zu
einem „Doof, aber lieb“ zusammen, hm? Wobei ich die brauenen Äpfel & Co. eher nicht so lieb finde, aber
wenn Ihre gloriosen historischen Einlassungen typisch sind (und da ich mich schon häufiger ‘mal mit braunem
Gelichter herumgeschlagen habe: das sind sie), dann dafür um so reichlicher „doof“. Sie wissen gar nicht,
wovon Sie da schwatzen, sorry. Es ist nicht einmal besonders intelligent verpackt, Sie haben noch eine
Menge an NPD-Schulung nachzuholen (Geschulte Kader Ihrers Lagers sind da besser drauf und lassen sich
nicht ganz so leicht bei offenkundigem Dummfug erwischen. Ich hatte ‘mal das Vergnügen mit einem Ihrer
Landesvorsitzenden – da fehlt Ihnen aber noch ‘ne Menge an Drill, bis Sie sich ähnlich geschickt herumwinden
können). Vielleicht sollten Sie aber auch ‘mal „Mein Kampf“ nicht nur als Regalzierde direkt neben der
Adler-Stauette stehen haben, sondern auch tatsächlich LESEN, trotz des Dilettanten-Stils… dann würden
Sie merken, WER da schon Jahre vor der Machtergreifung die Kriegspläne schmiedete. Ist ja armselig, Ihre
Wissensarmut.
@ Malachias Aber selbst, wenn sie 1945 mit 2006 vergleichen, dürfte die Bilanz in den genannten Punkten
kaum von der für das Jahr 1939 abweichen… Hust, hust, keuch, jabs, hust, hüstel…
#141 Malachias † 22:45:56 | Sonntag, 16. Juli 2006
@Parziberry Hätte Hitler seinen Krieg nicht angefangen hätte niemand die Gelegenheit zu Bombardements
gehabt. Sie sollten sich mal etwas intensiver mit der Frage der Schuld am Ausbruch des „Zweiten“ Weltkriegs
beschäftigen: Es war doch nicht der Krieg Hitlers! Was sie hier verbreiten, ist die Doktrin der Siegermächte!
Es war in erster Linie der Krieg Polens, Englands und der USA (vgl. z.B. Dirk Bavendamm, Der Krieg Roosevelts.
Amerikanische Politik und Strategie 1937-1945, München – Berlin ²1998!), den diese – nachweislich –
von langer Hand geplant hatten. Hitler hat durch den Einmarsch in Polen lediglich auf die gewaltsamen
Übergriffe auf die (auch deutschen) Minderheiten in Polen und im deutsch-polnischen Grenzgebiet reagiert.
Alle seine Friedensbemühungen (und davon gab es mehrere!) blieben erfolglos, nicht weil er, sondern Churchill
und Roosevelt den Krieg mit dem Ziel einer bedingungslosen Kapitulation Deutschlands um jeden Preis wollten!
Wieso 1939? Die Kanzlerschaft Hitlers endete 1945… 1939 war das letzte Friedensjahr. Fairerweise sollten
wir ein Friedensjahr mit einem Friedensjahr vergleichen und nicht ein Kriegsjahr mit einem Friedensjahr.
Aber selbst, wenn sie 1945 mit 2006 vergleichen, dürfte die Bilanz in den genannten Punkten kaum von
der für das Jahr 1939 abweichen…
Ahaha… Die Abtreibung wurde von Hitler gerade im Bezug auf Behinderte im großen Stil erst ermöglicht!
Hört, hört! Und heute von seinen Erben fortgesetzt…
@ Malachias Das ist nicht fair! War etwa Adolf Hitler schuld daran, dass der Zweite Dreißigjährige Krieg
(1914-1939) verloren gegangen ist und die Alliierten die deutschen Städte zu Schutt und Asche gebombt
haben? Ja wer denn sonst? Hätte Hitler seinen Krieg nicht angefangen hätte niemand die Gelegenheit zu
Bombardements gehabt. Dann vergleichen Sie doch bitte mal die Arbeitslosenzahlen und die Staatsverschuldung,
ganz zu schweigen von den Abtreibungszahlen, von 1939 mit denen von 2006…! Wieso 1939? Die Kanzlerschaft
Hitlers endete 1945 und man sollte fairerweise das Ergebnis bewerten und nicht willkürlich ein Jahr das
einem grade passt heraus picken. Abgesehen davon hat Hitler seiner Politiok auf Pump finanziert und auf
den Krieg ausgerichtet. Die Abtreibung wurde von Hitler gerade im Bezug auf Behinderte im großen Stil
erst ermöglicht!
#138 Malachias † 21:30:04 | Sonntag, 16. Juli 2006
An die Kurzsichtigen @Parziberry: Vergleichen Sie doch mal ein Foto von Dresden, Hamburg oder Berlin von
1945, mit einem Foto von Dresden, Hamburg oder Berlin 2006 und dann beantworten Sie doch bitte nochmal
die Frage wer Deutschland systematisch zerstört hat. Das ist nicht fair! War etwa Adolf Hitler schuld
daran, dass der Zweite Dreißigjährige Krieg (1914-1939) verloren gegangen ist und die Alliierten die
deutschen Städte zu Schutt und Asche gebombt haben? Die Kanzlerin Merkel, der Kanzler Schröder usw.
haben sicherlich eine wesentlich bessere Regierungsbilanz aufzuweisen als der Kanzler Hitler. Dann vergleichen
Sie doch bitte mal die Arbeitslosenzahlen und die Staatsverschuldung, ganz zu schweigen von den Abtreibungszahlen,
von 1939 mit denen von 2006…! @Benedikt: Von pathetischen Phrasen wird nämlich niemand satt. Von Lügen
mit Sicherheit (auf die Dauer) auch nicht!
@ malachias Sind unsere (dunkel)roten, grünen, gelb-blauen oder schwarzen Politiker etwa weniger „dilettantisch“?
Sie scheinen zumindest in der „Kunst“ der systematischen Zerstörung unseres Landes den NPD-Kamerad(inn)en
einiges voraus zu haben…! Umso schlimmer, dass selbst unter diesen Dilettanten die NPD noch hervorstechen
kann. Sie kennen das doch: Unter den Blinden (=NPD) ist der Einäugige König. Dafür aber (zumindest
die „echten“) mit einem umso größeren Herzen für Deutschland! Und das ist es, was letzten Endes zählt!
Nicht wirklich. Von pathetischen Phrasen wird nämlich niemand satt.
@ Malachias systematischen Zerstörung unseres Landes Vergleichen Sie doch mal ein Foto von Dresden, Hamburg
oder Berlin von 1945, mit einem Foto von Dresden, Hamburg oder Berlin 2006 und dann beantworten Sie doch
bitte nochmal die Frage wer Deutschland systematisch zerstört hat. Die Kanzlerin Merkel, der Kanzler
Schröder usw. haben sicherlich eine wesentlich bessere Regierungsbilanz aufzuweisen als der Kanzler Hitler.
#135 Malachias † 16:50:23 | Samstag, 15. Juli 2006
@Benedikt Braune Dilettanten sind das letzte, was wir brauchen. Sind unsere (dunkel)roten, grünen, gelb-blauen
oder schwarzen Politiker etwa weniger „dilettantisch“? Sie scheinen zumindest in der „Kunst“ der systematischen
Zerstörung unseres Landes den NPD-Kamerad(inn)en einiges voraus zu haben…! Was für ein Glück, dass
die NPD-Parlamentarier allesamt nicht mit großem Verstand gesegnet sind Dafür aber (zumindest die „echten“)
mit einem umso größeren Herzen für Deutschland! Und das ist es, was letzten Endes zählt! :)3
@ Malachias Braune Dilettanten sind das letzte, was wir brauchen. Was für ein Glück, dass die NPD-Parlamentarier
allesamt nicht mit großem Verstand gesegnet sind
@ Theresia Glauben sie wirklich das der Irak nur aus lauter Menschlichkeit angegriffen wurde? Öl und
alte, buschfamiliäre Racheakte spielten da wohl eine größere Rolle. Wie die amerikanischen Soldaten
mit den Irakis umgeht zeigt von deren wahren Absichten. Der Irakkrieg ist nicht nur Schuld an der immer
mehr sich verschärfenden Lage im Nahen Osten sondern auch das weltweit die Wirtschaft immer mehr in eine
Krise gerät. Aber irgendwie verstehe ich sie ja, es ist schon schön auf der Seite des Stärkeren zu
stehen.
#131 Theresia 21:51:07 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Tacitus: sehr gut! Tacitus, danke für die klaren Worte. Es ist doch absurd zu glauben, ohne den Sturz
Saddams hätte sich im Nahen Osten irgendwas verbessern können. Natürlich ist die Situation derzeit
wenig berauschend. Und natürlich sind Fehler gemacht worden, etwa, als die Amerikaner in moralischer
Raserei den Sicherheitsapparat aufgelöst haben. Aber der Krieg war die Voraussetzung für eine Bewegung
zum Besseren. Und erste bescheidene Erfolge sind ja da. Im übrigen geht es darum gar nicht. Da kann man
gern anderer Meinung sein. Aber apodiktisch festzustellen, Bush sein ein Verbrecher, das geht eben nicht.
Und das hatte MK28 ja kritisiert.
@benedikt Vorneweg, ich erkenne Ihre Position durchaus als ehrlich gemeint an. Aber: – Der Krieg hat bereits
hunderte Milliarden Dollar gekostet, glauben Sie nicht auch, dass man mit weniger Geld – gezielt im Land
bei oppositionellen Gruppen eingesetzt – mehr hätte erreichen können, oder zumindest das Terrain für
eine Invasion hätte bereiten können? – Das ist in der Theorie zweifelsohne richtig, findet sich aber
in der Realität nicht wieder. Zwischen 1991 und 2003 gab es rund ein Dutzend Putschversuche gegen Saddam.
Alle endeten gleich – alle Putschisten tot, alle näheren Angehörigen tot, alle Männer der weiteren
Verwandschaft tot usw. Der Würgegriff des Systems war erdrückend; einzig die Flugverbotszonen garantierten
im Norden und in Teilen des Südens eine gewisse Sicherheit, die in Kurdistan sogar zu einem gewissen
Aufblühen der dortigen Gesellschaft geführt hat. Aber machen wir uns nichts vor – ohne diese Flugverbotszonen
hätte der eiserne Handschuh Saddams wieder aufgeräumt, und die Pesh Mergas wären in mutigem, aber letztlich
sinnlosem Widerstand bis zum letzten Kämpfer (Mann und Frau!) gefallen. Womit wir wieder bei den Massengräbern
wären.
#129 Benedikt 16:54:12 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Tacitus Es geht mir ja nicht um Verhandlungen und Flugverbotszonen. Überlegen Sie doch mal: Der Krieg
hat bereits hunderte Milliarden Dollar gekostet, glauben Sie nicht auch, dass man mit weniger Geld – gezielt
im Land bei oppositionellen Gruppen eingesetzt – mehr hätte erreichen können, oder zumindest das Terrain
für eine Invasion hätte bereiten können? So ist man völlig blindlings in einen angezettelten Krieg
gezogen, ohne Plan für das, was danach kommen würde. Die Situation dort ist ja durchaus fatal.