Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
Ein Kommunalpolitiker der Republikaner und früherer Kirchengemeinderat schrieb dem Bischof von Regensburg, Mons. Gerhard Ludwig Müller am 5. Juli einen Brief. Von Rodolfo E. Panetta.

Sie werfen der NPD vor, sie habe es versäumt, „den Holocaust und andere Verbrechen der Nationalsozialisten unmißverständlich zu verurteilen“.
Außerdem verwende die Partei Parolen wie „Ich bin geboren zum Haß“ und „Ich gehe über Leichen“.

Zudem geht es im ersten Teil um eine Wertung, der man nicht folgen muß.
Inwieweit dumme Sprüche einzelner Personen einer Partei insgesamt zugerechnet werden dürfen, bleibt im Falle der NPD schon deshalb zweifelhaft, weil die Mächtigen im Lande sich nicht einmal schämen, bezahlte Provokateure anzuwerben, welche die Gründe für ein Verbot erst schaffen sollen.
Als Kommunalpolitiker der Republikaner und als früherer Kirchengemeinderat kenne ich die Stimmungsmache, welche in Kirche und Staat regelmäßig gegen konservative und nationalbewußte Menschen in Gang gesetzt wird.
Es berührt mich sehr seltsam, daß ausgerechnet ein Bischof, der selbst Ziel von Kampagnen und ideologischer Anfeindung geworden ist, jetzt als Sachwalter der political correctness auftritt.
Für einen Bischof mit Mannesmut gibt es wahrhaft viele Möglichkeiten, in unserem Staat Rückgrat zu zeigen: gegen den millionenfachen Mord an ungeborenen Kindern, gegen die Gefahren des Islam, gegen den Relativismus der Werte.
Menschen, denen Unrecht getan
wurde,
warten auf Ihre Solidarität: Bischof Kurt Krenn, Martin Hohmann, Konrad Löw, die Auerbacher Schulschwestern,
der bald 93jährige letzte deutsche Kriegsgefangene Erich Priebke in Rom.
Mutige Vordenker des Christentums wie Giacomo Kardinal Biffi oder Weihbischof Andreas Laun OSFS hätten es verdient, daß andere Bischöfe ihre Gedanken zur Islamisierung Europas aufgreifen und in die praktische Kirchenpolitik umsetzen.
Aber auch unser Volk hätte es verdient, daß sich endlich einmal ein Bischof mutig für die Rechte der kleinen Leute einsetzt und die unfähigen Politiker zurechtweist.
Wieviel Mut gehört doch dazu, als Bischof ein Verbot der NPD zu fordern. Die Bürgerlichen klatschen Beifall und die Antifa krümmt sich vor Lachen.
Mit Verlaub, hochwürdigster Herr Bischof, es sind nicht die Politiker der NPD, welche durch Abtreibung, Homo-„Ehe“ und jede erdenkliche Gemeinheit die Grundlagen des Staates und seiner Familien zerstören.
Es sind keine NPD-Abgeordneten, die dem Volk regelmäßig die Steuern und sich selbst die Diäten erhöhen.
Nicht die NPD unterstützt völkerrechtswidrige Angriffskriege und die verantwortlichen Kriegstreiber.
Im Sakrament der Firmung
hat
uns der Heilige Geist die Gabe der Unterscheidung geschenkt. Machen wir von ihr Gebrauch.
Sehen Sie nicht den Splitter im Auge der NPD, während Sie den Balken im Auge der etablierten Parteien ignorieren? Bräuchten wir nicht eher eine neue Enzyklika „Magna cum cura“ gegen den Ungeist heutiger Politik?
Messen Sie alle Politiker mit demselben Maß der gesunden katholischen Lehre. Sie brauchen deshalb nicht das vollständige Programm der NPD zu teilen, was auch ich nicht tue.
Doch halten Sie kritische Distanz nach allen Seiten, wie das der hingerichtete Domprediger Johann Maier sicherlich getan hat.
Wenn Sie der NPD Mitverantwortung für Worte und Taten Dritter aufbürden, dann fragen Sie, wenn Sie Mut haben, ruhig auch einmal die Vorsteher der jüdischen Gemeinde in Regensburg, ob sie sich von den Verbrechen der israelischen Armee an Frauen und Kindern distanzieren.
Fragen Sie, wenn Sie Mut haben, die Ihnen nahestehenden Politiker der Union, Herrn Stoiber und Frau Merkel, ob sie sich von den Verbrechen der amerikanischen Folterer distanzieren.
Fragen Sie, ob sie sich von den Angriffskriegen der Amerikaner und von deren Verbrechen in der Geschichte distanzieren.
Die Kirche darf sich nicht in die Lebenslügen der jeweiligen Zeit verstricken lassen. Nec laudibus, nec timore!
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Freitag, 21. Juli 2006 12:40
Malachias †: @Artois
…haltloser, wirrer Blödsinn, der wahrscheinlich vor allem von VS-Agenten verbreitet wird
Freitag, 21. Juli 2006 09:00
Artois †: Geschichtswissenschaft
Es gibt keinen ernstzunehmenden Historiker, ob rechts ob links, ob deutschfreundlich- oder deutschfeindlich, der derartige Positionen vertritt. Es ist haltloser, wirrer Blödsinn, der wahrscheinlich vor allem von VS-Agenten verbreitet wird.
Donnerstag, 20. Juli 2006 21:39
Malachias †: @Benedikt
Die von Malachias hier beschriebenen angeblichen Friedensversuche Hitlers bestehen darin, dass er seine
bereits auf Polen zurückende Armee angehalten hat.
Wenn Sie die zahlreichen, in den Zitaten zum Ausdruck kommenden Friedensinitiativen Adolf Hitlers auf diesen Nebenaspekt reduzieren wollen, tun Sie mir leid! Entweder haben Sie nicht alles gelesen oder Sie haben das Gelesene nicht verstanden…!
Davon abgesehen konnte ich hier schon aus Platzgründen gar nicht alles wiedergeben, was zu diesem Thema zu sagen wäre. Aber ganz kann und will ich Ihnen das eigenständige Erarbeiten dieser Thematik (wir haben Ihnen ja genügend Literatur angegeben) ja auch nicht abnehmen…!
Allen Leserinnen und Lesern, die es wagen wollen, wünsche ich viel persönlichen Gewinn dabei!
Wenn Sie die zahlreichen, in den Zitaten zum Ausdruck kommenden Friedensinitiativen Adolf Hitlers auf diesen Nebenaspekt reduzieren wollen, tun Sie mir leid! Entweder haben Sie nicht alles gelesen oder Sie haben das Gelesene nicht verstanden…!
Davon abgesehen konnte ich hier schon aus Platzgründen gar nicht alles wiedergeben, was zu diesem Thema zu sagen wäre. Aber ganz kann und will ich Ihnen das eigenständige Erarbeiten dieser Thematik (wir haben Ihnen ja genügend Literatur angegeben) ja auch nicht abnehmen…!
Allen Leserinnen und Lesern, die es wagen wollen, wünsche ich viel persönlichen Gewinn dabei!
Donnerstag, 20. Juli 2006 13:47
Benedikt: Lachhaft
Die von Malachias hier beschriebenen angeblichen Friedensversuche Hitlers bestehen darin, dass er seine bereits auf Polen zurückende Armee angehalten hat. Das einem das nicht selber lächerlich vorkommt…
Donnerstag, 20. Juli 2006 13:16
Malachias †: Der Genozid an den Deutschen in Polen (Fortsetzung und Schluss)
Vergelts Gott, Perpetua!
Hier das von Schröcke gezogene Fazit:
„Die Gesamtheit des polnischen Vorgehens gegen die deutsche Minderheit erfüllt faktisch den Tatbestand des Völkermordes nach der Konvention zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes v. 9.12.1948, nach der bereits die Beeinträchtigung der ethnischen Identität von Angehörigen ethnischer Minderheiten allein durch Maßnahmen gegen die Verwendung ihrer Sprache ein Verbrechen darstellt. Völkermord ist ein unverjährbares Verbrechen. Veranlaßt wurden diese Verbrechen durch eine verantwortungslose polnische Politik, die von den Siegern von 1918 geduldet, wenn nicht sogar gefördert wurde. Der für den Minderheitenschutz zuständige Völkerbund unternahm nichts gegen diese Verbrechen.“ (aaO, 125-126)
Hier das von Schröcke gezogene Fazit:
„Die Gesamtheit des polnischen Vorgehens gegen die deutsche Minderheit erfüllt faktisch den Tatbestand des Völkermordes nach der Konvention zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes v. 9.12.1948, nach der bereits die Beeinträchtigung der ethnischen Identität von Angehörigen ethnischer Minderheiten allein durch Maßnahmen gegen die Verwendung ihrer Sprache ein Verbrechen darstellt. Völkermord ist ein unverjährbares Verbrechen. Veranlaßt wurden diese Verbrechen durch eine verantwortungslose polnische Politik, die von den Siegern von 1918 geduldet, wenn nicht sogar gefördert wurde. Der für den Minderheitenschutz zuständige Völkerbund unternahm nichts gegen diese Verbrechen.“ (aaO, 125-126)
Donnerstag, 20. Juli 2006 13:13
Perpetua: bitte um Forsetzung
Schon vor vielen Jahren habe ich in anderen Quellen darüber gelesen. Die Auffrischung ist mirwillkommen.
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