Homo-Ideologen beschimpfen Kirchgänger in Frankfurt
Homo-ideologische Gruppen demonstrieren nicht nur in Rußland im illegalen Bereich. Auch in Deutschland wird offen gegen die Verfassung und die Kirche agitiert. Von Lars Chr. Trebuhr.
(kreuz.net, Frankfurt) Bei einer Demonstration des sogenannten ‘Lesben und Schwulen Verbandes in Deutschland’
ereignete sich am 15. Januar diesen Jahres ein schwerer Zwischenfall, der in einer entsprechenden Pressemeldung
des Vereins bezeichnenderweise unterschlagen wird.
Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es bei einer Demonstration
der besagten Homo-Gruppe vor dem Kaiserdom zu Frankfurt zu einem Gerangel.
Der Homo-Verein LSVD hatte
seine Mitglieder aus dem Großraum Frankfurt am katholischen Familiensonntag zu einer Großdemonstration
aufgerufen.
Der Aufmarsch stand nach Angaben einer Presseerklärung des LSVD unter dem Motto: „Wir protestieren
gegen den Familienbegriff der römisch-katholischen Kirche.“
19 Homo-Ideologen waren dem Aufruf gefolgt
und hatten sich mit Plakaten und Parolen vor dem Gotteshaus postiert.
Man las Sätze wie: „Wir sind auch
Familie“. Oder: „Weg mit dem reaktionären »Familien«-Begriff – Freie Wahl der »Famlien«-Bedeutung!“
Der Familienbegriff der Katholischen Kirche sei „heterosexistisch“ – sagte ein teilnehmender Begriffs-Protestler.
Er grenze Homosexuelle aus.
„Lesben und Schwulen leben auch Familie als Töchter und Söhne (von Eltern)“,
hieß es in der entsprechenden LSVD-Erklärung, und manchmal sogar als „gleichgeschlechtliche Eltern“.
Auch gegen den katholischen Begriff von Liebe protestierten die Schwulen. „Gott ist Liebe. Rom verbietet
Liebe“ konnte man auf einem anderen Transparent lesen.
„Können Triebe Sünde sein?“, fragte ein Kirchenprotestler.
Der LSVD fordert, daß jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung unter Erwachsenen in die Wortbedeutung
von „Liebe“ aufgenommen werde.
Schließlich will die Homo-Gruppe die Begriffe „Papst und Kirche“ mit
der Bedeutung „Haßpredigt“ füllen. Papst Benedikt wird auf der Startseite der Vereins-Homepage bis jetzt
als Haßobjekt für Lesben und Schwulen aufgebaut.
Als die Gläubigen nach der Heiligen Messe aus der
Kirche strömten, wurden sie von den wartenden homo-ideologischen Begriffs-Protestlern mit Flugblättern
und Fluchworten bombardiert.
Auch den später hinzugekommenen Dompfarrer Dr. Raban Tilman beschimpfte
man als homophob. Der Pfarrer wurde von brutalen Schlagworten ernsthaft getroffen und zutiefst verletzt.
Dem beliebten Priester blutete sichtlich das Herz ob solch psychischer Gewalttätigkeiten von Homosexuellen
im Bereich seiner Kirche. In Frankfurt gilt Pfarrer Dr. Tilman als Homoversteher.
Nach den Urteilen beim
Bundesverfassungsgericht war der Begriffsprotest des LSVD gegen die Familie völlig unlegitimiert.
In
den einschlägigen Urteilen – selbst zur Homopartnerschaft vom 17. Juni 2002 – bekräftigte das höchste
deutsche Gericht, daß Artikel 6 des Deutschen Grundgesetzes – „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen
Schutz der staatlichen Ordnung“ – sich ausschließlich auf heterosexuelle Partner beziehungsweise Eltern
bezieht.
Die Familienpolitik der Katholischen Kirche steht somit auf dem Boden der Verfassung.
Dagegen
ist der Angriff der LSVD-Protestler gegen den Familienbegriff der Katholischen Kirche zugleich ein Angriff
auf eine Grundnorm des deutschen Grundgesetzes.
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Triebbefriedigung Der LSVD fordert, daß jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung unter Erwachsenen
in die Wortbedeutung von „Liebe“ aufgenommen werde. Ist Sexualität in der Ehe „Triebbefriedigung“? Liebe
zwischen Mann und Mann oder zwischen Frau und Frau ist – genauso wie in der Ehe – eine Realität und keineswegs
bloße Triebbefriedigung, wie es in kreuz.net nur allzugerne dargestellt wird!
@ Abu Die Zivilehe verleiht Rechte auf staatlicher Ebene, ganz klar, dass dieses die kirchliche Ehe nicht
kann. Die kirchliche Ehe hat allerdings im Gegensatz zur staatlichen nicht den Hintergrund Rechte zu verleihen.
Und insofern keine Liason. Das war der Hintergrund meines Postings eben. Klar, was Sie meinen ist eine
Liason, aber eine völlig unnötige
@ Ungläubig Selbstverständlich gibt es diese Liaison. Versuchen Sie doch mal, kirchlich zu heiraten,
ohne standesamtlich verheiratet zu sein. Wenn Sie sich scheiden lassen und wieder heiraten, dann erzählen
Sie mal der Kirche, die Zivilehe könne ihr doch egal sein!
@ Abu Vielleicht sollte die Kirche ihre Liaison mit der Zivilehe kappen und der Staat nur noch ‘s Kinderkriegen
fördern. Es gibt in Deutschland keine Liason zwischen Zivilehe und kirchlicher Ehe. Beides komplett verschieden.
Deswegen steht auch einer neuen Auslegung des Begriffes nichts im Wege.
@Abu …mit tödlicher Sicherheit! Schon möglich, daß Sie und Ihresgleichen auf Erden unbeschadet davonkommen.
Aber ebenso möglich, daß Ihnen eins der Kinder eines Tages ins Gesicht spucken wird. Und dem jüngsten
Gericht entkommen Sie auf gar keinen Fall. Auch ohne meine Zutun … Richtig: Gottes Mühlen mahlen sehr
langsam, aber trefflich sicher!
@ Philomena W. Schon möglich, daß Sie und Ihresgleichen auf Erden unbeschadet davonkommen. Aber ebenso
möglich, daß Ihnen eins der Kinder eines Tages ins Gesicht spucken wird. Und dem jüngsten Gericht entkommen
Sie auf gar keinen Fall. Auch ohne meine Zutun …
@ Abu Sie können Purzelbäume schlagen, so viele Sie wollen. Die Realität sind eben Kinder in Regenbogenfamilien.
Und die Realität ist, daß sich kein Jugendamt, kein Vormundschaftsrichter, und kein „anderer“ leiblicher
Elternteil dagegen wehrt. Weil die Kinder glücklich sind und prächtigst gedeihen. Und nur weil Sie in
Ihrem grenzenlosen christlich verbrämten Egoismus glauben, diese Familien auseinanderreißen zu müssen,
wird es trotzdem keiner tun. Ich habs schon mal gesagt: machen Sie doch Anzeigen, wenn Sie glauben, den
Kindern ginge es nicht gut. Aber machen Sie sich drauf gefaßt, daß Sie ausgelacht werden …
Agnostiker Nicht Begriffe sollte man ändern, die „Homo-Ehe“ sollte man abschaffen. Das war ein vollkommen
blödsinniges Unterfangen von schwulen Funktionären, die sich wichtig machen wollten, und von rot-grünen
Politikern, die sich ihrer Klientel versichern wollten. Weitere Hintergründe lassen wir mal beiseite.
Aber einerseits widerspricht der zutiefst bürgerliche Ehe die Schwulenkultur vollkommen (höchstens,
weil es romantisch und lustig ist und finanziell von Vorteil, machen’s ein paar) und andererseits ist
nicht einzusehen, warum man dann nicht andere Leute auch privilegieren sollte, die zusammenleben. Sicher,
die Ehe als Startbasis für die Kinderzeugung ist wackelig geworden, Die Scheidungen setzen dem Begriff
zu. Vielleicht sollte die Kirche ihre Liaison mit der Zivilehe kappen und der Staat nur noch ‘s Kinderkriegen
fördern.
#118 -Agnostiker- 08:37:02 | Montag, 17. Juli 2006
@ Abu Der Staat denkt daher über die Umlenkung seiner Unterstützung auf die Kinder nach Wie Sie richtig
schrieben besteht der Zusammenhang zwischen Ehe und Familie in der ursprüngl. Form nicht mehr. Und in
Zukunft wird sich das auch nicht ändern. Somit muss auch über eine Änderung der Auslegung der Begrifflichkeiten
überdacht werden. Leider ist das bisherige Denken des Staates zu einseitig ausgefallen. Da bloße Fortpflanzung
nichts ändern wird, sondern alles nur noch verschlimmern würde. Oder wer würde für die späteren Arbeitslosen
und Renter zahlen?
Lesen, Dummspecht, lesen! Am 16. Juli, 9 Uhr 49 schrieb ich bereits: An der Ehe hat der Staat deshalb
Interesse, weil sie die Grundlage zur Bildung einer Familie ist. In jüngster Zeit ist dieser Zusammen-hang
nicht mehr selbstverständlich geworden, weil es sehr viele kinderlose Paare gibt. Der Staat denkt daher
über die Umlenkung seiner Unterstützung auf die Kinder nach. In der Tat ist die Ent-stehung, Aufzucht
und Pflege von Kindern der Kern der Privilegierung von Ehe und Familie: Der Staat hat ein natürliches
Interesse am Erhalt des Staatsvolkes und dessen Regeneration.
#116 -Agnostiker- 08:22:27 | Montag, 17. Juli 2006
@ Abu LESEN sie halt mal, was Sie selber kopiert haben! Und wenn Sie meine Postings lesen, dann erfahren
Sie auch, warum der Staat AUSSCHLIESSLICH an der Familie aus Mann, Frau und Kind(ern) ein derartiges Interesse
haben KANN, daß er sie PRIVILEGIERT. Da sind Sie ja gut um die Beantwortung der Frage herum gekommen.
Also es gibt keine Legaldefinition der Begriffe Ehe und Familie und auch der Wortlaut des Art. 6 gibt
keinen Aufschluss darüber, welches Geschlecht die Ehepartner haben müssen. Somit bleibt einzig und allein
die Auslegung der Begriffe. Doch, wie es so mit Auslegungen im Recht ist, können diese sich ändern und
so wird es auch mit dem Begirff Ehe und Familie sein! Übrigens eine Ehe zu schützen kann nicht im Interesse
des Staates sein. Zumindest nicht mehr! Als das GG ‘49 erlassen wurde herrschte eine andere Gesellschaftsordnung,
somit war der Schutz nachvollziehbar. Allerdings ist dieses zur heutigen Zeit nicht mehr aufrechtzuerhalten.
Eine Ehe ansich kostet viel Geld (Familienversicherung, Splitting).
2erlei Mass?!? ESEN sie halt mal, was Sie selber kopiert haben! Und wenn Sie meine Postings lesen, dann
erfahren Sie auch, warum der Staat AUSSCHLIESSLICH an der Familie aus Mann, Frau und Kind(ern) ein derartiges
Interesse haben KANN, daß er sie PRIVILEGIERT. Und welches Interesse hat der Staat an BEWUSST kinderlosen
Ehepaaren und alten Ehepaaren (schliesslich dürfen auch 90-jährige noch heiraten), daß er sie privilegiert?!?
Und wieso soll der Staat KEIN Interesse dran haben, wenn 2 Menschen – egal ob homo oder hetero – füreinander
einstehen, und denn Staat evtl. ENTlasten? Komisch, letztes Jahr war man sehr schnell bei den Hart-IV
Ergänzungen dabei, als plötzlich Homo-Paare als eheähnlich mit allen Pflichten eingestuft wurden –
obwohl lt. Staat Singles! Die einzige Konsequenz aus all den Argumenten wäre es, das Ehegattensplitting
ABZUSCHAFFEN und NUR NOCH Familien zu gewähren, da die selben Argumente auch die kinderlose Ehe in Frage
stellen – komisch, wie schnell man jetzt auch dabei war, DENSELBEN Argumenten keine Beachtung zu schenken.
Alles was KEINE Familie ist (also KEINE Kinder) wird 1:1 mit gleich vielen oder gleich weniger Rechten
ausgestattet. Fakt ist, das aus der aktuellen Regelung eben NICHT MEHR Kinder hervorgehen, so hoch die
Ehe auch weiterhin gefördert wird. Zudem auch noch Kinder in anderen Konstellationen NICHT berücksichtigt
werden.
Ein Fan Von einem vom Grundgesetz garantierten Recht Homosexueller, den besonderen Schutz von Ehe und
Familie (Art. 6) in Anspruch zu nehmen, kann überhaupt keine Rede sein, da die Absätze 2 bis 5 eindeutig
von der Ehe zwischen Mann und Frau sowie deren Kindern sprechen LESEN sie halt mal, was Sie selber kopiert
haben! Und wenn Sie meine Postings lesen, dann erfahren Sie auch, warum der Staat AUSSCHLIESSLICH an der
Familie aus Mann, Frau und Kind(ern) ein derartiges Interesse haben KANN, daß er sie PRIVILEGIERT.
@ Abu Von einem vom Grundgesetz garantierten Recht Homosexueller, den besonderen Schutz von Ehe und Familie
(Art. 6) in Anspruch zu nehmen, kann überhaupt keine Rede sein, da die Absätze 2 bis 5 eindeutig von
der Ehe zwischen Mann und Frau sowie deren Kindern sprechen Welche Formulierung zeigt Ihnen im GG auf,
dass die Ehe nur aus Mann und Frau bestehen darf. Ist es nicht eher geschlechtsneutral formuliert?
Neues vom Advokaten Die BRD-Verfassung ist verfassungswidrig. Nach katholischer Position ein ungerechtes
Gesetz, um das sich niemand auch nur einen Dreck scheren muß. Jaja, eine verfassungswidrige Verfassung.
Sachen gibts.
@ Philomena Wolkenkuckucksheim In einer „Regenbogenfamilie“ lebt ein Elternteil homosexuell. Das Wort
ist giftgrüner Sozialtherapeutenkitsch. Seiner Urheberin Josephine Baker wird dieser Gebrauch nicht gerecht.
Denn sie war heterosexuell, mehrfach verheiratet und adoptierte Kinder nach Fehlgeburten. So tragisch
die Situation der Baker war, so tragisch ist die der Kinder in heutigen „Regenbogenfamilien“. Denn bei
aller Liebe der „Bezugs-personen“: So sollen Kinder nicht aufwachsen, sondern mit beiden leiblichen Eltern!
So ist es biologisch angelegt, so ist es der Wille des Schöpfers, so lehrt es die Kirche. Anders aufwachsende
Kinder können Gott nur danken, wenn sie keinen Schaden nehmen. Der Staat sollte derart widrige Umstände
für die Sozialisation von Kindern eher zu vermeiden suchen als sie zu fördern. Wird sich nicht immer
optimal lösen lassen. Aber wenn zwei Homosexuelle Kinder adoptieren oder zeugen lassen, damit sie auch
welche haben, dann ist das Gewalt an Kindern, Kindesmißbrauch, weil Menschenverzweckung, himmelschreiendes
Unrecht. Wenn der Staat das zuläßt, dann ist er ein Unrechtsstaat. Das braucht einen nicht zu wundern,
schließlich erlaubt er nicht nur die Tötung von Millionen von Kindern im Mutterleib, er finanziert sie
auch noch. @ Benedikt Kann gut sein, daß der § 175 heute als grundgesetzwidrig angesehen würde. Mir
ging es nur darum, daß das Grundgesetz keine Grundlage dafür ist, Ihnen den Mund zu verbieten, wenn
man nicht einen Sinn hineinlegt, der niemals intendiert war (gegen DDL).
Jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung Sorry, ich muss doch noch was los werden zu dem Thema.
Im Bericht steht: Der LSVD fordert, daß jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung unter Erwachsenen
in die Wortbedeutung von „Liebe“ aufgenommen werde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Verband das
gesagt hat. Jeder Mensch weiss, dass jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigungnichts mit Liebe zu
tun hat. Das wissen auch Schwule. Ich glaube eher, dass dies der schmutzigen Phantasie des Verfassers
entspringt. Um eine einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigungzu erlangen, benötigt man weder Liebe,
noch muss man ein eingetragene Lebenspartnerschaft als Lesbe oder Schwule eingehen. Auch braucht man dazu
keine Kinder adoptieren zu wollen, bzw. die Kinder des Partners / der Partnerin mit aufzuziehen. Dazu
genügt ein anonymer Kontakt. Das müsste doch bei aller Logik auch der Verfasser dieses Berichtes wissen.
Und wo Kinder sind, das ist Familie. Da muss sogar Familie sein. Zum Wohle der Kinder. Frau und Mann,
die zwar miteinander verheiratet sind, abder keine Kinder haben, sind daher genau so wenig Familie, wie
Schwule oder Lesben, bei denen keine Kinder aufwachsen. So einfach ist das.
@ Abu Das Adoptionsrecht für Homosexuelle ist Gewalt an Kindern. Kinder sind nicht Vehikel für die Selbstverwirklichung.
Kindern haben ein Recht auf Vater und Mutter = in der Regel leibliche Eltern. Jetzt haben Sie sich selbst
übertölpelt – in Regenbogenfamilien IST ein Elternteil der leibliche … Und eh ichs vergeß: wenn Sie
meinen, den Kindern wird Gewalt angetan, dann bitte, bitte, ganz schnell – Anzeige machen! Sich einmischen,
was tun dagegen. Allerdings auch gewapnet sein, daß Jugendämter und Vormundschaftsrichter Sie auslachen
…
Verfassung Die BRD-Verfassung ist verfassungswidrig. Nach katholischer Position ein ungerechtes Gesetz,
um das sich niemand auch nur einen Dreck scheren muß.
Sittengesetz Damit war etwa die Verfassungsmäßigkeit des § 175 gegeben. Das Sittengesetz, jedenfalls
wie es ein Staat versteht ist jedoch keine feste Größe. Es ist ungeschriebnen und kann sich mit gesellschaftlichen
Umwälzungen ändern. Diese Flexibilität war von den Verfassungsvätern wohl auch gewünscht, juristische
Unschäfen wurden in Kauf genommen. Heute wäre der § 175 vermutlich verfassungswidrig.
Grundgesetzwidrige Homosexualitätsablehnung? Das Grundgesetz schützt im Sinne der freien Persönlichkeits-entfaltung
auch das Recht eines jeden, seine sexuelle Identität zu leben, interessanterweise in den Grenzen des
Sittengesetzes (Art. 2). Das Diskriminierungsverbot von Art. 3 Abs. 3 spricht nicht vom Schutz der Homosexualität.
Art. 4 schützt speziell die Religionsfreiheit. D.h. die Religionsfreiheit ist ein explizites Grundrecht.
Ebenso die freie Meinungsäußerung (Art. 5). Die klassische und mehrheitliche Auslegung des Grundgesetzes
leitet aus diesen Grundrechten keineswegs her, daß die Auffassung, bestimmte Sexualpraktiken und diesen
zugrundeliegende Dispositionen seien schlecht oder krank oder sündhaft eine grundgesetzwidrige Diskriminierung,
Beleidigung oder Schmähung darstellten. Dies hätte dann im übrigen von sämtlichen Varianten der Herbeiführung
sexueller Erregung zu gelten. Von einem vom Grundgesetz garantierten Recht Homosexueller, den besonderen
Schutz von Ehe und Familie (Art. 6) in Anspruch zu nehmen, kann überhaupt keine Rede sein, da die Absätze
2 bis 5 eindeutig von der Ehe zwischen Mann und Frau sowie deren Kindern sprechen. @PhilomenaWolkenstein:
Der vernünftige Grund für die Privilegierung von Ehe und Familie liegt darin, daß in ihr Kinder gezeugt
und aufgezogen werden. Adoptivkinder sind eine Ausnahme. Das Adoptionsrecht für Homosexuelle ist Gewalt
an Kindern. Kinder sind nicht Vehikel für die Selbstverwirklichung. Kindern haben ein Recht auf Vater
und Mutter = in der Regel leibliche Eltern.
@ DDL Wie würden Sie denn reagieren, wenn einer sagte: „Och, gegen Katholiken hab’ ich nichts, nur die
katholische Religion finde ich pervers und würde sie am liebsten, ausrotten“? Ja also sorry, aber was
soll ich dazu sagen? Leute mit dieser Einstellung gibts nun wirklich zuhauf – wobei deren Diktion allerdings
erkennen lässt, dass sie dem ersten Teilstück („gegen Katholiken hab ich nichts“) nicht zustimmen würden.
Ein anderes Beispiel, (…)„Was denn, ich bin doch kein Antisemit, aber Judentum und Israel finde ich
scheiße“. Also Israel „scheiße“ zu finden hat nun wirklich nichts mit Antisemitismus zu tun. Israel
ist ein Staat. Wenn Sie sagen, dass Judentum ist scheiße, so könnte man sie für einen Antisemiten halten,
weil vermutlich davon ausgegangen wird, dass sie die Vertreter des Judentums meinen. Präzisieren Sie
aber und sagen: „Also Glaubenssatz A des Judentums kann ich nicht zustimmen, weil…“. Dann ist der Antisemitismus
auch vom Tisch. Dabei is die sexuelle Ausrichtung eines Menschen, im Gegensatz zur erworbenen Religion,
Teil der ureigensten Identität eines Menschen; Grad deswegen passt auch ihr Beispiel nicht: „Die Religion“
sind immer die sie vertretenden Menschen. Eine körperliche Eigeneschaft dagegen können sie völlig losgelöst
betrachten: „Blond ist hässlich“. Aber verraten Sie mir ‘mal, welches Interesse Katholiken am Familienbild
von Nichtkatholiken haben? Ja fragen Sie die Demonstranten!!!
@ Abu Für eine „Homo-Ehe“ gibt es keinen vernünftigen Grund. Welchen vernünftigen Grund gibt es für
eine Hetero-Ehe? Das mit den Kindern gilt nicht, allein in Österreich leben bereits 8000 Kinder in Regenbogenfamilien,
und denen verwehren Menschen wir Sie die dringende verrechtlichung ihrer Situation. Wenn Sie meinen, die
Ehe sollte es nur für Familien geben, in denen Kindern leben – gut, soll so sein. Dann aber bitte für
JEDE Familie, ungeachtet der sexuellen Orientierung der Eltern. Und keine Privilegien für kinderlose
Hetero – Ehepaare. Also kein Besuchsrecht im Krankenhaus, kein Eintritt in den Mietvertrag, keine begünstigten
Erbschaftssteuersätze, kein Pflichtteilsrecht, keine Mitversicherung, keine Witwen/Witwerpension.
Wollen Kirche und Konservative Homosexuelle benachteiligen? Der Staat braucht keinerlei Interesse daran
zu haben, wie Menschen mit ihrer Sexualität umgehen. Er muß aber Schwache schützen, genetische Degenerationen
(durch Inzest) und Eskalationen wie Tötungen und Verstümmelungen verbieten. An der Ehe hat der Staat
deshalb Interesse, weil sie die Grundlage zur Bildung einer Familie ist. In jüngster Zeit ist dieser
Zusammen-hang nicht mehr selbstverständlich geworden, weil es sehr viele kinderlose Paare gibt. Der Staat
denkt daher über die Umlenkung seiner Unterstützung auf die Kinder nach. In der Tat ist die Ent-stehung,
Aufzucht und Pflege von Kindern der Kern der Privilegierung von Ehe und Familie: Der Staat hat ein natürliches
Interesse am Erhalt des Staatsvolkes und dessen Regeneration. Wenn Bruder und Schwester, Pfarrer und Köchin,
drei Studenten oder eine Witwe mit Hund zusammenleben, entfällt jedes staatliche Interesse, solche Lebensgemeinschaften
zu privilegieren. Sie sind rein privatrechtlicher Natur und im Rahmen der Gesetze mit gewissen Möglichkeiten
(etwa im Krankheits- oder Todesfall) auszustatten. Ist der Staat liberal, kann er das auch auf Lebensgemeinschaften
ausdehnen, deren Zustandekommen in einem speziellen Sexual-verhalten liegt. Verstößt dieses nicht gegen
die obengenannten Schutzbestimmungen, kann also der Gesetzgeber eine homosexuelle Patnerschaft so behandeln
wie eine Wohngemeinschaft von drei Pfarrern oder einen Onkel, der seinen Neffen bei sich wohnen hat. Für
eine „Homo-Ehe“ gibt es keinen vernünftigen Grund.
@Sulpi Da ich kein Sexualwissenschaftler bin, ist das schon’mal nicht „meine“ Theorie. Wenn Sie allerdings
meinen, dass ich dem Glauben schenke: Ja, in der Tat, zumal es sich um die wissenschaftliche Mehrheitsmeinung
handelt. Aber wissen Sie, ich hänge mich daran gar nicht auf – von mir aus stellen wir, nur, damit Sie
zufrieden sind und wir einen Streitpunkt weniger haben, zum Zwecke des Disputs Homosexualität auf dieselbe
Stufe wie Religion: Also eine ERWORBENE Eigenschaft, die man aber nicht „einfach so“ qua Willensentscheidung,
wieder ablegen kann (jeder tatsächlich Gläubige wird wohl bestätigen, dass er nicht „nicht mehr glauben“
könnte, nur so als willentlicher Akt – ist dasselbe wie mein nicht einfach abzulegender UNglaube). Fein.
Dann darf man also einen Menschen aufgrund seiner homosexuellen Veranlagung so viel oder so wenig herabwürdigen
wie aufgrund seiner Religion. Halt, Moment, da war doch was, die ist auch geschützt, gell? Oh verdammt,
da hat Ihnen der Einwurf ja gar nichts genützt? Ts, Sachen gibt’s, ja sowas…
@Benedikt Sie tänzeln von einem Bein aufs andere… Es ist witzlos, darauf herumzureiten, es würde ja
„nur“ die Homosexualität angegriffen und nicht Homosexuelle. Ha-ha-ha. Wie würden Sie denn reagieren,
wenn einer sagte: „Och, gegen Katholiken hab’ ich nichts, nur die katholische Religion finde ich pervers
und würde sie am liebsten, ausrotten“? In hübsche Worte verpackt, natürlich, „ausrotten“ klingt ja
so garstig – auch, wenn man’s meint. Ein anderes Beispiel, bei dem Sie selbst empfindlich reagieren: „Was
denn, ich bin doch kein Antisemit, aber Judentum und Israel finde ich scheiße“. Na? Dabei is die sexuelle
Ausrichtung eines Menschen, im Gegensatz zur erworbenen Religion, Teil der ureigensten Identität eines
Menschen; sie zu attackieren unterscheidet sich in nichts von einem Angriff auf sein Geschlecht, seine
Hautfarbe oder Abstammung. Wie KÖNNEN Sie das rechtfertigen? Gegen das katholische Familienbild an sich
ist nichts zu sagen – jedenfalls nicht, soweit es Katholiken betrifft. Aber verraten Sie mir ‘mal, welches
Interesse Katholiken am Familienbild von Nichtkatholiken haben? MIR ist es doch auch wurscht, wie IHR
Familienbild aussieht? Ist doch Ihr Ding, Ihr Leben, Ihre Familie – warum sollte ICH dazu eine öffentlich
bekundete und möglichst allgemeinverbindlich gemachte Meinung haben? Ad „Erlangung der Rechte“: Es ging
um vom GG GARANTIERTE Rechte, also solche, die eigentlich längst umgesetzt sein MÜSSTEN. Mit „parlamentarischen
Rechten“ der NPD hat das nichts zu tun.
Mir blutet auch das Herz… Mir blutet auch das Herz… wenn ich solch eine Polemik und Überteibung lese.
Aber, wenn man schon dabei ist, von Verfassung und Angriff zu reden… In welcher Verfassung war denn
die katholische Kirche in all den Jahrhunderten ihrer Existenz. Die Tatsachenberichte fangen an beim Völkermord
(z.B. Kreuzritter)… tausendfachem einfachem Mord (z.B. Hexenverbrennung)… psychischer Vergewaltigung
(gegen Homosexuelle usw.)…Hurerei (siehe etliche Päpste und Bischöfe…und …und und… Das sind
doch wirklich handfeste Schandtaten und nicht das, was die handvoll Demonstranten gemacht hat.
im illegalen Bereich… aha, im illegalen Bereich… und gegen die Verfassung… aha… Die Begründung
greift etwas kurz, denn die freie Meinungsäusserung und das Recht auf Demonstration steht auch unter
dem Schutz der Verfassung.
@Ulli >>auch wenn etwas schon 2000 jahre besteht ( katholische kirche), bestätigt dies nicht die wahrheit.
moralische und vernünftige wertvorstellungen sind vergänglich.<< Lassen wir das einfach mal mit erheblichen
bauchschmerzen so stehen. >>die sexualität gibt es aber immer noch! << Donnerwetter, das ist ja unglaublich,
na sowat. >>viele bücher beschreiben die harten vorgangsweisen der katholischen kirche gegen ungläubige.
<< Auch in der Mao-Bibel steht einiges! >>sexualität aber hat man oder nicht und die bedürfnisse dazu
gehören den einzelnen. oder würden sie sich zur homosexualität zwingen, obwohl sie furchtbaren ekel
dabei empfinden? << Du kannst dich mit einen schuß in beide knie schießen. >>weisheit findet sich an
vielen plätzen und ob ich mich der politik, der religion, oder sonst etwas widme. << Auch hier im kreuz-net
forum! >>die sexualität bleibt, auch bei priestern und nonnen.<< Wer bestreitet das?
Aloah auch wenn etwas schon 2000 jahre besteht ( katholische kirche), bestätigt dies nicht die wahrheit.
moralische und vernünftige wertvorstellungen sind vergänglich. die sexualität gibt es aber immer noch!
viele bücher beschreiben die harten vorgangsweisen der katholischen kirche gegen ungläubige. klar hält
sich eine institution dann so lange. aber auch andere dogmatische weisheiten halten sich viele jahre über
wasser. dort wo es menschen gibt, welche nach formen einer zugehörigkeit greifen um den boden unter den
beinen nicht zu verlieren…wird es eine anhängerschar geben. ob von vorteil oder nachteil geprägt.
sexualität aber hat man oder nicht und die bedürfnisse dazu gehören den einzelnen. oder würden sie
sich zur homosexualität zwingen, obwohl sie furchtbaren ekel dabei empfinden? weisheit findet sich an
vielen plätzen und ob ich mich der politik, der religion, oder sonst etwas widme. die sexualität bleibt,
auch bei priestern und nonnen.
#95 Beobachterin 09:29:44 | Samstag, 15. Juli 2006
Sie können alles Die können sogar heiraten, katholisch, wenn sie wollen. Die können Kinder kriegen,
und sogar Kinder adoptieren. Ja, nicht wahr? Sie können alles, sogar das wesentliche
@Beobachterin „Geschlechtsrollenspiel-Verfechter, Sadomasochisten und andere Minderheiten in der homosexuellen
Community mit vergleichweise extremen ,Besonderheiten sollen sich bedeckt halten, bis die Homosexualität
als solche ,unter Dach und Fach ist.“ Hm, da werden sich aber die Heterosexuellen freuen. Aber ich war
ja schon immer der Meinung, Menschen mit BDSM Neigungen, unsere lieben Petplayer und natürlich alle Fetisch
Liebhaber sind weder extrem, noch machen sie irgendetwas besonderes. Die können sogar heiraten, katholisch,
wenn sie wollen. Die können Kinder kriegen, und sogar Kinder adoptieren. Und keiner kann sie auch nur
irgendwie hindern dran. Und das ist gut so, und das muß auch eine Beobachterin zur Kenntnis nehmen. Neuerdings
bekommen praktizierende BDSMler sogar Bachmannpreise. Und auch das ist gut so!
@ Ein_Fan Es gibt aber in einem demokratischen Staat keine Möglichkeit, jemandem zu verbieten, nur EINE
Form der Familie für gut zu halten. Wer etwas anderes fordert, der offenbart ein sehr bedenkliches Freiheitsverständnis.
@ Benedikt denn ein por zur Homo-Ehe schließt ein traditionelles Familienverständnis gar nicht aus.
Schön, dieses einmal auf dieser Seite zu lesen. Allerdings, wird aber leider immer anders argumentiert
und das ist das Problem. Und deswegen kann man auch gegen den Begriff der traditionellen Familie demonstrieren.
Weil solange dieser als das einzig Wahre angesehen wird, kann es keine Paralelen geben!
@ DDL Andere ihres Seins wegen zu verurteilen, ist keine „Meinung“, werter Benedikt – es ist ein Verbrechen.
Die vielgerühmte Meinungsfreiheit findet ihre Grenzen bekanntlich in den Rechten anderer – es gibt kein
„Recht auf die Herabwürdigung anderer“, Ihr Posting geht vollkommen am Thema vorbei. Bei der Demo handelte
es sich um eine Demo gegen das traditionelle Familienbild, nicht um die Auffassung „HS ist widernatürlich“,
„HS ist sündhaft“ nicht einmal gegen den Spruch „keine Homo-Ehe“, denn ein por zur Homo-Ehe schließt
ein traditionelles Familienverständnis gar nicht aus. Insofern lag keine Demo gegen eine Herabwürdigung
vor, sondern gegen ein Familienbild und gegen die, die es vertreten. Und das ist nach ihrer Definition
hier erst recht „keine Meinung“, da hier ein Willen aufgezwungen werden soll. Als letztes weise ich Sie
zum wiederholten Male daraufhin, dass eine Herabwürdigung Homosexueller von der Kirche nicht beabsichtigt
ist. Alle Veröffentlichungen richten sich gegen die Homosexualität und nicht gegen Homosexuelle, was
der KKK auch verbietet. kein Recht darauf, anderen ihre staatsbürgerlichen, vom GG garantierten, Rechte
streitig zu machen Das macht doch niemand. bzw. sie an der Erlangung und Sicherstellung dieser Rechte
zu hindern. Sie sind ein Komiker. Man darf nichts gegen die Rechteerlangung anderer sagen? Dann muss ich
jetzt wohl meine Polemik gegen die NPD einstellen, damit ich sie nicht an der Erreichung parlamentarischer
Rechte zu hindern
Ach Maurice Ich bin beruhigt, dass ich Ihnen anscheinend mal wieder ein Gefühl der Überlegenheit bescheren
konnte, kommt mit Sicherheit nicht oft in Ihrem Leben vor. Aber Sie sollten nicht alles Kommentieren,
damit machen Sie sich nur lächerlich. Wie man es ja schon in einem anderen Thema wieder erleben konnte.
Grüßle
@ Agnostiker Ist das wirklich von Ihnen? Ganz bestimmt? Ehrlich? Starkes Argument, gut vorgetragen. Wirft
um. Paßt zu Ihrem Namen. Neee, neee. Sowas lebt.
#87 -Agnostiker- 17:13:14 | Freitag, 14. Juli 2006
@ Beobachterin Ich warte wirklich auf den Tag, an dem Sie mal was vernünftiges von sich geben ohne immer
den Schwachsinn anderer wiederzukäuen, welchen Sie vorher aufschnappten. Aber wie sagt man so schön
„Vorher können Schweine fliegen“
Stellungnahme zur Lehrmeinung der offiziellen katholischen Kirche, gegenüber Homosexuellen 1. Zu der
aktuellen Neuauflage einer Hetze gegen Homosexuelle durch die offizielle katholische Kirche erkläre ich:
„Kardinal Ratzinger gehorchte seinem obersten Dienstherrn, dem Papst Johannes Paul dem II, und ruft zum
Kampf gegen die Homoehe – ja, zum weltweiten Widerstand! – auf.“ Nun ist er selber Papst. Das erste was
Ratzinger seit seiner Wahl zum Pontifex verlautbaren lässt: Eine aggressive Welle gegen Homosexuelle!
Als gäbe es keine wichtigeren Themen, mit denen sich Kirche auseinandersetzen sollte bzw. sich nicht
gegen sondern für den Menschen und die Lebensbejahung ausspricht! Und zwar gemäß dem Evangelium. Gleichgeschlechtliche
Lebensgemeinschaften seien „ein beunruhigendes moralisches und soziales Phänomen“ und eine „Anomalie“.
Es gäbe „keinerlei Fundament“ dafür, eine Gleichförmigkeit zwischen homosexuellen Lebensgemeinschaften
und „dem Plan Gottes über Ehe und Familie“ herzustellen. Außerdem verstießen homosexuelle Beziehungen
„gegen das natürliche Sittengesetz – entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit“
und seien deshalb „in keinem Fall zu billigen“. Die Legalisierung homosexueller Partnerschaften füge
dem Allgemeinwohl schweren Schaden zu, fügte der Bischof Karl Lehmann hinzu. Bei so viel semantischem
Unfug ist Ruhe geboten; auch, wenn es der Seele ohne Anomalien schwer fallen mag… Die obigen Aussagen
sind aus politischer Sicht deutlich faschistoider Natur. Wenn Sie mich fragen: Die Herren bräuchten hier
endlich ein…
Das nennen Sie von etwas Ahnung haben, liebe Beobachterin? Und nennen als Quelle die Tagespost? Die einen
US-„Marketing-Spezialisten“ zitiert, der von einer christlichen US Uni bezahlt wird? Der nebenbei dann
auch noch der Senior Vize Präsident der Organisation „Alliance for Marriage“ ist? Der christliche Propaganda
Apparat muss noch viel lernen – aber solch einen Unfug hat glücklicherweise keinen Bestand.
#84 Beobachterin 16:32:37 | Freitag, 14. Juli 2006
Manipulation Ulli: in dieser zeit in welcher die katholische kirche noch keine ahnung von homosexualität
hat Wir haben schon Ahnung von Homosexualität. Neulich hat doch jemand einen recht netten Link gesetzt,
und was stand darin? Manipulation. Der Öffentlichkeit wird vermittelt, dass Homosexualität eine der
Heterosexualität völlig gleichwertige Alternative sei. Was dagegen spricht, etwa das Fehlen von Fakten,
Logik und Beweisen muss ausgeblendet werden. „Gängige homosexuelle Praktiken wie Anal-Oral-Sex, Anal-Sex,
Fisten und anonymer Sex – mit anderen Worten, das, was homosexuell Lebende tun, sowie die Anzahl der Partner,
die sie haben – dürfen kein Thema sein“, so Rondeau. „Päderasten, Geschlechtsrollenspiel-Verfechter,
Sadomasochisten und andere Minderheiten in der homosexuellen Community mit vergleichweise extremen ,Besonderheiten
sollen sich bedeckt halten, bis die Homosexualität als solche ,unter Dach und Fach ist.“ Es ist wie mit
dem Kamel: „Hat es erst mal die Nase im Zelt, folgt der übrige Körper schnell nach“, wissen Kirk und
Madsen. Dafür soll der Eindruck erzeugt werden, man sei mit der positiven Sicht von Homosexualität auf
der wissenschaftlich gesicherten, vor allem aber der humanen und ethischen Seite. Die Gegenseite aber
steht nun unter einem negativen Vorzeichen: Ignoranz, Fundamentalismus und Heuchelei. hier mehr lesen:
Marketing im Dienst von Ideologen: www.die-tagespost.com/…iv/titel_anzeige.asp?ID=24675
Ulli’s: Gerechtigkeit – fein! >>…zuerst sollte die kirche lernen und dann wenn sie im geiste wächst,
ja dann vielleicht einmal in der politik mitmischen. MIT GERECHTIGKEIT statt HASS<< Aha, na fein, eine
interessante variante deiner denke, aber die kirche welche eigentlich (?) besteht aber schon >2000 jahre,
ich rede von der katholischen kirche.
Gerechtigkeit in dieser zeit in welcher die katholische kirche noch keine ahnung von homosexualität hat
und diese form der liebe zwischen zwei menschen, (erwachsenen menschen) mit kindesmissbrauch und stricherei
gleichsetzt, als liebesunfähig bezeichnet, etc. sollte sie kein mitspracherecht in der politik haben.
denn homosexualität hat mit kindesmissbrauch, raubmord, einbrüchen usw. nichts zu tun. die sexualität
bleibt nebenerscheinung eines handelnden. der homosexuelle mann kann seinen heterosexuellen freund oder
bruder, oder vater in den arm nehmen. so mancher kath-schreiber kann dies aber nicht! der ekel und der
hass wäre zu groß! solche menschen sollten keine politik machen. denn solche menschen können keine
gerechte politik machen, denn sie entscheiden nach hass und ablehnung, sie zerstören die vielfalt auf
dieser erde. wie der weiße mann den schwarzen stets zerstören wollte. zuerst sollte die kirche lernen
und dann wenn sie im geiste wächst, ja dann vielleicht einmal in der politik mitmischen. MIT GERECHTIGKEIT
statt HASS
#81 -Agnostiker- 20:38:01 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Abu Das sind aber mal wieder Vergleiche… Aber mehr hätte ich von Dir auch nicht erwartet. Aufgrund
solcher und ähnlicher Vorfälle, die den inneren Frieden in Homoland sehr belasteten, wurde es Katholiken
verboten, sich zu äußern. Inwiefern wird durch sowas der innere Frieden belastet? Und was ist Homoland?
Ich komm mit deiner Denkweise immer nicht so mit
Aber sicher doch! „Was geht sie das an, ob ich mit meinem 10jährigen Neffen ein sexuelles Verhältnis
habe? Wie bitte: Sie wollen mir vorschreiben, daß ich mit meiner Schwester kein Kind haben darf? Das
kann schon sein, daß Sie der Bauer sind, aber ich weiß, daß diese Kuh das auch will – Tiere habe Rechte,
Sie Faschist! Wieso ich meinen Nachbarn gefressen habe? Wir haben uns beide dafür entschieden. Er wollte
nicht mehr leben und ich hatte Lust auf ihn – wollen Sie ihn seines selbstbestimmten Todes berauben und
mir in meine Privatsphäre dreinreden, hä?! Das macht doch nichts, daß ich als Domina mit drei Sklaven
lebe: wenn ich Kinder adoptieren will, dann geht das Sie doch nichts an! Wie? Warum die immer so schreit?
Kümmern Sie sich um Ihr Leben, ich kümmere mich um meins!“ Aufgrund solcher und ähnlicher Vorfälle,
die den inneren Frieden in Homoland sehr belasteten, wurde es Katholiken verboten, sich zu äußern. Leider
hielten sich einige unverbesserliche Klerikalfaschisten nicht daran. Also wurden die Katholiken in Homelands
zusammengefaßt. Wenn die staatlichen Lauschmaschinen in den Homelands wieder einmal das Wort „Homo“ aufschnappten,
marschierte die Rosa Armee ein und pfählte ein paar Tausend, nur zur Abschreckung.
@deusexmachina Sie würden mir ja auch nicht gestatten wollen, meine „Meinung“ darüber, wie Sie mit Ihrer
Partnerin zu verkehren haben und was für ein Scheusal Sie sind, wenn Sie es nicht tun, ad nauseam in
der Öffentlichkeit zu verkünden. Sie würden sich gegen so etwas zur Wehr setzen, und völlig zu Recht.
Und Sie würden sich zu Recht herzlich bedanken, wenn ich Einfluss auf die Politik zu nehmen versuchte,
dahingehend, dass die Ehe von Katholiken untereinander verboten wird, dass Katholiken keine Kinder adoptieren
dürfen etc. Das ist EXAKT DAS, worauf man ständig vergeblich drauf hinweist. Was nicht sein darf, kann
auch nicht sein, EInfühlungsvermögen scheint ein Mangel zu sein. Auf meine Frage hin, wie die Betroffenen
in dieser (in DERSELBEN) Situation reagieren würden, darauf habe ich BIS HEUTE noch keine Antwort erhalten
(höchstens Ausreden oder scheinheilige Begründungen) Den Respekt, den man erhält, hält man für selbstverständlich –
egal ob man DENSELBEN auch anderen gewährt. Das, was für jemanden einen hohen Stellenwert hat (Ehe,
Partnerschaft), hat es doch deshalb nicht, weil man es über andere stellt. Stelle man diesen Wert DER
ANDEREN (das, was für die anderen genauso lieb und teuer ist, wie für einen selbst!) in Frage, dann
würde man doch eigentlich den EIGENEN WERT schmälern. Darauf scheint man hier aber nicht zu kommen –
wie gesagt selbstverständlich. Man kommt ja erst gar nicht in die selbe Lage, also ist man sich dessen
auch gar nicht bewusst!
#76 deusexmachina 17:24:09 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt „Diesbezüglich gibt der Artikel nichts her. Vielmehr möchte man anderen eine Meinungsänderung
abverlangen.“ Andere ihres Seins wegen zu verurteilen, ist keine „Meinung“, werter Benedikt – es ist ein
Verbrechen. Die vielgerühmte Meinungsfreiheit findet ihre Grenzen bekanntlich in den Rechten anderer –
es gibt kein „Recht auf die Herabwürdigung anderer“, und erst recht gibt es kein Recht darauf, anderen
ihre staatsbürgerlichen, vom GG garantierten, Rechte streitig zu machen bzw. sie an der Erlangung und
Sicherstellung dieser Rechte zu hindern. Eine solche „Meinung“ ist keine. Was soll das überhaupt für
eine „Meinung“s ein, die sich ausschließlich darauf kapriziert, was ANDERE gefälligst zu tun und zu
lassen haben? Eine solche „Meinung“ steht der RKK gar nicht zu, jedenfalls nicht öffentlich. Sie würden
mir ja auch nicht gestatten wollen, meine „Meinung“ darüber, wie Sie mit Ihrer Partnerin zu verkehren
haben und was für ein Scheusal Sie sind, wenn Sie es nicht tun, ad nauseam in der Öffentlichkeit zu
verkünden. Sie würden sich gegen so etwas zur Wehr setzen, und völlig zu Recht. Und Sie würden sich
zu Recht herzlich bedanken, wenn ich Einfluss auf die Politik zu nehmen versuchte, dahingehend, dass die
Ehe von Katholiken untereinander verboten wird, dass Katholiken keine Kinder adoptieren dürfen etc. (ich
spreche hier, wohlgemerkt, nur von den „theologischen“ Begründungen gegen diese Unterfangen).
#75 cairochon 17:14:02 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt Und keine Zeit mehr für Demonstrationen gegenüber Gläubigen, deren Einstellung man gar nicht
kennt. Nun, das könnte man aber auch unter den Punkt „Aufregen“ vermerken… Die persönliche Einstellung
des einzelnen Gläubigen ist übrigens in dieser Sache nicht von belang. Als Mitglieder des Vereins „Katholische
Kirche“ tragen die beitragszahlenden Katholiken auch die Handlungsweise ihrer Kirche mit. Wäre ich ein
Mitglied des LSVD so müsste ich es mir auch gefallen lassen unangenehme Fragen zu zweifalhaften Aktionen
dieses Verbandes beantworten zu müssen. Ich bin jedoch kein Mitglied.
@ cairochon Ach lieber Herr Benedikt, wenn wir Homosexuelle jedesmal, wenn ein paar bibelschwingende Christen
anfangen uns anzukeifen, so ein Faß aufmachen würden, dann hätten sich wahrscheinlich viele Probleme
von ganz allein gelösst. Wir wären so sehr damit beschäftigt uns aufzuregen das wir vermutlich gar
keine Zeit mehr zum sündigen hätten. Und keine Zeit mehr für Demonstrationen gegenüber Gläubigen,
deren Einstellung man gar nicht kennt.
#73 cairochon 16:55:30 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt Weil sich die Gegenseite mit schöner Regelmäßigkeit ebenfalls über solche Aktionen aufregt.
Ach lieber Herr Benedikt, wenn wir Homosexuelle jedesmal, wenn ein paar bibelschwingende Christen anfangen
uns anzukeifen, so ein Faß aufmachen würden, dann hätten sich wahrscheinlich viele Probleme von ganz
allein gelösst. Wir wären so sehr damit beschäftigt uns aufzuregen das wir vermutlich gar keine Zeit
mehr zum sündigen hätten. Cairochon
@ cairochon Und warum dann die Aufregung um die paar Homosexuellen die vor einer Kirche demonstrieren?
Weil sich die Gegenseite mit schöner Regelmäßigkeit ebenfalls über solche Aktionen aufregt. Die Proteste
richten sich auch an andere Adressen. Zum Beispiel? Welche Interessen verfolgt die Kirche denn bei ihrer
Lobbyarbeit? Ihre eigenen. Sie ist der Auffassung, dass nur die Ehe privilegiert werden sollte. Nein?
Es ist mir aber wirklich egal ob sie mich einen Sünder nennen oder ob sie meine Lebensweise als sündig
beschreiben würden. Der Begriff „Sünde“ hat für mich keine Bedeutung. Sie verstehen mich falsch, vielleicht
bilden Sie auch eine Ausnahme. Aber man hat oft den Eindruck, dass Homosexuelle auch dann, wenn Sie nicht
gläubig sind, in irgendeiner Weise auf den „Segen“ der Kirche zu ihrer Sexualität warten. Das zeigt
ja auch diese Demo. Sie fordert nicht: „Lasst uns in Ruhe!“, sondern „Ändert gefälligst euer Familienbild!“.
Da liegt ein Unterschied, der – falls es sich um Nichtgläubige handelt, sehr interessant ist. Denn warum
interessiert sich ein solcher für die Auffassungen einer Glaubensgemeinschaft, der er nicht angehört?
Erzählen Sie mir nichts von Einflussnahme. Die Wahrheit ist, das weitergehende Gesetze politisch nicht
durchsetzbar sind, was man schon am LPartG gesehen hat. Mit der Kirche hat das relativ wenig zu tun. Ok,
wo nehme ich auf innerkirchliche Angelengenheiten Einfluss? Nicht darauf, auf politische Entscheidungsprozesse.
Das Geschrei, die Kirche bzw. einzelne kreuz.net-Besucher mischten sich in das Leben von Homosexuellen
ein bzw. ließen diese nicht ihr Leben leben, wird langsam langweilig. 1. hat jeder Mensch, jede Institution
oder Religion das Recht zu sagen: „Das ist richtig oder falsch, das ist gut oder schlecht.“ Und hier sind
homosexuelle Praktiken keine heiligen Kühe, die man nicht kritisieren darf! 2. sind auch alle staatlichen
Regelungen frei diskutabel. Der Staat bestimmt nicht, wie Menschen in privater Absprache und privaten
Räumen zu leben haben. Aber der Staat privilegiert bestimmte Lebensformen, weil er sie für nützlich
hält, z.B. Ehe zwischen Mann und Frau, weil daraus Kinder hervorgehen, die der Staat braucht. Ob andere
Lebensformen, z.B. homosexuelle, zu privilegieren sind, darüber darf vollständig frei diskutiert werden.
Das ist keine unerlaubte Einmischung in Privatangelegenheiten. 3. bin ich davon überzeugt, daß dieses
Geschrei, die Kirche oder einzelne Katholiken mischten sich in das Leben anderer ein, zwei Ursachen hat:
a) Wer homosexuelle Praktiken pflegt, hat naturaliter ein schlechtes Gewissen. Er haßt es, weil es nicht
schweigt. Dies wird auf die Kirche übertragen. b) Das Personal in Medien und Politik ist schwul oder
permissiv bis feige. Die Homo-Lobbyisten hätten völlig freie Fahrt, wenn da nicht die Kirche wäre.
Die Kirche ist der einzige ernstzunehmende Gegenfaktor, weil man sie nicht sofort mit der Faschismus-Keule
erschlagen kann und weil ihre Zentrale in Rom ist.
#70 cairochon 16:13:40 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt In der Tat – für BEIDE Seiten. Und warum dann die Aufregung um die paar Homosexuellen die vor
einer Kirche demonstrieren? Für Rechtsetzungen fehlt der Kirche die Kompetenz. Lobbyarbeit wird auch
von den HS-Verbänden betrieben, sie scheidet also aus. Wie erfolgreich die Lobbyarbeit ansonsten ist
sieht man bei der Gentechnik, PiD, Abtreibung, LPartG usw. Ich sags Ihnen nicht gern, aber möglicherweise
müssen Sie sich einen anderen Sündenbock suchen. Versuchen Sie es mal beim Parlament. Nun, die katholische
Kirche ist nicht allein verantwortlich. Das hat auch niemand behauptet. Die Proteste richten sich auch
an andere Adressen. Welche Interessen verfolgt die Kirche denn bei ihrer Lobbyarbeit? Die Interessen ihrer
Gläubigen? Dann liegt es also im Interesse der Katholiken Minderheiten Rechte zu verwehren die für andere
selbstverständlich sind. Wenn das tatsächlich so ist – und so muss ich Sie verstehen – dann ist es auch
gerechtfertigt den „einfachen“ Katholiken damit zu konfrontieren. Denn es scheint ja so zu sein das der
Gläubige der Kirche sagt wie sie handeln soll und nicht etwa umgekehrt. Den Eindruck machen Sie aber
ganz und gar nicht. Nein? Es ist mir aber wirklich egal ob sie mich einen Sünder nennen oder ob sie meine
Lebensweise als sündig beschreiben würden. Der Begriff „Sünde“ hat für mich keine Bedeutung. Hier
ging es um Einflußnahme. Ok, wo nehme ich auf innerkirchliche Angelengenheiten Einfluss?
@ cairochon Proteste und Demonstrationen sind legitime Mittel. In der Tat – für BEIDE Seiten. Das dürfte
schwer werden da es ja um fehlende Rechte geht und um den Umstand das die katholische Lobby alles daran
setzt diesen Umstand beizubehalten. Für Rechtsetzungen fehlt der Kirche die Kompetenz. Lobbyarbeit wird
auch von den HS-Verbänden betrieben, sie scheidet also aus. Wie erfolgreich die Lobbyarbeit ansonsten
ist sieht man bei der Gentechnik, PiD, Abtreibung, LPartG usw. Ich sags Ihnen nicht gern, aber möglicherweise
müssen Sie sich einen anderen Sündenbock suchen. Versuchen Sie es mal beim Parlament. Falsch. Die Kirche
kann Homosexualität gerne weiter als Sünde betiteln. Für Nicht-Christen ist eh irrelevant. Den Eindruck
machen Sie aber ganz und gar nicht. Wo mische ich mich in innerkirchliche Angelegenheiten ein? Hier ging
es um Einflußnahme. @ Navon Ich sage gar nichts gegen die Trennung. Nur dass 1899 Lobbygruppen schalten
und walten können wie sie wollen, die 1900. dies aber nicht tun dürfen soll. Es wird hier ständig behauptet,
dass nichtgläubigen Homosexuellen die Meinung der Kirche egal sein könne. Der Meinung bin ich auch.
Nur warum versucht man dann, der Kirche eine andere Auffassung aufzuzwängen? Warum beschwert sich alle
Welt über eine Regelung für die Weihezulassung? Sind Sie wirklich sicher, dass nicht doch eine Einflussnahme
anderer Verbände auf die Kirche stattfinden soll’Was hielten Sie davon?
@ Benedikt & Sulpicius Vielleicht bildet Ihr Euch mal, warum es geschichtlich eine Trennung von Staat
und Kirche gibt. Das stammt noch aus einer Zeit, als es in Deutschland fast nur Christen gab und DIE haben
das eingeführt. Ihr seid also selbst schuld an der Situation, versucht es also nicht, rumzuheulen, man
würde Euch benachteiligen. Das wirkt – im Hinblick auf die staatlichen Zahlungen an die Kirchen (nein,
ich meine nicht Kirchensteuer!) geradezu lächerlich. N.
#67 cairochon 15:40:29 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Sulpicius & Benedikt Ebenso kann die Kirche Lobbyarbeit für die Gläubigen betreiben. Dann sollte sich
die Kirche aber auch nicht auf den Schutz der Religion berufen wenn sie in weltlichen Dingen aktiv wird.
Proteste und Demonstrationen sind legitime Mittel. Dann nennen Sie mir dochmal den Rechtsakt, mit dessen
Hilfe den HS hier das Leben schwer gemacht wird und der von der Kirche verabschiedet wurde. Das dürfte
schwer werden da es ja um fehlende Rechte geht und um den Umstand das die katholische Lobby alles daran
setzt diesen Umstand beizubehalten. Es gibt in D. das LPartG. Richtig. Und das trotz den Bemühungen der
katholischen Kirche dies zu verhindern. Allerdings ist dieses Lebenspartnerschaftsgesetz nur eine „Ehe-Light“.
Alle Pflichten aber kaum Rechte. Da wird von der Kirche eine andere Auffassung gefordert. In wie weit
besteht ein Recht darauf, Auffassungen anderer zu bestimmen? Falsch. Die Kirche kann Homosexualität gerne
weiter als Sünde betiteln. Für Nicht-Christen ist eh irrelevant. So wie Sie auch. Wo mische ich mich
in innerkirchliche Angelegenheiten ein?
#66 Sulpicius 15:33:23 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt Eine Gegenrede offenbar nur, dass man die Kirche mundtot machen will, weil einem die Meinungen
nicht passen. Genau das ist der einzige Grund, warum sich die Kirchengegner hier so aufspielen.
@ Navon: Lobbyismus Die Kirche ist zuerst einmal ein weltanschaulicher Verein mit Interessen für seine
Mitglieder. Aus diesem Grund wird eine direkte Einflußnahme der Kirchen auf die Staatsgeschäfte verhindert.
Als Privatpersonen dürfen alle Gläubigen sich direkt an der Politik beteiligen, der Verein ist ausgeschlossen.
Das geht bei anderen Vereinen auch so. Alle Mitarbeiter von z.B. BMW dürfen direkt politisch aktiv sein,
der Konzern darn es nicht. Sorry, aber Sie sind offenbar nicht mit der Wirklichkeit vertraut. In unserer
Rpublik läuft es so: Lobbygruppen können sich beim Deutschen Bundestag offiziell registrieren lassen,
auch der LSVD, LIPS & Co. haben hiervon selbstverständlich Gebrauch gemacht. Beim Dt. Bundestag sind
1900 Lobbyistenverbände registriert, darunter mit Sicherheit auch eine, die die Interessen der Firma
BMW vertritt. Sie können sogar sehr sicher sein, dass die Automobilindustrie Deutschlands vertreten ist.
In sofern gibt es keinen Grund, warum die Kirche das nicht auch tun dürfte. Eine Gegenrede offenbar nur,
dass man die Kirche mundtot machen will, weil einem die Meinungen nicht passen. So läuft das in einer
Demokratie aber nicht.
#64 Sulpicius 15:24:47 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@chairochon und co. Ich darf mit „Benedikt“ antworten: Es ist sehr verwunderlich, dass Sie offenbar glauben,
dass die Lobbyarbeit anderer keine Außenwirkung hat. Lobbygruppen diktieren den Politikern doch schon
Rechtssätze. Welches Mandat liegt hier vor? Ebenso kann die Kirche Lobbyarbeit für die Gläubigen betreiben.
@ cairochon Es wäre schön wenn das nur Unsinn wäre, ist es aber leider nicht. So. Dann nennen Sie mir
dochmal den Rechtsakt, mit dessen Hilfe den HS hier das Leben schwer gemacht wird und der von der Kirche
verabschiedet wurde. Richtig und genau darum geht es. Warum sieht sich die katholische Kirtche dazu genötigt
genau gegen eine solche Öffnung der Zivilehe anzugehen? Es gibt in D. das LPartG. Doch, nur darum geht
es. Um was soll es sonst gehen? Lesen Sie nochmal. Da wird von der Kirche eine andere Auffassung gefordert.
In wie weit besteht ein Recht darauf, Auffassungen anderer zu bestimmen? Glücklicherweise! Jedoch kann
sie sehr wohl versuchen Einfluss zu nehmen und genau das tut sie. So wie Sie auch. @ DDL WIE lautet Ihre
Antwort auf meine Frage, welches mandat die RKK dazu hat, sich über die Lebensweise von Nichtkatholiken
abfällig zu äußern, bzw. sich auf dem Wege der Lobbyarbeit in deren Leben hineinzudrängeln? Es ist
sehr verwunderlich, dass Sie offenbar glauben, dass die Lobbyarbeit anderer keine Außenwirkung hat. Lobbygruppen
diktieren den Politikern doch schon Rechtssätze. Welches Mandat liegt hier vor? Aber selbstverständlich.
Z.B. das Recht, nicht ständig beschimpft zu werden, hm? Diesbezüglich gibt der Artikel nichts her. Vielmehr
möchte man anderen eine Meinungsänderung abverlangen. Wollen Sie ernstlich behaupten, es gäbe keine
Einflussnahme (…) auf die Gesetzgebung? Es gibt das LPartG, es gibt den § 218 usw. Erzählen Sie mir
nichts.
@ Sulpicius Die Kirche ist zuerst einmal ein weltanschaulicher Verein mit Interessen für seine Mitglieder.
Aus diesem Grund wird eine direkte Einflußnahme der Kirchen auf die Staatsgeschäfte verhindert. Als
Privatpersonen dürfen alle Gläubigen sich direkt an der Politik beteiligen, der Verein ist ausgeschlossen.
Das geht bei anderen Vereinen auch so. Alle Mitarbeiter von z.B. BMW dürfen direkt politisch aktiv sein,
der Konzern darn es nicht. N.
#60 Sulpicius 15:09:02 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@cairochon Die Kirche besteht aus Gläubigen. Erklären Sie mir mal bitte, warum die Kirche deshalb keinen
Einfluß auf die Politik nehmen kann. Es ist ihr Recht und ihre Pflicht, Sie Schlaumeier.
@ Benedikt Auch wenn man nicht auf die Kirche hört, nimmt sie doch Einfluss auf das Leben von Homosexuellen,
indem sie sich z.B. gegen die Zivilehe für Homosexuelle wehrt. Dieser Einflussnahme kann man sich nicht
entziehen. N.
#58 cairochon 15:05:26 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Sulpicius Als Bürger darf sich selbstverständlich auch ein Katholik in die Politik einbringen. Hier
geht es aber um die Einflussnahme der Kirche und wie bekannt sein dürfte haben wir eine Trennung von
Staat und Kirche.
#57 Sulpicius 15:00:40 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Ulli Ach, ich dachte ALLE Menschen (auch Katholiken)könnten in Deutschland ihre Überzeugungen in die
Politik einbringen. Ein seltsames Demokratieverständnis haben Sie…
#56 cairochon 14:55:21 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt Nicht leben lässt? Was ist denn das schon wieder für ein Unsinn? Es wäre schön wenn das
nur Unsinn wäre, ist es aber leider nicht. Eine Öffnung gibt es in Deutschland gar nicht. Richtig und
genau darum geht es. Warum sieht sich die katholische Kirtche dazu genötigt genau gegen eine solche Öffnung
der Zivilehe anzugehen? Es geht hier nicht um eine kirchliche Trauung. Die oben beschriebene Aktion richtet
sich in keiner Weise auf die Durchsetzung EIGENER Rechte. Doch, nur darum geht es. Um was soll es sonst
gehen? Sie lernen es nie. Die Kirche kann niemandem Vorschriften machen, der nicht auf sie hören will.
Glücklicherweise! Jedoch kann sie sehr wohl versuchen Einfluss zu nehmen und genau das tut sie. Lustige
Frage. Kein Mensch zwingt einen Homosexuellen, darauf zu hören oder danach zu leben. Es ist sehr bezeichnend,
dass trotzdem von HS so ein Anspruch angenommen wird. Kein homosexueller Nicht-Katholik hört darauf was
die katholische Kirche zu sagen hat. Andere tun dies aber sehr wohl. Die Kirche mobilisiert ihre Gläubigen
um in weltlichen Dingen Einfluss zu nehmen. Was glauben Sie, was es in Deutschland für Lobbyisten gibt,
die Ihnen wirklich das Leben schwer machen. Gucken Sie sich nur mal die „Gesundheitsreform“ an. Das ist
lachhaft wenn man dies einmal der rechtlichen Situation Homosexueller gegenüber stellt. Cairochon
#55 deusexmachina 14:54:05 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt – Sie drücken sich …um eine klare Antwort herum. WIE lautet Ihre Antwort auf meine Frage,
welches mandat die RKK dazu hat, sich über die Lebensweise von Nichtkatholiken abfällig zu äußern,
bzw. sich auf dem Wege der Lobbyarbeit in deren Leben hineinzudrängeln? Nennen Sie einen GRUND, eine
BERECHTIGUNG. „Die oben beschriebene Aktion richtet sich in keiner Weise auf die Durchsetzung EIGENER
Rechte.“ Aber selbstverständlich. Z.B. das Recht, nicht ständig beschimpft zu werden, hm? „Sie lernen
es nie. Die Kirche kann niemandem Vorschriften machen, der nicht auf sie hören will.“ Bendikt, nun stellen
Sie sich doch bitte nicht dumm. Die Existenz der Lobbies ist Ihnen so gut bekannt wie mir – und diese
Lobbies existieren, UM dort verbindlich handeln zu können, wo man es ohne sie NICHT könnte. Das ist
der SINN der Sache. Wollen Sie ernstlich behaupten, es gäbe keine Einflussnahme der Kirche(n) auf die
Politiker? Und damit auf die Gesetzgebung? „Kein Mensch zwingt einen Homosexuellen, darauf zu hören oder
danach zu leben. Es ist sehr bezeichnend, dass trotzdem von HS so ein Anspruch angenommen wird.“ So ein
Käse. Der §175 z.B. wurde lange von der RKK verteidigt – er HAT Menschen GEZWUNGEN. Öffnen Sie doch
bitte ‘mal BEIDE Augen! „Was glauben Sie, was es in Deutschland für Lobbyisten gibt, die Ihnen wirklich
das Leben schwer machen. Gucken Sie sich nur mal die „Gesundheitsreform“ an.“ Meinen Sie wirklich, irrelevante
Ablenkungsmanöver wären hier das Mittel der Wahl?
Religion und Politik Zeit wird es, dass die Religion nicht mehr zur Politik verkümmert. Deswegen ist
es notwenig, dass die Katholische Kirche sich nicht mehr in die Angelegenheiten von Menschen einmischt,
welche an biblischer Freiheit kein Interesse hat. Wer sich den Dogmen der Katholiken anschließen möchte,
kann die Kirchenhäuser aufsuchen. Daher! Raus mit den Dogmen der Kathkirche aus Politik und Wissenschaft!
:)3
@ Navon Es besteht von Seiten der katholischen Kirche sehr wohl ein Problem, weil diese Homosexuelle eben
nicht einfach leben läßt. Nicht leben lässt? Was ist denn das schon wieder für ein Unsinn? Das fängt
bei der Öffnung der Zivilehe Eine Öffnung gibt es in Deutschland gar nicht. @ DDL So weit, so gut, so
gleichberechtigt könnte man – oberflächlich – denken. Ist aber nicht so. Denn Homosexuelle kämpfen
für IHRE EIGENEN Rechte. Sie streben in keinster Weise die Einschränkung ANDERER an. Die Kirche hingegen
steht gegen diese Rechte ANDERER. Merken Sie den Unterschied? Die oben beschriebene Aktion richtet sich
in keiner Weise auf die Durchsetzung EIGENER Rechte. die RKK bemüht ist, ANDEREN Vorschriften zu machen
Sie lernen es nie. Die Kirche kann niemandem Vorschriften machen, der nicht auf sie hören will. WELCHE
Berechtigung hat die Kirche, sich überhaupt in die Lebensweise von Nichtkatholiken hineinzudrängeln?
Lustige Frage. Kein Mensch zwingt einen Homosexuellen, darauf zu hören oder danach zu leben. Es ist sehr
bezeichnend, dass trotzdem von HS so ein Anspruch angenommen wird. Es geht um eine Lobby, die anderen
das Leben schwer macht – ohne jedes Mandat dazu. Was glauben Sie, was es in Deutschland für Lobbyisten
gibt, die Ihnen wirklich das Leben schwer machen. Gucken Sie sich nur mal die „Gesundheitsreform“ an.
@ Benedikt Es besteht von Seiten der katholischen Kirche sehr wohl ein Problem, weil diese Homosexuelle –
egal ob Gläubig oder nicht – eben nicht einfach leben läßt. Das fängt bei der Öffnung der Zivilehe
(was die Kirche genau garnichts angeht, sie dennoch am meisten dagegenschießt) an, geht über Beleidigende
Aussagen diversester Kirchenfunktionäre bis hin zu Allianzen mit anderen Religionen zur Verhinderung
friedlicher Demonstrationen. Es geht ja nichtmal darum, dass irgendjemand die kath. Kirche zwingen möchte,
Homosexuelle zu trauen, sondern lediglich um das Zugeständnis von Rechten, die wir Heterosexuellen wie
selbstverständlich für uns in Anspruch nehmen. N.
@Benedikt Klartext: Sowohl Homosexuelle als auch die RKK haben in Deutschland ihre Lobbies. BEIDE Seiten
versuchen, auf die gesetzgebung Einfluss zu nehmen, in einer Weise, die dem jeweils eigenen Denken / Empfinden
entspricht. So weit, so gut, so gleichberechtigt könnte man – oberflächlich – denken. Ist aber nicht
so. Denn Homosexuelle kämpfen für IHRE EIGENEN Rechte. Sie streben in keinster Weise die Einschränkung
ANDERER an. Die Kirche hingegen steht gegen diese Rechte ANDERER. Merken Sie den Unterschied? Jetzt können
Sie mir ja gerne ‘mal erzählen, wo andersherum Homosexuelle versucht hätten, in katholische Lebensweise
hineinzupfuschen. Es geht bei diesem Konflikt ausschließlich darum, dass die RKK bemüht ist, ANDEREN
Vorschriften zu machen bzw. machen zu lassen. Da stellt sich schon die Frage nach der Legitimität, speziell
dann, wenn – wie es für die weit überwiegende Mehrheit Homosexueller gilt – diese Menschen gar nicht
katholisch sind, katholische Gesichtspunkte sie also in keinster Weise zu interessieren brauchen. Beantworten
Sie das doch ‘mal: WELCHE Berechtigung hat die Kirche, sich überhaupt in die Lebensweise von Nichtkatholiken
hineinzudrängeln? Denn dass es sich nicht nur darum handelt, was Katholens untereinander so schwatzen,
wissen Sie ganz genau – es geht knallhart um gesetzliche Möglichkeiten bzw. Verbote. Es geht um eine
Lobby, die anderen das Leben schwer macht – ohne jedes Mandat dazu. Was haben Sie dagegenzusetzen?
@ cairochon: Und das ist Ihr gutes Recht! Die freiheitlich-demokratische Gesellschaft darf sich von menschenverachtenden
Fundis ihre Spielregeln nicht diktieren lassen.
#49 cairochon 14:05:00 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt Da besteht eigentlich von kirchlicher Seite kein Problem, aber eines von Seiten der Homosexuellen:
Sie benötigen offenbar die Zustimmung der Kirche als persönliche Bestätigung. Anders kann ich mir solches
Verhalten wie diese Demo nicht erklären. Jedenfalls dann nicht, wenn es sich nicht um Gläubige handelt.
Vielleicht kann ich dir das kurz erklären. Ich bin kein Katholik, ja noch nicht einmal Christ. Es ist
mir daher völlig egal ob die katholische Kirche nun homosexuelle Priester zulässt oder nicht, es ist
mir auch egal ob die katholische Kirche homosexuelle Partnerschaften segnet oder nicht. Das ist nicht
meine Baustelle. Anders sieht es aber aus wenn die katholische Kirche versucht aktiv politische Entscheidungen
zu beeinflussen. Wenn zum Beispiel katholische Politiker vom Vatikan schriftlich dazu aufgefordert werden
gegen ein Partnerschaftsgesetz zu stimmen, wenn dazu aufgerufen wird einen Volksentscheid zu boykotieren
ect. ect. ect. Hier geht es nicht mehr um kirchliche Angelegenheiten. Hier bin ich als Nicht-Christ betroffen
und genau an diesem Punkt nehme ich mir auch das Recht heraus dagegen anzugehen. Cairochon
@ Navon Lass Du den Homosexuellen ihre Lebensweise und sie lassen Dir Deine! Da besteht eigentlich von
kirchlicher Seite kein Problem, aber eines von Seiten der Homosexuellen: Sie benötigen offenbar die Zustimmung
der Kirche als persönliche Bestätigung. Anders kann ich mir solches Verhalten wie diese Demo nicht erklären.
Jedenfalls dann nicht, wenn es sich nicht um Gläubige handelt.
@ Abu Ich werde Dir Deine Meinung lassen und Dich dafür nicht einsperren. Das sind eher Methoden fanatischer
Gläubiger, nicht meine! Nur hat bisher auch kein Homosexueller in Deutschland je einen Gläubigen angegriffen –
auch wenn der Artikel das durch die Schreibweise suggeriert. Sagen kannst Du das, was Dir die Kirche vorkaut,
gerne, aber Du wirst damit leben müssen, das Menschen mit anderer Meinung ihre Sicht der Dinge auch sagen
dürfen und werden und – was Du Dir vielleicht mal überlegen solltest – Deine Meinung nicht automatisch
richtig und wahr ist, nur weil Du jahrtausendealte Religionstexte für wichtiger hälst als den Menschen.
Lass Du den Homosexuellen ihre Lebensweise und sie lassen Dir Deine! Navon
@wi-bi Wo steht das mit der Geltung von GG-Artikeln zu Privatpersonen? @navon Ihr Leben lassen … Kein
Katholik tut Homos in Deutschland Gewalt an oder sonst was. Aber bis ans Ende der Zeiten werden wir erklären,
daß das Sünde ist. Und wenn Ihr uns einsperrt! Das Recht auf eine freie Meinung lassen wir uns nicht
nehmen
Nein DDL es ist schlimmer als Sie schreiben. Wenn die Kirche z.B. erwähnt, dass man Homosexuellen mit
Respekt begegenen soll, im selben Dokument ihnen aber eine geistige Verwirrtheit unterstellt, so muss
man dies nicht akzetieren. Dann ist dies eine unbelegbare Frechheit, basierend auf unbelgbaren „Glaubenswahrheiten“.
Solchen katholischen Ausschweifungen begnet man, leider, heute nur allzu oft. Hier unterstelle ich böswillige
Absicht mit einem klar definierten Ziel. Und das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Zudem ist das Thema
doch hochaktuell innerhalb der Kirche. Ich erinnere mich an keine Zeit, wo so viel daüber gesprochen
wurde.
@aschera Mea culpa maxima – Sie haben natürlich Recht. Wobei „betreiben“ m.E. einen Tick zu stark wäre,
deswegen habe ich – fälschlich – „hintertreiben“ verwendet. Gemeint hatte ich dies: Die Amtskirche befleißigt
sich natürlich nicht des hier auf kreuz.net zu findenden Jargons. Man ist da weder so offensiv noch so
aggressiv wie hier; ich nehme das Festklammern an primär alttestamentarischen Aussagen und sekundär
einigen Einlassungen des Paulus, der ja grundsätzlich die Sexualität (egal, in welcher Form) nicht sonderlich
schätze, bzw. an der herkömmlichen Exegese davon, als Altlast des Chtistentums wahr. Andere als die
katholische Konfession haben ein weitaus geringeres Problem damit zu sagen: „Schön, das hat man früher
so verstanden, aber das war eine andere Zeit und ein anderer Kontext.“ Die RKK allerdings, mit ihrer eingebildeten
Unfehlbarkeit und dem Problem, dass man, auf Basis der eigenen Dogmatik, einen Fehler gar nicht bzw. nur
unter größten verrenkungen eingestehen KANN, tut sich da weitaus schwerer. Die logische Konsequenz:
Man spricht einfach nicht mehr so viel darüber und drückt sich um eine Eigenkorrektur. Aktive „Antischwulenpolitik“
kann man der RKK als Ganzes, denke ich, nicht vorwerfen (selbst die Agitation gegen die „Homo-Ehe“ sehe
ich nicht unbedingt so). WAS man ihr vorwerfen kann, ist, dass sie in ihrem Schatten das Gedeihen solcher
menschenverachtenden und antichristlichen Umtriebe wie hier auf kreuz.net toleriert, und dass so etwas
aus ihrem Schoße erwächst.
@ DDL Was denken Sie, wieviel Interesse haben die Homosexuellen als gesellschaftliche Gruppe an den Kirchen?
Bei jedem nicht-kirchlichen Homosexuellen stelle ich mir diese Frage aufs neue. WER ruft da in den Wald
und wundert sich über das, was da herausschallt? Werter DDL, mein Beitrag war durchaus spöttisch gemeint.
ich habe gar nichts gegen irgendwelche Meinungsäußerungen Pro-HS, es sind die Pro-HS-ler, die etwas
gegen die Meinungsäußerungen der anderen haben. Oder anders gesagt: Wer solche Aktionen abzieht, der
darf sich über Reaktionen nicht wundern. Es besteht in unserer freiheitlichen Gesellschaft keine Möglichkeit,
jemanden zur Akzeptanz irgendeiner Sache zu zwingen. Respekt ja, Akzeptanz nein. Und jetzt gucken wir
mal in den KKK. Und was lesen wir dort: „Achtung und Takt“ gegenüber Homosexuellen wir gefordert. Wenn
das mal kein Respekt ist! Die kath. hintertreibt eine Benachteiligung und gesellschaftliche Hintanstellung
Homosexueller. Dr. Freud? Reden Sie sich nicht ‘raus, das ist PROGRAMM der RKK. Ist es nicht. Die RKK
tritt für eine Privilegierung der Familie ein. Tausende Vereine machen so etwas. Die RKK wären den meisten
HS völlig wurscht, wenn sie nicht dauernd ihre unmaßgebliche, aber pejorative Meinung über diese verlautbaren
würde. Wenn diese Meinung so unmaßgeblich ist, was regt man sich dann auf? Oder will man doch erzwingen,
dass JEDER akzeptieren MUSS?
@ DDL: Die kath. hintertreibt eine Benachteiligung und gesellschaftliche Hintanstellung Homosexueller.
Wenn Sie aus „hinter-“ ein „betreibt“ machen, stimmt die Aussage. („Hintertreiben“ bedeutet „subversiv
unterlaufen“. Aber genau das tut die RKK nicht, denn sie will ja die Diskriminierung homosexuell Liebender.)
@Benedikt – Nun aber ‘mal Klartext Sagen Sie doch’mal ganz ehrlich: Was denken Sie, wieviel Interesse
haben die Homosexuellen als gesellschaftliche Gruppe an den Kirchen? Genauer: Wieviel Interesse haben
sie an Kirchen, die sich NICHT explizit über HS äußern? Da gibt es derzeit zwei große Religionsgemeinschaften
in Deutschland, die Katholiken und die Protestanten – wie kommt es wohl, dass Konflikte mit Homosexuellen
primär von ERSTEREN bekannt sind? Hm? WER ruft da in den Wald und wundert sich über das, was da herausschallt?
Es ist sehr einfach: Die kath. hintertreibt eine Benachteiligung und gesellschaftliche Hintanstellung
Homosexueller. Reden Sie sich nicht ‘raus, das ist PROGRAMM der RKK. Und gegen diese – obszönerweise
noch als „göttlicher Wille“ ausgegebene – Programmatik protestieren die, DIE da hintangestellt werden
sollen. Was GENAU verstehen Sie daran nicht? Das ist etwa so, als wenn ich, DDL, Ihnen, Benedikt, erzählte,
Sie seien ein schlechter Mensch, weil Ihr Name mit „B“ beginnt, und Sie seien sündig und hätten dies
und jenes gefälligst zu lassen. Sie würden sich solchen Quatsch natürlich energisch verbitten – und
jetzt ‘mal im Ernst, wäre Ihr „Verbitten“ jetzt die große Unverschämtheit? Oder nicht doch eher meine
Einlassungen zu Ihrem Privatleben? Noch einmal: Die RKK wären den meisten HS völlig wurscht, wenn sie
nicht dauernd ihre unmaßgebliche, aber pejorative Meinung über diese verlautbaren würde. Einfach ‘mal
den Schnabel halten bei Dingen, die einen nix angehen, liebe Kirche.
@Fluchworte Als die Gläubigen nach der Heiligen Messe aus der Kirche strömten, wurden sie von den wartenden
homo-ideologischen Begriffs-Protestlern mit Flugblättern und Fluchworten bombardiert. Oh, wenn die Gläubigen
im Stande der Gnade sind, wird der Fluch auf die Fluchenden zurückfallen.
benedikt78 Sie glauben auch tatsächlich alles was hier steht Das ist in etwa so wie man hier kürlich
erzählen wollte, dass auf dem Frankfurter CSD mit den Worten „Liberté, Egalité, Perversité“ demonstriert
wurde. Noch nicht einmal der eigentliche Grund für o.a. „Belästigung“ wurde uns hier im Artikel verraten.
ich habe das ja die ganze Zeit im Hinterkopf, aber leider komme ich nicht drauf. Es hatte aber, glaube
ich, mit dem üblichen Anfeindungen der katholischen Kirche gegen die Homo-Ehe zu tun. Auf den Demonstartionsschildern
stand übrigens: „Wir sind auch Familie“, „Keine Zwangsscheidung durch Bischöfe“, „Katholische Kirche
missachtet Recht und Gesetz“ und „Liebe verdient Respekt“. Und wo könnte man besser gegen die Ansichten
der Kirche demonstrieren, als vor einer Kirche? Um jetzt mal ganz ehrlich zu sein, halte ich das für
den besten Ort dafür. Zumal ich diese Aktion auch nicht verwerflich finde. Wenn Fundamentalisten sich
ins Zeug legen, dann kommt sowas heraus wie jetzt in Jerusalem. Dort wurde wohl nun ein Kopfgeld auf jeden
homosexuellen Demonstranten ausgesetzt. Die Anleitung zum Bau eines Molotov Cocktails wurde sicherheitshalber
Weise auf einem Flugblatt verteilt.
@ Benedikt78 Der LSVD fordert, daß jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung unter Erwachsenen
in die Wortbedeutung von „Liebe“ aufgenommen werde. Das hat bisher so nur kreuz.net geschrieben. Wenn
Du den Wortlaut auf der offiziellen Seite des Verbandes findest, dann – und erst dann – solltest Du sowas
glauben. Da kreuz.net beim Thema Homosexualität nahezu immer sinnentstellend zitiert und auch gerne mal
die Wahrheit ein wenig zurechtbiegt, solltest Du der Meldung erst dann Glauben schenken, wenn Du einen
neutralen Beleg der Aussage findest. N.
#35 -Agnostiker- 10:11:32 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Richard Der radius der homolitenlobby sollte eingeschränkt werden sodass sie sich von bestimmten orten
vernhalten. Sowas würde man dann Ghettos nennen. Hat man schon ausprobiert. Zum Artikel: Tja, wurde wohl
bereits alles gesagt, was einem nur dazu einfallen kann.
@ DDL Ad „Intoleranz“: Sie hätten Recht… WENN sich der Protest dagegen gerichtet hätte, wie Katholiken
die EIGENEN Familien sehen. Aber darum geht es nicht, sondern darum, was nach AUSSEN hin gepredigt bzw.
verurteilt wird. Sonst wäre das den Homosexuellen nämlich herzlich egal, allenfalls den stetig weniger
werdenden Katholiken unter ihnen nicht. Ach so, ich vergaß, Aktionen nach AUSSEN liegen den Homosexuellen
natürlich völlig fern. Werter DDL, gerade bei dieser hier beschriebenen Aktion ging es darum, etwas
nach Außen zu tragen. Also keine Panik, die Kirche ist da nicht die Einzige. @ maureen …ob er denn
noch in Lebensgefahr schwebt? Wegen der hier oft angeprangerten Schwulenhetze schwebt auch niemand in
Lebensgefahr. @ Navon Der Moment, in dem Ihr Christen Homosexuelle als gleichwertige Menschen behandelt,
ihnen ihre Sexualität lasst und sie nicht mehr beschimpft, ist auch der Moment, ab dem sich kein Homosexueller
mehr mit irgendeinem Gläubigen anlegt. Es gibt weder eine Lehrmeinung, nach der Homosexuelle nicht gleichwertig
sind, noch irgendein aktuelles Dokument, das Beschimpfungen enthält. Es gibt auch keine kirchliche Kampftruppe,
die homosexuelle Beziehungen unterbindet. Was Sie hier vorbringen ist ergo völlig aus der Luft gegriffen.
#33 Benedikt78 09:43:21 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Sehr schön! Auch gegen den katholischen Begriff von Liebe protestierten die Schwulen. „Gott ist Liebe.
Rom verbietet Liebe“ konnte man auf einem anderen Transparent lesen. „Können Triebe Sünde sein?“, fragte
ein Kirchenprotestler. [fett]Der LSVD fordert, daß jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung unter
Erwachsenen in die Wortbedeutung von „Liebe“ aufgenommen werde.[fett] Sehr schön. Jetzt sagen die endlich
selber, was ich schon lange zu erklären versuche. Homosexualität geht nicht unter Liebe, sondern unter
tierischer Triebbefriedigung! Dass man Liebe derart verdrehen will, dass Triebe darunter gehen, passt
ins Schema der Homo-Ideologen. Sie wollen jegliche Ethik, Moral und Sitte zerstören. Glücklicherweise
gibt es ein paar wenige Homos, die bei diesem Treiben nicht mitmachen. Leider wehren sie sich aber nicht
gegen das Gehabe der Verbandsführer. Es bleibt zu hoffen, dass Dr. Tilmann nun endlich zur Vernunft kommt!
@ Abu Um Gottes Willen. Natürlich haben die Menschenrechte nichts mit kirchlicher Moral zu tun. Für
so moralisch hochwertig halte ich die katholische Kirche nicht. Allerdings sind die Menschnrechte ebenso
für Privatpersonen bindend (Artikel 1 (insb. Absatz 2) GG).
@ Navon Navon: Der Moment, in dem Ihr Christen Homosexuelle als gleichwertige Menschen behandelt, ihnen
ihre Sexualität lasst und sie nicht mehr beschimpft, ist auch der Moment, ab dem sich kein Homosexueller
mehr mit irgendeinem Gläubigen anlegt. Nun ist die Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben gestiegen,
und da meinen ungeduldige Aktionisten, dieses „Vertrauen“ durch Hassaktionen zerstören zu müssen. Für
Schwule und Lesben, die der Art Kirchgänger anpöbeln, kann auch ich kein Verständnis erübrigen. MfG
GerdEric
@ Navon und queerulantin: Gute Postings! Sie sind hier weiß Gott die große Ausnahme – Stichworte: „Homoliten“,
„Gaylords“ usw. (Werden in der Regel von Troglodyten und Neandertalern benutzt. Selten so gelacht!)
@ abu Der Moment, in dem Ihr Christen Homosexuelle als gleichwertige Menschen behandelt, ihnen ihre Sexualität
lasst und sie nicht mehr beschimpft, ist auch der Moment, ab dem sich kein Homosexueller mehr mit irgendeinem
Gläubigen anlegt. Wenn Du (u.a. Gläubige) meinst, Du dürftest Homosexuelle beschimpfen und sie sollten
das gefälligst demütig hinnehmen, dann denkst Du falsch. Lass ihnen ihr Leben und sie lassen Dir Dein.
Aber solange Du Dich auf so beleidigende Art in ihr Leben einmischst, wirst Du mit Widerstand rechnen
müssen. Dabei zeugt es schon von viel Respekt Dir gegenüber, dass dieser Widerstand rein in Worten ausfällt.
Kreuz.net schreibt ja ab und zu Artikel, in denen freudig berichtet wird, wenn mal wieder ein Homosexueller
gehängt oder erstochen wird. N.
@queerulantin 1. Die Kirchgänger des Frankfurter Doms haben die kirchliche Position zur Homosexualität
nicht erfunden, sie haben auf sie keinen Einfluß, „sie können nichts dafür“, sie nehmen sie gehorsam
an oder nicht. Das ist kein Grund, sie zu belästigen. 2. Wenn jemand der Auffassung ist, er müsse mit
„Basis-Christen“ über Homosexualität diskutieren, so gibt es mit Infoständen, auf Kirchen- und Katholikentagen,
bei Podiumsdiskussionen genügend Möglichkeiten dazu. 3. Wenn Sie den Unterschied nicht verstehen und
der Auffassung sind, Ablehnung homosexueller Praktiken und Belästigung Gläubiger nach der Messe sei
unterschiedslos „respektlos“, dann zeigen Sie nur, was Ihre Religion ist: SEX. @wi-bi Die Menschenrechtsdeklaration
hat mit kirchlicher Moral überhaupt nichts zu tun. Zum Teil deckt sie sich mit ihr. Aber es ist weder
ihr Sinn noch ihre Absicht, das Handeln von Privatpersonen oder Religionen zu normieren, sondern ausschließlich
das von Staaten. Im Gegenteil: Meinungs- und Religionsfreiheit kennt die Homo-Lobby nicht, die kennt nur
das uneingeschränkte Recht der Homosexualität auf ALLES.
#27 queerulantin 03:41:13 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@abuuuu „Nur: Der Vorfall zeigt, daß diesen Leuten Respekt vor dem Glauben anderer Menschen nichts bedeutet.“
und der kirche bedeutet der respekt vor der liebe oder liebesform anderer menschen nichts. wo liegt der
konkrete unterschied? die kirche will menschen, die sich innig lieben weis machen, sie lieben garnicht
und sind krank – wo ist da der respekt? die kirche wertet menschen, die mit einem menschen ihres geschlechts
glücklich geworden sind ab – wo ist da der respekt? die kirche spricht der realen liebe zwischen zwei
menschen (gleichen geschlechts) die tatsächliche existenz ab – wo ist der respekt? in diesem kontext
von respektlosigkeit auf der anderen seite zu sprechen ist zu unglaublich und so abwegig, dass man beinahe
keine worte findet. glaube soll/MUSS respektiert werden. genauso aber muss liebe respektiert werden. egal
welche form sie hat, solange es unter dem aspekt der freiwilligkeit und des einvernehmens passiert (was
in homosexuellen beziehungen der fall ist). in diesem sinne gibt es keinen rationalen grund homosexualität
abzulehnen. genauso wie beim glauben. punkt.