Gomorrhismus
Homo-Ideologen beschimpfen Kirchgänger in Frankfurt
Homo-ideologische Gruppen demonstrieren nicht nur in Rußland im illegalen Bereich. Auch in Deutschland wird offen gegen die Verfassung und die Kirche agitiert. Von Lars Chr. Trebuhr.
(kreuz.net, Frankfurt) Bei einer Demonstration des sogenannten ‘Lesben und Schwulen Verbandes in Deutschland’ ereignete sich am 15. Januar diesen Jahres ein schwerer Zwischenfall, der in einer entsprechenden Pressemeldung des Vereins bezeichnenderweise unterschlagen wird.

Wie erst jetzt bekannt wurde, kam es bei einer Demonstration der besagten Homo-Gruppe vor dem Kaiserdom zu Frankfurt zu einem Gerangel.

Der Homo-Verein LSVD hatte seine Mitglieder aus dem Großraum Frankfurt am katholischen Familiensonntag zu einer Großdemonstration aufgerufen.

Der Aufmarsch stand nach Angaben einer Presseerklärung des LSVD unter dem Motto: „Wir protestieren gegen den Familienbegriff der römisch-katholischen Kirche.“

19 Homo-Ideologen waren dem Aufruf gefolgt und hatten sich mit Plakaten und Parolen vor dem Gotteshaus postiert.

Man las Sätze wie: „Wir sind auch Familie“. Oder: „Weg mit dem reaktionären »Familien«-Begriff – Freie Wahl der »Famlien«-Bedeutung!“

Der Familienbegriff der Katholischen Kirche sei „heterosexistisch“ – sagte ein teilnehmender Begriffs-Protestler. Er grenze Homosexuelle aus.

„Lesben und Schwulen leben auch Familie als Töchter und Söhne (von Eltern)“, hieß es in der entsprechenden LSVD-Erklärung, und manchmal sogar als „gleichgeschlechtliche Eltern“.

Auch gegen den katholischen Begriff von Liebe protestierten die Schwulen. „Gott ist Liebe. Rom verbietet Liebe“ konnte man auf einem anderen Transparent lesen.

„Können Triebe Sünde sein?“, fragte ein Kirchenprotestler.

Der LSVD fordert, daß jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung unter Erwachsenen in die Wortbedeutung von „Liebe“ aufgenommen werde.

Schließlich will die Homo-Gruppe die Begriffe „Papst und Kirche“ mit der Bedeutung „Haßpredigt“ füllen. Papst Benedikt wird auf der Startseite der Vereins-Homepage bis jetzt als Haßobjekt für Lesben und Schwulen aufgebaut.

Als die Gläubigen nach der Heiligen Messe aus der Kirche strömten, wurden sie von den wartenden homo-ideologischen Begriffs-Protestlern mit Flugblättern und Fluchworten bombardiert.

Auch den später hinzugekommenen Dompfarrer Dr. Raban Tilman beschimpfte man als homophob. Der Pfarrer wurde von brutalen Schlagworten ernsthaft getroffen und zutiefst verletzt.

Dem beliebten Priester blutete sichtlich das Herz ob solch psychischer Gewalttätigkeiten von Homosexuellen im Bereich seiner Kirche. In Frankfurt gilt Pfarrer Dr. Tilman als Homoversteher.

Nach den Urteilen beim Bundesverfassungsgericht war der Begriffsprotest des LSVD gegen die Familie völlig unlegitimiert.

In den einschlägigen Urteilen – selbst zur Homopartnerschaft vom 17. Juni 2002 – bekräftigte das höchste deutsche Gericht, daß Artikel 6 des Deutschen Grundgesetzes – „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ – sich ausschließlich auf heterosexuelle Partner beziehungsweise Eltern bezieht.

Die Familienpolitik der Katholischen Kirche steht somit auf dem Boden der Verfassung.

Dagegen ist der Angriff der LSVD-Protestler gegen den Familienbegriff der Katholischen Kirche zugleich ein Angriff auf eine Grundnorm des deutschen Grundgesetzes.
      
125 Lesermeinungen
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#126   Gerhard   11:37:42 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Triebbefriedigung
Der LSVD fordert, daß jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung unter Erwachsenen in die Wortbedeutung von „Liebe“ aufgenommen werde.
Ist Sexualität in der Ehe „Triebbefriedigung“? Liebe zwischen Mann und Mann oder zwischen Frau und Frau ist – genauso wie in der Ehe – eine Realität und keineswegs bloße Triebbefriedigung, wie es in kreuz.net nur allzugerne dargestellt wird!
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#125   _Ungläubig-   19:20:43 | Montag, 17. Juli 2006
@ Abu
Die Zivilehe verleiht Rechte auf staatlicher Ebene, ganz klar, dass dieses die kirchliche Ehe nicht kann. Die kirchliche Ehe hat allerdings im Gegensatz zur staatlichen nicht den Hintergrund Rechte zu verleihen. Und insofern keine Liason.
Das war der Hintergrund meines Postings eben.
Klar, was Sie meinen ist eine Liason, aber eine völlig unnötige
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#124   Abu   19:13:26 | Montag, 17. Juli 2006
@ Ungläubig
Selbstverständlich gibt es diese Liaison. Versuchen Sie doch mal, kirchlich zu heiraten, ohne standesamtlich verheiratet zu sein. :-D
Wenn Sie sich scheiden lassen und wieder heiraten, dann erzählen Sie mal der Kirche, die Zivilehe könne ihr doch egal sein! :-D
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#123   _Ungläubig-   18:43:09 | Montag, 17. Juli 2006
@ Abu
Vielleicht sollte die Kirche ihre Liaison mit der Zivilehe kappen und der Staat nur noch ‘s Kinderkriegen fördern.
Es gibt in Deutschland keine Liason zwischen Zivilehe und kirchlicher Ehe. Beides komplett verschieden. Deswegen steht auch einer neuen Auslegung des Begriffes nichts im Wege.
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#122   Aloah   11:28:22 | Montag, 17. Juli 2006
@Abu …mit tödlicher Sicherheit!
Schon möglich, daß Sie und Ihresgleichen auf Erden unbeschadet davonkommen. Aber ebenso möglich, daß Ihnen eins der Kinder eines Tages ins Gesicht spucken wird. Und dem jüngsten Gericht entkommen Sie auf gar keinen Fall. Auch ohne meine Zutun …
Richtig:
Gottes Mühlen mahlen sehr langsam, aber trefflich sicher!
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#121   Abu   11:22:05 | Montag, 17. Juli 2006
@ Philomena W.
Schon möglich, daß Sie und Ihresgleichen auf Erden unbeschadet davonkommen. Aber ebenso möglich, daß Ihnen eins der Kinder eines Tages ins Gesicht spucken wird. Und dem jüngsten Gericht entkommen Sie auf gar keinen Fall. Auch ohne meine Zutun …
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#120   PhilomenaWolkenstein   11:13:54 | Montag, 17. Juli 2006
@ Abu
Sie können Purzelbäume schlagen, so viele Sie wollen. Die Realität sind eben Kinder in Regenbogenfamilien. Und die Realität ist, daß sich kein Jugendamt, kein Vormundschaftsrichter, und kein „anderer“ leiblicher Elternteil dagegen wehrt.
Weil die Kinder glücklich sind und prächtigst gedeihen.
Und nur weil Sie in Ihrem grenzenlosen christlich verbrämten Egoismus glauben, diese Familien auseinanderreißen zu müssen, wird es trotzdem keiner tun.
Ich habs schon mal gesagt: machen Sie doch Anzeigen, wenn Sie glauben, den Kindern ginge es nicht gut. Aber machen Sie sich drauf gefaßt, daß Sie ausgelacht werden …
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#119   Abu   09:23:54 | Montag, 17. Juli 2006
Agnostiker
Nicht Begriffe sollte man ändern, die „Homo-Ehe“ sollte man abschaffen. Das war ein vollkommen blödsinniges Unterfangen von schwulen Funktionären, die sich wichtig machen wollten, und von rot-grünen Politikern, die sich ihrer Klientel versichern wollten. Weitere Hintergründe lassen wir mal beiseite.
Aber einerseits widerspricht der zutiefst bürgerliche Ehe die Schwulenkultur vollkommen (höchstens, weil es romantisch und lustig ist und finanziell von Vorteil, machen’s ein paar) und andererseits ist nicht einzusehen, warum man dann nicht andere Leute auch privilegieren sollte, die zusammenleben.
Sicher, die Ehe als Startbasis für die Kinderzeugung ist wackelig geworden, Die Scheidungen setzen dem Begriff zu. Vielleicht sollte die Kirche ihre Liaison mit der Zivilehe kappen und der Staat nur noch ‘s Kinderkriegen fördern.
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#118   -Agnostiker-   08:37:02 | Montag, 17. Juli 2006
@ Abu
Der Staat denkt daher über die Umlenkung seiner Unterstützung auf die Kinder nach
Wie Sie richtig schrieben besteht der Zusammenhang zwischen Ehe und Familie in der ursprüngl. Form nicht mehr. Und in Zukunft wird sich das auch nicht ändern. Somit muss auch über eine Änderung der Auslegung der Begrifflichkeiten überdacht werden.
Leider ist das bisherige Denken des Staates zu einseitig ausgefallen. Da bloße Fortpflanzung nichts ändern wird, sondern alles nur noch verschlimmern würde. Oder wer würde für die späteren Arbeitslosen und Renter zahlen?
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#117   Abu   08:27:35 | Montag, 17. Juli 2006
Lesen, Dummspecht, lesen!
Am 16. Juli, 9 Uhr 49 schrieb ich bereits:
An der Ehe hat der Staat deshalb Interesse, weil sie die Grundlage zur Bildung einer Familie ist. In jüngster Zeit ist dieser Zusammen-hang nicht mehr selbstverständlich geworden, weil es sehr viele kinderlose Paare gibt. Der Staat denkt daher über die Umlenkung seiner Unterstützung auf die Kinder nach. In der Tat ist die Ent-stehung, Aufzucht und Pflege von Kindern der Kern der Privilegierung von Ehe und Familie: Der Staat hat ein natürliches Interesse am Erhalt des Staatsvolkes und dessen Regeneration.
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#116   -Agnostiker-   08:22:27 | Montag, 17. Juli 2006
@ Abu
LESEN sie halt mal, was Sie selber kopiert haben! Und wenn Sie meine Postings lesen, dann erfahren Sie auch, warum der Staat AUSSCHLIESSLICH an der Familie aus Mann, Frau und Kind(ern) ein derartiges Interesse haben KANN, daß er sie PRIVILEGIERT.
:-) Da sind Sie ja gut um die Beantwortung der Frage herum gekommen.
Also es gibt keine Legaldefinition der Begriffe Ehe und Familie und auch der Wortlaut des Art. 6 gibt keinen Aufschluss darüber, welches Geschlecht die Ehepartner haben müssen. Somit bleibt einzig und allein die Auslegung der Begriffe. Doch, wie es so mit Auslegungen im Recht ist, können diese sich ändern und so wird es auch mit dem Begirff Ehe und Familie sein!
Übrigens eine Ehe zu schützen kann nicht im Interesse des Staates sein. Zumindest nicht mehr! Als das GG ‘49 erlassen wurde herrschte eine andere Gesellschaftsordnung, somit war der Schutz nachvollziehbar. Allerdings ist dieses zur heutigen Zeit nicht mehr aufrechtzuerhalten. Eine Ehe ansich kostet viel Geld (Familienversicherung, Splitting).
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#115   Knecht Dummspecht †   23:12:13 | Sonntag, 16. Juli 2006
2erlei Mass?!?
ESEN sie halt mal, was Sie selber kopiert haben! Und wenn Sie meine Postings lesen, dann erfahren Sie auch, warum der Staat AUSSCHLIESSLICH an der Familie aus Mann, Frau und Kind(ern) ein derartiges Interesse haben KANN, daß er sie PRIVILEGIERT.
Und welches Interesse hat der Staat an BEWUSST kinderlosen Ehepaaren und alten Ehepaaren (schliesslich dürfen auch 90-jährige noch heiraten), daß er sie privilegiert?!?
Und wieso soll der Staat KEIN Interesse dran haben, wenn 2 Menschen – egal ob homo oder hetero – füreinander einstehen, und denn Staat evtl. ENTlasten?
Komisch, letztes Jahr war man sehr schnell bei den Hart-IV Ergänzungen dabei, als plötzlich Homo-Paare als eheähnlich mit allen Pflichten eingestuft wurden – obwohl lt. Staat Singles!
Die einzige Konsequenz aus all den Argumenten wäre es, das Ehegattensplitting ABZUSCHAFFEN und NUR NOCH Familien zu gewähren, da die selben Argumente auch die kinderlose Ehe in Frage stellen – komisch, wie schnell man jetzt auch dabei war, DENSELBEN Argumenten keine Beachtung zu schenken. Alles was KEINE Familie ist (also KEINE Kinder) wird 1:1 mit gleich vielen oder gleich weniger Rechten ausgestattet.
Fakt ist, das aus der aktuellen Regelung eben NICHT MEHR Kinder hervorgehen, so hoch die Ehe auch weiterhin gefördert wird. Zudem auch noch Kinder in anderen Konstellationen NICHT berücksichtigt werden.
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#114   Abu   20:46:44 | Sonntag, 16. Juli 2006
Ein Fan
Von einem vom Grundgesetz garantierten Recht Homosexueller, den besonderen Schutz von Ehe und Familie (Art. 6) in Anspruch zu nehmen, kann überhaupt keine Rede sein, da die Absätze 2 bis 5 eindeutig von der Ehe zwischen Mann und Frau sowie deren Kindern sprechen
LESEN sie halt mal, was Sie selber kopiert haben! Und wenn Sie meine Postings lesen, dann erfahren Sie auch, warum der Staat AUSSCHLIESSLICH an der Familie aus Mann, Frau und Kind(ern) ein derartiges Interesse haben KANN, daß er sie PRIVILEGIERT.
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#113   _EinFan_   20:34:03 | Sonntag, 16. Juli 2006
@ Abu
Von einem vom Grundgesetz garantierten Recht Homosexueller, den besonderen Schutz von Ehe und Familie (Art. 6) in Anspruch zu nehmen, kann überhaupt keine Rede sein, da die Absätze 2 bis 5 eindeutig von der Ehe zwischen Mann und Frau sowie deren Kindern sprechen
Welche Formulierung zeigt Ihnen im GG auf, dass die Ehe nur aus Mann und Frau bestehen darf. Ist es nicht eher geschlechtsneutral formuliert?
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#112   Benedikt   19:06:39 | Sonntag, 16. Juli 2006
Neues vom Advokaten
Die BRD-Verfassung ist verfassungswidrig. Nach katholischer Position ein ungerechtes Gesetz, um das sich niemand auch nur einen Dreck scheren muß.
Jaja, eine verfassungswidrige Verfassung. Sachen gibts.
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#111   Abu   18:45:16 | Sonntag, 16. Juli 2006
@ Philomena Wolkenkuckucksheim
In einer „Regenbogenfamilie“ lebt ein Elternteil homosexuell. Das Wort ist giftgrüner Sozialtherapeutenkitsch. Seiner Urheberin Josephine Baker wird dieser Gebrauch nicht gerecht. Denn sie war heterosexuell, mehrfach verheiratet und adoptierte Kinder nach Fehlgeburten.
So tragisch die Situation der Baker war, so tragisch ist die der Kinder in heutigen „Regenbogenfamilien“. Denn bei aller Liebe der „Bezugs-personen“: So sollen Kinder nicht aufwachsen, sondern mit beiden leiblichen Eltern! So ist es biologisch angelegt, so ist es der Wille des Schöpfers, so lehrt es die Kirche. Anders aufwachsende Kinder können Gott nur danken, wenn sie keinen Schaden nehmen.
Der Staat sollte derart widrige Umstände für die Sozialisation von Kindern eher zu vermeiden suchen als sie zu fördern. Wird sich nicht immer optimal lösen lassen.
Aber wenn zwei Homosexuelle Kinder adoptieren oder zeugen lassen, damit sie auch welche haben, dann ist das Gewalt an Kindern, Kindesmißbrauch, weil Menschenverzweckung, himmelschreiendes Unrecht. Wenn der Staat das zuläßt, dann ist er ein Unrechtsstaat. Das braucht einen nicht zu wundern, schließlich erlaubt er nicht nur die Tötung von Millionen von Kindern im Mutterleib, er finanziert sie auch noch.
@ Benedikt
Kann gut sein, daß der § 175 heute als grundgesetzwidrig angesehen würde. Mir ging es nur darum, daß das Grundgesetz keine Grundlage dafür ist, Ihnen den Mund zu verbieten, wenn man nicht einen Sinn hineinlegt, der niemals intendiert war (gegen DDL).
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#110   Pierre   18:28:37 | Sonntag, 16. Juli 2006
Jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung
Sorry, ich muss doch noch was los werden zu dem Thema.
Im Bericht steht:
Der LSVD fordert, daß jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung unter Erwachsenen in die Wortbedeutung von „Liebe“ aufgenommen werde.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Verband das gesagt hat.
Jeder Mensch weiss, dass jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigungnichts mit Liebe zu tun hat. Das wissen auch Schwule.
Ich glaube eher, dass dies der schmutzigen Phantasie des Verfassers entspringt.
Um eine einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigungzu erlangen, benötigt man weder Liebe, noch muss man ein eingetragene Lebenspartnerschaft als Lesbe oder Schwule eingehen.
Auch braucht man dazu keine Kinder adoptieren zu wollen, bzw. die Kinder des Partners / der Partnerin mit aufzuziehen.
Dazu genügt ein anonymer Kontakt.
Das müsste doch bei aller Logik auch der Verfasser dieses Berichtes wissen.
Und wo Kinder sind, das ist Familie. Da muss sogar Familie sein. Zum Wohle der Kinder. Frau und Mann, die zwar miteinander verheiratet sind, abder keine Kinder haben, sind daher genau so wenig Familie, wie Schwule oder Lesben, bei denen keine Kinder aufwachsen. So einfach ist das.
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#109   PhilomenaWolkenstein   16:07:31 | Sonntag, 16. Juli 2006
@ Abu
Das Adoptionsrecht für Homosexuelle ist Gewalt an Kindern. Kinder sind nicht Vehikel für die Selbstverwirklichung. Kindern haben ein Recht auf Vater und Mutter = in der Regel leibliche Eltern.
Jetzt haben Sie sich selbst übertölpelt – in Regenbogenfamilien IST ein Elternteil der leibliche …
Und eh ichs vergeß: wenn Sie meinen, den Kindern wird Gewalt angetan, dann bitte, bitte, ganz schnell – Anzeige machen! Sich einmischen, was tun dagegen.
Allerdings auch gewapnet sein, daß Jugendämter und Vormundschaftsrichter Sie auslachen …
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#108   Artois †   16:05:48 | Sonntag, 16. Juli 2006
Verfassung
Die BRD-Verfassung ist verfassungswidrig. Nach katholischer Position ein ungerechtes Gesetz, um das sich niemand auch nur einen Dreck scheren muß.
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#107   Benedikt   15:43:45 | Sonntag, 16. Juli 2006
Sittengesetz
Damit war etwa die Verfassungsmäßigkeit des § 175 gegeben. Das Sittengesetz, jedenfalls wie es ein Staat versteht ist jedoch keine feste Größe. Es ist ungeschriebnen und kann sich mit gesellschaftlichen Umwälzungen ändern. Diese Flexibilität war von den Verfassungsvätern wohl auch gewünscht, juristische Unschäfen wurden in Kauf genommen.
Heute wäre der § 175 vermutlich verfassungswidrig.
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#106   Abu   15:34:26 | Sonntag, 16. Juli 2006
Grundgesetzwidrige Homosexualitätsablehnung?
Das Grundgesetz schützt im Sinne der freien Persönlichkeits-entfaltung auch das Recht eines jeden, seine sexuelle Identität zu leben, interessanterweise in den Grenzen des Sittengesetzes (Art. 2). Das Diskriminierungsverbot von Art. 3 Abs. 3 spricht nicht vom Schutz der Homosexualität. Art. 4 schützt speziell die Religionsfreiheit. D.h. die Religionsfreiheit ist ein explizites Grundrecht. Ebenso die freie Meinungsäußerung (Art. 5).
Die klassische und mehrheitliche Auslegung des Grundgesetzes leitet aus diesen Grundrechten keineswegs her, daß die Auffassung, bestimmte Sexualpraktiken und diesen zugrundeliegende Dispositionen seien schlecht oder krank oder sündhaft eine grundgesetzwidrige Diskriminierung, Beleidigung oder Schmähung darstellten. Dies hätte dann im übrigen von sämtlichen Varianten der Herbeiführung sexueller Erregung zu gelten.
Von einem vom Grundgesetz garantierten Recht Homosexueller, den besonderen Schutz von Ehe und Familie (Art. 6) in Anspruch zu nehmen, kann überhaupt keine Rede sein, da die Absätze 2 bis 5 eindeutig von der Ehe zwischen Mann und Frau sowie deren Kindern sprechen.
@PhilomenaWolkenstein: Der vernünftige Grund für die Privilegierung von Ehe und Familie liegt darin, daß in ihr Kinder gezeugt und aufgezogen werden. Adoptivkinder sind eine Ausnahme. Das Adoptionsrecht für Homosexuelle ist Gewalt an Kindern. Kinder sind nicht Vehikel für die Selbstverwirklichung. Kindern haben ein Recht auf Vater und Mutter = in der Regel leibliche Eltern.
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#105   Benedikt   14:09:44 | Sonntag, 16. Juli 2006
@ DDL
Wie würden Sie denn reagieren, wenn einer sagte: „Och, gegen Katholiken hab’ ich nichts, nur die katholische Religion finde ich pervers und würde sie am liebsten, ausrotten“?
Ja also sorry, aber was soll ich dazu sagen? Leute mit dieser Einstellung gibts nun wirklich zuhauf – wobei deren Diktion allerdings erkennen lässt, dass sie dem ersten Teilstück („gegen Katholiken hab ich nichts“) nicht zustimmen würden.
Ein anderes Beispiel, (…)„Was denn, ich bin doch kein Antisemit, aber Judentum und Israel finde ich scheiße“.
Also Israel „scheiße“ zu finden hat nun wirklich nichts mit Antisemitismus zu tun. Israel ist ein Staat. Wenn Sie sagen, dass Judentum ist scheiße, so könnte man sie für einen Antisemiten halten, weil vermutlich davon ausgegangen wird, dass sie die Vertreter des Judentums meinen. Präzisieren Sie aber und sagen: „Also Glaubenssatz A des Judentums kann ich nicht zustimmen, weil…“. Dann ist der Antisemitismus auch vom Tisch.
Dabei is die sexuelle Ausrichtung eines Menschen, im Gegensatz zur erworbenen Religion, Teil der ureigensten Identität eines Menschen;
Grad deswegen passt auch ihr Beispiel nicht: „Die Religion“ sind immer die sie vertretenden Menschen. Eine körperliche Eigeneschaft dagegen können sie völlig losgelöst betrachten: „Blond ist hässlich“.
Aber verraten Sie mir ‘mal, welches Interesse Katholiken am Familienbild von Nichtkatholiken haben?
Ja fragen Sie die Demonstranten!!!
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#104   PhilomenaWolkenstein   13:22:40 | Sonntag, 16. Juli 2006
@ Abu
Für eine „Homo-Ehe“ gibt es keinen vernünftigen Grund.
Welchen vernünftigen Grund gibt es für eine Hetero-Ehe?
Das mit den Kindern gilt nicht, allein in Österreich leben bereits 8000 Kinder in Regenbogenfamilien, und denen verwehren Menschen wir Sie die dringende verrechtlichung ihrer Situation.
Wenn Sie meinen, die Ehe sollte es nur für Familien geben, in denen Kindern leben – gut, soll so sein. Dann aber bitte für JEDE Familie, ungeachtet der sexuellen Orientierung der Eltern. Und keine Privilegien für kinderlose Hetero – Ehepaare.
Also kein Besuchsrecht im Krankenhaus, kein Eintritt in den Mietvertrag, keine begünstigten Erbschaftssteuersätze, kein Pflichtteilsrecht, keine Mitversicherung, keine Witwen/Witwerpension.
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#103   Abu   09:49:22 | Sonntag, 16. Juli 2006
Wollen Kirche und Konservative Homosexuelle benachteiligen?
Der Staat braucht keinerlei Interesse daran zu haben, wie Menschen mit ihrer Sexualität umgehen. Er muß aber Schwache schützen, genetische Degenerationen (durch Inzest) und Eskalationen wie Tötungen und Verstümmelungen verbieten.
An der Ehe hat der Staat deshalb Interesse, weil sie die Grundlage zur Bildung einer Familie ist. In jüngster Zeit ist dieser Zusammen-hang nicht mehr selbstverständlich geworden, weil es sehr viele kinderlose Paare gibt. Der Staat denkt daher über die Umlenkung seiner Unterstützung auf die Kinder nach. In der Tat ist die Ent-stehung, Aufzucht und Pflege von Kindern der Kern der Privilegierung von Ehe und Familie: Der Staat hat ein natürliches Interesse am Erhalt des Staatsvolkes und dessen Regeneration.
Wenn Bruder und Schwester, Pfarrer und Köchin, drei Studenten oder eine Witwe mit Hund zusammenleben, entfällt jedes staatliche Interesse, solche Lebensgemeinschaften zu privilegieren. Sie sind rein privatrechtlicher Natur und im Rahmen der Gesetze mit gewissen Möglichkeiten (etwa im Krankheits- oder Todesfall) auszustatten.
Ist der Staat liberal, kann er das auch auf Lebensgemeinschaften ausdehnen, deren Zustandekommen in einem speziellen Sexual-verhalten liegt. Verstößt dieses nicht gegen die obengenannten Schutzbestimmungen, kann also der Gesetzgeber eine homosexuelle Patnerschaft so behandeln wie eine Wohngemeinschaft von drei Pfarrern oder einen Onkel, der seinen Neffen bei sich wohnen hat.
Für eine „Homo-Ehe“ gibt es keinen vernünftigen Grund.
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#102   DDL   19:42:26 | Samstag, 15. Juli 2006
@Sulpi
Da ich kein Sexualwissenschaftler bin, ist das schon’mal nicht „meine“ Theorie. Wenn Sie allerdings meinen, dass ich dem Glauben schenke: Ja, in der Tat, zumal es sich um die wissenschaftliche Mehrheitsmeinung handelt.
Aber wissen Sie, ich hänge mich daran gar nicht auf – von mir aus stellen wir, nur, damit Sie zufrieden sind und wir einen Streitpunkt weniger haben, zum Zwecke des Disputs Homosexualität auf dieselbe Stufe wie Religion: Also eine ERWORBENE Eigenschaft, die man aber nicht „einfach so“ qua Willensentscheidung, wieder ablegen kann (jeder tatsächlich Gläubige wird wohl bestätigen, dass er nicht „nicht mehr glauben“ könnte, nur so als willentlicher Akt – ist dasselbe wie mein nicht einfach abzulegender UNglaube).
Fein. Dann darf man also einen Menschen aufgrund seiner homosexuellen Veranlagung so viel oder so wenig herabwürdigen wie aufgrund seiner Religion. Halt, Moment, da war doch was, die ist auch geschützt, gell?
Oh verdammt, da hat Ihnen der Einwurf ja gar nichts genützt? Ts, Sachen gibt’s, ja sowas…
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#101   Sulpicius   19:32:03 | Samstag, 15. Juli 2006
@DDL…
Teil der ureigensten Identität eines Menschen
DAS ist Ihre Theorie!
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#100   DDL   19:30:01 | Samstag, 15. Juli 2006
@Benedikt
Sie tänzeln von einem Bein aufs andere…
Es ist witzlos, darauf herumzureiten, es würde ja „nur“ die Homosexualität angegriffen und nicht Homosexuelle. Ha-ha-ha. Wie würden Sie denn reagieren, wenn einer sagte: „Och, gegen Katholiken hab’ ich nichts, nur die katholische Religion finde ich pervers und würde sie am liebsten, ausrotten“? In hübsche Worte verpackt, natürlich, „ausrotten“ klingt ja so garstig – auch, wenn man’s meint.
Ein anderes Beispiel, bei dem Sie selbst empfindlich reagieren: „Was denn, ich bin doch kein Antisemit, aber Judentum und Israel finde ich scheiße“. Na?
Dabei is die sexuelle Ausrichtung eines Menschen, im Gegensatz zur erworbenen Religion, Teil der ureigensten Identität eines Menschen; sie zu attackieren unterscheidet sich in nichts von einem Angriff auf sein Geschlecht, seine Hautfarbe oder Abstammung. Wie KÖNNEN Sie das rechtfertigen?
Gegen das katholische Familienbild an sich ist nichts zu sagen – jedenfalls nicht, soweit es Katholiken betrifft. Aber verraten Sie mir ‘mal, welches Interesse Katholiken am Familienbild von Nichtkatholiken haben? MIR ist es doch auch wurscht, wie IHR Familienbild aussieht? Ist doch Ihr Ding, Ihr Leben, Ihre Familie – warum sollte ICH dazu eine öffentlich bekundete und möglichst allgemeinverbindlich gemachte Meinung haben?
Ad „Erlangung der Rechte“: Es ging um vom GG GARANTIERTE Rechte, also solche, die eigentlich längst umgesetzt sein MÜSSTEN. Mit „parlamentarischen Rechten“ der NPD hat das nichts zu tun.
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#99   Pierre   19:12:55 | Samstag, 15. Juli 2006
Mir blutet auch das Herz…
Mir blutet auch das Herz… wenn ich solch eine Polemik und Überteibung lese.
Aber, wenn man schon dabei ist, von Verfassung und Angriff zu reden…
In welcher Verfassung war denn die katholische Kirche in all den Jahrhunderten ihrer Existenz.
Die Tatsachenberichte fangen an beim Völkermord (z.B. Kreuzritter)… tausendfachem einfachem Mord (z.B. Hexenverbrennung)… psychischer Vergewaltigung (gegen Homosexuelle usw.)…Hurerei (siehe etliche Päpste und Bischöfe…und …und und…
Das sind doch wirklich handfeste Schandtaten und nicht das, was die handvoll Demonstranten gemacht hat.
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#98   LukreciaB   18:45:21 | Samstag, 15. Juli 2006
im illegalen Bereich…
aha, im illegalen Bereich… und gegen die Verfassung… aha… Die Begründung greift etwas kurz, denn die freie Meinungsäusserung und das Recht auf Demonstration steht auch unter dem Schutz der Verfassung.
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#97   Aloah   10:27:16 | Samstag, 15. Juli 2006
@Ulli
>>auch wenn etwas schon 2000 jahre besteht ( katholische kirche), bestätigt dies nicht die wahrheit. moralische und vernünftige wertvorstellungen sind vergänglich.<<
Lassen wir das einfach mal mit erheblichen bauchschmerzen so stehen.
>>die sexualität gibt es aber immer noch! <<
Donnerwetter, das ist ja unglaublich, na sowat.
>>viele bücher beschreiben die harten vorgangsweisen der katholischen kirche gegen ungläubige. <<
Auch in der Mao-Bibel steht einiges!
>>sexualität aber hat man oder nicht und die bedürfnisse dazu gehören den einzelnen. oder würden sie sich zur homosexualität zwingen, obwohl sie furchtbaren ekel dabei empfinden? <<
Du kannst dich mit einen schuß in beide knie schießen.
>>weisheit findet sich an vielen plätzen und ob ich mich der politik, der religion, oder sonst etwas widme. <<
Auch hier im kreuz-net forum!
>>die sexualität bleibt, auch bei priestern und nonnen.<<
Wer bestreitet das?
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#96   Ulli   09:55:01 | Samstag, 15. Juli 2006
Aloah
auch wenn etwas schon 2000 jahre besteht ( katholische kirche), bestätigt dies nicht die wahrheit. moralische und vernünftige wertvorstellungen sind vergänglich. die sexualität gibt es aber immer noch! viele bücher beschreiben die harten vorgangsweisen der katholischen kirche gegen ungläubige. klar hält sich eine institution dann so lange. aber auch andere dogmatische weisheiten halten sich viele jahre über wasser. dort wo es menschen gibt, welche nach formen einer zugehörigkeit greifen um den boden unter den beinen nicht zu verlieren…wird es eine anhängerschar geben. ob von vorteil oder nachteil geprägt. sexualität aber hat man oder nicht und die bedürfnisse dazu gehören den einzelnen. oder würden sie sich zur homosexualität zwingen, obwohl sie furchtbaren ekel dabei empfinden? weisheit findet sich an vielen plätzen und ob ich mich der politik, der religion, oder sonst etwas widme. die sexualität bleibt, auch bei priestern und nonnen.
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#95   Beobachterin   09:29:44 | Samstag, 15. Juli 2006
Sie können alles
Die können sogar heiraten, katholisch, wenn sie wollen. Die können Kinder kriegen, und sogar Kinder adoptieren.
Ja, nicht wahr? Sie können alles, sogar das wesentliche :-)
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#94   PhilomenaWolkenstein   20:43:10 | Freitag, 14. Juli 2006
@Beobachterin
„Geschlechtsrollenspiel-Verfechter, Sadomasochisten und andere Minderheiten in der homosexuellen Community mit vergleichweise extremen ,Besonderheiten sollen sich bedeckt halten, bis die Homosexualität als solche ,unter Dach und Fach ist.“
Hm, da werden sich aber die Heterosexuellen freuen. Aber ich war ja schon immer der Meinung, Menschen mit BDSM Neigungen, unsere lieben Petplayer und natürlich alle Fetisch Liebhaber sind weder extrem, noch machen sie irgendetwas besonderes.
Die können sogar heiraten, katholisch, wenn sie wollen. Die können Kinder kriegen, und sogar Kinder adoptieren. Und keiner kann sie auch nur irgendwie hindern dran.
Und das ist gut so, und das muß auch eine Beobachterin zur Kenntnis nehmen.
Neuerdings bekommen praktizierende BDSMler sogar Bachmannpreise. Und auch das ist gut so!
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#93   _EinFan_   18:58:27 | Freitag, 14. Juli 2006
@ Benedikt
Mir ist das klar, Ihnen auch, allerdings leider nicht allen. Ansonsten wären solche Diskussionen wie jetzt überflüssig.
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#92   Benedikt   18:44:41 | Freitag, 14. Juli 2006
@ Ein_Fan
Es gibt aber in einem demokratischen Staat keine Möglichkeit, jemandem zu verbieten, nur EINE Form der Familie für gut zu halten. Wer etwas anderes fordert, der offenbart ein sehr bedenkliches Freiheitsverständnis.
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#91   _EinFan_   18:42:17 | Freitag, 14. Juli 2006
@ Benedikt
denn ein por zur Homo-Ehe schließt ein traditionelles Familienverständnis gar nicht aus.
Schön, dieses einmal auf dieser Seite zu lesen.
Allerdings, wird aber leider immer anders argumentiert und das ist das Problem. Und deswegen kann man auch gegen den Begriff der traditionellen Familie demonstrieren. Weil solange dieser als das einzig Wahre angesehen wird, kann es keine Paralelen geben!
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#90   Benedikt   18:16:35 | Freitag, 14. Juli 2006
@ DDL
Andere ihres Seins wegen zu verurteilen, ist keine „Meinung“, werter Benedikt – es ist ein Verbrechen. Die vielgerühmte Meinungsfreiheit findet ihre Grenzen bekanntlich in den Rechten anderer – es gibt kein „Recht auf die Herabwürdigung anderer“,
Ihr Posting geht vollkommen am Thema vorbei. Bei der Demo handelte es sich um eine Demo gegen das traditionelle Familienbild, nicht um die Auffassung „HS ist widernatürlich“, „HS ist sündhaft“ nicht einmal gegen den Spruch „keine Homo-Ehe“, denn ein por zur Homo-Ehe schließt ein traditionelles Familienverständnis gar nicht aus.
Insofern lag keine Demo gegen eine Herabwürdigung vor, sondern gegen ein Familienbild und gegen die, die es vertreten. Und das ist nach ihrer Definition hier erst recht „keine Meinung“, da hier ein Willen aufgezwungen werden soll.
Als letztes weise ich Sie zum wiederholten Male daraufhin, dass eine Herabwürdigung Homosexueller von der Kirche nicht beabsichtigt ist. Alle Veröffentlichungen richten sich gegen die Homosexualität und nicht gegen Homosexuelle, was der KKK auch verbietet.
kein Recht darauf, anderen ihre staatsbürgerlichen, vom GG garantierten, Rechte streitig zu machen
Das macht doch niemand.
bzw. sie an der Erlangung und Sicherstellung dieser Rechte zu hindern.
Sie sind ein Komiker. Man darf nichts gegen die Rechteerlangung anderer sagen? Dann muss ich jetzt wohl meine Polemik gegen die NPD einstellen, damit ich sie nicht an der Erreichung parlamentarischer Rechte zu hindern :-#
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#89   _Ungläubig-   17:27:00 | Freitag, 14. Juli 2006
Ach Maurice
Ich bin beruhigt, dass ich Ihnen anscheinend mal wieder ein Gefühl der Überlegenheit bescheren konnte, kommt mit Sicherheit nicht oft in Ihrem Leben vor.
Aber Sie sollten nicht alles Kommentieren, damit machen Sie sich nur lächerlich. Wie man es ja schon in einem anderen Thema wieder erleben konnte.
Grüßle
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#88   Maurice Corvisier   17:17:12 | Freitag, 14. Juli 2006
@ Agnostiker
Ist das wirklich von Ihnen? Ganz bestimmt? Ehrlich?
Starkes Argument, gut vorgetragen. Wirft um. Paßt zu Ihrem Namen.
Neee, neee. Sowas lebt.
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#87   -Agnostiker-   17:13:14 | Freitag, 14. Juli 2006
@ Beobachterin
Ich warte wirklich auf den Tag, an dem Sie mal was vernünftiges von sich geben ohne immer den Schwachsinn anderer wiederzukäuen, welchen Sie vorher aufschnappten.
Aber wie sagt man so schön „Vorher können Schweine fliegen“
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#86   deacon   16:55:48 | Freitag, 14. Juli 2006
Stellungnahme zur Lehrmeinung der offiziellen katholischen Kirche, gegenüber Homosexuellen 1.
Zu der aktuellen Neuauflage einer Hetze gegen
Homosexuelle durch die offizielle katholische Kirche erkläre ich:
„Kardinal Ratzinger gehorchte seinem obersten Dienstherrn, dem Papst Johannes Paul dem II, und ruft zum Kampf gegen die Homoehe – ja, zum weltweiten Widerstand! – auf.“
Nun ist er selber Papst. Das erste was Ratzinger seit seiner Wahl zum Pontifex verlautbaren lässt: Eine aggressive Welle gegen Homosexuelle! Als gäbe es keine wichtigeren Themen, mit denen sich Kirche auseinandersetzen sollte bzw. sich nicht gegen sondern für den Menschen und die Lebensbejahung ausspricht! Und zwar gemäß dem Evangelium.
Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften seien „ein beunruhigendes moralisches und soziales Phänomen“ und eine „Anomalie“.
Es gäbe „keinerlei Fundament“ dafür, eine Gleichförmigkeit zwischen homosexuellen
Lebensgemeinschaften und „dem Plan Gottes über Ehe und Familie“ herzustellen.
Außerdem verstießen homosexuelle Beziehungen „gegen das natürliche Sittengesetz – entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen
Ergänzungsbedürftigkeit“ und seien deshalb „in keinem Fall zu billigen“.
Die Legalisierung homosexueller Partnerschaften füge dem Allgemeinwohl schweren
Schaden zu, fügte der Bischof Karl Lehmann hinzu.
Bei so viel semantischem Unfug ist Ruhe geboten; auch, wenn es der Seele ohne Anomalien schwer fallen mag… Die obigen Aussagen sind aus politischer Sicht deutlich faschistoider Natur.
Wenn Sie mich fragen: Die Herren bräuchten hier endlich ein…
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#85   wi-bi   16:42:34 | Freitag, 14. Juli 2006
Das nennen Sie von etwas Ahnung haben, liebe Beobachterin?
Und nennen als Quelle die Tagespost? Die einen US-„Marketing-Spezialisten“ zitiert, der von einer christlichen US Uni bezahlt wird? Der nebenbei dann auch noch der Senior Vize Präsident der Organisation „Alliance for Marriage“ ist?
Der christliche Propaganda Apparat muss noch viel lernen – aber solch einen Unfug hat glücklicherweise keinen Bestand.
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#84   Beobachterin   16:32:37 | Freitag, 14. Juli 2006
Manipulation
Ulli: in dieser zeit in welcher die katholische kirche noch keine ahnung von homosexualität hat
Wir haben schon Ahnung von Homosexualität. Neulich hat doch jemand einen recht netten Link gesetzt, und was stand darin?
Manipulation. Der Öffentlichkeit wird vermittelt, dass Homosexualität eine der Heterosexualität völlig gleichwertige Alternative sei. Was dagegen spricht, etwa das Fehlen von Fakten, Logik und Beweisen muss ausgeblendet werden. „Gängige homosexuelle Praktiken wie Anal-Oral-Sex, Anal-Sex, Fisten und anonymer Sex – mit anderen Worten, das, was homosexuell Lebende tun, sowie die Anzahl der Partner, die sie haben – dürfen kein Thema sein“, so Rondeau. „Päderasten, Geschlechtsrollenspiel-Verfechter, Sadomasochisten und andere Minderheiten in der homosexuellen Community mit vergleichweise extremen ,Besonderheiten sollen sich bedeckt halten, bis die Homosexualität als solche ,unter Dach und Fach ist.“ Es ist wie mit dem Kamel: „Hat es erst mal die Nase im Zelt, folgt der übrige Körper schnell nach“, wissen Kirk und Madsen. Dafür soll der Eindruck erzeugt werden, man sei mit der positiven Sicht von Homosexualität auf der wissenschaftlich gesicherten, vor allem aber der humanen und ethischen Seite. Die Gegenseite aber steht nun unter einem negativen Vorzeichen: Ignoranz, Fundamentalismus und Heuchelei.
hier mehr lesen:
Marketing im Dienst von Ideologen:
www.die-tagespost.com/…iv/titel_anzeige.asp?ID=24675
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#83   Aloah   21:30:59 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Ulli’s: Gerechtigkeit – fein!
>>…zuerst sollte die kirche lernen und dann wenn sie im geiste wächst, ja dann vielleicht einmal in der politik mitmischen. MIT GERECHTIGKEIT statt HASS<<
Aha, na fein, eine interessante variante deiner denke, aber die kirche welche eigentlich (?) besteht aber schon >2000 jahre, ich rede von der katholischen kirche.
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#82   Ulli   20:48:06 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Gerechtigkeit
in dieser zeit in welcher die katholische kirche noch keine ahnung von homosexualität hat und diese form der liebe zwischen zwei menschen, (erwachsenen menschen) mit kindesmissbrauch und stricherei gleichsetzt, als liebesunfähig bezeichnet, etc. sollte sie kein mitspracherecht in der politik haben. denn homosexualität hat mit kindesmissbrauch, raubmord, einbrüchen usw. nichts zu tun. die sexualität bleibt nebenerscheinung eines handelnden. der homosexuelle mann kann seinen heterosexuellen freund oder bruder, oder vater in den arm nehmen. so mancher kath-schreiber kann dies aber nicht! der ekel und der hass wäre zu groß! solche menschen sollten keine politik machen. denn solche menschen können keine gerechte politik machen, denn sie entscheiden nach hass und ablehnung, sie zerstören die vielfalt auf dieser erde. wie der weiße mann den schwarzen stets zerstören wollte. zuerst sollte die kirche lernen und dann wenn sie im geiste wächst, ja dann vielleicht einmal in der politik mitmischen. MIT GERECHTIGKEIT statt HASS
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#81   -Agnostiker-   20:38:01 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Abu
Das sind aber mal wieder Vergleiche… Aber mehr hätte ich von Dir auch nicht erwartet.
Aufgrund solcher und ähnlicher Vorfälle, die den inneren Frieden in Homoland sehr belasteten, wurde es Katholiken verboten, sich zu äußern.
Inwiefern wird durch sowas der innere Frieden belastet? Und was ist Homoland? Ich komm mit deiner Denkweise immer nicht so mit
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#80   Babylon †   20:23:31 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Abu: Bei diesen Vorschlägen
läuft mir das Wasser im Mund zusammen. >:)
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#79   Abu   20:09:54 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Aber sicher doch!
„Was geht sie das an, ob ich mit meinem 10jährigen Neffen ein sexuelles Verhältnis habe?
Wie bitte: Sie wollen mir vorschreiben, daß ich mit meiner Schwester kein Kind haben darf?
Das kann schon sein, daß Sie der Bauer sind, aber ich weiß, daß diese Kuh das auch will – Tiere habe Rechte, Sie Faschist!
Wieso ich meinen Nachbarn gefressen habe? Wir haben uns beide dafür entschieden. Er wollte nicht mehr leben und ich hatte Lust auf ihn – wollen Sie ihn seines selbstbestimmten Todes berauben und mir in meine Privatsphäre dreinreden, hä?!
Das macht doch nichts, daß ich als Domina mit drei Sklaven lebe: wenn ich Kinder adoptieren will, dann geht das Sie doch nichts an!
Wie? Warum die immer so schreit? Kümmern Sie sich um Ihr Leben, ich kümmere mich um meins!“
Aufgrund solcher und ähnlicher Vorfälle, die den inneren Frieden in Homoland sehr belasteten, wurde es Katholiken verboten, sich zu äußern. Leider hielten sich einige unverbesserliche Klerikalfaschisten nicht daran. Also wurden die Katholiken in Homelands zusammengefaßt. Wenn die staatlichen Lauschmaschinen in den Homelands wieder einmal das Wort „Homo“ aufschnappten, marschierte die Rosa Armee ein und pfählte ein paar Tausend, nur zur Abschreckung.
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#78   Sulpicius   19:50:28 | Donnerstag, 13. Juli 2006
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#77   Knecht Dummspecht †   17:55:37 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@deusexmachina
Sie würden mir ja auch nicht gestatten wollen, meine „Meinung“ darüber, wie Sie mit Ihrer Partnerin zu verkehren haben und was für ein Scheusal Sie sind, wenn Sie es nicht tun, ad nauseam in der Öffentlichkeit zu verkünden. Sie würden sich gegen so etwas zur Wehr setzen, und völlig zu Recht. Und Sie würden sich zu Recht herzlich bedanken, wenn ich Einfluss auf die Politik zu nehmen versuchte, dahingehend, dass die Ehe von Katholiken untereinander verboten wird, dass Katholiken keine Kinder adoptieren dürfen etc.
Das ist EXAKT DAS, worauf man ständig vergeblich drauf hinweist. Was nicht sein darf, kann auch nicht sein, EInfühlungsvermögen scheint ein Mangel zu sein.
Auf meine Frage hin, wie die Betroffenen in dieser (in DERSELBEN) Situation reagieren würden, darauf habe ich BIS HEUTE noch keine Antwort erhalten (höchstens Ausreden oder scheinheilige Begründungen) Den Respekt, den man erhält, hält man für selbstverständlich – egal ob man DENSELBEN auch anderen gewährt. Das, was für jemanden einen hohen Stellenwert hat (Ehe, Partnerschaft), hat es doch deshalb nicht, weil man es über andere stellt. Stelle man diesen Wert DER ANDEREN (das, was für die anderen genauso lieb und teuer ist, wie für einen selbst!) in Frage, dann würde man doch eigentlich den EIGENEN WERT schmälern. Darauf scheint man hier aber nicht zu kommen – wie gesagt selbstverständlich. Man kommt ja erst gar nicht in die selbe Lage, also ist man sich dessen auch gar nicht bewusst!
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#76   deusexmachina   17:24:09 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt
„Diesbezüglich gibt der Artikel nichts her. Vielmehr möchte man anderen eine Meinungsänderung abverlangen.“
Andere ihres Seins wegen zu verurteilen, ist keine „Meinung“, werter Benedikt – es ist ein Verbrechen. Die vielgerühmte Meinungsfreiheit findet ihre Grenzen bekanntlich in den Rechten anderer – es gibt kein „Recht auf die Herabwürdigung anderer“, und erst recht gibt es kein Recht darauf, anderen ihre staatsbürgerlichen, vom GG garantierten, Rechte streitig zu machen bzw. sie an der Erlangung und Sicherstellung dieser Rechte zu hindern.
Eine solche „Meinung“ ist keine.
Was soll das überhaupt für eine „Meinung“s ein, die sich ausschließlich darauf kapriziert, was ANDERE gefälligst zu tun und zu lassen haben? Eine solche „Meinung“ steht der RKK gar nicht zu, jedenfalls nicht öffentlich. Sie würden mir ja auch nicht gestatten wollen, meine „Meinung“ darüber, wie Sie mit Ihrer Partnerin zu verkehren haben und was für ein Scheusal Sie sind, wenn Sie es nicht tun, ad nauseam in der Öffentlichkeit zu verkünden. Sie würden sich gegen so etwas zur Wehr setzen, und völlig zu Recht. Und Sie würden sich zu Recht herzlich bedanken, wenn ich Einfluss auf die Politik zu nehmen versuchte, dahingehend, dass die Ehe von Katholiken untereinander verboten wird, dass Katholiken keine Kinder adoptieren dürfen etc. (ich spreche hier, wohlgemerkt, nur von den „theologischen“ Begründungen gegen diese Unterfangen).
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#75   cairochon   17:14:02 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt
Und keine Zeit mehr für Demonstrationen gegenüber Gläubigen, deren Einstellung man gar nicht kennt.
Nun, das könnte man aber auch unter den Punkt „Aufregen“ vermerken…
Die persönliche Einstellung des einzelnen Gläubigen ist übrigens in dieser Sache nicht von belang. Als Mitglieder des Vereins „Katholische Kirche“ tragen die beitragszahlenden Katholiken auch die Handlungsweise ihrer Kirche mit. Wäre ich ein Mitglied des LSVD so müsste ich es mir auch gefallen lassen unangenehme Fragen zu zweifalhaften Aktionen dieses Verbandes beantworten zu müssen. Ich bin jedoch kein Mitglied.
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#74   Benedikt   17:00:59 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ cairochon
Ach lieber Herr Benedikt,
wenn wir Homosexuelle jedesmal, wenn ein paar bibelschwingende Christen anfangen uns anzukeifen, so ein Faß aufmachen würden, dann hätten sich wahrscheinlich viele Probleme von ganz allein gelösst. Wir wären so sehr damit beschäftigt uns aufzuregen das wir vermutlich gar keine Zeit mehr zum sündigen hätten.
Und keine Zeit mehr für Demonstrationen gegenüber Gläubigen, deren Einstellung man gar nicht kennt.
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#73   cairochon   16:55:30 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt
Weil sich die Gegenseite mit schöner Regelmäßigkeit ebenfalls über solche Aktionen aufregt.
Ach lieber Herr Benedikt,
wenn wir Homosexuelle jedesmal, wenn ein paar bibelschwingende Christen anfangen uns anzukeifen, so ein Faß aufmachen würden, dann hätten sich wahrscheinlich viele Probleme von ganz allein gelösst. Wir wären so sehr damit beschäftigt uns aufzuregen das wir vermutlich gar keine Zeit mehr zum sündigen hätten. ^-^
Cairochon
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#72   Benedikt   16:28:06 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ cairochon
Und warum dann die Aufregung um die paar Homosexuellen die vor einer Kirche demonstrieren?
Weil sich die Gegenseite mit schöner Regelmäßigkeit ebenfalls über solche Aktionen aufregt.
Die Proteste richten sich auch an andere Adressen.
Zum Beispiel?
Welche Interessen verfolgt die Kirche denn bei ihrer Lobbyarbeit?
Ihre eigenen. Sie ist der Auffassung, dass nur die Ehe privilegiert werden sollte.
Nein? Es ist mir aber wirklich egal ob sie mich einen Sünder nennen oder ob sie meine Lebensweise als sündig beschreiben würden. Der Begriff „Sünde“ hat für mich keine Bedeutung.
Sie verstehen mich falsch, vielleicht bilden Sie auch eine Ausnahme. Aber man hat oft den Eindruck, dass Homosexuelle auch dann, wenn Sie nicht gläubig sind, in irgendeiner Weise auf den „Segen“ der Kirche zu ihrer Sexualität warten. Das zeigt ja auch diese Demo. Sie fordert nicht: „Lasst uns in Ruhe!“, sondern „Ändert gefälligst euer Familienbild!“. Da liegt ein Unterschied, der – falls es sich um Nichtgläubige handelt, sehr interessant ist. Denn warum interessiert sich ein solcher für die Auffassungen einer Glaubensgemeinschaft, der er nicht angehört? Erzählen Sie mir nichts von Einflussnahme. Die Wahrheit ist, das weitergehende Gesetze politisch nicht durchsetzbar sind, was man schon am LPartG gesehen hat. Mit der Kirche hat das relativ wenig zu tun.
Ok, wo nehme ich auf innerkirchliche Angelengenheiten Einfluss?
Nicht darauf, auf politische Entscheidungsprozesse.
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#71   Abu   16:15:23 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Das Geschrei,
die Kirche bzw. einzelne kreuz.net-Besucher mischten sich in das Leben von Homosexuellen ein bzw. ließen diese nicht ihr Leben leben, wird langsam langweilig.
1. hat jeder Mensch, jede Institution oder Religion das Recht zu sagen: „Das ist richtig oder falsch, das ist gut oder schlecht.“ Und hier sind homosexuelle Praktiken keine heiligen Kühe, die man nicht kritisieren darf!
2. sind auch alle staatlichen Regelungen frei diskutabel. Der Staat bestimmt nicht, wie Menschen in privater Absprache und privaten Räumen zu leben haben. Aber der Staat privilegiert bestimmte Lebensformen, weil er sie für nützlich hält, z.B. Ehe zwischen Mann und Frau, weil daraus Kinder hervorgehen, die der Staat braucht. Ob andere Lebensformen, z.B. homosexuelle, zu privilegieren sind, darüber darf vollständig frei diskutiert werden. Das ist keine unerlaubte Einmischung in Privatangelegenheiten.
3. bin ich davon überzeugt, daß dieses Geschrei, die Kirche oder einzelne Katholiken mischten sich in das Leben anderer ein, zwei Ursachen hat: a) Wer homosexuelle Praktiken pflegt, hat naturaliter ein schlechtes Gewissen. Er haßt es, weil es nicht schweigt. Dies wird auf die Kirche übertragen. b) Das Personal in Medien und Politik ist schwul oder permissiv bis feige. Die Homo-Lobbyisten hätten völlig freie Fahrt, wenn da nicht die Kirche wäre. Die Kirche ist der einzige ernstzunehmende Gegenfaktor, weil man sie nicht sofort mit der Faschismus-Keule erschlagen kann und weil ihre Zentrale in Rom ist.
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#70   cairochon   16:13:40 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt
In der Tat – für BEIDE Seiten.
Und warum dann die Aufregung um die paar Homosexuellen die vor einer Kirche demonstrieren?
Für Rechtsetzungen fehlt der Kirche die Kompetenz. Lobbyarbeit wird auch von den HS-Verbänden betrieben, sie scheidet also aus. Wie erfolgreich die Lobbyarbeit ansonsten ist sieht man bei der Gentechnik, PiD, Abtreibung, LPartG usw. Ich sags Ihnen nicht gern, aber möglicherweise müssen Sie sich einen anderen Sündenbock suchen. Versuchen Sie es mal beim Parlament.
Nun, die katholische Kirche ist nicht allein verantwortlich. Das hat auch niemand behauptet. Die Proteste richten sich auch an andere Adressen.
Welche Interessen verfolgt die Kirche denn bei ihrer Lobbyarbeit? Die Interessen ihrer Gläubigen? Dann liegt es also im Interesse der Katholiken Minderheiten Rechte zu verwehren die für andere selbstverständlich sind. Wenn das tatsächlich so ist – und so muss ich Sie verstehen – dann ist es auch gerechtfertigt den „einfachen“ Katholiken damit zu konfrontieren. Denn es scheint ja so zu sein das der Gläubige der Kirche sagt wie sie handeln soll und nicht etwa umgekehrt.
Den Eindruck machen Sie aber ganz und gar nicht.
Nein? Es ist mir aber wirklich egal ob sie mich einen Sünder nennen oder ob sie meine Lebensweise als sündig beschreiben würden. Der Begriff „Sünde“ hat für mich keine Bedeutung.
Hier ging es um Einflußnahme.
Ok, wo nehme ich auf innerkirchliche Angelengenheiten Einfluss?
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#69   Benedikt   15:50:05 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ cairochon
Proteste und Demonstrationen sind legitime Mittel.
In der Tat – für BEIDE Seiten.
Das dürfte schwer werden da es ja um fehlende Rechte geht und um den Umstand das die katholische Lobby alles daran setzt diesen Umstand beizubehalten.
Für Rechtsetzungen fehlt der Kirche die Kompetenz. Lobbyarbeit wird auch von den HS-Verbänden betrieben, sie scheidet also aus. Wie erfolgreich die Lobbyarbeit ansonsten ist sieht man bei der Gentechnik, PiD, Abtreibung, LPartG usw. Ich sags Ihnen nicht gern, aber möglicherweise müssen Sie sich einen anderen Sündenbock suchen. Versuchen Sie es mal beim Parlament.
Falsch. Die Kirche kann Homosexualität gerne weiter als Sünde betiteln. Für Nicht-Christen ist eh irrelevant.
Den Eindruck machen Sie aber ganz und gar nicht.
Wo mische ich mich in innerkirchliche Angelegenheiten ein?
Hier ging es um Einflußnahme.
@ Navon
Ich sage gar nichts gegen die Trennung. Nur dass 1899 Lobbygruppen schalten und walten können wie sie wollen, die 1900. dies aber nicht tun dürfen soll.
Es wird hier ständig behauptet, dass nichtgläubigen Homosexuellen die Meinung der Kirche egal sein könne. Der Meinung bin ich auch. Nur warum versucht man dann, der Kirche eine andere Auffassung aufzuzwängen? Warum beschwert sich alle Welt über eine Regelung für die Weihezulassung? Sind Sie wirklich sicher, dass nicht doch eine Einflussnahme anderer Verbände auf die Kirche stattfinden soll’Was hielten Sie davon?
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#68   Navon   15:42:23 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Benedikt & Sulpicius
Vielleicht bildet Ihr Euch mal, warum es geschichtlich eine Trennung von Staat und Kirche gibt. Das stammt noch aus einer Zeit, als es in Deutschland fast nur Christen gab und DIE haben das eingeführt. Ihr seid also selbst schuld an der Situation, versucht es also nicht, rumzuheulen, man würde Euch benachteiligen. Das wirkt – im Hinblick auf die staatlichen Zahlungen an die Kirchen (nein, ich meine nicht Kirchensteuer!) geradezu lächerlich.
N.
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#67   cairochon   15:40:29 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Sulpicius & Benedikt
Ebenso kann die Kirche Lobbyarbeit für die Gläubigen betreiben.
Dann sollte sich die Kirche aber auch nicht auf den Schutz der Religion berufen wenn sie in weltlichen Dingen aktiv wird. Proteste und Demonstrationen sind legitime Mittel.
Dann nennen Sie mir dochmal den Rechtsakt, mit dessen Hilfe den HS hier das Leben schwer gemacht wird und der von der Kirche verabschiedet wurde.
Das dürfte schwer werden da es ja um fehlende Rechte geht und um den Umstand das die katholische Lobby alles daran setzt diesen Umstand beizubehalten.
Es gibt in D. das LPartG.
Richtig. Und das trotz den Bemühungen der katholischen Kirche dies zu verhindern. Allerdings ist dieses Lebenspartnerschaftsgesetz nur eine „Ehe-Light“. Alle Pflichten aber kaum Rechte.
Da wird von der Kirche eine andere Auffassung gefordert. In wie weit besteht ein Recht darauf, Auffassungen anderer zu bestimmen?
Falsch. Die Kirche kann Homosexualität gerne weiter als Sünde betiteln. Für Nicht-Christen ist eh irrelevant.
So wie Sie auch.
Wo mische ich mich in innerkirchliche Angelegenheiten ein?
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#66   Sulpicius   15:33:23 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt
Eine Gegenrede offenbar nur, dass man die Kirche mundtot machen will, weil einem die Meinungen nicht passen.
Genau das ist der einzige Grund, warum sich die Kirchengegner hier so aufspielen.
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#65   Benedikt   15:31:27 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Navon: Lobbyismus
Die Kirche ist zuerst einmal ein weltanschaulicher Verein mit Interessen für seine Mitglieder. Aus diesem Grund wird eine direkte Einflußnahme der Kirchen auf die Staatsgeschäfte verhindert. Als Privatpersonen dürfen alle Gläubigen sich direkt an der Politik beteiligen, der Verein ist ausgeschlossen.
Das geht bei anderen Vereinen auch so. Alle Mitarbeiter von z.B. BMW dürfen direkt politisch aktiv sein, der Konzern darn es nicht.
Sorry, aber Sie sind offenbar nicht mit der Wirklichkeit vertraut. In unserer Rpublik läuft es so: Lobbygruppen können sich beim Deutschen Bundestag offiziell registrieren lassen, auch der LSVD, LIPS & Co. haben hiervon selbstverständlich Gebrauch gemacht. Beim Dt. Bundestag sind 1900 Lobbyistenverbände registriert, darunter mit Sicherheit auch eine, die die Interessen der Firma BMW vertritt. Sie können sogar sehr sicher sein, dass die Automobilindustrie Deutschlands vertreten ist. In sofern gibt es keinen Grund, warum die Kirche das nicht auch tun dürfte. Eine Gegenrede offenbar nur, dass man die Kirche mundtot machen will, weil einem die Meinungen nicht passen. So läuft das in einer Demokratie aber nicht.
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#64   Sulpicius   15:24:47 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@chairochon und co.
Ich darf mit „Benedikt“ antworten:
Es ist sehr verwunderlich, dass Sie offenbar glauben, dass die Lobbyarbeit anderer keine Außenwirkung hat. Lobbygruppen diktieren den Politikern doch schon Rechtssätze. Welches Mandat liegt hier vor?
Ebenso kann die Kirche Lobbyarbeit für die Gläubigen betreiben.
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#63   cairochon   15:18:50 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Sulpicius
Genau das ist eben der grosse Irrtum.
Was bedeutet denn Trennung von Kirche und Staat?
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#62   Benedikt   15:16:29 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ cairochon
Es wäre schön wenn das nur Unsinn wäre, ist es aber leider nicht.
So. Dann nennen Sie mir dochmal den Rechtsakt, mit dessen Hilfe den HS hier das Leben schwer gemacht wird und der von der Kirche verabschiedet wurde.
Richtig und genau darum geht es. Warum sieht sich die katholische Kirtche dazu genötigt genau gegen eine solche Öffnung der Zivilehe anzugehen?
Es gibt in D. das LPartG.
Doch, nur darum geht es. Um was soll es sonst gehen?
Lesen Sie nochmal. Da wird von der Kirche eine andere Auffassung gefordert. In wie weit besteht ein Recht darauf, Auffassungen anderer zu bestimmen?
Glücklicherweise! Jedoch kann sie sehr wohl versuchen Einfluss zu nehmen und genau das tut sie.
So wie Sie auch.
@ DDL
WIE lautet Ihre Antwort auf meine Frage, welches mandat die RKK dazu hat, sich über die Lebensweise von Nichtkatholiken abfällig zu äußern, bzw. sich auf dem Wege der Lobbyarbeit in deren Leben hineinzudrängeln?
Es ist sehr verwunderlich, dass Sie offenbar glauben, dass die Lobbyarbeit anderer keine Außenwirkung hat. Lobbygruppen diktieren den Politikern doch schon Rechtssätze. Welches Mandat liegt hier vor?
Aber selbstverständlich. Z.B. das Recht, nicht ständig beschimpft zu werden, hm?
Diesbezüglich gibt der Artikel nichts her. Vielmehr möchte man anderen eine Meinungsänderung abverlangen.
Wollen Sie ernstlich behaupten, es gäbe keine Einflussnahme (…) auf die Gesetzgebung?
Es gibt das LPartG, es gibt den § 218 usw. Erzählen Sie mir nichts.
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#61   Navon   15:15:58 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Sulpicius
Die Kirche ist zuerst einmal ein weltanschaulicher Verein mit Interessen für seine Mitglieder. Aus diesem Grund wird eine direkte Einflußnahme der Kirchen auf die Staatsgeschäfte verhindert. Als Privatpersonen dürfen alle Gläubigen sich direkt an der Politik beteiligen, der Verein ist ausgeschlossen.
Das geht bei anderen Vereinen auch so. Alle Mitarbeiter von z.B. BMW dürfen direkt politisch aktiv sein, der Konzern darn es nicht.
N.
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#60   Sulpicius   15:09:02 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@cairochon
Die Kirche besteht aus Gläubigen. Erklären Sie mir mal bitte, warum die Kirche deshalb keinen Einfluß auf die Politik nehmen kann. Es ist ihr Recht und ihre Pflicht, Sie Schlaumeier.
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#59   Navon   15:05:26 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Benedikt
Auch wenn man nicht auf die Kirche hört, nimmt sie doch Einfluss auf das Leben von Homosexuellen, indem sie sich z.B. gegen die Zivilehe für Homosexuelle wehrt. Dieser Einflussnahme kann man sich nicht entziehen.
N.
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#58   cairochon   15:05:26 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Sulpicius
Als Bürger darf sich selbstverständlich auch ein Katholik in die Politik einbringen. Hier geht es aber um die Einflussnahme der Kirche und wie bekannt sein dürfte haben wir eine Trennung von Staat und Kirche.
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#57   Sulpicius   15:00:40 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Ulli
Ach, ich dachte ALLE Menschen (auch Katholiken)könnten in Deutschland ihre Überzeugungen in die Politik einbringen. Ein seltsames Demokratieverständnis haben Sie…
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#56   cairochon   14:55:21 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt
Nicht leben lässt? Was ist denn das schon wieder für ein Unsinn?
Es wäre schön wenn das nur Unsinn wäre, ist es aber leider nicht.
Eine Öffnung gibt es in Deutschland gar nicht.
Richtig und genau darum geht es. Warum sieht sich die katholische Kirtche dazu genötigt genau gegen eine solche Öffnung der Zivilehe anzugehen? Es geht hier nicht um eine kirchliche Trauung.
Die oben beschriebene Aktion richtet sich in keiner Weise auf die Durchsetzung EIGENER Rechte.
Doch, nur darum geht es. Um was soll es sonst gehen?
Sie lernen es nie. Die Kirche kann niemandem Vorschriften machen, der nicht auf sie hören will.
Glücklicherweise! Jedoch kann sie sehr wohl versuchen Einfluss zu nehmen und genau das tut sie.
Lustige Frage. Kein Mensch zwingt einen Homosexuellen, darauf zu hören oder danach zu leben. Es ist sehr bezeichnend, dass trotzdem von HS so ein Anspruch angenommen wird.
Kein homosexueller Nicht-Katholik hört darauf was die katholische Kirche zu sagen hat. Andere tun dies aber sehr wohl. Die Kirche mobilisiert ihre Gläubigen um in weltlichen Dingen Einfluss zu nehmen.
Was glauben Sie, was es in Deutschland für Lobbyisten gibt, die Ihnen wirklich das Leben schwer machen. Gucken Sie sich nur mal die „Gesundheitsreform“ an.
Das ist lachhaft wenn man dies einmal der rechtlichen Situation Homosexueller gegenüber stellt.
Cairochon
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#55   deusexmachina   14:54:05 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt – Sie drücken sich
…um eine klare Antwort herum.
WIE lautet Ihre Antwort auf meine Frage, welches mandat die RKK dazu hat, sich über die Lebensweise von Nichtkatholiken abfällig zu äußern, bzw. sich auf dem Wege der Lobbyarbeit in deren Leben hineinzudrängeln?
Nennen Sie einen GRUND, eine BERECHTIGUNG.
„Die oben beschriebene Aktion richtet sich in keiner Weise auf die Durchsetzung EIGENER Rechte.“
Aber selbstverständlich. Z.B. das Recht, nicht ständig beschimpft zu werden, hm?
„Sie lernen es nie. Die Kirche kann niemandem Vorschriften machen, der nicht auf sie hören will.“
Bendikt, nun stellen Sie sich doch bitte nicht dumm. Die Existenz der Lobbies ist Ihnen so gut bekannt wie mir – und diese Lobbies existieren, UM dort verbindlich handeln zu können, wo man es ohne sie NICHT könnte. Das ist der SINN der Sache. Wollen Sie ernstlich behaupten, es gäbe keine Einflussnahme der Kirche(n) auf die Politiker? Und damit auf die Gesetzgebung?
„Kein Mensch zwingt einen Homosexuellen, darauf zu hören oder danach zu leben. Es ist sehr bezeichnend, dass trotzdem von HS so ein Anspruch angenommen wird.“
So ein Käse. Der §175 z.B. wurde lange von der RKK verteidigt – er HAT Menschen GEZWUNGEN. Öffnen Sie doch bitte ‘mal BEIDE Augen!
„Was glauben Sie, was es in Deutschland für Lobbyisten gibt, die Ihnen wirklich das Leben schwer machen. Gucken Sie sich nur mal die „Gesundheitsreform“ an.“
Meinen Sie wirklich, irrelevante Ablenkungsmanöver wären hier das Mittel der Wahl?
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#54   Ulli   14:51:46 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Religion und Politik
Zeit wird es, dass die Religion nicht mehr zur Politik verkümmert. Deswegen ist es notwenig, dass die Katholische Kirche sich nicht mehr in die Angelegenheiten von Menschen einmischt, welche an biblischer Freiheit kein Interesse hat. Wer sich den Dogmen der Katholiken anschließen möchte, kann die Kirchenhäuser aufsuchen. Daher! Raus mit den Dogmen der Kathkirche aus Politik und Wissenschaft! :)3
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#53   Benedikt   14:39:53 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Navon
Es besteht von Seiten der katholischen Kirche sehr wohl ein Problem, weil diese Homosexuelle eben nicht einfach leben läßt.
Nicht leben lässt? Was ist denn das schon wieder für ein Unsinn?
Das fängt bei der Öffnung der Zivilehe
Eine Öffnung gibt es in Deutschland gar nicht.
@ DDL
So weit, so gut, so gleichberechtigt könnte man – oberflächlich – denken. Ist aber nicht so. Denn Homosexuelle kämpfen für IHRE EIGENEN Rechte. Sie streben in keinster Weise die Einschränkung ANDERER an. Die Kirche hingegen steht gegen diese Rechte ANDERER. Merken Sie den Unterschied?
Die oben beschriebene Aktion richtet sich in keiner Weise auf die Durchsetzung EIGENER Rechte.
die RKK bemüht ist, ANDEREN Vorschriften zu machen
Sie lernen es nie. Die Kirche kann niemandem Vorschriften machen, der nicht auf sie hören will.
WELCHE Berechtigung hat die Kirche, sich überhaupt in die Lebensweise von Nichtkatholiken hineinzudrängeln?
Lustige Frage. Kein Mensch zwingt einen Homosexuellen, darauf zu hören oder danach zu leben. Es ist sehr bezeichnend, dass trotzdem von HS so ein Anspruch angenommen wird.
Es geht um eine Lobby, die anderen das Leben schwer macht – ohne jedes Mandat dazu.
Was glauben Sie, was es in Deutschland für Lobbyisten gibt, die Ihnen wirklich das Leben schwer machen. Gucken Sie sich nur mal die „Gesundheitsreform“ an.
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#52   Navon   14:29:56 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Benedikt
Es besteht von Seiten der katholischen Kirche sehr wohl ein Problem, weil diese Homosexuelle – egal ob Gläubig oder nicht – eben nicht einfach leben läßt. Das fängt bei der Öffnung der Zivilehe (was die Kirche genau garnichts angeht, sie dennoch am meisten dagegenschießt) an, geht über Beleidigende Aussagen diversester Kirchenfunktionäre bis hin zu Allianzen mit anderen Religionen zur Verhinderung friedlicher Demonstrationen.
Es geht ja nichtmal darum, dass irgendjemand die kath. Kirche zwingen möchte, Homosexuelle zu trauen, sondern lediglich um das Zugeständnis von Rechten, die wir Heterosexuellen wie selbstverständlich für uns in Anspruch nehmen.
N.
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#51   DDL   14:23:22 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt
Klartext: Sowohl Homosexuelle als auch die RKK haben in Deutschland ihre Lobbies. BEIDE Seiten versuchen, auf die gesetzgebung Einfluss zu nehmen, in einer Weise, die dem jeweils eigenen Denken / Empfinden entspricht.
So weit, so gut, so gleichberechtigt könnte man – oberflächlich – denken. Ist aber nicht so. Denn Homosexuelle kämpfen für IHRE EIGENEN Rechte. Sie streben in keinster Weise die Einschränkung ANDERER an. Die Kirche hingegen steht gegen diese Rechte ANDERER. Merken Sie den Unterschied?
Jetzt können Sie mir ja gerne ‘mal erzählen, wo andersherum Homosexuelle versucht hätten, in katholische Lebensweise hineinzupfuschen.
Es geht bei diesem Konflikt ausschließlich darum, dass die RKK bemüht ist, ANDEREN Vorschriften zu machen bzw. machen zu lassen. Da stellt sich schon die Frage nach der Legitimität, speziell dann, wenn – wie es für die weit überwiegende Mehrheit Homosexueller gilt – diese Menschen gar nicht katholisch sind, katholische Gesichtspunkte sie also in keinster Weise zu interessieren brauchen.
Beantworten Sie das doch ‘mal: WELCHE Berechtigung hat die Kirche, sich überhaupt in die Lebensweise von Nichtkatholiken hineinzudrängeln? Denn dass es sich nicht nur darum handelt, was Katholens untereinander so schwatzen, wissen Sie ganz genau – es geht knallhart um gesetzliche Möglichkeiten bzw. Verbote. Es geht um eine Lobby, die anderen das Leben schwer macht – ohne jedes Mandat dazu.
Was haben Sie dagegenzusetzen?
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#50   aschera   14:17:32 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ cairochon:
Und das ist Ihr gutes Recht! Die freiheitlich-demokratische Gesellschaft darf sich von menschenverachtenden Fundis ihre Spielregeln nicht diktieren lassen.
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#49   cairochon   14:05:00 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt
Da besteht eigentlich von kirchlicher Seite kein Problem, aber eines von Seiten der Homosexuellen: Sie benötigen offenbar die Zustimmung der Kirche als persönliche Bestätigung. Anders kann ich mir solches Verhalten wie diese Demo nicht erklären. Jedenfalls dann nicht, wenn es sich nicht um Gläubige handelt.
Vielleicht kann ich dir das kurz erklären.
Ich bin kein Katholik, ja noch nicht einmal Christ. Es ist mir daher völlig egal ob die katholische Kirche nun homosexuelle Priester zulässt oder nicht, es ist mir auch egal ob die katholische Kirche homosexuelle Partnerschaften segnet oder nicht. Das ist nicht meine Baustelle. Anders sieht es aber aus wenn die katholische Kirche versucht aktiv politische Entscheidungen zu beeinflussen. Wenn zum Beispiel katholische Politiker vom Vatikan schriftlich dazu aufgefordert werden gegen ein Partnerschaftsgesetz zu stimmen, wenn dazu aufgerufen wird einen Volksentscheid zu boykotieren ect. ect. ect.
Hier geht es nicht mehr um kirchliche Angelegenheiten. Hier bin ich als Nicht-Christ betroffen und genau an diesem Punkt nehme ich mir auch das Recht heraus dagegen anzugehen.
Cairochon
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#48   Benedikt   13:36:20 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Navon
Lass Du den Homosexuellen ihre Lebensweise und sie lassen Dir Deine!
Da besteht eigentlich von kirchlicher Seite kein Problem, aber eines von Seiten der Homosexuellen: Sie benötigen offenbar die Zustimmung der Kirche als persönliche Bestätigung. Anders kann ich mir solches Verhalten wie diese Demo nicht erklären. Jedenfalls dann nicht, wenn es sich nicht um Gläubige handelt.
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#47   Navon   13:14:29 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Abu
Ich werde Dir Deine Meinung lassen und Dich dafür nicht einsperren. Das sind eher Methoden fanatischer Gläubiger, nicht meine!
Nur hat bisher auch kein Homosexueller in Deutschland je einen Gläubigen angegriffen – auch wenn der Artikel das durch die Schreibweise suggeriert. Sagen kannst Du das, was Dir die Kirche vorkaut, gerne, aber Du wirst damit leben müssen, das Menschen mit anderer Meinung ihre Sicht der Dinge auch sagen dürfen und werden und – was Du Dir vielleicht mal überlegen solltest – Deine Meinung nicht automatisch richtig und wahr ist, nur weil Du jahrtausendealte Religionstexte für wichtiger hälst als den Menschen. Lass Du den Homosexuellen ihre Lebensweise und sie lassen Dir Deine!
Navon
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#46   Abu   13:01:19 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@wi-bi
Wo steht das mit der Geltung von GG-Artikeln zu Privatpersonen?
@navon Ihr Leben lassen … Kein Katholik tut Homos in Deutschland Gewalt an oder sonst was. Aber bis ans Ende der Zeiten werden wir erklären, daß das Sünde ist. Und wenn Ihr uns einsperrt! Das Recht auf eine freie Meinung lassen wir uns nicht nehmen
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#45   Benedikt   12:42:10 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ wi-bi
Von geistiger Verwirrtheit steht nichts im Katechismus. Dort heißt es:
Ihre psychische Entstehung ist noch weitgehend ungeklärt. (KKK 2357).
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#44   wi-bi   11:53:24 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Nein DDL
es ist schlimmer als Sie schreiben. Wenn die Kirche z.B. erwähnt, dass man Homosexuellen mit Respekt begegenen soll, im selben Dokument ihnen aber eine geistige Verwirrtheit unterstellt, so muss man dies nicht akzetieren. Dann ist dies eine unbelegbare Frechheit, basierend auf unbelgbaren „Glaubenswahrheiten“. Solchen katholischen Ausschweifungen begnet man, leider, heute nur allzu oft. Hier unterstelle ich böswillige Absicht mit einem klar definierten Ziel. Und das wird man ja wohl noch sagen dürfen.
Zudem ist das Thema doch hochaktuell innerhalb der Kirche. Ich erinnere mich an keine Zeit, wo so viel daüber gesprochen wurde.
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#43   DDL   11:21:42 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@aschera
Mea culpa maxima – Sie haben natürlich Recht. Wobei „betreiben“ m.E. einen Tick zu stark wäre, deswegen habe ich – fälschlich – „hintertreiben“ verwendet.
Gemeint hatte ich dies: Die Amtskirche befleißigt sich natürlich nicht des hier auf kreuz.net zu findenden Jargons. Man ist da weder so offensiv noch so aggressiv wie hier; ich nehme das Festklammern an primär alttestamentarischen Aussagen und sekundär einigen Einlassungen des Paulus, der ja grundsätzlich die Sexualität (egal, in welcher Form) nicht sonderlich schätze, bzw. an der herkömmlichen Exegese davon, als Altlast des Chtistentums wahr. Andere als die katholische Konfession haben ein weitaus geringeres Problem damit zu sagen: „Schön, das hat man früher so verstanden, aber das war eine andere Zeit und ein anderer Kontext.“
Die RKK allerdings, mit ihrer eingebildeten Unfehlbarkeit und dem Problem, dass man, auf Basis der eigenen Dogmatik, einen Fehler gar nicht bzw. nur unter größten verrenkungen eingestehen KANN, tut sich da weitaus schwerer.
Die logische Konsequenz: Man spricht einfach nicht mehr so viel darüber und drückt sich um eine Eigenkorrektur. Aktive „Antischwulenpolitik“ kann man der RKK als Ganzes, denke ich, nicht vorwerfen (selbst die Agitation gegen die „Homo-Ehe“ sehe ich nicht unbedingt so). WAS man ihr vorwerfen kann, ist, dass sie in ihrem Schatten das Gedeihen solcher menschenverachtenden und antichristlichen Umtriebe wie hier auf kreuz.net toleriert, und dass so etwas aus ihrem Schoße erwächst.
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#42   Benedikt   11:16:24 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ DDL
Was denken Sie, wieviel Interesse haben die Homosexuellen als gesellschaftliche Gruppe an den Kirchen?
Bei jedem nicht-kirchlichen Homosexuellen stelle ich mir diese Frage aufs neue.
WER ruft da in den Wald und wundert sich über das, was da herausschallt?
Werter DDL, mein Beitrag war durchaus spöttisch gemeint. ich habe gar nichts gegen irgendwelche Meinungsäußerungen Pro-HS, es sind die Pro-HS-ler, die etwas gegen die Meinungsäußerungen der anderen haben. Oder anders gesagt: Wer solche Aktionen abzieht, der darf sich über Reaktionen nicht wundern. Es besteht in unserer freiheitlichen Gesellschaft keine Möglichkeit, jemanden zur Akzeptanz irgendeiner Sache zu zwingen. Respekt ja, Akzeptanz nein. Und jetzt gucken wir mal in den KKK. Und was lesen wir dort: „Achtung und Takt“ gegenüber Homosexuellen wir gefordert. Wenn das mal kein Respekt ist!
Die kath. hintertreibt eine Benachteiligung und gesellschaftliche Hintanstellung Homosexueller.
Dr. Freud?
Reden Sie sich nicht ‘raus, das ist PROGRAMM der RKK.
Ist es nicht. Die RKK tritt für eine Privilegierung der Familie ein. Tausende Vereine machen so etwas.
Die RKK wären den meisten HS völlig wurscht, wenn sie nicht dauernd ihre unmaßgebliche, aber pejorative Meinung über diese verlautbaren würde.
Wenn diese Meinung so unmaßgeblich ist, was regt man sich dann auf? Oder will man doch erzwingen, dass JEDER akzeptieren MUSS?
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#41   aschera   10:49:41 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ DDL:
Die kath. hintertreibt eine Benachteiligung und gesellschaftliche Hintanstellung Homosexueller.
Wenn Sie aus „hinter-“ ein „betreibt“ machen, stimmt die Aussage. („Hintertreiben“ bedeutet „subversiv unterlaufen“. Aber genau das tut die RKK nicht, denn sie will ja die Diskriminierung homosexuell Liebender.)
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#40   deepthought   10:29:50 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@DDL: Klartext
Full ack!
Sehr treffend ausgrückt! Vielen Dank für den Beitrag. :(3
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#39   DDL   10:23:06 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Benedikt – Nun aber ‘mal Klartext
Sagen Sie doch’mal ganz ehrlich: Was denken Sie, wieviel Interesse haben die Homosexuellen als gesellschaftliche Gruppe an den Kirchen? Genauer: Wieviel Interesse haben sie an Kirchen, die sich NICHT explizit über HS äußern?
Da gibt es derzeit zwei große Religionsgemeinschaften in Deutschland, die Katholiken und die Protestanten – wie kommt es wohl, dass Konflikte mit Homosexuellen primär von ERSTEREN bekannt sind? Hm? WER ruft da in den Wald und wundert sich über das, was da herausschallt?
Es ist sehr einfach:
Die kath. hintertreibt eine Benachteiligung und gesellschaftliche Hintanstellung Homosexueller. Reden Sie sich nicht ‘raus, das ist PROGRAMM der RKK. Und gegen diese – obszönerweise noch als „göttlicher Wille“ ausgegebene – Programmatik protestieren die, DIE da hintangestellt werden sollen.
Was GENAU verstehen Sie daran nicht?
Das ist etwa so, als wenn ich, DDL, Ihnen, Benedikt, erzählte, Sie seien ein schlechter Mensch, weil Ihr Name mit „B“ beginnt, und Sie seien sündig und hätten dies und jenes gefälligst zu lassen. Sie würden sich solchen Quatsch natürlich energisch verbitten – und jetzt ‘mal im Ernst, wäre Ihr „Verbitten“ jetzt die große Unverschämtheit? Oder nicht doch eher meine Einlassungen zu Ihrem Privatleben?
Noch einmal: Die RKK wären den meisten HS völlig wurscht, wenn sie nicht dauernd ihre unmaßgebliche, aber pejorative Meinung über diese verlautbaren würde. Einfach ‘mal den Schnabel halten bei Dingen, die einen nix angehen, liebe Kirche.
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#38   Horst Schlämmer   10:22:14 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Fluchworte
Als die Gläubigen nach der Heiligen Messe aus der Kirche strömten, wurden sie von den wartenden homo-ideologischen Begriffs-Protestlern mit Flugblättern und Fluchworten bombardiert.
Oh, wenn die Gläubigen im Stande der Gnade sind, wird der Fluch auf die Fluchenden zurückfallen.
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#37   wi-bi   10:15:09 | Donnerstag, 13. Juli 2006
benedikt78
Sie glauben auch tatsächlich alles was hier steht :-D
Das ist in etwa so wie man hier kürlich erzählen wollte, dass auf dem Frankfurter CSD mit den Worten „Liberté, Egalité, Perversité“ demonstriert wurde.
:-D :-D :-D
Noch nicht einmal der eigentliche Grund für o.a. „Belästigung“ wurde uns hier im Artikel verraten. ich habe das ja die ganze Zeit im Hinterkopf, aber leider komme ich nicht drauf. Es hatte aber, glaube ich, mit dem üblichen Anfeindungen der katholischen Kirche gegen die Homo-Ehe zu tun.
Auf den Demonstartionsschildern stand übrigens: „Wir sind auch Familie“, „Keine Zwangsscheidung durch Bischöfe“, „Katholische Kirche missachtet Recht und Gesetz“ und „Liebe verdient Respekt“.
Und wo könnte man besser gegen die Ansichten der Kirche demonstrieren, als vor einer Kirche? Um jetzt mal ganz ehrlich zu sein, halte ich das für den besten Ort dafür. Zumal ich diese Aktion auch nicht verwerflich finde.
Wenn Fundamentalisten sich ins Zeug legen, dann kommt sowas heraus wie jetzt in Jerusalem. Dort wurde wohl nun ein Kopfgeld auf jeden homosexuellen Demonstranten ausgesetzt. Die Anleitung zum Bau eines Molotov Cocktails wurde sicherheitshalber Weise auf einem Flugblatt verteilt.
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#36   Navon   10:13:11 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Benedikt78
Der LSVD fordert, daß jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung unter Erwachsenen in die Wortbedeutung von „Liebe“ aufgenommen werde.
Das hat bisher so nur kreuz.net geschrieben. Wenn Du den Wortlaut auf der offiziellen Seite des Verbandes findest, dann – und erst dann – solltest Du sowas glauben. Da kreuz.net beim Thema Homosexualität nahezu immer sinnentstellend zitiert und auch gerne mal die Wahrheit ein wenig zurechtbiegt, solltest Du der Meldung erst dann Glauben schenken, wenn Du einen neutralen Beleg der Aussage findest.
N.
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#35   -Agnostiker-   10:11:32 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Richard
Der radius der homolitenlobby sollte eingeschränkt werden sodass sie sich von bestimmten orten vernhalten.
Sowas würde man dann Ghettos nennen. Hat man schon ausprobiert.
Zum Artikel:
Tja, wurde wohl bereits alles gesagt, was einem nur dazu einfallen kann.
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#34   Benedikt   10:11:32 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ DDL
Ad „Intoleranz“: Sie hätten Recht… WENN sich der Protest dagegen gerichtet hätte, wie Katholiken die EIGENEN Familien sehen. Aber darum geht es nicht, sondern darum, was nach AUSSEN hin gepredigt bzw. verurteilt wird. Sonst wäre das den Homosexuellen nämlich herzlich egal, allenfalls den stetig weniger werdenden Katholiken unter ihnen nicht.
Ach so, ich vergaß, Aktionen nach AUSSEN liegen den Homosexuellen natürlich völlig fern. Werter DDL, gerade bei dieser hier beschriebenen Aktion ging es darum, etwas nach Außen zu tragen. Also keine Panik, die Kirche ist da nicht die Einzige.
@ maureen
…ob er denn noch in Lebensgefahr schwebt?
Wegen der hier oft angeprangerten Schwulenhetze schwebt auch niemand in Lebensgefahr.
@ Navon
Der Moment, in dem Ihr Christen Homosexuelle als gleichwertige Menschen behandelt, ihnen ihre Sexualität lasst und sie nicht mehr beschimpft, ist auch der Moment, ab dem sich kein Homosexueller mehr mit irgendeinem Gläubigen anlegt.
Es gibt weder eine Lehrmeinung, nach der Homosexuelle nicht gleichwertig sind, noch irgendein aktuelles Dokument, das Beschimpfungen enthält. Es gibt auch keine kirchliche Kampftruppe, die homosexuelle Beziehungen unterbindet. Was Sie hier vorbringen ist ergo völlig aus der Luft gegriffen.
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#33   Benedikt78   09:43:21 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Sehr schön!
Auch gegen den katholischen Begriff von Liebe protestierten die Schwulen. „Gott ist Liebe. Rom verbietet Liebe“ konnte man auf einem anderen Transparent lesen.
„Können Triebe Sünde sein?“, fragte ein Kirchenprotestler.
[fett]Der LSVD fordert, daß jede einvernehmliche sexuelle Triebbefriedigung unter Erwachsenen in die Wortbedeutung von „Liebe“ aufgenommen werde.[fett]
Sehr schön. Jetzt sagen die endlich selber, was ich schon lange zu erklären versuche. Homosexualität geht nicht unter Liebe, sondern unter tierischer Triebbefriedigung! Dass man Liebe derart verdrehen will, dass Triebe darunter gehen, passt ins Schema der Homo-Ideologen. Sie wollen jegliche Ethik, Moral und Sitte zerstören.
Glücklicherweise gibt es ein paar wenige Homos, die bei diesem Treiben nicht mitmachen. Leider wehren sie sich aber nicht gegen das Gehabe der Verbandsführer.
Es bleibt zu hoffen, dass Dr. Tilmann nun endlich zur Vernunft kommt!
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#32   wi-bi   09:23:39 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Abu
Um Gottes Willen. Natürlich haben die Menschenrechte nichts mit kirchlicher Moral zu tun. Für so moralisch hochwertig halte ich die katholische Kirche nicht.
Allerdings sind die Menschnrechte ebenso für Privatpersonen bindend (Artikel 1 (insb. Absatz 2) GG).
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#31   GerdEric   09:13:31 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Navon
Navon: Der Moment, in dem Ihr Christen Homosexuelle als gleichwertige Menschen behandelt, ihnen ihre Sexualität lasst und sie nicht mehr beschimpft, ist auch der Moment, ab dem sich kein Homosexueller mehr mit irgendeinem Gläubigen anlegt.
Nun ist die Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben gestiegen,
und da meinen ungeduldige Aktionisten,
dieses „Vertrauen“ durch Hassaktionen zerstören zu müssen.
Für Schwule und Lesben,
die der Art Kirchgänger anpöbeln,
kann auch ich kein Verständnis erübrigen.
MfG
GerdEric
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#30   aschera   09:07:24 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Navon und queerulantin:
Gute Postings! Sie sind hier weiß Gott die große Ausnahme – Stichworte: „Homoliten“, „Gaylords“ usw. (Werden in der Regel von Troglodyten und Neandertalern benutzt. Selten so gelacht!)
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#29   Navon   08:31:47 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ abu
Der Moment, in dem Ihr Christen Homosexuelle als gleichwertige Menschen behandelt, ihnen ihre Sexualität lasst und sie nicht mehr beschimpft, ist auch der Moment, ab dem sich kein Homosexueller mehr mit irgendeinem Gläubigen anlegt.
Wenn Du (u.a. Gläubige) meinst, Du dürftest Homosexuelle beschimpfen und sie sollten das gefälligst demütig hinnehmen, dann denkst Du falsch.
Lass ihnen ihr Leben und sie lassen Dir Dein. Aber solange Du Dich auf so beleidigende Art in ihr Leben einmischst, wirst Du mit Widerstand rechnen müssen.
Dabei zeugt es schon von viel Respekt Dir gegenüber, dass dieser Widerstand rein in Worten ausfällt. Kreuz.net schreibt ja ab und zu Artikel, in denen freudig berichtet wird, wenn mal wieder ein Homosexueller gehängt oder erstochen wird.
N.
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#28   Abu   05:35:59 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@queerulantin
1. Die Kirchgänger des Frankfurter Doms haben die kirchliche Position zur Homosexualität nicht erfunden, sie haben auf sie keinen Einfluß, „sie können nichts dafür“, sie nehmen sie gehorsam an oder nicht. Das ist kein Grund, sie zu belästigen.
2. Wenn jemand der Auffassung ist, er müsse mit „Basis-Christen“ über Homosexualität diskutieren, so gibt es mit Infoständen, auf Kirchen- und Katholikentagen, bei Podiumsdiskussionen genügend Möglichkeiten dazu.
3. Wenn Sie den Unterschied nicht verstehen und der Auffassung sind, Ablehnung homosexueller Praktiken und Belästigung Gläubiger nach der Messe sei unterschiedslos „respektlos“, dann zeigen Sie nur, was Ihre Religion ist: SEX.
@wi-bi Die Menschenrechtsdeklaration hat mit kirchlicher Moral überhaupt nichts zu tun. Zum Teil deckt sie sich mit ihr. Aber es ist weder ihr Sinn noch ihre Absicht, das Handeln von Privatpersonen oder Religionen zu normieren, sondern ausschließlich das von Staaten. Im Gegenteil: Meinungs- und Religionsfreiheit kennt die Homo-Lobby nicht, die kennt nur das uneingeschränkte Recht der Homosexualität auf ALLES.
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#27   queerulantin   03:41:13 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@abuuuu
„Nur: Der Vorfall zeigt, daß diesen Leuten Respekt vor dem Glauben anderer Menschen nichts bedeutet.“
und der kirche bedeutet der respekt vor der liebe oder liebesform anderer menschen nichts.
wo liegt der konkrete unterschied?
die kirche will menschen, die sich innig lieben weis machen, sie lieben garnicht und sind krank – wo ist da der respekt?
die kirche wertet menschen, die mit einem menschen ihres geschlechts glücklich geworden sind ab – wo ist da der respekt?
die kirche spricht der realen liebe zwischen zwei menschen (gleichen geschlechts) die tatsächliche existenz ab – wo ist der respekt?
in diesem kontext von respektlosigkeit auf der anderen seite zu sprechen ist zu unglaublich und so abwegig, dass man beinahe keine worte findet.
glaube soll/MUSS respektiert werden.
genauso aber muss liebe respektiert werden. egal welche form sie hat, solange es unter dem aspekt der freiwilligkeit und des einvernehmens passiert (was in homosexuellen beziehungen der fall ist). in diesem sinne gibt es keinen rationalen grund homosexualität abzulehnen. genauso wie beim glauben. punkt.
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