Kinderabtreibung
Harrison war menschlicher Abfall
In der 35. Schwangerschaftswoche wählten die Eltern Green für ihren noch nicht geborenen Sohn einen Namen. Dann schlugen die Ärzte vor, den Kleinen zu schlachten.
(kreuz.net) Mutter Lisa Green (35) freute sich auf ihre zweites Kind, das sie zusammen mit ihrem Mann Tim auf Ultraschallbildern bereits gesehen hatte.

Das berichtete die britische Tageszeitung ‘The Telegraph’ am 22. Mai.

Kurz darauf sagte der Arzt: „Ich habe eine schlechte Nachricht. Ihr Kind ist mongoloid.“

Die Schwangerschaft war kompliziert gewesen. Die Eltern Green hatten einem Gentest am Kind zugestimmt.

Die Mutter erinnert sich noch gut an die Mitteilung des Arztes:

„Wir waren völlig geschockt, aber unser Zustand wurde dadurch wesentlich verschlimmert, daß der Arzt sagte: »Sie können eine Abtreibung haben.« Ich war in der 35. Wochen schwanger. Mein Kind war voll ausgebildet. Sein Name bestimmt. Ich war angewidert.“

„Der Arzt drängte uns, eine Abtreibung in Erwägung zu ziehen und darüber nachzudenken, wie ein geistig behindertes Kind unser Leben verändern würde. Er erwähnte nur mögliche Nachteile mongoloider Kinder und gab uns keine Information, um eine ausgewogenere Sicht der Dinge zu bekommen. Die Hebamme versuchte uns einige Faltblätter zu geben, doch der Arzt brachte sie zum Schweigen.“

Mutter Green entschied sich für ihr Kind. Zwei Wochen später wurde Harrison geboren. Jetzt ist Harrison zwei Jahre alt. Nach Aussagen seiner Mutter ist er ein „glückliches und gesundes“ Kind.

Tausende von mongoloiden Kindern erleiden ein anderes Schicksal.

62% aller mongoloiden Kinder werden heute in Großbritannien bereits im Mutterschoß entdeckt. Von ihnen erleiden 92% den Abtreibungstod.

Als ein britisches Programm zur Ausfilterung mongoloider Kinder geschaffen wurde, gab es Befürchtungen, daß es auch dazu benützt würde, nicht perfekte Kinder zu beseitigen und Eltern zu Kinderabtreibungen zu drängen.

Dieser Verdacht hat sich bewahrheitet.

Erst im Mai empfahl eine britische Aufsichtsbehörde die Tötung von ungeborenen Kindern, die ein genetisches Risiko für Brust- oder Darmkrebs in sich tragen.

Die Kinderabtreibung nach der 24. Woche wurde in Großbritannien ursprünglich im Falle einer „ernsthaften Behinderung“ des Kindes erlaubt.

Was eine „ernsthafte Behinderung“ ist, wurde nie definiert.

Vor drei Jahren zeigte die anglikanische Pastorin Joanna Jepson – die selber mit einer Hasenscharte geboren wurde – die Polizei an, weil sie sich geweigert hatte, eine Spätabtreibung zu untersuchen, durch die ein Kind wegen einer Hasenscharte umgebracht wurde.

Professor Charles Rodeck vom Royal College für Hebammen und Frauenärzte gab vor ‘The Telegraph’ zu, daß die Abtreibung nach der 24. Schwangerschaftswoche „ein bißchen eine Grauzone“ ist.

Fälle mongoloider Kinder sind im Steigen begriffen, weil mehr und mehr Frauen über 40 Jahre Kinder gebären.

Im Jahr 2004 wurden in Großbritannien 657 mongoloide Kinder lebend geboren. Gleichzeitig wurden 937 im Mutterleib getötet.

Schwangeren Müttern, deren Kinder verdächtigt werden, mongoloid zu sein, wird ein Fruchtwassertest empfohlen. Dabei wird Fruchtwasser mit einer Nadel abgezogen.

5% dieser Mütter tragen jedoch gesunde Kinder in sich. Ein Prozent der Mütter, die dieser Untersuchung unterworfen werden, erleiden wegen dieses Testes eine Fehlgeburt.

Heute sagt Mutter Green über ihren mongoloiden Sohn: „Wir wissen nicht, was wir ohne ihn tun würden. Er ist unser Sonnenschein.“

„Die schreckliche Sache besteht darin, daß wir uns vielleicht für eine Abtreibung entschlossen hätten, hätten wir über seinen Mongoloismus früher in der Schwangerschaft erfahren.“

„Diese Entscheidung hätte auf unvollständiger und einseitiger Information beruht.“

Doch als die Diagnose zustande kam, wußten die Eheleute Green bereits, daß ihre Gefühle für ihren Sohn eindeutig waren. Zu guter Letzt entschied sich das Ehepaar aufgrund ihrer eigenen einseitigen Information: der Liebe.
      
36 Lesermeinungen
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#37   Maurice Corvisier   16:28:48 | Montag, 7. August 2006
Ebenso werter Pünktchen,
Sie mögen recht haben – es kann sich in meiner Erinnerung verwischt haben. Ich meinte, diese Begriffe seien + – synonym gebraucht worden, wobei der Gastarbeiter zugegebenermaßen ein Fehlgriff meinerseits war.
Im übrigen bin ich gerade den Italienern sehr, sehr dankbar für alles, was sie uns gebracht haben! Anderen weniger, Manchen überhaupt nicht.
Ist auch nicht so wichtig, da in diesem Falle die Beispiele, wie gesagt, Legion sind.
Worte, Begriffe entleeren und dann mit „neuem“ Sinn füllen: da fällt uns eine Menge zu ein. Nicht: „die Begriffe ändern sich!“, sondern: „Man verändert unsere Begriffe!“. Darum, so meine ich, geht es.
Das klappt aber nicht, wenn sich immer mehr dagegen wehren, auf deutlicher Klarheit und Präzision von Begriffen und Argumenten, von Argumentationketten drängen. Dann stehen die Rotgrünen nämlich im Regen, daher die Reaktionen, wenn sie mit ihrer Gutmenschen-Phrasendrescherei sich nur rote Ohren holen.
So, jetzt schaue ich kurz nochmal, was so anliegt, und dann muß ich endlich arbeiten. Bis bald! Und nochmals danke für die geistreichen Aufheiterungen!
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#36   Pünktchen   16:10:40 | Montag, 7. August 2006
Bester Maurice, Sie schreiben:
In D waren es erst Gastarbeiter, dann kamen sie als Asylanten, dann (als das im Volk negativ konnotiert wurde) waren sie Flüchtlinge, und als das schnell zum Wirtschaftsflüchtling wurde, ernannte man sie zu Migranten. Weil das zu blöde ist, und weil die Burschen eben nicht weiterwandern, heißen sie jetzt irgendwas mit Migrationshintergrund.
gegen diese Aussage von Ihnen hätte ich jetzt doch einige Vorbehalte, weil Sie ja jeweilig verschiedene rechtliche Aufenthaltsverhältnisse von Ausländergruppen in Deutschland diachronisieren! In Wahrheit gibt es synchron Asylbewerber, Asylanten, Gastarbeiter, EU-Bürger mit vollem Niederlassungsrecht usw. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, daß man für verschiedene Verhältnisse einen Oberbegriff findet, der sowohl eingebürgerte Zuwanderer als auch Menschen mit anderem aufenthaltsrechtlichem Status umfaßt. Die Frage ist halt nur, wie man diesen Begriff und mit welcher Stoßrichtung verwendet!
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#35   Maurice Corvisier   15:53:56 | Montag, 7. August 2006
Verehrter Pünktchen,
köstlich, köstlich!
Und genau darum geht es uns ja. Man ist dabei, über die Begriffe unsere Denke zu verändern: wenn ich z.B. Schwangerschaftsunterbrechung sage (ist etwas aus der Mode gekommen, war aber mal), dann sage ich damit, daß die unterbrochene Schwangerschaft irgendwann fortgesetzt werden kann. Schwangerschaftsabbruch ist immer noch ein Euphemismus, wenn man denkt, was da wirklich geschieht.
Und diese Gehirnwäsche funktioniert. Unser armer gestörter Freund ist ja entweder Opfer oder gar (aus Gründen, die wir zu recht voraussetzen) Täter in dieser Beziehung. Darum die Manpulation von und in „Enzyklopädien“ und „Wörterbüchern“: wer Herr über die Begriffe ist, bestimmt, was gedacht wird. Denken die. Ist aber falsch.
Im Frankreich waren sie etwas schneller als bei uns. In D waren es erst Gastarbeiter, dann kamen sie als Asylanten, dann (als das im Volk negativ konnotiert wurde) waren sie Flüchtlinge, und als das schnell zum Wirtschaftsflüchtling wurde, ernannte man sie zu Migranten. Weil das zu blöde ist, und weil die Burschen eben nicht weiterwandern, heißen sie jetzt irgendwas mit Migrationshintergrund.
Und unsere armen asbach-68er – ob sie überhaupt merken, daß sie die nützlichen Idioten vor dem Karren der Wirtschaft sind? Nein, nicht vom „Krug zum grünen (hihihi) Kranze“. Folgen: Lohndumping, Arbeitslosigkeit, Identitätsverlust.
Der Beispiele sind Legion. Aber: die Zeit schreitet fort, und deren Zeit ist abgelaufen. Die merken das auch noch, aber zu spät.
Gruß!
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#34   Pünktchen   13:51:19 | Montag, 7. August 2006
Ist doch gern geschehen, verehrter Maurice!
Ich habe mich im Ernst gefragt, wie der von mir unten verlinkte Buchtitel wohl heute lauten müßte. Vielleicht etwa so:
Toussaint – der Cyberanwalt für Personen mit schwarzafrikanischem, afro-amerikanischem, afro-australischem und afro-europäischen Migrationshintergrund. Illustrierte Unterrichtsmaterialien für den Sozialkundeunterricht in der Sekundarstufe II an Bremer Gesamtschulen. – Bischofsheim, 2006. – 23 S. ; zahlr. Abb.
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#33   Maurice Corvisier   13:29:55 | Montag, 7. August 2006
Gleichfalls verehrter Pünktchen,
Volltreffer! Danke für ein herzliches Auflachen, das Sie mir geschenkt haben!!
Unser Held hier weigert sich standhaft, am realen Leben teilzunehmen. Deshalb geschieht es ihm, daß er irgendwelche Lexika oder unseriöse internet- „Enzyklopädien“ (www.wikipedia-hetzt.de) zitiert und meint, das sei nun richtiges Denken. Und dann fühlt er sich wieder als der Rächer der Entehrten (sic), ist ein richtiger Gutmensch und hat seine Probleme wieder verdrängt.
Nur weil irgendein Leo oder Heini oder Karlfried hinter ein Wort „pej“ setzt (wahrscheinlich der Mittelteil des berlinerischen piepejal) und Willie Smith aus 1984 es auf irgendeine rotgrüne Unkorrektheitenliste gesetzt hat, muß ich doch kein Männchen machen.
Das gilt auch für den ungläubigen Agnostiker. Defizite welcher Art auch immer durch rotreünes, politisch korrektes Gutmenschentum auszugleichen: das geht nicht.
„Nigger“ ist nämlich keine korrekte Übersetzung für Neger, die ist einzig und allein negro (übrigens nett, daß u.A. den Fehler nicht ausgheschlachtet hat. Ich hatte erfolgreich vergessen, daß es im Englischen ja diese abstrusen Pluralbildungen gibt).
Alles nur Schaukämpfe, schrieben Sie einmal. Stimmt. Und irgendwann merken die dann mal, daß es schon Rückzugsgefechte sind. Und es ist nicht unser Rückzug!
Ich mach’ jetzt meine Siesta. Sie auch? Gute Ruh – und nochmals Danke für den Lacher.
Besten Gruß!
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#32   Pünktchen   13:03:36 | Montag, 7. August 2006
Verehrter Maurice,
ich habe hier bib1lp1.rz.tu-bs.de/…lets/MCRQueryServlet?mode=ObjectMet…‘DocPortal_document_00000360’] übrigens einen politisch inkorrekten Buchtitel entdeckt, der mindestens einen prominenten Aufsichtsbeamten der Neusprechverordnung irritieren dürfte!
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#31   _Ungläubig-   12:58:22 | Montag, 7. August 2006
Maurice
Ihre Englischkenntnisse sind mit noch bewusst in Erinnerung. Allerdings, im Gegensatz zum letzten Male liegen Sie hier richtig. Dennoch ist Nigger auch eine zulässige Übersetzung für Neger oder auch Black Man etc. Allerdings ging es hier nicht um die korrekte Übersetzung, sondern darum, dass der Klang des deutschen Wortes gleich des amerikanischen ist und somit erkannt werden kann. Desweiteren lesen Sie sich mal bitte DDL’s Posting durch, denn dieses trifft es! Ihnen fehlt der Respekt!
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#30   DDL   12:49:02 | Montag, 7. August 2006
@Moritz
„Und ich habe überhaupt keine Lust auf politisch korrekten Neusprech!“
Sagen wir doch lieber, Sie haben ganz einfach keine Lust dazu, Menschen, die Ihnen nichts bedeuten, und erst recht solche, die Sie nicht verknusen können, mit dem Respekt zu behandeln, den jeder Mensch erwarten kann.
Denn genau das ist es es, worum es geht: Respekt davor, wie Menschen genannt (oder eben nicht genannt) werden wollen. Ihre Linie ist allerdings weit eher, sich zum universellen Richter aufzuschwingen, ganz so, als läge es ausgerechnet in Ihrer Kompetenz, die Dinge und Menschen zu klassifizieren. Das haben Sie ja weiß Gott schon oft genug demonstriert hier.
Sie können aber ‘mal nachlesen, was Schwarze selbst von diesem Wort „Neger“ halten. Sogar auf deutsch. Der Text trägt bezeichnenderweise den Titel „Don’t You Call Me Neger“ www.bpb.de/…u_Call_Me_Neger.html
Die Autorin ist übrigens Deutsche und schwarz – soviel zu „Probleme der Amis“. Und wo wir gerade dabei sind: Der Singular von „Neger“ im Englischen lautet „negro“ (kein „e“, das ist nuer im Plural). Im Online-Dictionary Leo dict.leo.org/?lp=ende&lp=frd… finden Sie hinter jeder Übersetzungsmöglichkeit des Begriffs „Neger“ ein „(pej.)“. Dürfte klar sein, was das heißt.
Sie liegen auf der gesamten Linie daneben, aber Sie würden sich vermutlich eher die Zunge abbeißen, ehe Sie sich von Ihrem eingebildeten Recht verabschieden, Menschen nach Gusto mit Pejorativen zu belegen.
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#29   Maurice Corvisier   12:36:33 | Montag, 7. August 2006
ungläubiger Agnostiker
Ist doch falsch! Ich habe mein Englisch in den letzten Jahrzehnten recht erfolgreich und gerne weitestgehend vergessen: daß aber Neger auf englisch negroe heißt, das kommt mir noch gerade wieder auf.
Ansonsten: was interessieren mich die Probleme der Amis mit ihrem erst in den 60ern und nur offiziell, nicht aber in den Köpfen abgeschafften Rassismus?
Es gibt überhaupt keinen Grund, daß Sie oder ich uns deren Probleme zu eigen machen.
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#28   _Ungläubig-   12:29:41 | Montag, 7. August 2006
Neger
Sicherlich hat das Wort „Neger“ ansich keine Negative Bedeutung, allerdings ist es wirklich die negative Belegung des Wortes. Und deswegen ist es egal, ob Sie dieses Wort auch neutral verwenden, da die Menschen, die mit diesem Begriff bedeckt werden, fühlen sich dadurch an die negative Bedeutung erinnert. Wie ich schon erwähnte, dies benötigt emotionale Intelligenz. Und auch Farbige mit geringen Deutschkenntnissen werden das deutsche Neger aufgrund des ähnlichen Klangs des amerikanischen Wortes erkennen.
Sicherlich wird in Süddeutschland, wie hier in Norddeutschland, nicht geschrien, wenn man einem Farbigen begegnet, aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass immernoch geredet und gestarrt wird.
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#27   Maurice Corvisier   12:20:47 | Montag, 7. August 2006
an Agnostiker
Sind wir es doch, die grün vor Neid, blau von zuviel Alkohol und rot vor Wut werden. – ist eigentlich eine treffende Beschreibung: „grün“ vor Neid …!
Ansonsten hat Abu genau ausgedrückt, was dazu zu sagen ist. „Neger“ hatte nie einen böse gemeinten Unterton gehabt (dazu diente das angloamerikanische „nigger“). Und wenn brauner oder rotgrüner Pöbel es so brauchen würde: was ändert’s? Ein Begriff wird nicht dadurch schlecht, daß er von irgendwelchen Elementen mißbraucht wird. Ich habe daher auch keine verordneten Gruselgefühle beim Gebrauch solcher Worte wie Volk, Heimat, Vaterland u.a.: ich empfinde sie als wärmend, als Teil meiner Identität.
Und ich habe überhaupt keine Lust auf politisch korrekten Neusprech!
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#26   Abu   12:07:34 | Montag, 7. August 2006
@ Agnostiker: Respekt?
Ein Mensch, der ohne genauere Kenntnis der deutschen Sprache und Situation hierherkommt, dem wird es vollkommen egal sein, wenn jemand sagt, er sei ein Neger. Wenn er sich für die Bedeutung dieses Wortes interessiert, dann wird er auf das lateinische Wort für „schwarz“ stoßen, weiters, daß es eine Menge Deutscher gibt, die ihn mündlich und schriftlich für einen „Schwarzen“ halten und nicht „Neger“ sagen. Warum, das wird ihm ebenso fremd sein, wie der Grund, warum Sie „Farbiger“ und andere „Afrikaner“ sagen.
Wer diesen Menschen also beibringt, „Neger“ sei despektierlich, das sind Sie oder andere PC-Ritter oder Sprachkritikaster. Ich habe Hochachtung vor diesen Menschen, und ich setze voraus, Maurice hat es auch. In Süddeutschland ist es auf dem Land immer noch ganz normal, da wo Leute leben, die aufgrund ihrer Verwurzelung in der Heimat mit einem Neger genausoviel oder wenig Probleme haben wie mit einem „Nordlicht“. Aber in den „neuen Bundeländern“, da kreischen nicht wenige „Bimbo“ oder „Kaffer“ oder „Schoko“ oder „Kanake“, und diese Nazis, entwurzelt und entfremdet, meinen es auch so und schlagen zu.
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#25   Maurice Corvisier   11:57:17 | Montag, 7. August 2006
Werter Abu,
So ist es.
Die entsprechenden Gesinnungswächter erlauben auch: afroamerikanischer Chinoeuropäer mit australischem Migrationshintergrund. Nur bei „deutsch“, „französisch“, „europäisch“: da kriegen die Schaum vor dem Mund. Weil sie keine Identität haben und wollen, wollen sie auch unsere zerstören.
Und da machen wir nicht mit! Es gibt so oft einen Satz rote Ohren, bis die kochen (in Wiesbaden soll es momentan ganz schön heiß sein).
In Wiesbadens kulturfreiester Zone ist z.B. nicht angekommen, daß es nicht um Staatsangehörigkeiten ging, sondern um Zugehörigkeiten und was solche konstituiert. Und der Bewohner dieser Zone setzt sich prompt auf die politisch unkorrekte Heftzwecke und springt schreiend wieder hoch.
Wie von der Heftzwecke gestochen.
Na ja. Wenn man seine „Identität“ von rotgrün bekommt und nur cybermäßig wirklich lebt…
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#24   -Agnostiker-   11:50:41 | Montag, 7. August 2006
@ Abu
Ich würde, wenn dann, den Begriff Farbiger verwenden. Wobei mich mal ein netter Texaner fragte, warum Weiße immer den Begriff „Farbige“ benutzen. Sind wir es doch, die grün vor Neid, blau von zuviel Alkohol und rot vor Wut werden.
Allerdings sehe ich, dass Sie den Teil mit dem Respekt vor anderen nicht verstanden haben.
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#23   deusexmachina   11:48:31 | Montag, 7. August 2006
@MK28
Naja, Sie werden zugeben müssen, dass die Formulierung „daß die Richtigen Kinder bekommen“ nicht wirklich besser klingt.
Was heißt denn das konkret? Das KANN nur heißen, dass die anderen (jetzigen) die „Falschen“ sind. Tut mir leid, das halte ich für eine unhaltbare Aussage. Gerade hier, wo sonst jede Eizelle mit Helau und Alaaf begrüßt wird, werden Kinder, die vor einem Hintergrund geboren werden, für den sie nichts können, und in eine Umgebung, für die sie genausowenig können, abqualifiziert als „weniger wünschenswert“… das kann’s ja wohl nicht sein, oder?
Würden Sie es wagen, das einem türkischen Kind ins Gesicht zu sagen?
@Moritz
Wenn Sie nicht schon so im Sabbertrott über den korrekten oder inkorrekten Gebrauch des Begriffs „Neger“ wären, hätten Sie vielleicht sogar bemerkt, dass das Wort aus ganz anderen Gründen in dem von Ihnen genannten Kontext Blödsinn ist: Ein „Neger“ kann nämlich auch Deutscher, Franzose, Chinese oder sonstwelcher Nation sein. „Neger“ ist nun einmal keine Staatsangehörigkeit, auch, wenn Leute mit einem Weltbild, das irgendwo 1912 stehengeblieben ist, das mitunter so wahrnehmen. Ihre Aufzählung war also etwa so sinnvoll wie „Dreieck, Kreis, Blau, Quadrat“.
Aber Sie waren zu sehr mit Gallespucken beschäftigt, da ist Ihnen das natürlich entgangen. Blöd, wenn man so gerne lästert wie Sie und nicht mehr merkt, wie man sich blamiert, weil man einzig darauf fixiert ist, das Gegenüber anzupöbeln.
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#22   Abu   11:44:58 | Montag, 7. August 2006
Werter Maurice Corvisier,
laut Agnostiker und DDL dürfen Sie Neger nicht sagen, wenn die beiden PC-Tanten up to date sind, dann ist selbst „Schwarzer“ verboten, höchstens „Afrikaner“ könnte gestattet werden.
:-D :-#
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#21   MK28   11:25:43 | Montag, 7. August 2006
@ DDL: Migrationshintergrund
Es geht nicht darum, daß Kinder geboren werden, sodern, daß die Richtigen Kinder bekommen. Daß hat sich mittlerweile bis in die dt.Politik rumgesprochen, auch wenn es noch vor 5 Jahren als politically incorrect galt.
Deshalb: Daß islamische Familien viele Kinder bekommen, ist klar, es folgt aus ihrer Kultur. Familienpolitik muß erreichen, daß auch die Mittelschichten der Leitkultur Kinder bekommen, um sich zu erhalten. Nur darum geht es. Und da ist die Frage, ob die französische Politik das schafft. Bekommt also die kulturell integrierte (i.dR. also authochtone) Französin soviele Kinder, daß das Überleben der Gruppe der ethnischen Franzosen erhalten bleibt oder nicht? Und Frage zwei: welchen Anteil an der Geburtenzahl der kulturellen Franzosen haben die Kinderreichen (kath., Frau zu Hause, alte Messe) und welchen Anteil die Mainstream-Franzosen (beide berufstätig, Kita, Sonntags ausschlafen)? Und hie rist es wohl so, daß der Mainstream nicht erkennbar über den dt.Zahlen liegt, Frankreich mithin als Vorbild für eine erfolgreiche Familienpolitik ausscheidet.
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#20   -Agnostiker-   11:23:56 | Montag, 7. August 2006
Political Correctnes
„Neger“ ist so wenig ein Schimpfwort wie
Es kommt nicht auf das persönliche Empfinden an, sondern auf das Empfinden des Gegenübers, den man mit dieser Bezeichnung anspricht. Sicherlich kann man dieses aber nur verstehen, wenn man Respekt für andere Menschen empfindet und einen gewissen Grad an emotionaler Intelligenz besitzt.
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#19   Maurice Corvisier   11:18:10 | Montag, 7. August 2006
Bester Pünktchen:
Final.
Kompliment! Besser kann man die Verwirrung, die in jenem Kopf herrscht, nicht bloßstellen.
Es ging ja auch zunächst gar nicht um Migration (übrigens sind meine wunderbare Frau und ich begeisterte Wanderer in einem nahegelegenen deutschen Mittelgebirge), sondern um die Definition einer Zugehörigkeit zu einem Volk. Daß das für rotgrün wie eine Heftzwecke ist, auf die man sich setzt, das ist schon klar.
Es ist auch klar, daß Willie Smith aus 1984 die Begriffe schon geändert hat und Toussaint das kadavergehorsam schon nachvollzogen hat. Ich bleibe aber dabei: „Neger“ ist so wenig ein Schimpfwort wie „Weißer“, „Europäer“, „Jude“ oder „Homosexueller“. Es ist ganz einfach eine Zugehörigkeitsbezeichnung, in diesem Falle: schwarze Hautfarbe ist dafür konstitutiv.
Und ich lasse mir mein Hirn nicht durch politisch-korrekten Neusprech in Toussaintknoten verbiegen. Ich habe eine ungeheure Lust daran, daß ich noch selbst denke – und daß die Gedanken frei sind (ist zwar ursprünglich ein liberales Lied, aber richtig. Und was gut und richtig ist, das übernehmen wir. Dürfen wir, sollen wir sogar. Hat das nun Leo XIII., ein Pius oder wer gesagt? Es wird in der neuesten „Kirchlichen Umschau zitiert, in einem der Artikel – logisch).
Schönen Gruß! Bis Ladubay.
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#18   Pünktchen   11:06:37 | Montag, 7. August 2006
Bester Maurice,
das Wiesbadener Subjekt schwurbelt sich gerade zu höchster begrifflicher Präzision auf: wir reden nur noch von „Migration“, weil „Immigration zwangsläufig eine Emigration bedingt“, wir aber alle nur noch Migranten sind im „absoluten“ virtuellen DDLschen Cyberspace: „Nachts sind alle Katzen grau“ und das DDLsche Hirn nächtigt absolut.
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#17   Maurice Corvisier   10:52:54 | Montag, 7. August 2006
Hallo, bester Pünktchen,
ich frage mich gerade, von wem wir hier das Zweitkonto sind (vgl. entsprechende Vermutungen unseres Hobbyvermuters und Profischwurblers) – oder ob wir gegenseitig unser Zweitkonto sind, oder ob wir uns von Zeit zu Zeit in der Red treffen, oder …
Macht Spaß, oder?
Ach, und: jetzt schubbelt er sich an Dr. Heger ab. Da hat er den richtigen erwischt, der putzt ihn argumentativ besser als wir beide zusammen, obwohl wir schon nicht schlecht sind. Ist schon mal geschehen, aber wenn man so absolut ist, verdrängt man das, so als Profiverdränger.
Wiesbaden ist an sich keine kulturfreie Zone, das weiß ich durch Ausflüge von Bischofsheim aus. Die Räume, die der exmachina bewohnt, müssen es sein: sonst würde er nicht so darauf bestehen, unsere wunderbare, hohe, große europäische Kultur zerstört zu sehen. – Diese Kultur ist aber immer eine katholische, auf katholischen Prinzipien beruhende (auch wenn man das nicht will), und sie hat Maßstäbe bezüglich Schuld und Verantwortung, die gewisse Leute sich aus erkannten Gründen vom Hals schaffen wollen. Deshalb die blinde Wut auf alles, was Glaube und Kirche ist!
Sollten wir uns irgendwann mal treffen und erkennen (so unwahrscheinlich es ist): dann reden wir nicht von FSSPX und FSSP, sondern ich gebe eine Flasche Ladubay aus. Das ist dann ein gutes „Vorzeichen“ (Mensch, wie herrlich man mit der Sprache spielen kann!)
Beste Grüße!
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#15   Pünktchen   10:23:27 | Montag, 7. August 2006
Bester Maurice,
die „Toussaintsche Schwurbelkiste“ ist auf volle Umdrehungsfrequenz hochgeschnellt:
Leider hatte ich noch nicht die Ehre, diesen Ritterschlag zu empfangen: „Geschwurbel…, das schon immer falsch war, falsch ist und immer falsch bleiben wird“ …
Das Subjekt, das sich selbst zum „absolutum“ erklärt hatte, macht die relativierende Grenzerfahrung eines absoluten Geschwurbels, das fortan, dank seines Bestandes für alle Zeiten, die nimmerendende Zweieinigkeit der Toussaintschen Drehorgel konstituiert: Die Schwurbelkiste höret nimmer auf, „wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird“ … DDL schwurbelt weiter in saecula saeculorum. Amen!
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#14   Maurice Corvisier   10:15:19 | Montag, 7. August 2006
… und da gibt es dann noch
ein paar nette Zahlen, die trotz allem Hoffnung geben können:
497
732
1099
1389 (trotzdem)
1448 (trotzdem)
1492
1571
1683
Alle grünen Luftballons mit roten Ohren lassen gerade wikipedia heißlaufen!
Ob die wohl merken, daß sie ihre Zukunft schon hinter sich haben, während wir unsere Vergangenheit noch vor uns haben? Nö. Die nicht: wegen der Denkprothesen, die sie von der Parteizentrale kriegen, bei der sie „denken“ lassen.
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#13   Dr. Christoph Heger   09:58:18 | Montag, 7. August 2006
„Migrationshintergrund“ …
… ist natürlich Quatsch, politisch-korrekter Neusprech!
Es so Quatsch, wie das Wort „Migration“ Quatsch ist. „Migration“ ist entweder „Immigration“ oder „Emigration“.
Hier „wandert“ ja auch keiner, sondern hier wird „eingewandert“ und „ausgewandert“.
„Einwandern“ tut das Elend der Welt in das deutsche Sozialsystem. „Auswandern“ tun die Tüchtigen und Qualifizierten, die diesen Betrug nicht mit ihren Steuern und Abgaben bezahlen möchten.
MfG
Christoph Heger
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#12   Maurice Corvisier   09:43:45 | Montag, 7. August 2006
Wer wo nicht hinpaßt,
können Sie leicht feststellen, wenn Sie in den Spiegel schauen.
Im übrigen gilt: mit Ihnen wird nicht diskutiert, Sie werden korrigiert.
Und zwar auf politisch unkorrekte Weise. Ich lasse mir meine Sprachen nicht von rotgrün versiffen und schon gar nicht von Ihnen vorschreiben.
Ansonsten: Quastsch, Sie Hobby-Historiker und Hobby-Kulturphilosoph. Und Ihre rotgrüne Gesetzgebung und Schlechtsprechung können Sie sich …
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#11   deusexmachina   09:38:02 | Montag, 7. August 2006
@Moritz – Der Begriff „Migrationshintergrund“
…ist erst wenige Jahre alt, wird aber zunehmend verwendet, weil er das Gemeinte am umfassensten beschreibt, ohne Wertungen zu enthalten. Das hat mit „68er“ nichts zu tun, sondern mit Sprache.
Was Ihre „Definition“ angeht, was deutsch oder französisch sei, so stehen Sie damit dummerweise im Gegensatz zum geltenden Recht, einmal ganz abgesehen davon, dass es sich um Geschwurbel handelt, das schon immer falsch war, falsch ist und immer falsch bleiben wird. Kultuern, Sprachen, Nationen, das ist alles im Fluss, seit es Zivilisation gibt, aber wahrscheinlich genauso lange schon gibt es Rückwärtsblickende wie Sie, die sich sich einen Zustand, den sie – aus was für Gründen auch immer – einmal als „Idealzustand“ wahrgenommen haben, am liebsten für die Ewigkeit festschreiben wollen, und denen jede Dynamik unerträglich ist.
Dass Sie sich hier, auf der Website der religiös Rückwärtsgerichteten, pudelwohl fühlen, kann ich mir vorstellen. Das ändert nichts daran, dass Ihre Verweigerungshaltung schlicht irrational ist und geschichtlichen Lehren zu 100% widerspricht.
P.S.: Es zeugt nicht eben von großen kognitiven Fähigkeiten, eine Reihe „Maghrebiner, Türken, Neger, Russen, Chinesen“ aufzuzählen. Ob Sie wohl merken, welcher Begriff da nicht ‘reinpasst?
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#10   Maurice Corvisier   08:37:59 | Montag, 7. August 2006
Migrationshintergrund
ist wieder so ein rot-grünes Nebelkerzenwort der vergehenden asbach-68er und ihrer Noch-Nachbeter. Klar ist doch, daß man Franzose oder Deutscher oder sonst was ist, wenn man als solcher geboren ist oder wenn man sich die Kultur des jeweiligen Landes zu eigen gemacht hat: die Zugehörigkeit wird ererbt oder erworben.
Über den Wert eines Individuums sagt das überhaupt nichts aus.
Es gibt aber Leute, die (nicht etwa flüchten, das ist auch eine Nebelkerze, sondern) nicht im Schlaf daran denken, sich (wie z.B. die Polen im Ruhrgebiet oder in den Kohlegebieten Frankreichs – dort habe ich eine Nenn-Tante dieses Herkommens) zu integrieren, Deutsche oder Franzosen zu werden, unsere Kultur (bitte nicht die kaputten „westlichen Werte“) anzunehmen. Türken sind z.B. desh. keine Europäer.
Und das sind dann auch keine Deutschen, Franzosen, was auch immer. Sondern: es sind Maghrebiner, Türken, Neger, Russen, Chinesen, und das bleiben sie auch. Wenn in Marseille „Franzosen“ geboren werden, die in ihrem ganzen Leben kein Wort französisch sprechen, wenn in Marxloh oder Kreuzberg (Berlin ist die zweitgrößte türkische Stadt) man ohne deutsch durchkommt: Wer hat dann die Frechheit, davon zu sprechen, das seien alles Deutsche?
Es ist keine Diskussion um Wert oder Unwert, sondern um klare, eindeutige Definitionen und Zugehörigkeiten. Wer das verschleiert, hat übelste Absichten gegenüber Europe.
In diesem Zussmmenhang: welches ist die drittwichtigste Sprache in Marseille? – Antwort: Französisch
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#9   deusexmachina   03:24:39 | Montag, 7. August 2006
@MK28
„Es ist eine Riesensauerei, ständig die ach so tollen französischen Geburtenzahlen vorgesetzt zu bekommen, wenn gleichzeitig unterschlagen wird, wie sie zustande kommen.“
Ein Kind mit Migrationshintergrund ist demgemäß weniger wert? „Zählt nicht“?
Oder wie darf ich das verstehen?
Wie kommen diese Zahlen denn zustande? Was für Umstände sind das, die einen, wenn man sie kennen würde, abwinken lassen würden: „Ach so, naja, DAS sind ja keine RICHTIGEN Geburten“?
Ich bin da jetzt wirklich interessiert.
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#8   methusalix †   22:49:41 | Sonntag, 6. August 2006
@moritz
Maurice Corvisier: @ ObelixIst natürlich Quatsch (was keinen wundert): in Frankreich werden kaum noch Franzosen geboren, nur Paßfranzosen, aus „französischen“ Familien, die kein richtiges Wort Französisch sprechen geschweige denn zur französischen Zivilisation gehören.
So so, dort werden also keine Franzosen geboren. Also wenn das keine Franzosen sind, was sind das denn dann? Frösche? Oder Störche? Oder was? Keine Menschen? Ich dachte immer bei uns Katholiken ist die Nächstenliebe so tief verankert, dass wir zunächst immer den Menschen in unserem Nächsten sehen. Aber ich habe mich in Ihnen getäuscht. Angesichts ihres verabsolutierten Eintreten für das „menschliche Leben“ dachte ich, Sie würden jeden Menschen als gleich wert anerkennen. Scheint nicht so zu sein; es sind ja keine Franzosen. Schade eigentlich.
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#7   MK28   20:51:17 | Sonntag, 6. August 2006
@ Maurice: sehr richtig!
Es ist eine Riesensauerei, ständig die ach so tollen französischen Geburtenzahlen vorgesetzt zu bekommen, wenn gleichzeitig unterschlagen wird, wie sie zustande kommen.
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#6   Benedikt   19:34:05 | Sonntag, 6. August 2006
@ obelix
In Schweden und Island (1,9) sind die Geburtenraten mW höher. Die Franzosen (1,7?) haben zwar viel getan in den letzten Jahren, aber die höchste Geburtenrate haben sie (noch?) nicht. Gerechnet auf Geburten pro 1000 Einwohner haben die Iren die Nase vorn.
Unschlagbar ist allerdings der Prenzlauer Berg: 2,1
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#5   Maurice Corvisier   18:50:07 | Sonntag, 6. August 2006
@ Obelix
Ist natürlich Quatsch (was keinen wundert): in Frankreich werden kaum noch Franzosen geboren, nur Paßfranzosen, aus „französischen“ Familien, die kein richtiges Wort Französisch sprechen geschweige denn zur französischen Zivilisation gehören.
Und die Franzosen, die noch geboren werden, sind Tradi.
Jedenfalls meistens. Meine Leute sagen: der letzte Franzose wird Tradi sein. Und das gilt auch für den letzten Deutschen.
Wenn Sie Literatur über die hl. Inquisition brauchen: wenden Sie sich vertrauensvoll an mich.
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#4   -Agnostiker-   18:28:08 | Sonntag, 6. August 2006
Nicht nur Kinderbetreuung fehlt
Sondern auch die Aufklärung, dass ein geistigbehindertes Kind nicht zwangsläufig einen höhren Aufwand bedeutet. Den Aufwand machen sich die Eltern meistens selbst, in dem diese es versäumen den Kindern nötige Grenzen zu setzen
„weil diese ja behindert sind, verstehen die das doch eigentlich eh nicht“
Hinzu gehört auch noch die allgemeine Einstellung der Gesellschaft zu Behinderten. Die schiefen Blicke, das wechseln der Straßenseite. Natürlich wird so den möglichen Eltern auch suggeriert behinderte Kinder seien nicht gut
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#3   obelix †   18:19:33 | Sonntag, 6. August 2006
Das wäre alles nur halb so aufregend,
wenn die Eltern von behinderten Kindern mehr tatkräftige Hilfe seitens ihrer Mitmenschen erfahren würden. Die einzige Möglichkeit die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche zu verringern.
In Europa haben es alleine die sozialistischen Schweden geschafft, das durchzusetzen; und da wir gerade dabei sind, die Geburtenzahlen sind in dem Land am höchsten, in dem die Mütter am meisten Hilfe bei der Kinderbetreuung erhalten, in Frankreich.
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#2   -Agnostiker-   18:07:23 | Sonntag, 6. August 2006
Menschen mit Down-Syndrom
Es ist wirklich traurig, dass auch hier eine Abtreibung über die Frist hinaus möglich ist. Menschen mit Down-Syndrom gehören wirklich zu den herzlichsten, die man umsich haben kann, doch leider scheint die Gesellschaft immer überfordert mit diesen. Augenscheinlich auch die Kreuz.net Lebensschützer, können diese doch nicht darauf verzichten den Begriff „Mongoloid“ zu benutzen.
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#1   Geist   17:48:31 | Sonntag, 6. August 2006
Der Fall „Harrison“
„Der Arzt drängte uns, eine Abtreibung in Erwägung zu ziehen und darüber nachzudenken, wie ein geistig behindertes Kind unser Leben verändern würde. Er erwähnte nur mögliche Nachteile mongoloider Kinder und gab uns keine Information, um eine ausgewogenere Sicht der Dinge zu bekommen. Die Hebamme versuchte uns einige Faltblätter zu geben, doch der Arzt brachte sie zum Schweigen.“
So etwas nennt sich dann Arzt!!! :-!
Gleichzeitig wurden 937 im Mutterleib getötet
Kein Kommentar. – Ich finde es einfach nur traurig und verstehe nicht wie man so etwas machen kann.
Zu guter Letzt entschied sich das Ehepaar aufgrund ihrer eigenen einseitigen Information: der Liebe.
Es war die richtige Entscheidung. :)3
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