Hexenverfolgung?
Die große Preisfrage: Wann war die Zeit der Hexenverbrennungen?
Nein, die Verbrennungen von Hexen fanden nicht im Mittelalter statt, als die Katholische Kirche die Gesellschaft dominierte. Von Jenny Gibbons.
(kreuz.net) Die Große Hexenjagd, wie sie heute aus den erforschten Gerichtunterlagen sichtbar wird, hat nicht viel mit dem zu tun, was gemeinhin über die Hexenverfolgungen gesagt wird.

Jeder Aspekt der Großen Hexenjagd – angefangen von der Chronologie bis zur Zahl der Opfer – hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert.

Wer seine Kenntnisse über die sogenannten Hexenverbrennungen aus volkstümlichen Erzählungen oder aus der Literatur der neo-heidnischen Bewegung schöpft, muß davon ausgehen, daß fast alles, was er zu wissen glaubt, falsch ist.

Nehmen wir zuerst die Chronologie.

Volkstümlichen Geschichtserzählungen verlegen die Hexenverfolgungen in die Zeit des Mittelalters, also ins 5. bis 14. Jahrhundert.

Die Historiker des 19. Jahrhunderts betrachteten die Große Hexenjagd als einen Ausbruch abergläubischer Hysterien, die von der Katholischen Kirche angeheizt und verbreitet wurden.

Folglich mußten die Verfolgung in jener Zeit am schlimmsten sein, als die Macht der Kirche am größten war, das heißt, im Mittelalter, also bevor die Reformation die Kirche in einander bekämpfende katholische und protestantische Gruppen spaltete.

Gewiß – so mag man eingestehen – gab es auch Hexenprozesse in der frühen Neuzeit – also vom 15. bis ins 18. Jahrhundert. Aber diese müssen im Vergleich zum Vorausgehenden nur ein schwacher Schatten der mittelalterlichen Schrecken gewesen sein.

Die moderne Forschung hat solche Thesen ziemlich endgültig vom Tisch gewischt.

Obwohl es schon in der Zeit vor
Viele frühe christliche Missionare
ermutigten frischbekehrte Königreiche, Gesetze zu erlassen, die Männer und Frauen vom Vorwurf der Hexerei beschützen sollten.
dem Aufkommen des Christentums viele Vorurteile über Hexen gab, war die tödliche Verrücktheit der Großen Hexenjagd in Wahrheit ein Kind des sogenannten Jahrhunderts der Vernunft.

Die vom französischen Geschichtsfälscher Etienne Lamothe-Langon berichteten riesigen Hexenprozesse, die im frühen 14. Jahrhundert stattgefunden haben sollen, gehörten zu den letzten Stützen, welche die Theorie von den angeblichen mittelalterlichen Hexenjagden aufrechterhielten.

Doch nachdem die von Lamothe-Langon berichteten Prozesse einmal als Fälschungen entlarvt worden waren, wurde die Entwicklung der Hexen-Vorurteile viel klarer. Doch gehen wir der Reihe nach.

Alle vormodernen europäischen Gesellschaften glaubten an Magie.

Soweit wir sehen, gab es überall Gesetze, welche Verbrechen im Zusammenhang mit Magie verboten. Das heidnische römische Gesetz und die frühesten germanischen und keltischen Gesetzesbücher enthielten alle Edikte, welche Leute bestraften, die andere durch Hexerei schädigten.

Das ist verständlich. Eine Gesellschaft, die an die Macht der Magie glaubt, wird Leute bestrafen, welche diese Macht mißbrauchen.

In vorchristlichen Tagen existierten viele Vorurteile gegen Hexen. Vom Mittelmeer bis nach Irland glaubte man, daß Hexen in der Nacht herumfliegen, Blut trinken, Säuglinge töten und menschlichen Leichen fressen.

Wir wissen darüber, weil viele frühe christliche Missionare frischbekehrte Königreiche ermutigten, Gesetze zu erlassen, die Männer und Frauen vom Vorwurf der Hexerei beschützen sollten.

Ein solcher Vorwurf war nach der Meinung der Missionare unmöglich und unchristlich.

Im 5. Jahrhundert bestimmte die Synode von St. Patrick zum Beispiel:

„Ein Christ, der glaubt, daß es in der Welt Vampire gibt – das heißt, Hexen – soll exkommuniziert werden. Wer einem lebendigen Wesen so etwas nachsagt, darf nicht in die Kirche aufgenommen werden, bis er das Verbrechen, das er begangen hat, mit seiner eigenen Stimme widerruft.“

Ein Kapitularium aus Saxen (775-790) führte solche Vorurteile auf heidnische Glaubenssysteme zurück:

„Wenn jemand, vom Teufel betrogen wird und nach der Art der Heiden glaubt, daß ein Mann oder eine Frau eine Hexe ist und Menschen ißt, und er [die angebliche Hexe] aufgrund dieser Meinung verbrennt … soll er mit dem Tod bestraft werden.“

Im Hochmittelalter blieben die Gesetze über die Magie im wesentlichen unverändert.

Gefährliche Magie wurde bestraft. Prozesse, die mit Todesurteilen endeten, ereigneten sich vor allem dann, wenn ein hochgestellter Adliger glaubte, von jemanden verhext worden zu sein.

Auch das Kirchenrecht verbot die Magie. Es bestrafte verurteilte Hexen aber relativ mild. So schreibt zum Beispiel das Konfessionale von Erzbischof Egbert von York (England, 950-1000):

„Wenn eine Frau Hexerei und Verwünschungen praktiziert oder einen Zaubertrunk [verwendet], solle sie für zwölf Monate [unter Brot und Wasser] fasten… Wenn sie jemanden mit ihrem Zaubertrunk tötet, soll sie sieben Jahre lang fasten.“

Die traditionelle Haltung der Hexerei gegenüber, begann sich im 14. Jahrhundert – also am Ende des Mittelalters – zu ändern.

Carlo Ginzburg erwähnte in seinem Buch „Ecstasies: Deciphering the Witches’ Sabbat“ – Ekstasen: Die Entschlüsselung des Hexensabbats – daß Mitteleuropa im frühen 14. Jahrhundert von einer Reihe von Gerüchtepaniken ergriffen wurde.

Es war die Rede von bösartigen Verschwörungen, bei denen Juden, Pestkranke, Moslems oder Hexen versuchten, die christlichen Königreiche durch Magie und Gift zu zerstören.

Nach den schrecklichen Verwüstungen, die durch den Schwarzen Tod hervorgebracht wurden (1347-1349) verschärften sich diese Gerüchte und konzentrierten sich vor allem auf Hexen und sogenannte Seuchen-Verbreiter.

Vom 14. bis zum 15. Jahrhundert nahmen Fälle von Hexerei langsam aber beständig zu. Der erste Massenprozeß fand im 15. Jahrhundert statt.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts – als die ersten Schockwellen der Reformation eintrafen – ging die Zahl der Hexenprozesse zurück.

Doch 1550 schossen die Verfolgungen in die Höhe. Was heute als Hexenverbrennungen bekannt ist – das heißt der Hexenwahn, die Paniken und Massenhysterien – ereigneten sich vor allem innerhalb von hundert Jahren: von 1550 bis 1650.

Im 17. Jahrhundert verschwand die Große Hexenjagd fast so schnell wie sie gekommen war. Die Prozesse ging nach 1650 deutlich zurück und lösten sich am Ende des 18. Jahrhunderts gänzlich auf.

Jenny Gibbons, die Autorin des Beitrages studierte Mittelalterliche Geschichte und ist Anhängerin eines modernen Hexenkultes.

Nächstes Mal: Die überraschende Landkarte der Hexenjagd
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Die unterschlagene Revolution 2. 400 Hexen auf einen Streich?
3. Die große Preisfrage: Wann war die Zeit der Hexenverbrennungen?
4. Die überraschende Landkarte der Hexenjagd 5. Wer verurteilte die Hexen? 6. Das Märchen von der hexenjagenden Inquisition 7. Wer war am stärksten in Gefahr, unter Hexenverdacht zu fallen? 8. War der Hexenwahn ein Ausbruch des Frauenhasses? 9. Neun Millionen getötete Hexen?
      
38 Lesermeinungen
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#38   virOblationis   11:00:24 | Donnerstag, 13. September 2007
Anlaß der Hexenverfolgung
Im Artikel heißt es:
„Obwohl es schon in der Zeit vor dem Aufkommen des Christentums viele Vorurteile über Hexen gab, war die tödliche Verrücktheit der Großen Hexenjagd in Wahrheit ein Kind des sogenannten Jahrhunderts der Vernunft.

In vorchristlichen Tagen existierten viele Vorurteile gegen Hexen. Vom Mittelmeer bis nach Irland glaubte man, daß Hexen in der Nacht herumfliegen, Blut trinken, Säuglinge töten und menschlichen Leichen fressen.

Die traditionelle Haltung der Hexerei gegenüber, begann sich im 14. Jahrhundert – also am Ende des Mittelalters – zu ändern.“
Warum?
Die Autorin vermutet:
„Nach den schrecklichen Verwüstungen, die durch den Schwarzen Tod hervorgebracht wurden (1347-1349) verschärften sich diese Gerüchte und konzentrierten sich vor allem auf Hexen und sogenannte Seuchen-Verbreiter.“
Die Pest als Grund der Verfolgung?
Mir scheint etwas anderes mittlerweile wahrscheinlicher zu sein:
Die Renaissance wollte gegen die von ihr als „Mittelalter“ abqualifizierte christliche Ära wieder an die Antike anknüpfen, doch eben nicht – wie das „Mittelalter“ an die christliche, sondern an die wahre Antike, die heidnische.
Wenn man sich die römische Kaiserzeit ansieht, so bemerkt man, wie voll von Hexerei und Zaubereiprozessen diese Zeit (ab etwa dem 2. Jh) war.
Liegt der Gedanke nicht nahe, daß die Renaissance-Humanisten beim Rückgriff auf die heidnische Antike auch die Furcht vor Hexerei samt den dazu gehörigen Gerichtsprozessen im 14. Jh wiederbelebten?
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#37   stat crux   12:24:44 | Freitag, 14. Juli 2006
Haha, DDL!
Allmählich sind Sie omnipräsent auf kreuz.net. Darüber gibts auch einen dogmatischen Traktat.
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#36   Aloah   07:13:32 | Freitag, 14. Juli 2006
@Maurice Corvisier:
DDl schreibt:
>>Ja, in der Tat: Das ist feige. Aber eine altbekannte Technik von Leuten, die sich für nichts zu schade sind „für die richtige Sache“.<<
Ja, in der Tat, also bitte, Herr Moritz, nehmen sie etwas mehr Rücksicht auf das werte Wohlbefinden für das Subjekt DDL.
Er empfindet ihre lieblose Umschreibung seiner Wichtigkeit als „feige“, eine tief gequirlte Aussage wie ich meine.
Also bitte sehr…
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#35   Maurice Corvisier   06:37:47 | Freitag, 14. Juli 2006
@ stat crux
Glauben Sie ihm nicht(s).
Es macht einfach nur Spaß, das ist alles!
Wie schon gesagt: die Sonne scheint, der Dämon tobt, so lob’ ich mir die Welt.
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#34   DDL   05:37:16 | Freitag, 14. Juli 2006
@stat crux
Wie gut kennen sich eigentlich Maurice und DDL??
So gut wie Sie und ich. Anders gesagt: Gar nicht. Ich weiß, das erstaunt angesichts der Vielzahl der mit dem gestus der prahlerischen gewissheit vorgetragenen Weisheiten über mich, meine Persönlichkeit, meine Vorlieben, mein Leben, was weiß ich – aber es ist so.
Warum Moritz so einen Narren an mir gefressen hat, dass er den Großteil seiner virtuellen Identität in mich investiert – ich weiß es nicht. Möglicherweise braucht er nur ein Ventil für einen schwierigen Fall von Tourette-Syndrom, aber mittlerweile nimmt die Fixation auf mich ihrerseits bedenkliche Züge an, wenn an bemerkt, wie sich der Guteste sich auch in Threads, in denen ich gar nicht kommentiere, auf mich bezieht – fortschreitende Paranoia.
Aber das ist natürlich alles nur Polemik.
In Wahrheit ist „Maurice Corvisier“ die kreuz.net-Fassung von dem, was man im Fußball „Manndeckung“ nennt. Das ist die primäre Aufgabe dieses Accounts, und deswegen entblödet „er“ sich auch nicht, die gröbsten Dummheiten zu äußern, denn „er“ ist ja niemand, hat ergo auch nichts zu verlieren. Moritz ist, was bei Wikipedia eine „Sockenpuppe“ ist: Ein zweit (oder Xt-)Account, benutzt für irgendeinen bestimmten Zweck, um nicht den Primäraccount zu beflecken. Gut möglich, dass einer der kreuz.net-Redakteure dahintersteckt. Oder Pünktchen. Oder beides.
Ja, in der Tat: Das ist feige. Aber eine altbekannte Technik von Leuten, die sich für nichts zu schade sind „für die richtige Sache“.
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#33   Maurice Corvisier   05:20:54 | Freitag, 14. Juli 2006
@ stat crux
et volvitur orbis: oh, ich habe einen sehr guten Freund in Bischofsheim.
In diesem homo-durchseuchten Forum muß man allerdings blitzschnell hinterherschieben, daß ich seit 30 Jahren mit derselben wunderbaren Frau glücklich verheiratet bin, keinerlei Probleme mit der Sexualität habe – auch wenn ich sie nicht öffentlich auslebe.
Auch mit andersartigen Verirrungen (Kommunismus, nationaler und internationaler Sozialismus, Claudia Roth, Isistochter, gedanklicher Tiefflieger, Kiffbeeren…), die hier pervers ausgelebt werden, habe ich nichts zu tun.
Und mit Dämonen noch viel weniger.
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#32   stat crux   20:10:18 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Wie gut kennen sich eigentlich
Maurice und DDL??
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#31   Markus-Antonius †   14:27:22 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Und wer
entscheidet, was Wahrheit oder Lüge ist? Etwa Sie, Zwobbel? Oder vielleicht Rudolfsohn, Maledica, Beobachterin, Graf von Galen, Sulpicius und wie die Gralshüter der reinen Le(h)re sonst noch heißen? Auf deren Wahrheiten wartet sicher die Welt! :-D
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#30   zwobbel   08:40:07 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Man sollte die Themenbereiche trennen
So ein Onlinebuch (später auch gedruckt) sollte entweder nur mit den Lügen über die Krichengeschichte aufräumen oder nur über die Lügen und Mißverständnisse bzgl. der Lehre. Das sind zwei völlig verschiedene Sachen.
Bzgl der LEhre sehe ich nicht so die Dringlichkeit, weil jeder der einen guten Religionsinterricht hatte da auch
Rede und Antwort stehen kann.
Aber die Fakten bzgl. Kirchengeschichte lernt man kaum im Reiligionsunterricht, teils auch weil manches jetzt erst gelogen wird und manches jetzt erst erforsscht ist.
Daher noch mal meine Frage an die hier mitlesenden Admins vom kreuzforum.net und kreuzgang.org:
Wer wäre bereit dafür Recherkapazität und Adminarbeit zur Verfügung zu stellen?
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#29   Maurice Corvisier   02:57:56 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@ dämonexmachina
Oh, beinahe hätte ich es vergessen:
-dem Dämon, dem überlegenen Erklärer, wie man es macht, -dem praeceptor germaniae et mundi
-dem censor der guten Sitten
nun ein Lob.
Hudel eins: bravo!
Hudel zwei: bravobravo!
Hudel drei: bravobravobravo!
Glücklich?
Und hepp!
Moritz
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#28   DDL   19:02:27 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Ansgar
Denken Sie aber dran: Wenn es Ihnen primär um Information und Aufklärung geht, hat eine Site (oder ein Buch), die (das) ausschließlich aus Artikeln wie denen hier bei kreuz.net besteht, wenig bis gar keinen Sinn. Es geht mir dabei gar nicht darum, irgendeine Schuld der RKK möglichst groß aufzublasen, sondern darum, nicht Schwarz- gegen Schönfärberei auszutauschen und umgekehrt.
Ein ordentlicher und auch schön zu lesender Weg, so ein Thema aufzubereiten, ist ein Zweigespräch, wie man es von Debattierklubs kennt: Mit Fairnessregeln, begrenzter Anzahl von „Schlag“abtäuschen etc. So würden die verschiedenen Ansichten vorgetragen und von Argumenten untermauert werden, und im Nachklang könnten die Leser auf dieser Basis weiterdiskutieren.
Entscheidend bei so etwas ist die Regel: „Der Ton macht die Musik“ – wenn man so vorgeht wie kreuz.net, braucht man sich natürlich nicht zu wundern, wenn es in den Leserkommentaren donnert und blitzt (um es ‘mal unangemessen freundlich auszudrücken). Wenn man auf ein gewisses Niveau achten möchte (und das ist notwendig, wenn man je als Quelle ernstgenommen werden will), dann setzt man bereits als Macher so einer Site die entsprechenden Akzente.
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#27   Ansgar   16:16:25 | Dienstag, 11. Juli 2006
@ DDL
Das halte ich für eine gute Idee. Eventuell gibt es dafür schon geeignete Foren, die man nutzen könnte. politikstube.de hat einen guten Ruf.
Was Zwobbel und mir aber darüber hinaus vorschwebte, war ein wissenschaftlich fundiertes Internet-Kompendium, in dem Fakten gesammelt werden, die die plattesten antikatholischen Topoi widerlegen. Ein pfiffiges Arsenal, um selbstbewußt unberechtigte Angriffe auf den Katholizismus zu parieren. Aber das eine muß das andere nicht ausschließen.
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#26   DDL   16:08:30 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Ansgar
Der Gedanke mit dem Buchprojekt ist gar nicht so schlecht. Allerdings würde ich es nicht als Buch aufziehen. Denn was würde passieren? Fromme Katholiken würden es verschlingen, weil es das enthält, was sie gerne lesen möchten; Nichtkatholiken hingegen würden es als einseitig ablehnen – damit ist Ihnen dann auch nicht geholfen.
Interessanter wäre das Ganze als Website, auf der man Stellung beziehen kann. Damit das in Schwung kommt und nicht zu einem Kasperltheater wie kreuz.net verkommt, könnte man zu jedem Thema „These und Gegenthese“ aufstellen, und dann diskutieren – sachlich, wohlgemerkt, nicht auf dem unterirdischen Niveau mancher hier. Wenn sich der Adminstab paritätisch aus den „Lagern“ zusammensetzen würde, wäre auch eine gewisse Fairness der Moderation gewährleistet.
Aber das nur als Gedanke, FALLS Sie an einer ausgewogenen und primär der Information verpflichteten Darstellung interessiert sind.
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#25   thaumaturgos   15:37:30 | Dienstag, 11. Juli 2006
Die sulpicianischen Thesen …
eindeutig besser als die Pseudoisidorischen Fälschungen … und das muss ich als kirchenhistoricus bekennen, ja so gehts mit meiner disziplina abwärts
schade, wie andere habe auch ich weeder im studium noch seither von diesen riesigen hexenverfolgungen gehört … irgendwie hatten wir andere literaturen :-)
vielleicht nicht von den einschlägigen tradi-verlagen … wer weiss
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#24   Freinsberg   15:34:46 | Dienstag, 11. Juli 2006
@ Markus-Antonius:
Klingt nach theologischer Phrasendreschmaschine. :-)
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#23   Ansgar   15:31:00 | Dienstag, 11. Juli 2006
Ich meinte natürlich…
… im Internet-Taschenbuchformat. Hier sollte die erste Sammelstelle bleiben. Also, wer macht mit?
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#22   Markus-Antonius †   15:01:11 | Dienstag, 11. Juli 2006
Ich vergaß noch
„Die sulpicianischen Thesen (ich liebe diese Formulierung! :-D ) im Lichte kritisch-exegetischer Betrachtungsweisen unter Berücksichtigung nicht temporärer geistiger Ausfallserscheinungen.“
Ich freue mich so auf dieses Büchlein! Wie soll es denn heißen? Der Kleine Kreuz-net-Katechismus?
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#21   Ansgar   14:59:41 | Dienstag, 11. Juli 2006
@ M-A
Sind Sie an einer sachlichen Diskussion interessiert? Es geht doch nicht um skurrile Seitenphänomene à la kreuz.net, sondern um ein kleinens Arsenal in Taschenbuchform, um die üblichen antikatholischen Legenden als falsch zu entlarven. Was ist daran schlecht? Selbst eingefleischte Protestanten sollten ein Interesse haben, liebgewonnene Unwahrheiten als solche enthüllt zu sehen. Das gebietet doch die intellektuelle Redlichkeit.
@ Laurentius2: Gute Aufgliederung. Nur sollten die Kapitelüberschriften noch griffiger, neutraler formuliert werden, etwa: „Die Kirche und die Hexen“. „Darum ist der Papst unfehlbar“, „Der Sinn des Zölibats“, „Warum Frauen keine Priester werden können“ etc.
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#20   Sulpicius   14:42:36 | Dienstag, 11. Juli 2006
Ja, und…
„Wie man mit Dummschwätzern wie Markus-Antonius umgeht“…
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#19   Markus-Antonius †   14:37:09 | Dienstag, 11. Juli 2006
Fehlen da nicht
noch Kapitel wie:
Die Unterwanderung der modernistischen Gesellschaft durch die Homo-Lobby, oder
Der Einfluss des Freimaurertums auf die frühen Kirchenlehrer, oder
Wie trage ich mein Manipel richtig, oder
Vom wahren Nutzen der Pontifikalhandschuhe, oder
Die Streichung des Antimodernisteneides führt in den Abgrund, oder, oder, oder…?
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#18   Ansgar   14:36:12 | Dienstag, 11. Juli 2006
@ Zwobbel
Also, Zwobbel, ich finde die (unsere) Idee immer besser! Das sollte doch zu wuppen sein! Das Buch des Kaplans kann man ja – mit seinem Einverständnis – als fruchtbare Quelle mitnutzen. Wer hilft, diesen Plan in verschiedenen Foren publik zu machen? Und wer hat den Kenntnisreichtum zum Administrator?
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#17   zwobbel   14:11:24 | Dienstag, 11. Juli 2006
Welcher Admin betreut das?
ja Quellen gibt es schon ne Menge, nur muß man sie mal kurz und kanpp zusammenfassen und gleichzeitig ausführlichen Hintergrund (den nur der Interessierte lesen wird) dazu liefern.
Das ganze wäre wie ein WIKI und weil rechnergestützt könnte man in den Texten Verweise zum Klicken angeben.
Noch ein Thema: Die Eroberung Lateinamerikas.
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#16   Laurentius2   14:02:32 | Dienstag, 11. Juli 2006
SUPERIDEE
Hier ein von mir vorgeschlagenes Inhaltsverzeichnis:
1. Gnostische Legendenbildungen bis heute (Da Vinci)
2. Die Privilegierung der Frau im Christentum
3. Die Kreuzzüge im Kontext ihrer Zeit – ihr Mißbrauch durch See- und Wirtschaftsmächte
4. „Das Mittelalter war nicht so wie im Namen der Rose beschrieben!“, Prof. Hubertus Wolf, Leibnitzpreisträger.
5. Historischer Fortschritt und wahre Dimension der Inquisition
6. Der heidnisch/ neuzeitliche Hexenwahn
7. Der Dreißigjährige Krieg – Krieg der Konfessionen oder Untergang des 1. Reiches ?
8. Die wahre Unfehlbarkeit des Papstes
9. Pius XII: – Hitlers Papst oder größter Judenretter des Weltkrieges ?
10. Paul VI. und die frühabtreibende Nebenwirkung der Pille.
11. Die Zukunft der Moderne : Das Aussterben eines Kontinents und einer Kultur …
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#15   Sulpicius   13:41:24 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Ansgar
Im Ansatz hat das ja Kaplan Ulrich Filler mit seinem Buch „Deine Kirche ist ja wohl das Letzte“ gemacht. Dieses giltb es zu einem umfassenden Kompendium auszubauen. Aber wer hat Zeit dazu?
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#14   Ansgar   13:36:47 | Dienstag, 11. Juli 2006
@ M-A
Es gäbe aber die Möglichkeit, Uni-Institute oder Lehrstuhlinhaber mit Hinweis auf das Forum entsprechende Quellenfragen zu stellen, Bsp.: „Wann behauptete die Kirche, daß die Welt eine Scheibe sei; wann nicht etc.“. Das kann man bequem per E-Mail machen. Dann die Antworten als Fußnoten registrieren. Zwobbels Idee ist doch gut, wenn man an der Wahrheit interessiert ist.
Ich stelle mir vor, daß das Ganze wie ein Katechismus in kurze Fragen und knackige Antworten unterteilt ist. Als Hilfe bei kirchenkritischen Diskussionen.
Wer macht mit?
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#13   Markus-Antonius †   12:48:41 | Dienstag, 11. Juli 2006
Oh, ja
eine wirklich gute Idee, wo sich hier doch so viele Spezialisten tummeln. :-$
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#12   zwobbel   12:32:34 | Dienstag, 11. Juli 2006
Das vorgeschlagene Buchprojekt über Kirchenlügen ist eine gute Idee
Das vorgeschlagene Buchprojekt über Kirchenlügen ist eine gute Idee
Ich schlage vor ein solches Buch gemeinschaftlich online zu verfassen.
Dadurch können zeitgleich viele Spezialisten mitschreiben. Wenn dann ggf. irgendwelche Dämonen sich nicht beherrschen können, wissen wir gleich wo wir noch genauer und klarer werden müssen.
Für so ein open source Buch „Kirchenlügen“ bietet sich ein Unterforum an (ggf. mit Unterforen für jedes Thema/Kapitel) z.B. im kreuzforum oder im kreuzgang. Dabei hätte niemand die Rechte darauf. Oder aber jeder Schreiber muß sich bereit erklären, daß der XY-Verlag anschließend das Ding druckt (und dran verdient). Die online-Version muß jedoch immer Allgemeingut bleiben.
Für jedes Thema müßte je ein Mod eine Nullversion von Text erstellen. Zuerst vielleicht ein Gliederungsentwurf. Dann kann jeder Folgeversionen von einzelnen Abschnitten/Absätzen verfassen, die vom Mod dann zur n-ten (Zwischen)Version zusammengebaut werden.
So könnte das langsam aber parallel wachsen.
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#11   Ansgar   12:05:08 | Dienstag, 11. Juli 2006
Buchprojekt
Ein interessantes Buchprojekt wäre: „Kompendium der antikatholischen Plattitüden. So widerlegt man die Lügenmärchen der Kirchenfeinde“. Mit Kapiteln: Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Kindesmißbrauch, Erde = Scheibe etc. Nur: Wird man dafür einen (katholischen) Verleger finden?
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#10   Laurentius2   11:34:57 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Hexenwahn
Korrekt, Zwobbel !
Auch ich freue mich schon auf die Landkarte, die meines Wissens zuerst von umfangreichen Daten der Nazis ermöglicht wurde. Die wollten nämlich den „Römlingen“ , also unserer Heiligen Mutter Kirche, genau dieses Klischee in die Schuhe schieben, das die Liberal-Sozialisten bis heute massenmedial verbreiten. Leider sahen die wissenschaftlichen Ergebnisse dann aber ganz anders aus, woraufhin diese Daten (vorerst – bis 1945) verschwanden. Ob ROT (MODERNE) ob BRAUN (GERMANISCHE ANTIKE/Esoterik + MODERNE) … immer dieselben Attacken und unsere lieben Oberhirten, was tun die dagegen – ohne ins KZ kommen zu können ???
Ich bin einfach tief enttäuscht von Ihnen, weil sie soviel Macht, Personal und Geld haben (4 Mrd. € jährlich). Bitte tut doch endlich was gegen unser schlechtes Image unter den Jugendlichen und Sinnsuchern, oder wollt Ihr eigentlich gar nichts tun für eine Neuevangelisierung ??????????????????????????? Wann merkt der Papst endlich, was er hier in Deutschland (mehrheitlich) für Pappenheimer hat ??
Quälende Fragen … :'( :'( :'(
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#9   zwobbel   11:13:11 | Dienstag, 11. Juli 2006
Wie rette ich den Sudel auf dem Gewand der Kirche?
Die Beleidigungen von M-A sind weder empörend noch lächerlich, sondern schlicht dämlich und ermüdend. Kein Esprit mehr bei Hetzen?
Das Vorurteil in den Köpfen der meisten Menschen lautet: Das finstere Mittelaalter war so finster weil die Kirche / die Inquisition Millionen von Hexen verbrannt hat.
Aber das ist eben schlicht falsch. Einerlei ob es nun das Früh- Hoch- oder Spätmittelalter war. Auch im 13. Jhdt gab es das eben nicht und auch im 14. Jhdt nicht im großen Stil. Inwieweit es überhaupt in die Verantwortung der kath. Kirche fällt sehen wir hoffentlich in dem angekündigten Artikel mit der „Landkarte“.
Das Mittelalter war der Gegenentwurf zur Moderne deshalb gibt es ein Interesse daran es mit allen Mitteln schlecht aussehen zu lassen. Diese stinkende Moderne wird bald im Ausguß der Geschichte versickert sein. Und man wird sich wieder auf sinnvollere Gesellschafts- und Staatsformen rückbesinnen. Solche die nicht Millionen von Menschen jährlich das Leben kosten.
Die Menschen die wegen Hexerei getötet wurden starben wegen Aberglauben der Täter. Aber im Mittelalter wurde dieser gerade bekämpft. Erst mit der Rückdrängung des Katholischen konnte so ein Mist verzapft werden. Und von daher ist es schon wichtig in welchen JAhren diese Taten begangen wurden.
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#8   Maurice Corvisier   11:08:36 | Dienstag, 11. Juli 2006
@ dämonexmachina
Ach, daß Sie es doch nicht lassen können, sich ständig rote Ohren zu holen!
In diesem Fall: „historisches Interesse“ (aber keine Urteilsfähigkeit) und Verdrehen der Argumente sowie dümmlicher Kirchenhaß sind wieder mal klasse vorgeführt.
Zur Information für Sie, obgleich es sinnlos sein dürfte: Hexenwahn. Ängste der Neuzeit. Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung des Deutschen Historischen Museums, Berlin 2002.
Eine sagenhafte Aufräumarbeit, dieser Katalog, diese Ausstellung.
Und hepp!
Moritz
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#7   Markus-Antonius †   10:51:53 | Dienstag, 11. Juli 2006
@maledica
Ich habe doch nichts gegen die Verteidung der Kirche gesagt. Allerdings sollte es 1. etwas zu Verteidigendes geben, 2. es sich um ehrenwerte Verteidiger handeln, die sehe ich hier nirgends. Und wir wollen doch nicht den Bock zum Gärtner machen, oder?
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#6   Laurentius2   10:50:22 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Maledica
Exakt ! :-)
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#5   deusexmachina   10:43:30 | Dienstag, 11. Juli 2006
Pappdrachentöten
Obwohl ich historisch durchaus interessiert bin, habe ich nie von einer großen Hexenjagd im frühen oder auch hohen Mittelalter gehört; soweit ich weiß, gab es die im großen Stil erst seit dem 13. Jahrhundert – insofern bin ich doch sehr erstaunt, wie dieser Artikel hier einen Irrglauben „entlarvt“, der mir so noch nie untergekommen ist.
Man gewinnt ein bisschen(?) den Eindruck, es ginge der Autorin primär nicht um historische Fakten oder Aufklärung, sondern darum, irgendwie „Recht“ zu haben und sich darüber auszulassen, was für ein arg schlimmes Unrecht man (fragt sich, wer) der armen, armen Kirche angetan hat. Wobei ich mich dann allerdings frage, warum die Ermordung von „Hexen“ nach 1500 weniger schlimm als vorher sein soll… na, die Autorin wird’s schon wisen. Oder auch nicht.
Lesen Sie morgen: Wie Jeanne d’Arc in Wahrheit von den Freimaurern getötet wurde.
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#4   Maledica   10:39:49 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Markus-Antonius
Genau, die Kirche soll sich auch weiter die üblen Verleumdungen im Stil des Völkischen Beobachters und Pfaffenspiegels gefallen lassen.
Wehren dürfen sich nur die Linken.
Aber die böse Kirche muß die Klappe halten.
Oh wie gerecht Sie doch sind!!!
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#3   Markus-Antonius †   10:25:25 | Dienstag, 11. Juli 2006
Auf diese
Verteidiung :-! kann die Kirche durchaus verzichten.
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#2   Laurentius2   10:11:18 | Dienstag, 11. Juli 2006
Lob für kreuz.net
Der gelegentliche Boulevardstil :-[ – in einem das Maß der früher mal katholischen Bildpost (Pfr. Pietrek) übertreffenden Weise – stört manchmal auch mich.
Daß kreuz.net aber diese Artikel (s.o.) veröffentlicht, während die brav-katholischen Bistumsblätter wenig bis nichts tun, um die landläufigen Klischees gegen unsere Mutter Kirche zu beseitigen :-S :-# , ist ein Faktum !
Lob für die Kreuz.net-Redaktion ! Vergelt’s Gott !
Derweil schwelgen die etablierten „Massen“medien von Lehmann und Co. weiterhin in abstoßendem und Selbstzweifel und kaum verhohlener Kritik an Rom und der überlieferten Lehre, „katholische“ Fortbildungsseminare bieten Yoga (also Hindu-) Kurse an und laden dazu ein, sich mit der Wut als urmenschlicher Emotion in gruppendynamischen Prozessen anzufreunden …
Nein, jeder, der hier dauernd über kreuz.net schimpft, soll mir bitte schön ein anderes breitenwirksames Medium nennen, das die Kirche gegen die Dauerkritiken (Hexen, Inquisition, Sex und Kreuzzüge) derart offensiv verteidigt wie kreuz.net. Vielleicht liegt der Grund der Häme vieler liberaler Poster :-@ ^-^ :-[ genau darin begründet ???
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#1   Freinsberg   10:09:25 | Dienstag, 11. Juli 2006
Jetzt wird’s fad
Das Thema ist doch schon ausgelutscht. Was soll’s?
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