Am letzten Freitag hielt das Generalkapitel der Petrusbruderschaft Wahlen ab. Der neue Generalobere wird aus dem traditionellen Lager mit Vorschußlorbeeren nur so überschüttet.
(kreuz.net, Wigratzbad) Der neue Generalobere der Petrusbruderschaft heißt Pater John Berg (36) und ist
US-Amerikaner.
Er studierte in Europa und wirkte in den letzten Jahren als Seminarprofessor und Seelsorger
in seinem Heimatland.
Seine Wahl ist im traditionellen US-Forum ‘Angelqueen’ mit Freude und Wohlwollen
aufgenommen worden.
Ein gewisser ‘Haurietis Aquas’ kommentiert die Wahl mit einem schlichten „Deo Gratias“
und meint zu Pater Berg: „Einer der Top fünf WIRKLICH traditionellen Priester“ bei der Petrusbruderschaft.
Forumsmitglied ‘Statius’ hat über den Neugewählten viel Gutes gehört. Er sei geradlinig und nicht
daran interessiert herumzupolitisieren:
„Mehr noch: Er hat offenbar gesagt, daß er »eher ein Taxifahrer
in New York sein möchte als die Alte Lateinische Messe nicht lesen zu können«“.
Der Leser ‘Jeff Culbreath’,
der sich als ein Bekannter von Pater Berg ausgibt, glaubt, daß der Neugewählte die meisten Traditionalisten
sehr zufriedenstellen wird.
Der neue Generalobere sei dem ursprünglichen Charisma
Forumsschreiber ‘Christus
Vincit’:
„Ein befreundeter Priester der Petrusbruderschaft sagte, daß sich Pater Berg die Bruderschaft
mehr wie »Mönche« und in Gemeinschaft lebend vorstellt und weniger als ein Sammelsurium von Priestern,
welche die Alte Messe bevorzugen.“
der Petrusbruderschaft loyal verbunden.
Er sei ein standhafter Traditionalist –
allergisch auf Kompromisse. Pater Berg sei auch ein Mann von großem Taktgefühl und Klugheit und besitze
einen gesunden Respekt für die Hierarchie.
Ein anderer Bekannter von Pater Berg mit dem Lesernamen ‘Christus
Vincit’ – der nach eigener Aussage viel Zeit mit dem neuen Generaloberen verbracht hat – sieht in ihm
sogar einen Heiligen:
„Danken wir Gott für den Ausgang dieser Wahl. Die »modernistischeren« Priester
der Petrusbruderschaft wollten ihn NICHT [als Generaloberen], weil er ihnen zu traditionell ist.“
Während
seiner Zeit im Priesterseminar habe man ihn wegen seiner Standhaftigkeit auch „Eis-Berg“ genannt.
Ein
befreundeter Pater der Petrusbruderschaft habe ihm erklärt, daß Pater Berg die Bruderschaft monastischer
und weniger als ein Konglomerat von Freunden der Alten Messe gestalten möchte.
Ein anderer Leser weist
darauf hin, daß er mit 36 Jahren der jüngste Generaloberer eines katholischen Ordens sein dürfte.
Pater Berg sei absolut rechtgläubig und besitze genügend Verstand, um den Glauben zu verteidigen: „Er
ist ein strenger Thomist mit einer angenehmen Persönlichkeit.“
Bei den Gläubigen seiner ehemaligen
Indultpfarrei im kalifornischen Sacramento sei er sehr beliebt.
Leser ‘Ultimo ratio’ berichtet davon,
daß Pater Berg in gutem Einvernehmen mit der Piusbruderschaft steht.
In der Tat begrüßte die levebvristische
US-Monatszeitung ‘Remnant’ die Wahl des neuen Generaloberen: „Großartige Neuigkeiten! Ein konservativer
Amerikaner ist zum Superior der Petrusbruderschaft gewählt.“
Der katholische Blogger ‘catholicnewsgeek’ –
er stammt aus der ehemaligen Indultpfarrei von Pater Berg – schrieb im August 2005: „Für jene Unglücklichen,
die Pater Berg niemals getroffen haben: Mein Beileid.“
„Dieser bemerkenswerte junge Mann“ sei gesellig,
fähig, pastoral, intelligent, rechtgläubig, liebevoll, fürsorglich, besorgt, engagiert, weise und verstehe
sich mit allen Menschen gleich welchen Alters oder Standes.
Sein Sohn habe von Pater Berg die erste Heilige
Kommunion erhalten – schreibt der Blogger: „Es ist schwer, einen Raum mit zwanzig Buben im Alter um die
sieben Jahre eine Stunde lang bei der Stange zu halten – sie gleichzeitig zum Lachen und zum Lernen zu
bringen. Pater Berg schaffte es.“
Bei der Erwachsenenkatechese hätten die Gläubigen Wasser aus dem
Feuerhydranten gesogen:
„Soviel geballte Information in einer Stunde, aber alles davon fesselnd und faszinierend.
Jeder der gekommen war, ging als besserer Katholik wieder weg.“
Wie jemand einmal gesagt habe: „Dieser
Mann ist ein Phänomen.“
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66 Lesermeinungen
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Graf Toby Stadler Immer wenn man versucht, Ihre Leute mit einigen Aspekten außerhalb der angelernten
2-3 Argumente zu konfrontieren, werden Sie grantig. Unabweisbar wahr ist jedoch, dass SSPX etc. außerhalb
eines bestimmten Milieus null Apostolat bewirken; und selbst die rd. 500 vaganten Kleriker sind zahlenmäßig
nicht mehr als z.B. die 1975 gegr. Congregation St. Jean (seitens der Liberalen auch unter Integralismusverdacht,
aber nicht jede Askese oder Mystik ist „integral“; da muss schon der aberwitzig-politisierende Anspruch
hinzutreten). Um aus der Ecke der versprengten Integralisten herauszukommen, müsste die SSPX den Weg
der Petrusbruderschaft gehen. Aber selbst die halten Sie ja für „häretisch“, weil man dort nicht ausschließt
am Grünnerdonnerstag mit dem Bischof NOM zu konzelebrieren! Wer also ist auf Abwege geraten??
#67 R.B.Stadler 21:03:39 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@stat crux a***Die Liturgiereform kam in letzter Minute. Nur auf der Basis neu auferbauter Frömmigkeit
wird die Liturgie „feierlich“, in beiderlei Ordnung. ***e In welcher geistigen Region schweben Sie? Die
„Liturgiereform“ wie Sie das nennen, wurde gegen den Widerstand von Priestern und Gläubigen durchgedrückt.
Der Protestantismus, das Schisma, die Häresie wurde von den Prälaten in Rom verordnet und zum Dogma
erklärt. Wer das befürwortet ist nicht mehr katholisch. Von Religion ist bei V2 nichts mehr übrig gebleiben,
was bestand hatte wurde gewaltsam zerstört, wie 1789. In Christo, RBS
@ Bernardin Ist das jetzt nicht Wortglauberei? Natürlich zielte meine Frage daruf ab, welcher deutschsprachige
Bischof noch fähig und willens ist, ein Pontifikalamt im alten Ritus zu zelebrieren. In der Tat hat ein
Großteil der gegenwärtigen Bischöfe noch den alten Ritus in seiner Jugend- bzw. Seminarzeit kennengelernt,
allerdings stellt sich die Frage, ob sie diese Form der Liturgie überhaupt noch beherrschen würden,
schließlich sind sie ja seit 40 Jahren aus der Übung! Warum nicht ernsthaft über die Option eines eigenen
FSSP-Bischofs nachdenken?
@ stat crux … ein massenhaftes „Heimweh“ nach der alten Messe hätte den rechtsextremen Bewegungen doch
einen gigantischen Zulauf bescheren müssen. Da schließe ich mich der Antwort Graf von Galens an. Außerdem
muss nicht jeder, der der alten Messe anhängt, automatisch rechtsextremes Gedankengut pflegen. Die Beweislast
liegt nun einmal auf seiten der Reformer: Die Liturgiereform hätte nach den Erwartungen der Reformer
der Kirche einen gigantischen Zulauf, ein „neues Pfingsten“ etc. bescheren müssen. Statistisch nachweisbar
ist dieser Erfolg jedoch ausgeblieben. Seit 1969 ist die Zahl der sonntäglichen Gottesdienstbesucher
um zwei Drittel zurückgegangen.
Wider VII, @ stat crux Die FSSPx gab es z.Zt. des verordneten Wechsels auf den NOM noch gar nicht. Die
meisten Gläubigen waren zumindest damals doch sehr autoritätsgläubig und hätten es gar nicht gewagt,
entgegen der Anweisung ihres Bischofs und des Hl. Vaters bei der alten Messe zu bleiben. Belegen läßt
sich allerdings im Gegensatz zu Ihrer Aussage der überproportionale Rückgang an Meßbesuchern mit der
Einführung des NOM. Eigentlich war das genaue Gegenteil erwartet worden. Nach meiner Meinung hat die
FSSPx hier die besseren Argumente und daß es 2020 ein neues Pfingsten als Spätfolge von VII geben soll,
halte ich für pure Spekulation.
Toby: Aus Ihrer Richtung wird immer behauptet, der NOM habe (in Europa) die Teilnahme an der Liturgie
vereitelt, WEIL sich das eben nicht beweisen lässt. Es ist trotzdem absoplut unwahrscheinlich. Denn ein
massenhaftes „Heimweh“ nach der alten Messe hätte den rechtsextremen Bewegungen doch einen gigantischen
Zulauf bescheren müssen. Auch heute ist nicht zu erkennen, dass Cliquen wie die SSPX die Zivilisation
relevant „befrömmeln“. Das Problem SITZT somit tiefer: Meines Erachtens ist die Liturgische Bewegeung
als Gesamtphänomen seit ca. 1800 durch die Reformquerelen nur zurückgeworfen worden. Die eigentliche
Bewegung kommt erst noch.
gräflein von mir aus können Sie denken was Sie wollen, Ihre Meinung ist gottlob unerheblich. Ich frage
nur, was Ihr ständiges Gegeifere bezwecken soll. Suchen Sie sich doch einfach eine Sekte aus, die Ihre
Bedürfnisse befriedigt, und alles wird gut. Am Ende treffen wir uns dann im Gericht Gottes wieder, Sie
und ich und Bischof Lettmann, und all die anderen, dann werden wir sehen. Ps. VII = 7!
@ stat crux Das sind doch alles unbewiesene Tatsachenbehauptungen und außerdem eine unzulässige Umkehrung
der Beweislast. Der Rückgang der Gottesdienstteilnehmer setzte nun einmal mit der Einführung der neuen
liturgischen Bücher ein. Das ist eine Tatsache, man kann sie auf der Homepage der Deutschen Bischofskonferenz –
in dieser Hinsicht sicher eine „unverdächtige“ Seite – nachlesen. Zu behaupten, ohne die Einführung
der neuen liturgischen Bücher wäre die Zahl der Gottesdienstteilnehmer noch weit mehr gesunken, lässt
sich durch nichts beweisen.
Die Anhänglichkeit der Gläubigen an den „alten Ritus“ war so dürftig, dass die Lefebvre’sche Masche,
diesen als Kampfmittel für den Integralismus zu benutzen, aufs Ganze gesehen gottlob fehlschlug. Würde
heute noch flächendeckend so zelebriert, gäbe es weltweit ca. 1,1 Mio. Katholiken, nicht 1,1 Mrd. Hypothetische
Zahl, aber plausibel. Die Liturgiereform kam in letzter Minute. Nur auf der Basis neu auferbauter Frömmigkeit
wird die Liturgie „feierlich“, in beiderlei Ordnung. Nicht die Liturgie erzeugt die Religion, sondern
die Religion feiert sie. Der Religionsverlust der Massen kann sich aber (seit ca. 1880) in Europa noch
1-2 Generationen fortsetzen. DARAUF antwortet die „neue“ Liturgie, nicht auf 1789. Wenn ab ca. 2020 die
wahre Religion wieder mit Breitenwirkung „zugkräftig“ wird (Anfänge sieht man), hat sich das SSPX-Problem
erübrigt; aber die „alte Messe“ wird einen beachtlichen Platz im Konzert legitimer Vielfalt einnehmen,
und so mittelbar auch den „NOM“ beleben. „Donec venias!“
@ Bernardin Mir fallen ganz spontan Bischöfe in der BRD ein, die noch vor dem II. Vaticanum geweiht wurden
und somit auch als junge Priester den alten Messritus feierten! Gerne denke ich an Kardinal Lehmann, von
Mainz, Bischof! Ich denke an Franz Kamphaus, Bischof von Limburg. Weiter denke ich an R. Lettmann, Bischof
von Münster, und auch an den Bischof von Speyer, Schlembach! Richtig. Fraglich ist aber, ob sie ohne
weiteres pontifizieren können. Denn Bischof waren sie ja erst nach der Liturgiereform. @ zwobbel Zeigen
Sie mir eine moderne Messe zu der regelmäßig auch nur annähernd 1000 Gläubige kommen Eine? => das
Stiftsamt in St. Peter. Aber auch sonst gibt es deren SEHR viele. Ein indischer Kaplan, der bei uns in
der Nähe seine Ausbildung fortsetzt berichtete uns unlängst, dass es in seiner Heimatgemeinde jeden
Sonntag 8 Messen gäbe. Die Gemeinde besteht aus 5000 Seelen. Beim jüngsten Pontifikalamt im alten Ritus
waren selbst die Stehplätze der großen Basilika in Altötting knapp. Es war mir leider nicht vergönnt
die genaue Zahl der Gläubigen zu ermitteln. Aber wer die Räumlichkeiten kennt, weiß daß sie jenseits
von 1000 liegen muß. Das ist schön, sagt aber nichts aus. Zu solchen Anlässen kommen Menschen von weit
her zusammen. Die Frage ist, was wäre, wenn in jeder (!) Gemeinde nur noch der alte Ritus gelesen werden
würde.
Wider VII, @ Markus Antonius Wenn ich hier Ihre Kommentare z.B. zur widernatürlichen Unzucht lese, wundert
es mich nicht, daß Sie von Bischof Lettmann begeistert sind.
Ach was, ein ganzes Dorf im Münsterland ist vom Glauben abgefallen? Liebes Gräflein, leben Sie weiter
in Ihren Hirngespinsten! Ps. Ich bin dankbar, einen Bischof wie R. Lettmann zu haben. Ich wüßte niemanden,
der das Bistum so kennt, und mit den Menschen vertraut ist wie er. Eben ein wahrer Hirte.
Wider VII, @ Benardin Was VII angeht, empfehle ich Ihnen die hervorragende Schrift von Pater Schmiberger,
FSSPx, „Die Zeitbomben des zweiten Vatikanischen Konzils“. Mein Dorf ist übrigens ohne meine Mithilfe
vom Glauben abgefallen. Ich bin erst seit wenigen Jahren, nachdem ich mich ein wenig mehr mit der Krise
der kath. Kirche beschäftigt habe zum Gegner von VII geworden. Ich kann dies zeitlich ungefähr an dem
Hindugötzendienstskandal in Fatima festmachen.
#54 Bernardin † 21:55:53 | Dienstag, 11. Juli 2006
Jesus kein Reformer??? Corvisier – sind Sie davon überzeugt, dass Jesus Christus kein Reformer ist? Hat
er nicht den Menschen umgestaltet, die Liebesgeschichte Gottes mit den Menschen wiederhergestellt? Ist
der Christ nicht eine Neuschöpfung in Christus? Lesen Sie kein Neues Testament? Lesen Sie keine Kirchenväter?
Warum Ihre Ablehnung JESUS ALS REFORMER? Etwa weil in Ihren Kreisen REFORM ein Sakrileg ist? An dieser
Haltung scheiterte Jesus schon bei den scheinbar Frommen!
@ Bernardin Da konnte ich nun wirklich nicht drauf kommen. Ist doch Jesus Christus, unser Herr und Gott,
nicht etwa ein Reformer (man hat versucht, uns das in den unsäglichen 70ger Jahren beizubringen: wir
haben es schnell durchschaut), sondern der Sohn Gottes, vom Himmel herabgestiegen unserer Sünden wegen,
ans Kreuz geschlagen, uns zu erlösen! Iesus, redemptor! Ihm sei die Ehre in Ewigkeit. Allen wirklichen
Reformern Verehrung und Dank. Besten Gruß!
#52 Bernardin † 21:07:04 | Dienstag, 11. Juli 2006
Corvisier Was sagen Sie, dass der grosse Reformer JESUS CHRISTUS heisst? Von ihm lese ich hier im KREUZ.NET
so gut wie nichts, auch nichts von seiner Botschaft! Vielleicht werden Sie jetzt bestreiten, dass Jesus
Christus DER grosse Reformer ist, aber er ist es! Er kam, um den Menschen zu sagen und zu zeigen, WIE
Gott wirklich ist! Er wurde verworfen, aufs Kreuz gelegt, aber Gott hat IHN und seinen Weg und seine Botschaft
bestätigt! Wenn Jesus HEUTE käme und von Reformen sprechen würde, was würde ihm widerfahren?
@ Bernardin Also, es tut mir wirklich leid – aber: welchen der vielen großen Reformer der Kirchengeschichte
meinen Sie denn nun? Sagen Sie mir, bitte, den Namen, und Sie bekommen gerne eine Stellungnahme, wenn
ich glaube, eine solche verantworten zu können. Nur eben so. Es würde mich wirklich interessieren, wie
Sie so schnell auf Pfarrer Vogel gekommen sind. Sooo offensichtlich war das nicht. Besten Gruß!
#50 Bernardin † 20:44:09 | Dienstag, 11. Juli 2006
Corvisier Ja, das dachte ich mir, dass sie den grossen Reformer nicht kennen oder ihn vielleicht verleugnen!
Harte Worte hatte er für die, die sich nur um das Aeussere kümmern, aber nicht um das Innere!
@ Bernardin Ich war jahrelang in einem „Pfarrgemeinderat“. Was ich dort erlebt habe, hat mich zum begeisterten
und glücklichen traditionellen Katholiken werden lassen, als in Deutschland ein gewisses Priorat der
FSSPX eröffnet wurde. Besten Gruß!
#44 Bernardin † 19:17:55 | Dienstag, 11. Juli 2006
Misslungen? Von misslungener Reform sprechen Sie! Wie haben Sie diese Reform unterstützt? Oder haben
Sie sie blockiert? Ich erinnere mich dankbar an einen grossen Reformer, der WICHTIGES vom Unwichtigem
und Nebensächlichs von der Hauptsache zu unterscheiden wusste und dies auch verkündete! Leider blitzte
er bei gewissen Kreisen damit ab!
@ Bernardin Ohne Besserwisserei oder Belehrung: „Echte und unechte Reform“ von Prof. May, sehr empfohlen,
falls noch nicht gelesen. Semper reformanda sagt nichts über die Qualität jener Reform nach VII. Ihnen
brauche ich doch nichts über gelungene Reformen zu erzählen, z.B. über das Tridentinum. Die letzte
Reform, die nach VII, sie ist mißlungen. Und wir Katholiken wollen es doch nicht halten wie die Sozialisten,
die nach 140 gescheiterten Versuchen der Realisirung, Umsetzung, Verwirklichung ihrer Gedanken uns immer
noch einreden wollen, das sei alles noch gar nicht der richtige Versuch gewesen, jetzt müsse mit dem
141. Versuch erst der wahre Sozialismus aufgebaut werden. Wir haben doch eine wunderbare, herrliche Tradition,
die wir natürlich organisch (aber eben: organisch! Und nicht wie nach VII) weiterhin reformieren werden.
Nie haben wir anderes getan!
#42 Bernardin † 19:00:55 | Dienstag, 11. Juli 2006
Corvisier Auch der verehrte und selige Kardinal von Galen wusste: ECCLESIA SEMPER REFORMANDA! Kardinal
von Galen wusste auch zwischen DER TRADITION und den Traditionen zu unterscheiden!
@ Bernardin Der von mir hochverehrte Kardinal von Galen hat eine Kleinschrift über die, wie er formulierte,
„Pest des Laizismus“ verfaßt, ein ausgezeichnetes Stück. Auf welcher Seite, glauben Sie, wäre der unbeugsame
Kämpfer gegen nationalsozialistische Barbarei und – gleichermaßen – Besatzerwillkür und Besatzerunrecht
wohl heute, wenn er zwischen Modernismus und katholischer Tradition entscheiden sollte, zwischen einer
erzwungenen, erschlichenen „Reform“ und dem treuen Bewahren dessen, wofür er geweiht war? Ersteres ist
undenkbar.
#40 Bernardin † 18:36:40 | Dienstag, 11. Juli 2006
an Galen Haben Sie jede einzelne Textzeile der Konzilstexte gelesen??? Jede und jeder aus dem Hause von
Galen wird sich bedanken, von Ihnen vertreten zu werden! Ihre Art der Schuldzuweisung spricht nicht gegen
Herrn Bischof Lettmann, sondern nur gegen Sie! Nicht nur er, Sie sind das Problem! Kein Wunder, dass die
Christinnen und Christen aus Ihrem Dorf sich von der Kirche verabschiedet haben, wenn Sie dort leben und
sich als Heiliger aufpsielen!
Wider VII, @ Bernardin u. stat crux @ Bernardin Die Zeichen der Zeit sehe ich durchaus. Nur suche ich
nicht, den Teufel durch Beelzebul, sprich Anpassung an die Welt und den Protestantismus a la VII, auszutreiben.
Was den Glaubensabfall in meinem Heimatdorf angeht, so trägt Bischof Lettmann als Hirte auch für diesen
Teil seiner Herde Verantwortung. @ stat crux Nicht die Art der Umsetzung von VII ist das Problem. VII
ist in sich schlecht, womit ich nicht jede einzelne Textzeile meine. Ob jung oder alt, je modernistischer
ein Priester ist, um so abstoßender wirkt er auf mich.
Der Fisch stinkt vom Kopf – und – es gibt nur eine Wahrheit, wenn auch viele Meinungen… @Markus-Antoniuspsychisch-deformierte
Individuen zu tun haben, die keine andere Möglichkeit sehen, ihren religiös-fanatischen Lebensentwurf
öffentlich und doch gleichzeitig anonym zu bekunden. Abweichende Lebensentwürfe werden, unabhängig
von offiziell römisch-kath. Lehrmeinung, verdammt, Menschen anderer Meinung, mit Verbalinjurien aus der
tiefsten Gosse diffamiert. … das ist wohl ihr „katholischer Beitrag zum Tag“ oder wie verstehen Sie
das? Ihr Aufruf zum Märtyrertum in Ehren („wider die Anonymität“), aber da fehlt es Ihnen an den Voraussetzungen.
Mit Ihren Ansichten sind ja in keinerlei Weise Gefährdungen ausgesetzt, im Gegenteil, sie werden von
den Zeitgeistvertretern sicherlich geherzt und geküßt. Also können Sie den Beweis nicht erbringen,
dass Sie selbst bereit sind. Im übrigen haben Sie einen Denkfehler: Meinungen gibt es viele, aber nur
eine Wahrheit. @ Bernhardin: Selbstverständlich sind alle Bischöfe für ihre Diözesen verantwortlich.
Es gab auch ganz andere auch noch nach V2. Vergleichen Sie etwa S. Ex. Antonio de Castro-Mayer, Campos
(Brasilien), mit den heutigen Vertretern ihres Amtes. Meinetwegen stellen Sie den Vergleich mit Bischöfen
wie Ex Graber von Regensburg und Ex Dyba von Fulda an: Da sind Riesenunterschiede! Allerdings „stinkt
der Fisch vom Kopf“: Das Hauptproblem ist der Papst und dessen Personalauswahl, in welcher bis jetzt nach
wie vor eine modernistische Linie dominiert.
Bischof Lettmann hat immerhin den Mut gehabt, den Caffarra-Vergleich (der Wille des Mörders ähnele dem
Willen zur Empfängnisverhütung, 9.11.1988) als „unzulässig“ zu qualifizieren; K.u.L. 5.3.1989.
#36 Bernardin † 15:48:31 | Dienstag, 11. Juli 2006
an Galen Ihre Namenswahl spricht schon Bände! Sie wollen also allen Ernstes , Herrn Bischof R. Lettmann
für den von Ihnen geschilderten Zustand in Ihrem Dorf verantwortlich machen!? Können Sie mir bitte sagen,
ob Sie unsere heutige Welt und die Zeichen der Zeit wahr nehmen?
Graf Galen In meiner Abiturklasse (Kevelaer) waren 60% praktizierende Katholiken; vielleicht praktizieren
noch 10%, Weihnachten oder Ostern 20%. Aber nicht die Statistik ist ärgerlich, sondern dass die einzelnen
Menschen die religiöse Dimension des Lebens ausblenden; obwohl ihnen „faire Angebote“ gemacht wurden.
Vermutlich war die vor „V 2“ sozialisierte Klerikergeneration nicht fähig, die Umstellung der Sprachregeklungen
zu „packen“, die ihnen DBKZdK 1975 ff. abverlangt haben. Nicht alles, was man für den adäquaten neuen
„Ausdruck“ desselben depositum fidei anbot war auch adäquat. Inadäquat wäre aber der nostalgische Rückfall
in univoke Sätze, die weder wahr sind noch das Glaubensleben fördern, sondern Ideologie oder Nostalgie.
Wahrscheinlich geht das Apostolat der Petruisbruderschaft jetzt erst richtig los; wenn sie etwa die Hälfte
der ca. 500 Lefebvrianer überzeugen könnte und etwa doppelt so viel weitere Berufungen wecken, wäre
sie in ca. 30 Jahren ein beachtlicher Faktor, zumindest in Europa und USA.
Wider VII, @ Bernardin Daß die von Ihnen genannten Bischöfe die Kirche vor die Wand fahren, kann man
doch nicht bestreiten. Soll man sich darüber freuen ? Ich kommen selber aus einem Dorf des Münsterlandes.
In meiner Grundschulklasse waren 95 % der Kinder praktizierende Katholiken. Von diesen 95 % haben nahezu
alle im Laufe der Jahre den Glauben verloren. Nach Ihrer Logik zu urteilen, ist der der beste Bischof
der seine Kirchen am schnellsten leer, verkauft und abgerissen bekommt. Das ewige Heil der Seelen scheint
Ihnen völlig gleichgültig zu sein.
#31 Bernardin † 15:25:26 | Dienstag, 11. Juli 2006
Markus Antonius Danke, dass Sie die Menschen im Ruhrgebiet in Schutz nehmen. Ich wäre auch sehr irritiert
gewesen, wenn das die neue Sprache gewesen wäre! Aber hier gilt wohl immer mehr: Je konservativer und
frömmlerischer desto schlimmer die Sprache! Komisch! Sie wollen Latein, die Sprache der Humanisten, und
reden so…
Ich denke, er weiß, was er will Ich bin froh, dass dieser Pater gewählt wurde. Ich bin immer dafür,
dass junge Priester der FSSPX mit Rom verhandeln sollten. Und dieser Pater macht mir wirklich den Eindruck,
dass er weiß, was er will. Er wird die Tradition wirklich gut vom Konzils-Chinesisch unterscheiden wissen.
Falsches quantifizierendes Denken @ Bernardin und Gotthard Es geht hier nicht um Quantität, sondern um
Qualität. Es gibt schließlich auch kleinere, von der katholischen Kirche rechtlich anerkannte Ritengemeinschaften,
die nur wenige Tausend Gläubige umfassen. Die haben selbstverständlich ihre eigenen Bischöfe. Wo ist
das Problem? Warum nicht auch gleiches Recht für die Gläubigen, die dem alten lateinischen Ritus verbunden
sind? Außerdem liegt das Durchschnittsalter bei Messen im alten Ritus in der Regel unter dem Durchschnittsalter
bei normalen Gemeindemessen im neuen Ritus.
Beim jüngsten Pontifikalamt im alten Ritus waren selbst die Stehplätze der großen Basilika in Altötting
knapp. Es war mir leider nicht vergönnt die genaue Zahl der Gläubigen zu ermitteln. Aber wer die Räumlichkeiten
kennt, weiß daß sie jenseits von 1000 liegen muß.
@ Ansgar Die meisten Priester können nicht einmal Latein korrekt aussprechen und vortragen. Und in manchen
Pius- und Petrus-Bruderschafts-Kirchen ist die Akustik so schlecht, dass man die lateinisch vorgetragenen
Texte kaum richtig hört und raten muss, wass gesagt wird. Im übrigen wäre ich froh, wenn unsere Priester
den neuen Ritus ordentlich zelebrieren könnten.
Lesen, Zwobbel! Die Frage drehte sich um Pontifikal-Ämter. Wenn also mein Bischof im katholischen Münster
im Dom ein solches feiert, sind regelmäßig auch in dieser so verderbten Zeit mehr als 1000 Leute im
Dom. Dennoch freue ich mich für Sie, dass Sie noch einige Tradis auftreiben können um eine Dorfkirche
zu füllen.
Bischöfe/Alter Ritus Sollte es nicht – unabhängig von Vorlieben – zu den Voraussetzungen eines hohen
geistlichen Amtes gehören, den alten Ritus zumindest theoretische zelebrieren zu können? Immerhin war
der jahrhundertelang bestimmend. Man muß doch kennen, was man ablehnt und überwinden will.
Eigentor Zeigen Sie mir eine moderne Messe zu der regelmäßig auch nur annähernd 1000 Gläubige kommen
und ich zeige Ihnen sofort ein Dutzend überlieferte Messen zu denen regelmäßig mehr als 20 Gläubige
kommen.
Sollte ein Bischof die alte Messe zelebrieren, nur weil ein Tradi darum bittet? O.K. ich bin großzügig,
lassen wir es 20 Tradis sein, die 1000 „V2’lern“ gegenüberstehen.
Wie ich früher schon mehrfach schrieb: Ich bin seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Bin kein Priester.
Ich hatte angefragt heißt hier, daß ich Bischöfe gebeten hatte im alten Ritus ein Ponifikalamt zu feiern.
Das kann man schließlich doch auch als Laie. Und da das Vat.II. (genauso wie JohPa.II.) die Rolle der
Laien so betont hat, denke ich, sollten die Bischöfe endgültig dazu übergehen den Wünsche der Gläubigen
nach dem alten Ritus großzügig entgegen zu kommen. Wenn man bedenkt, daß in vielen Bistümern schon
seit vielen Jahren die Indultmessen gehalten werden, aber sich noch nie ein Bischof zu einer Visitation
bequemt hat – was ja wohl das Normalste wäre – dann kann man nicht davon reden, daß keine Nachfrage
bestünde. (Der Alterzbischof von Salzburg – Eder – hat auch schon im alten Ritus pontifiziert)
#18 Laurentius2 10:41:51 | Dienstag, 11. Juli 2006
@zwobbel Vielen Dank für Ihre Worte ! Offenbar sind Sie Priester („Ich selbst hatte auch schon angefragt“) ?
o^/ Dann seien Sie doch bitte so gut und nehmen Sie doch uns böse anonyme Poster mit ins Gebet einer
Ihrer Heiligen Messen. Natürlich wäre es schöner, wenn wir nicht anonym schreiben müssten. Aber,
warum ohne Not sich zum Abschuß freigeben ? Wir sind alle mehr oder weniger in einem System, das in Deutschland
(!) weitgehend von fanatischen Modernisten beherrscht wird und ich kenne wirklich Fälle der Verfolgung
(zB Abschiebung in 400-Seelendörfer oder Mobbing durch Personalchefs) rom- und glaubenstreuer Priester.
Das Problem ist, dass Lieschen Müller keine Ahnung hat, was an abgrundtiefer Glaubenszerstörung aus
der Kirche selbst hervorgeht – Kaplan X oder Diakon Y es zwar wissen, aber zum Schweigen verpflichtet
sind. Oft geht es doch hoch her bei den Konveniats oder wenn man sich bei Vorträgen trifft, aber das
Problem ist doch, daß wir in dem Dilemma stecken, nicht gleichzeitig den Glauben unserer Väter verteidigen
zu können, ohne die letzten braven Schäfchen vollends irre an ihrer Kirche zu machen und sie wie ja
schon so oft in die Arme von Sedisvakantisten oder Super-Charismatikern zu treiben. Ich sehe nur das Priesternetzwerk
und den Papst, sowie traditionell-katholische Ordensgemeinschaften als irdische Hoffnungsschimmer, zumal
Konvertiten, die auf dieses Dilemma der inneren Zersetzung hinweisen, ja völlig ignoriert werden (Prof.
Mörestad, Juliane Werding u a
Wenn es nicht so traurig wäre… Gerne denke ich an Kardinal Lehmann, Franz Kamphaus, Lettmann,… Das
sind alles grossartige Bischöfe in Deutschland!!! Aber diese und die anderen Bischöfe müssen gar
nicht den alten Ritus feiern, weil keine Nachfrage! Dies ist eine ganz banale Lüge! Offenbar hat Ihr
aussterbendes Lager es nötig mit solchen Methoden zu agitieren. Es gibt allerdings Nachfragen an dt.
Bischöfe im alten Ritus zu zelebrieren. Nur die werden nicht veröffentlicht. Ich selbst hatte auch schon
angefragt. Christen von heute sind von HEUTE, nicht von gestern! Ich gehöre zusammen mit einer täglich
wachsenden Zahl von Katholiken nicht zu den letzten von gestern, sondern zu den ersten von morgen. Letztlich
aber sind Katholiken weder von gestern, heute oder morgen, denn sie folgen der Lehre unseres Herrn und
Gottes, vom dem jede Zunge wird bekennen müssen, daß er der Sohn des ewigen (also außerhalb der Zeit
Seienden) Gottes ist und der deshalb sagen konnte: „Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte werden
nicht vergehen.“ Bleiben Sie meinetwegen im Heute kleben. Ich versuche den Weg zur Ewigkeit zu gehen.
@Bernardin die Kirche als „Glaubensmarkt“ mit Angebot und Nachfrage?? Obszön! Dabei die schlimmsten Bischöfe
auch noch zu „krönen“ und hervorzuheben ein Skandal! Ausgerechnet Lehmann – die strozende Inkompetenz
und der restliche gennante und in Selbstdarstellung schwelgende Rest der Übeltäter! Diese sind gerade
dabei den Rest des Glaubens an Jesus Christus mit Stumpf und Stiel auszurotten – diese Figuren des Kasperletheaters
V2 werden mal wieder positiv hervorgehoben?!?! Ich kann’s nicht fassen! Fällt Ihnen auch mal etwas gescheites
ein, oder soll hier dumm-dreist provoziert werden?
@Gotthard Es gibt heute in den Bistümern keine Sehnsucht nach dieser Art der Zelebration mehr Das ist
Ihr Problem. Hier geht es nicht um Sehnsüchte, sondern um die Frage nach der theologischen Wahrheit.
TOBY – eine Antwort! Abgesehen von der sehr guten Antwort von Gotthard zeigt Ihre Frage, dass Sie entweder
nicht denken oder bewusst böswillig sein wollen!!! Warum? Mir fallen ganz spontan Bischöfe in der BRD
ein, die noch vor dem II. Vaticanum geweiht wurden und somit auch als junge Priester den alten Messritus
feierten! Gerne denke ich an Kardinal Lehmann, von Mainz, Bischof! Ich denke an Franz Kamphaus, Bischof
von Limburg. Weiter denke ich an R. Lettmann, Bischof von Münster, und auch an den Bischof von Speyer,
Schlembach! Das sind alles grossartige Bischöfe in Deutschland!!! Aber diese und die anderen Bischöfe
müssen gar nicht den alten Ritus feiern, weil keine Nachfrage! Christen von heute sind von HEUTE, nicht
von gestern!
Warum? Wieviele katholische Bischöfe im deutschsprachigen Raum sind überhaupt noch in der Lage, die
Messe im alten Ritus zu zelebrieren? Warum sollten sie? Es gibt heute in den Bistümern keine Sehnsucht
nach dieser Art der Zelebration mehr … (einige Nostalgiker natürlich ausgenommen, die sich hier allerdings
häufen, im normalen Leben allerdings kaum vorkommen). Es gibt und gab immer das Konzil mit seinen Beschlüssen
und Texten … und die Rezeption desselben. Ich bitte alle Tradis und Konzilsablehner und „Geist des Konzils
Kritiker“ und sonst bis 1870 Fromme einmal die Rezeption der Beschlüüse zur Eheschließung des Tridentinums
zu studieren … es gab jahrhundertelang sehr unterschiedliche Eheschließungsarten …je nach Rezepion
des Konzils in einem Bistum… und der Beschluss des Tridentinums zu einem einheitlichen Kirchenrecht
hat rund 350 Jahre bis zur Verwirklichung 1917 gebraucht … so viel zum „anchor-konzil“ von Trient, das
ja DAS Bezugssystem unserer Sektierer ist.
Theologisches Profil Ich hoffe und vertraue, dass Pater Berg das theologische Profil der Petrusbruderschaft
schärfen und auch deren Stellenwert innerhalb der katholischen Kirche deutlich zur Sprache bringen wird.
Da sind ja noch viele rechtliche Fragen offen. Nebenbei: Wieviele katholische Bischöfe im deutschsprachigen
Raum sind überhaupt noch in der Lage, die Messe im alten Ritus zu zelebrieren? Außer Haas und Ziegelbauer
fällt mir da keiner mehr ein, und Ziegelbauer ist schon hochbetagt. Da sollten sich die Petrusbrüder
mal was einfallen lassen. Wurde ihnen nicht ursprünglich ein Weihbischof zugestanden?
Modernistische Priesterbruderschaft St. Petrus Ob der Verein „Verheiratete Priester ohne Amt und ihre
Frauen“ umgekehrt auch Mitglieder hat, die – wenn auch doppelt insgeheim – tridentinisch zelebrieren.
Nicht auszuschliessen: Da „S. Ex. Bischof Dusan Spiner“, der mit dem Kirchenvolksbegehren verbündet ist
ist und für Frauenordination eintritt, dies regelmässig tut.
Außerdem, Ralf B. sollten Sie sich über die Rechtschreibung eines anderen Teilnehmers nicht lustig machen,
wenn Sie die Hintergründe nicht kennen. Bei ottaviani ist eine Behinderung (die ich auch nicht im Detail
kenne) die Ursache für vermehrte Schreibfehler.
Genau umgekehrt ist es, wehter Ralph B. Die Anonymität dient dem Schutz vor Menschenjagd und Mobbing.
Ich habe es noch nie verstanden, was an der Anonymität ungebührlich sein soll.
P. Berg es währe der Priesterbruderschaft zu wünschen daß sie auch mitarbeiter bekomt die wenigstens
etwaß rechtschreibung beherschen weil sonst währen ire beiträhge im internett nich so gut lehsbar
P. Berg es währe der Priesterbruderschaft zu wünschen daß sie einen guten oberen bekommen de sich wieder
traut sich dem ewigen sekretär perl entgegenzustellen wie es hochwürden bisig gemacht hat dann ist vielleich
in der Petrusbruderschaft noch etwas zu retten
Was für eine Meldung! „Katholische Nachrichten“, soso. Wusste nicht, dass die Zusammenfassung von Internetforumsdiskussionen
jetzt schon als „Nachricht“ durchgeht. Noch dazu, wo doch alle Teilnehmer dort faktisch anonym sind. Ach
halt: Auf Anonymität steht kreuz.net ja, weil man da so prächtig Zeugnis des Glaubens geben kann! Die
kreuz.net-Protagonisten werden sich noch wundern, wenn sie beim ewigen Gericht vor ihrem Tradi-Gott stehen,
auf ihre Verdienste im Internet verweisen und der Herrgott dann sagt: „Tut mir leid, das waren anonyme
Postings, die sind vorm ewigen Gericht nicht anrechenbar.“