Da es schon einmal Priesterinnen gibt, kann man sie auch zu Bischöfinnen ordinieren. Zu dieser Erkenntnis kam kürzlich die anglikanische Kirche in England. Am Wochenende wurde ein weiterer historischer Schritt gesetzt.
(kreuz.net, York) Ab dem Jahr 2012 sollen in der anglikanischen Staatskirche von England Frauen als Bischöfinnen
eingesetzt werden können.
Das beschloß die Generalsynode – das oberste Leitungsgremium – der Anglikaner
im nordenglischen York am Samstag mit 288 gegen 119 Stimmen.
Die Generalsynode der anglikanischen Gemeinschaft
setzt sich aus drei Gruppen zusammen: dem „House of Laity“, dem „House of Bishops“ und dem „House of Clergy“.
Die gestrige Abstimmung benötigte eine Zweidrittelmehrheit. Die Bischöfe stimmten 31:9, die Kleriker
134:42 und die Laien 123:68 für den Schritt.
Das Konzept der Bischöfinnen sei „theologisch gerechtfertigt“
und „in Übereinstimmung mit dem Glauben der Kirche“.
Bereits vor einem Jahr entschied die englische
Generalsynode, die Ordination von Bischöfinnen grundsätzlich zu unterstützen und entsprechende theologische
Abklärungen durchzuführen.
Dieser theologische Klärungsprozeß gilt nun als abgeschlossen.
Die anglikanische
Generalsynode versuchte während einer zweieinhalbstündigen Debatte unter der Federführung des gastgebenden
Erzbischofs von York, John Sentamu, die Tatsache zu entkräften, daß Christus nur Männer als Apostel
berufen hat.
Der Bischof von Durham, Tom Wright, entgegnete, es gebe eine große Gewißheit, daß Frauen
bei der Leitung der Urkirche geholfen hätten.
Besonders bedeutsam sei, daß Christus nach seiner Auferstehung
zuerst Maria Magdalena erschienen ist.
Tatsächlich habe Christus nur männliche Apostel gewählt. Aber
in seiner Auferstehung habe er ein neues Projekt, eine neue Schöpfung begonnen. Hier seien die Frauen
von Anfang an involviert gewesen.
Vor der Abstimmung rief der Yorker Erzbischof Sentamu zur Akzeptierung
weiblicher Bischöfe auf:
„Wenn es theologisch richtig ist, Frauen zu Priestern zu weihen, dann ist es
möglich und natürlich, sie zu Bischöfen zu konsekrieren.“ Seit 1994 ordinieren die englischen Anglikaner
Frauen zu Priestern.
Gleichzeitig räumte Sentamu ein, daß der bevorstehende Schritt in der Ökumene
vor allem mit der Katholischen Kirche und der orthodoxen Gemeinschaft zu Schwierigkeiten führen könnte.
Der Vatikan hatte die anglikanische Gemeinschaft von England Anfang Juni vor der Ordination weiblicher
Bischöfe gewarnt.
Andererseit erklärte Papst Leo XIII. schon im Jahr 1896 in seiner Bulle ‘Apostolicae
Curae’, daß die anglikanischen Bischofs-, Priester- und Diakonenweihen „null und nichtig“ sind.
Bevor
es in England Bischöfinnen geben wird, muß noch das anglikanische Kirchenrecht geändert werden.
Der
Primas der englischen Gemeinschaft, Erzbischof Rowan Williams von Canterbury, wird dafür in den nächsten
Tagen eine Expertenkommission einsetzen.
Neben kirchenrechtlichen Kriterien wird das Gremium Lösungen
ausarbeiten, um die anglikanischen Gegner der Bischöfinnenordination zu versöhnen. Damit soll eine Spaltung
der englischen Anglikaner verhindert werden.
Eine solche Spaltung ist aber nicht sehr wahrscheinlich.
Der große Exodus aus der anglikanischen Kirche von England hat bereits 1994 bei der Einführung der Frauenordination
stattgefunden. Damals konvertierten Tausende von anglikanischen Klerikern und Laien zum Katholizismus.
In der weltweiten anglikanischen Gemeinschaft gibt es gegenwärtig bereits in 14 der insgesamt 38 Landeskirchen
das Bischofsamt für Frauen.
Die US-amerikanische anglikanische Episkopalkirche wählte erst letzten
Monat eine Frau Bischöfin zu ihrer Vorsitzenden.
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57 Lesermeinungen
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@ Benedikt: Ich habe das ganze Paket gemeint. Dann würde die historisch-kritische Exegese in der Kirche
endlich allgemeine Gültigkeit haben ist doch in den protestantischen Kirchen auch noch nicht durchgesetzt,
oder? (Bsp.: nach wie vor Gerangel um die Themen Homosexualität und Verhütung)
@ aschera Anerkennung der Menschenrechte und einer demokratischen Struktur finden, und es gäbe den Unterschied
zwischen Geweihten und LaiInnen nicht mehr. Wären das herrliche und gottvolle Zeiten! Ich wüsste nicht,
in wie weit dies bei den Protestanten nicht verwirklicht wäre.
Träumen Sie weiter! Das gibt es alles schon – bei den Protestanten. Nochmals: Wenn’s doch nur so wäre.
Und für alle anderen christlichen Denominationen gilt dasselbe.
@ aschera Das gibt es alles schon – bei den Protestanten. Sie erinnern sich, dass sind die, bei denen
die Zeiten so gottvoll sind, dass demnächst wegen Gläubigenmangels 23 Landeskirchen zu 12 fusioniert
werden. Dass die Kirchenreformer das immer ignorieren, ist verständlich, warum man ihnen aber folgen
sollte nicht.
ein Wunschtraum Unsere Kirche ist halt von unserem Herrn Jesus Christus gegründet und wird vom Heiligen
Geist geleitet. Wenn’s doch nur so wäre. Dann würde die historisch-kritische Exegese in der Kirche endlich
allgemeine Gültigkeit haben, die Kirche würde endlich zur Anerkennung der Menschenrechte und einer demokratischen
Struktur finden, und es gäbe den Unterschied zwischen Geweihten und LaiInnen nicht mehr. Wären das herrliche
und gottvolle Zeiten!
@ Frl. Ilse Ich glaube nicht, dass man in 250 Jahren über den Schiedsrichter in der Gesellschaft lacht.
Eine solche Rolle ist nämlich ziemlich nützlich für alle. Gäbe es den Schiedsrichter nicht, würde
immer der Stärkere gewinnen und das Faustrecht unser einziges Rechtsgut sein. Die Frage ist, ob der Schiedsrichter
immer die Polizei sein wird. Man kann sich das sicher heute nicht vorstellen, aber früher gab es auch
Dinge, die man sich nicht vorstellen konnte und heute lacht man drüber. Ohne Polizei wären die Innenstädte
von Dortmund und Köln während der WM von den Hools zerlegt worden. Sicher sicher. Heute geht es nicht
ohne. Was nicht heißt, dass das immer so sein wird. Männer sind nun mal diejenigen, die aggressiver
und krimineller sind, dass ist eine alte Einsicht der Polizei, ganz besonders, wenn sie unter sich sind.
Durchaus richtig, wenn auch das neue Phänomen der Mädchen Gangs zunehmend Beachtung findet.
@Benedikt Ich glaube nicht, dass man in 250 Jahren über den Schiedsrichter in der Gesellschaft lacht.
Eine solche Rolle ist nämlich ziemlich nützlich für alle. Gäbe es den Schiedsrichter nicht, würde
immer der Stärkere gewinnen und das Faustrecht unser einziges Rechtsgut sein. Um beim Bild zu bleiben:
Ohne Polizei wären die Innenstädte von Dortmund und Köln während der WM von den Hools zerlegt worden.
Das zeigt sehr plastisch, wie eine Welt ohne Polizei (männlich wie weiblich) aussieht. Ein Grund für
die Aggressivität von Hooligan-Gruppen ist übrigens, dass es unter ihnen so gut wie keine Frauen gibt.
Männer sind nun mal diejenigen, die aggressiver und krimineller sind, dass ist eine alte Einsicht der
Polizei, ganz besonders, wenn sie unter sich sind.
Na… wenn dem so ist, entschuldige ich mich sofort, und nehme Sie aus meiner Aufzählung natürlich heraus!
Bezüglich des Schubladendenkens betrachte ich kreuz-net. wie eine Kommode mit einigen Schubladen. In
einer stecken die Tradis, in einer anderen die Sedis, in einer die Hetzer, die leider häufig identisch
mit den Tradis sind, dann gibt es noch die üblichen Spinner, die in der untersten Schublade sitzen, und
dann gibt es noch eine ganz kleine Lade, dort sitzen diejenigen, die versuchen, ein wenig Anstand in dieses
von Hetz-und Hasstiraden verwurmte Möbel zu bringen. Dort sehe ich mich sitzen. Insofern haben Sie recht,
mit Ihrer Vermutung.
@ Markus Antonius Ich weiß zwar nicht, wie Sie auf diese Meinung kommen, aber offenbar befinden Sie sich
schon zu lange in Ihrer Grantler-Rolle, so dass Sie nun auf alles einschlagen. Ich stelle noch für Sie
alleine fest: Ich habe zu den Ausführungen von Frl. Ilse gar keine Stellung genommen. Falls Sie sich
dennoch eine wünschen: Polizist kann wegen mir jede(r) Befähigte werden. Das ist mir völlig egal. Dass
Sie mir etwas anderes unterstellen zeigt nur, dass Sie inIhren Vorurteilen schon völlig gefangen sind
und nur noch in Schubladen denken können. Ihr Pech.
@ Frl. Ilse Das muss sie haben, weil sie der „Schiedsrichter“ der Gesellschaft ist, ohne den es nicht
geht. Wer weiß, in 250 Jahren lacht vielleicht jemand über diesen Satz.
@an Sulpicius Ich glaube, hier muss ich mal ein wenig Ordnung in den Polizeibegriff bringen: Die Polizei
ist ein durch und durch ziviler Beruf, das haben Vorredner schon ausgeführt. Die Polizei übt, wie andere
staatliche Verwaltungen auch, Eingriffe in die Grundrechte aus – bei der Polizei ist es jedoch am sichtbarsten
und unmittelbarsten, weil sie das Gewaltmonopol hat. Das muss sie haben, weil sie der „Schiedsrichter“
der Gesellschaft ist, ohne den es nicht geht. Aber auch das Bauamt greift in die Grundrechte ein, wenn
es dem Bürger vorschreibt, wo und wie er sein Haus zu bauen hat. Sollten deswegen keine Frauen mehr Bauanträge
bearbeiten? Oder kann es sein, dass es ihnen nicht passt, dass es Situationen gibt, in denen eine Frau
einen Mann sagt, wo’s langgeht? Ich denke, sie sind froh, wenn eine Polizeibeamtin erscheint, den Unfall
aufnimmt und ihre Rechte wahrt, weil Ihnen jemand die Vorfahrt genommen hat. Die Polizei ist jedenfalls
sehr zufrieden damit, dass es viele Frauen ihren Reihen gibt und wünscht sich den Zustand von vor 25
Jahren nicht zurück. Frauen sind die Hälfte der Menschheit, auf diese Hälfte und ihre Talente sollte
man nicht verzichten. Die fotgeschrittensten Gesellschaften auf der Erde sind die, die Frauen voll emanzipiert
haben (z. B. Skandinavien). Also: Frauen als Bischöfe – natürlich, sofort! In 25 Jahren werden sich
die Anglikaner fragen, wie heute die Polizei, warum sie darüber überhaupt diskutieren mussten.
@sulpicius Geradezu lächerlich ist, wie Sie sich – offenbar völlig unbeleckt in geistes- wie kirchengeschichtlichen
Fragen – zum Scharfrichter aufspielen und gleichzeitig solche in Bezug auf die katholische Kirche häretischen
Sprüche loslassen wie den von der „Definitionsklauberei“. Wie ist es denn nun mit homoousios und homoiousios?
Die Frage haben Sie mir immer noch nicht beantwortet.
@Tacitus Sagen Sie mal, sind Sie Präsident der Synesius-Gesellschaft oder was? Das ist ja geradezu lächerlich,
wie Sie sich mit Ihrem Kirchenvater aus der B-Mannschaft aufführen. Meinen Sie, das freimaurerische Denken
hat erst mit 1717 begonnen? Die Gegenkirche formierte sich mit Beginn der christlichen Kirche.
@Sulpicius Sind Sie eigentlich noch bei Sinnen? Sie wollen ernsthaft untersuchen, ob Synesius Freimaurer
war? Was haben Sie eigentlich für eine Vorstellung von Freimaurerei?? Wie gesagt, war Johannes der Täufer
auch einer? Oder Alexander der Große? Nebukadnezar? Abraham?
@Tacitus Ich hoffe, Sie können lesen. Ich schrieb an keiner Stelle, daß der von Ihnen so hochverehrte
Kirchenvater Soundso Freimaurer sei. Sondern: Wie es sich in diesem speziellen Fall verhält, wäre näherhin
zu untersuchen (Primärtexte etc.).
@sulpicius Das hat doch damit, wie ich zu Israel stehe – Sie merken den Unterschied immer noch nicht,
nicht wahr? – gar nichts zu tun. Nur kann ich leider nicht mit, wenn mir jemand, der von Freimaurerei
keine Ahnung hat, erzählen will, Bischöfe des 5. Jahrhunderts seien Freimaurer gewesen.
@Ansgar Ich dresche auf Sulpicius nicht wegen seiner Meinung zur Polizei ein, auch wenn ich Sie für reichlich
absurd halte. Schwachsinnig und hirnverbrannt ist es dagegen, einen 414, also nochmal zum mitschreiben,
im 5. Jahrhundert nach Christus verstorbenen Kirchenvater als Freimaurer zu bezeichnen. Was kommt als
nächstes? War Johannes der Täufer ein Freimaurer? Wer so einen Käse von sich gibt, hat von Freimaurerei
und ihren geistigen Voraussetzungen keine Ahnung.
Sulpicius-Bashing Es ist ungerecht, auf Sulpicius einzudreschen. Man muß seine Meinung nicht Teilen;
schwachsinnig ist sie nicht. Immerhin war es bis vor wenigen Jahren Consensus, daß Frauen in der Gesellschaft
andere Aufgaben haben als Polizei- und Armeedienst. Man muß nicht immer so tun, als ob wir heute alles
besser wüßten.
Große Gewissheit Ist mir zu mühsam. Ich habe die Gewissheit, dass egal was die Herrn „Bischöfe“ da
diskutiert haben, etwas falsches herausgekommen ist. o^/
Große Gewissheit Mir gefällt vor allem der Satz: Der Bischof von Durham, Tom Wright, entgegnete, es
gebe eine große Gewißheit, daß Frauen bei der Leitung der Urkirche geholfen hätten. Gewissheit ist
Gewissheit. Eine große Gewissheit gibt es genausowenig wie eine kleine Gewissheit. Vermutlich ist ihm
das so durchgerutscht. Vielleicht als Synonym für: Es gibt eine kleine Ungewissheit, ob … Nun ist allerdings
eine kleine Ungewissheit bereits etwas was Gewissheit ausschließt. Geistige Verwirrtheit ist nicht immer
aber doch häufig am Wortgeklingel erkennbar.
@ Rituale Romanum Priesterinnen und Bischöfinnen können wenigstens keine Freimaurer sein. Denn die echten
Logen lassen nur Männer zu. Ein Argument für die Frauen-Ordination?
@Sulpicius Glauben Sie mir, viele Kirchenmänner waren und sind Freimaurer. Wie es sich in diesem speziellen
Fall verhält, wäre näherhin zu untersuchen (Primärtexte etc.) Es reicht völlig aus, mit den Programmen
der Maurer infiziert zu sein, um diese dann ins Leben zu setzen. Dazu muß man noch nicht einmal eine
Loge von innen gesehen haben.
Hirnverbrannt? Um hirnverbrannte Thesen abzusondern, wessen Sulpicius beschuldigt wird, ist es notwendig,
dass Hirn zumindest ansatzweise vorhanden war. Die sulpicianischen Thesen, hier in allen möglichen Treads
nachzulesen, aber beweisen doch eindeutig: Er ist unschuldig im Sinne der Anklage!
@Sulpicius Ach so, Präzision im Ausdruck nennt sich jetzt neuerdings „Definitionsklauberei“. Gilt das
auch für homoousios und homoiousios? Mit Verlaub, wenn Sie ein Problem mit der Polizei an sich und weiblichen
Polizistinnen im Besonderen haben, soll’s mir Recht sein, aber versuchen Sie das bitte nicht mit einem
Mäntelchen zu behängen, auf dem „katholisch“ prangt, das ist es nämlich genausowenig, wie homoiousios.
Im Übrigen bleibe ich dabei – einen 414 verstorbenen Kirchenvater als Freimaurer zu bezeichnen, ist hirnverbrannt!
@Tacitus Sie Definitionsklauber! Gut, sagen wir, die Polizei ist ein strukturierter Verband, der u.U.
auch Gewalt einsetzen muß. Und dabei haben Frauen nichts verloren (außer bei der genannten Ausnahme)
Ganz einfach. Glauben Sie mir, viele Kirchenmänner waren und sind Freimaurer. Wie es sich in diesem speziellen
Fall verhält, wäre näherhin zu untersuchen (Primärtexte etc.).
Gemäß Kriegsvölkerrecht sind Polizisten Zivilisten, und keine Kombattanten. Darum können Polizisten
des Feindlandes auch keine Kriegsgefangenen werden.
@sulpicius Ihr Verständnis der Funktion der Polizeiorgane ist genauso wirr wie die – nur schwer entschuldbare –
Entgleisung, Kirchenväter als Freimaurer zu bezeichnen. Die Polizei ist natürlich kein paramilitärischer
Verband. Wenn Sie das wäre, würden Sie das bei der nächsten Polizeikontrolle merken, das können Sie
mir glauben. Ein wesentliches Zeichen einer funktionierenden Zivilgesellschaft ist eben die Existenz einer
von jeden militärischen Verbänden unabhängige Polizei; wo es diese nicht gibt, ist es meistens mit
dem inneren Frieden nicht weit her, das können Sie mir glauben.
Ach ja, Tacitus… … zu Ihrer Frage noch: Polizei ist ein paramilitärischer Verband, von daher sind
dort Frauen auch grundsätzlich abzulehnen. Einige wenige Ausnahmen kann ich mir vorstellen, z.B. dort,
wo es die Personenfilzung notwendig macht.
O weia @Ralf B:. Weil Er uns auch einen Missionsauftrag erteilt hat, der selbstverständlich mehr Priester
erforderlich macht. @„Freimaurer ohne Schurz“ gab es zu jeder Zeit. Für den Internationalismus kämpfen
heißt z.B. für die UN kämpfen…
@sulpicius – … sind ein typisches freimaurerisches Produkt. Wenn dann die „Wehrpflicht“ und weibliche
„Soldaten“ noch nicht einmal dazu benutzt werden, das eigene Land zuverteidigen, sondern für den Internationalismus
kämpfen sollen, dann ist das oberpervers. – So einen Schwachsinn habe ich ja noch nie gehört. Levée
en masse – und weibliche Soldaten sind nichts anderes, als die konsequente Umsetzung dieses Prinzips –
läßt sich erstmals in der Antike in den Verteidigungsaufrufen des Synesius von Cyrene greifen. War der
bereits Freimaurer? Mal abgesehen davon, daß Sie meine Frage nach der Polizei gar nicht beantwortet haben,
würde mich doch mal interessieren, was denn ein „Internationalismus“ in diesem Kontext verloren hat.
@sulpicius Also wenn wir so handeln sollen wie unser Herr, warum haben wir dann mehr als 12 Bischöfe
bzw. Priester weltweit? Unser Herr hat das so eingesetzt, und daran müssen wir uns halten!
@Ralf B. Toll, dass Sie so viel über unseren Herrn wissen, dass Sie sogar sagen können, was er gemacht
hätte, wenn er gewollt hätte Das meint vor allem „Gotthard“ zu wissen. Für uns gilt das Vorbild des
Herrn. So wie er gehandelt hat, ist es uns aufgetragen, ganz einfach. Sie Oberschlaumeier!
@monti Wieso sollten wir das Dogma auf der leiblichen Himmelfahrt Mariens vergessen? Vat I lehrt, dass
Dogmen keine Vernunftaussagen sind, aber auch nicht widervernünftig. Das Dogma von der Himmelfahrt ist
also keine Aussage über den Verbleib von Marias Atomen (denn dann wäre es eine physikalische und damit
eine Vernunftaussage), sondern es ist eine Glaubensaussage, die ausdrückt, dass Maria (Urbild der Kirche)
als ganzer Mensch (keine Trennung von Leib und Seele) erlöst ist. Natürlich ist dieses Dogma ein Glaubenssatz
der Kirche. Die Aussage „Marias Atome sind, schwuppdiwupp, nach oben entschwunden“ ist kein Glaubenssatz
der Kirche. @sulpicius Toll, dass Sie so viel über unseren Herrn wissen, dass Sie sogar sagen können,
was er gemacht hätte, wenn er gewollt hätte, dass Nur – woher haben Sie diese tiefen Einblicke in eine
kontrafaktische Welt und warum soll das dann für die kirchliche Dogmatik verbindlich sein? Ich setze
dagegen: Hätte unser Herr gewollt, dass es mehr als 12 Priester weltweit gibt, hätte er mehr als 12
Apostel ausgewählt. Also ist die Kirche als ganze ein Betrug!
„Wehrpflicht“ und weibliche „Soldaten“… … sind ein typisches freimaurerisches Produkt. Wenn dann die
„Wehrpflicht“ und weibliche „Soldaten“ noch nicht einmal dazu benutzt werden, das eigene Land zuverteidigen,
sondern für den Internationalismus kämpfen sollen, dann ist das oberpervers.
@Gotthard wenn Gotthard mal eine etwas längere Stellungnahme hier abgibt, was selten vorkommt, macht
es richtig Freude , sie zu lesen. und dann: ein Dogma ist daran gebunden, dass es nicht widervernünftig
ist? Na prima, dann können wir ja wenigstens das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel
vergessen!
@Tacitus Glauben Sie mir, sulpicius meint das wirklich ernst. Der geht auch am Elternsprechtag seiner
Tochter in die Schule und schnauzt die Lehrerinnen an, warum sie nicht daheim ihrem Mann gehorchen und
auf Befehl die Beine spreizen, um Jahr für Jahr ein teutsches Kind zu werfen.
@gotthard der Auferstandene hat sich über alle gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hinweggesetzt Ja,
das tat er. Und Ihr Argument spricht gerade für die Weihe nur von Männern, denn bei der Einsetzung des
sakramentalen Priestertums waren nur die Apostel zugegen. Wenn Er es wirklich gewollt hätte, wären da
auch Frauen gewesen.
@gotthard vor 40 jahren konnte ich mir weder weibliche Polizisten noch Soldatinnen vorstellen Das kann
ich mir heute noch nicht. Abartig und pervers ist das. Vor allem Soldatinnen…
Vorstellung vor 40 jahren konnte ich mir weder weibliche Polizisten noch Soldatinnen vorstellen … Bundeskanzlerin
wohl auch nicht richtig. Welches „Bild der Frau“ bestimmt mein Denken? Welche Erfahrung bestimmt mein
Denken? Welche Fragen stelle ich? Frage ich: * darf die Kirche Frauen das Sakrament des Ordo spenden?
(abwehrende Frage) oder frage ich: * was spräche gegen alle Historie und Erfahrung und Praxis für eine
Weihe von Frauen? Warum nicht die Frage: welche gesellschaftlichen Randbedingungen damals und heute gab
es? Wie hat Jesus damals auf diese Bedingungen reagiert? Meine Beobachtung: der Auferstandene hat sich
über alle gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hinweggesetzt – und Frauen ( die Zeugnis-Unfähig waren)
zu ersten und entscheidenden Zeugen und Boten seiner Auferstehung gemacht. Doch um diese Botschaft mit
einer Struktur zu versehen, konnten damals nur Männer in Ämter und Positionen geholt werden. also: die
Gleichheit in der Möglichkeit – aber die Unterschiedlichkeit in der konkreten Möglichkeit. Wie ich Frauen
als Polizistinnen und Soldatinnen gedanklich nicht mehr bedenklich finde, wird auch unsere Mutter Kirche
sich dieser Erfahrung und Einsicht öffnen – und andere Fragen an die URKUNDE unseres Glaubens richten.
Die kath. Kirche kann natürlich am alten Prinzip festhalten, nur Männer zu weihen. Die natürlich auch
zölibatär sein sollen. Na ja, zumindest in Europa wird dann demnächst jeder Bischof eine extrem überschaubare
Anzahl von Priestern haben. Wird dann doch gleich gemütlicher und kuscheliger. Ordinatio sacerdotalis:
Wen interessiert denn heute noch der Syllabus von Pius IX. von 1864? So können sich die Zeiten ändern!
Wen interessiert denn noch „Quo primum“ von 1570? Laaaangweilig… Das sind doch alles keine Dinge für
die Ewigkeit. Die ganzen Bullen aus dem Mittelalter interessieren doch auch kein Schwein mehr, z.B. „Unam
sanctam“ von 1302. Irgendwann kommt die Zeit, besonders der mitteleuropäische Katholizismus muß nur
hartnäckig bleiben, dann wird das schon…
Wieder mal Fehlinterpretation Die anglikanische Generalsynode versuchte während einer zweieinhalbstündigen
Debatte unter der Federführung des gastgebenden Erzbischofs von York, John Sentamu, die Tatsache zu entkräften,
daß Christus nur Männer als Apostel berufen hat. So ein Schmarrn. Sie haben nicht „die Tatsache entkräftet“,
dass Christus nur Männer als Apostel berufen hat. Wie soll man eine Tatsache entkräften? Man kann nur
ein Argument entkräften. Es muss also korrekt heißen: „Sie haben das Argument entkräftet, dass aus
der Tatsache, dass die 12 Apostel Männer waren, folgt, dass auch nur Männer das Weiheamt in allen Stufen
empfangen können.“ Irgendwie komisch. Christus hast 12 jüdische Männer berufen. Und daraus soll folgen,
dass die Zahl NICHT entscheidend ist, die HERKUNFT auch nicht, aber das GESCHLECHT soll sehr wohl entscheidend
sein? Das nennt man wohl Ideologie… Und selbstverständlich sind hier in der katholischen Lehrmeinung
Korrekturen möglich, ohne dass die Kirche aufhört, Kirche zu sein. Denn wie uns Vat I gelehrt hat, ist
ein Dogma immer daran gebunden, dass es nicht widervernünftig ist. Selbst wenn also das Verbot der Frauenordination
Dogma WÄRE (was es nicht ist), wäre eine Korrektur möglich, weil das Dogma als ein Nicht-Dogma festgestellt
würde – ungeachtet allen formalen Anspruchs.
@ die fidele „Unsere Kirche ist halt von unserem Herrn Jesus Christus gegründet und wird vom Heiligen
Geist geleitet. Gott sei Dank!“ So ist es. Gott sei Dank. Wem sonst?
Ordinatio Sacerdotalis Alle die hoffen bzw. erwarten, die Kath. Kirche würde diesen Weg auch mal gehen,
der möge sich doch mal mit dem Dokument „Ordinatio Sacerdotalis“ stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm genauer
auseinandersetzen. Insbesondere verweise ich auf den Teil unter Punkt 4., wo geschrieben steht, daß sich
alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben. Danach durchatmen, wenn die
Emotionen nicht zu halten, dann auch ein paar vergießen, nicht ärgern, vor allem nicht auf den Papst
schimpfen und dann schlage ich vor, dieses Kapitel dann auch wirklich endgültig abzuschließen, alleine
der Nerven wegen. Wir habens gut, alles ist so klar, so eindeutig, so unumstößlich. Unsere Kirche ist
halt von unserem Herrn Jesus Christus gegründet und wird vom Heiligen Geist geleitet. Gott sei Dank!
@Gotthard stimmt…die kirche bekehrt sich in Gänze zur Pius-Sekte – und der noch nicht gewählte neue
Generalobere wird Nachfolger von Benedikt XVI Mag sein, dass das auch eine Möglichkeit wäre… ?:) Ich
bin übrigens kein Pius-ler, sondern stehe der Petrusbruderschaft nahe, aber für Sie ist das ja alles
die gleiche Sekte, nicht? Anyway… Die Lösung liegt mE in der Wiederherstellung des Bewußtseins für
das Heilige. Dann kommen auch die Priesteramtskandidaten von alleine.
einfache Lösung die Lösung muss ganz woanders gesucht werden! stimmt…die kirche bekehrt sich in Gänze
zur Pius-Sekte – und der noch nicht gewählte neue Generalobere wird Nachfolger von Benedikt XVI
@Puchil2 Viele hausgemachte Probleme, besonders im Personalbereich, würden dadurch auf einen Schlag gelöst
werden. Und wieviel neue Probleme damit hausgemacht würden, mag man sich noch gar nicht vorstellen…
QUIS UT DEUS hat vollkommen Recht, die Lösung muss ganz woanders gesucht werden!
@Puchil2 Bist Du röm.Katholisch?????Verwirrt oder …???? Keine Angst ich schliesse Dich in mein armseliges
Gebet ein!Bitte aber auch die liebe Muttergottes täglich im Rosenkranzgebet das Sie Dir den hl.Geist
sendet. Dan wirst Du schon merken wo das Problem liegt! !:)
Mutig! Ein mutiger, richtiger und konsequenter Schritt! Theologisch sauber durchüberlegt. Wann wird es
in der röm.kath. Kirche endlich so weit sein? Viele hausgemachte Probleme, besonders im Personalbereich,
würden dadurch auf einen Schlag gelöst werden.