Anglikanische Bischöfinnen
„Theologisch gerechtfertigt“
Da es schon einmal Priesterinnen gibt, kann man sie auch zu Bischöfinnen ordinieren. Zu dieser Erkenntnis kam kürzlich die anglikanische Kirche in England. Am Wochenende wurde ein weiterer historischer Schritt gesetzt.
(kreuz.net, York) Ab dem Jahr 2012 sollen in der anglikanischen Staatskirche von England Frauen als Bischöfinnen eingesetzt werden können.

Das beschloß die Generalsynode – das oberste Leitungsgremium – der Anglikaner im nordenglischen York am Samstag mit 288 gegen 119 Stimmen.

Die Generalsynode der anglikanischen Gemeinschaft setzt sich aus drei Gruppen zusammen: dem „House of Laity“, dem „House of Bishops“ und dem „House of Clergy“.

Die gestrige Abstimmung benötigte eine Zweidrittelmehrheit. Die Bischöfe stimmten 31:9, die Kleriker 134:42 und die Laien 123:68 für den Schritt.

Das Konzept der Bischöfinnen sei „theologisch gerechtfertigt“ und „in Übereinstimmung mit dem Glauben der Kirche“.

Bereits vor einem Jahr entschied die englische Generalsynode, die Ordination von Bischöfinnen grundsätzlich zu unterstützen und entsprechende theologische Abklärungen durchzuführen.

Dieser theologische Klärungsprozeß gilt nun als abgeschlossen.

Die anglikanische Generalsynode versuchte während einer zweieinhalbstündigen Debatte unter der Federführung des gastgebenden Erzbischofs von York, John Sentamu, die Tatsache zu entkräften, daß Christus nur Männer als Apostel berufen hat.

Der Bischof von Durham, Tom Wright, entgegnete, es gebe eine große Gewißheit, daß Frauen bei der Leitung der Urkirche geholfen hätten.

Besonders bedeutsam sei, daß Christus nach seiner Auferstehung zuerst Maria Magdalena erschienen ist.

Tatsächlich habe Christus nur männliche Apostel gewählt. Aber in seiner Auferstehung habe er ein neues Projekt, eine neue Schöpfung begonnen. Hier seien die Frauen von Anfang an involviert gewesen.

Vor der Abstimmung rief der Yorker Erzbischof Sentamu zur Akzeptierung weiblicher Bischöfe auf:

„Wenn es theologisch richtig ist, Frauen zu Priestern zu weihen, dann ist es möglich und natürlich, sie zu Bischöfen zu konsekrieren.“ Seit 1994 ordinieren die englischen Anglikaner Frauen zu Priestern.

Gleichzeitig räumte Sentamu ein, daß der bevorstehende Schritt in der Ökumene vor allem mit der Katholischen Kirche und der orthodoxen Gemeinschaft zu Schwierigkeiten führen könnte.

Der Vatikan hatte die anglikanische Gemeinschaft von England Anfang Juni vor der Ordination weiblicher Bischöfe gewarnt.

Andererseit erklärte Papst Leo XIII. schon im Jahr 1896 in seiner Bulle ‘Apostolicae Curae’, daß die anglikanischen Bischofs-, Priester- und Diakonenweihen „null und nichtig“ sind.

Bevor es in England Bischöfinnen geben wird, muß noch das anglikanische Kirchenrecht geändert werden.

Der Primas der englischen Gemeinschaft, Erzbischof Rowan Williams von Canterbury, wird dafür in den nächsten Tagen eine Expertenkommission einsetzen.

Neben kirchenrechtlichen Kriterien wird das Gremium Lösungen ausarbeiten, um die anglikanischen Gegner der Bischöfinnenordination zu versöhnen. Damit soll eine Spaltung der englischen Anglikaner verhindert werden.

Eine solche Spaltung ist aber nicht sehr wahrscheinlich. Der große Exodus aus der anglikanischen Kirche von England hat bereits 1994 bei der Einführung der Frauenordination stattgefunden. Damals konvertierten Tausende von anglikanischen Klerikern und Laien zum Katholizismus.

In der weltweiten anglikanischen Gemeinschaft gibt es gegenwärtig bereits in 14 der insgesamt 38 Landeskirchen das Bischofsamt für Frauen.

Die US-amerikanische anglikanische Episkopalkirche wählte erst letzten Monat eine Frau Bischöfin zu ihrer Vorsitzenden.
      
57 Lesermeinungen
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#57   aschera   14:45:54 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Benedikt:
Ich habe das ganze Paket gemeint. Dann würde die historisch-kritische Exegese in der Kirche endlich allgemeine Gültigkeit haben ist doch in den protestantischen Kirchen auch noch nicht durchgesetzt, oder? (Bsp.: nach wie vor Gerangel um die Themen Homosexualität und Verhütung)
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#56   Benedikt   12:35:14 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ aschera
Anerkennung der Menschenrechte und einer demokratischen Struktur finden, und es gäbe den Unterschied zwischen Geweihten und LaiInnen nicht mehr. Wären das herrliche und gottvolle Zeiten!
Ich wüsste nicht, in wie weit dies bei den Protestanten nicht verwirklicht wäre.
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#55   aschera   12:00:05 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Träumen Sie weiter!
Das gibt es alles schon – bei den Protestanten.
Nochmals: Wenn’s doch nur so wäre. Und für alle anderen christlichen Denominationen gilt dasselbe.
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#54   Benedikt   10:24:15 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ aschera
Das gibt es alles schon – bei den Protestanten. Sie erinnern sich, dass sind die, bei denen die Zeiten so gottvoll sind, dass demnächst wegen Gläubigenmangels 23 Landeskirchen zu 12 fusioniert werden. Dass die Kirchenreformer das immer ignorieren, ist verständlich, warum man ihnen aber folgen sollte nicht.
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#53   aschera   10:12:15 | Donnerstag, 13. Juli 2006
ein Wunschtraum
Unsere Kirche ist halt von unserem Herrn Jesus Christus gegründet und wird vom Heiligen Geist geleitet.
Wenn’s doch nur so wäre. Dann würde die historisch-kritische Exegese in der Kirche endlich allgemeine Gültigkeit haben, die Kirche würde endlich zur Anerkennung der Menschenrechte und einer demokratischen Struktur finden, und es gäbe den Unterschied zwischen Geweihten und LaiInnen nicht mehr. Wären das herrliche und gottvolle Zeiten! O:)
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#52   Benedikt   16:29:34 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@ Frl. Ilse
Ich glaube nicht, dass man in 250 Jahren über den Schiedsrichter in der Gesellschaft lacht. Eine solche Rolle ist nämlich ziemlich nützlich für alle. Gäbe es den Schiedsrichter nicht, würde immer der Stärkere gewinnen und das Faustrecht unser einziges Rechtsgut sein.
Die Frage ist, ob der Schiedsrichter immer die Polizei sein wird. Man kann sich das sicher heute nicht vorstellen, aber früher gab es auch Dinge, die man sich nicht vorstellen konnte und heute lacht man drüber.
Ohne Polizei wären die Innenstädte von Dortmund und Köln während der WM von den Hools zerlegt worden.
Sicher sicher. Heute geht es nicht ohne. Was nicht heißt, dass das immer so sein wird.
Männer sind nun mal diejenigen, die aggressiver und krimineller sind, dass ist eine alte Einsicht der Polizei, ganz besonders, wenn sie unter sich sind.
Durchaus richtig, wenn auch das neue Phänomen der Mädchen Gangs zunehmend Beachtung findet.
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#51   Frl.Ilse   16:03:44 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@Benedikt
Ich glaube nicht, dass man in 250 Jahren über den Schiedsrichter in der Gesellschaft lacht. Eine solche Rolle ist nämlich ziemlich nützlich für alle. Gäbe es den Schiedsrichter nicht, würde immer der Stärkere gewinnen und das Faustrecht unser einziges Rechtsgut sein. Um beim Bild zu bleiben: Ohne Polizei wären die Innenstädte von Dortmund und Köln während der WM von den Hools zerlegt worden. Das zeigt sehr plastisch, wie eine Welt ohne Polizei (männlich wie weiblich) aussieht. Ein Grund für die Aggressivität von Hooligan-Gruppen ist übrigens, dass es unter ihnen so gut wie keine Frauen gibt. Männer sind nun mal diejenigen, die aggressiver und krimineller sind, dass ist eine alte Einsicht der Polizei, ganz besonders, wenn sie unter sich sind.
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#50   Markus-Antonius †   15:41:22 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Na…
wenn dem so ist, entschuldige ich mich sofort, und nehme Sie aus meiner Aufzählung natürlich heraus! Bezüglich des Schubladendenkens betrachte ich kreuz-net. wie eine Kommode mit einigen Schubladen. In einer stecken die Tradis, in einer anderen die Sedis, in einer die Hetzer, die leider häufig identisch mit den Tradis sind, dann gibt es noch die üblichen Spinner, die in der untersten Schublade sitzen, und dann gibt es noch eine ganz kleine Lade, dort sitzen diejenigen, die versuchen, ein wenig Anstand in dieses von Hetz-und Hasstiraden verwurmte Möbel zu bringen. Dort sehe ich mich sitzen. Insofern haben Sie recht, mit Ihrer Vermutung.
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#49   Benedikt   15:15:45 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@ Markus Antonius
Ich weiß zwar nicht, wie Sie auf diese Meinung kommen, aber offenbar befinden Sie sich schon zu lange in Ihrer Grantler-Rolle, so dass Sie nun auf alles einschlagen.
Ich stelle noch für Sie alleine fest: Ich habe zu den Ausführungen von Frl. Ilse gar keine Stellung genommen. Falls Sie sich dennoch eine wünschen: Polizist kann wegen mir jede(r) Befähigte werden. Das ist mir völlig egal. Dass Sie mir etwas anderes unterstellen zeigt nur, dass Sie inIhren Vorurteilen schon völlig gefangen sind und nur noch in Schubladen denken können. Ihr Pech.
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#48   Markus-Antonius †   14:30:48 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Hallo Frau Ilse,
Benedikt & Co. werden Ihre Ausführungen, denen ich voll zustimme, doch nicht begreifen.
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#47   Benedikt   13:15:19 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@ Frl. Ilse
Das muss sie haben, weil sie der „Schiedsrichter“ der Gesellschaft ist, ohne den es nicht geht.
Wer weiß, in 250 Jahren lacht vielleicht jemand über diesen Satz.
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#46   Frl.Ilse   09:59:10 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@an Sulpicius
Ich glaube, hier muss ich mal ein wenig Ordnung in den Polizeibegriff bringen:
Die Polizei ist ein durch und durch ziviler Beruf, das haben Vorredner schon ausgeführt. Die Polizei übt, wie andere staatliche Verwaltungen auch, Eingriffe in die Grundrechte aus – bei der Polizei ist es jedoch am sichtbarsten und unmittelbarsten, weil sie das Gewaltmonopol hat. Das muss sie haben, weil sie der „Schiedsrichter“ der Gesellschaft ist, ohne den es nicht geht. Aber auch das Bauamt greift in die Grundrechte ein, wenn es dem Bürger vorschreibt, wo und wie er sein Haus zu bauen hat. Sollten deswegen keine Frauen mehr Bauanträge bearbeiten? Oder kann es sein, dass es ihnen nicht passt, dass es Situationen gibt, in denen eine Frau einen Mann sagt, wo’s langgeht? Ich denke, sie sind froh, wenn eine Polizeibeamtin erscheint, den Unfall aufnimmt und ihre Rechte wahrt, weil Ihnen jemand die Vorfahrt genommen hat. Die Polizei ist jedenfalls sehr zufrieden damit, dass es viele Frauen ihren Reihen gibt und wünscht sich den Zustand von vor 25 Jahren nicht zurück. Frauen sind die Hälfte der Menschheit, auf diese Hälfte und ihre Talente sollte man nicht verzichten. Die fotgeschrittensten Gesellschaften auf der Erde sind die, die Frauen voll emanzipiert haben (z. B. Skandinavien). Also: Frauen als Bischöfe – natürlich, sofort! In 25 Jahren werden sich die Anglikaner fragen, wie heute die Polizei, warum sie darüber überhaupt diskutieren mussten.
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#45   Tacitus   16:54:28 | Dienstag, 11. Juli 2006
@sulpicius
Geradezu lächerlich ist, wie Sie sich – offenbar völlig unbeleckt in geistes- wie kirchengeschichtlichen Fragen – zum Scharfrichter aufspielen und gleichzeitig solche in Bezug auf die katholische Kirche häretischen Sprüche loslassen wie den von der „Definitionsklauberei“.
Wie ist es denn nun mit homoousios und homoiousios? Die Frage haben Sie mir immer noch nicht beantwortet.
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#44   Ansgar   15:04:32 | Dienstag, 11. Juli 2006
Das Bischofsamt für Frauen…
… scheint physiognomisch zu prägen. Alles ein Typus. Interessant.
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#43   Freinsberg   14:07:10 | Dienstag, 11. Juli 2006
Sache?
Ging es hier nicht ursprünglich um die anglikanischen Bischöfinnen-Weihen? Was soll jetzt der Streit um Freimaurer vor Christi Geburt? :-(
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#42   Sulpicius   14:05:11 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Tacitus
Sagen Sie mal, sind Sie Präsident der Synesius-Gesellschaft oder was? Das ist ja geradezu lächerlich, wie Sie sich mit Ihrem Kirchenvater aus der B-Mannschaft aufführen. Meinen Sie, das freimaurerische Denken hat erst mit 1717 begonnen? Die Gegenkirche formierte sich mit Beginn der christlichen Kirche.
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#41   Tacitus   14:00:16 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Sulpicius
Sind Sie eigentlich noch bei Sinnen?
Sie wollen ernsthaft untersuchen, ob Synesius Freimaurer war?
Was haben Sie eigentlich für eine Vorstellung von Freimaurerei?? Wie gesagt, war Johannes der Täufer auch einer? Oder Alexander der Große? Nebukadnezar? Abraham?
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#40   Sulpicius   13:52:06 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Tacitus
Ich hoffe, Sie können lesen. Ich schrieb an keiner Stelle, daß der von Ihnen so hochverehrte Kirchenvater Soundso Freimaurer sei. Sondern: Wie es sich in diesem speziellen Fall verhält, wäre näherhin zu untersuchen (Primärtexte etc.).
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#39   Tacitus   13:43:34 | Dienstag, 11. Juli 2006
@sulpicius
Das hat doch damit, wie ich zu Israel stehe – Sie merken den Unterschied immer noch nicht, nicht wahr? – gar nichts zu tun.
Nur kann ich leider nicht mit, wenn mir jemand, der von Freimaurerei keine Ahnung hat, erzählen will, Bischöfe des 5. Jahrhunderts seien Freimaurer gewesen.
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#38   Sulpicius   12:50:55 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Ansgar
Tacitus ist voreingenommen, da ich seine Liebe für das „Auserwählte Volk“ nicht teile.
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#37   Tacitus   12:28:23 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Ansgar
Ich dresche auf Sulpicius nicht wegen seiner Meinung zur Polizei ein, auch wenn ich Sie für reichlich absurd halte.
Schwachsinnig und hirnverbrannt ist es dagegen, einen 414, also nochmal zum mitschreiben, im 5. Jahrhundert nach Christus verstorbenen Kirchenvater als Freimaurer zu bezeichnen.
Was kommt als nächstes? War Johannes der Täufer ein Freimaurer?
Wer so einen Käse von sich gibt, hat von Freimaurerei und ihren geistigen Voraussetzungen keine Ahnung.
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#36   Ansgar   11:48:32 | Dienstag, 11. Juli 2006
Sulpicius-Bashing
Es ist ungerecht, auf Sulpicius einzudreschen. Man muß seine Meinung nicht Teilen; schwachsinnig ist sie nicht. Immerhin war es bis vor wenigen Jahren Consensus, daß Frauen in der Gesellschaft andere Aufgaben haben als Polizei- und Armeedienst. Man muß nicht immer so tun, als ob wir heute alles besser wüßten.
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#35   Freinsberg   10:46:13 | Dienstag, 11. Juli 2006
@ HeinrichvonOfterdingen
Und außerdem tun die Anglikaner in ihren Sakramenten ohnehin nur so als ob. :-S
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#34   HeinrichvonOfterdingen   10:39:11 | Dienstag, 11. Juli 2006
Große Gewissheit
Ist mir zu mühsam. Ich habe die Gewissheit, dass egal was die Herrn „Bischöfe“ da diskutiert haben, etwas falsches herausgekommen ist. o^/
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#33   Freinsberg   09:34:27 | Dienstag, 11. Juli 2006
Gewissheit
Bevor man/frau hier Wortklauberei betreibt, sollte man die Original-Unterlagen im Internet ansehen:
www.cofe.anglican.org/…gendas/july2006.html
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#32   HeinrichvonOfterdingen   09:30:43 | Dienstag, 11. Juli 2006
Große Gewissheit
Mir gefällt vor allem der Satz: Der Bischof von Durham, Tom Wright, entgegnete, es gebe eine große Gewißheit, daß Frauen bei der Leitung der Urkirche geholfen hätten. Gewissheit ist Gewissheit. Eine große Gewissheit gibt es genausowenig wie eine kleine Gewissheit. Vermutlich ist ihm das so durchgerutscht. Vielleicht als Synonym für: Es gibt eine kleine Ungewissheit, ob … Nun ist allerdings eine kleine Ungewissheit bereits etwas was Gewissheit ausschließt. Geistige Verwirrtheit ist nicht immer aber doch häufig am Wortgeklingel erkennbar. :-D :-D :-D :-O :-#
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#31   Freinsberg   08:53:37 | Dienstag, 11. Juli 2006
@ Rituale Romanum
Priesterinnen und Bischöfinnen können wenigstens keine Freimaurer sein. Denn die echten Logen lassen nur Männer zu. Ein Argument für die Frauen-Ordination?
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#30   Rituale Romanum   08:28:39 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Sulpicius
Glauben Sie mir, viele Kirchenmänner waren und sind Freimaurer. Wie es sich in diesem speziellen Fall verhält, wäre näherhin zu untersuchen (Primärtexte etc.)
Es reicht völlig aus, mit den Programmen der Maurer infiziert zu sein, um diese dann ins Leben zu setzen. Dazu muß man noch nicht einmal eine Loge von innen gesehen haben.
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#29   Markus-Antonius †   08:13:30 | Dienstag, 11. Juli 2006
Hirnverbrannt?
Um hirnverbrannte Thesen abzusondern, wessen Sulpicius beschuldigt wird, ist es notwendig, dass Hirn zumindest ansatzweise vorhanden war. Die sulpicianischen Thesen, hier in allen möglichen Treads nachzulesen, aber beweisen doch eindeutig: Er ist unschuldig im Sinne der Anklage!
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#28   Tacitus   01:52:16 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Sulpicius
Ach so, Präzision im Ausdruck nennt sich jetzt neuerdings „Definitionsklauberei“.
Gilt das auch für homoousios und homoiousios?
Mit Verlaub, wenn Sie ein Problem mit der Polizei an sich und weiblichen Polizistinnen im Besonderen haben, soll’s mir Recht sein, aber versuchen Sie das bitte nicht mit einem Mäntelchen zu behängen, auf dem „katholisch“ prangt, das ist es nämlich genausowenig, wie homoiousios.
Im Übrigen bleibe ich dabei – einen 414 verstorbenen Kirchenvater als Freimaurer zu bezeichnen, ist hirnverbrannt!
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#27   Sulpicius   00:44:57 | Dienstag, 11. Juli 2006
@Tacitus
Sie Definitionsklauber! Gut, sagen wir, die Polizei ist ein strukturierter Verband, der u.U. auch Gewalt einsetzen muß. Und dabei haben Frauen nichts verloren (außer bei der genannten Ausnahme) Ganz einfach.
Glauben Sie mir, viele Kirchenmänner waren und sind Freimaurer. Wie es sich in diesem speziellen Fall verhält, wäre näherhin zu untersuchen (Primärtexte etc.).
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#26   Babylon †   23:34:06 | Montag, 10. Juli 2006
Gemäß Kriegsvölkerrecht sind Polizisten
Zivilisten, und keine Kombattanten. Darum können Polizisten des Feindlandes auch keine Kriegsgefangenen werden.
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#25   Tacitus   23:30:47 | Montag, 10. Juli 2006
@sulpicius
Ihr Verständnis der Funktion der Polizeiorgane ist genauso wirr wie die – nur schwer entschuldbare – Entgleisung, Kirchenväter als Freimaurer zu bezeichnen.
Die Polizei ist natürlich kein paramilitärischer Verband. Wenn Sie das wäre, würden Sie das bei der nächsten Polizeikontrolle merken, das können Sie mir glauben. Ein wesentliches Zeichen einer funktionierenden Zivilgesellschaft ist eben die Existenz einer von jeden militärischen Verbänden unabhängige Polizei; wo es diese nicht gibt, ist es meistens mit dem inneren Frieden nicht weit her, das können Sie mir glauben.
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#24   Ralf B. †   23:27:16 | Montag, 10. Juli 2006
@sulpicius
„O weia.“
Das denke ich bei Ihrer Exegese auch :-S
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#23   Sulpicius   23:18:47 | Montag, 10. Juli 2006
Ach ja, Tacitus…
… zu Ihrer Frage noch: Polizei ist ein paramilitärischer Verband, von daher sind dort Frauen auch grundsätzlich abzulehnen. Einige wenige Ausnahmen kann ich mir vorstellen, z.B. dort, wo es die Personenfilzung notwendig macht.
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#22   Tacitus   23:12:55 | Montag, 10. Juli 2006
@sulpicius
– „Freimaurer ohne Schurz“ gab es zu jeder Zeit. –
Sie erklären einen Kirchenvater zum Freimaurer??? Sind Sie irre???
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#21   Sulpicius   23:07:09 | Montag, 10. Juli 2006
O weia
@Ralf B:. Weil Er uns auch einen Missionsauftrag erteilt hat, der selbstverständlich mehr Priester erforderlich macht.
@„Freimaurer ohne Schurz“ gab es zu jeder Zeit. Für den Internationalismus kämpfen heißt z.B. für die UN kämpfen…
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#20   Tacitus   23:00:16 | Montag, 10. Juli 2006
@sulpicius
– … sind ein typisches freimaurerisches Produkt. Wenn dann die „Wehrpflicht“ und weibliche „Soldaten“ noch nicht einmal dazu benutzt werden, das eigene Land zuverteidigen, sondern für den Internationalismus kämpfen sollen, dann ist das oberpervers. –
So einen Schwachsinn habe ich ja noch nie gehört.
Levée en masse – und weibliche Soldaten sind nichts anderes, als die konsequente Umsetzung dieses Prinzips – läßt sich erstmals in der Antike in den Verteidigungsaufrufen des Synesius von Cyrene greifen. War der bereits Freimaurer?
Mal abgesehen davon, daß Sie meine Frage nach der Polizei gar nicht beantwortet haben, würde mich doch mal interessieren, was denn ein „Internationalismus“ in diesem Kontext verloren hat.
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#19   Ralf B. †   22:59:56 | Montag, 10. Juli 2006
@sulpicius
Also wenn wir so handeln sollen wie unser Herr, warum haben wir dann mehr als 12 Bischöfe bzw. Priester weltweit? Unser Herr hat das so eingesetzt, und daran müssen wir uns halten! ;-)
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#18   Sulpicius   22:58:39 | Montag, 10. Juli 2006
@Ralf B.
Toll, dass Sie so viel über unseren Herrn wissen, dass Sie sogar sagen können, was er gemacht hätte, wenn er gewollt hätte
Das meint vor allem „Gotthard“ zu wissen. Für uns gilt das Vorbild des Herrn. So wie er gehandelt hat, ist es uns aufgetragen, ganz einfach. Sie Oberschlaumeier!
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#17   Ralf B. †   22:56:38 | Montag, 10. Juli 2006
@monti
Wieso sollten wir das Dogma auf der leiblichen Himmelfahrt Mariens vergessen? Vat I lehrt, dass Dogmen keine Vernunftaussagen sind, aber auch nicht widervernünftig. Das Dogma von der Himmelfahrt ist also keine Aussage über den Verbleib von Marias Atomen (denn dann wäre es eine physikalische und damit eine Vernunftaussage), sondern es ist eine Glaubensaussage, die ausdrückt, dass Maria (Urbild der Kirche) als ganzer Mensch (keine Trennung von Leib und Seele) erlöst ist. Natürlich ist dieses Dogma ein Glaubenssatz der Kirche. Die Aussage „Marias Atome sind, schwuppdiwupp, nach oben entschwunden“ ist kein Glaubenssatz der Kirche.
@sulpicius
Toll, dass Sie so viel über unseren Herrn wissen, dass Sie sogar sagen können, was er gemacht hätte, wenn er gewollt hätte, dass :-D Nur – woher haben Sie diese tiefen Einblicke in eine kontrafaktische Welt und warum soll das dann für die kirchliche Dogmatik verbindlich sein? Ich setze dagegen: Hätte unser Herr gewollt, dass es mehr als 12 Priester weltweit gibt, hätte er mehr als 12 Apostel ausgewählt. Also ist die Kirche als ganze ein Betrug! :-D
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#16   Sulpicius   22:50:22 | Montag, 10. Juli 2006
„Wehrpflicht“ und weibliche „Soldaten“…
… sind ein typisches freimaurerisches Produkt. Wenn dann die „Wehrpflicht“ und weibliche „Soldaten“ noch nicht einmal dazu benutzt werden, das eigene Land zuverteidigen, sondern für den Internationalismus kämpfen sollen, dann ist das oberpervers.
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#15   monti   22:46:56 | Montag, 10. Juli 2006
@Gotthard
wenn Gotthard mal eine etwas längere Stellungnahme hier abgibt, was selten vorkommt, macht es richtig Freude , sie zu lesen.
und dann:
ein Dogma ist daran gebunden, dass es nicht widervernünftig ist?
Na prima, dann können wir ja wenigstens das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel vergessen! :-]
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#14   Ralf B. †   22:44:33 | Montag, 10. Juli 2006
@Tacitus
Glauben Sie mir, sulpicius meint das wirklich ernst. Der geht auch am Elternsprechtag seiner Tochter in die Schule und schnauzt die Lehrerinnen an, warum sie nicht daheim ihrem Mann gehorchen und auf Befehl die Beine spreizen, um Jahr für Jahr ein teutsches Kind zu werfen.
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#13   Sulpicius   22:41:38 | Montag, 10. Juli 2006
@gotthard
der Auferstandene hat sich über alle gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hinweggesetzt
Ja, das tat er. Und Ihr Argument spricht gerade für die Weihe nur von Männern, denn bei der Einsetzung des sakramentalen Priestertums waren nur die Apostel zugegen. Wenn Er es wirklich gewollt hätte, wären da auch Frauen gewesen.
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#12   Tacitus   22:38:38 | Montag, 10. Juli 2006
@sulpicius
Ich nehme mal an, das war ironisch gemeint – oder warum sollten Polizistinnen abartig und pervers sein?
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#11   Sulpicius   22:34:33 | Montag, 10. Juli 2006
@gotthard
vor 40 jahren konnte ich mir weder weibliche Polizisten noch Soldatinnen vorstellen
Das kann ich mir heute noch nicht. Abartig und pervers ist das. Vor allem Soldatinnen…
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#10   Gotthard   22:26:25 | Montag, 10. Juli 2006
Vorstellung
vor 40 jahren konnte ich mir weder weibliche Polizisten noch Soldatinnen vorstellen … Bundeskanzlerin wohl auch nicht richtig.
Welches „Bild der Frau“ bestimmt mein Denken?
Welche Erfahrung bestimmt mein Denken?
Welche Fragen stelle ich? Frage ich:
* darf die Kirche Frauen das Sakrament des Ordo spenden? (abwehrende Frage)
oder frage ich:
* was spräche gegen alle Historie und Erfahrung und Praxis für eine Weihe von Frauen?
Warum nicht die Frage: welche gesellschaftlichen Randbedingungen damals und heute gab es? Wie hat Jesus damals auf diese Bedingungen reagiert?
Meine Beobachtung: der Auferstandene hat sich über alle gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hinweggesetzt – und Frauen ( die Zeugnis-Unfähig waren) zu ersten und entscheidenden Zeugen und Boten seiner Auferstehung gemacht.
Doch um diese Botschaft mit einer Struktur zu versehen, konnten damals nur Männer in Ämter und Positionen geholt werden.
also: die Gleichheit in der Möglichkeit – aber die Unterschiedlichkeit in der konkreten Möglichkeit.
Wie ich Frauen als Polizistinnen und Soldatinnen gedanklich nicht mehr bedenklich finde, wird auch unsere Mutter Kirche sich dieser Erfahrung und Einsicht öffnen – und andere Fragen an die URKUNDE unseres Glaubens richten.
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#9   Babylon †   22:12:46 | Montag, 10. Juli 2006
Die kath. Kirche kann natürlich
am alten Prinzip festhalten, nur Männer zu weihen. Die natürlich auch zölibatär sein sollen.
Na ja, zumindest in Europa wird dann demnächst jeder Bischof eine extrem überschaubare Anzahl von Priestern haben. Wird dann doch gleich gemütlicher und kuscheliger. ;-)
Ordinatio sacerdotalis: Wen interessiert denn heute noch der Syllabus von Pius IX. von 1864? So können sich die Zeiten ändern!
Wen interessiert denn noch „Quo primum“ von 1570? Laaaangweilig…
Das sind doch alles keine Dinge für die Ewigkeit. Die ganzen Bullen aus dem Mittelalter interessieren doch auch kein Schwein mehr, z.B. „Unam sanctam“ von 1302.
Irgendwann kommt die Zeit, besonders der mitteleuropäische Katholizismus muß nur hartnäckig bleiben, dann wird das schon… :-)
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#8   Ralf B. †   21:49:32 | Montag, 10. Juli 2006
Wieder mal Fehlinterpretation
Die anglikanische Generalsynode versuchte während einer zweieinhalbstündigen Debatte unter der Federführung des gastgebenden Erzbischofs von York, John Sentamu, die Tatsache zu entkräften, daß Christus nur Männer als Apostel berufen hat.
So ein Schmarrn. Sie haben nicht „die Tatsache entkräftet“, dass Christus nur Männer als Apostel berufen hat. Wie soll man eine Tatsache entkräften? Man kann nur ein Argument entkräften. Es muss also korrekt heißen:
„Sie haben das Argument entkräftet, dass aus der Tatsache, dass die 12 Apostel Männer waren, folgt, dass auch nur Männer das Weiheamt in allen Stufen empfangen können.“
Irgendwie komisch. Christus hast 12 jüdische Männer berufen. Und daraus soll folgen, dass die Zahl NICHT entscheidend ist, die HERKUNFT auch nicht, aber das GESCHLECHT soll sehr wohl entscheidend sein? Das nennt man wohl Ideologie… Und selbstverständlich sind hier in der katholischen Lehrmeinung Korrekturen möglich, ohne dass die Kirche aufhört, Kirche zu sein. Denn wie uns Vat I gelehrt hat, ist ein Dogma immer daran gebunden, dass es nicht widervernünftig ist. Selbst wenn also das Verbot der Frauenordination Dogma WÄRE (was es nicht ist), wäre eine Korrektur möglich, weil das Dogma als ein Nicht-Dogma festgestellt würde – ungeachtet allen formalen Anspruchs.
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#7   Maurice Corvisier   21:49:06 | Montag, 10. Juli 2006
@ die fidele
„Unsere Kirche ist halt von unserem Herrn Jesus Christus gegründet und wird vom Heiligen Geist geleitet.
Gott sei Dank!“
So ist es. Gott sei Dank.
Wem sonst?
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#6   DieFidele   21:42:17 | Montag, 10. Juli 2006
Ordinatio Sacerdotalis
Alle die hoffen bzw. erwarten, die Kath. Kirche würde diesen Weg auch mal gehen, der möge sich doch mal mit dem Dokument „Ordinatio Sacerdotalis“ stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm genauer auseinandersetzen. Insbesondere verweise ich auf den Teil unter Punkt 4., wo geschrieben steht, daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.
Danach durchatmen, wenn die Emotionen nicht zu halten, dann auch ein paar :'( vergießen, nicht ärgern, vor allem nicht auf den Papst schimpfen :-@ und dann schlage ich vor, dieses Kapitel dann auch wirklich endgültig abzuschließen, alleine der Nerven wegen.
Wir habens gut, alles ist so klar, so eindeutig, so unumstößlich. Unsere Kirche ist halt von unserem Herrn Jesus Christus gegründet und wird vom Heiligen Geist geleitet.
Gott sei Dank!
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#5   Frasim   21:30:33 | Montag, 10. Juli 2006
@Gotthard
stimmt…die kirche bekehrt sich in Gänze zur Pius-Sekte – und der noch nicht gewählte neue Generalobere wird Nachfolger von Benedikt XVI
Mag sein, dass das auch eine Möglichkeit wäre… ?:) Ich bin übrigens kein Pius-ler, sondern stehe der Petrusbruderschaft nahe, aber für Sie ist das ja alles die gleiche Sekte, nicht? :-( Anyway… Die Lösung liegt mE in der Wiederherstellung des Bewußtseins für das Heilige. Dann kommen auch die Priesteramtskandidaten von alleine.
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#4   Gotthard   21:23:11 | Montag, 10. Juli 2006
einfache Lösung
die Lösung muss ganz woanders gesucht werden!
stimmt…die kirche bekehrt sich in Gänze zur Pius-Sekte – und der noch nicht gewählte neue Generalobere wird Nachfolger von Benedikt XVI
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#3   Frasim   21:11:09 | Montag, 10. Juli 2006
@Puchil2
Viele hausgemachte Probleme, besonders im Personalbereich, würden dadurch auf einen Schlag gelöst werden.
Und wieviel neue Probleme damit hausgemacht würden, mag man sich noch gar nicht vorstellen… QUIS UT DEUS hat vollkommen Recht, die Lösung muss ganz woanders gesucht werden!
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#2   QUIS UT DEUS   20:45:45 | Montag, 10. Juli 2006
@Puchil2
Bist Du röm.Katholisch?????Verwirrt oder …????
Keine Angst ich schliesse Dich in mein armseliges Gebet ein!Bitte aber auch die liebe Muttergottes täglich im Rosenkranzgebet das Sie Dir den hl.Geist sendet.
Dan wirst Du schon merken wo das Problem liegt! !:)
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#1   Puchil2 †   19:24:06 | Montag, 10. Juli 2006
Mutig!
Ein mutiger, richtiger und konsequenter Schritt! Theologisch sauber durchüberlegt. Wann wird es in der röm.kath. Kirche endlich so weit sein? Viele hausgemachte Probleme, besonders im Personalbereich, würden dadurch auf einen Schlag gelöst werden.
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