09:40:25 | Montag, 17. Juli 2006
Der Werbeprospekt für eine zweifelhafte und gefährliche Ausstellung, die auch den Völkermord an Ungeborenen propagiert, nannte kürzlich das Bistum Trier und die Abtreibungsorganisation ‘pro familia’ als Kooperationspartner.
(kreuz.net, Trier) Die deutsche ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’ organisiert seit Jahren
eine Wanderausstellung mit dem Titel „Liebesleben“.
Nach eigenen Angaben werden Themen wie „Liebe, Lust
und Partnerschaft, Sexualität, Verhütung, Aids“ behandelt. Doch in Wahrheit geht es um die Propagierung
chemischer Kindergifte und der Kinderverhütung.
Zwischen dem 2. und dem 12. Juni diesen Jahres war die
sogenannte Aufklärungsausstellung in Trier. Insgesamt besuchten 7.500 Menschen die Präsentation. Unter
den Zusehern befanden sich zahlreiche geführte Schulklassen.
Die Kooperationspartner für die umstrittene
Ausstellung sind unter anderen der ‘Caritasverband für die Diözese Trier’, der ‘Sozialdienst katholischer
Frauen Trier’ und die Filialstelle des
Abtreibungsnetzwerkes ‘pro familia’.
Die Zusammenarbeit zwischen
Kirche und Kinderabtreibern wurde auch im Werbeprospekt für die Ausstellung propagiert.
Der Initiativkreis
St. Ambrosius in der Diözese Trier forderte eine klare und öffentliche Distanzierung der Diözese von
solchen Kreisen.
Deshalb schrieb der Initiativkreis dem Generalvikar von Trier, Hw. Georg Holkenbrink,
im Vorfeld der Ausstellung einen Brief. Dies berichtete das monatlich erscheinende Faltblatt ‘Initiativkreisnachrichten’.
„Da es hier regelrecht um Menschenleben geht, können wir nicht ruhen, bis diese unglaubliche Verdunkelung
des katholischen Zeugnisses in unseren verworrenen Zeiten zurückgenommen wird.“
Das Schreiben informiert
den Generalvikar über die von ‘pro familia’ auf der eigenen Homepage angepriesenen Verbrechen am menschlichen
Leben.
‘pro familia’ erklärt, daß jede Neuregelung, welche die Situation von Müttern durch „einen
leichteren Zugang zu Methoden des Schwangerschaftsabbruchs verbessert“ seine Unterstützung finde: „pro
familia fordert […] die ersatzlose Streichung des [Abtreibungs]Paragraphen 218 aus dem Strafgesetzbuch.“
In Saarbrücken – 60 Kilometer südlich von Trier – betreibt ‘pro
familia’ einen Kinderschlachthof. Dort
werden nach Angaben des Initiativkreises viele Abtreibungen im Jahr durchgeführt. Lebensschützer schätzen
die Zahl der Toten auf ungefähr 1000.
Zur ‘Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung’ erklärt
der Initiativkreis, daß diese Behörde unter anderem einen Werbeprospekt für die ‘Pille danach’ vertreibe:
„Jede Frau hat ein Recht darauf, die ‘Pille danach’ so früh wie möglich einnehmen zu können“ – fordert
die Bundeszentrale in dem Flugblatt.
Bislang hat das Bistum Trier die Zusammenarbeit mit den Kinderabtreibern
nicht öffentlich verabscheut.
Dabei mühen sich die ‘Initiativkreisnachrichten’ in dem Anliegen schon
seit Jahren.
So beklagte man bereits im Jahr 2003 die Liaison katholischer Institutionen mit der ‘Bundeszentrale
für gesundheitliche Aufklärung’.
Die Kollaboration zwischen Kirche und Kinderabtreibern scheint in
Trier Tradition zu haben.
Bereits im Juni 1998 wurde die Ausstellung ‘Liebesleben’ in Zusammenarbeit
mit dem ‘Regionalen Aidsbeirat’ in Trier durchgeführt. Diesem Aidsbeirat gehörte damals unter anderem
auch der ‘Sozialdienst Katholischer Frauen’ an.
Dazu lud der ‘Sozialdienstes Katholischer Frauen’ auch
Schulklassen mit dem Hinweis ein, daß die Ausstellung für Kinder ab 12 Jahre geeignet sei.
Von der
Ausstellung im jahr 1998 berichtete ein Berufsschullehrer im Jahr 2003 in einem Leserbrief, der in den
monatlich erscheinenden ‘Initiativkreisnachrichten’ erschien:
„Die ganz Ausstellung war ein einziger
Kondomkult, der den jugendlichen Besuchern die Botschaft vermittelte: Du darfst alles machen, was du willst –
sogar häufiger Partnerwechsel ist OK, solange du nur Kondome benutzt.“
Aus ethischer und erst recht
aus katholischer Sicht sei die Austellung eine einzige Katastrophe gewesen: „und das auf Einladung des
‘Sozialdienst Katholischer Frauen’!“
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Benedikt 13:34:53 | Montag, 17. Juli 2006
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Maledica 13:28:05 | Montag, 17. Juli 2006
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Benedikt 13:23:16 | Montag, 17. Juli 2006
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Maledica 13:19:59 | Montag, 17. Juli 2006
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Benedikt 12:30:29 | Montag, 17. Juli 2006
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Toby 12:18:56 | Montag, 17. Juli 2006