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Dienstag, 11. Juli 2006 15:41
Wie weit würdest Du gehen?
Dutzende jugendliche Österreicher marschieren ab dem kommenden Samstag drei Wochen lang über Berg und Tal. Die Frage ist, wohin sie wandern und wie weit sie bereit sind, zu gehen.
Mittagspause beim 'Pro Life Marsch' von der 'Jugend für das Leben' im Jahr 1998
Mittagspause beim ‘Pro Life Marsch’ von der ‘Jugend für das Leben’ im Jahr 1998
(kreuz.net, Linz) Zahlreiche junge Lebensschützer machen sich drei Wochen lang – vom kommenden Samstag bis zum 5. August – auf den Weg von Salzburg nach Wien.

Die dreiwöchige Österreich-Durchquerung heißt ‘Pro Life Marsch’ – Marsch für das Leben. Sie wird von der österreichischen Lebensrechtsbewegung ‘Jugend für das Leben’ organisiert.

Die Wanderung steht unter dem Motto: „Wie weit würdest du gehen, um ein Menschenleben zu retten?“

Der Aussendungsgottesdienst findet am Samstag um 19 Uhr in der Salzburger Franziskanerkirche statt.

Ab dann kann man auf einem eigens eingerichteten Online-Tagebuch in Wort und Bild mitverfolgen, wie die Lebensschützer vorwärtskommen.

Die Pressesprecherin der ‘Jugend für das Leben’, Jutta Lang, erklärt in einer Presseaussendung des Vereins, daß jedes zweite bis jedes dritte Baby in Österreich abgetrieben wird.

Wenn man sich vor Augen halte, daß zu den Opfern der Abtreibung nicht nur die ungeborenen Kinder, sondern oft auch ihre Mütter, Väter und sogar Geschwister zählten, werde das Ausmaß der Not erst wirklich deutlich.

„Durch den Pro-Life-Marsch wollen wir auf unsere ungeborenen Mitmenschen aufmerksam machen, denen die Stimme zum Sprechen fehlt.“

Gleichzeitig versuche man auf das stille Leid jener Betroffenen hinzuweisen, die Angst haben zu sprechen: „Wir möchten schwangeren Frauen Mut zum Kind zusprechen.“

Durch Informationen, Gespräche und Dia-Shows will die ‘Jugend für das Leben’ zu einer menschenwürdigeren und kinderfreundlicheren Kultur beitragen.

Frau Lang, erklärt auch, was die Teilnehmer am ‘Marsch für das Leben’ erwartet: Wandern, Sport, Partys, Vorträge, spannende Diskussionen, aber auch besinnliches Beisammensein und Gebet.

Die Nächte verbringen die Lebensschützer in den Pfarreien entlang der Gehroute. Dort wird die ‘Jugend für das Leben’ für die Pfarrbevölkerung auch Vorträge halten.

Der Wiener Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn, begrüßte den Marsch „mit großer Freude“:

„Auf ihrer Wanderung wünsche ich allen Jugendlichen Gottes Segen, damit immer mehr Menschen durch ihren Einsatz von einer Kultur des Lebens erfüllt werden.“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 10 Lesermeinungen:
Donnerstag, 13. Juli 2006 09:57
aschera: @ Beobachterin:
Billige Vorurteile, aber keine Ahnung, wie’s in den Schulen tatsächlich läuft! Aber so was ist leider typisch für kreuz.net.
Dienstag, 11. Juli 2006 22:33
obelix †: @beobachterin
Beobachterin: Sex – Sex – Sex
Im Aufklärungsunterricht bei Schulkindern geht es ja zumeist darum, wie man es anstellt, Kinder zu verhüten bei gleichzeitiger Ermunterung, nur ja recht früh Geschlechtsverkehr zu haben, …

Also hier würde mich eine präzise Quellenangabe brennend interessieren. In welchem Buch, das zur Sexualaufklärung in einer deutschsprachigen, öffentlichen Schule verwendet wird, werden die Kinder ermuntert, möglichst frühzeitig Liebe zu machen?
Dienstag, 11. Juli 2006 22:31
Beobachterin: nur keine Aufregung!
Heißt das, ein Kind, das nicht in „verantwortungsvoller Weise gezeugt“ ist, sei kein Geschenk Gottes? Na dann darf man’s doch auch abtreiben!Regt euch doch nicht künstlich auf. Natürlich ist das die Auffassung derer, die abtreiben, sonst würden sie es doch nicht tun.
Dienstag, 11. Juli 2006 20:36
Ralf B. †: @Beobachterin
Heißt das, ein Kind, das nicht in „verantwortungsvoller Weise gezeugt“ ist, sei kein Geschenk Gottes? Na dann darf man’s doch auch abtreiben!
Dienstag, 11. Juli 2006 20:32
Gotthard: Heftige Lebensschützer
Daß ein Kind eigentlich ein Geschenk Gottes sein sollte, wenn es in einer verantwortungsvollen Weise gezeugt wird – davon ist kaum die Rede.
Ist ein Kind nur dann ein Geschenk Gottes, wenn die Umstände der Zeugung stimmen?
Gibt es in Deinem Denken immer noch „Kinder der Sünde“? Wie gehst Du mit „Müttern und Vätern der Sünde“ um?
Kind und „Kegel“ scheint aus dem Denken noch nicht verschwunden zu sein … aber WIR sind heftige Lebensschützer!
Dienstag, 11. Juli 2006 20:28
Beobachterin: Sex – Sex – Sex
Im Aufklärungsunterricht bei Schulkindern geht es ja zumeist darum, wie man es anstellt, Kinder zu verhüten bei gleichzeitiger Ermunterung, nur ja recht früh Geschlechtsverkehr zu haben, weil das ja das Recht eines jeden Individuums sei.

Daß dann öfter einiges schief geht, liegt auf der Hand. Eine Schwangerschaft ist dann allenfalls ein „Betriebsunfall“. Daß ein Kind eigentlich ein Geschenk Gottes sein sollte, wenn es in einer verantwortungsvollen Weise gezeugt wird – davon ist kaum die Rede.
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