Neue Heilige im Anmarsch
Die Kirche bekommt in absehbarer Zeit neue Heilige und Selige. Unter den Dienern Gottes finden sich Bischof Clemens August Graf von Galen sowie Charles de Foucauld. Insgesamt sollen 22 Katholiken zur Ehren der Altäre erhoben werden.
(kreuz.net, Vatikan) Gestern hat die Kongregation für die Heiligsprechungen in einem Dekret bekannt gegeben,
daß verschiedene Wunder im Hinblick auf die Selig- und Heiligsprechung von Bischöfen, Priestern und
Ordensleuten anerkannt wurden.In der Liste der 22 Persönlichkeiten des katholischen Lebens, die in absehbarer Zeit selig- oder heilig gesprochen werden, befindet sich der Diener Gottes, Bischof Clemens August Graf von Galen, Kardinal der Römischen Kirche, der während des zweiten Weltkrieges Bischof von Münster war. Er wurde am 16. März in Dinklage (nördlich von Osnabrück) geboren und starb am 22. März 1946 in Münster.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde er wegen seiner Predigten gegen die nationalsozialistischen Euthanasieprogramme als „Löwe von Münster“ bekannt. Jetzt ist der Weg zur Seligsprechung des mutigen Bischofs gebahnt. Ein Termin für die offizielle Erhebung zur Ehre der Altäre durch den Papst muß noch in Abstimmung von Vatikan und Bistum Münster gefunden werden.
Ein Wunder wurde ebenfalls dem ehrwürdigen Diener Gottes, Charles de Foucauld, zugeschrieben, der sich Charles de Jésus nannte. Er wurde am 15. September 1858 in Straßburg geboren und war Soldat, Geograph, Trappist, Linguist, Eremit und Priester. Zuletzt lebte er als Eremit in der algerischen Wüste und wurde am 1. Dezember 1916 bei einem Überfall von Tuaregs in Tamanrasset in Algerien erschossen.
Unter den zukünftigen Seligen befindet sich auch die Dienerin Gottes, Marianna Barbara Cope. Sie lebte als Drittordensfranziskanerin im US-Bundesstaat New York und wurde bekannt als Mutter Marianna von Molokai (Hawai), wo sie sich dreißig Jahre um Leprakranke kümmerte. Geboren wurde sie am 23. Januar 1838 in Heppenheim (westlich von Worms). Sie starb am 9. August 1918 in Molokai (Hawai).
Ein weiterer Kandidaten für eine Seligsprechung befindet ist der am 9. August 1882 in Elberfeld (bei Düsseldorf) geborene Dominikanerpater Titus Horten. Er war im Verlags- und Missionsapostolat tätig und starb am 25. Januar 1936 in nationalsozialistischer Kerkerhaft.
Die Kongregation für Heiligsprechungen nennt für eine Seligsprechung in absehbarer Zeit weiter acht Polen und fünf Italiener.
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Donnerstag, 23. Dezember 2004 13:16
Dolfus: Heiligenflut – eine Gnade des Hl. Geistes
Sollen sie nur kommen!
Ich teile mit unserem Papst Johannes Paul die Liebe zu vielen Beatificationen und Canonisationen. Es ist schön, eine Flut an Heiligen nicht nur im Himmel zu haben, sondern eine möglichst große Zahl von ihnen auch auf Erden verehren und anrufen zu können.
Selbstverständlich gibt es auch Papstberater, die anderer Meinung sind. So soll Cardinal Ratzinger vor der „Produktion“ zu vieler Heiliger gewarnt haben.
Nun, „produziert“ werden sie klarerweise von Gott, aber besondere Heilige, die wir auf Erden kennen und anrufen, werden vom Papst in die kirchliche Liste eingetragen.
Man könnte in der heutigen „Heiligenflut“ einen Wink des Hl. Geistes sehen, als Gegengewicht zur „Sünderflut“ auf Erden.
Jeder kann seine Lieblingsheiligen haben, seine persönlichen Schutzheiligen, die würdig sind, unsere Gebete vor Gottes Majestät zu tragen.
Österreich kann besonders der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gegenüber dankbar sein, für das Privileg, einen seligen Kaiser im Himmel bekommen zu haben.
Gerade die Wut der Medienmafia darüber und das Unverständnis, das man auch nachvollziehen kann, wenn man Karl I. zu wenig kennt, zeigen doch, das sich „die Richtigen ärgern“, und somit „die anderen Richtigen“ freuen müßten.
Der selige Kaiser möge Europa einen neuen katholischen Monarchen erbitten. Kein bescheidener Wunsch, aber darum beten wird man ja wohl dürfen.
Ich teile mit unserem Papst Johannes Paul die Liebe zu vielen Beatificationen und Canonisationen. Es ist schön, eine Flut an Heiligen nicht nur im Himmel zu haben, sondern eine möglichst große Zahl von ihnen auch auf Erden verehren und anrufen zu können.
Selbstverständlich gibt es auch Papstberater, die anderer Meinung sind. So soll Cardinal Ratzinger vor der „Produktion“ zu vieler Heiliger gewarnt haben.
Nun, „produziert“ werden sie klarerweise von Gott, aber besondere Heilige, die wir auf Erden kennen und anrufen, werden vom Papst in die kirchliche Liste eingetragen.
Man könnte in der heutigen „Heiligenflut“ einen Wink des Hl. Geistes sehen, als Gegengewicht zur „Sünderflut“ auf Erden.
Jeder kann seine Lieblingsheiligen haben, seine persönlichen Schutzheiligen, die würdig sind, unsere Gebete vor Gottes Majestät zu tragen.
Österreich kann besonders der Allerheiligsten Dreifaltigkeit gegenüber dankbar sein, für das Privileg, einen seligen Kaiser im Himmel bekommen zu haben.
Gerade die Wut der Medienmafia darüber und das Unverständnis, das man auch nachvollziehen kann, wenn man Karl I. zu wenig kennt, zeigen doch, das sich „die Richtigen ärgern“, und somit „die anderen Richtigen“ freuen müßten.
Der selige Kaiser möge Europa einen neuen katholischen Monarchen erbitten. Kein bescheidener Wunsch, aber darum beten wird man ja wohl dürfen.
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