Wenige Tage nach den Wahlen in der Petrusbruderschaft gab es auch wichtige Wahlen bei der Priesterbruderschaft St. Pius X.
(kreuz.net, Ecône) Das Generalkapitel der Priesterbruderschaft St. Pius X. hat heute Dienstag Bischof
Bernard Fellay als Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. bestätigt.
Als seine Assistenten
wurden der deutsche Distriktsobere Pater Niklaus Pfluger und der italienische Distriktsobere Pater Alain-Marc
Nély gewählt.
Protokollgemäß prüfte das Generalkapitel zuerst, ob die vierzig Kapitulare ordnungsgemäß
gewählt wurden. Danach trat Mons. Fellay als Superior der Bruderschaft zurück.
In der anschließenden
Wahl wurde der Bischof für zwölf Jahre als Generaloberer wiedergewählt.
Bischof Bernard Fellay ist
am 12. April 1958 im Schweizer Kanton Wallis als Sohn einer Deutschschweizerin und eines französischsprechenden
Wallisers geboren.
Der Kanton Wallis befindet sich in der Südwestschweiz.
Im Oktober 1977 trat Mons.
Fellay ins Priesterseminar der Bruderschaft in Ecône – im Unterwallis – ein.
Die Priesterweihe empfing
er am 29. Juni 1982. Gleichzeitig wurde er zum Generalökonom der Bruderschaft ernannt. Nebenbei wirkte
er als Kaplan mehrerer Jugendgruppen sowie in einem Priorat.
Am 30. Juni 1988 weihte ihn Erzbischof Marcel
Lefebvre ohne Erlaubnis des Heiligen Stuhls zum Bischof.
Im Juli 1994 wurde Mons. Fellay erstmals zum
Generaloberen der Piusbruderschaft gewählt.
Bischof Fellay spricht fließend Französisch und Deutsch
sowie Englisch. Er versteht Italienisch und Spanisch.
Pater Niklaus Pfluger ist am 3. November 1958 in
der Ortschaft Oensingen – im Nordschweizer Kanton Solothurn – geboren. Er trat 1978 im deutschen Priesterseminar
der Piusbruderschaft im bayerischen Zaitzkofen bei Regensburg ein.
Die Priesterweihe empfing er im Jahr
1984. Fünf Jahre später wurde Pater Pfluger Distriksoberer der Schweiz. Im Jahr 1991 ernannte man ihn
zum Regens des Priesterseminars in Zaitzkofen.
Im Jahr 1998 wurde er erneut zum Distriktsoberen der Schweiz
bestimmt. Seit 2004 ist er der Distriktsobere in Deutschland.
Pater Pfluger spricht Deutsch und Französisch.
Das Generalkapitel wählte ihn heute zum 1. Assistenten der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Pater Alain-Marc
Nély ist am 18. Februar 1950 in der französischen Stadt La Ferté-sous-Jouarre – 60 Kilometer östlich
von Paris – geboren. Im Jahr 1979 trat er ins Priesterseminar in Ecône ein.
Die Priesterweihe empfing
er 1984. Zwischen 1984 und 1994 war Pater Nély Konrektor und Philosophieprofessor an der Schule Saint
Joseph des Carmes im südfranzösischen Département Aude.
Die folgenden zehn Jahre wirkte er als Prior
in der südfranzösischen Stadt Marseille.
Seit 2004 ist Pater Nély der Distriktsobere in Italien.
Er spricht Französisch, Italienisch und Englisch.
Das Generalkapitel wählte ihn heute zum 2. Assistenten
der Priesterbruderschaft St. Pius X.
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47 Lesermeinungen
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Aquin’s Urenkel Was sie sagen stimmt nicht ganz. Die FSSPX hat in ihren Reihen einige sehr tüchtige Gelehrte,
allen voran Professor Paolo Pasqualucci, ein Laie. Daneben Pater Calderon, Pater Gleize, Pater Bourmaud.
Sie alle verfügen über ein äusserst solides Wissen
#46 virOblationis 11:42:02 | Mittwoch, 19. Juli 2006
theol. Wissenschaft und FSSPX Das Problem, das Sie ansprechen (wissenschaftl. Theol. und Phil. innerhalb
der Ausbildung), ist wohl vor allem darin begründet, daß die trad. Lehre aus den Universitäten verdrängt
worden ist. Man nimmt deren Argumente dort wohl kaum mehr zur Kenntnis, sd. verfährt eher, als ob es
sie gar nicht gäbe. Unwissenschaftlichkeit der anderen Seite! Auch darf man das Bild des FSSPX-Priesters
nicht verzeichnen. Sie kennen immerhin die Grundlagen der Lehre und sind dadurch im Vorteil. Außerdem:
So sehr unterlegen kann ich sie mir nicht vorstellen in einer Diskussion; ich denke an ein Beispiel, das
ich (in Ausschnitten) hörte: P. Pfluger in einer Rundfunk-Diskussion vom Anfang der neunziger Jahre.
Auch ist hinsichtlich einer Synthese von Wissenschaft und FSSPX-Priesterausbildung an P. Dr. phil. Jatzkowski
zu erinnern, der vor gar nicht langer Zeit erst geweiht worden ist.
@Malachias Ich bin weder der Konzilskirche – ich würde sie übrigens lieber die offizielle Kirche nennen –
noch den Sedis verbunden. Ich stehe „Inside the FSSPX“, bin aber kein Kleriker. Deshalb darf ich mir auch
eine so massive Kritik erlauben. Ansonsten würde ich möglicherweise enden wie der ehemalige Prior von
Essen, den man nun als Spiritus Rector eines Altenheims kaltgestellt hat. Die Bruderschaft hat nahezu
keine Theologen in Ihren Reihen (keine akademischen meine ich)! Die Tradition muss aber Eliten bilden,
will sie von Rom ernst genommen werden. Auch ich halte wie die Kleriker der Bruderschaft die liberalistischen,
sozialistischen und modernistsichen Lehren für Gift. Aber im Gegensatz zu den Hochwürdigen Herren habe
ich Luther, Nietzsche, Heidegger usw. gelesen und studiert. Studiert wohlgemerkt, nicht verinnerlicht.
Ein Priester der Bruderschaft weiss für gewöhnlich nur, dass diese Lehren verurteilt sind, aber er kann
es nicht begründen. An den Seminaren der Bruderschaft wird keine Wissenschaft getrieben, sondern stumpfsinnig
auswendig gelernt und Lektüre nur selektiv gelesen. Kaum ein Priester der Bruderschaft wäre z.B. in
einer Podiumsdiskussion auch nur ansatzweise einem mittelmäßigen Konzilskirchenpriester argumentativ
gewachsen. UND DAS MACHT MIR ANGST FÜR DIE ZUKUNFT DER TRADITION!!! Es gäbe manchen Laien innerhalb
der Bruderschaft, der in verantwortlicher Position strahlen könnte, aber die weiheamtliche Handauflegung
gilt als höhere Qualifikation als Studium und Talent!!!
#44 Malachias † 20:34:11 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Urenkel des Aquinaten Inside the FSSPX ist Ironie eine Sünde! Seltsam, so etwas Ähnliches habe ich
von einem FSSPX-Gläubigen neulich auch schon mal gehört… Meine Meinung: An und für sich ist Ironie
keine Sünde, sie kann aber dazu werden, wenn derjenige, der sie verwendet, dies in dem Wissen tut, dass
der Adressat sie nicht als solche zu erkennen in der Lage ist und ihn somit bewusst in die Irre führt
bzw. dies in Kauf nimmt. Aber das will ich Ihnen in diesem Zusammenhang hier natürlich nicht unterstellen…
Es ist gar nicht so einfach, aus Ihren beiden Beiträgen auf Ihre Position zu schließen. Fühlen Sie
sich denn mehr der Konzilskirche oder dem Sedisvakantismus verbunden? Die 99,9% sind natürlich völlig
daneben gewesen! Aber für die ersten paar Sätze müsste das mit der Ironie ja auf jeden Fall gelten,
so dass wir mindestens bei 20% (immerhin!) landen dürften…
@Malachias, den Herrscher über die Smileys Inside the FSSPX ist Ironie eine Sünde! Dies dürfte Ihre
Frage beantworten. Was das fallen meiner Worte in offene Ohren betrifft: Zwischen den Ohren sollte sich
eine Masse befinden, die fähig ist, die selben aufzusaugen, ohne sie verdunsten zu lassen oder in den
nächsten Eimer auszuwringen!
#42 Malachias † 15:30:24 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Urenkel des Aquinaten Ihre Ausführungen sind sicher zu 99,9% ironisch gemeint? ?:) Dann: Vergelt’s Gott
für Ihre mutige Kritik an FSSPX und Konzilskirche! :)3 Hoffen und beten wir, dass sie in offene Ohren
und Herzen fällt!
Malachias schlechteste Papstprophezeiung Die Pius-Bruderschaft würde niemals in den Sedivakantismus fallen,
ebeso wenig die jetzige Hierarchie das Papstamt im Sinne freimaurerischer Ziele definieren. Die größte
Gefahr für die Bruderschaft ist nicht der Sedisvakantismus, sondern die Häresie. Sie ist meiner Ansicht
nach zur Zeit auf dem Weg, den Katholizismus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts neu zu beleben.
Sie nimmt nicht die jetzige Gesellschaft als den Acker, den es zur bearbeiten gilt, sie nimmt die Menschen
nicht als das an was sie sind – geprägt von Materialismus, Konsumismus und einem Meinungs- und Mehrheitsbegriff
der Mediengesellschaft, der dem nationalsozialistischen „Du bist nichts, Dein Volk ist alles“ sehr ähnelt –
sondern sie hat das Bild eines „moralischen Idelmenschen“ so sehr in Zaitzkofen und anderen Seminaren
in die Köpfe ihres auszubildenden Klerus geätzt, dass diese Priester nur jene als wirkliche Gläubige
und Katholiken zu bezeichnen geneigt sind, die wie willenlose Zinnsoldaten die Worte von den Lippen ihrer
Offiziere pflücken – unreflektiert, schematisch. Das ist keine lebendige Tradition, die strahlt, die
Menschen anspricht, die überzeugt, das ist eine Maschinensprache. Gewiss wird die Bruderschaft auch so
überleben, aber sie läuft Gefahr, nicht mehr das zu tun, was der Erzbischof aus tiefster Überzeugung
tat – zu lehren, was überliefert ist. Von Priestergeneration zu Priestergeneration wird beim schablonenhaften
Auswendiglernen etwas verloren gehen und die Überlieferung wird schal!
auf der Höhe der Zeit Leider nimmt der Zuwachs an jungen Leuten in bestimmten Prioraten mehr und mehr
ab. Pius-X ist in der heutigen Zeit angekommen… selbst die selbstdefinierte Tradition schützt vor solchen
Ergebnissen nicht – an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen, heißt es doch immer.
Ende des Papsttums? Man gestatte mir eine ketzerische Frage: Hat man sich in den Reihen der FSSPX denn
schon mal Gedanken darüber gemacht, wie sie darauf reagieren würde, wenn die Konzilskirche auf den Gedanken
käme, das Papsttum – zumindest in seiner bisherigen Form – abzuschaffen? Das erscheint mir gar nicht
so unwahrscheinlich; würde es doch ganz auf der vor gut 40 Jahren eingeschlagenen Linie des „um der Einheit
willen mutig alles Traditionell-Katholische opfern“ liegen und auch den Zielen der Freimaurerei voll entsprechen…
Hätte sie dann den Mumm, aus ihren eigenen Reihen einen Nachfolger zu wählen? Es würde aber auch bedeuten,
dass möglichst viele (alle?) der FSSPX-Bischöfe bis dahin zum Kardinal erhoben sein müssten, um ein
Konklave bilden zu können… o^/ Beeilen Sie sich also, Exzellenzen, falls Ihnen noch etwas an der Zukunft
des Petrusamtes liegt…!!
Matti 110 Das Problem, welches Sie ansprechen ist durchaus ernst zu nehmen, mit Ihrem ausfälligen und
groben Stil versperren Sie sich leider die Möglichkeit ein sachliches Gespräch darüber zu führen.
Erstes Beispiel: Das Mitteilungsblatt. Es erhebt in keiner Weise den Anspruch, hohen intellektuellen Anforderungen
zu genügen, sondern will vor allem den einfachen Gläubigen ansprechen. Sie sollen dadurch vor Verunsicherungen
bewahrt bleiben, dass auf die Behandlung von Fragen, die für unzumutbar gehalten werden, nicht eingeht.
Zweites Beispiel: Die Priorate. Leider nimmt der Zuwachs an jungen Leuten in bestimmten Prioraten mehr
und mehr ab. Kürzlich hielt ein Priester einen Vortrag über die Ehe zwischen Partner unterschiedlichen
Bekenntnisses. Ein Thema, das jeden jungen Menschen, der eine Famile zu gründen beabsichtigt, ansprechen
sollte. Er war ausgezeichnet, in einer verständlichen Sprache gehalten. Leider wurde er nur von Leuten
besucht, die den Standpunkt des Vortragenden ohnehin guthiessen. Dabei hat gerade Professor May in seiner
überragenden Studie: Die Falle des Oekumenismus gerade auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die solche
Ehen beinhalten. Warum gehen Sie nicht auf solche Probleme ein?
@Der glücklose P. Heggenberger hat doch am Schluss resigniert Na ob der Pflugerische Scheinaktivismus
über die meisten überalterten FSSPX-Kapellen, die überalterten Frauenklöster(Karmelusw.) und das von
deutscher Seite bald leere Priesterseminar hinweg täuschen ist die Frage.
#36 stat crux 15:45:01 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Stimmt! Den Ausdruck „Frevler“ habe ich in den Texten vermisst. Aber während von Dr. Regazzoni (kennen
Sie den?) ab 30.06. nichts mehr zu lesen war, ist der selbsternannte Kardinal am 1.7. hier aufgetreten.
Da lag doch die Vermutung eines Namenswechsels recht nahe?
Dr. Otterbeck ich bin nicht der, den Sie vermuten. Matti’s grobe Sprache ist nicht zulässig, denn so
kann man einen frommen Priester und gewissenhaften Oberen nicht beurteilen. Britta ist etwas differenzierter.
Im übrigen hat der Carlo, den Sie mit mir verwechseln stets von Frevlern gesprochen und Frevel ist ein
Tatbestand aus der griechischen Tragödie. Aber auch Mozart stellt uns in seinem Meisterwerk „Don Giovanni“
einen solchen dar. Der Frevler zeichnet sich durch ein Zuviel aus und ist alles andere als ein Feigling
Kommentar zu Matti110 Also: Pater Pfluger als „SCHMALSPURBILDZEITUNGSTHEOLOGEN“ zu bezeichnen ist wirklich
nicht gerechtfertigt. Er tut, was er kann. Der glücklose P. Heggenberger hat doch am Schluss resigniert
und nicht mehr als eine halbe Seite Vorwort zusammengebracht. Ganz anders nun P. Pfluger, der seitenweise
was zu sagen hat. Allerdings schießt er hin und wieder übers Ziel hinaus. Aus Platzgründen nur ein
Beispiel: seine Entrüstung über Kardinal Lehmanns Mercedes mutet seltsam an in einer Region, in der
man über jeden verkauften Daimler froh ist. Wenn eine türkische Putzfrau, ein anatolischer Hilfsarbeiter
oder ein schwäbischer Angestellter in der Registratur Mercedes-Jahreswagen fahren, dann sei es doch Kardinal
Lehmann auch gegönnt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Pflugers Artikel zur Erheiterung in der Deutschen
Bischofskonferenz beigetragen hat. Schade eigentlich, denn sooooo wird der 2. Mann der Priesterbruderschaft
ganz gewiss nicht ernst genommen.
verschiedenes matti 100: auf solchen Schwachsinn wie Sie verzapfen lasse ich mich überhaupt nicht ein
und ich kann Ihnen nur raten, sich behandeln zu lassen. Britta: Wie soll es weitergehen? Sie haben mit
Ihrer Frage den Nagel auf den Kopf getroffen und die FSSPX Oberen sollten Ihnen hierfür dankbar sein.
In der Tat muss man sich fragen, wie soll es weitergehen, denn gegen den Lauf der Dinge sind auch die
FSSPX Priester machtlos und sie selbst haben zugestanden, dass kurzfristig gesehen kaum mit einer Einigung
zu rechnen ist. Das Problem hat sich eben von der liturgischen auf die ekklesiologische Ebene verlagert.
Möge der Herr den neuen Generaloberen erleuchten, damit er den Mut finde das Problem anzugehen. Davon
hängt nämlich die Zukunft der ihm anvertrauten FSSPX ab
@Gradmesser für Ihr geistiges Niveau Das geistige Niveau der „Traditionskirche“ zeigt sich mir in dem
von Pater Pfluger herruntergewirtschafteten Mitteilungsblatt/Bildzeitung. Von meiner Äußerung auf die
Konzilskirchezu schließen ist glaub wirklich langsam behandlungsbedürftig.
Gradmesser für Ihr geistiges Niveau Die Bezeichnung Pater Pflugers als Strippenzieher und Bildzeitungsschmalspurtheologen
ist der Gradmesser Ihres geistigen Niveaus. Es erstaunt mich in keiner Weise, denn es wiederspiegelt dasjenige
der Konzilskirche
Das Levèbvre-Konklave Nun hat die Pius-Bruderschaft ihren Quasi-Papst wiedergewählt. Dieser erklärt
seinen Leuten auch künftig, was und wie sie über Verlautbarungen aus Rom zu denken haben. So kann denn
nun alles weiterlaufen wie bisher. Man ist Bischof, ohne einer übergeordneten irdischen Instanz (sprich:
Rom) verantwortlich sein zu müssen. Allerdings stellt sich den 4 Bischöfen – wenn sie denn mal alt sind –
dieselbe Frage wie dem Erzbischof: sollen sie wieder Bischöfe als Nachfolger weihen?
Die heilige Kirche ist, wie wir jetzt wissen, bei Don Camillo anzutreffen, jenem gütigen, rauflustigen
Priester in der Po-Ebene. Schade, dass das jetzt nicht mehr bei Wikipedia als Quelle herhalten kann.
Living Water sie haben völlig Recht: Die Zukunft liegt nur in der römisch-katholischen Kirche. Wo aber
ist sie anzutreffen? Bestimmt nicht bei den V 2 Ideologen, sondern jenen, die sich dem katholischen Erbe
verpflichtet wissen, welches uns seit dem Pontifikat Roncallis vorenthalten wird. Katholisch heisst eben
nicht so oekumenisch wie möglich und so katholisch wie nötig wie uns die V 2 Ideologen weismachen wollen.
Man lese doch einmal nach, was Leute wie Cajetan, Bellarmin und Pater Perrone über die Kirche gesagt
haben und prüfe nach wie sich die Lehre aus LG damit verträgt
Zum Schluß noch ein Kommentar: „Während früher der böse Mensch sich befleißigte, gut zu erscheinen,
gibt sich heute der gute oft alle Mühe, den Eindruck zu erwecken, er sei es nicht. Und so heult denn
das Schaf wie ein Wolf, während die echten Wölfe im Schafspelz scheinheilig blöken.“ (Giovanni Guareschi:
Don Camillo und die Rothaarige, 1966).
Wenn die Schlangen solches Gift spritzen, dann ist dieses Wahlergebnis ein sehr gutes und wird gute Früchte
zeitigen! Warten wir es ab! Segenswünsche für den generaloberen und seine Assistenten :(3 Hoffentlich
bleibt Pater Pfluger trotzdem Distriktoberer! Sonst:
Nochmal Don Camillo… …,der im letzten (nie veröffentlichten 6.) Film (Fernandel starb während der
Dreharbeiten) mit einem „fortschrittlichen“ Priester zu kämpfen hat, den ihn der Bischof auf die Nase
gesetzt hat. Don Camillo wehrt sich gegen die plötzlichen Reformen des VII, da sie ihm nicht im Einklang
mit dem vorkommen, was er als rechtgläubig empfindet. Don Camillos Kommentar gegenüber dem Bischof:
„So endet auch dieser Kinderreim, dessen einziges Ziel zu beweisen war, dass die Welt sich verändert,
während die Menschen genauso bleiben, wie Gott sie geschaffen hat, weil Gott keine Reform gemacht hat
und seine Gesetze vollkommen, ewig und unveränderbar sind. „ (Don Camillo und die Rothaarige) Schade,
daß der Film nie fertig wurde! Das Buch ist aber genauso gut! Es sind die Jahre des 2. Vatikanums. Don
Camillo weigert sich, die Reformen anzunehmen, sieht er sie doch im Gegensatz zu dem, was er als rechtgläubig
erfahren hat. Im Buch dazu folgendes Kommentar des Don Camillo gegenüber dem Bischof: “
Deo Gratias – es lebe die Tradition allen Schismaschwätzern zum Trotz: es lebe die Tradition! Der Lehmannclique
auch weiterhin entgegentretend und der Tradition weiter verbunden bleibt dem rechtgläubigen nur den Neugewählten
Gottes reichen Segen für ihr Wirken an und um die Seelen zuu wünschen – mögen sie der bisherigen Linie
treu verbunden bleiben! @ddl und gleichgesonnene aus dem Lager der auf dem Irrweg befindlichen: es ist
nie zu spät! Fühlt Euch doch einfach eingeladen Euch der Tradition endlich anzuschließen! Pax! :)3
#20 LivingWater 10:54:14 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Schisma festzementiert Ob FSSPX damit gut beraten war? Oder vielleicht eher doch von allen Guten Geistern
(oder dem Hl. Geist – der flieht ja das Schisma) verlassen? Die genannten Personen garantieren jedenfalls
eher für eine weitere Zementierung des Schismas. Den gutwilligen Mitbrüdern der FSSPX ist jetzt nur
noch zu raten, möglichst bald das sinkende Schiff zu verlassen und sich in einer eigenen Gemeinschaft
zusammen zu schließen. Zum Wohle der röm. kath. Kirche. Für die Gläubigen gilt das nicht minder. Ein
Zusammenschluß mit FSSP würde ich da eher verneinen, der Vielfalt in der kath. Kirche wäre mit einer
eigenständigen Gemeinschaft eher gedient. Aber eben endlich wieder innerhalb der Kirche, nicht wie bisher
eher außerhalb (Schisma) oder, zumindest bei weit geöffneter Tür irgendwo außen herum hängend. Diejenigen,
die lieber selber Papst spielen und sich in diesem Spielchen selber genügen, mögen dann in einer Rumpf-FSSPX
irgendwo dahindümpeln undsich weiterhin ihren Träumen nach Macht und Einfluß hingeben. Die Kirche ist
FSSPX jedenfalls nicht, das war sie nicht, das ist sie nicht und das wird sie nie sein. Auch wenn man
das gerne so hätte. Die Zukunft liegt nur innerhalb der römisch katholischen Kirche!
Genau, weil ich ja auch zum Pöbel gehöre… und andere denken für mich… Du vor allem…der gute,
weise, vernünftige, gottgefällige Katholik und dann wird alles gut!
Ökologisch ist die Lage durchaus ernst aber man macht sich ja lieber über den Club of Rome lustig oder
„Die neuen Grenzen des Wachstums“ lustig. Nur hatte ich das anders verstanden, nämlich daß es gesellschaftlich
bergab gehe. Das ist es ja auch, was seit der Antike beklagt wird von jeder Generation. Und zwar mit derselben
Begründung: „Die jungen Leute machen nur Party!“ Das ist erstens nachweislich Quatsch und zweitens gehört
Feiern zu einem schönen Leben dazu (inklusive Kater danach). Die guten alten Zeiten hat’s nicht gegeben,
gar nichts war besser „damals“.
@ babylon Dann wäre also Quantität gleich Qualität? Es gälte also: Millionen Fliegen können nicht
irren, eßt Kuhfladen? (Ds habe ich aber sehr vornehm ausgedrückt!) Dieser Horaz hat ‘was! Völlig zu
recht beklagte die Antike ihren Untergang. Und wenn ich sehe, daß die heutige Menschheit seit zwei Generationen
mehr Rohstoffe verbraucht (hat) als die gesamte Menschheit vor ihr, daß ein in jeder Weise tödlicher
Lebensstil, eine Kultur des Todes gepflegt wird (die durch „Partyyyyy!!“ bestenfalls ein wenig verschleiert
wird), dann weiß ich, daß zu recht gewarnt wird. Nur: diesmal kommt nichts danach …
@ zwobbel: Der Pöbel also… dann sind Wahlen mit 60-80 % Wahlbeteiligung also Pöbelwahlen… Horaz
etwas zu ernst genommen, was? („Odi profanum vulgus et arceo.“) Ach ja: Es ist ja alles so schlimm, daß
morgen die Welt untergeht. Alles wird ja schlechter, es geht nur noch bergab. Das sagt nämlich nachweislich
jede Generation seit der Antike. Und irrt sich dabei.
@ zwobbel Sehr einverstanden. Und da das Gedankengut eines gewissen grünen Forumsmännchens vorläufig
noch herrscht, könnte man das auch „Dämokratur“ nennen. Ich war gestern in der Nähe von NRW und habe
da nachmittags zwischen 4 und 5 Uhr eine Sendung auf WDR 5 gehört, die mich froh sein läßt, manches
nicht mehr erleben zu müssen. Dämokratur pur, deren Gedankenwelt.
Demokratur Das was heute unter Demokratie gemeint ist, ist eine Instrumentalisierung des Pöbels durch
eine kleine Machtclique zur Scheinlegitimierung von Sünde, Unrecht und Totalitarismus. Eigentlich eine
Perversion von echter Demokratie und eine Verhöhnung jedes Gutwilligen. Man sollte es Demokratur nennen.
Oder aber die positive Form, die auch seit 2000 Jahren in der Kirche angewandt wird, lieber als Demoarchie
bezeichnen. Wer besser des Griechischen mächtig ist als ich, möge die eigentliche Wortwurzel/Wortbedeutung
erklären. (Macht <> Gewalt) + + + + + + + Pater de Andrade ist ein typischer Südamerikaner. Lebhaft
und fröhlich. Man kann seinen Kathechesen dadurch sehr gut folgen.
Demokratie in der hlg. kath. Kirche? Die Bibel schreibt da anders: Du bist Petrus der Fels auf Dich will
ich meine Kirche bauen… so oder ähnlich. Nix Demokratie! Bestimmen, wer die beste Wahl für das Amt
ist. Nix mit Zettelchen etc. Auch ist die gesamte Hierarchie nicht demokratisch – sie ist bestimmt. Ein
Fact, den fast niemand in der Kirche akzueptiert – am wenigsten Lehmann und das Modernistenlager!
#9 Petrus Radii 02:52:12 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Neuer Generalrat der Priesterbruderschaft Sankt Petrus Folgenden Nachrichten gebe ich zur Kenntnis, die
auf der Webseite der Petrusbruderschaft kürzlich erschienen sind. „Le Chapitre Général de la FSSP a
élu le 11 juillet 2006, le Conseil du Supérieur Général constitué de MM. les abbés : On Tuesday
11 July 2006, the General Chapter of the FSSP, has elected the General Council including the following
members, the Reverend Fathers: Das Generalkapitel der FSSP hat, am Dienstag, den 11 Juli 2006, den Rat
des Generaloberen gewählt, der nun folgende Patres umfaßt: 1. Patrick du Faÿ de Choisinet, Assistant,
2. Almir De Andrade, Assistant, 3. Charles Van Vliet, Assistant, 4. Josef Bisig, Councilor, 5. Alban Cras,
Councilor.“ Klicken Sie auf das Rubrik, „Generalkapitel“, im Bericht über die Wahl des neuen Generaloberen.
Das zweite der erscheinenden Fotos zeigt den neuen Generalrat der FSSP. Alle außer HHP De Andrade kenne
ich persönlich, und bin der Meinung, daß alle die wahre liturgische und theologische Überlieferung
der römischen Kirche in „unverbrückiger Treue“ bewahren werden, wie das ursprünglich in den Konstitutionen
der Gemeinschaft geschrieben war. Deo gratias agimus!
zum glück>?> nicht zum glück,, denn angst ist ein schlechter ratgeber, auch die angst vor der demokratie.
lesen sie doch mal in der apostelgeschichte. da fand gleich am anfang eine wahl statt, ganz demokratisch.
die bösen apostel haben gewählt… ach ja, wer sagte noch: ihr alle seid brüder, nur einer ist euer
meister? es ist schon interessant, wie simpel argumentiert wird – hier.
Zum Glück hat Jesus auch die Apostel demokratisch berufen und die Kirche auch demokratisch gegründet
(Abstimmung unter den Aposteln, „wollt Ihr Kirche?…“). Ach, entschuldigt, ich meinte: Jeshua, der Geliebte
Maria Magdalena, Wanderprediger im heutigen Israel um das Jahr 30. Welcher Demokratie untersteht denn
GOTT? Auch der UNO? Oh, ich vergaß, die haben ja schon Ihren Weltenbaumeister. Arme, verkehrte Welt!
Gotthard und Ralfilein… …Don Camillo würde sich bei der FSSP oder auch den …Xern wohlfühlen! Und
Euch Modernisten mal richtig in den A… treten! Gut katholisch, versteht sich!
Wie bitte? Da wird GEWÄHLT? Demokratismus, Freimaurerei und jüdisches Gift bei unserer Heiligen Mutter
Kirche? Das Mindeste, was ein teutscher Katholik von seiner Heiligen Pius-Kirche erwarten kann, ist doch
wohl, dass der Heilige Geist seine Anordnung nicht erst auf dem Umweg des modernistischen Seuchentums
einer Abstimmung erteilt, wer hinkünftig die Heilige Pius-Sekte unfehlbar führen soll, um dem ihm untergeordneten
römischen Papst mitzuteilen, was dieser zu tun und zu lassen hat! Heil!
Danke … für die Meldung, die wieder direkt ins Kreuzforum übertragen werden konnte www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=723.
Die besten Segenswünsche an den neuen „alten“ Generaloberen und die beiden neuen Assisten! Omnia instaurare
in Christo – Alles in Christus erneuern!