Kinderschlachtung
Sich selber die Augen ausgestochen
Europa sitzt in einer fatalen Falle. Schuld daran sind Politiker, die vor lauter Ideologie die Wirklichkeit nicht mehr sehen: Das ganze scheint ein schlechter Scherz zu sein.
(kreuz.net/CDL, Münster) „Es ist erschreckend, wie eine der Hauptursachen der demographischen Misere Europas hartnäckig ignoriert wird: die in allen Ländern nach wie vor hohen Abtreibungszahlen.“

Das erklärte Monika Hoffmann – die Medienbeauftragte bei den ‘Christdemokraten für das Leben’ – kürzlich in einer Stellungnahme:

Auch in Deutschland müsse die Diskussion über die sogar vom Staat finanziell unterstützte hohe Kinderabtreibungsquote öffentlich und mit mehr Ehrlichkeit geführt werden.

Frau Hoffmann
Offiziell
kommt derzeitig in Deutschland auf fünf Geburten eine Abtreibung.
kommentierte mit ihrer Aussage die in Brüssel derzeit forcierte Gründung eines „Europäischen Gremiums für Fortpflanzungsfragen“.

Offiziell kommt derzeitig in Deutschland auf fünf Geburten eine Abtreibung.

Bevor weitere steuerliche Gelder der EU dafür aufgewendet würden, künstlich Kinder zu zeugen, solle endlich etwas getan werden, daß die Kinderabtreibung nicht mehr als einfache Lösung in schwierigen Lebenssituationen dastehe – so Frau Hoffmann.

Dagegen sei die Förderung der In-vitro-Fertilisation und die damit verbundene Forderung nach Zulassung der in Deutschland verbotenen Präimplantationsdiagnostik ein äußerst bedenklicher Weg.

Bei der In-vitro-Fertilisation werden jeweils mehrere embryonale Kinder im Reagenzglas erzeugt. Die nicht gebrauchten Kinder werden zu zigtausenden eingefroren oder weggeworfen.

Bei der ebenfalls von den Gründern eines solchen Gremiums befürworteten Präimplantationsdiagnostik werden embryonale Kinder einer genetischen Qualitätskontrolle unterzogen.

Kinder, die den Kriterien nicht genügen, landen im Abfall.

„Dies belegt die ganze Schizophrenie der jetzigen Diskussion: auf der einen Seite steht eine junge, oft alleingelassene Mutter, die ihr ungeborenes Kind nicht annehmen kann und es abtreiben läßt. Auf der anderen Seite gibt es mehr und mehr Paare, die mit Hilfe der Medizintechnik ein gesundes Kind erzeugen lassen.“

Zusätzlich seien die Adoptionszahlen weit unter 5000 pro Jahr gesunken.

Anläßlich des Symposiums der ‘Christdemokraten für das Leben’ in Berlin „Kinder Wunsch und Wirklichkeit“ präsentierte der renommierte Bielefelder Bevölkerungsforscher Professor Herwig Birg eine plausible Beschreibung des Problems:

Deutschland hätte eigentlich kein demographisches Problem, wenn die seit Jahrzehnten abgetriebenen Kinder heute leben würden – so Professor Birg.

„Wir müssen endlich begreifen, daß wir nicht durch mehr Forschung, sondern vor allem durch mehr Unterstützung der jungen Paare die Bereitschaft zu einem Leben mit Kindern fördern können.“

Dazu erwähnt Frau Hoffmann die neueste Studie der ‘Robert Bosch Stiftung’, wonach jeder vierte junge Mann und jede siebte junge Frau gar keine Kinder mehr will:

„Das bedeutet, daß das Bewußtsein für den Wert eines Lebens mit Kindern erschreckend stark verlorengegangen.“

Die ‘Christdemokraten für das Leben’ sind eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU.
      
27 Lesermeinungen
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#27   DDL   10:10:22 | Sonntag, 23. Juli 2006
@Abu…
„Seit wann ist für Sie Pädophilie nicht normal oder weniger normal als Homosexualität? Das wäre mir ja was ganz was neues! Aber bitte, ich gratuliere! „
Wenn Sie ‘mal genau gelesen hätten, was ich geschrieben habe, statt jedes Mal schon nach der ersten Zeile loszulästern, hätten Sie gesehen, dass ich zu keiner Zeit Pädophilie als „normal“ bezeichnet habe. Zum einen ist diese Neigung noch viel seltener als die ohnehin schon nicht normale (i.S. der gaussschen Glockenkurve, wohlgemerkt) Homosexualität, zum anderen besteht der fundamentale Unterschied darin, dass nach unserem Kenntnisstand bzw. innerhalb unserer gesellschaftlichen Normen Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern für letztere als schädlich anzunehmen ist.
Insofern ist Pädophilie ganz sicher nicht „normal“. Der Pädophile hingegen ist grundsätzlich ‘mal ein ganz normaler Mensch, und so lange er niemandem mit seiner Neigung schadet (sprich: sie nicht auslebt), besteht auch kein Anlass, mit freundlichen Zueignungen á la „Perversling“ oder dergleichen, was man hier ja nicht selten hört, um sich zu schmeißen.
Bei Homosexualität legen Katholens doch immer so einen großen Wert auf den Unterschied zwischen Neigung und Ausübung – wie wär’s, Sie würden das lieber ‘mal bei Pädophilie, also da, wo’s relevant ist, beachten?
Das alles hätten Sie problemlos auch schon aus meinen früheren Beiträgen sehen können. Aber vermutlich waren Sie zu interessiert daran, gegen die „Perversen“ zu wettern.
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#26   franco.felice   08:14:20 | Sonntag, 23. Juli 2006
„Das Wort Neger kann man nicht positiv benutzen“?
Man nenne ihn also Afrikaner. Weshalb? Spricht das nicht auch die Hautfarbe an?
Wer sagt denn, dass er aus Afrika kommen muss. Kann doch überall geboren sein. Gar in einem amerikanischen Flugzeug, dann wird er automatisch Amerikaner. Und dann nennt man ihn Afroamerikaner. Und woran erkennt man das? Immer an der Hautfarbe.
Diskriminiert ihn das nicht? Mein Gott, so lasst den Neger Neger sein; ganz wie Abu ihn im Schwarzwald gesehen hat. Abu wird den etwas dunkelhäutigeren Herrn wohl nicht mit „Herr Neger“ angesprochen haben.
Und – wird Shakespeares „Othello, der Mohr von Venedig“ umgeschrieben in: „Othello, der Afrikaner von Venedig“?
„Meine Damen und Herren, liebe Neger“, unterstellte man Heinrich Lübke gesagt zu haben. Die Ne… – pardon! Afrikaner hätten dies wohl mit der ihnen eigenen Gelassenheit und Herzlichkeit lächelnd entgegengenommen und den weißen Häuptling nicht korrigiert. ^-^ :-)
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#25   Abu   15:59:23 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ deusexmachina
Die Etymologie und der Bedeutungswandel von „Barbar“ haben mittlerweile ein paar Tausender Kultur auf dem Buckel, der Schwachsinn mit Worten wie „Neger, Mohr, Zigeuner“ und was weiß ich noch allem 60-30 Jahre. Die seither entstandene „Kultur“ wird in wenigen Jahrzehnten belächelt und verachtet werden, wie sie schon jetzt von mir und anderen belächelt und verachtet ist. Sie ist die „Kultur des Todes“, der Lemminge, der fortpflanzungsunwilligen und -unfähigen Hedonisten. Ich wüßte nicht, warum ich mich dieser historischen Mücke anschließen oder unterwerfen sollte.
Vor der Kultur der Neger, Türken, Zigeuner, Araber habe ich Respekt, vor dieser hier nur in gewissen Fundamenten, die im Schwinden sind: Christentum, Abendland – Grundgesetz, Menschenrechte (in ihrem ursprünglichen Sinn).
Seit wann ist für Sie Pädophilie nicht normal oder weniger normal als Homosexualität? Das wäre mir ja was ganz was neues! Aber bitte, ich gratuliere! Mehr davon, bitte! :-)
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#24   deusexmachina   15:35:53 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Abu – Sie wollen nicht begreifen
Putzigerweise führen Sie Ihre eigene Argumentation ad absurdum:
„Das Wort kommt von niger = schwarz und ist nichts weiter als lateinisches Deutsch, so wie Negritude etc. in Frankreich. Es heißt nicht „Idiot“ oder „Barbar“.“
Lustig, nicht? Da bemühen Sie als Bezugsgröße ein anderes Wort, für das man exakt dieselben etymologischen Argumente ins Feld führen könnte, stellen dessen Negativkonnotation aber nicht in Abrede, sondern bedienen sich ihrer sogar: „Barbar“ war ursprünglich auch ‘mal ein „ganz normales Wort“, das nicht unbedingt negativ gemeint war. Nennen Sie heute jemanden einen „Barbaren“, wird er Sie zweifelsohne wissen lassen, was er von solchem Sprachgebrauch hält, und das vermutlich sehr deutlich bzw., je nach Umständen, juristisch.
Was tut Ihnen eigentlich so weh daran, ein nicht negativ konnotiertes Wort zu verwenden?
Übrigens, aporopos „jemanden seine Meinung über dessen Unverschämtheiten wissen lassen“: Ich tue das hiermit im Hinblick auf Ihre Unterstellung in Sachen „Pädophilie“. Ich glaub’, es piept, mein Bester?
Fassen wir zusammen: Sie finden gewisse Menschengruppen einfach so sch…e, dass Sie es sich nicht nehmen lassen wollen, dieser Verurteilung auch in der Bezeichnung Ausdruck zu verleihen. Sie „Christ“.
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#23   Abu   15:07:30 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Neger?
Es gibt eine Konnotation nur, wenn sie gemeint ist. Jedenfalls im privaten Sprechen. Wenn ich einen Werbetext schreibe, schreibe ich das Wort natürlich nicht. Die Herkunft der Verbannung dieses Wortes ist das amerikanische „Nigger“, aber auch dort war „Negroe“ gebräuchlich, von den Negern selbst (Negroe-Spiritual). Wir hatten in Deutschland zwar Kolonien in Afrika, wir hatten Rassismus, aber wir hatten keinen signifikant aggressiven oder diskriminierenden Umgang mit Negern. Es gab nämlich kaum welche. Insofern ist der US-Sprachpolizei-Import hier auffallend blödsinnig.
Afrikaner können in der Regel nicht deutsch und Amerikaner ebensowenig. Wenn sie es lernen, wird es ihnen herzlich egal sein, wie sie Leute nennen, die ihnen nicht übelgesonnen sind, es sei denn, Wichtigtuer und Sprachpolizisten trichtern ihnen den Quatsch ein. Das Wort kommt von niger = schwarz und ist nichts weiter als lateinisches Deutsch, so wie Negritude etc. in Frankreich. Es heißt nicht „Idiot“ oder „Barbar“.
Der Konsens, von dem Sie hier sprechen, mag in Ihren Kreisen ebenso normal sein wie Homosexualität und Pädophilie, in meinen ist das alles nicht normal. Daß die Medien den Quatsch mitmachen ist klar. Hier, in dieser Diskussion, trägt er nichts bei.
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#22   DDL   13:31:32 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Abu – „Neger“
Der Begriff „Neger“ wird heute allgemein als abfällig empfunden, primär von den so Bezeichneten selbst, denen man schon (mindestens) die Rolle eines primus inter pares einräumen sollte, wenn es um die Frage geht, wie sie genannt werden wollen / sollen. Die einzigen, die den Begriff ohne Negativkonnotation benutzen KÖNNEN (wobei das auch bei ihnen als Negativum MÖGLICH ist), sind die Betroffenen selbst, die sich slangweise auch schon ‘mal (positiv) mit „you’re a mean nigger“ ansprechen können.
Sie haben Recht, auch ich habe noch „Neger“ als „ganz normal“ kennengelernt. Mann wurde sich später allerdings klar darüber, dass sich in diesem Sprachgebrauch ein versteckter Rassismus durchschleppte. Schauen Sie sich den alten Begriff „Mongoloismus“ für „Trisomie 21“ (Down-Syndrom) an, da hat es einen ähnlichen Lernprozess gegeben.
Die Verwendung des Wortes „Neger“ ist heute falsch und stark negativ behaftet. Wenn Sie dem widersprechen und sich auf eine Privatdefinition berufen, stellen Sie sich außerhalb der gesellschaftlichen Norm – etwa so, als würden Sie behaupten, Sie persönlich würden „Arschloch“ als Kosewort meinen. Versuchen Sie das spaßeshalber ‘mal gegenüber einem Polizisten.
Traditionalismus – auch sprachlicher – ist ja schön und gut, aber im Extrem führt er zu Fehlern, da er letztendlich zum Verstoß gegen neuere, sich mittlerweile gebildet habende, Regeln führt und willkürlich einen Regelsatz zum Zeitpunkt X herausgreift und als ewige Wahrheit missversteht.
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#21   Abu   12:59:48 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ Navon
selbst in einem Katholikenhirn
Wenn Sie das für höflich halten, sollten Sie sich nicht über das Wort „Neger“ aufregen. Dieses Wort wird in Süddeutschland seit langer Zeit benutzt, und den Menschen ist jeder Rassismus dabei fremd. Im Struwwelpeter (hessisch) ist vom „Mohren“ die Rede, was man auch nicht sagen darf, dabei wird dort aufgefordert, selbigen nicht zu diskriminieren. Ich habe nichts gegen Neger und die haben nichts gegen mich. Warum auch?
Sie können an Ihrer tollen Uni herumtheoretisieren, soviel Sie wollen. Wenn Sie dort nichts Vernünftiges über die Demographie erfahren, müssen Sie halt Herwig Birg oder Josef Schmid lesen oder fragen. Ich werde hier nicht Selbstverständlichkeiten mit Ihnen diskutieren, die Sie auch in der FAZ nachlesen können. Da ist mir die Zeit zu schade – für Leute, die alles meinen besser zu wissen. Ende der Debatte.
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#20   Navon   12:38:28 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ Abu
Populationskurven sind nie linear (------) sondern immer kontinuierlich steigend und fallen (/\/\/\/). DAS lernt man in Schulen, Universitäten (wie ich sie besucht habe und jetzt da unterrichte) etc. Permanentes Wachstum, wie du das hier forderst, ist für jede Population das sichere Ende.
Außerdem bist du nicht mit der Gabe der Hellsicht geboren. du kannst garnicht wissen, wie sich zukünftige Generationen in Sachen Kinderkriegen verhalten – deine Panikmache entbehrt jeder sachlichen Grundlage.
Also nochmal: Warum füllen Imigranten nicht das in Skandinavien viel größere demographische Vakuum?
N.
P.S.: Das Wort Neger kann man nicht positiv benutzenm, weil es per se ein Schimpfwort ist. Aber da du hier ja alle Leute ohne Grund beschimpfst, wird es wohl ein Teil der kath. Philosophie sein, andere Leute so zu behandeln.
Siehst du das bei mir? Nein! Also sei so gut und betrachte jeden Menschen erstmal als dir gleichwertig und mit Respekt. Vielleicht werden dann auch mehr Leute deiner Position zustimmen.
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#19   Abu   11:26:34 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ Naivon: Lieber Neger als VoPos!
Soso, die 68er in Deutschland sind also Schuld an einem weltweiten Problem…
Was von dieser Zeit an im Westen, selbstverständlich nicht nur in Deutschland, geschah, strahlt auf die ganze Welt aus. Oder was glauben Sie, warum uns die Orientalen für dekadent halten?
Kannst Du mal eben logisch darlegen, warum wir in Deutschland aussterben?
Wenn es immer weniger Kinder gibt, stirbt die Population zwangsläufig aus, oder was glauben Sie, was dann passiert? Wenn Sie zu den 10 Prozent Null-Checkern gehören, die kein demographisches Problem sehen, dann erkundigen Sie sich halt: Es gibt Bücher, Unis, Parteien, VHS …
Trotzdem sind dort auch noch keine Horden von Türken oder Afrikanern eingefallen!
Vakuen in Wohlstandsländern werden durch Immigranten gefüllt. Wissen Sie das auch nicht?
andere Menschen als minderwertig zu beschimpfen (Neger)
Ich habe Neger und Türken positiv eingeführt und ich sehe sie auch so, übrigens auch Zigeuner. Die sind mir alle lieber als Ihresgleichen! Das Problem ist ein amerikanisches: Nigger ist pejorativ, Negroe nicht. Und mir ist das wurscht, Sie windiger Sprach-VoPo!
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#18   Navon   09:07:32 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ Abu
Soso, die 68er in Deutschland sind also Schuld an einem weltweiten Problem…
Kannst Du mal eben logisch darlegen, warum wir in Deutschland aussterben? Immerhin sind wir >80.000.000 Menschen. Selbst wenn wir nur 50 Mio. wären, wäre das weder für unser Land noch für unsere Kultur ein Problem. Nebenbei: Es gibt in Europa Länder, die keine 20 Mio. Einwohner haben (Tendenz auch nicht steigend!) Trotzdem sind dort auch noch keine Horden von Türken oder Afrikanern eingefallen!
Liegt es eigentlich in der Natur eines Katholiken, andere Menschen als minderwertig zu beschimpfen (Neger) oder bist Du nur lernresistent? Dieses Schimpfwort wurde schon vor über 20 Jahren als Bezeichnung für Afrikaner abgeschafft, das sollte selbst in einem Katholikenhirn angekommen sein. Ein bißchen Freundlichkeit z.B. in Nicht-daraufbestehen, Menschen zu beschimpfen, wirkt manchmal Wunder.
N.
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#17   Abu   08:26:38 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Natur + Kultur + Gott
@ Onan II
Die Natur ist zu berücksichtigen u. zu kultivieren. 1968 ff. war ein Bruch mit Kultur- u. Menschheitsgeschichte. Borniert und arrogant dieses Miniereignis für ein Dogma zu halten. Die Folgen: Verblödung und Aussterben. Nachrücken Normaler: Türken, Neger usw.
@ DDL
Frauen gibt es schon noch, hier, noch mehr in normaleren Gefilden. In jeder Emanze steckt Natur, Frau.
Kein Widerspruch: Nur a) Folgen (Demographie, Sozialpolitik) und b) Gründe (Anthropologie, Moral). Sozialplanung = Schwachsinn beginnend mit der Einführung sozialer Sicherungssysteme statt Familie.
Das natürliche Resultat des Schwimmens ist noch nicht einmal beim Tier das Ertrinken, sondern das Erreichen eines Ziels. Menschl. Geschlechtsverkehr erreicht andere Ebene. Banal: Befriedigung, Fortpflanzung, Gefühle. Mehr: Hingabe von Mann u. Frau: Vertrautheit, Initimität jenseits von Verzweckung und Planung. Rausch geht auch mit Drogen, Mensch ist Person = transzendent. Seine Liebe ist nur dann echt, wenn sie nicht nur auf das ganze Leben ausgerichtet ist, kein Egoismus zu zweit ist, sondern dem Raum gibt, was natürlicherweise erfolgt: Zeugung, neues Leben, Verantwortung, Familie. Der diese Liebe begründende und überwölbende, sie inspirierende Raum ist Gott.
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#16   DDL   21:01:47 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Abu…
Sie bemerken eine gewisse Unstimmigkeit zwischen dem da:
„Unsere sozialen Sicherungssysteme hängen davon ab, daß es genügend Nachwuchs gibt.“
und dem da?
„auch eine „Bevölkerungsplanug“ liegt mir völlig fern.“
Gut. Da ist nämlich auch eine.
„Wer vögelt, soll vögeln, aber er soll bereit sein, das natürliche Resultat = Kind zur Welt kommen zu lassen und mit dem Vögel-Partner aufzuziehen.“
Warum?
Gemäß dieses Paradigmas müsste man dann ja auch sagen: „Wer schwimmt, soll schwimmen, aber er soll bereit sein, das natürliche Resultat = Ersaufen bei Ermüdung, eintreten zu lassen.“ Das scheint aber nicht allgemeine Ansicht zu sein, wenn ich mir den Schiffsbau so anschaue…
Abu, wir Menschen sind Menschen, WEIL wir die Natur kraft unseres Intellekts beeinflussen können. Für uns ist nichts „unnatürlich“, denn es ist unsere NATUR, der Natur ein Schnippchen zu schlagen – ob wir das nun mittels wärmender Kleidung tun (andernfalls natürliche Konsequenz: erfrieren) oder mit Dünger (natürliche Konsequenz: Verhungern), ganz egal.
Das haeißt nicht, dass ALLES, was wir tun und tun können, gut ist, aber das Wort „unnatürlich“ ist in diesem Kontext schon sehr mager. Ich weiß, erstaunt Sie von einem GRÜNEN :O)
„Dafür halte ich eine Hausfrauen-Ehe und weitere Geschwister derselben Eltern für am geeignetsten.“
Na, dann halten Sie ‘mal Ausschau nach einer Frau, die das genauso sieht. Die werden selten, sagt man.
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#15   OnanII   20:51:01 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Für Abu (muss mehr als 5 Zeichen haben)
Wer vögelt, soll vögeln, aber er soll bereit sein, das natürliche Resultat = Kind zur Welt kommen zu lassen und mit dem Vögel-Partner aufzuziehen. Dafür halte ich eine Hausfrauen-Ehe und weitere Geschwister derselben Eltern für am geeignetsten.
Wer Hunger hat, der soll seinen Speer schärfen und ein Karnickel oder einen Bären jagen… :-(
Leben wir doch wieder natürlich – essen wir das Fleisch roh und schlafen in Höhlen ?:)
Sie mögen es ja für die beste Lösung halten, aber warum es dann anderen verbieten wollen, die das nicht für die beste Lösung halten?
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#14   Abu   20:44:45 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Onan II
6 Milliarden (Tendenz stark steigend) sind der Tod der ganzen Population :-D :-D :-D
@ DDL
Ich habe nie „fröhliches Herumkarnickeln“ als Lösung für alles vorgeschlagen, auch eine „Bevölkerungsplanug“ liegt mir völlig fern.
Ich bin allerdings der Auffassung, daß uns mehr Normalität guttäte: Wer vögelt, soll vögeln, aber er soll bereit sein, das natürliche Resultat = Kind zur Welt kommen zu lassen und mit dem Vögel-Partner aufzuziehen. Dafür halte ich eine Hausfrauen-Ehe und weitere Geschwister derselben Eltern für am geeignetsten.
Daß Ihnen das wurscht ist, ist mir bekannt. Ich will es niemandem aufzwingen, aber ich bin der Überzeugung, daß es eine kultur-anthropologische Konstante ist, die sich mit dem jüdisch-christlichen Glauben deckt. Und ich halte das für rationalisierbar. Ich bin auch der Auffassung, daß nur solche Populationen Zukunft haben, nachlesbar bei Phillip Longman, The empty cradle.
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#13   DDL   20:27:13 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Methobelix
Da muss ich Ihnen jetzt ausnahmsweise widersprechen: Das Angebot von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen hat mit der absoluten Anszahl an Menschen erst’mal gar nichts zu tun; entsprechende Schwankungen treten lediglich bei den Übergängen zwischen geburtenreichen und -schwachen Jahrgängen auf. Ganz billig gesagt: 10% Arbeitslosihkeit bedeuten nun einmal 10%, egal, ob von 60, 80 oder 100 Millionen Deutschen (es ist natürlich komplexer, aber Sie wissen, was ich meine).
@Abu
Nur gilt das natürlich auch andersherum, nämlich gegen all diese Sonntagsdenker, die fröhliches Herumkarnickeln als den Stein der Weisen und Lösung aller voklswirtschaftlichen Probleme ansehen: Die lassen sich blenden dadurch, dass natürlich, wenn jetzt alle Kinder in die Welt setzen, ERST EINMAL ein Schub neuer, junger Menschen ins Land drückt – dass die irgendwann ‘mal alt werden, daran denkt keiner. Die entsprchende Tendenz ließe sich lediglich mit einem expoinenziellen Bevölkerungswachstum aufrechterhalten – wie lange genau? Menschen sind ziemlich unfähig, wenn es zur Exponentialrechnung kommt, fast keiner hat das „im Gefühl“; katastrophale Verschätzungen sind die Folge – Sie erinnern sich an den Mythos, wie das SChachspiel erfunden wurde? An die Belohnung? Bloß ein Körnchen Reis auf dem 1. Feld, 2 auf dem 2., 4 auf dem 4.
Fazit: Jede Planung, die auf solchen offenen Exponentialfunktionen beruht, ist gefährlicher Irrsinn. Mathematisch beweisbarer Irrsinn, übrigens.
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#12   OnanII   20:18:31 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Abu und die Populationen
„eine gesunde Population vermehrt sich…“
sogar die Ratten hören mit der Vermehrung auf wenn der Platz zu Ende ist bzw. das Futter nicht mehr reicht.
Möchten Sie lieber ein paar Kinder verhungern lassen, anstatt diese zu verhüten?
ja, ich weiß – irgendwo in der Bibel steht sicher wieder was passendes o^/
3 Milliarden Menschen sind auf Dauer vielleicht noch zuviel, aber 6 Milliarden (Tendenz stark steigend) sind der Tod der ganzen Population – ob Sie es wahrhaben wollen oder nicht!
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#11   Abu   19:15:15 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ methusalix
Unsere sozialen Sicherungssysteme hängen davon ab, daß es genügend Nachwuchs gibt. Das kann Ihnen jeder Volkswirt und jeder Sozialpolitiker erklären.
Sonst huldigen Sie doch auch dem Mainstream, siehe Psychologie und Homosexualität. Und jetzt auf einmal stellen Sie sich völlig außerhalb eines breiten überparteilichen Konsenses: daß wir auf eine demographische Katatstrophe zusteuern.
Jeder Biologe kann Ihnen erklären, daß eine Population sich vermehrt, wenn sie gesund ist. Damit sie nicht explodiert, hat sie natürliche Feinde, ein begrenztes Maß an Nahrungsmöglichkeiten usw. Aber eine Population, die schrumpft, ist krank.
Und warum schrumpft eine menschliche Population? Weil immer mehr ihrer Mitglieder keine oder immer weniger Kinder haben wollen, weil sie andere Prioritäten setzen. Autonomie ist der höchste Wert, und wer autonom bleiben will, der hat besser keine Kinder. Und wenn doch eines kommt, dann wird es halt umgebracht.
@ Frl. Ilse
Auch die skandinavischen Verhältnisse sind kein Vorbild, weil es auch dort zuwenig Kinder gibt. Aber Familien mit Kindern werden vom Staat finanziell gefördert, Mütter genießen Schutzrechte. Aber auch bei der Frauengleichstellungspolitik dort zeigt sich: Frauen sind nur in Politik, Gewerkschaften etc. ganz oben, in der Wirtschaft keineswegs.
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#10   methusalix †   18:49:40 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Schön Benedikt, spielen wir es durch:
Benedikt: @ Onan…dass jede Familie nur noch 1-2 Kinder bekommt! Dann ist das Elend auch in den Griff zu bekommen.
Darauf Benedikt: Wie man längst (am Beispiel Europas) weiß: Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Jede Familie bekommt in Europa mehr als die ein bis eineinhalb Kinder, die sie jetzt haben. In Deutschland, wollen wir annehmen, dass jede Familie zwei Kinder hat.
Das bedeutet, dass wir in fünfzehn bis zwanzig Jahren nicht fünfzigtausend junge Menschen ohne Ausbildungsplatz haben, sondern hundertfünfzigtausend.
Diese Menschen bekommen also keine Ausbildung. Diese Menschen bekommen keinen Arbeitsplatz. Diese Menschen können nicht in unser Sozialsystem einzahlen, weil ihnen Ausbildung und Arbeit verweigert wurde. Diese Menschen müssen aber essen (Sie erinnern sich? Absolutes Recht auf Leben; Essen und Wohnen und Gesundheit und Kleidung und Kultur gehören, unter anderem, hierzu). Wer bezahlt ihr Essen? Der Ortspfarrer? Wer bezahlt ihre Wohnung? Der Dechant? Wer bezahlt ihre Kleidung? Der Diözesanbischof? Wer bezahlt für die Gesundheit der Kinder (ja, richtig, diese Menschen müssen ja auch Familien mit mindestens zwei Kindern haben, damit die Wünsche der Sexualtheoretiker und Kirchenbeamten erfüllt werden)? Der Kardinal? Wer bezahlt die Schulbücher und Hefte? Der Papst?
Nein, von der römisch-katholischen Kirche bezahlt niemand für diese Menschen, denn wenn sie einmal geboren sind, sind sie der Hierarchie so wurscht, wie die Hungerleider in Afrika!
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#9   Benedikt   17:49:04 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Onan
und ich spreche jetzt von Bibeln für Afrika, sondern von Knowhow! z.b. die Gesellschaft so verändern, dass jede Familie nur noch 1-2 Kinder bekommt! Dann ist das Elend auch in den Griff zu bekommen.
Wie man längst (am Beispiel Europas) weiß: Umgekehrt wird ein Schuh draus. Nur wollen die Industriestaaten dieses Geld nicht aufwenden. Lieber setzen sie auf Geburtenkontrolle. Das ist nichts weiter als die Fortsetzung des Kolonialismus.
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#8   Frl.Ilse   17:39:38 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Demographie
Wie erklärt es sich denn, dass die Länder, die seit Jahrzehnten das liberalste Abtreibungsrecht haben (Skandinavien) auch die höchsten Geburtenraten in der westlichen Welt vorweisen können?
Nicht die Abtreibungsgesetzgebung ist Ursache für zunehmende Kinderlosigkeit, sondern die Rahmenbedingungen für Familien und die mangelnde Unterstützung und Wertschätzung von berufstätigen Frauen. An der Verbesserung dieses Zustands sollten alle gesellschaftlichen Gruppen, auch die Kirchen, arbeiten und nicht fruchtlose Scheingefechte über Themen wie Homosexualität ausfechten.
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#7   OnanII   17:34:10 | Mittwoch, 19. Juli 2006
das Leben beginnt
wenn die Kinder aus dem Haus sind, und auch noch den Hund mitgenommen haben O:)
Der Rest ist Definitionssache. Kümmert euch lieber um die Kindersoldaten in Afrika, oder um die verhungernden Kinder in der 3.Welt.
Die können schon um Hilfe betteln, nur hört keiner hin…
und ich spreche jetzt von Bibeln für Afrika, sondern von Knowhow! z.b. die Gesellschaft so verändern, dass jede Familie nur noch 1-2 Kinder bekommt! Dann ist das Elend auch in den Griff zu bekommen.
Es gibt bereits jetzt mehr Menschen als die Erde langfristig verträgt.
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#6   Abu   16:36:31 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Ha ha,
fällt dem deusmaximus nix ein, kommt der methusalix diensteifrigst angehoppelt, seinen Meister zu verteidigen! Und wo ist Ihre Antwort auf meine Frage?
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#5   methusalix †   16:23:36 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Die Frage, Mensch oder kein Mensch
hat doch unser guter Doctor Angelicus schon vor ein paar Donnerstagen mit einer typisch römisch-katholischen, misogynen und ewigen Wahrheit beantwortet: männliche Embryos werden vierzig Tage nach der Empfängnis beseelt und weibliche erst nach achtzig Tagen. Sie als guter(?) Katholik sollten das doch aus dem Ärmel schütteln können.
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#4   Abu   13:44:43 | Mittwoch, 19. Juli 2006
einem noch nicht menschlichen, unbewussten Subjekt.
Aha. Und solche Subjekte darf man also töten. Wann ist denn der Mensch dann ein Mensch?
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#3   deusexmachina   13:03:32 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Giuseppe
Es ist ziemlich unmöglich , das „nicht wenige“ mit konkreten Zahlen zu unterfüttern. Ich weiß gar nicht, ob es eine entsprechende Untersuchung gibt, und selbst wenn, dann wäre sie ja ihrerseits auf Mumaßungen á la „ich HÄTTE wohl…“ angewiesen.
Aber strengen Sie doch einmal den gesunden Menschenverstand an: Viele Menschen haben eine Vorstellung davon, wieviele Kinder sie gerne haben möchten. Wenn eine 17jährige abtreibt, weil ihr ein Kind die Lebensplanung zertrümmert, ändert das doch nichts an ihrer möglichen Wunschvorstellung einer netten, kleinen Familie mit 2-3 Kindern… wenn es soweit ist und die Verhältnisse dafür eingerichtet sind. Nach der hier aufgeführten Pseudorechnung aber würde dasselbe Mädchen das erste Kind austragen und später 2-3 ZUSÄTZLICHE Kinder haben wollen und auch bekkommen. So kann man sich’s natürlich auch zurechtbasteln.
Zu Ihrer Frage nach dem „würdevoller“: Es ist immer hoichproblematisch, den abstrakten Begriff „Würde“ quantifizieren zu wollen, weswegen ich das gar nicht erst versuche. In meinen Augen haben wir es bei der Abtreibung mit der Entscheidung einer, idealerweise zweier, Menschen zu tun und einem noch nicht menschlichen, unbewussten Subjekt. Sie entspricht also der Willensäußerung von 1-2 lebenden Menschen.
Der tolle Vorschlag, ansonsten abzutreibende Embryonen Menschen unterzujubeln, die doch gerne ein EIGENES Kind wollen, VERSTÖSST hingegen gegen den Willen von 2-4 Lebenden.
Das werdende Leben wird so oder so nicht gefragt.
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#2   Guiseppe   11:12:22 | Mittwoch, 19. Juli 2006
zu deusexmachina: „Milchmädchenlogik“
deusexmachina: „Normalerweise spricht man so von Handelswaren oder versorgungsgütern, aber egal. „Würde“, aha.“
Ist Kind im Mutterleib zerschnippeln/absaugen/verätzen oder sonswie eliminieren Ihrer Meinung nach würdevoller?
deusexmachina: „Wenn ein Mensch einen eigenen Nachkommen möchte, dann ist das seine Sache.“
Aber nur solange dabei kein Menschenleben gefährdet ist.
deusexmachina: „… wenn ein Mensch keine Kinder haben möchte, denn auch das ist sein Recht.“
Was bedeutet das für Babys, die schon unterwegs sind?
deusexmachina: „Es wäre ‘mal schön, kreuz.net könne etwas von seiner ach-so-unendlichen Hochachtung vor dem ungeborenen Leben auf das geborene umleiten – da hapert’s nämlich gewaltig.“
Ja wo hapert es denn da?
Laut WHO werden im Jahr 46 Milionen ungeborene Kinder umgebracht. Ist dies für Sie sekundär oder gar belanglos, mal ganz abgesehen davon, wieviel Mütter dabei sterben?
deusexmachina: „Das mit der Bevölkerungspyramide ist natürlich Unfug; es ignoriert, dass nicht wenige Abtreibende SPÄTER Kinder bekommen“
Sie schreiben selbstgerecht von Unfug, ohne jemals die entsprechende Studie gesehen zu haben. Wieviel sind denn „nicht wenige Abtreibende“, auf die Sie Ihre sonderbare Behauptung gründen?
Redaktion benachrichtigen
#1   deusexmachina   10:26:29 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Milchmädchenlogik
„Oh, guck’mal, wir haben hier ein paar Babies, die offenbar keiner haben will, zuviel, und auf der anderen Seite fehlen ein paar, na komm, dann schieben wir halt die Babies da hin, wo sie gebraucht werden.“
Normalerweise spricht man so von Handelswaren oder versorgungsgütern, aber egal. „Würde“, aha.
Und natürlich ignorieren wir ‘mal, dass das Bedürfnis nach einem eigenen (biologischen) Kind sehr stark ist, was auch völlig logisch ist, da dieser Wunsch so stark ist wie der Wunsch nach Kindern überhaupt. Letzterer dient der Arterhaltung, ersterer der Weitergabe des eigenen Genmaterials – ein Prinzip, das „Leben“ erst ausmacht. kreuz.net kapriziert sich allerdings allein auf den Arterhaltungstrieb – ein bisschen merkwürdig, wo doch sonst immer vom Individuum gesprochen wird… das man an dieser Stelle aber fröhlich zum disponiblen Versorgungsmaterial degradiert, Hauptsache „Masse machen“.
Wenn ein Mensch einen eigenen Nachkommen möchte, dann ist das seine Sache. Und wenn er damit Probleme hat, ist es gut und richtig, ihm beim Lösen derselben zu helfen. Dasselbe gilt, wenn ein Mensch keine Kinder haben möchte, denn auch das ist sein Recht.
Es wäre ‘mal schön, kreuz.net könne etwas von seiner ach-so-unendlichen Hochachtung vor dem ungeborenen Leben auf das geborene umleiten – da hapert’s nämlich gewaltig.
P.S.: Das mit der Bevölkerungspyramide ist natürlich Unfug; es ignoriert, dass nicht wenige Abtreibende SPÄTER Kinder bekommen, die sie sonst NICHT mehr hätten haben wollen.
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