18:23:56 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Benedikt XVI.
Ein bayrischer Landsmann des Papstes möchte beweisen, daß Katholiken auf der Höhe der Zeit sind und darum den Heiligen Vater lieben. Dazu hat er sich eine besondere Initiative einfallen lassen.
(kreuz.net) „Gibt es einen Gott im Internet?“ – fragte sich Ludwig Gutsmiedl aus der Ortschaft Grainet.
Grainet befindet sich rund 30 Kilometer nordöstlich von Passau.
Gutsmiedl erklärte vor ‘kreuz.net’,
daß sich viele Millionen Christen täglich treffen, miteinander beten und sich helfen: „Wie sieht es
aber im Internet aus?“
„Wieviele Christen gibt es hier und wieviele Gläubige bekennen sich zum Glauben
und zu unserem Papst? Kann es sein, daß das Internet leer und ohne gläubige Menschen ist?“
Gutsmiedl
verneint diese Frage. Er glaube daran, daß es auch hier, in diesem neuen Medium, viele Menschen gebe,
die an Gott glauben und dies auch bezeugen wollen.
Deshalb hat sich der rührige Bayer zum Papstbesuch
im September eine besondere Aktion einfallen lassen.
Er möchte beweisen, daß es nicht nur vor Ort und
in den Pontifikalämtern Tausende Menschen gibt, die mit dem Heiligen Vater beten und ihm zujubeln. Diese
Gläubigen seien auch im Internet vorhanden.
Die Kirche sei nicht „verstaubt“, sondern sehr aktiv im
Internet tätig.
Deshalb hat Gutsmiedl eine Onlineinitiative gestartet, die sich „Benedikt-wir lieben
dich“ nennt. Gutsmiedl möchte Benedikt XVI. mit Tausenden von Unterschriften überraschen, die auf seiner
Webseite hinterlassen werden können.
Auf diese Weise will er dem Papst zeigen, daß „wir alle hinter
ihm stehen“.
Die virtuelle Unterschriftenliste ist unter
Benedikt-WirLiebenDich.de zu finden.
Auf der
Homepage gibt es auch einen automatischen Zähler, der die verbleibenden Monate, Tage, Stunden, Minuten
und Sekunden bis zur Ankunft des Papstes in Bayern angegeben.
Falls genügend Leute unterschreiben, möchte
Gutsmiedl dem Heiligen Vater die Unterschriftenliste zukommen lassen:
„Es soll eine Art »Internetglaubensbekenntnis«
werden.“
Die Teilnehmer können ihrer Unterschrift auch eine Bemerkung anfügen. Die meisten Kommentare
wünschen dem Papst Gottes Segen und alles Gute:
„Ad multos annos!“, „Gott schütze Papst Benedikt“,
„Benedikt werde 100 Jahre“, „Dankeschön, Benedikt, daß es dich gibt!“
Manche hinterlassen auch unkatholische
Kommentare: „Pro Frauendiakonat, es wäre langsam an der Zeit!“ oder „Gay Pride und Weltjugendtag unbedingt
zusammenführen!“
Gutsmiedl hofft, daß viele unterschreiben: Je mehr mitmachen, umso „dicker“ wird das
Buch:
„Also schnell auf die
Homepage klicken und sich in die Liste eintragen.“
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#13
paule46 12:49:11 | Montag, 25. Januar 2010
#12
albi2000 04:59:24 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
#11
wiesen 21:26:55 | Sonntag, 16. Juli 2006
#10
Breze 23:30:11 | Freitag, 14. Juli 2006
#9
Artois † 17:12:52 | Freitag, 14. Juli 2006
#8
makakema 13:20:03 | Freitag, 14. Juli 2006
#7
Celebration 07:59:59 | Freitag, 14. Juli 2006
#6
Breze 00:32:04 | Freitag, 14. Juli 2006
#5
Gotthard 23:47:49 | Donnerstag, 13. Juli 2006
#4
Jimmy 23:45:47 | Donnerstag, 13. Juli 2006
#3
Ralf B. † 20:37:14 | Donnerstag, 13. Juli 2006
#2
deusexmachina 19:31:41 | Donnerstag, 13. Juli 2006
#1
Metzi 19:02:08 | Donnerstag, 13. Juli 2006