Erzbischof Milingo
„Meine Gattin auf ewig“
Meinte der greise Ex-Kurienerzbischof Emmanuel Milingo, der zu Frau und Moon-Sekte zurückgekehrt ist.
(kreuz.net) Gestern tauchte Erzbischof Emmanuel Milingo (76) in der US-Hauptstadt Washington auf. Der Prälat war seit Ende Mai verschwunden.

Mons. Milingo präsentierte sich im Murrow Zimmer des ‘National Press Club’ – einer sehr bekannten US-Journalistenvereinigung. Es handelte sich dabei allerdings nicht um eine offizielle Veranstaltung des Clubs.

Hinter dem Anlaß stand vielmehr der ‘Imani Tempel’– eine afro-amerikanische Sekte, die vom abgefallenen katholischen Priester, George Augustinus Stallings (58), gegründet wurde.

Die Pressekonferenz fand um 10.00 Uhr Ortszeit statt. Als Thema war angekündigt: „Verheiratetes Priestertum jetzt“.

Erzbischof Milingo – der im Priestertalar auftrat – wurde vom Gründer des ‘Imani Tempels’, der sich „Erzbischof“ nennt, eingeführt.

Die zwei sind sich bereits im Jahr 2001 im Hotel Hilton in New York begegnet, als beide dort an einer Massenhochzeit der Moon-Sekte teilnahmen.

Der Gründer des ‘Imani Tempels’ heiratete bei dieser Gelegenheit Frau Sayomi Kamimoto, eine ehemalige Moon Gehilfin, während sich Mons. Milingo mit der koreanischen Akupunkturistin Maria Sung verehelichte, von der er sich kurz darauf wieder trennte.

Doch während seiner jüngsten Pressekonferenz sagte der Erzbischof, daß er zur seiner Moon-Gattin zurückgekehrt sei:

„Maria ist immer noch meine Frau, und sie wird es bleiben, bis daß der Tod uns scheidet – wir haben uns nie getrennt“ – erklärte der Erzbischof den Journalisten.

Der sambische Prälat teilte auch mit, daß er den Gründer der Moon-Sekte, Sun Myung Moon, vor einem Monat wieder getroffen habe.

Moon hält sich für den „dritten Adam“, den „zweiten Messias“ und den „Herrn der zweiten Ankunft“, der gekommen ist, um das Werk Jesu zu vollenden. Moon und seine vierte Frau Hak Ja Han glauben auch, die „wahren Eltern“ zu sein.

Dem nach Washington ausgebrochenen Erzbischof lag es während seiner Pressekonferenz besonders am Herzen, von der Familie und der Liebe zu sprechen. Er betonte, daß es keine wichtigere Heilung gebe, als die über 150.000 verheirateten Priester wieder mit der Katholischen Kirche zu versöhnen.

„Die Kirche läuft Gefahr als Verlierer dazustehen, wenn sie den Priestern die Möglichkeit der Ehe verwehrt.“

An der Pressekonferenz nahm auch der abgefallene Geistliche Giuseppe Serrone teil. Er ist Präsident einer italienischen Vereinigung verheirateter Priester.

Erst am vergangenen Wochenende marschierte Serrone mit seiner Gattin „symbolischerweise“ über den Petersplatz, während Papst Benedikt XVI. beim Weltfamilienkongreß in Valencia war.

Maria Sung – die angebliche Braut des Erzbischofs – war bei der Pressekonferenz nicht anwesend. Es ist aber anzunehmen, daß sie in den kommenden Tagen an der Seite Milingos auftauchen könnte.

„Vor einem Monat war Mons. Milingo noch bei der Pfingstmesse des Papstes auf dem Petersplatz. Wir haben uns begrüßt und er schien mir ruhig zu sein“ – erklärte der emeritierte Erzbischof von Potenza, Mons. Ennio Appignanesi. Ihn hatte Papst Johannes Paul II. beauftragt, die Bußzeit des abgestürzten Kurienerzbischofs zu begleiten.

„Ich habe den Eindruck, daß er erneut ein Opfer von Druckversuchen von außen geworden ist“ – glaubt Mons. Appignanesi:

„Das ist ein trauriger Tag, auch wegen der Nachrichten die aus Indien und dem Nahen Osten kommen: Man muß für alle diese Situationen beten.“
      
27 Lesermeinungen
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#27   Roderick   10:50:21 | Sonntag, 16. Juli 2006
Alles andere als verwunderlich
Wer vor bereits gut 15 Jahren Milingo’s Autobiographie gelesen hatte wußte nach 30 Seiten: Der ist nicht ganz dicht! Jeder Mensch mit Verstand mußte sofort sehen, mit welch egomanisch-invertiertem Hysteriker man es zu tun hatte. Wenn einem Hinweise darauf nicht schon aus Beobachtungen jener Kreise klar war, die ihn zu einem ihrer Säulenheiligen gemacht hatten. Sodaß man sich wirklich fragen muß, wie es dazu kommen konnte, diesen Mann mit solchen Würden auszustatten. Ich habe hier den Eindruck, daß sich an diesem Fall eines der größten Probleme von heute zeigt. Wo bei vielen – oft gerade auch in „eifrigsten“ Kreisen – Katholizität, Heiligkeit in ihrem wirklichkeitsoffenen, erkenntnis- (und damit: teilhabe-)orientierten Wesen in untrennbarem Zusammenhang mit „Persönlichkeit“ gar nicht mehr verstanden wird. Es ist grotesk z. B. Thesen zu lesen, wonach dieser „eifrige Gottesstreiter“ (ohne ihm irgendetwas abzusprechen, er war und ist einfach zu bedauern) nun ein „Opfer Satans“ geworden sei, der ihn „besonders angegriffen habe“ etc. etc. Der hat wahrscheinlich einen Lachkrampf bekommen, wenn er von Milingo hörte.
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#26   Evelin   15:11:47 | Freitag, 14. Juli 2006
EB Milingo
Armer Kerl! Er muss aber nicht mit Hohn und Spott übergossen werden.
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#25   Uwe Schmidt   00:02:07 | Freitag, 14. Juli 2006
Die Moon-Sekte
spielt auf dem finanziellen Parkett an forderster Front. Nicht umsonst haben sich schon der Katholik Kaltefleiter (von der Uni Kiel), Dr. Gillessen (von der FAZ) und natürlich auch der katholische Geldadel (Graf Huyn, Graf Stauffenberg) bei Moon-Treffen sehen lassen. Außerdem gehört der Sekte die Washington Times (nicht zu verwechseln mit der angesehenen Washington POST!).
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#24   Jimmy   23:50:10 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Was denn nun los?
Ich staune, kann aber nur sagen. Gutt gemacht! Hoffentlich folgen noch viele dem Beispiel.
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#23   stat crux   18:34:20 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Marcel: Pentekostalismus,
ein Wort fast so schön wie Latitudinarismus, fand sich doch in Ihren ritualistischen Quellen auch bisweilen. Bearbeiten Sie doch mal konkret das Thema „Wirken des Hl. Geistes“ innerhalb und außerhalb der Sakramentenspendung. Dass Sie ein Konzil und ein Konklavbe für nicht geistgeleitet erachten, das Werk „Sie haben ihn entthront“ (Wen??) aber für inspiriert, dass habe ich kapiert. Jetzt aber mal konkrete Kriterien? Das Ritual allein genügt nicht!
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#22   Marcel   17:06:58 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Pfingstler
Cyprian: In der verlinkten Predigt konnte ich Dein Zitat und insbesondere den den Begriff „Charismatismus“ nicht finden.
Die Predigt ist vier Seiten lang, der Verweis führt zur ersten. Auf der vierten kommt mein Zitat.
Man kann auch den „Drucken-Knopf“ drücken und erhält dann die gesamte Predigt auf einen Schlag.
Der richtige Begriff ist wohl Charismatik.
Der Begriff des echten Charisma ist viel zu schade für die Pfingstler, denn die haben in 99,9% der Fälle keines. Deswegen wohl verwendet der – Übersetzer des – Erzbischof das Wort Charismatismus.
Ich würde auch sofort Pfingstlertum verwenden, wenn nicht der Begriff Pfingsten viel zu schade für die Charismatisten wäre. ;)
P.S. Wer immer da weiter unten nachhakte – der Erzbischof Millinog ist natürlich ein Charismatist.
Selbst unter den FSSPX-Gläubigen habe ich schon Gestalten erlebt, die dessen spektakuläre – aber eben unkatholische und dem damaligen Kardinal Ratzinger ein Dorn im Augen seiende – Heilungsgottesdienste „umwerfend“ fanden. Die würden mal lieber den anderen Erzbischof studieren: S.E. Lefebvre.
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#21   Cyprian   16:51:19 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Diakritik
„Gemeinschaft vom hl. Geist für die Vereinigung der Weltchristenheit (Vereinigungskirche) e.V.“ heißt die Moon-Sekte laut Vereinsregister.
Wer sich das vor Augen hält, kommt von selbst darauf, warum ein Neukathoklik wie Milingo auf diese Sekte hereinfällt. Es klingt genauso wie die neukatholischen „Gemeinschaften“ und „Bewegungen“, von denen die charismatischen Gruppen nur eine ist.
Wer wissen möchte, wie die Kath. Kirche die Charismatik schon immer beurteilt hat, sei auf das älteste Buch hierzu verwiesen (In Klammers sei angemerkt, daß man die Charismatiker damals Enthusiasten nannte):
Ronald A. Knox
Christliches Schwärmertum. Ein Beitrag zur Religionsgeschichte (Originaltitel: Enthusiasm)
Heute vertritt nur noch P. Hönisch diese Auffassung. Selbst in Rom wird die Charismatik gefördert, weil dadurch die „Frommen“ für die Ökumene in evgl. Richtung geöffnet werden.
@ marcel
In der verlinkten Predigt konnte ich Dein Zitat und insbesondere den den Begriff „Charismatismus“ nicht finden. Daher möchte ich nun anfragen, woher das Zitat stammt?
Der richtige Begriff ist wohl Charismatik.
Resistet fortes in fide!
Cyprian
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#20   Ansgar   16:44:05 | Donnerstag, 13. Juli 2006
EB Milingo ist schwachsinnig!
Der Erzbischof hat seine Meriten, baute die Jugendhilfe in seiner Heimat auf und hat viel für das Schulwesen getan. Erzbischof wird man ja nicht einfach so.
Dennoch scheint Milingo an zerebralen Defekten zu leiden, sein Handeln ist nicht mehr als typischer Rückfall in Neger-Daddy-Verhalten zu entschuldigen. Die Mun-Sekte ist eine kryptokriminelle Vereinigung ohne jeglichen intellektuellen Anspruch. Wenn man Jesus kennt und in der Nachfolge der Apostel steht, darf man auf so etwas nicht hereinfallen. Und, ja, Milingo hat akademische Weihen. Aber unsere Irrenhäuser sind auch voll mit ehemaligen Professoren; vor der Erkrankung an Schwachsinn ist niemand gefeit.
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#19   Tridentinus   15:43:52 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Wie sinnig,
dass Melingos Busszeit ausgerechnet vom emeritierten Oberhirten von Potenza begleitet wurde… o^/ ;-)
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#18   Babylon †   14:48:26 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Für einen Außenstehenden
könnte die kath. Kirche ebenfalls als Sekte gelten. Wo will man da die Grenze ziehen? Lockt die Kirche nicht auch mit dem Seelenheil?
Laßt den ganzen Dämonenquatsch aus dem Spiel, und auch, daß Milingo psychisch im Eimer oder krank sei etc.
Was soll das? Könnt Ihr nicht ertragen, daß ein Erzbischof keine Lust mehr auf kath. Kirche, sondern auf irgendeine andere Religion und eine Ehe hat?
ich wußte gar nicht, daß es 150000 verheiratete Priester gibt. Ganz schön viel. Wieso die allerdings alle „häretisch“ sind, weiß ich nicht. Die sind einfach nur verheiratet.
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#17   aschera   14:05:15 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Mun und das liebe Geld
Zitat aus wikipedia.de:
Die Mun-Bewegung ist auch für ihre – von manchen als faschistisch bezeichneten – Ansichten bekannt. Junge Mitglieder müssen ohne Bezahlung für den Mun-Konzern arbeiten (zum Beispiel Andenken in den Abendstunden in Kneipen verkaufen). Der Mun-Konzern hält einen großen Anteil am weltweiten Ginseng-Handel.
Die Vereinigungsbewegung ist Inhaber der konservativen US-amerikanischen Tageszeitung The Washington Times und der US-amerikanischen Presseagentur United Press International.
Ich weiß auch, dass der Mun-Konzern Waffengeschäfte im großen Stil betreibt. Soviel dazu.
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#16   ottaviani   14:03:55 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Faktum ist
Mgr Millingo ist offenbar dabei einer abspaltun von der kath kirchebeizutretten die sich um gute kontakte zur moonsekte bemüht
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#15   Hyazinth   13:59:02 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Athanasius
DAS finde ich eben auch so verwunderlich!Daß diese herren nicht dumm sind, daran besteht gar kein Zweifel, aber gerade deswegen läßt sich doch leichter auf psychische Probleme schließen (will hier jetzt nicht den Doktor spielen, oder andere aburteilen), auch wenn die Sekte nicht so primitiv sein mag. Was anderes: Wie sieht es eigentlich bei denen mit dem Abzocken aus? Schauen die sehr aufs Geld, oder sind sie wirklich nur im das „Seelenheil“ ihrer Gläubigen besorgt?
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#14   Dr. Otterbeck   13:48:05 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Marcel,
freundlichen Dank für das Original-Zitat Ihres „guten Hirten“. Athanasius: Daran könnten Sie doch die von mir immer wieder behauptete Verengung des Heilsbegriffs auf amtspriesterlich gespendete Sakramente seitens SSPX ablesen. Was da gesagt wird, das ist „so gerade eben noch“ haltbar, aber das nicht explizit ausgesagte, die „limitatio“ Christi, das ist doch das Problem!
Die Kirche schreibt dem Hl. Geist nicht vor, dass er außerhalb der sakramentalen „Realpräsenz“ unwirksam ist.
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#13   Athanasius   13:42:17 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Milingo
Schwachsinnig sind Milingo und Stallings absolut nicht. Beide haben Doktorate inne und sind auch im diplomatische Dienst gewesen. Die Moon-Sekte zudem besteht aus oft sehr gutausgebildeten Mitgliedern. Primitiv sind ihre Mitglieder nicht, auch nicht dumm, dennoch verwirrt und im Irrtum.
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#12   Hyazinth   13:29:50 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Man hat
schlicht und ergreifend beim ersten mal einfach zu lasch durchgegriffen. O.k., Fehler macht jeder Mensch, aber das ein ERZBISCHOF(!!!!) zu so einer primitiven Sekte abdriftet ist doch mehr ein Zeichen dafür, daß dieser Herr nicht mehr zurechnungsfähig ist und in psychiatrische Behandlung muß. Entschuldigung, wenn ich das trotz seiner hohen Würde sagen muß, umso schlimmer! Orate Fratres… o^/
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#11   Ansgar   13:22:59 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Vatikan-Mythos
Die ganze peinliche Geschichte widerlegt den Mythos vom geheimbündlerischen, mörderischen Vatikan. Nicht mal einen unbotmäßigen Erzbischof kann man aus dem Verkehr ziehen – und man will es in Rom auch gar nicht. Die Freiheit des einzelnen geht der Disziplin vor, auch wenn sie von einem Schwachsinnigen mißbraucht wird.
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#10   Athanasius   12:03:23 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Stallings & Milingo
Der vagante, von einem altkatholischen Bischof gültig aber unerlaubt zum Bischof konsekrierte, „Erzbischof“ George A. Stallings ist ein ehemaliger, sehr prestigiöser römisch-katholischer Priester aus Washington, DC. Er fand aber die römisch-katholische Kirche „rassistisch und pro-Weisse“. Deshalb gründete er, anfangs noch als separate Gruppe in der r.-k. Kirche (etwa wie das neo-protestantische Neokatechumenat das sich auch als r.-k. etabliert), später als „von Rom unabhängige und gegen römischen Konservatismus gerichtete“, Imani Temple African American Catholic Congregation, eine Kirche für Schwarze, deren Liturgien und Priester sich afrikanisch kleiden, oder black Gospel Music aufführen. Seine „Kirche“ erlaubt neben Black Pride, auch Abtreibung im Notfall, Verhütung, Homosexualität, geheiratete Priester und Frauen im Priestertum. Dahinter hat sich Erzbischof Milingo offenbar geschart und dieses gutgehiessen.
Er will jetzt die römisch-katholische Kirche zwingen verheirate ex-Priester in den Dienst des Lateinischen Ritus wiederaufzunehmen. (Etwa 150.000.) Er bedenkt dabei aber nicht, dass soetwas zwar zahlenmässig, zeitweise, ein „Segen“ sein könnte, aber liturgisch-theologisch eine Katastrophe wäre, da der Grossteil dieser ausgetretenen laizierten Priester irgendwelche Häresien anhängen (sei es Leugnung der Transsubstantiation oder der päpstlichen Unfehlbarkeit/Primatschaft).
Aber tscha: Milingo wollte zurück zu seiner (recht hoch und gut ausgebildeten) „Gattin“ Maria.
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#9   aschera   11:51:59 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Also bitte!
Moonies sind keine Pfingstler! Sie glauben vielmehr, dass ihr verehrter Anführer der Iesus redivivus sei. Was hat das mit den sog. „Pfingstlern“ (besser: Adventisten) zu tun?
Lernen Sie Religionswissenschaft!
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#8   Marcel   11:48:54 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Pfingstler
… sind eben unberechenbar, siehe Medjugorje, siehe offiziell protestantische Pfingstler. Lauter tickende Zeitbomben. Alles schon erlebt, aus nächster Nähe.
Wie wohltuend die Worte des guten Hirten Lefebvre in einer Predigt am 3.12.1985 in Argentinien www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?show=125“:
Die Tendenz, die sich {…} jetzt überall auf der Welt ausbreitet, ist der Charismatismus, das Pfingstlertum. Das ist eine tiefgehende geistige Unordnung. Sie ist der Wirkkraft der Sakramente genau entgegengesetzt. {…} Der Heilige Geist wird uns in diesen Sakramenten gerade dazu gegeben, um uns zu Gott zu erheben und uns mit Ihm zu vereinigen. {…} Das Priestertum wurde gerade dazu geschaffen, die Sakramente zu spenden. {…} Diese Entwicklung steht absolut konträr zur eigentlichen Natur der Kirche. Entfliehen wir diesen teuflischen Gesinnungen und Praktiken. Sie sind nur dazu bestimmt, die Sakramente zu zerstören und die Menschen von den Sakramenten fernzuhalten! Auf diese Weise schafft man eine Art pneumatische Kirche. Diese Kirche wird keinen übernatürlichen Charakter mehr haben. Das alles ist nur ein dunkles Gefühl, das den Seelen nichts nützt. Die Seelen werden von Unserem Herrn Jesus Christus entfernt. Es basiert auf einer Art persönlichen Stolz. Man glaubt, daß man durch sein eigenes Gebet, durch Gesten und Verhaltensweisen, die oft skandalös sind, den Heiligen Geist empfangen kann. Halten wir uns von diesen Dingen fern!
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#7   maxentius   10:04:17 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Exkommunikation
Scheint mir die beste Lösung.
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#6   Horst Schlämmer   09:40:43 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Kohlenpöttler
Vielleicht hat er seinen eigenen Schutz vergessen und ist so doch noch von Satan „kassiert“ worden.
Ja, ja ohne „Verhüterli“ sollte man nicht exorzieren.
Hat sich der arme Kerl so um das Seelenheil der Schäfchen bemührt, dass er darüberhinaus das eigene Heil in Gestalt der regelmässigen Beichte, des Gebetes und des rechten Umgangs vollends vernachlässigen musste.
Mir kommen die Tränen.
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#5   ottaviani   09:39:01 | Donnerstag, 13. Juli 2006
eine neue komödie
das mußte ja so kommen ich bin neugierig ob jetzt die entsprechenden canonischen saktionen in kraft gesetzt werden
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#4   expedit   09:04:38 | Donnerstag, 13. Juli 2006
„Heilungsgottesdienste“
Die unverständlichen „Sprachen“ bei den angeblichen „Heilungsgottesdiensten“ waren mir von Anfang an suspekt!
Einmal war ich vor vielen Jahren dort in Italien!
Dann nie wieder!
Und das illustre Völkchen! Manche bellten wie die Hündlein! Suspekt, suspekt!
Dank sei den Bischfen, gerade im allemanischen Bereich, das sie haben das auf ihrem Territorium nicht zugelassen!
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#3   aschera   08:54:50 | Donnerstag, 13. Juli 2006
lasst ihm doch seinen spaß!
er hat sich nur das genommen, was er in der rkk als geistlicher nicht haben durfte – eine sexuelle beziehung. aber gut, das hätte nicht unbedingt bei den moonies sein müssen… :-|
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#2   r.ruhrgebietler   08:50:42 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Frater Meinrad
ich habe Milingo vor 9 Jahren per. getroffen und er machte da nicht den Eindruck satanisch beeinflußt zu sein, ganz im Gegenteil!! – im Gegensatz zu heute. Exorzisten haben es immer schwer gehabt, besonders, wenn sie dem Satan viele Seelen entreißen konnten. Vielleicht hat er seinen eigenen Schutz vergessen und ist so doch noch von Satan „kassiert“ worden. Beten wir für Milingo.
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#1   Frater Meinrad   08:32:34 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Mons. Milingo
Es verwundert mich sehr, dass sieht ganz nach Manipulation aus. Beten wir für ihn.
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