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Die Reiseroute + Mehr Geld + Zur liturgischen Ordnung + Bischof auf der Straße + Wer hat begonnen?
Die Reiseroute

Deutschland. Gestern machte der Vatikan offiziell die Stationen der Reise von Benedikt XVI. ins Land der Bayern bekannt. Der Papst wird vom 9. bis 14. September München, Altötting, Marktl am Inn, Regensburg und Freising besuchen. Am Samstag, dem 9. September, fliegt er von Rom nach München. Dort übernachtet er zwei Mal. Am Montag reist er über Altötting und seinen Geburtsort Marktl am Inn nach Regensburg, wo er bis am Donnerstag bleibt. Abschließend fährt er über die Bischofsstadt Freising zurück zum Münchner Flughafen. Von dort ist der Rückflug nach Rom geplant.

Mehr Geld

Vatikan. Der Rechnungsabschluß des Heiligen Stuhls für das Jahr 2005 ergab ein Plus von 9,7 Millionen Euro. „Es handelt sich um das beste Resultat der letzten acht Jahre“, erklärte der für Wirtschaftsfragen verantwortliche Kurienkardinal Sergio Sebastiani (75) bei einer gestrigen Pressekonferenz. Das Begräbnis von Papst Johannes Paul II. und das anschließende Konklave haben rund sieben Millionen Euro gekostet. Nach mehreren verlustreichen Jahren hatte der Vatikan 2004 mit rund 3 Millionen Euro Überschuß eine positive Bilanz vorgelegt. Im Jahr 2003 schrieb der Vatikan ein Defizit von 9,6 Millionen Euro.

Zur liturgischen Ordnung

Deutschland. Der Bischof von Augsburg, Mons. Walter Mixa, äußerte sich kürzlich im Haus St. Ulrich – dem Tagungszentrum seiner Diözese – über die Liturgie. Bischof Mixa erklärte, daß die Priester nur Werkzeuge Christi seien. Von Priestern selber formulierte Hochgebete hätten in der Liturgie nichts zu suchen. Ebenso sollten keine Ringbücher auf dem Altar liegen: „Wir haben insgesamt zwölf Hochgebete, davon vier für Kinder. Insofern wird man sicherlich für die einzelnen Anlässe dort etwas Passendes finden.“ Auch das Knien während des Hochgebetes sei in der liturgischen Ordnung vorgeschrieben.

Bischof auf der Straße

Österreich. Der Bischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, wird am Samstag an einer Gebetsvigil der Lebensrechtsbewegung ‘Human Life International’ teilnehmen. Das erklärte die Lebensbewegung am Mittwoch vor dem Linzer Nachrichtenportal ‘kath.net’. Der Gebetszug führt nach einer Messe am Morgen zum ‘Allgemeinen Krankenhaus’ von Linz. Dort werden fast täglich kleine Kinder abgetrieben.

Wer hat begonnen?

„»Wir sind aus dem Gazastreifen abgezogen und nun feuern sie Qassams«. Es gibt keine genauere Formulierung der vorherrschenden Ansicht über die augenblickliche Runde des Konfliktes. »Sie haben begonnen«, ist die Routineantwort gegenüber jedem, der zu behaupten versucht, daß zum Beispiel Stunden bevor die erste Qassam auf die Schule in Aschkalon fiel – und keinen Schaden verursachte –, Israel an der Islamischen Universität in Gaza viel Zerstörung anrichtete. Israel verursachte Stromausfall, belagert, bombardiert und beschießt mit Artillerie, mordet und verhaftet, tötet und verwundet Zivilisten, einschließlich Kindern und Babys in erschreckender Zahl – aber »sie haben begonnen«.“

Gideon Levy in der liberalen Tel Aviver Tageszeitung ‘Ha’aretz’
      
28 Lesermeinungen
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#28   Hyazinth   17:25:51 | Dienstag, 18. Juli 2006
Frasim
Wie gesagt, über die Erkennung brauchen wir uns jetzt noch nicht den Kopf zu zerbrechen, ich melde mich dann zu gegebener Zeit, wenn ich weiß, ob ich kommen kann. Dann erzähle ich ihnen auch gerne wo ich herkomme.
Bis dahin grüßt herzlichst
Hyazinth
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#27   Frasim   20:53:47 | Montag, 17. Juli 2006
@Hyazinth
Ja schön, wir werden sehen, wie es klappt. Die Frage ist noch, wie wir uns dann gegenseitig erkennen… Woher kommen Sie denn genau, wenn ich fragen darf?
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#26   Hyazinth   22:18:22 | Sonntag, 16. Juli 2006
Frasim
JA, ich weiß, davon habe ich im gelesen. Bin aber leider in meiner Pfarrei recht eingespannt :'( , aber wenn es irgendwie geht, habe ich eigentlich schon vor zu kommen. Am Abend würde es eher gehen. Mal schauen, würde mich aber sehr freuen! :-]
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#25   Frasim   17:42:05 | Freitag, 14. Juli 2006
@Hyazinth
Ja, da haben Sie Recht, davon träumen wir auch schon… Am 24. September diesen Jahres haben wir übrigens ein kleines Jubiläum: 10 Jahre trid. Ritus in St. Margareth. Es wird ein levitiertes Hochamt geben (10.30 Uhr), Vorträge von/über FSSP und am Abend event. noch eine feierliche Vesper/Anbetung o.ä. Wäre doch schön, wenn wir uns da vielleicht begegnen?!!
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#24   Hyazinth   13:58:02 | Freitag, 14. Juli 2006
Frasim
Nein, tut mir leid, der bin ich nicht. Komme auch nicht direkt aus Augsburg, sondern aus dem Umland, nach Margareth komme ich auch ab und an, wird aber mal Zeit für ein Pontifikalamt, natürlich altritual, in der Basilika mit unserer Excellenz! :)3
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#23   Frasim   20:33:20 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Hyazinth
Ja, Bischof Mixa ist schwer in Ordnung. Wäre toll, wenn sich Ihr persönlicher Traum einer eigenen FSSP-Kirche in A.-Oberhausen verwirklichen würde, obwohl, dann müsste ich durch die halbe Stadt zur Messe (momentan wohne ich gleich hinter der jetzigen Kirche St. Margareth), was ich natürlich auch sofort täte… Sie wohnen also auch in Augsburg? Sind wir uns dann vielleicht schon mal über den Weg gelaufen? Ohne zu indiskret sein zu wollen: Sind Sie auch Student? Und waren Sie 1999-2000 bei der Bundeswehr in der Nähe von Sigmaringen? Hatte da einen Kameraden namens Hyazinth…
@alle, die sich nicht hinknien wollen
Das Knien ist doch der angemessenste Ausdruck, wenn der Herr wahrhaftig gegenwärtig wird, finden Sie nicht auch? Oder ist Ihnen das im Moment der Wandlung schon gar nicht mehr so bewußt?
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#22   Maurice Corvisier   18:49:00 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Babylon
Ja, stimmt!
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#21   Babylon †   18:42:36 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Ich faß es nicht…
Ihr seid so toll…
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#20   Hyazinth   16:48:06 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Babylon
Nein, natürlich nicht, Vati! Hab Dich lieb, Bussi :(3
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#19   Benedikt   16:33:07 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Babylon
Duzen unhöflich? Mußtest Du Deine Eltern siezen, als Du noch Kind warst?
Wieder eines Ihrer Meisterstücke. :-S
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#18   Babylon †   16:03:42 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Speziell für Dich, Hyazinth!
Ich hab’s hier zwar schon häufiger geschrieben, aber gerne auch nochmal:
Ich duze hier, weil es auch sonst in jedem anderen Forum üblich ist. Auch Dich duze ich nicht zum ersten Mal.
Keine Sorge wegen mangelnder Distanz: Wir kennen uns nicht, und das wird zum Glück auch so bleiben.
Duzen unhöflich? Mußtest Du Deine Eltern siezen, als Du noch Kind warst?
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#17   Hyazinth   15:53:49 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Babylon
Ich wüßte nicht, wann ich Ihnen das Du angeboten hätte. Auch wenn das Niveau auf diesem Forum tief ist, könnte man trotzdem ein wenig die normale Form beachten.
Sie wollen den orthodoxen Ritus kennen? Sie haben wahrscheinlich eine Kirchenführung in einem orthodoxen Kultraum mit einem Gottesdienst verwechselt, anderst läßt sich ihre Unkenntnis nicht erklären.
Außerdem hat das Knien nichts mit kriecherischer Unterwürfigkeit zu tun, sondern stellt nur die natürlich Schöpfungsordnung wieder her. Schöpfer-Geschöpf, Vater- Kind, sündlos-sündhaft. Alles andere wäre eine Anmaßung!
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#16   Markus-Antonius †   15:30:03 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Eine Frage
an unsere lieben Tradis:
Warum wollt Ihr die gottesdienstliche Haltung, die Ihr für die Angemessenste halten, anderen aufzwingen. Niemand hier hat euch aufgefordert auf das Knien zu verzichten. Tut das, was Ihr für richtig haltet und überlasst die Entscheidung jedem Gläubigen selbst. Oder ist Euch das nicht möglich, weil Ihr wieder Selbstbestimmungstendenzen wittert, mit denen Ihr nicht umgehen könnt. Verzweifelt Ihr etwa daran, dass es zu diesem Thema kein obrigkeitliche Anweisung gibt? Wenn Ihr doch wenigstens in diesen kleinen Dingen zugänglicher wäret…
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#15   Babylon †   15:17:04 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@ Hyazinth: Da muß ich Dich enttäuschen!
Ich kenne den orth. Gottesdienst. Kein Knien!
Wird sogar ausdrücklich abgelehnt, weil am So. die Auferstehung gefeiert wird, deshalb Stehen!
@ Sulp: Es gibt eine natürliche Demut im Sinne von bescheidenheit, sich nicht so wichtig nehmen etc.
Und es gibt kriecherische Unterwürfigkeit, auch in bezug auf eine Gottheit. Aber typisch für diese despotisch-altorientalischen Wüstenreligionen…
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#14   Hyazinth   15:05:46 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Babylon
Sie waren noch nie in einem Orthodoxen Gottesdienst…
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#13   Sulpicius   15:04:56 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Babylon
Daß Ihnen Demut abgeht, beweisen Sie hier mit jedem Posting.
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#12   Babylon †   14:56:25 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Muß ja ganz wichtig sein
seine Kniescheiben zu ruinieren…
Die Orthodoxen und die Protestanten knien sich auch nicht hin. Aber die sind ja auch alle böse.
Und Muslims: Es ist geradezu abstoßend zu sehen, wie sich da jemand auf seinem Teppich auf den Boden kauert und mit seiner Stirn den Boden berührt. Boahhh, ist das unterwürfig!!
Ich weiß, Ihr findet das total super und demütig, ich find’s unwürdig und dumm.
Und richtige Buddhisten knien eigentlich nicht. Vor wem denn auch? Buddha wollte Wegweiser sein. Mehr nicht. Aber das war Jesus ja auch. Und dann wurde aus dem Verkünder der Verkündigte…
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#11   Ralf B. †   14:27:07 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Andreas
1. Ich habe kein Problem mit dem Knien.
2. Ich habe auch kein Problem damit, kniend Mundkommunion zu empfangen.
3. Ich halte Knien allerdings für ein Lobgebet, wie es das Eucharistische Hochgebet ist – für unangemessen – ich schließe mich hier der Auffassung des ersten Konzils von Nizäa an (dass das Knien unter bestimmten Umständen sogar verboten hat, weil es dem Glauben an die Erlösung nicht angemessen ist; da bin ich, verglichen mit dieser Lehrautorität der Antike sogar noch moderat).
4. Alles das aber war nicht Gegenstand meines Postings. Gegenstand meines Postings war ausschließlich die Frage, wo – wie Bischof Mixa behauptet – in der geltenden liturgischen Ordnung das Knien beim Hochgebet VORGESCHRIEBEN ist. Aus dieser Frage auf meine persönliche Haltung zum Knien zu schließen, ist ein bisschen am Thema vorbei, oder?
Beispiel:
Ich frage: „Ist irgendwo vorgeschrieben, dass jeder Christ täglich den schmerzhaften Rosenkranz beten muss?“
Reaktion von Andreas: „Sag mal, hast Du was gegen den Rosenkranz?“
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#10   Hyazinth   13:39:32 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Frasim
Ah, noch ein Augsburger! Fühl mich hier wie daheim.
Muß Ihnen zustimmen. Mixa war das Beste was gerade auf dem deutschen „Bischofsmarkt“ zu haben war und ist nun wirklich kein Häretiker oder linksliberaler. Daß mit der FSSP rechne ich ihm auch hoch an, habe nur die geheime persönliche und wahrscheinlich unbegründete Hoffnung, daß er ihnen auch die bald ausgestorbene Pfarrei St. Joseph in Oberhausen, als Apostolat übergibt. Wie gesagt, ist kein Gerücht, sondern pure Hoffnung und Phantasie von mir! :)3
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#9   Andreas   13:13:55 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Sag mal, Ralf,…
…hast Du ein Problem mit dem Knien?
Du magst wohl keine Zeichen der Demut?
Bist Du so sündenfrei, daß Du schon Auge in Auge mit Gott stehst?
Oder vertrittst Du nur den aufgeklärten, aufrechten Menschen, der sich nicht unterwerfen kann?
Wenn man kniet, gibt man auch zu, daß man kleiner ist, man erkennt seine Schwächen.
Der stehende Mensch ist ein anonymer Christ, warum sollte er knien?
Oder sind knieende Menschen etwa Neurotiker?
Dann sind betende Muslime offenbar alles Neurotiker.
Und betende Orthodoxe auch.
Und Buddhisten auch.
und…
und Tradis ohnehin, ich weiß!
Merkst Du eigentlich nicht, wie sehr sich die aufgeklärte Welt von der Gottesfurcht entfernt hat?
Ihr sucht in den Dokumenten, um das Stehen zu rechtfertigen, aber wenn wir in den Dokumenten suchen, um Eure Liturgiereform ad absurdum zu führen, dann sind wir Pharisäer.
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#8   Ralf B. †   13:06:31 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Knien
Bischof Mixa oder sonst jemand möge mir bitte mitteilen, wo das Knien beim Hochgebet vorgeschrieben ist. Laut AEM – immerhin die für die ganze Kirche zunächst einmal maßgebliche liturgische Ordnung – ist es NICHT vorgesehen, nur beim Einsetzungsbericht ERWÜNSCHT, aber nicht VERPFLICHTEND. Mir ist auch keine verbindliche Anweisung z.B. der Deutschen Bischofskonferenz bekannt, die das Knien beim Hochgebet VORSCHREIBT, allenfalls solche, dies GUTHEISSEN. Aber das ist nun wirklich etwas anderes.
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#7   Ansgar   11:26:56 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Schon oft gesagt
… aber noch einmal: Es gibt auch viele Pfarrer, die die neue Messe voller Würde, tiefer Frömmigkeit und Heiligkeit feiern. Es ist unschön, sich über Gläubige zu erheben, die sich in solchen Messen wiederfinden und dort Gott begegnen. Umgekehrt wurde (und wird) die alte Messe von vielen als uninspirierte Abspulerei empfunden.
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#6   Copertino   11:09:30 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Andreas: Vorbildliche Seelsorger
Besten Dank an Andreas für die Mitteilung solcher positiver Erfahrungen!
Auch wenn es immer noch Spätgeborene gibt, die solch vorbildliche seelsorgerliche Haltungen als „Vorkriegsnostalgie“ zu verniedlichen suchen: Wo wären wir, wenn es nicht auch heute noch Priester gäbe, die ihre Berufung derart ernst nehmen, auch wenn sie etwas dünner gesät scheinen?!
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#5   aschera   10:51:13 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Ach ja,
Vorkriegsnostalgie ist doch was Schönes. o^/
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#4   Andreas   10:47:27 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Ist schon richtig…
…,mein Großvater hat es auch ironisch gemeint!
Anläßlich seines Geburtstages war vor Jahren wieder einmal besagter Pfarrer da, man kam auf frühere Zeiten zu sprechen.
Mein Großvater erzählte, wie sich vor, während und nach dem Krieg der damalige Priester um die Seelsorge bemühte, oft recht harsch und durchsetzend, aber wohlwollend.
Die Gestapo hatte ihn damals auch im Visier wegen seiner Predigten.
Für ihn war das schlimmste Übel, wenn jemand ohne Sakramente starb, dann machte er sich Vorwürfe.
Der Katechismusunterricht war meinem Großvater in reger Erinnerung.
Dann erzählte mein Großvater, wie er nach dem Konzil mal als Vertreter des Kirchenrates den Weihbischof empfangen sollte. Er erkannte ihn aber nicht, wegen seines Aufzuges und dachte es wäre der Sekretär oder der Fahrer. Der Bischof fand das nicht lustig, mein Großvater aber sagte: „Vor ein paar Jahren erkannte man noch Priester als Priester und Bischöfe als Bischöfe. Heute seht Ihr aus wie Vertreter für Ost-West-Früchte!“
(Ost-West-Früchte!)
Der Pfarrer meinte nach der Story, naja, heute wären die Aufgaben der Seelsorge ja andere. Mein Großvater:
„Ja, ja, ich weiß, Ihr seid keine Seelsorger mehr, sondern nur noch Gemeindemanager!“
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#3   Frasim   10:32:18 | Donnerstag, 13. Juli 2006
@Andreas
Allerdings reicht keins der erwähnten auch nur im geringsten an das sog. 1. Hochgebet heran.
Vollste Zustimmung! Die alten Präfationen drücken auf so wunderbare und prägnante Weise unseren Glauben aus, wie das kein noch so modernes deutsches Hochgebet schafft.
Mein Großvater sagte mal zu unserem Pfarrer:
„Zum Glück hatten wir früher all diese Rockmessen und diese individuelle Gestaltung. (…)“
Da haben Sie wohl ein „nicht“ am Ende des Satzes vergessen. Ja, alle Generationen vorher sind ohne Rockmessen und dem ganzen Firlefanz ausgekommen und haben trotzdem (gerade deswegen) katholisch geglaubt.
Mons. Mixa tut gut, wenn er so etwas sagt, aber…
…es interessiert niemanden mehr!
Und nebenbei sind die Bischöfe mit ihrem Wischiwaschi-Kurs selbst schuld.
Da haben Sie wohl Recht. Als Augsburger kann ich jedoch sagen, dass Bischof Mixa nicht der Modernist schlechthin ist, oftmals verhält er sich recht konservativ (im Vergleich zu manch anderem Bischof). Er trägt zB immer die schönen alten Barock-Kaseln, verkündet die wahre Lehre, wie ich es keinem „NOM-ler“ mehr zugetraut hätte und hat nicht zuletzt der FSSP in Augsburg den alten Ritus JEDEN Sonntag erlaubt!
Ich freue mich jetzt schon wieder auf die Modernisten-Kommentare, aber:
Persönlich habe ich keinen Bock mehr auf diese Kuschelmessen mit Ringelpieps und Hostientatschen, wenn ich Gefühlsduselei und Brei um den Mund will, gucke ich Fernsehen.
Absolut!!! :)3
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#2   Andreas   10:00:47 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Schön…
…,daß wir mittlerweile 12 Hochgebete haben!
Nach der Reform waren es 4, Tendenz wohl steigend.
Allerdings reicht keins der erwähnten auch nur im geringsten an das sog. 1. Hochgebet heran.
Mein Großvater sagte mal zu unserem Pfarrer:
„Zum Glück hatten wir früher all diese Rockmessen und diese individuelle Gestaltung. Sonst wäre meine Generation nicht so tief in der Kirche verwurzelt und würde den Stammteil ihrer Kirchenbesucher bilden…“
Mons. Mixa tut gut, wenn er so etwas sagt, aber…
…es interessiert niemanden mehr!
Und nebenbei sind die Bischöfe mit ihrem Wischiwaschi-Kurs selbst schuld.
Ich freue mich jetzt schon wieder auf die Modernisten-Kommentare, aber:
Persönlich habe ich keinen Bock mehr auf diese Kuschelmessen mit Ringelpieps und Hostientatschen, wenn ich Gefühlsduselei und Brei um den Mund will, gucke ich Fernsehen.
Die bieten alles, was „mann/frau“ will:
Tratsch, Unterhaltung, Verblödung, ahh, und natürlich zu später Erotik.
Bin mal gespannt, wann es einen „Erotik-NOM“ gibt.
Nee, danke!
Da bleibe ich in meinem Herzen lieber katholisch.
Noch jemand?
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#1   aschera   09:10:27 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Gute Güte!
Der Gebetszug führt nach einer Messe am Morgen zum ‘Allgemeinen Krankenhaus’ von Linz. Dort werden fast täglich kleine Kinder abgetrieben.
Dann sollten die Patientinnen und Ärzte/innen dort besser schon mal lernen, wie man sich möglichst schnell möglichst tief duckt, um nicht von durch die Gegend fliegenden Plastikembryonen getroffen zu werden.
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