08:16:55 | Freitag, 14. Juli 2006
Kein besonders griffiges Thema + Mons. Milingos Rückfall bedauert + Lebenswert und lebensunwert + Der Bischof bleibt in der Kapelle + Ein guter Diplomat
Kein besonders griffiges ThemaVatikan. Papst Benedikt XVI. hat das Thema für den nächsten Weltfriedenstages
am 1. Januar 2007 bestimmt. Es lautet: „Die menschliche Person, Herzmitte des Friedens“. Dies berichtete
die vatikanische Tageszeitung ‘Osservatore Romano’ am Donnerstag. Die katholische Kirche begeht den Weltfriedenstag
seit 1968. Die Friedensbotschaft wird jeweils zum Jahresende veröffentlicht.
Mons. Milingos Rückfall
bedauertVatikan. Das Pressebüro des Vatikan äußerte sich gestern
zur Rückkehr von Erzbischof Emmanuel
Milingo (76) zur Moon-Sekte. Der Heilige Stuhl habe noch keine genaue Nachricht über das Ziel der Reise
von Mons. Milingo in die Vereinigten Staaten erhalten: „Wenn sich die Äußerungen zum kirchlichen Zölibat,
die ihm zugeschrieben werden, als wahr herausstellen sollten, dann kann dies nur bedauert werden, da die
diesbezügliche Lehre der Kirche wohlbekannt ist.“
Lebenswert und lebensunwertÖsterreich. Der Bischof
von St. Pölten, Mons. Klaus Küng, äußerte sich in einer Stellungnahme zum jüngsten
Kind-als-Schaden –
Urteil des Obersten Gerichtshofes in Wien: „Die Unterscheidung zwischen lebenswertem und lebensunwertem
Leben ist eine Anmaßung“. Wenn behindertes menschliches Leben als Schadensfall dargestellt wird, sei
das ein fatales Signal in die falsche Richtung. Gott allein sei Richter über Leben und Tod. Es dürfe
nicht so weit kommen, daß Eltern unter Druck geraten – weder finanziell noch psychisch –, weil sie ein
behindertes Kind haben. Sich womöglich anhören zu müssen, „das wäre ja heute nicht mehr notwendig“,
sei unzumutbar.
Der Bischof bleibt in der KapelleÖsterreich. Im Anschluß an eine
gestrige Kreuzmeldung
erkundigte sich der deutsche Lebensrechtler Klaus Günter Annen bei der Diözese Linz, ob Bischof Ludwig
Schwarz tatsächlich gedenke, auf der Straße gegen die Kinderabtreibung zu demonstrieren. Doch die Sekretärin
des Bischofs klärte Annen darüber auf, daß Mons. Schwarz für die Lebensbewegung ‘Human Life International’
vor dem Gebetszug zu einer Linzer Abtreibungsstätte eine Messe zelebrieren werde. Von etwas anderem sei
ihr nichts bekannt.
Ein guter Diplomat„»Ich habe nichts Schändliches getan, glaube ich. Ich trinke
nicht. Ich behandle jede meiner fünf Frauen mit Respekt« – erklärt Aga Mehmet Arslan: »Aber so viele
Frauen können Schwierigkeiten verursachen.« Arslans größter Ärger resultiert aus der Eifersucht unter
seinen fünf Ehefrauen, von denen er die erst aus Liebe heiratete. »Ich halte mich an die Regel, meine
Frauen gleich zu behandeln« – sagt er: »Doch meine erste Frau war sehr, sehr eifersüchtig als die zweite
kam. Als die dritte kam, verbündeten sich die beiden ersten gegen sie. Darum muß ich ein guter Diplomat
sein.«“
Der türkisch-kurdische Dorfälteste Aga Mehmet Arslan, der fünfmal verheiratet ist und 55
Kinder besitzt, in der Ausgabe der US-Tageszeitung ‘Harald Tribune’ vom 6. Juli.
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#3
Babylon † 15:00:45 | Freitag, 14. Juli 2006
#2
Ralf B. † 13:23:08 | Freitag, 14. Juli 2006
#1
stat crux 12:21:16 | Freitag, 14. Juli 2006