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Kein besonders griffiges Thema + Mons. Milingos Rückfall bedauert + Lebenswert und lebensunwert + Der Bischof bleibt in der Kapelle + Ein guter Diplomat
Kein besonders griffiges Thema

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat das Thema für den nächsten Weltfriedenstages am 1. Januar 2007 bestimmt. Es lautet: „Die menschliche Person, Herzmitte des Friedens“. Dies berichtete die vatikanische Tageszeitung ‘Osservatore Romano’ am Donnerstag. Die katholische Kirche begeht den Weltfriedenstag seit 1968. Die Friedensbotschaft wird jeweils zum Jahresende veröffentlicht.

Mons. Milingos Rückfall bedauert

Vatikan. Das Pressebüro des Vatikan äußerte sich gestern zur Rückkehr von Erzbischof Emmanuel Milingo (76) zur Moon-Sekte. Der Heilige Stuhl habe noch keine genaue Nachricht über das Ziel der Reise von Mons. Milingo in die Vereinigten Staaten erhalten: „Wenn sich die Äußerungen zum kirchlichen Zölibat, die ihm zugeschrieben werden, als wahr herausstellen sollten, dann kann dies nur bedauert werden, da die diesbezügliche Lehre der Kirche wohlbekannt ist.“

Lebenswert und lebensunwert

Österreich. Der Bischof von St. Pölten, Mons. Klaus Küng, äußerte sich in einer Stellungnahme zum jüngsten Kind-als-Schaden – Urteil des Obersten Gerichtshofes in Wien: „Die Unterscheidung zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben ist eine Anmaßung“. Wenn behindertes menschliches Leben als Schadensfall dargestellt wird, sei das ein fatales Signal in die falsche Richtung. Gott allein sei Richter über Leben und Tod. Es dürfe nicht so weit kommen, daß Eltern unter Druck geraten – weder finanziell noch psychisch –, weil sie ein behindertes Kind haben. Sich womöglich anhören zu müssen, „das wäre ja heute nicht mehr notwendig“, sei unzumutbar.

Der Bischof bleibt in der Kapelle

Österreich. Im Anschluß an eine gestrige Kreuzmeldung erkundigte sich der deutsche Lebensrechtler Klaus Günter Annen bei der Diözese Linz, ob Bischof Ludwig Schwarz tatsächlich gedenke, auf der Straße gegen die Kinderabtreibung zu demonstrieren. Doch die Sekretärin des Bischofs klärte Annen darüber auf, daß Mons. Schwarz für die Lebensbewegung ‘Human Life International’ vor dem Gebetszug zu einer Linzer Abtreibungsstätte eine Messe zelebrieren werde. Von etwas anderem sei ihr nichts bekannt.

Ein guter Diplomat

„»Ich habe nichts Schändliches getan, glaube ich. Ich trinke nicht. Ich behandle jede meiner fünf Frauen mit Respekt« – erklärt Aga Mehmet Arslan: »Aber so viele Frauen können Schwierigkeiten verursachen.« Arslans größter Ärger resultiert aus der Eifersucht unter seinen fünf Ehefrauen, von denen er die erst aus Liebe heiratete. »Ich halte mich an die Regel, meine Frauen gleich zu behandeln« – sagt er: »Doch meine erste Frau war sehr, sehr eifersüchtig als die zweite kam. Als die dritte kam, verbündeten sich die beiden ersten gegen sie. Darum muß ich ein guter Diplomat sein.«“

Der türkisch-kurdische Dorfälteste Aga Mehmet Arslan, der fünfmal verheiratet ist und 55 Kinder besitzt, in der Ausgabe der US-Tageszeitung ‘Harald Tribune’ vom 6. Juli.
      
3 Lesermeinungen
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#3   Babylon †   15:00:45 | Freitag, 14. Juli 2006
Ist Polygamie in der Türkei nicht verboten?
Dachte ich zumindest.
Jaja, es ist schon ein Kreuz mit so vielen Frauen… :-P
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#2   Ralf B. †   13:23:08 | Freitag, 14. Juli 2006
Eigentumsverständnis von kreuz.net
Der türkisch-kurdische Dorfälteste Aga Mehmet Arslan, der fünfmal verheiratet ist und 55 Kinder besitzt, in der Ausgabe der US-Tageszeitung ‘Harald Tribune’ vom 6. Juli.
Wusste gar nicht, dass man Kinder „besitzt“.
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#1   stat crux   12:21:16 | Freitag, 14. Juli 2006
Friedensbotschaft
Ist der kreuz.net Redaktion da was entgangen? Die menschliche Person als Herz des Friedens. Da müsste es doch klingeln: „Menschenrechte!“ Persona humana? Das Roncalli-Thema.
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