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Sonntag, 16. Juli 2006 14:12
Eine diszipliniertere Gesellschaft
Benedikt XVI. sandte kürzlich einem liturgischen Kongreß in Afrika ein Grußwort. Darin forderte er die Teilnehmer auf sicherzustellen, daß das Gotteslob mit einer echten afrikanischen Stimme verkündet werde.
Afrikanischer Opfergang im Petersdom
Afrikanischer Opfergang im Petersdom
(kreuz.net, Kumasi) Vom 4. bis zum 10. Juli fand in Ghana ein Kongreß über die Förderung der Liturgie in Afrika und Madagaskar statt.

Austragungsort war die Stadt Kumasi. Sie befindet sich im Süden des westafrikanischen Landes Ghana.

Beim Eröffnungsgottesdienst des sechstägigen Kongresses predigte der römische Präfekt der Gottesdienstkongregation, Francis Kardinal Arinze.

Das berichtete die ghanesische Tageszeitung ‘Accra Daily Mail’ am Montag. Accra ist die Hauptstadt von Ghana.

Kurienkardinal Arinze lobte die Katholiken in Afrika für ihre liturgische Freudenbekundigung und Gemeinschaftssinn, ihre Liebe zum Singen und ihren Wunsch, geeignete Elemente ihrer Kultur in den öffentlichen Kult der Kirche einzubringen.

Der Kongreß wurde von der Bischofskonferenz Ghanas und der vatikanischen Gottesdienstkongregation organisiert.

Ziel der Tagung war, das liturgische Leben in Afrika zu beurteilen, zu fördern und zu ermutigen.

Unter den Teilnehmern befanden sich die Führungskräfte sowie zahlreiche afrikanische Mitarbeiter der Gottesdienstkongregation. Ferner erschienen die Präsidenten des Zusammenschlusses der afrikanischen Bischofskonferenzen und der liturgischen Kommission für Westafrika sowie der lokale Nuntius.

Papst Benedikt XVI. sandte
Der Kardinalerzbischof
benützte den liturgischen Kongreß, um daran zu erinnern, daß Ghana als einzige afrikanische Nation das Achtelfinale der Fußballweltmeisterschaft erreicht hat.
eine Grußbotschaft. Darin forderte er die Teilnehmer auf, sicherzustellen, daß das Gotteslob mit einer echten afrikanischen Stimme verkündet werde.

Auf diese Weise sollten die Gläubigen tiefer in die gefeierten Geheimnisse eindringen, sie mit Vertrauen verkünden und mit Freude leben.

Der katholische Präsident Ghanas, John Agyekum Kufuor, sandte einen persönlichen Vertreter. Er erklärte, daß die echte Liturgie den Glauben und die Kirche in Ghana stärken werde:

„Das wird zum Aufbau einer disziplinierten Gesellschaft führen.“

Der Erzbischof von Cape Coast, Peter Kardinal Turkson (57), freute sich anläßlich des Kongresses, daß Ghana als Tagungsort gewählt wurde.

Er erinnerte daran, daß Ghana als einzige afrikanische Nation das Achtelfinale der Fußballweltmeisterschaft erreicht hat.

Der Lokalkönig des Reiches Ashanti – Otumfuo Nana Osei Tutu II. – lud die Delegierten zu einem Essen in seinen Palast in Kumasi ein.

Auch König Tutu II. gab seine liturgische Expertise zum Besten und meinte, daß eine Fremdsprache ein tiefes Verstehen der Liturgie nicht erlaube, weil Sprache auf dem Verständnis der Leute beruhe.
1 Lesermeinung:
Montag, 17. Juli 2006 11:31
Maledica: Sprache
Auch König Tutu II. gab seine liturgische Expertise zum Besten und meinte, daß eine Fremdsprache ein tiefes Verstehen der Liturgie nicht erlaube, weil Sprache auf dem Verständnis der Leute beruhe.
Gerade die lateinische Kirchensprache verbindet alle Rassen und Völker der Erde.
Et una voce dicentes!
Die Kirchensprache läßt wahre Gemeinschaft erfahrbar werden. Gerade in Afrika, wo die Staaten durch so viele Völkergrenzen reichen und so viele Kriege und Konflikte herrschen sollte es ein Anliegen sein der Völkerverbindenden Kirchensprache mehr Raum zu geben.
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