08:38:50 | Samstag, 15. Juli 2006
Die Liturgie ist das Wichtigste + Ein Wunder? + Kopfgeld + Reisesegen per Kurznachricht + Wien und der Wiener Filz
Die Liturgie ist das WichtigsteDeutschland. Benedikt XVI. freut sich sehr auf seine Bayernreise. Das
erklärte der päpstliche Zeremonienmeister, Erzbischof Piero Marini (64), gestern in München laut einem
Bericht der Lokalzeitung ‘Mittelbayerische’: „Der Papst hat Sehnsucht danach, in seine Heimat zu kommen.“
Mons. Marini besuchte bis gestern vier Tage lang die
päpstlichen Reiseziele, um die liturgischen Zeremonien
zu planen: „Wenn der Heilige Vater auf Reisen geht, ist stets die Liturgie das Wichtigste.“ In Rom wird
in den nächsten Wochen ein Buch mit den Texten und Liedern erstellt, die bei den Liturgien während der
Papstreise gebetet und gesungen werden.
Ein Wunder?Schottland. Der Erzbischof von Edinburgh, Keith
Kardinal O’Brien, läßt gegenwärtig ein angebliches Wunder untersuchen, daß sich in einem schottischen
Spital ereignet haben soll. Auf die Fürsprache der Dienerin Gottes Schwester Margaret Sinclair († 1925)
soll ein von den Ärzten aufgegebenes frühgeborenes Kind überlebt haben. Nachdem jede Hoffnung verloren
schien, wurde den Eltern erlaubt, eine Reliquie von Schwester Margaret in den bis dahin steril gehaltenen
Brutkasten zu legen. Das Baby überlebte auf unerklärlich Weise. Es ist nun vier Monate alt und wohlauf.
Dieses Ereignis könnte für die Seligsprechung der Edinburgher Ordensfrau ausschlaggebend sein.
Kopfgeld
Heiliges Land. Am Dienstag wurden in Jerusalem angeblich Flugblätter gefunden, die für die Ermordung
von Teilnehmern eines Homo-Marsches, der
für 6. August angekündigt ist, ein Kopfgeld aussetzt. Dies
berichtete eine Homo-Nachrichtenseite. Der Aufruf biete jedem 3.500 Euro, „der den Tod einer der Einwohner
von Sodom und Gomorrah herbeiführt“. Außerdem soll der Flugzettel auch eine Anleitung zum Bau und Wurf
von Molotow-Cocktails enthalten haben.
Reisesegen per KurznachrichtDeutschland. Die deutsche Bischofskonferenz
bietet ab heuer einen Reisesegen per Kurznachricht aufs Mobiltelefon an. Gott gebe eine Zusage, erklärt
Pfarrer Dietmar Heeg von der katholischen Fernseharbeit: „Ich bin bei Dir und begleite dich, egal, was
passiert!“ Wer eine Kurznachricht an 0049-177-1 78 52 59 mit dem Wort „Reisesegen“ sendet, erhält diesen
gleich darauf kostenlos zugesandt.
Wien und der Wiener Filz„Wien ist eine schöne Stadt. Die Reste
der Kaiserzeit, Museen und Oper ziehen immer mehr bewundernde Touristen an. Wien funktioniert – mit Einsatz
von viel Steuergeld. Es gibt in der Stadt aber auch eine bedenkliche Häufung von Machtmißbrauch, der
nur deshalb nie ins Bewußtsein rückt, weil die Opposition kaum vorhanden ist, weil die wirkungsstarken
Medien gekauft worden sind. Der Wiener Filz zeigt sich immer wieder an neuen Beispielen: Da fahren die
angeblich entpolitisierten Wiener Linien seit Wochen ungeniert mit Fähnchen, die für eine Kundgebung
einer von Rot und Grün umworbenen sexuellen Gruppe werben (samt Auftritten für diese beiden Parteien).“
Aus einem Kommentar von Andreas Unterberger in der ‘Wiener Zeitung’ vom 1. Juli.
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#3
Sulpicius 18:25:47 | Sonntag, 16. Juli 2006
#2
PhilomenaWolkenstein 12:07:49 | Samstag, 15. Juli 2006
#1
Bruder Theophil 08:49:46 | Samstag, 15. Juli 2006