Heute beginnt in Salzburg ein dreiwöchiger Marsch für das Leben ungeborener Menschen. Die Lebensschützer erhoffen sich von ihrer Großveranstaltung einen schweren Rückschlag für die Lebensfeinde.
(kreuz.net, Salzburg) Die Lebensrechtsorganisation ‘Jugend für das Leben’ beginnt heute Samstag eine
dreiwöchige Österreich-Durchquerung.
Die Großveranstaltung startet mit einer Informationsveranstaltung
in der Salzburger Innenstadt.
Die Wanderung heißt ‘Marsch für das Leben’. Sie fordert die Anerkennung
des Lebensrechtes ungeborener Menschen ein.
Bereits im Jahr 1999 haben die jungen Lebensschützer einen
ähnlichen Weg zurückgelegt.
Daran erinnert sich der Vorsitzende der ‘Jugend für das Leben’ – Diplomingenieur
Martin Minkowitsch – auf einem eigens für den diesjährigen Marsch eingerichteten Weblog.
Im August
1999 machten dutzende Jugendliche auf ihrem vierwöchigen Marsch von München nach Wien in der niederösterreichischen
Ortschaft Lilienfeld – der Heimatstadt von Minkowitsch – Station.
Am Abend waren die Einwohner von Lilienfeld
zu einem Dia-Vortrag zum Thema „Abtreibung: Fakten, Folgen und Alternativen“ eingeladen.
An diesem Anlaß
nahm auch der nunmehrige Vorsitzende Minkowitsch- damals 19jährig – mit seinen Eltern teil:
„Noch nie
zuvor hatte ich mir zu diesem Thema Gedanken gemacht. Es redet ja auch sonst keiner darüber. Beim Fortgehen,
Trinken und Discobesuch hat man eben andere Themen…“
Die jungen Lebensschützer hätten ihn fasziniert.
Deshalb habe er die Gruppe kurzentschlossen einen Tag begleitet: „Viele neue Gesichter, hübsche Mädchen,
freundlich, motiviert, hilfsbereit und katholisch.“
Später begann Minkowitsch, die regelmäßigen Treffen
der ‘Jugend für das Leben’ in Wien zu besuchen:
Billiges Pathos
Ein Priesterdarsteller hält unter dem
Motto „Dein Bauch gehört mir“ eine schwangere Mutter in Ketten.
„An der Arbeit für die ungeborenen
Kinder habe ich seither unglaublich viel Freude gefunden, weil man der Gesellschaft dort hilft, wo es
am notwendigsten gebraucht wird.“
Maria – ein anderes Mitglied der ‘Jugend für das Leben’ – erzählt
auf dem Webblog, daß sie im Jahr 1999 als 15jährige am Lebensmarsch teilnahm. Sie habe viel gelacht,
gelernt, erlebt.
Drei Jahre später begann Maria in Wien mit dem Studium. Dort begegnete sie zufällig
einer Wanderkollegin, die sie auf dem ‘Pro Life Marsch ‘99’ kennen gelernt hatte.
Die beiden beschlossen,
gemeinsam bei der ‘Jugend für das Leben’ mitzuarbeiten:
„Der ‘Pro Life Marsch ‘99’ hat mir damals den
Anstoß dazu gegeben, den Mut aufzubringen, mich für die wehrlosesten Mitmenschen unserer Gesellschaft
einzusetzen.“
Der Einsatz für die Menschenrechte ist in diesem Jahr mit einer besonderen Anfechtung
verbunden.
Einige Mitglieder der extremistischen und radikal lebensfeindlichen ‘Sozialistischen Jugend
Österreichs’ werden den Lebensrechtlern nachtrotten.
Das berichtete das abtreibungspropagandistische
Nachrichtenportal ‘Die Standard’.
Die Sozialisten wollen unter dem reaktionären Motto: „Hände weg von
der Fristenregelung!“ dafür kämpfen, das alles beim Alten bleibt.
Die sogenannte Fristenregelung ist
eine staatliche Bestimmung, wonach ungeborene Kleinkinder bis zur 12 Lebenswoche beliebig getötet werden
dürfen.
„Die Sozialisten sind ein Relikt aus dem umnachteten 19. Jahrhundert, das Abtreibungsunrecht
ein Relikt aus dem blutigen 20. Jahrhundert: Diese Relikte wird die Menschheit im 21. Jahrhundert hinter
sich lassen“ – meinte dazu ein Lebensschützer trocken.
Bereits in den vergangenen Jahren veranstalteten
lebensfeindliche restsozialistische Kreise bei den Sommeraktionen der ‘Jugend für das Leben’ Gegendemonstrationen,
häufig auf niedrigstem Niveau.
Als Auftakt zur diesjährigen Gegenaktion in Salzburg werden sich die
Abtreibungssozialisten mit einer antikirchlichen und mütterfeindlichen Darstellung entlarven.
Ein als
Priester verkleideter Extremist hält unter dem Motto „Dein Bauch gehört mir“ eine als schwangere Mutter
kostümierte Sozialistin in Ketten.
„Es ist anzunehmen, daß eine sozialistisch befreite schwangere Mutter,
von den sozialistischen Menschenjägern in den nächsten Kinderschlachthof abgeschleppt wird“ – so der
Lebensschützer vor ‘kreuz.net’.
„Das nennt sich in der Fachsprache »roter Tod«.“
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53 Lesermeinungen
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Verantwortung Es ist eigentlich tragisch. In der Schweiz gab es mal eine Umfrage der Feministen (also
Männer, welche feministische Ideen verfolgen) bei Politikern. Eine Frage war: Sollte der Mann eine Art
Vetorecht haben, wenn es um die Tötung seines Kindes geht? Ich war übrigens der einzige, der dieser
Meinung war. Vor allem linke Politikerinnen, die mit mit Begriffen wie Toleranz, Gleichberechtigung und
Selbstbestimmung nur so um sich schmeissen, fanden nur schon die Diskussion anstössig! Selbstbestimmung
bis zum Tod. Aber nur Mitspracherecht für die Frau. Nennt man das nun Feminarchie?
Hehe, ja 1 und 4 vertauscht, in der Tat – macht aber nix, da für diesen Disput eh’ ohne Belang, und Sie
haben ja auch so gesehen, wie es gemeint war. Das Komische ist, dass Sie eigentlich die Sache sogar so
sehen wie ich, aber irgendwo das Bedürfnis zu empfinden scheinen, mir widersprechen zu müssen Schauen
Sie hier: DDL: Und, ja, DAS IST „Macht“. Benedikt: Die Tatsache, dass die Frau in Ihrem Bespiel ohne Wissen
des Kindsvaters abtreibt ist wohl eher ein Beleg für die Ohnmacht des Mannes. Er kann hiergegen nämlich
gar nichts tun. Und damit sagen Sie exakt dasselbe wie ich, nur drücke ich es positiv aus „Das IST Macht“,
während Sie es quasi durch Negativbenennung heraustreten lassen. Da „Macht“ grundsätzlich etwas Relatives
ist, ist die einseitige Zuordnung von Macht exakt gleichbedeutend mit der Einseitigen Zuordnung von „Ohnmacht“
zur Gegenseite. Ob Sie in einer Gleichung links 5 addieren oder rechts 5 subrahieren, ist egal, nicht?
Aber Sie meinen, etwas ganz anderes gesagt zu haben als ich. Übrigens, keine Missverständnisse: Ich
heiße einen solchen Alleingang der werdenden Mutter nicht gut. Aber ich kann absolut nachvollziehen,
wenn eine Frau, die WEISS, dass ihr Mann anderer Meinung ist und darauf beharrt, so etwas klammheimlich
regelt. Was meinen Sie, könnte die von Ihnen korrekt so genante Ohnmacht des Mannes eine starke Triebfeder
der Antiabtreibungskampagnen sein? Manche sagen, dem sei so, dass das also lediglich (dummer) „Kampf der
Geschlechter“ sei.
@ DDL Vielleicht käme es Ihnen logischer vor, wenn Sie nicht dort eine Behauptung hineinlesen, wo gar
keine ist. Ich verstehe genug von meiner Muttersprache um zu wissen, dass mit „unter Umständen“ keine
Behauptung eingeleitet werden kann. Das haben sogar Sie begriffen: Sie kaprizieren sich auf Nr. 3 und
mutmaßen Darüberhinaus sprechen Sie direkt von „drängen“, so, als ob es nicht auch weniger opressive
Möglichkeiten bzw. Handhabe gäbe. Also wirklich, die Zeichenbegrenzung hier zwingt einen zu ein paar
Verallgemeinerungen. Bei 1 gibt’s Kinderlein Laut ihrem eigenen Beispiel nicht, aber egal: Fälle, in
denen es gar keine Abtreibung gibt, spielen hier gar keine Rolle. Es geht um Abtreibung. Denn es gibt
eine ganze Menge Frauen, die diese Entscheidung alleine fällen, BESONDERS dann, wenn sie annehmen können,
dass der Vater das Kind behalten will. Das ist eine Form von „Drängen“, die der männlichen spöttisch
die Zunge zeigt – Fakten schaffen. Und, ja, DAS IST „Macht“. Was für eine absurde Schlussfolgerung. Die
Tatsache, dass die Frau in Ihrem Bespiel ohne Wissen des Kindsvaters abtreibt ist wohl eher ein Beleg
für die Ohnmacht des Mannes. Er kann hiergegen nämlich gar nichts tun.
Öhm, Benedikt… …gibt’s die Argumentation vielleicht auch noch in einer Ausgabe ohne Kartenhauslogik?
Erst stellen Sie die Behauptung auf, „Unter Umständen, vielleicht sogar häufig sind sie schuldiger an
der Abtreibung als die Frau.“, wobei Sie selbst Ihrer Sache so wenig sicher sind, dass Sie vage von „unter
Umständen“ und „vielleicht(!) sogar häufig“ sprechen… und im 2. Absatz beziehen Sie sich auf diese
schwammigen Mutmaßungen schon so, dass sie Ihre Argumentation stützen können sollen? Ähm. Nö. Es
gibt exakt 4 mögliche Konstellationen. Es sei M=Mann und F=Frau sowie A=Wunsch auf Abtreibung (wenn wir
von „weiß nicht“ ‘mal absehen): 1. MA + FA 2. M!A + FA 3. MA + F!A 4. M!A + F!A Sie kaprizieren sich
auf Nr. 3 und mutmaßen, dass diese einen bedeutenden Anteil haben könnte. Darüberhinaus sprechen Sie
direkt von „drängen“, so, als ob es nicht auch weniger opressive Möglichkeiten bzw. Handhabe gäbe.
Aber wissen Sie, warum 3. Ihnen überhaupt auffällt? Weil Sie von den anderen keine Notiz nehmen. Bei
1 gibt’s Kinderlein, von 4 erfahren Sie vermutlich nie etwas, 3 führen Sie als herausragend an… und
2? Tja, das ist der Witz an der Geschichte: Von 2 erfahren selbst die beteiligten Väter oft nichts. Denn
es gibt eine ganze Menge Frauen, die diese Entscheidung alleine fällen, BESONDERS dann, wenn sie annehmen
können, dass der Vater das Kind behalten will. Das ist eine Form von „Drängen“, die der männlichen
spöttisch die Zunge zeigt – Fakten schaffen. Und, ja, DAS IST „Macht“.
@ Benedikt War es nicht erkennbar, dass ich auf eine Bemerkung von Burgorus überspitzt antwortete, um
die Abwegigkeit seines Gedankens deutlich zu machen? Ich benutze hier keine Smilies, wenn ich etwas nicht
verspöttelt wissen will. Vielleicht zum besseren Verständnis: Ich persönlich halte Kinder für eine
Bereicherung, die mit nichts anderem vergleichbar ist. Natürlich haben auch die angehenden Väter eine
Verantwortung…dies setze ich voraus. Ich kann nur für mich sprechen!…wenn ich eine Abtreibung als
den letzten in Erwägung zu ziehenden Lösungsweg betrachte. Dennoch darf einer Frau diese Möglichkeit
unter bestimmten Bedingungen nicht abgesprochen werden, denn nur sie allein ist die direkt Betroffene.
Zu 1. Nachdem, was ich eben erklärte, bedarf dies wohl keines weiteren Kommentars. Außer…dann lädt
die Frau also Schuld auf sich, auch wenn der Mann sie in diese Situation drängt. Und schuldiger als schuldig
geht wohl nicht…nein, ich denke, ich weiß was Sie meinen. Zu 2. Das hat für mich weniger mit einer
Macht der Frauen oder ‘Machtkämpfen’ zwischen den Geschlechtern zu tun. Mehr mit einer Unfähigkeit,
ab einem bestimmten Punkt miteinander umgehen zu können und die Kinder…ob nun bewußt oder nicht…zur
Durchsetzung eigener Interessen zu missbrauchen. Und diese Art von Problembewältigung ist auch Männern
nicht fremd.
@Ansgar Mit den Beleidigungen haben Sie angefangen. Ansonsten haben Sie Recht: mit ihrer Position lässt
sich nicht diskutieren. Das ist allerdings nicht mein Fehler. Dann bleiben Sie mal hübsch in ihrem ‘christlichen’
Dogmatismus gefangen.
@ Rosalinde Was denn, was denn, erst immer tüchtig den Beleidigungshammer schwingen und dann plötzlich
wegen „verwelkt“ die Zärtelpuppe spielen? Ich muß sagen, Ihr Konversationsstil ist, nun ja, inkonsequent.
Sie können nicht im Ernst erwarten, daß Christen eine Rechtfertigung für Kindsmord gelten lassen. Die
gibt es unter keinen Umständen. Damit müssen Sie sich schon abfinden, wenn Sie in einem katholischen
Forum diskutieren. Das Leben eines Kindes beginnt mit dessen Zeugung, und die werdende Mutter verliert
die Selbstbestimmung über ihre Freiheit, sobald diese das Leben des Kindes bedroht. Wie übrigens auch
nach der Geburt Vater und Mutter das Kindeswohl gesetzlich im Auge behalten müssen. Zuwiderhandlungen
kamen bis vor kurzer Zeit vor Gericht (was geborene Kinder betrifft, kommen sie das immer noch). Wenn
Sie, Rosalinde, das anders sehen, finde ich das traurig; kann Ihnen aber diskursiv als Christ keinen Millimeter
entgegen kommen.
@Ansgar Ich verlange lediglich, daß Sie Ihre Prämisse relativieren und meine, die in ihrer Reichweite
eine Diskussion zuliesse, so weit zu akzeptieren, daß wir uns über die Folgen einer Illegalisierung
der Abtreibung auseinandersetzen könnten. Zu der Vermutung, ich und meine Geschlechtsgenossinnen könnten
nur verwelkt sein, daß wir Feministisch denken- 1. sind wir Frauen und als solche selbstverständlich,
sobald wir uns kritisch mit dem patriarchalen Gehabe auseinandersetzen müssen, auf unser eigenes Vokabular
angewiesen (welches vernünftige Kritik am Feminismus allerdings trotzdem zulässt…) 2. Kommt der Ausdruck
‘verwelkt’ in etwa dem gleich, was man auf Männer gemünzt ‘verrunzelte Schlappschwänze’ nennen müsste-
also mässigen Sie gefälligst Ihre Zunge. Ihre oder meine Potenz in sexuellen Dingen hat in einer intellektuellen
Auseinandersetzung nichts zu suchen (Vor allem hätten sie letztere dann vermutlich vollends verloren).
@ Rosalinde Es kann mit Ihnen zu keinem „fruchtbaren“ (in diesem Zusammenhang fragwürdige Konnotation)
Dialog kommen. Sie erklären ja selbst, auf Ihren Standpunkten beharren zu wollen. Aber vielleicht kommt
es zu einem interessanten Disput. Dann müßten Sie allerdings Ihr selbstgerechtes, mit Phrasen des 70er-Jahre-Feminismus
durchseuchtes Vokabular glätten. Und sich klarmachen, wo Sie sich befinden: Auf einem (jedenfalls teilweise)
katholischen Forum. Wenn ich Ihr Feminismus-NostalgikerInnen-Forum betrete, würde ich mich dort auch
entsprechend zu benehmen versuchen und Sie und Ihre verwelkten GesinnungsgenossInnen nicht permanent beleidigen.
When you are in Rome, behave as a Roman.
@ Freitag Das ganze Gezeter um die Abtreibung, aber auch Verhütung, rührt doch nur daher, dass die Männer
nun auch die Kontrolle über die größte Macht der Frauen verlieren. Wenn wir unsere Macht ausnutzen
wollten, die Bevölkerung aussterben zu lassen, könnte man uns nicht daran hindern. Hier sind sie in
zweierlei Hinsicht im Irrtum. 1. Die Männer tragen natürlich genauso viel Verantwortung, wenn sie ein
Kind gezeugt haben. Unter Umständen, vielleicht sogar häufig sind sie schuldiger an der Abtreibung als
die Frau. 2. Jeder Familienrichter wird Ihnen sagen, dass die größte Macht die eine Frau über einen
Mann ausüben kann ein gemeinsames Kind ist. Warum wohl drängen sonst Männer ihre Frauen/ Freundinnen
zur Abtreibung?
@Ansgar Umgekehrt, soll es zu einem wirklich fruchtbaren Dialog kommen, kann eine logisch stimmige Position
wie die Meine (ja, so bescheiden bin ich…) nicht durch wiederholtes Insistieren auf eine fragwürdige
Prämisse (Abtreibung sei Mord und daher per se verwerflich) abgeschmettert werden. Wenn Sie wirklich
eine Diskussion möchten, sollten Sie sich schon auf meine aus Achtung vor dem Leben allgemein, der Frau
im Besonderen, gefundene Position argumentativ einlassen- d.h. auch die Prämisse akzeptieren, daß Abtreibung
kein Mord und daher nicht schon per se verwerflich ist. So lange sie das nicht tun, ist jede Diskussion
zwecklos und jede weitere Veröffentlichung zum Thema Abtreibung auf Kreuz.net eigentlich überflüssig.
@Suspicious Verloren für den FSSPX allemal (darf ich als Frau in dem Club überhaupt mitmachen?) für
die katholische Kirche mit hoher Wahrscheinlichkeit, jedoch für ein gerechtes Leben umso weniger.
Ansgar einem katholischen Forum mitdiskutieren will, muß versuchen, katholische Positionen zu verstehen –
oder zumindest kennenzulernen. Dies gilt natürlich auch für die katholische Seite daß katholisch denkende
Menschen von Zorn gepackt werden und zu derbem Vokabular greifen! Dadurch disqualifizieren sich diese
Menschen aber und können in einer Diskussion nicht mehr ernstgenommen werden. Aber wer ist hier eigentlich
Zornig geworden und hat mit derberem Vokabular begonnen? @ Rosalinde Das stimmt auch wieder. Achja, ich
wollte nochmal zum Ausdruck bringen, dass Ihrer Argumentation nichts mehr hinzuzufügen gibt. @ Sulpicius
Nachdem ich im Kreuzgang las, dass der Karneval und CSD Ausdruck dessen ist, wie es in der Hölle aussieht,
freue ich mich richtig „verloren“ zu sein.
Wer auf… … einem katholischen Forum mitdiskutieren will, muß versuchen, katholische Positionen zu
verstehen – oder zumindest kennenzulernen. Bei einem Thema wie Babymord darf man sich doch nicht wundern,
daß katholisch denkende Menschen von Zorn gepackt werden und zu derbem Vokabular greifen! Vielen Liberalisten
scheint es hier nur darum zu gehen, Katholiken zu kränken, indem sie selber cool witzelnd die Tötung
ungeborenen Lebens rechtfertigen, wohl wissend, daß sie damit auf der anderen Seite wütende Fassungslosigkeit
auslösen.
#37 -Agnostiker- 13:18:57 | Sonntag, 16. Juli 2006
Danke Rosalinde. Aber Sie sollten sich schon etwas schämen, wie Sie mit der Vertrautheit, die Ihnen entgegengebracht
wurde, umgehen. Manch Psychologen hätten hier wahrscheinlich ihre Freude dran
Von dem mit Leerbefugnis Habe ich eine Aufschlussreiche Mail bekommen- siehe Leserzeitung. Das beste
Beispiel für ein durch selbstreferentielles Wahnsystem. Ich fürchte, das trifft für viele in diesem
Forum zu, auch wenn sie sich nicht so geschickt ausdrücken.
@Rosalinde Ihrer Beobachtung über die vorherrschende Qualität der hiesigen Argumentation kann ich nur
beipflichten. Es ist ja auch kein Zufall, dass sich in Diskussionen wie diesen die fundamentalistischen
Betonköpfe ein Stelldichein geben, während die fähigeren Diskutanten des katholischen Lagers – die
es natürlich auch im Katholizismus und sogar bei kreuz.net gibt – eher selten hier zu finden sind. Das
bevorzugte rhetorische Mittel ist hier das ad hominem, die bevorzugte Beweismethode nicht Induktion oder
Deduktion, sondern Spekulation, es geht nicht um Wahrheit oder Stimmigkeit, sondern um eine Art Schönheitswettbewerb,
wer denn „am katholischsten“ sei, schön zu sehen übrigens an Diskussionen der Hardcores untereinander,
wo man sich per gegenseitigem Häresievorwurf aus dem Ring zu drängeln versucht. Wie armselig, wenn jemand,
der sich auf argumentativer Ebene offenkundig nicht mehr zu helfen weiß, eine angebliche Autorität einfordert,
die er, wenn sie denn – themebezogen – tatsächlich hätte, nicht per Angabe, sondern durch wissende und
geschickte Argumentation hätte belegen können. Nebenbei macht natürlich eine – wie immer geartete –
„Lehrbefugnis“ für Thema X nicht die geringste Aussage über Kenntnisse in Bereich Y. Da scheint jemandem
ein Titelchen zu Kopf gestiegen zu sein. Wenn ich mich in diesen Aussagen lediglich auf das Diskussionsniveau
und nicht auf das eigentliche Thema beziehe, hat das einen simplen Grund: Ich stimme Ihnen zu, was sollte
ich da noch nachdoppeln?
@obelix Der Grossteil der geschätzten Mitdiskutanten beschränkt sich auf kritikloses glauben von vorgekautem,
oder schlimmer noch, einfach befohlenem Glauben. Gerade das macht es ja interessant- mit denjenigen die
wie Sie eben denken in Diskussion zu treten und die Reaktionen von jenen wie Suspekt oder Burgorus als
Gegenfolie zu haben. In normaler Umgebung wäre eine solche Diskussion ja längst beendet. Ausserdem ist
erstaunlich, wie Argumentationsresistent der Grossteil unserer werten Mitdiskutanten ist- leider ist in
dieser Hinsicht das Forum recht repräsentativ für die meisten Diskussionen die ich bisher mit eher konservativen
Menschen geführt habe. Da gibt es eine Meinung, ein Glauben, ein absolutes Wissen, das auf gar keinen
Fall angezweifelt werden darf- schon garnicht begründet, da scheint das Gegenüber nicht nur einen Streit
als persönlichen Angriff anzusehen sondern zudem beleidigt den Schwanz einzukneifen und einfach suspekt
loszupöbeln, weil ihm nichts einfällt, was das Argument entkräften und damit die auf diesem widerlegten
Standpunkt aufgeblähte Identität wiederhergestellt werden könnte. Das fasziniert mich irgendwie- gilt
übrigens auch für manche linke Positionen, wobei dort zumindest etwas Bereitschaft da ist, sich auf
die Diskussion einzulassen- und macht mir gleichzeitig Sorgen. Immerhin ist das ein mächtiges Demokratiedefizit.
weiter an Burgorus et alii bonifatius: @ ad methusalem Ja, verehrter Advokat, es ist Mord Nein es ist
kein Mord und wird nicht als solcher bestraft. Sulpicius: @bonifatius Methusalixchen ist renitent und
spätmarxistisch durchseucht. Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst, Sulpicius (sagt Jesus, nur zur
Erinnerung). Wenn Sie sich aber selbst hassen, was anscheinend der Fall ist, können Sie auch Ihren Nächsten
nicht lieben. Liebesunfähigkeit scheint überhaupt eine grassierende Seuche bei Fundamentalkatholiken
zu sein. Burgorus: @Rosalinde Das menschliche Leben beginnt mir der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle.
Das ist eine unbeweisbare Annahme, die Sie vollkommen willkürlich treffen, weil es Ihnen nach Belieben
in den Kram passt. Ich glaube Freitag hat recht. Die ganze Hysterie ist Angst vor Machtverlust. Von Männern
ist in erzreaktionären Kreisen nie die Rede, wenn es um Abbrüche geht. Graf von Galen:…Lassen Sie
sich von dem linken Pöbel nicht einschüchtern ! Halloooo, Euer Peinlichkeit! bis auf „linken Pöbel“
nichts beleidigendes? Da erkennt man den wahren Adel. Ja, ich bin nur „misera plebs“ ein Plebejer reinsten
Wassers, verzeihung, Blutes. Durch und durch bürgerlich. Den können Sie Feudalist nicht ernst nehmen.
Sulpicius: @Rosalindchen Müßten Sie da nicht logisch denken können? Ausser persönlichen Herabsetzungen
haben wir von Sulpi bisher nichts lesen können. Vielleicht hat ihn der Neid verführt. Eine Todsünde
Sulpi; also auf, aufrichtig bereuen, beichten, Busse tun!
Ironie… … findet sich häufiger in meinen Texten- an diejenigen, die sich wegen meines Satzes zu akademischer
Lehrbefugnis ein wenig stören könnten: Tutorin bedeutet, ich habe als Studentin einen kleinstjob an
der Uni- Statusmässig natürlich weit weit entfernt von Herrn Prof. Dr. Burgorus. Ich wollte niemanden
vor den Kopf stossen.
vor allem an Burgorus Rosalinde:@Methusalix- Das Zeter und Mordiogeschrei, …- optimales Übungsfeld
für kritisches Denken… Da haben sie recht. Das kritische Denken beschränkt sich aber leider auf einige
wenige. Der Grossteil der geschätzten Mitdiskutanten beschränkt sich auf kritikloses glauben von vorgekautem,
oder schlimmer noch, einfach befohlenem Glauben. Burgorus: Und wenn Sie noch so oft wiederholen, es sei
kein Mord: Es ist eben doch Mord. Nein, ist es nicht und sie wissen das. Und wenn Sie meinen, sich auf
die Paragraphen der heutigen Machthaber… schon vergessen? Das sind wir, Sie und ich und Rosalinde. Wir
bestimmen, was geschieht. Alle Macht geht vom Volke aus. Nur zur Erinnerung. …berufen zu können, die
es seltsamerweise immer noch nicht geschafft haben, den Abtreibungsmord… Nein, es ist noch immer kein
Mord …dass sich menschenverachtende Paragraphen schon öfters in der Geschichte geändert haben; Vollkommen
richtig! Ändern Sie ihn. Sie haben die Macht dazu; und Rosalinde und DDL und Herr Humer und ich. Wir
alle. Wir müssen nur übereinstimmen, was zu geschehen hat und es geschieht. da sollten Sie sich besser
auf die Lehren der heiligen Kirche verlassen, Also wer sich auf die Kirchenbeamten, alles Machtpolitiker
ersten Ranges, bisher verlassen hat, der war oft genug vollkommen verlassen. Die haben Kriege vom Zaun
gebrochen, des puren Machterhaltes willen. Da verlasse ich mich lieber auf mein Gewissen. (Rest vielleicht
später.)
@Rosalinde Das Abtreibungsrecht ist kein Relikt des blutigen 20. Jahrhunderts, sondern endlich das Eingeständnis,
daß das Leben der Mutter vor dem ungeborenen Leben zu schützen ist. Eine Legalisierung der Abtreibung
verhindert tote oder gebährunfähige Frauen durch stümperhafte illegale Abtreibung, die Frau im Falle
eines Falles wegen ihres a priori freien Willens, durchführen würde. Sie haben die Diskussion mit einer
Aussage begonnen, der es nichts hinzuzufügen gibt. Frauen bis hin zu hunderten von Jahren vor uns, würden
ihnen wohl recht geben…ob mit Lehr-und Prüfungsbefugnis oder ohne jegliche Bildung. Ich denke, einige
männliche Wesen hier hängen einer abstrakten, weltfremden Vorstellung nach, die sie trotz aller bemühter
Argumentation nicht aufgeben können. Schlimm nur, dass sowas Frauen in manchen Teilen dieser Welt immer
noch dazu zwingt, sich in die Hände von Pfuscher/innen zu begeben!
#28 -Agnostiker- 23:53:50 | Samstag, 15. Juli 2006
@ Burgorus Eine Beurteilung meines Umfeldes steht Ihnen wohl keineswegs zu. Und kann als genauso ungehobelt
angesehen werden, wie das Duzen! Wie schon erwähnt, Sie begannen mit dem Duzen, also warum sollte ich
mich dann weiterhin um ein Sie bemühen. Ahja, das brüsten mit der akademischen Lehrerlaubnis gehört
also zu Ihrer Argumentation? Zumal diese Äußerung über Ihre Tätigkeit ansich irrelevant ist und damit
impliziert dieses eine Erhabenheit Ihrer Person, welche in einer Diskussion ebenso unangebracht ist. Das
bemühen Ihrer „Lehrautorität“ betrachte ich weiterhin als lächerlich. Argumentieren werde ich zu diesem
Thema weiter nichts, da ich weiter Unten bereits erwähnte, dass Männer zu diesem Thema keine Argumente
zu bemühen haben. Ich wünsche Ihnen nun aber noch einen schönen Abend auf Ihrem hohen Roß und hoffe,
dass Sie davon nicht so schnell runterfallen
@Agnostiker Da geht es nicht um privaten Tratsch, sondern um ein öffentliches Forum in äußerst wichtiger
Angelegenheit. Die Tatsache, dass jemand in ein Gespräch, das per Sie geführt wird, mit per Du hineinplatzt,
zeugt von schlechtem Charakter. Argumentativ kommt er nicht mehr klar. Also will er seine Verachtung durch
das Duzen zum Ausdruck bringen. In jeder Gesprächsrunde würde das als ungehobelt empfunden werden. Aber
solche Gesprächsrunden gehören wohl nicht in Ihr armseliges Milieu.
@Suspicious Ich habe Ihnen nur einen Tipp gegeben- vielleicht versuchen Sie einfach sich etwas klarer
auszudrücken, dann kann man Sie auch nicht mit den reaktionär-modernisierten Nazis verwechseln. @Bulguros
Das hatte ich vollkommen übersehen: eine akademische Lehrerlaubnis haben Sie- da sind wir ja auf Augenhöhe,
meine Hochachtung werter Herr Kollege. Ich bin Tutorin für Mathematik, darf ich fragen in welchem Fach
Sie Ihre Lehrerlaubnis erworben haben? Haben Sie auch gedient?
@Rosalindchen der (Neo)nationalsozialistischem Gedankengut gefährlich nahe kommt Uaa… Gähn. Die Faschismus-Keule
wird mal wieder ausgepackt. Machen Sie sich keine Sorgen: Ich bin reaktionär und gehöre somit zu den
Feinden der Nazis aller Zeiten.
@ Bulgorus Sehen Sie, das hatte ich vermutet: Sie definieren ein Kind ganz biologisch- sobald Eizelle
und Samen verschmelzen- nu kann man das ja auch mal versuchen sich so vorzustellen. Vielleicht kann man
auch sagen, das sei irgendwie Leben. In gewisser Weise potentiell menschliches Leben. Aber dieses potentielle
menschliche Leben steht ein faktisches menschliches Leben (das der Frau!) gegenüber. 1. Sie setzen potentielles
und faktisches Leben einander gleich 2. Verfallen Sie dem naturalistischen Fehlschluss: aus dem Sein folgt
eben kein Sollen und 3. selbst wenn Ihre Irrtümer 1. und 2. keine wären, müssten Sie einer Frau die
Entscheidung schon lassen – es liegt in der Moral der Frau und Ihrem Weg IHM zu folgen. Vielleicht kann
sie es besser, wenn sie mit 15 auf ein unter widrigen Umständen zu gebärendes Kind verzichtet und mit
Mitte 20, beruflich und familiär gefestigt 5 Kinder kriegt, die gut versorgt werden? Auf mein eigentliches
Argument sind Sie aber auch nicht eingegangen- wenn die Frau illegal abtreiben muss, weil es keine Regelung
oder nur das Verbot gibt (Und Frauen wissen seit Jahrtausenden Mittel und Wege!) kann sie unter Umständen
zu einem anderen Zeitpunkt keine Kinder mehr bekommen (wer weiss, bei einer legalen Abtreibung hätte
man so 10 potentielle Leben gerettet!) oder stirbt sogar dabei, was auch nicht so selten ist. Wenn es
ihnen um das Kind geht- warum geht es ihnen nicht auch um die Frau? Stellen sie sich doch einfach mal
vor, es ginge um ihre Frau- und dann?
#23 -Agnostiker- 23:20:16 | Samstag, 15. Juli 2006
@ Burgorus Also wenn Du einmal genau hinschaust, hast Du mich als erstes geduzt. Oder wolltest Du mir
damit nur klarmachen, dass Du über mir stehst? Ungläubig versuchte meine Lehrautorität durch Duzen
zu untergragen. Ich hoffe, Du vergibst mir mein schallendes Gelächter und siehst es nicht erneut als
Angriff auf deine „Lehrautorität“ an. Übrigens, Du hast mein Mitleid, dass Du es anscheinend nötig
hast, Dich damit auch in deinem Privatleben zu profilieren. gez. Ungläubig
@Methusalix @Ungläubig Ich muss mich korrigieren. Ich habe Methusalix mit Ungläubig verwechselt. Methusalix
hat nicht geduzt. Ungläubig versuchte meine Lehrautorität durch Duzen zu untergragen. Ich wiederhole
also nochmals: Das Duzen lasse ich nur bei Freunden zu.
@ Burgoros Mehtusalix, ich habe akademische Lehr- und Prüfungsbefugnis. Geduzte Fragen lasse ich nur
bei Freunden zu. Ui ui, eine akademische Lehrbefugnis, die haben viele. Willst Du uns damit zu verstehen
geben, deine Meinung ist richtiger als die anderer?
Wider den Mord an den Ungeborenen Herzlichen Dank an die jungen Lebensschützer aus Österreich. Lassen
Sie sich von dem linken Pöbel nicht einschüchtern !
19-21 Jahrhundert „Die Sozialisten sind ein Relikt aus dem umnachteten 19. Jahrhundert, das Abtreibungsunrecht
ein Relikt aus dem blutigen 20. Jahrhundert: Diese Relikte wird die Menschheit im 21. Jahrhundert hinter
sich lassen“ – meinte dazu ein Lebensschützer trocken. Also mir wurde zu einem anderen Artikel erklärt,
die Katholische Kirche hat 2000 jährige Erfahrung?
Suspicious „Spätmarxistisch durchseucht“ ist ein Ausdruck, der (Neo)nationalsozialistischem Gedankengut
gefährlich nahe kommt – vielleicht formulieren Sie das noch mal anders. Was genau möchten Sie in dieser
Diskussion mit Ihrem Satz sagen?
@Rosalinde Das menschliche Leben beginnt mir der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle. Deswegen kenne
ich trotzdem das Problem der Frühabgänge, das Sie wohl jetz anzusprechen gedenken. Unverschuldeter Abgang
ist aber kein Mord. Gott gibt das Leben, Er kann es nehmen. Ich mische mich nicht in das Leben der Frau
ein, sondern wünsche lediglich dem Kind, das es leben darf. Das Kind, das die Frau trägt, gehört dem
Mann genauso wie der Frau, dennoch ist es ein selbständiger Mensch. Beide haben aber nicht das Recht,
über das Kind zu verfügen, wie so mancher Herr früher über Sklaven verfügt hat, sie einfach zu ermorden,
wenn es ihn danach gelüstet. Vater und Mutter haben übrigens auch Pflichten für das Kind, ein Wort,
das Sie wahrscheinlich nicht kennen. Mehtusalix, ich habe akademische Lehr- und Prüfungsbefugnis. Geduzte
Fragen lasse ich nur bei Freunden zu.
Wollen wir mal noch deutlicher werden? Das ganze Gezeter um die Abtreibung, aber auch Verhütung, rührt
doch nur daher, dass die Männer nun auch die Kontrolle über die größte Macht der Frauen verlieren.
Wenn wir unsere Macht ausnutzen wollten, die Bevölkerung aussterben zu lassen, könnte man uns nicht
daran hindern.
@ Burgorus Und Ihr habt eine merkwürdige Art alles so zu verstehen, wie Ihr es möchtet, damit euer geschreibsel
weiterhin als „Rechtfertigung“ stehen bleiben kann. Und nein, anscheinend hast Du den Satz von Rosalinde
nicht wirklich verstanden und auch die Bedeutung des „existentiellen Problem“ hast Du ja wunderbar in
einen falschen Kontext gerückt. Und gegen Dich brauche ich nicht anzukommen. Zumal wogegen ankommen?
Außer der vortrefflich häufigen Verwendung des Wortes Mord und ein paar pseudomoralischen Aussagen hast
Du nicht wirklich etwas von Dir gegeben. Meine Meinung steht! Über das Thema Abtreibung haben Männer
nicht zu entscheiden, denn dieses ist ein Thema welches ausschließlich die Frauen betrifft. (Bitte nun
zurückhalten, ich weiß, Sie können mir nun aufgrund dieses Satzen etliche Auslegungen nennen) Und es
sollte sich niemand als Richter über eine Familie aufspielen, die eine Schwangerschaft als exententielles
Problem betrachtet, da niemand die Situation dieser Familie besser beurteilen kann, als diese selbst.
In diesem Sinne einen schönen Abend.
@ ad methusalem Wenn ein Mensch im Mutterleib aus egoistischen, materiellen Gründen ausgelöscht wird,
ist es für mich immer ein Töten. Und ein Töten aus solch niederen menschenverachtenden Motiven ist
und bleibt für einen Christen Mord. Ja, verehrter Advokat, es ist Mord!
Und wenn Sie noch so oft wiederholen, es sei kein Mord: Es ist eben doch Mord. Und wenn Sie meinen, sich
auf die Paragraphen der heutigen Machthaber berufen zu können, die es seltsamerweise immer noch nicht
geschafft haben, den Abtreibungsmord von der Illegalität zu befreien (mit wenigen Ausnahmen wie Behinderung,
obwohl doch der geborene Behinderte genauso geschützt ist wie der sog. Gesunde), dann sage ich ihnen,
dass sich menschenverachtende Paragraphen schon öfters in der Geschichte geändert haben; und das sollten
sie eigentlich wissen. Der Mensch hat eine ewige Seele, da sollten Sie sich besser auf die Lehren der
heiligen Kirche verlassen, denn diese ändern sich nie. Die zeitlichen Gesetze kommen und gehen, der Mensch
aber ist für die Ewigkeit bestimmt.
@ Borgurus Bevor Sie mir weiter den Text verdrehen, bitte ich Sie, mir einfach mal eine klare Definition
dessen zu geben, was sie als zu schützendes menschliches Leben ansehen. Sodann bitte ich darum, zu überlegen,
mit welchem Recht das Leben einer Frau durch Gesetze zu bestimmen ist, die durch Männer, deren einzige
Sorge der Demographie gilt weil sie selbst nichts dafür tun, erdacht worden sind? Wenn Sie hierbei nicht
darauf kommen, daß Sie sich in das Leben einer Frau nicht einzumischen haben, gehen Sie vermutlich von
falschen Prämissen aus. Dieselben zu überprüfen, ggf zu verwerfen und mit dem Denken von vorne zu beginnen,
hat Ihnen der Herr, gelobt sei er, ein Gehirn gegeben… @Methusalix- Das Zeter und Mordiogeschrei, die
Frauenverachtung und das blutlustige in diesem Forum macht es ja auch so interessant- immerhin kann man
hier das, was die übrige Gesellschaft zum Glück hinter sich gebracht hat (hoffe ich zumindest), noch
mal in Reinkultur nachvollziehen – optimales Übungsfeld für kritisches Denken… @ungläubig- danke
für die Unterstützung. Ich wollte dem Herrn Burgorus einfach eine Chance geben, bevor er sich als Wortverdreher
outen muss
#10 methusalix † 21:47:08 | Samstag, 15. Juli 2006
@burgorus Burgorus: @Ungläubig Um eure angeblichen Mordberechtigungen zu rechtfertigen, habt ihr ja seltsame
Ausdrucksweisen. Nein, es ist ganz einfach kein Mord! Sie wissen das, wir wissen das und die Legislative
und die Judikative weiss das auch und urteilt dementsprechend nicht nach §§ 211 StgB sondern nach §§
218 StgB (in Deutschland). Da Sie hier immer wieder Zeter und Mordio schreien, werden wir nicht müde
dagegenzuhalten und immer wieder zu sagen: nein es ist kein Mord. –--- Was Rosalindes erste Formulierung
betrifft,… Sie empfindet ein Kind im Mutterleib als einen Angriff. Dass der nun sogar existenzbedrohlich
sei, sagen Sie. Und Sie behaupten, es ist für die Mutter nicht existenzbedrohend? Woher wissen Sie das
um so vieles besser als die Frau??? Und wenn man einen Menschen umbringen will, ist es wohl besser, ihn
nur als „umstrittenes Leben“ zu definieren anstatt als Menschen. Dann mordet sich’s leichter. Nein, es
ist kein Mord. Übrigens, das Post-Abortion-Syndrom ist auch existenzbedrohend, es zermalmt die Psyche
einer Frau, die zeit ihres Lebens mit diesem Mord belastet ist. Nein, es ist kein Mord und die allermeisten
Frauen kommen mit ihrem Leben nach einem Abbruch auch ganz gut zurecht; den anderen kann geholfen werden.
Sie alleine wollen, dass es den Frauen nach einem Abbruch schlecht geht. Wahrscheinlich ist das einer
der Gründe für Ihr Zeter und Mordio Geschrei, neben der ganz besonderen Frauneverachtung, die Sie mit
Ihrem Mordgeschrei jeden Tag beweisen.
@Ungläubig Um eure angeblichen Mordberechtigungen zu rechtfertigen, habt ihr ja seltsame Ausdrucksweisen.
Die natürlichste Sache der Welt, dass eine Frau ein Kind erwartet, betitelt ihr als existentielles Problem.
Vielmehr ist es ein existentielles Problem für die Menschheit, wenn die Frauen die Kinder nicht mehr
austragen wollen; denn dann können wir die Alten nicht mehr versorgen, und die Menschheit stirbt aus.
Weiter ist es nicht nur ein existenzbedrohliches, sondern sogar ein existenzvernichtendes Problem für
das Kind, wenn ihr es umzubringen euch erlaubt; denn dieses existiert dann wirklich nicht mehr in dieser
Welt. Was Rosalindes erste Formulierung betrifft, hat sie, nicht ich, behauptet, dass sie sich missverständlich
ausgedrückt habe. Ich glaube sie durchaus richtig verstanden zu haben. Sie empfindet ein Kind im Mutterleib
als einen Angriff. Dass der nun sogar existenzbedrohlich sei, sagen Sie. Und wenn man einen Menschen umbringen
will, ist es wohl besser, ihn nur als „umstrittenes Leben“ zu definieren anstatt als Menschen. Dann mordet
sich’s leichter. Übrigens, das Post-Abortion-Syndrom ist auch existenzbedrohend, es zermalmt die Psyche
einer Frau, die zeit ihres Lebens mit diesem Mord belastet ist. Nun gut, nun seid ihr ja schon zu zweit.
Holt euch noch euer Pünktchen, wenn ihr glaubt, zu dritt gegen mich ankommen zu können. Besser ist es
allerdings, ihr wartet bis Sonntag, den 16. Juli. Da bin ich nicht online. Da habt ihr’s leichter.
@ Bugorus Es geht darum, ob ein Mensch einen anderen umbringen darf, wenn er sich von diesem in seiner
Freiheit ein wenig eingeschränkt fühlt. Das was Sie hier als kleine Einschränkung der Freiheit betiteln,
kann für viele ein existentielles Problem darstellen. Also lieber nicht über die Ausdrucksweise anderer
lamentieren, sondern selbst besser machen! @ Rosalinde Es war in keinsterweise missverständlich. Man
will es nur missverstehen. BTW: Wo ist eigentlich das Pünktchen???
@Rosalinde: Da war die letzte Ausdrucksweise noch besser! Sie können ja nicht einmal die primitivsten
Ausdrücke. Vielleicht sollten Sie mal in die Schule gehen und auch ein klein bisschen aufpassen. Dann
lernen Sie vielleicht, was Leben ist. Vielleicht mal eine kleine Hilfe: Sogar ein Bakterium ist Leben.
Ihnen muss man ja erst einmal das Thema erklären, worüber Sie zu sprechen gedenken. Es geht darum, ob
ein Mensch einen anderen umbringen darf, wenn er sich von diesem in seiner Freiheit ein wenig eingeschränkt
fühlt. Die Antwort ist: Nein. Um dies aber anzweifeln zu können, arbeiten Sie mit dem miesen und primitiven
Trick, den biologischen Begriff Mensch, umzudefinieren. Ein geborener Mensch sei bereits ein Mensch, bei
einem Nichtgeborenen sei es „strittig“. Ziel ist es damit, eure egoistischen Absichten, die auf dem Leben
anderer herumtrampeln, zu rechtfertigen. Dieser Trick ist uns längst bekannt, und er zieht auf diesem
Forum nicht, und erst gar nicht, wenn der Betreffende die Begriffe Leben und Mensch nicht einmal kennt.
Job suchen Die Herren und Damen Lebensschützer sollen sich einen Job suchen, das Geld in einen Fonds
legen, der schwangeren Frauen bis zur Geburt, und den Müttern nach der Geburt bis zum Ende der Berufsausbildung
ein vernünftiges Einkommen ermöglicht. Alles andere ist pure Heuchelei.
Relikte „Die Sozialisten sind ein Relikt aus dem umnachteten 19. Jahrhundert, das Abtreibungsunrecht ein
Relikt aus dem blutigen 20. Jahrhundert: Diese Relikte wird die Menschheit im 21. Jahrhundert hinter sich
lassen“ Jawohl! Das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes ist ein Relikt aus dem umnachteten 19. Jahrhundert,
die kanonistische Fixierung des päpstlichen Jurisdiktionsprimats ein Relikt aus dem blutigen 20. Jahrhundert.
Diese Relikte wird die Kirche im 21. Jahrhundert hinter sich lassen.
@ Borgurus Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt: ich meinte natürlich, daß das faktische
Leben der Mutter vor dem Leben, das noch nicht geboren ist – also strittig, ob es überhaupt als Leben
gelten kann – Priorität hat.
Sehr süß, daß fortschrittliche Kräfte als „reaktionär“ bezeichnet werden. Offensichtlich wollen die
wirklich Reaktionären nicht mehr als solche bezeichnet werden. Sozialisten als Relikt des 19. Jh.: Das
ist noch viel niedlicher, weil ich dann die Kirche als Relikt aus dem 1. Jh. bezeichnen könnte. Bis vor
15 Jahren war dieses „sozialistische Relikt“ der zweite große geopolitische Machtfaktor, der in letzter
Zeit wieder an Relevanz gewinnt. Ansonsten scheint man aber bei Tradi-Kirchens viel übrig zu haben für
Relikte: Hier werden sonst doch immer irgendwelche ollen Bullen und Enzykliken von anno dazumals rausgekramt
und mit zittriger Hand dem 2. Vaticanum entgegengestreckt.
@Rosalinde daß das Leben der Mutter vor dem ungeborenen Leben zu schützen ist. Können Sie mir die Angriffe
des „ungeborenen Lebens“ auf die Mutter ausführlicher schildern? Die müssen ja schlimm sein, wenn sie
der Todesstrafe für würdig befunden werden in einer Zeit, wo diese als abgeschafft gilt?
Huhu Relikte des Mittelalters „Die Sozialisten sind ein Relikt aus dem umnachteten 19. Jahrhundert, das
Abtreibungsunrecht ein Relikt aus dem blutigen 20. Jahrhundert: Diese Relikte wird die Menschheit im 21.
Jahrhundert hinter sich lassen“ – meinte dazu ein Lebensschützer trocken. Nur mal so zur Info- Relikte,
die in wichtigen Details recht haben und dies von den Menschen begriffen wird, sterben in 3000 Jahren
nicht aus. Das Abtreibungsrecht ist kein Relikt des blutigen 20. Jahrhunderts, sondern endlich das Eingeständnis,
daß das Leben der Mutter vor dem ungeborenen Leben zu schützen ist. Eine Legalisierung der Abtreibung
verhindert tote oder gebährunfähige Frauen durch stümperhafte illegale Abtreibung, die Frau im Falle
eines Falles wegen ihres a priori freien Willens, durchführen würde.