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Da hilft nur noch beten + Päpstliches Perlenkollier für Frau Premierminister? + Interreligiöses Jubiläum + Absurdes Theater + Schwesternchor gegen US-Präsident Bush
Da hilft nur noch beten

Italien. Benedikt XVI. hat zum Gebet für den Frieden im Nahen Osten aufgerufen: „Beten und hoffen wir, daß der Herr hilft, und vor allem, daß alle mit der Gewalt aufhören.“ Der Heilige Vater äußerte sich in seinem Ferienort Les Combes im Aostatal vor Journalisten. Der Papst erinnerte ferner an die am Freitag veröffentlichte Erklärung des Heiligen Stuhls zum israelischen Angriff auf den Libanon. Der Vatikan verurteilte salomonisch sowohl terroristische Angriffe als auch militärische Vergeltungsschläge ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung.

Päpstliches Perlenkollier für Frau Premierminister?

Spanien. Am vorletzten Samstag verkündete das Pressebüro des gottlosen spanischen Premierministers José Luis Rodriguez Zapatero, daß Papst Benedikt XVI. der Frau von Zapatero eine „Perlenhalskette mit einem Kreuz“ geschenkt habe. Die Mitteilung löste in Spanien einige Verwunderung aus. Schließlich stellte sich heraus, daß es sich bei der Perlenkette um einen Rosenkranz handelte. Ob die Formulierung aus Unwissenheit oder als gezielter sozialistischer Seitenhieb zustande kam, ist unklar.

Interreligiöses Jubiläum

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat kürzlich ein internationales Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant’Egidio Anfang September 2006 in Assisi gutgeheißen. Das alljährliche Ereignis steht heuer unter dem Motto „Für eine Welt des Friedens sowie der Religionen und Kulturen im Dialog“. Es gedenkt des 20jährigen Jubiläums des ersten interreligiösen Treffens mit Papst Johannes Paul II. in Assisi im Jahr 1986. Joseph Kardinal Ratzinger verweigerte damals seine Anwesenheit. Angeblich soll er dem Papst wegen der synkretistischen Ideologie der Versammlung auch seinen Rücktritt angeboten haben.

Absurdes Theater

USA. Die Popsängerin Madonna Louise Ritchie, geborene Ciccone (47) – die unter dem blasphemischen Namen „Madonna“ auftritt – erklärte bereits im November letzten Jahres während einer britischen Fernsehshow, daß sie „ein homosexueller Mann in einem Frauenkörper“ sei. Das berichtete das britische Homo-Portal ‘RosaNachrichten’. Die zweifache Mutter fügte hinzu, daß sie eine dramatische Person sei, die „vielleicht“ einige spektakuläre Wutausbrüche gehabt habe. Das sei nun vorbei: „Ich habe mein großes, fettes Ego jetzt mehr unter Kontrolle.“

Schwesternchor gegen US-Präsident Bush

„»Wir sind eine Nation im Krieg!« rief Bush und erklärte, daß die beste Weise, die Amerikaner zu verteidigen darin bestehe, »im Angriff zu bleiben«. »Der Irak ist Teil des Krieges gegen Terrorismus – er ist eine zentrale Front des Krieges gegen Terrorismus« sagte Bush: »Wir werden im Irak nicht verlieren. Tatsächlich, wir werden im Irak gewinnen, wenn wir auf Linie bleiben.« Etwa 150 Demonstranten versammelten sich außerhalb des Hotels. Viele kritisierten Bush wegen des Krieges im Irak. Etwa 100 St.Josephs-Schwestern hatten sich vor der Ankunft Bush vor dem Hotel aufgestellt und sangen Friedenslieder.“

Aus einem Bericht der Tageszeitung ‘Milwaukee Journal Sentinel’ vom 12. Juli.
      
10 Lesermeinungen
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#10   stat crux   18:36:29 | Dienstag, 18. Juli 2006
Carlo „Mazzella“ R.
Sie haben Ihren „Rothkranz“ wohl auch inhaliert??
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#9   Kardinal Mazzella   14:31:02 | Montag, 17. Juli 2006
Benedikt: ungeeignet
ich bestreite nicht, dass die vorkonziliaren Päpste Fehlentscheidungen getroffen haben, angefangen von Pius XII der einen Aiax wie Pater Bea zum Beichtvater
hatte und als Kardinal seinen Einheitszirkus wie ein troianisches Pferd in die Stadt Gottes einführte und einem Manne wie Montini Vertrauen schenkte, doch können ihre Fehler insgesamt den von Roncalli, Montini und Woytila begangenen Freveln nicht das Wasser reichen
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#8   Benedikt   13:16:01 | Montag, 17. Juli 2006
@ Mazzella
Für die Untaten etlicher vorkonziliarer Päpste müsste Mozart dann schon einen Opernzyklus komponieren.
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#7   Kardinal Mazzella   22:34:39 | Sonntag, 16. Juli 2006
Wiener
Vielleicht haben Sie einen geeigneteren Ausdruck für die vielen Untaten der V 2 Päpste. Auf alle Fälle würde Mozart, wenn er heute noch leben würde, eine zweite Registerarie komponieren um sie alle aufzuzählen
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#6   Frasim   14:43:58 | Sonntag, 16. Juli 2006
@ all
Weiß jemand, was es mit der Gemeinschaft Sant’Egidio aufsichhat? War einmal bei so einem Gebet, hat mir aber nicht so sonderlich gefallen… Hat jemand konkretere Infos??
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#5   Sulpicius   13:28:54 | Sonntag, 16. Juli 2006
Interreligiöses Jubiläum
Gähn, wem dient dieses Spektakel eigentlich außer der Selbstdarstellung der Religionsführer…?
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#4   wiener   10:42:02 | Sonntag, 16. Juli 2006
@ kard. mazella: frage
gehört es in ein „katholisches“ forum, den hl. vater samt seinen vorgängern als schwachsinnig zu bezeichnen?
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#3   Ralf B. †   10:07:49 | Sonntag, 16. Juli 2006
Madonna
Die Popsängerin Madonna Louise Ritchie, geborene Ciccone (47) – die unter dem blasphemischen Namen „Madonna“ auftritt –
Hä? Wenn sie – wie die Meldung selber schreibt – „Madonna“ heißt, warum darf sie dann unter diesem Namen nicht auftreten?
Was kommt morgen? Berichte über Protestanten namens Peter, die öffentlich unter dem Namen „Peter“ auftreten und damit den Heiligen Stuhl beleidigen?? o.O
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#2   Bruder Theophil   09:35:22 | Sonntag, 16. Juli 2006
Evangelium des Tages
EVANGELIUM Markus 6, 7-13
In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen.
Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen.
Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.
Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.
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#1   Kardinal Mazzella   09:10:28 | Sonntag, 16. Juli 2006
nomen non semper est nomen
Viele haben geglaubt mit der Wahl seines Namens wolle Benedikt XVI Zeichen setzen und endlich wenigstens eine Kurskorrektur vornehmen. Leider kam bereits mit seiner ersten Ansprache die grosse Enttäuschung, denn er erklärte, dass er den Schwachsinn – sprich V2 Ideologie und Oekumenismus – seiner Vorgänger weiterführen wolle. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass er die Weiterführung des Assisi Jammerspiels durch die Communità di San Egidio gutheisst
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