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Samstag, 15. Juli 2006 18:17
Der neue Regens
In der Priesterbruderschaft St. Petrus werden die Karten neu gemischt. Gestern Freitag fällte der frischgewählte Generalobere seine ersten Entscheidungen.
Die 39 Kapitulare des Generalkapitels der Petrusbruderschaft tagen noch bis 20. Juli
Die 39 Kapitulare des Generalkapitels der Petrusbruderschaft tagen noch bis 20. Juli
(kreuz.net, Wigratzbad) Der neue Generalobere der Priesterbruderschaft St. Petrus, Pater John Berg, gab gestern Freitag die ersten Ernennungen bekannt.

Die wichtigste Ernennung betrifft den Leiter des Priesterseminars der Bruderschaft im bayerischen Wigratzbad.

Pater Franz Banauch
Pater Franz Banauch
Der neue Regens heißt Pater Franz Karl Banauch. Pater Banauch stammt aus Wien. 1997 empfing er die Heiligen Weihen.

Zuletzt war er Oberer des Hauses St. Alfons in Köln.

Dort organisierte er regelmäßig Familiensonntage mit einem gemeinsamen Essen und getrennten Katechesen für Eltern und Kinder.

Pater Banauch löst den Kanadier Pater Philipp Creurer ab. Er war seit drei Jahren Regens des Priesterseminars.
Pater Vincent Ribeton
Pater Vincent Ribeton

Generaloberer Berg ernannte außerdem den Franzosen Pater Vincent Ribeton zum neuen Distriktsoberen von Frankreich.

Pater Ribeton wurde im Jahr 2000 zum Priester geweiht und wirkte zuletzt in Clermont nördlich von Paris.

Pater Ribeton folgt auf Pater Xavier Garban. Pater Garban wurde vor sechs Jahren vom damaligen Generaloberen Pater Devillers zum französischen Distriktsoberen ernannt.

Pater Armand de Malleray
Pater Armand de Malleray
Die dritte Ernennung betrifft das Amt des Generalsekretärs. Der bisherige Generalsekretär Pater Armand de Malleray wurde in diesem Amt bestätigt. Pater Malleray empfing 2001 die Heiligen Weihen.

Das Generalkapitel der Petrusbruderschaft hatte am Dienstag den neuen Generalrat um den Generaloberen Pater Berg gewählt.

Die Gewählten sind:

1. Pater Patrick du Faÿ de Choisinet, Assistent,
2. Pater Almir De Andrade, Assistent,
3. Pater Charles van Vliet, Assistent,
4. Pater Josef Bisig, Rat,
5. Pater Alban Cras, Rat.

Der Schweizer, Pater Josef Bisig, ist der Gründungsobere der Petrusbruderschaft. Im Jahr 2000 wurde er vom Vatikan aus seinem Amt gedrängt.

Das führte in den vergangenen Jahren zu schweren Spannungen innerhalb der Bruderschaft. Es ist jetzt auch die Aufgabe des neuen Generaloberen, diese Spannungen zu glätten.

© Bilder: Portal zur katholischen Geisteswelt
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 13 Lesermeinungen:
Donnerstag, 20. Juli 2006 09:58
Adrian: @ catharina
Liebe Catharina,
auch wenn meine Bemerkung anders klingt, ich bin ganz Ihrer Meinung. Dennoch hat sie Berechtigung.
Ich wünsche mir, dass jedes Seminar in Deutschland und überhaupt, einen solchen guten, geistlichen und fundierten Tagesablauf hätte wie in Wigratzbad. Doch nicht nur im geistlichen muss man wachsen, sondern besonders auch im menschlichen Miteinander. Und dazu gehört auch der Umgang mit unangnehmen Angelegenheiten. Die menschliche Entwicklung und Reife darf nicht vernachlässigt und aussen vor gelassen werden. Ich stehe hinter der tridentinischen Liturgie und unterstütze diese auch. Ein Priesterseminar wie Wigratzbad bildet Priester der Zukunft, Priester die fest hinter ihrer Berufung stehen, die wissen worauf sie sich einlassen, die gerade und entschieden ihren Weg gehen (gleich vorweg: nicht dass das in anderen Seminaren nicht der Fall wäre ) Beten wir also um gute, seeleneifrige Priester. Gruß.
Mittwoch, 19. Juli 2006 21:05
catharina: „Noch strenger?“
Wo, lieber Adrian, haben Sie denn gehört, daß es im Priesterseminar von Wigratzbad so schrecklich streng zugehe? Manche Leute munkeln im Gegenteil, auch die Disziplin bedürfe einer Reform; schließlich habe das Haus ja den Anspruch, ein tridentinisches Seminar zu sein, und zu diesem gehöre nun einmal eine Ordnung einschließlich Anwesenheitspflicht bei den Vorlesungen und Gebetszeiten (schon recht früh am Morgen), Tischlesung, Zeiten des Schweigens usw.
Ich für meinen Teil würde es vorziehen, als Seminarist in ein sog. strenges Seminar einzutreten. Der feste Rahmen würde mir wohl eher helfen, die persönliche Beziehung zum Herrn auszubauen, als mir dabei schaden. Junge Pflänzlein brauchen zunächst nun einmal einen sicheren und auch festen Rahmen.
Aber ein Seminareintritt kommt ja für mich nicht in Frage…
Dienstag, 18. Juli 2006 14:27
Adrian: auch ich kenne ihn
P. Banauch ist sehr geradlinig und ehrlich. Er ist ein seeleneifriger Priester. Seine Wahl war für mich eine große Überraschung! Er wird frischen Wind ins Seminar bringen und auch die klare Linie weiterführen. Hoffentlich nicht noch strenger…
Sonntag, 16. Juli 2006 16:51
Evelin: @Sulpicius
hervorragend, präzise geantwortet.
Sonntag, 16. Juli 2006 14:58
Frasim: @Sulpicius
Meine Antworten zu den ihrigen:
1)
2)
3)
Samstag, 15. Juli 2006 23:52
Sulpicius: @Gotthard
Daß Sie nicht selbst drauf kommen:

Antwort ad 1) Sicher nicht die Ihre.
Antwort ad 2) Sicher nicht die Ihre.
Antwort ad 3) Sicher nicht der Ihre.
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