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Dienstag, 18. Juli 2006 10:56
Der umstrittene ‘Pastorale Prozeß’ bringt im Bistum Fulda die ersten faulen Früchte.
Zurück zum Artikel 82 Lesermeinungen:
Samstag, 29. Juli 2006 18:18
Adrian: Was würde Bischof Dyba (+) wohl tun?
Der verstorbene Erzbischof Dr. Johannes Dyba warnte immer wieder vor der Gefahr einer fortschreitenden „Klerikalisierung“ haupt- und ehrenamtlicher Laien, die nun im Bistum Fulda wohl eindeutig betrieben wird. Das Projekt „Pastoraler Prozess“ wurde, nach meiner Einschätzung, eben nicht von den Gemeinden und Priestern/Klerikern des Bistum erarbeitet, sondern aus Paderborn von seiner Ex. Bischof Algermissen mit-„eingeschleppt“. Beten wir um eine gute Entwicklung.
Samstag, 29. Juli 2006 14:58
ich bin mir nicht sicher, ob Menschen, die soetwas tun im vollen besitz ihrer geistlichen kräfte sind. denn es ist immer noch nicht zu begreifen, warum die beiden priester die werktagsmessen ausfallen lassen. man sollte doch ernsthalfte schritte gegen beide einleiten…
Montag, 24. Juli 2006 23:50
Adrian: @ r.ruhrbegietler @ Toby
r.ruhrgebietler schrieb: „Eminenz,
sofort alle diese „Priester“ exkommunizieren!
Ein Frage sei gestellt: war es nicht VOR den „Priesterweihen“ erkennbar, daß dort Wölfe im Schafspelz unterweg sind?!
pax dominus vobiscum“

@r.ruhrgebietler:
Oh, Oh, Oh… so was dummes hab ich lange nicht mehr gehört. Ich nehme Sie nicht ernst, oder besser für voll!!!

@Toby
Sie wollen doch nicht Rom unterstellen, oberflächlich einen Bischof ernannt zu haben?

Auch ich bin überhaupt nicht zufrieden mit meinem Bischof. Es werden viele Struckturen kaputt gemacht, ohne die Zukunft und die Entwicklung richtig einschätzen zu können. Wer kann das auch schon… Der Schwerpunkt wird sehr stark auf Laien gesetzt. Dazu kann ich nur sagen: BLINDE FÜHREN BLINDE!!!

Letzten Sonntag war übrigens der Todestag von Johannes Dyba, Gott hab ihn selig. Dieser wird im Bistum nach wie vor stark verehrt, sehr zum Argwohn der Bistumsleitung. Gruß.
Montag, 24. Juli 2006 10:56
stat crux: Hier, Carlo, wäre mal Anlass für eine Feststellungsklage,
ob wohl ein Priester noch gehalten sei, das tägliche Messopfer zu feiern.
Montag, 24. Juli 2006 09:37
Maledica: Hopfen und Malz verloren
@Benedikt
Die Apostasien von Lehmensch habe ich oft genug objektiv dargelegt
Nein, Sie haben jedes Mal genau diesen Satz gebracht.
Da Sie des Lesens nicht mächtig zu sein scheinen, erübrigt sich jeglicher Kommentar Ihnen gegenüber…
Sonntag, 23. Juli 2006 21:49
propst zu paderborn: falsch verstanden
ich glaube, dass es die genanten priester einfach nur falsch verstanden haben, was sie innerhalb des pastoralen prozesses im bistum fulda tun und lassen sollen. sie sollen, ja müssen jeden tag die heilige messe mit der ihr anvertrauten gemeinde feiern. ich bin der meinung, dass die zwei lieber für andere dinge mehr zeit haben wollen, aber dann haben beide priester den falschen beruf gewählt. der h.h. bischof heinz josef algermissen steht dem „fuldaer Kreis“ nicht nahe. der bischof weiß das die genannten priester diesem kreis angehören, aber, so denke ich, wird er sie weiter wie jeden seiner priester behandeln. ich kann mir vorstellen, dass pfr. borta und pfr. gerhard bei bischof algermissen zum gespräch waren und der bischof die beiden „zur schenke“ gemacht hat.
der pastorale prozess ist notwendiger denn je, weil ohne priester kann keine gemeinde überleben, aber auch die gemeinde muss dafür sorgen, dass es wieder mehr priesterberufe gibt. jeder von uns sollte stärker um priesterberufungen beten, anstatt so manchen mist hier zu schreiben.
Samstag, 22. Juli 2006 18:12
Toby: Nicht verzagen, Florian!
„Herr es ist aussichtslos, aber Du bist allmächtig.“ (Gebet des hl. Antonio Maria Claret)

Wenn Bischof Algermissen nicht reagiert, wird Rom handeln müssen. Da gibt es sicher gute Mittel und Wege.
Freitag, 21. Juli 2006 16:37
Benedikt: @ Maledica
Natürlich würze ich mit etas Übertreibung.

Ja, aber in dem Verhältnis: „Ich hätt gern ein paar Pommes zu dem Salz“

Die Apostasien von Lehmensch habe ich oft genug objektiv dargelegt

Nein, Sie haben jedes Mal genau diesen Satz gebracht.
Freitag, 21. Juli 2006 16:10
Maledica: Ende! Aus!
@Benedikt
Ende! Aus!
Es macht keinen Sinn, mit Ihnen zu diskutieren. Natürlich würze ich mit etas Übertreibung. Die Apostasien von Lehmensch habe ich oft genug objektiv dargelegt- für Sie wahrscheinlich nicht objektiv genug, denn selbst wenn Lehmensch vor Ihren Augen einer Frau mit lila Stola die Hände salben würde, würden Sie es nicht glauben!
Freitag, 21. Juli 2006 16:00
Benedikt: @ Maledica
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Die Apostasien von Lehmensch und seiner Kumpanen wurden oft genug dargelegt.

Ich habe nur Behauptungen mit vielen Ausrufezeichen gelesen.

In den 1950er Jahren hat der Glaube jedoch noch geblüht

Das ich nicht lache. Gewohnheitschristentum in Reinform ist das gewesen. Siehe auch den Artikel von Pfr. Overath in „Sinfonia Sacra“.

Es sind keine Vorwürfe, sondern Feststellungen die oft genug belegt wurden.

Kommen Sie mir doch nicht so. Es ist ja nun zur Genüge dargelegt worden, dass Ihre etwa „Feststellung“ bezüglich der Wochentagsmessen nichts als Polemik war.

Ein Lehmensch-Fan wird natürlich über sein Vorbild nichts kommen lassen,

Ich bin kein Fan von Lehmann. Mir ist bloß irgendwann aufgefallen, dass sich die Abneigung gegen Lehmann immer nur auf der persönlichen Schiene bewegt, nichts Konkretes gegen ihn vorgebracht und im Vergleich zu anderen Kardinälen mit zweierlei Maß gemessen wurde. Eine solche Kritik ist einseitig und boshaft und daher eines Katholiken unwürdig.
Freitag, 21. Juli 2006 12:32
Toby: @ Ruhrgebietler
Gilt diese frage nicht auch für Bischofsweihen? Der Fisch stinkt vom Kopf her!
Freitag, 21. Juli 2006 11:22
Maledica: Blindheit
@Benedikt
Verstehe. Lehmann ist also für den deutschland- wenn nicht gar europaweiten Rückgang der Priesterzahlen verantwortlich. Ach, wie einfach man sich alle Dinge machen kann, nicht wahr?Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Lehmensch als Vorsitzender der DBK ist nur die Spitze des Eisberges. Deshalb schrieb ich auch, daß dieser Name beliebig mit anderen Apostaten ersetzt werden kann!!!

in dem Sie etwas Handfestes bringen und auf Ihre Litaneien verzichten.Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Die Apostasien von Lehmensch und seiner Kumpanen wurden oft genug dargelegt.
Langsam glaube ich, daß Sie mit diesem kongruieren und selbst im Begriff sind, Häretiker zu werden!

Ich verteidige gar keine Ruinen. Ich sehe nur andere Ursachen. Ihre erscheinen mir etwas zu oberflächlich, zudem hier oft schon widerlegt.Widerlegt???
Die moderne Kirchenpolitik hat sich widerlegt, denn diese hat jämmerlich versagt.
Deutschland ist eine Glaubenswüste und Missionsland geworden.
In den 1950er Jahren hat der Glaube jedoch noch geblüht
Also Augen offen halten!!!

dass passt zu den anderen Vorwürfen, die Sie hier schon gebracht habenEs sind keine Vorwürfe, sondern Feststellungen die oft genug belegt wurden.
Wer es fassen kann, der fasse es.
Ein Lehmensch-Fan wird natürlich über sein Vorbild nichts kommen lassen, doch wer sich mit solchen Apostaten solidarisiert, zeigt selbst welchen Standpunkt er vertritt: Der Standpunkt des Glaubens- und Kirchenzerstörers
Freitag, 21. Juli 2006 07:49
r.ruhrgebietler: @Bischof von Fulda
Eminenz,
sofort alle diese „Priester“ exkommunizieren!

Ein Frage sei gestellt: war es nicht VOR den „Priesterweihen“ erkennbar, daß dort Wölfe im Schafspelz unterweg sind?!

pax dominus vobiscum
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:56
Benedikt: @ Maledica
Ach wie gurt, daß niemand weiß , daß der Unhold Lehmensch heißt
Lehmensch kann man auch beliebeig durch Ordinariat, Regens, Professor, und andere Apostaten und Häretiker ersetzen!!!


Verstehe. Lehmann ist also für den deutschland- wenn nicht gar europaweiten Rückgang der Priesterzahlen verantwortlich. Ach, wie einfach man sich alle Dinge machen kann, nicht wahr?

Allmählich bin ich es müde, ihre blinden Augen zu öffnen!

Das wird in dem Moment funktionieren, in dem Sie etwas Handfestes bringen und auf Ihre Litaneien verzichten.

Ich begreife nicht, wie seit über 40 Jahren Ruinen geschaffen werden und diese bis aufs Messer verteidigt werden, aber die selbst verschuldete Ursache nicht erkannt wird!

Ich verteidige gar keine Ruinen. Ich sehe nur andere Ursachen. Ihre erscheinen mir etwas zu oberflächlich, zudem hier oft schon widerlegt.

Dies wird wohl nicht einmal ein Urchristentumsnostalgiker bestätigen

Ich sehe, Sie sollten lieber den Kurs besuchen.

Nein, denn es bleibt auch ohne Ausrufungszeichen Wahrheit

Nein, es ist leicht nachweisbare Unwahrheit, wie hier schon mehrmals dargelegt. Der Gottesdienstplan des Bistums Limburg ist frei verfügbar und der widerlegt Ihre Behauptungen. Ich habe inzwischen nachgesehen und festgestellt, dass auch zwischen 9 und 12 Uhr weniger Messen stattfinden als zwischen 6 und 9.

Ich gehe aber ohnehin nicht davon aus, dass Sie das jemals selbst überprüft haben, dass passt zu den anderen Vorwürfen, die Sie hier schon gebracht haben.
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:52
Jörg Guttenberger, Köln: Toby: erzkonservativ
gibt es nicht. Konservativ ist die Mitte zwischen progreßiv und reaktionär; die Pius-Brüder sind nicht konservativ, sondern reaktionär, weil sie die Fortentwicklung der Tradition ablehnen. Abgesehen vielleicht von der Trennung Rom – Konstantinopel sind sämtliche Kirchenspaltungen entstanden, weil eine oder mehrere Gruppen Konzilsbeschlüsse abglehnt haben, zuvorletzt die Altkatholiken mit ihrer Ablehnung der päpstlichen Unfehlbarkeit. Man wird daher sagen müssen, die besagten Kirchenspaltungen sind alleine durch Reaktionäre verursacht.

Jesus Christus war konservativ, denn er ist nicht gekommen, Gesetz und Propheten aufzulösen, sondern um sie zu erfüllen. Paulus hat mit seinem Wort „Prüfet alles, das Gute behaltet“ ebenfalls zu einer konservativen Lebenshaltung aufgefordert.
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:46
Maledica: Blindfisch
Diese Problem schließt nicht aus, dass es auch einen Priestermangel gibt. Jedenfalls sind es entschieden weniger als früher.Wieso denn blos, wieso denn blos!
Ach wie gurt, daß niemand weiß , daß der Unhold Lehmensch heißt
Lehmensch kann man auch beliebeig durch Ordinariat, Regens, Professor, und andere Apostaten und Häretiker ersetzen!!!

Allmählich bin ich es müde, jedesmal Ihre Unterstellungen zu korrgieren.Allmählich bin ich es müde, ihre blinden Augen zu öffnen!

Ich begreife nicht, wie man permanent derart auf 180 sein kann, ohne auch nur zu versuchen, sich zurückzuhalten.
Ich begreife nicht, wie seit über 40 Jahren Ruinen geschaffen werden und diese bis aufs Messer verteidigt werden, aber die selbst verschuldete Ursache nicht erkannt wird!

In diesem Kurs werde ich vermutlich als erstes hören, dass die Messe in der Frühzeit abends gefeiert wurde.Dies wird wohl nicht einmal ein Urchristentumsnostalgiker bestätigen

Auch mit 12 Ausrufezeichen wird das nicht wahrer.Nein, denn es bleibt auch ohne Ausrufungszeichen Wahrheit
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:13
Benedikt: @ Maledica
Der Mangel besteht, das die Seelsorge mehr als mangelhaft ist und die Teilnahme an den sowjetischen Gremien immens üÜberhand genommen hat- Gemeindemanager halt, die wenn es hoch kommt über den Glauben diskutieren und ja nicht zu viel beten, sonst wird man als vorkonziliare Zelebrationsmaschine eingestuft

Diese Problem schließt nicht aus, dass es auch einen Priestermangel gibt. Jedenfalls sind es entschieden weniger als früher.

Am Morgen das Heilige Meßopfer zu feiern ist also Ideologie!

Das hat niemand behauptet . Allmählich bin ich es müde, jedesmal Ihre Unterstellungen zu korrgieren. Ich begreife nicht, wie man permanent derart auf 180 sein kann, ohne auch nur zu versuchen, sich zurückzuhalten.

Sie sollten doch einmal einen Nachhilfekurs besuchen, warum die Kirche Jahrhundertelang am Morgen die Heilige Messe gefeiert hat.

In diesem Kurs werde ich vermutlich als erstes hören, dass die Messe in der Frühzeit abends gefeiert wurde.

Abendmessen gibt es erst seit kurzer Zeit!

Und warum? Weil Sie sinnvoll sind. Das wusste auch Pius XII…

Die Messe vor 8 Uhr oder nach 18 Uhr zu feiern!!!
Und nicht wie allgemein üblich dazwischen!!!


Auch mit 12 Ausrufezeichen wird das nicht wahrer.

Dennoch sind die meisten Arbeitnehmer im Dienstleistungsgewerbe und haben feste Arbeitszeiten, für die es unmöglich ist zwischen 8 Uhr und 18 Uhr an einer Messe teilzunehmen.

Falls sie es denn wollen. Das darf bezweifelt werden.
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:01
Maledica: Meßzeiten
Also gibt es keinen Priestermangel?NEIN!
Der Mangel besteht, das die Seelsorge mehr als mangelhaft ist und die Teilnahme an den sowjetischen Gremien immens üÜberhand genommen hat- Gemeindemanager halt, die wenn es hoch kommt über den Glauben diskutieren und ja nicht zu viel beten, sonst wird man als vorkonziliare Zelebrationsmaschine eingestuft (paritätisch in der Politik als Nazi beschimpft zu werden!!!)

Hören Sie mal, es muss schon alles Sinn machen. Auf Frühmessen bloß wegen der Ideologie zu bestehen ist einfach Blödsinn.Am Morgen das Heilige Meßopfer zu feiern ist also Ideologie!
Sie sollten doch einmal einen Nachhilfekurs besuchen, warum die Kirche Jahrhundertelang am Morgen die Heilige Messe gefeiert hat. Abendmessen gibt es erst seit kurzer Zeit! Um Ihren Tiraden vorzugreifen- ich bin nicht gegen Abendmessen!

Wenn ein Priester, der nur eine Messe pro Werktag zelebrieren kann, feststellt wofür wird er sich dann wohl entscheiden?Die Messe vor 8 Uhr oder nach 18 Uhr zu feiern!!!
Und nicht wie allgemein üblich dazwischen!!!

Das können Sie selber recherchieren. Das da „KEIN“ Arbeitnehmer kann ist angesichts des heutigen flexiblen Arbeitsmarktes auch Humbug.
Dennoch sind die meisten Arbeitnehmer im Dienstleistungsgewerbe und haben feste Arbeitszeiten, für die es unmöglich ist zwischen 8 Uhr und 18 Uhr an einer Messe teilzunehmen

während sie darauf bestehen, dass der Mess-Plan wie im 19. Jh. auszusehen habeDas habe ich nie behauptet!!!
Donnerstag, 20. Juli 2006 16:22
Cyprian: Löw und Moon-Sekte
@heggi

Werter Heggi,

Löw verteidigt die Moon-Sekte sicher nicht aus wissenschaftlichen Gründen, denn dazu müßte er nicht an den Geburtstagsfeiern von Moon teilnehmen.

Dr. Spindelböck alias Catholicus hat z.B. vor einigen Jahren Herrn Gindert vorgeworfen, daß sich Löw am „Forum deutscher Katholiken“ beteiligt, obwohl er privat an Moons Geburtstagsfeiern teilnimmt und sehr enge Beziehungen zur Moon-Bewegung pflegt.

Sie brauchen nicht zu kneifen, fragen Sie ruhig Dr. Spindelböck! Nur Mut!

Ferner hat Löw sogar ein Buch zugunsten der Moon-Sekte im Selbstverlag veröffentlicht, weil kein (seriöser) Verlag diese Art von „Wissenschaft“ publizieren wollte. Hier die bibliographischen Daten:

Konrad Löw
Von „Hexen“ und Hexenjägern. Die Moonies und die Glaubensfreiheit
Baierbrunn 1994, Eigenverl. des Autors
ISBN 3-9803933-0-5

Da ich Sie nicht kenne, vermute ich, daß Sie einen methodischen Fehler: Sie meinen, Löw ist POLITISCH konservativ, also muß er auch THEOLOGISCH konservativ sein. Dies ist aber ein Irrtum. Löw ist politisch „rechts“ im besten Sinne, aber als Katholik „linksaußen“. Wenn Sie aus Bayern kommen, möchte ich Ihnen eine Neuigkeit mitteilen: Es gibt viele CSU-Mitglieder, die glaubensmäßig modernistisch orientiert sind. Barbara Stamm ist etwa bei Donum Vitae aktiv, obwohl sie viele Vertriebene für konservativ halten.

Versuchen Sie bitte, etwas differenzierter zu denken. „Distinguo“ lautet etwa ein Motiv der Scholastik.

Fortis in fide!
Cyprian
Donnerstag, 20. Juli 2006 15:59
Benedikt: @ Maledica
Welcher Priestermangel???
Meinen Sie der Mangel an Managern, welche nicht mehr die Prozedur von Esoterik durchlaufen müssen, denen eingetrichtert wird, daß ihre Arbeit auch von Pastillen verrichtet werden kann und die dann lieber Fußballspielen sollen als fromm sein???
Es ist ein Teufelskreislauf, der von den Verantwortlichen selbst fabriziert wurde!
Außerdem gibt es heute noch genügend Priester, die jedoch oft selbst nicht mehr zelebrieren oder konzelebrieren!


Also gibt es keinen Priestermangel?

Aha eine schlechte Einschaltquote- also muß diese Sendung wohl bald aus dem Programm genommen werden.

Hören Sie mal, es muss schon alles Sinn machen. Auf Frühmessen bloß wegen der Ideologie zu bestehen ist einfach Blödsinn. Wenn ein Priester, der nur eine Messe pro Werktag zelebrieren kann, feststellt, dass zur Abendmesse 40 Gläubige kommen und zur Frühmesse 10, wofür wird er sich dann wohl entscheiden? Vielleicht beziehen Sie irgendwann auch mal die Realität bei Ihren Überlegungen ein, als in einem fort Dinge zu verlangen, die längst entweder unmöglich oder unsinnig geworden sind.

Haben Sie die Zeit zwischen 9 und 12 bewußt ausgeklammert??? Da kann nämlich auch KEIN Arbeitnehmer

Das können Sie selber recherchieren. Das da „KEIN“ Arbeitnehmer kann ist angesichts des heutigen flexiblen Arbeitsmarktes auch Humbug. Aber „flexibler Arbeitsmarkt“ ist ja eine Neuerung, während sie darauf bestehen, dass der Mess-Plan wie im 19. Jh. auszusehen habe, egal ob sinnvoll oder nicht.
Donnerstag, 20. Juli 2006 15:15
Maledica: Priestermangel???
@Benedikt

Wann früher? Und: Ist Ihnen eventuell der Priestermangel entgangen?Welcher Priestermangel???
Meinen Sie der Mangel an Managern, welche nicht mehr die Prozedur von Esoterik durchlaufen müssen, denen eingetrichtert wird, daß ihre Arbeit auch von Pastillen verrichtet werden kann und die dann lieber Fußballspielen sollen als fromm sein???
Es ist ein Teufelskreislauf, der von den Verantwortlichen selbst fabriziert wurde!
Außerdem gibt es heute noch genügend Priester, die jedoch oft selbst nicht mehr zelebrieren oder konzelebrieren!

Und: Die Frühmessen zB in Mainz werden von höchstens 150 Gläubigen besuchtAha eine schlechte Einschaltquote- also muß diese Sendung wohl bald aus dem Programm genommen werden.
Vorschlag: Rasen in die Kirchen legen und rumbolzen- da gibt glaub ich son Jugendtempel in Essed ein gutes Beispiel!

Vielleicht überlegen Sie sich mal, dass Frühmessen möglicherweise wegen ihrer geringen Resonanz nicht mehr stattfinden (sondern später).Ja es gibt in Mainz auch Abendmessen, welche nach Feierabend stattfinden und bessere Einschaltquoten haben

Exemplarisch für das Bistum LM nachgeprüft:
Zwischen 12-15 Uhr finden im ganzen Bistum exakt 2 Hl. Messen statt (in der ganzen Woche!). Die Messen von 15-17 Uhr sind fast immer Altenheim- oder Krankenhausmessen.
Oh im Bistum Limburg finden überhaupt noch so viele Messen statt???
Haben Sie die Zeit zwischen 9 und 12 bewußt ausgeklammert??? Da kann nämlich auch KEIN Arbeitnehmer
Donnerstag, 20. Juli 2006 14:32
Benedikt: @ Maledica
Stimmt es ist riesiger Blödsinn,

Sie wissen genau, dass das auf Ihre Behauptungen hinsichtlich der Messen in Limburg gemünzt war, die nicht den Tatsachen entsprechen, wie hier dargelegt wurde.

daß früher fast jedes Kuhkaff wo eine katholische Kirche war täglich eine Frühmesse hatte.

Wann früher? Und: Ist Ihnen eventuell der Priestermangel entgangen?
Selbst wenn in einigen Pfarreien genug Personal für Frühmessen bereitstünde, so kann das nicht generell für alle Pfarreien gelten. Und: Die Frühmessen zB in Mainz werden von höchstens 150 Gläubigen besucht, die Stadt hat aber über 90.000 Katholiken. Vielleicht überlegen Sie sich mal, dass Frühmessen möglicherweise wegen ihrer geringen Resonanz nicht mehr stattfinden (sondern später).

Ich muß Blind sein, wenn ich in den Pfarrbriefen lese Messe 9:00Uhr, Messe 10:00Uhr, Messe 11:00Uhr, Messe 14:00Uhr, Messe 15:00Uhr-

Exemplarisch für das Bistum LM nachgeprüft:
Zwischen 12-15 Uhr finden im ganzen Bistum exakt 2 Hl. Messen statt (in der ganzen Woche!). Die Messen von 15-17 Uhr sind fast immer Altenheim- oder Krankenhausmessen.

War wohl wieder nix.
Mittwoch, 19. Juli 2006 18:51
Adrian: @ Toby
Ganz recht, Toby!
Rom hat sich auch schon gemeldet. Und zwar sah der Prozess der Neugestaltung vor, dass die Ortspriester weniger zu sagen hatten, als die Laiengremien. Das muss jetzt, dank eines Schreiben unseres Papstes, geändert werden. Denn der Priester hatte nicht mehr das letzte Wort in seinen zugewiesenen Gemeinden. Ich hätte mir von Rom aber noch mehr erwartet… Gruß.
Mittwoch, 19. Juli 2006 18:34
Toby: Ganz offensichtlich
sollen die Messen auch in solchen Pfarreien reduziert werden, wo nach wie vor ein Priester vorhanden ist. Das widerspricht eindeutg der kirchlichen Ordnung. Eine so genannte Wort-Gottes-Feier ersetzt nicht den Wert einer Messfeier. Warum sollen die Priester also ohne Not ihren ureigensten Amtspflichten vernachlässigen?
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:59
Maledica: Blödsinn
Stimmt es ist riesiger Blödsinn, daß früher fast jedes Kuhkaff wo eine katholische Kirche war täglich eine Frühmesse hatte. Es ist noch größerer Blödsinn, daß heutzutage, wenn überhaupt noch Messen zelebriert werden, diese oft zu solchen Zeiten stattfinden, daß Viele überhaupt nicht mehr die Möglichkeit haben, dieses Angebot wahrzunehmen.
Ich muß Blind sein, wenn ich in den Pfarrbriefen lese Messe 9:00Uhr, Messe 10:00Uhr, Messe 11:00Uhr, Messe 14:00Uhr, Messe 15:00Uhr- wahrscheinlich deute ich die Zahlen falsch, denn im Zuge des konziliaren Geistes muß natürlich auch das uminterpretiert werden, was schwarz auf weiß steht!
Stimmt, Sie haben Recht, ich muß mich verlesen haben!
Denn von Messe ist heutzutage eh keine Rede mehr, daß heißt ja Gottesdienst…
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:52
Toby: @ Adrian und Florian
Es ist unglaublich, dass Bischof Algermissen zu all diesen Dingen schweigt, obwohl sie mittlerweile öffentlich bekannt sind. Auch ein Schreiben der Kleruskongregation zum umstrittenen „Pastoralen Prozess“ wird von ihm geflissentlich unter Verschluss gehalten. Langsam frage ich mich, welches Amtsverständnis Bischof Algermissen eigentlich vertritt. Es wird Zeit, dass endlich gehandelt wird. Wenn Algermissen selbst nicht dazu bereit ist, wird Rom einschreiten müssen. So kann es einfach nicht mehr weitergehen.
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:50
Benedikt: @ Maledica
Ihre Weltuntergangslyrik ändert auch nichts daran, dass Sie hier wiedereinmal hemmungslosen Blödsinn erzählt haben.
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:44
Maledica: Blindheit
@Benedikt

Sie scheinen wahrhaftig mit Blindheit geschlagen zu sein…
…reden Sie weiterhin ALLES schön und leben Sie weiterhin in Ihrer heilen Welt.
Die Realität sieht allerdings anders aus- leider!
Den dort ist der Rauch Satans schon tief eingedrungen und hat etliche Bischöfe schon sehr benebelt, wenn nicht sogar umgarnt!
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:28
Adrian: @ Florian
Tsja, das ist traurig, aber wahr. Wenn man allein aud deren Homepage (www.fuldaer-kreis.de) anschaut, erkennt man, meiner Meinung nach, dass das was diese Gruppierung vertritt, nicht Einheitsfördernd ist, ja fast schismatische Züge annimmt. Bei deren Linkliste „vermisste“ ich einen Link… (zu: www.virtuelle-dioezese.de) *lach* =) Gruß.
Mittwoch, 19. Juli 2006 16:05
iustus: Unsinn!
In Limburg ist eh Hopfen und Malz verloren, da hat kein normaler Arbeitnehmer die Möglichkeit die Messe zu besuchen.

Das Gegenteil ist bewiesen. St. Marien mit seinen Frühmessen ist eine Kirche in Limburg. Von den Abendmessen, die der normale Arbeitnehmer besuchen kann, haben wir da noch nicht einmal geredet.
Mittwoch, 19. Juli 2006 16:04
Benedikt: @ Maledica
Limburg St. Marien: Wie gnädig

War klar, dass Ihnen das jetzt auch wieder nicht passt. Es geht Ihnen halt nur ums Prinzip, nicht um Fakten.

St. Anna: Rentner- und Arbeitslosenmesse
Dom St Georg: Rentner- und Arbeitslosenmesse


Rentner bilden so oder so die Mehrzahl. Auch in einer gewissen Budenheimer Kapelle.

In Limburg ist eh Hopfen und Malz verloren, da hat kein normaler Arbeitnehmer die Möglichkeit die Messe zu besuchen.

Das ist einfach unwahr, wie Sie den Terminen entnehmen können. Dieser Satz ist eine Behauptung wider besseren Wissens.

Wie oft werden da Werktagsmessen um 9 oder am frühen Nachmittag angeboten!!!
Warum? Warum? Warum?


Passen Ihnen die Wochentagsmessen nun doch nicht mehr?

Wieviele Priester zelebrieren überhaupt noch täglich?
Wieviele beten überhaupt noch das Stundengebet?
Die Systematische Umkrempelung seit der Konzilsrevolution hat tiefe Wunden gerissen.
Sind Sie wirklich so blind!


Und Sie reduzieren alles auf das Konzil – was bei genauerem Hinsehen leicht widerlegbar ist. Das Konzil hat lediglich gezeigt, wie es hinter der Fassade aussieht. Statt es anzupacken, verkriechen sich einige hinter ihren Lamentos oder flüchten zu irgendwelchen Heile-Welt-Bruderschaften.

Klar sind noch klitzekleine Rest des Katholizismus vorhanden, welche Lehmensch und seine Bande und andere Zerstörer noch nicht ganz eliminieren konnten!

Nichts wäre für ihn leichter, als sein „Zerstörungswerk“ an seiner Domkirche durchzusetzen. Doch Fehlanzeige…
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:50
Maledica: Werktagsmessen
Limburg St. Marien: Wie gnädig
St. Anna: Rentner- und Arbeitslosenmesse
Dom St Georg: Rentner- und Arbeitslosenmesse
Es ist ja schon mal gnädig, daß wenigstens noch in den Kathedralkirchen die Möglichkeit zu einer Werktagsmesse für einen normalsterblichen besteht- vielleicht halten dort auch bald die Zeichen der Zeit, welche zu erkennen ja so oft in Fürbitten erfleht werden Einzug und man darf sich dann auch dort an WoGoDis erfreuen.
In Limburg ist eh Hopfen und Malz verloren, da hat kein normaler Arbeitnehmer die Möglichkeit die Messe zu besuchen.
Senior Benedikt, schauen Sie doch mal abgesehen von den von Ihnen aufgeführten Kathedralkirchen in die Pfarrnachrichten: Wie oft werden da Werktagsmessen um 9 oder am frühen Nachmittag angeboten!!!
Warum? Warum? Warum?
Bequemlichkeit der Priester? Oder Systematik um Einschaltquoten zu verringern um eine Rechtfertigung zur Abschaffung zu haben?
Wieviele Priester zelebrieren überhaupt noch täglich?
Wieviele beten überhaupt noch das Stundengebet?
Die Systematische Umkrempelung seit der Konzilsrevolution hat tiefe Wunden gerissen.
Sind Sie wirklich so blind!
Klar sind noch klitzekleine Rest des Katholizismus vorhanden, welche Lehmensch und seine Bande und andere Zerstörer noch nicht ganz eliminieren konnten!
Im Vergleich zu den ach so muffigen 50er Jahren:
Sind wir dank Aggiornamento, Ketzertheke, Handkommunion, Demokratur, Pastillen, LektorInnen, Pfarrgemeindesowjets frömmer geworden???
NEIN! NEIN! NEIN!
Danke LEHMENSCH u. Co.!!!
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:34
Heggi: Fehlentwicklung?
Nein, keine Fehlentwicklung! Glaube und Glaubensform haben sich auch in der Kirche über Jahrhunderte entfaltet. Zu glauben, man müsse nur immer wieder bei der frühen Kirche anknüpfen, dann sei alles in Ordnung, ist auf dem archeologischen Holzweg. Damit ist jedoch auch nichts gegen die Tageszeitenliturgie gesagt.

Was die tägliche Messe für Priester angeht, so sei auch noch auf die Instruktion „Der Priester, Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde“ (Hrsg. Kleruskongregation) von 2002 hingewiesen. Da heißt es in Teil I, am Ende von Ziffer 13:

„Daraus folgt die sehr wichtige Bedeutung der Vorbereitung auf die Heilige Messe, ihrer täglichen Feier, der Danksagung und des Besuchs beim Allerheiligsten im Laufe des Tage.“
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:10
Adrian: @ Heggi
Schauen Sie mal bei www.bistum-fulda.de rein, vielleicht können Sie da fündig werden.
Tipp: Schaut euch mal den schönen Dom an:
www.bistum-fulda.de, dann „Kunst + Kultur“ und dann Hoher Dom zu Fulda –> Virtueller Rundgang
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:07
Benedikt: @ Maledica
O meine Anschuldigungen sind ja so aus der Luft gegriffen.
Es ist alles toll, wunderbar.
Es gibt keine Krise in der Kirche!


Von der Kirchenkrise war hier nicht die Rede.

Es ist doch Fakt, daß oft genug Messen am späten Vormittag angeboten werden- etwa damit die Priester ausschlafen können???

Bösartige Unterstellungen helfen niemandem. Unser Pfarrer steht auch schon mal um halb 5 auf, um sein Tagespensum zu schaffen. Aber von alledem verstehen Sie vermutlich nichts und wollen es auch gar nicht. Hauptsache, man kann die nächste Verleumdung in die Welt setzen.

Die Theologen haben da ganze Arbeit geleistet- mit Hilfe unzähliger Bischöfe- um die Kirche umzukrempeln und einen Sozialpädagogenclub daraus zu machen!!!
Danke Lehmensch, Kamphaus, Spital, Algermissen, und wie sie alle heißen!!!


Domkirche Mainz: 6.25, 7.00, 7.30, 8.15
Domkirche Fulda: 6.30, 7.00, 9.00
Domkirche Trier: 7.00, 9.00
Stadt Limburg: St. Marien: Mo 6.30, Di 6.50, Mi 6.30, 7.45, Do & Fr 6.30, 8.30, Sa 6.50; St. Anna: 11.15 tägl., Dom St Georg 10.15 tägl.

Wie gesagt: Halbgare Vorwürfe.
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:03
Adrian: @ Puchil2
Ich halte es auf gar keinen Fall für eine Fehlentwicklung, dass heut zu Tage das heilige Messopfer täglich gefeiert, damit auch das Evangelium verkündet wird und die Gnaden der hlg. Messe empfangen werden können.
Im Gegenteil: Dies halte ich für ein Wirken und eine Entwicklung des Heiligen Geistes, der in seiner Kirche lebt und wirkt! Allerdings scheint es mir so, dass Sie, verehrter Schreiber, ganz und gar den Diabolos, den Verwirrer, den Teufel also, ausser acht lassen. Vielleicht kommt doch nicht alles vom Heiligen Geist?! Wir erkennen doch wohin diese Entwicklungen führen und Erkenntnis kommt von Gott! Also kurz: Es ist schädlich und meiner Meinung nach falsch, so oberflächlich zu denken. Beten wir zum heiligen Geist um Erkenntnis! Gruß.
Mittwoch, 19. Juli 2006 14:50
Dr. Verena B.: @Elendester Sünder
Netter Scherz. Nachdem ich zweimal gesagt habe, dass ein Wortgottesdienst kein Ersatz für eine Messe ist (sehr wohl aber es besser ist, einen WG zu feiern als gar nichts zu feiern), behauptest du immer noch, ich würde beides gleichsetzen? Also entweder ist das ein Versuch der Provokation (dann ist er misslungen) oder du bist einfach nur doof.
Mittwoch, 19. Juli 2006 14:48
Puchil2: Fehlentwicklung?
Ich versuche es noch einmal: Vielleicht war das Üblichwerden der täglichen Eucharistie eine liturgische Fehlentwicklung. Die frühe Kirche hat schon gewusst was sie tut: Am Herrentag, dem Tag der Aufersteheung, feiert sie Tod und Aufersteheung Christi in der Eucharistie. An den Wochentagen preist sie Gott in und mit der Tagzeitenliturgie. Vielleicht würden sich mit dieser Praxis heute – geführt durch den Geist Gottes – ein langer Entwicklungskreis schließen und viele Problem lösen.
Mittwoch, 19. Juli 2006 14:35
Maledica: Revolution in der Kirche
@Benedikt

O meine Anschuldigungen sind ja so aus der Luft gegriffen.
Es ist alles toll, wunderbar.
Es gibt keine Krise in der Kirche!
Es ist doch Fakt, daß oft genug Messen am späten Vormittag angeboten werden- etwa damit die Priester ausschlafen können???
Die arbeitende Bevölkerung und Schülern wird somit von vorneherein die Möglichkeit genommen am Hl. Meßopfer zu participieren.
Ach wie war das früher doch so schlecht, wo in fast jeder Pfarrei Frühmessen angeboten wurden und diese auch noch gut besucht waren- viele nahmen sogar davor noch am Rosenkranz teil
Und heute: gähnende Leere. Aber dafür ein super Freizeitangebot.
Beten ist halt nur was für die verstockten Konservativen!!!
Die Theologen haben da ganze Arbeit geleistet- mit Hilfe unzähliger Bischöfe- um die Kirche umzukrempeln und einen Sozialpädagogenclub daraus zu machen!!!
Danke Lehmensch, Kamphaus, Spital, Algermissen, und wie sie alle heißen!!!
Mittwoch, 19. Juli 2006 14:05
Heggi: Zahl der Werktagsmessen
Im „Direktorium für Dienst und Leben der Priester“ von 1994 (Hrsg. Kleruskongregation) empfiehlt der Papst (JP II.) den Priestern die tägliche hl. Messe (also auch werktags!!) mit oder ohne Gläubige. Nun die Frage: Wieviel Priester hat das Bistum Fulda? Wieviel Wertagsmessen werden derzeit gefeiert? Da ist mit Sicherheit etwas faul im Bistum Algermissen. Feiert denn der Bischof selbst täglich eine hl. Messe?? Wer weiß etwas darüber?
Mittwoch, 19. Juli 2006 13:43
Benedikt: @ Maledica
Vielleicht ist ja dort in einem abgelegenen Kloster das Angebot auf welches Sie verweisen, doch man bemüht sich, daß dies ja nicht publik wird!!!

Nicht wirklich. Neben der St. Annakirche gibt es noch St. Marien (Wiesbadener Str. 1), in der eine tägliche Frühmesse angeboten wird. Pubilziert wird das ganz normal auf dem Gottesdienstplan, der auf der Internet-Präsenz prominent verlinkt wird.

Ihr Problem ist einfach, das Sie permanent mit halbgaren Anschuldigungen um sich werfen. Sie sollten mal prüfen, in wie weit das katholisch ist.
Mittwoch, 19. Juli 2006 13:08
Heggi: Cyprian
„Ferner der umstrttene Verteidiger der Moon-Sekte, Konrad Löw.“

Si tacuisses… Wirklich, bevor man solche schweren Behauptungen aufzustellt, empfiehlt es sich vorher zu informieren. Sie sollten das bei Löw selbst tun. Seine Anschrift: 82065 Baierbrunn, Kirchenstr. 17. Vermutlich werden Sie aber „kneifen“.
Mittwoch, 19. Juli 2006 12:45
iustus: @Maledica
Immer auch das Positive sehen:

Die Kirche mit der zweiten Vormittagsmesse ist die Annakirche am Rande der Fußgängerzone, sehr zentral. Hier gibt es das von mir beworbene Beichtangebot, hinzu kommt die Aussetzung des allerheiligsten Sakraments auf dem Hochaltar zur stillen Anbetung freitags nach der Messe bis 16.30 Uhr. Betreut wird diese Kirche übrigens von den Pallottinern. Deren eigene Kirche ist die mit den angegebenen Wertags-Frühmessen. Zugegebenermaßen nicht im Stadtzentrum, aber auch nicht abgelegen.

Den berechtigten Hinweis auf einen fehlenden Aushang im Dom bitte an das Ordinariat bzw. die Dompfarrei weiterleiten!
Mittwoch, 19. Juli 2006 09:25
Maledica: Forum
Das Forum ist heute auf dem Stand der späten 60er Jahre. Noch im Grunde relativ katholisch, doch anbiedern, anbiedern, anbiedern- ohne einen eigenen Kurs zu fahren. Da verwischen natürlich die eigenen Konturen und man ist auf Schmeicheleien der Würdenträger aus, um beworben zu werden.
Ich wollte du wärest heiß oder kalt…
…das Forum ist mehr als lau!!!

@iustus
Als ich mir die schöne Stadt Limburg- allerdings nur von der Architektur her schön, nicht von den Glaubenszeugnissen- anschaute war ich zutiefst betroffen von der Vorzeigekirche des Bistums: DEM DOM den dort und in der anderen Dompfarreikirche werden die Messen zu unmöglichsten Zeiten angeboten. Andere nominell katholische Kirchen habe ich in der Innenstadt nicht gefunden und es gab auch keine Hinweise dazu. Das Bistum Limburg will nun mal nicht zu Gebet, Andacht, Beicht und Meßbesuch anleiten!
Vielleicht ist ja dort in einem abgelegenen Kloster das Angebot auf welches Sie verweisen, doch man bemüht sich, daß dies ja nicht publik wird!!!
Dienstag, 18. Juli 2006 22:59
Toby: @ Cyprian
Ich stimme Ihnen ja grundsätzlich zu. Das „Forum“ genießt allerdings in einer breiten kirchlichen Öffentlichkeit den Ruf, besonders „glaubenstreu“ und sogar „erzkonservativ“ zu sein. Es will eine Art Gegen-Zdk sein und einen „missionarischen Aufbruch“ verkörpern. Nach diesem eigenen Selbstverständnis des „Forums“ dürften Leute wie Bischof Algermissen, der kirchenpolitisch einen völlig anderen Kurs fährt (z. B. Hofierung und Förderung der Priester vom kirchenfeindlichen „Fuldaer Kreis“), gar nicht dazugehören.

Für mich ist freilich das Profil des „Forums“ und auch der Kongresse „Freude am Glauben“ schon seit längerer Zeit unkar geworden. Was wollen die eigentlich? Wenn man sich das Programm anschaut, kann man keinen roten Faden erkennen, man schmückt sich mit Namen ranghoher kirchlicher Würdenträger und bietet einen bunten Themenmix an. Einen religiösen „Aufbruch“ wird das aber wohl kaum bringen.
Dienstag, 18. Juli 2006 22:46
Jörg Guttenberger, Köln: Tägliche Messe
Da hiernach gefragt wird:
In der Kölner Innenstadt ist das Angebot so umfangreich, daß ich auch als werktätiger täglich die hl. Messe besucht habe und auch als Pensionist noch besuche.

Für Mimi: wenn für Sie die tägliche tridentinische Messe unmöglich ist, versuchen Sie es doch einmal im Dom, in St. Maria in der Kupfergasse oder St. Panthaleon! Die gleitende bzw. flexible Arbetszeit erleichtert diese Verwirklichung unserer Interessen. Es gibt sicher auch für Tridentiner noch weitere annehmbare Angebote nach dem NOM.
Dienstag, 18. Juli 2006 22:23
Cyprian: Forum deutscher Christen?
@ Toby

Im Kuratorium des „Forum deutscher Katholiken“ sind die Protestanten Peter Gauweiler und Friedhelm Farthman Mitglied. Ferner der umstrittenen Verteidiger der Moon-Sekte, Konrad Löw.

Was gibt es da zu erklären?
Das „Forum“ dient doch nur dazu, naive Katholiken für die Ökumene reif zu machen. Aus diesem Grund erhält das Forum natürlich entsprechende finanzielle Zuschüsse der Bischofkonferenz. Ich rate Dir, Dich ein wenig kundig zu machen.

Wenn Du eine offizielle Äußerung von Gindert hierzu erreichen kannst, bin ich sehr gespannt, sie zu hören.

Fortis in fide! … und immer kritisch bleiben, denn der Löwe läuft umher.
Cyprian
Dienstag, 18. Juli 2006 22:06
Adrian: zu stat crux
Kritik muss immer erlaubt sein, natürlich in Grenzen des Respektes. Allerdings sind diese Entwicklungen ein Schritt in eine falsche Richtung der Gewichtung. Damit meine ich, dass manche Gläubige nicht mehr den Unterschied zwischen einer heiligen Messe und einem Wortgottesdienst erkennen (der bei manchen Laien, welche den Wortgottesdienst vorstehen, zu einer Selbstverwirklichung mit Einflüssen von (möglichem) falschen Gedankengut führen kann). Es ist weniger der Bischof gemeint, dennoch er hat die Verantwortung seiner Herde: gegenüber Gott!!! Das Vertrauen auf den Heiligen Geist als Führer dürfen wir haben, allerdings dürfen wir dabei auch nicht den diabolos, den Verwirrer, ausser acht lassen. Wenn erst einmal der Karn voll Wasser gelaufen ist, dann ist es schwer in wieder schiffbar zu machen. Gruß.
Dienstag, 18. Juli 2006 21:47
iustus: @Maledica
In SchLimburg ist das Angebot der Werktagsmessen auf 2 am späten Vormittag begrenzt- sodaß ja keiner von der arbeitenden Bevölkerung hingehen kann.
Beichte wird dann zu noch obskureren Zeitpunkten angeboten.


Es mag in Limburg einiges zu kritisieren geben, aber diese Ausführungen sind einfach unzutreffend:
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 6.30 Uhr, Samstag 6.50 Uhr Heilige Messe. Beichte in einer Kirche von 9.30 bis 16.30 Uhr – diese Zeit mag für Werktätige obskur sein, wird aber rege angenommen (samstag dort auch von 9.00 Uhr bis 10.45 Uhr), in einer anderen Kirche ganztägig nach Betätigung der „Beichtklingel“ (vor dem Sonntagshochamt völlig unproblematisch), ansonsten ist auch Freitags 17.00-18.00 Uhr noch Beichtgelegenheit und überdies: In den Pfarrhäusern dürfte kein Beichtwilliger abgewiesen werden.

Verschont mir also Limburg. Auch dort gibt es Gerechte .
Dienstag, 18. Juli 2006 20:30
Pater Lingen: Wie aufregend – Gähn…
Während meiner Zeit in Chur (erste Hälfte der 90er) waren derlei „Wortgottesdienste“ schon gang und gäbe. In dem Kaff Jülich (irgendwo bei Köln) wurden nicht nur werktags „Wortgottesdienste“ von Laien abgezogen, sondern auch sonntags. Es gab allein für „Jülich City“ mind. drei „Pfarreien“ und dementsprechend massig V2-„Priester“. Und diese V2-„Priester“ ermahnten explizit dazu, sonntags auf die „Messe“ zu verzichten und statt dessen einen „Wortgottesdienst“ zu besuchen! Grund: Man sollte das Opfer bringen, auf den normalen „Gottesdienst“ zu verzichten.
Damals klammerte ich mich noch verzweifelt an die Illusion, dass Wolfgang Haas und sonstige „Konservative“ (z.B. Kurt Krenn) die „Kirchenkrise“ beenden würden, zumal mir Ratzinger himself mit seinem Schreiben quasi die Türen in Chur geöffnet hatte. Dieses von V2-„Priestern“ empfohlene „Mess-Opfer“ gab mir trotzdem zu denken. Also habe ich Kaschewsky von der „Una Voce Korrespondenz“ die Situation mitgeteilt, der darüber auch berichtete.
Allerdings Konsequenzen hat kaum jemand aus diesen Vorfällen gezogen…
Dienstag, 18. Juli 2006 19:47
stat crux: Gebt dem Bischof eine Chance!
„Vor dem Konzil“ war jeder Bischof eine nahezu sakrale Figur. Solche Hetze wie hier hätte man sich niemals erlaubt, nicht einmal die Andeutung eines Dissenses. Warum ist die Revolte von rechts um so sehr viel gehässiger als es liberale Kritik je war??
Dienstag, 18. Juli 2006 19:27
Elendester Sünder: Bischof Algermissen
verfolgt eine besonders ausgeklügelte Strategie, die wir jetzt nur noch nicht richtig durchschauen. Selbstverständlich hat er die besten Absichten. Er hat alles genauestens geplant. Das, was wir da jetzt sehen, sind nur Übergangserscheinungen. Oder etwa nicht? Ich bin jetzt grad doch etwas unsicher geworden.

An Fräulein Dr. Verena B.: Wie kommst du eigentlich dazu, den Wortgottesdienst mit den hl. Meßopfer gleichzusetzen?
Dienstag, 18. Juli 2006 18:45
Puchil2: Fehlentwicklung?
Vielleicht war das Üblichwerden der täglichen Eucharistie eine liturgische Fehlentwicklung. Die frühe Kirche hat schon gewusst was sie tut: Am Herrentag, dem Tag der Aufersteheung, feiert sie Tod und Aufersteheung Christi in der Eucharistie. An den Wochentagen preist sie Gott in und mit der Tagzeitenliturgie. Vielleicht würden sich mit dieser Praxis heute – geführt durch den Geist Gottes – ein langer Entwicklungskreis schließen und viele Problem lösen.
Dienstag, 18. Juli 2006 18:34
ExBochumer †: Aussichtslos.
Fr. Doktor.

Überlegen Sie Ihr zerstörerisches Werk.
Dienstag, 18. Juli 2006 18:29
Mimi: @Romulus
Was mich mal von den hier Schreibenden interessieren würde, ob sie jeden Tag in die Messe (Egal ob NOM oder MT) gehen? Ich gehe maximal in 1-2 Werktagsmessen, ganz einfach weil nicht mehr angeboten wird.
Meine tridentinische Gemeinde befindet sich ca. 1 1/2 Stunden Fahrt mit ÖPNV von meinem Arbeitsplatz entfernt. Von MI – FR ist dort abends eine Hl. Messe. Ich versuche, an allen drei Tagen zu gehen, es klappt zeitlich aber nicht immer.

Als ich noch in den NOM gegangen bin, bin ich ein halbes Jahr lang täglich in die Hl. Messe gegangen. Dies fand ich sehr schön (die Montage waren allerdings immer ziemlich kompliziert, da oftmals „Lift“ oder eben Missbräuche).
Mein Traum wäre, den Arbeitstag mit einer tridentinischen Messe beginnen zu können. Leider ist das bei mir so nicht möglich.
Dienstag, 18. Juli 2006 18:16
Benedikt: @ Romulus
Was mich mal von den hier Schreibenden interessieren würde, ob sie jeden Tag in die Messe (Egal ob NOM oder MT) gehen? Ich gehe maximal in 1-2 Werktagsmessen, ganz einfach weil nicht mehr angeboten wird.

Als (werktageweiser) Domstädter hat man es da einfacher: 4 Frühmessen + eine im alten Ritus. 2-3 Mal schaffe ich unter der Woche. In den Ferien habe ich dann das gleiche Problem wie Sie.

Ich bin überzeugt, wenn heute alle Gemeinden wieder einen Priester hätten und dieser jeden Tag Messe feiern würde, kämen auch nicht mehr. Man hat es den Leuten ja gut abgewöhnt.

Davon gehe ich auch aus. Hinzu kommt noch ein flexiblerer Arbeitsmarkt.
Dienstag, 18. Juli 2006 17:59
Romulus: Woanders ist das seit über 20 Jahren so
Was regt Ihr Euch denn so auf? Ob Hünfeld eine attraktive Stadt ist wage ich mal zu beweifeln. Wenn in einem kleinen Ort ein Requiem ist, dann ist abends natürlich keine Werktagsmesse mehr. Und zwar nicht, weil der Pfarrer nicht will, sondern weil sonst niemand mehr kommt. Die Messe samt Intention wird an einem anderen Tag nachgeholt. Was mich mal von den hier Schreibenden interessieren würde, ob sie jeden Tag in die Messe (Egal ob NOM oder MT) gehen? Ich gehe maximal in 1-2 Werktagsmessen, ganz einfach weil nicht mehr angeboten wird. Ich bin überzeugt, wenn heute alle Gemeinden wieder einen Priester hätten und dieser jeden Tag Messe feiern würde, kämen auch nicht mehr. Man hat es den Leuten ja gut abgewöhnt.
Dienstag, 18. Juli 2006 17:00
Puchil2: An Florian
An all das habe ich dabei nicht gedacht. Ich denke nur, dass diese frühe Praxis vielleicht euch heute hilfreich sein könnte.
Dienstag, 18. Juli 2006 16:59
Dr. Verena B.: @Florian
Worin besteht der Zusammenhang zum Thema?

Würden Sie sagen, wenn der Bischof von Fulda keinen Dienstwagen hätte, dann würde in den genannten Gemeinden eine Messpraxis wie in der frühen Kirche – nämlich sonntägliche Messe, werktägliche Liturgia Horarum – in Ordnung sein?

Ehrlich, ich verstehe den Zusammenhang nicht.

Was hat die Frage von werktäglichen Gottesdiensten damit zu tun, wer in der Kirche welches Gehalt bezieht? Und woher wissen Sie, wer wann auf seine Ehre bedacht war/ist und wer wann nicht? Woher haben Sie so intime Einblicke in die Motive von Menschen, noch dazu solcher, die schon 1500 Jahre tot sind? Ich dachte immer, sowas könnte nur Gott wissen… Aber gut, ich wende mich dann bei Fragen vertrauensvoll an Sie.
Dienstag, 18. Juli 2006 16:58
Benedikt: @ Puchil2
In der frühen Kirche wurde nur am Sonntag eine Eucharistie gefeiert. An den Wochentagen versammelte sich die Gemeinde – so weit als möglich – zur Feier der Tagzeitenliturgie (Stundengebet)

Die Umsetzung dieser altkirchlichen Praxis sähe heute allerdings so aus: Die Messen werden abgeschafft, und NICHT durch das Stundengebet ersetzt. Es entspräche einer 30-jährigen Tradition in der Kirche, nur das aus der Urkirche wieder einzuführen, was einem am besten in den Kram passt. Im übrigen ist Kirche nichts statisches, sondern ein Fortschreiten in der Offenbarung. Auch die Urkirche veränderte sich ständig.
Dienstag, 18. Juli 2006 16:29
Karl-Peter: @Toby
Ihnen kann ich nur zustimmen: die tägliche Eucharistiefeier mit geeigneter Vorbereitung und Danksagung (vgl. Direktorium über Dienst und Leben der Priester) ist konstitutiv für den Gemeindeaufbau! Der Priester, der für die tägliche Zelebration keine Zeit hat, sollte seine Amtsführung überdenken! Was will eigentlich der Pastorale Prozess in Fulda? Management oder Pastoral?
Dienstag, 18. Juli 2006 16:28
Puchil2: Einfach zum Nachdenken
In der frühen Kirche wurde nur am Sonntag eine Eucharistie gefeiert. An den Wochentagen versammelte sich die Gemeinde – so weit als möglich – zur Feier der Tagzeitenliturgie (Stundengebet)
Dienstag, 18. Juli 2006 16:24
Benedikt: @ Florian
Es ist nicht meine Absicht gewesen, die Zustände in Hünfeld zu entschuldigen. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass zwei Priester nicht 10 Werktagsmessen ansetzen können, weil der Ausfall aufgrund eines Reqiuems dann der Regelfall wäre. In meiner Pfarrei kommt es zwar auch vor, dass die Wochentagsmesse wegen eines Requiems entfällt, üblicherweise aber wird auf den Montag ausgewichen, an dem keine Messe auf dem Plan steht. Da mir unser letzter Kaplan dennoch erzählte, er habe täglich zelebriert, gehe ich davon aus, dass am Montag bei uns immer Messen stattfinden, nur eben keine „normalen“ Wochentagsmessen.
So wird es auch anderswo sein. In Hünfeld dagegen scheint tatsächlich noch „Luft“ zu sein, wobei das genauer zu prüfen wäre.
Dienstag, 18. Juli 2006 15:52
Toby: Muss denn alles verrechtlicht werden?
Die Kirche erachtet die tägliche Eucharistiefeier des Priesters für notwendig, auch wenn die tägliche Zelebration nicht im CIC expressis verbis vorgeschrieben sein mag:

Daher ist es für den Priester notwendig, sein Gebetsleben dermaßen zu gestalten, daß es folgendes umfaßt: die tägliche Eucharistiefeier mit geeigneter Vorbereitung und Danksagung; die häufige Beichte und die bereits im Seminar praktizierte Seelenführung; die vollständige und eifrige Feier des Stundengebetes, wozu er täglich angehalten ist; die Gewissenserforschung; das stille Gebet in angemessener Weise; die lectio divina; die ausgedehnten Zeiten des Schweigens und des Gesprächs, vor allem in den Exerzitien und in periodischen Einkehrtagen; die kostbaren Ausdrucksformen marianischer Frömmigkeit, wie der Rosenkranz; die »Via Crucis« und die übrigen Frömmigkeitsübungen; die lohnende hagiographische Lektüre.

Direktorium der Kleruskongregation über Dienst und Leben der Priester, 1994

Der „Pastorale Prozess“ führt in der Praxis zu noch mehr Bürokratie und Stress statt zu einer Besinnung auf das wirklich Notwendige. So weden noch mehr Priester verheizt und demotoviert.
Dienstag, 18. Juli 2006 15:32
Dr. Verena B.: @ExBochumer:
Scheint aussichtslos, weil SIE nicht differenzieren können:

Ich habe in meinem Posting zunächst gar nicht über WGFs gesprochen, sondern nur über die Pflicht zur Messe.

Dann unterstellen Sie mir, ich hätte behauptet, WGFs könnten die Messe „ersetzen“ (obwohl ich über dieses Thema gar nicht gesprochen habe)

Dann stelle ich klar, dass eine WGF die Messe nicht ersetzen kann. Ich weise zudem darauf hin, dass eine WGF besser ist als gar nichts.

Dann unterstellen Sie mir, nicht differenzieren zu können!?? Und sagen, eine Messe sei etwas anderes als eine WGF!?? Ja, genau das habe ich auch gesagt.

So where’s the problem?
Dienstag, 18. Juli 2006 15:30
ExBochumer †: Frau Doktor,
Sie vermögen nicht zu differenzieren.

Eine Feier der Hl. Messe ist was anderes, als ein WG.

Eine weitere Diskussion mit Ihnen ist aussichtslos.
Dienstag, 18. Juli 2006 15:24
Noch einmal zum Mitlesen:
Die tägliche Messe ist keine kanonische Pflicht des Pfarrers.

Diözesane Ämter hat man, weil man sie vom Bischof bzw. von kanonischen Gremien bekommt.

Beides sagt also nichts über das Priesterbild dieser genannten Herren.

Und:
Wer hat behauptet, der Wortgottesdienst könne die Messe ERSETZEN? Habe ICH das etwas behauptet?

Aber sie werden doch wohl nicht bestreiten, dass, wenn keine Messe stattfindet, es besser ist, einen Wortgottesdienst zu feiern als sich gar nicht zu versammeln. Oder ist gemeinsames Beten verboten?
Dienstag, 18. Juli 2006 15:08
ExBochumer †: Die Frau Doktor …
muß noch viel lernen.

Oder ist sie eine Simulations-Priesterinnen? – Hat sie Ahnung vom „Berufsbild“ Priester?

Es gibt nämlich keines. Das machen sich manche Herren selbst, aber sie sehen ihre Berufung nicht mehr. Zunehmend werden diese Herren zum Manager – gewollt und/oder ungewollt.

Die Feier der Hl. Messe kann keinesfalls durch irgendwelche Wortgottesdienste beauftragter Laien ersetzt werden.
Dienstag, 18. Juli 2006 14:44
Dr. Verena B.: Ein Irrtum und eine Unterstellung
Irrtum: Die Werktagsmesse ist nicht „erste und wichtigste“ Aufgabe der Pfarrer. Wichtigste Aufgabe ist die sonn- und festtägliche Messe, aber nicht die werktägliche. Die ist laut CIC nicht einmal für Priester verpflichtend.

Unterstellung: Der Bericht sagt selbst, dass die beiden Priester auch diözesane Aufgaben wahrnehmen. Ihnen also Nachlässigkeit im priesterlichen Dienst vorzuwerfen, ist solange eine Unterstellung, wie kreuz.net nicht nachgewiesen hat, dass die Priester nicht z.B. regelmäßige Verpflichtungen auf Diözesanebene haben, die es physisch unmöglich machen, in der Pfarrei zu sein.
Auch in der Kirche gilt die Unschuldsvermutung – nicht bei kreuz.net? Das wäre dann nicht nur gegen kirchliches Recht, sondern auch gegen die gesunde katholische Moral und gegen bürgerliche und journalistische Anstandsregeln sowieso.
Dienstag, 18. Juli 2006 14:43
Gunsenum: Sagense mal…
sind Priester ihrer Meinung nach nichts anderes als Sakramentenspendungsautomaten? Ich vertrete die Meinung, daß eine bewußt und aufrichtig gefeierte Eucharistie den alltäglichen Gewohnheitsgang zur Kirche ersetzt.

Können Sie sich vorstellen, was für ein Verwaltungsaufwand für die beiden genannten, übrigens sehr sympathischen und ehrenwerten Pfarrer, entstanden ist? das können Sie nicht.

Ihre Kritik ist lediglich insofern stückweit berechtigt, als daß an der Stelle des Arbeitsaufwandes hinsichtlich Verwaltungs- und Gremien- und Sitzungstätigkeit eine Entlastung der Priester durch fähige laikale Koordinatoren erfolgen müsste.

Ansonsten sollten Sie der Fairneß halber in ihren Artikle schreiben, daß Sie die Diözese Fulda nicht mögen, den Fuldaer Priesterkreis hassen und Heinz-Josef Algermissen lieber an der Pfefferküste sähen. Dann würde dem unkundigen Leser einiges erleichtert und ihr unsachlicher Artikel in fairer Weise wieder relativiert.
Dienstag, 18. Juli 2006 14:27
Benedikt: Messen
An fünf Werktagen – ohne den Samstag für die Vorabendmesse – könnten die beiden Priester aufgeteilt auf ihre Gemeinden theoretisch und praktisch zehn Meßfeiern halten.

Theoretisch ja, praktisch nein. Sie haben völlig übersehen, das Priester zuweilen Requien zu lesen haben. Immer wenn dies der Fall wäre müsste die ordentliche Messe ausfallen, weil das Lesen von zwei Messen an einem Werktag nicht erlaubt ist.
Mehr als 6 oder 7 feste Termine sollte man also nicht ansetzen.
Dienstag, 18. Juli 2006 14:20
Adrian: nichts neues
Nun, was soll ich dazu noch sagen?! Es Macht mich einfach nur traurig. Da ich aus dem Bistum stamme, bekomme ich viel solcher Entwicklungen mit. Auch in meiner Heimatpfarrei ist die Wochentagsmesse reduziert worden. Man muss zugeben, dass die Priester durch den Mehraufwand durch neue Gemeinden, einfach nicht mehr überall sein können. Dennoch darf man nicht leichtfertig hingehen und das hlg. Messopfer durch Wortgottesdiensten von Laien durchführen. Dies ist eine falsche Entwicklung und viele Gläubige die ich kenne, haben damit ein großes Problem. Man wundert sich, warum die Besuchzahlen der Gläubigen weniger wird… vielleicht deswegen?!
Dienstag, 18. Juli 2006 12:56
Ich verstehe nicht … wenn er gleichzeitig die Aktivisten von „Wir sind Kirche“ im Bistum Fulda hochschätzt. Auch ein Professor Gindert wird sich hier erklären müssen.

Also, ich habe das immer so verstanden, dass es sich bei solchen Hochschätzungen um ein Zeichen der Einheit in der Vielfalt handelt. Möglich, dass ich dieses aber auch falsch verstanden habe und es handelt sich nur um ein Zeichen der Einfalt.
Dienstag, 18. Juli 2006 12:54
Maledica: @Toby
Gindert und sein Fanclub lassen jeden zu, der den Bischöfen nach den Mund redet, aber sie hetzen gleichzeitig gegen jene, welche konsequent katholisch bleiben.
Da wundert es nicht, wenn ein Bischof Algermissen Mitglied beim Forum ist- er ist doch Bischof, da interressiert es nichtob er sein Bistum in einen demokratischen Debattierclub verwandelt…
Dienstag, 18. Juli 2006 12:33
Toby: Ich verstehe nicht,
wie Bischof Algermissen Kuratoriumsmitglied beim „Forum deutscher Katholiken“ sein kann, wenn er gleichzeitig die Aktivisten von „Wir sind Kirche“ im Bistum Fulda hochschätzt. Auch ein Professor Gindert wird sich hier erklären müssen.
Dienstag, 18. Juli 2006 12:28
Horst Schlämmer: @Duc… austreten ist im Notfall erlaubt, richtig und wichtig !
Eigentlich hilft da nur Austreten.

Ich bin zwar kein Freund von radikalen Massnahmen, aber wenn es denn sein soll durchaus auch dazu bereit.

Aber mittlerweile glaube ich auch, daß es genug Geistliche gibt, die das mit Ihrem tun bezwecken wollen.

Na dann immer rein in die behäbigen Ä… !

es grüsst der Horst, sich im austreten schon mal übend
Dienstag, 18. Juli 2006 12:27
ExBochumer †: Meine Meinung zu diesem Thema?
Zunehmende Protestanisierung des römisch-katholischen Kults.
Dienstag, 18. Juli 2006 11:53
Elendester Sünder: Lieber Duc-in-altum,
ich gebe Dir recht, aber zusätzlich ist es auch wichtig, daß wir Druck machen. Das Evangelium lehrt uns grundsätzlich Sanftmut und Feindesliebe, aber nicht wenn es um das Haus des Vaters geht. Hier müssen wir uns ereifern und das eingebrochene Gesindel hinaustreiben. Daß Beschwerden etwas nützen, sieht man ja.
Dienstag, 18. Juli 2006 11:53
Karl Murx: Sind das denn Priester und Bischöfe?
Die Verwirrung bei den neuen Weiheriten ist perfekt. 1977 lautete z.B. die franz. Form der Bischofsweihe so:
Et maintenant, Seigneur, répands sur celui que tu as choisi la force qui vient de toi, l’Esprit qui fait les chefs, l’Esprit que tu as donné à ton Fils bien-aimé, Jésus Christ, celui qu’il a donné lui-même aux saints Apôtres qui établirent l’Église en chaque lieu comme ton sanctuaire, à la louange incessante et à la gloire de ton Nom.
Im Jahre 2002 wurde Mgr Breton, weiht auch „Priester“ für die FSSP, mit dieser Form konsekriert:
Et maintenant, Seigneur, répands sur celui que tu as choisi la force qui vient de toi, l’Esprit souverain que tu as donné à ton Fils bien-aimé, Jésus Christ, l’Esprit qu’il a lui-même communiqué aux saints Apôtres qui établirent l’Église en chaque lieu comme ton sanctuaire, à la louange incessante et à la gloire de ton Nom.
Abgesehen von der Fragwürdigkeit der ersten Form, deutet souverain den Bischof an?
Dienstag, 18. Juli 2006 11:40
duc in altum: Da hilft eigentlich nur Austreten …
Wenn ich Zahnschmerzen habe, gehe ich zum Arzt und nicht zur Sprechstundenhilfe. Wenn ich Kirchensteuer bezahle, will auch eine ordentliche Messe besuchen. Abgesehen von meinem Recht, daß zu tun, bestehen da auch erlösungsbedingte Notwendigkeiten …

Eigentlich hilft da nur Austreten. Aber mittlerweile glaube ich auch, daß es genug Geistliche gibt, die das mit Ihrem tun bezwecken wollen.

Also gibt es nur eine Lösung: Zähne zusammenbeissen und durch. Auch diese Priester werden es nicht schaffen, mich aus der Kirche zu ekeln und mich vom Glauben abzubringen.
Dienstag, 18. Juli 2006 11:30
Karl Murx: Wenn interessiert denn das?
Mal ganz ehrlich, ob es ein paar „Novus Disordo Synaxen“ mehr oder weniger gibt, interessiert doch kein Schwein mehr.

Je weniger davon, desto besser!
Dienstag, 18. Juli 2006 10:58
Maledica: Werktagsmessen
Es ist doch ein Anliegen der Bistumsleitungen, daß Keiner mehr zur Messe kommt.
In SchLimburg ist das Angebot der Werktagsmessen auf 2 am späten Vormittag begrenzt- sodaß ja keiner von der arbeitenden Bevölkerung hingehen kann.
Beichte wird dann zu noch obskureren Zeitpunkten angeboten.
Und später heißt es dann, daß keiner kommen würde und man schafft es ganz ab!
Taktik???
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