Der umstrittene ‘Pastorale Prozeß’ bringt im Bistum Fulda die ersten faulen Früchte.
(kreuz.net, Fulda) Vor drei Jahren bekamen die zwei Priester, Hw. Peter Borta und Hw. Alfons Gerhardt,
die Pfarreien St. Jakobus mit der Filiale in Sargenzell und St. Ulrich in Hünfeld übertragen
Hünfeld
ist eine attraktive Stadt und liegt 15 km nördlich von Fulda.
Die beiden Geistlichen gehören zu den
Gründungsvätern des ‘Fuldaer Kreises für eine offene Kirche’.
Diese Gruppierung steht der Bewegung
‘Wir sind Kirche’ nahe und vertritt deren häufig kirchenfeindliche und glaubensfremde Ziele.
Sie ist
auch eine Triebkraft für den ‘Pastoralen Prozeß’ im Bistum Fulda.
Im Hünfelder Pfarrbrief vom 1. Juli
war zu lesen: „In der Gottesdienstordnung an Werktagen wird es ab Mitte Juli zu bleibenden Veränderungen
kommen“
Begründet wird das Wegfallen der Werktagsmessen damit, daß im September zwei weitere Kirchengemeinden
unter die Verantwortung der beiden genannten Priester kommen werden.
„Jede Kirchengemeinde hat dann eine
Werktagsmesse.“
Während der Wochentage sollen dort speziell ausgebildete Laien vermehrt Wortgottesdienste
feiern. Dazu geben die Priester mehrere Werktagsmessen auf.
Solche Neuerungen tragen die Handschrift
des umstrittenen ‘Fuldaer Kreises’ und widersprechen klar kirchlichen Regelungen.
An fünf Werktagen –
ohne den Samstag für die Vorabendmesse – könnten die beiden Priester aufgeteilt auf ihre Gemeinden theoretisch
und praktisch zehn Meßfeiern halten.
Stattdessen entschieden sie sich wöchentlich für insgesamt drei
und ab September für fünf regelmäßige Meßfeiern an Werktagen. Das sind wöchentlich gerade mal zweieinhalb
Messen pro Priester.
Die unbedingte Notwendigkeit der neuen Pastoralverbünde wird im Bistum Fulda mit
dem angeblichen Priestermangel legitimiert. Doch das genannte Beispiel zeigt, daß die Möglichkeiten
der vorhandenen Priester bei weitem nicht ausgeschöpft werden.
Leider nehmen nicht alle Pfarrherren
ihre erste und wichtigste Aufgabe wahr, nämlich täglich mit ihren Gemeinden die Heilige Messe zu feiern.
Wortgottesdienste durch Laien scheinen bei ihnen Priorität zu haben.
Die beiden Hünfelder Priester,
Pfarrer Peter Borta und Pfarrer Alfons Gerhardt, sind beim Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen,
hochangesehen.
Pfarrer Borta ist auch stellvertretender Regionaldechant und Diözesanfrauenseelsorger.
Pfarrer Gerhardt ist Mitglied im Fuldaer Priesterrat und Diözesanfamilienseelsorger.
Die Mitgliedschaft
der beiden Priester im lehramtsfeindlichen ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’ scheint die Diözesanleitung
in Fulda nicht zu stören.
Email-Adressen der Empfänger
82 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Was würde Bischof Dyba (+) wohl tun? Der verstorbene Erzbischof Dr. Johannes Dyba warnte immer wieder
vor der Gefahr einer fortschreitenden „Klerikalisierung“ haupt- und ehrenamtlicher Laien, die nun im Bistum
Fulda wohl eindeutig betrieben wird. Das Projekt „Pastoraler Prozess“ wurde, nach meiner Einschätzung,
eben nicht von den Gemeinden und Priestern/Klerikern des Bistum erarbeitet, sondern aus Paderborn von
seiner Ex. Bischof Algermissen mit-„eingeschleppt“. Beten wir um eine gute Entwicklung.
@ steffen ich bin mir nicht sicher, ob Menschen, die soetwas tun im vollen besitz ihrer geistlichen kräfte
sind. denn es ist immer noch nicht zu begreifen, warum die beiden priester die werktagsmessen ausfallen
lassen. man sollte doch ernsthalfte schritte gegen beide einleiten…
@ r.ruhrbegietler @ Toby r.ruhrgebietler schrieb: „Eminenz, sofort alle diese „Priester“ exkommunizieren!
Ein Frage sei gestellt: war es nicht VOR den „Priesterweihen“ erkennbar, daß dort Wölfe im Schafspelz
unterweg sind?! pax dominus vobiscum“ @r.ruhrgebietler: Oh, Oh, Oh… so was dummes hab ich lange nicht
mehr gehört. Ich nehme Sie nicht ernst, oder besser für voll!!! @Toby Sie wollen doch nicht Rom unterstellen,
oberflächlich einen Bischof ernannt zu haben? Auch ich bin überhaupt nicht zufrieden mit meinem Bischof.
Es werden viele Struckturen kaputt gemacht, ohne die Zukunft und die Entwicklung richtig einschätzen
zu können. Wer kann das auch schon… Der Schwerpunkt wird sehr stark auf Laien gesetzt. Dazu kann ich
nur sagen: BLINDE FÜHREN BLINDE!!! Letzten Sonntag war übrigens der Todestag von Johannes Dyba, Gott
hab ihn selig. Dieser wird im Bistum nach wie vor stark verehrt, sehr zum Argwohn der Bistumsleitung.
Gruß.
Hopfen und Malz verloren @Benedikt Die Apostasien von Lehmensch habe ich oft genug objektiv dargelegt
Nein, Sie haben jedes Mal genau diesen Satz gebracht. Da Sie des Lesens nicht mächtig zu sein scheinen,
erübrigt sich jeglicher Kommentar Ihnen gegenüber…
falsch verstanden ich glaube, dass es die genanten priester einfach nur falsch verstanden haben, was sie
innerhalb des pastoralen prozesses im bistum fulda tun und lassen sollen. sie sollen, ja müssen jeden
tag die heilige messe mit der ihr anvertrauten gemeinde feiern. ich bin der meinung, dass die zwei lieber
für andere dinge mehr zeit haben wollen, aber dann haben beide priester den falschen beruf gewählt.
der h.h. bischof heinz josef algermissen steht dem „fuldaer Kreis“ nicht nahe. der bischof weiß das die
genannten priester diesem kreis angehören, aber, so denke ich, wird er sie weiter wie jeden seiner priester
behandeln. ich kann mir vorstellen, dass pfr. borta und pfr. gerhard bei bischof algermissen zum gespräch
waren und der bischof die beiden „zur schenke“ gemacht hat. der pastorale prozess ist notwendiger denn
je, weil ohne priester kann keine gemeinde überleben, aber auch die gemeinde muss dafür sorgen, dass
es wieder mehr priesterberufe gibt. jeder von uns sollte stärker um priesterberufungen beten, anstatt
so manchen mist hier zu schreiben.
Nicht verzagen, Florian! „Herr es ist aussichtslos, aber Du bist allmächtig.“ (Gebet des hl. Antonio
Maria Claret) Wenn Bischof Algermissen nicht reagiert, wird Rom handeln müssen. Da gibt es sicher gute
Mittel und Wege.
@ Maledica Natürlich würze ich mit etas Übertreibung. Ja, aber in dem Verhältnis: „Ich hätt gern
ein paar Pommes zu dem Salz“ Die Apostasien von Lehmensch habe ich oft genug objektiv dargelegt Nein,
Sie haben jedes Mal genau diesen Satz gebracht.
Ende! Aus! @Benedikt Ende! Aus! Es macht keinen Sinn, mit Ihnen zu diskutieren. Natürlich würze ich
mit etas Übertreibung. Die Apostasien von Lehmensch habe ich oft genug objektiv dargelegt- für Sie wahrscheinlich
nicht objektiv genug, denn selbst wenn Lehmensch vor Ihren Augen einer Frau mit lila Stola die Hände
salben würde, würden Sie es nicht glauben!
@ Maledica Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Die Apostasien von Lehmensch und seiner Kumpanen wurden
oft genug dargelegt. Ich habe nur Behauptungen mit vielen Ausrufezeichen gelesen. In den 1950er Jahren
hat der Glaube jedoch noch geblüht Das ich nicht lache. Gewohnheitschristentum in Reinform ist das gewesen.
Siehe auch den Artikel von Pfr. Overath in „Sinfonia Sacra“. Es sind keine Vorwürfe, sondern Feststellungen
die oft genug belegt wurden. Kommen Sie mir doch nicht so. Es ist ja nun zur Genüge dargelegt worden,
dass Ihre etwa „Feststellung“ bezüglich der Wochentagsmessen nichts als Polemik war. Ein Lehmensch-Fan
wird natürlich über sein Vorbild nichts kommen lassen, Ich bin kein Fan von Lehmann. Mir ist bloß irgendwann
aufgefallen, dass sich die Abneigung gegen Lehmann immer nur auf der persönlichen Schiene bewegt, nichts
Konkretes gegen ihn vorgebracht und im Vergleich zu anderen Kardinälen mit zweierlei Maß gemessen wurde.
Eine solche Kritik ist einseitig und boshaft und daher eines Katholiken unwürdig.
Blindheit @Benedikt Verstehe. Lehmann ist also für den deutschland- wenn nicht gar europaweiten Rückgang
der Priesterzahlen verantwortlich. Ach, wie einfach man sich alle Dinge machen kann, nicht wahr? Wer lesen
kann ist klar im Vorteil. Lehmensch als Vorsitzender der DBK ist nur die Spitze des Eisberges. Deshalb
schrieb ich auch, daß dieser Name beliebig mit anderen Apostaten ersetzt werden kann!!! in dem Sie etwas
Handfestes bringen und auf Ihre Litaneien verzichten. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Die Apostasien
von Lehmensch und seiner Kumpanen wurden oft genug dargelegt. Langsam glaube ich, daß Sie mit diesem
kongruieren und selbst im Begriff sind, Häretiker zu werden! Ich verteidige gar keine Ruinen. Ich sehe
nur andere Ursachen. Ihre erscheinen mir etwas zu oberflächlich, zudem hier oft schon widerlegt. Widerlegt???
Die moderne Kirchenpolitik hat sich widerlegt, denn diese hat jämmerlich versagt. Deutschland ist eine
Glaubenswüste und Missionsland geworden. In den 1950er Jahren hat der Glaube jedoch noch geblüht Also
Augen offen halten!!! dass passt zu den anderen Vorwürfen, die Sie hier schon gebracht haben Es sind
keine Vorwürfe, sondern Feststellungen die oft genug belegt wurden. Wer es fassen kann, der fasse es.
Ein Lehmensch-Fan wird natürlich über sein Vorbild nichts kommen lassen, doch wer sich mit solchen Apostaten
solidarisiert, zeigt selbst welchen Standpunkt er vertritt: Der Standpunkt des Glaubens- und Kirchenzerstörers
@Bischof von Fulda Eminenz, sofort alle diese „Priester“ exkommunizieren! Ein Frage sei gestellt: war
es nicht VOR den „Priesterweihen“ erkennbar, daß dort Wölfe im Schafspelz unterweg sind?! pax dominus
vobiscum
@ Maledica Ach wie gurt, daß niemand weiß , daß der Unhold Lehmensch heißt Lehmensch kann man auch
beliebeig durch Ordinariat, Regens, Professor, und andere Apostaten und Häretiker ersetzen!!! Verstehe.
Lehmann ist also für den deutschland- wenn nicht gar europaweiten Rückgang der Priesterzahlen verantwortlich.
Ach, wie einfach man sich alle Dinge machen kann, nicht wahr? Allmählich bin ich es müde, ihre blinden
Augen zu öffnen! Das wird in dem Moment funktionieren, in dem Sie etwas Handfestes bringen und auf Ihre
Litaneien verzichten. Ich begreife nicht, wie seit über 40 Jahren Ruinen geschaffen werden und diese
bis aufs Messer verteidigt werden, aber die selbst verschuldete Ursache nicht erkannt wird! Ich verteidige
gar keine Ruinen. Ich sehe nur andere Ursachen. Ihre erscheinen mir etwas zu oberflächlich, zudem hier
oft schon widerlegt. Dies wird wohl nicht einmal ein Urchristentumsnostalgiker bestätigen Ich sehe, Sie
sollten lieber den Kurs besuchen. Nein, denn es bleibt auch ohne Ausrufungszeichen Wahrheit Nein, es ist
leicht nachweisbare Unwahrheit, wie hier schon mehrmals dargelegt. Der Gottesdienstplan des Bistums Limburg
ist frei verfügbar und der widerlegt Ihre Behauptungen. Ich habe inzwischen nachgesehen und festgestellt,
dass auch zwischen 9 und 12 Uhr weniger Messen stattfinden als zwischen 6 und 9. Ich gehe aber ohnehin
nicht davon aus, dass Sie das jemals selbst überprüft haben, dass passt zu den anderen Vorwürfen, die
Sie hier schon gebracht haben.
Toby: erzkonservativ gibt es nicht. Konservativ ist die Mitte zwischen progreßiv und reaktionär; die
Pius-Brüder sind nicht konservativ, sondern reaktionär, weil sie die Fortentwicklung der Tradition ablehnen.
Abgesehen vielleicht von der Trennung Rom – Konstantinopel sind sämtliche Kirchenspaltungen entstanden,
weil eine oder mehrere Gruppen Konzilsbeschlüsse abglehnt haben, zuvorletzt die Altkatholiken mit ihrer
Ablehnung der päpstlichen Unfehlbarkeit. Man wird daher sagen müssen, die besagten Kirchenspaltungen
sind alleine durch Reaktionäre verursacht. Jesus Christus war konservativ, denn er ist nicht gekommen,
Gesetz und Propheten aufzulösen, sondern um sie zu erfüllen. Paulus hat mit seinem Wort „Prüfet alles,
das Gute behaltet“ ebenfalls zu einer konservativen Lebenshaltung aufgefordert.
Blindfisch Diese Problem schließt nicht aus, dass es auch einen Priestermangel gibt. Jedenfalls sind
es entschieden weniger als früher. Wieso denn blos, wieso denn blos! Ach wie gurt, daß niemand weiß ,
daß der Unhold Lehmensch heißt Lehmensch kann man auch beliebeig durch Ordinariat, Regens, Professor,
und andere Apostaten und Häretiker ersetzen!!! Allmählich bin ich es müde, jedesmal Ihre Unterstellungen
zu korrgieren. Allmählich bin ich es müde, ihre blinden Augen zu öffnen! Ich begreife nicht, wie man
permanent derart auf 180 sein kann, ohne auch nur zu versuchen, sich zurückzuhalten. Ich begreife nicht,
wie seit über 40 Jahren Ruinen geschaffen werden und diese bis aufs Messer verteidigt werden, aber die
selbst verschuldete Ursache nicht erkannt wird! In diesem Kurs werde ich vermutlich als erstes hören,
dass die Messe in der Frühzeit abends gefeiert wurde. Dies wird wohl nicht einmal ein Urchristentumsnostalgiker
bestätigen Auch mit 12 Ausrufezeichen wird das nicht wahrer. Nein, denn es bleibt auch ohne Ausrufungszeichen
Wahrheit
@ Maledica Der Mangel besteht, das die Seelsorge mehr als mangelhaft ist und die Teilnahme an den sowjetischen
Gremien immens üÜberhand genommen hat- Gemeindemanager halt, die wenn es hoch kommt über den Glauben
diskutieren und ja nicht zu viel beten, sonst wird man als vorkonziliare Zelebrationsmaschine eingestuft
Diese Problem schließt nicht aus, dass es auch einen Priestermangel gibt. Jedenfalls sind es entschieden
weniger als früher. Am Morgen das Heilige Meßopfer zu feiern ist also Ideologie! Das hat niemand behauptet
. Allmählich bin ich es müde, jedesmal Ihre Unterstellungen zu korrgieren. Ich begreife nicht, wie man
permanent derart auf 180 sein kann, ohne auch nur zu versuchen, sich zurückzuhalten. Sie sollten doch
einmal einen Nachhilfekurs besuchen, warum die Kirche Jahrhundertelang am Morgen die Heilige Messe gefeiert
hat. In diesem Kurs werde ich vermutlich als erstes hören, dass die Messe in der Frühzeit abends gefeiert
wurde. Abendmessen gibt es erst seit kurzer Zeit! Und warum? Weil Sie sinnvoll sind. Das wusste auch Pius
XII… Die Messe vor 8 Uhr oder nach 18 Uhr zu feiern!!! Und nicht wie allgemein üblich dazwischen!!!
Auch mit 12 Ausrufezeichen wird das nicht wahrer. Dennoch sind die meisten Arbeitnehmer im Dienstleistungsgewerbe
und haben feste Arbeitszeiten, für die es unmöglich ist zwischen 8 Uhr und 18 Uhr an einer Messe teilzunehmen.
Falls sie es denn wollen. Das darf bezweifelt werden.
Meßzeiten Also gibt es keinen Priestermangel? NEIN! Der Mangel besteht, das die Seelsorge mehr als mangelhaft
ist und die Teilnahme an den sowjetischen Gremien immens üÜberhand genommen hat- Gemeindemanager halt,
die wenn es hoch kommt über den Glauben diskutieren und ja nicht zu viel beten, sonst wird man als vorkonziliare
Zelebrationsmaschine eingestuft (paritätisch in der Politik als Nazi beschimpft zu werden!!!) Hören
Sie mal, es muss schon alles Sinn machen. Auf Frühmessen bloß wegen der Ideologie zu bestehen ist einfach
Blödsinn. Am Morgen das Heilige Meßopfer zu feiern ist also Ideologie! Sie sollten doch einmal einen
Nachhilfekurs besuchen, warum die Kirche Jahrhundertelang am Morgen die Heilige Messe gefeiert hat. Abendmessen
gibt es erst seit kurzer Zeit! Um Ihren Tiraden vorzugreifen- ich bin nicht gegen Abendmessen! Wenn ein
Priester, der nur eine Messe pro Werktag zelebrieren kann, feststellt wofür wird er sich dann wohl entscheiden?
Die Messe vor 8 Uhr oder nach 18 Uhr zu feiern!!! Und nicht wie allgemein üblich dazwischen!!! Das können
Sie selber recherchieren. Das da „KEIN“ Arbeitnehmer kann ist angesichts des heutigen flexiblen Arbeitsmarktes
auch Humbug. Dennoch sind die meisten Arbeitnehmer im Dienstleistungsgewerbe und haben feste Arbeitszeiten,
für die es unmöglich ist zwischen 8 Uhr und 18 Uhr an einer Messe teilzunehmen während sie darauf bestehen,
dass der Mess-Plan wie im 19. Jh. auszusehen habe Das habe ich nie behauptet!!!
Löw und Moon-Sekte @heggi Werter Heggi, Löw verteidigt die Moon-Sekte sicher nicht aus wissenschaftlichen
Gründen, denn dazu müßte er nicht an den Geburtstagsfeiern von Moon teilnehmen. Dr. Spindelböck alias
Catholicus hat z.B. vor einigen Jahren Herrn Gindert vorgeworfen, daß sich Löw am „Forum deutscher Katholiken“
beteiligt, obwohl er privat an Moons Geburtstagsfeiern teilnimmt und sehr enge Beziehungen zur Moon-Bewegung
pflegt. Sie brauchen nicht zu kneifen, fragen Sie ruhig Dr. Spindelböck! Nur Mut! Ferner hat Löw sogar
ein Buch zugunsten der Moon-Sekte im Selbstverlag veröffentlicht, weil kein (seriöser) Verlag diese
Art von „Wissenschaft“ publizieren wollte. Hier die bibliographischen Daten: Konrad Löw Von „Hexen“ und
Hexenjägern. Die Moonies und die Glaubensfreiheit Baierbrunn 1994, Eigenverl. des Autors ISBN 3-9803933-0-5
Da ich Sie nicht kenne, vermute ich, daß Sie einen methodischen Fehler: Sie meinen, Löw ist POLITISCH
konservativ, also muß er auch THEOLOGISCH konservativ sein. Dies ist aber ein Irrtum. Löw ist politisch
„rechts“ im besten Sinne, aber als Katholik „linksaußen“. Wenn Sie aus Bayern kommen, möchte ich Ihnen
eine Neuigkeit mitteilen: Es gibt viele CSU-Mitglieder, die glaubensmäßig modernistisch orientiert sind.
Barbara Stamm ist etwa bei Donum Vitae aktiv, obwohl sie viele Vertriebene für konservativ halten. Versuchen
Sie bitte, etwas differenzierter zu denken. „Distinguo“ lautet etwa ein Motiv der Scholastik. Fortis in
fide! Cyprian
@ Maledica Welcher Priestermangel??? Meinen Sie der Mangel an Managern, welche nicht mehr die Prozedur
von Esoterik durchlaufen müssen, denen eingetrichtert wird, daß ihre Arbeit auch von Pastillen verrichtet
werden kann und die dann lieber Fußballspielen sollen als fromm sein??? Es ist ein Teufelskreislauf,
der von den Verantwortlichen selbst fabriziert wurde! Außerdem gibt es heute noch genügend Priester,
die jedoch oft selbst nicht mehr zelebrieren oder konzelebrieren! Also gibt es keinen Priestermangel?
Aha eine schlechte Einschaltquote- also muß diese Sendung wohl bald aus dem Programm genommen werden.
Hören Sie mal, es muss schon alles Sinn machen. Auf Frühmessen bloß wegen der Ideologie zu bestehen
ist einfach Blödsinn. Wenn ein Priester, der nur eine Messe pro Werktag zelebrieren kann, feststellt,
dass zur Abendmesse 40 Gläubige kommen und zur Frühmesse 10, wofür wird er sich dann wohl entscheiden?
Vielleicht beziehen Sie irgendwann auch mal die Realität bei Ihren Überlegungen ein, als in einem fort
Dinge zu verlangen, die längst entweder unmöglich oder unsinnig geworden sind. Haben Sie die Zeit zwischen
9 und 12 bewußt ausgeklammert??? Da kann nämlich auch KEIN Arbeitnehmer Das können Sie selber recherchieren.
Das da „KEIN“ Arbeitnehmer kann ist angesichts des heutigen flexiblen Arbeitsmarktes auch Humbug. Aber
„flexibler Arbeitsmarkt“ ist ja eine Neuerung, während sie darauf bestehen, dass der Mess-Plan wie im
19. Jh. auszusehen habe, egal ob sinnvoll oder nicht.
Priestermangel??? @Benedikt Wann früher? Und: Ist Ihnen eventuell der Priestermangel entgangen? Welcher
Priestermangel??? Meinen Sie der Mangel an Managern, welche nicht mehr die Prozedur von Esoterik durchlaufen
müssen, denen eingetrichtert wird, daß ihre Arbeit auch von Pastillen verrichtet werden kann und die
dann lieber Fußballspielen sollen als fromm sein??? Es ist ein Teufelskreislauf, der von den Verantwortlichen
selbst fabriziert wurde! Außerdem gibt es heute noch genügend Priester, die jedoch oft selbst nicht
mehr zelebrieren oder konzelebrieren! Und: Die Frühmessen zB in Mainz werden von höchstens 150 Gläubigen
besucht Aha eine schlechte Einschaltquote- also muß diese Sendung wohl bald aus dem Programm genommen
werden. Vorschlag: Rasen in die Kirchen legen und rumbolzen- da gibt glaub ich son Jugendtempel in Essed
ein gutes Beispiel! Vielleicht überlegen Sie sich mal, dass Frühmessen möglicherweise wegen ihrer geringen
Resonanz nicht mehr stattfinden (sondern später). Ja es gibt in Mainz auch Abendmessen, welche nach Feierabend
stattfinden und bessere Einschaltquoten haben Exemplarisch für das Bistum LM nachgeprüft: Zwischen 12-15
Uhr finden im ganzen Bistum exakt 2 Hl. Messen statt (in der ganzen Woche!). Die Messen von 15-17 Uhr
sind fast immer Altenheim- oder Krankenhausmessen. Oh im Bistum Limburg finden überhaupt noch so viele
Messen statt??? Haben Sie die Zeit zwischen 9 und 12 bewußt ausgeklammert??? Da kann nämlich auch KEIN
Arbeitnehmer
@ Maledica Stimmt es ist riesiger Blödsinn, Sie wissen genau, dass das auf Ihre Behauptungen hinsichtlich
der Messen in Limburg gemünzt war, die nicht den Tatsachen entsprechen, wie hier dargelegt wurde. daß
früher fast jedes Kuhkaff wo eine katholische Kirche war täglich eine Frühmesse hatte. Wann früher?
Und: Ist Ihnen eventuell der Priestermangel entgangen? Selbst wenn in einigen Pfarreien genug Personal
für Frühmessen bereitstünde, so kann das nicht generell für alle Pfarreien gelten. Und: Die Frühmessen
zB in Mainz werden von höchstens 150 Gläubigen besucht, die Stadt hat aber über 90.000 Katholiken.
Vielleicht überlegen Sie sich mal, dass Frühmessen möglicherweise wegen ihrer geringen Resonanz nicht
mehr stattfinden (sondern später). Ich muß Blind sein, wenn ich in den Pfarrbriefen lese Messe 9:00Uhr,
Messe 10:00Uhr, Messe 11:00Uhr, Messe 14:00Uhr, Messe 15:00Uhr- Exemplarisch für das Bistum LM nachgeprüft:
Zwischen 12-15 Uhr finden im ganzen Bistum exakt 2 Hl. Messen statt (in der ganzen Woche!). Die Messen
von 15-17 Uhr sind fast immer Altenheim- oder Krankenhausmessen. War wohl wieder nix.
@ Toby Ganz recht, Toby! Rom hat sich auch schon gemeldet. Und zwar sah der Prozess der Neugestaltung
vor, dass die Ortspriester weniger zu sagen hatten, als die Laiengremien. Das muss jetzt, dank eines Schreiben
unseres Papstes, geändert werden. Denn der Priester hatte nicht mehr das letzte Wort in seinen zugewiesenen
Gemeinden. Ich hätte mir von Rom aber noch mehr erwartet… Gruß.
Ganz offensichtlich sollen die Messen auch in solchen Pfarreien reduziert werden, wo nach wie vor ein
Priester vorhanden ist. Das widerspricht eindeutg der kirchlichen Ordnung. Eine so genannte Wort-Gottes-Feier
ersetzt nicht den Wert einer Messfeier. Warum sollen die Priester also ohne Not ihren ureigensten Amtspflichten
vernachlässigen?
Blödsinn Stimmt es ist riesiger Blödsinn, daß früher fast jedes Kuhkaff wo eine katholische Kirche
war täglich eine Frühmesse hatte. Es ist noch größerer Blödsinn, daß heutzutage, wenn überhaupt
noch Messen zelebriert werden, diese oft zu solchen Zeiten stattfinden, daß Viele überhaupt nicht mehr
die Möglichkeit haben, dieses Angebot wahrzunehmen. Ich muß Blind sein, wenn ich in den Pfarrbriefen
lese Messe 9:00Uhr, Messe 10:00Uhr, Messe 11:00Uhr, Messe 14:00Uhr, Messe 15:00Uhr- wahrscheinlich deute
ich die Zahlen falsch, denn im Zuge des konziliaren Geistes muß natürlich auch das uminterpretiert werden,
was schwarz auf weiß steht! Stimmt, Sie haben Recht, ich muß mich verlesen haben! Denn von Messe ist
heutzutage eh keine Rede mehr, daß heißt ja Gottesdienst…
@ Adrian und Florian Es ist unglaublich, dass Bischof Algermissen zu all diesen Dingen schweigt, obwohl
sie mittlerweile öffentlich bekannt sind. Auch ein Schreiben der Kleruskongregation zum umstrittenen
„Pastoralen Prozess“ wird von ihm geflissentlich unter Verschluss gehalten. Langsam frage ich mich, welches
Amtsverständnis Bischof Algermissen eigentlich vertritt. Es wird Zeit, dass endlich gehandelt wird. Wenn
Algermissen selbst nicht dazu bereit ist, wird Rom einschreiten müssen. So kann es einfach nicht mehr
weitergehen.
Blindheit @Benedikt Sie scheinen wahrhaftig mit Blindheit geschlagen zu sein… …reden Sie weiterhin
ALLES schön und leben Sie weiterhin in Ihrer heilen Welt. Die Realität sieht allerdings anders aus-
leider! Den dort ist der Rauch Satans schon tief eingedrungen und hat etliche Bischöfe schon sehr benebelt,
wenn nicht sogar umgarnt!
@ Florian Tsja, das ist traurig, aber wahr. Wenn man allein aud deren Homepage (www.fuldaer-kreis.de)
anschaut, erkennt man, meiner Meinung nach, dass das was diese Gruppierung vertritt, nicht Einheitsfördernd
ist, ja fast schismatische Züge annimmt. Bei deren Linkliste „vermisste“ ich einen Link… (zu: www.virtuelle-dioezese.de)
*lach* =) Gruß.
Unsinn! In Limburg ist eh Hopfen und Malz verloren, da hat kein normaler Arbeitnehmer die Möglichkeit
die Messe zu besuchen. Das Gegenteil ist bewiesen. St. Marien mit seinen Frühmessen ist eine Kirche in
Limburg. Von den Abendmessen, die der normale Arbeitnehmer besuchen kann, haben wir da noch nicht einmal
geredet.
@ Maledica Limburg St. Marien: Wie gnädig War klar, dass Ihnen das jetzt auch wieder nicht passt. Es
geht Ihnen halt nur ums Prinzip, nicht um Fakten. St. Anna: Rentner- und Arbeitslosenmesse Dom St Georg:
Rentner- und Arbeitslosenmesse Rentner bilden so oder so die Mehrzahl. Auch in einer gewissen Budenheimer
Kapelle. In Limburg ist eh Hopfen und Malz verloren, da hat kein normaler Arbeitnehmer die Möglichkeit
die Messe zu besuchen. Das ist einfach unwahr, wie Sie den Terminen entnehmen können. Dieser Satz ist
eine Behauptung wider besseren Wissens. Wie oft werden da Werktagsmessen um 9 oder am frühen Nachmittag
angeboten!!! Warum? Warum? Warum? Passen Ihnen die Wochentagsmessen nun doch nicht mehr? Wieviele Priester
zelebrieren überhaupt noch täglich? Wieviele beten überhaupt noch das Stundengebet? Die Systematische
Umkrempelung seit der Konzilsrevolution hat tiefe Wunden gerissen. Sind Sie wirklich so blind! Und Sie
reduzieren alles auf das Konzil – was bei genauerem Hinsehen leicht widerlegbar ist. Das Konzil hat lediglich
gezeigt, wie es hinter der Fassade aussieht. Statt es anzupacken, verkriechen sich einige hinter ihren
Lamentos oder flüchten zu irgendwelchen Heile-Welt-Bruderschaften. Klar sind noch klitzekleine Rest des
Katholizismus vorhanden, welche Lehmensch und seine Bande und andere Zerstörer noch nicht ganz eliminieren
konnten! Nichts wäre für ihn leichter, als sein „Zerstörungswerk“ an seiner Domkirche durchzusetzen.
Doch Fehlanzeige…
Werktagsmessen Limburg St. Marien: Wie gnädig St. Anna: Rentner- und Arbeitslosenmesse Dom St Georg:
Rentner- und Arbeitslosenmesse Es ist ja schon mal gnädig, daß wenigstens noch in den Kathedralkirchen
die Möglichkeit zu einer Werktagsmesse für einen normalsterblichen besteht- vielleicht halten dort auch
bald die Zeichen der Zeit, welche zu erkennen ja so oft in Fürbitten erfleht werden Einzug und man darf
sich dann auch dort an WoGoDis erfreuen. In Limburg ist eh Hopfen und Malz verloren, da hat kein normaler
Arbeitnehmer die Möglichkeit die Messe zu besuchen. Senior Benedikt, schauen Sie doch mal abgesehen von
den von Ihnen aufgeführten Kathedralkirchen in die Pfarrnachrichten: Wie oft werden da Werktagsmessen
um 9 oder am frühen Nachmittag angeboten!!! Warum? Warum? Warum? Bequemlichkeit der Priester? Oder Systematik
um Einschaltquoten zu verringern um eine Rechtfertigung zur Abschaffung zu haben? Wieviele Priester zelebrieren
überhaupt noch täglich? Wieviele beten überhaupt noch das Stundengebet? Die Systematische Umkrempelung
seit der Konzilsrevolution hat tiefe Wunden gerissen. Sind Sie wirklich so blind! Klar sind noch klitzekleine
Rest des Katholizismus vorhanden, welche Lehmensch und seine Bande und andere Zerstörer noch nicht ganz
eliminieren konnten! Im Vergleich zu den ach so muffigen 50er Jahren: Sind wir dank Aggiornamento, Ketzertheke,
Handkommunion, Demokratur, Pastillen, LektorInnen, Pfarrgemeindesowjets frömmer geworden??? NEIN! NEIN!
NEIN! Danke LEHMENSCH u. Co.!!!
Fehlentwicklung? Nein, keine Fehlentwicklung! Glaube und Glaubensform haben sich auch in der Kirche über
Jahrhunderte entfaltet. Zu glauben, man müsse nur immer wieder bei der frühen Kirche anknüpfen, dann
sei alles in Ordnung, ist auf dem archeologischen Holzweg. Damit ist jedoch auch nichts gegen die Tageszeitenliturgie
gesagt. Was die tägliche Messe für Priester angeht, so sei auch noch auf die Instruktion „Der Priester,
Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde“ (Hrsg. Kleruskongregation) von 2002 hingewiesen. Da heißt es in Teil
I, am Ende von Ziffer 13: „Daraus folgt die sehr wichtige Bedeutung der Vorbereitung auf die Heilige Messe,
ihrer täglichen Feier, der Danksagung und des Besuchs beim Allerheiligsten im Laufe des Tage.“
@ Heggi Schauen Sie mal bei www.bistum-fulda.de rein, vielleicht können Sie da fündig werden. Tipp:
Schaut euch mal den schönen Dom an: www.bistum-fulda.de, dann „Kunst + Kultur“ und dann Hoher Dom zu
Fulda –> Virtueller Rundgang :)3
@ Maledica O meine Anschuldigungen sind ja so aus der Luft gegriffen. Es ist alles toll, wunderbar. Es
gibt keine Krise in der Kirche! Von der Kirchenkrise war hier nicht die Rede. Es ist doch Fakt, daß oft
genug Messen am späten Vormittag angeboten werden- etwa damit die Priester ausschlafen können??? Bösartige
Unterstellungen helfen niemandem. Unser Pfarrer steht auch schon mal um halb 5 auf, um sein Tagespensum
zu schaffen. Aber von alledem verstehen Sie vermutlich nichts und wollen es auch gar nicht. Hauptsache,
man kann die nächste Verleumdung in die Welt setzen. Die Theologen haben da ganze Arbeit geleistet- mit
Hilfe unzähliger Bischöfe- um die Kirche umzukrempeln und einen Sozialpädagogenclub daraus zu machen!!!
Danke Lehmensch, Kamphaus, Spital, Algermissen, und wie sie alle heißen!!! Domkirche Mainz: 6.25, 7.00,
7.30, 8.15 Domkirche Fulda: 6.30, 7.00, 9.00 Domkirche Trier: 7.00, 9.00 Stadt Limburg: St. Marien: Mo
6.30, Di 6.50, Mi 6.30, 7.45, Do & Fr 6.30, 8.30, Sa 6.50; St. Anna: 11.15 tägl., Dom St Georg 10.15
tägl. Wie gesagt: Halbgare Vorwürfe.
@ Puchil2 Ich halte es auf gar keinen Fall für eine Fehlentwicklung, dass heut zu Tage das heilige Messopfer
täglich gefeiert, damit auch das Evangelium verkündet wird und die Gnaden der hlg. Messe empfangen werden
können. Im Gegenteil: Dies halte ich für ein Wirken und eine Entwicklung des Heiligen Geistes, der in
seiner Kirche lebt und wirkt! Allerdings scheint es mir so, dass Sie, verehrter Schreiber, ganz und gar
den Diabolos, den Verwirrer, den Teufel also, ausser acht lassen. Vielleicht kommt doch nicht alles vom
Heiligen Geist?! Wir erkennen doch wohin diese Entwicklungen führen und Erkenntnis kommt von Gott! Also
kurz: Es ist schädlich und meiner Meinung nach falsch, so oberflächlich zu denken. Beten wir zum heiligen
Geist um Erkenntnis! Gruß.
#46 Dr. Verena B. 14:50:13 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Elendester Sünder Netter Scherz. Nachdem ich zweimal gesagt habe, dass ein Wortgottesdienst kein Ersatz
für eine Messe ist (sehr wohl aber es besser ist, einen WG zu feiern als gar nichts zu feiern), behauptest
du immer noch, ich würde beides gleichsetzen? Also entweder ist das ein Versuch der Provokation (dann
ist er misslungen) oder du bist einfach nur doof.
Fehlentwicklung? Ich versuche es noch einmal: Vielleicht war das Üblichwerden der täglichen Eucharistie
eine liturgische Fehlentwicklung. Die frühe Kirche hat schon gewusst was sie tut: Am Herrentag, dem Tag
der Aufersteheung, feiert sie Tod und Aufersteheung Christi in der Eucharistie. An den Wochentagen preist
sie Gott in und mit der Tagzeitenliturgie. Vielleicht würden sich mit dieser Praxis heute – geführt
durch den Geist Gottes – ein langer Entwicklungskreis schließen und viele Problem lösen.
Revolution in der Kirche @Benedikt O meine Anschuldigungen sind ja so aus der Luft gegriffen. Es ist alles
toll, wunderbar. Es gibt keine Krise in der Kirche! Es ist doch Fakt, daß oft genug Messen am späten
Vormittag angeboten werden- etwa damit die Priester ausschlafen können??? Die arbeitende Bevölkerung
und Schülern wird somit von vorneherein die Möglichkeit genommen am Hl. Meßopfer zu participieren.
Ach wie war das früher doch so schlecht, wo in fast jeder Pfarrei Frühmessen angeboten wurden und diese
auch noch gut besucht waren- viele nahmen sogar davor noch am Rosenkranz teil Und heute: gähnende Leere.
Aber dafür ein super Freizeitangebot. Beten ist halt nur was für die verstockten Konservativen!!! Die
Theologen haben da ganze Arbeit geleistet- mit Hilfe unzähliger Bischöfe- um die Kirche umzukrempeln
und einen Sozialpädagogenclub daraus zu machen!!! Danke Lehmensch, Kamphaus, Spital, Algermissen, und
wie sie alle heißen!!!
Zahl der Werktagsmessen Im „Direktorium für Dienst und Leben der Priester“ von 1994 (Hrsg. Kleruskongregation)
empfiehlt der Papst (JP II.) den Priestern die tägliche hl. Messe (also auch werktags!!) mit oder ohne
Gläubige. Nun die Frage: Wieviel Priester hat das Bistum Fulda? Wieviel Wertagsmessen werden derzeit
gefeiert? Da ist mit Sicherheit etwas faul im Bistum Algermissen. Feiert denn der Bischof selbst täglich
eine hl. Messe?? Wer weiß etwas darüber?
@ Maledica Vielleicht ist ja dort in einem abgelegenen Kloster das Angebot auf welches Sie verweisen,
doch man bemüht sich, daß dies ja nicht publik wird!!! Nicht wirklich. Neben der St. Annakirche gibt
es noch St. Marien (Wiesbadener Str. 1), in der eine tägliche Frühmesse angeboten wird. Pubilziert wird
das ganz normal auf dem Gottesdienstplan, der auf der Internet-Präsenz prominent verlinkt wird. Ihr Problem
ist einfach, das Sie permanent mit halbgaren Anschuldigungen um sich werfen. Sie sollten mal prüfen,
in wie weit das katholisch ist.
Cyprian „Ferner der umstrttene Verteidiger der Moon-Sekte, Konrad Löw.“ Si tacuisses… Wirklich, bevor
man solche schweren Behauptungen aufzustellt, empfiehlt es sich vorher zu informieren. Sie sollten das
bei Löw selbst tun. Seine Anschrift: 82065 Baierbrunn, Kirchenstr. 17. Vermutlich werden Sie aber „kneifen“.
@Maledica Immer auch das Positive sehen: Die Kirche mit der zweiten Vormittagsmesse ist die Annakirche
am Rande der Fußgängerzone, sehr zentral. Hier gibt es das von mir beworbene Beichtangebot, hinzu kommt
die Aussetzung des allerheiligsten Sakraments auf dem Hochaltar zur stillen Anbetung freitags nach der
Messe bis 16.30 Uhr. Betreut wird diese Kirche übrigens von den Pallottinern. Deren eigene Kirche ist
die mit den angegebenen Wertags-Frühmessen. Zugegebenermaßen nicht im Stadtzentrum, aber auch nicht
abgelegen. Den berechtigten Hinweis auf einen fehlenden Aushang im Dom :)3 bitte an das Ordinariat bzw.
die Dompfarrei weiterleiten!
Forum Das Forum ist heute auf dem Stand der späten 60er Jahre. Noch im Grunde relativ katholisch, doch
anbiedern, anbiedern, anbiedern- ohne einen eigenen Kurs zu fahren. Da verwischen natürlich die eigenen
Konturen und man ist auf Schmeicheleien der Würdenträger aus, um beworben zu werden. Ich wollte du wärest
heiß oder kalt… …das Forum ist mehr als lau!!! @iustus Als ich mir die schöne Stadt Limburg- allerdings
nur von der Architektur her schön, nicht von den Glaubenszeugnissen- anschaute war ich zutiefst betroffen
von der Vorzeigekirche des Bistums: DEM DOM den dort und in der anderen Dompfarreikirche werden die Messen
zu unmöglichsten Zeiten angeboten. Andere nominell katholische Kirchen habe ich in der Innenstadt nicht
gefunden und es gab auch keine Hinweise dazu. Das Bistum Limburg will nun mal nicht zu Gebet, Andacht,
Beicht und Meßbesuch anleiten! Vielleicht ist ja dort in einem abgelegenen Kloster das Angebot auf welches
Sie verweisen, doch man bemüht sich, daß dies ja nicht publik wird!!!
@ Cyprian Ich stimme Ihnen ja grundsätzlich zu. Das „Forum“ genießt allerdings in einer breiten kirchlichen
Öffentlichkeit den Ruf, besonders „glaubenstreu“ und sogar „erzkonservativ“ zu sein. Es will eine Art
Gegen-Zdk sein und einen „missionarischen Aufbruch“ verkörpern. Nach diesem eigenen Selbstverständnis
des „Forums“ dürften Leute wie Bischof Algermissen, der kirchenpolitisch einen völlig anderen Kurs fährt
(z. B. Hofierung und Förderung der Priester vom kirchenfeindlichen „Fuldaer Kreis“), gar nicht dazugehören.
Für mich ist freilich das Profil des „Forums“ und auch der Kongresse „Freude am Glauben“ schon seit längerer
Zeit unkar geworden. Was wollen die eigentlich? Wenn man sich das Programm anschaut, kann man keinen roten
Faden erkennen, man schmückt sich mit Namen ranghoher kirchlicher Würdenträger und bietet einen bunten
Themenmix an. Einen religiösen „Aufbruch“ wird das aber wohl kaum bringen.
Tägliche Messe Da hiernach gefragt wird: In der Kölner Innenstadt ist das Angebot so umfangreich, daß
ich auch als werktätiger täglich die hl. Messe besucht habe und auch als Pensionist noch besuche. Für
Mimi: wenn für Sie die tägliche tridentinische Messe unmöglich ist, versuchen Sie es doch einmal im
Dom, in St. Maria in der Kupfergasse oder St. Panthaleon! Die gleitende bzw. flexible Arbetszeit erleichtert
diese Verwirklichung unserer Interessen. Es gibt sicher auch für Tridentiner noch weitere annehmbare
Angebote nach dem NOM.
Forum deutscher Christen? @ Toby Im Kuratorium des „Forum deutscher Katholiken“ sind die Protestanten
Peter Gauweiler und Friedhelm Farthman Mitglied. Ferner der umstrittenen Verteidiger der Moon-Sekte, Konrad
Löw. Was gibt es da zu erklären? Das „Forum“ dient doch nur dazu, naive Katholiken für die Ökumene
reif zu machen. Aus diesem Grund erhält das Forum natürlich entsprechende finanzielle Zuschüsse der
Bischofkonferenz. Ich rate Dir, Dich ein wenig kundig zu machen. Wenn Du eine offizielle Äußerung von
Gindert hierzu erreichen kannst, bin ich sehr gespannt, sie zu hören. Fortis in fide! … und immer kritisch
bleiben, denn der Löwe läuft umher. Cyprian
zu stat crux Kritik muss immer erlaubt sein, natürlich in Grenzen des Respektes. Allerdings sind diese
Entwicklungen ein Schritt in eine falsche Richtung der Gewichtung. Damit meine ich, dass manche Gläubige
nicht mehr den Unterschied zwischen einer heiligen Messe und einem Wortgottesdienst erkennen (der bei
manchen Laien, welche den Wortgottesdienst vorstehen, zu einer Selbstverwirklichung mit Einflüssen von
(möglichem) falschen Gedankengut führen kann). Es ist weniger der Bischof gemeint, dennoch er hat die
Verantwortung seiner Herde: gegenüber Gott!!! Das Vertrauen auf den Heiligen Geist als Führer dürfen
wir haben, allerdings dürfen wir dabei auch nicht den diabolos, den Verwirrer, ausser acht lassen. Wenn
erst einmal der Karn voll Wasser gelaufen ist, dann ist es schwer in wieder schiffbar zu machen. Gruß.
@Maledica In SchLimburg ist das Angebot der Werktagsmessen auf 2 am späten Vormittag begrenzt- sodaß
ja keiner von der arbeitenden Bevölkerung hingehen kann. Beichte wird dann zu noch obskureren Zeitpunkten
angeboten. Es mag in Limburg einiges zu kritisieren geben, aber diese Ausführungen sind einfach unzutreffend:
Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: 6.30 Uhr, Samstag 6.50 Uhr Heilige Messe. Beichte in einer Kirche
von 9.30 bis 16.30 Uhr – diese Zeit mag für Werktätige obskur sein, wird aber rege angenommen (samstag
dort auch von 9.00 Uhr bis 10.45 Uhr), in einer anderen Kirche ganztägig nach Betätigung der „Beichtklingel“
(vor dem Sonntagshochamt völlig unproblematisch), ansonsten ist auch Freitags 17.00-18.00 Uhr noch Beichtgelegenheit
und überdies: In den Pfarrhäusern dürfte kein Beichtwilliger abgewiesen werden. Verschont mir also
Limburg. Auch dort gibt es Gerechte .
#33 Pater Lingen 20:30:32 | Dienstag, 18. Juli 2006
Wie aufregend – Gähn… Während meiner Zeit in Chur (erste Hälfte der 90er) waren derlei „Wortgottesdienste“
schon gang und gäbe. In dem Kaff Jülich (irgendwo bei Köln) wurden nicht nur werktags „Wortgottesdienste“
von Laien abgezogen, sondern auch sonntags. Es gab allein für „Jülich City“ mind. drei „Pfarreien“ und
dementsprechend massig V2-„Priester“. Und diese V2-„Priester“ ermahnten explizit dazu, sonntags auf die
„Messe“ zu verzichten und statt dessen einen „Wortgottesdienst“ zu besuchen! Grund: Man sollte das Opfer
bringen, auf den normalen „Gottesdienst“ zu verzichten. Damals klammerte ich mich noch verzweifelt an
die Illusion, dass Wolfgang Haas und sonstige „Konservative“ (z.B. Kurt Krenn) die „Kirchenkrise“ beenden
würden, zumal mir Ratzinger himself mit seinem Schreiben quasi die Türen in Chur geöffnet hatte. Dieses
von V2-„Priestern“ empfohlene „Mess-Opfer“ gab mir trotzdem zu denken. Also habe ich Kaschewsky von der
„Una Voce Korrespondenz“ die Situation mitgeteilt, der darüber auch berichtete. Allerdings Konsequenzen
hat kaum jemand aus diesen Vorfällen gezogen…
Gebt dem Bischof eine Chance! „Vor dem Konzil“ war jeder Bischof eine nahezu sakrale Figur. Solche Hetze
wie hier hätte man sich niemals erlaubt, nicht einmal die Andeutung eines Dissenses. Warum ist die Revolte
von rechts um so sehr viel gehässiger als es liberale Kritik je war??
Bischof Algermissen verfolgt eine besonders ausgeklügelte Strategie, die wir jetzt nur noch nicht richtig
durchschauen. Selbstverständlich hat er die besten Absichten. Er hat alles genauestens geplant. Das,
was wir da jetzt sehen, sind nur Übergangserscheinungen. Oder etwa nicht? Ich bin jetzt grad doch etwas
unsicher geworden. An Fräulein Dr. Verena B.: Wie kommst du eigentlich dazu, den Wortgottesdienst mit
den hl. Meßopfer gleichzusetzen?
Fehlentwicklung? Vielleicht war das Üblichwerden der täglichen Eucharistie eine liturgische Fehlentwicklung.
Die frühe Kirche hat schon gewusst was sie tut: Am Herrentag, dem Tag der Aufersteheung, feiert sie Tod
und Aufersteheung Christi in der Eucharistie. An den Wochentagen preist sie Gott in und mit der Tagzeitenliturgie.
Vielleicht würden sich mit dieser Praxis heute – geführt durch den Geist Gottes – ein langer Entwicklungskreis
schließen und viele Problem lösen.
@Romulus Was mich mal von den hier Schreibenden interessieren würde, ob sie jeden Tag in die Messe (Egal
ob NOM oder MT) gehen? Ich gehe maximal in 1-2 Werktagsmessen, ganz einfach weil nicht mehr angeboten
wird. Meine tridentinische Gemeinde befindet sich ca. 1 1/2 Stunden Fahrt mit ÖPNV von meinem Arbeitsplatz
entfernt. Von MI – FR ist dort abends eine Hl. Messe. Ich versuche, an allen drei Tagen zu gehen, es klappt
zeitlich aber nicht immer. Als ich noch in den NOM gegangen bin, bin ich ein halbes Jahr lang täglich
in die Hl. Messe gegangen. Dies fand ich sehr schön (die Montage waren allerdings immer ziemlich kompliziert,
da oftmals „Lift“ oder eben Missbräuche). Mein Traum wäre, den Arbeitstag mit einer tridentinischen
Messe beginnen zu können. Leider ist das bei mir so nicht möglich.
@ Romulus Was mich mal von den hier Schreibenden interessieren würde, ob sie jeden Tag in die Messe (Egal
ob NOM oder MT) gehen? Ich gehe maximal in 1-2 Werktagsmessen, ganz einfach weil nicht mehr angeboten
wird. Als (werktageweiser) Domstädter hat man es da einfacher: 4 Frühmessen + eine im alten Ritus. 2-3
Mal schaffe ich unter der Woche. In den Ferien habe ich dann das gleiche Problem wie Sie. Ich bin überzeugt,
wenn heute alle Gemeinden wieder einen Priester hätten und dieser jeden Tag Messe feiern würde, kämen
auch nicht mehr. Man hat es den Leuten ja gut abgewöhnt. Davon gehe ich auch aus. Hinzu kommt noch ein
flexiblerer Arbeitsmarkt.
Woanders ist das seit über 20 Jahren so Was regt Ihr Euch denn so auf? Ob Hünfeld eine attraktive Stadt
ist wage ich mal zu beweifeln. Wenn in einem kleinen Ort ein Requiem ist, dann ist abends natürlich keine
Werktagsmesse mehr. Und zwar nicht, weil der Pfarrer nicht will, sondern weil sonst niemand mehr kommt.
Die Messe samt Intention wird an einem anderen Tag nachgeholt. Was mich mal von den hier Schreibenden
interessieren würde, ob sie jeden Tag in die Messe (Egal ob NOM oder MT) gehen? Ich gehe maximal in 1-2
Werktagsmessen, ganz einfach weil nicht mehr angeboten wird. Ich bin überzeugt, wenn heute alle Gemeinden
wieder einen Priester hätten und dieser jeden Tag Messe feiern würde, kämen auch nicht mehr. Man hat
es den Leuten ja gut abgewöhnt.
#24 Dr. Verena B. 16:59:19 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Florian Worin besteht der Zusammenhang zum Thema? Würden Sie sagen, wenn der Bischof von Fulda keinen
Dienstwagen hätte, dann würde in den genannten Gemeinden eine Messpraxis wie in der frühen Kirche –
nämlich sonntägliche Messe, werktägliche Liturgia Horarum – in Ordnung sein? Ehrlich, ich verstehe
den Zusammenhang nicht. Was hat die Frage von werktäglichen Gottesdiensten damit zu tun, wer in der Kirche
welches Gehalt bezieht? Und woher wissen Sie, wer wann auf seine Ehre bedacht war/ist und wer wann nicht?
Woher haben Sie so intime Einblicke in die Motive von Menschen, noch dazu solcher, die schon 1500 Jahre
tot sind? Ich dachte immer, sowas könnte nur Gott wissen… Aber gut, ich wende mich dann bei Fragen
vertrauensvoll an Sie.
@ Puchil2 In der frühen Kirche wurde nur am Sonntag eine Eucharistie gefeiert. An den Wochentagen versammelte
sich die Gemeinde – so weit als möglich – zur Feier der Tagzeitenliturgie (Stundengebet) Die Umsetzung
dieser altkirchlichen Praxis sähe heute allerdings so aus: Die Messen werden abgeschafft, und NICHT durch
das Stundengebet ersetzt. Es entspräche einer 30-jährigen Tradition in der Kirche, nur das aus der Urkirche
wieder einzuführen, was einem am besten in den Kram passt. Im übrigen ist Kirche nichts statisches,
sondern ein Fortschreiten in der Offenbarung. Auch die Urkirche veränderte sich ständig.
@Toby Ihnen kann ich nur zustimmen: die tägliche Eucharistiefeier mit geeigneter Vorbereitung und Danksagung
(vgl. Direktorium über Dienst und Leben der Priester) ist konstitutiv für den Gemeindeaufbau! Der Priester,
der für die tägliche Zelebration keine Zeit hat, sollte seine Amtsführung überdenken! Was will eigentlich
der Pastorale Prozess in Fulda? Management oder Pastoral?
Einfach zum Nachdenken In der frühen Kirche wurde nur am Sonntag eine Eucharistie gefeiert. An den Wochentagen
versammelte sich die Gemeinde – so weit als möglich – zur Feier der Tagzeitenliturgie (Stundengebet)
@ Florian Es ist nicht meine Absicht gewesen, die Zustände in Hünfeld zu entschuldigen. Ich habe lediglich
darauf hingewiesen, dass zwei Priester nicht 10 Werktagsmessen ansetzen können, weil der Ausfall aufgrund
eines Reqiuems dann der Regelfall wäre. In meiner Pfarrei kommt es zwar auch vor, dass die Wochentagsmesse
wegen eines Requiems entfällt, üblicherweise aber wird auf den Montag ausgewichen, an dem keine Messe
auf dem Plan steht. Da mir unser letzter Kaplan dennoch erzählte, er habe täglich zelebriert, gehe ich
davon aus, dass am Montag bei uns immer Messen stattfinden, nur eben keine „normalen“ Wochentagsmessen.
So wird es auch anderswo sein. In Hünfeld dagegen scheint tatsächlich noch „Luft“ zu sein, wobei das
genauer zu prüfen wäre.
Muss denn alles verrechtlicht werden? Die Kirche erachtet die tägliche Eucharistiefeier des Priesters
für notwendig, auch wenn die tägliche Zelebration nicht im CIC expressis verbis vorgeschrieben sein
mag: Daher ist es für den Priester notwendig, sein Gebetsleben dermaßen zu gestalten, daß es folgendes
umfaßt: die tägliche Eucharistiefeier mit geeigneter Vorbereitung und Danksagung; die häufige Beichte
und die bereits im Seminar praktizierte Seelenführung; die vollständige und eifrige Feier des Stundengebetes,
wozu er täglich angehalten ist; die Gewissenserforschung; das stille Gebet in angemessener Weise; die
lectio divina; die ausgedehnten Zeiten des Schweigens und des Gesprächs, vor allem in den Exerzitien
und in periodischen Einkehrtagen; die kostbaren Ausdrucksformen marianischer Frömmigkeit, wie der Rosenkranz;
die »Via Crucis« und die übrigen Frömmigkeitsübungen; die lohnende hagiographische Lektüre. Direktorium
der Kleruskongregation über Dienst und Leben der Priester, 1994 Der „Pastorale Prozess“ führt in der
Praxis zu noch mehr Bürokratie und Stress statt zu einer Besinnung auf das wirklich Notwendige. So weden
noch mehr Priester verheizt und demotoviert.
#18 Dr. Verena B. 15:32:38 | Dienstag, 18. Juli 2006
@ExBochumer: Scheint aussichtslos, weil SIE nicht differenzieren können: Ich habe in meinem Posting zunächst
gar nicht über WGFs gesprochen, sondern nur über die Pflicht zur Messe. Dann unterstellen Sie mir, ich
hätte behauptet, WGFs könnten die Messe „ersetzen“ (obwohl ich über dieses Thema gar nicht gesprochen
habe) Dann stelle ich klar, dass eine WGF die Messe nicht ersetzen kann. Ich weise zudem darauf hin, dass
eine WGF besser ist als gar nichts. Dann unterstellen Sie mir, nicht differenzieren zu können!?? Und
sagen, eine Messe sei etwas anderes als eine WGF!?? Ja, genau das habe ich auch gesagt. So where’s the
problem?
#17 ExBochumer † 15:30:28 | Dienstag, 18. Juli 2006
Frau Doktor, Sie vermögen nicht zu differenzieren. Eine Feier der Hl. Messe ist was anderes, als ein
WG. Eine weitere Diskussion mit Ihnen ist aussichtslos.
#16 Dr. Verena B. 15:24:07 | Dienstag, 18. Juli 2006
Also: Noch einmal zum Mitlesen: Die tägliche Messe ist keine kanonische Pflicht des Pfarrers. Diözesane
Ämter hat man, weil man sie vom Bischof bzw. von kanonischen Gremien bekommt. Beides sagt also nichts
über das Priesterbild dieser genannten Herren. Und: Wer hat behauptet, der Wortgottesdienst könne die
Messe ERSETZEN? Habe ICH das etwas behauptet? Aber sie werden doch wohl nicht bestreiten, dass, wenn keine
Messe stattfindet, es besser ist, einen Wortgottesdienst zu feiern als sich gar nicht zu versammeln. Oder
ist gemeinsames Beten verboten?
#15 ExBochumer † 15:08:46 | Dienstag, 18. Juli 2006
Die Frau Doktor … muß noch viel lernen. Oder ist sie eine Simulations-Priesterinnen? – Hat sie Ahnung
vom „Berufsbild“ Priester? Es gibt nämlich keines. Das machen sich manche Herren selbst, aber sie sehen
ihre Berufung nicht mehr. Zunehmend werden diese Herren zum Manager – gewollt und/oder ungewollt. Die
Feier der Hl. Messe kann keinesfalls durch irgendwelche Wortgottesdienste beauftragter Laien ersetzt werden.
#14 Dr. Verena B. 14:44:12 | Dienstag, 18. Juli 2006
Ein Irrtum und eine Unterstellung Irrtum: Die Werktagsmesse ist nicht „erste und wichtigste“ Aufgabe der
Pfarrer. Wichtigste Aufgabe ist die sonn- und festtägliche Messe, aber nicht die werktägliche. Die ist
laut CIC nicht einmal für Priester verpflichtend. Unterstellung: Der Bericht sagt selbst, dass die beiden
Priester auch diözesane Aufgaben wahrnehmen. Ihnen also Nachlässigkeit im priesterlichen Dienst vorzuwerfen,
ist solange eine Unterstellung, wie kreuz.net nicht nachgewiesen hat, dass die Priester nicht z.B. regelmäßige
Verpflichtungen auf Diözesanebene haben, die es physisch unmöglich machen, in der Pfarrei zu sein. Auch
in der Kirche gilt die Unschuldsvermutung – nicht bei kreuz.net? Das wäre dann nicht nur gegen kirchliches
Recht, sondern auch gegen die gesunde katholische Moral und gegen bürgerliche und journalistische Anstandsregeln
sowieso.
Sagense mal… …sind Priester ihrer Meinung nach nichts anderes als Sakramentenspendungsautomaten? Ich
vertrete die Meinung, daß eine bewußt und aufrichtig gefeierte Eucharistie den alltäglichen Gewohnheitsgang
zur Kirche ersetzt. Können Sie sich vorstellen, was für ein Verwaltungsaufwand für die beiden genannten,
übrigens sehr sympathischen und ehrenwerten Pfarrer, entstanden ist? das können Sie nicht. Ihre Kritik
ist lediglich insofern stückweit berechtigt, als daß an der Stelle des Arbeitsaufwandes hinsichtlich
Verwaltungs- und Gremien- und Sitzungstätigkeit eine Entlastung der Priester durch fähige laikale Koordinatoren
erfolgen müsste. Ansonsten sollten Sie der Fairneß halber in ihren Artikle schreiben, daß Sie die Diözese
Fulda nicht mögen, den Fuldaer Priesterkreis hassen und Heinz-Josef Algermissen lieber an der Pfefferküste
sähen. Dann würde dem unkundigen Leser einiges erleichtert und ihr unsachlicher Artikel in fairer Weise
wieder relativiert.
Messen An fünf Werktagen – ohne den Samstag für die Vorabendmesse – könnten die beiden Priester aufgeteilt
auf ihre Gemeinden theoretisch und praktisch zehn Meßfeiern halten. Theoretisch ja, praktisch nein. Sie
haben völlig übersehen, das Priester zuweilen Requien zu lesen haben. Immer wenn dies der Fall wäre
müsste die ordentliche Messe ausfallen, weil das Lesen von zwei Messen an einem Werktag nicht erlaubt
ist. Mehr als 6 oder 7 feste Termine sollte man also nicht ansetzen.
nichts neues Nun, was soll ich dazu noch sagen?! Es Macht mich einfach nur traurig. Da ich aus dem Bistum
stamme, bekomme ich viel solcher Entwicklungen mit. Auch in meiner Heimatpfarrei ist die Wochentagsmesse
reduziert worden. Man muss zugeben, dass die Priester durch den Mehraufwand durch neue Gemeinden, einfach
nicht mehr überall sein können. Dennoch darf man nicht leichtfertig hingehen und das hlg. Messopfer
durch Wortgottesdiensten von Laien durchführen. Dies ist eine falsche Entwicklung und viele Gläubige
die ich kenne, haben damit ein großes Problem. Man wundert sich, warum die Besuchzahlen der Gläubigen
weniger wird… vielleicht deswegen?!
@Toby Ich verstehe nicht … wenn er gleichzeitig die Aktivisten von „Wir sind Kirche“ im Bistum Fulda
hochschätzt. Auch ein Professor Gindert wird sich hier erklären müssen. Also, ich habe das immer so
verstanden, dass es sich bei solchen Hochschätzungen um ein Zeichen der Einheit in der Vielfalt handelt.
Möglich, dass ich dieses aber auch falsch verstanden habe und es handelt sich nur um ein Zeichen der
Einfalt.
@Toby Gindert und sein Fanclub lassen jeden zu, der den Bischöfen nach den Mund redet, aber sie hetzen
gleichzeitig gegen jene, welche konsequent katholisch bleiben. Da wundert es nicht, wenn ein Bischof Algermissen
Mitglied beim Forum ist- er ist doch Bischof, da interressiert es nichtob er sein Bistum in einen demokratischen
Debattierclub verwandelt…
Ich verstehe nicht, wie Bischof Algermissen Kuratoriumsmitglied beim „Forum deutscher Katholiken“ sein
kann, wenn er gleichzeitig die Aktivisten von „Wir sind Kirche“ im Bistum Fulda hochschätzt. Auch ein
Professor Gindert wird sich hier erklären müssen.
@Duc… austreten ist im Notfall erlaubt, richtig und wichtig ! Eigentlich hilft da nur Austreten. Ich
bin zwar kein Freund von radikalen Massnahmen, aber wenn es denn sein soll durchaus auch dazu bereit.
Aber mittlerweile glaube ich auch, daß es genug Geistliche gibt, die das mit Ihrem tun bezwecken wollen.
Na dann immer rein in die behäbigen Ä… ! es grüsst der Horst, sich im austreten schon mal übend
Lieber Duc-in-altum, ich gebe Dir recht, aber zusätzlich ist es auch wichtig, daß wir Druck machen.
Das Evangelium lehrt uns grundsätzlich Sanftmut und Feindesliebe, aber nicht wenn es um das Haus des
Vaters geht. Hier müssen wir uns ereifern und das eingebrochene Gesindel hinaustreiben. Daß Beschwerden
etwas nützen, sieht man ja. www.kath.net/detail.php?id=14225
Sind das denn Priester und Bischöfe? Die Verwirrung bei den neuen Weiheriten ist perfekt. 1977 lautete
z.B. die franz. Form der Bischofsweihe so: Et maintenant, Seigneur, répands sur celui que tu as choisi
la force qui vient de toi, l’Esprit qui fait les chefs, l’Esprit que tu as donné à ton Fils bien-aimé,
Jésus Christ, celui qu’il a donné lui-même aux saints Apôtres qui établirent l’Église en chaque
lieu comme ton sanctuaire, à la louange incessante et à la gloire de ton Nom. Im Jahre 2002 wurde Mgr
Breton, weiht auch „Priester“ für die FSSP, mit dieser Form konsekriert: Et maintenant, Seigneur, répands
sur celui que tu as choisi la force qui vient de toi, l’Esprit souverain que tu as donné à ton Fils
bien-aimé, Jésus Christ, l’Esprit qu’il a lui-même communiqué aux saints Apôtres qui établirent
l’Église en chaque lieu comme ton sanctuaire, à la louange incessante et à la gloire de ton Nom. Abgesehen
von der Fragwürdigkeit der ersten Form, deutet souverain den Bischof an?
#3 duc in altum 11:40:43 | Dienstag, 18. Juli 2006
Da hilft eigentlich nur Austreten … Wenn ich Zahnschmerzen habe, gehe ich zum Arzt und nicht zur Sprechstundenhilfe.
Wenn ich Kirchensteuer bezahle, will auch eine ordentliche Messe besuchen. Abgesehen von meinem Recht,
daß zu tun, bestehen da auch erlösungsbedingte Notwendigkeiten … Eigentlich hilft da nur Austreten.
Aber mittlerweile glaube ich auch, daß es genug Geistliche gibt, die das mit Ihrem tun bezwecken wollen.
Also gibt es nur eine Lösung: Zähne zusammenbeissen und durch. Auch diese Priester werden es nicht schaffen,
mich aus der Kirche zu ekeln und mich vom Glauben abzubringen.
Wenn interessiert denn das? Mal ganz ehrlich, ob es ein paar „Novus Disordo Synaxen“ mehr oder weniger
gibt, interessiert doch kein Schwein mehr. Je weniger davon, desto besser!
Werktagsmessen Es ist doch ein Anliegen der Bistumsleitungen, daß Keiner mehr zur Messe kommt. In SchLimburg
ist das Angebot der Werktagsmessen auf 2 am späten Vormittag begrenzt- sodaß ja keiner von der arbeitenden
Bevölkerung hingehen kann. Beichte wird dann zu noch obskureren Zeitpunkten angeboten. Und später heißt
es dann, daß keiner kommen würde und man schafft es ganz ab! Taktik???