[ « 483 484 485 486 487 » ]
Dienstag, 18. Juli 2006 10:56
Keine Zeit für Werktagsmessen
Der umstrittene ‘Pastorale Prozeß’ bringt im Bistum Fulda die ersten faulen Früchte.
Bischof Heinz Josef Algermissen (63) von Fulda
Bischof Heinz Josef Algermissen (63) von Fulda
(kreuz.net, Fulda) Vor drei Jahren bekamen die zwei Priester, Hw. Peter Borta und Hw. Alfons Gerhardt, die Pfarreien St. Jakobus mit der Filiale in Sargenzell und St. Ulrich in Hünfeld übertragen

Hünfeld ist eine attraktive Stadt und liegt 15 km nördlich von Fulda.

Die beiden Geistlichen gehören zu den Gründungsvätern des ‘Fuldaer Kreises für eine offene Kirche’.

Diese Gruppierung steht der Bewegung ‘Wir sind Kirche’ nahe und vertritt deren häufig kirchenfeindliche und glaubensfremde Ziele.

Sie ist auch eine Triebkraft für den ‘Pastoralen Prozeß’ im Bistum Fulda.

Im Hünfelder Pfarrbrief vom 1. Juli war zu lesen: „In der Gottesdienstordnung an Werktagen wird es ab Mitte Juli zu bleibenden Veränderungen kommen“

Begründet wird das Wegfallen der Werktagsmessen damit, daß im September zwei weitere Kirchengemeinden unter die Verantwortung der beiden genannten Priester kommen werden.

„Jede Kirchengemeinde hat dann eine Werktagsmesse.“

Während der Wochentage sollen dort speziell ausgebildete Laien vermehrt Wortgottesdienste feiern. Dazu geben die Priester mehrere Werktagsmessen auf.

Solche Neuerungen tragen die Handschrift des umstrittenen ‘Fuldaer Kreises’ und widersprechen klar kirchlichen Regelungen.

An fünf Werktagen – ohne den Samstag für die Vorabendmesse – könnten die beiden Priester aufgeteilt auf ihre Gemeinden theoretisch und praktisch zehn Meßfeiern halten.

Stattdessen entschieden sie sich wöchentlich für insgesamt drei und ab September für fünf regelmäßige Meßfeiern an Werktagen. Das sind wöchentlich gerade mal zweieinhalb Messen pro Priester.

Die unbedingte Notwendigkeit der neuen Pastoralverbünde wird im Bistum Fulda mit dem angeblichen Priestermangel legitimiert. Doch das genannte Beispiel zeigt, daß die Möglichkeiten der vorhandenen Priester bei weitem nicht ausgeschöpft werden.

Leider nehmen nicht alle Pfarrherren ihre erste und wichtigste Aufgabe wahr, nämlich täglich mit ihren Gemeinden die Heilige Messe zu feiern.

Wortgottesdienste durch Laien scheinen bei ihnen Priorität zu haben.

Die beiden Hünfelder Priester, Pfarrer Peter Borta und Pfarrer Alfons Gerhardt, sind beim Bischof von Fulda, Mons. Heinz Josef Algermissen, hochangesehen.

Pfarrer Borta ist auch stellvertretender Regionaldechant und Diözesanfrauenseelsorger. Pfarrer Gerhardt ist Mitglied im Fuldaer Priesterrat und Diözesanfamilienseelsorger.

Die Mitgliedschaft der beiden Priester im lehramtsfeindlichen ‘Fuldaer Kreis für eine offene Kirche’ scheint die Diözesanleitung in Fulda nicht zu stören.
[ 1 2 » ]
1…33 von 82 Lesermeinungen:
Samstag, 29. Juli 2006 18:18
Adrian: Was würde Bischof Dyba (+) wohl tun?
Der verstorbene Erzbischof Dr. Johannes Dyba warnte immer wieder vor der Gefahr einer fortschreitenden „Klerikalisierung“ haupt- und ehrenamtlicher Laien, die nun im Bistum Fulda wohl eindeutig betrieben wird. Das Projekt „Pastoraler Prozess“ wurde, nach meiner Einschätzung, eben nicht von den Gemeinden und Priestern/Klerikern des Bistum erarbeitet, sondern aus Paderborn von seiner Ex. Bischof Algermissen mit-„eingeschleppt“. Beten wir um eine gute Entwicklung.
Samstag, 29. Juli 2006 14:58
ich bin mir nicht sicher, ob Menschen, die soetwas tun im vollen besitz ihrer geistlichen kräfte sind. denn es ist immer noch nicht zu begreifen, warum die beiden priester die werktagsmessen ausfallen lassen. man sollte doch ernsthalfte schritte gegen beide einleiten…
Montag, 24. Juli 2006 23:50
Adrian: @ r.ruhrbegietler @ Toby
r.ruhrgebietler schrieb: „Eminenz,
sofort alle diese „Priester“ exkommunizieren!
Ein Frage sei gestellt: war es nicht VOR den „Priesterweihen“ erkennbar, daß dort Wölfe im Schafspelz unterweg sind?!
pax dominus vobiscum“

@r.ruhrgebietler:
Oh, Oh, Oh… so was dummes hab ich lange nicht mehr gehört. Ich nehme Sie nicht ernst, oder besser für voll!!!

@Toby
Sie wollen doch nicht Rom unterstellen, oberflächlich einen Bischof ernannt zu haben?

Auch ich bin überhaupt nicht zufrieden mit meinem Bischof. Es werden viele Struckturen kaputt gemacht, ohne die Zukunft und die Entwicklung richtig einschätzen zu können. Wer kann das auch schon… Der Schwerpunkt wird sehr stark auf Laien gesetzt. Dazu kann ich nur sagen: BLINDE FÜHREN BLINDE!!!

Letzten Sonntag war übrigens der Todestag von Johannes Dyba, Gott hab ihn selig. Dieser wird im Bistum nach wie vor stark verehrt, sehr zum Argwohn der Bistumsleitung. Gruß.
Montag, 24. Juli 2006 10:56
stat crux: Hier, Carlo, wäre mal Anlass für eine Feststellungsklage,
ob wohl ein Priester noch gehalten sei, das tägliche Messopfer zu feiern.
Montag, 24. Juli 2006 09:37
Maledica: Hopfen und Malz verloren
@Benedikt
Die Apostasien von Lehmensch habe ich oft genug objektiv dargelegt
Nein, Sie haben jedes Mal genau diesen Satz gebracht.
Da Sie des Lesens nicht mächtig zu sein scheinen, erübrigt sich jeglicher Kommentar Ihnen gegenüber…
Sonntag, 23. Juli 2006 21:49
propst zu paderborn: falsch verstanden
ich glaube, dass es die genanten priester einfach nur falsch verstanden haben, was sie innerhalb des pastoralen prozesses im bistum fulda tun und lassen sollen. sie sollen, ja müssen jeden tag die heilige messe mit der ihr anvertrauten gemeinde feiern. ich bin der meinung, dass die zwei lieber für andere dinge mehr zeit haben wollen, aber dann haben beide priester den falschen beruf gewählt. der h.h. bischof heinz josef algermissen steht dem „fuldaer Kreis“ nicht nahe. der bischof weiß das die genannten priester diesem kreis angehören, aber, so denke ich, wird er sie weiter wie jeden seiner priester behandeln. ich kann mir vorstellen, dass pfr. borta und pfr. gerhard bei bischof algermissen zum gespräch waren und der bischof die beiden „zur schenke“ gemacht hat.
der pastorale prozess ist notwendiger denn je, weil ohne priester kann keine gemeinde überleben, aber auch die gemeinde muss dafür sorgen, dass es wieder mehr priesterberufe gibt. jeder von uns sollte stärker um priesterberufungen beten, anstatt so manchen mist hier zu schreiben.
Samstag, 22. Juli 2006 18:12
Toby: Nicht verzagen, Florian!
„Herr es ist aussichtslos, aber Du bist allmächtig.“ (Gebet des hl. Antonio Maria Claret)

Wenn Bischof Algermissen nicht reagiert, wird Rom handeln müssen. Da gibt es sicher gute Mittel und Wege.
Freitag, 21. Juli 2006 16:37
Benedikt: @ Maledica
Natürlich würze ich mit etas Übertreibung.

Ja, aber in dem Verhältnis: „Ich hätt gern ein paar Pommes zu dem Salz“

Die Apostasien von Lehmensch habe ich oft genug objektiv dargelegt

Nein, Sie haben jedes Mal genau diesen Satz gebracht.
Freitag, 21. Juli 2006 16:10
Maledica: Ende! Aus!
@Benedikt
Ende! Aus!
Es macht keinen Sinn, mit Ihnen zu diskutieren. Natürlich würze ich mit etas Übertreibung. Die Apostasien von Lehmensch habe ich oft genug objektiv dargelegt- für Sie wahrscheinlich nicht objektiv genug, denn selbst wenn Lehmensch vor Ihren Augen einer Frau mit lila Stola die Hände salben würde, würden Sie es nicht glauben!
Freitag, 21. Juli 2006 16:00
Benedikt: @ Maledica
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Die Apostasien von Lehmensch und seiner Kumpanen wurden oft genug dargelegt.

Ich habe nur Behauptungen mit vielen Ausrufezeichen gelesen.

In den 1950er Jahren hat der Glaube jedoch noch geblüht

Das ich nicht lache. Gewohnheitschristentum in Reinform ist das gewesen. Siehe auch den Artikel von Pfr. Overath in „Sinfonia Sacra“.

Es sind keine Vorwürfe, sondern Feststellungen die oft genug belegt wurden.

Kommen Sie mir doch nicht so. Es ist ja nun zur Genüge dargelegt worden, dass Ihre etwa „Feststellung“ bezüglich der Wochentagsmessen nichts als Polemik war.

Ein Lehmensch-Fan wird natürlich über sein Vorbild nichts kommen lassen,

Ich bin kein Fan von Lehmann. Mir ist bloß irgendwann aufgefallen, dass sich die Abneigung gegen Lehmann immer nur auf der persönlichen Schiene bewegt, nichts Konkretes gegen ihn vorgebracht und im Vergleich zu anderen Kardinälen mit zweierlei Maß gemessen wurde. Eine solche Kritik ist einseitig und boshaft und daher eines Katholiken unwürdig.
Freitag, 21. Juli 2006 12:32
Toby: @ Ruhrgebietler
Gilt diese frage nicht auch für Bischofsweihen? Der Fisch stinkt vom Kopf her!
Freitag, 21. Juli 2006 11:22
Maledica: Blindheit
@Benedikt
Verstehe. Lehmann ist also für den deutschland- wenn nicht gar europaweiten Rückgang der Priesterzahlen verantwortlich. Ach, wie einfach man sich alle Dinge machen kann, nicht wahr?Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Lehmensch als Vorsitzender der DBK ist nur die Spitze des Eisberges. Deshalb schrieb ich auch, daß dieser Name beliebig mit anderen Apostaten ersetzt werden kann!!!

in dem Sie etwas Handfestes bringen und auf Ihre Litaneien verzichten.Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Die Apostasien von Lehmensch und seiner Kumpanen wurden oft genug dargelegt.
Langsam glaube ich, daß Sie mit diesem kongruieren und selbst im Begriff sind, Häretiker zu werden!

Ich verteidige gar keine Ruinen. Ich sehe nur andere Ursachen. Ihre erscheinen mir etwas zu oberflächlich, zudem hier oft schon widerlegt.Widerlegt???
Die moderne Kirchenpolitik hat sich widerlegt, denn diese hat jämmerlich versagt.
Deutschland ist eine Glaubenswüste und Missionsland geworden.
In den 1950er Jahren hat der Glaube jedoch noch geblüht
Also Augen offen halten!!!

dass passt zu den anderen Vorwürfen, die Sie hier schon gebracht habenEs sind keine Vorwürfe, sondern Feststellungen die oft genug belegt wurden.
Wer es fassen kann, der fasse es.
Ein Lehmensch-Fan wird natürlich über sein Vorbild nichts kommen lassen, doch wer sich mit solchen Apostaten solidarisiert, zeigt selbst welchen Standpunkt er vertritt: Der Standpunkt des Glaubens- und Kirchenzerstörers
Freitag, 21. Juli 2006 07:49
r.ruhrgebietler: @Bischof von Fulda
Eminenz,
sofort alle diese „Priester“ exkommunizieren!

Ein Frage sei gestellt: war es nicht VOR den „Priesterweihen“ erkennbar, daß dort Wölfe im Schafspelz unterweg sind?!

pax dominus vobiscum
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:56
Benedikt: @ Maledica
Ach wie gurt, daß niemand weiß , daß der Unhold Lehmensch heißt
Lehmensch kann man auch beliebeig durch Ordinariat, Regens, Professor, und andere Apostaten und Häretiker ersetzen!!!


Verstehe. Lehmann ist also für den deutschland- wenn nicht gar europaweiten Rückgang der Priesterzahlen verantwortlich. Ach, wie einfach man sich alle Dinge machen kann, nicht wahr?

Allmählich bin ich es müde, ihre blinden Augen zu öffnen!

Das wird in dem Moment funktionieren, in dem Sie etwas Handfestes bringen und auf Ihre Litaneien verzichten.

Ich begreife nicht, wie seit über 40 Jahren Ruinen geschaffen werden und diese bis aufs Messer verteidigt werden, aber die selbst verschuldete Ursache nicht erkannt wird!

Ich verteidige gar keine Ruinen. Ich sehe nur andere Ursachen. Ihre erscheinen mir etwas zu oberflächlich, zudem hier oft schon widerlegt.

Dies wird wohl nicht einmal ein Urchristentumsnostalgiker bestätigen

Ich sehe, Sie sollten lieber den Kurs besuchen.

Nein, denn es bleibt auch ohne Ausrufungszeichen Wahrheit

Nein, es ist leicht nachweisbare Unwahrheit, wie hier schon mehrmals dargelegt. Der Gottesdienstplan des Bistums Limburg ist frei verfügbar und der widerlegt Ihre Behauptungen. Ich habe inzwischen nachgesehen und festgestellt, dass auch zwischen 9 und 12 Uhr weniger Messen stattfinden als zwischen 6 und 9.

Ich gehe aber ohnehin nicht davon aus, dass Sie das jemals selbst überprüft haben, dass passt zu den anderen Vorwürfen, die Sie hier schon gebracht haben.
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:52
Jörg Guttenberger, Köln: Toby: erzkonservativ
gibt es nicht. Konservativ ist die Mitte zwischen progreßiv und reaktionär; die Pius-Brüder sind nicht konservativ, sondern reaktionär, weil sie die Fortentwicklung der Tradition ablehnen. Abgesehen vielleicht von der Trennung Rom – Konstantinopel sind sämtliche Kirchenspaltungen entstanden, weil eine oder mehrere Gruppen Konzilsbeschlüsse abglehnt haben, zuvorletzt die Altkatholiken mit ihrer Ablehnung der päpstlichen Unfehlbarkeit. Man wird daher sagen müssen, die besagten Kirchenspaltungen sind alleine durch Reaktionäre verursacht.

Jesus Christus war konservativ, denn er ist nicht gekommen, Gesetz und Propheten aufzulösen, sondern um sie zu erfüllen. Paulus hat mit seinem Wort „Prüfet alles, das Gute behaltet“ ebenfalls zu einer konservativen Lebenshaltung aufgefordert.
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:46
Maledica: Blindfisch
Diese Problem schließt nicht aus, dass es auch einen Priestermangel gibt. Jedenfalls sind es entschieden weniger als früher.Wieso denn blos, wieso denn blos!
Ach wie gurt, daß niemand weiß , daß der Unhold Lehmensch heißt
Lehmensch kann man auch beliebeig durch Ordinariat, Regens, Professor, und andere Apostaten und Häretiker ersetzen!!!

Allmählich bin ich es müde, jedesmal Ihre Unterstellungen zu korrgieren.Allmählich bin ich es müde, ihre blinden Augen zu öffnen!

Ich begreife nicht, wie man permanent derart auf 180 sein kann, ohne auch nur zu versuchen, sich zurückzuhalten.
Ich begreife nicht, wie seit über 40 Jahren Ruinen geschaffen werden und diese bis aufs Messer verteidigt werden, aber die selbst verschuldete Ursache nicht erkannt wird!

In diesem Kurs werde ich vermutlich als erstes hören, dass die Messe in der Frühzeit abends gefeiert wurde.Dies wird wohl nicht einmal ein Urchristentumsnostalgiker bestätigen

Auch mit 12 Ausrufezeichen wird das nicht wahrer.Nein, denn es bleibt auch ohne Ausrufungszeichen Wahrheit
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:13
Benedikt: @ Maledica
Der Mangel besteht, das die Seelsorge mehr als mangelhaft ist und die Teilnahme an den sowjetischen Gremien immens üÜberhand genommen hat- Gemeindemanager halt, die wenn es hoch kommt über den Glauben diskutieren und ja nicht zu viel beten, sonst wird man als vorkonziliare Zelebrationsmaschine eingestuft

Diese Problem schließt nicht aus, dass es auch einen Priestermangel gibt. Jedenfalls sind es entschieden weniger als früher.

Am Morgen das Heilige Meßopfer zu feiern ist also Ideologie!

Das hat niemand behauptet . Allmählich bin ich es müde, jedesmal Ihre Unterstellungen zu korrgieren. Ich begreife nicht, wie man permanent derart auf 180 sein kann, ohne auch nur zu versuchen, sich zurückzuhalten.

Sie sollten doch einmal einen Nachhilfekurs besuchen, warum die Kirche Jahrhundertelang am Morgen die Heilige Messe gefeiert hat.

In diesem Kurs werde ich vermutlich als erstes hören, dass die Messe in der Frühzeit abends gefeiert wurde.

Abendmessen gibt es erst seit kurzer Zeit!

Und warum? Weil Sie sinnvoll sind. Das wusste auch Pius XII…

Die Messe vor 8 Uhr oder nach 18 Uhr zu feiern!!!
Und nicht wie allgemein üblich dazwischen!!!


Auch mit 12 Ausrufezeichen wird das nicht wahrer.

Dennoch sind die meisten Arbeitnehmer im Dienstleistungsgewerbe und haben feste Arbeitszeiten, für die es unmöglich ist zwischen 8 Uhr und 18 Uhr an einer Messe teilzunehmen.

Falls sie es denn wollen. Das darf bezweifelt werden.
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:01
Maledica: Meßzeiten
Also gibt es keinen Priestermangel?NEIN!
Der Mangel besteht, das die Seelsorge mehr als mangelhaft ist und die Teilnahme an den sowjetischen Gremien immens üÜberhand genommen hat- Gemeindemanager halt, die wenn es hoch kommt über den Glauben diskutieren und ja nicht zu viel beten, sonst wird man als vorkonziliare Zelebrationsmaschine eingestuft (paritätisch in der Politik als Nazi beschimpft zu werden!!!)

Hören Sie mal, es muss schon alles Sinn machen. Auf Frühmessen bloß wegen der Ideologie zu bestehen ist einfach Blödsinn.Am Morgen das Heilige Meßopfer zu feiern ist also Ideologie!
Sie sollten doch einmal einen Nachhilfekurs besuchen, warum die Kirche Jahrhundertelang am Morgen die Heilige Messe gefeiert hat. Abendmessen gibt es erst seit kurzer Zeit! Um Ihren Tiraden vorzugreifen- ich bin nicht gegen Abendmessen!

Wenn ein Priester, der nur eine Messe pro Werktag zelebrieren kann, feststellt wofür wird er sich dann wohl entscheiden?Die Messe vor 8 Uhr oder nach 18 Uhr zu feiern!!!
Und nicht wie allgemein üblich dazwischen!!!

Das können Sie selber recherchieren. Das da „KEIN“ Arbeitnehmer kann ist angesichts des heutigen flexiblen Arbeitsmarktes auch Humbug.
Dennoch sind die meisten Arbeitnehmer im Dienstleistungsgewerbe und haben feste Arbeitszeiten, für die es unmöglich ist zwischen 8 Uhr und 18 Uhr an einer Messe teilzunehmen

während sie darauf bestehen, dass der Mess-Plan wie im 19. Jh. auszusehen habeDas habe ich nie behauptet!!!
Donnerstag, 20. Juli 2006 16:22
Cyprian: Löw und Moon-Sekte
@heggi

Werter Heggi,

Löw verteidigt die Moon-Sekte sicher nicht aus wissenschaftlichen Gründen, denn dazu müßte er nicht an den Geburtstagsfeiern von Moon teilnehmen.

Dr. Spindelböck alias Catholicus hat z.B. vor einigen Jahren Herrn Gindert vorgeworfen, daß sich Löw am „Forum deutscher Katholiken“ beteiligt, obwohl er privat an Moons Geburtstagsfeiern teilnimmt und sehr enge Beziehungen zur Moon-Bewegung pflegt.

Sie brauchen nicht zu kneifen, fragen Sie ruhig Dr. Spindelböck! Nur Mut!

Ferner hat Löw sogar ein Buch zugunsten der Moon-Sekte im Selbstverlag veröffentlicht, weil kein (seriöser) Verlag diese Art von „Wissenschaft“ publizieren wollte. Hier die bibliographischen Daten:

Konrad Löw
Von „Hexen“ und Hexenjägern. Die Moonies und die Glaubensfreiheit
Baierbrunn 1994, Eigenverl. des Autors
ISBN 3-9803933-0-5

Da ich Sie nicht kenne, vermute ich, daß Sie einen methodischen Fehler: Sie meinen, Löw ist POLITISCH konservativ, also muß er auch THEOLOGISCH konservativ sein. Dies ist aber ein Irrtum. Löw ist politisch „rechts“ im besten Sinne, aber als Katholik „linksaußen“. Wenn Sie aus Bayern kommen, möchte ich Ihnen eine Neuigkeit mitteilen: Es gibt viele CSU-Mitglieder, die glaubensmäßig modernistisch orientiert sind. Barbara Stamm ist etwa bei Donum Vitae aktiv, obwohl sie viele Vertriebene für konservativ halten.

Versuchen Sie bitte, etwas differenzierter zu denken. „Distinguo“ lautet etwa ein Motiv der Scholastik.

Fortis in fide!
Cyprian
Donnerstag, 20. Juli 2006 15:59
Benedikt: @ Maledica
Welcher Priestermangel???
Meinen Sie der Mangel an Managern, welche nicht mehr die Prozedur von Esoterik durchlaufen müssen, denen eingetrichtert wird, daß ihre Arbeit auch von Pastillen verrichtet werden kann und die dann lieber Fußballspielen sollen als fromm sein???
Es ist ein Teufelskreislauf, der von den Verantwortlichen selbst fabriziert wurde!
Außerdem gibt es heute noch genügend Priester, die jedoch oft selbst nicht mehr zelebrieren oder konzelebrieren!


Also gibt es keinen Priestermangel?

Aha eine schlechte Einschaltquote- also muß diese Sendung wohl bald aus dem Programm genommen werden.

Hören Sie mal, es muss schon alles Sinn machen. Auf Frühmessen bloß wegen der Ideologie zu bestehen ist einfach Blödsinn. Wenn ein Priester, der nur eine Messe pro Werktag zelebrieren kann, feststellt, dass zur Abendmesse 40 Gläubige kommen und zur Frühmesse 10, wofür wird er sich dann wohl entscheiden? Vielleicht beziehen Sie irgendwann auch mal die Realität bei Ihren Überlegungen ein, als in einem fort Dinge zu verlangen, die längst entweder unmöglich oder unsinnig geworden sind.

Haben Sie die Zeit zwischen 9 und 12 bewußt ausgeklammert??? Da kann nämlich auch KEIN Arbeitnehmer

Das können Sie selber recherchieren. Das da „KEIN“ Arbeitnehmer kann ist angesichts des heutigen flexiblen Arbeitsmarktes auch Humbug. Aber „flexibler Arbeitsmarkt“ ist ja eine Neuerung, während sie darauf bestehen, dass der Mess-Plan wie im 19. Jh. auszusehen habe, egal ob sinnvoll oder nicht.
Donnerstag, 20. Juli 2006 15:15
Maledica: Priestermangel???
@Benedikt

Wann früher? Und: Ist Ihnen eventuell der Priestermangel entgangen?Welcher Priestermangel???
Meinen Sie der Mangel an Managern, welche nicht mehr die Prozedur von Esoterik durchlaufen müssen, denen eingetrichtert wird, daß ihre Arbeit auch von Pastillen verrichtet werden kann und die dann lieber Fußballspielen sollen als fromm sein???
Es ist ein Teufelskreislauf, der von den Verantwortlichen selbst fabriziert wurde!
Außerdem gibt es heute noch genügend Priester, die jedoch oft selbst nicht mehr zelebrieren oder konzelebrieren!

Und: Die Frühmessen zB in Mainz werden von höchstens 150 Gläubigen besuchtAha eine schlechte Einschaltquote- also muß diese Sendung wohl bald aus dem Programm genommen werden.
Vorschlag: Rasen in die Kirchen legen und rumbolzen- da gibt glaub ich son Jugendtempel in Essed ein gutes Beispiel!

Vielleicht überlegen Sie sich mal, dass Frühmessen möglicherweise wegen ihrer geringen Resonanz nicht mehr stattfinden (sondern später).Ja es gibt in Mainz auch Abendmessen, welche nach Feierabend stattfinden und bessere Einschaltquoten haben

Exemplarisch für das Bistum LM nachgeprüft:
Zwischen 12-15 Uhr finden im ganzen Bistum exakt 2 Hl. Messen statt (in der ganzen Woche!). Die Messen von 15-17 Uhr sind fast immer Altenheim- oder Krankenhausmessen.
Oh im Bistum Limburg finden überhaupt noch so viele Messen statt???
Haben Sie die Zeit zwischen 9 und 12 bewußt ausgeklammert??? Da kann nämlich auch KEIN Arbeitnehmer
Donnerstag, 20. Juli 2006 14:32
Benedikt: @ Maledica
Stimmt es ist riesiger Blödsinn,

Sie wissen genau, dass das auf Ihre Behauptungen hinsichtlich der Messen in Limburg gemünzt war, die nicht den Tatsachen entsprechen, wie hier dargelegt wurde.

daß früher fast jedes Kuhkaff wo eine katholische Kirche war täglich eine Frühmesse hatte.

Wann früher? Und: Ist Ihnen eventuell der Priestermangel entgangen?
Selbst wenn in einigen Pfarreien genug Personal für Frühmessen bereitstünde, so kann das nicht generell für alle Pfarreien gelten. Und: Die Frühmessen zB in Mainz werden von höchstens 150 Gläubigen besucht, die Stadt hat aber über 90.000 Katholiken. Vielleicht überlegen Sie sich mal, dass Frühmessen möglicherweise wegen ihrer geringen Resonanz nicht mehr stattfinden (sondern später).

Ich muß Blind sein, wenn ich in den Pfarrbriefen lese Messe 9:00Uhr, Messe 10:00Uhr, Messe 11:00Uhr, Messe 14:00Uhr, Messe 15:00Uhr-

Exemplarisch für das Bistum LM nachgeprüft:
Zwischen 12-15 Uhr finden im ganzen Bistum exakt 2 Hl. Messen statt (in der ganzen Woche!). Die Messen von 15-17 Uhr sind fast immer Altenheim- oder Krankenhausmessen.

War wohl wieder nix.
Mittwoch, 19. Juli 2006 18:51
Adrian: @ Toby
Ganz recht, Toby!
Rom hat sich auch schon gemeldet. Und zwar sah der Prozess der Neugestaltung vor, dass die Ortspriester weniger zu sagen hatten, als die Laiengremien. Das muss jetzt, dank eines Schreiben unseres Papstes, geändert werden. Denn der Priester hatte nicht mehr das letzte Wort in seinen zugewiesenen Gemeinden. Ich hätte mir von Rom aber noch mehr erwartet… Gruß.
Mittwoch, 19. Juli 2006 18:34
Toby: Ganz offensichtlich
sollen die Messen auch in solchen Pfarreien reduziert werden, wo nach wie vor ein Priester vorhanden ist. Das widerspricht eindeutg der kirchlichen Ordnung. Eine so genannte Wort-Gottes-Feier ersetzt nicht den Wert einer Messfeier. Warum sollen die Priester also ohne Not ihren ureigensten Amtspflichten vernachlässigen?
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:59
Maledica: Blödsinn
Stimmt es ist riesiger Blödsinn, daß früher fast jedes Kuhkaff wo eine katholische Kirche war täglich eine Frühmesse hatte. Es ist noch größerer Blödsinn, daß heutzutage, wenn überhaupt noch Messen zelebriert werden, diese oft zu solchen Zeiten stattfinden, daß Viele überhaupt nicht mehr die Möglichkeit haben, dieses Angebot wahrzunehmen.
Ich muß Blind sein, wenn ich in den Pfarrbriefen lese Messe 9:00Uhr, Messe 10:00Uhr, Messe 11:00Uhr, Messe 14:00Uhr, Messe 15:00Uhr- wahrscheinlich deute ich die Zahlen falsch, denn im Zuge des konziliaren Geistes muß natürlich auch das uminterpretiert werden, was schwarz auf weiß steht!
Stimmt, Sie haben Recht, ich muß mich verlesen haben!
Denn von Messe ist heutzutage eh keine Rede mehr, daß heißt ja Gottesdienst…
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:52
Toby: @ Adrian und Florian
Es ist unglaublich, dass Bischof Algermissen zu all diesen Dingen schweigt, obwohl sie mittlerweile öffentlich bekannt sind. Auch ein Schreiben der Kleruskongregation zum umstrittenen „Pastoralen Prozess“ wird von ihm geflissentlich unter Verschluss gehalten. Langsam frage ich mich, welches Amtsverständnis Bischof Algermissen eigentlich vertritt. Es wird Zeit, dass endlich gehandelt wird. Wenn Algermissen selbst nicht dazu bereit ist, wird Rom einschreiten müssen. So kann es einfach nicht mehr weitergehen.
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:50
Benedikt: @ Maledica
Ihre Weltuntergangslyrik ändert auch nichts daran, dass Sie hier wiedereinmal hemmungslosen Blödsinn erzählt haben.
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:44
Maledica: Blindheit
@Benedikt

Sie scheinen wahrhaftig mit Blindheit geschlagen zu sein…
…reden Sie weiterhin ALLES schön und leben Sie weiterhin in Ihrer heilen Welt.
Die Realität sieht allerdings anders aus- leider!
Den dort ist der Rauch Satans schon tief eingedrungen und hat etliche Bischöfe schon sehr benebelt, wenn nicht sogar umgarnt!
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:28
Adrian: @ Florian
Tsja, das ist traurig, aber wahr. Wenn man allein aud deren Homepage (www.fuldaer-kreis.de) anschaut, erkennt man, meiner Meinung nach, dass das was diese Gruppierung vertritt, nicht Einheitsfördernd ist, ja fast schismatische Züge annimmt. Bei deren Linkliste „vermisste“ ich einen Link… (zu: www.virtuelle-dioezese.de) *lach* =) Gruß.
Mittwoch, 19. Juli 2006 16:05
iustus: Unsinn!
In Limburg ist eh Hopfen und Malz verloren, da hat kein normaler Arbeitnehmer die Möglichkeit die Messe zu besuchen.

Das Gegenteil ist bewiesen. St. Marien mit seinen Frühmessen ist eine Kirche in Limburg. Von den Abendmessen, die der normale Arbeitnehmer besuchen kann, haben wir da noch nicht einmal geredet.
Mittwoch, 19. Juli 2006 16:04
Benedikt: @ Maledica
Limburg St. Marien: Wie gnädig

War klar, dass Ihnen das jetzt auch wieder nicht passt. Es geht Ihnen halt nur ums Prinzip, nicht um Fakten.

St. Anna: Rentner- und Arbeitslosenmesse
Dom St Georg: Rentner- und Arbeitslosenmesse


Rentner bilden so oder so die Mehrzahl. Auch in einer gewissen Budenheimer Kapelle.

In Limburg ist eh Hopfen und Malz verloren, da hat kein normaler Arbeitnehmer die Möglichkeit die Messe zu besuchen.

Das ist einfach unwahr, wie Sie den Terminen entnehmen können. Dieser Satz ist eine Behauptung wider besseren Wissens.

Wie oft werden da Werktagsmessen um 9 oder am frühen Nachmittag angeboten!!!
Warum? Warum? Warum?


Passen Ihnen die Wochentagsmessen nun doch nicht mehr?

Wieviele Priester zelebrieren überhaupt noch täglich?
Wieviele beten überhaupt noch das Stundengebet?
Die Systematische Umkrempelung seit der Konzilsrevolution hat tiefe Wunden gerissen.
Sind Sie wirklich so blind!


Und Sie reduzieren alles auf das Konzil – was bei genauerem Hinsehen leicht widerlegbar ist. Das Konzil hat lediglich gezeigt, wie es hinter der Fassade aussieht. Statt es anzupacken, verkriechen sich einige hinter ihren Lamentos oder flüchten zu irgendwelchen Heile-Welt-Bruderschaften.

Klar sind noch klitzekleine Rest des Katholizismus vorhanden, welche Lehmensch und seine Bande und andere Zerstörer noch nicht ganz eliminieren konnten!

Nichts wäre für ihn leichter, als sein „Zerstörungswerk“ an seiner Domkirche durchzusetzen. Doch Fehlanzeige…
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:50
Maledica: Werktagsmessen
Limburg St. Marien: Wie gnädig
St. Anna: Rentner- und Arbeitslosenmesse
Dom St Georg: Rentner- und Arbeitslosenmesse
Es ist ja schon mal gnädig, daß wenigstens noch in den Kathedralkirchen die Möglichkeit zu einer Werktagsmesse für einen normalsterblichen besteht- vielleicht halten dort auch bald die Zeichen der Zeit, welche zu erkennen ja so oft in Fürbitten erfleht werden Einzug und man darf sich dann auch dort an WoGoDis erfreuen.
In Limburg ist eh Hopfen und Malz verloren, da hat kein normaler Arbeitnehmer die Möglichkeit die Messe zu besuchen.
Senior Benedikt, schauen Sie doch mal abgesehen von den von Ihnen aufgeführten Kathedralkirchen in die Pfarrnachrichten: Wie oft werden da Werktagsmessen um 9 oder am frühen Nachmittag angeboten!!!
Warum? Warum? Warum?
Bequemlichkeit der Priester? Oder Systematik um Einschaltquoten zu verringern um eine Rechtfertigung zur Abschaffung zu haben?
Wieviele Priester zelebrieren überhaupt noch täglich?
Wieviele beten überhaupt noch das Stundengebet?
Die Systematische Umkrempelung seit der Konzilsrevolution hat tiefe Wunden gerissen.
Sind Sie wirklich so blind!
Klar sind noch klitzekleine Rest des Katholizismus vorhanden, welche Lehmensch und seine Bande und andere Zerstörer noch nicht ganz eliminieren konnten!
Im Vergleich zu den ach so muffigen 50er Jahren:
Sind wir dank Aggiornamento, Ketzertheke, Handkommunion, Demokratur, Pastillen, LektorInnen, Pfarrgemeindesowjets frömmer geworden???
NEIN! NEIN! NEIN!
Danke LEHMENSCH u. Co.!!!
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:34
Heggi: Fehlentwicklung?
Nein, keine Fehlentwicklung! Glaube und Glaubensform haben sich auch in der Kirche über Jahrhunderte entfaltet. Zu glauben, man müsse nur immer wieder bei der frühen Kirche anknüpfen, dann sei alles in Ordnung, ist auf dem archeologischen Holzweg. Damit ist jedoch auch nichts gegen die Tageszeitenliturgie gesagt.

Was die tägliche Messe für Priester angeht, so sei auch noch auf die Instruktion „Der Priester, Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde“ (Hrsg. Kleruskongregation) von 2002 hingewiesen. Da heißt es in Teil I, am Ende von Ziffer 13:

„Daraus folgt die sehr wichtige Bedeutung der Vorbereitung auf die Heilige Messe, ihrer täglichen Feier, der Danksagung und des Besuchs beim Allerheiligsten im Laufe des Tage.“
[ 1 2 » ]
49 weitere Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2010 kreuz.net