kreuzmeldungen
Objektive Verletzung von Recht und Gerechtigkeit + Blutrausch 4 + Gescheiterte Trauerarbeit + Auch nicht von einer Klosterschwester + Bischöflicher Streßabbau
Objektive Verletzung von Recht und GerechtigkeitVatikan. Papst Benedikt XVI. äußerte sich beim gestrigen Angelusgebet zu den Kriegsverbrechen im Nahen Osten: „In diesen letzten Tagen haben die Nachrichten aus dem Heiligen Land Anlaß zu ernster Besorgnis gegeben, besonders wegen der Ausweitung der kriegerischen Aktionen auf den Libanon, und wegen der zahlreichen Opfer auch unter der Zivilbevölkerung.“ Ursache seien leider objektiv die Verletzung von Recht und Gerechtigkeit. Benedikt XVI. erinnerte ausdrücklich an den jüngsten Raketenbeschuß der nordisraelischen Hafenstadt Haifa, der nach Medienberichten mindestens neun Zivilisten tötete.
Gescheiterte Trauerarbeit
Deutschland. Ein protestantisches Paar (32, 27) aus Eichenau – ganz in der Nähe von München – wollten am 29. Juni heiraten. Doch der evangelische Pfarrer verweigerte die Zeremonie sowie die Taufe des bereits geborenen Sohnes. Grund für den Entscheid ist Nuno – der dreijährige Hund der Brautleute. Das Tier war kurz vor Pfingsten ausgebüchst und erlegte im Garten des Pfarrhauses den Hasen der Pastorenfamilie. Das Paar entschuldigte sich und bot Schadenersatz an – umsonst. „Der Pastor sagt, es gehe um den seelischen Schaden“ – erklärte die Braut laut dem ‘Oberbayerischen Volksblatt’. Die Pastorengattin sei voller Trauer und Wut. Deshalb halte sich der Pastor wegen „des Leids seiner Familie“ für befangen. Jetzt wird die Trauung von einer benachbarten Frau Pastorin geleitet.
Blutrausch 4
Heiliges Land. Von Donnerstag bis Samstag mittag tötete die israelische Armee im Gaza-Streifen drei Menschen, zehn weitere – unter ihnen eine Mutter, ein sieben Monate alter Säugling und ein 11jähriger Bube – wurden zum Teil schwer verletzt. Das gab das ‘Palästinensische Zentrum für Menschenrechte’ bekannt. Israel beschoß auch ein Gebäude des palästinensischen Wirtschaftsministeriums. Das war der vierte Angriff dieser Art. Es wurden zwei weitere Brücken zerstört. Die Artillerie beschoß außerdem Wohnsiedlungen und Landwirtschaftsland im Gaza-Streifen.
Auch nicht von einer Klosterschwester
Schweiz. Schwester Ingrid Grave (*1937) sprach kürzlich bei der Jahresversammlung einer kirchenfeindlichen Gruppe, die sich ‘Bündnerinnen und Bündner für eine glaubwürdige Kirche’ nennt. Die ursprünglich aus Deutschland stammende Dominikanerin gehört zur liberalen Kongregation der Dominikanerinnen von Ilanz im Südostschweizer Kanton Graubünden. Sr. Grave wurde als ehemalige Moderatorin der Fernsehsendung ‘Sternstunden’ im Schweizer Fernsehen bekannt. Bei ihrem jüngsten Auftritt beklagte die Klosterfrau, daß sich „auf dem Vormarsch“ befindende Damen in der Kirche meist aufgehalten, auf Nebenbereiche verwiesen oder in Nischen gedrängt worden seien. Die Kirche solle die Priesterehe und die Frauenordination einführen. Gott lasse sich nicht vorschreiben, wen er berufe. „Auch nicht von einer Klosterschwester“ – ergänzte ein örtlicher Beobachter.
Bischöflicher Streßabbau
„Ich habe verschiedene Alben, in denen ich Urlaubsfotos sammle. Wenn es dann im Alltag ganz stressig wird, schaue ich mir diese Fotos an.“
Der Bischof von Würzburg, Mons. Friedhelm Hoffmann, vor der Homepage der deutschen Bischofskonferenz ‘katholisch.de’. Bischof Hoffmann verbringt heuer wieder drei Urlaubswochen am Tegernsee in Oberbayern.
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Montag, 17. Juli 2006 12:42
Puchil2: An Benedikt
Geldmangel ist aber kein ausschließlich evangelisches Problem: Siehe z.B. Katholische Diözese Essen! Weitere werden folgen!
Montag, 17. Juli 2006 12:37
Benedikt: @ Puchil
Auch die evangelische Kirche hat Probleme, eines aber hat sie nicht: Pastorenmangel.
Ui toll. Dafür aber jetzt schon kaum Geld, um sie zu bezahlen und in Zukunft auch immer weniger Gläubige, um sie zu beschäftigen. Wer’s braucht…
Im übrigen sind die evangelischen Pastoren Laien, und Laientheologen haben wir in der kath. Kirche auch genug. Eine Betstunde/ Gottesdienst (Andacht, Vesper etc) können diese kath. Laientheologen auch leiten. Sie können zwar keine Eucharistiefeier leiten, aber so häufig findet bei den Protestanten ja gar kein Abendmahl statt, als das in einem Aufgabenvergleich sonderlich ins Gewicht fallen würde.
Ui toll. Dafür aber jetzt schon kaum Geld, um sie zu bezahlen und in Zukunft auch immer weniger Gläubige, um sie zu beschäftigen. Wer’s braucht…
Im übrigen sind die evangelischen Pastoren Laien, und Laientheologen haben wir in der kath. Kirche auch genug. Eine Betstunde/ Gottesdienst (Andacht, Vesper etc) können diese kath. Laientheologen auch leiten. Sie können zwar keine Eucharistiefeier leiten, aber so häufig findet bei den Protestanten ja gar kein Abendmahl statt, als das in einem Aufgabenvergleich sonderlich ins Gewicht fallen würde.
Montag, 17. Juli 2006 10:23
Puchil2: An Justus
Auch die evangelische Kirche hat Probleme, eines aber hat sie nicht: Pastorenmangel. Und in dieser Frage weist Sr. Ingrid durch ihre Forderung, die Weiheämter auch für Verheiratete und Frauen zu öffnen, den richtigen Weg.
Montag, 17. Juli 2006 10:14
iustus: Puchil2 schrieb:
Sr. Ingrid GraveEine großartige Frau mit glaubwürdiger Spiritualität! Sie gab und gibt der Kirche ein
weltoffenes, sympathisches und gewinnendes Gesicht. Ihre wohlbegründeten Überzeugungen weisen den zukünftigen
Weg der Kirche.
Diese Überzeugungen weisen den Weg, den die evangelische Kirche seit langem beschreitet. Das Resultat ist bekannt. Es ist nicht der zukünftige Weg unserer katholischen Kirche.
Diese Überzeugungen weisen den Weg, den die evangelische Kirche seit langem beschreitet. Das Resultat ist bekannt. Es ist nicht der zukünftige Weg unserer katholischen Kirche.
Montag, 17. Juli 2006 09:36
Bruder Theophil: Evangelium des Tages
EVANGELIUM Matthäus 10, 34 – 11, 1
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.
Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
Als Jesus die Unterweisung der zwölf Jünger beendet hatte, zog er weiter, um in den Städten zu lehren und zu predigen.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.
Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.
Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist – amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.
Als Jesus die Unterweisung der zwölf Jünger beendet hatte, zog er weiter, um in den Städten zu lehren und zu predigen.
Montag, 17. Juli 2006 08:44
Puchil2: Sr. Ingrid Grave
Eine großartige Frau mit glaubwürdiger Spiritualität! Sie gab und gibt der Kirche ein weltoffenes, sympathisches und gewinnendes Gesicht. Ihre wohlbegründeten Überzeugungen weisen den zukünftigen Weg der Kirche.
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