[ « 291 292 293 294 295 » ]
Mittwoch, 19. Juli 2006 18:10
Das Kirchenlied gab es nicht immer. Es trat erst als Folge großer theologischer Umwälzungen in den liturgischen Vordergrund. Von Prof. Dr. h.c. Josef Friedrich Doppelbauer.
Zurück zum Artikel 12 Lesermeinungen:
Freitag, 21. Juli 2006 09:07
Artois †: Polen und Deutschland
Zumindest sind deutsche und polnische Kultur aufs engste mit- und ineinander verwoben. Fast alle polnischen Städte, auch Warschau und Krakau sind deutsche Gründungen, lebten nach deutschem Recht und holten ihre KUltur aus Franken und Sachsen, die Polen und Deutschen sind sehr eng auch ethnisch verwandte Völker.
Gerade in der Musik blieb Polen aber stets recht eigenständig, überliefert ist z.B. die Faszination, die polnische Musik auf Telemann ausübte, als er als Kapellmeister in Pleß (OS) wirkte. Er übernahm polnische Elemente in seine Kompositionen, wo sie noch jahrzehntelang zu erkennen sind.
Freitag, 21. Juli 2006 00:40
Uwe Schmidt: @Schüttel
Ich merke, Sie kennen sich aus! Tatsächlich kommen mir polnische Kirchenlieder wie deutsche Kompositionsmeisterschaft mit russischem Zuckerguss darüber vor – stimmt schon, sie sind sehr viel mystischer als die deutschen…wahrscheinlich ist es auch das, was mich da so anzieht.
Donnerstag, 20. Juli 2006 11:01
Markus-Antonius †: @Freinsberg
Das werden wir wohl nie erfahren.
Donnerstag, 20. Juli 2006 08:13
Freinsberg: Doppelbauer-Nachlass?
Mich würde interessieren, wie die Leitung von KreuzNet an den Nachlass von Prof. Doppelbauer kommt.
Donnerstag, 20. Juli 2006 06:58
Schüttel: Aber, aber, Herr Uwe Schmidt
Polen ein deutsche Kolonie? Aus welchem Herrenreiter-Verbands sind Sie?
Polens Lieder haben, anders als die meisten deutschen und englischen, mystische Faszinationen. Sie sind Eigengut eines einheitlichen christlichen Volkes.
Mittwoch, 19. Juli 2006 23:51
Sulpicius: Man sollte nicht vergessen:
es handelt sich um einen Text aus dem Nachlaß des Verfassers, der ihn ja nicht veröffentlicht hat. Es wird wohl mehr eine Art Skizzensammlung zu dem Thema sein. Schauen wir daher auf die guten Gedanken und Infos, die vielleicht noch kommen…
Mittwoch, 19. Juli 2006 23:22
Uwe Schmidt: Der Artikel
ist zwar schreibtechnisch etwas ich möchte sagen abgehackt bzw. die Sätze sind nicht sehr geschickt miteinander verknüpft, aber dafür ist der Inhalt für mich sensationell gewesen: denn schon immer war ich Fan deutscher Kirchenlieder und habe dann später auch gemerkt, dass die polnischen Kirchenlieder fast noch schöner sind – vor einem Jahr habe ich der Übertragung eines englischen Gottesdienstes beigewohnt, und auch die Lieder, die dort gesungen wurden, sind bombastisch.
Dagegen haben Frankreich, Italien und die anderen katholischen Länder keine sehr erhebenden Kirchenlieder. Jetzt endlich weiß ich, woran das liegt! Das Kirchenlied ist evangelischer Provenienz (deshalb England & Deutschland – und Polen ist kulturell fast so etwas wie eine deutsche Kolonie).
Mittwoch, 19. Juli 2006 22:21
Guntram: ihr seid lächerlich
hängt Euch an der Tatsache auf, daß jemand in einfachen Worten verständlich eine Sache „gut rüberbringt“

Da spricht wohl bei manchen Besserwisser der Neid der Besitzlosen.
Mittwoch, 19. Juli 2006 21:27
DDL: Naja, Gunsenum…
…die inhaltliche Qualität eines Sachtextes macht sich aber nicht an dessen grammatikalischer Komplexität fest, bzw. wenn überhaupt, dann durch eine klare Strukturierung, die es vereinfacht, den eigentlich zu vermittelnden Stoff darzulegen.

Deswegen ist es auch ein Fach für sich, ein Lehrbuch zu schreiben, und deswegen ist noch lange nicht jeder, der von einem Thema viel weiß, ein guter Lehrer.

Anders gesagt: Kant war nicht gut, weil er seitenlange Schachtelsätze geschrieben hat, sondern trotzdem.

Ich fand den Artikel zur Abwechslung ‘mal ganz interessant, allerdings etwas seicht. Aber jedenfalls eine wohltuende Abweichung der sonst hier so üblichen Schmähkritik.
Mittwoch, 19. Juli 2006 21:25
Babylon †: Dann seht mal in die Evangelien rein!
Einfachster Satzbau dort. Mit bäuerlichen Gleichnissen.

Ich stimme zwar zu, daß der Artikel inhaltlich nicht viel zu bieten hat, aber grundsätzlich finde ich übersichtliche, beiordnende Sätze gar nicht mal so schlecht.

Es muß nicht immer Satzakrobatik á la Cicero sein.
Mittwoch, 19. Juli 2006 21:03
Gunsenum: Grundschule ist arg UNTERtrieben!
Es macht nicht nur den Eindruck, es scheint wirklich so zu sein. Der satzbau sei betrachtet – parataktischer Satzbau: Einfachste Struktur, in der Regel verzicht auf unterordnende Gliedsätze. Repetierender satzbau: Subjekt am anfang- ermüdend wie bei schröderschen Bundestagsreden!

man amg kaum glauben, daß der Verfasser mehrere akademische Grade besitzt!!!
Mittwoch, 19. Juli 2006 19:21
Artois †: Was soll uns
dieser Artikel sagen? Macht den Eindruck, als sei er für ein Grundschullehrbuch geschrieben …
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net