Rebellion im Landeskrankenhaus Salzburg
Die Salzburger Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller ist im Begriff mit 1. April die Kinderabtreibung gegen den Willen des Personals am Landesspital Salzburg durchzusetzen. Die Bediensteten treten mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit. Das Schreiben ist anonym. Die Angestellten haben Angst vor sozialistischen Repressalien.
(kreuz.net/JfdL) Vorbemerkung: Die folgende Stellungnahme will die Meinung von Krankenhausangestellten
wiedergeben. Da dieser Personenkreis in den Medien nahezu gänzlich übergangen wird, soll er hiermit
eine Möglichkeit erhalten, sich Gehör zu verschaffen.Wir – Krankenschwestern, Krankenpfleger, medizinisch-technische Assistenten – gehören zum Pflegepersonal des St. Johann Landeskrankenhauses Salzburg. Wir möchten anonym bleiben, weil wir befürchten, im Landeskrankenhaus Druckmaßnahmen ausgesetzt zu sein, wenn wir unsere Namen nennen.
Es ist bekannt – die Salzburger Nachrichten haben darüber berichtet – daß bei Einstellungsgesprächen die Kandidaten mittlerweile gefragt werden, ob sie mit Abtreibung Schwierigkeiten haben – eine Vorgehensweise, die Landeshauptmannstellvertreter Dr. Haslauer als ethischen Gesinnungsterror bezeichnet hat.
Wir sind mit den Plänen der Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller nicht einverstanden. Wir haben mehrere Fragen an die Landeshauptfrau:
1. Sie haben in der Wahl mit Ihrem Slogan geworben, daß sie eine von uns seien. Wir fragen Sie, Frau Burgstaller: Gilt dies auch für die Ungeborenen? Sind Sie eine von uns auch für die Ungeborenen? Oder haben die ungeborenen Kinder heute keinerlei Rechte, noch nicht einmal das grundlegende Menschenrecht auf Leben?
2. Schwangeren Frauen, die abtreiben wollen, sollte geholfen werden. Wir wissen aus Forschungsergebnissen und aus Erfahrungsberichten von betroffenen Frauen, daß Abtreibung keine Lösung ist. Frauen nach Abtreibung leiden am sogenannten Post- Abortion- Syndrom. Wir fragen Sie, Frau Burgstaller: Warum bezeichnen Sie die Abtreibung als eine Hilfsmaßnahme, obwohl es offensichtlich ist, daß Abtreibung massive gesundheitliche Schäden zur Folge hat und also überhaupt keine Hilfsmaßnahme ist?
3. Ein Landeskrankenhaus ist eine Institution der öffentlichen Hand, die dazu dient, der Gesundheit der Bürger und Bürgerinnen zu nutzen. Wir haben unsere Ausbildung gemacht, um Menschen zu helfen. Wir fragen Sie, Frau Burgstaller: Seit wann ist Schwangerschaft eine Krankheit? Seit wann ist das Kind wie ein Tumor, den man wegoperieren kann? Eine schwangere Frau, die zur Abtreibung geht, ist eine gesunde Frau, die erst durch eine Abtreibung krank wird – ganz zu schweigen von dem Kind, das getötet wird. Seit wann sind Landeskrankenhäuser Stätten des Unheils anstatt Orte des Heilens?
Wir bitten daher die Landesregierung, insbesondere Sie, Frau Landeshauptfrau, von Ihren Plänen Abstand zu nehmen und stattdessen dem Leben in all seinen Dimensionen gerecht zu werden. Kinder sind Geschenke, Kinder sind unsere Zukunft. Eine Landeshauptfrau, die Kindertötung im Landeskrankenhaus zuläßt, ja selbst anordnet, ist nicht unsere Landeshauptfrau. Bitte suchen Sie nach Lösungen, die allen dienen.
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Mittwoch, 22. Dezember 2004 11:27
Doritta: Stellungnahme des Personals
Ich finde es nicht richtig, das Personal zu deratigen
Handlungen zu zwingen. Der Brief ist sehr gut!
Hoffentlich bewirkt er etwas (?)
Handlungen zu zwingen. Der Brief ist sehr gut!
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Dienstag, 21. Dezember 2004 11:36
Dolfus: Eine gute Aktion
Bestürmen wir nun auch den Himmel
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