Kinderschlachtung
Den Vogel abgeschossen
Die Kinderabtreibung schadet dem Verstand. Das bewies kürzlich die Salzburger Abtreibungspolitikerin Gabriele Burgstaller. Bei ihr war am Samstag die ‘Jugend für das Leben’ zu Gast.
(kreuz.net, Salzburg) Mit einer Informations- Veranstaltung startete am Samstag in Salzburg der „Pro Life Marsch“ der ‘Jugend für das Leben’.

Durch Flugblätter, Informationsstand, Umfragen und eine Kinderhüpfburg weckten die Jungen und Mädchen für das Leben das Bewußtsein für das Lebensrecht aller Menschen.

Dazu wurde auch eine Mahnwache vor den Salzburger Landeskliniken abgehalten, wo nach dem Willen von Sozialisten und Christdemokraten wöchentlich Kleinkinder umgebracht werden.

Im April vorigen Jahres war in den Salzburger Landeskliniken auf ausdrückliche Weisung von Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller ein Kinderschlachthof errichtet worden.

Dort mußten seither bereits etwa 1100 ungeborene Kinder ihr junges Leben lassen.

Groteskerweise klagte die Landeshauptfrau kürzlich über das drastische Sinken der Schülerzahlen.

Diesen September werden dem Land Salzburg beispielsweise etwa 1100 Schulanfänger fehlen.

Beim Informationsstand der ‘Jugend für das Leben’ in Salzburg gab es am Samstag kurzfristig Aufregung.

Die extremistische und gewaltbereite ‘Sozialistische Jugend’ trat mit einer Gegendemonstration an den Stand mit dem Ziel, die Informationsfreiheit zu unterdrücken.

Zugleich stellten sich die Angreifer gegenüber der Kinderhüpfburg mit einem Transparent auf, auf dem sie das Recht auf Vernichtung ungeborener Menschen forderten.

Kurze Zeit darauf wurden die Extremisten von der Polizei weggewiesen.

Am Sonntag machten sich die Jugendlichen unter auf den Weg nach Wien.

Das Motto ihres Marsches lautet:„Wie weit würdest du gehen, um ein Menschenleben zu retten?“

Aktuell befindet sich die ‘Jugend für das Leben’ in Strobl am Wolfgangsee. Im Internet gibt es tägliche Berichte von der Aktionswanderung.

Die Sprecherin der ‘Jugend für das Leben’, Frau Jutta Lang, erklärt den Sinn der Aktionswanderung:

„Mutter Teresa sagte, als ihr der Friedensnobelpreis verliehen wurde: »Der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes«.“

Der Marsch der ‘Jugend für das Leben’ wolle zum Frieden mit den ungeborenen Kindern aufrufen.

Niemand sei derzeit in Österreich mehr bedroht als sie: Laut dem Wiener Kindertöter Christian Fiala werden jährlich in diesem Land 60.000 Kinder abgetrieben.

Die Weltgesundheitsorganisation rechnet mit etwa 46 Millionen Abtreibungen weltweit.

„Wahrer Frieden wird erste dann herrschen, wenn das Recht auf Leben jedes einzelnen Menschen – geboren oder ungeboren – ohne Einschränkungen respektiert wird.“
      
16 Lesermeinungen
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#16   Babylon †   15:08:19 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Opfermann: Mag schon sein aber
woher kann die Entscheidung zu etwas Bösem kommen, wenn es bis dahin nur Gutes gibt?
Und was ist mit Bösem / Schädlichem, was ganz ohne Zutun eines Menschen passiert?
Z.B. eine Tsunamiwelle, die mal ruckzuck 200000 Menschen in den Tod reißt? So ein Seebeben hat nichts mit dem Menschen, auch nichts mit Umweltverschmutzung oder so zu tun. Sondern einfach Natur.
Wo kommt jetzt dieser „quicumque defectus“ her? Wenigstens den hätte der Gott doch verhindern können, ohne in die Entscheidungsfreiheit von Menschen einzugreifen.
So schlau wie vorher…(Scholastik eben) :-(
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#15   virOblationis   09:29:27 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Gottes Wesen ist das Sein
In einem Beitrag hieß es:
„quocumque defectu: Ja woher kommt das ,durch welchen Defekt auch immer’ denn? Wenn doch alles vom ens perfectissimum = Gott kommt…?“
Das Sein ist von Gott, aber eben nicht der Mangel an Sein – sonst würde Er sich ja selbst widersprechen.
Der Mangel an Sein entsteht dadurch, daß geistbegabte Wesen (Engel, Menschen) die ihnen verliehene Freiheit mißbrauchen, die es ihnen eigentlich ermöglicht, über ein von Natur (bzw. durch übernatürl. Gnaden) ihnen vorgegebenes Maß hinaus, Gutes zu verwirklichen.
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#14   Ulli   08:44:10 | Mittwoch, 19. Juli 2006
abu! ich bin sprachlos!
solche sichtweisen lähmen das beste pferd! :-|
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#13   Aloah   08:09:59 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Abu: Der Irrsinn galoppiert!
>>18. Juli 2006 20:05
FritzG: @ Ulli:
Glauben sie wirklich, dass (wahrer) Frieden herrschen wird, wenn es keine Abtreibungen mehr gibt? Diese Annahme würde eine Realitätsverweigerung gigantischen Ausmaßes darstellen. Wenn die „Kinderschlachthöfe“ außer Betrieb gehen, wird es nur noch mehr Menschen geben, die sich gegenseitig hassen.<<
Abu, Danke für deine Antwort.
Mir blieb bei diesem Satz die Tastatur stehen:
>> Wenn die „Kinderschlachthöfe“ außer Betrieb gehen, wird es nur noch mehr Menschen geben, die sich gegenseitig hassen.<<
Der Typ spricht bestimmt auch so „locker vom Hocker“ von „Schlachthöfe“ für:
-Alte
-Behinderte
-Verblödete mit einem IQ < (…)
-Und sonstige die keinen sozialen Beitrag mehr leisten.
Das sind Utilitaristen pur, gepaart mit den Materialisten.
Schauderhafte Aussichten.
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#12   Abu   07:44:05 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Der Irrsinn galoppiert!
Ulli: Dann stellt sich die Frage wie gehandelt wird, wenn das Leben einer werdenden Mutter in Gefahr ist. Soll die Mutter dann leben dürfen, oder das Kind?
Die Regel lautet einfach: Du sollst nicht töten! Würde sich der Gesetzgeber allerdings bei der Abtreibungserlaubnis auf diesen seltenen Fall beschränken, dann gäbe es so gut wie keine Abtreibungen. Das ist aber völlig hypothetisch. Denn in dieser Logik wird das Kind wie eine tödliche Krankheit behandelt, wie ein Bazillus, der entfernt und vernichtet werden muß. Daraus entsteht die falsche, weil mörderische Mentalität. Ihre Darstellung dieser Ausnahmesituation, Ulli, dient doch nur zu einem Zweck: Ein Türchen zu haben, auf dem steht „Abtreibung erlaubt“, und durch dieses Türchen marschieren dann jene weit über 90 Prozent herein, die aus „sozialen“ Gründen ihre Kinder töten lassen.
FritzG.: Wenn die „Kinderschlachthöfe“ außer Betrieb gehen, wird es nur noch mehr Menschen geben, die sich gegenseitig hassen.
Das ist ja interessant: Mord an den Schwächsten als Ventil. „Heute noch keinen umgebracht? Kein Wunder, daß Sie so miesepetrig dreinschauen! Gehen Sie mal in den Kinderschlachthof, dann sind Sie nicht mehr so verbiestert!“ Oder: „Was, die Ehe ist in der Krise? Schon mal überlegt, die Kinder abzumurksen? Das wird Ihnen guttun! Sie werden sehen, dann hassen Sie einander nicht mehr.“
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#11   Sulpicius   00:50:09 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Baby
Das kann ich nicht vollziehen. Diese Denkweise ist logisch und klar, im Gegensatz zu den modernen Philosophen. Mir hilft sie (auch in Glaubensfragen) viel.
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#10   Babylon †   00:46:35 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@ Murx: Ich will ja nicht unken
aber die nun wirklich antiquierte Scholastik mit ihrer Langweilbegrifflichkeit haut nun wirklich niemanden mehr vom Hocker.
Zumal ein wirklicher Erkenntnisgewinn in aller Regel nicht zu verbuchen ist. Nachher ist alles unklarer als vorher.
quocumque defectu: Ja woher kommt das „durch welchen Defekt auch immer“ denn? Wenn doch alles vom ens perfectissimum = Gott kommt…?
Siehst Du: Alle so schlau wie vorher. Überflüssig. :-(
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#9   Sulpicius   00:09:30 | Mittwoch, 19. Juli 2006
Den Jungen und Mädchen für das Leben…
…Glück und Erfolg für Ihren Einsatz! Alles Gute und Gottes Segen!
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#8   obelix †   23:23:22 | Dienstag, 18. Juli 2006
@ Ulli
Ulli: Kath net beweist wieder Wissen!
Dann stellt sich die Frage wie gehandelt wird, wenn das Leben einer werdenden Mutter in Gefahr ist. Soll die Mutter dann leben dürfen, oder das Kind?
Um Gottes Willen Ulli, wie können Sie nur so eine naive Frage stellen. Natürlich das Kind und nur das Kind! Einzig und alleine der heilige Embryo (oder die Morula oder Blastula?) hat ein absolutes uneingeschränktes Lebensrech bis zur Geburt! Lesen Sie nur mal wie Bischof Laun das absolute Abbruchverbot bei vergewaltigten Frauen schönredet und der Mann weiss worum es geht. Frauen sind bei den misogynen Sexualtheoretikern doch nur zum Gebären wichtig und damit ersetzbar. O:)
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#7   Karl Murx   22:23:18 | Dienstag, 18. Juli 2006
@FritzchenG: Das größte Übel…
…besteht darin, daß überhaupt etwas ist. Gäbe es nichts, dann gäbe es auch keine Übel. Aber das größte Übel wäre dann, daß es überhaupt nichts gäbe.
Merke: Ens et bonum convertuntur. Bonum ex integro, malum ex quocumque defectu!
Da Gott das Sein schlechthin aus sich selbst hat, ist er notwendigerweise auch das höchste Gut, denn je mehr etwas ist, desto besser ist es auch. Da die geschaffenen Dinge nicht das Sein aus sich haben, sondern nur am Sein partizipieren, ist mit ihrer Existenz auch ÜBel verbunden, der in jeglichem Seinsmangel besteht und sei es in der Sterblichkeit.
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#6   Schüttel   22:15:35 | Dienstag, 18. Juli 2006
So traurig das Thema …
gut hat es der Redaktor formuliert. Ein Lob dieser mutigen Jugend! Beten wir für sie! Sel. Mutter Teresa, Hl. Josefmaria Escriva, bitte für sie!
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#5   Copertino   22:03:42 | Dienstag, 18. Juli 2006
@FritzG
Ganz und gar nicht Ihrer Meinung.
Wer das Staunen über das Wunder des Lebens nicht verloren hat oder es allenfalls wiedergewinnt und bereit ist, seine eigenen Wünsche dafür zurückzunehmen, bringt Segen in diese Welt.
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#4   FritzG   20:05:50 | Dienstag, 18. Juli 2006
@ Ulli:
Glauben sie wirklich, dass (wahrer) Frieden herrschen wird, wenn es keine Abtreibungen mehr gibt? Diese Annahme würde eine Realitätsverweigerung gigantischen Ausmaßes darstellen. Wenn die „Kinderschlachthöfe“ außer Betrieb gehen, wird es nur noch mehr Menschen geben, die sich gegenseitig hassen.
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#3   antiHomoLobby   20:03:06 | Dienstag, 18. Juli 2006
tja, traurig
„… Die extremistische und gewaltbereite ‘Sozialistische Jugend’ trat mit einer Gegendemonstration an den Stand mit dem Ziel, die Informationsfreiheit zu unterdrücken…“
Das sieht ihnen ähnlich. Leider sind dort einige Mädchen und junge Frauen wegen anderer Inhalte Mitglied geworden, die dies jetzt schon wieder wegen der ‘Sozialistische Jugend’-Hetze gegen Lebensschützer bitter bereuen. Wer dort nämlich intern die Position von ‘Jugend für das Leben’ einnimmt (ansonsten aber auch eher links ist, in puncto Kampf gegen Sozialabbau z. B.) wird gnadenlos gemobbt und bedroht, doch möglichst rasch die Jugendorganisation und am besten die Partei zu verlassen. Da gibt es keine Freiheit der Rede und Meinung wie auf kreuz.net, sondern da wird schikaniert & zensiert ohne Ende. :( Ich magnusbeckerblog.de/ kann nur hoffen, dass sich selbst bei den rad. ‘Linken’ eines Tages die Erkenntnis durchsetzt, wie wichtig der Schutz des ungeborenen Lebens ist.
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#2   Ulli   18:57:23 | Dienstag, 18. Juli 2006
Kath net beweist wieder Wissen!
„Wahrer Frieden wird erste dann herrschen, wenn das Recht auf Leben jedes einzelnen Menschen – geboren oder ungeboren – ohne Einschränkungen respektiert wird.“
Dann stellt sich die Frage wie gehandelt wird, wenn das Leben einer werdenden Mutter in Gefahr ist. Soll die Mutter dann leben dürfen, oder das Kind?
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#1   Sulpicius   18:08:20 | Dienstag, 18. Juli 2006
und Christdemokraten
Pervers…
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