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Mittwoch, 19. Juli 2006 07:39
Der Papst schreibt an einem Buch + Methodisten gerechtfertigt + Homo-Sex für 10jährige + Sogar den Bischöfen zuviel + Wahrhafter Zweck wiedergefunden
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Freitag, 21. Juli 2006 14:03
Bene_lux: @Cairochon
Hallo Cairochon,
schade, dass du auf j.de die Segel gestrichen hast. Hoffentlich war nicht Kaffeetrinkerins Bemerkung der Grund dafür, das fände ich doch etwas überreagiert. Oder wurdest du schließlich doch noch heimlich gesperrt (und hast daraufhin deinen Account abgemeldet)? Manch anderen ging das ja so… Hier ist übrigens ein Thread über dich, du wirst durchaus vermisst:

http://neun.scm-digital.net/foren/read.php?f=169&i=13063&…

Gruß, Bene_lux
Freitag, 21. Juli 2006 13:31
Abu: @ deepthought & ungläubig
Trockennasenaffen!

Ich habe nicht behauptet, alle Schwulen seien Tunten oder Lederkerle. Ich behaupte aber, der Großteil hat ein nach einiger Zeit des Kontaktes nicht mehr zu übersehendes Problem mit seiner Gschlechtsidentität, entweder im Sinn von übermännlich oder leicht effeminiert. Und die Ursache ist die Homosexualität. Ob das nun mehr oder weniger markant ist.
Freitag, 21. Juli 2006 12:56
esistkrieg †: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 21. Juli 2006 11:55
_EinFan_: @ Dani
Das kannst Du überall nachlesen, nicht nur bei Wiki. Es ist halt die Unterordnung in der der Mensch biologisch eingeteilt ist.
Freitag, 21. Juli 2006 11:51
Knecht Dummspecht †: Wenn schonn, denn schon
Ich würde es eher so nennen, daß Schwule nicht „normal natürlich“ sind. Sich also im Sinne von wider die Natur der naturgegebenen Fortpflanzung und Arterhaltung widernatürlich verhalten.
Selbstverständlich beziehen Sie das auch auf katholische Geistliche, die sich durch das Zölibat der Fortpflanzung und Arterhaltung widernatürlich verhalten. Also sind das auch keine „normal natürlichen“ Menschen.
Im Übrigen ist dann die empfohlene „Enthaltsamkeit“, bzw. Unterdrückung der eigenen Neigung bei Homosexuellen auch gegen die Natur, da es für die Arterhaltung – ob ausgelebt oder nicht – ebenfalls KEINEN Einfluss hat.
Und im Gegensatz zu Ihnen, haben homosexuelle Menschen NICHTS dagegen, das sie eine andere Orientierung haben.
Freitag, 21. Juli 2006 11:46
Dani California: Trockennasenaffen
Korrekt gesprochen gehört der Mensch zur Gattung der Trockennasenaffen.
?:)

Wikipedia behaupet das auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Trockennasenaffen
Aber glauben muß man es nicht
Freitag, 21. Juli 2006 11:38
_EinFan_: @ Maurice
Hören Sie lieber auf über Einseitigkeit zu reden. Schließlich begründen Sie hier ausschließlich mit der Religion.

In dem Sie den Menschen einzig und allein auf die Fortpflanzug reduzieren, bringen Sie diesen näher an die Tiere, als meine Posting es bisher getan haben. Schließlich ist der Mensch aufgrund seines Geistes und seiner Seele zu soviel mehr fähig.

Übrigens ist Gut und Böse wieder eine von Menschen geschaffene Schublade zum Verständnis.

Und nun wünsche ich Ihnen wirklich noch einen angenehmen Tag, da ich glaube, Sie werden nicht mehr in der Lage sein mal ein vernünftiges Posting zu erstellen
Freitag, 21. Juli 2006 11:29
DDL: @Moritz
Sehen Sie, das ist der Grund, warum man kirchlicherseits die Evolutionstheorie nicht mit stürmischer Begeisterung aufgenommen hat: Wenn der Mensch als graduelle Entwicklung aus der Gattung der Affen hervorgetreten ist, dann hat es den „Moment der Schöpfung des Menschen“ so nie gegeben. Dann gibt es auch keine Geisterwelt, die sich ausschließlich um den Menschen dreht, denn die logischen Probleme, die sich bei einer langsamen Evolution mit all diesen theologischen Kartenhäusern ergeben, sind immens und eigentlich nicht lösbar (Gäbe es denn dementsprechend eine Evolution der Seelen? Wie passt die Geschichte von Adam und speziell die dann offensichtlich falsche von der Entstehung der Eva da hinein? Und , und, und).

Zu Ihren diversen Einlassungen in Sachen „Homosexualität“: Mein Bester, es gebricht Ihnen sowohl an Kompetenz als auch am Mandat, da groß herumzuurteilen. Man gewinnt den Eindruck, Sie bezögen Ihr Wissen der Welt aus denselben, sumpfigen Qullen wie Ihr angebliches Wissen über mich: „Irgenwer in Bischofsheim hat Ihnen erzählt“… jaja, geschenkt.

Zwar ist es etwas nervtötend, Ihre um den eigenen Nabel kreisenden Verhöhnungen anderer zu erleben, aber andererseits ist es doch durchaus wohltuend zu wissen, dass das genau das Einzige ist, was Ihnen noch bleibt, denn Ihre Sprüche sind zahnlos, Ihre Logik ist keine, Ihr Wissen verweigert sich der herrschenden Meinung, und insgesamt erscheinen Sie als plärrendes, aber völlig ohnmächtiges Rumpelstilzchen.

Ach wie gut, dass…
Freitag, 21. Juli 2006 11:15
_Ungläubig-: @ Horst Schlämmer
Sich also im Sinne von wider die Natur der naturgegebenen Fortpflanzung und Arterhaltung widernatürlich verhalten.

Wie ich schon weiter unten Schrieb ist mE die Natur komplexer, als wir diese gerne hätten. Und wahrscheinlich übersteigt vieles auch unser Vorstellungsvermögen.

Warum sollte die Natur nicht also auch HS geschaffen haben, um ein Gleichgewicht zur Fortpflanzung und Arterhaltung herzustellen? Wie bereits gesagt, bilden manche Vogelarten gleichgeschlechtliche Partnerschaften, wenn eine Überbevölkerung dieser vorliegt. Wie würde unsere Welt enden, wenn wir uns grenzenlos vermehren würden, auch die Natur hat begrenzte Kapazitäten.

Nehmen wir mal als Beispiel Darwins These, vom Durchsetzen des Stärkeren. Langezeit Rechtfertigung für die „Herrenrasse“. Wie man heute weiß, ist dieses hinfällig, denn auch auch Schwächere erfüllen einen Zweck. So wäre zB eine „Herrenrasse“ nicht überlebensfähig.
Es gibt keine Zufälle in der Natur, alles erfüllt eine Zweck, nur muss dieser Zweck nicht zwingend für uns erkennbar sein. Doch leider neigen Menschen dazu immer alles erklären zu wollen.
Freitag, 21. Juli 2006 11:13
Maurice Corvisier: @ unglaublich
Was an der Propaganda von Leuten wie Ihnen so sehr stört, ist die Einseitigkeit, mit der Sie den Menschen in die (nicht geleugnete) biologische Nähe zum Tier rücken und diese ausschließlich machen,

dabei aber Geist und Seele des Menschen leugnen, und auch die vielen biologischen Unterschiede zum tierischen Affen.

Der Mensch sei ein Trockennasenaffe? Die andere Dimension des Menschen aber ist seine Nähe zum Engel (= geschaffene Geister, und auch uns ist, jedenfalls im Normalfall, Geist gegeben). Mit der Leugnung dieses wollen Sie lediglich unzüchtiges Verhalten rechtfertigen.

Wohl kann ein Tier, da es keine Erkenntnis hat, eben auch nichts Böses tun, nicht sündigen. Klar. Aber wir, Sie und ich, wir können das: weil wir Gut und Böse erkennen können, wenn wir unser Gewissen nicht beständig mit Homosexuellen – Propaganda und windigen scheinwissenschaftlichen Aussagen abstumpfen.
Freitag, 21. Juli 2006 10:59
Horst Schlämmer: @Ungläubig
Sobald Sie sagen Schwule sind nicht normal,

Ich würde es eher so nennen, daß Schule nicht „normal natürlich“ sind. Sich also im Sinne von wider die Natur der naturgegebenen Fortpflanzung und Arterhaltung widernatürlich verhalten.

Also sind Schwule, eine eigene Spezies der natürlich unnatürlichen Fortpflanzungsverweigerer, die den ihnen angestammten Ast als Platz im Baum der Evolution noch nicht gefunden haben.
Freitag, 21. Juli 2006 10:47
_Ungläubig-: @ Maurice
Korrekt gesprochen gehört der Mensch zur Gattung der Trockennasenaffen.

Da Sie anscheinend keinen ernsthaften Diskurs führen können, breche ich unsere Unterhaltung ab, solch dämliche Postings langweilen mich, möchte man in einem Diskurs doch eher gefordert werden und anscheinend reicht dazu weder Ihr Intellekt noch Ihre rethorische Fähigkeit.

In diesem Sinne, halten Sie sich nicht zu lange in der Hitze auf, scheint Ihnen nicht gut zu bekommen.
Gruß
Freitag, 21. Juli 2006 10:39
Maurice Corvisier: @ hatauchnechanceauf gläubig
Wenn Sie sich zum Affen machen wollen: sei’s drum. Aber beschweren Sie sich nachher nicht, wenn an Sie auch als solchen betrachtet.

Und kommen Sie nicht auf die Idee, eine Ehe oder eingetragene Lebenspartnerschaft mit Bonobos fordern zu wollen: ist ja Verwandtschaft.
Freitag, 21. Juli 2006 10:22
_Ungläubig-: @ Maurice
Weder habe ich jemanden in irgendeine Schublade gesteckt, noch habe ich den „Menschen dahinter“ verleugnet

Dann sollten Sie sich halt beim nächsten Mal besser ausdrücken. Sobald Sie sagen Schwule sind nicht normal, reduzieren Sie einen Menschen und stecken ihn somit in eine Schublade, anders bei der Formulierung HS sei nicht normal.

Soweit ich weiß, mangelt es den Pinguinen nicht an Weibchen. Ich glaube, die Weibchen sind aus einem schwedischem Zoo gekommen.
Zudem gibt es Vogelarten, die in manchen Jahren gleichgeschlechtliche Paare bilden, wenn eine Überbevölkerung gegeben ist.
Bonobos (sehr nahe Verwandte der Menschen) sind übrigens rein bisexuell, wie man es den Menschen auch unterstellt.
Ich habe kein Problem damit den Menschen mit Tieren zu vergleichen, da wir alle Teil dieser Natur sind. Und die Evolution ist nun einmal das Beste Beispiel, dass die Natur Wege findet, um die Welt im Griff zu behalten.
Leider fühlen sich Menschen immer dazu gezwungen alles verstehen zu wollen. ME allerdings ist die Natur wesentlich komplexer als wir uns vorstellen oder erklären können.

Und etwas in eine Norm bringen zu wollen, ist nur ein kläglicher menschlicher Versuch etwas in seinem Verständnis einordnen zu wollen.

Homosexualität aber ist nicht normal, daran ändert nichts, daß es schrille und ruhige Typen dieser Abartigkeit gibt

Sie selbst versteifen sich doch hier auch immer auf die schrillen Typen, um die Abartigkeit zu erklären!
Freitag, 21. Juli 2006 09:56
Maurice Corvisier: @ Auchchancefürgläubig
Weder habe ich jemanden in irgendeine Schublade gesteckt, noch habe ich den „Menschen dahinter“ verleugnet.

Homosexualität aber ist nicht normal, daran ändert nichts, daß es schrille und ruhige Typen dieser Abartigkeit gibt. Homosexualtät ist nicht normal und nicht natürlich – und kommen Sie mir nicht mit dem Argument der angeblichen Homosexualität in der Natur. Die gibt es nicht – es gibt nur homosexuelles Verhalten, wenn es an Weibchen fehlt (wie bei den berühmten Pinguinen, Sie wissen schon), oder wenn Männchen in der Orientierungsphase „ausprobieren“.

Sollten Sie trotzdem auf einem Vorkommen von Homosexualität im Tierreich bestehen wollen, weise ich vorsorglich darauf hin, daß in diesem Fall n i c h t i c h es war, der Menschen mit Tieren verglichen hat.
Freitag, 21. Juli 2006 09:25
Selbstverständlich haben Homosexuelle Probleme mit ihrer Geschlechtsidentität! Sonst wären sie doch nicht homosexuell.

Naja, irgendwie muss man sich ja etwas erklären, was man nicht versteht.

Allerdings hätten Ihrer Erklärung nach wirklich ein Großteil der Bevölkerung ein Problem mit Ihrer Geschlechtsidentität.
Schauen Sie sich mal lieber in der realen Welt um, anstatt K.net bei allem zu glauben. Wie ich schon woanders schrieb:
Wie stellen sich die Leser hier, den „gemeinen Homo“ vor. Immer schrill und bunt gekleidet, ausschließlich Sex im Kopf und Pläne schmiedent, wie man die Gesellschaft homosieren könnte. Aber, den normalen Menschen dahinter, den sieht keiner. Der Mensch, der vielleicht bei einem Tradi hier die Heizung repariert oder tägl. ins Büro rennt, um somit auch einen guten Teil für die Gesellschaft zu erbringen. Das wird hier gerne übersehen oder nicht wahrgenommen.

@ Maurice

Schwule sind eben nicht normal, sondern bestenfalls „normal“

Doch, allerdings müssten Sie dafür Ihre Weltbild opfern und das wollen wir ja nicht. Es ist halt einfacher jeden in irgendeine Schublade stecken zu wollen, anstatt den Menschen dahinter zu entdecken.
Freitag, 21. Juli 2006 08:55
Maurice Corvisier: @ Tieftaucher
-eine ganze Reihe „normale“ Schwule-

Die Anführungszeichen werden gerne akzeptiert. Schwule sind eben nicht normal, sondern bestenfalls „normal“ – wenn die Norm verdreht wird. Deshalb auch: Schwulenbar?? Nein Danke!!

Und nun, ganz langsam, mir nachbuchstabieren:

L – E – F – E – B – V – R – E.

Nur so, für’s nächste Mal.
Freitag, 21. Juli 2006 08:49
deepthought: @Abu: Schwulenbild
Lieber Abu
Ihr Schwulenbild ist doch etwas unvollständig. Sie scheinen nur die Extreme zu sehen, dass es neben den Extremen noch eine ganze Reihe „normale“ Schwule gibt scheint ihnen zu entgehen. Die meisten Schwulen sind weder Tunten noch Ledermänner.

Machen Sie mal einen Abstecher in eine normal schwule Bar oder Disco (keine Angst Sie werden dort nicht aufgefressen). Die meisten Leute dir dort verkehren Verhalten sich ganz normal, sind keine Tunten und auch keine Ledermänner. Es gibt natürlich auch Treffpunkte für Ledermänner, aber ähnliches gibt es ja auch für Heteros.

Wenn man Ihr Schwulenbild auf die Katholiken überträgt, dann dürfte es nur zwei Arten von Katholiken geben: Superkonservative Levebristen und die Partygottesdienstteilnehmer wie in Wien. Die Realität sieht bekanntlich anders aus. Die Katholiken in meinem Umfeld sind alles ganz normale Durchschnittsgläubige, die weder mit Levebre noch mit Partygottesdienst etwas anfangen können. Genau gleich ist das bei den Schwulen. Es gibt einige „Extermisten“ und die grosse Menge welche sich ganz normal verhalten und sich von den Extremen nicht angezogen fühlt.
Was allerdings sowohl bei den Schwulen, wie auch bei den Katholen auffällt ist die Tatsache, dass die Extremen überdurchnittlich häufig in der Öffentlichkeit erscheinen
Freitag, 21. Juli 2006 07:57
Wenn ich als Kind wegen meiner Brille ausgelacht wurde, habe ich einerseits Abwehrmechanismen gegen so etwas enbtwickelt und verhöhne meinerseits andere vermutlich nicht aufgrund körperlicher Nachteile. Klar, oder?

Natürlich, Kinder können in dieser Hinsicht ziemlich grausam sein.

dass die Kinder homosexueller Eltern demgegenüber „eine beeindruckende psychische Stärke an den Tag zu legen scheinen

Ich weiß ja nicht, wie viele Kinder hier „studiert“ wurden, doch ich halte das für Schönrederei. Von den Kindern, die dadurch einen *sorry* Treffer zurückbehalten, ist hier keine Rede …

Was ist denn das für ein Argument? Der wahre Grund scheint mir eher Angst vor Veränderungen zu sein.

Ich bin nicht grundsätzlich gegen Veränderungen- wenn sie in eine vernünftige Richtung gehen. Doch hier scheiden sich die Geister …

es gibt Regenbogenfamilien,

Dieses Wort macht mich wahnsinnig

Was will man mehr?

Einen Papa für die 5 Kinder.

Allerdings sieht es in vielen traditionellen Ehen immer noch so aus, dass die Kinder ihren Vater erst spät am Abend oder am Wochenende sehen, und praktisch die meiste Zeit mit ihrer Mutter oder Oma verbringen. Man sollte einmal drüber nachdenken, ob das für Kinder gut ist.

Klar, die wenigsten Väter sind den ganzen Tag zuhause. Ich glaube jedoch nicht, dass es besser ist, wenn ein Kind ganztags von 2 Müttern begluckt wird oder am Abend oder am Wochenende den Vater um sich hat …
Freitag, 21. Juli 2006 07:27
Abu: @ Frl. Ilse und Ungläubig
Selbstverständlich haben Homosexuelle Probleme mit ihrer Geschlechtsidentität! Sonst wären sie doch nicht homosexuell. Dabei denke ich gar nicht an Transvestiten oder dergleichen, es geht auch weniger schrill. Es gibt im Erscheinungsbild effeminiert wirkende Schwule (Stimme, Sprechweise, Bewegungen, Kleidung) und hypermaskulin wirkende (Schnurrbart, gestutztes Haar, muskulös, Neigung zu Uniformen, Leder). Man muß nur einmal ein Buch, Magazin oder Comic der Schwulen- oder Lesbenszene (auch hier fallen maskulin wirkende Frauen auf) in der Hand gehabt haben, und schon wird man dem Kult des Phallischen begegnen. Und da wollen Sie uns hier weismachen, Homosexuelle hätten kein Problem mit ihrer Geschlechtsidentität!
Donnerstag, 20. Juli 2006 22:19
blueberry: Volker Beck im Interview
Volker Beck – Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen, menschenrechtspolitischer Sprecher der Fraktion und mehrjähriger Bundessprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD) – im haGalil-Interview: Warum Israel auch für Schwule und Lesben wichtig ist, warum sich die Schwulen- und Lesbenbewegung verstärkt der Menschenrechtslage in den von islamistischen Despoten regierten Staaten zuwenden muss und über die militärischen Überfälle von terroristischen Organisationen auf Israel.

Link
Donnerstag, 20. Juli 2006 22:17
Frl.Ilse: @ an Abu
Ich wollte was zu den Methodisten schreiben, aber das derzeitige Thema ist viel spannender. Vor allem ist es mal eine Diskussion mit unterschiedlichen Meinungen und ohne Pöbeleien – eine Wohltat! Danke an alle Mitwirkenden.
Abu, Homosexuelle haben normalerweise keine Unsicherheiten in Bezug auf ihre Geschlechtsidentität. Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexuelle Neigung sind drei verschiedene Dinge, die man auseinander halten muss – und die alle völig unterschiedlich in einer Person aussehen können! Es gibt (wenige) heterosexuelle Männer, die sich in Frauenkleidern am wohlsten fühlen! Nicht, dass ich das verstehen würde, aber wenn’s ihnen damit besser geht… Allerdings haben die allermeisten Menschen, gleich welcher Neigung, mit der Geschlechtsidentität keine Probleme.
Zum Thema, das Kinder beide Geschlechter brauchen, um gut aufzuwachsen (Rollenvorbilder!), muss ich zugeben, dass sich darüber wirklich streiten lässt. Ich glaube, auch die Wissenschaft ist sich nicht einig. Allerdings sieht es in vielen traditionellen Ehen immer noch so aus, dass die Kinder ihren Vater erst spät am Abend oder am Wochenende sehen, und praktisch die meiste Zeit mit ihrer Mutter oder Oma verbringen. Man sollte einmal drüber nachdenken, ob das für Kinder gut ist.
Donnerstag, 20. Juli 2006 20:51
Erwachsene haben die Pflicht, die Folgen von Sex in Form von Kindern zu tragen: auszutragen, aufzuziehen. Eltern haben die Pflicht, sich gemeinsam um ihre Kinder zu kümmern. Eltern haben nicht das Recht, ihrer Selbstverwirklichung, ihrer Interessen, ihres Coming-outs wegen diese Pflichten zu vernachlässigen oder ihren Kindern ihre Lover als „neuen Papi“ und „neue Mami“ vorzusetzen.

Das würde viele unglückliche Kinder bedeuten.

Das Recht auf Eltern ist wichtig, allerdings nachrangig. Vorallem haben Kinder das Recht auf Liebe und eine sorglose Kindheit.
Das Wohl des Kindes steht im Vordergrund und es ist für die Entwicklung des Kindes egal, ob es von zwei verschieden- oder gleichgeschlechtlichen Eltern geliebt wird. Denn nur die Tatsache, dass diese geliebt werden, gibt Ihnen die Fähigkeit Uremotionen zu entwickeln.
Auch Kinder mit einem Elternteil haben keine Probleme, sondern hier ist das soziale Umfeld das entscheidende.

Weil Homosexuelle in ihrer Geschlechtsidentität unsicher bzw. übertrieben sind und ergo kein Vorbild sind,

Die K.net Propaganda wirkt wunderbar bei Ihnen. Sie sollten Sich mal außerhalb von diesem Forum mit Schwulen und Lesben auseinandersetzen.
Donnerstag, 20. Juli 2006 20:24
Abu: @ Philomena Wolkenstein
Was will man mehr?

Das kann ich Ihnen sagen.

Wovon Sie schreiben, das ist Versorgung, Betreuung, kein Streit. Gut. Aber gegenüber zwei leiblichen heterosexuellen (was man heutztage alles dazusagen muß ) Eltern hat das den Nachteil, daß das ein Homosexuellenpärchen ist. Warum das von Nachteil ist?

1. weiß man, daß bei Homosexuellen Partnerwechsel und Fremdgehen normaler, häufiger ist als bei Heterosexuellen.

2. brauchen Kinder nicht irgendein Pärchen, sondern ihre eigenen Eltern.

3. wenn sie die schon nicht haben, brauchen sie zweierlei Geschlecht als Bezugspersonen. Warum?

a) Weil beide Geschlechter auf je eigene Weise in unterschiedlichen Lebensphasen wichtig sind für das Kind. Bereits Buben, die nur mit Mama + Tante/Schwester aufwachsen, haben Probleme.

b) Weil Homosexuelle in ihrer Geschlechtsidentität unsicher bzw. übertrieben sind und ergo kein Vorbild sind, nicht in ihrem Rollen- und nicht in ihrem Sexualverhalten.

Und nochmal: Kinder haben ein Recht auf ihre Eltern. Ob sie das nun explizit verspüren, wissen, artikulieren oder nicht. Keinem Kind ist es egal, wo es aufwächst. Kinder haben empfindliche Seelen, nicht nur bei Streit. Auch bei Trennung, beim Herausreißen und Woanderswiedereinpflanzen, beim willkürlichen nach Gusto (=EGO) der Erwachsenen Verschobenwerden wie ein Waggon auf einem Verladebahnhof. Die Eltern müssen zurückstecken mit ihren Flausen, Beziehungskisten, Sexualproblemen, nicht die Schwächsten! Pfui!
Donnerstag, 20. Juli 2006 19:04
pro 7? Pro 7? Meinen Sie das ernst? Wenn Pro 7 zitiert wird, dann muß man schweigen?

Wer je erlebt hat, wie gerade in Berichten dieser Art gelogen, verdreht, ideologisch beeinflußt wird, der ist für ewig und alle Zeiten davon kuriert, irgend etwas ernst zu nehmen, was da gesendet wird.

Irgendwie dachte man sich, daß das so Ihr Niveau ist.
Donnerstag, 20. Juli 2006 18:53
PhilomenaWolkenstein: @Dani Caifornia + Abu
Kindern ist es, auf gut Wienerisch, völlig blunz (egal), von wem sie betreut werden, Hauptsache die Menschen machen ihre Sache gut.
Für Kinder ist wichtig, daß jemand die Windel wechselt, daß jemand den Kühlschrank auffüllt und ihn auch wieder in den Kochtopf leeren kann, daß jemand da ist, wenn sie sich das Knie aufschlagen oder wenn sie Hilfe bei den Hausaufgaben brauchen.
Ob das nun zwei Männer sind, oder zwei Frauen, oder Frau/Mann oder Oma, zählt nicht, Hauptsache kompetent.
Und noch viel wichtiger ist einem Kind, daß sich die Bezugspersonen nicht streiten – warum? Weil das auf das Urvertrauen einens Kindes negativ einwirkt! Ein Kind meint ganz schnell, die streiten sich wegen mir und wollen mich nicht mehr.

Fakt ist: es gibt Regenbogenfamilien, es gibt die zig tausende Kinder, die eine Verrechtlichung ihrer Situation dringend notwendig haben.
Wenn die Kirche meint, ihre „Ehe“ nicht für gleichgeschlechtlich Liebende öffnen zu können, bitte, aber zivilrechtlich gibt absolut nix, das dagegen spricht.

Ich hab vorgestern beim Zappen auf Pro7 eine Familie mit fünf Kindern gesehen, die beiden Mütter haben die fünf aus irgendeinem Horror Weisenhaus in Asien gerettet, die jüngsten, Zwillinge, hatten Rattenbisse … Die Kinder sind gute Schüler, die Mütter kümmern sich liebevoll um die Kinder, sie können zur Schule gehen, lernen, haben eine tolles Haus zum toben, und sie lieben sich untereinander und ihre Eltern.
Was will man mehr?
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:47
cairochon: @Dani California
Was ich an der Sache nicht okay finde, ist alles relativieren zu wollen. Heute können gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen werden und wie geht es dann morgen weiter? Dass die Kirche hier nicht zustimmt, kann ich gut verstehen.

Was ist denn das für ein Argument? Der wahre Grund scheint mir eher Angst vor Veränderungen zu sein.

Die Kirche hat hier auch nichts zuzustimmen. Wie das Thema dort behandelt wird ist eine ganz andere Frage und hat nichts mit weltlicher Gesetzgebung zu tun.

Cairochon
Donnerstag, 20. Juli 2006 17:24
Abu: @ Markus-Antonius
Sie werden so wenig gefragt wie ich. Und immer weniger, immer bedeutungsloser. Sie können nur dem Mainstream hinterherhecheln. Und das tun Sie ja …
Donnerstag, 20. Juli 2006 16:37
Taufscheinkatholik: @Dani California
Was ich an der Sache nicht okay finde, ist alles relativieren zu wollen. Heute können gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen werden und wie geht es dann morgen weiter? Dass die Kirche hier nicht zustimmt, kann ich gut verstehen.
Es wird zwar von vielen Homoehe genannt, ist aber letztlich eine rechtlich abgesicherte Partnerschaft und hat mit einer Ehe nur von den Rechten (zumindest manchmal ) und den Pflichten her im weltlichen Sinne Gemeinsamkeiten. Eine „Homoehe“ ist also spirituell betrachtet keine Ehe vor Gott und kann diese deshalb auch weder verdrängen noch abwerten. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele Schwule und Lesben das ähnlich sehen.
Donnerstag, 20. Juli 2006 16:21
deusexmachina: @Dani California
„Klar, meine Privatmeinung, etwas anderes habe ich auch nicht behauptet.“

Dann heben Sie sich wohltuend vom harten kreuz.net-Kern ab.

„Achso, dann habe ich den Link, der weiter unten gepostet wurde, wahrscheinlich geträumt.“

Scusi, den hatte ich gar nicht gesehen, habe das eben nachgeholt. Nun, wenn Sie das ‘mal genau lesen, geht es in dieser Untersuchung nur sehr bedingt um den Einfluss der hs Eltern selbst, sondern, im Gegenteil, darum, dass Kinder aus solchen Regenbogenfamilien ja oft immer noch Hänseleien ausgesetzt sind – was man sofort zu glauben bereit ist, wenn man sich kreuz.net ‘mal so anschaut. Im Prinzip ist das, was die Untersuchenden da schreiben, nichts anderes als ein umformuliertes: „Was uns nicht umbringt, macht uns härter“, denn natürlich lernt man mit derlei Vorurteilen besser umzugehen, wenn man frühzeitig mit ihnen konfrontiert wird. Gleichzeitig dürfte man weniger dazu neigen, selbst welche zu haben / zu äußern. Das ist simpelste Logik. Wenn ich als Kind wegen meiner Brille ausgelacht wurde, habe ich einerseits Abwehrmechanismen gegen so etwas enbtwickelt und verhöhne meinerseits andere vermutlich nicht aufgrund körperlicher Nachteile. Klar, oder?

Aber eigentlich hat das mit den HS wenig bis nichts zu tun, sondern mit der Rekation der Gesellschaft bzw. Teilen davon. Der Artikel behauptet also keineswegs – wie die Überschrift suggerieren könnte – dass Kinder aufgrund hs Eltern „stärker“ seien, sondern nur, dass die Gesellschaft sie dazu zwingt.
Donnerstag, 20. Juli 2006 16:04
Dani California: @Cairochon & DDL
Was ist für Sie persönlich so schlimm wenn der Staat gleichgeschlechtliche Partnerschaften akzeptiert und ihnen die gleichen Rechte gewährt? (die gleichen Pflichten haben wir ja schon). Die Kirche wird dadurch ja nicht verpflichtet ihren Segen dazu zu geben.

@Cairochon
Was ich an der Sache nicht okay finde, ist alles relativieren zu wollen. Heute können gleichgeschlechtliche Ehen geschlossen werden und wie geht es dann morgen weiter? Dass die Kirche hier nicht zustimmt, kann ich gut verstehen.

Ihr Privatmeinung, sonst nichts.

@DDL
Klar, meine Privatmeinung, etwas anderes habe ich auch nicht behauptet. Und ich setze auch nicht voraus, dass die Mehrheit sie teilt.

Diese „wenn Gott X gewollt hätte, hätte er Y gemacht“-Geschichten sind praktisch immer falsch.

Na dann …gut zu wissen. ?:)

Hat keiner behauptet und wäre vermutlich so falsch wie das Gegenteil.

Achso, dann habe ich den Link, der weiter unten gepostet wurde, wahrscheinlich geträumt.
http://www.wissenschaft.de/…sen/news/152896.html
Donnerstag, 20. Juli 2006 14:05
DDL: @Dani California
„Ich finde die gleichgeschlechtliche Ehe -einfach ausgedrückt- nicht natürlich.“

Wie cairochon korrekt bemerkte, ist „Ehe“ a priori nichts „Natürliches“. Sie empfinden sie nur so, weil Sie ihren gewohnten Denkmustern entspricht. Daraus möchten Sie eine „Natürlichkeit“ ableiten, die tatsächlich rein illusionär ist.

„Gott hat Mann und Frau erschaffen.“

Wie verfahren Sie mit Menschenn, die dieses Axiom nicht teilen? Für ist wäre das, als Argument, belanglos. Ihr Privatmeinung, sonst nichts.

„Wenn homosexuelle Beziehungen natürlich wären, hätte er auch nur Männer oder nur Frauen erschaffen können.“

Diese „wenn Gott X gewollt hätte, hätte er Y gemacht“-Geschichten sind praktisch immer falsch. Zum einen setzen sie eine intime Kenntnis der Motive eines postulierten Geistwesens voraus, die selbst ein Katholik nur sehr, sehr vorsichtig behaupten dürfte und, wenn schon, dann allenfalls dem Papst überlässt (der davon genausowenig weiß). Aber davon abgesehen, kann man damit natürlich alles und sein Gegenteil behaupten.

„Da ist schon ein Plan dahinter denke ich.“

Was Sie MEINEN, ist, dass Sie es so gelernt habenm, als ob so ein Plan existierTE. Tatsächlich gibt es eine Art Plan – der allerdings nicht zielorientiert ist. Er heißt „Natur“. Und in der ist Homosexualität gar nichts Ungewöhnliches.

„Und dass Kinder aus solchen Beziehungen seelisch stärker sind, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.“

Hat keiner behauptet und wäre vermutlich so falsch wie das Gegenteil.
Donnerstag, 20. Juli 2006 14:03
Ich finde es rührend, wie hier versucht wird, Abu & Co. mit Argumenten beizukommen. Allein, es wird nichts nützen. Gegen die Vernunft sind sie immun.

Abu schreibt: Und der Staat versagt, das ist klar. Ich rufe nicht nach dem Staat. Aber wenn man mich fragt, dann werde ich mich dafür einsetzten, daß er das anders regelt.

Keine Sorge, Sie fragt keiner!
Donnerstag, 20. Juli 2006 13:48
cairochon: @Dani California
Ich finde die gleichgeschlechtliche Ehe -einfach ausgedrückt- nicht natürlich.

Nun, im Zusammenhang von „Ehe“ von „natürlich“ zu sprechen ist etwas unglücklich. Eine „Ehe“ ist nichts Natürliches. Sollten Sie aber „normal“ meinen haben Sie recht wenn man die Mehrheit als Norm betrachtet und Homosexuelle entsprechen nun einmal nicht dieser Norm.

Ist das aber schon ein ausreichender Grund einer nicht der Norm entsprechenden Minderheit eine rechtliche Gleichstellung zu verwehren?

Gott hat Mann und Frau erschaffen.

Hier wird es schon schwieriger. Das Sie davon überzeugt sind ist klar und ich möchte das auch respektieren. Es geht dabei aber um eine Glaubensfrage. Das mag eine Rolle spielen wenn es darum geht ob die Kirche eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft segnet. Wenn es aber um eine Gleichstellung weltlicher Rechte geht dürfen religiöse Argumente keine Rolle spielen.

Was ist für Sie persönlich so schlimm wenn der Staat gleichgeschlechtliche Partnerschaften akzeptiert und ihnen die gleichen Rechte gewährt? (die gleichen Pflichten haben wir ja schon). Die Kirche wird dadurch ja nicht verpflichtet ihren Segen dazu zu geben.

Und dass Kinder aus solchen Beziehungen seelisch stärker sind, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Wie Sie ja schon selbst sagen ist das wohl eher eine Frage des Wollens.

Cairochon
Donnerstag, 20. Juli 2006 12:35
Dani California: @Cairochon
Ich verstehe jedoch nicht wieso Ihre Haltung zwangsläufig zu einer Ablehnung der sogenannten „Homo-Ehe“ führt.

Ich finde die gleichgeschlechtliche Ehe -einfach ausgedrückt- nicht natürlich.
Gott hat Mann und Frau erschaffen. Wenn homosexuelle Beziehungen natürlich wären, hätte er auch nur Männer oder nur Frauen erschaffen können. Da ist schon ein Plan dahinter denke ich.
Und die Sache mit der Fortpflanzung gestaltet sich zwischen zwei Frauen auch etwas schwierig. Womit man wieder beim Thema Adoption ankommt. Und dass Kinder aus solchen Beziehungen seelisch stärker sind, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Donnerstag, 20. Juli 2006 08:54
Abu: Kinder schützen!
@ cairochon:
Man sollte die Kinder nicht unterschätzen, aber man sollte sie auch schützen. Wenn eine Brücke gebaut wird für bis zu 2,5 Tonner, dann darf sie nicht brechen, wenn einer 2,7 Tonnen hat. Die Juden sprechen vom „Zaun um die Tora“, von einem Plus bei der Einhaltung der Gebote. Es ist ein Märchen, daß ständig streitende und vereiste Familien entstünden, ließen sich nicht so viele scheiden oder heirateten noch weniger. Denn die Lösung besteht nicht nur in der Unauflöslichkeit der Ehe, sondern in ihrer christlichen Führung.

Schon möglich, daß eine Stiefkindadoption mal sein muß, aber Kinder sollen nach Möglichkeit nicht in homosexuellen Verhältnissen aufwachsen.

@ Rüdiger Keller
Ich würde Ihnen raten, sich ganz gehörig in die Hose zu machen! Sie leben in der Einbildung, Ihren Verstoß gegen die Gebote Gottes selbständig ausgleichen zu können.
Sie können gar nichts. Sie können sich nur bedingungslos Gott unterwerfen.
Alleine Ihre hier zur Schau getragene Selbstsicherheit, was Gott tun wird, was er nicht tun wird, wie Sie alles so hinbasteln, daß Sie gerettet werden, ist in sich schon so falsch, so eingebildet, gottesfern und sündhaft, daß Sie dafür zahlen müßten, wenn Sie auch noch so fromm wären!

Das Problem Kinder in Rainbow-Familien ist nicht offener Sex sondern falsche Vorbilder, falsche Prägung.

Und der Staat versagt, das ist klar. Ich rufe nicht nach dem Staat. Aber wenn man mich fragt, dann werde ich mich dafür einsetzten, daß er das anders regelt.
Donnerstag, 20. Juli 2006 08:28
cairochon: @Dani California
Der Homosexuellenehe nicht zuzustimmen, schließt ja die Achtung oder den Respekt vor dem Menschen als solches nicht aus.

Nicht?

Es ging ja um den Vorwurf die traditionelle Ehe sollte ersetzt werden bzw. würde von alternativen Lebensformen verdrängt werden. Worauf ich hinaus wollte war das – von Scheinehen und Zweckgemeinschaften mal abgesehen – Homosexuelle die traditionelle Ehe logischerweise nicht in Anspruch nehmen können. Das war früher so und daran wird sich auch nichts ändern. Wenn nun eine Alternative zur traditionellen Ehe für gleichgeschlechtliche Paare möglich gemacht wird hat das keinen Einfluss auf die traditionelle Ehe. Sollte es nun so sein das die traditionelle Ehe an Attraktivität verloren hat kann das nichts mit der Akzeptanz der Homosexualität zu tun haben. Beides hat nichts miteinander zu tun.

Ich finde positiv wenn sie an konservativen Werten wie die traditionelle Ehe festhalten wollen. Ich verstehe jedoch nicht wieso Ihre Haltung zwangsläufig zu einer Ablehnung der sogenannten „Homo-Ehe“ führt. Das ist etwa so als würden Sie sagen das sie keine Birnen essen weil Sie keine Äpfel mögen.

Cairochon
Donnerstag, 20. Juli 2006 07:24
Dani California: Jüngster Tag …
Bei dem Nickname eine konservative Weltsicht. Die Peppers würden sich wundern…

rotwang, den Nick Mutter Teresa wollte ich mir nun wirklich nicht anmaßen …
Scherz beiseite, ich halte mich auch nicht für großartig konservativ. Aber in diese Schublade wird man ziemlich schnell gesteckt wenn man bei Themen wie der gleichgeschlechtlichen Ehe usw. nicht in großes Begeisterungsgeschrei ausbricht.
Wiederum, was ist so falsch daran, gewisse Werte einfach zu bewahren ?

Der Papst war nur zu Besuch da und hat unaufhörlich gegen die fortschrittlichste Gesellschaftspolitik in ganz Europa gewettert.

Recht hat er ! Und ich danke Gott täglich für diesen Papst, der dem schönen, bequemen und auch so fortschrittlichen Zeitgeist Kontra gibt.

Entschuldigung aber habe ich da etwas falsch verstanden? Besteht die traditionelle Ehe nicht aus Mann und Frau? Wo soll da Platz für eine homosexuelle Frau bzw. einen homosexuellen Mann sein?

Nein, Sie haben nichts falsch verstanden.
Der Homosexuellenehe nicht zuzustimmen, schließt ja die Achtung oder den Respekt vor dem Menschen als solches nicht aus.

Sie werden sich vor Gott verantworten müssen …
Ja und !?
Irgendjemand hier, der meint, ich mache mir deswegen in die Hose?
Gott wird schon wissen, wer vor ihm steht, wenn ich an der Reihe bin. – Wahrscheinlich wird er bei der Abrechnung milde lächeln …


Würde ich mich nicht darauf verlassen …
Mittwoch, 19. Juli 2006 22:50
Kaffeetrinkerin: An Cairochon
Hallo Cairochon, bin die Kaffeetrinkerin des anderen christlichen Forums und befürchte, dass du wegen meiner Kritik an deiner Rechtschreibung des Wortes Pädophilie gegangen bist. Das war wirklich nicht böse gemeint und ich fände es schön, wenn du wieder zurück kämst!
Liebe Grüße K.
Mittwoch, 19. Juli 2006 21:17
cairochon: @Abu…
Man sollte niemals die Kinder unterschätzen!

Wichtig für die Entwicklung eines Kindes ist Geborgenheit und Wärme. Bleiben die Eltern nur für die Kinder oder auf Grund von religiösen Vorschriften zusammen bekommen die Kinder das sehr wohl mit. Das ist eine Belastung die man nicht unterschätzen sollte zumal es auch nicht selten vorkommt das die Kinder die Schuld für die Disharmonie in der Familie bei sich selbst suchen.

Kinder sind nicht dumm und sie bekommen viel mehr mit als man vielleicht vermutet.

Natürlich ist eine Trennung immer ein Übel aber gerade im Interesse der Kinder sollte man hier Schadensbegrenzung betreiben. Es ist besser die Eltern trennen sich und fühlen sich auch weiterhin gemeinsam für das Kind verantwortlich als wenn sie zwar weiterhin Tisch und Bett teilen aber nicht mehr zusammen leben.

Bei der berüchtigten Stiefkindadoption geht es übrigens in erster Linie um den Schutz des Kindes. Wächst ein Kind in einer Regenbogenfamilie auf und der erziehungsberechtigte Elternteil verstirbt so besteht keine juristische Verbindung zwischen dem Kind und der zweiten Bezugsperson. Es kann also leicht passieren das das Kind mit einem Schlag beide Bezugspersonen sowie die gewohnte Umgebung samt Freunden verliert. Sollte das wirklich zum Wohle des Kindes sein?
Mittwoch, 19. Juli 2006 20:52
Rüdiger Keller †: Am Jüngsten Tag …
Sie werden sich vor Gott verantworten müssen …
Ja und !?
Irgendjemand hier, der meint, ich mache mir deswegen in die Hose?
Gott wird schon wissen, wer vor ihm steht, wenn ich an der Reihe bin. – Wahrscheinlich wird er bei der Abrechnung milde lächeln …

Meiner Einer ist sich nämlich sicher, daß er seine Sünde(n) jetzt schon büßt, indem er in seinem Leben mehr an (christl.) Nächstenliebe verteilt, ohne ständig in der Hl. Schrift zu schmökern, was denn jetzt Gott gefällig sein könnte und was nicht.

Und ich bin mir sicher, der liebe Gott sieht das, weiß das und wird es bis dahin nicht vergessen haben.
Schließlich ist er ja kein alter vertrottelter Greis – oder?

Anders diejenigen, die darunter nur das Beten frommer Verse verstehen, sich sorgen, welche Messe denn nun besser und heiliger sei und die ständig mit erhobenem Zeigefinger herumlaufen, um anzuprangern, wer denn alles und warum in Sünde lebe und daß er/sie „sich vor Gott verantworten müsse“.

Zudem denke ich, daß man eine gehörige Portion an schmutziger Phantasie benötigt, um argumentieren zu können, warum der Staat verhindern soll, daß Kinder in Rainbow-Familien aufwachsen.
Ich bin mir sicher, daß selbst Sodomisten für gewöhnlich ihre Schlafzimmertür geschlossen haben, wenn sie wie die wilden Tiere über sich herfallen.
Was ich Hetero-Eltern selbstredend ebenfalls unterstelle …

Warum ruft man hier eigentlich nach Hilfe durch den Staat?
Ich dachte immer, der liebe Gott wird es schon richten?
Mittwoch, 19. Juli 2006 19:53
Abu: @ Philomena Wolkenstein: Kinder haben Rechte!
Ich habe Ihnen bereits am 16. Juli, 18: 45, gesagt, daß ich bei aller Liebe der betreffenden Bezugspersonen der Meinung bin: So sollen Kinder nicht aufwachsen. Der Staat sollte versuchen, das zu vermeiden, es wird sich aber nicht optimal lösen lassen.

Ich habe nicht geschrieben, man soll Kinder von ihrem verbliebenen Elternteil wegreißen und ins Heim stecken. (Aber den Behörden ist entweder nur recht, was dem Buchstaben entspricht, oder alles recht, was nicht mehr viel Arbeit macht.)

Kinder haben das Recht auf Leben – statt abgetrieben zu werden. Kinder haben das Recht auf beide leibliche Eltern – statt auf nur ein Elternteil (plus irgendwer). Kinder haben das Recht, von diesen ihren leiblichen Eltern gemeinsam großgezogen zu werden.

Erwachsene haben die Pflicht, die Folgen von Sex in Form von Kindern zu tragen: auszutragen, aufzuziehen. Eltern haben die Pflicht, sich gemeinsam um ihre Kinder zu kümmern. Eltern haben nicht das Recht, ihrer Selbstverwirklichung, ihrer Interessen, ihres Coming-outs wegen diese Pflichten zu vernachlässigen oder ihren Kindern ihre Lover als „neuen Papi“ und „neue Mami“ vorzusetzen.

Und wenn ich hier von Recht und Pflicht spreche, dann meine ich jenes Recht und jene Pflicht, die jeden einzelnen Menschen auf Gottes Erdboden binden. Und wenn Sie sich nicht daran halten, und das gilt auch für Ihre Äußerungen und sonstiges Betreiben: Sie werden sich vor Gott verantworten müssen. Und: Gott ist kein „lieber alter Opa“, altersmilde und vertrottelt!
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:54
Ach mein lieber kleine dicker Elefant (Abu ist bei uns in Schönbrunn ein Elefant…).
Woher nehmen Sie eigentlich die Mär, daß ich homosexuell bin und Kinder habe? Nur weil man für Gleichberechtigung eintritt und für die dringend notwendigen Reformen?
Irrtum, ich lebe seit fast 10 Jahren in einer Hetero-Beziehung …
Und ja, ich kenne viele dieser Kinder, das hat einen ganz besonderen Grund, den ich Ihnen bestimmt nicht auf die Nase binden werde.
Und ich kenne die Meinungen von Vormundschaftsrichtern und Jugendämtern zu Regenbogenfamilien. Die sind glücklich über jedes Elternpaar, egal welcher sexuellen Ausrichtung, die ihre Kinder mit Verstand und Liebe groß zieht.
Denn, wenn diese Paare nicht geeignet wären, Kinder richtig zu betreuen, dann würden sie schlicht und einfach nicht dort leben.
Ja, natürlich mach ich mich über Sie lustig, obwohl es eigentlich sehr traurig ist. Sie besitzen in Ihrer christlich vernagelten Weltanschauung die Chuzpe, diesen Kindern die Verrechtlichung ihrer Situation zu verwehren, Sie wollen in Ihrem christlichen Fanatismus intakte Familien auseinanderreißen. Sie drängen sich wie der oben erwähnte Elefant in Beziehungen, die gewachsen und glücklich sind. Wie läßt sich das eigentlich mit Ihrem christlichen Weltbild vereinbaren?
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:37
cairochon: @Abu…
Wenn hier jemand gegenüber den Homo-Freunden auf eine gegenteilige Untersuchung verlinkt, dann heißt es entweder, das sei nicht der Mainstream, oder die Untersuchung wird verunglimpft, weil der Autor irgendwie christlich oder was weiß ich ist, oder es wird ignoriert.

Das liegt dann aber nur daran weil das auch den Tatsachen entspricht. Es ist nun kein Geheimnis das religiös motivierte pseudo-wissenschaftliche Studien alles andere als seriös sind.

Als Homosexueller können Sie an hundert Unis in den USA unterkommen, die völlig unauffällig sind, schon wegen der Political Correctness. Und wegen der PC werden solche Projekte natürlich bezahlt und gefördert.

Natürlich, ausgerechnet in den USA.

Ich finde es unerträglich, wenn Kinder so aufwachsen. Daß die Autoren Ihrer Studie und Sie einen völlig anderen Begriff von gesund und normal haben, ist klar.

Wenn Sie so denken muss ich das auch so akzeptieren. Und das wir völlig andere Auffassungen von gesund und normal haben steht auch ausser Frage.

Außerdem hat Philomena Wolkenstein gar nichts belegt, (sie hat sich an anderer Stelle bereits lustig darüber gemacht, daß man es nicht verhindern könne,) sie hat es einfach behauptet. Und sie hat es konkret von 8000 Österreichern behauptet, die sie nicht kennen kann. Das hätte umgekehrt denselben Vorwurf zur Folge. Nun stellt Euch mal nicht so an!

Entschuldigung, aber hier werden doch ständig irgendwelche wilden Behauptungen aufgestellt. Wer soll sich mal nicht so anstellen?
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:27
Abu: @Cairochon
Wenn hier jemand gegenüber den Homo-Freunden auf eine gegenteilige Untersuchung verlinkt, dann heißt es entweder, das sei nicht der Mainstream, oder die Untersuchung wird verunglimpft, weil der Autor irgendwie christlich oder was weiß ich ist, oder es wird ignoriert.
Als Homosexueller können Sie an hundert Unis in den USA unterkommen, die völlig unauffällig sind, schon wegen der Political Correctness. Und wegen der PC werden solche Projekte natürlich bezahlt und gefördert.
Ich finde es unerträglich, wenn Kinder so aufwachsen. Daß die Autoren Ihrer Studie und Sie einen völlig anderen Begriff von gesund und normal haben, ist klar.

Außerdem hat Philomena Wolkenstein gar nichts belegt, (sie hat sich an anderer Stelle bereits lustig darüber gemacht, daß man es nicht verhindern könne,) sie hat es einfach behauptet. Und sie hat es konkret von 8000 Österreichern behauptet, die sie nicht kennen kann. Das hätte umgekehrt denselben Vorwurf zur Folge. Nun stellt Euch mal nicht so an!
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:17
Navon: @ Abu
Bist Du an einer echten Diskussion mit Meinungs- und Erfahrungsaustausch sowie gegenseitigem Respekt interessiert oder willst Du nur im katholischen Gewand getarnt rumpöbeln?

N.
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:09
Benedikt: @ cairochon
Nein lieber nicht. War etwas ungeschickt von mir formuliert.
Mittwoch, 19. Juli 2006 17:00
cairochon: @Benedikt
Wen interessieren schon solche Untersuchungen

Dann beschränken wir uns also weiter auf Dreistigkeiten?
Mittwoch, 19. Juli 2006 16:54
Benedikt: Untersuchungen
Wen interessieren schon solche Untersuchungen – keiner kann sie nachprüfen, jeder liest das heraus, was er gerade will. Genauso gibt es Untersuchungen, dass Kinder Vater und Mutter brauchen. Im Gegensatz zu unten stehenden Beispielen können diese Untersuchungen einen Beleg vorweisen: Die gesellschaftlichen Umwälzungen Ende der 60er, die auch mit Radikalisierungen einherging, kann – so zumindest die These – auch darauf zurückzuführen sein, dass diesen Kindern ein Vater fehlte, weil er entweder im Krieg gefallen, oder durch Kriegserfahrungen als Vater ein Totalausfall war. Keine katholische Platitüde, sondern auch schon im „Spiegel“ zu lesen gewesen (Dieses Jahr: Thema Kinderarmut, Buchveröffentlichung von Schirrmacher „Minimum“).
Mittwoch, 19. Juli 2006 16:43
cairochon: @Abu…
Wer hier ständig mit irgendwelchen Verhältnissen hausieren geht, der wird sich schon mal fragen lassen müssen, wie er eigentlich zu seinen dreisten Behauptungen kommt. Und daß es dreist ist, sowas einfach zu behaupten, das dürften sogar Sie Intelligenzbestie einsehen, oder?

Mal ganz davon abgesehen das kreuz.net von solchen Dreistigkeiten lebt…

…es gibt Untersuchungen die klar aussagen das Kinder aus homosexuellen Familien nicht weniger oder mehr glücklicher sind als Kinder aus heterosexuellen Familien.

Kinder in homosexuellen Familien sind seelisch stärker

Homo- oder heterosexuelle Eltern: Nachwuchs gerät gleich gut
Mittwoch, 19. Juli 2006 16:32
Abu: @ Navon
Navon, der Philomena-Wolkenstein-Ritter!

Hören Sie mal, Sie großer Beschützer der armen Ph.W.:
Wer hier ständig mit irgendwelchen Verhältnissen hausieren geht, der wird sich schon mal fragen lassen müssen, wie er eigentlich zu seinen dreisten Behauptungen kommt. Und daß es dreist ist, sowas einfach zu behaupten, das dürften sogar Sie Intelligenzbestie einsehen, oder?
Mittwoch, 19. Juli 2006 16:01
cairochon: @EinChrist
Ja leider, sowie diese Entartung hier



Was sich Heterosexuelle nicht alles so ausdenken…
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:57
EinChrist: @Josefus
Dieser Frevel stinkt zum Himmel! Die abgefallenen christlichen Länder Europas schleudern sich immer tiefer ins Verderben.

Ja leider, sowie diese Entartung hier:

Es grüßt
EinChrist
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:55
cairochon: @Dani California
Doch die wirkliche, vor Gott geschlossene Ehe besteht nun mal aus Mann und Frau.

Diese Kombination soll doch auch nicht ersetzt werden wie sie es ja auch schon so schön geschrieben haben. Wer hindert einen heterosexuellen Mann eine heterosexuelle Frau zu heiraten?

Vielleicht nennen es manche altmodisch, konservativ oder was auch sonst.

Überhaupt nicht. Ich für meinen Teil gönne anderen ihr Glück.

ich denke nicht, dass homosexuelle Menschen hier keinen Platz haben.

Entschuldigung aber habe ich da etwas falsch verstanden? Besteht die traditionelle Ehe nicht aus Mann und Frau? Wo soll da Platz für eine homosexuelle Frau bzw. einen homosexuellen Mann sein?

Cairochon
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:47
Babylon †: @ California: Ebensogut könnte man dem Papst
Provokation vorwerfen.
Die Spanier – auch die Gays – leben da schließlich und können sich trauen lassen, wann sie wollen. Der Papst war nur zu Besuch da und hat unaufhörlich gegen die fortschrittlichste Gesellschaftspolitik in ganz Europa gewettert.

Wer provoziert da wohl eher?
Das Schöne und Beeindruckende an einer fortschrittlich-säkularen Gesellschaft ist doch, daß sich niemand in seinem üblichen Verhalten beeinflussen läßt, nur weil das Oberhaupt einer Religionsgemeinschaft zu Besuch in der Stadt ist.

Interessiert’s Dich, wenn der Dalai Lama in Deiner Stadt ist? Na also.
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:42
Josefus: Das stinkt zum Himmel
Ferner sollen die Kinder mit der Lehrplanreform schon als Zehnjährige homo-ideologischem Propagandamaterial ausgesetzt werden. Die sozialistische Regierung will den Kindern beibringen, daß die Sünde Sodoms ein normaler Lebensstil sei und daß es verschiedene „Formen von Familie“ gebe.

Dieser Frevel stinkt zum Himmel! Die abgefallenen christlichen Länder Europas schleudern sich immer tiefer ins Verderben.
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:40
rotwang: Bei dem Nickname
eine konservative Weltsicht. Die Peppers würden sich wundern…
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:34
Dani California: @Cairochon + Babylon
Homosexuelle Menschen haben hier sowieso kein Platz und können daher auch nicht zur Abwertung beitragen.

Cairochon, ich denke nicht, dass homosexuelle Menschen hier keinen Platz haben. Doch die wirkliche, vor Gott geschlossene Ehe besteht nun mal aus Mann und Frau. Vielleicht nennen es manche altmodisch, konservativ oder was auch sonst.

So unglaublich fortschrittlich im besten Sinne des Wortes!

Babylon, ich beglückwünsche die Spanier nicht unbedingt. Im Gegenteil.
Die Krönung der Geschmacklosigkeit war für mich die Tatsache, dass sich gleichgeschlechtliche Paare in Spanien am Wochenende des Papstbesuches trauen ließen.
In meinen Augen wird mit solchen Aktionen nur provoziert aber im gleichen Atemzug von Toleranz gesprochen.
Mittwoch, 19. Juli 2006 15:13
Babylon †: Ich kann mal wieder Spanien nur beglückwünschen!
So unglaublich fortschrittlich im besten Sinne des Wortes!

Felix Hispania!
Mittwoch, 19. Juli 2006 14:54
Navon: @ Abu
Na mal wieder schnell im beleidigen, was?
Du kennst auch keines der besagten 8000 Kinder und kannst Dir ebensowenig ein Urteil erlauben, wie Du Phil… der Lüge bezichtigen kannst!
Aber erstmal mit Dreck werfen, irgendwas bleibt schon hängen, oder?

N.
Mittwoch, 19. Juli 2006 14:23
Abu: @Philomena W.
Ich habe langsam den Eindruck, Sie haben einen Tick mit Ihren beschönigend „Regenbogenfamilien“ genannten Homosexuellen-pärchen, die Kinder bei sich haben:

Allein in Österreich sind es rd. 8000 glückliche, zufriedene, prächtig gedeihende Kinder

Sie kennen also alle 8000 Kinder persönlich, ja? Und Sie können beurteilen, daß sie alle zufrieden und glücklich sind sowie prächtig gedeihen, ja?

Sie sind eine Lügnerin. Denn Sie können das nicht wissen. Sie behaupten es einfach, weil es Ihrer Ideologie entspricht. Und Sie sind von dieser Ideologie besessen, weil Sie selbst homosexuell sind und mit Kindern leben. Sie machen aus der Not, aus Ihrer biogra-phischen Krise und der Katastrophe dieser Kinder eine Tugend. Des-halb sind Sie so penetrant.

Aber warten Sie’s ab: Irgendwann stehen Sie vor Gott, und dann herrscht Heulen und Zähneklappern.
Mittwoch, 19. Juli 2006 14:22
cairochon: @Dani California
Das hat für mich nichts mit Hardcore-Katholizismus zu tun sondern mit der Tatsache, daß sich die traditionelle Familie und ihre Lebensform in naher Zukunft ganz auflösen werden.

Das kann man aber nicht der Akzeptanz anderer Familien- und Lebensformen anlasten. Nur durch den Umstand das bereits existierende Alternativen zur traditionellen Familie endlich akzeptiert werden wird die traditionelle Familie nicht abgewertet. Wenn es ein Problem mit der traditionellen Familie gibt so sind hier die Heterosexuellen gefragt. Homosexuelle Menschen haben hier sowieso kein Platz und können daher auch nicht zur Abwertung beitragen. Hier wird der Sündenbock im falschen Lager gesucht.

Cairochon
Mittwoch, 19. Juli 2006 14:07
Dani California: @Krzyszek
Halten Sie die so genannte „traditionelle Familie“ wirklich für so unattraktiv?

Ich halte sie ganz und gar nicht für unattraktiv, vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt.
Ich finde es ganz im Gegenteil bedenklich, wenn die eigentliche Familie durch alternative Lebensformen ersetzt werden soll. Und sind Kinder durch Adoption oder was auch immer mit im Spiel, hört der Spass ganz auf.
In unserem fortschrittlichen Zeitalter sollten doch trotzdem gewisse Werte beibehalten und nicht einfach über den Haufen geworfen werden.
Mittwoch, 19. Juli 2006 13:03
Benedikt: Lefebvre-Text
Gut, das diese Passge hier einmal zitiert wurde. Würde der Vatikan die Zelebration des alten Ritus mit diesen Änderungen freigeben, wie würden die Traditionalisten reagieren?

@ Bernado
Das heißt: Unter den gegebenen Bedingungen ist die Situation quasi „eingefroren“. Jede „Privatreform“ am OM von 1962 muß sich den Vorwurf der Mißachtung geltenden Rechts und des eigenmächtigen Mißbrauchs vorwerfen lassen. Davor scheuen die Traditionalisten der unterschiedlichsten Richtungen mit Recht zurück.

Aber nicht alle.
Mittwoch, 19. Juli 2006 12:30
Krzyszek: Auslaufmodell?
„Auch in Deutschland wird die Homosexualität in der Schule gefördert.“ (Beobachterin)

Wieder mal, wie meistens bei Ihnen, falsch beobachtet. Es soll die Akzeptanz der Homosexualität gefördert werden. Homosexualität als solche lässt sich genau so wenig fördern wie Heterosexualität. Beide sind einfach da – ohne dass die Schule etwas dafür oder dagen tun kann.

„Das hat für mich nichts mit Hardcore-Katholizismus zu tun sondern mit der Tatsache, daß sich die traditionelle Familie und ihre Lebensform in naher Zukunft ganz auflösen werden.“ (Dani California)

Halten Sie die so genannte „traditionelle Familie“ wirklich für so unattraktiv?
Mittwoch, 19. Juli 2006 11:59
Dani California: @PhilomenaWolkenstein
Tun sie aber nicht, Regenbogenfamilien sind Realität, und daran können auch Fundi – Katholiken nichts ändern.
Also als Fundi-Katholik hat mich bisher auch noch niemand bezeichnet
Nein aber mal im Ernst, die Werte in unserer Gesellschaft scheinen sich langsam aber sicher zu verabschieden. Fänden Sie es normal, zwei Mütter oder zwei Väter zu haben ? Irgendwann sollte einfach -salopp gesagt- die Bremse reingehauen werden. Das hat für mich nichts mit Hardcore-Katholizismus zu tun sondern mit der Tatsache, daß sich die traditionelle Familie und ihre Lebensform in naher Zukunft ganz auflösen werden.
Mittwoch, 19. Juli 2006 10:37
PhilomenaWolkenstein: @Dani Caifornia
Tun sie aber nicht, Regenbogenfamilien sind Realität, und daran können auch Fundi – Katholiken nichts ändern. Allein in Österreich sind es rd. 8000 glückliche, zufriedene, prächtig gedeihende Kinder.
Mittwoch, 19. Juli 2006 10:01
Dani California: Normaler Lebensstil ?
Die sozialistische Regierung will den Kindern beibringen, daß die Sünde Sodoms ein normaler Lebensstil sei und daß es verschiedene „Formen von Familie“ gebe.

My goodness … Da dreht sich mir wirklich der Magen um. Für mich gibt es definitiv nur eine Form von Familie in der Kinder aufwachsen sollten und zwar die zwischen Mann und Frau.
Es ist immer wieder erschreckend zu sehen, was heutzutage als „normaler Lebensstil“ bezeichnet wird …
Mittwoch, 19. Juli 2006 09:56
Bernado: Wahrhafter Zweck
Karim schrieb:Was die FSSPX selbst betrifft, scheint sie, zumindest in einigen Ländern, meilenweit davon entfernt zu sein. Vielleicht hängt das damit zusammen, daß man, solange man in Einheit mit Rom steht, mit einer katholischen Offenheit sich neuen Fragen und Problemen stellt

Von Seiten eines ohne Einschränkung mit Rom verbundenen „Tridentiners“ aus gesehen sieht das mit der Offenheit so aus: Selbstverständlich sind Veränderungen im Bereich des Ritus nicht nur möglich, sondern auch sinnvoll. Gegen eine Verlesung der Schrift in der Volkssprache und gegen einen Verzicht auf die „Verdoppelung“ einiger Gebete der Vormesse gibt es zwar auch berechtigte Einwände, die aber – insbesondere bei weniger feierlichen Liturgien – zurückgestellt werden könnten.

Aber es gibt derzeit keinen approbierten Ritus, der es gestatten würde, einen „modernisierten“ Lehrgottesdienst mit dem traditionellen Opfergottesdienst zu kombinieren. Wer sich an die Rechtslage halten will, hat nur die Alternativen Ordo Missae von 1962 (stark eingeschränkt) und Novus Ordo von 1969 (fast mit Monopolstellung). In einigen Klöstern ist das Missale von 1965 zugelassen.

Das heißt: Unter den gegebenen Bedingungen ist die Situation quasi „eingefroren“. Jede „Privatreform“ am OM von 1962 muß sich den Vorwurf der Mißachtung geltenden Rechts und des eigenmächtigen Mißbrauchs vorwerfen lassen. Davor scheuen die Traditionalisten der unterschiedlichsten Richtungen mit Recht zurück.
Mittwoch, 19. Juli 2006 09:56
wi-bi: Ja, liebe Beobachterin
Und das ist auch gut so.

Letztendlich hilft es den Homosexuellen Schülern sich bereits in diesem Alter Ihre Neigung einzugestehen und ein für sie normales Leben zu führen. Es hilft sich zu outen und soll das Verständnis der Mitschüler in richtige Bahnen lenken.

Geben wir doch unseren Homo-Jugendlichen die Möglichkeit Partner zu finden, Liebe zu leben und eine schöne und vor allem normale Jugend zu verbringen.

Ich weiß, das verstehen Sie jetzt zwar nicht – aber zu Ihrer Zeit gab es ja auch anscheinend keine gescheite Aufklärung in der Schule.
Mittwoch, 19. Juli 2006 09:47
Beobachterin: Homo-Kunde in der Schule
Nicht nur in Spanien soll den Kindern in der Schule eine Irrlehre vorgesetzt werden.

Auch in Deutschland wird die Homosexualität in der Schule gefördert. In der Informationsschrift der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“, „Gleichgeschlechtliche Lebensweisen“, werden unter anderem folgende Forderungen an die Sexualpädagogik in den Schulen gestellt:

– Homosexualität soll in den Schulen als gleichwertige „Lebens- und Liebesform“ den Schülern dargestellt werden.

– Dafür soll man den Schülern zeigen, wie man seine Homosexualität entdeckt, welche Beratungs- und Freizeitangebote für homosexuelle Jugendliche es gibt, Geschichte der Verfolgung Homosexueller unter den Nazis erläutern usw.

– Auch sollen die Schüler umfassend über „Transsexualität“ und „Transgender“ unterrichtet werden.

So sehen heute offenbar unsere Bildungsziele aus.
Mittwoch, 19. Juli 2006 09:12
Karim: Die FSSPX und Msgr. Lefebvre
Die Aussagen Msgr. Lefebvres zur Reform des sogenannten „tridentinischen“ Ritus sind bemerkenswert. Was die FSSPX selbst betrifft, scheint sie, zumindest in einigen Ländern, meilenweit davon entfernt zu sein. Vielleicht hängt das damit zusammen, daß man, solange man in Einheit mit Rom steht, mit einer katholischen Offenheit sich neuen Fragen und Problemen stellt, wenn man sich aber gegen Rom positioniert, alle Mögliche, mag es noch so sehr den Anliegen guter Pastoral widersprechen, herhalten muß, um zu zeigen: „Wir sind anders“.
Mittwoch, 19. Juli 2006 08:59
Bruder Theophil: Evangelium des Tages
EVANGELIUM Matthäus 11, 25-27
In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen.
Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.
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