Erzbischof Milingo
„Ich bin nicht betrunken“
Skandalerzbischof Milingo hat jüngst verkündet, per Telefon ein Wunder vollbracht zu haben. Dennoch scheint das Selbstbewußtsein des wirren Prälaten angekratzt.
(kreuz.net, Washington) Der ehemalige Kurienerzbischof Emmanuel Milingo (76) hat dem Heiligen Vater Benedikt XVI. einen Brief geschrieben.

Das erklärte Mons. Milingo Ende letzter Woche vor der liberalen US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’.

Der Erzbischof arbeitet seit einer Woche mit dem abgefallenen Priester und Gründer der afro-amerikanischen Sekte ‘Imani Tempel’, George Augustinus Stallings (58), in Washington.

Die zwei auf Abwege geratenen Geistlichen kennen sich schon seit dem Jahr 2001, als sie sich bei einer Massenhochzeit der Moon-Sekte in New York mit zwei Damen verehelichten, die ihnen vom Sektengründer zugeteilt worden waren.

Jetzt will Mons. Milingo seinen Lebensabend gemeinsam mit seiner Moon-Ehefrau, der Koreanerin Maria Sung, im Eigenheim verbringen.

In seinem Brief an den Papst, soll Erzbischof Milingo den Heiligen Vater über seinen Verbleib und seine Absichten informiert haben. Er habe Benedikt XVI. nicht um ein Treffen gebeten. Dafür gebe es keinen Grund.

Der Prälat erklärte auch vor dem ‘National Catholic Reporter’, warum er sich zum endgültigen Bruch mit dem Vatikan entschlossen habe.

Erstens habe er in den letzten vier Jahren viele „Zweifel und Schwierigkeiten“ gehabt. Er habe sich immer wieder gefragt, ob er die richtige Entscheidung getroffen habe: „Während der ganzen Zeit habe ich mich als Sungs Ehemann gesehen“ – erklärte der Greis.

Zweitens sei der Widerstand gegen seine Gaben des Predigens und des Heiligens immer unerträglich geworden. Die Bevölkerung habe nicht an ihm gezweifelt: „Aber die Diözesen wollten mich nicht.“

Die Kirche habe ihm bei der Ausübung seiner Arbeit als Heiler und Exorzist zu enge Grenzen gesteckt: „In Italien war ich von Spionen umringt.“

Mons. Milingo fühlte sich nicht genügend anerkannt: „Alle meine Probleme kommen von der fehlenden Anerkennung meiner spirituellen Gaben.“

Dabei sei er erst kürzlich von einer jungen Mutter aus Modena in Norditalien angerufen worden, die zwanzig Tage nach der Geburt ihres Kindes immer noch keine Muttermilch hatte.

Er habe die Mutter am Telephon angewiesen, ein Glas Wasser zu besorgen und dieses über die Telephonleitung gesegnet. Die Mutter habe das Wasser getrunken und sei sofort danach geheilt gewesen.

Die kirchliche Hierarchie wolle nicht glauben, daß solche Dinge möglich seien.

Dagegen hätten gleich drei religiöse Sekten versucht, ihn wegen seiner Heilungskräfte zu entführen – weiß Erzbischof Milingo zu berichten.

An dieser Stelle kommentiert der abgefallene Erzbischof seine Ausführungen mit der Feststellung: „Ich bin nicht betrunken.“

Der Erzbischof bestritt die Absicht, eine Art katholische Moonsekte zu gründen. Er wolle sich für die verheirateten Priester einsetzen.

Zusätzlich bemühe er sich, die Kontakte zwischen der Moon-Sekte und der Kirche zu stärken. Mons. Milingo zeigte sich „sehr erstaunt“ darüber, daß die katholische Kirche „so viel Schlechtes gegen Reverend Moon“ verbreitet habe.

Der Erzbischof erklärte weiter, über die „Einfachheit und die Hingabe“ des Sektengründers „sehr, sehr erstaunt“ zu sein: „Ich habe gesehen, was er getan hat.“
      
42 Lesermeinungen
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#43   methusalix †   20:06:56 | Sonntag, 23. Juli 2006
@Uwe Schmidt
Uwe Schmidt: @methusalix
Das Neinsagen ist aber nicht die christliche Haltung …
So einfach ist es im Grunde.
Wollen Sie uns damit klarmachen, dass römische Katholiken eine Truppe von Jasagern zu sein haben? Mit Kadavergehorsam gegenüber jedweder kirchlicher und staatlicher Obrigkeit?
Das halte ich für extrem gefährlich und für eine schwere Sünde wider den Heiligen Geist. Sie versündigen sich deshalb aufs schwerste, weil Gott uns das Talent gegeben hat, unseren Verstand zu benutzen und zu gefährlichen Dingen, wie Missbrauch und Exorzismus (eine extrem gefährliche und tödlich endende Sache, wenn Sie so wollen Tötung auf Verlangen) NEIN zu sagen.
Bei „einfachen Lösungen“, die von Predigern und Politikern immer gerne angeboten werden, läuten bei mir alle Alarmglocken. Jesus hat uns gerade NICHT den einfachen Weg, sondern den schwierigen, steilen und schmalen Pfad gepredigt.
Also lassen Sie ab von Ihren „einfachen Lösungen“! Diese sind des Teufels. Wenn es so einfach wäre, den „Teufel auszutreiben“ mit einem einfachen Exorzismus, hätte Jesus dies wohl nicht selbst übernommen, sonder delegiert.
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#42   Uwe Schmidt   00:43:48 | Samstag, 22. Juli 2006
@methusalix
Das Neinsagen ist aber nicht die christliche Haltung (sondern eben die des Teufels: NON serviam!) – christlich ist allein das FIAT (Mariens) „sei’s, dein Wille geschehe!“
So einfach ist es im Grunde. Der Christ will dienen und Gutes tun, der teuflische Mensch aber herrschen.
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#41   methusalix †   18:38:14 | Freitag, 21. Juli 2006
@Uwe Schmidt
Uwe Schmidt: Anneliese Michel…Dort wird auch erklärt, dass die arme Anneliese vor ihrer Besessenheit eine Muttergotteserscheinung hatte, wo sie von Maria gefragt worden war, ob sie für die armen Sünder leiden wolle – und da hat sie eben großmütig zugesagt. Es war auch angekündigt worden, dass sie am 01.07. aufhören würde, leiden zu müssen, dass der ganze Spuk dann zu Ende sei, und so war es ja dann auch, allerdings traf dies durch den grausamen Tod durch Verhungern ein!
Sehen Sie Herr Schmidt, wenn die Eltern Anneliese nicht zur gehorsamen Jasagerin, sondern zum Denken erzogen hätten, dann weilte sie heute noch lebendig unter uns. Denn brave Mädchen kommen in den Himmel, böse Mädchen überleben und kommen überall hin.
Mädchen, die von ihren Eltern auch das Wort NEIN, seine Bedeutung und Verwendung beigebracht bekommen, leben, auch was zum Beispiel Missbrauch angeht, deutlich sicherer, als gehorsame Mädchen und Frauen unter Gottes schönem Himmel. Die benötigen dann auch keinen Exorzismus.
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#40   stat crux   14:34:17 | Freitag, 21. Juli 2006
Lieber Athanasius,
selbstverständlich existiert Satan und zwar mit Macht, aber eben nicht mit unüberwindlicher, autonomer Gewalt. Deshalb ist das „Teufelswerk“ nicht das Hauptthema des Christentums, sondern der österliche Sieg. Ich appelierte an Konzentration aufs Wesentliche, weil man sonst nämlich auf den „Bananenschalen“ ausrutscht (wie z.B. Lefebvre).
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#38   Horst Schlämmer   09:34:03 | Freitag, 21. Juli 2006
@Fischer
Nur, der Exorzist selbst merkt ja seine Besessenheit nicht, wie im Fall Milingo, der meint, mit klarem Verstand im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte zu sein.
Der arme Kerl, nun hat es ihn zum zweiten Mal erwischt, daß es ihm den Besitz über seine geistigen Vollkräfte geraubt hat. Eine Re-Besessenheit. Man sollte ihn nicht exorzieren. Das erträgt die arme Socke nicht, wenn er wieder zu sich kommt und merkt, daß er nirgendwo vor den Nachstellungen des Satans sicher ist. Dann braucht seine angetraute Moon-Gattin auch nicht wieder auf dem Petersplatz herumzujammern und dem Papst bleibt die Peinlichkeit einer nicht ernstzunehmenden Entschuldigung seitens Milingos erspart.
Die heutigen Formen der Besessenheiten sind sehr hinterhältige Bewusstseinstrübungen satanischer Intelligenz.
Auch richtig, trifft bestimmt auf 98 % der für das Heilige bewusstseinseingetrübten Pfarrer zu, in deren Gemeinden der Teufel los ist.
Vielleicht sollte man, bevor man den armen Milingo wieder ins Reich der Bewussten rückführt bei einigen deutschen Excellenzen anfangen. Möglich, daß die Bildzeitung am Tag danach titelt: „ Unerklärliches Geschrei über Mainz stellt Wissenschaft vor ein Rätsel! “
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#37   Stefan Fischer   09:04:04 | Freitag, 21. Juli 2006
Milingo muss befreit werden, Rom ! II
Elendster Sünder: leider offenbaren Sie eindeutige Unkenntnisse auf dem Gebiet der Dämonologie, schade. Wenn Sie ein Kenner der Materie wären, wüßten Sie, dass sogar heute heilig gesprochene Heilige kurzfristigen Besessenheiten ausgeliefert waren, darunter sind ebenfalls Exorzisten zu nennen.
Nur, der Exorzist selbst merkt ja seine Besessenheit nicht, wie im Fall Milingo, der meint, mit klarem Verstand im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte zu sein. Die heutigen Formen der Besessenheiten sind sehr hinterhältige Bewusstseinstrübungen satanischer Intelligenz. Die klassischen Kennzeichen zur Identifikation sind latent und zeigen sich nicht gleich entfesselt, vielmehr in sympathischer Okkultisten-Esoterik.
Uwe Schmidt: Lassen Sie die Finger vom Theologen: Der Artikel ist Tatsachenverdreherei, sowie sämtliche Berichte dieser Schrottseiten.
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#36   Uwe Schmidt   00:36:14 | Freitag, 21. Juli 2006
Anneliese Michel
Hier findet ihr einen sehr fundierten Artikel über Anneliese Michel, zwar von einem von der Kirche abgefallenen evangelischen Ex-Pastor, der mittlerweile zur Sekte „Universelles Leben“ (Gabriele Wittek) in Würzburg gehört, aber dennoch lesenswert:
www.theologe.de/theologe9.htm
(Dort wird auch erklärt, dass die arme Anneliese vor ihrer Besessenheit eine Muttergotteserscheinung hatte, wo sie von Maria gefragt worden war, ob sie für die armen Sünder leiden wolle – und da hat sie eben großmütig zugesagt. Es war auch angekündigt worden, dass sie am 01.07. aufhören würde, leiden zu müssen, dass der ganze Spuk dann zu Ende sei, und so war es ja dann auch, allerdings traf dies durch den grausamen Tod durch Verhungern ein! Mich persönlich hat von der Echtheit der Besessenheit überzeugt, dass der Vater Annelieses vor Gericht zu Protokoll gegeben hat, dass urplötzlich und für alle sichtbar eine Horde Mäuse und ein Schwarm Fliegen (Beel-zebul/b = „Herr (der) Fliegen“!) im Haus aufgetaucht war, der dann ebenso schnell wieder verschwand)
Was Milingo anlangt, würde ich mich der Meinung anschließen, dass er – als besonders erfolgreicher Teufelsaustreiber – nun selbst vom Teufel arg bedrängt wird…wer anders könnte es denn sein, wenn nicht Luzifer in persona, der dem Kurienerzbischof so antikirchliche und vor allem kirchenSPALTERISCHE Gedanken einflößt?
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#35   DDL   22:12:08 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Babylon – Das erinnert mich an damals
…als ich zum ersten Mal ein „AD&D Monster Manual“ (also von diesem Rollenspielsystem, in der grottigen, deutschen Übersetzung der 1st edition) gelesen habe:
Hei, war das ein Fest, wie da en detail die Herzöge der Hölle beschrieben wurden, ihre Streitigkeiten untereinander, die jeweiligen Charakterzüge und Fähigkeiten von Asmodeus, Belial, Mammon und wie sie alle hießen. Und dann erst ihr uralter Krieg mit den Dämonen („Teufel“ sind in AD&D „rechtschaffen böse“, also „böse, aber an Regeln gebunden“, während Dämonen „chaotisch böse“ sind – Chaos und Ordnung sind sich in diesem Sytem so spinnefeind wie Gut und Böse), hach, da ging es um Pazuzu und Demogorgon, es wurde erklärt, wie ihre Paläste beschaffen sind… extrem spannend!
(Nebenbei bemerkt: Aufgrund einer Initiative primär besorgter amerikanischer Mütter sah sich der Verlag zwischenzeitlich gezwungen, die biblisch inspirierten Namen gegen Fantasy-Namen auszutauschen; „Teufel“ hießen danach „Tana’ri“, aber ausßer dem Namen hatte sich nichts geändert,m und wir nannten sie natürlich weiter „Teufel“, ist einfach stylisher. Mittlerweile hat der Mummenschanz ein Ende und heißen sie auch in den Büchern wieder so.)
Tja, der Unterschied zu den hiesigen Teufels- und Dämonenkundigen ist, dass wir wussten, dass es Schauermärchen sind. Feinster Stoff für heldische Rollenspielepen, und das war’s dann auch.
Aber hier lebt ja so mancher in einer Fantasy-Welt, scheint’s. Teufel! Dämonen! Warum nicht gleich Spaghettimonster?
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#34   Elendester Sünder   21:27:57 | Donnerstag, 20. Juli 2006
„Die sind so saublöd.“
An Stat Crux: Der Teufel hätte tatsächlich keine Macht, wenn die Menschen nicht so saublöd wären. Jesus Christus hat uns einen gangbaren Weg aus der Teufelsknechtschaft gebahnt, aber wir nehmen es nicht an.
‘Saublöd’ entspringt der Wortwahl der Dämonen der Anneliese Michel …ww.anneliese-michel.de.ms/ und ist, wie ich finde, eine sehr treffende Umschreibung.
An Ansgar: Zu empfehlen ist das wirklich nicht. Es reicht schon, einen Vollsäufer, Straßenpenner oder sogenannten psychisch Kranken einzufangen und einen Exorzismus zu beten. Nicht schlecht ist auch Weihwasserspritzen. Die Resultate sind für Sprachforscher eine wahre Fundgrube und dürften jeden „Thomas“ überzeugen.
An Stefan Fischer: Ich glaube nicht, daß bei Exorzismen Teufel auf den Exorzisten überspringen. Es ist viel eher anzunehmen, daß die Teufel eine Heidenwut auf den exorzierenden Priester entwickeln und besondere Anstrengungen aufwenden, um ihn zu verführen.
Teufel springen nicht umher wie Flöhe von Hund zu Hund, sondern sie erforschen den Menschen, suchen die schwächste Stelle und greifen dort gezielt mit aller Macht, die ihnen gegeben ist, an.
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#33   Benedikt   18:11:03 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Ob wohl…
…zwischen „am Teufel“ und „an den Teufel“ ein Unterschied besteht?
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#32   AthanasiusII   17:56:35 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Dr. Otterbeck also known as Statcrux
Sie glauben also auch nicht am Teufel? Wenn nicht, dann sind Sie Häretiker, denn obwohl kein Dogma zur Dämonologie erlassen wurde, ist die Existenz des Teufels und der Teufel vom ordentlichen und universalen Magisterium seit Kirchenanfang (und schon unter den AT Juden) gelehrt und deswegen unfehlbar. Es gibt ja auch kein Dogma zur leiblichen Auferstehung, aber wer diese öffentlich und mit vollem Wissen leugnet, wird ipso facto Häretiker. Wenn Sie glauben, dass der Exorzismus durch Jesus-Christus im Evangelium von dämonisch besessenen Schweinen, Unsinn ist, entlarven Sie sich selbst als Modernist der die Wunder des Evangeliums leugnet. Übrigens brauchen Sie mir ab jetzt nichts mehr zum „Konzil“ zu lehren, denn mit der Aussage, Teufelsglaube sei für den Christen nicht verpflichtet, haben Sie sich ausserhalb der römisch-katholischen Kirche geschlossen, es sei denn, Sie nehmen zurück, und zwar unmittelbar.
Übrigens vergisst man bei aller hochmutigen deutschen Diskussion der Pseudointellektuelle fast das wichtigste: beten für den armen Erzbischof Milingo, der so im Irrtum feststeckt. Orémus.
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#31   Babylon †   17:26:47 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Es ist erheiternd, wie gut Ihr Euch
auszukennen meint mit Dämonen. Man könnte denken, die kommen jeden Tag zu Euch zum Kaffeetrinken, plaudern etwa zwei Stündchen mit Euch aus dem Nähkästchen und kommen dann am nächsten Tag wieder. ;-)
Aber was wunder ich mich: Genauso sprecht Ihr ja auch von dem Gott. Als wenn der Euch jeden Tag paar Stunden Porträt sitzen würde, soviel „wißt“ Ihr von dem! :-S
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#30   Stefan Fischer   16:55:03 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Milingo muss befreit werden, Rom!
Milingo braucht den großen Exorzismus eines mächtigen Exorzisten und die starke Verbundenheit im Gebet vor allem von denjenigen, denen er sich christlich verbunden fühlt und die mit ihm Kontakt hatten.
Das Überspringen der Dämonen in Exorzisten und Umstehende ist ein relativ normales Phänomen, auch wenn die erschreckende Unkenntnis vieler Kommentatoren (u.a.Theologen) hier dies nicht für möglich halten. Die Fälle sind zigfach seriös dokumentiert. Nicht Milingo ist der Spinner, es ist (sind) die Bösen Geister in ihm. Beten wir, dass der HERR und Unsere Liebe Frau, und der Heilige Antonius, Milingo den rechten Weg zurück finden lassen. Amen.
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#29   Konrad   16:53:22 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Danke an Credo für seine Fürsorge
das Buch der Frau Goodmann ist Konrad lange bekannt. Es ist theologisch unbedarft, rein phänomenologisch und als solches diskutierbar. Eine spirituelle und kirchliche Urteilskraft ist bei diesem im Dämonologen-Verlag aus Stein am Rhein verlegten Buch nicht erkennbar. Natürlich weiss man zuwenig von psychischen Krankheiten, die durchaus durch Gebet und Opfer heilbar sind. Es kann bei Menschen, die den Glauben und die Gnade noch nicht in ihrer Fülle angenommen haben dann so etwas wie „dämonische Besessenheit“ geben. Aber Milingo und Seinesgleichen (bei den LC) sind Scharlatane und dies sollte anläßlich des obigen Artikels einmal LAUT gesagt sein!
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#28   Ansgar   16:36:36 | Donnerstag, 20. Juli 2006
An unsere Libertins…
… die die Existenz dämonischer Mächte schlankerwegs leugnen und als Aberglauben lächerlich machen (und das auch noch mit der dürren Terminologie Freuds):
Denen möchte man – nein, nicht empfehlen, das nicht, aber darauf hinweisen: Wenn sie den Weg der Askese für zu anstrengend halten, es gibt da so einige Kräuterchen und Pilzchen. Die reißen Vorhänge auf, die lieber zubleiben sollten. Aber anschließend weiß man, wie dünn das Eis unserer modernistischen Arroganz ist. Und das hinterm Berg noch ganz andere wohnen.
Wie gesagt, nur als Hinweis gedacht.
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#27   stat crux   15:06:36 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Marthe Robin
sagte zu Jean Guitton: Der Teufel legt Bananenschalen aus, auf denen man ausrutscht. Aber man muss es nicht! Man wird nicht unwiderstehlich umgerissen. Deshalb kann man tugendhaft leben, ohne „am“ Teufel zu glauben. Satan ist kein Hauptstück der Dogmatik, sondern eine biblisch belegte Realität. Es gibt m.E. nicht ein einziges einschlägig definiertes Dogma, christologische, marilogische, ekklesiologisch, aber keinerlei „satanologische“. Kein Thema für Zeitvertreib.
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#26   Maledica   15:02:16 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Besessenheit
@Konrad
Oh ein Spielfilm als Beweismittel- das hat sicherlich bei jedem Gericht den höchsten Wert.
A propos Film: Kennen Sie den: Der Exorzismus der Emily Rose???
@stat crux
Gewiss hat Gott größere Macht als der Satan, denn diesem wurde die Macht ja von erstem gegeben.
Doch dürfen wir die Kraft Satans nicht unterschätzen!!!
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#25   Credo   15:00:53 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ KONRAD
Noch ein Nachtrag zum wirklich empfehlenswerten Buch
über den Inhalt desselben
50 Millionen Fernsehzuschauer sind 1978 mit dem ‘Aschaffenburger Exorzistenprozess’ konfrontiert worden, mit einem der erschütterndsten Mädchen-Schicksale der Gegenwart. Auch die Deutsch-Amerikanerin Frau Prof. Dr. F. Goodman, Professorin für Anthropologie an der Universität Ohio, schrieb darüber ein sensationelles Buch. Frau Prof. Dr. Goodman hat bei verschiedenen Völkern die religiösen Ausnahmezustände untersucht und sie kam nach einer wissenschaftlichen Analyse der Tonbänder im Fall Anneliese Michel, die als 23jährige Pädagogikstudentin auf rätselhafte Weise starb, zum Schluss, dass hier eine echte Besessenheit vorliegt und dass die These einer ‘Epilepsie’ oder einer ‘psychogenen Geisteskrankheit’ nicht haltbar ist. Frau Prof. Dr. Goodman bürgt als Wissenschaftlerin für eine unvoreingenommene Behandlung des Stoffes. Sie ist Nichtkatholikin; dort, wo sie von der katholischen Auffassung abweicht, wird für die Leser der katholische Standpunkt in einigen Fussnoten dargelegt. Das atemberaubende Buch ist brillant in der Darstellung, frappant im Tatsachen- und Bildmaterial, brisant in seinen Schlussfolgerungen. Das Buch will nicht anklagen, aber es ist ein Plädoyer für die Wahrheit.
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#24   stat crux   14:56:12 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Glaube und Taufe
Zu meiner Überraschung bot der Milingo-Artikel tatsächlich Anlass, mal an die ganz essentielle Frage heranzugehen: Der Rang der Taufe, die Taufgnade. Wer hier vom Walten Gottes zu kleinkariert denkt, spielt dem zu, dem er verbal so heftig widersagt, Athanisius!
Wir glauben nicht „am Teufel“, sondern vertrauen Gottes Gnade.
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#23   Credo   14:49:42 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@ KONRAD
Kaufen Sie sich bitte dieses Buch Anneliese Michel und ihre Dämonen www.amazon.de/…/028-7837084-5702136?v=glance&n=299… und lesen Sie.
Dann beurteilen Sie bitte!
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#22   Elendester Sünder   14:39:52 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Taufgnade
Die Frage, ob Besessenheit möglich ist, wenn die Taufgnade erhalten geblieben ist, stellt sich meines Achtens in der heutigen Zeit nicht mehr so sehr, da ich niemand kenne, der in der Taufgnade geblieben ist.
Nichtsdestotrotz war Anneliese Michel nicht der erste große Fall von Sühnebesessenheit.
Das Wort Sühnebesessenheit halte ich persönlich übrigens für unglücklich gewählt. Ich denke, in erster Linie geht es hierbei nicht um Sühne, sondern darum, daß die Christen wieder an die Existenz des Teufels glauben.
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#21   Konrad   14:24:29 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Antwort an Toby, dank an stat crux
natürlich war es Epilepsie bei Anneliese Michel. Ein ausgezeichneter Film („Requiem“) hat es jüngst deutlich gezeigt – verbunden mit krankhaft unerlöster Religiösität. Es gibt keine „Sühnebesessenheit“! Bestes Beispiel: der völlig nüchterne Pater Pio. Wer wirklich in der Taufe neugeschaffen wurde und der Sünde abgestorben ist kann nicht mehr mit dem Teufel zu tun haben, außer ein Objekt seines Hasses zu sein wie der hl. Pfr. von Ars. Buße und Gebet befreit die seelsorglich zu betreuenden „Besessenen“, nicht aber Beschwörungsformeln und direkte Anrede von bösen Geistern wie bei einem abergläubigen afrikanischen Busch-Medizinmann (als den man Milingo bezeichnen muss). Den Exorzismus-Kurs der LC sollte man dringend bei der Glaubenskongregation untersuchen. Damit weckt man nur die unguten Geister aus der Tiefe (auch wenn ein Gabriele Amorth als Einzelcharismatiker unbestritten vielen kranken Seelen aus einem nebulösen Bereich des „halb-getauft-seins“ geholfen hat).
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#20   virOblationis   14:21:53 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Besessenheit
Nach Gabriele Amorth ist – so weit ich mich entsinne – die Bewahrung des Gnadenstandes ein guter Schutz gegen Besessenheit, der aber nicht immer hinreicht, um eine Besessenheit zu verhindern. Es soll sogar in einigen wenigen Fällen eine Besessenheit von Heiligen gegeben haben, über die ich aber leider nichts Näheres weiß.
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#19   Athanasius   14:19:26 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Fiore
Sie können sich wirklich nicht römisch-katholisch nennen, wenn Sie dämonische Besessenheiten und von Ihnen nicht hautnah studierte Einzelfälle als Spinnerei abtun (wollen). Denn diese Dinge sind Teil der göttlichen Offenbarung, allen voran des Evangeliums. Die Existenz Satans und der anderen Teufel wird schon genug geleugnet. Und diese Leugnung ist eines seiner besten Errungenschaften, da er (der diabolos) dadurch ungehindert seine Aktivität ausbreiten kann. Daß die deutschen Bischöfe, darunter sehr viele pseudointellektuelle „wissenschaftliche“, selbsteingenomme Modernisten, nicht mehr am Teufel glauben, wurde deutlich als man Mitte der 1990er Rom bat den Exorzismus des alten Rituále Romanum völlig zu verbieten und abzuschaffen. Gelang aber nicht völlig, Deo gratias!
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#18   Hyazinth   14:15:07 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Elendster Sünder
Sie sprechen mir aus vollstem Herzen!
Sancte Michael, ora pro hominibus! o^/
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#17   FioreGraz   14:14:54 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@Elendste Sündirein
Diese Ominpräsenz (hinter jedere Ecke) des Satans ist tiefster Dualismus und blanker unsinn.
Und wie war das dann bei Anneliese Michel? „Sühnebessenheit“ oder einfach Epilepsie?
Irgenwas nur nicht Bessesenheit.
LG
Fiore
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#16   Babylon †   14:13:24 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Ihr lebt aber in einer ziemlich verschrobenen
Gedankenwelt!
Überall wimmelt es von guten und noch viel mehr bösen Geisterchen, und Ihr führt einen ständigen Abwehrkampf, der v.a. aus totaler Kontrolle des Ich durch das Über-Ich besteht etc…
Ich find das total traurig. Da muß man ja ziemlich verbiestert werden, so als Über-Ich-Fetischist.
Werft den Kram über Bord und fangt an zu leben, verdammt.
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#15   Toby   14:07:24 | Donnerstag, 20. Juli 2006
]@ stat crux
Dass Dämonen eine schuldlose Seele „überfallen“ halte ich dank der Taufgnade für ausgeschlossen.
Und wie war das dann bei Anneliese Michel? „Sühnebessenheit“ oder einfach Epilepsie?
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#14   Elendester Sünder   14:00:28 | Donnerstag, 20. Juli 2006
An Crooked Stares und Konrad
Dann hat Satan also wieder einmal zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: ein Erzbischof im Sack und dem Exorzismus, der mächtigsten Waffe gegen ihn, einen derben Schlag zugefügt.
Wie viele leben heute noch ihr Taufgelübde? Wer übt heute noch die Ganzhingabe? Häh? Wie soll jemand bestehen ohne die Hilfe Gottes, dem wir uns VOLLKOMMEN anvertrauen müssen.
Satan arbeitet heute nur noch an der Abrundung seiner Machtvollkommenheit. Für Crooked Stares und Konrad ist das offensichtlich genau der richtige Zeitpunkt, Entwarnung zu geben. Die Wirklichkeit sieht aber so aus: Wer überhaupt noch getauft ist, hat schon unzählige Male nachgegeben, zugestimmt und sich verführen lassen, deshalb haben wir es heute mit einem HEER von Besessenen zu tun, die nur noch der Exorzismus oder eine ganz außergewöhnliche Gnade retten könnte. Wer nur ein Bißchen Berührung mit der Lebenswirklichkeit hat, weiß, daß wir einer Schweineherde gleichen, in die der Teufel eingefahren ist und die sich in den Abgrund stürzt.
Vergleichsweise einfach war die Zeit der ersten Christenverfolgung. Heute hat der Teufel seine Methoden verfeinert. Wer versucht, dem Teufel vollkommen zu entsagen, der muß durch ein langes nervtötendes Martyrium, wobei der Teufel ALLES unternimmt um den Christen auf diesem langen Weg zu zermürben.
Never underestimate se power of se dark side of se force!
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#13   FioreGraz   13:39:21 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Für die Sünde
ist nicht allein der Teufel zuständig,sonst wären wir ja nicht schuld und Beichte wäre volkommener Blödsinn, auch der Tod Christi wäre eine unötige Geschichte entsprungen in Absurdistan.
LG
Fiore
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#12   Benedikt   13:28:03 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Sünde
In sündhaftes Tun, Maledica, muss man einwilligen, sonst ist es keine Sünde. Das wird von stat crux mE nicht ausgeschlossen.
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#11   Maledica   13:23:28 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Satanas
@stat crux
Dort wo der Herr nahe ist, ist der Widersache auch nicht fern, um die Seele einzufangen.
Nicht umsonst herrschen gerade in Priesterseminarien so katastrophale Zustände. Und wenn diesen Anfechtungen nicht mit Gebet entgegengestanden wird und nur dumm rumdiskutiert wird, wie z.B. in Mainz, dann ist es kein Wunder wenn die Sünde zu viel Raum bekommt.
Übrigens, wenn der Satan dank der Taufgnade keine Macht mehr hätte, dürften Sie seitdem ja nicht mehr gesündigt haben und können nun den ersten Stein werfen…
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#10   Heggi   13:15:00 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Milingo
Welchen Sinn machen Leserbriefe i.S. Milingo?? Ihr seid doch alle verrückt, sich damit aufzuhalten!
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#9   FioreGraz   13:11:10 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Bei uns nennt man sojemanden
einfach nur „Schwanzkomplexler“ und armen Irren.
LG
Fiore
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#8   stat crux   13:08:42 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Wichtige Grenzfrage
Dass Dämonen eine schuldlose Seele „überfallen“ halte ich dank der Taufgnade für ausgeschlossen.
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#7   Graf von Galen   13:04:15 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Besessenheit, @stat crux
Sollten Ihre Ausführungen so gemeint sein, daß jemand,
der besessen ist, in jedem Fall daran selber schuld ist,
muß ich dem widersprechen.
Warum soll Gott so etwas nicht als Prüfung zulassen,
wie er auch anderes Böse zuläßt.
Auch für den Fall, daß jemand schuldhaft zum Besessenen geworden ist, hat die Kirche die Pflicht und
den Auftrag zu helfen.
Wer grundsätzlich das Phänomen der Besessenheit leugnet, macht die Bibel zum Märchenbuch und Jesus Christus zum Lügner.
Mit o.g. Ausführungen will ich die Gefährlichkeit der
Charismatik nicht in Abrede stellen.
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#6   stat crux   12:54:29 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, klar,
aber an dieser „Front“ sind allzuviele unterwegs, die faktisch eine Inkarnation des Antichrist erwarten; eine geradezu widerwärtig antimessianische „Naherwartung“.
P.S.
Zu den LC: Den harten Kern der Vorwürfe gegen den Gründer vermute ich in der Möglichkeit, dass eine absolutio compliciis vorgekommen sein könnte (Absolution eines Komplizen); wenn das auch nur 1 mal vorgekommen wäre drohten schon härteste Kirchenstrafen.
Redaktion benachrichtigen
#5   Aloah   12:47:50 | Donnerstag, 20. Juli 2006
@stat crux: Ausgezeichnet!
>>Wer über die Königsherrschaft Christi nachdenkt, muss zuerst und vor allem festhalten, dass es keinerlei Gewalt Satans über einzelne Seelen gibt, wenn der Getaufte nicht nachgibt, zustimmt, sich verführen lässt. Es gibt keine Waffengleichkeit, keinen Dualismus der „Gewalten“.<<
Eine sehr gute und treffliche Beschreibung der Tatsachen!
Allerdings, wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.
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#4   stat crux   12:40:43 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Ausgezeichnet, Konrad!
Wer über die Königsherrschaft Christi nachdenkt, muss zuerst und vor allem festhalten, dass es keinerlei Gewalt Satans über einzelne Seelen gibt, wenn der Getaufte nicht nachgibt, zustimmt, sich verführen lässt. Es gibt keine Waffengleichkeit, keinen Dualismus der „Gewalten“. Typen wie „Skandal“-Marcel (resp. Marcellinus im Forum) machen sich kein klares Bild von der Realität der Taufgnade. Das Sakrament (überhaupt) ist eben nicht nur Ritual und Initiation, sondern schon Auferstehung, Lossagung von „all seiner Macht“. Schluss also, Christen, mit der Satansfixierung, omnia instaurare in XPo!
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#3   Konrad   12:34:01 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Zur Information über EB Milingo:
Der ehemalige Kurienerzbischof galt bis in höchste Kreise als anerkannter so genannter „Exorzist“. Der Bamberger Theologe und Pädagoge R. Ortner hat ihn in höchsten Tönen gelobt als Kronzeugen gegen einen säkularisierten, die Existenz des Teufels ablehnenden Zeitgeist. An der Universität der Legionäre Christi in Rom fanden vor nicht langer Zeit Exorzistenkurse statt, kurz darauf musste der Gründerpater Maciel sich wegen moralischen Vorwürfen zurückziehen. Fazit: wer sich spirituell auf den Satan fixiert, scheint wohl oft selbst mit ihm im Bunde. Wie sonst soll man das verheerende und für die Kirche peinliche Verhalten Milingos verstehen? >:)
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#2   stat crux   12:31:45 | Donnerstag, 20. Juli 2006
Skandalerzbischof??
(War durch ein anderer.) Liebe Redaktion: Schreibt doch lieber was über das Reichskonkordat! (20. Juli 1933)
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#1   Gunsenum   11:17:48 | Donnerstag, 20. Juli 2006

Ich möchte wenigstens diesen artikel nicht schlechtreden, doch stößt mir ein immer typischeres kreuznet-Problem auf: Immer wieder wird übe den Inhalt nicht (noch nicht) zugänglicher Dokumente angespielt. Das ist kein sauberer Journalismus.
zum Thema: Der afrikanische erzbischof scheint sich intensivst mit dem Thema seiner Ehe auseinandergesetzt zu haben. Ist sein Verhalten von diesem Standpunkt aus nicht doch respektabel. Erzbischof Dyba formulierte „Die Türen der Kirche sind in beide Richtungen immer wieder offen!“…
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