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Freitag, 21. Juli 2006 19:01
Die Vorführung von Behinderten war besonders abstoßend
Inzwischen scheint sogar den Homos die Lust an ihren peinlichen und kindischen Märschen durch die Städte der westlichen Zivilisation zu vergehen. Ein Kommentar.
Fast ganz vorne schob man vier Behinderte, um den Eindruck zu erwecken, daß sich die Homos auch um "andere Minderheiten" kümmern.
Fast ganz vorne schob man vier Behinderte, um den Eindruck zu erwecken, daß sich die Homos auch um „andere Minderheiten“ kümmern.
(kreuz.net, Köln) Die deutsche Boulevardzeitung ‘Bild’ war nach dem Kölner Homo-Marsch am letzten Sonntag voll des Bedauerns:

„Leider ist der optische Lack der Veranstaltung ziemlich ab! Wenig originelle Drag Queens, lieblos geschmückte Wagen und für die heißen Temperaturen ein eher zugeknöpftes Publikum.“

Diesen Eindruck hatten auch andere Beobachter des tragischen Spektakels.

Homo-Marsch in Köln, 16. Juli 2006Homo-Marsch in Köln, 16. Juli 2006Klicken Sie auf das Bild, um die Photomeile mit 10 Bildern zu starten.

Es herrschte keine Stimmung, Fröhlichkeit schon gar nicht. Das war kein zweiter Kölner Karneval.

Auch an die Zeiten der Fußballweltmeisterschaft wurde man nicht erinnert.

Wie ganz anders und wunderbar war die Stimmung in Köln, als Jugendliche aus aller Welt zum Weltjugendtag in die Stadt strömten, um dort zu jubeln und zu beten.

Als der Papst in der Stadt war, konnte man sehen und erleben, daß es auch noch eine andere Welt gibt als der Kölner Alltag.

Dagegen schien der Homo-Umzug eher eine müde Pflichtveranstaltung zu sein.

Der Homo-Marsch wurde von dem Vorsitzenden der FDP-Fraktion in Köln, Ralph Sterck, angeführt – natürlich ein bekennender Homo-Ideologe.
Kölner Homo-Marsch
Freie Demokraten, Sozialdemokraten und ‘Grüne’ Homos: Kann man sich für Behinderte eine tödlichere Mischung vorstellen?


Ganz vorne marschierte auch die Kölner SPD-Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes.

Direkt hinter ihnen wurden etwa vier schwer Behinderte in Rollstühlen hinterher geschoben. Man wollte damit wohl den Eindruck erwecken, daß sich die Homosexuellen auch um „andere Minderheiten“ kümmern.

Aber auf eine größere Heuchelei als diese Vorführung von behinderten Menschen wird die Welt lange warten müssen.

Freie Demokraten, Sozialdemokraten und ‘Grüne’ Homos: Kann man sich für Behinderte eine tödlichere Mischung vorstellen?

Das sind genau jene gesellschaftlichen Kreise, die seit Jahren für eine systematische Vernichtung des behinderten Lebens stehen.

Das sind jene Menschenjäger, die alles tun, um Behinderte noch vor ihrer Geburt zu schlachten und – wenn das mißlingt – darauf hinzielen, einen geborenen Behinderten als Kunstfehler des Arztes und Schaden sowie als Schande hinzustellen.

Behinderte auf einem Homo-Marsch? Kann man sich ein zynischeres Spektakel vorstellen als behinderte Menschen, die hinter ihren Metzgern hergefahren werden?

Etwas Vergleichbares boten die nationalsozialistischen Völkermörder, als sie bei einem Rundfunkbericht über das Konzentrationslager Theresienstadt ein jüdisches Orchester aufspielen ließen.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 79 Lesermeinungen:
Donnerstag, 10. August 2006 18:19
Nikos65: abstossend
Ich bin behindert und schwul und links und Christ. Sie können sich das vielleicht nicht vorstellen, aber das geht. Ich weiss nicht wie sie auf die Idee kommen, dass Schwule, Sozialdemokraten und Grüne gegen Behinderte sind? Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass, wenn es um Behindertenpolitische Themen geht, Linke, Grüne und Schwule immer mit Behinderten solidarisch sind. Ich habe ebenfalls die Erfahrung gemacht, das es Leute gibt, die sich nicht Christ nennen aber dennoch immer da sind wenn sie gebraucht werden, hilfsbereit sind und einen so annehmen wie man ist. Mir ist das lieber als sogenannte Christen, die andere verurteilen.
Uebrigens lassen sich Behinderte nicht einfach wahllos irgendwohin schleppen wo sie nicht hinwollen. Sie können sehr wohl selber entscheiden wie sie leben wollen.

Ihre Behauptungen:

„Freie Demokraten, Sozialdemokraten und ‘Grüne’ Homos sind genau jene gesellschaftlichen Kreise, die seit Jahren für eine systematische Vernichtung des behinderten Lebens stehen“ ,
„das sind jene Menschenjäger, die alles tun, um Behinderte noch vor ihrer Geburt zu schlachten und – wenn das mißlingt – darauf hinzielen, einen geborenen Behinderten als Kunstfehler des Arztes und Schaden sowie als Schande hinzustellen“,
„kann man sich ein zynischeres Spektakel vorstellen als behinderte Menschen, die hinter ihren Metzgern hergefahren werden?“

finde ich hingegen auch abstossend.

Der Nazivergleich ist unter jedem Niveau.
Freitag, 4. August 2006 16:10
panja: Einige Gedanken zum Thema „zynisch“
Ich habe gerade diesen Artikel gelesen und muss sagen, dass ich sehr überrascht von der Dreistigkeit des Autors bin. Die Bildzeitung, die allgemein als unsachliche Boulevardzeitung bekannt ist zu zitieren, spricht meiner Meinung nach schon sehr für die Qualität des Artikels. Zum Thema zynisch kann ich nur sagen, dass es äußerst zynisch und verachtend ist, Homosexuelle, die mit dem rosa Winkel auf der Sträflingskleidung, bis zur Erschöpfung abgearbeitet, zusammen mit Juden und Menschen mit Behinderung in die Gaskammern gezwungen wurden, mit ihren Henkern gleichzusetzen. Gerade viele lesbische Frauen engagieren sich besonders für Menschen mit Behinderung. Sie prägten das Wort „anders fähige“. Wer homosexuelle Menschen kennt, wird wissen, dass es unter ihnen – genau wie bei ihren heterosexuellen Mitmenschen – viele Beziehungen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung gibt.
Einige Fragen bleiben noch offen: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dass homosexuelle Menschen etwas gegen Menschen mit Behinderung haben könnten? Warum sollten gerade Paare, die sich sehnlichst Kinder wünschen, für den Tod von Kindern sein?
Mittwoch, 26. Juli 2006 19:04
„Unser Büro (Eine große Versicherungsgesellschaft…)“

Und ich dachte, Sie schrieben aus der Redaktion des Roten Morgen.
Mittwoch, 26. Juli 2006 18:42
Adama †: @ Moritz
Mein lieber Moritz, ich darf zitieren:

„Nein: Ich war nie CDU. Nur rechts.“

Und mit Ihren anderen Äußerungen und dem Zeitaufwand den Sie hier betreiben und der Information, dass Sie seit 30 Jahren glücklich verheiratet sind ergibt sich für den Leser und die Leserin:

Verkappter Nazi in Rente…

P.S.:
Unser Büro (Eine große Versicherungsgesellschaft mit drei Buchstaben) lacht sich übrigens tagtäglich über Ihre Äußerungen insbesondere über die Wortkreationen dieser Homepage schlapp… Machen Sie bitte weiter so!!!
Dienstag, 25. Juli 2006 20:47
Dieser völlige Schwachsinn wurde von der Redaktion schon einmal gelöscht. Meinetwegen kann sie es stehenlassen: es ist einfach zu blöde, um nicht sofort als Argumentationsvakuum erkannt werden zu können.

Liebe Red., laßt’s stehen! Adama outet sich selbst als Denkprothesenträger.
Dienstag, 25. Juli 2006 20:39
Adama †: @ Moritz
Das Sie ein verkappter Nazi sind, das müssen Sie nicht betonen. das merkt man auch so…
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