Ein abgefallener Priester, der kürzlich geheiratet hat, will jetzt in seiner Heimat eine Sekte aufbauen.
(kreuz.net, Nairobi) Der abgefallene kenianische Priester Godfrey Siundu (38) hat kürzlich behauptet,
daß 26 katholische Geistliche die Kirche verlassen hätten.
Das berichtete die kenianische Tageszeitung
‘The East African Standard’ am 19. Juli.
Die 26 Priester sollen sich einer Sekte angeschlossen haben,
die sich „Reformierte römisch-katholische und apostolische Kirche“ nennt.
„Die Priester, die sich mir
angeschlossen haben, stammen aus verschiedenen Diözesen, unter ihnen die Diözesen von Kitale, Kericho,
Bungoma, Nairobi, Eldoret, Kakamega, Machakos, Kisumu, Homa Bay und Nyeri“ – so der untreue Priester.
Siundu heiratete am 14. Mai die Krankenschwester Stella Nangila (31). Er hat mit ihr bereits zwei Töchter,
Natalie (6) und Camilla (1). Nach anderen Presseberichten hat das Paar sogar schon vier Nachkommen.
Die
Zeremonie wurde vom Sektenführer Karl Raimund Rodig geleitet. Seine Gruppe hat ihren Hauptsitz in Miami
im US-Bundesstaat Florida im Südosten der USA. Sie soll 2000 Anhänger besitzen.
Rodig, der sich Erzbischof
nennt, war zum Zeitpunkt der Zeremonie selber verlobt. Seine Sekte erlaubt Priestern und auch Nonnen die
Heirat.
Kurz nach der Hochzeitszeremonie wurde der abgefallene Priester von der Kenianischen Bischofskonferenz
exkommuniziert.
Siundu studierte an den Päpstlichen Universitäten Urbaniana und Angelicum in Rom und
wurde im Jahr 1994 zum Priester geweiht.
Vor vier Jahren war er angeklagt worden, eine Ordensschwester
geschwängert zu haben, die in einem Priesterseminar arbeitete.
Die sehr katholische Familie seiner Braut
war von der Hochzeit nicht begeistert: „Meine Mutter warnte mich vor einer Heirat mit ihm“ – so Stella.
Dagegen hat die Mutter des Ex-Priesters keine Probleme mit dem Schritt ihres Sohnes, weil so der Name
der Familie weitergeführt wird.
Gläubige der Pfarreien, in denen Siundu früher gewirkt haben, äußerten
sich mit Abscheu über die offene Rebellion ihres ehemaligen Vikars.
Ein Katholik stellte die Frage,
ob die Zukunft des Priesters erfolgreicher sein könne als seine Vergangenheit.
Offenbar schon, denn
inzwischen ist der frischverheiratete Siundu von seiner Sekte bereits zum „Bischofsvikar“ erhoben worden.
Doch gönnte er sich noch einen Monat Flitterwochen im Ausland. Die Reise wurde von ausländischen Freunden
finanziert. Ziel: Deutschland.
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31 Lesermeinungen
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Afrika Schwarzafrikaner brauchen Disziplin und zum Zölibat westliche Confrères als Vorbild. Sonst geht
es nicht. Die sexuelle Moral in Afrika ist möglich noch schlechter, im Endeffekt, als im Westeuropa von
heute. Dennoch ist man gläubig, dieser Priester aber ist Gelübnisbrecher.
Kenya Sulpicius, Sulpicius! Höre ich da einen leichten rassistischen Unterton? By the way…Meine Frau
ist aus Kenya und katholisch bis in’s Mark. Ich habe in Kenya und Deutschland kenyanische Priester kennengelernt
und kann ihr „Gloria v.T.u.T-Zitat“ nur unter der Rubrik „Schlechter Geschmack“ ablegen. Ach – und noch
was: Was Deutschland (und Europa)braucht, sind afrikanische und asiatische Missionare, die uns Schwachen
zeigen, wo’s wirklich langeht!!
Ist Rodig Ist Rodig wirklich nicht noch ein „Erzbischof“ des ‘Imani Temple Afro-American Catholic Congregation’
vom „Erzbischof“ George Augustinus Stallings, sondern wieder einer anderen pseudokatholischen modernistischen
PriesterheiratsSekte? Dieser Fall hat vieles mit dem Fall Erzbischof Milingo (1969 von Paul VI. zum Bischof
geweiht) und dem Fall Stallings gemeinsam. Diese Männer studierten auch in Rom, wurden dort geweiht,
sind Neger, und habe römische Doktorate inne. Konkubinat und Unzucht mit Frauen ist sowieso unter einheimischen
Priestern in Afrika ein riesiges Problem, so wie deren Bildungsmangel (nicht bei Niudu aber) und deren
Geldgier. Schicket dort doch die alten weissen Missionare hin!
Ihr Lieben: Die Funktion des geistlichen Amt geht darin auf, zu „dienen“, nicht zu herrschen, weil nur
einer in der Kirche herrscht (Jesus) – (1.Kor. 8,6; 12,5; Eph. 4,5). Das geistliche Amt geht ganz darin
auf und es ist nicht etwas getrennt von dieser Funktion. Es gibt keinen Rang, der diese Funktion erst
ermöglicht. Es ist leeres Hindurch der Vermittlung. Deshalb ist egal durch wen das Heil vermittelt wird,
Hauptsache ist, es wird vermittelt (Phil. 1,18). Obwohl nach dem allgemeinen Priestertum aller Gläubigen
(1. Petrus 2,9) jeder Christ ein Priester ist, werden dennoch bestimmte Christen lediglich um der Ordnung
willen von der Institution für bestimmte Aufgaben innerhalb dieses Amtes durch eine Ordination, und durch
kein weiteres Sakrament, etwa einer „Priesterweihe“ dazu eingestellt. Dieses eine Amt, oder Dienst, liegt
einzig und allein in der Versammlung aller Gläubigen und ist der ganzen Gemeinde anvertraut, die das
Evangelium rein predigen und die heiligen Sakramente gemäß dem Evangelium weiter reichen können. Die
Vollmacht dazu gab Jesus seinem ganzen Volk, wie aus Mt. 18,18ff hervorgeht.Ausgliederungen aus diesem
einen Amt sind nicht göttlichen sondern menschlichen Rechts, wie das Bischofsamt oder das Papstamt. Denn
diese beiden Ämter haben sich im Laufe der Kirchengeschichte erst herausgebildet und kennt das Neue Testament
nicht. Kirchen in denen Gegenteiliges praktiziert wird, praktizieren ein Denken aus vorchristlicher Zeit.
Es gibt keinen „Vorrang“ in der Kirche.
@ John Deacon Deacon ist zwar kein Theologe, aber ein wirklich witziger Komiker. Zitat: „Und wenn Petrus
unter den Apostel (sic!) einen Primaten gehabt hätte…“ Ja, wen denn? Cheetah? King Kong? „Deacon“ muß
sich überlegen, ob er uns weiter belustigen will. Oder doch lieber schamhaft die Segel streicht. Oder
gibt es da etwa „Wiederspruch“? Ich würde mich freuen, gewönne das Niveau auf dieser Seite wieder etwas,
des Clownesken bin ich überdrüssig.
Es gibt keinen Papst Was in Sakrileg erläutert wurde ist eine Form protestantischer Theologie und sicher
nicht von Dan Drown erst entdeckt worden. Lasst es mich noch ein bissel weiterführen: Auch Petrus hat
in der Kirche keinen Vorrang, denn das dem Petrus in Mat. 16,18f zugesprochene Schlüsselamt wird in Mat.18,18ff
auf alle Apostel und alle Christen übertragen. Und wenn Petrus unter den Apostel einen Primaten gehabt
hätte, wäre es beim Rangstreit der Jünger nicht zu fragen gewesen, wer unter ihnen als der Größte
gelten könnte. Wie aus der Apg. 4,8-12 hervorgeht, sah auch Petrus, nicht sich, sondern Jesus als den
Felsen an, auf dem die Kirche steht. Ebenso auch nachzulesen in seinem ersten Brief 2,4-8. Auch Paulus
schreibt an die Epheser, dass das Fundament der Apostel und Propheten, Jesus Christus der Eckstein ist
Eph. 2,20. Daher stellt sich nicht die Frage, ob es einen unfehlbaren Lehrprimaten und ein Jurisdiktionsprimaten
des Papstes mit einer letztverbindlichen Weisungsbefugnis, wie ihn die römisch katholische Kirche lehrt,
gibt. Anderes würde auch im Wiederspruch zur Freiheitsbotschaft an Kirche als herrschaftsfreie Gemeinde
der Gleichen stehen. Wie ihr seht wiederspricht die Bibel sich selber. Was ja auch nicht schlimm ist.
Es kommt eben immer darauf an, was wir Menschen daraus machen. Der Papst, die Sektenvertreter im Vatikan &
Co. predigen die Ungleichheit zwischen Menschen und damit Gewalt und deren Erhalt. Sie sollten besser
die Liebe predigen und das Volk aufklären.
@ deacon Finde ich gut. Warum sollten Priester auch nicht heiraten dürfen? Jesus hatte schließlich selber
ein Frau und sogar eine Tochter. Aha, ein Zeitzeuge. Willkommen. Und selbst wenn nicht, so gibt es keinerlei
biblische Wurzeln für die Ehelosigkeit der Priester. Ganz im Gegenteil, sprechen die Bücher des Neuen
Testaments, sich für die Ehe der Männer, die dem Dienst obliegen aus. Es behauptet auch niemand, dass
die Einführung des Zölibats biblische Gründe hatte. In dem Fall wäre das Zölibat bereits Dogma, ist
aber bloß Disziplinarvorschrift.
@Dr. Otter ehnt die vulgärtheologische Opfervorstellung ab; denn die ist heidnischen Ursprungs und durch
das realpräsente Opfer Christi ein für allemal überwunden; „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“.
Richtig! „Ratze“ lehnt die vulgärtheologische Opfervorstellung ab; denn die ist heidnischen Ursprungs
und durch das realpräsente Opfer Christi ein für allemal überwunden; „Barmherzigkeit will ich, nicht
Opfer“.
Deacon der Theologe Deacon ist kein Theologe. Er hat nicht mal studiert. Selbst an Deutschlands Universitäten,
deren Niveau seit ‘68 gelitten haben mag, kann man mit einer solchen Rechtschreibung kein Propädeuticum
überstehen. Gewagt, auf einem solchen Forum Etikettenschwindel zu betreiben. @ Babylon: Unterlassen Sie
die Verballhornung des Heiligen Vaters als „Ratze“, Sie Flegel.
Theologische Schärfe ist bestimmt nicht, wenn man ständig Märchen aus Schundliteratur wie z.B. Sakrileg
nachkaut und dazu noch meint diese seien wissenschaftlich, obwohl diese schon oft genug durch die Wissenschaft
widerlegt sind. Deshalb erspare ich mir die Belege rauszuchen, da dies hier schon oft genug geschehen
ist. Wenn die Kinder dann erwachsen sind, sind sie vielleicht selbst in der Lage- falls diesen es ein
Anliegen ist- diese hier aufzuspüren. Alles andere ist reine Zeitverschwendung!
@ Hyazinth: Da hast Du etwas falsch verstanden! Wo steht denn, daß man den Gott mehr lieben soll als
die Menschen? Bei Jesus zumindest ist es genau gleichrangig! Das „makellose Opferlamm“: Vulgärtheologie
seit dem Frühmittelalter. Mal in Ratzes „Einführung“ reingucken. Da räumt er gründlich mit diesem
Quatsch auf. Das Opfer geht von oben nach unten, von dem Gott zu den Menschen. Der Gott will und braucht –
nach Ratze – keinen blutig hingerichteten Sohn, damit er versöhnt ist mit der Welt. Ratze hat recht:
Diese archaische Opfervorstellung ist wirklich ziemlich widerlich und abartig. Ein Gott will seinen Sohn
oder sonst was blutig hingeschlachtet sehen, damit er versöhnt ist. Lächerlich. Ratze hat da einen viel
vernünftigeren Ansatz, der übrigens der Ansatz der ersten antiken Christen ist. Warum sollten Ehe und
Kinder eigentlich gegen „Makellosigkeit“ sprechen? Hältst Du Sexualität für etwas Unreines? Dein Pech.
Theolüge @Herr „Theologe“ Welchen akademischen Abschluß haben Sie??? Das große oder kleine Häretikum???
Vielleicht erworben am feministischen Lehrstuhl zu Münster??? Mit Wissenschaft hat dies nichts zu tun.
Ihre Argumentation zeugt nicht von theologischer Schärfe!
deacon Das Sie Theologe sind freut mich, aber das heißt heutzutage NICHTS mehr. Das die Menschen sekber
denken sollen ist gut, sogar sehr gut, aber deswegen stehen sie nicht über der götllichen Offenbarung,
bzw. könne sie nicht von sich aus erkennen. Es ist quasi eine Anmaßung der Menschen sich ihren Glauben
bequem selber zusammenzusetzen, sodaß er in ihrer normalen Triebauslebung kein Hindernis ist. NATÜRLICH
war Jesus nicht verheiratet und hatte keine Kinder, was für einen Sinn hätte sonst das blutige Golgotha-Opfer,
denn dieses vollkommene Opfer verlangt ein vollkommen makelloses Opferlamm, Jesus. Na klar, Jesus kommt
in die Welt, weil er nichts anderes zu tun hatte wals sich feucht-fröhlich zu vermehren, ach ja, hätt
ich fast vergessen, er hat ja auch nich die Menschen erlöst…
Hyazinth: Ich bin Theologe und der katholischen Kirche nicht abgeneigt. Ich möchte, dass die Basis der
Katholiken beginnt selber zu denken. Deswegen kann ich nur befürworten was sich da zusammengetragen hat.
Gerade weil ich Theologe bin, weiss ich es sehr wohl und ganz genau, wie die Bibel zustande kam. Sie wurde
uns sicherlich nicht vom Himmel gefaxt. Die Kirche selber hat die Bibelbücher geschrieben und unter Konstantin
entschieden was darin zu stehen hat und was nicht. Das dies auch in dem Roman gesagt wird mag ja sein.
Deswegen ist es aber sicherlich nicht falsch. Im grunde ist die Bibel ein einziger Wiederspruch in sich
selber.Aber durch ein gründliches Studium dies zu wissen, soll uns nicht schaden, beängstigen oder uns
gar den Glauben unter den Füssen wegziehen. Umgekehrt: Die Wahrheit zu kennen ist im Interesse der Liebe,
der Botschaft Jesu und der Menschen. Macht es unseren (oder Ihren) Glauben „unheiliger“, nur weil Sie
wissen, dass Jesus ein normaler Mensch war, eine Frau hatte und ein Kind? Oder das die Bibel eben nicht
das heilige unfehlbare Wort, von Gott diktiert ist? Also meinen nicht. Gott wollte und wurde ganz Mensch
in Chrsitus und so ging er an, mit und unter uns, durch alles was das Leben eines Menschen berührt. Was
haben wir denn von einem Gott im Himmel der erhaben über alles, einfach nur zuschaut? Biblische Betrachtungsweise
und ihre Auslegung, muss lebensbejahend und lebensnah an uns heutigen Menschen „von dieser Welt“ sein.
Die versteckte Aufforderung i
Deacon Wie war das gleich nochmal? man soll Gott mehr lieben als die menschen. Haben nicht die Jünger
ihre Familien verlassen um Jesus nachzufolgen? Wer mir nachfolge lasse alles hinter sich nehme sein Kreuz
und folge mir nach. Ihre Behauptung, daß jesus verheiratet war ziehen sie doch nur aus unwissenschaftlichen
Schundromanen!
@Marcus-Antonius Ja wieder ein von Rom losgerissener Haufen! Und der „Erzbischof sieht wenn man schnell
guckt auch noch aus wie Weihbischof Tissier FSSPX
Ich finds gut! Finde ich gut. Warum sollten Priester auch nicht heiraten dürfen? Jesus hatte schließlich
selber ein Frau und sogar eine Tochter. Und selbst wenn nicht, so gibt es keinerlei biblische Wurzeln
für die Ehelosigkeit der Priester. Ganz im Gegenteil, sprechen die Bücher des Neuen Testaments, sich
für die Ehe der Männer, die dem Dienst obliegen aus. Und ob das, was dieser Mann da an „Gemeinde“ um
sich hat, wirklich eine „Sekte“ ist, kann nicht einfach so wie in diesem Artikel behauptet werden. Dazu
bedarf es formaler Kritierien die erfüllt sein müssen und sich sicher nicht an den Maßstäben Roms
messen müssen. Nach wissenschaftlichen Kriterien muss gerade Rom aufpassen wie es sich äußert und welche
Ansprüche es erhebt. Denn vieles von dem was die sagen, entspricht jenen Kriterien an denen man Sektiererei
nachweisen kann… z.B. der Alleinvertretungsanspruch… den erheben die Zeugen Jehovas, genau so wie
alle anderen Sekten auch… Ich finde es gut, das die Basis der römisch katholischen Kirche beginnt,
sich ihr recht einzufordern. Es wird auch langsam Zeit! – Kirche funktioniert nicht von oben nach unten
sondern umgekehrt. Wie war das nochmal? – Wo Zwei oder Drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich
mitten unter ihnen… Lg. Deacon
Andere Menschen… Es ist doch unlängst bekannt, dass viele Negerpriester nicht zölibatär leben. Der
Vatikan duldet es, weil in den Ideenwelten der Neger ein Mann ohne Sex häufig nicht gedacht werden kann.