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Samstag, 22. Juli 2006 09:18
Israel hilft seinen christlichen Bürgern nicht
In Israel werden christliche Bürger aktiv diskriminiert. Darum unterstützt das Hilfswerk ‘Kirche in Not’ christliche Israelis.
Die Araber in den zerbombten Gebieten bekommen im Gegensatz zu jüdischen Bürgern keine Entschädigungen.
Die Araber in den zerbombten Gebieten bekommen im Gegensatz zu jüdischen Bürgern keine Entschädigungen.
(kreuz.net) Die arabischen Christen im von den Kämpfen betroffenen Norden Israels erhalten vom israelischen Staat im Gegensatz zu den jüdischen Bürgern keine Entschädigung.

Darauf wies der melkitisch-katholische Erzbischof von Galiläa, Mons. Elias Chacour, bei einem Gespräch mit dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ hin.

Die Melkiten sind mit Rom uniert und zelebrieren den byzantinischen Ritus in arabischer Sprache.

Anders als für die jüdischen Bürger baut der Staat Israel für die arabischen Ortschaften keine Bunker, in denen sie Schutz suchen könnten.
Anders als für die jüdischen Bürger
baut der Staat Israel für die arabischen Ortschaften keine Bunker, in denen sie Schutz suchen könnten.


Auch ist es den Christen mit israelischem Paß nicht möglich, nach Tel Aviv zu flüchten – bedauerte der Erzbischof.

Daher bräuchten gerade die arabischen Christen dringende Unterstützung.

Mons. Chacour bat ‘Kirche in Not’ um Soforthilfe für dreißig besonders stark betroffene Familien.

Wie der Erzbischof dem Hilfswerk weiter berichtete, ist eine Reihe von Dörfern, die von der christlichen Minderheit bewohnt werden, von Raketen getroffen worden.

Bei den Angriffen wurden einige Menschen verletzt.

Die ganze Region sei durch den Konflikt praktisch lahm gelegt, sagte der Erzbischof: „Die Menschen können nicht zur Arbeit und warten in ihren Häusern auf Rettung.“

Erzbischof Chacour, das Oberhaupt von rund 70.000 griechisch-katholischen Christen in Israel, gilt als Leitfigur des christlich-jüdisch-islamischen „Trialogs“.

Wegen seines Einsatzes für die Versöhnung zwischen Israelis und Palästinensern wurde er mehrfach für den Friedensnobelpreis nominiert.

„Ich hätte niemals gedacht, daß der Tag kommen würde, daß ich einen derartigen Hilferuf für die Christen in Galiläa aussprechen würde“, sagte der Erzbischof. „Wir möchten aber die Tränen der Kinder und Eltern in dieser schwierigen Zeit wegwischen.“

‘Kirche in Not’ hat nach dem eindringlichen Appell aus dem Heiligen Land den betroffenen arabischen Christen in der Region eine Soforthilfe von 15.000 Euro zugesagt.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 30 Lesermeinungen:
Dienstag, 25. Juli 2006 08:39
Sozialkatholisch: @ Rosalinde
Natürlich ist das was die Israelis machen böse!!!
Das Unrecht der Israelis zu leugnen oder herunterzuspielen ist böse!
Das Unrecht der Islamis zu leugnen oder herunterzuspielen ist böse!
Das Unrecht des Sozialismus zu leugnen oder herunterzuspielen ist böse!
Das Unrecht –--- zu leugnen oder herunterzuspielen ist auch böse!

Ich denke das die amen, lieben , friedfertigen, sich für die Mitmenschen aufopfernden Juden an jeglicher Art des Antisemitismus absolut unschuldig sind
Montag, 24. Juli 2006 20:52
Rosalinde: Ach je…
… wie schön für Euch, daß der Libanon brennt, da kann man endlich mal wieder sagen, was man von den Juden (denn Israelis, die ja auch Christen und Araber sind, sind mit dem Satz des Talionsgesetzes ja nicht gemeint…) hält: die üblichen klischees: sie destabilisieren die Region, sind rachsüchtig, unbarmherzig und lassen Christenkinder in ärmlichen Hütten verbluten, während sie in vergoldeten Bunkern sitzen. Ja, gell? So sind sie, die bösen bösen Israelis…

Und schlimmer noch als der Islam, denn, wie der elende Sünder schreibt:

Die größte Gefahr ist nicht der Islam, sondern der Sozialismus, d.h. die Schaffung der universellen, sozialistischen Weltrepublik und díe vollständige Versklavung des Menschen.

Jaha, wer ist wohl mit Sozialismus gemeint? Wer will die Welt versklaven- ach ein kleiner Klub, der vor hundertdreißig Jahren in Basel tagte? Oder was soll dieser Kommentar hier, wo es sich doch um die bösen Israelis dreht, die ja bekanntlich böse Kapitalisten sind (Sombart)

Ich hab’ einfach mal ein paar Infos zum Antisemitismus und seiner Geschichte verlinkt:
jcrelations
Sonntag, 23. Juli 2006 23:52
Sozialkatholisch: @ Parziberry
Das kann die israelischen, barbarischen Akte nicht rechtfertigen. Natürlich möchte ich nicht das Persien die Atombombe bekommt, aber bei Israel, Usa, und vielen anderen ist mir deren Besitz auch nicht ganz geheuer. Der Spiegelbericht gefällt mir nicht, was Israel da macht ist in keinster Weise gerecht, denn es destabilisiert den Nahen Osten und sät immer mehr Hass gegenüber Leuten die Israel neutral oder nicht ganz so feindselig gegenüberstanden. Diese unbarmherzige Vergeltungspolitik wird Israel nicht mehr lange so weiterführen können, denn die Waffen der Nichtjuden in der Region werden leider auch immer besser (weitreichender und stärker). Ich freue mich das immer mehr Israelis die Machtpolitik ihrer Regierung kritisieren und sich für mehr miteinander statt gegeneinander einsetzen, aber das passt wohl nicht in die Pläne vieler Zionisten.
P.S.: christlicher Kommunismus wär eine feine Sache, aber ich glaube mit uns gierigen, egoistischen Menschen, jedenfalls im Moment noch nicht, durchführbar.
Sonntag, 23. Juli 2006 23:21
Parzifal: @ sozialer Herz Jesu Kommunist?
Ich wollte damit begründen warum die Angriffe der Israelis notwendig sind.
Israel verteidigt auch Sie und mich!
Vielleicht lesen Sie dazu folgenden Spiegel Artikel.
Sonntag, 23. Juli 2006 23:18
Jawohl!: @ Persiflage / Brownberry (was soll die Scheiße??)
Diesmal auch für dich ein Jawohl!
Sonntag, 23. Juli 2006 23:16
Sozialkatholisch: @ Paziberry
Und was hat das mit meinen Beitrag zu tun?
P.S.: Sozial ist gut, Herz Jesu ist das heiligste Herz uberhaupt, Marxist ist nicht unbedingt mein Ding.
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