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Während der Weihrauch in den katholischen Liturgien immer seltener wird, erlebt das Räuchern einen neuen Boom. Beim „Julfest“ und natürlich gegen die bösen Geister…
(kreuz.net, Wien) Räuchern hat eine heilsame Wirkung auf Körper und Seele, weiß die Kräuterexpertin
des österreichischen Rundfunks, Miriam Wiegele, zu berichten. So könne man um die Weihnachtszeit stimmungserhellende
und herzerwärmende Pflanzen verräuchern, um die für viele Menschen stressigen Weihnachtstage friedlicher
und harmonischer zu gestalten.Für jene, die des Weihnachtsfestes überdrüssig sind, bietet sich das „Julfest“ an, das der wiederkehrenden Sonne gedenkt. Bekanntlich ist der 21. Dezember der Tag der Wintersonnenwende, der Tag mit der längsten Nacht des Jahres. Höchste Zeit, die Geburt der wiederkehrenden Sonne zu feiern.
Das Wintersonnwendfest dauert angeblich zwölf Nächte, während derer man Haus und Stall mit duftenden, heilbringenden Kräutern ausgeräuchert habe.
Dazu soll der Hausvater mit einer Pfanne, in der Glut aus dem Ofen und darüber Räucherwerk wie Wacholder, Beifuß oder Engelwurz verteilt war, von aromatischen Rauchschwaden begleitet durch Haus und Hof marschiert sein.
Geräuchert wurde auch mit immergrünen Pflanzen wie Fichte oder Tanne, da man davon ausging, daß der Vegetationsgott sich in diese Gehölze zurückgezogen hätte und man ihn mit dem Feuer wieder zum Leben erwecken könne.
Außerdem verwendete man Pflanzen mit Sonnensignatur wie Johanniskraut oder Alant, zu Ehren der wiedergeborenen Sonne.
Alle diese Pflanzen sollen angeblich auch eine antidepressive Wirkung besitzen und sich nicht zuletzt deshalb hervorragend dazu eignen, uns die Weihnachtsfeiertage und die langen Winternächte angenehm zu machen, vor allem weil landauf landab – auch in den Kirchen – der Trost des Glaubens fehlt.
Hier noch einige von der Kräuterexpertin empfohlene Räucherpflanzen:
Alant: Wurzel; reinigend, keimtötend, bringt Sonne ins Herz
Baldrian: Wurzel; vorsichtig dosieren, sonst stinkt es, soll aber das innere Auge stärken und zu wunderbaren Traumerlebnissen führen
Beifuß: Blühendes Kraut; traditionell für Schutz-, Segens- und Reinigungsräucherungen
Engelwurz: Rhizom; gehört in jede Schutzräucherung, zur Reinigung alter Häuser
Fichte und andere Nadelhölzer: Zum Räuchern eignet sich am besten das Harz, man kann aber auch kleine Zweige verwenden; reinigen die Atemluft, wirken desinfizierend und klären den Geist.
Johanniskraut: Blüten; sie entwickeln keinen starken Duft, sollen aber auch durch Räuchern gegen Traurigkeit und Angst vor der Dunkelheit schützen
Königskerze: Blüten und Samen; angeblich hilfreich zur energetischen Reinigung von Räumen
Lavendel: Blüten und Stängel; der klärendste Duft, sowohl für den Raum als auch für den Geist
Mädelsüß: Blüten; fördert die Träume und die Intuition
Ruchgras: Blätter; wirkt entspannend und beruhigend
Minzen: Blätter; erfrischend, erweckend und reinigend
Rosmarin: Triebspitzen; herzeröffnend und aphrodisierend, wirkt unterstützend bei Liebeserklärungen
Salbei: Blätter; klärend, fördert die Konzentration, reinigt Räume von negativen Energien und auch Keimen
Wacholder: Triebspitzen, eventuell auch Beeren; reinigend und keimtötend, klärt den Geist und schützt ihn vor bösen Mächten, daher gut für die Raunächte
Ysop: Blühendes Kraut; desinfizierend in Zeiten von Ansteckungsgefahr, geistig klärend, stärkt die innere Einstellung
Nicht vergessen darf man das Rezept, das speziell in den Raunächten das Haus vor bösen Geistern schützen soll:
1 Teil Salbei
1 Teil Beifuss
1 Teil Wacholder
1 Teil Engelwurz
1 Teil Fichtenharz
An etwas muß sich der Mensch ja halten.
Weiterlesen:
Freitag, 24. Dezember 2004 14:06
Dolfus: @Bruno-Maria
Ich verstehe diese Anspielung jenes Autors als einen kleinen leicht ironischen Seitenhieb auf unsere repaganisierte
Gesellschaft.
PS: Frohe Weihnacht, das Fest von der Geburt Jesu Christi, wahrer ewiger Gott und wahrer Mensch!
PS: Frohe Weihnacht, das Fest von der Geburt Jesu Christi, wahrer ewiger Gott und wahrer Mensch!
Freitag, 24. Dezember 2004 13:36
Bruno-Maria Schulz: Frohe Weihnachten
ich dachte ich lese nicht recht. Da steht in Kreuz.net:
>>Für jene, die des Weihnachtsfestes überdrüssig sind, bietet sich das „Julfest“ an, das der wiederkehrenden Sonne gedenkt<<
Klar – was ist denn schon die Geburt Christi und der Beginn der soteriologischen Tat Gottes die uns die Möglichkeit wieder eröffnet in Ewigkeit in Gottes Herrlichkeit zu leben, gegen die Sonnenwende.
Hauptsache, wir fühlen uns hier auf der Erde wohl. Himmelreich?
Wassndas?
Bruno-Maria Schulz
>>Für jene, die des Weihnachtsfestes überdrüssig sind, bietet sich das „Julfest“ an, das der wiederkehrenden Sonne gedenkt<<
Klar – was ist denn schon die Geburt Christi und der Beginn der soteriologischen Tat Gottes die uns die Möglichkeit wieder eröffnet in Ewigkeit in Gottes Herrlichkeit zu leben, gegen die Sonnenwende.
Hauptsache, wir fühlen uns hier auf der Erde wohl. Himmelreich?
Wassndas?
Bruno-Maria Schulz
Freitag, 24. Dezember 2004 08:56
Dolfus: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 24. Dezember 2004 08:55
Dolfus: Gute Tips aus Mutter Natur
Toll, was man hier alles auf kreuz.net findet. Ein Lob an die Themenauswahl – sehr breitgefächert, obwohl
immer mit römisch-katholischem Bezug!
Fröhliche Weihnachten dem ganzen Redaktionsteam! Gott segne Euch alle reichlich an den Festtagen von der Geburt des göttlichen Weltenerlösers!
Fröhliche Weihnachten dem ganzen Redaktionsteam! Gott segne Euch alle reichlich an den Festtagen von der Geburt des göttlichen Weltenerlösers!
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